06.10.2014 Aufrufe

Vivum 09 |MENSCH ÄRGERE DICH NICHT!

Die vivum ist ein Magazin für trendige Erwachsene aus der Region Laupheim.

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Ausgabe 09 | 4. Quartal 2014

09

Mensch,

ärgere Dich nicht!

►Das internet

Fluch und Segen?!


Kann zu andauernder

Freude

führen!

www.ab-zur-freude.de


Inhalt

4 GREATFRUIT

Autocenter Benz

Dein Klick für deine Stadt 5

8 SPRECHDURCHFALL

vivum Umfrage

Steffies Planet – Sich ärgern? 9

10

Mensch,

....ärgere dich nicht

Big Data 12

Edward Snowden 13

Unsichtbare Kette 14

Whatsapp 15

16 GEILOMAT

Festival Sommer

Klebeband 2.0 18

Digital Ethereal – The Abyss Table 19

Kulturschock 21

Habenswert 22

24 KRASS

Wissen Kompakt

Tierbordell 25

26 OUTTAKES

HALLO,

LIEBE LESERINNEN UND LESER...

Wir alle nutzen es, wir alle brauchen es, wir alle

haben uns schon einmal darüber aufgeregt: Das

Internet. Mensch ärgere dich nicht, unser Hauptthema,

dreht sich rund um Google, Big Data und

die Gefahren, aber auch Vorteile, die das Internet

mit sich bringt. Auch wenn es inzwischen aus

unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist, das

Internet ist Fluch und Segen zugleich. Seid gespannt,

was wir für Euch aufgedeckt haben.

Möglicherweise wundert Ihr euch, dass das Vorwort

dieses Mal von mir kommt. Als DHBW - Studentin

bei zartbitter design habe ich mich im Rahmen

meiner Projektarbeit entschieden, die vivum

dieses Mal zu „meinem“ Projekt zu machen. Ich bin

stolz Euch die 9. vivum, druckfrisch aus Laupheim

präsentieren zu dürfen. Viel Spaß beim Lesen und

vielen Dank an das ganze vivum-Team für die Unterstützung.

Geschafft ;-)

Sophie Zell

mit Team

Bilder Titel: Fotolia_ vgstudio

IMPRESSUM

TEAM

VERLAG_zartbitter design gmbh • VERLEGER_Evelyn Wekenmann • DRUCK_Auflage 5.200 Stück • Druck & Medien Zipperlen GmbH • Dornstadt

vivum magazin

Zeppelinstraße 19

88471 Laupheim

Fon 07392 . 939297 -4

Fax 07392 . 939297 -5

Web www.vivum-magazin.de

Mail redaktion@vivum-magazin.de

Mail anzeigen@vivum-magazin.de

Stefanie Lehnert

Eugene D. Dorival

Melissa Wagner

Sophie Zell

Michael Schulte

Lea Stückle

Bianca Sommer

Evelyn Wekenmann

Vielen herzlichen Dank an zartbitter design und alle, die uns durch ihre

Anzeige unterstützen. Ohne Sie würde es unsere vivum nicht geben.


4

Greatfruit

Autocenter Benz

Wer den Schaden hat...

fährt zu Benz!

Im Autocenter Benz ist seit einigen Wochen eine Lackierwerkstatt

im Betrieb. Diese wurde nach den neuesten Standards

gebaut. Schäden werden professionell durch moderne

Verfahren wie die lackschadenfreie Instandsetzung, dem

sogenannten „Beulendoktor“ und die Smart-Repair-Methode,

behoben. Kleine Parkschäden die bis Größe A4 gehen, sind

klassische Unfallreparaturen. Mit einer eigenen Rahmenrichtbank

und Lackiererei werden auch diese Reparaturen vorgenommen.

den die Veräußerung des Fahrzeuges sowie Hilfe bei der Suche

nach einem neuen Auto. Außerdem ist das Autocenter

Benz seit kurzem Partner von KS Autoglas mit rund 550 Spezialisten

in zumeist unabhängigen Kfz-Meisterbetrieben.

Wer einen Steinschlag hat, kann diesen fachgerecht reparieren

lassen und zahlt entsprechend seiner Versicherung (Volloder

Teilkasko) gar nichts oder die vereinbarte Selbstbeteiligung.

Jeder kann von diesen Leistungen Gebrauch machen, unabhängig

von der Automarke. Dies beinhaltet auch die komplette

Versicherungsabwicklung. Gerade bei einem nicht

selbstverursachten Schaden, kann man sich beim Autocenter

Benz fachkundigen Rat einholen.

Das Autohaus ist bei der Schadensmeldung behilflich und regelt

alle weiteren Notwendigkeiten wie z.B. die Beauftragung

eines Sachverständigen, Ersatzwagen, Kostenvoranschlag,

fünf Jahre Garantie auf Reparaturen und bei einem Totalscha-

24 h Schadennotruf für alle Marken:

0172 - 6459270

24h Schadenschnellhilfe inkl. Abschleppen und Ersatzwagen

Hilfe bei der Schadenmeldung beim Versicherer

Beauftragung von unabhängigen Sachverständigen bei Fremdverschulden

Erstellung von neutralen Kostenvoranschlägen bei Eigenverschulden

100% fachgerechte Profireparatur im eigenen Karosseriebau

Verwendung von ausschließlich Originalersatzteilen

5 Jahre Garantie auf die Reparatur

Damit der Schaden am Auto nicht

zu „Ihrem“ Schaden wird!

Einfach mit dem Smartphone

oder Handy scannen.

Bilder: Autocenter Benz


Dein

klick

für deine stadt

Greatfruit

5

Lasst den Klick in Eurer Stadt!

Die Aktion „Lass den Klick in deiner Stadt“ setzt sich

dafür ein, dass der lokale Handel weiter unterstützt

wird. In vielen Deutschen Städten läuft diese Kampagne

bereits seit Wochen.

Für viele ist ein Leben ohne Internet kaum noch vorstellbar:

Surfen, Urlaub buchen, Bankgeschäfte erledigen,

shoppen gehen, chatten und vieles mehr. Das alles

ist mit ein paar Klicks schnell erledigt.

Aber: Den Stoff fühlen, das frische Obst riechen, den

Kaffee schmecken, Bekannte treffen, Dinge anprobieren,

Freude zeigen, wenn man was neues gefunden

hat und vieles mehr, kann man nur erleben, wenn man

in die Innenstadt geht. Dabei wird man meist von kompetenten

Verkäufern beraten und die Kaufentscheidung

wird erleichtert. Oder man trifft sich mit Freunden

und bummelt gemütlich von Geschäft zu Geschäft,

setzt sich danach noch in ein Café und lässt so den

Tag ausklingen.

Durch die Aktion „Lass den Klick in deiner Stadt“, die

deutschlandweit in vielen Städten ins Leben gerufen

und promotet wurde, wurden auch wir aufmerksam

auf dieses Thema. Wir möchten uns für den lokalen

Handel einsetzen und zeigen wie attraktiv reale Geschäfte

gegenüber den Online-Shops sind.

Das Leben muss in der Stadt bleiben!

Immer mehr, vor allem junge Menschen, greifen auf

das Online-Shopping zurück. Doch den meisten ist

dabei nicht klar, dass so immer mehr regionale Einzelhändler

schließen müssen. Jeder kann helfen das

zu stoppen! Denn jeder Euro, der hier in der Region

bleibt, erhöht nicht nur die Lebensqualität aller Bürger,

sondern sorgt auch so für den Erhalt von Arbeitsplätzen.

Gerade in Zeiten des immer stärker werdenden Onlinehandels,

ist es wichtig, ein Bewusstsein für den

regionalen Einzelhandel zu schaffen. Der Einzelhandel

ist wichtig, er schafft lebendige Innenstädte. Ohne ihn

bleiben die Menschen weg und es entsteht im schlimmsten

Fall mehr oder weniger eine

Geisterstadt.

