Betreuung als Beruf - ah kommunikation | Agentur für Public Relations

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Betreuung als Beruf - ah kommunikation | Agentur für Public Relations

Betreuung als Beruf

Ein Leitfaden für Einsteiger/innen


Inhalt

Betreuung – ein Beruf für mich? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3

1. Grundlagen und Rahmenbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4

1.1. Berufsbetreuung als Management auf Zeit

1.2. So werde ich Betreuer/in: Wichtige Voraussetzungen

1.3. Erste Schritte als Berufsbetreuer/in

2. Von Betreuung leben: Unternehmerische Grundlagen . . . .10

2.1 Existenz gründen und marktgerecht handeln

2.2 Die erste Bestellung als Betreuer/in

2.3 Was verdienen Betreuer/innen?

2.4 Diese Steuern müssen Betreuer/innen zahlen

2.5 Gewerbe anmelden

2.6 Liquidität sichern

2.7 Professionelles Umfeld schaffen

2.8 Für alle Fälle: Versicherungen für Betreuer/innen

3. BdB – Ihr starker Partner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17

3.1 Größter Berufsverband

3.2 Interessenvertretung

3.3 BdB-Qualitätsregister

3.4 Service und Information

4. Literatur- und Onlinetipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .22

4.1 Literaturtipps

4.2 Fachzeitschriften

4.3 Onlinetipps

IMPRESSUM

Herausgeber: Bundesverband der Berufsbetreuer/-innen e.V.,

Brodschrangen 3-5, 20457 Hamburg, Tel. (040) 386 29 03-0

Konzept und Text: ah PR & Unternehmensberatung, www.ah-public.de, Hamburg

Gestaltung: PART:M, Hamburg

Druck: LD Druck, Hamburg

Auflage: 8.000

Stand: Juli 2007

2 _ Betreuung als Beruf


Betreuung

ein Beruf für mich?

Sie planen, rechtliche Betreuerin oder rechtlicher Betreuer zu

werden. Wir möchten Ihnen den Start in dieses anspruchsvolle

Tätigkeitsfeld erleichtern. Hierzu haben wir eine Reihe nützlicher

Informationen für Sie zusammengestellt.

Mehr als 1 Million Menschen in Deutschland sind derzeit auf

Betreuung angewiesen – ihnen stehen rund 10.000 Betreuer/

innen zur Verfügung. Und der Bedarf steigt. Denn: Das durchschnittliche

Alter wächst, Familienstrukturen lösen sich auf und

soziale Einrichtungen können aufgrund finanzieller Einschränkungen

weniger leisten. Rechtliche Betreuung ist demnach aus

dem sozialen Sicherungs- und Versorgungssystem nicht mehr

wegzudenken.

Gemessen an anderen Berufen ist Betreuung ein sehr junger

Beruf, der sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt

hat. Grundlage ist das Betreuungsrecht, das 1992 anstelle des

überholten Vormundschaftsrechts eingeführt wurde. Das Gesetz

ermöglicht alten, kranken und behinderten Menschen, die sich

im Leben schwer zurechtfinden, ein weitgehend selbstbestimmtes

Leben und achtet die Würde des Menschen. Aus dem Gesetz

ergibt sich die Aufgabenstellung für Betreuerinnen und Betreuer,

die wir Ihnen in diesem Leitfaden näher bringen möchten.

Der Bundesverband der Berufsbetreuer/-innen e.V. (BdB) ist mit

mehr als 5.500 Mitgliedern die größte berufsständische Interessenvertretung

im Bereich Betreuung. Der BdB unterstützt seine

Mitglieder, damit sie vor Ort professionell arbeiten können.

Wir entwickeln den Beruf Betreuung fachlich weiter, vertreten

berufsständische Interessen bei Politik und in der Öffentlichkeit

und bieten umfangreiche Service- und Dienstleistungen an.

BdB – Ihr starker Partner von Anfang an.

Betreuung als Beruf _ 3


1. Grundlagen

und Rahmenbedingungen

1.1 Berufsbetreuung als Management auf Zeit

Betreuerinnen und Betreuer haben die Aufgabe, Menschen zu vertreten

und zu unterstützen, die krank, geistig oder körperlich behindert

sind oder unter psychischen Störungen leiden. Aufgrund ihrer Einschränkungen

finden sich die Betroffenen in ihrem Leben oft nicht

mehr zurecht: Sie vereinsamen, bezahlen ihre Rechnungen nicht, verschulden

sich oder versäumen Arzt- und Behördentermine. Für diese

Menschen wird eine Betreuung eingerichtet, damit sie nicht an den

Rand der Gesellschaft geraten.

Wille und Wohl der betroffenen Menschen stehen dabei an erster

Stelle. Als „Manager/innen auf Zeit“ kümmern sich Betreuer/innen im

Auftrag ihrer Klient/innen um rechtliche Belange und unterstützen sie

auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Diese Form der Unterstützung

ist keinesfalls gleichzusetzen mit dem, als was Betreuung

in der Öffentlichkeit fälschlicherweise oft verstanden wird: Pflegen,

Putzen, Einkaufen oder das Plauderstündchen am Nachmittag.

