Seniorenmagazin Treptow-Köpenick - 6. Ausgabe 2013

elroverlag

Seniorenmagazin Treptow-Köpenick - 6. Ausgabe 2013

Seniorenmagazin

Ihr persönliches

Exemplar

Treptow-Köpenick

Ausgabe

6/2013

23. Jahrgang

es laden herzlich ein

die FSE Pflegeeinrichtung Treptow-Johannisthal

der FRÖBEL -Kindergarten „Im Grünen“

in der Südostallee 212

Pflegeeinrichtung

Treptow-Johannisthal

Südostallee 212 • 12487 Berlin

Telefon 0 30 / 63 22 35–0

Fax 0 30 / 63 22 35–25

www.fse-pflege.de


Veranstaltungen im Dezember 2013 und Januar 2014

• Sonntag, den 01.12.2013, 14.00 - 17.00 Uhr

ADVENTSMARKT in Kooperation mit der BUDE (Stollenfest)

• Dienstag, 10.12.2013, 16.00 Uhr Konzert unseres Heimchores „BUNTE VÖGEL“

• Donnerstag, 12.12.2013, 15.30 - 16.30 Uhr Volksliedersingen mit Frau Hirsing

• Freitag, 27.12.2013, 15.45 Uhr - 16.45 Uhr „Zwischen den Jahren“

Erinnerungen in Noten mit Herrn Gohlke

• Donnerstag, 02.01.2014, 15.30 Uhr SINGEN MIT PETER

• Donnerstag, 09.01.2014, 15.45 Uhr Neujahrskonzert mit Frau Delling und Künstlern aus dem Metropoltheater

• Dienstag, 14.01.2014, 15.45 Uhr Erinnerungen in Noten mit Herrn Gohlke

• Mittwoch, 22.01.2014, 16.00 Uhr Videoreportage mit Herrn Dr. Wuttke:

Algerische Sahara: „ Tuareg-Nomaden, Teil 2“

Hier können wir unseren Lebensabend in Ruhe und Sicherheit genießen.

030 6892 6892

www.stadtundland.de


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 3

Editorial

Bewährtes bewahren und Mut zu Neuem

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Seniorinnen und Senioren,

Ja, es ist Ihre Seniorenzeitung. Sie halten sie

wieder druckfrisch in den Händen. Wie seit

nunmehr gut 20 Jahren. Dennoch erscheint

diese Ausgabe in einem neuen Bild. Der Titel

hat sich verändert. Durch die Rubrikbezeichnungen

wird der Inhalt besser strukturiert

dargestellt.

Muss man Bewährtes verändern? Wie wir,

fragen Sie sich das sicherlich auch. Unsere

Antwort ist ein eindeutiges Ja. Allerdings

aber nur dann, wenn man das Vertrauen, den

Mut und die Kraft hat, die Seniorenzeitung

oder exakt gesagt das Seniorenmagazin für

Treptow-Köpenick noch besser zu machen.

Bewährtes erhalten, die Zeichen der Zeit

erkennen und mit Mut Neues umsetzen war

immer Anliegen und Anspruch des langjährigen

Chefredakteurs der Zeitung Hans

Joachim Koppe. Indem wir sein Vermächtnis

erfüllen, stellen wir uns der Herausforderung,

um dem Seniorenmagazin eine gute Zukunft

für lange Zeit in diesem großen und schönen

Stadtbezirk zu geben.

Mit Mut, Kraft, Zuversicht und Können haben

wir uns aufgemacht, Ihnen alle zwei Monate

ein interessantes Magazin als die Stimme

der Seniorinnen und Senioren der Bezirkes

zu präsentieren. Hinter dem „Wir“ stehen die

Mitglieder unseres ehrenamtlich wirkenden

Redaktionsteams.

Giesela Tews zählt dazu. Aus ihrer Feder kommen

lustige Kurzgeschichten, Wissenswertes

über das Zeitungsgeschäft, die Meldungen in

den Rubriken „Kaleidoskop“, „Gewusst wo“,

„tierisches“ u.a.m.

Das Interview von Heidi Detzer mit der

Schriftstellerin Rosemarie Schuder liest sich

in dieser Ausgabe ebenso spannend wie ihre

Beiträge zur Geschichte.

