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Vivum 01| RATTE VERLASS DEIN NEST.

Die vivum ist ein Magazin für trendige Erwachsene aus der Region Laupheim.

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Ausgabe 01 | 4. Quartal 2012

01

I Laupheim?

[Ai laff Laupa, hä?]

Street Art und Banksy.

Ist er wirklich ein Gott?

Ficken. Von der Idee zum Schnaps.

Wie findest du Laupheim?

CRO - gewinne Karten!

Wow, Tänzer. Was machen Sie beruflich?

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Für die Inhalte eingesendeter Texte übernehmen wir keine Garantie. Diese vertreten nicht unbedingt die Meinung der vivum Redaktion. Alle Inhalte dürfen nur privat genutzt werden.

Für die Veröffentlichung oder gewerbliche Nutzung (Bilder und Texte) bedarf es der schriftlichen Zustimmung der Redaktion.

IMPRESSUM

4

GREATFRUIT

Erfolgsbericht »Ficken«

6

SPRECHDURCHFALL

I love Laupheim

Kolumne – Steffies Planet 7

8

STREETART

Schablone, Cans, Tags, Bombs...

Banksy – Gott der Street-Art 9

12

GEILOMAT

Habenswert

Introducing the Leap 14

Kulturschock 15

16

KRASS

CRO der Panda

Choreograph DNICE 17

Sie sind also Tänzer 18

Wissen kompakt 20

Kopfplosion 21

vivum magazin

Zeppelinstraße 19

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Fax 07392 . 93 92 97 -5

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Lokal, aber halt nicht nur!

Zugegeben, noch haben wir uns hierzulande noch

nicht ganz als Trendsetter durchsetzen können, wir

sind aber auf einem guten Weg. Und mit der ersten

Ausgabe der vivum setzen wir auf jeden Fall einen

Auftakt.

Wir berichten über Themen wie Lifestyle, Trends,

Beruf, Gesellschaft, Politik, Kultur und alles was

gerade aktuell ist. Wir wollen Augen öffnen, Interesse

wecken, Tatsachen aufdecken und wir lassen

mitreden.

Wir sind gespannt auf Deine ganz besondere Geschichte.

Denn meistens passieren die genialsten

Dinge direkt vor der Haustüre – vielleicht sogar vor

Deiner eigenen.

Und jetzt wünschen wir Euch viel Spaß beim Lesen

und Blättern der ersten vivum frisch aus Laupheim.

Evelyn Wekenmann mit Team

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AUTOREN

Web www.vivum-magazin.de

Mail redaktion@vivum-magazin.de

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Alexander Felski

Stefanie Lehnert

Melissa Wagner

Jörg Leiger

Michael Schulte

Sophie Zell

Bianca Sommer

Sahar El-Qasem

Evelyn Wekenmann

DESIGN + FOTOGRAFIE_Alexander Felski, Evelyn Wekenmann

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Konzeption. Design. Werbung.

Vielen herzlichen Dank an zartbitter design und alle, die uns durch ihre

Anzeige unterstützen. Ohne Sie würde es unsere vivum nicht geben.


4

Greatfruit

FICKEN FÜR`S VOLK

ww, Neue Welt. Für

uns zeigt sich schnell:

In der Firma EFAG ist

nichts normal. Und das

Produkt, um das sich

alles dreht? » Ficken «,

der Partyschnaps aus der

Jostabeere.

Die Firma heißt EFAG Trade Mark

Company GmbH & Co. KG. Die

Geschäftsführer sind Bernd Bochtler,

Dietmar Bock & Christian Miller.

Es ist nicht nur so, dass jeder das

F-Wort kennt. Im Duden steht auch die

Anmerkung » derb « dahinter. Das Bundespatentgericht

entschied zugunsten

von EFAG, den Namen ins Markenregister

aufzunehmen, da das F-Wort keine » diskriminierenden

sexuellen Aussagen« enthalte.

Provokation? Prozesse? Dietmar Bock, einer

der drei Geschäftsführer der Firma in Laupheim,

kann sich über solche hochgeistigen

Auseinandersetzungen nur amüsieren.

» Das arme Wort kann doch nix dafür, dass

die Leute dabei an Sex denken «, erzählt er mit

Unschuldsmiene. “Mein Opa hat immer gesagt:

» Der Schuh fickt «, wenn er gerieben hat.“ Nun

haben die Macher von » Ficken « diesen Namen

sicherlich nicht gewählt, weil irgendwo der

Schuh gedrückt hat.

Vor vielen Jahren wollten er und seine Kumpels

einen Auftritt ihrer Band mit dem F-Wort in

der örtlichen Tageszeitung ankündigen, um

sich hohe Aufmerksamkeit zu sichern. Das

wurde nicht akzeptiert. Und da reifte der

Gedanke: »Wir gründen ein Unternehmen mit

diesem Namen, das so groß und bedeutend

wird, dass die über uns schreiben müssen.«

Das haben sie geschafft.

Heute ist der Likör mit dem skandalösen Namen

in der Partyszene fest verankert. EFAG zahlt brav

Gewerbesteuer und wird brav in der »Schwäbischen

Zeitung « erwähnt. Und der Name? Ist der

vulgär? » Wir sind nicht vulgär «, behauptet Bock.

» Okay, manchmal ... aber nicht zuviel. «

Das Geschäftsmodell stimmt, die Umsätze steigen.

Der Likör mit der F-Aufschrift verkauft sich gut. Junge

Leute finden es einfach witzig.

Das Ohr an der Szene haben die Chefs » aus jahrzehntelanger

Erfahrung vor der Theke «, wie » Erklärbär «

Dietmar Bock zugibt. Und aus einigen Jahren hinter

der Theke, in der » unheilBAR « im nahen Biberach.