Betreuungen werden grundsätzlich von den zuständigen Amtsgerichten

eingerichtet. Gesetzlich geregelt ist, dass Betreuungen in spezifischen

Aufgabenfeldern und nicht pauschal festgelegt werden.

Diese Regelung verhindert eine Entmündigung der betroffenen

Menschen und ermöglicht ihnen, ein weitgehend selbstbestimmtes

Leben zu führen.

4 _ Betreuung als Beruf


Betreuer/innen vertreten und beraten, unterstützen und handeln in folgenden

Aufgabenfeldern:

Gesundheitssorge

Betreuer/innen sprechen mit Ärzt/innen über notwendige

Behandlungsschritte und regeln Rehabilitationsmaßnahmen

oder Klinikaufenthalte.

Betreuer/innen

unterstützen ihre

Klient/innen auf

ihrem Weg in ein

selbstbestimmtes

Leben.

Vermögenssorge

Betreuer/innen verhandeln mit Banken über eine sinnvolle

Verwaltung und Anlage von Geldern und leiten eine

Schuldenregulierung ein. Darüber hinaus vertreten sie die

Interessen der Betreuten gegenüber Behörden,

Einrichtungen und Institutionen

Aufenthaltsbestimmung

Gemeinsam mit den Klient/innen entscheiden sie, welcher

Aufenthaltsort der geeignete ist: die eigene Wohnung, ein

Alten- oder Pflegeheim oder ein stationärer Krankenhausaufenthalt.

Grundlage jeder Entscheidung ist das Bemühen,

den Klient/innen so lange wie möglich einen Aufenthalt in

ihrem häuslichen Umfeld zu ermöglichen.

Betreuung als Beruf

In Berufsbild, Leitlinien und Ethikrichtlinien des BdB sind

die Grundsätze der beruflichen Betreuung festgeschrieben.

Weitere Infos: www.bdb-ev.de/infobereich/downloads

Betreuung als Beruf _ 5


1. GRUNDLAGEN UND RAHMENBEDINGUNGEN

1.2 So werde ich Betreuer/in:

Wichtige Voraussetzungen

Prozesse gestalten

Die Anforderungen an den Beruf sind hoch: Betreuung umfasst Beratung,

Unterstützung und Vertretung behinderter oder alter Menschen

auf der Basis psychosozialer und rechtlicher Kompetenzen. Sie ist ein

bewusster und geplanter interaktiver Prozess. Ein sozialwissenschaftliches

oder sozialpädagogisches Studium bietet eine gute Grundlage,

die komplexen Aufgaben im Berufsfeld Betreuung anzugehen. Es gibt

keine eindeutige Qualifikationsvoraussetzung für den Beruf. Zusatzausbildungen

und Weiterbildungen sind erforderlich, um auf dem Laufenden

zu bleiben und um grundlegende Qualitätsstandards zu erfüllen.

Zielorientiert handeln

Betreuer/innen agieren in sehr unterschiedlichen Rollen: Sie sind Berater/innen,

Verhandler/innen, Unternehmer/innen und Netzwerker/-

innen. Juristisches, medizinisches, pädagogisches und betriebswirtschaftliches

Wissen sowie hervorragende Kenntnisse über das Sozialsystem

bilden die Grundlage der komplexen Betreuungsarbeit. Oftmals

erfordert der Alltag spontanes und flexibles Handeln, Entscheidungen

müssen teilweise schnell getroffen werden. Grundlage hierfür ist

immer ein durchdachtes und zielorientiertes Betreuungskonzept.

6 _ Betreuung als Beruf


Beziehungen aufbauen

Die Fähigkeit zu kommunizieren und Beziehungen aufzubauen, ist für

Betreuer/innen besonders wichtig – auf verschiedenen Ebenen. Dies

gilt in erster Linie für den Kontakt mit Klient/innen, die oft andere

Kommunikationswege nutzen als die, die wir gewohnt sind. Zum

anderen betrifft dies Gespräche mit Ärzt/innen, Heimleiter/innen sowie

Verhandlungen mit Sozialämtern oder Banken. Wichtig ist zudem ein

aktives und funktionierendes Netzwerk.

Die Anforderungen

sind hoch: Betreuung

braucht viele

verschiedene Kompetenzen

Interessen vertreten

Berufsbetreuung erfordert eine wertschätzende Grundhaltung und ein

humanistisches Menschenbild. Betreuer/innen müssen sich in ihre

Klient/innen hineinversetzen können und sie verstehen. Denn sie handeln

in deren Interesse. Respekt vor anderen Lebensentwürfen ist dabei

genauso selbstverständlich wie die Auseinandersetzung mit ethischen

Aspekten. Betreuer/innen treffen Entscheidungen für die Menschen,

die sie vertreten. Hier ist ein hohes Verantwortungsbewusstsein gefragt.