Ursula Schirmer nimmt Sie gern mit in

die interessante 100jährige Geschichte des

Krankenhauses Köpenick und sorgt auf der

letzten Magazinseite stets für spannende

Bilderrätsel.

Maria Loß lässt mir ihrer Berichterstattung

von einer aktuellen Modeschau die Seniorinnen

nicht nur gut aussehen, sondern bereichert

das Magazin, wie immer, mit kleinen

Versen und Gedichten.

Dr. Bettina Linzer informiert in dieser Magazinausgabe

u.a. sehr ausführlich über die

Fachtagung zum demografischen Wandel und

die Auswirkungen auf unseren Bezirk.

Gesine Reinwarth kümmert sich wie immer

um den aktuellen Veranstaltungsteil.

Dr. Brigitte Mory führt die Leser in die Weihnachtsküche,

so in die Welt der Zimtsterne,

Kekse und anderen Weihnachtsgebäcks.

Relativ neu in unserem Redaktionsteam ist

Elke Kreische. Wie wir können sich auch

unsere Leser auf ihre Fachkompetenz auf

dem weiten Feld der Wissenschaft freuen. Ihr

redaktioneller Einstieg ist gleich der Auftakt

zu einer hochinteressanten Serie zum Thema:

„Das Altern im Fokus der Forschung“.

Weitere gute Geister unseres Teams sind Helga

Leplow und Gerd Janke. Letzterer wollte

eigentlich - auch krankheitsbedingt - etwas

kürzer treten. Wir konnten ihn aber dazu

gewinnen, uns als „Herr der Schriften“ und

Kämpfer gegen die Intrigen des „Druckfehlerteufels“

weiter zu unterstützen.

Den sozialen Altersfragen und –sorgen

unserer Seniorinnen und Senioren widmet

sich mit Akribie Siegfried Engelke. Seine

Tipps unter dem Motto: „Die Polizei rät“, sind

ebenso wichtig, wie die Hinweise zu neuen

Bedingungen bei Bankgeschäften. Von ihm

stammt auch in dieser Ausgabe das Interview

mit der Politikerin Heidi Knake-Werner.

Wie immer informiert Dr. Kurt Kutzschbauch

über Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt.

Detlev Streichhahn zeigt mit seinen Ausflugsreportagen

und -tipps, wie schön und erholsam

unsere nähere und weitere Heimat ist.

Sie sehen also. liebe Leserinnen und Leser,

Ihr Redaktionsteam des „ Seniorenmagazins

Treptow-Köpenick“, bei allem vorbildlich

begleitet und unterstützt durch Ellen Leidler

und die anderen Mitarbeiter von der Abteilung

Arbeit, Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes,

ist gut aufgestellt, um auch in Zukunft

größeren Aufgaben gerecht zu werden. Freuen

Sie sich schon jetzt auf die Seniorenmagazine

mit spannenden Reportagen und Berichten

sowie Alltagsgeschichten. Schwerpunkt wird

das Ehrenamt im Alter sein. Im Focus stehen

die Kiezklubs und das altersgerechte Wohnen.

In einem Bezirk wie Treptow-Köpenick, der

sich von Alt-Treptow im Westen bis Rauchfangswerder

im Südosten über 20 Kilometer

und über 15 Ortsteile erstreckt, kennt die

redaktionelle Vielfalt kaum Grenzen. Also

dann viel Vergnügen beim Lesen.

Unsere guten Wünsche begleiten Sie in den

Adventswochen, zum Weihnachtsfest und

zum Jahreswechsel. Mögen Glück und Gesundheit

Ihr ständiger Begleiter sein – auf

all Ihren Wegen.