Dazu noch etwas Marketing-Agentur-Erfahrung, einige

Räusche und ein betriebswirtschaftliches Konzept à la

Schwäbische Hausfrau und fertig ist der Mix.

Bock hält sich selbst für normal. Und für verrückt.

Im Geschäftsleben » sind wir konservativ wie

die Sau – schwäbisch halt «, sagt er. Alles wird

cash bezahlt. Sparsamkeit ist oberstes Gebot.

Mama und Papa » fanden unser Projekt anfangs

durchgeknallt «, berichtet Bock

von zu Hause. » Jetzt sagen sie: Hut ab

für das, was Ihr geschafft habt. « Da ist

einer stolz. Ist das alles unmoralisch?

Nein. Dietmar Bock: » Unmoralisch

ist die Wirtschaftskrise, oder die

Politik. «

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Die richtige Mischung

Damit Ficken schmeckt, haben die Drei höchst persönlich

ihren Schnaps ausreichend getestet. Dass die Mischung auch

sonst stimmt, liegt an den verschiedenen Begabungen der Geschäftsführer:

» Wir kommen alle aus total komischen Berufen «, sagt der

42-Jährige Bock. » Elektriker, Flaschner, einer macht irgendwas mit

Medien ... « Die Mischung macht‘s.

Wir danken EFAG und Frau Wekenmann von

zartbitter design für die Unterstützung.


» Ficken war schon immer

Uga. Adisimus ad que estrum eos sinulles ute

prerovit in meinem doluptam qui Kopf. in consequi « coruptur

sum apidisti sum rero isquae velicidunto

venihil Das war mi, die si erste nonsequo Antwort volorpos darauf wie aut »Ficken eturepe «

auf ihren Namen gekommen ist.

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Antworten bitte mit Kennwort »Ficken «

an redaktion@vivum-magazin.de

Bitte vergiss deine vollständige

Anschrift nicht, da die Gewinne

per Post versendet werden.

Bilder und Text: zartbitter _EFAG


6 Sprechdurchfall

I Laupheim?

[Ai laff Laupa, hä?]

WIE FINDEST DU LAUPHEIM?

Joana S. 32 | Aachen

Laupheim war für mich lange Zeit Heimat. Ich bin wegen

meinem Studium nach Aachen gezogen, doch wenn ich zurück

nach Laupheim komm, ist es wie Urlaub für mich und mir fehlt

nichts.

Michael R. 22 | Burgrieden, München, Stuttgart

Ganz gut. Mir fehlen mehr Möglichkeiten abends wegzugehen,

da kann man hier nicht wirklich viel machen. Wegen meinem

Studium wohne ich derzeit leider nicht in Laupheim, finde es

hier aber schon schöner.

Patrick T. 18 | Laupheim

Joaaaaa...langweilig. Kein Nightlife - aber sonst

ganz harmonisch. Also otz langweilig, deswegen

will ich auch wegziehen.

MAN VERPASST NICHTS,

WENN MAN SICH IN

LAUPHEIM AUFS OHR HAUT.

(zumindest nachts)

Fabio H. 19 | Bronnen

Laupheim ist eine schöne Stadt, ein bisschen arg

ländlich. Bin aber zufrieden

Dorina S. 22 | Baltringen

Laupheim hat eine sehr ruhige und

familienfreundliche Umgebung.

Marcel S. 22 | Laupheim

Sabrina W. 19 | Bühl

Zum chillen ist es ganz okay. Um abends

wegzugehen ist Laupheim jetzt nicht so cool.

Also zu Laupheim kann man nur sagen,

dass es gut ist zum Aufwachsen und zum

alt werden, aber dazwischen sollte man

sich was anderes suchen.


Sprechdurchfall 7

Steff ies Planet

SIE BEOBACHTET, INTERPRETIERT UND IST IRRITIERT.

Ich freu mich!

Mein neues Motto: Es wird sich gefreut...

Aber Vorsicht, 2012 freut man sich nicht mehr ganz

banal über Sonnenschein, Geldsegen oder Scheidung;

nein, man freut sich, dass es keine Krawalle

beim Fußball-Spiel gegeben hat. Ja, heutzutage

geht man nicht mehr davon aus, dass ein Spiel

friedlich verläuft, der Sieger jubelt und der Verlierer

weint, nein, man freut sich darüber, dass es – abgesehen

von kleineren Schlägereien, Sachbeschädigungen

und immens verschleuderten Steuergeldern

- keine großen Krawalle gegeben hat.

Puh, was macht man da nur als Nicht-Fußball-Fan.

Freut man sich mit? Irgendwie will das bei mir

nicht wirklich klappen. So ein Freudengefühl stellt

sich nicht ein.

Vielleicht liegt es daran, dass ich mich auch nicht

jeden Tag darüber freue, dass ich auf der Bank

nicht in eine Geiselnahme verwickelt wurde...,

mein Auto nicht aus politisch motivierten Gründen

/ Unzufriedenheit im Allgemeinen angezündet

wurde oder mein Hamster sich nicht vom Sofa in

den Selbstmord gestürzt hat.

Muss man sich inzwischen wirklich darüber freuen,

dass etwas nicht komplett schief gelaufen ist?

Auch im Alltag stellen wir uns täglich auf einen

Weltuntergang ein. Wir bezeichnen uns oft nur

dann als glücklich, wenn wir den Tag unbeschadet

überlebt haben, wenn sich der vermeintliche Weltuntergang

doch nicht eingestellt hat. Aber Obacht,

morgen ist ja ein neuer Tag!

