IHK Wirtschaftsraum: Ausgabe Oktober 2014

IHK12

Erfahren Sie mehr über aktuelle Sanktionen in Russland, den aktuellen Mietspiegel der Gewerbemieten sowie dem Relaunch der IHK!

4853 | www.hanau.ihk.de |Oktober 2014

Wirtschaftsraum

Han a u - K i n z i gtal

Aktuell

Fachvortrag

Aktuelle Sanktionen gegen Russland

Standort

Gewerbemieten

IHK-Forum legt Mietspiegel vor

IHK intern

Relaunch

www.hanau.ihk.de im neuen Design

Thema

Tourismus


Zu dieser Ausgabe

Herausforderung Tourismus

Leben wir in einer Tourismusregion?

Die amtlichen Statistiker zählten

im Zeitraum Januar bis Juli

205.482 Gästeankünfte im Main-Kinzig-

Kreis. Das war ein Plus von immerhin

3,7 Prozent. Im Zeitraum gab es im

Land kreis 796.057 Übernachtungen,

+2,6 Pro zent gegenüber dem Vorjahr.

Offiziell erfasst werden übrigens nur

Hotels, Gasthöfe und Pensionen sowie

Camping plätze, Jugendherbergen und

weitere Übernachtungsangebote mit

zehn oder mehr Gästebetten oder Stell -

plätzen. Kleinere Anbieter, etwa Ferien -

haus besit zer oder Familien, die Monteu -

ren ab und an eine Unterkunft vermieten,

fallen durch das Raster. Wir beherbergen

also in Wirklichkeit noch weit mehr

Rei sende. Hinzu kommen noch die

Tages gäste, vergangenes Jahr waren es

vermutlich 14 Millionen. Eine weitere Zahl

gefällig? Mindestens 4.000 Arbeitsplätze

hängen in der Region direkt vom Touris -

mus ab, wenn die intensive Betreuung

der Kur gäste in Bad Orb und Bad Soden-

Salmünster hinzu gezählt wird.

Geld in den Kreis, sie sorgen auch für ein

besseres Image der Region, die dank des

hohen Freizeitwertes für junge Fach- und

Führungskräfte sowie ihren Anhang

attraktiver wird. Wenn es sehr gut läuft,

kann der Spessarttourismus sogar

Arbeits plätze in Gemeinden schaffen, die

sonst unter Abwanderung zu leiden hätten.

Deswegen hat die Vollversammlung

unserer IHK kürzlich den Tourismus als

wichtige Zukunftsaufgabe definiert.

Wie unsere Tourismusregion zukunfts -

fähiger werden kann, zeigt das neue

Tourismuskonzept des Main-Kinzig-Kreises

auf. Es bietet solide Ansatzpunkte. Sie

kennen das Konzept nicht, wollen aber

mehr wissen? Dann lesen Sie den The -

men schwerpunkt in dieser Ausgabe und

kommen am Dienstag, dem 7. Oktober,

in das Bildungshaus Main-Kinzig in

Gelnhausen. Dort wollen Kreis und IHK

mit dem 1. Tourismustag des Landkreises

das touristische Bewusstsein schärfen.

Dass es beim Tourismustag auch um

das Internet gehen wird, wird niemanden

überraschen, der sich sein Urlaubs quar -

tier im Web schon mal selbst gesucht hat.

Auch wer länger bleiben will und nicht

als Tourist unterwegs ist, findet seit

1. Oktober wichtige Informationen: Unter

www.gewerbemieten-frm.de wird eine

brandneue Untersuchung der IHKs in der

Rhein-Main-Region präsentiert: „Die richtige

Standortwahl: Gewerbemieten in

FrankfurtRheinMain 2014“ ist die erste

systematische Untersuchung der

Gewerbemieten in allen Ober- und

Mittelzentren der Metropolregion.

Ab dem 1. Oktober ist dann auch der

neue Internet-Auftritt unserer IHK online.

Viel Erfolg beim schnellen Surfen auf

unseren neuen Seiten!

Dr. Norbert Reichhold | Präsident

Daniel Sauerstrom

Mit so vielen Gästen und Arbeitsplätzen

hätten Sie nicht gerechnet? Genau darin

liegt die Herausforderung: Obwohl der

Main-Kinzig-Kreis ein beliebtes Reiseziel

ist, sehen wir ihn nicht als Tourismus -

region. Es fehlt, so ein wichtiges Ergebnis

der Tourismus-Studie des Main-Kinzig-

Kreises, an touristischem Bewusstsein.

Wir sollten umdenken. Ein professionell

aufgestellter Tourismus hilft der gesamten

Region: Touristen bringen nicht nur

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 3


Bilder des Monats

Lückenschluss stärkt Bergwinkel

Das Teilstück Frankfurt-Fulda der Autobahn A 66 ist komplett. Bis zu 30.000 Fahrzeuge

täglich kann die fertige A 66 verkraften, ohne dass es zu Staus kommt.

Seit dem 13. September 2014 fließt

der Verkehr durch den Tunnel in

Neuhof. 310 Millionen € kostete die

21 km lange Autobahnstrecke zwischen

Schlüchtern/Nord und dem Autobahn -

dreieck Fulda insgesamt. Davon entfielen

rund 118 Millionen auf das letzte Teilstück,

den Tunnel zwischen Neuhof/Süd und

Neuhof/Nord. An den Kosten des 1,6 km

langen Teilstücks beteiligte sich unter

anderem auch die Deutsche Bahn AG.

Es waren seit Herbst 2005 aufwändige

Baumaßnahmen neben dem laufenden

Straßenverkehr notwendig, um auf einem

200 m breiten Korridor sowohl die Auto -

bahn, die Bahnstrecke als auch das

Flüsschen Fliede neu zu platzieren.

Das neue Teilstück schließt die letzte

Autobahnlücke in Osthessen. Die Auto -

bahn bindet nun nicht nur Fulda und

die Rhön besser an die Metropolregion

FrankfurtRheinMain an, sondern dient

verkehrlich auch dem Raum Schlüchtern.

Seit 1998 war am Lückenschluss zwischen

Schlüchtern und Fulda gebaut worden. w

Bilder: IHK

4 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


Thema | Seite 16

Tourismus

Warum ist ein starker Tourismus gut für das Image aller

Unternehmen? Bringt das neue „Tourismuskonzept Main-

Kinzig-Kreis“ die Region voran? Welche Perspektiven sind möglich

und was ist jetzt von wem zu tun? Wir stellen dieses Mal

den regionalen Tourismus auf den Prüfstand.

Standort | Seite 30

Für FrankfurtRheinMain gibt es

jetzt einen Gewerbemiet spiegel.

Die Zusammenstellung enthält

die gewerblichen Mietpreise

aller Ober- und Mittelzentren

der Region für Büround

Einzelhandelsmieten

sowie Hallen-, Logistikund

Produktionsflächen.

Lokale Kennzahlen ergänzen

den Überblick.

IHK intern | Seite 33

Die IHK hat ihren Internetauftritt modernisiert. Online-Besucher

finden Informationen jetzt noch besser und schneller. Nach

sechs Jahren mit der alten Website war das Update überfällig.

Bald kann www.hanau.ihk.de auch auf Tablets und Smart -

phones genutzt werden.

Inhalt

Aktuell

6 „Recht Aktuell“ startet am 8. Oktober

7 Aktuelle Sanktionen gegen Russland

7 Tourismustag in Gelnhausen

Wirschaftsjunioren

8 Hanau: Past – Present – Future

Wirtschaftsjunioren feierten auf historischem Boden

8 Familiennachmittag | Termine

Aus- und Weiterbildung

9 Und plötzlich kommt die Realität

9 Prüfungsbeste geehrt

10 Zwei Klassen starten ins neue Studienjahr

10 Seminare

11 90 Jahre kaufmännische Ausbildung

Aus den Unternehmen

12 Tantec GmbH, Gelnhausen

12 ARNOLD GmbH, Gelnhausen

13 24-TOTAL Autohof Neuberg e.K., Erlensee

14 Schubert Speisenversorgung GmbH & Co. KG, Hanau

14 Sparkasse Hanau, Hanau

Tourismus

16 Zentrale Zahlen zum Tourismus in der Region

18 Bewährte Ideen

Anmerkungen zum Tourismuskonzept des Kreises

20 Zwei Kurorte, zehn Kliniken und eine

hervorragende Infrastruktur

22 Projekt „VIA REGIA“ – Kopf geburt oder

reelle Chance für den Tourismus?

24 Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen

Standort

26 Berlin und Brüssel | Berufliche Bildung stärken

28 Hessen | „Immer mehr Betriebe fallen durchs Raster“

Interview mit Brigitta Trutzel, Geschäfts führerin

der Auftrags beratungsstelle Hessen

30 FrankfurtRheinMain | Neu: Gewerbemieten

in FrankfurtRheinMain

30 Main-Kinzig-Kreis | Glücksmomente

auf den „Spessartfährten“

31 Wie helfen Innovationsgutscheine?

IHK intern

32 Wirtschaftspolitisches Update

33 Die neuen Seiten unserer IHK

34 Ausbildung geschätzt, aber unbekannt

IHK im Dialog mit türkisch-stämmigen Mitgliedern

Nachgefragt: Zehn Fragen an...

50 … André Kavai, Geschäftsführer bei der

Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV)

Service

3 Zu dieser Ausgabe

15 Arbeitsjubiläen | Oktober 2014

36 Handelsregister

43 Börsen

44 Bücher | Wirtschaft auf einen Blick | Impressum

48 Europa transparent | Einwurf

50 Wirtschaftstermine | Oktober 2014

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 5


Aktuell

„Recht Aktuell“ startet am 8. Oktober

Verständlich, kompakt und praxisnah – die IHK Hanau-

Gelnhausen-Schlüchtern setzt ihre erfolgreiche Veranstal -

tungsreihe „Recht Aktuell“ fort. Erneut erklären anerkannte

Spezialisten im IHK-Schulungszentrum, Josef-Bautz-Str. 6,

Hanau-Großauheim, die Rechtslage und aktuelle Urteile.

Die Teilnahme an den Vorträgen mit anschließender

Diskussion ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich

bis spätestens drei Tage vor den jeweiligen Terminen

bei Yvonne Sommer, Telefon (06181) 92 90 – 84 11,

E-Mail y.sommer@hanau.ihk.de. Weitere Informationen

zu den Vorträgen und den Referenten stehen online

unter www.hanau.ihk.de.

Wer sich besser auskennt, bekommt leichter Recht.

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Gewährleistung, Garantie,

Produkthaftung: Was muss

ich wissen?

Wer haftet gegenüber wem,

für was und in welchem Um -

fang beziehungsweise wer

entscheidet, ob ein Unterneh -

men reparieren darf, Ersatz liefern

oder den Kaufpreis erstatten

muss? Wer trägt die Einund

Ausbaukosten? Wann

greift die Produkthaftung? Der

Vortrag am Mittwoch, dem

8. Oktober, von 16.00 bis 19.00

Uhr, gibt einen Überblick über

die Sachmängel- und Produkt -

haftung und Möglichkeiten

der Risikominimierung.w

Das Arbeitszeugnis:

Stets zu unserer vollsten

Zufriedenheit?

Nahezu jeder Arbeitnehmer

hat einen Anspruch darauf –

und jeder Chef will es sehen:

das Arbeitszeugnis. Wie lassen

sich Arbeitszeugnisse rechts -

sicher gestalten und was verbirgt

sich hinter den sogenannten

Geheimcodes?

Der Vortrag am Donnerstag,

dem 16. Oktober, von 9.00 bis

12.00 Uhr, richtet sich an Ge -

schäftsführer und Personal -

verantwortliche und gibt

ihnen wertvolle Tipps für die

Gestaltung und Interpretation

von Arbeitszeugnissen.w

Die Deutsche Renten ver si che -

rung will prüfen: Was tun?

Mindestens alle vier Jahre

prüft die Deutsche Renten -

versicherung, ob Arbeitgeber

ihren sozialversicherungsrechtlichen

Melde- und Bei -

tragspflichten nachgekommen

sind. Unternehmer und Ge -

schäftsführer können sich im

Vortrag am Mittwoch, dem

22. Oktober, von 9.00 bis

12.00 Uhr, über ihre Rechte

und Pflichten informieren.

Vorgestellt wird auch der

konkrete Prüfungsablauf und

welche Unterlagen vorzulegen

sind. w

Jahresabschlüsse: Was muss

ich offenlegen und wenn ja,

wieviel?

Für den Unternehmer ist die

Offenlegung eine lästige

Pflicht, für Kunden, Konkur -

renten und Kreditgeber hingegen

eine aufschlussreiche

Informationsquelle. Unterneh -

mer und Buchhalter erfahren

im Vortrag am Dienstag, dem

4. November, von 16.00 bis

19.00 Uhr, was hinter der

Publizitätspflicht steckt und

wie sie mit der Pflicht umgehen

können. Praktische Tipps

und Hinweise zur Offenlegung

gibt es aus erster Hand. w

IHK mit neuer Homepage

Cyber-Crime im Mittelstand:

Bin ich auch betroffen?

Kriminalität mit Hilfe von

Computern und Internet

kann jedes Unternehmen

treffen. Zum Beispiel in Form

von Phishing, Diebstahl von

Kundendaten, Wirtschafts -

spionage oder durch gezielte

Hackerangriffe auf den

Firmenserver. Die Referenten

berichten am Mittwoch, dem

12. November, von 16.00 bis

19.00 Uhr, kurz, aber umfassend

aus der Arbeit der Polizei,

dem IT-Recht und der Vor -

beugung gegen Cyber-Crime

und Datenverlust. w

A

b dem 1. Oktober geht die IHK mit einem neu gestalteten

Internetauftritt online. Unter www.hanau.ihk.de wird in den

kommenden Monaten Schritt für Schritt das bisherige Internet-

Angebot erweitert. Das künftige Leistungs spek trum umfasst neben

Tipps zur Aus- und Weiterbildung sowie Hinweisen zur Lage der

Wirtschaft in der Region auch viele neue Merkblätter, Muster -

verträge und Dokumentvorlagen. Überarbeitet und benutzerfreundlicher

gestaltet wurde zudem die Übersicht auf Seminare,

Lehrgänge und weitere Veranstaltungen. Der neue Internetauftritt

bietet eine klare Struktur und erleichtert die Auffind barkeit von

Informationen. Mehr steht ab sofort unter www.hanau.ihk.de

und in dieser Zeitschrift auf Seite 33. w

6 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


Tourismustag in Gelnhausen

Am Dienstag, dem 7. Oktober, wird in den Räumen des

Bildungshauses Main-Kinzig in Gelnhausen, Frankfurter

Straße 30, der erste Tourismustag des Main-Kinzig-Kreises

abgehalten. Unter dem Motto „Wir machen Tourismus – Neue

Strategien für den Main-Kinzig-Kreis“ erörtern Praktiker mit

Experten neue Konzepte in der Werbung. Auch die Möglich -

keiten einer besseren wechselseitigen Vernetzung stehen

zur Diskussion. Dazu sollen auch drei Workshops beitragen,

die zentrale touristische Produktfelder bearbeiten.

Referieren wird unter anderen Prof. Dr. Christian Antz,

Referats leiter im Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt und

Honorarprofessor für „Slow Tourism“ an der Fachhoch schule

Westküste in Heide, Schleswig-Holstein. Über „Innova tion,

Benchmarks und Best Practices – frische Ideen und Impulse für

Tourismusbetriebe“ berichtet außerdem

Cornelius Obier, geschäfts führender

WIR MACHEN

Gesellschafter der Beratungs gesellschaft

TOURISMUS!

PROJECT M.

NEUE STRATEGIEN FÜR

DEN MAIN-KINZIG-KREIS

Veranstalter des Tourismustages sind das

Amt für Wirtschaft und Arbeit, Kultur,

Sport und Tourismus des Main-Kinzig-

Kreises, die Bildungspartner Main-Kinzig

und die IHK Hanau- Geln hausen-

Tourismustag am 7. Oktober 2014

Vorträge | Workshops | Ausstellungen Schlüchtern. Anmeldungen sind noch

Bildungshaus Main-Kinzig|Frankfurter Straße 30|63571 Gelnhausen

kurzfristig über die Homepage des Main-

Veranstalter:

Main-Kinzig-Kreis

Amt für Wirtschaft und Arbeit, Kultur, Sport und Tourismus

Bildungspartner Main-Kinzig | IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern

Kinzig-Kreises unter www.mkk.de möglich.

Die Teilnahme am Tourismustag,

Beginn ist um 10.00 Uhr, ist kostenlos. w

Urlaub im MKK

Aktuelle Sanktionen gegen Russland

D

ie

langjährig hervorragenden Wirtschaftsbeziehungen

zwischen Russland und Europa scheinen Vergangenheit zu

sein. Der Grund: Angesichts des Konflikts in der Ostukraine

beschränkt die Europäische Union (EU) den Export nach Russland.

Die Sanktionen betreffen auch immer mehr Unternehmen im

exportstarken Main-Kinzig-Kreis.

Was genau steht in der EU- Verordnung Nr. 833/2014? Welche

Verbote und Genehmigungspflichten sind nach der neuen Rechts -

lage zu beachten? Das wollen immer mehr Unternehmer wissen,

um sich nicht strafbar zu machen. Ein etwa zweistündiger

Fachvortrag informiert sie am Montag, dem 13. Oktober, in der

Klosterberghalle Langenselbold. Beginn ist um 14.00 Uhr.

Im Auftrag der IHK erklärt ein sachkundiger Rechtsanwalt die

Sanktionen und welche Exporte noch erlaubt sind. Die Teilnahme

am Vortrag mit anschließender Diskussion kostet 50,00 € je

Teilnehmer. Anmeldungen nimmt bis zum 7. Oktober Sandra Zumpe

an, Telefon (06181) 92 90 – 85 11, E-Mail s.zumpe@hanau.ihk.de. w

Brandschutztag

Südhessen

Feuer sind für Unternehmen gefährlich.

Um den baulichen, anlagentechnischen und organisato -

rischen Brandschutz geht es auf dem „Brandschutztag

Südhessen“ am Donnerstag, dem 30. Oktober, in der IHK

Frank furt am Main. Geboten wird den Verantwortlichen für

den Brandschutz nicht nur ein praktisches Training mit Feuer -

löschern. Es gibt außerdem mehrere Fachvorträge, etwa zur

„Sicherheit bei Großveranstal tun gen“ oder über die neuen

„Vorschriften zum organisatorischen Brandschutz“ beziehungsweise

zu den „Brandschutzmaß nahmen bei Photovoltaik -

anlagen“. Referiert wird ferner über „Sicherheit in der Gebäude -

technik“ und über den technischen und betrieblichen „Brand-

schutz in Arbeitsstätten“.

Veranstalter sind der „TÜV Hessen“, die „TÜV SÜD Akademie“

und die IHKs in Frankfurt, Offenbach und Hanau. Die Teilnahme

kostet 95,00 €, Beginn ist um 9.15 Uhr. Anmeldungen nimmt

bis zum 6. Oktober Marina Rauer entgegen,

Telefon (06181) 92 90 – 88 11, E-Mail m.rauer@hanau.ihk.de. w

Sicherheit im Handel

K

önnen

Einzelhändler Raubüberfälle auf ihre Geschäfte verhindern

oder erschweren? Welche bewährten Mittel und Wege stehen

Gewerbebetrieben zur Verfügung, auch um ihren Mitarbeitern

und Auszubildenden ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln? Und wenn

doch etwas passiert: Wie sollten sich Chefs und ihre Mitarbeiter während

und nach einem Überfall verhalten? Dazu informiert die kriminalpolizeiliche

Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südost hessen

am Mittwoch, dem 8. Oktober, ab 19.00 Uhr im Haus des Gastes in

Bad Orb, Burgring 14. Im Anschluss beleuchtet ein zweiter Vortrag,

gehalten von einem Internetexperten des Polizeiladens Offenbach,

wie sich Unternehmer mit einfachen Standards vor Internetkriminel -

len schützen können. Die Teilnehmer dürfen sich auf einen praxis -

nahen Vortrag freuen, der auch den Umgang mit Sozialen Medien

einbezieht. Dieser Teil dürfte auch für junge Arbeitnehmer und

Auszubildende hochinteressant sein.

Zu den beiden kostenfreien Vorträgen für Einzelhändler, ihre

Mitar beiter sowie Dienstleister und Verantwortliche in Gewerbeoder

Stadtmarketingvereinen laden die IHK, die Stadt Bad Orb und

die Werbegemeinschaft Bad Orb e. V. gemeinsam ein. Anmeldun -

gen nimmt Melanie Petereit entgegen, Telefon (06181) 92 90 – 86 11,

E-Mail m.petereit@hanau.ihk.de. w

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 7

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Wirtschaftsjunioren

Hanau: Past – Present – Future

Wirtschaftsjunioren feierten auf historischem Boden

1937 und 1938 eine Kaserne erbaut, die

Es gibt viele gute Gründe für die Wirt -

1945 von der US-Army übernommen

schaftsjunioren, sich dieses Konversions -

wurde. An eine Feier dort war während

gelände einmal genau anzusehen. Den

dieser Jahrzehnte nicht zu denken. Und

Besten aber bot ein ganz besonderer An -

an eine Weiterent wicklung des Geländes

lass: Die Wirtschaftsjunioren bei der IHK

und der benachbarten Grundstücke

Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern werden

natürlich auch nicht.

65 Jahre alt. Kein Wunder also, dass die

Junioren Geschichte, Gegenwart und Zu -

Erst seit kurzem erlebt die frühere „Old-

kunft miteinander unter einen Hut brin-

Argonner-Kaserne“ eine zivile Renaissance.

gen wollten. Der führende Verband der

Die Ex-Kaserne zeigt den Wandel von den

jungen Unternehmer und Führungskräfte

alten zu den neuen Strukturen geradezu

in der Region richtete folgerichtig sein

idealtypisch. Noch sind viele Hindernisse

diesjähriges Sommerfest mitten auf der

zu beseitigen. Aber schon jetzt ist abzuse-

Baustelle des neuen Lehrhöfer Parks aus.

hen, dass der neue „Lehrhöfer Park“ ein

Mit BBQ und anderem amerikanischem

Erfolg wird. Wie weit sind die Baumaß -

Essen, leckeren Cocktails und toller Live-

nahmen auf dem früheren Militärgelände

Musik im amerikanischen Stil sowie einem

Bilder: WJ

Sorgte für viel US-Flair: Soul-Sänger

Vernon „Smiley“ Garfield.

in Hanau-Wolfgang? Was ist auf dem

park ähnlichen, 17 Hektar großen Gelände

geplant? Sind spezielle Nutzun gen vorge-

begleitenden Kulturprogramm ließen es

sich die Junioren am Samstag, dem

13. September, ab 18.00 Uhr gut gehen.

Fast 80 Jahre lang war für normale

Bür ger der Zutritt zur ehemaligen

Lehr höfer Heide in Hanau-Wolfgang

sehen, zum Beispiel gewerb licher Art? In

welches Umfeld ziehen die Men schen, die

sich im neuen Wohn gebiet mit 280 Ein hei -

Vor der gelungenen Feier für 130 gesetzte

Gäste, für mehr Besucher gab es keinen

nicht gestattet. Auf dem Gelände wurde

ten für den Kauf einer denkmal ge schütz -

Platz, kam aber die Pflicht: Stadthistoriker

ten Eigentums wohnung entschei den?

Martin Hoppe führte die Junioren über

das ehemalige Militärgelände. Sein Bericht

Familiennachmittag

TERMINE

Oktober

traf auf hochinteressierte Zuhörer. Nicht

das Feiern, sondern die Weiterbildung

gehört schließlich zu den Kernaufgaben

7.10. Aktionstag „Schüler als Bosse“

der Wirtschaftsjunioren. w

23.10. Pulloversitzung

November

14.11. Gänseessen

24.-29.11. JCI-Weltkongress in Leipzig

Zum wiederholten Male kamen die

Wirtschaftsjunioren zum entspannten

Familientreff an den Krotzenburger

See. Bei super Wetter gab es neben

spanischen Leckereien eine Menge Spaß

für Groß und Klein. w

8 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014

Sie sind Unternehmer oder

Führungs kraft und unter 40?

Sie wollen auch netzwerken?

Reinschnuppern ist ganz einfach:

Einfach bei Chiara Moos an melden,

Telefon (06181) 92 90 – 83 25,

E-Mail c.moos@hanau.ihk.de.

Weitere Infos auf www.wj-hanau.de. w

Für das gelungene Fest heimsten die beiden

Juniorensprecherinnen Kerstin Cieslik und

Regine Rang (r.) viel Lob ein.


Aus- und Weiterbildung

Und plötzlich kommt die Realität

privat

Siegfried Eberle leitet

das Rubikon-Institut.

Was hilft Auszubildenden, um sich im Betrieb und beginnenden Berufsleben besser zurecht

zu finden? Hendrik Schmitt, Leiter der IHK-Abteilung Berufliche Bildung, befragte dazu

Siegfried Eberle, Leiter des Schöll krip pe ner Rubikon-Instituts.

Herr Eberle: Sie beobachten aus beruf -

lichen Gründen, wie junge Menschen

heute denken und handeln. Was raten Sie

mittelständischen Unternehmen, die

gerade Azubis eingestellt haben?

Eberle: Die veränderte Welt der Azubis ist

eine Herausforderung für die Betriebe. Ich

rate allen Unternehmern mit Engage ment

in der Ausbildung und den Personal -

verantwortlichen zu mehr Verständnis

mit den jungen Damen und Herren: Nicht

nur die Ausbildung, auch die Auszubil -

denden haben sich in den letzten Jahr -

zehnten grundlegend verändert.

?: Smartphones & Co. alleine können

keine gravierenden Veränderungen

bewirken. Gibt es tiefergehende Gründe?

Eberle: Heutige Azubis kommen meist

aus einem „Rundum-Versorgungs-

System“. Ihnen ist von der Krabbelgruppe

über den Kindergarten bis in die Schule

immer öfter die Selbstverantwortlichkeit

abgenommen worden. Wichtige

Lektionen des Lebens wie das Fällen eigener

Entscheidungen, das Erlernen von

Frusttoleranz oder das Herausfinden

eigener Stärken und Schwächen haben in

diesen Schülerbiografien bisher so gut

wie nicht stattgefunden. Das schlägt sich

im Ausbildungsbetrieb direkt nieder.

?: Welche Konsequenzen ergeben sich aus

Ihrer Analyse für die Ausbildungsbetriebe?