Der zunehmende Online-Einkauf entzieht dem lokalen

Handel die nötigen Umsätze und die Arbeitsplätze in

der Region im Einzelhandel werden weniger. Durch

eine bewusste Kaufentscheidung trägt jeder von uns

zum Erhalt einer lebendigen Innenstadt bei.

Also, lasst auch ihr den Klick in Eurer Stadt!

Das Internet wächst zehnmal

stärker als der klassische Handel

Über 60 % der Einzelhändler klagen

über sinkende Besucherzahlen in ihren

Geschäften. Während der Umsatz der

Online-Händler z.B. im Weihnachtsgeschäft

explodierte. Sie verzeichneten

ein Wachstum von 54,5 %.

Bilder: zartbitter


www.zartbitter-design.com

HEISSER OFEN

GEFÄLLIG?

Scheffold verheizt Lagerware.


Abverkauf ausstellungsstücke!

Divino tre

3.780€ 2.990€

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3.200€ 2.490€

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2.990€ 2.690€

Piko L

3.276€ 2.620€

Nimes Crystal black

3.980€ 3.300€

Zio

2.980€ 2.533€

Merano XL

2.490€ 1.999€

Milano Stein

4.590€ 3.900€

Senso S

2.955€ 2.355€

Senso L

3.707€ 2.990€

Atlanta Bf

4.450€ 3.990€

A7

2.980€ 2.500€

Odin BF

5.845€ 4.900€

Odin S

4.460€ 3.900€

Passo M

4.264€ 3.800€

Passo XS

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Angebot nur gültig solange der Vorrat reicht. Erhältlich bei Scheffold Ofen in Baustetten.


8 Sprechdurchfall

Vivuum

Deutschland

Online-Shopping oder Einzelhandel? Wo kauft Laupheim ein?

Vivuum-Suche

Auf gut Glück!

Lena H. | 32 Jahre_Steuersekretärin

Ich kaufe hauptsächlich online, mit zwei Kindern ist es schwer eine Betreuung zu finden.

In Laupheim gibt es nicht so viel Auswahl, aber wenn ich einkaufen gehe, dann in Laupheim. Ulm und

Stuttgart ist mir zu weit weg.

Thomas L. | 43 Jahre_Hausmann

Ich kaufe online und vor Ort ein. Elektronik wird im Internet bestellt, der Fahrweg lohnt sich meistens

nicht und es ist billiger. Kleidung und andere Sachen kaufe ich aber im Einzelhandel.

Melanie M. | 22 Jahre_Azubi Industriekauffrau

Online-Shopping ist besser, da es viel Stress vermeidet und man direkt von der Couch aus bestellen

kann. Die Lieferzeiten sind schnell und gut, aber ein Handy würde ich nicht im Internet bestellen.

Dennis R. | 18 Jahre_Schüler

Lieber im Einzelhandel, da sonst die Kleidung meist nicht richtig passt. Vor allem ist shoppen ein guter

Zeitvertreib und man kann sich mit Freunden treffen.

Benni S. | 19 Jahre_Schüler

Im Einzelhandel, da man so besser sieht wie die Qualität der Ware ist und es ist sehr wichtig die Einzelhändler

aus der Region zu unterstützen.

Caroline F. | 23 Jahre_Bürokauffrau

Ich bevorzuge Online-Shopping. Es hat den Vorteil, dass man nicht so viel laufen muss und es geht sehr

schnell. Außerdem findet man im Internet eine viel größere Auswahl.

Bianca T. | 19 Jahre_Friseurin

Im Einzelhandel kann man alles anfassen und man fühlt wie die Qualität ist, außerdem ist es übersichtlich

und man sieht wie die Größen ausfallen.

Jasmin K. | 20 Jahre_Schülerin

Beides ist gut. Online findet man viel, was es hier in der Umgebung nicht gibt und es ist meist günstiger.

Im Einzelhandel hingegen, kann man alles anprobieren und gleich mitnehmen.


StEFFIES PLANET

Sprechdurchfall 9

Sich Ärgern?

Da kann ich nur lachen.

Neulich im Supermarkt: Hausfrau im vorabendlichen

Einkaufsstress: Balanciert Tüte in der einen Hand,

Gemüsekiste in der anderen. Und weil die besten

Tomaten meist in den unteren Kisten liegen, kann

ich den Balance-Akt sehr gut verstehen. Hilfsbereit

biete ich an, die Kiste zu halten. Antwort:

„Das kann ich ganz gut alleine!“.

Auf dem Weg nach Hause. Baustelle inklusive Reißverschlussverfahren.

Natürlich ist die sich dem

Ende zuneigende Spur schon Kilometer vor der Baustelle

verwaist. Ein mutiger Autofahrer, der in der

Fahrschule tatsächlich aufgepasst hat, wagt es, bis

zur Baustelle vorzufahren, um sich einzureihen. Wütendes

Hupkonzert, gemeinschaftliche Blockade des

armen Fahrers.

Ich könnte jetzt nach Hause kommen, meinem Herz

die Chance geben, alles aus sich herauszuholen, um

mich fürchterlich aufzuregen. Über dämliche Verkehrsteilnehmer,

die sich gegen das Reißverschlussverfahren

sträuben; über unfreundliche Hausfrauen;

über meinen Kater, der wieder mal beim Pinkeln sein

Klo verfehlt hat. Letzteres ist mir bis heute ein Rätsel,

seine Toilette könnte größentechnisch glatt als

Ein-Zimmer-Studentenwohnung durchgehen. Vielleicht

muss mein Freund ihm tatsächlich noch das

Pinkeln im Sitzen zeigen. Ein hilfreiches Schild mit

aufschlussreicher Zeichnung war bisher erfolglos.

Klar, sich Luft machen, ist super.

Wutausbruch so sehr einschüchtern ließ, dass

es am nächsten Tag 30 Grad im Schatten hatte.

Ein Freund von mir macht es richtig. Frühmorgens

beim Bäcker. Während man meinen könnte, unsere

liebenswerten Rentner hätten den ganzen Tag Zeit,

sich ihre weichen Brötchen zu kaufen, drängeln sich

diese gern mal ohne Scham bis zur Theke nach vorne.

Mit einem freundlichen „Gehen Sie gerne nach

vorne, Sie haben ja nicht mehr lange“, macht er Ihnen

Platz und lächelt dabei noch höflich. Warum

nicht? Witzig sein statt Ärger aufbauen. Und wir

können immer wieder aufs Neue über seine Schlagfertigkeit

lachen.

Und ich? Wenn die schlecht gelaunte Hausfrau meine

Hilfe beim nächsten Mal unfreundlich ablehnt, werde

ich zuckersüß antworten: „Kein Problem. Dann warte

ich bis Ihnen alles aus der Hand fällt und helfe Ihnen

dann beim Einsammeln.“

Hau ab!

Ich kanns

alleine !!!

Mach ich ständig und meistens ohne Punkt und Komma.

Danach fühle ich mich auch richtig gut. Aber

ganz ehrlich, mal Dampf abzulassen oder sich täglich

über irgendwelche „Kleinigkeiten“ aufzuregen

sind zwei ganz unterschiedliche Reaktionen.

Bilder: freeimages_ Sias van Schalkwyk

Bei meiner ersten Arbeitsstelle hatte ich einen

Kollegen, der sich beinahe täglich darüber beklagt

hat, in was für einem Nebelloch er arbeiten müsse.