Im Namen des Redaktkionsteams

Herzlichst Uwe Creutzmann

Lesen Sie in dieser Ausgabe

Geleitworte ins neue Jahr Seite 4

Zuverlässiger Partner –

Dr. Knake-Werner

im Interview Seite 5

Demografischer Wandel –

Chancen und

Herausforderung Seite 6

Was wir jetzt sind –

Gespräch mit Autorin

Rosemarie Schuder Seite 10

Krankenhaus Köpenick

wird 100 Seite 15

Serie: Konstanzer Konzil Seite 16

Wandervorschlag: Klaistow Seite 23

Neue Serie: Gesund

alt werden Seite 24

Für den Bücherfreund Seite 39

Blicke in die

Weihnachtsküche Seite 40

Ratgeber Mode Seite 48

Ratgeber Geld Seite 49

Veranstaltungen Seite 53

IMPESSUM

Die „Köpenicker Seniorenzeitung“ erscheint sechsmal im Jahr in der ELRO-

Verlagsgesellschaft mbH, Außenstelle Schlossstraße 2/Hofseite, 15711 Königs

Wusterhausen, Tel. (03375) 214319, www.seniorenmagazine.de

Sie wird kostenlos vertrieben. Derzeitige Auflage: 4000 Exemplare

Redaktionelle Leitung: Uwe Creutzmann (ViSdP)

Ehrenamtliche Redaktion: Heidi Detzer, Siegfried Engelke, Dr. Kurt

Kutzschbauch, Helga Leplow, Dr. Bettina Linzer, Maria Loß, Dr. Birgit Mory,

Gesine Reinwarth, Ursula Schirmer, Detlev Streichhahn, Giesela Tews

Anzeigen: Manuela Palm (03375) 21 43 19

Wolf Glaeser (03 37 67) 806 16 oder 0162 - 9 61 41 95

E-Mail satz2@elro-verlag.de.

Veranstaltungen: Hinweise auf Veranstaltungen sind zu richten an: Gesine

Reinwarth, Alfred Randt Straße 14, 12559 Berlin, Tel. (030) 71 53 80 49,

E-Mail g.reinwarth@freenet.de.

Zusammenarbeit: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abt. Arbeit,

Soziales und Gesundheit, Sozialamt Fachbereich II, Frau Ellen

Leidler, Postfach 910 240, 12414 Berlin oder Dienstgebäude

Hans-Schmidt-Straße 18, 12489 Berlin, Tel. (030) 902 97 60 84

Die Redaktion der „Köpenicker Seniorenzeitung“ ist eine Sonder-Sozialkommission

des Sozialamtes Treptow-Köpenick

Hinweise der Redaktion: namentlich gekennzeichnete Beiträge geben

nicht unbedingt die Meinung der ehrenamtlichen Redaktion wieder. Eine

sinnwahrende redaktionelle Bearbeitung und Kürzung behalten wir uns

vor.

Für unverlangt eingesandte Beiträge und Fotos kann keine Garantie übernommen

werden.

Titelbild: FSE – Für Sie Erreichbar – Pflegeeinrichtung Treptow-Johannisthal

Redaktionsschluss für die Ausgabe 1/2014

ist der 5. Januar 2014.


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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Neue Mittelpunktbibliothek

in alter Feuerwache

Die neue Mittelpunktbibliothek Treptow wird

am Standort der unter Denkmalschutz stehenden

ehemaligen „Alten Feuerwache“ entstehen.

Das alte Gebäude wird durch einen dreigeschossigen

Neubau ergänzt. Auf einer Nutzfläche

von 2.400 m² werden ca. 85.000 Bücher, dazu

Zeitschriften, CDs, DVDs und Noten, zur Ausleihe

bereitstehen. Arbeitsplätze werden zur Verfügung

stehen und vielfältige Veranstaltungen

bietet man den Besuchern. Ende 2014 soll das

Projekt übergeben werden.

PD

Ruderfähre soll bleiben!

Berlins einzige Ruderfähre, die seit 100 Jahren

zwischen Rahnsdorf und Müggelheim

verkehrt, soll bleiben! Dafür hat der Heimatverein

Köpenick 18.000 Unterschriften

gesammelt. Die Fähre verbindet aber nicht

nur beide Ortsteile, sondern ermöglicht auch

Wanderern und Radfahrern die Umrundung

des Müggelsees und hat somit auch eine

erhebliche touristische Bedeutung. Robert

Schaddach, Vorstandsvorsitzender des Tourismusvereins

und Mitglied des Abgeordnetenhauses

will sich energisch für den Erhalt der

Fähre einsetzen. Tourismusverein T-K

Spendenwarenhaus

Menschen für Menschen

... das ist die Devise des Spendenwarenhauses

Am Großberliner Damm 73 D. An

die Adresse von Bedürftigen geht hier was

Sie spenden: Kleidung für Groß und Klein,

Haushaltswaren, HiFi, Möbel, Spielzeug,

Bücher und vieles mehr! Die Öffnungszeiten:

Mo/Di/Do/Fr 9-15 Uhr, Mittwoch

geschlossen, Tel.: 74302384. Empfänger

von Hartz IV und Sozialhilfe erhalten ihre

kaleidoskop

Am 5. November 2013 überreichte der Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick,

Herr Oliver Igel, im Auftrag des Bundespräsidenten das

„Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens

der Bundesrepublik Deutschland“

dem Vorsitzenden des Behindertenvereins Köpenick e. V.