Wirtschaftlich denken

Berufsbetreuer/innen sollten in der Lage sein, konzeptionell und strategisch

zu handeln. Zum einen bezogen auf die Betreuungsplanung,

zum anderen bezogen auf die Gestaltung ihres eigenen Unternehmens.

Denn: Nur wer auf wirtschaftlich gesunden Beinen steht, kann

langfristig gute Betreuungsarbeit leisten.

CASE MANAGEMENT

Das Handlungskonzept des Case Managements ist sehr geeignet,

um Betreuungen zu planen und durchzuführen. Neben der

Fallbearbeitung dient Case Management der Qualitätssicherung.

Eine Aus- oder Fortbildung zum/zur Case-Manager/in bietet daher

eine gute Grundlage für den Beruf Betreuer/in.

Betreuung als Beruf _ 7


1. GRUNDLAGEN UND RAHMENBEDINGUNGEN

Ist der Markt

in meiner Region

bereits gesättigt

oder werden zusätzliche

Berufsbetreuer/innen

gebraucht?

1.3 Erste Schritte als Berufsbetreuer/in

An wen wende ich mich, um Betreuer/in zu werden?

Wenn Sie die erforderlichen Voraussetzungen mitbringen und Betreuerin

oder Betreuer werden möchten, dann wenden Sie sich

zunächst an die Betreuungsbehörde Ihrer Stadt oder Ihres Kreises. Hier

erhalten Sie weiterführende Informationen. Darüber hinaus gibt es in

vielen Regionen Veranstaltungen und Fortbildungen, die Betreuung

zum Thema machen. Im BdB-Qualitätsregister finden Sie weitere Anhaltspunkte

zu den Anforderungen, die Sie als Betreuer/in erfüllen

müssen (www.bdb-qr.de).

Eine ganz wichtige Frage sollten Sie sich gleich zu Beginn stellen: Ist

der Markt in meiner Region bereits gesättigt oder werden zusätzliche

Berufsbetreuer/innen gebraucht? Die Situation gestaltet sich von

Bundesland zu Bundesland und von Region zu Region sehr unterschiedlich.

Während in einigen Bezirken oder Städten noch Kapazitäten

für zusätzliche Betreuer/innen frei sind, gibt es in anderen

Gegenden kaum Bedarf.

8 _ Betreuung als Beruf


Aufbau des Betreuungswesens: Wer macht was?

Beantragung einer Betreuung

Jede Person kann eine Betreuung anregen.

Vormundschaftsgericht

Vormundschaftsrichter/innen entscheiden

nach einer persönlichen

Anhörung der Betroffenen über

Art und Umfang der Betreuung

Betreuungen einrichten, kontrollieren

und aufheben

Betreuungsbehörde

Sachverhalt bei Betreuungseinrichtung

prüfen

Betreuer/innen vorschlagen und

überprüfen

Beratung, Unterstützung und

Fortbildung von Betreuern

Führen von Betreuungen

Ehrenamtliche

Betreuer/innen

Übernahme der Betreuung

von Angehörigen

Übernahme leichterer Fälle

Berufsbetreuer/innen

Übernahme besonders

schwieriger Fälle

Übernahme von Betreuungen,

die eine Distanz zur

Familie erfordern

Vertretung von Menschen,

die keine Betreuung durch

Familienangehörige haben

Vereine

Führen von Betreuungen

Wie bei Berufsbetreuer/innen, siehe links

Werbung, Ausbildung

und Begleitung von

ehrenamtlichen Betreuern

Beratung und Aufklärung

zu Patientenverfügung,

Vorsorgevollmacht und

Betreuungsverfügung

Betreuung als Beruf _ 9


2. Von Betreuung leben:

Unternehmerische Grundlagen

2.1 Existenz gründen und marktgerecht handeln

Wer Betreuungen als selbstständige/r Berufsbetreuer/in führen möchte,

sollte zuerst die eigenen Voraussetzungen prüfen. Bringe ich ausreichende

Kenntnisse mit? Eigne ich mich als Unternehmer/in? Wie

stelle ich einen Businessplan auf? Benötige ich einen Kredit oder kann

ich den Start meiner Selbstständigkeit aus eigener Kraft finanzieren?

Gibt es in meiner Region Fördermittel für Existenzgründungen? Umfassende

Unterstützung und Beratung für Existenzgründer/innen bieten

viele Städte und Gemeinden in gesonderten Projekten an. Oft ist

die Erstberatung kostenlos. Informationen hierzu erhalten Sie bei den

Arbeitsagenturen oder den für Wirtschaft zuständigen Ämtern und

Behörden.

2.2 Die erste Bestellung als Betreuer/in

Betreuungen werden von den Amtsgerichten eingerichtet – dies ist

Ihre erste Anlaufstelle, wenn Sie sich entschlossen haben, als

Betreuer/in tätig zu werden. Machen Sie den zuständigen Richter/innen

von Beginn an deutlich, dass Sie als berufliche Betreuer/in agieren.