Im nur wenige Kilometer entfernten Zuhause

würde die Sonne doppelt so lange scheinen. Schon

nach einem halben Jahr konnte ich es einfach nicht

mehr hören. Sich über das Wetter aufzuregen liegt

auf meiner Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Liste ganz

weit vorne. Das ist einfach komplett unnötig - ich

wüsste nicht, wann sich das Wetter von meinem


10

Sprechdurchfall

Mensch ärgere dich nicht

Mensch,

ärgere Dich nicht!

Wir bewegen uns tagtäglich stundenlang im Internet. Googeln nach Kochrezepten, bestellen

Schuhe oder „stalken“ den alten Klassenkameraden über Facebook. Im Sekundentakt wechseln

wir von einer Internetseite zur anderen. Wir melden uns bei Youtube an, haben einen Amazon

und Ebay Account. Die Registrierung ist einfach − schnell persönliche Daten eintippen und los

geht´s. Ohne, dass wir groß darüber nachdenken, freut sich ein Unternehmen im Hintergrund.

Es hat gerade Geld mit unseren Daten verdient.

wir hinterlassen spuren...

unfreiwillig – in Form von Daten. Informationen über uns und unser Umfeld. Diese Daten sind

gerade so gefragt wie noch nie. Ob Google, Amazon, Facebook, WhatsApp, Apple & Co. –

sie alle horten riesige Datenmengen, von denen niemand weiß, was damit passiert. Google,

welches als der größte Datensammler in der Geschichte der Menschheit gilt, ist

ein Sonderfall.

Hauptthema

Kein anderes Unternehmen ist in so vielen Bereichen präsent und

hat damit einen kompletten Überblick über unser Leben. Für viele Internet User

ist der ehemals hippe Spaßkonzern aus Kalifornien längst zur bedrohlichen Datenkrake

mutiert, die ihre Tentakel in jeden Winkel des digitalen Lebens ausstreckt.

All unsere Daten werden gespeichert, zusammengefügt und ausgewertet.

Es wird ein Profil von uns erstellt, welches schlussendlich nur einen einzigen

Zweck erzielt – uns etwas zu verkaufen. Je besser uns Google und Co. kennen,

desto genauer können sie Werbung auf uns zuschneiden und desto

teurer lässt sich die Reklame verkaufen. Gerade bei Google, das fast alle

Dienste kostenlos anbietet, sind unsere Daten die zentrale Einnahmequelle.

Wir bezahlen hier nicht mit Geld, sondern mit unserer Privatsphäre.

deine Sexualität?

In unseren persönlichen Profilen werden alle Kleinigkeiten detailliert gespeichert.

Selbst deine mutmaßliche politische Präferenz, deine sexuelle Orientierung

und deine Religion werden dabei ermittelt. Und wenn du als Rentner identifiziert

bist, siehst du im Internet garantiert nie mehr Werbung für Babynahrung.

Aber wie gelangen die Unternehmen an all unsere Daten? Google zum Beispiel speichert alle

Suchanfragen eines jeden Nutzers. Wann hast du dich zum ersten Mal um einen neuen Job beworben?

2008 oder 2009? Du weißt es nicht mehr? Google erinnert sich!

Niemand kennt dich besser als Google!?

Gibt es Themen über die du nicht mit Freunden oder Familie reden kannst oder willst, dann

vertraust du dich Google an. Psychische Probleme, sexuelle Vorlieben oder betrügt mich mein

Partner, was soll ich tun? Wir googeln alles. Der Suchmaschine vertraust du alles an. Aber

wenn du denkst die Eingaben verpuffen im Nichts, dann hast du dich getäuscht.

Bilder: modepassage

Zartbitter / Fotolia_ vgstudio


Mensch ärgere dich nicht

11

► 1.000.000.000.000.000.000.000.000 Datensätze ◄

Seit 2012 wandern alle Daten, die Google mit seinen über 70

Diensten einsammelt (Suchmaschine, GMail, Youtube, Maps-

Landkarten, Android-Handies…) in einen gemeinsamen riesigen

Speicher ohne Verfallsdatum. Experten gehen von Datensätzen

im Quadrillionen-Bereich aus.

Der gläserne Mensch entsteht.

Die vollständige Durchleuchtung der Menschen und ihres Verhaltens

und der Verlust des Privatlebens existiert. Der Google-Aufsichtsratchef

Eric Schmidt schwärmt über den gläsernen Internetnutzer:

„Wir wissen mehr oder weniger, woran Sie denken.“

Aber was tun, wenn ich nicht will, dass wildfremde mich besser

kennen als meine eigene Familie oder Freunde? Wir ärgern uns

darüber, dass wir keine Kontrolle über unsere Daten und deren

Verwendung haben.

Fakt ist, wer das Internet nutzt, hinterlässt immer Spuren die

sich nicht verwischen lassen. Einen großen Kompromiss den wir

eingehen müssen, weil das Internet heute nicht mehr wegzudenken

ist.

Wie kann ich mich schützen?

Googeln ohne Anmeldung

Wer googelt ohne bei google angemeldet zu sein schafft sich

mehr Privatsphäre. Dennoch speichert die Suchmaschine jede

Suche und Seite die du aufrufst. Allerdings "nur" 18 Monate. Dies

geschieht über Cookies, winzig kleine Textdateien die auf deinen

Rechner geschrieben werden. Wer aber dennoch mehr Privatsphäre

bevorzugt sollte auf andere Suchmaschinen umsteigen,

z.B. DuckDuckGo.de, welche maximalen Datenschutz verspricht.

Cookies deaktivieren

Diese lassen sich in den Einstellungen deines Browsers, meist im

Bereich Datenschutz deaktivieren − auch am Handy und Tablet.

Damit lassen sich Internetaktivitäten deutlich schlechter verfolgen.

Zurück spionieren

Das Zusatzprogramm „Ghostery“ für alle gängigen Browser, zeigt

beim Surfen an, wer gerade deine Daten einsammelt. Zumindest

teilweise kannst du damit den Zugriff blockieren.

Online Aktivitäten über mehrere Firmen verteilen

Suchmaschine, E-Mail, Kalender, Fotos oder Datenspeicher in der

Internetwolke – je mehr Anbieter, desto schwieriger wird’s, ein

Gesamtbild zu erstellen.

Googles personalisierte Werbung abschalten

Das kannst du unter google.com/ads/preferences. Viele Nutzer

können auf dieser Seite übrigens auch sehen, wie Google sie einschätzt

– Geschlecht, Alter, Interessen.

Daten einsehen!

Google

Als Google Kunde kannst du unter der Option „Datentools“, Informationen

über dich einsehen. Zugang dazu gibt es im Dashboard.

Dort sind alle Informationen wie dein Konto, Android Geräte, Kalender,

Playstore, Youtube und Suchanfragen aufgelistet.

Bilder: Zartbitter

Facebook

Auf Facebook, unter „allgemeine Kontoeinstellungen“, hat man die

Möglichkeit eine Kopie des gesamten Profils herunterzuladen. Es

sind Informationen wie von dir geteilte Beiträge, Fotos und Videos,

Nachrichten und Chatunterhaltungen, Informationen aus

dem „Info“-Bereich deines Profils und vieles mehr enthalten.


12

Mensch ärgere dich nicht

BIG

DATA

Big Data ist ein Synonym für die Bedeutung großer Datenvolumen in

verschiedensten Anwendungsbereichen und die damit verbundene Herausforderung,

diese Daten zu sammeln und auszuwerten.

Jede SMS die wir verschicken, jeden Hyperlink den wir anklicken, jedes

Foto das wir auf Facebook hochladen, jeder Stadtplanaufruf mit dem

Smartphone, jeder Einkauf im Online-Shop und jede gesammelte Flugmeile,

verwandeln sich in einzelne Datentröpfchen die in einen riesigen

Datentopf fallen. Für die Kunst mit diesen Datenmengen umzugehen

und sogar sinnvolle Anwendungen daraus zu fertigen, haben Fachleute

einen Begriff entwickelt − Big Data.