Freuen wir uns doch einfach öfter mal – auch

wenn wirklich alles schief gelaufen ist. Wer weiß,

vielleicht ist es auch gar nicht so schief gewesen.

Gut, der Hamster hat sich das Leben genommen,

aber schau, da ist ein total süßes Baby-Kätzchen.

Und während unpolitisch-motivierte Jugendliche

mein Auto in Flammen setzen, lerne ich bei einer

spektakulären Geiselnahme in der Bank meines

Vertrauens die Liebe meines Lebens kennen. Wir

sind zwar die nächsten 20 Jahre wohnlich getrennt,

aber dann…

Und ich freue mich jetzt auch. Meinen Namen werden

sie nämlich auf der Steuersünder-CD nicht finden.

Ich habe den Weltuntergang vorausgesehen,

meine Millionen bei der Bank meines Vertrauens

abgehoben und mir einen Fußballverein gekauft.

Text: Stefanie Lehnert

Und dies sei nicht nur dem Fußball vorgeworfen

(leider musste diese Randsportart für diese Kollumne

herhalten, da mir ausgerechnet ein Beitrag

über ein Spiel, welches glücklicherweise nicht mit

sich kloppenden Fans geendet hat, im Kopf hängen

geblieben ist).

Voll das Leben

Bilder: zartbitter, suze, kallejipp, Jacketier / Photocase


8 Street Art

streetart

schablone, cans, tags, bombs....

die kunst unserer strassen

Brad Downey, Berlin

Mark Jenkins, Washington D.C.

Street-Art fällt auf, Steet-Art verändert! Normale

Situationen werden verändert, sodass

sie plötzlich unausgesprochene Wahrheiten

offenbaren. Es handelt sich oft um Gesellschaftsthemen,

die provokativ dargestellt

werden und zum Nachdenken anregen.

Städte werden zu Orten der Kunst. Aufkleber,

Schablonen-Motive, Graffiti-Tags. Ja - Wände,

Laternen, Stromkästen, Verkehrschilder,

Telefonzellen, Mülleimer, Bauzäune, Bürgersteige,

Bäume... alles wird umgestaltet. Die

meisten Künstler verwenden ein Pseudonym,

da Sie anonym bleiben wollen.

Einerseits nervt Street-Art, andererseits

kommt keiner daran vorbei, ohne über die

Bedeutung zu sinnieren.

Berlin führt in Deutschland!

Seit der Wende gab es dort die Situation des

flächendeckenden Leerstandes. Genial für

Street-Art! Ist doch klar, dass sie deshalb

von urbanen Subkulturen erobert wurden.

Leute, wenn Ihr in Berlin seid, dann haltet die

Augen offen. Es gibt super viel zu sehen!

Bei den Urban-Interventions finden wir Brad

Downey spannend. Er wohnt in Berlin und

hat einen Masterabschluss in Malerei und

Skulptur. Er füllt z.B. Telefonzellen mit Luftballons,

bemalt Autos und Schnecken oder

verschiebt Steine.

Auch Mark Jenkins aus Washington D.C. ist

genial. Er posiert mit lebensgroßen Figuren

in irritierenden Haltungen. Einmal ließ er den

Kopf einer Figur im Beton verschwinden.

Das geniale an Street-Art ist, dass es keine

kreativen Grenzen gibt, jedoch:

Legal ist: Alles ohne Sachschaden.

(Auftragsarbeiten, Kreide ... )

Illegal ist: Alles was Schaden verursacht.

Zur Beseitigung illegaler Graffiti bzw. Street

Art werden in Deutschland pro Jahr circa 500

Millionen Euro ausgegeben! Schade, dass sich

in unserer Region eher Streetgeschmiere oder

public blackboarding findet.

Bei der Laupheimer Kulturnacht waren ein

paar Sprayer am Start. Gut, aber da geht noch

mehr! Wir wünschen uns ein paar ausdrucksstarke

und tiefgründige Arbeiten. Sende

deine Street-Art Motive an uns. Wir warten

gespannt. (redaktion@vivum-magazin.de).

Das muss an dieser Stelle gesagt werden:

Liebe Künstler, auch wenn die illegalen

Werke reizvoller erscheinen, bitten wir Euch

um legale Arbeiten.

WIR DENKEN AUCH MAL UMS ECK.

ODER STELLEN UNS AUF DEN KOPF. DENN GEHT NICHT – GIBTS NICHT.

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anksy

gott der street-art

Einer der bekanntesten Street-Artists ist

Banksy, der vermutlich 1974 in Bristol (Großbritanien)

geboren wurde.

Banksy ist ein Kommunikationsguerilla, der

meist eine kritische Sichtweise auf politische

und wirtschaftliche Themen bietet.

Er liefert wirklich ganz abgefahrene Sachen.

Neben seinem Schablonengrafitti schmuggelt

Banksy z.B. seine Arbeiten ungefragt in

Museen (New Yorker Museum of Modern Art,

Louvre in Frankreich...) und beobachtet, wie

lange es dauert, bis seine Werke gefunden

werden.

Banksy erregt weltweit Aufregung: Seine

Werke gehören zu den begehrtesten Trophäen

des Marktes und bringen bei Auktionen

sechsstellige Summen ein. Es heißt auch,

dass Brad Pitt all seine Werke haben will!

Banksy vermummt sich bei Interviews. Er will

unerkannt bleiben, obwohl er als „Gott der

Street-Art“ betitelt wird. Banksy präsentierte

z.B. seinen ersten Film „Exit through the gift

shop“ bei der Berlinale per Videobotschaft,

da er auf die Konfrontation mit der britischen

Justiz verzichten wollte.