Sonst laufen Sie Gefahr, nach ehrenamtlichen Pauschalen vergütet zu

werden. Im Beschluss zur Bestellung als Betreuer/in muss explizit vermerkt

sein, dass diese beruflich durchgeführt wird.

2.3 Was verdienen Betreuer/innen?

Die Bezahlung von Betreuer/innen ist im Vormünder- und Berufsbetreuervergütungsgesetz

geregelt. Generell gilt: Betreuungen werden

pauschal vergütet. Alle Betreuungen werden nach dem gleichen

Schlüssel behandelt. Der Inklusivstundensatz liegt je nach Qualifikation

bei 44 Euro bzw. 33,50 Euro und 27 Euro. Hierin enthalten sind sowohl

die Mehrwertsteuer sowie eine Aufwandspauschale für Fahrtkosten,

Telefon, Kopien und Porto.

Die anrechenbaren Stunden sind abhängig von der Vermögenslage der

Klient/innen, der Art ihrer Unterbringung sowie der Länge der Betreuung

(siehe Tabelle). Zum Beispiel: Wer einen mittellosen Menschen, der

im Heim lebt, im dritten Jahr betreut, kann hierfür pro Monat zwei

Stunden anrechnen. Das sind im Höchstfall 110 Euro.

10 _ Betreuung als Beruf


Stundenpauschalen

Qualifikation

Stundensatz inkl. MwSt. und

Auslagen

Hochschulabschluss mit

verwertbaren Fachkenntnissen

44 Euro

Ausbildung mit verwertbaren

Fachkenntnissen

33,50 Euro

ohne Fachkenntnisse

27 Euro

Anrechenbare Stunden (pro Monat)

Vermögende Betreute

Zeitraum seit

Betreuungsbeginn

Klient/in lebt im Heim

Klient/in lebt außerhalb

eines Heims

1. bis 3. Monat

4. bis 6. Monat

7. bis 12. Monat

ab 2. Jahr

5,5 Stunden

4,5 Stunden

4 Stunden

2,5 Stunden

8,5 Stunden

7 Stunden

6 Stunden

4,5 Stunden

Mittellose Betreute

Zeitraum seit

Betreuungsbeginn

Klient/in lebt im Heim

Klient/in lebt außerhalb

eines Heims

1. bis 3. Monat

4. bis 6. Monat

7. bis 12. Monat

ab 2. Jahr

4,5 Stunden

3,5 Stunden

3 Stunden

2 Stunden

7 Stunden

5,5 Stunden

5 Stunden

3,5 Stunden

Betreuung als Beruf _ 11


2. VON BETREUUNG LEBEN: UNTERNEHMERISCHE GRUNDLAGEN

2.4 Diese Steuern müssen Betreuer/innen zahlen

Praktisch: Umsatzsteuervoranmeldungen

können online an

das Finanzamt übermittelt

werden

Einkommenssteuer

Das Einkommen natürlicher Personen unterliegt der Einkommenssteuer.

Als Einkommen wird die Summe aus den Einkunftsarten nach Abzug

von Verlusten und Sonderausgaben definiert. Die Steuerlast ergibt sich

aus dem Einkommenssteuertarif. Die Einkommenssteuer ist eine linearprogressive

Steuer: Die Steuerbelastung steigt mit der Höhe des Einkommens.

Vorauszahlungen zur Einkommenssteuer sind jeweils zum

10. März, 10. Juni, 10. September und 10. Dezember zu entrichten. Die

erste Vorauszahlung auf die Einkommenssteuer nach der Betriebseröffnung

setzt das Finanzamt fest. Nach Ablauf eines Jahres ist eine

unterschriebene Steuererklärung nach amtlichem Muster, ferner eine

Einnahme-Überschuss-Rechnung oder eine Bilanz mit Gewinn- und

Verlustrechnung beim Finanzamt einzureichen.

Gewerbesteuer

Berufsbetreuer/innen unterliegen der Gewerbeertragssteuer, die aufgrund

unterschiedlicher Hebesätze von Gemeinde zu Gemeinde verschieden

hoch ist. Die Entrichtung der Gewerbesteuer erfolgt durch

vierteljährliche Vorauszahlungen – jeweils am 15. Februar, 15. Mai, 15.

August und 15. November. Die Gewerbesteuer ist als Betriebsausgabe

absetzbar. Einzelunternehmen und Personengesellschaften (nicht

GmbH) wird beim Gewerbeertrag ein Freibetrag von 24.500 Euro

gewährt. Ein Ertrag bis zu dieser Höhe bleibt somit gewerbesteuerfrei.

