Geschäftsbericht 2004 - Allgäuer Alpenwasser

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Geschäftsbericht 2004 - Allgäuer Alpenwasser

Geschäftsbericht 2004


ALLGÄUER ALPENWASSER AG

Geschäftsbericht 2004

Inhaltsverzeichnis

Organe der Gesellschaft Seite 2

Unternehmenskennzahlen Seite 2

Bericht des Aufsichtsrats Seite 3

Bilanz Seite 4

Gewinn- und Verlustrechnung Seite 5

Anhang Seite 6

Lagebericht Seite 15

Bestätigungsvermerk Seite 23

Kapitalflussrechnung Seite 24

ALLGÄUER ALPENWASSER

AKTIENGESELLSCHAFT

Wertpapier-Kenn-Nr. 503 830

ISIN: DE0005038301

Salzstraße 52

87534 Oberstaufen-Wiedemannsdorf

Telefon 0 83 25 / 444

Telefax 0 83 25 / 447

e-mail info@alpenwasser.de

Internet www.alpenwasser.de

1


Organe der

ALLGÄUER ALPENWASSER AG

Aufsichtsrat

Vorstand

Hans Schleicher - bis 20. April 2004 Bernd Zimmerlin - bis 6. Juli 2004

Markdorf (Unternehmensberater)

Ahrensbök (DV-Fachwirt)

Vorsitzender

Vorsitzender

Siegfried Markhart - bis 20. April 2004 Hubert Prestel - bis 31. Dezember 2004

Meersburg (Diplom-Kaufmann)

Oberstaufen-Wiedemannsdorf

Stellvertretender Vorsitzender

(Kaufmann)

Dr. Achim Strecker Klaus Kurz - ab 20. April 2004

Heidelberg (Diplom-Ing. Chemiker)

Kempten (Kaufmann)

Norbert Machauer - ab 20. April 2004

Edelshausen (Generalbevollmächtigter)

Vorsitzender

Horst Piehl - ab 20. April 2004

Neustadt a.d. Aisch (Geschäftsführer)

Stellvertretender Vorsitzender

Unternehmenskennzahlen

Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember

2004 2003 2 2002 2001

Umsatzerlöse Mio. EUR 3,3 3,8 3,7 3,6

Umsatz pro Mitarbeiter 1 Mio. EUR 0,2 0,2 0,2 0,2

Auslandsanteil in % 3 2 3 2

Personalaufwand Mio. EUR 1 0,9 0,9 0,9

durchschnittliche Mitarbeiterzahl p.a.* 18 18 17 17

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Mio. EUR - 0,7 - 2,6 - 0,2 0,09

Jahresergebnis Mio. EUR - 0,8 - 2,6 - 0,2 0,04

Aktienanzahl in Stück 1.462.500 975.000 975.000 975.000

DVFA/SG-Ergebnis pro Aktie EUR - 0,5 - 2,7 - 0,2 0,1

Bilanzsumme Mio. EUR 5,4 5,6 7,9 6,9

Eigenkapital Mio. EUR 1,3 0,7 3,3 3,5

Eigenkapital in % der Bilanzsumme 24,7 11,7 42,0 50,7

Investitionen in Anlagevermögen Mio. EUR 0,3 0,6 1,1 0,6

Abschreibungen auf Anlagevermögen Mio. EUR 0,4 2,4 0,4 0,3

Cash-Flow Mio. EUR - 0,3 - 0,2 0,2 0,3

2

1

aus Durchschnitt der Mitarbeiter

2

bezogen auf den geänderten Jahresabschluss 2003

* ohne geringfügig Beschäftigte und Teilzeitkräfte


Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres 2004 in insgesamt 5 Sitzungen mit

dem Vorstand sich über die Lage der Gesellschaft berichten lassen und beraten.

Die Sitzung am 1. April 2004 fand noch in der alten Aufsichtsrats-Zusammensetzung

statt.

Im Zuge der Kapitalerhöhung und dem Eintritt der Franken Brunnen-Gruppe als Aktionär

hat sich die Zusammensetzung des Aufsichtsrates geändert. Aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden

sind die Herren Schleicher und Markhart, neu eingetreten sind die Herren

Machauer und Piehl.

Weitere Sitzungen durch den neuen Aufsichtsrat fanden am 20.04.2004, 28.05.2004,

14.09.2004 und 22.11.2004 statt.

Der Vorstandswechsel im Unternehmen wurde vom Aufsichtsrat mit begleitet. So trat

Herr Klaus Kurz im April 2004 als Vorstand ein, Herr Bernd Zimmerlin schied Anfang Juli

2004 und Herr Hubert Prestel Ende Dezember 2004 aus der Gesellschaft aus.

Themenschwerpunkte der jeweiligen Aufsichtsrats-Sitzungen waren Umsatz-Entwicklung,

Kosten-Entwicklung, Verstärkung der Vertriebsarbeit, dringend notwendige

Instandhaltungen, Bewertung des Projektes „IQ4you“, Beurteilung der Chancen und

Risiken mit Zwangspfand, Einführung der EAN-Chargen-Verfolgung.

Die vom Vorstand vorgetragene zwingende Korrektur der Bilanz 2003 war Gegenstand

einer Aufsichtsratssitzung am 17. März 2005. Im Beisein der Wirtschaftstreuhand GmbH,

Stuttgart und Dr. Kleeberg & Partner GmbH, München wurde die Notwendigkeit einer

Korrektur und Nachtragsprüfung des Jahresabschlusses 2003 besprochen.

Den Nachtragsprüfungsbericht des Abschlussprüfers für das Jahr 2003 hat der Aufsichtsrat

zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Ergebnis der eigenen Prüfung entspricht

vollständig dem Ergebnis der Nachtragsprüfung. Der Aufsichtsrat sieht keinen

Anlass, Einwendungen gegen die Geschäftsführung durch den Vorstand, Herrn Kurz,

und die vorgelegten Abschlüsse zu erheben. Wir haben daher den vom Vorstand aufgestellten,

geänderten Jahresabschluss 2003 der ALLGÄUER ALPENWASSER AG am

12.05.2005 gebilligt. Der geänderte Jahresabschluss 2003 ist damit festgestellt.