Wer Telefonzellen zersägt und gefälschte

Pfundnoten mit dem Konterfei von Lady

Di druckt und in Umlauf bringt, kann wohl

kaum mit dem Kunstsinn der britischen

Justiz rechnen.

Wer eine Banksy Tour durch London machen

möchte, kann sich die passende App für 2,39

Euro downloaden. Dort findest du alle Positionen

der derzeit 26 Werke, eine Wegbeschreibung

und eine Erklärung.

Street Art

9

can`t beet the feelin``

DVD - EUR 14,99

Exit Through the Gift Shop

Buch EUR 14,95

Wall and Piece

Bilder: zartbitter, Brad Downey, Mark Jenkins Banksy


10

Street Art

laupheim vs. die welt

Laupheim, Baggersee Laupheim, Schlosspark Laupheim, Kulturnacht

Prag, im Zentrum Berlin, Vergessen wo. Los Angeles, Venice

Ich will auch!

Bilder: zartbitter, Banksy


12 Geilomat

HABENSWERT

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Wunderschöne Einrichtungsgegenstände bestechen durch

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Der P3 von Bowers & Wilkins

Der Kopfhörer gibt sich minimalistisch und überzeugt durch seine

Klangqualität. Er ist in weiß und schwarz erhältlich und passt

perfekt zum iPhone und zum zum iPod. Halleluja. Absoluten

Hörgenuss und überzeugendes Design gibt es für rund 200 Euro.

Die Verkabelung funktioniert auch mit anderen Geräten. Der

Kopfhörer ist faltbar und wird mit einem hardcase geliefert.

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Wie genial, dass wir beim Schuhkauf

jetzt sogar ein gutes Gewissen haben

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Greatfruit 13

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Bilder: zartbitter, MIHO, B&W, TOMS, photocase, M.A.C. und Liebeskind.

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14 Geilomat

introducing the leap

SCHREIBEN, MALEN, SCHIEBEN, DREHEN, ZOCKEN UND NOCH VIELES

MEHR - OHNE MAUS UND TASTATUR?

FANTASY FILM A L‘ „AVATAR“?

Nein, jetzt wird es real. Die Firma Leapmotion aus

San Francisco, USA ist mit ihrer neuen Erfindung

„Leap“ auf dem Vormarsch.

Das 7 cm lange, magische Kästchen ist ein echtes

Wunder. Durch die Platzierung vor dem Bildschirm

erstellt es einen virtuellen 3D Raum, welcher auf

alle Fingerbewegungen präzise reagiert. Man steckt

es an den USB-Anschluss, installiert die mitgelieferte

Software und schon gehts los.

Das ganze ist definitv NICHT vergleichbar mit

Produkten, die es bisher auf dem Markt gibt - wie

etwa „kinect“ von Microsoft. Die Bewegungen und

Befehle mit den Fingern werden auf 1/100 Millimeter

genau wahrgenommen und übertragen. Das ist im

Vergleich zu ähnlichen Produkten 200-mal so präzise

- dieses kleine Gerät toppt JEDEN Touchscreen!

Veröffentlicht wird „Leap“ wohl Ende des Jahres.

Kompatibel wird das ganze definitv mit Mac und

Windows sein, Linux ist in der Entwicklung.

Wenn ihr euch jetzt denkt „hört sich schon geil an

- kost aber sicher sau viel!“, habt ihr falsch gedacht

-„Leap“ soll laut Leapmotion $69.99 kosten.

Weitere Infos und ein sehr interessantes Video

findet ihr auf www.leapmotion.com

Bilder: leapmotion und Kyocera


kulturschock

pal ästina

Akzeptanz anstatt Toleranz

Klar sind wir tolerant - wenn man uns fragt. Aber wie sieht es aus, wenn man plötzlich mit fremden

Kulturen konfrontiert wird, die so gar nicht in das eigene Weltbild passen? Klischees und Vorurteile

bauen sich auf und werden zu Hindernissen, wo keine sein müssten. Sahar El-Qasem, Gründerin und

Trainerin von » crocus crosscultures «, gibt uns einige Antworten, wie sie mit dem Thema Integration

und Toleranz umgeht. Frei nach dem Motto »Leben und Leben lassen.«

Woher kommst du?

Mein Ursprung ist palästinensich/libanesisch und

ich bin in Wuppertal geboren.

Was genau machst du beruflich?

Ich bin interkulturelle Trainerin. Ich trage dazu bei,

dass die Teilnehmer sich und ihre Kultur kennenlernen.

Ich biete ihnen Möglichkeiten, sich von

Pauschalisierungen zu lösen und wertschätzend

mit anderen Menschen umgehen zu können.

Teilnehmer werden im zwischenmenschlichen

Umgang sensibilisiert und gewinnen an Klarheit

und Sicherheit im Umgang mit anderen Kulturen.

Was bedeutet Integration für dich?

Integration ist eines der Worte, die ich am liebsten

streichen würde, weil damit leider viel Negatives

verknüpft wird. Für mich ist das der Zustand,

wenn ein Mensch angenommen wird oder sich

angenommen fühlt.

Wie hilfst du andere zu integrieren?

Ich begegne Menschen mit einer wertschätzenden

Haltung.

Fühlst du dich selbst integriert?

Manchmal und manchmal nicht, das ist kein

Zustand, den ich dauerhaft habe.

Gab es Situationen, in denen du dich nicht

integriert fühltest?

Ja. Schwierig wurde es immer dann, wenn „ Äußerlichkeiten“

eine größere Rolle als meine Persönlichkeit,

Qualifikation, Charakter oder Fähigkeiten

für andere gespielt haben.

Du bist mit einem Deutschen verheiratet.

Gibt es da Probleme?