12 _ Betreuung als Beruf


Umsatzsteuer

Grundsätzlich ist jede Dienstleistung umsatzsteuerpflichtig. Von der

Umsatzsteuerpflicht sind Sie befreit, wenn Sie im Jahr der Betriebsgründung

voraussichtlich nicht mehr als 17.500 Euro Bruttoumsatz

machen bzw. im letzten Geschäftsjahr nicht mehr als 17.500 Euro

Bruttoumsatz gemacht haben und im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich

50.000 Euro Bruttoumsatz nicht überschreiten werden.

Wer umsatzsteuerpflichtig ist, kann Rechnungen von anderen Unternehmen

als Vorsteuer von der eigenen Umsatzsteuerschuld abziehen.

Eine Umsatzsteuervoranmeldung müssen Sie dem Finanzamt spätestens

am 10. eines Kalendermonats auf einem Vordruck nach amtlichem

Muster online abgeben (www.elster.de). Im ersten Jahr der

Selbstständigkeit bzw. wenn Ihre Umsatzsteuerschuld im vergangenen

Jahr bis zu 6.136 Euro betrug, brauchen Sie die Zahlungen nur vierteljährlich

vorzunehmen. Ihre Umsatzsteuer (Vorauszahlung) für den vergangenen

Voranmeldungszeitraum (Monat oder Vierteljahr) berechnen

Sie selbst. Die von Ihnen errechnete Vorauszahlung ist ebenfalls

spätestens bis zum Ablauf dieses Zeitraumes an das Finanzamt abzuführen.

Betreuung als Beruf _ 13


2. VON BETREUUNG LEBEN: UNTERNEHMERISCHE GRUNDLAGEN

2.5 Gewerbe anmelden

Betreuung wird den gewerblichen Berufen zugerechnet. Deswegen

müssen grundsätzlich alle, die Betreuungen führen, ein Gewerbe beim

zuständigen Gewerbeamt oder beim Bürgermeisteramt der Gemeinde

anmelden. Dies gilt für jedes Unternehmen, unabhängig von der Rechtsform.

2.6 Liquidität sichern

Zu Beginn der Tätigkeit als Betreuer/in ist nicht davon auszugehen,

dass Sie gleich eine ausreichende Anzahl von Betreuungen erhalten,

um Ihren Lebensunterhalt zu sichern. Zudem werden die ersten Vergütungen

erfahrungsgemäß mit Verzögerung erfolgen. Vor diesem

Hintergrund sollte jeder, der sich für den Beruf Betreuung entscheidet,

mindestens ein Jahr finanziell überbrücken können.

2.7 Professionelles Umfeld schaffen

Berufsbetreuung braucht ein professionelles Umfeld: Büroräume, in

denen ungestört Gespräche mit Klient/innen geführt werden können,

sind ebenso notwendig wie eine ausreichende technische Ausstattung.

Telefon, Fax, Mobiltelefon und PC inklusive einer gängigen Betreuungssoftware

gehören zu jeder Standardausstattung. Besonderes

Augenmerk muss zudem auf den Datenschutz gelegt werden.

2.8 Für alle Fälle: Versicherungen für Betreuer/innen

Als Selbstständige/r müssen Sie für Ihre soziale Absicherung selbst sorgen.

Krankenversicherung, Altersvorsorge und Unfallversicherung sollten

selbstverständlich sein. Bei der Wahl Ihrer Krankenversicherung

können Sie frei entscheiden zwischen einer privaten und einer gesetzlichen

Kasse. Berufsbetreuer/innen sind nicht verpflichtet, der gesetzlichen

Rentenversicherung (z.B. BfA) beizutreten.

14 _ Betreuung als Beruf


Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt den Versicherten eine vereinbarte

Rente, wenn sie ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht

mehr ausüben können. Ein Muss für alle, die selbstständig sind!

Haftpflichtversicherung

Betreuer/innen haften gegenüber Klient/innen für Schäden, die sie aufgrund

fehlerhafter Ausübung ihres Berufes verursachen. Eine entsprechende

Haftpflichtversicherung (Vermögensschadenhaftpflicht und

Betriebshaftpflicht) ist unverzichtbar.

Berufsbetreuer/innen

sind Unternehmer/-

innen. Wichtig ist

eine angemessene

Risikovorsorge.

Freiwillige Arbeitslosenversicherung

Wer mit einer Selbstständigkeit beginnt, kann sich gegen Arbeitslosigkeit

versichern. Informationen unter: www.arbeitsagentur.de

Berufsgenossenschaft

Berufsbetreuer/innen müssen sich (und ggf. ihre Angestellten) in der

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege versichern

(www.bgw-online.de).