Den Bericht des Abschlussprüfers für den Jahresabschluss 2004 hat der Aufsichtsrat

zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Ergebnis unserer eigenen Prüfung entspricht

vollständig dem Ergebnis der Abschlussprüfung. Der Aufsichtsrat sieht keinen Anlass,

Einwendungen gegen die Geschäftsführung durch den Vorstand, Herrn Kurz, und die

vorgelegten Abschlüsse zu erheben. Wir haben daher den vom Vorstand aufgestellten

Jahresabschluss 2004 der ALLGÄUER ALPENWASSER AG am 12.05.2005 gebilligt.

Der Jahresabschluss 2004 ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für

die im Geschäftsjahr 2004 geleistete Arbeit Anerkennung und Dank aus.

Oberstaufen, den 12. Mai 2005

Der Aufsichtsrat

Norbert Machauer

Vorsitzender

3


Bilanz zum 31.12.2004

in Tausend EUR

AKTIVA Anhang 31.12.04 31.12.03

Anlagevermögen

Immaterielle

Vermögensgegenstände

(1) 1.630 1.319

Sachanlagen 3.300 3.793

Finanzanlagen (2) 24 37

4.954 5.149

Umlaufvermögen

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 143 171

Fertige Erzeugnisse und Waren 72 92

215 263

Forderungen und sonstige

Vermögensgegenstände

(3)

Forderungen aus Lieferungen

und Leistungen

179 54

Sonstige Vermögensgegenstände 19 9

198 63

Schecks, Kassenbestand,

Guthaben bei Kreditinstituten

5 69

Rechnungsabgrenzungsposten (4) 36 39

Summe Aktiva 5.408 5.583

PASSIVA Anhang 31.12.04 31.12.03

Eigenkapital (5)

Gezeichnetes Kapital 3.738 2.492

Kapitalrücklage 800 583

Bilanzverlust - 3.205 - 2.421

1.333 654

Rückstellungen (6)

Pfandrückstellungen 667 710

sonstige Rückstellungen 354 151

1.021 861

Verbindlichkeiten (7)

Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten

2.804 3.262

Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen

141 731

sonstige Verbindlichkeiten 88 74

3.053 4.067

Rechnungsabgrenzungsposten 1 1

Summe Passiva 5.408 5.583

4


Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004

in Tausend EUR

Anhang 2004 2003

Umsatzerlöse (8) 3.273 3.818

Erhöhung oder Verminderung des

Bestands an fertigen und unfertigen - 21 - 147

Erzeugnissen

andere aktivierte Eigenleistungen 0 3

sonstige betriebliche Erträge (9) 158 136

Materialaufwand

Aufwendungen für Roh-, Hilfsund

Betriebsstoffe und für - 1.137 - 1.362

bezogene Waren

Aufwendungen für bezogene

Leistungen

- 81 - 77

Personalaufwand

Löhne und Gehälter - 837 - 796

soziale Abgaben und Aufwendungen

für Altersversorgung und Unterstützung

- 119 - 141

Abschreibungen auf immaterielle

Vermögensgegenstände des - 410 - 805

Anlagevermögens und Sachanlagen

außerplanmäßige Abschreibungen - 29 - 1.626

sonstige betriebliche Aufwendungen (10) - 1.264 - 1.388

Erträge aus anderen Wertpapieren und

Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

1 0

Abschreibungen auf Finanzanlagen und

auf Wertpapiere des Anlagevermögens

- 13 0

Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 177 - 256

Außerordentliche Aufwendungen - 118 0

sonstige Steuern (11) - 9 - 8

Jahresfehlbetrag - 784 - 2.648

Ergebnisverwendung (12) 2004 2003

Jahresfehlbetrag - 784 - 2.648

Verlustvortrag - 2.421 0

Entnahme aus Kapitalrücklage 0 227

Bilanzverlust - 3.205 - 2.421

5


Anhang für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2004

der ALLGÄUER ALPENWASSER AG

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der ALLGÄUER ALPENWASSER AKTIENGESELLSCHAFT

für das Geschäftsjahr 1.1. bis 31.12.2004 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches

und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine

kleine Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss wurde jedoch freiwillig

nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften erstellt.

Mit Schreiben vom 18. März 2004 hat uns die FRANKEN BRUNNEN GmbH & Co.

KG, Neustadt / Aisch ihre meldepflichtige Beteiligung gemäß § 20 Abs. 1 AktG in

Höhe von mehr als dem vierten Teil der Aktien unserer Gesellschaft angezeigt.

Die Mitteilung ist gem. § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG anzugeben und liegt dem Anhang

als Anlage (Blatt 10) bei, konnte jedoch von der Gesellschaft nicht auf Richtigkeit

überprüft werden.

Der Abschluss der Gesellschaft wird in den Konzernjahresabschluss der FRAN-

KEN BRUNNEN GmbH & Co. KG, Neustadt a. d. Aisch, Amstgericht Fürth/Bayern,

HRA 3316, einbezogen.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögensliste

die bislang in den Grundstücken enthaltenen Anschaffungskosten

für ein Quellrecht in die immateriellen Vermögensgegenstände umgegliedert.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Ausweise - insbesondere in den sonstigen

betrieblichen Aufwendungen und im Materialaufwand - den zwischenzeitlich

geänderten Verhältnissen ihrer Bedeutung angepasst. Die Vorjahreszahlen

wurden soweit möglich übergeleitet. Die Ausweisänderung dient der verbesserten

Darstellung des betrieblichen Erfolgs.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt

und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen

vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt

und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige

Abschreibungen werden - soweit erforderlich - vorgenommen.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten zuzüglich Nebenkosten

angesetzt und - soweit erforderlich - um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung

sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

6


Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer

der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften

linear vorgenommen. Die betrieblichen Gebäude werden über eine Nutzungsdauer

zwischen 11 und 50 Jahren linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben (2004:

TEUR 3; 2003: TEUR 417).