Eberle: Wir sehen es fast täglich bei unseren

Kunden: Ausbildungsbetriebe sind

heute mehr als „nur“ Ausbildungs be triebe.

Sie sind Ersatzfamilie und übernehmen oft

Erziehungsaufgaben, die eigentlich Mama

oder Papa hätten übernehmen sollen.

Umso wichtiger ist es, Azubis auch außerhalb

ausbildungsimmanenter Themen zu

begleiten. Sei es in der Prüfungsvorberei -

tung, sei es im Um gang mit Rückschlägen,

sei es, wenn es Probleme mit Kollegen

oder dem Vorge setzten gibt. Die Betriebe

haben nur dann eine Chance, gute

Fachkräfte auszubilden und zu halten,

wenn sie die sogenannten „soft skills“

nicht außer Acht lassen, sondern genau

dort ansetzen, wo andere nicht ansetzen.

?: Warum halten Sie in schwierigen

Situ ationen den Einsatz eines neutralen

Dritten, eines Moderators, für angebracht?

Eberle: Auch wenn es etwas kostet: Eine

Unterstützung von außen ist vorteilhaft

und manchmal auch notwendig, um

Denkprozesse bei den Auszubildenden

auszulösen. Nur wer weiß, was er falsch

macht, kann künftig besser handeln.

! Vielen Dank, Herr Eberle!

Prüfungsbeste geehrt

Für ihre herausragenden Prüfungs leistungen während der

Ab schluss prüfungen im Winter 2013/2014 und Sommer 2014

ehrte die IHK 70 Absolventen am 18. September. Die Besten

erzielten 92 oder mehr von 100 möglichen Punkten – und be -

kamen als Abschlussnote ein „sehr gut". Sechs Absolventen

schafften es sogar, Landesbeste zu werden.

Anlässlich der Feier lobte IHK-Präsident Dr. Norbert Reichhold die

exzellenten Ausbildungsleistungen der Betriebe und der beruflichen

Schulen im Main-Kinzig-Kreis. Im Beisein von lokalen Politikern, Aus -

bildungsleitern sowie vielen Eltern der ehemaligen Auszubildenden

überreichte Reichhold als Erinnerung und Ansporn den Top-Absolven -

Bruno Neumann

ten einen Kino gutschein und einen Weiterbildungs gutschein der IHK.

Die 200 ehrenamtlichen Prüfungsaus schüsse der IHK nahmen im

abgelaufenen Ausbildungsjahr über 1.500 Abschluss prüfungen ab. w

IHK

Die IHK-Prüfungsbesten freuten sich über die kleine Feier zu ihren Ehren.

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 9


Aus- und Weiterbildung

Seminare | November

3.11. Ausbilderlehrgang, 460,00 €,

14HM-ADA381

Oberbürgermeister Claus Kaminsky

und die Leitung der Brüder-Grimm-

Berufsakademie Hanau im Kreis

der Erstsemester der BGBA.

4.11. Das aktuelle Reisekosten- und

Bewirtungsrecht, 180,00 €,

14MW-FIN496

5.11. Neue deutsche Rechtschreibung,

85,00 €, 14MW-ORG526

7.11. Vorbereitungslehrgang Geprüfte

Industriefachwirte, 2.900,00 €,

14EH-GLG105

11.11. Export, Teil 1, 180,00 €,

14MW-AUW461

11.-13.11. Buchführung intensiv, 495,00 €,

14MW-FIN497

12.11. Beurteilung von Azubis, 160,00 €,

14MW-AUS565

12.11. Export, Teil 2, 180,00 €,

14MW-AUW462

13.11. Besteuerung von Firmenwagen,

85,00 €, 14MW-FIN498

14.11. Vorbereitungslehrgang Geprüfte

Berufspädagogen, 3.500,00 €,

14EH-GLG104

17.11. Ob alle schweigen oder nicht – der

Körper spricht!, Teil 2, 160,00 €,

14MW-KOM480

18.11. Erfolgreiche Kundenwerbung per

Telefon, 160,00 €, 14MW-KOM516

19.11. Marketing-Mix für

Ihr Unternehmen, 160,00 €,

14MW-EIN480

21.11. Info-Tag Existenzgründung,

40,00 €, 14MW-EXT546

24.11. Personaldienstleister,

Modul 3: Verwaltung und Recht,

550,00 €, 14MW-PER537

Weitere Informationen:

Manuela Wittlich,

Telefon (06181) 92 90 - 83 11,

E-Mail m.wittlich@hanau.ihk.de w

Brüder-Grimm-Berufsakademie Hanau

Zwei Klassen starten

ins neue Studienjahr

Der dritte Jahrgang startete Anfang

September an der Brüder-Grimm-

Berufsakademie Hanau (BGBA). Hanaus

Oberbürgermeister Claus Kaminsky be -

grüßte persönlich die 26 jungen Men schen

am Studienort, der Staatlichen Zeichen -

akademie Hanau. Der Rathauschef freute

sich besonders über „die hohe, überregionale

Nachfrage“. Es gab viele Interes -

senten für die maximal 30 Studienplätze.

Rund die Hälfte der Studienanfänger reist

aus einer Entfernung von über 100 km an.

Die Studierenden haben alle entweder

Abitur oder Fachabitur, die meisten von

ihnen haben nach der Schule bereits

berufliche Erfahrungen gesammelt.

Auch einige Einser-Abiturienten sind

unter den Neuen, von denen einer

sogar das Begabtenstipendium der

Brüder-Grimm-Berufsakademie erhält.

Das anspruchsvolle Hanauer BGBA-

Modell verbindet einen gestalterischhandwerklichen

Ausbildungsberuf mit

einem Designstudium, entweder im

Designmanagement oder der Produkt -

gestaltung. Diese Kombination ist in

Deutschland einmalig und wurde

Ende 2013 vom Wissenschaftsrat der

Bundes republik Deutschland in seinem

Positions papier lobend erwähnt.

Interessenten für das Studienjahr 2015

können sich bereits jetzt bei der BGBA

über das Studienangebot informieren.

Gelegenheit dazu bietet eine Informa -

tions veranstaltung am Mittwoch, dem

12. November, von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr

in der Staatlichen Zeichenakademie

Hanau, Akademiestraße 52, Hanau. Eine

Voranmeldung ist nicht erforderlich. w

10 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


90 Jahre kaufmännische

Ausbildung

Konzernarchiv Evonik Industries AG

Blick in die kaufmännische Ausbildung der Degussa in den 1950er Jahren. Rechts stehend im Anzug Walter Behning,

späterer Standortleiter in Hanau-Wolfgang und Präsident der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern.

Es ist eine lange Erfolgsgeschichte.

Vor 90 Jahren startete der spätere

Vor standsvorsitzende der Degussa

Hermann Schlosser ein anspruchsvolles

Ausbildungsprogramm für Kaufleute.

Strenge Auswahl und beste Betreuung

waren für ihn wesentliche Bausteine.

Dies gilt unverändert für die 25 kaufmännischen

Auszubildenden und zehn

Stu die ren den, die am 1. September ihre

Ausbildung im Industriepark Wolf gang

begannen.

Natürlich hat sich die Aus bildung in 90

Jahren mehrfach ge wandelt. Doch einige

erfolgreiche Elemente von da mals bewähren

sich bis heute. Schon die Azubis von 1924

sollten den Beruf von Grund auf erlernen

und keine Hilfsarbeiten erledigen. Auch

heute gehört zur kaufmännischen Ausbil -

dung bei Evonik der Einsatz in mehreren

Unter neh mens berei chen – unter anderem

im Einkauf, Personal wesen, Finanz- und

Rech nungswesen, Vertrieb und Marketing.

Der deutsche Spezialchemiekonzern bietet

heute auch das sogenannte duale Studium

an: Drei Monate im Betrieb wechseln sich

mit drei Monaten an der Hochschule ab. Auf

diese Weise können die Azubis im Industrie -

park mehrere kaufmännische Bachelor-

Ab schlüsse erwerben – zum Beispiel in

den Fächern International Business oder

Accoun ting & Controlling. Auch Schlossers

Konzept von 1924 sah für sehr gute Absol -

venten ein anschließendes Studium vor.

Zum Ausbildungsprogramm von 1924 ge -

hörte bereits ein Einsatz im Ausland oder

zumindest einer anderen deutschen Nieder -

lassung. „Auch wir ermöglichen heute vielen

unserer Azubis und dual Studierenden einen

sechs- bis achtwöchigen Auslands aufent -

halt“, erklärt Markus Heinrich, Leiter der

kaufmännischen Ausbildung im Industrie -

park. Über 70 Azubis konnten so im vergangenen

Ausbildungsjahr zum Beispiel in Spa -

nien oder der Türkei, aber auch in den USA

oder in Asien Auslands erfahrung sammeln.

Die Degussa schuf vor 90 Jahren sogenannte

Lehrfirmen innerhalb des Unternehmens.

Dadurch sollten die Auszubildenden in kleinen

Einheiten ihren Beruf besser lernen.

Heute haben im JuniorStore kaufmännische

Azubis das alleinige Sagen. In ihrem eigenen

Unternehmen lernen sie das komplette Be -

tätigungsfeld von Kaufleuten kennen – von

der Bestellung, über den Verkauf bis zum

Jahresabschluss. Dieser umfassende Einblick

ist sehr lehrreich für die jungen Mit arbei ter –

und sowohl fachlich als auch persönlich eine

wichtige Erfahrung. „Wir wollen ganzheitlich

ausbilden, sodass unsere Nach wuchs kräfte

im Anschluss an die Ausbil dung verantwortungsvolle

Aufgaben im Konzern übernehmen

können“, so Heinrich. „Da mals wie

heute bieten wir jungen Menschen einen

hervorragenden Start ins Berufsleben.“

Das Ausbildungszentrum bildet für alle

großen Unternehmen im Industriepark

aus und gehört damit zu den größten

Ausbildern in der Main-Kinzig-Region. w

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 11


Aus den Unternehmen

Tantec GmbH, Gelnhausen

New Home of Tantalum

Tantec

se nen Gewerbegebiet auf dem ehemaligen

Panzerabstellplatz nach unserem Werkstoff

zu benennen“, freute sich Tantec-Geschäfts -

führer Georg Raab bei der Eröffnung. Mini s -

ter präsident Bouffier erklärte: „Die nur kurze

Unternehmens historie ist eine Erfolgs ge -

schichte ‚Made in Hessen‘.“ In nur fünf Jah -

ren sei es der Firma gelungen, vom Kleinst -

unter neh men zum Weltmarktführer für

Tantal-Produkte mit 40 Mitarbeitern zu

wachsen. Darüber hinaus biete das Unter -

neh men ab nächstem Jahr jungen Men -

schen die Möglich keit zur Ausbildung in

einem innovativen und hochspezialisierten

Wirtschaftszweig.

Geschäftsführer Georg Raab (l.) eröffnete mit Ministerpräsident Volker Bouffier das neue Gebäude.

Die Tantec GmbH, weltweit erfolgreicher

Spezialist für die Ver arbei - duktionsfläche und ein modernes Büro -

werden, um eine 1.800 qm große Pro -

tung des Metalls Tantal, eröffnete gebäude zu errichten. Die gesamte Kon -

am 18. Sep tember seinen neuen Fir mensitz zeption des neuen Standorts ist auf den

in Geln hausen. In Anwesenheit des hessischen

Ministerpräsidenten Volker Bouffier Verwaltungsgebäude weist die Form

Werkstoff ausgerichtet. Das drei stöckige

und weiterer hochrangiger Ver treter aus eines Würfels mit einer Kanten länge von

Politik und Wirtschaft wurde unter anderem

der „Tantalus“ enthüllt, eine Bronze- schen Gewicht von Tantal entspricht.

16,6 Metern auf, was exakt dem spezifi-

Statue des mehrfach preisgekrönten

Künstlers Torsten Sauer. Über fünf Millio - „Ein wunderbares Vorab-Geschenk habe

nen € investierte die Muttergesell schaft ich bereits von der Stadt Gelnhausen be -

Tantalus Holding GmbH in den Neu bau. kommen. Sie hat meinem Wunsch entsprochen,

die Straße in dem neu erschlos 14.000 Kubikmeter Erde mussten be wegt

-

Die Tantec GmbH ist der international führende

Hersteller von Wärmeüberträgern,

Apparaten oder anderen Bauteilen aus dem

Werkstoff Tantal und erlöst seine Um sätze

zu 85 Prozent im Ausland. Neben den Ver -

triebsgesell schaften in China, den USA,

Frankreich und Luxemburg gibt es Vertre -

tun gen in Belgien, Indien, Israel, Japan,

Süd-Korea, Spanien/Portugal, der Schweiz,

Tai wan und Ungarn. Das Unterneh men be -

schäf tigt zum Großteil Ingenieure, Techniker

und Facharbeiter. Abnehmer sind Kunden

aus Bereichen wie Pharmatechnik und

Chemie, die die einzig artigen Eigen schaften

des Schwermetalls mit einem Schmelzpunkt

von 3.000 Grad Celsius schätzen. w

ARNOLD GmbH, Gelnhausen

Neuer Standort, erweitertes Lieferprogramm

Nach über 35 Jahren in Linsengericht zog die ARNOLD GmbH

vor wenigen Tagen in ihren neuen Firmensitz nach Geln -

hausen um. Der Spezialist für Kautschuk- und Kunststoffteile

will in dem neuen Verwaltungsgebäude mit Produktionshalle

sein Lieferprogramm erweitern, um den wachsenden Kunden -

bedarf zu befriedigen.

Das Liefer- und Fertigungsprogramm umfasst alle Elastomer -

werkstoffe und thermoplastischen Kunststoffe. Gehandelt, entwickelt

und nach Maß produziert werden unter anderem Formund

Stanzteile sowie Extrusionsteile, aber auch Prototypen und

Gummi-Metallverbindungen. Der vielfältige Kundenstamm

reicht von der Elektro-, Solar- und Maschinenbauindustrie bis zu

den Herstellern von Sanitär- und Haushaltswaren, Automobilen

und medizinischen Geräten. Geliefert werden die Erzeugnisse

nicht nur in den deutschsprachigen Raum, sondern nach ganz

Europa, wobei aus Mittelost- und Osteuropa zuletzt deutlich

mehr Nachfrage zu verzeichnen war. „Wir begleiten unsere

Kunden und entdecken auf diese Weise neue Märkte“, bringt

Geschäftsführer Tim Arnold die typisch mittelständische Expan -

12 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


24-TOTAL Autohof Neuberg e.K., Erlensee

Supercharger-Station eröffnet

An der Autobahn A 45 können

Fahrer des Elektroautos „Tesla

Model S“ seit dem 9. September

auf dem Autohof in Erlensee kostenfrei

tanken. Mit der neuen Station rückt

das ambitionierte Ziel des Elektroauto-

Herstellers näher, bis 2015 ein lückenloses

Stromtankstellennetz vom norwegischen

Tromsø bis nach Lissabon und vom

Bosporus bis an die irische Atlantikküste

zu errichten. Am Stichtag waren 61 sogenannte

„Supercharger“ europaweit in

Betrieb, davon 16 allein in Deutschland.

Die für die Nutzer kostenlosen Strom tank -

stellen laden innerhalb von 20 Minuten

die Akkus bis zur Hälfte der Batterie -

kapazität wieder auf. Das ist 16 Mal

schneller als an einer herkömmlichen

Steck dose. Die leistungsstarke Ladetech -

nologie der Supercharger liefert bis zu

135 Kilowatt Gleichstrom direkt in die

Batterien. Die Reichweite einer Akkula -

dung soll laut Werksangaben bis zu

502 km reichen. Im deutschen Alltags -

betrieb sind „bei moderater Fahrweise

Viele Fahrer kamen zur Eröffnung der neuen Supercharger-Station nach Erlensee.

300 bis 400 km drin“, berichtete am Geschäfts terminen im Ruhrgebiet oder

Rande der Eröffnung auf Nachfrage ein Frankfurt sowie ihren Lieblingszielen im

Langenselbolder Zulieferer des kalifornischen

Fahrzeugherstellers.

Süden Deutschlands zu fahren.“

Für Marija Christopulos, „24-TOTAL Auto -

Der Standort in Erlensee liegt laut

hof Neuberg“-Inhaberin, ist die Super -

Ein schät zung von Firmensprecherin charger-Station eine weitere zukunftsweisende

Ergänzung ihres vielseitigen

Kathrin Schira an „einem der wichtigsten

Dreh- und Angelpunkte Mitteldeutsch - Angebots. Neben der Tankstelle betreibt

lands. Er verbindet die Route zwischen sie als zusätzliche Frequenzbringer einen

Dortmund und Nürnberg und ermöglicht Shop mit Restaurant, ein Fast-Food-Lokal

damit Model S Fahrern, kostenlos zu sowie eine Lotto-Annahmestelle. w

IHK

sionsstrategie auf den Punkt. Das 1977 gegründete Familien -

unternehmen ist bereits seit 1998 nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert

und expandierte zuletzt auch durch die Übernahme der

„Einschnittringe“-Produktlinie der Gießener Poppe GmbH.

Die Verlagerung des 25 Mitarbeiter zählenden und nunmehr

2.500 qm großen Industriebetriebs gestaltete sich als schwierig,

weil, so die Erfahrung der IHK, unter anderem das sehr strenge

Grundwasserrecht verzögernd und verteuernd wirkte. w

Arnold

Das neue Firmengebäude kann

endlich bezogen werden.

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 13


Aus den Unternehmen

Auch die Geschirr-Reinigung des Caterers erfolgt im neuen

Gebäude.

Schubert Speisenversorgung GmbH & Co. KG, Hanau

Speiseverteil zentrum eröffnet

WISAG Facility Service Holding

Innerhalb von nur acht Monaten Bau zeit

entstand aus einer alten Lager halle im

Hanauer Gewerbegebiet Lamboy ein

neues Speiseverteilzentrum. Rund 700

Essen werden seit kurzem von dort morgens,

mittags und abends an 365 Tagen

im Jahr ins Klinikum Hanau geliefert.

Dazu gehören auch spezielle Kostformen,

etwa für Demenzkranke, Diabetiker oder

andere ernährungsbedingt Erkrankte

beziehungsweise für Menschen mit re -

ligiösen oder weltanschaulichen Ernäh -

rungsregeln. 24 neue Arbeitsplätze hat die

Schubert Speisen versorgung, eine Tochter

der Frankfurter WISAG AG, am Standort

geschaffen. In der 1.000 qm großen

Küche, die sämtliche Auflagen für Hygiene

und Brandschutz erfüllt, werden die an -

gelieferten Speisen vor allem portioniert

und für den Trans port vorbereitet. Am

neuen Standort er folgt ferner die Reini -

gung des Geschirrs. Die im nährstoffreichen

und vitaminschonenden Cook-and-

Chill-Verfahren hergestellten Speisen

werden im Klini kum nur noch erwärmt.

Bei der offiziellen Eröffnung am 15. Sep -

tem ber unterstrich Schubert-Geschäfts -

führer Ernst Sandmann die lange

Tradi tion des Unternehmens im „Carecatering“.

Die Auslagerung von Produk -

tion und Ver teilung gehöre auch im Ge -

sundheitswesen schon längst zum Alltag.

Das Unterneh men habe bei der Planung

der Kapazitäten Raum für Wachstum

gelassen. „Hier in der Region liegt viel

Potenzial für uns“, zeigte sich Sandmann

zuversichtlich. Hanau sei „ein idealer

Ausgangspunkt, um neue Kunden zu

gewinnen.“ Auch Hanaus Oberbürger -

meister Claus Kaminsky sah bei einer

maximal möglichen Kapazität von

1.500 Essen pro Tag noch „große

Wachstums chancen in der Region“

für das Unternehmen. w

Sparkasse Hanau, Hanau

Als Arbeitgeber ausgezeichnet

Die Sparkasse Hanau gehört zu den

besten Arbeitgebern im deutschen

Mittelstand. Der frühere Bundesminister

für Wirtschaft und Arbeit und heutige

„Top Job“-Mentor Wolfgang Clement

ehrte das Kreditinstitut jüngst auf dem

„Deutschen Mittelstands-Sum mit“. Für

die Hanauer ist es die zweite Auszeich -

nung als Top-Arbeitgeber.

Das Institut für Führung und Personal -

management der Universität St. Gallen

hatte zuvor eine Befragung durchgeführt.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Heike Bruch

wurden alle teilnehmenden Unterneh -

men analysiert. Die Wissenschaftler er -

mittelten die Arbeitgeberattraktivität aus

zwei Perspektiven: Zum einen befragten

sie die Personalleitungen nach den einge-

setzten Methoden und

Instrumenten des Personal -

managements. Zum anderen

führten sie eine Mit arbeiter -

befragung durch. In dem seit

2002 ausgerichteten Vergleich

überzeugte das Geldhaus mit

Hauptsitz in Hanau vor allem in

den Kate gorien „Familien-

orientierung und Demografie“,

„Kultur und Kommuni kation“

Sparkasse Hanau

Matthias Grasmück, Personalleiter der Sparkasse Hanau,

Wolfgang Clement, ehemaliger Bundeswirtschafts -

minister, und Robert Restani, Vorstandsvorsitzender der

Sparkasse Hanau, bei der Übergabe der Auszeichnung (v.l.).

sowie „Führung und Vision“. Laut den betonte, „haben alle gemeinsam dazu beigetragen.

Wir freuen uns über diese Team -

Ergebnissen sind die Mitarbeiter mit der

Work-Life-Balance sehr zufrieden – die leistung.“ Das Institut wolle die Erkennt -

vielen Instrumente wie Teilzeitbeschäfti - nisse aus dem Benchmarking nutzen, um

gung, flexible Arbeits zeit oder Wieder - seine Attrak tivi tät als Arbeit ge ber weiterzuentwickeln.

„Die Aus wertung hilft uns,

eingliederungs pläne nach Elternzeit werden

aktiv genutzt. Wie der Vorstands vor - in einzelnen Bereichen noch bes ser zu

sitzende Robert Restani bei der Ver gabe werden“, kündigte Restani an. w

14 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


Arbeitsjubiläen Oktober 2014

45 Jahre

Reinhold Krick, Vorarbeiter

WECO Contact GmbH, Hanau

40 Jahre

Brigitte Beirer, Kundenberater

Geschäftsstelle Sterbfritz

Kreissparkasse Schlüchtern,

Schlüchtern

Peter Scheld

Perrin GmbH, Nidderau

Karl Hans Stingl,

Materialentwicklung

WOCO Industrietechnik GmbH,

Bad Soden-Salmünster

25 Jahre

Sonja Andres

Möbelfabrik Fr. Rudolf & Sohn

GmbH & Co. KG, Schlüchtern

Winfried Bach, Musterbau

und Produktvorserie

Veritas AG, Gelnhausen

Sylke Bach, Kaufmännische

Angestellte

De Nora Deutschland GmbH,

Rodenbach

Ali Basaran, Musterbau

und Produktvorserie

Veritas AG, Gelnhausen

Alexandra Brixel,

Lieferantenmanagement

WOCO Industrietechnik GmbH,

Bad Soden-Salmünster

Hans-Jürgen Carlsdotter,

Kundenservice

Elementebau Höfler GmbH,

Linsengericht

Andrea Dietz,

Kaufmännische Angestellte

Dreiturm GmbH, Steinau a. d. Str.

Carmen Habenstein,

Personalmanagement

Veritas AG, Gelnhausen

Georg Hämel, Geschäftsführer

Kremer GmbH, Wächtersbach

Otto Junk, Versuch /

A-Musterbau

WOCO Industrietechnik GmbH,

Bad Soden-Salmünster

Lorenz Kessler,

Fertigung Kunststoff

sfm medical devices GmbH,

Wächtersbach

Maria Kremser, Sales Manager

Heraeus Precious Metals GmbH

& Co KG, Hanau

Erhardt Langer, Dreher

NTG Neue Technologien GmbH

& Co KG, Gelnhausen

Quang-Liem Luu,

Filterbau Werk III

PAUL GmbH & Co. KG

Metallgewebe- und Filterfabrik,

Steinau a. d. Str.

Andreas Ofenloch,

Schlosserei

PAUL u. Co. GmbH

Metallwarenfabrik, Schlüchtern

Van-Khoi Pham

J. M. Dalquen GmbH & Co.

Blechbearbeitungszentrum,

Hanau

Paul Pludra

Heraeus Kulzer GmbH, Hanau

Sylvia Ries, Vertriebsassistenz

Firmenkundenbetreuung

Kreissparkasse Schlüchtern,

Schlüchtern

Gerald Schneider,

Sachbearbeiter

NUCLEAR CARGO + SERVICE

GmbH, Hanau

URKUNDEN BESTELLEN

IHK-zugehörige Unter nehmen,

die Urkunden für ihre Jubilare

bei der IHK Hanau-Gelnhausen-

Schlüchtern bestellen wollen,

sollten dies möglichst vier

Wochen vor dem Jubiläum

veranlassen. Eine ungerahmte

Urkunde kostet 15,00 €, eine

gerahmte 25,00 €.

In der IHK-Zeitschrift namentlich

veröffentlicht werden die

25-, 40-, 45- und 50-jährigen

Jubilare. Die IHK erstellt auf

Anfrage auch Urkunden für

10- und 20-jährige Betriebs -

zugehörigkeit.

Weitere Informationen erhalten

interessierte Unter nehmen bei

Cornelia Griebel, IHK Hanau-

Gelnhausen-Schlüchtern,

Telefon (06181) 92 90 - 87 11,

E-Mail c.griebel@hanau.ihk.de. w

Jürgen Skorpil

Heraeus Kulzer GmbH, Hanau

Christian Stöhr,

Edelmetallfacharbeiter

Heraeus Materials Technology

GmbH & Co KG, Hanau

Isolde Waxmann, Assistentin

Heraeus Noblelight GmbH,

Hanau

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Thema | Tourismus

Zentrale Zahlen zum

Tourismus in der Region

Gelnhausen im Abendlicht. Die Barbarossastadt

hat ein hohes touristisches Potenzial – und ist

damit im Landkreis nicht allein.

16 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


© Thomas Brill - Fotolia.com

Es ist das beste Ergebnis seit 2003: 1.385.698 Übernachtungen gab es im

Jahr 2013 im Main-Kinzig-Kreis. Wie setzt sich das gute Ergebnis zusammen?