BdB-Service

In Versicherungsfragen arbeitet der BdB mit einem festen

Partner zusammen, der sich auf das Betreuungswesen spezialisiert

hat. Für weitere Informationen wenden Sie sich

bitte an GL Versicherungsmakler, Tel. 040/ 85402850,

www.gl-versicherungsmakler.de

Betreuung als Beruf _ 15


3. BdB – Ihr starker Partner

3.1 Größter Berufsverband

Der Bundesverband der Berufsbetreuer/-innen e.V. (BdB) zählt mehr als

5.500 Mitglieder und wurde 1994 im Zuge des neuen Betreuungsrechts

gegründet. Damit ist der BdB die größte Interessenvertretung

des Berufsstandes „Betreuung“. Der Verband

● entwickelt den Beruf Betreuung fachlich weiter

● setzt sich für die Qualitätsentwicklung und -sicherung in der

Betreuungsarbeit ein

● vertritt berufsständische Interessen bei Politik und in der Öffentlichkeit

und

● bietet umfangreiche Service- und Dienstleistungen an

3.2 Interessenvertretung für Betreuer/innen

Der BdB setzt sich für die politischen und fachlichen Interessen seiner

Mitglieder ein. Der Verband fördert die Professionalisierung von Berufsbetreuung

und verfolgt das politische Ziel, Betreuung als anerkannten

Beruf zu etablieren. Eines der Dauerthemen im Betreuungswesen

ist die Frage der Vergütung für Betreuer/innen: In der politischen

Auseinandersetzung setzt sich der BdB intensiv für höhere

Stundensätze ein und arbeitet konsequent und kontinuierlich daran,

die Rahmenbedingungen zu verbessern.

16 _ Betreuung als Beruf


Organigramm des BdB e.V.

Mitgliederversammlung

– natürliche und

juristische Personen

wählt

Schiedskommission

wählt

Bundesarbeitsgemeinschaften

setzt ein

Vorstand

bildet

bilden

15 Landesgruppen

beraten

leitet setzt ein

berät

Geschäftsführung

Verbandsrat

Bundesgeschäftsstelle

BdB-Qualitätsregister

Recht

Öffentlichkeitsarbeit

Qualitätsentwicklung

Sekretariat

Landesgruppen

Betreuung als Beruf _ 17


3.3 BdB-Qualitätsregister:

Qualität sichern, Qualität zeigen

Qualität ist ein wesentliches Merkmal und ein Mittel, um sich am Markt

von Mitbewerber/innen abzuheben. Der BdB sorgt dafür, dass die

Qualität in der Betreuungsarbeit weiterentwickelt wird – und macht

Qualität sichtbar: Das BdB-Qualitätsregister zeigt, wer welche

Qualifikationen und Schwerpunkte hat. Es steht allen offen, die auf

Professionalität setzen und die erforderlichen Kriterien erfüllen. Für

Berufsanfänger/innen besteht die Möglichkeit einer Anwartschaft. Für

Gerichte und Behörden ist das Qualitätsregister ein verlässlicher

Wegweiser und ein Instrument für die Fallvergabe.

Betreuer/innen, die sich ins BdB-Qualitätsregister eintragen lassen

möchten, haben bestimmte Qualitätskriterien zu erfüllen. Unter anderem

müssen sie sich kontinuierlich weiterbilden und ihre Arbeit reflektieren.

Jedes Mitglied erhält eine Qualitätsurkunde und ein

Qualitätssiegel sowie zahlreiche Serviceleistungen und Vergünstigungen.

Weitere Infos: www.bdb-qr.de

18 _ Betreuung als Beruf


Betreuung als Beruf _ 19


3. BDB — EIN STARKER PARTNER

3.4 Service & Information werden groß geschrieben

Der BdB bietet seinen Mitgliedern einen starken Service in den Bereichen

Rechtsberatung, EDV und Weiterbildung sowie Versicherungen

und Informationen an. Die Service-Leistungen des BdB werden stets an

die aktuelle Entwicklung angepasst und regelmäßig ausgeweitet.

Mitgliedschaft, die

sich auszahlt: BdB-

Mitglieder erhalten

Vergünstigungen

bei Versicherungen

und Softwareprogrammen,

können

die kostenlose

Rechtsberatung in

Anspruch nehmen

und erhalten die

Verbandszeitschrift

„bdbaspekte“ vier

Mal im Jahr.

Rechtsberatung

Dreimal wöchentlich sitzen die Rechtsexpert/innen des BdB am Telefon,

um die juristischen Fragen der Mitglieder rund um das Betreuungsrecht

zu beantworten. Ein Service nur für Mitglieder und kostenlos!

Software: BdB at work

Mit BdB at work steht Ihnen eine leistungsfähige Softwarelösung zur

Verfügung, die Ihnen die Verwaltung erleichtert. Die Software wird

von Expert/innen des BdB mitentwickelt und ist entsprechend praxisnah.

Alle BdB-Mitglieder erhalten Sonderkonditionen!

Weiterbildung und Supervision

Der BdB arbeitet eng mit einer Vielzahl von Bildungsanbietern und

Supervisor/innen zusammen. Halbjährlich bündelt er alle Angebote in

Form einer Weiterbildungsbroschüre, die auch Bildungsangebote für

Berufseinsteiger/innen enthält. Sie wird an alle Mitglieder kostenlos

verschickt. BdB-Mitglieder erhalten bei den Partnern vergünstigte Teilnahmebedingungen.