Davon abweichend wird das Gebinde über eine Nutzungsdauer von 4 Jahren

abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern

die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt.

Die Herstellungskosten beinhalten im Wesentlichen Rohstoff- und Fertigungseinzelkosten

sowie Gemeinkosten im steuerlich möglichen Umfang. Für in Gebinde

abgefüllte Getränke werden zusätzlich die Abfüllkosten berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag

bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen

vorgenommen.

Bank- und Kassenbestände sind zum Nominalwert bewertet.

Disagiobeträge werden unter den Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert und

planmäßig aufgelöst.

Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewissen

Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

7


Anhang für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2004

der ALLGÄUER ALPENWASSER AG

III. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen

Entwicklung des Anlagevermögens (Zahlen in TEUR):

Anschaf- Zu- Ab- Um- Ab- Buch- Buch- Abfungs-/

gang gang gliede- schrei- wert wert schrei-

Herstel- rungen bung 31.12. 31.12. bung

lungs- kumu- 2004 2003 Gekosten

liert schäfts-

01.01.2004 jahr

Immaterielle

Vermögensgegenstände

2.111 1 17 328 793 1.630 1.319 1

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche

Rechte und

Bauten einschließlich der 3.451 12 0 - 324 1.366 1.773 2.202 116

Bauten auf fremden

Grundstücken

Technische Anlagen

und Maschinen

2.839 166 64 16 1.613 1.344 1.387 223

Andere Anlagen, Betriebsund

Geschäftsausstattung

1.044 99 519 0 441 183 185 100

geleistete Anzahlungen

und Anlagen im Bau

20 0 0 - 20 0 0 20 0

7.354 277 583 - 328 3.420 3.300 3.794 439

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen

Unternehmen

13 0 0 0 13 0 13 13

Beteiligungen 15 0 0 0 0 15 15 0

Sonstige Ausleihungen und

Genossenschaftsanteile

0 0 0 9 0 9 0 0

28 0 0 9 13 24 28 13

Gesamt 9.493 278 600 9 4.226 4.954 5.141 453

Bei den Umgliederungen in den Finanzanlagen handelt es sich um Umgliederungen

aus dem Umlauf- in das Anlagevermögen.

Die Investitionen des Berichtsjahres betrafen im Wesentlichen Technische Anlagen,

Maschinen, sowie Gebinde.

8


(2) Finanzanlagevermögen

Die „Anteile an verbundenen Unternehmen“ betreffen eine Beteiligung an der

im Januar 2003 gegründeten Wasser für Sport GmbH, Oberstaufen-Wiedemannsdorf.

Der Beteiligungsspiegel ergibt sich wie folgt:

Kapitalanteil

Wasser für Sport GmbH, Oberstaufen 50 % (TEUR 12,5)

Die Anteile an der Wasser für Sport GmbH wurden im Geschäftsjahr 2004 zu

100 % wertberichtigt.

Unter den „Beteiligungen“ ist eine Kommanditeinlage an der PETCYCLE Entwicklungs-

und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler

ausgewiesen.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten wie im Vorjahr keine

Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 5 (i. Vj. TEUR 5)

eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

(4) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein Disagio in Höhe von TEUR

16 (i. Vj. TEUR 25).

(5) Eigenkapital

Das Grundkapital per 31.12.2004 beträgt EUR 3.738.821,74 und ist eingeteilt in

1.462.500 Stück Stammaktien, welche auf den Inhaber lauten. Dies entspricht

einem Nominalwert pro Aktie von EUR 2,56 (DM 5,00).

Aufgrund der Satzung in der Fassung vom 23. Mai 2003 war der Vorstand

ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 2. August 2006 mit Zustimmung

des Aufsichtsrats einmalig oder in Teilbeträgen um insgesamt bis zu EUR

1.246.273,96 durch Ausgabe von bis zu 487.500 neuen Inhaberstückaktien gegen

Sach- und / oder Bareinlagen zu erhöhen (bisheriges genehmigtes Kapital).

Unter bestimmten - in der Satzung definierten - Voraussetzungen kann dabei das

Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden.

9


Anhang für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2004

der ALLGÄUER ALPENWASSER AG

Auf Grund dieser in der Satzung enthaltenen Ermächtigung erfolgte mit Beschluss

des Aufsichtsrats vom 12. Dezember 2003 eine Erhöhung des Grundkapitals

durch vollständige Ausnutzung des genehmigten Kapitals um EUR 1.246.273,96

durch Ausgabe von Stück 487.500 Inhaberaktien zum Preis von EUR 3,00 je Aktie.

Die Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister erfolgte am 18. Februar

2004. Der Mittelzufluss aus der Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 1.462,5 erfolgte

in zwei Tranchen am 11. Februar 2004 sowie am 18. März 2004.

Aufgrund der Satzung in der Fassung vom 28. Mai 2004 ist der Vorstand ermächtigt,

das Grundkapital in der Zeit bis zum 27. Mai 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats

einmalig oder in Teilbeträgen um insgesamt bis zu EUR 1.869.410,87

durch Ausgabe von bis zu 731.250 neuen Inhaberstückaktien gegen Sach- und /

oder Bareinlagen zu erhöhen (neues genehmigtes Kapital). Unter bestimmten

- in der Satzung definierten - Voraussetzungen kann dabei das Bezugsrecht der

Aktionäre ausgeschlossen werden.

Die Kapitalrücklage entwickelte sich im Geschäftsjahr 2004 wie folgt:

EUR

Stand 01.01.2004 583.326,42

Zuführung zur Kapitalrücklage 216.226,04

Stand 31.12.2004 799.552,46

Durch die Kapitalerhöhung im Februar / März 2004 erhöhte sich die Kapitalrücklage

um EUR 216.226,04.