Touristische Spitzenreiter im Landkreis sind

nach wie vor die Kurorte Bad Orb und

Bad Soden-Salmünster mit 406.815 beziehungsweise

395.139 Übernachtungen. In beiden

Städten, die durch lang zurückliegende Gesund -

heits reformen arg gebeutelt wurden, liegt die

Verweil dauer nach wie vor deutlich höher als im

Kreis- oder Landesvergleich. Außerdem fehlen

ausländische Gäste fast völlig. Aber immerhin:

Es erfolgt gerade eine Verfestigung auf recht

niedrigem Niveau. Es ist dennoch fraglich, ob Kuren

oder Reha-Maßnahmen als touristische Ge schäfts -

grund lage auf Dauer tragfähig sind. Gut durch -

dachte Wellness-Ange bote könnten ein lohnender

Ausweg sein.

Die Hanauer Betriebe folgen mit 147.422 Übernachtungen

und in Maintal zählten die Statistiker

77.763 Übernachtungen, ein stolzes Plus von

52,4 Prozent. Beide Städte bieten Messegästen aus

dem In- und Ausland, Geschäftsreisenden,

Monteuren und Kurzurlaubern viele interessante

Angebote. Sie sprechen damit eine vollkommen

andere Zielgruppe an als die beiden Kurorte im

Main-Kinzig-Kreis.

Dieser Zusammenhang schlägt sich direkt in den

Gästezahlen nieder: In Hanau waren es letztes Jahr

immerhin 68.351, in Bad Orb 56.834, in Bad Soden-

Salmünster 46.010 und in Maintal 28.733.

Auch in den anderen Städten und Ge meinden im

Main-Kinzig-Kreis gibt es er folgreiche und weniger

erfolgreiche Ho tels- und Pensionen. Die Übernach -

tungs zahlen liegen dort aber deutlich niedriger als

in den vier genannten Städten.

Zusätzlich zu den Übernachtungsgästen besuchen

auch viele Tagesgäste den Main-Kinzig-Kreis.

Vergangenes Jahr waren es rund 14 Millionen. w

Tourismus im Main-Kinzig-Kreis

darunter von

Verweildauer

Betriebe* Betten** Übernachtungen Auslandsgästen in % in Tagen***

Hanau 18 1.131 147.422 39.004 26 2,2

Gelnhausen 9 364 41.435 5.893 14 2,1

Schlüchtern 12 552 32.974 842 2,6 2,4

Bad Soden-Salmünster 33 2.026 395.139 2.080 0,5 8,6

Bad Orb 30 2.442 406.815 4.200 1,0 7,2

Main-Kinzig-Kreis 198 10.215 1.385.698 95.716 6,9 4,0

Stand 31.12.2013.

* geöffnete Betriebe am 31.7. ab 10 Betten. Kleinere Betriebe, Ferienwohnungen, privat vermietete Zimmer fehlen.

** durchschnittliches Bettenangebot einschließlich Campingplätze ab 10 Stellplätze.

*** im Durchschnitt.

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 17


Thema | Tourismus

Bewährte Ideen

Anmerkungen zum „Tourismuskonzept

Main-Kinzig-Kreis“

Wenig Neues? Nur altbekannte Wahrheiten in übersichtlicher

Struktur besser aufgelistet? Wer nach 108 Seiten

Lektüre das „Tourismuskonzept Main-Kinzig-Kreis“ enttäuscht

weglegt, macht einen Fehler. Denn die Anfang

2014 vorgelegte Studie der Kölner „ift Freizeit- und

Tourismusberatung GmbH“ deckt wichtige Mängel im

regionalen Tourismusmarketing auf. Und nicht nur das:

Die Arbeit skizziert auch Chancen und schlägt interessante

Lösungen vor.

Tagesgäste und

1.385.698 Über nachtungen im

14Millionen

Main-Kinzig-Kreis 2013 zeigen

eindrucksvoll, dass der Tourismus bei uns

Potenzial hat. Ist dieses Potenzial bereits

ausgeschöpft oder lassen sich mit einem

besseren Marketing mehr Gäste und Geld

anlocken? Was könnte zum Bei spiel die

über elf Millionen Menschen in den Main-

Kinzig-Kreis locken, die im Umkreis von

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Joachim Siebert

120 Fahr minu ten leben? Gibt es für diese

Tages touristen hinreichend viele Cafés

und gastronomische Ange bote in der

Nähe von Attraktionen wie dem „Wildpark

Alte Fasanerie“ in Hanau, den „Spessart-

bogen“ oder dem „Erlebnispark Steinau“

beziehungsweise den „Brüder-Grimm-

Mär chen fest spielen“ in Hanau? Welche

zusätzlichen Maß nah men könnten diese

Menschen anlocken und welche anderen

Zielgruppen, etwa Übernachtungs gäste,

gibt es? Überhaupt: Wie lässt sich die

Tourismus region optimal vermarkten?

Um diese Fragen sachkundig klären zu

lassen, erstellten Jan-F. Kobernuß und

Nils Möller für den Main-Kinzig-Kreis die

ift-Studie. Seit wenigen Monaten liegen

die Tipps und Erkenntnisse der Berater

gedruckt vor. Online steht die Studie

unter www.mkk.de, dort unter der

Rubrik „Tourismus“.

Fehler im Marketing

Das ist der Ausgangspunkt: Schöne historische

Städt chen, Schlösser, Burgen und at -

trak tive Land schaften gibt es in Deutsch -

land überall. Außerdem ist die Re gion

„Spessart-Kinzigtal-Vogelsberg“ keine klar

ab grenzbare Einheit. Es fehlen zudem typische

Chara k ter merkmale, die beworben

werden könnten. Ein gut zu vermarktendes

Alleinstellungsmerkmal sieht anders aus.

Deswegen hilft nur Eines: Um im Wett be -

werb der Destinationen zu bestehen, kann

der Landkreis als räumlich-administrative

Klammer nur größere Kern themen, wie

den Spessart, gemeinsam mit den Städ ten

und Gemeinden vor Ort vermarkten.

Für jeden Verantwortlichen in der Politik

ist diese Lage aber ein Graus: Entweder

wird Steuergeld für weitgehend nutzlose

Broschüren und mäßige Online-Wer bung

zum Fenster hinaus geworfen, was die

Wähler immerhin mitbekommen und als

Aktivität verbuchen. Oder es werden überregionale

Projekte wie zum Bei spiel der

Tourismusverband „Spessart-Mainland“

oder die „Metropolregion Frankfurt Rhein-

Main“ unterstützt. Die dort investierten

Gelder könnten dem Tourismus helfen,

diese Mittel können aber keiner direkten

Kontrolle der lokalen Politik un ter liegen –

dafür reden zu viele Amts träger mit.

18 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


Auch wenn die Erkenntnis schwer fällt:

Nur gemeinsam mit dem bayerischen Teil

lässt sich der hessische Spessart als deutsches

Mittelgebirge überzeugend vermarkten.

Und mindestens der Westen des

Main-Kinzig-Kreises ist ein Teil von

FrankfurtRhein Main – mit vielen

Geschäftsreisenden und viel Kultur. Auch

diesen Aspekt sollte das regionale

Tourismus-Marketing berücksichtigen.

Wichtige Orientierungshilfen

Dass es möglich ist, „eine Orientierung

hinsichtlich der gemeinsamen touristischen

Ziele und Strategien sowie der zentralen

Aufgabenbereiche und Hand lungs -

erforder nisse“ zu entwickeln, belegt das

Touris mus konzept. Dessen Kernthesen

sollten nicht nur die Bürgermeister und

Lokalpolitiker kennen und beherzigen, sondern

auch die Inhaber der nicht ganz 200

Übernachtungsbetriebe im Main-Kinzig-

Kreis sowie alle Gastronomen und alle privaten

Vermieter von Ferien wohnungen

und -häusern sowie Privat zimmern.

Die Autoren schlagen unter anderem vor,

im Print und Web den Außenauftritt des

Main-Kinzig-Kreises zu straf fen und zu

modernisieren. Die derzeit wenig über -

sicht liche Werbung sowie die zu schwache

Vernetzung aller Beteiligten sind aber

nicht die einzigen Schwachstellen.

Kobernuß und Möller stellen vier strategische

An sätze vor, die ineinander greifen

und zusammen wirken können: Als touristische

Themenlinien identifizieren sie

„Aktiv und Natur“, „Städte, Kultur und Ge -

schichte“, „Gesundheit und Wellness“

sowie „Ta gun gen und Kongresse“. Für

jeden Ansatz liefert ihre Studie praktisch

nutzbare Checklisten und viele Tipps.

IHK

E-Bike-Netz. Berücksichtigung finden auch

Freizeit vergnügen wie Golf, Reiten oder

Kanufahren für die Zielgruppen Kultur -

touristen, Geschäfts reisende und Gesund -

heitstouristen.

Insgesamt wurden für die Studie 30 Pro -

jekte und Maß nahmen entwickelt. Sie

betreffen die Angebots- und Produktent -

wicklung ebenso, wie die Vermark tung be -

ziehungsweise die Organisation der touristischen

Aufgaben.

Zu letzterem finden die beiden Berater

auch deutliche Worte: „Der Außenauftritt

und die Vermarktung touristischer Ange -

bote mit Zielgruppe Übernachtungs gäste

[…] sollte künftig maßgeblich über die

Destina tions organisationen wie den

Tourismusverband Spessart Mainland

erfolgen.“ Mehr Effektivität wäre außerdem

möglich, wenn sich die einzelnen

Orte „auf die örtliche Gästebetreuung, die

Betreuung der lokalen Tourismus akteure,

die zielgruppenorientierte Angebots- und

Pro duktentwicklung und die Vermark tung

in Zusammen arbeit mit dem Kreis im

Bereich Tagestourismus und mit relevanten

Destinations organisationen im

Bereich Übernachtungsgäste konzentrieren

würden“.

Fazit: Die Studie enthält bekannte, aber

auch be währte Ideen. Die Vorschläge bitte

rasch umsetzen, der Wettbewerb schläft

nicht!

privat

Dr. Achim Knips und Martin Vosseler

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern

So gibt es zum Beispiel für die erste The -

menlinie „Aktiv und Natur“ nicht nur

Hinweise zu Urlaubs- und Natur erlebnis -

sen wie Wandern und Radfahren mitsamt


Thema | Tourismus

Die beiden Kurorte locken mit hochwertigen

Gesundheits- und Wellnessangeboten viele

Touristen an.

Zwei Kurorte, zehn Kliniken und

eine hervorragende Infrastruktur

Der Main-Kinzig-Kreis ist herausragende Gesundheitsregion

mit Wellness-, Gesundheits- und Medizintourismus

Bilder: Corbis

Der Main-Kinzig-Kreis ist eine der herausragenden Gesundheitsregionen Hessens. Laut Übernachtungsstatistik

des hessischen Heilbäderverbandes sind die heimischen Heilbäder Bad Orb

(2013: 406.000) und Bad Soden-Salmünster (2013: 395.000) unter den besten zehn Kurorten in

Hessen platziert, genießen somit bundesweite Anerkennung.

Die beiden Heilbäder haben in den letzten

Jahren durch Millionen-Investitionen in die

Verbesserung der Infrastruktur einen we -

sent lichen Beitrag zu dieser Entwicklung geleistet.

Das sieht der Gast und erkennt es an. Nicht

weniger als 102.000 Übernachtungs- und weit

über acht Millionen Tagesgäste sind im letzten

Jahr in die beiden Kurorte gekommen.

Attraktion in Bad Orb ist die Toskana Therme

(Motto: „Baden in Musik und Licht"). Aber auch der

Kurpark ist wegen seiner landschaftlichen Schön -

heit, aber auch wegen der darin enthaltenen (teils

neuen) gesundheitsfördernden Einrichtungen

(Genera tio nen park, Kneippanlage, Deutschlands

längster Barfußweg, etc.) einzigartig. Das Gradier -

werk (Saline), wegen der Sole wohltuend für

die Atem wege, ist laut HR-Check zusammen mit

der Skyline von Frankfurt Hessens bekannteste

Sehenswürdig keit. Und das Naturerlebnis-Freibad

mit Bio- und Fun-Becken, der Wildpark und die

Dampfkleinbahn „Emma" bringen zudem Spaß,

Abwechslung und Erholung für Jung und Alt.

Die erneuerte Konzert halle ergänzt zudem das Ge -

sundheitsangebot optimal in kultureller Hinsicht.

Für die „Neupositionie rung des Gesundheits stand -

ortes“ hat Bad Orb den hessischen Tourismus preis

2013 erhalten.

Das Heilbad Bad Soden-Salmünster hat seine

Anziehungskraft ebenfalls deutlich erhöht. Im

Mittelpunkt: die Spessart Therme. Die Thermalsole-

Badelandschaft mit Saunawelt zählt heute zu den

Topadressen für Gesundheits- und Erholungs su -

chende zwischen Frankfurt und Fulda. Mit der Totes-

Meer-Salzgrotte und ihren positiven Auswirkungen

bei Atemwegsproblemen, Stresszuständen, Aller -

gien, Herz- und Kreislaufproblemen und Haut -

irritationen, und dem Icelab – 110 Grad (Kälte-

kammer) mit seiner einzigartigen Kältetherapie

mit Langzeitwirkung sind zwei weitere Gesund -

heits einrichtungen in der Spessart Therme genannt,

die Alleinstellungs merk male besitzen.

20 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


Mit dem WellVita med (Wellness, Wohlfühl, Beauty), Zielgruppen), der Veränderung der Rahmenbedin -

dem PhysioVita med (Massage, manuelle Therapie, gungen (offene Marktstrukturen) wird sich die

ambulante Präventions- und Heilmaßnahmen, etc.) Nach frage zwar weiter positiv entwickeln, der

und dem AktiVita med (Fitness) hat die Kurstadt Anpas sungs prozess wird aber sehr dynamisch sein.

zudem ein Gesundheits- und Wellness-Zentrum

der besonderen Art geschaffen.

Entscheidend für den Erfolg ist, dass sich die ge -

sund heitstouristischen und gesundheitsmedizinischen

An bieter offen zeigen für neue Angebots -

Die beiden Kurorte Bad Orb und Bad Soden-

Salmünster stellen ihre hohe Kompetenz aber nicht formen, so auch die Forderung im neuen Touris -

nur im Wellness-, Kur- und Gesundheitstourismus muskonzept des Kreises.

unter Beweis. Anerkennung genießen die beiden

Heilbäder vor allem auch wegen der großen

Optimal arbeitende Netzwerke zwischen Kurort, Be -

Kom petenz im Medizintourismus. In den beiden herbergungsanbietern und Kliniken (oder ähnlichen

Kurstädten arbeiten zehn (sieben in Bad Soden- Dienstleistern) werden dabei unabdingbar sein.

Salmünster und drei in Bad Orb) modern ausgestattete

medizinische Fachkliniken, die einen ausgezeichneten

Ruf genießen, weil sie mit kompetenten

Fachbereichsleiter

Burkhard Kornherr

Tourismus

Fachärzten, mit anspruchsvollen medizinischtherapeutischen

Zielsetzungen nach den neuesten

Anforderungen der Rehabilitationsmedizin arbeiten.

privat

beim Main-Kinzig-Kreis,

Gelnhausen

Mit den Schwerpunkten Orthopädie, Rheuma -

tologie, Osteologie, Sportmedizin, Onkologie, Uro -

logie, Psycho somatische Medizin, Psychotherapie,

Medien- und Computersucht, Diabetologie,

Adipositas/gesteigertes Übergewicht, Kardiologie

und Asthma bronchiale steht zudem ein umfassendes

Angebot für den Patient zur Verfügung.

Vor diesem Hintergrund kann die Gesundheits -

region mit ihren beiden traditionsreichen Heil -

bädern optimistisch in die Zukunft blicken.

Die allerdings bringt große Herausforderungen

mit sich. Angesichts des steigenden Gesundheits -

bewusst seins (neue Indikationen, neue Krank heits -

bilder) in Folge des demografischen Wandels (neue

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 21


Thema | Tourismus

Projekt „VIA REGIA“ – Kopf geburt oder

reelle Chance für den Tourismus?

Eignen sich die rund 80 Kilometer Radweg zwischen Schlüchtern und Maintal als Etappe für einen internationalen Fahrrad-

Tourismus? Einst spannte sich die „VIA REGIA“, die alte Ost-West-Handelsverbindung von Kiew bis Santiago de Compostella,

quer durch Europa. Kernstück einer solchen Radroute wäre der Radweg von Hanau nach Krakau.

Wie wäre das Kinzigtal in einen „VIA RE GIA“-Radweg einzuordnen? Ließe sich der Erfolg der er staunlich gut ausgelasteten

„VIA CLAUDIA AUGUSTA“ kopieren? Diese zum Radweg aufgebaute, alte Rö mer straße verbindet die Donau mit dem Po.

Heidrun Merk von „KulturRegion Frankfurt RheinMain“ kennt die „VIA REGIA“.

Einst fruchtbare Ader durch

den Main-Kinzig-Kreis

Main und Rhein – seit jeher wichtige

Transportwege – sind auch heute noch

stark frequentierte, internationale Was ser -

straßen. Kaum jemand weiß jedoch, dass

auch die Kinzig im Mittelalter bis Geln -

hausen schiffbar war, denn der Transport

auf den Wasserstraßen war – anders als

auf den unbefestigten Wegen und Straßen

zu Lande, wenn sie denn genügend

Wasser führten – bequemer und vor

allem sicherer zu befahren.

Die mittelalterliche Handelsstraße

„VIA REGIA“ (Königstraße), die sich wie

ein Rück grat entlang der Kinzig von

Schlüch tern über Steinau an der Straße,

Geln hau sen und Hanau bis nach

Frankfurt am Main zieht, galt einst als

eine der wichtigsten Landwege quer

durch Europa. Die Symbolkraft dieser

Magistrale als Ost-West-Bindeglied

fasziniert bis heute. Nicht umsonst

wurde sie 2005 zur europäischen

Kulturstraße des Europarates ernannt.

Jahrhundertelang hatte „die Frankfurt-

Leipziger-Straße“ – als Teilstrecke der „VIA

REGIA“– die Messestädte Frankfurt am

Main und Leipzig verbunden. Sie war die

wichtigste Handelsverbindung zwischen

dem Zentrum des alten Reiches hinüber

nach Thüringen, Sachsen und Branden -

burg und von dort weiter nach Schlesien,

Böhmen, Polen, die Ukraine und Russland.

Auf ihr rollten die Frachtwagen der Kauf -

mannszüge zur Fasten- und Herbstmesse

nach Frankfurt, zogen Fürsten, Adelige

FAHRRAD-TOURISMUS IM MAIN-KINZIG-KREIS

Das neue Tourismuskonzept des Main-Kinzig-Kreises setzt auch auf Urlauber, die einen oder mehrere Tage mit dem Fahrrad

unterwegs sind. Ihnen bietet die Region nicht nur ein abwechslungsreiches Radwegenetz, sondern auch einen attraktiven

Kulturraum. Mit dem Fahrrad lässt sich diese Mischung besonders gut erleben.

Viele Radwege führen durch den Main-Kinzig-Kreis. Da sind nicht nur der bekannte „mainRadweg“, ein zertifizierter

Fünf-Sterne-Radweg, und der mit vier Sternen ausgezeichnete „BahnRadweg Hessen“ mit seinen rund 650 km Strecke

von Hanau über Altenstadt nach Bad Hersfeld. Auch die Hessenwege R2, R3 und R4 führen durch den Landkreis, wie auch

die „Hohe Straße“, die „Ysenburg-Route“, der „Vogelsberger Südbahn -

radweg“ sowie die „Perlen der Jossa“ – alles gut ausgeschilderte

Radfahr-Strecken.

Eine internationale „VIA REGIA“ könnte Radfahrer aus dem In- und

Ausland begeistern. Seit im Jahr 2005 die „VIA REGIA“ zur europäischen

Kulturstraße ernannt wurde, ist diese Überlegung kein blankes

Hirngespinst mehr: Der kaum bekannte und leider unzureichend

vermarktete Erlebnisradweg „VIA REGIA“ verknüpft schon heute

über 30 regionale Radwege in Deutschland und Polen zu einer

Strecke von mehr als 2.000 km Länge. w

22 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


Der Besuch im „Museum Steinau“

lohnt sich. Gezeigt wird unter anderem,

wie sehr die Mobilität das Kinzigtal prägt.

Höfen, wo sich die Zoll- und Geleitsgrenze

zwischen Frankfurt und der Grafschaft

Hanau befand. Von dort ging es über die

Mainkur nach Fechenheim bis Hanau und

weiter das Kinzigtal hinauf. Als Ausweich -

strecke in südlicher Rich tung diente von

Hanau aus die Birken hainer Straße und

der Eselsweg durch den Spessart, beides

heute beliebte Wanderwege.

Claudia Dorn

Museum Steinau

und Kleriker zu den Wahl- und Krönungs -

feierlichkeiten der Kaiser in die alte Reichs -

stadt am Main. Reisende in Kutschen und

zu Pferde nutzten „die Straße“ ebenso

wie Pilger, Handwerksburschen, Studen -

ten, Vaganten und Bettler. Heerscharen

von Soldaten zogen zusammen mit ihren

Heerführern das Kinzigtal hinauf und

hinab, ihren wechselnden Kriegsschau -

plätzen entgegen. Wie an einer Perlen -

schnur reihten und reihen sich bis heute

die Orte entlang „der Straße“, die wie

Der trocken gefallene Kinzigsee

gab 2007 Reste der alten

Frankfurt-Leipziger-Straße frei.

Unterwegs zu sein auf „der Straße“

be deutete für den Reisenden stets ein

Aben teuer mit ungewissem Ausgang.

Sein Status als „Fremder“ zwang ihn, den

für seine Reise notwendigen Schutz vom

eine fruchtbare Ader Städte und Dörfer Kaiser oder dem zuständigen Landes -

durchzog und Gastwirten, Herbergs - herren zu erkaufen. Dazu kamen die

besitzern, Kaufleuten, Handwerkern und Beschwerlichkeiten, Gefahren und Aben -

Fuhrunternehmern ein reiches Auskom - teuer einer Reise. Aufgeweichte, unpassierbare

Straßen, Rad- und Achsen brüche,

men verschafften. Bis heute führt das

schmucke Städtchen Steinau im oberen umgeworfene Kutschen, teure und un -

Kinzigtal die Bezeichnung „an der Straße“ komfortable Gasthäuser behinderten das

in seinem Ortsnamen.

Fortkommen. Dazu kam die Sorge vor

räuberischen Übergriffen, denn Räuber

Obwohl das Kinzigtal in seiner West-Ost- und Diebsgesindel scherten sich nicht um

Richtung eine natürliche Trasse bildet, hat Schutzbriefe und Geleit. Be sonders ge -

sich erst im 16./17. Jahrhundert die Strecke fährdete Strecken waren die „Abtshecke“

von Frankfurt nach Hanau und von dort bei Langenselbold und der steil ansteigende

Dieselrasen bei Schlüchtern.

das Kinzigtal hinauf als feste Route ausgebildet.

Der genaue Verlauf „der Straße“

lässt sich nicht exakt bestimmen. Überschwemmungen

und daraus folgende je weilige Landesherr verantwortlich.

Für den Zustand der Straße war der

sumpfige, unpassierbare Wege veranlassten

die Reisenden im Mittelalter, sich ent-

Wege- und Brückengeldes änderte nichts

Aber auch die Einführung eines Pflaster-,

lang der besser zu befahrbaren Höhen - an dem vor allem bei schlechtem Wetter

züge zu orientieren. So verlief beispielsweise

die „Hohe Straße“ von Frankfurt hufe und schwere Wagenräder in ver-

miserablen Zustand der Straßen. Pferde -

aus über den Vogelsberg nach Osthessen schiedenen Spurbreiten machten die

und von dort weiter nach Thüringen. Eine unbefestigten Straßen bei Regen zu einer

zweite Route bildete sich von Frankfurt einzigen Schlamm- und Mistlache. Je

aus oberhalb von Bergen, Hochstadt und nach Witterungs- und Straßenverhält -

Bruchköbel entlang nach Langenselbold nissen konnte eine Reise von Frankfurt

heraus. Von dort gelangte man über die nach Leipzig gut einen Monat dauern.

Anhöhe der „Abtshecke“ nach Gelnhau -

sen, um dort wieder auf die Kinzigroute

zu treffen. Erst als diese ab dem 16. Jahr -

hundert mehr und mehr befestigt wurde,

verlief die Strecke von Frankfurt durch

das Allerheiligentor bis zu den Rieder-

FNP: Rainer Rüffer

Heidrun Merk

KulturRegion

FrankfurtRheinMain

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 23


Thema | Tourismus

Tourismusperspektiven

in ländlichen Räumen

Lokale Lebensqualität sichern

Tourismus in Deutschland heute:

Die Großstädte erleben einen Boom

und die ländlichen Regionen darben.

Neue Ideen und Konzepte sollen Dörfern

und kleineren Städten helfen.

Lust auf Natur, raus aus der Stadt,

weg vom Alltag! Regionalität, Nach -

haltigkeit, Gesundheit und Ent -

schleunigung werden im Inlandstouris -

mus immer wichtiger. Naturerlebnis und

Hand in wichtigen Handlungsfeldern

aufgezeigt. Wichtiges Ziel war dabei,

sowohl bei den touristischen Akteuren,

ebenso aber wie den an der ländlichen

Entwicklung insgesamt Beteiligten mög-

Landwirtschaft und Energiewirtschaft

sind auszugleichen. Professionelles

Wirtschaften und Kooperationen werden

durch die sehr kleinteilige Anbieter -

struktur erschwert. Im öffentlichen wie

© kristall - Fotolia.com

Aktivitäten wie Wandern oder Radfahren

liche Wege zum Erfolg zu zeigen. Hierfür

im privaten Bereich herrscht ein regel-

und auch der gute alte Bauernhof sind

wurden Themen- und Zielgruppen poten -

rechter Investitionsstau. Professio neller

in. Dennoch spielt sich das Wachstum

ziale über eine Sonderauswertung der

Vertrieb findet noch zu wenig statt. Die

im Deutschlandtourismus mit zuletzt

Reiseanalyse ermittelt, Trends und Pro -

Organisationsstrukturen im öffentlichen

mehr als 400 Millionen Übernachtungen

blem lagen mit Experten aus der Touris -

Tourismusmarketing sind oft nicht an

in den großen Städten ab. Ländliche

mus forschung erörtert.

den Aufgaben orientiert und oft wenig

Regionen stagnieren mit gerade einmal

aufeinander abgestimmt.