5 Milliarden GB Daten in 10 Minuten!

Alle Inhalte von Keilschriften, Papyrusrollen, Schallplatten, Videokassetten

und Disketten die von Beginn der Zeitrechnung bis zum Jahr

2003 gesammelt wurden sind 5 Milliarden GB Daten. 2011 wurde

die gleiche Datenmenge in nur 48 Stunden gesammelt und im Jahr

2013 sogar alle 10 Minuten.

72

Stunden Video

uploads

80 000

geschickte

Ein riesiger Datenberg, genannt Big Data. Diese Daten bergen Chancen

für uns, vorausgesetzt wir wissen sie richtig einzusetzen. Die

größte Herausforderung ist es, dem wachsenden Datenvolumen Herr

zu werden, es zu erfassen, zu speichern und zu verarbeiten. Das alles

sollte in Echtzeit passieren, da Daten heute nicht mehr in Schüben

sondern rund um die Uhr geliefert werden. Entscheidend ist es dann,

die Daten in einen Zusammenhang zu bringen und sie richtig zu lesen.

Daten die ungefiltert im Netz strömen sind für uns nutzlos. Erst eine

Dateninfrastruktur gibt allem einen Sinn und hilft uns so unser Leben

mit Big Data zu erleichtern.

In den USA zum Beispiel konnten Forscher Twitter Meldungen so entschlüsseln,

dass sich Grippewellen schon 2 Wochen bevor die Gesundheitsbehörde

sie registrierte, voraus sagen liesen. So konnte

frühzeitig mit der Herstellung von entsprechenden Medikamenten begonnen

werden.

Bei Big Data heißt das Stichwort, Daten in Kontext bringen, natürlich

auf Grundlage der geltenden Datenschutzbedingungen. Dann wird Big

Data vielleicht irgendwann Akzeptanz finden und wichtige Lösungen für

die Zukunft bieten.

4.7M

Minuten verbracht

JEDE MINUTE in 2013

347 222

Photos geteilt 204 000 000

gesendete

83 000

Einkäufe

BIG DATA = GROSSE MÖGLICHKEITEN


Edward

Freiraum

Snowden

Der Whistleblower

der NSA

Jeder hat seinen Namen schon einmal gehört, aber wer ist Edward Snowden?

Er ist 31 Jahre alt und Amerikas neuer Staatsfeind Nr. 1 Edward Snowden, Ex-

Techniker der CIA und der zur Zeit bekannteste Enthüller der Welt. Der ehemalige

Mitarbeiter einer Beratungsfirma der NSA (National Security Agency), der nicht

in einer Welt leben möchte, in der alles, was er tut und sagt aufgezeichnet wird,

deckte den größten Abhörskandal der Geschichte auf.

Ab 2005 arbeitete Edward Snowden als Techniker für IT-Sicherheit beim US-

Geheimdienst CIA, wo er schnell Karriere machte. 2009 wechselte der damals

26-Jährige zu der Beraterfirma Booz Allan Hamilton, die ihn als externen Systemadministrator

in einem Büro des US-Militärgeheimdienstes NSA auf Hawaii einsetzte.

Dort bekam er erstmals Zugriff auf geheime Dokumente der NSA und erkannte die

Dimensionen der Abhörarbeiten des Geheimdienstes.

Am 20. Mai 2013 verließ Snowden die USA und begann, Details über die US-amerikanischen

und britischen Ausspähprogramme Prism und Tempora zu enthüllen.

Dies machte ihn schnell zu einem der meist gesuchtesten Menschen der Vereinigten

Staaten.

Prism

Ist ein Spähprogramm der NSA. Abgeschöpft

werden unter anderem E-Mails,

Fotos, Privatnachrichten und Chats;

laut den geleakten Geheimdokumenten

hat die NSA Zugriff auf die Server von

Microsoft, Google, Facebook, Apple,

Yahoo, Skype und anderen IT-Firmen.

Tempora

Mit diesem Programm werden Inhalte,

die von Glasfaserkabeln abgezweigt

werden, bis zu drei Tage zwischengespeichert.

Vermutlich gehen die Programme Handin-Hand:

Prism liefert säuberlich geordnete

Details über Zielpersonen,

Tempora ist das Schleppnetz, aus

dem sich bei Bedarf beliebige weitere

Kenntnisse über die Person oder ihre

Kontakte fischen lassen.

Die unendlich gute

Geschichte:

regelmäßig

sparen mit dem

Sparkassenbuch.

Illustrationen: Zartbitter


14

Mensch ärgere dich nicht

Unsichtbare

Kette?

Alles – Tracking! Und das soll Freiheit bedeuten?

Die Kontrolle über den eigenen Körper ist wichtig, das haben auch viele App-Entwickler

erkannt. Aus diesem Grund gibt es in letzter Zeit immer mehr Apps, mit

denen man sein Wohlbefinden und alles was dazu beiträgt tracken kann.

Meine App sagt mir morgens z.B. wie ich geschlafen habe und weckt mich natürlich

zum biologisch richtigen Zeitpunkt. Nach dem Aufstehen erfasse ich mit der

nächsten App mein tägliches Gewicht und weiß natürlich sofort, wie viele Kalorien

ich heute zu mir nehmen darf, damit ich dieses halten oder abnehmen/zunehmen

kann. Den morgendlichen Kaffee muss ich natürlich auch aufzeichnen, damit

mein Koffeinkonsum in einem normalen Bereich bleibt und ich das mit dem Kaffee

nicht übertreibe.

Nachdem ich mit der nächsten App meinen Kalorienverzehr vom Frühstück getracked

habe, weiß ich genau, was ich mir heute noch leisten kann – kalorientechnisch

gesehen. Nach der Arbeit gehe ich ins Fitnessstudio, natürlich nicht ohne

meine App, denn schon habe ich ein paar Kalorien wieder gut gemacht und mein

Puls ist immer im optimalen Bereich. Jetzt darf ich mir heute Abend zum Essen

ein Glas Wein gönnen – aber nur eins, sagt meine App ;-)

Was lässt sich alles tracken?

Bilder, GPS Daten, Aktivität und Energie, Essen, Termine, EKG, Atmung, Stress,

Husten, Niesen, Schnarchen, Temperatur, Feuchtigkeit, Luft, Schallpegel, Lichtverhältnisse,

Luftqualität, Schlaf, Gewicht, Schadstoffe, Pollen, Schimmel...

Tragend für den Bau.

Sinnvoll für die Natur.

recycling plus GmbH

Kiesgräble 16 · 89129 Langenau

Tel. 07345 928792 - 0

Fax 07345 928792 - 2

info@recycling-plus.de

www.recycling-plus.de

Bilder: Withings_ Fitbit_ Jawbone_ Tile app


WHATSAPP

„Hey there! i‘m using Whatsapp.“

ICH

WILL

TANZEN!

Die ADTV-Tanzschule in Laupheim.

WhatsApp ist ein für 0,89 € erhältlicher Messenger Dienst und

mittlerweile auf fast jedem Smartphone zu finden. Nach neusten

Angaben, hat die App weltweit mehr als 600 Millionen Nutzer die

sich registriert haben. Es werden weltweit täglich mehr als 17

Milliarden Nachrichten verschickt, sowie 700 Millionen Fotos

und 100 Millionen Videos.

30 Millionen aktive Nutzer in Deutschland.

Wie sicher und vertraulich Whatsapp unsere Daten behandelt ist

umstritten. Schon oft wurde über Sicherheitslücken und Hackerangriffe

berichtet.