Ja, das stimmt, mein Mann ist Deutscher (und

Schwabe ). Na klar haben wir unsere Herausforderungen

- ich wüsste gerne, ob es eine Frau gibt,

die diese Frage mit »Nein« beantworten würde.

Interview mit Sahar El-Qasem

Sollte man in Deutschland Traditionen aus andern

Ländern ausüben?

»Man«? Jeder sollte das machen, was er/sie für

wichtig hält! Ob es nun eine Tradition aus einem

kleinen Ort in Süddeutschland ist oder ein »Mix«

aus der Tradition von Hamburg und München ist

(oder gar anderen Ländern) - ist dabei doch völlig

zweitrangig. Ich wünsche mir, dass jeder das lebt

und umsetzt, was demjenigen von Bedeutung ist

- und das ohne Erklärung!!! Traditionen finde ich

schön und sie werden solange erhalten bleiben,

wie es Menschen gibt, die diese gerne umsetzen!

Wer ist toleranter? Wir oder dein Heimatland?

Keine Ahnung! Ich kann diese Frage noch nicht

einmal für mich als Person beantworten, wie

könnte ich mir da anmaßen, dies über ein bzw.

zwei Länder zu beantworten?

Palästina

Die Palästinensischen Autonomiegebiete liegen in

Vorderasien zwischen dem Mittelmeer und dem

Jordan. Sie bestehen aus dem Gazastreifen und 40%

der Fläche des Westjordanlandes, das von Israel

besetzt ist. Sie werden allerdings nur von 130 Staaten

als eigenständiger Staat anerkannt, die UNO, Israel

sowie die meisten westlichen Staaten tun dies nicht.

Arabisch ist die Amtssprache. Bisher sitzt die Verwaltung

und Regierung sowohl in Gaza als auch in

Ramallah. Ostjerusalem wird jedoch als Hauptstadt

des zukünftigen Palästinenserstaates gesehen.

Fakten:

• 4 Millionen Einwohner

• 87 % Muslime, 9 % Juden und 4 % Christen

• vielfältige Landschaft: Küste, Bergland,

Jordangraben, Hochebene

• Klima sehr unterschiedlich, von

mediterran bis arid

• Nahostkonflikt verursacht

bürgerkriegsartige Konflikte

Geilomat 15

Bilder: zartbitter, crocus, Drachenhonig u. misterQM/Photocase


16 Krass

wenn pandas

kreativ werden...

cro

Cro ist ein Phantom. Im Netz findet man,

außer seinem Mixtape “Meine Musik” und

dem neuen Album “Raop”, wenige Informationen

über den erst 19 Jahre alten Rapper

und Produzenten.

Klar ist, der im süddeutschen Raum ansässige

Cro ist ein Multitalent und hat sich schnell

einen Namen gemacht. Vergleiche zu Kid Cudi,

B.O.B. oder Mac Miller machen die Runde im

Netz und auch Orsons Mitglied KAAS rief via

Twitter zur Fahndung nach Cro aus. Er wollte

ihn zu Chimperator bringen.

Das junge Talent rappt nicht nur, sondern ist

auch für seine Beats selbst verantwortlich. Cro

ist ausgesprochen musikalisch, spielt Klavier

und Gitarre und Pop ist für ihn kein Schimpfwort.

Er mischt Indie, Pop und klassischen

Rap zu etwas Neuem und vor allem Eigenem.

Er selbst nennt es “Raop”, eine Mischung aus

Rap und Pop.

Daneben beschäftigt sich Cro mit Mode und

hat, bereits für eine Stuttgarter Tageszeitung

als Cartoonist gearbeitet. Mit seiner Firma

“Vio Vio” produziert er regelmäßig kleine,

limitierte Stücke, die inzwischen bei vielen

Rappern des Landes heiß begehrt sind.

Der “King of Raop” hat turbulente Tage hinter

sich. Nachdem er seinen Deal beim Stuttgarter

Independent Label Chimperator unterschrieb,

ging alles sehr schnell.

Sein erstes Video zu dem Song “Easy” knackte

nach wenigen Tagen die Millionen-Marke,

alle wichtigen deutschen und internationalen

Blogs berichteten über ihn und er begleitete

die norwegischen Superstars “Madcon”

auf ihrer Deutschland-Tournee. Inzwischen

nennt MTV ihn den “heißesten Newcomer der

deutschen Rapszene”, für Jan Delay ist er “die

Zukunft von Deutsch-Rap” und seine Fans

nennen ihn liebevoll den “Pandarapper”.

Im April und Mai 2012 hat er sich mit seinen

Kollegen Ahzumjot und Rockstah zum

Konzert “Hip Teens Wear Tight Jeans-Tour”

zusammengeschlossen und am 06. Juli 2012

folgte die Veröffentlichung seines ersten

“richtigen” Albums “Raop”.

quelle: www.chimperator.de

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1X2 TICKETS

FÜR DIE RAOP-TOUR

IN STUTTGART


DNICE

Wer mit Beyoncé und Mariah Carey

tanzt, darf in Laupheim nicht fehlen!

Krass17

Wie fühlt es sich wohl an, mit den richtig großen Stars auf der Bühne zu stehen?

Wir reden jetzt nicht von den ganzen DSDS-Sternchen, die nach einem kurzweiligen

B-Promi-Status auch schon wieder in der Versenkung verschwinden oder

im besten Fall im Dschungelcamp landen - Nein, wir reden hier von echten U.S.-

Stars! Einer, der es wissen muss ist DNICE. Der international gefragte Top-Tänzer

und Starchoreograph stand schon mit Künstlern wie Beyoncé oder auch Mariah

Carey auf der Bühne.