0,3 Prozent Wachstum in der letzten

Dekade. Nur 12 Prozent der touristischen

Künftige Handlungsfelder wurden be -

nannt, Schlüsselstrategien und Erfolgs -

Zehn Handlungsfelder

Wertschöpfung werden hier generiert.

faktoren abgeleitet und in kompakte

Fachwelt und Praktiker stimmen überein:

Checklisten für alle am Tourismus Betei -

Tourismus in ländlichen Räumen hat

Dabei kann gerade im ländlichen Raum

lig ten übersetzt. Die Ergebnisse sind in

große Potenziale. Anbieter, Vermarkter,

ein lebendiger Tourismus lokale Lebens -

einem Leitfaden und zehn Kurzreports zu

Politik und Verwaltung müssen sich dabei

qualität sichern: Ortsgebundene Arbeits -

den Handlungsfeldern zusammengefasst.

zehn übergreifenden Handlungsfeldern

plätze bedeuten Perspektiven zum Hier -

bleiben und fördern die lokale Identität.

Große Herausforderungen

stellen:

Nachhaltige touristische Entwicklung

Öffentliche Infrastrukturen – für Ein -

Tourismus in ländlichen Räumen umfasst

ländlicher Lebensräume: Die natür -

heimische und Gäste – werden besser er -

weit mehr als „Urlaub auf dem Bauern -

lichen Grundlagen müssen erhalten

halten, wenn die Grundnachfrage stimmt.

hof“ oder „Landurlaub“. Alle Angebots -

werden, regionale Identität als Grund -

Projektförderung durch BMWi

formen und -themen sind gemeint, sofern

sie außerhalb der städtischen Ballungs -

lage für Standortqualität und touristische

Attraktivität muss gestärkt

Aufgabe der „Tourismusperspektiven in

räume und vor allem in kleineren Gemein -

werden. Touristische Belange können

ländlichen Räumen“, gefördert durch das

den bis zu 5.000 Einwohnern stattfinden.

noch stärker in Dorfentwicklungs pro -

Bundesministerium für Wirtschaft und

gramme einfließen, lokale Identität ist

Energie (BMWi) und vom Deutschen

Anbieter, Vermarkter, Politik, Verwaltung

im Produkt aufzugreifen.

ReiseVerband (DRV) in Zusammenarbeit

und Regionalentwicklung stehen dabei

Produktinszenierung: Qualität und

mit PROJECT M durchgeführt, war es

großen Herausforderungen gegenüber:

vor allem Erlebnisse für die jeweiligen

daher zunächst, Ursachenforschung für

Infolge von Bevölkerungsrückgang und

Themen und Zielgruppen müssen

die geringe Wachstumsdynamik zu be -

Landflucht ist die Grundversorgung vieler

entwickelt werden. Dabei geht es vor

trei ben. Es wurden Potenziale und mo -

Regionen gefährdet. Es mangelt an Fach -

allem um den emotionalen „Reason

dell haft Lösungswege für Anbieter, Ver -

kräften. Die Natur- und Kulturlandschaft

Why“ – „Storytelling“ gewinnt im dich-

markter, Netzwerke und die öffentliche

wandelt sich, die Interessen von Touris mus,

ten Wettbewerb an Bedeutung.

24 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


Auf- und Ausbau von Netzwerken:

Nur so können Wertschöpfungsketten

verlängert werden. Vor allem kleine

Partner profitieren hiervon. Gerade im

ländlichen Raum gilt: Ohne die Aus -

richtung an touristischen Strategien

der Bundesländer und Destinationen,

dauerhafte Finanzierung und aktives

Management geht es dabei nicht.

Infrastruktur und Investitionsmanage -

ment: Egal, ob Re- oder Neuinvestition,

gerade öffentliche Investitionen müssen

unter der Prämisse realisiert werden,

Folgeinvestitionen und Anbieter -

vernetzung zu ermöglichen. Wege netze

müssen dauerhaft unterhalten werden.

Markenbildung: Je nach Potenzial ist

das regionale Tourismusmarketing

gefordert, Destinations- oder themenbeziehungsweise

zielgruppenkonforme

Programmmarken zu führen –

Marken sorgen für Vertrauen beim

Gast, Sicherheit für den Unternehmer

vor Ort und Effizienz im Marketing.

Kommunikation und Vertrieb: Weg

vom eigenen Vertrieb, hin zu Koopera -

tionen mit privaten Partnerlösungen

im Online-Vertrieb ist angesagt. Steue -

rung des (markenkonformen) regionalen

Vertriebs, Qualifizierung der An -

bieter, Gestaltung vertriebsfertiger

Angebote und Kommunikation einzigartiger

Inhalte bleiben Aufgabe der

Destinationsmarketingorganisation

(DMO).

Organisationsstrukturen: Die Zukunft

gehört aufgabenorientierten statt hierarchischen

Ansätzen. Auf (inter)kom-

LEITFADEN FÜR DEN LÄNDLICHEN TOURISMUS

Die Ergebnisse des vom BMWi in Kooperation mit dem Deutschen ReiseVerband

(DRV) durchgeführten Projekts zur Zukunft des ländlichen Tourismus liegen

seit 2013 als Leitfaden vor. Es finden sich gute Praxisbeispiele sowie Checklisten

für Anbieter, Vermarkter und öffent liche Hand. Der Leitfaden steht online in

der Mediathek des Bundeswirtschaftsministeriums unter www.bmwi.de,

dort bei den Publikationen unter dem Buchstaben „T“ scrollen. w

munaler Ebene muss die Handlungs -

fähigkeit gesichert werden. Koopera -

tio nen und Integrationen sind unausweichlich.

Leistungsträger sind dauerhaft

organisatorisch und finanziell einzubinden.

Steuerer regionaler touristischer

Entwicklungen bleiben die DMO.

Fachkräftesicherung und -professionalisierung:

Gefordert sind die strategische

und branchenübergreifende Ein -

beziehung in regionale Tourismus -

strategien. Bedarfsorientiertes Re -

cruiting, Qualifizierung und Motiva -

tion ebenso wie die gezielte Entwick -

lung identitätsbildender und branchenübergreifender

Wirtschaftskreis -

läufe sind Schlüsselansätze.

Mobilität: Öffentliche Alltags- und

individuelle Freizeitmobilität können

im Tourismus verknüpft werden. Gäste

und Anbieter können hier in die

Finanzie rung einbezogen werden.

Barrierefreiheit: Über regionale Ent -

wicklungsansätze können vollständige

Angebotsketten und die Integration in

regionale (Marken-)Strategien erreicht

werden. Thematische Ansätze mit

Aufbau von Kristallisationspunkten

markieren einen der Schlüsselansätze.

privat

Integrierte Entwicklungsansätze

gefragt

Die Zeit segmentspezifischer Entwick -

lungsansätze ist abgelaufen. Ländliche

Tourismusentwicklung ist künftig noch

enger an allgemeine regionale Entwick -

lungen anzukoppeln. Eine idealtypische

Chronologie in der Bearbeitung des

„Managementbaukastens“ aus den zehn

Handlungsfeldern mit ihren Lösungs -

ansätzen gibt es nicht. Gefordert sind

jeweils individuelle Lösungen und Ver -

knüpfungen, vor allem aber – mit Blick

auf die teils dramatische Finanzierungs -

lage in Kommunen und Landkreisen – der

aktive Einbezug auch privatwirtschaft -

lichen Wissens, ebenso wie finanzieller

Ressourcen in das ländliche Tourismus -

system. Eine bundesweite Roadshow

leistet hier Unterstützung.

privat

Andreas Lorenz und Hagen Melzer

PROJECT M GmbH, Berlin

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 25


Standort | Berlin und Brüssel

Berufliche Bildung stärken

Berlin. Die Berufliche Bildung in Deutschland muss gestärkt

und der anhaltende Trend zur „Akademisierung um jeden Preis“

gestoppt werden. Dafür wirbt DIHK-Präsident Eric Schweitzer:

„Nur eine gesunde Balance zwischen dual Ausgebildeten und

Akademikern sichert Wachstum und Wohlstand in Deutsch -

land.“ Inzwischen gibt es schon fast so viele Studienanfänger

wie Ausbildungsanfänger. Von 2001 bis 2011 stieg der Akademi -

ker anteil unter den Erwerbstätigen um fünf Prozentpunkte auf

19 Prozent. 2012 schlossen rund 413.000 Studierende ihre akademische

Ausbildung ab – ein neuer Rekord. Allerdings brechen

auch viele überfordert ihr Studium ab, während immer mehr

Betriebe händeringend nach Ausbildungsbewerbern suchen.

Allein im IHK-Bereich blieben im vergangenen Jahr rund 80.000

Ausbildungsplätze unbesetzt. Besonders in Gymnasien, so

Eine gute Berufsausbildung

steht am Beginn

vieler Karrieren.

Schweitzer, müsse deshalb mehr Berufsberatung angeboten

werden, die die Vielfalt der Karrierewege auch ohne Studium

aufzeige. Zudem gelte es mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass

sich mit einem Studium generell mehr verdienen lasse als mit

einer beruflichen Aus- und Weiterbildung. Der höhere Gehalts -

durchschnitt bei Akademikern entsteht vor allem durch Ärzte und

Ingenieure, andere Berufe rangieren aber deutlich darunter. w

© URSfoto / pixelio.de

© Gina Sanders - Fotolia.com

EEG-Novelle: Das Schlimmste verhindert

Berlin. Trotz aller Kritik am novellierten

Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG):

Ei nige wichtige Verbesserungen für die

Unter nehmen konnten – nicht zuletzt

auf Druck des DIHK – erreicht werden.

So wird die Besondere Ausgleichsregel im

Kern fortgeführt und fußt nun auf den

Energie- und Umweltbeihilfe leit linien

der EU. Das schafft Rechtssicherheit. Zu -

dem müssen Unternehmen bis zu einem

Stromver brauch von fünf GWh kein

Energie mana ge mentsystem einführen,

sondern können auch alternative Systeme

nach der Spitzenausgleich effizienz system -

verord nung wählen – eine wesentliche

Erleichte rung für den Mittel stand. Die

ursprünglich vorgesehene Belastung

der Eigen erzeugung für Erneuerbare-

Energien- und Kraft-Wärme-Kopplungs -

anlagen konnte von 70 auf 40 Prozent

der Umlage ge senkt werden. Kleine

Anlagen bleiben von der Umlage pflicht

befreit. Die Einführung der verpflichtenden

Direktvermarktung für erneuerbaren

Strom wurde vorgezogen. Neue Anlagen

ab 500 kW (ab 2016: 100 kW) müssen

sich ab sofort selbst um die Vermarktung

ihres Stroms kümmern – ein richtiger

Schritt für mehr Marktverant wortung.

Zudem wurde auf Betreiben des DIHK

eine Verordnungsermächtigung für

alternative Grünstromvermarktung

aufgenommen. Dadurch können zum

Beispiel Direktversorgungskonzepte

mit Solar strom erleichtert werden. w

Markenfälscher nutzen

zunehmend Postweg

Brüssel. Obwohl die Menge der aufgefundenen Fälschungen

laut aktueller EU-Zollstatistik vom Juli 2014 rückläufig ist,

gibt es keine Entwarnung. Denn Markenpiraten nutzen immer

häufiger den Postweg: Knapp drei Viertel der gefälschten

Ware wurde – oft nach Internetbestellung – per Post versandt.

Diese kleinen, aber massenhaft verschickten Päckchen sind

aber weitaus schwieriger aufzufinden als große Mengen.

Der DIHK fordert eine personelle und technische Verstärkung

von Zoll und Polizei. Er appelliert aber auch an die Verbraucher,

gefälschte Ware nicht zu kaufen: Produktpiraten schädigen

Unternehmen, Verbraucher, den Staat und die Gesellschaft. w

26 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014

Schweitzer wirbt für wirtschaftsfreundliche

Politik

Berlin. „Unser Land steht vor enormen Herausforderungen,

das muss sich im Regierungshandeln widerspiegeln“, mahnte

DIHK-Präsident Eric Schweitzer jüngst vor Mitgliedern des

SPD-Präsi diums. Das Ziel ‚mehr Investitionen in Deutschland‘

müsse im Zentrum der Regierungsarbeit stehen. Denn Investieren

heiße, die Zukunft gestalten. Schweitzer verwies konkret darauf,

dass dringend bessere Straßen und Schulen gebraucht werden.

Die Steuereinnahmen müssten daher zum einen in die öffentliche

Infrastruktur fließen, zum anderen werde mehr Spielraum für

Investitionen der Unternehmen in neue Maschinen und Anlagen

benötigt. Ein entsprechendes Politikpaket müsste zum Beispiel

bestehen aus einer Unternehmen sichernden Erbschaftsteuer,

der Wiedereinführung der degressiven Abschreibung auf Investi -

tionen sowie einer schnelleren Bearbeitung von Steuer unterlagen

durch die Finanzämter. w


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Träger des Friedensnobelpreises


Standort | Hessen

„Immer mehr Betriebe fallen durc

Interview mit Brigitta Trutzel, Geschäfts führerin der Auftrags beratungsstelle Hessen

Wiesbaden. Vom Brötchen bis zum

Bauprojekt – für etwa 300 Milliarden €

kaufen Bund, Länder und Kommunen in

Deutsch land jedes Jahr ein. Gut zehn Pro -

zent des Einkaufskorbes füllt die öffent -

liche Hand in Hessen. Wenn Unterneh -

men hier zum Zuge kommen wollen,

müssen sie eine Reihe von Hürden

überwinden – dabei unterstützt sie die

Auftragsberatungs stelle Hessen, die

in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen

feiert. Ein Interview mit Geschäfts -

führerin Brigitta Trutzel.

Frau Trutzel: Wie schafft es ein Mittel ständ -

ler, an öffentliche Aufträge zu kommen?

Trutzel: Er sollte sich zunächst einmal im

Klaren sein, dass hier ganz andere Anfor -

derungen gelten als bei einem privaten

Auftraggeber. Das Bewerbungsverfahren

ist kompliziert und Unternehmen kommen

nicht daran vorbei, sich in die Grundzüge

des Vergaberechts einzuarbeiten. Das

wird von der Wirtschaft stiefmütterlich

behandelt, nach dem Motto: Irgendwie

klappt das schon, Hauptsache der Ange -

botspreis stimmt. In der Regel endet diese

Einstellung mit einer Bauch lan dung. Ich

kann jedem nur raten, die Möglichkeiten

in Anspruch zu nehmen, die man hier

in Hessen gerade durch die Auftrags -

beratungsstelle hat. Neben Beratungen

bieten wir auch Seminare an.

?: Wie unterstützen Sie Unternehmen

im Rennen um Aufträge?

Trutzel: Damit Unternehmen Ausschrei -

bungen der öffentlichen Hand schneller

finden, haben wir zum Beispiel die Hes -

sische Ausschreibungsdatenbank ent -

wickelt: Betriebe können hier kostenlos

sämtliche hessischen Ausschreibungen

online recherchieren. Damit der Weg zur

Auftragsvergabe einfacher wird, haben

wir zusätzlich ein Präqualifikationsregister

aufgebaut: Unternehmen sparen damit

Zeit und Kosten, da sie ihre Eignung für

öffentliche Aufträge nicht mehr bei

jeder Bewerbung gesondert nachweisen

müssen. Sie gelten grundsätzlich als für

öffentliche Aufträge geeignet.

?: Woran scheitern Betriebe am häufigsten?

Trutzel: Meistens an Unkenntnis über

formale Anforderungen, weniger am wirt -

schaftlichen Angebot. Das Regel geflecht

ist schwer durchschaubar und eine Be -

wer bung kann schon wegen eines kleinen

Formfehlers ausgeschlossen werden: Etwa

wenn ein Nachweis fehlt oder Zusätze

gemacht werden, die gar nicht gefordert

wurden. Auch zu kurze Fristen für die

Angebotserstellung spielen eine Rolle.

ZUR PERSON

Brigitta Trutzel ist seit Oktober 2007

Geschäfts führerin der Auftrags -

beratungsstelle Hessen. Zuvor war die

Volljuristin zehn Jahre als Referentin

in der Rechtsabteilung der Archi tek -

ten kammer Rheinland-Pfalz tätig.

Die Wiesbadenerin ist Beisitzerin

in der Vergabekammer des Bundes

und des Landes Hessen. w

Paul Müller

28 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


hs Raster“

?: Was sind typische Anforderungen an

Unternehmen, um bei der öffentlichen

Hand den Zuschlag zu bekommen?

Trutzel: Das kreist immer um Eignungs -

nachweise und Referenzen. Idealerweise

sollten die Betriebe vergleichbare Leistun -

gen schon über mehrere Jahre ausgeführt

haben, am besten mit dem gewünschten

Volumen. Dann müssen sie Jahres um -

sätze nachweisen, die oft das Dreifache

des Auftragsvolumens beinhalten. Hin -

sichtlich der Qualifikation der Mitarbeiter

gibt es ebenfalls hohe Anforderungen.

?: Ist das der Grund, dass immer weniger

kleine und mittlere Unternehmen überhaupt

noch ins Rennen um einen öffent -

lichen Auftrag gehen?

Trutzel: Jedenfalls wird es für sie zunehmend

schwieriger, an öffentliche Auf trä ge

heranzukommen. Die Auftrags volu mina

steigen, die Anforderungen an die Eignung

steigen – und damit fallen im mer mehr

Unternehmen durchs Raster. Hinzu kommt

die Konjunktur entwick lung: Wenn die

Auftragsbücher gut ge füllt sind, bemühen

sich weniger Unter nehmen um öffentliche

Aufträge, weil ihnen das Verfahren zu

aufwändig ist. Dem muss man entgegenwirken:

Die Spi rale der immer höheren

Anforderun gen muss wieder nach unten

geschraubt werden.

?: In Hessen soll es ein neues Vergabe recht

geben. Ein Lichtblick für die Unternehmen?

Trutzel: Derzeit ist die Debatte, an der wir

auch als Auftragsberatungsstelle beteiligt

sind, in einer heißen Phase. Die Novelle

des Vergaberechts ist ja auch Teil des

Koalitionsvertrags – und nach dem Willen

der GRÜNEN werden soziale und um -

welt politische Aspekte eine größere Rolle

im Vergabeprozess spielen. Eine Voraus -

setzung, um an öffentliche Aufträge zu

kommen, soll die Einhaltung von Tarif -

verträgen und Mindestlöhnen sein.

?: Das klingt aber nicht so, als würden

die Anforderungen gesenkt…

Trutzel: Allgemein gibt es seit einigen

Jahren die Tendenz, das Vergabeverfahren

zu überfrachten. Das Vergaberecht hat

nach Vorstellung der EU auch gesellschaftspolitische

Aufgaben übernommen

– die Auftragsvergabe wird immer häufiger

an Aspekte gekoppelt, die zwar erstrebenswert

sind, aber nicht direkt mit dem

Beschaffungsziel zusammenhängen, ein

wirtschaftliches Angebot zu finden. Sie

machen das Verfahren für beide Seiten

zeitaufwändiger und damit teuer. Das

Vergaberecht sollte einen Großteil der

kleinen und mittelständischen Unter -

nehmen in die Lage versetzen, sich um

einen öffentlichen Auftrag zu bemühen.

Das verliert die öffentliche Hand gelegent -

lich aus dem Auge. Hinzu kommt, dass

die Vergabestellen oft viel zu hohe Maß -

stäbe an die Eignung des Unter nehmens

legen – aus Angst, bei der Auftragsver -

gabe etwas falsch zu machen.

?: Weiß die öffentliche Hand denn

nicht, was bei der Auftragsvergabe

zu beachten ist?

Trutzel: Unkenntnis und ein falsches

Verständnis von Regelungsinhalten kommen

beim öffentlichen Auftraggeber

genauso vor wie bei den Unternehmen.

Allein in Hessen gibt es 426 Kommunen

mit Beschaffungsstellen – oft nur mit ein,

zwei Mitarbeitern besetzt – da ist es

schwer, eine komplexe Materie wie das

Vergaberecht so aufzubereiten, dass kein

Fehler bei der Auftragsvergabe passiert.

Daher beraten wir jedes Jahr fast genauso

viele öffentliche Auftraggeber wie

Unternehmen.

INFO

Die Auftragsberatungsstelle

Hessen mit Sitz in Wiesbaden berät

hessische Unternehmen und öffent -

liche Auftraggeber rund um das

nationale und europäische öffentliche

Auftragswesen. Kontakt: Auftrags -

beratungsstelle Hessen,

Telefon (0611) 97 45 – 880,

E-Mail info@absthessen.de,

www.absthessen.de.w

?: Seit 1954 berät die Auftragsberatungs -

stelle Unternehmen, wie sie am besten an

öffentliche Aufträge kommen. Was hat

sich in dieser Zeit am stärksten verändert?

Trutzel: Nicht das Vergabeverfahren

stand anfangs im Fokus, sondern der

Wunsch des Bundes, für den Aufbau der

Bundeswehr geeignete Unternehmen im

Rüstungsbereich genannt zu bekommen.

Heute haben wir ein detailliert geregeltes

Vergabeverfahren, das aufgrund seiner

Komplexität erheblichen Beratungs -

bedarf auslöst – obwohl es immer noch

erklärtes Ziel der Politik ist, es zu vereinfachen.

Der größte Umbruch liegt in einem

Bereich, mit dem wir uns seit fünf Jahren

sehr intensiv beschäftigen: der elektronischen

Vergabe. Wer in zwei bis vier Jahren

noch einen öffentlichen Auftrag haben

will, der muss in der Lage sein, sein

Angebot elektronisch abzugeben. Da wird

kein Papier mehr hin- und hergeschickt.

Unternehmen, die sich rechtzeitig darauf

einrichten, haben eindeutig einen

Wettbewerbsvorteil.

! Vielen Dank, Frau Trutzel!

Das Interview führte Melanie Dietz,

IHK Wiesbaden

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 29


Standort | FrankfurtRheinMain

Neu: Gewerbemieten in FrankfurtRheinMain

Hanau. FrankfurtRheinMain ist einer der

Top-Wirtschaftsstandorte in Europa. Rund

400.000 Unternehmen aus vielen unterschiedlichen

Branchen haben ihren Sitz in

der Metropolregion. Über zwei Millionen

Menschen arbeiten hier, viele von ihnen

sind hoch qualifiziert. Nicht nur die hervorragende

Infrastruktur sorgt für die hohe

Attraktivität des Standorts, auch viele an -

dere wirtschaftliche und gesellschaftliche

Rahmenbedingungen der Region über -

zeugen die Investoren Tag für Tag.

Nur wenn es innerhalb von Frankfurt -

Rhein Main um die richtige Standort -

wahl für die Unternehmen geht, dann

mangelte es bisher an Entscheidungs -

hilfen. Wäre ein gemeinsamer Gewerbe -

mietspiegel für die Metropolregion, der

auch weitere, wichtige lokale Kennzahlen

übersichtlich vorhält, eine Unterstüt -

zung? Das fragten sich die Industrie- und

Handelskammern (IHKs) in der Region.

Anfang Oktober legen sie die übersicht -

liche Zusammen stellung „Die richtige

Standortwahl: Ge werbemieten in

FrankfurtRheinMain 2014“ vor.

„Mit den Märkten können sich die

An forderungen der Unternehmen an

ihren Standort verändern“, sagt dazu

Dr. Gunther Quidde, Geschäftsführer des

IHK-Forums Rhein-Main und Haupt -

geschäftsführer der IHK Hanau-Gelnhau -

sen-Schlüchtern, und er ergänzt: „Damit

sie in jeder Phase in FrankfurtRheinMain

den für sie passenden, neuen Standort

finden, und um ansiedlungsinteressierten

Unternehmen eine gute Basis für die

Standort entschei -

dung zu liefern,

gibt das IHK-

Forum Rhein-

Main erstmals

einen unabhängigen

und

umfassenden

Überblick

über den gewerblichen Immobilien markt.

Ich hoffe, dass unsere Handrei chung allen

Unternehmen die Standort- und Investi -

tionsentscheidung erleichtert.“

Zum Inhalt: Die IHKs Aschaffenburg, Darm -

stadt, Frankfurt am Main, Gießen-Friedberg,

Hanau-Gelnhausen-Schlüch tern, Limburg,

Mainz, Offenbach am Main und Wiesbaden

haben mithilfe von Sach verständigen,

Maklern, Geldhäusern und Wirtschafts -

förderern die gewerblichen Mietpreise aller

Ober- und Mittelzentren der Region ermittelt.

Die aktuellen Preise für Büro- und

Einzelhandelsmieten sowie Hallen-,

Logistik- und Produktionsflächen werden

ergänzt durch statistische Daten zu Bevöl -

ke rung, Arbeitsmarkt, Kaufkraft, Einzel han -

delszentralität und kommunalen Steuern.

Interessenten erhalten den 120 Seiten

starken Überblick bei Ilona Frei,

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Das Werk steht zum Download auch

unter www.gewerbemieten-frm.de. w

Standort | Main-Kinzig-Kreis

Glücksmomente auf den „Spessartfährten“

Spessart. Dunkle Wälder, weite Aussich -

ten, viele Seen – und das alles am Rande

des pulsierenden Rhein-Main-Gebiets:

Für Wanderer und Mountainbiker ist

der Spessart ein Paradies. Die Folge:

Für die Touristiker in der Region wird

das Mittelgebirge immer interessanter.

Der Spessart eignet sich nicht nur als Ziel

für Tagestouristen. Dank des Premium -

wanderwegs „Spessartbogen“, die über

90 Kilometer lange Strecke erkundet die

hügelige Waldlandschaft mit den malerischen

Wiesentälern, sind auch mehrtägige

Wanderreisen möglich. Zusätzlich verdeutlichen

sechs noch junge Rundwege,

die „Spessartfährten“, auf unvergessliche

Art und Weise die Vielfältigkeit der Berge

und Täler.

Ein gut aufgestellter Tourismus nutzt

nicht nur Gastronomen und Hoteliers.

Auch für viele Unternehmen der Industrie

und anderen Branchen sind regionale

touristische Destinationen ein wichtiger

Image-Faktor. Der Grund: Dringend

gesuchte Fach- und Führungskräfte be -

vorzugen attraktive Region für sich und

ihre Lebenspartner, und sie können ihre

diesbezüglichen Vorstellungen heute

recht leicht verwirklichen.

Wie passen die zehn bis 15 km langen

Premiumwege in dieses Umfeld?

Begeistern sie Touristen und zukünftige

Einheimische gleichermaßen? Und wie

gut eignen sich die Strecken für das

Spessart-Marketing?