(6) Rückstellungen

Die Pfandrückstellungen enthalten die branchenspezifischen Rücknahmeverpflichtungen

für im Umlauf befindliches Leergut. Die Rückstellung wurde an die

Umsatzentwicklung des Berichtsjahres angepasst.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für

Prozessrisiken (TEUR 32; i. Vj. TEUR 34), Personalkosten (TEUR 169; i. Vj. TEUR

34) sowie Werbekostenzuschüsse und Boni (TEUR 69, i. Vj. TEUR 0).

(7) Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind durch

eingetragene Grundschulden auf Grundstücken der Gesellschaft gesichert.

Zusätzlich besteht für eine weitere Darlehensverbindlichkeit in Höhe von TEUR

18 eine Sicherungsübereignung einer im Anlagevermögen aktivierten Maschine.

10


Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten gliedert sich wie folgt (alle Angaben in TEUR):

Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit Gesamt

bis zu 1 Jahr von 1-5 Jahre über 5 Jahre

Bilanzposition 2004 2003 2004 2003 2004 2003 2004 2003

Verbindlichkeiten

gegenüber Kreditinstituten

1.718 2.112 1.086 1.023 0 127 2.804 3.262

Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und Leistungen

145 731 0 0 0 0 145 731

sonstige Verbindlichkeiten 70 55 18 19 0 0 88 74

Verbindlichkeiten gg. Unternehmen,

mit denen ein Betei- 16 0 0 0 0 0 16 0

ligungsverhältnis besteht

Gesamt 1.949 2.898 1.104 1.042 0 127 3.053 4.067

IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Geschäftsjahr 2005 bestehen Zahlungsverpflichtungen aus Miet-, Pacht- und

Leasingverträgen und ähnlichen Verträgen in Höhe von TEUR 380 (i. Vj. TEUR

425) sowie in den Folgejahren 2006 bis 2007 voraussichtlich in Höhe von insgesamt

TEUR 574 (i. Vj. TEUR 758).

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(8) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden fast ausschließlich im Inland erzielt. Die prozentuale

Zusammensetzung ergibt sich wie folgt (Zahlen in %):

2004 2003

Erlöse Inland 97 98

Erlöse EG-Lieferungen 3 2

100 100

Die Produktgruppen-Aufgliederung entsprechend der Umsatzerlöse ergibt sich

aus folgender Tabelle (Zahlen in %):

2004 2003

STOLZENBACHER Gebirgswasser 54,5 56,1

Zweit-/Eigenmarken Tafelwasser 2,6 1,9

57,1 58,0

ALLGÄUER Mineralwasser 34,9 33,6

ALLGÄUER Süßgetränke 8,0 8,4

42,9 42,0

100,0 100,0

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Anhang für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2004

der ALLGÄUER ALPENWASSER AG

(9) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von

TEUR 37 (i. Vj. TEUR 16) enthalten.

(10) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die wesentlichen Einzelposten betreffen Marketing (TEUR 276; i. Vj. TEUR 420),

Miet- und Leasingaufwendungen (TEUR 416, i. Vj. TEUR 458), sowie Reparaturund

Instandhaltungsaufwendungen (TEUR 181, i. Vj. TEUR 147).

(11) Sonstige Steuern

Unter den sonstigen Steuern werden die Grundsteuer sowie die KFZ-Steuer ausgewiesen.

(12) Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen den Jahresfehlbetrag in voller Höhe auf neue Rechnung

vorzutragen.

VI. Sonstige Angaben

1. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Mitglieder des Aufsichtsrats:

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2004 folgende Personen an:

1. Herr Hans Schleicher - bis 20.04.2004

Vorsitzender des Aufsichtsrats, Unternehmensberater

2. Herr Dipl.-Kfm. Siegfried Markhart - bis 20.04.2004

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Geschäftsführer der

KÖPPLE + MARKHART Steuerberatungsgesellschaft mbH

und Geschäftsführer der

BODENSEE TREUHAND GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

3. Herr Dr. Achim Strecker

Geschäftsführer (Schwerpunkt im Bereich Marketing & Vertrieb)

der DGV Profi GmbH & Co. KGaA, Hamburg

12


Mitglied in folgenden Aufsichtsräten bzw. dem deutschen Aufsichtsrat

vergleichbaren inländischen Kontrollgremien (bspw. Verwaltungsräte):

- Vorsitzender des Verbandes Pro Mehrweg e.V.

3. Herr Norbert Machauer - ab 20.04.2004

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Generalbevollmächtigter der Franken Brunnen GmbH & Co. KG,

Neustadt a. d. Aisch

Mitglied in folgenden Aufsichtsräten:

- Apenta Kft., Budapest

- Etienne Aigner AG, München

4. Herr Horst Piehl - ab 20.04.2004

Geschäftsführer der Franken Brunnen GmbH & Co. KG,

Neustadt a. d. Aisch

Mitglieder des Vorstands:

Als Mitglieder des Vorstands waren im Geschäftsjahr 2004 bestellt:

1. Herr Bernd Zimmerlin - bis 06.07.2004

Vorstandsvorsitzender mit den Schwerpunkten: Finanzen,

Verwaltung und Marketing

Fachwirt für Datenverarbeitung, Rechnungswesen und Organisation

Geschäftsführer der Firma Wasser für Sport GmbH, Oberstaufen

2. Herr Hubert Prestel - bis 31.12.2004

Kaufmann

Schwerpunkte: Produktion, Technik und Logistik

Mitglied in folgendem Aufsichtsrat:

- Vorsitzender des Aufsichtsrats

der Firma Albert Frey Dienstleistungs AG, Wald

2. Herr Klaus Kurz - ab 20.04.2004

Kaufmann

Gesamtverantwortlich für alle Bereiche

Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats:

Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2004 betragen TEUR 286 (i. Vj.

TEUR 243).

Die Bezüge des Aufsichtsrats belaufen sich für das Geschäftsjahr 2004 auf TEUR

7 (i. Vj. TEUR 7).