Der gebürtige Gelsenkirchener funktionierte bereits im frühen Kindesalter das

heimische Wohnzimmer zur Musicalbühne um und kurz darauf gab es unter

tobendem Beifall die ersten Schulauftritte. Es folgten Bookings als Backgroundtänzer

und Model für diverse Fashionshows und es dauerte nicht lange bis

eigenständige Choreographien erarbeitet und das Fernsehen auf ihn aufmerksam

wurde: Für die Castingsendung “X-Factor”- die schon Stars wie Leona Lewis oder

Olly Murrs hervorbrachte - wurde DNICE bereits seit der ersten Staffel verpflichtet

und war für die jeweiligen Choreographien der Teilnehmer und Backgroundtänzer

verantwortlich. Im Herbst startet die 3. Staffel auf VOX und auch hier ist er wieder

mit am Start.

Am 27. Oktober 2012 ist DNICE in der Laupheimer Tanzschule move club für

2 Workshops zu Gast und unterrichtet die neuesten Trends in Sachen HIP HOP.

Auch Ihr könnt dabei sein – die Workshops sind für jeden zugänglich und man

muss kein Profi sein, um mitmachen zu können.

Vivum verlost exklusiv 2 x 2 Workshopplätze.

Alles was Ihr dafür tun müsst, ist folgende Frage beantworten: Für welche

Castingsendung ist DNICE für die Choreographien verantwortlich? Die richtige

Antwort sendet Ihr per Mail an: gewinnspiel@move-club.com - Einsendeschluss

ist der 07.10.2012. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt, der Rechtsweg

ist ausgeschlossen.

Bilder: zartbitter, CRO und DNICE


18

Krass

WOW!! Sie sind also Tänzer…

...und was machen Sie beruflich?

Diese Frage wird überraschend oft gestellt. Anstatt

sich nach Details zu erkundigen, wird das Tanzen

schlicht und einfach nicht ernst genommen. Es

kommt sozusagen in die Spielzeugkiste. Und dort

wird es mangels Aufklärung wohl die nächsten

Jahre auch bleiben. Zu recht? Nein!

Tänzer sind Athleten, Schauspieler und Models

zugleich – und damit meine ich Profis, die durch

das Tanzen ihren Lebensunterhalt verdienen, keine

drittklassigen Tanzlehrer, die zu ihrem Job gekommen

sind, weil es die einzige Möglichkeit war, um

an Frauen ranzukommen.

Ob nun durch das Theater, ein eigenes Tanzstudio,

eine Fernsehshow oder Youtube: Es gibt viele

Wege, um zum großen Erfolg zu gelangen. Eins

steht jedoch fest: Ohne Fleiß kein Preis.

Noch vor zehn Jahren hielten sich Tänzer komplett

im Hintergrund. Ihr Job war es, den Künstler gut

aussehen zu lassen, ob nun im Musikvideo oder

auf seiner Welttournee. Durch die Medien rückten

Tänzer jedoch in den letzten Jahren immer mehr

ins Rampenlicht. TV-Formate wie „So You Think You

Can Dance“, „Dancing with the Stars“ oder „Let´s

dance” erfreuen sich rund um den Globus an großer

Beliebtheit. Das Internet und ganz besonders

Youtube gaben den Choreographen die Chance ihre

Arbeit mit der Welt zu teilen. Die Konkurrenz ist

groß! Immer mehr Menschen begeistern sich für

das Tanzen und sie fangen immer früher damit an.

Besonders in Los Angeles besuchen viele Kinder

nicht mehr die Schule, um sieben Tage die Woche

mit Training verbringen zu können. Heimunterricht

ist in, genauso wie abgedrehte Mütter, die ihre

Kinder kaputt machen – körperlich und mental.

Eine Leistungsgesellschaft, die nur auf Erfolg aus

ist, und dieser hat eben seinen Preis.

Um im komerziellen Bereich einen tänzerischen

Durchbruch zu erzielen, gibt es nur einen Weg:

Castings bzw. Auditions. Für die (geplante)

Welttournee von Michael Jackson bewarben sich

über 5000 Tänzer, von denen lediglich zehn (!)

genommen wurden. Da schleppt man sich mit

seiner Sedcard von Casting zu Casting und jeden

Tag steht das gleiche Programm an: Erst Klassisch,

dann Modern, dann Hiphop – schließlich muss

man mittlerweile (fast) jede bedeutende Tanzrichtung

beherrschen, um gebucht zu werden. Es kann

ganz schön frustrierend sein nach einer sechsstündigen

Audition eine Absage zu erhalten und

das an mehreren Tagen hintereinander. Da ist die

Woche halt mal fürn Arsch. Aufgeben? Fehlanzeige!

Der große Traum von der riesigen Bühne soll doch

irgendwann Form annehmen, ob nun früher oder

später.

Dazu kommen niedrige Gagen und eine gewisse

Unsicherheit, mit der jeder richtige Tänzer leben

muss. Werde ich gebucht? Finde ich nach dem

jetzigen Projekt etwas Neues? Bin ich groß, schön,

technisch gesehen gut genug für diesen oder jenen

Job? Oft sind scheinbar unwichtige Faktoren. wie

beispielweise die Haarfarbe oder Körpergröße

eines Tänzers, entscheidend. Schon zwei Zentimeter

können über einen Arbeitsvertrag oder ein

Musikvideo bestimmen.

Der körperliche Aspekt darf ebenso nicht unterschätzt

werden: Der Körper ist das Kapital eines

jeden Tänzers. Bei einem derart hohen Verletzungsrisiko,

sollte man sich schon fast zweimal

überlegen, ob man wirklich alles auf eine Karte

setzen möchte. Schließlich verdient ein Tänzer mit

gebrochenem Bein kein Geld. In den USA ist die

Situation noch schlimmer, da man größtenteils

nicht einmal über den Arbeitgeber versichert ist.