30 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


Standort | Main-Kinzig-Kreis

Wie helfen Innovationsgutscheine?

Hanau. Die Förderprogramme „Go

Innovativ“ und „Go Effizient“ des Bundes

gelten als bewährte Instrumente, um im

Mittel stand eine Innovationsberatung

zu finanzieren. Doch lassen sich die Pro -

gramme in der betrieblichen Praxis nutzen?

Es geht um nicht wenig Geld: Wählt

ein produzierendes Unternehmen einen

autorisierten Unternehmensberater, kann

über Gut scheine eine Potenzialanalyse

erstellt werden. Bis zu 17.000 € darf diese

kosten. Für eine weitergehende Vertie -

fungs beratung sind dann unter Umstän -

den weitere 80.000 € maximal möglich.

Am 16. September erklärte Dr. Thomas

Niemann von der IHK-Innovationsbera -

tung Hessen gemeinsam mit drei Refe -

renten das Beantragungsverfahren im

Rahmen eines „Business Breakfast“ im

IHK-Schulungszentrum in Hanau. Die

Vorträge gaben praxistaugliche Einblicke

in die Chancen der Inanspruchnahme von

Innovationsgutscheinen. Unter anderem

stellte Alfred Stein, Geschäftsführer der

ECO WIN GmbH aus Wettenberg, Praxis -

fälle zum Programm Go-Effizient vor.

Innovationsberaterin Tanja Ebbing (Mitte) im Gespräch mit den Frühstücksteilnehmern

Alexander Boers (l.) aus Villmar und Rainer Pliskat (r.) aus Mainz.

Die für „go-Inno“ autorisierte Inno - zureichen und dort eine Vorabprüfung

vations beraterin Tanja Ebbing zeigte auf, vornehmen zu lassen. Bernhard Jöckel,

wie das BMWi-Programm funktioniert, Innovationsberater aus Darmstadt,

was unter einer Innovation zu verstehen präsentierte eine aktuelle, erfolgreiche

ist, wie Innovationshemmnisse überwunden

wer den können und was den Inno - Block heiz kraftwerks auf Basis der Holz -

Inno vation: Die Entwicklung eines

vations prozess insgesamt ausmacht. vergasungs technologie mit der anschließenden

Markteinführung. w

Ebbing empfahl, im Vorfeld eine Vorha -

ben beschreibung beim Projektträger ein-

Bilder: IHK

Das testeten drei Wandertage, die von

der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern

gemeinsam mit dem Naturpark Hessi -

scher Spessart organisierten wurden.

Immerhin über 100 Hoteliers, Gastro -

nomen und Unter nehmer sowie viele

Wanderfreunde, darunter auch offizielle

Wanderführer, erkundeten am 15., 17. und

19. September die neuen „Spessartfähr ten“

bei weitgehend sonnigem Spätsommer -

wetter. Sie erwanderten die kleinräumigen

Wander paradiese „Quellwinkel Kinzig“,

„Joss grund Runde“ und „Sonnenhänge

Lohr haupten“. Fritz Dänner, Geschäfts -

führer des Naturparks Hessischer Spessart,

führte gemeinsam mit seinen Mitarbei -

tern Matthias Breuer und Klaus Bergfeld

persönlich die Gruppen. Sie präsentierten

unter anderem die „SpessartBiken-App“, die

es offiziell seit Mai gibt. Mit der neuen App

finden sich Genussradler und Mountainbiker

überall zurecht. Referiert wurde auch über

das Projekt „MORO-Aktions programm regionale

Daseins vor sorge“, mit dem Dorfläden

und die lokale Infrastruktur erhalten werden

sollen, und über die Breitband-Versorgung

im Spessart. w

Fritz Dänner (r.) vom Naturpark

Hessischer Spessart erklärte, wie gute

Wanderwege funktionieren.

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 31


IHK intern

Wirtschaftspolitisches Update

Die FDP-Politiker Jörg Uwe Hahn (l.) und

Alexander Noll (3.v.l.) informierten sich aus

erster Hand über den Wirtschaftsstandort

Main-Kinzig-Kreis. IHK-Präsident

Dr. Norbert Reichhold (2.v.l.) und

IHK-Mitarbeiter Dr. Achim Knips

gaben bereitwillig Auskunft.

H ALLEN

Industrie- und Gewerbehallen

IHK

von der Planung und Produktion bis zur

schlüsselfertigen Halle

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Was muss dieses Jahr noch

passieren, damit die Nord -

mainische S-Bahn in einigen

Jahren fährt? Das wollte Jörg Uwe Hahn,

FDP-Landtagsabgeordneter und bis

Anfang des Jahres Hessischer Minister

der Justiz, für Integration und Europa

sowie stellvertretender Minister präsi -

dent, von der IHK Hanau-Gelnhausen-

Schlüchtern wissen. IHK-Präsident

Dr. Norbert Reichhold stand ihm Rede

und Antwort. Hahn begrüßte das Infra -

struktur-Vorhaben und gab im Verlauf

des Hintergrundgesprächs gute Tipps

zum weiteren Verfahren. Reichhold lobte

unter anderem den sehr hilfreichen

Einsatz von Steffen Saebisch. Der ehemalige

FDP-Staatssekretär hatte vor einem

Jahr die Idee einer „Task Force“-Einrich -

tung zur schnellen Klärung der vorhandenen

Schwierigkeiten ins Spiel gebracht.

Im Verlauf des 90 minütigen Gedanken -

austauschs wurden vier weitere Fragen

teils angerissen, teils konstruktiv diskutiert:

Wie hoch ist der Fachkräftemangel

im Main-Kinzig-Kreis und warum setzt

sich die IHK so stark für eine bessere

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ein?

Außerdem: Wie hält es die IHK mit der

Windkraft und der Energiewende? Kann

mehr Tourismus einen Deckungsbeitrag

liefern, um den demografischen Wandel

im Osten des Main-Kinzig-Kreises abzufedern?

Und wie beurteilt die IHK die Arbeit

der für FrankfurtRheinMain und Hessen

zuständigen Wirtschaftsförderungs-

Gesellschaften? Sind die Einrichtungen

mit der regionalen Wirtschaft gut vernetzt

oder könnte es irgendwo besser

laufen?

IHK-Präsident Reichhold stellte gemeinsam

mit IHK-Mitarbeiter Dr. Achim Knips

die Positionen der Wirtschaft dar. Hahn

stellte zusammen mit Alexander Noll,

FDP-Fraktionsvorsitzender im Main-

Kinzig-Kreis, dazu viele Nachfragen. Beide

Politiker dankten für das ungeschminkte

wirtschaftspolitische Update. Hahn und

Reichhold vereinbarten eine Fortsetzung

der vertraulichen Gespräche. w

32 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


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Die neuen Seiten unserer IHK

Die neue Startseite lädt den Besucher ein,

die breite Leistungsvielfalt der IHK zu nutzen.

Die sieben IHK-Geschäftsfelder „Ausund

Weiterbildung“, „Recht“, „Steuern“,

„Ex istenzgründung und Unternehmens -

förde rung“, „Interna tional“, „Innovation und

Umwelt“ und „Standort“ ergänzen wei tere

Naviga tions unterpunkte und Servicefelder.

„Ziel der Umstellung ist es, den geänderten

Bedürfnissen der Kunden zu entsprechen.

Wir wollen den Kundennutzen noch

stärker in den Mittelpunkt stellen“, be -

gründet Melissa Noll den Relaunch der

bisherigen Internetseiten. Der vierte

Internetauftritt der IHK, die Vorläufer

gingen 1996, 2002 und 2008 an den

Start, bietet „Optimierungen hinsichtlich

der Funktionalität bei der Informations -

präsentation und -suche. Die Umstellung

ist nicht zuletzt notwendig, weil die

Technik von heute mehr kann als noch

vor wenigen Jahren“, ergänzt Noll. So

wurde der neue Internetauftritt den

heutigen technischen Möglichkeiten

angepasst und kann demnächst auch

auf Tablets und Smartphones jeder Zeit

genutzt werden.

In einem neuen Design präsentiert die

IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern

seit Anfang Oktober ihre vielfältigen

Online-Angebote. Die Homepage

www.hanau.ihk.de erfuhr im Zuge

des Relaunchs eine neue, noch klarere

Strukturierung. Die übersichtliche Dar -

stellung von Informationen hilft den

Besuchern, sich schneller zu orientieren.

Mit wenigen Klicks gelangen die User

an die gewünschte Information.

Die neue Startseite von www.hanau.ihk.de

empfängt den Nutzer mit einer virtuellen

rotierenden Plattform. Die Angebotstafel

bietet Informationen zu Themen wie

E-Commerce, Unternehmensnachfolge

und -gründung, Umweltschutz im Unter -

nehmen, Pflichtangaben auf Rechnun -

gen. Auch Fragen rund um den Ex- und

Import sowie Informationen zu dualen

Studiengängen und weiteren beruflichen

Ausbildungswegen finden sich mit ein

bis zwei Klicks. Viele Nutzer besuchen

www.hanau.ihk.de regelmäßig, um

Musterverträge und neue Merk blätter

einzusehen – dieser Serviceteil wurde

deutlich erweitert. Nutzer kommen

schnell und gezielt an die ge wünschten

Informationen über die Voll textsuche,

sofern sie sich nicht über die Menü füh -

rung leiten lassen wollen. w

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 33


IHK intern

Ausbildung geschätzt,

aber unbekannt

IHK im Dialog mit türkisch-stämmigen Mitgliedern

Türkische Delegation

zu Besuch

Die türkischen Unternehmer zeigten sich

auch bei Kelivplast sehr interessiert.

Eine zehnköpfige Wirtschaftsdele gation

aus der türkischen Region Bursa war

am 18. September zu Gast im Main-

Kinzig-Kreis. Die Region im Nord westen

der Türkei gilt als Wachstums lokomotive

und attraktiver Standort für deutsche

Unternehmen. Mit gutem Grund unterzeichnete

das Land Hessen im Oktober

2010 einen Partnerschafts vertrag mit

Bursa. Eine weitere Partner schaft besteht

zwischen der Stadt Nilüfer, ebenfalls aus

der Region Bursa, und Hanau.

Die Visite der türkischen Unternehmer

er folgte nach dem Besuch der „Auto me -

chanika“. Im Main-Kinzig-Kreis standen

zwei Automobil-Zulieferer auf dem

Programm: Es ging zu der Veritas AG

in Gelnhausen und zu Kelivplast GmbH

in Linsengericht. Beide Spezialisten sind

weltweit mit Erfolg tätig. Bei einem Rund -

gang durch die Produk tionshallen zeigten

sich die türkischen Ge schäftsleute sehr

interessiert. Es wurden direkt Kon takte

ge knüpft, die bei ei nem gemeinsamen

Abendessen vertieft wurden.

Salih Tasdirek, IHK-Vizepräsident und

Ge schäftsführer der Firma Sicherheits -

tech nik Erbacher + Kolb GmbH in Main -

tal, begleitete die Delegation durch den

Main-Kinzig-Kreis gemeinsam mit Haupt -

geschäftsführer Dr. Gunther Quidde. w

Konsul Özkan Durmaz (hinten r.) lobte die IHK-Spitze für ihr vorbildliches Engagement in der

wirtschaftlichen Selbstverwaltung – zur Freude von IHK-Vizepräsident Salih Tasdirek, Haupt -

geschäftsführer Dr. Gunther Quidde und Präsident Dr. Norbert Reichhold (hinten, v.l.).

freue mich sehr, dass die duale

„IchAusbildung auch bei türkischstämmigen

Unternehmen einen so

guten Ruf hat. Leider aber nur bei denen,

die sie kennen. Das sind noch viel zu

wenige. Da müssen wir als Industrieund

Handelskammer noch viel mehr in -

formieren“, fasste Dr. Norbert Reichhold,

Präsident der IHK Hanau-Gelnhausen-

Schlüchtern, das Ergebnis eines Treffens

mit türkisch-stämmigen Unternehmern

zusammen.

Seit der Wahl von Salih Tasdirek, Ge -

schäftsführer der „Sicherheitstechnik

erbacher + kolb GmbH“ in Maintal, und

selbst aus der Türkei stammend, zum

IHK-Vizepräsidenten, intensiviert die IHK

ihren Kontakt zu Unternehmern, deren

Wurzeln in der Türkei liegen. Zu dem

Treffen am Montagabend waren gut

20 Unternehmensvertreter aus dem

ganzen Main-Kinzig-Kreis gekommen

sowie Konsul Özkan Durmaz vom türkischen

Generalkonsulat in Frankfurt.

Durmaz lobte das ehrenamtliche En -

gagement Tasdireks in der IHK-Vollver -

sammlung als Vorbild für andere.

Bilder: IHK

Bei der angeregten Diskussion wurde

deutlich, dass vielen Unternehmerinnen

und Unternehmern der Kontakt zur IHK

fehlt und ihnen deswegen gar nicht

bekannt ist, auf wie vielen Gebieten sie

dort Unterstützung erhalten können.

Ganz besonders trifft das auf Fragen rund

um die Berufsausbildung zu. Auch deshalb

wurde vereinbart, dass Anfang 2015

ein erneutes Treffen stattfinden soll, bei

dem es dann vor allem um die duale

Ausbildung gehen wird. w

34 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


Niemand sollte glauben, er könne alles allein und in die Position seines Gegenübers zu versetzen

sei nicht auf die Hilfe anderer angewiesen. Das und zu überlegen: Was würde ich erwarten, wenn

gesunde Maß an Vertrauen in die eigene Person ich diesen Auftrag bekäme? Für eine effektive

darf auch nicht zur Selbstüberschätzung führen. Die Zusammenarbeit, etwa mit den Banken und mit

Geschäftsidee kann noch so genial sein, deshalb Partnern auf den Beschaffungsmärkten, muss man

strömen die Kunden noch lange nicht in Scharen. stets präzise und zeitnah kommunizieren. Ein Zulieferer

muss grundsätzlich wissen, welches Produkt

in welcher Menge und Qualität sein Kunde wann

Die unternehmerische Grundeinstellung von ihm erwartet. Allein dieses Wissen beugt

Als Geschäftsperson ist man in vielfältigen

schon dem Entstehen teurer Missverständnisse vor.

Kundenbeziehungen verflochten. Hinter dieser

Erkenntnis steht: Jeder ist immer gleichzeitig Eine unternehmerische Grundeinstellung bildet

Kunde und Auftragnehmer. Der Kunde erwartet, die Basis für den Gründungsprozess. Aber es

dass auf seine Wünsche eingegangen wird. bedarf vieler Anstrengungen, um dahin zu

Genauso muss der Auftragnehmer aber davon kommen, wohin man will.

ausgehen können, dass er den Kundenwunsch in

einer Form erhält, damit er ihn auch bestmöglich Jeder Jungunternehmer, der Teil der hessischen

erfüllen kann. Daher ist es von Vorteil, sich immer Wirtschaftsstrukturen werden möchte, hat stets

u

Existenzgründung und Unternehmensförderung

Portal zur Unternehmens -

nachfolge gestartet

Berliner EMF-Institut rückt den Mittelstand in den Fokus

Broschüre für

Existenzgründer

Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

Im Einzelhandel fällt das Fehlen von Nachfolgern

besonders auf – betroffen sind aber alle Branchen.

Der Leitfaden „Ich mache mich selbstständig.

Hessen hilft dabei“ des

Hessischen Ministeriums für Wirtschaft,

Energie, Verkehr und Landesentwicklung

ist wieder erhältlich. Er enthält die aktuellen

Förderprogramme des Landes und

kann ab sofort online heruntergeladen

werden unter www.existenzgruendunghessen.de.

Die PDF-Datei nennt ferner die

wichtigsten Hilfen für eine Existenz -

gründung in Hessen und gibt einen

ersten Überblick über die notwendigen

Schritte auf dem Weg in die Selbst -

ständigkeit.

Neben dem bewährten Internet-

Portal www.nexxt-change.org

gibt es seit kurzem auch Tipps zur

Unternehmensnachfolge unter

www.nachfolge-in-deutschland.de.

Mit der Website und den entwickelten

Tools will das Institut für Entrepreneur -

ship, Mittelstand und Familienunterneh

men (EMF) der Hochschule für

Wirtschaft und Recht Berlin neue Wege

der Wissens ver mittlung gehen.

Die neue Website bietet verschiedene

Angebote zur Unternehmensnachfolge:

In dem interaktiven Episodenfilm „Wer

wird Chef?“ können die Benutzer selbst

entscheiden, wie der Film weitergeht und

wer letztendlich Nachfolgerin oder Nach -

folger des vorgestellten Unternehmens

werden soll. Der „nachfolg-o-mat“ ist ein

systematisches Tool zur Identifizierung

von Wissenslücken oder Handlungs -

bedarf bei Nachfolgeinteressierten und

gibt individuelle Informationen. Das

ebenso neu entwickelte „nachfolgewiki“

stellt ein umfassendes, öffentlich zu -

gängliches Online-Lexikon zur Unterneh -

mensnachfolge dar, das durch die Beteili -

gung der Benutzer weiter wachsen soll.

Über die Ziele sagt die Leiterin des

Projektes, Professor Dr. Birgit Felden:

„Wer sich mit dem Thema Unterneh mens -

nachfolge beschäftigt, denkt schnell nur

an Probleme, im besten Fall an ‚Heraus-

forderungen‘. Nie aber an Spaß und

Innovation. Mit dem Projekt wollen wir

dem verstaubten Image der Unterneh -

mensnachfolge vor allem durch neue

Kommunikationswege einen frischen

Anstrich geben, mit den gängigen

Klischees aufräumen und Menschen

für das Thema begeistern.“

Über 100.000 Unternehmen stehen

deutschlandweit vor einem Generations -

wechsel. Damit kommt Unternehmens -

nachfolgern eine große Bedeutung für den

Erhalt von mittelständischen Wirt schafts -

strukturen und Arbeitsplätzen zu. w

Hessisches Ministerium für Wirtschaft,

Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Ihr Weg in die

Selbstständigkeit

Unternehmerischer Erfolg basiert auf vielen

Faktoren. Grundsätzlich fallen diese entweder

in den Bereich fachlicher Qualifikation oder in

den der Persönlichkeit. So hilft es einem nicht,

wenn man ein wunderschönes Hotel in einer

Bilderbuchlage besitzt, aber gleichzeitig der

unfreundlichste Hotelier der Welt ist.

2.1 Setzen Sie Prioritäten !

Das eigene Unternehmen

„Die Landesregierung möchte die Kultur

der Selbstständigkeit und der Übernahme

unternehmerischer Verantwortung

weiter beleben“, sagte Wirtschafts -

minister Tarek Al-Wazir anlässlich der

Vorstellung der neuen Broschüre. Wie Al-

Wazir weiter betonte, bietet das Land

unter anderem „über die Wirtschaftsund

Infrastrukturbank Mikrodarlehen im

Bereich zwischen 3.000 und 15.000 €

an“. Das Land wolle eine Finanzierungs -

lücke für Existenzgründer schließen. w

1 SELBSTSTÄNDIGKEIT HEUTE 3 SELBSTSTÄNDIGKEIT NACH PLAN

2 IHR WEG IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT

4 SELBSTSTÄNDIG IN HESSEN

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 35


Handelsregister

Neueintragungen

HRA 93244 – 3.7.14:

KS-Immo GmbH & Co. KG,

63589 Linsengericht (Lagerhausstr. 7-9).

Pers. haftende Gesellschafterin: KS-

Show Verwaltungs GmbH (AG Hanau

HRB 94307), Linsengericht.

HRA 93245 – 8.7.14:

ERP Basis Consulting KG,

63505 Langenselbold (Gartenstr. 38).

Pers. haftender Gesellschafter:

Ahmet Akayoglu, Langenselbold.

HRA 93246 – 16.7.14:

Birkenhof KG, 63486 Bruchköbel

(An der Landwehr 6). Pers. haftender

Gesellschafter: Thomas Zell, Bruchköbel.

HRA 93247 – 17.7.14:

Klaus Kleinhens e. K., 63628 Bad Soden-

Salmünster (Grimmelshausenstr. 13).

Inhaber: Klaus Kleinhens, Bad Soden-

Salmünster.

HRA 93248 – 22.7.14:

Seniorenresidenz Brennabor GmbH &

Co. KG, 63452 Hanau (Ulanenplatz 6).

Pers. haftende Gesellschafterin:

Gesundheitscampus Beteiligungs- und

Geschäftsführungs-GmbH (AG Hanau

HRB 94335), Hanau.

HRA 93249 – 31.7.14:

SAMVARDHANA MOTHERSON

PLASTIC SOLUTIONS GmbH & Co. KG,

63486 Bruchköbel (Hailerer Str. 24).

Pers. haftende Gesellschafterin: SAM-

VARDHANA MOTHERSON POLYMERS

MANAGEMENT GERMANY GmbH (AG

Hanau HRB 94888), Bruchköbel.

HRB 94870 – 10.07.14:

STER GmbH, 63571 Gelnhausen

(Zum Wartturm 3). Gegenstand:

Fahrzeugvermietung, An- und Verkauf

von Kraftfahrzeugen, Nutzfahrzeugen

und dazugehörigen Teilen sowie die

Dienstleistung im Güterkraftverkehr

und an Nutzfahrzeugen. Stammkapital:

25.000 €. GF: Adem Karagöz, Frankfurt.

HRB 94871 – 10.07.14:

ZTK Müller GmbH, 63517 Rodenbach

(Vorm Hain 8a). Gegenstand: Bearbei -

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Vertriebsbüro 65439 Flörsheim

tung von Metallteilen im Bereich

Zerspanungstechnik. Stammkapital:

25.000 €. GF: Willibald Müller,

Blankenbach.

HRB 94872 – 10.07.14:

My Team Services GmbH, 63619 Bad Orb

(Frankfurter Str. 15). Gegenstand:

Gebäudereinigung, Baureinigung,

Personaldienstleistungen sowie die

Arbeits- und Auftragsvermittlung.

Stammkapital: 25.000 €. GF: Rosen

Mitkov Koruev, Offenbach. Nicht mehr

GF: Efkan Polat, Frankfurt. Sitzver le -

gung der Gesellschaft von Frankfurt

(bisher AG Frankfurt HRB 91843) nach

Bad Orb.

HRB 94873 – 10.07.14:

Aktiv Group UG (haftungsbeschränkt),

63477 Maintal (Karl-Leis-Str. 2).

Gegenstand: Die Verwaltung des

eigenen Vermögens, gewerbsmäßige

Arbeit nehmerüberlassung und

Personal vermittlung sowie erlaubnisfreie

Kleintransporte, Umzugs- und

Containerdienstleistungen, Immo -

bilienhandel sowie Im- und Export.

Stammkapital: 10.000 €. Nicht mehr

GF: Bernd J. J. Coir, Stolberg. GF: Hatice

Demir, Hanau. Sitzverlegung der Gesell -

schaft (bisher AKT!V Unternehmensund

Personalkonzepte UG (haftungsbeschränkt))

von Paderborn (bisher AG

Paderborn HRB 11266) nach Maintal.

HRB 94874 – 14.7.14:

Schramm Tuning GmbH, 61130 Nidderau

(In den Borngärten 6). Gegenstand:

Fahrzeugtuning (Chiptuning) sowie

Verkauf und Vertrieb von Kfz-Tuning -

zubehör. Stammkapital: 25.000 €.

GF: Michael Schramm, Nidderau.

HRB 94875 – 16.7.14:

Insam GmbH, 63639 Flörsbachtal

(Würzburger Str. 59). Gegenstand:

Verkauf und Vermietung von Flur -

förder zeugen sowie industrielle

Dienstleistungen. Stammkapital:

25.000 €. GF: David Lüdtke, Flörsbach -

tal. Sitzverlegung der Gesellschaft von

Berlin (bisher AG Berlin Charlottenburg

HRB 151624 B) nach Flörsbachtal.

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HRB 94876 – 17.7.14:

DEKO Dietz GmbH, 63584 Gründau

(Industriestr. 2). Gegenstand: Handel

mit Dekorations- und Hygieneartikeln.

Stammkapital: 25.000 €.

GF: Reinhard Dietz, Hanau. Einzel pro ku -

ren: Laura Dietz, Hanau, Jennifer Dietz,

Hanau, und Heike Dietz, Hanau.

HRB 94877 – 17.7.14:

BX 1 UG (haftungsbeschränkt),

63526 Erlensee (Beethovenstr. 30).

Gegenstand: Groß- und Einzelhandel

von Erotikartikeln, LED-Licht-Technik

(Showroom) sowie Vertrieb von Möbeln

und Wohnaccessiores, Mouvie-Lounges.

Stammkapital: 2.500 €.

GF: Levente Talabér, Rodenbach.

HRB 94878 – 17.7.14:

Triple-F-Fitness GmbH, 63477 Maintal

(Fechenheimer Weg 9). Gegenstand:

Entwicklung und Vertrieb von Kursund

Ausbildungsprogrammen für

Sportstudios, Trainer, Personaltrainer,

Physiotherapeuten, etc. auf Lizenzund/oder

Franchise-Basis, Entwicklung

und Betrieb und/oder Vermarktung von

Sportstudios und „Studio-im-Studio“

-Systemen, Handel mit allen hierfür

erforderlichen Produkten und Lieferung

aller hierfür benötigten Dienstleistun -

gen. Stammkapital: 25.000 €.

GF: Dirk Breitenbach, Maintal, Kirsten

Breitenbach, Maintal, Günther Dreher,

Maintal, und Simone Becker, Maintal.

HRB 94879 – 17.7.14:

viel schön UG (haftungsbeschränkt),

63526 Erlensee (Beethovenstr. 30).

Gegenstand: An- und Vermietung,

Umgestaltung und Verpachtung von

Spezialimmobilien, Konzeptionierung,

Lizenzgebung (eigene Marken),

Groß- und Einzelhandel und

Beratung. Stammkapital: 2.500 €.

GF: Jelka Talabér, Rodenbach.

HRB 94880 – 21.7.14:

BCS Business Charter Service GmbH,

63505 Langenselbold (Hanauer Landstr.

66b). Gegenstand: Vermittlung

von Geschäftsreisen im Bereich aller

Transportmittel sowie die Vermietung

von Flugreisen und die Vermietung von

Flugzeugen, eingeschlossen sind je doch

auch Vermittlung und Vermie tung von

Schiffen und Kraftfahrzeugen aller Art.