Stiftung Warentest kritisiert das Datensendungsverhalten der

App, da alle gespeicherten Telefonnummern, die bei Whatsapp als

Nutzerkennungen dienen, unverschlüsselt an den Whatsappserver

übertragen werden. Zudem teilt die App die Telefonnummer

des Nutzers Dritten mit, ebenfalls ohne Verschlüsselung.

SAVE THE DATE

Am 24. Dezember...

... ist Weihnachten!

Urteil „sehr kritisch“.

Außerdem gestattet sich das Unternehmen die AGB jederzeit zu

ändern und Informationen über den Nutzer an Strafverfolgungsbehörden

weiterzuleiten – jeweils ohne ihn darüber zu informieren.

Deshalb vergab Stiftung Warentest das Urteil „sehr kritisch“.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die AGB nur auf Englisch

vorhanden und dadurch für den ein oder anderen nicht zu verstehen

sind.

Allgemein sind die Bewertungen von Whatsapp sehr umstritten.

Vor allem nachdem das Unternehmen für eine extrem hohe Summe,

ca. 15 Milliarden Euro, an Facebook verkauft wurde, ist vielen

nicht klar wie es mit Whatsapp weiter geht. Änderungen die

durch den Verkauf von Facebook entstanden sind, sind momentan

noch unklar. Allerdings geht aus den AGB hervor, dass die Nutzerdaten

bei einem Verkauf an den neuen Eigentümer, in diesem

Fall Facebook, übergeben werden können.

Jetzt Gut“z“schein sichern!

Es wird sich zeigen, wie weit Whatsapp den Sicherheitsstandard

verbessert. Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, ob

er lieber mit dem Fluss schwimmt und weiterhin die kostengünstige

Variante Whatsapp verwendet, oder doch zur alt bewährten

SMS zurück greift.

Mitglied im Allgemeinen Deutschen

Tanzlehrerverband e.V.

Ulmer Straße 45

88471 Laupheim

Fon 07392.18921

Web www.tanzschule-gutzmann.de


16

Geilomat

Planst du schon deinen Sommer 2015? Du hast Lust auf gute Musik

und jede Menge Spaß? Wir stellen die größten und bekanntesten

Festivals in der Umgebung kurz vor. Karten schnell bestellen,

sonst sind sie weg!

Grüne Hölle

Unter der Führung der renommierten DEAG (Deutsche Entertainment

AG) werden das neue Veranstalterteam, ab 2015 mit

dem neuen „Grüne Hölle – Rockfestival am Nürburgring“ den

„Rock am Ring“ ablösen. Die größten Rockbands der Welt werden

an den Nürburgring kommen. Das Lineup wird aber bis zum

Start des Vorverkaufs noch geheim gehalten.

Musik: Metal / Rock

Besucher: 80.000

Wo: Nürburgring

Wann: 5.-6. Juni 2015

Kosten: noch nicht bekannt

Southside

Das Southside ist die „kleine Schwester“ vom Hurricane-Festival

und wird auf einem ehemaligen Militärund

Flugplatzgelände, veranstaltet.

Musik: Rock / Alternative / Independent / Electro

Besucher: 60.000

Wo: Neuhausen ob Eck

Wann: 19.-21. Juni 2015

Kosten: 150 €

Rock am Ring & Rock im Park

Die beiden Festivals finden zeitgleich und mit fast identischer

Band Besetzung statt.

Musik: Hip Hop / Reggae / Rock / Heavy /

Alternative / Punk / Wave

Besucher: RaR_80.000 / RiP_70.000

Wo: RaR_noch unbekannt / RiP_Nürnberg

Wann: 5.-7. Juni 2015

Kosten: noch nicht bekannt

Summerbreeze

Eine sommerliche Brise? Eher schon ein ausgewachsener

Orkan, zumindest, was das Line-

Up angeht.

Musik: Metal / Rock

Besucher: 40.000

Wo: Dinkelsbühl

Wann: 13.-15. August 2015

Kosten: 99 €

Wacken

Wacken, eine 3000 Seelen Gemeinde ganz im Norden

Deutschlands, wird jedes Jahr Anfang August für 4

Tage zum „Holy-Wacken-Land“. Mittlerweile gilt es als

größtes Heavy-Metal-Festival der Welt und eines der

größten Open-Air-Festivals Deutschlands.

Musik: Hardrock / Metal

Besucher: 80.000+

Wo: Wacken

Wann: 30. Juli -1. August 2015

Kosten: 170 €

*Und natürlich nicht zu vergessen, das

Laupheimer Summernightfestival ;)

Flunkyball

Das beliebteste „Trinkspiel“ auf Festivals. Es gibt zwei Mannschaften, die sich in einer

Reihe gegenüberstehen. Jeder Spieler hat ein Bier vor sich. In der Mitte steht eine Flasche

die mit einem Ball zu Fall gebracht werden muss. Gelingt es einem Spieler aus dem

Team, darf seine Mannschaft solange trinken, bis ein Gegner die Flasche wieder aufgestellt

hat und zurück zum Team gelangt ist. Das Team welches zuerst alle Biere leer hat, gewinnt.

www.bergbier.de

Bilder: fkp-ols


Geilomat 17

25 Jahre Wacken!

D

as weltgrößte Metal-Festival feiert Geburtstag. Die begehrten

Karten waren bereits 48 Stunden nach Vorverkaufsstart

ausverkauft. Rekord!!

Anreise mit dem Sprinter, Übernachtung im Zelt – aber mit dem

Luxus eines eigenen Dixie-WC. Egal ob rain or shine! Hier trägt

man Schwarz! Am besten ein Festival-Shirt der vergangenen Jahre.

Um an aktuelles Material zu kommen, muss man Wartezeiten

von mehreren Stunden in Kauf nehmen.

Dennoch ist alles entspannt, jeder ist zuvorkommend. Eine große

Herde schwarzer Schafe, die friedlich ihr Festival feiern. Nirgendwo

hab ich eine ähnlich gelassene Stimmung erlebt. Egal ob auf

dem Gelände, bei den Essens- und Getränkeständen oder im Inner-Field

bei den Konzerten hier entschuldigt sich jeder, wenn er

versehentlich jemanden anrempelt. Selbstverständlich muss man

ein Grundverständnis für Metal-Musik haben.

Aber auf den insgesamt 7 Bühnen, ist für jeden etwas dabei. Von

A - wie „Accept“ bis Y - wie „Ye Banished Privateers“ – von ganz

hart bis Comedian. Bülent Ceylan hatte einen wirklich guten Auftritt

auf einer der Hauptbühnen. Immer wieder schön zu sehen

ist auch, wie die „Wacken-Fire-Fighters“, die örtliche Feuerwehrkapelle,

beim Böhmischen Traum die Headbanger zum Moshen

bringen, oder Mambo Kurt mit Glitzerkugel und Hammond-Orgel,

Rock-Klassiker zum Besten gibt. Großartig die Rock-Oper von

Avantasia auf der großen True Metal Stage.

Im Wackinger-Village gibt es einen Mittelaltermarkt. Selbstverständlich

auch ein entsprechendes Rahmenprogramm mit etwa

240 Wikingern und Rittern als Rollenspieler. Abgerundet wird das

Programm mit Bands der Mittelalterszene. Vogelfrey, Fiddlers

Green oder Faun, um nur ein paar zu nennen.

Außerdem ist hier auch das Trash of the Titans Field, hierfür war

wohl MadMax die Vorlage. Aber äußerst sehenswert!

Der Bullhead City Circus ist das riesige Pagonenzelt auf dem

Platz. 110 Meter lang und 70 Meter breit. Newcomer spielen

hier beim Metal-Battle um die Gunst des Publikums.

Es gibt also allerlei zu sehen, hören und erleben auf

dem Holy-Wacken-Land.

Eine ganz eigene Kultur herrscht in der riesigen Camping-Stadt.