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Anhang für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2004

der ALLGÄUER ALPENWASSER AG

2. Mitarbeiter

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Aushilfskräfte

und Vorstandsmitglieder) ergibt sich wie folgt:

2004 2003 2002

Gewerbliche Arbeitnehmer

nach Kapazitäten

13 14 13

Angestellte 8 4 4

21 18 17

Die Mitarbeiterzahlen nach Köpfen (einschließlich Teilzeit-, Aushilfskräfte und Vorstand)

stellen sich wie folgt dar:

2004 2003 2002

Nach Köpfen 22 21 20

Oberstaufen, 11. Mai 2005

Klaus Kurz

Vorstand

14


Lagebericht für das Geschäftsjahr 2004

der ALLGÄUER ALPENWASSER AG

I. Allgemeine Marktentwicklung

Deutsche trinken weniger Mineralwasser in 2004!

• Pro Kopf-Verbrauch fällt von 129 Liter in 2003 auf 125,2 Liter in 2004

• Absatz von 9,381 Milliarden Liter in 2004 zu 9,673 Milliarden Liter in 2003

• Absatzminus von 3,0 Prozent

Nach aktuellen Branchendaten des VDM/Verband Deutscher Mineralbrunnen hat

die Wasserbranche in 2004 mit einem Minus von 3,0 % zum Vorjahr abgeschlossen.

Die Entwicklung der einzelnen Segmente ist sehr unterschiedlich. Verlagerungen

der Absatzschwerpunkte und das Konsumverhalten nach Einführung des Pflichtpfandes

waren hierbei weiterhin ausschlaggebende Faktoren. Auch hat in 2004

die schlechte Wetterlage entscheidenden Einfluss auf die Geschäftsentwicklung

genommen.

Entwicklung der Branche im Geschäftsjahr 2004

Mit 52,4 Prozent des Mineralwasserabsatzes steht Mineralwasser mit viel Kohlensäure

weiterhin an erster Stelle in der Gunst der Konsumenten, dessen Absatz

ist jedoch um 7,2 % gesunken. Der Trend zu Mineralwasser mit wenig (+1,3 %)

oder ganz ohne Kohlensäure (+23,1 %) ist weiterhin deutlich festzustellen. Der

Anteil dieser Wässer stieg um 3,3 % und sicherte 2004 einen Anteil von 44,6 %

vom Mineralwasserabsatz. Dabei war wie im Vorjahr der prozentuale Zuwachs

bei „ganz ohne“ mit 23,1 % am deutlichsten - allerdings auf einem noch niedrigen

Marktvolumen von nur 4,9 % (Vorjahr 3,6 %). Im Hinblick auf den Zuspruch

zu Mineralwässern ohne Kohlensäure sieht das Wachstumspotenzial für die deutschen

Brunnen mit einem entsprechenden Angebot recht gut aus.

Für den Absatz von Mineral- und Heilwasser im Geschäftsjahr 2004 ergibt

sich auf der Basis vorläufiger Zahlen des VDMs das folgende Bild

(Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr):

Gesamtbranche - 3,0 %

Mineralwasser mit CO 2 - 7,2 %

Mineralwasser mit wenig CO 2 + 1,3 %

Mineralwasser ohne CO 2 + 23,1 %

Mineralwasser mit Aroma - 16,4 %

Heilwasser - 13,1 %

Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke - 1,0 %

Am Markt der Mineralwässer hielt im vergangenen Jahr der Wettbewerbsdruck

unverändert an; die damit einhergehende Preisentwicklung war wiederum unbefriedigend.

15


Lagebericht für das Geschäftsjahr 2004

der ALLGÄUER ALPENWASSER AG

Die Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke konnten im Vergleich zum Vorjahr

den positiven Trend von 2003 nicht fortsetzen. Sie verloren 1,0 %.

Die Gesamtabsatzmenge belief sich auf 2,93 Milliarden Liter.

Im Tafelwasser-Markt ist in 2004 keine Aufwärtsentwicklung mehr feststellbar.

Mengenmäßig ist national ein Minus von 21,3 % von 80 Millionen Liter auf 63 Millionen

Liter in 2004 festzustellen. Das entspricht einem Marktanteilsverlust von

1,2 % in 2003 auf 0,9 % in 2004 = 0,3 %.

II. Die Wettbewerbsposition der ALLGÄUER ALPENWASSER AG

Tafelwasser-Segment

Tafelwasser in PET

Der allgemeinen negativen Entwicklung im Tafelwasserbereich musste auch unser

STOLZENBACHER Gebirgswasser im abgelaufenen Geschäftsjahr Tribut zollen.

Das Minus belief sich auf 8,5 % zum Vorjahr bezogen auf die Litermenge. Ein

wesentlicher Grund der Rückgänge bei STOLZENBACHER Gebirgswasser ist die

Zunahme der Mitbewerber im Bereich von Mineralwasser ohne Kohlensäure im

1,5 l Gebinde. Auch hingen die Absatzverluste mit der aggressiven Preispolitik

im Discountbereich zusammen.

Exportgeschäft zieht wieder an

Der Export unserer Produkte konzentriert sich auf Babywasser unter der Marke

HIPP-Babywasser, wobei die Hauptabsatzmärkte weiterhin in Osteuropa liegen.

Nach einem Anteil von 2,3 % am Gebirgswasserabsatz (Liter) in 2003 betrug in

2004 der Anteil 3,5 %.

Mineralwasser-Segment

Zum Vorjahr entwickelte sich unser Produktsegment ALLGÄUER mit -7,3 % der

Litermenge. Die Aufnahme von weiteren Mitbewerberprodukten im Bereich PET-

Flaschen, sowie die derzeitige Vermarktungspolitik der Mitbewerber (Senkung

der VK-Preise) hat entscheidenden Einfluss an der derzeitigen Entwicklung. Der

Anteil von PET-Gebinden ist in der Gesamtbranche zwischenzeitlich auf 48,2 %

der insgesamt abgesetzten Litermengen gestiegen - Vorjahr 41,0 %.