Stammkapital: 50.000 DEM. Nicht

mehr GF: Gerd Alexander Meranius,

Frankfurt. GF: Doris Inge Hanssen,

Frankfurt. Sitzverlegung der Gesell -

schaft von Frankfurt (bisher AG Frank -

furt HRB 42681) nach Langenselbold.

HRB 94881 – 21.7.14:

AS Konzept Bau GmbH, 63477 Maintal

(Marie-Curie-Ring 38). Gegenstand:

Hoch- und Tiefbau aller Art und

Vermittlung von Bauaufträgen.

Stammkapital: 25.000 €.

GF: Sandra Ahmetovic, Maintal.

HRB 94882 – 21.7.14:

inventDATA UG (haftungsbeschränkt),

63456 Hanau (Reitweg 15). Gegenstand:

Entwicklung, Betrieb und Verkauf von

Software und Dienstleistungen.

Stammkapital: 500 €.

GF: Christoph Oehmann, Hanau.

HRB 94883 – 22.7.14:

Corporate Momentum GmbH,

63619 Bad Orb (Frankfurter Str. 2).

Gegenstand: Die Beratung von

Organisationen, Unternehmen oder

Personen, insbesondere die Beratung

im Bereich strategischer und organisatorischer

Neuausrichtung, Personal -

auswahl und Entwicklung sowie das

Initiieren und Optimieren von Verände -

rungsprozessen (Change Manage -

ment). Stammkapital: 25.000 €.

GF: Michael Karl Spönlein, Frankfurt.

HRB 94884 – 23.7.14: AGA

Ambulanter Pflegedienst UG (haftungsbeschränkt),

63450 Hanau

(Nürnberger Str. 24). Gegenstand:

Betrieb eines ambulanten Pflege -

dienstes. Stammkapital: 1.000 €.

GF: Koray Köslü, Hanau.

HRB 94885 – 24.7.14:

ADCURAM Fertigbautechnik Holding

AG, 36381 Schlüchtern (Am Distelrasen 2).

Gegenstand: Verwalten eigenen

Ver mögens. Stammkapital: 50.000 €.

Vorstand: Thomas Probst, Berg.

Sitz verlegung der Gesellschaft von

München (bisher AG München

HRB 206561) nach Schlüchtern.

HRB 94886 – 24.7.14:

Combara IT Service Gesellschaft mbH,

63589 Linsengericht (Wingertshecke 1a).

Gegenstand: Fachliche Unterstützung,

Beratung und Einbringung von Dienst -

leistungen aller Art auf dem EDV-

Sektor sowie An- und Verkauf von Hardund

Software, insbesondere der Betrieb

von Rechenzentren sowie alle damit im

Zusammenhang stehenden Dienst -

leistungen. Stammkapital: 25.000 €.

GF: Norman Schäffer, Biebergemünd.

HRB 94887 – 25.7.14:

Kalabhai GmbH, 63571 Gelnhausen

(Altenhaßlauer Str. 21). Gegenstand:

Import sowie der Vertrieb von Waren

aller Art, insbesondere von Dental -

produkten. Stammkapital: 25.000 €.

GF: Aditya Rajen Nandwana,

Mumbai/Indien.

HRB 94888 – 29.7.14:

SAMVARDHANA MOTHERSON

POLYMERS MANAGEMENT GERMANY,

63486 Bruchköbel (Hailerer Str. 24).

Gegenstand: Halten und Verwalten

der Komplementärbeteiligung an der

SAMVARDHANA MOTHERSON PLASTIV

SOLUTIONS GmbH & Co. KG sowie das

Erbringen von Geschäftsführer dienst -

leistungen an dieselbe. Stammkapital:

25.000 €. GF: Andreas Heuser,

Bad Soden-Salmünster.

36 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


HRB 94889 – 30.7.14:

Hannibal Gaststättenbetriebs GmbH,

63457 Hanau (Heidelerchenweg 19).

Gegenstand: Einrichtung und Führung

von Gaststättenbetrieben. Stamm -

kapital: 30.000 €. GF: Christian Holle,

Hanau. Sitzverlegung der Gesellschaft

von Frankfurt (bisher AG Frankfurt

HRB 57865) nach Hanau.

HRB 94890 – 31.7.14:

Merkumo GmbH, 63457 Hanau

(Rodenbacher Chaussee 6). Gegen -

stand: Der Handel, die Promotion und

der Vertrieb sowie die Lagerhaltung

von Werbemitteln, insbesondere in der

Textilbranche. Stammkapital: 25.000 €.

GF: Mona Wilhelmini, Hanau. Sitzver le -

gung der Gesellschaft von Lohmar (bisher

AG Siegburg HRB 11709) nach Hanau.

HRB 94891 – 31.7.14: Auf der Brücke

Hotelbetreibergesellschaft mbH,

63456 Hanau (Lilienstr. 3). Gegenstand:

Der Erwerb und die Errichtung, Aus -

stattung und Verwaltung sowie der

Betrieb von Hotels sowie die Durch füh -

rung von Hausverwaltungen und alle

damit im Zusammenhang stehenden

Geschäfte. Stammkapital: 50.000 €.

GF: Kay Gather, Bendestorf.

HRB 94892 – 1.8.14:

ERBROSS GmbH, 63477 Maintal

(Westendstr. 74). Gegenstand: An- und

Verkauf sowie Im- und Export von Euro -

paletten und Gitterboxen. Stamm -

kapital: 25.000 €. Nicht mehr

GF: Ramazan Ertugrul, Altdorf. GF:

Abdulah Ogul, Hanau. Sitzverlegung

der Gesellschaft von Ergolding (bisher

AG Landshut HRB 9248) nach Maintal.

HRB 94893 – 4.8.14:

TL Bedachungen GmbH, 63543 Neuberg

(Friedrich-Ebert-Str. 52). Gegenstand:

Bedachungsarbeiten aller Art sowie

der Verkauf von Bedachungsmaterial

aller Art. Stammkapital: 25.000 €.

GF: Tobias Leupold, Neuberg

Veränderungen

HRA 93043 – 26.6.14:

Balas GmbH & Co. KG, 63517 Rodenbach

(Adolf-Reichwein-Str. 14-16). Pers. haftende

Gesellschafterin: Balas Verwal -

tungs-GmbH (AG Hanau HRB 94112),

Rodenbach. Prokura erloschen: Vardan

Balasanyan, Rodenbach. Durch Be -

schluss des AG Hanau (AZ. 70IN18/14)

vom 11.6.14 ist über das Vermögen der

Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet.

HRA 92842 – 27.6.14:

Fitness Total e. Kfm., 61137 Schöneck

(Nidderauer Str. 45). Durch Beschluss

des AG Offenbach (AZ. 8IN198/14)

vom 5.5.14 ist über das Vermögen der

Gesellschaft das Insolvenzverfahren

nach eröffnet.

HRA 91347 – 2.7.14:

Ottilie Henrich KG, 63628 Bad Soden-

Salmünster (Romsthaler Str. 43).

Durch Beschluss des AG Hanau

(AZ. 70IN46/14) vom 30.6.14 sind die

vorläufige Insolvenz und die Ver -

fügungs beschränkung aufgehoben.

HRA 5479 – 10.7.14:

Vacuumschmelze GmbH & Co. KG,

63450 Hanau (Grüner Weg 37).

Prokura erloschen: Dr. Jens Bärmann,

Wassenberg.

HRA 11084 – 17.7.14:

Heinrich August Balduff OHG Spessart

Quelle, 63599 Biebergemünd

(Hauptstr. 1). Jens Balduff, Bieber -

gemünd, und Hartmut Balduff,

Biebergemünd, pers. haftende

Gesell schafter.

HRA 12024 – 23.7.14:

KARLHEINZ SCHWING-Industriever -

tretung und Technisches Büro e. K.,

63579 Freigericht (Gewerbepark

Birkenhain 5a). Inhaber: Karlheinz

Schwing, Gelnhausen.

HRA 11457 – 30.7.14:

NTG Neue Technologien GmbH

& Co. KG, 63571 Gelnhausen

(Im Steinigen Graben 12-14). Prokura

erloschen: Gerhard Seidenkranz,

Gründau. Einzelprokura: Thomas Franz,

Freigericht. Gesamtprokura:

Armin Schneeweis, Jossgrund.

HRA 11407 – 30.7.14:

Spessart-Apotheke, Inhaber Bernhard

Lobentanzer e. K., 63619 Bad Orb

(Hauptstr. 68). Pers. haftende Gesell -

schafterin: Erika Ellinghaus, Bad Orb.

Inhaber: Bernhard Lobentanzer, Bad

Orb. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Die Firma ist geändert.

HRA 92955 – 4.8.14:

MainGrund GmbH & Co. KG,

63477 Maintal (Lindenstr. 5). Pers.

haftende Gesellschafterin und Liqui -

datorin: MainGrund Wohnen GmbH

(AG Hanau HRB 94081), Maintal.

Liquidator: Jörg Arnholdt, Maintal.

Durch rechtskräftigen Beschluss des AG

Hanau (AZ. 70IN300/13) vom 4.7.14 ist

die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft

mangels Masse abgelehnt. Die Gesell -

schaft ist aufgelöst. Von Amts wegen

eingetragen.

HRA 92190 – 5.8.14:

H. P. Müller GmbH & Co. KG,

63594 Hasselroth (Industriestr. 2).

Durch Beschluss des AG Hanau

(AZ. 70IN249/14) vom 30.7.14 ist ein vor -

läufiger Insolvenzverwalter bestellt

und zusätzlich angeordnet, dass

Verfügungen der Gesellschaft nur mit

Zustimmung des vorläufigen

Insolvenzverwalters wirksam sind.

HRB 94154 – 20.6.14:

Pro Feet Functional Wear GmbH,

63452 Hanau (Sophie-Scholl-Platz 2).

GF: Alexander Klinger, Vaterstetten.

HRB 93693 – 23.6.14:

Lifestyle Handels GmbH, 63450 Hanau

(Große Dechaneistr. 39). GF: Renate

Reichardt, Hanau. Durch rechtskräftigen

Beschluss des AG Hanau (AZ.

70IN388/13) vom 29.4.14 ist die Eröff -

nung des Insolvenzverfahrens über das

Vermögen der Gesellschaft mangels

Masse abgelehnt. Die Gesellschaft ist

aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen.

HRB 92981 – 23.6.14:

R+F Catering Service UG (haftungs -

beschränkt), 63526 Erlensee (August-

Bebel-Str. 6). GF: Renate Rack, Erlensee.

HRB 91741 – 23.6.14:

AW Attraktives Wohnen Verwaltung

GmbH, 63636 Brachttal (Am Steinches -

küppel 10). Liquidator: Andreas Wagner,

Rödermark Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 92700 – 24.6.14:

Dr. Büttner Beteiligungs GmbH,

36381 Schlüchtern (Ziegelhütte 2).

GF: Sarah Goldbach, Bad Soden-

Salmünster.

HRB 91761 – 25.6.14:

SolviCore Management GmbH,

63457 Hanau (Rodenbacher Chaussee 4).

Nicht mehr GF: Dr. Alessandro Ghielmi,

Frankfurt.

HRB 4431 – 25.6.14:

Bella Baubetriebs GmbH, 63450 Hanau

(Am Freiheitsplatz 14). Nicht mehr GF:

Luigi Bella, Hanau. GF: Bajro Jamakpvic,

Maintal.

HRB 12151 – 25.6.14:

Dachdecker Viehmann GmbH,

63571 Gelnhausen (Am Spitalacker 12).

Nicht mehr GF: Edgar Kaiser, Geln hau -

sen. GF: Bettina Kaiser, Gelnhausen, und

Verena Kaiser-Rudzinski, Gelnhausen.

HRB 11656 – 25.6.14:

Schaaf Gruppe GmbH, 63571 Gelnhausen

(Lohmühlenweg 15). Einzelprokura:

Thorsten Schaaf, Linsengericht.

HRB 7307 – 25.6.14:

MEDYA Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, 63477 Maintal (Bruno-

Dressler-Str. 16). Durch Beschluss des

AG Hanau (AZ. 70IN58/14) vom 18.6.14

ist über das Vermögen der Gesellschaft

das Insolvenzverfahren eröffnet. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts

wegen eingetragen.

HRB 93745 – 26.6.14:

Schaaf Software GmbH,

63571 Gelnhausen (Lohmühlenweg 15).

GF: Ingrid Schaaf, Linsengericht.

Prokura erloschen: Ingrid Schaaf,

Linsengericht. Einzelprokura:

Thorsten Schaaf, Linsengericht.

HRB 94012 – 26.6.14:

Räderwelt Automobiltechnik UG

(haftungsbeschränkt), 63594 Hasselroth

(Max-Planck-Str. 7). GF: Bernd Knabe,

Freigericht.

HRB 93822 – 26.6.14:

Mammut Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

36381 Schlüchtern

(Akazienstr. 25). Liquidatorin: Anja

Carina Amend-Schwier, Schlüchtern.

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Durch rechtskräftigen Beschluss des AG

Hanau (AZ. 70IN55/14) vom 4.6.14 ist

die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft

mangels Masse abgelehnt. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts

wegen eingetragen.

HRB 92484 – 26.6.14:

MS Mobile Services GmbH,

63477 Maintal (Wilhelm-Röntgen-

Str. 3). GF: André Driesen, Krefeld.

HRB 1163 – 26.7.14:

„Comoedienhaus Wilhelmsbad

Betriebsgesellschaft in Hanau mit

beschränkter Haftung“, 63450 Hanau

(Steinheimer Str. 1b). Neuer Gegen -

stand: Ausbau des historischen Scheu -

nentheaters mit Nebengebäuden in

Hanau-Wilhelmsbad und die Förde -

rung der Kunst durch Bühnen- und

Konzertaufführungen, Vorträge mit

künstlerischem Inhalt und die Förde -

rung der Volksbildung durch wissenschaftliche

oder lehrreiche Vorträge.

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 37


Handelsregister

HRB 92734 – 26.6.14:

BIO-ENERGIE-TECH GmbH, 63619 Bad

Orb (Würzburger Str. 35). Liquidator:

Klaus Borbe, Gelnhausen. Durch Be -

schluss des AG Hanau (AZ. 70IN202/09)

vom 30.4.14 ist das Insolvenzverfahren

nach Schlussverteilung aufgehoben.

HRB 94052 – 27.6.14:

Equipe GmbH, 63450 Hanau (Salzstr. 28).

Neuer Gegenstand: Durchführung von

Buchhaltungsarbeiten, der Daten -

erfassungsdienst, die Unternehmens -

beratung und sonstige Bürodienst -

leistun gen sowie der Betrieb einer

Handelsagentur und die Vermittlung

von Immobilien und Finanzierung.

Nicht mehr GF: Levent Tokgöz, Hanau.

GF: Gülseren Salman, Kahl.

HRB 94124 – 29.6.14:

A E R – Entkernung UG (haftungsbeschränkt),

63452 Hanau (Breslauer

Str. 12). Nicht mehr GF: Lörincz Balogh,

Maintal. GF: Mohammad Ahmad

Kahloon, Nidderau.

HRB 92618 – 30.6.14:

Denizline Logistik GmbH, 63526 Erlensee

(Dieselstr. 1). Neuer Gegenstand: Arbeit -

nehmerüberlassung, soweit nicht

erlaubnispflichtig. Durchführung von

Dienstleistungen im Güter-Nah- und

Fernverkehr, soweit dies genehmigungspflichtig

ist, die Vermittlung von

Transportgütern, Im- und Exportwaren

aller Art mit Ausnahme von erlaubnispflichtigen

Gütern, die Durchführung

von genehmigungsfreien Spezial trans -

porten sowie alle damit im Zusammen -

hang stehende Geschäfte. Nicht mehr

GF: Nurettin Büyükkoc, Erlensee.

GF: Abdulhakim Deniz, Alzenau.

HRB 94339 – 30.6.14:

M-Parts GmbH, 63457 Hanau

(Voltastr. 10). Neues Stammkapital:

75.000 €.

HRB 6131 – 30.6.14:

Odenwälder Hartstein-Industrie Ge sell -

schaft mit beschränkter Haftung,

63457 Hanau (Lise-Meitner-Str. 35).

Prokura erloschen: Michael Todzi,

Bad Kreuznach.

HRB 94580 – 30.6.14:

Werkschutz und Sicherheitsdienst

GmbH, 63505 Langenselbold (Birkenstr.

1). Liquidator: Hartmut Hoppek,

Langenselbold. Prokura erloschen:

Elvira Hoppek, Langenselbold.

HRB 12843 – 1.7.14:

Gamma Logistik Willi Weingärtner

GmbH, 63571 Gelnhausen (Frankfurter

Str. 15). Nicht mehr GF: Willi Weingärt ner,

Hasselroth. GF: Patrick Weingärtner,

Hasselroth.

HRB 90124 – 1.7.14:

ALSA-GmbH, 36396 Steinau a. d. Str.

(Heideküppel 2). Prokura erloschen:

Steffen Friedrich, Wolfenbüttel. Gesamt -

prokura: Roland Straub, Neuenstadt.

HRB 6155 – 1.7.14:

LOGIPART Gesellschaft für Logistik

& Dienstleistungen mbH, 63505 Lan -

gen selbold (Hasselbachstr. 2). Nicht

mehr GF: Krine Heyenga, Steinau a. d. Str.

HRB 6134 – 2.7.14:

MHI Mitteldeutsche Hartstein-

Industrie GmbH, 63457 Hanau

(Lise-Meitner-Str. 35). Prokura erloschen:

Michael Todzi, Bad Kreuznach.

HRB 94348 – 2.7.14:

Bioc Bau GmbH, 63477 Maintal

(Fechenheimer Weg 11). Nicht mehr

GF: Serif Vatic, Frankfurt. GF: Miroslav

Kortmann, Povazska Bystrica/Slowakei.

HRB 11066 – 2.7.14:

sfm medical devices GmbH,

63607 Wächtersbach (Brückenstr. 5).

Gesamtprokura: Christina Poliart,

Oestrich-Winkel.

HRB 4896 – 2.7.14:

Ingenieurgesellschaft Müller mbH,

61137 Schöneck (Otto-Hahn-Str. 3). Ge -

samtprokuren: Andreas Möller, Frank -

furt, und Antonio Catapano, Echzell.

HRB 6319 – 2.7.14:

SR Stainless Recycling GmbH,

63456 Hanau (Dieselstr. 12). GF: Sébastien

Repetti, Schöffilsdorf/Schweiz.

HRB 91139 – 4.7.14:

Active 4 GmbH, 63486 Bruchköbel

(Keltenstr. 13). Nicht mehr

GF: Judith Brühmann, Hanau.

GF: Michael Brühmann, Bruchköbel.

HRB 91707 – 4.7.14:

VAC Finanzierungs GmbH,

63450 Hanau (Grüner Weg 37). Prokura

erloschen: Rüdiger Fischer, Augsburg.

HRB 4435 – 4.7.14:

G e f d a Gesellschaft für Daten -

erfassung mit beschränkter Haftung,

63505 Langenselbold (Am Seegraben 6).

GF: Thorsten Puth, Schöneck. Prokura

erloschen: Thorsten Puth, Schöneck.

HRB 12383 – 4.7.14:

Rasch Heizung Lüftung Sanitär Elektro

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, 63636 Brachttal (Brachtstr. 11).

Neues Stammkapital: 25.600 €.

GF: Maximilian Gädtke, Brachttal.

HRB 11383 – 4.7.14:

Schöhl Haustechnik GmbH,

63633 Birstein (Lauterbacher Str. 13).

Nicht mehr GF: Werner Schöhl, Birstein.

GF: Johannes Schöhl, Birstein. Einzel -

prokuren: Regina Schöhl, Birstein,

und Ines Schöhl, Birstein.

HRB 92080 – 4.7.14:

Reitanlage Waldhof GmbH,

63505 Langenselbold (Waldhof 1).

Neuer Gegenstand: Betrieb einer

Reitanlage mit einem angegliederten

Reitschul betrieb, der Handel mit

Reitsportarti keln, der Handel und

Verleih von Pferde transportern sowie

der Betrieb einer bäuerlichen Schankund

Speisewirtschaft.

HRB 7108 – 4.7.14:

AnRatec GmbH, 63456 Hanau (Am

Bieberbrunnen 14). Neuer Gegenstand:

Entwicklung, Produktion, Handel und

Vertrieb von Produkten aller Art für

die Wasseraufbereitung und den

Betrieb und die Ausstattung von

Schwimm bädern und Freizeitanlagen.

Nicht mehr GF: Ralf Bentz, Hanau.

GF: Ralph Ziegler, Hanau.

HRB 6900 – 7.7.14:

Stadtverkehr Maintal GmbH,

63477 Maintal (Berliner Str. 31). Neuer

Gegenstand: Die Beförde rung von

Personen mit Kraftfahr zeu gen, insbesondere

die Planung, Organisa tion und

die Durchführung des Stadt verkehrs

der Stadt Maintal im Konzes sions -

gebiet. Gegenstand ist weiterhin

a) die Erzeugung, der Bezug, die Fort -

leitung, die Verteilung und die Liefe -

rung von elektrischer Energie, Daten,

Wärme, Gas und Wasser, b) der Bau und

Betrieb von Versorgungsanlagen zu

den unter a) genannten Zwecken,

c) die kommunale Abfallsammlung,

Wert stoff sammlung und –verwertung,

Sperrmüllentsorgung, Entsorgungs -

leistungen für Unternehmen, Abfall -

verwertung, Behälter- und Container -

dienst, d) der Bau und Betrieb von

Verwertungs- und Entsorgungs -

anlagen zu den unter c) genannten

Zwecken. Nicht mehr GF: Peter Seitz,

Maintal. GF: Werner Zang, Gelnhausen.

HRB 94073 – 7.7.14:

Hübner Haustechnik GmbH,

63517 Rodenbach (Auheimer Str. 22).

Nicht mehr GF: Alexander Schejbal,

Rodenbach. GF: Dirk Hübner, Erlensee.

38 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


HRB 93093 – 8.7.14:

Hanau Wirtschaftsförderung GmbH,

63452 Hanau (Hessen-Homburg-Platz 7).

Einzelprokura: Matthias Mainka, Hanau.

HRB 94233 – 8.7.14:

Paperchine GmbH, 63477 Maintal (Am

Kreuzstein 80). Nicht mehr GF: Johann

von Asten, Mount Pleant/USA. GF:

Hubert Cremer, Welkenraedt/Belgien.

HRB 5523 – 8.7.14:

JK Phoenix GmbH, 63543 Neuberg

(Im Unterfeld 23). Neuer Gegenstand:

Wasser-, Sturm-, Kanal- und Brand-

Schadensanierung sowie der Handel

mit Heizungs-, Sanitär- und Baustoffen.

Neues Stammkapital: 165.000 €.

GF: Sina Mühlbert, Heusenstamm,

Andreas Reinhard Walter Gunkel,

Rödermark, und Heike Kunert, Hanau.

HRB 93002 – 9.7.14:

new technology IT-services gmbh,

63450 Hanau (Hospitalstr. 22).

GF: Petra Ihl, Erlensee.

HRB 91707 – 9.7.14:

VAC Finanzierungs GmbH, 63450

Hanau (Grüner Weg 37). Prokura erloschen:

Dr. Jens Bärmann, Wassenberg.

HRB 90616 – 9.7.14:

Franz Josef Wolf GmbH, 63628 Bad

Soden-Salmünster (Hanauer Landstr. 16).

Nicht mehr GF: Martin Wolf, Bad Soden-

Salmünster.

HRB 94120 – 9.7.14:

M. S. Maré Securitas Service UG

(haftungsbeschränkt), 63477 Maintal

(Goethestr. 127). Nicht mehr GF:

Mehmet Durmaz, Frankfurt.

Liquidator: Cicek Canakoglu, Maintal.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 3364 – 9.7.14:

HERAEUS HOLDING Gesellschaft mit

beschränkter Haftung, 63450 Hanau

(Heraeusstr. 12-14). GF: Rolf Wetzel,

Bad Homburg. Prokura erloschen:

Rolf Wetzel, Bad Homburg.

HRB 5772 – 10.7.14:

Winterling GmbH, 63486 Bruchköbel

(Hauptstr. 24). Liquidatorin:

Gerda Winterling, Hanau.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 90591 – 10.07.14:

BIEN-Zenker AG, 36381 Schlüchtern

(Am Distelrasen 2). Die Gesellschaft ist

als übertragender Rechtsträger nach

Maßgabe des Verschmelzungs ver -

trages vom 11.4.14 mit der ADCURAM

Fertigbautechnik Holding AG

(AG München HRB 206561), München,

verschmolzen.

HRB 7367 – 10.7.14:

E. S. Chemtrade GmbH, 63486

Bruchköbel (Keltenstr. 16). Nicht mehr

GF: Raimund Ebbecke, Hanau. GF:

Dr. Peter Reinhard Schick, Leverkusen.

HRB 11893 – 10.7.14:

Verlag H. G. Bernert GmbH,

63571 Gelnhausen (Barbarossastr. 5).

Nicht mehr GF: Dr. Wolfgang Maaß,

Gießen.

HRB 6815 – 11.7.14:

HOS Solutions GmbH, 63526 Erlensee

(Gustav-Hoch-Str. 11). Neuer Gegenstand:

Handel mit Waren aller Art, organisatorische

und kaufmännische Dienst -

leistungen, Service-Dienstleistungen,

Gebäudereinigung, Ordnungsdienste

(ohne Bewachungstätigkeit), Kfz-

Aufbereitung, Kfz-Im- und Export.

GF: Ilker Hos, Erlensee.

HRB 6064 – 14.7.14:

Darmstädter Asphalt-Mischwerke

GmbH, 63457 Hanau (Lise-Meitner-

Str. 35). GF: Dr. Robert Junold,

Langenselbold.

HRB 94444 – 14.7.14:

BAU MONT GmbH, 63456 Hanau

(Ludwigstr. 95). Liquidatorin: Nikola

Glusica, Hanau. Durch rechtskräftigen

Beschluss des AG Hanau (AZ. 70IN44/14)

vom 12.6.14 ist die Eröffnung des In -

solvenzverfahrens über das Vermögen

der Gesellschaft mangels Masse abgelehnt.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Von Amts wegen eingetragen.

HRB 94539 – 14.7.14:

Zustell- und Vertriebsgesellschaft

Hanau mbH, 63452 Hanau (Donaustr. 5).

Geschäftsanschrift: 60327 Frankfurt

(Hellerhofstr. 2-5). GF: Kirsten Beatrice

Kalkhof, Bruchköbel.