Sonderkonditionen

Der BdB unterhält viele Kooperationen mit Organisationen und Firmen.

Die Mitglieder profitieren hiervon zumeist in Form von Sonderkonditionen:

Zum Beispiel können sie die Fachzeitschriften BtPrax und

Btplus günstiger beziehen. Und sie erhalten besonders günstige

Telefontarife.

20 _ Betreuung als Beruf


Öffentlichkeitsarbeit

Im Sinne einer transparenten Verbandspolitik legt der BdB großes Gewicht

auf die Information seiner Mitglieder. Regelmäßige Publikationen

und Veranstaltungen bilden ein engmaschiges Kommunikationsnetz.


Publikationen

Die Verbandszeitschrift bdbaspekte erscheint vier Mal im Jahr mit

einer Auflage von 10.000 Stück. Sie informiert über politische und

verbandsinterne Themen, fachlich interessant und service-orientiert.

BdB-Mitglieder erhalten die bdbaspekte kostenlos. In der

Reihe bdbargumente veröffentlicht der BdB politisch und wissenschaftlich

relevante Themen. Gemeinsam mit dem Bundesanzeiger-Verlag

gibt der BdB die Fachzeitschrift Btplus heraus.


Veranstaltungen

Einmal jährlich findet eine große BdB-Tagung statt, auf der eine

Vielzahl der Mitglieder zusammenkommt, um sich auszutauschen

und fortzubilden. Vorträge, Diskussionen und Workshops machen

das abwechslungsreiche Programm aus. Auch die Mitgliederversammlung

des BdB findet traditionell im Rahmen der Jahrestagung

statt. Zudem organisiert der Verband Fach- und Expertentagungen

zu Spezialthemen. Ebenso sorgen die Landesgruppen regelmäßig

für Informationstreffen.


Internet

Auf der Homepage des BdB finden Sie alles Wissenswerte rund um

den Verband und das Thema Betreuung – immer brandaktuell. Mehr

unter www.bdb-ev.de. BdB-Mitglieder können sich an der verbandsinternen

Mailingliste beteiligen – ein interessantes Austauschforum

für und von Betreuer/innen. Der BdB-Newsletter wird monatlich per

E-Mail verschickt und versorgt die Mitglieder kompakt mit aktuellen

Informationen.

Kontakt

BdB-Geschäftsstelle, Tel. 040/38629030, www.bdb-ev.de

BdB-Rechtsberatung, Tel. 040/38629036

BdB at work, Tel. 0471/9211599, www.betreuung.de

Betreuung als Beruf _ 21


4. LITERATUR- UND ONLINETIPPS

4. Literatur- und Onlinetipps

Neben den regelmäßigen Publikationen bdbaspekte und bdbargumente

(siehe Seite 20) gibt es eine Reihe weiterer empfehlenswerter

Publikationen zum Thema „Betreuung“. Eine kleine Auswahl zum

Einstieg:

4.1 Literaturtipps

Unverzichtbar für die tägliche Arbeit sind Gesetzestexte.

Über eine Ausgabe des BGB sollte

jeder Betreuer und jede Betreuerin verfügen.

Daneben gibt es Sammlungen der wichtigsten

betreuungsrechtlichen Vorschriften, z.B. die

„HK-BUR – Gesetzessammlung zum Betreuungsrecht“

(C.F. Müller, 10,00 Euro) oder die

Betreuungsrecht – Textsammlung“ (Bundesanzeiger

Verlag, 11,00 Euro).

Einen guten ersten Überblick zu fast allen Fragen

des Betreuungsrechts bietet der „Ratgeber

Betreuungsrecht“ von Walter Zimmermann

(Beck-Rechtsberater im dtv, 8,00 Euro).

Zu Vergütungsfragen ist das Buch „Die

Vergütung des Betreuers“ von Horst Deinert

und Kay Lütgens empfehlenswert. (30,00 Euro,

Bundesanzeiger Verlag, 2005)

Viele grundlegende Informationen und nützliche

Tipps für die Praxis enthält das „Handbuch

Betreuungsrecht“ von Sybille Meier

(92,00 Euro, C.F. Müller Verlag).

22 _ Betreuung als Beruf


4. LITERATUR- UND LESETIPPS

4.2 Fachzeitschriften

Die Zeitschrift Btplus (Bundesanzeiger Verlag/BdB) ist ein praxisorientiertes

Magazin für alle Fragen und Themen rund um das Betreuungswesen.

Dazu gehören Management, Fallsteuerung, Professionalisierung,

Qualitätssicherung, Vernetzung und Berufsethik. Mit Btplus

erhalten Berufsbetreuer/innen umfangreiches Wissen zur Gestaltung

ihrer Berufspraxis. Die Zeitschrift erscheint vier Mal im Jahr und kostet

63,50 Euro (BdB-Mitglieder zahlen nur 43,00 Euro).