Selbst bei jemandem, der auf seinen Körper achtet,

ist nach ca. 20 Jahren die Luft raus. Gelenk- und

Gliederschmerzen sind nur ein kleiner Teil der nun

vorhandenen körperlichen Instabilität. Wer sich bis

dahin keinen Namen gemacht hat, darf nun den

Rest seines Lebens mit dem Unterrichten in einer

Kleinstadt verbringen. Sollte das nicht der Fall sein,

befindet man sich nun in der abgehobenen Welt

der Stars und Sternchen, am besten als Choreograph,

Produzent oder Creative Director. Oder

am besten gleich alles zusammen. In diesem Fall

können dann auch die zwei luxuriösen Wohnsitze

in London und Los Angeles dem Geldbeutel nichts

anhaben. An diesen Punkt gelangen jedoch nur die

wenigsten. Harte Arbeit, lebenslange Hingabe und

die Fähigkeit zur richtigen Zeit am richtigen Ort

zu sein sind die Grundvoraussetzungen, um einen

solchen Lebensstandard zu erreichen.

Als letztes stellt sich nur noch die Frage: Warum?

Warum sollte man so viele Risiken eingehen, seinem

Körper schaden und andauernd in Ungewissheit

leben? Ohne jegliche Garantie auf den großen

Durchbruch?

Aus Liebe. Aus Liebe zum Tanz. Aus Liebe zu jeder

Minute, die man im Studio verbringt. Aus Liebe zur

wohl einzigartigsten und bewegendsten Kunstform

dieser Welt. Es ist eine Leidenschaft, für die

man vieles aufgibt und dennoch eines zurückbekommt:

Dieses einzigartige Gefühl, eine Mischung

aus Glück, Inspiration und Adrenalin, das man

beim Tanzen verspürt. Dieser Moment ist es, der

alles wieder wett macht.

Jörg Leiger

GERMANY

505

Bilder: zartbitter


Sei hip.

Sei beweglich.

Sei charmant.

Bei uns ist Tanzen mehr als nur Tanzen.

Sei dabei.

Kalutcha - Tanzlehrer bei Lore Gutzmann

Tanzschule Lore Gutzmann ADTV

Ulmer Straße 45 • 88471 Laupheim • Fon 07392.18921 • www.tanzschule-gutzmann.de


20 Krass

WISSEN KOMPAKT

Social Media, Post-it und Stress!

Soziale Netzwerke

Arbeitnehmer, die am Arbeitsplatz Zugang haben 48%

Arbeitnehmer, die finden, dass Social Media-

Aktivitäten nicht von der Arbeit ablenken 68%

Anteil der Deutschen, die Social-Media

primär aus privaten Gründen nutzen 91,1%

Anteil der Arbeitsunterbrechungen, die einer

US-Studie zufolge auf Social-Media-Aktivitäten

zurückzuführen sind 60%

Arbeitszeit, die dadurch täglich verloren geht

Quelle: brand eins

60 min

weisheit

Wer hat die Post-it erfunden?

Spencer Silver von 3M wollte 1968 einen Superkleber

erfinden, der stärker ist, als alles was die Welt zuvor

gesehen hat. Das Ergebnis war eine klebrige Masse, die

sich wieder ablösen lies. Die Idee wurde verworfen.

6 Jahre später ärgerte sich ein Kollege von Silver darüber,

dass ihm in der Kirche seine Lesezeichen aus den

Notenheften fallen. Er testete den Kleber am kommenden

Sonntag. Tatsächlich, der Zettel klebte und hinterließ

keine Rückstände. Die Post-its waren erfunden!

In Deutschland werden pro Jahr ca. 4,5 Mio. Blöcke

verkauft. (Stand 04/2005)

Die US-Zeitschrift „Fortune“ erklärte die Post-its zu der

wichtigsten Erfindung des 20. Jahrhunderts – zusammen

mit dem Kühlschrank, der Boeing 707 und der CD.

Mark Zuckerberg

Mark Elliot Zuckerberg wurde 1984 in White Plains, US-Bundesstaat

New York geboren. Er hat es geschafft! Er ist Gründer und Vorstandsvorsitzender

des Online-Netzwerks Facebook. Derzeit gehört ihm ein

Anteil von 28%. Wenig? Nein. Es reicht. Sein Vermögen wurde 2011

vom Wirtschaftsmagazin Forbes auf rund 17,5 Milliarden US-Dollar

geschätzt. Er studierte an der Harvard University Informatik und

Psychologie. 2004 gründete er mit Dustin Moskovitz, Chris Hughes

und Eduardo Saverin das soziale Netzwerk Facebook. 2006 warf er

sein Studium hin. Seit diesem Jahr ist er verheiratet und wohnt jetzt

in Kalifornien. Fazit: Ein weiterer reicher junger Mann ist vergeben.

Wenn du mehr wissen willst, dann empfehlen wir dir den Film:

»The Social Network«, der auf der Entstehungsgeschichte von Facebook

und Zuckerbergs Leben basiert.

Krass!

Alkoholfreier pro-Kopf-Verbrauch

an Erfrischungsgetränken in

Deutschland

Alkoholischer pro-Kopf-Verbrauch

an Bier in Deutschland

Quelle: brand eins, Stand 2010

118,2

107,4

London, New York, Paris, Tokio?

Laupheim! Hier werden die

Trends gemacht.

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Herzensfreude macht

dein Gesicht schön!