HRB 94419 – 14.7.14:

Rügert Finanzdienst- und Beteili gungs-

GmbH, 63456 Hanau (August-Fecher-

Str. 21). Liquidator: Fritz Rügert, Hanau.

HRB 3029 – 14.7.14:

F I L T A N Filter- Anlagenbau Gesell -

schaft mit beschränkter Haftung,

63505 Langenselbold (Gänsgasse 9).

Nicht mehr GF: Thomas Lach,

Langenselbold. GF: Manfred Lorey,

Langenselbold.

HRB 12136 – 16.7.14:

Golfplatz Trages GmbH, 63579 Freige -

richt (Hof Trages). Durch Beschluss

des AG Hanau (AZ. 70IN389/13) vom

7.7.14 ist über das Vermögen der

Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Von Die Gesellschaft ist auf -

gelöst. Von Amts wegen eingetragen.

HRB 3986 – 16.7.14:

EMEUV Inve GmbH Vermögensver -

waltung, 63454 Hanau (Kantstr. 1).

Liquidator: Hans Jürgen Ueberall,

Hanau. Durch rechtskräftigen Be -

schluss des AG Hanau (AZ. 70IN72/14)

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 39


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vom 3.6.14 ist die Eröffnung des Insol -

venzverfahrens über das Vermögen

der Gesellschaft mangels Masse abgelehnt.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Von Amts wegen eingetragen.

HRB 93696 – 16.7.14:

WECO Contact GmbH, 63452 Hanau

(Donaustr. 15). Nicht mehr GF: Heiner

Kammann, Ontario/Kanada.

HRB 94432 – 16.7.14:

PSU Beteiligungsgesellschaft mbH,

63571 Gelnhausen (Im Ziegelhaus 13).

Neues Stammkapital: 40.000 €.

HRB 94760 – 17.7.14:

LASA Services GmbH, 63477 Maintal

(Wilhelmsbader Str. 2b). Nicht mehr

GF: Selima Selimovic, Maintal.

GF: Klaus Dieter Nowak, Mainz.

HRB 1240 – 17.7.14:

Café Philosophenhöhe GmbH,

63619 Bad Orb (Habertalstr. 5).

Liquidator: Edmund Drisch, Bad Orb.

Durch rechtskräftigen Beschluss des AG

Hanau (AZ. 70IN311/11) vom 31.3.14 ist

das Insolvenzverfahren über das Ver -

mögen der Gesellschaft mangels einer

den Kosten des Verfahrens entsprechenden

Insolvenzmasse eingestellt.

HRB 4911 – 17.7.14:

Stahlbau Ebert GmbH, 63452 Hanau

(Friedberger Str. 4). GF: Klaus Dippel,

Hanau. Einzelprokuren: Markus Dörr,

Lohra, und Daniel Pister, Darmstadt.

HRB 91936 – 17.7.14:

Gemeinschaftskraftwerk Staudinger

Verwaltungs-GmbH, 63538 Großkrot -

zenburg (Hanauer Landstr. 150). Die

Gesellschaft ist als übertragender

Rechtsträger nach Maßgabe des Ver -

schmelzungsvertrages vom 7.7.14 sowie

der Zustimmungsbeschlüsse der

beteiligten Rechtsträger vom selben

Tag mit der E.ON Kraftwerke GmbH

(AG Hannover HRB 210145), Hannover,

verschmolzen.

HRB 4913 – 17.7.14:

Ullrich Oberflächentechnik-Vertriebs -

gesellschaft mbH, 63538 Großkrotzen -

burg (Humboldtstr. 11). Nicht mehr

GF: Katharina Magdalena Ullrich,

Großkrotzenburg. GF: Walter Franz

Ullrich, Großkrotzenburg. Prokura

erloschen: Walter Franz Ullrich,

Großkrotzenburg.

HRB 93895 – 17.7.14:

R + S solutions GmbH, 63452 Hanau

(Sophie-Scholl-Platz 2). Prokura erloschen:

Roland Fischer, Altenstadt.

HRB 94639 – 17.7.14:

Rack Architekten GmbH, 63571 Geln -

hausen (Herzbachweg 21). Neues

Stammkapital: 75.000 €. Prokura erloschen:

Gudrun Rack-Bader, Gelnhausen.

HRB 6092 – 18.7.14:

Sagerer Verwaltungsgesellschaft mbH,

63477 Maintal (Am Kreuzstein 83). Nicht

mehr GF: Hildegard Sagerer, Frankfurt.

GF: Herbert Sagerer, Kriftel.

HRB 11047 – 21.7.14:

NTG Neue Technologien Beteiligungs-

Gesellschaft mit beschränkter Haftung,

63571 Gelnhausen (Im Steinigen

Graben 12-14). Nicht mehr

GF: Gerhard Seidenkranz, Gründau.

HRB 11397 – 21.7.14:

Kurt Schilling GmbH, 63571 Gelnhausen

(Lagerhausstr. 15). Nicht mehr

GF: Gisela Schilling, Langenselbold.

GF: Kurt Schilling, Langenselbold.

HRB 6147 – 21.7.14:

Thermo Electron LED GmbH,

63505 Langenselbold (Robert-Bosch-

Str. 1). Nicht mehr GF: Iain Alasdair

Moodi, Rothbury/Großbritannien.

GF: Dr. Ralf Oliver Schleger, Bremen.

HRB 91522 – 21.7.14:

Klinikum Hanau GmbH, 63450 Hanau

(Leimenstr. 20). GF: Dr. André Michel,

Oftersheim. Prokura erloschen:

Dr. André Michel, Oftersheim.

HRB 93419 – 21.7.14:

HINLY Gastronomiebetrieb und

Verwaltung GmbH, 63454 Hanau

(Ankergasse 1). Durch Beschluss des AG

Hanau (AZ. 70IN175/14) vom 4.2.14 ist

ein vorläufiger Insolvenzverwalter

bestellt und zusätzlich angeordnet,

dass Verfügungen der Gesellschaft

nur mit Zustimmung des vorläufigen

Insolvenzverwalters wirksam sind.

HRB 94576 – 21.7.14:

HAlVent Beratungsgesellschaft mbH,

63450 Hanau (Hirschstr. 11). Neuer

Gegenstand: Baugeneralübernehmer -

tätigkeiten und Maklertätigkeiten

sowie Unternehmensberatung im

Wirtschaftsbereich.

HRB 11872 – 22.7.14:

BRM Brunnensanierung-Rhein-Main-

Bodensee GmbH, 63607 Wächtersbach

(Sophie-Knoth-Str. 29). GF: Günter

Meister, Wächtersbach.

HRB 4896 – 23.7.14:

Ingenieurgesellschaft Müller mbH,

61137 Schöneck (Otto-Hahn-Str. 3).

GF: Frank Müller, Bad Nauheim.

HRB 93268 – 23.7.14:

CCReMa UG (haftungsbeschränkt),

63477 Maintal (Taunusstr. 2g).

Liquidator: Peter Zimmer, Maintal.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 92424 – 24.7.14:

ATLAS Material Testing Technology

GmbH, 63589 Linsengericht

(Vogelsbergstr. 22). Nicht mehr

GF: Allan Imrie, Meerbusch. GF:

Emanuela Speranza, Paris/Frankreich.

HRB 11381 – 24.7.14:

Mootz und Partner GmbH, Versiche -

rungs makler, 63571 Gelnhausen

(Lohmühlenweg 29). Einzelprokura:

Björn Riebel, Großkrotzenburg.

HRB 2643 – 24.7.14:

Heraeus Materials Technology

Verwaltungs GmbH, 63450 Hanau

(Heraeusstr. 12-14). Gesamtprokura:

Franz Vollmann, Koppl.

HRB 91826 – 24.7.14:

MAP Logistik GmbH, 63526 Erlensee

(Dieselstr. 9). Nicht mehr

GF: Mimar Aydin, Erlensee.

HRB 93918 – 24.7.14:

Hahn GmbH, 63584 Gründau

(Alte Leipziger Str. 13). GF: Olaf Hahn,

Gründau.

HRB 93960 – 24.7.14:

KEV Küchen- und Elektro-Vertriebs -

gesellschaft in Gelnhausen GmbH,

63571 Gelnhausen (Lützelhäuser Weg 7-

11). Nicht mehr GF: Stephan Schmidt,

Trusetal. GF: Stefan Manche, Erlensee.

HRB 94303 – 24.7.14:

Hanauer Leseservice GmbH,

63452 Hanau (Donaustr. 5). Nicht mehr

GF: Kirsten Beatrice Kalkhof,

Bruchköbel. GF: Regina Schalinsky,

Usingen.

HRB 94885 – 24.7.14:

BIEN-ZENKER AG, 36381 Schlüchtern

(Am Distelrasen 2). Neuer Gegenstand:

Die Planung und Ausführung von

Bauten aller Art, insbesondere Bau und

Vertrieb von Fertighäusern, der Betrieb

einer Zimmerei und eines Hobelwerkes,

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40 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


der Erwerb, die Verwaltung und die Ver -

wendung von unbebautem und bebautem

Grundbesitz sowie die Durchfüh -

rung aller damit zusammenhängender

Geschäfte. Gegenstand des Unterneh -

mens ist auch die Herstellung, die Mon -

tage von Bau-Fertigelementen, Bau -

trägertätigkeiten und Dienstleistung

aller Art, die mit dem Bau im Zusam -

men hang stehen.

HRB 4822 – 25.7.14:

Illert GmbH Graphische Betriebe,

63456 Hanau (Geleitstr. 66). Liquidator:

Josef Mayer, Langeck/Östereich. Durch

rechtskräftigen Beschluss des AG

Hanau (AZ. 70IN53/99) vom 1.8.12 ist

das Insol venzverfahren nach Schluss -

verteilung aufgehoben.

HRB 94335 – 25.7.14:

Seniorenresidenz Brennabor Beteili -

gungs- und Geschäftsführungs-GmbH,

63452 Hanau (Ulanenplatz 6). Neuer

Gegenstand: Die Beteiligung als pers.

haftender Gesellschafter an Gesell -

schaften, deren Gegenstand die Errich -

tung, Vermietung und/oder Betrieb von

Alten- und Pflegeheimen incl. betreutes

Wohnen ist, ebenso eigene Geschäfts -

tätigkeit in diesem Bereich. Nicht mehr

GF: Alexander Schumacher, Frankfurt.

HRB 94773 – 25.7.14:

R. D. S. Keramik & Metallbau UG

(haftungsbeschränkt), 63633 Birstein

(Wilhelmstr. 7). Liquidator: Daniel Savu,

Birstein. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 5671 – 28.7.14:

WEWO-Tiernahrungs-Markt GmbH

Fachmarkt für Tiernahrung und

Tierzubehör, 63477 Maintal

(Honey wellstr. 7). Nicht mehr

GF: Hans-Jürgen Weidenbach, Maintal.

GF: Michael Gedrat, Maintal.

HRB 7160 – 28.7.14:

IRONMAN Germany GmbH,

63456 Hanau (Steinheimer Vorstadt 34-

36). Einzelprokura: Shane M. Facteau,

Wiesbaden.

HRB 93227 – 28.7.14:

Deutsche Gesellschaft für

Innenentwicklung mbH, 63450 Hanau

(Westbahnhofstr. 36). Nicht mehr

GF: Dr. Norbert Reichhold, Bruchköbel.

GF: Steffen Ball, Heusenstamm.

HRB 90349 – 28.7.14:

Erwin Klee GmbH, 63628 Bad Soden-

Salmünster (Romsthaler Str. 62-64).

Nicht mehr GF: Erwin Klee, Bad Soden-

Salmünster.

HRB 91300 – 28.7.14:

Dynamic Logistics Systems GmbH,

63571 Gelnhausen (Hailerer Str. 24).

Liquidator: Michael Baas, Gründau.

Durch rechtskräftigen Beschluss des AG

Hanau (AZ. 70IN164/10) vom 3.7.14 ist

das Insolvenzverfahren nach

Schlussverteilung aufgehoben.

HRB 94102 – 29.7.14:

B & K Bau- und Altbausanierung

GmbH, 63486 Bruchköbel (Innerer Ring

1b). Liquidator: Lutz Büchel, Bruchköbel.

Durch rechtskräftigen Beschluss des AG

Hanau (AZ. 70IN164/13) vom 3.7.14 ist

die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft

mangels Masse abgelehnt. Die Gesell -

schaft ist aufgelöst. Von Amts wegen

eingetragen.

HRB 1163 – 29.7.14:

„Comoedienhaus Wilhelmsbad

Betriebsgesellschaft in Hanau mit

beschränkter Haftung, 63450 Hanau

(Steinheimer Str. 1b). Nicht mehr GF:

Klaus-Dieter Stork, Frankfurt, und

Matthias Wickert, Gelnhausen. GF:

Nicole Patricia Rautenberg, Hanau.

HRB 13044 – 29.7.14:

Engel AG, 63619 Bad Orb (Am

Aubach 36). Prokura erloschen:

Sabine Becker, Leverkusen.

HRB 6638 – 29.7.14:

Schusta – Stieler – Luh Verwaltungs

GmbH, 63571 Gelnhausen (Frankfurter

Str. 36). GF: Thomas Luh, Pohlheim.

HRB 92395 – 29.7.14:

GerMarWork GmbH, 63517 Rodenbach

(Hauptstr. 19). GF: Marina Schäfer,

Rodenbach.

HRB 5523 – 31.7.14:

JK Phoenix GmbH, 63543 Neuberg

(Im Unterfeld 23). Nicht mehr

GF: Sina Mühlbert, Heusenstamm.

HRB 11159 – 31.7.14:

EVOC GmbH, 63607 Wächtersbach

(Rinderbügener Str. 26).

GF: Hartmut Vogel, Hanau.

HRB 7126 – 31.7.14:

Wirtschafts- und Informations GmbH

Maintal, 63477 Maintal (Bruno-

Dress ler-Str. 14). Nicht mehr

GF: Manfred Seikel, Freigericht.

GF: Jörg Peters, Radebeul.

HRB 93953 – 1.8.14:

Cirrus GmbH, 63628 Bad Soden-

Salmünster (Feldstr. 4). Einzelprokura:

Bernd Kirchner, Bad Soden-Salmünster.

HRB 94892 – 1.8.14:

ERBROSS GmbH, 63477 Maintal

(Westendstr. 74). Nicht mehr

GF: Abdulah Ogul, Hanau.

GF: Yuksel Feyzula Pomak, Offenbach.

HRB 3536 – 4.8.14:

Horcher GmbH, 61130 Nidderau

(Philipp-Reis-Str. 3). Neuer Gegenstand:

Herstellung von medizinischen Pflegeund

Behandlungsgeräten. Das Ge -

schäftsgebiet umfasst die Entwicklung,

die Herstellung, den Vertrieb und den

Service von Patientenlifts, Reinigungsund

Desinfektionsautomaten, Hub -

bade wannen und allen übrigen Hilfs -

mitteln, die zur Patientenbetreuung

notwendig sind. Neues Stammkapital:

43.200 €.

HRB 94187 – 4.8.14:

Kinderwelt Regenbogen GmbH,

61138 Niederdorfelden (An der Ruhbank

16). Nicht mehr GF: Agnieszka Mazur,

Offenbach.

HRB 94081 – 4.8.14:

MainGrund Wohnen GmbH,

63477 Maintal (Lindenstr. 5). GF: Jörg

Arnholdt, Maintal. Durch rechtskräfti-

Frank Alexander, Geschäftsführer

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Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 41


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42 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014

gen Beschluss des AG Hanau (AZ.

70IN299/13) vom 26.6.14 ist die

Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft

mangels Masse abgelehnt. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts

wegen eingetragen.

HRB 94858 – 4.8.14:

Marmaris Frühstücksservice UG

(haftungsbeschränkt), 63452 Hanau

(Frankfurter Landstr. 28). Neuer Gegen -

stand: Der Betrieb von Imbissständen

und mobilen Imbisswagen, Zuberei -

tung von Speisen aller Art, Partyservice,

Verkauf von heißen nichtalkoholischen

Getränken, Zeitschriften und Süßwaren.

HRB 2202 – 4.8.14:

Desoutter GmbH, 63477 Maintal

(Edmund-Seng-Str. 3-5). Gesamt pro -

kura: Achim Bettendorf, Heiligenhaus.

HRB 93787 – 5.8.14:

AGILIS GmbH, 63450 Hanau (Kinzig -

heimer Weg 115). Neuer Gegenstand:

Im- und Export sowie Handel mit

Reinigungsmitteln, die Durchführung

von Umzugstransporten im Nah- und

Fernverkehr, Reinigungs-, Garten- und

Landschafts- sowie Abbrucharbeiten,

die Vermittlung von Aufträgen aller Art

im Dienstleistungs- und Baudienst -

leistungssektor, Schweißarbeiten sowie

der An- und Verkauf von Europaletten

und Gitterboxen sowie Eisenflechten,

Handel mit Lebensmitteln. Nicht mehr

GF: Ömer Yilmaz, Hanau, und Harun

Ogul, Hanau. GF: Erdal Tosun, Neuberg.

HRB 93611 – 5.8.14:

L’angolo Blu GmbH, 63457 Hanau

(Rue de Conflans 7).

GF: Donato Albergo, Erlensee.

HRB 90188 – 5.8.14:

Trigon Chemie Gesellschaft

mit beschränkter Haftung,

36381 Schlüchtern (Schlossstr. 24). Nicht

mehr GF: Christina Reinisch, Schlüchtern.

HRB 4346 – 5.8.14:

Elektro-Prell GmbH, 63477 Maintal

(Bahnhofstr. 12). GF: Marcel Prell, Main -

tal, und Andreas Theo Prell, Maintal.

HRB 1461 – 5.8.14:

NORMA Germany GmbH, 63477 Maintal

(Edisonstr. 4). Gesamtprokura: Martin

Hielscher, Heiligenstadt. Prokura erloschen:

Stephan König, St. Augustin.

Löschungen

HRA 93041 – 4.7.14:

Carlos Delicatessen e. K.,

63477 Maintal (Hasengasse 30).

Die Firma ist erloschen.

HRA 5405 – 4.7.14:

Hubertus-Apotheke Inhaber Lutz

Dersch e. K., 63450 Hanau (Mühlenstr.

19). Die Firma ist erloschen.

HRA 92931 – 9.7.14:

GANIC KG, 63505 Langenselbold

(Gott lieb-Daimler-Str. 1). Die Firma

ist erloschen.

HRA 11074 – 14.7.14:

Konrad Krieg & Sohn, Inh. August

Krieg, e. K., 63589 Linsengericht

(Hauptstr. 42). Die Firma ist erloschen.

HRA 92530 – 14.7.14:

Gastro Service Maintal Ltd. & Co. KG,

63477 Maintal (Im Technologiepark 1-5).

Die Firma ist erloschen.

HRA 93002 - 23.7.14:

Adrian Eichhorn ProSystems GmbH

& Co. KG, 63607 Wächtersbach

(Industriestr. 38). Sitzverlegung der

Gesellschaft nach Hörselberg. Jetzt AG

Jena HRA 503447. Neue Firma: akustik

plus Eisenach GmbH & Co. KG.

HRA 91379 – 29.7.14:

Classic Rent – Vermietung historischer

Fahrzeuge e. K., 36381 Schlüchtern

(Brückenauer Str. 29). Die Firma ist

erloschen.

HRB 93716 – 4.7.14:

Hourani German Construction Supplies

GmbH, 63457 Hanau (Rodenbacher

Chaussee 6). Sitzver legung der

Gesellschaft nach 10117 Berlin

(Charlottenstr. 68). Jetzt AG Berlin

Charlottenburg HRB 159702 B.

HRB 7290 – 7.7.14:

Hummel Holzbau GmbH, 63450 Hanau

(Rosenstr. 19). Die Gesellschaft ist

gemäß § 394 Abs. 1 FamFG wegen

Vermögenslosigkeit von Amts wegen

gelöscht.

HRB 93055 – 8.7.14:

Zanovia GmbH, 63486 Bruchköbel

(Lindenallee 13). Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 92896 – 8.7.14:

HEG-Innenausbau UG (haftungs -

beschränkt), 63571 Gelnhausen (Am

Pfarrgarten 1). Die Gesellschaft ist ge -

mäß § 394 Abs. 1 FamFG wegen Ver mö -

genslosigkeit von Amts wegen gelöscht.

HRB 90719 – 9.7.14:

A & AP GmbH, 36381 Schlüchtern

(Steinweg 3). Die Liquidation ist be -

endet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 13126 – 11.7.14:

Brenner Verwaltungs GmbH,

63607 Wächtersbach (Heegstr. 3).

Sitzverlegung der Gesellschaft nach

60599 Frankfurt (Max-Beckmann-

Str. 17). Jetzt AG Frankfurt HRB 99684).

HRB 4001 – 14.7.14:

CV-COMPUTER-TEAM Computer- und

Büroelectronic GmbH, 63454 Hanau

(Schwalbenstr. 1). Die Gesellschaft ist

gemäß § 394 Abs. 1 FamFG wegen

Vermögenslosigkeit von Amts wegen

gelöscht.

HRB 94298 – 14.7.14:

neXACON GmbH, 63517 Rodenbach

(Südring 96a). Sitzverlegung der Gesell -

schaft nach 60327 Frankfurt (Gutleut -

str. 324). Jetzt AG Frankfurt HRB 99682.

HRB 90513 – 14.7.14:

Drabon Gerüstbau GmbH,

36396 Steinau a. d. Str. (Hüttengrundstr.

4). Die Gesellschaft ist gemäß

§ 394 Abs. 1 FamFG wegen Vermögens -

losigkeit von Amts wegen gelöscht.


Börsen

HRB 5140 – 16.7.14:

sweets & drinx GmbH,

63637 Jossgrund (Sudetenstr. 7).

Sitzverlegung der Gesellschaft nach

74336 Brackenheim (Brandhausstr. 13).

Jetzt AG Stuttgart HRB 749481.

HRB 93028 – 16.7.14:

bock machining GmbH,

61138 Niederdorfelden (Herzbergstr. 4).

Sitzverlegung der Gesellschaft nach

63755 Alzenau (Lise-Meitner-Str. 6).

Jetzt AG Aschaffenburg HRB 12952.

HRB 93423 – 17.7.14:

managetopia GmbH, 63579 Freigericht

(Hofgut Trages). Sitzverlegung der

Gesellschaft nach 63743 Aschaffenburg

(Bamberger Str. 9b). Jetzt AG Aschaffen -

burg HRB 12944.

HRB 92615 – 22.7.14:

Christian Farr Transporte GmbH,

63543 Neuberg (Industriestr. 9). Die

Gesellschaft ist gemäß § 394 Abs. 1

FamFG wegen Vermögenslosigkeit

von Amts wegen gelöscht.

HRB 93854 – 22.7.14:

Autohaus Pickupland GmbH,

36381 Schlüchtern (Brückenauer Str. 36).

Sitzverlegung der Gesellschaft nach

Büdingen. Jetzt AG Friedberg HRB 7902.

HRB 92723 – 22.7.14:

M & A Collection GmbH, 63452 Hanau

(Marköbler Str. 14). Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 7562 – 22.7.14:

Feinbäckerei Vornbirn GmbH,

63477 Maintal (Robert-Bosch-Str. 5c).

Die Gesellschaft ist gemäß § 394 Abs. 1

FamFG wegen Vermögenslosigkeit von

Amts wegen gelöscht.

HRB 5112 – 23.7.14:

De Benedittis GmbH, 63456 Hanau

(Im Bangert 21). Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 91519 – 23.7.14:

C & M Design Verwaltungs GmbH,

63589 Linsengericht (Gartenstr. 19).

Die Liquidation ist beendet. Die

Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 93089 – 23.7.14:

TEMA Scandinavia UG (haftungsbeschränkt),

63454 Hanau (Dr. Schwabe

Str. 21). Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 7371 – 23.7.14:

ITAL-MARMOR Naturstein GmbH,

63452 Hanau (Ruhrstr. 8). Die Liquida -

tion ist beendet. Die Gesellschaft ist

gelöscht.

HRB 4004 – 24.7.14:

Lotz & Schreiber GmbH, Kraftfahr -

zeug-Meisterbetrieb, 63456 Hanau

(Behringstr. 8). Die Gesellschaft ist ge -

mäß § 394 Abs. 1 FamFG wegen Ver mö -

gens losigkeit von Amts wegen gelöscht.

HRB 90591 – 24.7.14:

BIEN-ZENKER AG, 36381 Schlüchtern

(Am Distelrasen 2). Die Verschmelzung

ist im Register der übernehmenden

BIEN-ZENKER AG (bisher ADCURAM

Fertigbautechnik Holding AG,

AG Hanau HRB 94885) am 24.7.14

eingetragen worden.

HRB 93902 – 24.7.14:

ProSystems Verwaltungs GmbH,

63607 Wächtersbach (Industriestr. 38).

Sitzverlegung der Gesellschaft nach

Hörselberg. Jetzt AG Jena HRB 510377.

Neu Firma: akustik plus Eisenach

Verwaltungs GmbH.

HRB 3130 – 25.7.14:

SGS-Systemgastronomie Struckmeyer

GmbH, 63517 Rodenbach (Spessartstr.

14). Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 6787 – 25.7.14:

Wert & Güte Gesellschaft für Quali -

täts- und Organisationsentwicklung

mbH, 63450 Hanau (An der Walkmühle

24a). Die Liquidation ist beendet. Die

Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 1226 – 25.7.14:

PEA Planungsgesellschaft für elek -

trische Anlagen mit beschränkter

Haftung, 63450 Hanau (Friedrichstr. 25).

Sitzverlegung der Gesellschaft nach

61118 Bad Vilbel (Jahnstr. 1). Jetzt AG

Frankfurt HRB 99778.

HRB 91936 – 25.7.14:

Gemeinschaftswerk Staudinger

Verwaltungs-GmbH, 63538 Groß -

krotzen burg (Hanauer Landstr. 150).

Die Verschmelzung ist im Register der

übernehmenden E. ON Kraftwerke

GmbH am 22.7.14 eingetragen worden.

HRB 94260 – 29.7.14:

D&D Handel UG (haftungsbeschränkt),

63457 Hanau (Kolbershecke 2). Die

Gesellschaft ist gemäß § 394 Abs. 1

FamFG wegen Vermögenslosigkeit

von Amts wegen gelöscht.

HRB 12487 – 31.7.14:

LTK GmbH Bauunternehmung,

63589 Linsengericht (Wiesenstr. 7).

Die Liquidation ist beendet. Die

Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 91928 – 31.7.14:

Interwaggon GmbH internationale

Spedition, 61137 Schöneck (Roter Weg 2).