Mancher bringt sein Wohnzimmersofa mit, ein Pavillon gehört

fast schon zum Standard, die Müllentsorgung ist sehr individuell

(diplomatisch ausgedrückt).

Wer geräuschempfindlich ist, geht nicht nach Wacken. Ruhe hat

man hier nie. Eine bunte Musikmischung hängt in der Luft. Aber

auch hier ein großes Kompliment an die Organisation: Jeder Besucher

bekommt mit dem Eintrittsband seine Full-Metal-Bag ausgehändigt.

Darin, alle wichtigen Dinge für einen Festivalbesucher:

Regencape, Wasserbeutel, Müllsack ... und Ohrstöpsel!

Eines möchte ich noch besonders erwähnen:

Es gab eine Station zur DKMS-Typisierung und Information über

das Thema Blutkrebs. Sehr viele Besucher haben dieses Angebot

wahr genommen.

Mein Fazit: Wacken ist ein perfekt organisiertes,

keineswegs weichgespültes Festival.

Wer 2015 mit dabei sein möchte ist allerdings zu spät − die

Tickets waren nach 12 Stunden ausverkauft − Neuer Rekord!

Text: Claudia Überall

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raus aus dem Nest und

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18

Geilomat

klebeband Klebeband 2.0

Monika Grzymala (*1970), lebt in Berlin und zählt mit ihren

Arbeiten zu den außergewöhnlichsten Positionen in zeitgenössischer

Zeichnung. Sie absolvierte eine klassische Ausbildung

zur Steinbildhauerin und Restauratorin, studierte Installation

und Bildhauerei an den Kunsthochschulen in Karlsruhe, Kassel

und Hamburg.

Sie löst Dimensionen auf!

Seit 2007 arbeitet Monika Grzymala an großformatigen Reliefzeichnungen

in handgeschöpftem Papier, in denen Linie und Fläche

eine untrennbare Verbindung eingehen. Ihre fragilen Raumzeichnungen

aus Papier oder Klebeband lösen Dimensionen auf

und versetzen den Ort ihrer Bestimmung in einen poetischen

Schwebezustand.

In ihren großen, häufig begehbaren Installationen mit Klebeband

oder ähnlich linearen Materialien, wie 2013 in der Hamburger

Kunsthalle, 2012 bei der 18. Biennale of Sydney oder 2010 im

MoMA New York, emanzipiert sich die Linie vom Bildgrund und

verbindet sich zu dynamischen Gebilden.

Mehrere Kilometer schwarzes Klebeband.

In der Städtischen Galerie Villa Zanders zeigte Monika Grzymala

vom 9. Februar bis zum 1. Juni 2014 einige Arbeiten aus

handgeschöpftem Papier und ähnlichen Materialien, die teilweise

über vier Meter lang sind. Eine Raumzeichnung, die die

Künstlerin vor Ort aus mehreren Kilometern schwarzem Klebeband

über zwei Räume installiert hat, gehört ebenfalls zur

Ausstellung.

Sie selbst sagt über ihre Arbeiten:

„Wie unsere eigene Vergänglichkeit ist die Flüchtigkeit meiner

Arbeiten einfach natürlich gegeben. Anfang und Ende wohnen

allem inne, warum also dagegen angehen? Wichtig ist für mich

die Erfahrung, eine neue Zeichnung an einem Ort zu erleben und

am Ende zu sehen, ob meine Suche in der Summe aufgegangen

ist. Lee Lozano sagte einmal, wenn sie Kunst mache, dann

atme sie zusammen mit dem Kosmos – es gibt keine bessere

Umschreibung der künstlerischen Prozesse“.

Mehr Informationen unter

www.t-r-a-n-s-i-t.net

Bilder: t-r-a-n-s-i-t

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Bilder: Sparksfly Design


Geilomat

Geilomat 19

Isaac Newton prägte den Begriff Spektrum

nach dem lateinischen Wort für „Geist“.

Der Künstler Luis Hernan zeigt mit seinen bunten

Fotos die unsichtbaren elektromagnetischen

Wellen in unserer Welt.

Moderne Gespenstwesen

Hernan bezeichnet, die uns umgebenden elektromagnetischen

Strahlen, als moderne Gespenstwesen.

Sie umgeben uns und sind für das bloße Auge unsichtbar!

Seine Arbeit Digital Ethereal will in der

Tradition der Geisterfotografie den „Hertz‘schen

Raum“, in dem Menschen und Geräte interagieren,

sichtbar machen.

Hernan hat ein Gerät aus einem Arduino* mit

einem RGB-LED-Streifen konstruiert, der je

nach WLAN-Stärke im Farbspektrum von blau

bis rot leuchtet. Diese Konstruktion bewegt er

wie beim Lightpainting im Raum und hält diese

Szene dann mit einer Langzeitbelichtung fest.

WLAN-Strahlen werden sichtbar!

Etwas einfacher geht es mit der gleichnamigen

Android-App, die Hernan ebenfalls entwickelt

hat. Sie visualisiert die WLAN-Stärke über die

Displayfarbe. Die App kann im Play Store sowie

im Quelltext, für die Entwicklungsumgebung Processing,

heruntergeladen werden.

Mehr Informationen unter

www.digitalethereal.com

The Abyss Table

von Duffy London

Auf diesen Beistelltisch von Christopher Duffy schaut

man nicht einfach drauf, man schaut in ihn hinein. Dabei

sieht man das tiefe Blau des Meeres.

Ein Tisch, der definitiv die Aufmerksamkeit erregt.

Blick in die Tiefe des Ozeans

Schaut man von oben auf seine rechtwinklige, 160 mal

80 Zentimeter große Glasscheibe, so hat man den Eindruck,

als schaue man in die Tiefe des Ozeans, als tue

sich unter der obersten Glasplatte (also praktisch der

Wasseroberfläche) ein dreidimensionales Abbild, der vom

Meer bedeckten tiefen Schluchten auf.

Dieser Effekt entsteht durch unzählige Schichten dicker

Glasscheiben im Verbund mit gleich dicken Lagen aus

Holz: Das Glas simuliert das Wasser, das Holz die Erdkruste.

Je mehr Glasscheiben übereinander liegen, desto

weiter, dunkler und intensiver wird der „Meeresboden“.

So entsteht ein fluoreszierender Wechsel von Blautönen,

der eine fast hypnotische Wirkung entfaltet.

Das Große Blau mitten im Wohnzimmer

Es werden jedoch nur wenige Menschen in den Genuss

kommen sich dieses faszinierende Möbel- und Kunststück

in ihr Wohnzimmer zu stellen. Der „Abyss Table“ ist auf

25 Exemplare limitiert und kostet pro Exemplar circa

7300€.

Mehr Informationen unter

www.duffylondon.com

Bilder: digitalethereal_ duffylondon

* Arduino ist eine plattformunabhängige Software. Wenn es weniger

kompliziert wäre, würden wir es hier erklären.

Quelle: heise.online


PLZ 88471

20

Geilomat

Hosentasche, nein!

Hosentasche, ja!

Schlank, schick & schnell.

iPhone 6

Aus, vorbei, es passt nicht mehr in die Hosentasche. Seit sieben

Jahren hat es dort seinen Platz gefunden, war immer griffbereit

und nie vergessen. Vom ersten iPhone bis zum iPhone 5s. Und

nun das. Apple bringt ein Modell auf den Markt mit einer Bildschirmdiagonale

von knapp 14 cm; 5,5 Zoll.

Ein „Phablet“, eine Mischung aus Smartphone und Tablet. Wer

es schafft sich das iPhone 6 Plus in die Hosentasche zu stecken,

kann sich mit Sicherheit nicht mehr hinsetzen. Für alle die

das „Hosentaschen-Format“ bevorzugen eignet sich das iPhone 6

mit „nur“ 4,7 Zoll und knapp zwölf Zentimetern Diagonale besser.