Mineralwasser-Varianten PET entwickeln sich weiter

In 2004 ist es uns gelungen die Marke ALLGÄUER natürliches Mineralwasser in

PET am Markt zu platzieren. Durch Listungen in LEH entwickelte sich PET positiv.

In 2004 konnten wir einen literbezogenen Absatzzuwachs von 282 % in 1,0

Liter und in 0,5 Liter verzeichnen; dies jedoch auf kleinem Niveau. Die Glasab-

16


sätze haben unter den PET Listungen zu leiden; hier ist ein Rückgang von ca.

15,4 % (Liter) zu verzeichnen.

Die Sorten „Spritzig“ und „Medium“ entwickeln sich zwischenzeitlich einheitlich.

Erfreulich ist die Entwicklung der Gourmetflasche im 24 x 0,25 l und 12 x 0,75 l

Gebinde mit einer Steigerung der Volumenabsätze um 27,7 %.

Auch im Jahr 2005 ist ein weiterhin positiver Trend erkennbar.

Mineralwasser-Limonaden weiter stagnierend

Die Entwicklung bei Erfrischungsgetränken in der Branche war in 2004 mit -1,0 %

der Litermenge negativ. Bei der ALLGÄUER ALPENWASSER AG wurden in 2004

Erfrischungsgetränke auch in PET 1,0 Liter und 0,5 Liter abgefüllt. Die Entwicklung

mit -15,9 % ist alles andere als zufriedenstellend. Das erreichte Volumen liegt

bei ca. 1,2 Mio. Liter.

Das konsequente Festhalten an unserem Konzept einer kontinuierlichen Preispolitik

in der Vermarktung unseres Produktes ALLGÄUER Mineralwasser hat sich

in 2004 nicht positiv auf unseren Gesamtabsatz ausgewirkt. Das Konsumverhalten

der privaten Haushalte erwies sich unverändert als Schwachstelle. Trotz nahezu

ununterbrochener Tiefpreisaktionen sind vor allem die Umsätze im Einzelhandel

kräftig gesunken. Am Markt der Mineralwässer hielt im vergangenen Jahr der

Wettbewerbsdruck unverändert an, die damit einhergehende Preisentwicklung

war wiederum unbefriedigend.

III. Umsatzentwicklung

Nach rd. 3,8 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2003 erreichten wir nur knapp 3,3 Mio.

EUR im Jahr 2004.

Das Produkt „Wasser ohne Kohlensäure“ wächst weiterhin in der Beliebtheit der

Konsumenten, jedoch nimmt die Zahl der Anbieter ständig zu.

Der Gesamtumsatz von Gebirgswasser im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich

auf 1,8 Mio. EUR. Der Absatz in diesem Bereich betrug 9,5 Mio. Liter.

Auch unser ALLGÄUER Sortiment (Mineralwasser inklusive der Limonaden) entwickelte

sich nicht positiv. Nach 2003 mit einer Menge von ca. 7,8 Mio. Liter und

einem Umsatz von ca. 1,6 Mio. EUR, erreichten wir in 2004 7,1 Mio. Liter; dies

entspricht einem Umsatz von 1,4 Mio. EUR. Hieraus resultiert ein Gesamtminus

von ca. 9,2 % im Umsatz und 8,6 % bei den Litern.

17


Lagebericht für das Geschäftsjahr 2004

der ALLGÄUER ALPENWASSER AG

IV. Vertrieb

Der Vertriebsschwerpunkt für 2004 sollte sich weiter auf die Markteinführung

unserer Produkte im 1,0 Liter und 0,5 Liter PET-Gebinde konzentrieren. Die

geplante Zielsetzung konnte zum Teil umgesetzt werden, da wir neue Abnehmer

akquirierten, sowie Zusatzlistungen abgesprochen wurden. Des weiteren konzentrierte

man sich auf die bestehenden Produkte im vergangenen Geschäftsjahr.

Sehr erfreulich entwickelte sich unsere Gourmetflasche in den Gebinden

24 x 0,25 l und 12 x 0,75 l Glas. Hier ist für die Zukunft noch zusätzliches Potenzial

zu erwarten.

Ein wichtiger Kernpunkt unserer Vertriebsstrategie ist weiterhin die Pflege unserer

Marken. Dazu gehört die immer wieder betonte Preisstabilität auf höchstem

Niveau, sowie die werbliche Unterstützung unserer Produkte durch die Medien,

Funk und regionale TV-Sender. Die Aktionspolitik mit unseren Produkten wurde

bei unseren Handelspartnern verstärkt.

Werbemaßnahmen in den Kundenoutlets wurden ebenfalls verstärkt.

Die Steigerung der PET Absätze geht größtenteils zu Lasten von Glas-Mehrweg.

Auch setzen uns in diesem Jahr die Niedrigstpreise im Discountbereich mit VK-

Preisen von -.19 EUR pro Füllung für die 1,5 l Flasche massiv zu. Diese Entwicklung

wird auch in Zukunft anhalten.

Die Stimmung unter den Konsumenten hat sich nach einer kurzen Erholungspause

wieder spürbar eingetrübt. Eine skeptischere Beurteilung der Einkommensperspektiven,

Belastungen durch die Gesundheitsreform, wie auch eine

unveränderte ungünstige Arbeitsmarktsituation und die Unsicherheit über die

künftige Tragfähigkeit der Sozialsysteme führten zu einer drastischen Zurückhaltung

beim Konsumenten.

Vertriebsstrategisch haben wir unsere Geschäftsbeziehungen zu den, in der Vergangenheit

gewonnen Partnern aus den Bereichen Lebensmitteleinzelhandel und

Getränkefachhandel sowie Brauereien intensiviert.

V. Technik und Produktion

Das Geschäftsjahr 2004 stand im Zeichen von Wartung

und Optimierung der Abfüllanlage.

• Es wurde eine Generalüberholung des Füllers vorgenommen,

um die Leistung zu erhöhen.