Herrn Klaus-Dieter Rühling

für seine jahrzehntelange unermüdliche und ehrenamtliche Arbeit

für behinderte Menschen.

Wir von der ehrenamtlichen Redaktion der Seniorenzeitung, dem Magazin

für Treptow-Köpenick, gratulieren Herrn Rühling dazu von ganzem Herzen.

Heidi Detzer im Namen der Redaktion

Spenden gegen Vorlage ihres Ausweises

kostenlos.

Sonnenblumenschule stellt aus

Bis Ende des Jahres 2013 können Interessierte

die Ausstellung „Inklusion ist wenn alle mitmachen“

in der Volkshochschule Baumschulenweg,

Baumschulenstraße 78-81 kostenlos besuchen.

Schülerinnen und Schüler der Sonnenblumenschule

haben mit vielfältigen Recherchen

Fotogeschichten dazu gefunden.

PD

Kulturposten unbesetzt

Die langjährige Leiterin des Kulturamtes, Doris

Thyrolph, wurde mit einem Orgelkonzert in der

Dorfkirche Rahnsdorf feierlich verabschiedet.

Wegen der unserem Bezirk verordneten horrenden

Personaleinsparungen kann ihr Posten

nicht neu besetzt werden – ein Mangel, den

Künstler und Kulturinteressierte sicher bedauern.

Vorläufig wird Frau Indetzki die Fachbereiche

Weiterbildung, Kultur und Museum leiten.

Ein auf Dauer unhaltbarer Zustand. PD/git

Helfen hilft Köpenick

Ebenfalls zur kostenlosen Weitergabe von

Spenden bietet sich die ARBLI GmbH in der

Rathenaustr. 11 an. Gesucht werden hier Möbel,

Haushaltsgegenstände, Elektrogeräte,

Computer, Unterhaltungselektronik, Sportgeräte,

Bücher, Schallplatten, CDs sowie

alles fürs Baby. Tel.: 65762645, kostenlose

Abholung der Spenden möglich.

Auch am Sterndamm

Ein gleiches Sortiment an Spenden für Bedürftige

nimmt entgegen: Universal-Stiftung

Helmut Ziegler, Sterndamm 84, Mo-Fr 8-16

Uhr, Tel.: 63223893. Kostenlose Abholung

möglich, Waren werden verkauft.

Freuen wir uns auf

ein gutes neues Jahr.

Unglaublich, schon wieder ist ein Jahr vergangen.

Lassen Sie uns kurz inne halten.

Es war ein Jahr mit vielen schönen Stunden

und Tagen, aber auch mit weniger schönen.

Gerne erinnere ich mich an das Sommerfest

der Generationen im Kiezklub

Rahnsdorf, an das Interkulturelle Sommerfest

im Kiezklub KES.

Der Kiezklub Treptow-Kolleg feierte 20.

Jahre seines Bestehens und der Kiezklub

Vital feierte Eröffnung in seinem neuen

Domizil im Myliusgarten.

Was waren das für schöne Feste!

Viele Menschen sind sich begegnet und haben

frohe Stunden miteinander verbracht.

Und wenn Sie nicht dabei gewesen sind,

dann ist das schon der erste gute Vorsatz

im neuen Jahr.

Und die weniger schönen Stunden?

Von uns gegangen ist Hans Joachim

Koppe, der bekannte und verehrte langjährige

Chefredakteur dieser Zeitung.

Das Jahr 2013 geht nun zur Neige.

Zum Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen

behagliche und gemütliche Stunden mit

Ihren Lieben.