Es war höchste Zeit, dass Apple sein iPhone vergrößert. Während

Android-Nutzer lustig auf ihren großen Bildschirmen rumtippten,

musste sich der iPhone-Nutzer immer mit einem gerade

mal 4 Zoll Bildschirm vergnügen.

Neue Größe, neues Design. Nach der minimalen Veränderung von

iPhone 5 auf 5s ist das erfrischend. Das neue iPhone hat ein Gehäuse

aus Aluminium. Das Display-Glas zieht sich über die gesamte

Front des iPhones und fällt zu den Seiten hin ab. Es gibt

keine Kanten mehr, dadurch liegt das iPhone besser in der Hand.

Es ist das dünnste iPhone, das Apple je gebaut hat. Nur noch 6,9

Millimeter dick. Selbst das große iPhone 6 Plus kommt nur auf

7,1 Millimeter, während das Vorgängermodell noch 7,6 Millimeter

dick war. Dünn heißt jedoch auch dünne Batterie. Das ist der

Preis des schlanken Designs.

Apple Watch

Um die Uhr in Betrieb zu nehmen, benötigen Nutzer natürlich ein

iPhone. Nur eine Uhr? Der Homescreen macht sofort deutlich:

Die Apple Watch bietet deutlich mehr als nur die Anzeige der

Uhrzeit. Es gibt zahlreiche kleine Apps: Mitteilungen, Siri, Wettervorhersage

– typische Aufgaben einer Smartwatch (wie es ja

bereits von anderen Herstellern viele Produkte gibt). Es gibt einen

App Store, so können auch Apps von Drittanbietern verwendet

werden.

Die Apple Watch gibt es in drei unterschiedlichen Editionen und

Größen: Ein „normales“ Modell, eine Sportuhr mit Aluminium-Gehäuse

und eine goldene Uhr für extravagante Nutzer.

Eine große Überraschung mit besonderen Neuheiten ist die

Apple Watch auf den ersten Blick nicht, erst auf den zweiten

Blick wird ihr Potential deutlich: Die Apple Watch wird sich perfekt

in das Apple Universum integrieren.

Leider ist der Schmuck etwas schwer für zierliche Ärmchen,

aber wer schön sein will, muss eben leiden.

Erscheinungstermin: 2015

Das iPhone ist mit einem NFC-Chip (Near Field Communication)

ausgestattet, der drahtlose Informationsübertragung über wenige

Zentimeter ermöglicht. Apple will damit das mobile Bezahlen

mit der Bezeichnung Apple Pay ermöglichen, das im Oktober in

den USA starten soll. Wann Apple Pay nach Deutschland kommt,

ist noch ungewiss.

Apropos Bezahlung. Was kostet das neue iPhone eigentlich?

Los gehts bei 700 € bis 1000 €. Ein teurer Spaß und viel Geld

für ein Smartphone...

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Bilder: Apple


Geilomat

21

„Bye Bye Germany – Hiya England“

Als ich am Ende meiner Ausbildung stand, war die Frage groß −

was nun? Doch für mich war schon immer klar, dass ich irgendwann

ins Ausland möchte... Mein großer Traum war Australien, doch die

Kohle fehlte. Nach langem hin und her entschied ich mich dann für ein

Au Pair Jahr in England.

Aller Anfang ist schwer...

Die Familie war schnell gefunden und drei Wochen später ging es nach

einer großen Abschiedsparty endlich los. Ich war ziemlich aufgeregt,

ich wusste ja nicht, was mich in diesem Jahr erwartet. Zu meinem

Glück sind die Eltern meiner Gastfamilie ursprünglich aus Deutschland

und mit vier Kindern, im Alter von vier bis vierzehn Jahren, gut bestückt.

Außerdem wurde ich von Hunden, Katzen, Pferden, Schafen,

Hühnern und Fischen begrüßt. Puhh ja da hatte ich was zu tun.

Die ersten Wochen waren sehr hart, obwohl die Familie super nett

war. Ich wurde von Heimweh überwältigt, damit hätte ich nie gerechnet.

Deshalb lief ich am Anfang viel mit den Hunden und verbrachte die

meiste Zeit in der Natur. England ist landschaftlich ein wunderschönes

Land, überall zwitschern die Vögel und im Frühling blüht es an jeder

Ecke.

Typisch Englisch

Ich habe oft über die typisch englischen Dinge schmunzeln müssen.

Manchmal fühlte ich mich in eine andere Zeit zurück versetzt. In

Deutschland könnte sich niemand vorstellen keine Klingel an der Tür

zu haben oder ein Waschbecken mit zwei Hähnen, der eine so kalt

das einem die Finger abfallen und der andere so heiß das man Angst

hat Brandblasen zu bekommen. Außerdem gibt es in keinem Haus

Rollläden. In jedem Pub sind Teppiche auf dem Boden, sogar im Fitnessstudio

war Teppich ausgelegt. Die Engländer sind im allgemeinen

sehr freundlich, meist ist das aber eher oberflächlich gemeint, das

muss man erst lernen. Bei uns im Schwabenland ist das ja etwas

anders. Aber anderes Land andere Sitten, wäre ja langweilig wenn es

wie daheim wäre...

Da ich ja die ganze Woche am Arbeiten war, war es super, dass am

Sonntag „shopping-day“ in England ist. So konnte ich mein Wochenende

ohne Stress planen und gemütlich durch die Straßen schlendern.

Außerdem ist an jeder Straßenecke mindestens ein Café so, dass man

nie verdurstet.

it´s raining. no wait, it´s kinda sunny.

nope, it´s definitely raining. oh but now

it´s hot. no. nevermind. rain.

Bilder: freeimages_ bugdog / Lea Stückle

Nach ein paar Wochen ging es mir immer besser. Ich freundete mich

mit einem spanischen Au Pair an, das ganz in der Nähe wohnte und

es entwickelte sich eine große Freundschaft. Wir unternahmen viel

gemeinsam, fuhren nach London, machten Ausflüge in bekannte Städte

wie Liverpool, Bristol oder Cambridge und gingen auf Festivals mit

Stars, die ich wohl mein ganzes Leben lang nie wieder auf einem Platz

sehen werde. An anderen Tagen haben wir uns einfach nur im Park

zum quatschen getroffen.

Viel Geduld!?

Die Kinder waren mein ein und alles, mit der kleinsten, verbrachte

ich die meiste Zeit. Wir spielten, sammelten Federn und schauten

tausendmal den gleichen Film. Ich hätte nie gedacht, dass man durch

ein kleines Kind soviel lernen kann. Wenn ich schlechte Laune hatte

musste sie mich nur anlächeln und alles war gut. Aber natürlich war

nicht immer alles gut. Wer kleine Geschwister hat oder selbst Kinder

kann sich vorstellen, dass es bei vier Kindern, drunter und drüber

geht. Die eine will fernsehen, der anderen ist es zu laut und will lieber

lesen, die Kleine will ihren Lieblingsfilm sehen und der einzige Junge

will doch nur, dass jemand mit ihm Fußball spielt. Vor allem mit zwei

Mädels mitten in der Pubertät, war immer was los.

Über das Wetter konnte ich mich nicht beschweren, denn meine

Mama in Deutschland klagte immer über das schlechte Wetter, während

ich sogar gebräunt zurück nach Deutschland kam. Das Problem

am englischen Wetter ist eigentlich nicht, dass es ständig regnet, es

ist nur so, dass es im Schnitt alle zehn Minuten von Sonnenschein,

Regen oder sogar zu Hagel wechselt.

Meine ersten Erfahrungen mit dem Auto fahren waren nicht so übel.