• Am Leerflascheninspektor wurde eine Dichtflächenkontrolle

eingebaut, um den Qualitätsstandart unserer Flaschen auf den

höchsten Standard zu bringen.

• Durch die umfangreichen gesetzlichen Vorschriften zur Lagerung von

Chemikalien wurde es notwendig, einen Chemikalienraum zu bauen.

18


• Die Abwasseranlage der Produktion musste komplett überholt werden,

um dem neusten Stand der Technik gerecht zu werden.

• Der Kamin am Produktionsgebäude wurde wegen akuter

Einsturzgefahr abgerissen.

• Der bestehende Leasingvertrag mit Fa. Strautmann für unsere PET-

Presse wurde abgelöst.

Erweiterung des Gastrogebindes

Zu unserer Gourmetflasche 0,25 l ALLGÄUER Mineralwasser wurde in der 2. Jahreshälfte

auf Wunsch der heimischen Gastronomie die Gourmetflasche 0,75 l ALL-

GÄUER Mineralwasser zur Erweiterung unseres Sortiments eingeführt. Um dies

zu realisieren, mussten neue Formatteile für die 0,75 l Flasche angeschafft werden.

Außenlager

Durch umfangreiche Betonarbeiten auf unserem Hofgelände konnten wir unser

Außenstellplätze erweitern und dadurch das Leergutlager erweitern.

VI. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2004 1.333 TEUR bzw. 24,7 % der Bilanzsumme

(Vorjahr 655 TEUR bzw. 11,7 %). Das Eigenkapital erhöht sich im

Geschäftsjahr 2004 in Folge der durchgeführten Kapitalerhöhung um 1.463 TEUR

und reduziert sich in Folge der Verlustsituation in Höhe von 784 TEUR.

Aufgrund des noch nicht ausgeglichenen Verlustvortrages weist die Gesellschaft

ein Eigenkapital von weniger als 50 % des Grundkapitals aus.

Die Bankverbindlichkeiten konnten im Vergleich zum Vorjahr um 457 TEUR auf

2.804 TEUR bzw. 51,9 % der Bilanzsumme gesenkt werden.

Je nach Umfang von durchzuführenden zukünftigen Investitionen wird die

Zuführung von Fremd- oder Eigenkapital erforderlich sein.

Im Jahr 2004 betrugen die Investitionen 278 TEUR (Vorjahr 571 TEUR), davon

entfallen auf die Anschaffung von technischen Anlagen und Maschinen 166 TEUR

und für Leergut 90 TEUR. Den Investitionen stehen Abschreibungen von 453

TEUR (Vorjahr 805 TEUR zuzüglich außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe

von 1.626 TEUR) gegenüber. Im Geschäftsjahr 2005 sind Investitionen von voraussichtlich

156 TEUR geplant.

Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Der Jahresfehlbetrag

beträgt 784 TEUR gegenüber 2.648 TEUR im Geschäftsjahr 2003. Beide

Geschäftsjahre waren durch außerordentliche Aufwendungen bzw. außerplanmäßige

Abschreibungen gekennzeichnet. Der Personalaufwand beträgt 956 TEUR

19


Lagebericht für das Geschäftsjahr 2004

der ALLGÄUER ALPENWASSER AG

bzw. 28,0 % der Gesamtleistung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringern

sich im Vorjahresvergleich um 124 TEUR auf 1.264 TEUR. In Folge der

durchgeführten Kapitalerhöhung reduziert sich der Zinsaufwand um 80 TEUR und

beträgt 177 TEUR.

Das Jahresergebnis 2004 beinhaltet außerordentliche Aufwendungen für notwendige

Rückstellungsbildungen in Höhe von 118 TEUR sowie die Abschreibung

auf Finanzanlagen in Höhe von 13 TEUR. Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen

auf das Anlagevermögen in Höhe von 29 TEUR (Vorjahr 1.626 TEUR) vorgenommen.

Das Ergebnis nach DVFA ohne Berücksichtigung latenter Steuern beträgt in 2004

je Aktie Euro -0,54 nach Euro -2,72 im Jahr 2003.

VII. Risikomanagement und Risiken der künftigen Entwicklung

Entsprechend den Vorschriften des KonTraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz

im Unternehmensbereich) hat die ALLGÄUER ALPENWASSER AG ihr

Berichtswesen im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter ausgebaut.

Im Lebensmitteleinzelhandel hält der nahezu ruinöse Preiswettbewerb unvermindert

an. Dauertiefpreise, extreme Billigangebote mit Hilfe sogenannter Zweitund

Drittmarken, Tagespreise, Aktionspreise, Discountpreise und weitere unzählige

Aktionen prägen auch im Jahr 2004 die Handelslandschaft und spiegelt das

sehr preisbewusste Konsumverhalten der Endverbraucher wieder.

Das Wettbewerbsumfeld ist zudem gekennzeichnet von starken nationalen und

internationalen Markenprodukten, sowie einer ausgeprägten Verschiebung der

Verpackung von Glas zu PET.

Parallel zu dieser Entwicklung nimmt der Druck auf die Margen der Getränkeindustrie

stetig zu; zusammen mit der, gerade im Lebensmitteleinzelhandel zu verfolgenden

Konzentrationswelle wird es zunehmend schwieriger, eine angemessene

Rentabilität zu erwirtschaften.

Die Auswirkungen der, in 2004 getroffenen Verpackungsnovelle und Einstellung

der Insel-Lösungen bis 2006 sind immer noch nicht mit hinreichender Sicherheit

abschätzbar. Der Handel ist nach wie vor noch nicht in der Lage, ein einheitliches

Rücknahmesystem zur Verfügung zu stellen.

Unser Geschäftserfolg ist schließlich in Abhängigkeit vom Witterungsablauf insbesondere

während der Saisonmonate zu sehen und unterliegt damit auch Faktoren,

die nicht beeinflussbar sind.

Die vorgenannten Risiken sind für Brunnenbetriebe mit dem Schwerpunkt Markenartikel

branchentypisch, stellen jedoch aus Sicht der Gesellschaft keine

Bestandsgefährdung dar.