Die Liquidation ist beendet. Die Gesell -

schaft ist gelöscht.

HRB 94660 – 31.7.14:

Dachs GmbH, 61137 Schöneck (Bleichstr.

8). Sitzverlegung der Gesellschaft

nach 64331 Weiterstadt (Am Rotböll 15).

Jetzt AG Darmstadt HRB 93420.

HRB 94104 – 31.7.14:

Redlight-Solutions UG (haftungs -

beschränkt), 63584 Gründau

(Auf der Messbach 7). Liquidatoren:

Andreas Ilias, Frankfurt, und Sebastian

Zankel, Gründau. Die Gesellschaft ist

aufgelöst. Die Firma ist erloschen.

HRB 94556 – 4.8.14:

UDCI GmbH, 63452 Hanau (Lamboystr.

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eine Weiterführung, als auch eine

anderweitige Nutzung ist möglich.

Die IHK behält sich vor,

die Texte ihrer Unter neh mensbörse

zu kürzen oder redaktionell zu

bearbeiten. Ansprechpartnerin ist

Cornelia Griebel,

Telefon (06181) 92 90 – 87 11,

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Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 43


Neue Bücher | Wirtschaft auf einen Blick | Preisindex | Impressum

Bernd Köstering, Falkensturz, Gmeiner-Verlag,

Meßkirch 2014, 244 Seiten, 9,99 €

Geht das: Ein unterhaltsamer und packender

Krimi aus und über Offenbach? In

Kösterings neuem Literaturkrimi schon!

Der Inhalt: Mehrere Todesanzeigen mit seinem

eigenen Namen erreichen Alfred Sival.

Weil Sival die Polizei nicht mag, bittet er

den ehemaligen Journalisten Herbert Falke

und dessen Enkeltochter Franziska um Hilfe.

Was folgt, ist ein mysteriöser Toter, ein Hund

ohne Fell, der sich für Gulaschsuppe begeistert, und ein Opfer,

das zum Täter wird.

Cornelia Griebel

rr | spannend und unterhaltsam

Annemarie Kockott, Auf den Spuren von Sagen und Legenden

zwischen Rhein und Rhön, Lahn und Neckar, TRIGA-Verlag,

Gelnhausen 2014, 574 Seiten, 29,90 €

Die Spuren von 270 Sagen und Legenden

hat die Autorin über 15 Jahre lang verfolgt.

Nicht nur viele Burgen, Kirchen, Bild stöcke

oder Kreuze gibt es bis heute. Die Autorin

hat auch immens fleißig in Archiven,

kleinen Museen und in Heimat- und Ge -

schichts vereinen gesucht. Das Resultat sind

viele Ge schich ten hinter den Ge schich ten.

Für alle an der Region Inte res sier ten, auch

Hoteliers, die ihren Gästen etwas Lokal kolorit bieten wollen, öffnet

Kockott eine erstaunliche Fundgrube.

Dr. Achim Knips

rrr | guter Begleiter für Ausflüge

Leonore Poth, Bettinan Tenge-Lyazami, HessenSagen – Von

mythischen Helden, schaurigen Orten und feurigen Ungeheuern,

Cocon Verlag, Hanau 2014, 48 Seiten, 12,80 €

Die Sachsenhäuser Brücke, der Ritter schlag des Hostato, der

Lind wurm am Brunnen, Frau Holles Zuhause, Landgraf Moritz

und der Soldat, der Binger Mäuseturm,

der Schinder hannes und der Kreisrat,

der Märtes wein und der Neuner in

der Wetter fahne: Zehn der schönsten

Sagen aus Hessen erzählt Bettina

Tenge-Lyazami in modernem Deutsch,

und Sie bietet etwas Hinter grund -

wissen. Das von Leonore Poth wunderbar gestaltete Büch lein

eignet sich nicht nur als Vorlesebuch für Kinder. Dr. Achim Knips

rrr | für einen vergnüglichen Abend

44 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014

IHK-Konjunkturklima

130

120

110

100

90

80

70

60

50

Verbraucherpreisindex für Deutschland

108

106

104

102

100

98

96

122,5

124,8

99,0

121,4

112,6

94,4

106,1

70,5

87,1

66,1

129,0 128,9

128,1

124,7

114,9

119,5

120,4

118,4

111,8

113,9

110,6

108,5

100,4

104,7

Jahresbeginn 2007

Frühjahr 2007

Herbst 2007

Jahresbeginn 2008

Frühjahr 2008

Herbst 2008

Jahresbeginn 2009

Frühjahr 2009

Herbst 2009

Jahresbeginn 2010

Frühjahr 2010

Herbst 2010

Jahresbeginn 2011

Frühjahr 2011

Herbst 2011

Jahresbeginn 2012

Frühjahr 2012

Herbst 2012

Jahresbeginn 2013

Frühjahr 2013

Herbst 2013

Jahresbeginn 2014

Frühjahr 2014

Die IHK-Konjunktur klima-Indikator gewichtet die Angaben der Unter nehmen

zur gegen wärtigen Lage mit den Erwartungen der kommenden zwölf Monate.

Der Indikator kann theoretisch schwanken zwischen 0 Punkten bei einer ganz

schlechten Lage mit miserablen Aussichten und 200 Punkten bei einer

exzellenten Lage mit rosigen Aussichten. w

100,7

102,8

Januar 2010

Januar 2011

Januar 2012

Januar 2013

IHK-Konjunkturklima

Durchschnitt

(109,9)

August 2013

September 2013

Oktober 2013

November 2013

Dezember 2013

Januar 2014

Februar 2014

März 2014

April 2014

Mai 2014

Juni 2014

Juli 2014

August 2014

Der „Verbraucherpreisindex für Deutschland“ (VPI) bildet die Preis ent wicklung

für die privaten Verbrauchsausgaben in Deutschland ab und wird monatlich

vom Statistischen Bundesamt berechnet. Der VPI dient zur Berechnung der

Inflationsrate und ist damit eine der zentralen volkswirtschaft lichen Daten

für die Wirtschafts- und Geldpolitik.

Große Bedeutung kommt dem VPI bei den gewerblichen Mieten zu: Er dient oft

als Wertsicherungsklausel. Viele Verträge beziehen sich auf die Entwicklung des

Verbraucherpreisindexes, so werden zum Beispiel Erhöhungen von gewerblichen

Mieten oder Pachten an seine Entwicklung gekoppelt. w

Arbeitslosenquote (alle ziv. Erwerbspersonen)

im Main-Kinzig-Kreis

in Prozent

5,5

5,4

5,3

5,2

5,1

5,0

4,9

4,8

4,7

104,5

Quote

106,1 106,5

106,5

106,1 106,0

106,1 105,9 105,9 106,5 106,4

Tendenz

106,7

107,0

107,0

Sep 12

Okt 12

Nov 12

Dez 12

Jan 2013

Feb 13

Mär 13

Apr 13

Mai 13

Jun 13

Jul 13

Aug 13

Sep 13

Okt 13

Nov 13

Dez 13

Jan 14

Feb 14

Mär 14

Apr 14

Mai 14

Jun 14

Jul 14

Aug 14

Quelle: IHK

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit


Beschäftigte im Verarbeitenden

Gewerbe im Main-Kinzig-Kreis

25.200

25.150

25.100

25.050

Exporte im Verarbeitenden

Gewerbe im Main-Kinzig-Kreis

Betriebe mit 50 Mitarbeitern und mehr

61,5

60,5

59,5

Durchschnitt (58,4)

Automatiktüren

Brandschutzelemente

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt

25.000

24.950

24.900

24.850

24.800

24.750

24.700

Juli 2013

August 2013

September 2013

Oktober 2013

November 2013

Dezember 2013

Januar 2014

Februar 2014

März 2014

Mai 2014

Juni 2014

Juli 2014

August 2014

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt

in Prozent

58,5

57,5

56,5

55,5

54,5

Juli 2013

August 2013

September 2013

Oktober 2013

November 2013

Dezember 2013

Januar 2014

Februar 2014

März 2014

April 2014

Mai 2014

Juni 2014

Juli 2014

Ausstellung, Verkauf, Service

Verbraucherpreisindex für Deutschland im August 2014

Wohnungs- Möbel,

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Zeit Nahrungs- Wasser, Geräte und gungs- und andere

mittel und Alkoholische Strom, Gas anderes Nach- Freizeit, Gaststätten- Waren

alkoholfreie Getränke, Bekleidung, und andere Haushalts- Gesund- richtenüber- Unterhaltung Bildungs- dienst- und Dienst- Gesamt-

Getränke Tabakwaren Schuhe Brennstoffe zubehör heitspflege Verkehr mittlung und Kultur wesen leistungen leistungen index

Juli 111,4 110,0 100,5 108,6 102,5 101,9 108,5 92,2 106,9 93,5 108,4 106,2 107,0

August 110,9 110,3 103,1 108,6 102,4 102,0 108,1 92,0 106,9 93,5 108,4 106,2 107,0

2014/2013* 0,5 2,3 1,9 0,9 0,5 2,5 -0,1 -1,4 0,8 -2,8 2,0 1,5 0,8

2010=100, * Veränderungen (in Prozent) im August 2014 gegenüber August 2013

Der „Verbraucherpreisindex für Deutschland“ (VPI) bildet die Preisentwicklung für die privaten Verbrauchsausgaben in Deutschland ab und

wird monatlich vom Statistischen Bundesamt berechnet. Der VPI dient zur Berechnung der Inflationsrate und ist damit eine der zentralen

volkswirtschaftlichen Daten für die Wirtschafts- und Geldpolitik.

Große Bedeutung kommt dem VPI bei den gewerblichen Mieten zu: Er dient oft als Wertsicherungsklausel. Viele Verträge beziehen sich

auf die Entwicklung des Verbraucherpreisindexes, so werden zum Beispiel Erhöhungen von gewerblichen Mieten oder Pachten an seine

Entwicklung gekoppelt. w

Impressum

Wirtschaftsraum Hanau–Kinzigtal

Oktober 2014 (Erscheinungsdatum 1.10.2014)

Herausgeber

Industrie- und Handelskammer

Hanau–Gelnhausen–Schlüchtern

Am Pedro-Jung-Park 14, 63450 Hanau

Telefon (06181) 92 90-0

E-Mail info@hanau.ihk.de

www.hanau.ihk.de

Redaktion

Dr. Achim Knips,

Telefon (06181) 92 90-87 10

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Wirtschaftsraum Hanau-Kinzigtal“ ist das offi zielle

Organ der Industrie- und Handels kam mer Hanau-

Geln hausen-Schlüchtern. Es er scheint zum Monats -

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Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 45


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46 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


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Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 47


Einwurf

Fragmentierte Städte

– Achtel statt Viertel

Städte sind Spiegelbilder der Gesellschaft. Wir leben in einer digitalen Gesell schaft, die sich mit

dem Tempo eines Finger zeigs auf dem Display umorganisiert. Die virtuelle Ökonomie mit ihrer

asynchronen Taktung bricht die Raum- und Zeitstruktur der Stadt auf.

Das Netz zerstreut Identitäten und

verteilt dafür temporäre Hei -

maten – ein Pop up-Store oder ein

gesamten Einzelhandelsumsatzes aus),

sondern viele andere Dienstleister (zum

Beispiel Banken) und Produktionsstätten

so wie in Industrie-Ruinen im Ruhrgebiet

heute Extremsportler herum klettern

oder Taucher im Oberhausener Gaso -

Veganer-Eissalon hier, ein soziales Netz -

werden virtualisiert. So viel freie Fläche

meter dümpeln, so steht jetzt die Um-

werk dort – zeitgemäße Boxenstopps für

war nie – die Umnutzung von Handels-

nut zung vieler städtischer Erdgeschoß -

digitale Nomaden. Flanieren im Netz und

und Gewerbeflächen wird zu einer zen-

flächen abseits der 1A-Lagen an – künftig

Flanieren im physischen Raum gehen in -

tralen kommunalen und gesellschaft -

auch maroder Einkaufszentren und

einander über. So wie im 19. Jahrhundert

lichen Herausforderung.

Baumärkte auf der grünen Wiese.

die Industrialisierung den öffentlichen

Raum neu ordnete – hier die Fabriken,

Kreative Trauerarbeit

Es gibt sie bereits da und dort, die viel

dort die Schlafsiedlungen – , so bricht

nun die Netz-Ökonomie das Gewebe

unserer Städte auf. Digitale Geschäfts -

modelle fegen stationäre Läden hinweg –

nicht nur der Handel (E-Commerce macht

in wenigen Jahren bereits ein Viertel des

Die kreative Umcodierung der Räume

wird auch zu einem Imagefaktor für

Städte und somit Teil des Urban Bran -

dings. So wie vor Jahren postindustrielle

Leerstände umfunktioniert wurden in

Hubs für Kreative und Werbeagenturen,

versprechenden Nachnutzungen wie

etwa die Street-Lofts der Urbanauten in

Wien, die einst gewerblich genutzte

Erdgeschoßflächen in Appartements für

Touristen umwandeln und dabei jedoch

den ehemaligen Charakter beibehalten.

© LVDESIGN - Fotolia.com

Europa transparent | Teil 42

Auf dem Prüfstand: KMU und EU-Mittelstandspolitik

Die Strategie „Europa 2020“ fordert Was wird als KMU in der EU eingestuft?

von den nationalen Regierungen Ein mittleres Unternehmen darf nicht

mehr Beschäftigung, Bildung, Innovation, mehr als 250 Mitarbeiter und maximal

Umweltschutz und eine gerechtere 50 Millionen € Jahresumsatz oder

Sozialpolitik. Das betrifft nicht nur

43 Millionen € Jahresbilanz

alle EU-Bürger, sondern auch

haben. Als Kleinunternehmer

23 Millionen europäische kleine

und mittlere Unter neh -

weniger als 50 Mitarbeitern

Brüssel ist

gelten Selbstständige mit

Innenpolitik –

aber Brüssel

men (KMU) – das sind 99,8

und unter zehn Millionen €

liegt nicht in

Pro zent aller Unternehmen.

Umsatz oder Bilanzsumme

Deutschland

im Jahr. Kleinstunter neh men

Wie wichtig sind die KMU? Sie

beschäftigen weniger als zehn

beschäftigen immerhin 100 Millionen Mitarbeiter und erzielen nicht mehr

Arbeits kräfte in der EU, schaffen über die als zwei Millionen € Umsatz beziehungsweise

Hälfte der Wert schöpfung aller Unter neh -

Bilanzsumme jährlich. Für diese

men und zwei Drittel der Arbeitsplätze. KMU gelten besondere Förder- und

Finanzierungsbedingungen.

48 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014

Was macht die EU für KMU? Der „Small

Business Act“ (SBA) aus dem Jahr 2008 soll

die Wachstumschancen für den Mit tel -

stand institutionell verbessern. Mit Fi nan -

zierungsinstrumenten wie Kredit bürg -

schaften und einem besseren Zu gang zu

Wagniskapitalmärkten konnten bis 2011

schon rund 100.000 neue Arbeits plätze ge -

schaffen werden. Außerdem sollen Re chnungen

der öffentlichen Hände schneller

beglichen und bürokratische Erleichte -

rungen ermöglicht werden. Inte ressant:

90 Prozent der über 100.000 KMU, die bis

2011 Finanzierungsinstrumente des Rah -

menprogramms für Wettbe werbs fähigkeit

und Innovation in Anspruch genommen

haben, waren Kleinstunternehmen.


Es gibt auch schöne Beispiele für großflächige

Umnutzungen – in Chemnitz etwa

wurde das Kaufhaus Schocken in ein

Archäologiemuseum umgewandelt, auch

das Kulturkaufhaus DAStietz in dieser

Stadt ist in seiner Multifunktionalität

(Städtische Bücherei etc.) gelungen. Oder

die Klassikstadt in Frankfurt, wo aus einer

ehemaligen Landmaschinenfabrik eine

Oldtimer-Welt entstand.

Achtel statt Viertel

„Wenn der echte Raum der Echtzeit

weicht, benötigen wir eine Rehabilitie -

rung der kleinen Einheiten, der Mikro -

lebens welten“, erkannte der Geschwin -

dig keits-Theoretiker Paul Virilio schon vor

Jahren. Diese räumlich kleinen Einheiten

(Achtel statt Viertel!) sind die wahren

Assets der Stadtkultur, sie spiegeln

die pralle städtische Vielfalt wider, die

soziale und kulturelle Diversität – die

Subkultur und die urbanen Szenen,

die App-animierten touristischen

Trampel pfade, aber auch die deftigen

Vorstadt-Soziotope.

Gleichzeitig wird aber auch die räumlichsoziale

Fragmentierung vorangetrieben – heterogene Mikrokosmen. Die aktuelle

Stadt bedeutet immer Vielfalt, bunte,

dies spiegelt sich in steigenden Immo - Entwicklung unserer großen Innenstädte

bilienpreisen und ausdifferenzierten gibt diesbezüglich jedoch zu denken.

Handelsformaten. Die einzelnen Stadt - Innenstädte sind das Epizentrum der

teile unterscheiden sich immer stärker Emotionen, Speicher der kollektiven

nach Kaufkraft und sozialen Milieus: Identität. In dieses innerstädtische

Mikro-Communities entstehen, mit je - Psycho top greifen nun – in den Metro -

weils eigenen Codes, Labels und Konsum- polen – aber immer massiver internationale

Investoren ein. In den Zentren reihen

Präferenzen. Was jedoch allen Stadt-

Konsumenten gemeinsam ist: Sie sind sich die Flagship Stores der Luxus-Labels

mehr denn je getrieben von der Sehn - aneinander, austauschbare synthetische

sucht nach authentischen Erlebnissen, Konsumwelten in historischem Gemäuer

nach einem Face-to-Face-Kontakt, nach – ob die Kaufingerstraße in München

haptischen Erlebnissen. Virtualisierung oder das „Goldene Quartier“ in Wien…

weckt die uralten Sehnsüchte des Men - Transiträume für russische Oligarchen

schen nach Kommunikation und lebendiger

Gemeinschaft. Märkte blühen wieder mögen diese Premium-Meilen sinnvoll

und arabische Touristen-Clans. Touristisch

auf, pulsierende Plätze, wo Waren und sein, als Erlebnis- und Identifikationsraum

Information gleichermaßen ausgetauscht für die Bewohner sind sie jedoch wenig

werden… In diesem urbanen Biotop geeignet. Urbane Resilienz ist anderswo.

wachsen spannende Shopping-Formate

heran, die jedoch selektiv und zielgruppenaffin

nachgefragt werden.

ZTB Zukunftsbüro,

Andreas Reiter

Wien

ZTB

Und wie helfen die nationalen Regie run -

gen? Damit die KMU in Deutschland besser

betreut werden können, wurde vom

Bundesministerium für Wirtschaft und

Energie (BMWi) ein Mittelstandsmonitor

erarbeitet. Er berichtet online über EU-

Regeln und hinterfragt diese kritisch.

Ferner erstellt das BMWi jeden Herbst

eine Liste aller zu erwartenden

Initia tiven und stuft diese nach

dem Ampelprinzip ein. Bei Rot

ist die politische Relevanz für

den Mittel stand sehr groß, bei

Grün ist diese nicht vorhanden.

gerichtet. Das Netzwerk der KMU-

Botschafter in der EU „hat sich zu einem

sichtbaren Für spre cher für die

Interessen der europäischen

KMU entwickelt. Als KMU-

Bot schaf terin für Deutsch land

unterstütze ich es sehr, dass

wir im Rahmen des EU-KMU-

Wie können KMU in Europa

mit reden? Im Frühjahr 2011

wur de ein Netzwerk aus nationalen

KMU-Botschaftern ein-

Dr. Sabine Hepperle

ist die KMU-

Botschafterin

für Deutschland.

Botschafternetzwerks in

Zukunft jährlich dem Wett -

bewerbsfähigkeits-Rat zur

Um setzung des SBA berichten

EU-Slang: EU-KMU-Botschafternetzwerk

Die Botschafter sollen zwischen den nationalen KMU und der europäischen Politik vermitteln,

den SBA überwachen, Bürokratie verhindern und KMU-Interessen vertreten. Die

EU-KMU-Botschafter tagen drei- bis viermal im Jahr. Das Netz werk wie auch die gesamte

EU-Mittelstandspolitik leben von den Bei trä gen und Anre gungen der Interessenver -

tretungen der kleinen und mittleren Unter nehmen. Erfolg reiche KMU-Initiativen und

andere gute Beispiele können von den Botschaftern der EU-Kommission mitgeteilt

werden, etwa im Zuge der öffentlichen Konsultationen der zur Zukunft des SBA. w

werden und so eine stärkere Verzahnung

entwickeln können“, kom men tiert

Dr. Sabine Hepperle, die deutsche KMU-

Botschafterin. Für die Abteilungs leiterin

„Mittelstandspolitik“ im BMWi ist es

außerdem wichtig, „den Dialog mit

anderen Generaldirektionen der Kommis -

sion zu intensivieren, um dem Prinzip

‚Vorfahrt für KMU!‘ auch dort die

gebotene Geltung zu verschaffen.“ w

Oktober 2014 | Hanau-Kinzigtal | Wirtschaftsraum | 49


Wichtige Wirtschaftstermine vor Ort

Nachgefragt

Termin | Veranstaltung

1./2.10. | Energieeffizienz Messe,

20,00 €, in der IHK Frankfurt

Weitere Informationen: Marina Rauer,

(06181) 9290-8811

6./7.10. | Weiterbildung zum Qualitäts -

Coach, Stufe 1, Anbieter: Service Quali -

tät Hessen, 295,00 € zuzügl. MwSt.

Weitere Informationen: Melanie Petereit,

(06181) 9290-8611

7.10. | 1. Tourismustag des Main-Kinzig-

Kreises, im Bildungshaus Main-Kinzig,

Gelnhausen

Weitere Informationen: Melanie Petereit,

(06181) 9290-8611

8.10. | Vortrag: Gewährleistung,

Garantie, Produkthaftung:

Was muss ich wissen?

Weitere Informationen: Yvonne Sommer,

(06181) 9290-8411

8.10. | 2. Gelnhäuser Gewerbeforum

im Autohaus Gelnhausen Geiger &

Liebsch GmbH & Co. KG, Linsengericht

Weitere Informationen: Carina Mück,

(06181) 9290-8521

8.10. | Vorträge: Sicherheit im Handel,

in Bad Orb

Weitere Informationen: Melanie Petereit,

(06181) 9290-8611

15.10. | Energiesprechtag der IHK

Weitere Informationen: Marina Rauer,

(06181) 9290-8811

15.10. | Feier für Firmen mit Jubiläum

Weitere Informationen: Cornelia Griebel,

(06181) 9290-8711

16.10. | Vortrag: Das Arbeitszeugnis:

Stets zu unserer vollsten Zufriedenheit?

Weitere Informationen: Yvonne Sommer,

(06181) 9290-8411

16.10. | Sitzung des IHK-Arbeitskreises

für Arbeitssicherheit, in Bad Soden-

Salmünster

Weitere Informationen: Melanie Petereit,

(06181) 9290-8611

22.10. | Vortrag: Die Deutsche Renten -

versicherung will prüfen: Was tun?

Weitere Informationen: Yvonne Sommer,

(06181) 9290-8411

22.10. IT For Work-Vorträge: IT meets

Logistics, 49,00 €

Weitere Informationen: Melissa Noll,

(06181) 9290-8150

30.10. | Brandschutztag Südhessen,

in der IHK Frankfurt

Weitere Informationen: Marina Rauer,

(06181) 9290-8811 w

RMV

1. Was treibt Sie an?

Gestaltungswille, Fortschrittsgedanke,

nachhaltig etwas für das Gemeinwohl

schaffen und am Ende der Glaube,

bestimmte Dinge zum Besseren zu

verändern.

2. An welchen Erfolg erinnern Sie

sich gern?

An viele Situationen, darunter auch schein -

bar unbedeutende, die für mich persönlich

aber große Bedeutung haben. Der Größte

liegt noch in der Zukunft: Die Er öffnung

der nordmainischen S-Bahn von Hanau

über Maintal zur EZB nach Frankfurt.

3. Was schätzen Sie am Standort

Main-Kinzig-Kreis?

Die Mischung zwischen Ballungsraum -

nähe und Natur und damit die Vielfäl -

tigkeit der Region.

4. Und was schätzen Sie nicht

am Standort?

Leider ist die Infrastruktur mit dem

Wachstum des Standorts und der

Steigerung der Bedeutung der Region

nicht mitgewachsen. Besonders im

Schienenverkehr in das Rhein-Main-

Gebiet gibt es noch viel Luft nach oben.

5. Wenn Sie noch einmal Schulabgänger

wären, was würden Sie machen?

Ich würde nach dem Abitur ein frei -

williges Jahr im Ausland machen,

wahrscheinlich in Afrika.

Zehn Fragen

an…

… André Kavai (36),

Geschäftsführer bei der

Rhein-Main-Verkehrsverbund

GmbH (RMV), Hofheim am Taunus

6. Was sagen Ihre Mitarbeiter über Sie?

Ich denke, sie schätzen meine Gradlinig -

keit und Verbindlichkeit. Aber natürlich

weiß man nie genau, was andere von

einem denken (lacht).

7. Welche Eigenschaft schätzen Sie

bei anderen besonders?

Zuverlässigkeit, Freundschaft, Toleranz,

eigenen Standpunkt und Engagement.

8. Wo hätten Sie gerne Ihren

Zweitwohnsitz?

Ich lebe sehr gerne in Erlensee und

damit in der Region. Aber wenn,

dann an der Ostsee.

9. Bitte vervollständigen Sie den Satz:

„Der Wirtschaft geht es gut, wenn…

… es eine gute, intakte Sozialpartner schaft

zwischen Arbeitgebern und Arbeit neh -

mern gibt und wenn Inno vationen und

freies Denken möglich sind.“

10. Bitte vervollständigen Sie den Satz:

„Die IHK ist wichtig, weil…

… sie auf der einen Seite als Dienstleister

für die Unternehmen einen wichtigen

Beitrag liefert und auf der anderen Seite

als Impulsgeber auf alle anderen gesellschaftlichen

Gruppen wirkt.“ w

50 | Wirtschaftsraum | Hanau-Kinzigtal | Oktober 2014


DANKE,

DASS SIE UNS EIN DACH

ÜBER DEM KOPF GEBEN.

DANKE HERR WINKLER, DASS WIR SIE

MIT UNSEREM ALLFINANZANGEBOT

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