In der BtPrax werden regelmäßig Gerichtsentscheidungen und

Aufsätze zu Problemen des Betreuungsrechts veröffentlicht. Das

Jahresabonnement beim Bundesanzeiger Verlag kostet 85,90 Euro,

Mitglieder des BdB beziehen die Zeitschrift günstiger (60,80 Euro).

4.3 Onlinetipps

Hier finden Sie im Internet Seiten rund um das

Thema Betreuung

➜ Internetseite des BdB: www.bdb-ev.de

➜ Vormundschaftsgerichtstag e.V. (ein Zusammenschluss

von Angehörigen verschiedener mit dem

Betreuungsrecht befasster Berufe, z.B. von Vormundschaftsrichtern,

Rechtspflegern, Mitarbeitern

von Betreuungsbehörden und Betreuern):

www.vgt-ev.de

➜ Viele nützliche Informationen enthält das

Online-Lexikon zum Betreuungsrecht von Horst

Deinert: www.betreuungsrecht.wikia.com

➜ Internetseiten von LOGO Datensysteme GbR,

dem Hersteller der Software BdB at work:

www.betreuung.de

Betreuung als Beruf _ 23


5. Eine Mitgliedschaft, die sich lohnt!

Einstiegspaket

Wenn Sie dem BdB beitreten, erhalten Sie zur Begrüßung:

● 1 aktuelles Exemplar der Verbandszeitschrift

bdbaspekte






1 aktuelles Exemplar der Zeitschrift für

professionelle Betreuungsarbeit Btplus

1 Testversion der Software BdB at work

1 Sonderausgabe der bdbaspekte

„Versicherungen“

1 Weiterbildungsprogramm

1 BdB-Broschüre „Wir machen uns stark.

Leitfaden für das BdB-Qualitätsregister“

Beitragsordnung

1. Der Mindestjahresbeitrag für natürliche Personen beträgt 150,- Euro

2. Der Jahresbeitrag für juristische Personen beträgt 200,- Euro

3. Der Jahresbeitrag für Fördermitglieder beträgt 50,- Euro

Der Jahresbeitrag ist jeweils zum Anfang des Jahres fällig. Zusätzlich

zum entsprechenden Jahresbeitrag wird eine einmalige Aufnahmegebühr

von 35,- Euro erhoben

Beim Eintritt in den BdB e.V. im:

● 1. und 2. Quartal eines Jahres wird der gesamte Jahresbeitrag

erhoben.

● 3. Quartal eines Jahres wird der Jahresbeitrag um 25 Prozent

ermäßigt.

● 4. Quartal eines Jahres wird der Jahresbeitrag um 50 Prozent

ermäßigt.

Bei denjenigen Mitgliedern, die nicht bereit sind, eine Abbuchungsermächtigung

zu erteilen, wird eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr

von 10,- Euro erhoben. Sämtliche Rückbuchungs-, Verzugs- und

Mahnungskosten gehen zu Lasten des Mitgliedes.

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Aufnahmeantrag

Bitte per Fax an den BdB: (040) 3862 90 32

Ja, ich möchte Mitglied werden.

(Bitte alle Angaben in Druckbuchstaben oder mit Schreibmaschine)

Name . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vorname . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Straße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PLZ/Ort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Telefon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fax . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

E-Mail . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Geb.-Datum: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . beruflicher Abschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Betreuer-Typ: 1=selbst., 2=Behörde, 3=Verein . . . . . . . . . . Bundesland (Abk.) . . . . . . . . . . . . .

Hiermit erkläre ich meinen Beitritt zum Bundesverband der Berufsbetreuer/-innen e.V. Die Mitgliedschaft

beträgt mindestens 12 Monate. Anschließend kann die Mitgliedschaft zum Ende eines Kalenderjahres

unter Einbehaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten gekündigt werden. Mit der

Weitergabe meiner Daten an die Sprecher/innen der Landesgruppen bin ich einverstanden.

Einzugsermächtigung: Hiermit bevollmächtige ich den Bundesverband der Berufsbetreuer/-innen e.V.,

die von mir zu entrichtenden Beiträge bei Fälligkeit zu Lasten meines Kontos einzuziehen. Sollte mein

Konto die erforderliche Deckung nicht aufweisen, besteht seitens der kontoführenden Stelle keine

Verpflichtung zur Einlösung. Diese Ermächtigung ist jederzeit schriftlich widerrufbar.

Konto-Nr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . BLZ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Geldinstitut . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Kontoinhaber/-in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Datum

Unterschrift

Bitte schicken Sie mir die Anmeldeunterlagen für das BdB-Qualitätsregister zu

Bundesverband der Berufsbetreuer/-innen e.V. · Brodschrangen 3-5 · 20457 Hamburg · Tel. (040) 386 29 03-0

Betreuung als Beruf _ 25


Familie · Betreuung · Soziales

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