20


VIII. Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr

Durch die intensive Betreuung unserer Kunden und die Durchsetzung verschiedener

Maßnahmen im Markt (Preisausschreiben; Teilnahme an Messen) ist es uns

gelungen über 50 neue Kunden zu generieren, sowie Distributionsausweitungen

zu erreichen. Auch wenn die ersten Monate sich nicht unseren Wünschen entsprechend

entwickeln, was auch für die Branche allgemein zutrifft, sind wir jedoch

positiver Meinung, was die Gesamtentwicklung 2005 betrifft.

Im Frühjahr 2005 haben wir einen Etikettenrelaunch bei Mineralwasser Glas und

PET, sowie bei STOLZENBACHER Gebirgswasser in der 1, 5 l Flasche vorgenommen.

Die Einführung von STOLZENBACHER Apfelschorle in der 1, 5 l Flasche erfolgt

im Mai 2005. Wir haben uns entschlossen für drei Kunden Eigenmarken abzufüllen.

Hierdurch erhalten wir eine verbesserte Auslastung unserer Anlage.

Die seit Februar 2003 in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Sporthilfe gemeinsam

vermarktete Wassermarke „IQ4you“ wurde eingestellt. Es wurde uns die

Namensnutzung durch einen Vertreiber mit älteren Namensrechten untersagt.

Die Fa. Wasser für Sport GmbH, an der die ALLGÄUER ALPENWASSER AG mit

50 % beteiligt ist wird in 2005 aufgelöst.

Das seit Anfang 2004 eingeführte Traube-Citrus-Fruchtsaftgetränk - ALLGÄU

POWER - wird überarbeitet, um es zu marktkonformen Preisen anbieten zu können.

Die Zusammenarbeit mit PROSPORT ALLGÄU wird fortgeführt.

Die Sponsortätigkeit bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft im Februar 2005

in Oberstdorf hat sich für unser Unternehmen sehr positiv ausgewirkt. Es wurden

einige Neukunden dadurch gewonnen, ebenso war auch der Imagegewinn für

unser Unternehmen nicht unwesentlich.

Im Bereich Technik wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die vom Gesetzgeber

vorgeschriebene Warenrückverfolgbarkeit EAN 128 zu gewährleisten. Bei

Nichterfüllung dieser Vorschrift wäre die Auslistung im Lebensmitteleinzelhandel

die Folge.

Auch in Zukunft werden wir alle Anstrengungen unternehmen, um die Produkte

der ALLGÄUER ALPENWASSER AG im Süden Bayerns und Baden-Württembergs

verstärkt im Markt zu etablieren. Auch der weitere Ausbau von STOLZEN-

BACHER Gebirgswasser wird angestrebt.

Mit beiden Marken werden gemeinsam zusätzlich Synergien erschlossen, um so

die Zukunft zu sichern.

Abschließend möchten wir uns bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

die mit ihrem enormen Einsatz und dem Willen zum Erfolg die Ziele der ALL-

GÄUER ALPENWASSER AG in herausragender Weise unterstützen, recht herzlich

bedanken.

21


Lagebericht für das Geschäftsjahr 2004

der ALLGÄUER ALPENWASSER AG

IX. Schlusserklärung gemäß § 312 Abs. 3 AktG

Aufgrund der Beteiligungshöhe der FRANKEN BRUNNEN GmbH & Co. KG an

der ALLGÄUER ALPENWASSER AG hat der Vorstand einen Bericht über die

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG mit der folgenden

Schlusserklärung erstellt:

„Wir erklären, dass die ALLGÄUER ALPENWASSER AG bei jedem Rechtsgeschäft

mit verbundenen Unternehmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt

der Vornahme der Rechtsgeschäfte bekannt waren, angemessene Gegenleistungen

erhalten hat.“

Oberstaufen, den 11. Mai 2005

Klaus Kurz

Vorstand

22


Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den

Lagebericht der ALLGÄUER ALPENWASSER AG für das Geschäftsjahr vom

1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2004 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung

von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen

Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen

in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe

ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung

über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über

den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der

vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger

Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu

planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die

Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender

Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden

die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche

Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler

berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen

internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben

in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis

von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten

Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen

Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses

und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung

eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der

Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen

entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der

Gesellschaft und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 11. Mai 2005

Dr. Kleeberg & Partner GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Petersen

Wirtschaftsprüfer

ppa. Witte

Wirtschaftsprüfer

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Kapitalflussrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004

2004 2003

TEUR

TEUR

I Operativer Bereich

Jahresergebnis vor außerordentlichen Posten

und Ertragssteuern (und Zinsaufwendungen)

- 489 - 2.391

+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf

Gegenstände des Anlagevermögens

453 2.430

+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 159 300

-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens

16 - 52

Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus

-/+ Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der - 82 376

Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind

Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen

+/- und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der - 556 211

Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind

+/- Ein- und Auszahlungen aus außerordentlichen Posten - 118 0

- Zinszahlungen - 177 - 257

= Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit - 794 617

II Investitionsbereich

+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des 5 53

Sachanlagevermögens/immateriellen Anlagevermögens

-

Auszahlungen für Investitionen in das

Sachanlagevermögen/immateriellen Anlagevermögen

- 279 - 571

= Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit - 274 - 518

III Finanzierungsbereich

+ Einzahlungen aus der Kapitalerhöhung 1.462 0

+/- Zunahme/Abnahme von Bankverbindlichkeiten - 458 - 167

= Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit +1.004 - 167

Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes

(Saldo I-III)

- 64 - 68

+ Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 69 137

= Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 5 69

Zusammensetzung des Finanzmittelbestands

am Ende des Geschäftsjahres

+ Zahlungsmittel 5 69

24


ALLGÄUER ALPENWASSER

AKTIENGESELLSCHAFT

Salzstraße 52, 87534 Oberstaufen-Wiedemannsdorf

Telefon 08325 /444, Telefax 08325 /447, info@alpenwasser.de, www.alpenwasser.de