Kopfplosion - ich muss hier weg!

für meine

balance

In Balance kommen

Stressmanagement

Autogenes Training

Schlafen kannst du, wenn du tot bist!

Stress. Wir hassen und lieben ihn. So

unterschiedlich wie Stress definiert

wird, genauso unterschiedlich wirkt er

sich auch aus. Stress an sich ist erstmal

weder positiv, noch negativ zu werten.

Stress hat ganz unterschiedliche Ursachen,

z.B. die Beziehung, der Termindruck

im Job, Mobbing, Ängste,...

Manche sind vergesslich, manche

gereizt, manche traurig, andere ziehen

sich aus Ihrem sozialen Umfeld zurück.

Viele können nicht mehr schlafen und

andere brauchen ihn einfach.

Auch das Wort ,,Burnout“ ist in aller

Munde – scheinbar hat es jeder entweder

schon überstanden oder ist kurz

davor oder auch mittendrin. Doch was

hat es mit Burnout eigentlich auf sich?

Burnout ist ein Zeichen von emotionaler,

psychischer, körperlicher und

sozialer Erschöpfung.

Laut dem Magazin DNP (Der Neurologe

und Psychiater, Ausg. 13; 2012) sind inzwischen

40% der Frühberentungen auf

psychische Störungen zurückzuführen.

Woher kommt dieses plötzliche

gestresst sein?

Liegt das tatsächlich an der gestiegenen

Zahl der psychischen Erkrankungen

oder nur daran, dass man heute

offener darüber spricht? Seit „Stress

und Burnout“ zu unserem alltäglichen

Wortschatz gehören, hat alles Hochkonjunktur,

was zum Stressabbau beitragen

kann oder soll.

Spätestens seit der Kult Serie „Sex and

the City“ ist es auch keine Schande

mehr, einen Psychologen zu haben – im

Gegenteil, es ist sogar „In“.

Wichtig ist, dass wir lernen, wieviel uns

gut tut und wieviel uns schadet. Wir

wollen doch alle nicht mit 40 in Rente

gehen, weil wir ein psychisches Wrack

sind.

Stress Definitionen:

„Adrenalin = Körpereigenes Red Bull!“

Unbekannt

„Kopf-in-den-Sand-stecker knirschen

irgendwann mit den Zähnen“

Roswitha Birk-Becht

„Es gibt Wichtigeres im Leben, als

beständig dessen Geschwindigkeit zu

erhöhen.“

Mahatma Gandhi

„Hierzulande muss man überarbeitet

wirken, um ernst genommen

zu werden.“

Witta Pohl

„Sich zu Tode zu arbeiten ist die

einzige gesellschaftlich anerkannte

Form des Selbstmords.“

Johann Freudenreich

Roswitha Birk-Becht bietet ab sofort

auch in Laupheim Seminare für Paare,

Einzelpersonen und Unternehmen an.

Scanne Frau Birk-Becht am 12.10.12 ab

15 Uhr auf dem 3. Ulmer Netzwerktag.

Roswitha Birk-Becht

www.psychotherapie-birk-becht.de

Seminare

Gelassen und sicher im Stress

und autogenes Training

10 Abende

ab 11.09. in Erbach ab 18 Uhr

ab 13.09. in Laupheim 18 Uhr

Wir 2 für Paare: 15.09. / 29.09. /

27.10. in Laupheim

Vortrag im Fitnessstudio P 15

Neu-Ulm: „gesund schlafen“

08.10.2012 und Vertiefung am 20.10.

in Laupheim:

„Endlich wieder schlafen“

(Schlaf- und Erholungsräubern auf der

Spur, Anregungen zur Schlafhygiene,

Einüben hilfreicher Einschlaf- und

Entspannungstechniken)

Seminare für Führungskräfte

„Selbstbewusst und glücklich

führen mit dem Ich – Kompetenz

Modell“

Start im Januar 2013 (In Kooperation

mit Petra Bergmann – BEMA Coaching)

„12 Abende zu einem gesunden

und erfüllten Leben“

Infoabend am 29.11. zur intensiv-

Coachinggruppe gegen Burnout

und Rückfälle

Kurs 2x monatlich à 2 Stunden

Terminvereinbarung bitte unter:

Bilder: zartbitter, satin-doz / Photocase

07305 - 933 89 56

info@psychotherapie-birk-becht.de


22 Outtakes

01

JAN

Vorschau

Am 01. Januar 2013 erscheint die neue vivum.

Interview Herrn Kapellen, DRAG QUEEN Honey Lion berichtet,

Laupheimer Krankenhaus, Samuel Koch und noch viel mehr.

Telefonseelsorge

Kostenlose und anonyme Beratung,

rund um die Uhr.

Tel. 0800 - 111 0 111 oder Tel. 0800 - 111 0 222

WIR SUCHEN DICH!

Du bist kess, aber seriös und hast eine Meinung?

Hast du eine Idee, wie wir unserer Region mehr Leben

einhauchen können?

Schreib uns per Mail deine Meinung, Ideen, Fragen

oder Kritik. Nutze die Gelegenheit, deinen Gedanken

Gehör zu verschaffen! Die besten Einsendungen werden

veröffentlicht.

Mail an: redaktion@vivum-magazin.de

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Einzulösen beim Einbau einer

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vorzulegen und Ihre Versicherung

muss zustimmen.

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Tuning individuell

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Oldlux-Cars GbR - Biberacherstr. 65 - 88471 Laupheim

Tel.: +49 (0) 176 990 194 72 - Tel.: +49 (0) 176 998 497 45

Mail: info@oldlux-cars.de - Web: http://www.oldlux-cars.de


Street Art – die neue A-Klasse

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