Gut, am Anfang bin ich ein paar mal am Randstein hängen geblieben,

aber schon nach den ersten Wochen gewöhnt man sich an den Linksverkehr.

Ich wechselte in der Zeit einmal mein Auto, weil sich das

erste nicht mit Wasser vertrug – welch eine Ironie.

Dass sich die Autofahrer in England für alles bedanken und überall

anhalten oder, dass man in einen Kreisverkehr rein blinkt, war neu

für mich.

Ich möchte das Jahr als Au Pair wirklich nicht missen, ich habe eine

neue Freundin fürs Leben gefunden, eine zweite Familie mit vier wunderbaren

Kindern, tausend tolle Momente erlebt, die verschiedensten

Dinge gesehen und vor allem mich selbst neu kennengelernt.

Lea Stückle


22

Geilomat

HABENSWERT

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Bilder: hardgraft_ thecheeky_ rituals_ bose_ dustandglory


LéKUé BROT MACHER

Zeit und Platz sparen in der Küche? Den Geruch von traditionell

frisch gebackenem Brot kennt und liebt jeder. Wiegen, kneten

und backen in einer Schüssel. Genial ist, dass auch Fleisch,

Fisch und Gemüse in der Form gebacken werden können.

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Mode ist vergänglich –

Stil bleibt.

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Früher oder später wächst fast jede Pflanze aus ihrem

Topf. Hier die Lösung: Dieser Topf wächst mit

der Pflanze mit! Angefertigt aus Silikon kann er doppelt

so groß wie seine ursprüngliche Größe werden.

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Mit dieser neuen Kollektion zieht man

ganz bestimmt die Blicke auf sich. Die

dunklen Farben schmeicheln jeder Figur

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24

Krass

WISSEN KOMPAKT

Empathie, Katzen und Albert Einstein.

Krass!

Menschen in Amerika mit

Übergewicht, in Prozent

75

Menschen in Nigeria die in Armut leben und

an Hungersnot leiden, in Prozent 63

Wenn ein Nutzer bei YouTube nach „Do the

Harlem Shake“ sucht, ertönt die Harlem-

Shake-Musik und das YouTube-Logo fängt

wild an zu zappeln. Nach den bekannten

15 Sekunden fangen die Suchergebnisse,

die linke Navigationsleiste und das

Nutzerprofil rechts oben an, in den

Tanz mit einzustimmen.

weisheit

Quelle: Frankfurter Rundschau und SOS Kinderdorf

Albert Einstein: seine Bekanntheit

in den Vereinigten Staaten.

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Einstein in den Vereinigten Staaten

so bekannt, dass die Menschen ihn auf der Straße ansprachen

und nach seinen Theorien fragten. Daraufhin antwortete

Einstein immer: „Entschuldigen Sie bitte. Ich werde oft mit Professor

Einstein verwechselt.“

Quelle: wikipedia

Die Empathie des Menschen!

Im Laufe der Zeit wurden Menschen immer weniger empathisch.

Heutzutage interessieren wir uns 40 % weniger für andere als

die Menschen in den 1980ern.

Quelle: theglobeandmail

Studie: wer sein Bett nicht macht,

lebt gesünder!

Britische Forscher haben herausgefunden, dass

ungemachte Betten gut für die Gesundheit sind. Milben mögen

warme feuchte Umgebungen und vermehren sich dort besonders

stark. Wenn man also morgens sein Bett nicht macht,

wird der Matratze und der Bettwäsche Feuchtigkeit entzogen

und so wird die Milbenanzahl automatisch reduziert. Ein guter

Grund das Bett nicht zu machen.

Quelle: tierportal-münchen

Die kleinen Erhebungen auf der Tastatur bei

den Buchstaben F und J heißen Fühlwarzen.

Quelle: unnützes-wissen

Warum manche von uns niesen

müssen, wenn sie in die Sonne

schauen!

Nur ein Viertel der Menschen sind von dieser Eigenschaft betroffen,

die man auf genetische Anlagen zurückführen kann.

Quelle: swr

Katzen erkennen die Stimme

ihres Besitzers.

Einer Studie zufolge sind Katzen dazu fähig, die Stimme

ihres Besitzers zu erkennen, entscheiden sich jedoch oft

dazu, diese zu ignorieren.

Quelle: t-online

Herbstmode

für die Augen

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Bilder: iStock_ loops7


What the

F** k!

Krass 25

Versteckt eure

Haustiere!

Es klingt unglaublich, doch es gibt sie wirklich: Sogenannte Tierbordelle. Was in

Deutschland seit 2013 verboten ist, ist in Dänemark legal und kann dort ganz ungeniert

ausgelebt werden. In Fachkreisen wird die Neigung mit Tieren Sex zu haben

auch Sodomie oder Zoophilie genannt. Ja, es wird sogar eine Art Sodomie-Tourismus

betrieben.

Bordelleümit tieren?!

Es werden Hunde über Internetbörsen zum Gassi gehen der „besonderen Art“ angeboten.

Ställe auf Bauernhöfen werden über Nacht zu kleinen Bordellen umgewandelt.

Stroh frisch ausgelegt, um die gewisse Atmosphäre zu schaffen. Genaue Zahlen

wie viele Tier-Bordelle betrieben werden gibt es nicht. Doch aus dem täglich neu

auftretenden Bildmaterial im Internet lässt sich schließen, dass Sodomie weitverbreitet

ist. Treffpunkt für die Szene ist das Internet, die Tiersex-Touristen bezeichnen

sich in Foren unter anderem als „Beats“ oder „Zoos“. Manchmal geht es sogar

so weit, dass die Menschen eine emotionale Bindung mit dem Tier aufbauen und

eine Art von Beziehung mit diesem führen, die sie gelegentlich körperlich ausleben.

Die Natur ist und bleibt modern, denn

sie bietet eine Fülle an Wirkstoffen.

Klassische Homöopathie

Wirbelsäulentherapie nach

Bowen / Dorn

Mykotherapie / Pilzheilkunde

der TCM

Ernährungsberatung /

Metabolic-Balance

schockierend...

Die Dänische Volkspartei (DF) will dem schon lange ein Ende setzen. Schon mehrere

Male hat die Partei im vergangenen Jahr versucht einen Gesetzesentwurf, der Sex

mit Tieren verbietet und unter Strafe stellt, durchzuboxen. Leider sehen das nicht

alle Parteien so. Die meisten Dänen, nämlich drei von vier, sind für ein Verbot von

Sodomie. Im vergangenen Jahr machten auch viele Private Fernsehsender auf dieses

Thema aufmerksam und erregten Aufmerksamkeit durch Enthüllungen über die

schockierenden Zustände.

In Deutschland ist der Sex mit Tieren zwar verboten, aber es ist sehr schwer nachweisbar

und meist geschieht es hinter verschlossenen Türen. Experten gehen von

ungefähr 6 Millionen Sodisten in Deutschland aus, eine erschreckende Zahl. Die

Höchststrafe in Deutschland für Sex mit Tieren liegt derzeit bei 25.000 Euro, oft

kommen die Täter aber ohne Strafe davon. Im Internet werben sogenannte Zoophile

für den Tierschutz. Ja richtig gehört, es steckt eine Menge Widersprüchlichkeit darin.

Sie werben dafür, keine schlechten Menschen zu sein. Sie sprechen von einem

Phänomen und wollen Verständnis. Durch die wirre Gesetzeslage wird es wohl noch

eine Weile dauern, bis die Menschen für solche Taten zur Rechenschaft gezogen

werden, hoffen wir, dass es nicht zu lange dauert.

HEILPRAKTIKER

HABEN ZUKUNFT

Wir bilden aus:

Heilpraktiker/in

Klassische Homöopathie

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6 M

Millionen

Sodomiten in

Deutschland –

kann das sein?

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