Allein muss man in Treptow-Köpenick

nicht bleiben. Zum ersten Mal bieten die

Kiezklubs Ihnen auch am Heiligen Abend

und an Silvester gemeinsam schöne

Stunden – so Weihnachtsveranstaltungen

am 24.12.2013 in den Kiezklubs

Haus der Begegnung und im KES (jeweils

von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr). Auch

zwischen Weihnachten und Neujahr

sind Sie im Kiezklub Treptow-Kolleg am

28.12.2013 in der Zeit von 11.00 Uhr bis

15.00 Uhr zum Brunchen recht herzlich

eingeladen. Zum Jahreswechsel finden

Silvesterpartys in den Kiezklubs Rathaus

Johannisthal und im Vital statt sowie

Brunchen im Kiezklub KES (in der Zeit

von 11.00 bis 15.00 Uhr).

Für das neue Jahr wünsche ich uns allen

gute Gesundheit und ein erfülltes, heiteres

Jahr 2014 mit vielen Lichtblicken!

Ines Feierabend, Bezirksstadträtin

für Arbeit, Soziales und Gesundheit

Treptow-Köpenick


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 5

politik

Altersarmut verhindern, um den Lebensabend würdevoll gestalten zu können

Der Verband der Volkssolidarität – ein verlässlicher

Partner und starker sozialpolitischer Interessenvertreter

Gespräch mit Frau Dr. Heidi Knake-Werner,

Vorsitzende des Landesverbandes Berlin e.V.

der Volkssolidarität

Seniorenmagazin Treptow-Köpenick

(SMTK): Frau Dr. Knake-Werner, zuerst meinen

Glück-wunsch zum 68. Geburtstag Ihrer

Sozial- und Wohlfahrtsorganisation. Wie gelingt

es dem Gründungsmotto der Volkssolidarität

„Mit-einander–Füreinander“ in Zeiten ständiger

Mittelreduzierung gerecht zu werden?

Dr. Heidi Knake-Werner: Danke für die

Geburtstagswünsche. Ja, seit 68 Jahren engagiert

sich die Volkssolidarität dafür, ihr Motto

„Miteinander–Füreinander“ für viele Menschen

erlebbar zu machen, z.B. durch eine engagierte

Nachbarschaftsarbeit und vielfältige Beratungs-

und Hilfsangebote in unseren Treffs und

Begegnungsstätten. Sorgen macht uns, dass

unsere Mitgliederzahlen rückläufig sind und der

Altersdurchschnitt unserer Mitglieder hoch ist,

so dass vieles nicht mehr durch ehrenamtliches

Engagement zu leisten ist. Hinzu kommt, dass

auch die knapper werdenden öffentlichen Mittel

es uns nicht leichter macht, die vielen Angebote

für ein solidarisches Miteinander und die Unterstützung

derjenigen, die Hilfe brauchen, zu

erhalten. Aber mit dem Geld aus der jährlichen

Spendensammlung, das durch den engagierten

Einsatz der Mitglieder der Volkssolidarität zusammenkommt,

werden arme Familien unterstützt,

Ausflüge für Kitagruppen finanziert, Schultüten

gepackt und in diesem Jahr großzügige Spenden

für vom Hochwasser betroffene Einrichtungen

geleistet. Wir setzen uns auch dafür ein, dass die

Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche

Engagement verbessert werden. Insbesondere

durch Qualifizierung und eine gute Zusammenarbeit

mit den hauptamtlich Tätigen.

SMTK: Die Altersarmut nimmt immer mehr zu.

Wie vertritt die Volkssolidarität dabei die Interes-

sen der betroffenen Menschen? Lassen sie mich

noch hinzufügen: Welche Rolle spielen dabei die

Themen – Altersgerechte und bezahlbare Wohnungen,

wohnortsnahe ärztliche Versorgung

und das Rentenniveau?

Dr. Heidi Knake-Werner: Die wachsende

Altersarmut ist auch in der Volkssolidarität

ein wichtiges Thema. Wir wissen, dass zunehmend

mehr Rentner oft bis ins hohe Alter ihre

magere Rente durch Minijobs oder ähnliches

aufbessern müssen, damit es fürs Nötigste

zum Leben reicht. Auch deshalb sind wir in der

Landesarmutskonferenz vertreten und arbeiten

im Sozialgipfelbündnis zusammen. Gemeinsam

mit Gewerkschaften und anderen Sozialverbänden

wollen wir dazu beitragen, dass ältere

Menschen vor Armut geschützt werden, durch

auskömmliche Renten, bezahlbaren Mieten und

eine Grundsicherung, die zum Leben reicht. Wir

wissen, dass insbesondere die Wohnsituation für

Ältere zunehmend schwieriger wird. Deshalb

setzen wir uns bei Wohnungsbaugesellschaften

dafür ein, dass erheblich mehr des vorhandenen

Wohnungsbestandes altersgerecht und barrierefrei

umgebaut wird und der Wechsel in eine kleinere

Wohnung einfacher und bezahlbar ist. Auch

die wohnortsnahe ärztliche Versorgung ist alles

andere als zufrieden stellend. Zunehmend mehr

Fachärzte wandern aus den östlichen Bezirken

ab, wodurch sich die gesundheitliche Versorgung

dort deutlich verschlechtert. Diese Entwicklung

muss dringend gestoppt werden. Die Volkssolidarität

fördert deshalb Sozialraumkonzepte in den

Bezirken, damit die soziale und gesundheitliche

Versorgung wohnortsnah gesichert wird.

SMTK: Die sozialen Bedürfnisse des älteren

Menschen sind ja sehr vielfältig. Auf welche

Angebote der sozialen Dienste und Eirichtungen

des Verbandes kann dabei zurückgegriffen

werden und welche würden Sie aus unserem

Bezirk empfehlen?

Dr. Heidi Knake-Werner: Die Volkssolidarität

ist Träger von Sozialstationen, wie die Einrichtungen

in der Schnellerstrasse in Treptow

oder in der Müggelheimer Straße in Köpenick.

Der Mobilitätshilfedienst in Treptow-Köpenick

wird von sehr engagierten Mitarbeitern der

Volkssolidarität verlässlich organisiert und

erfreut sich großer Beliebtheit. Unsere Nachbarschaftstreffs

„Myliusgarten“ und „Kiezer Feld“

bieten vielfältige Angebote und werden gern für

Gruppenaktivitäten genutzt. Hier können sich

Mitglieder der Volkssolidarität, aber auch gern

interessierte Gäste, ganz nach ihren Wünschen

und Bedürfnissen einbringen und ein munteres

Gruppenleben pflegen. Die Volkssolidarität

vor Ort wendet sich dabei gegen jede Form der

Ausgrenzung und bietet Hilfe und Unterstützung

dort an, wo Menschen diskriminiert oder sozial

benachteiligt werden. Unsere Nachbarschaftseinrichtungen

und Begegnungsstätten sind

deshalb für viele Ältere ein wichtiger Ort sozialen

Miteinanders, wo nicht nur Rat und Hilfe

geboten wird, sondern auch eigene Ideen für

Gruppenaktivitäten willkommen sind und gefördert

werden. Jeder ist bei uns gern gesehen

und – auch das ist nicht unwichtig – kann sich

Kaffee und Kuchen leisten.

SMTK: An den letzten Gedanken möchte ich

anknüpfen: Aktuell wird viel über „Menschenwürde“

und „Teilhabe“ diskutiert. Welchen

Standpunkt hat dazu die Volkssolidarität?

Dr. Heidi Knake-Werner: Wir als Volkssolidarität

setzen uns für soziale Gerechtigkeit ein

und einen Sozialstaat, der Chancengleichheit gewährleistet

und Diskriminierung und Ausgrenzung

verhindert. Wir fordern, dass Menschen,

die in ihren Heimatländern verfolgt werden

oder aus Kriegsgebieten flüchten müssen, bei

uns eine neue Heimat finden, menschenwürdig

untergebracht werden und vor rassistischen

Angriffen geschützt werden. Gegen Fremdenfeindlichkeit

wollen wir als Volkssolidarität

eine menschenwürdige Willkommenskultur

entwickeln. Deshalb setzen wir uns dafür ein,

dass sich die Sozialverbände interkulturell

öffnen und auch Menschen mit Migrationshintergrund

gern gesehen sind. Natürlich wenden

wir uns auch entschieden gegen die Altersdiskriminierung,

die vielen armen Menschen

täglich begegnet, durch eine Sozialpolitik, die

ihnen aus ihrer Lage nicht heraus hilft. Dies zu

ändern, dafür engagiert sich auch die Volksolidarität.

Insbesondere die Alterssicherung ist

für uns ein zentrales Thema. Wir fordern, dass

die Rentenangleichung Ost an West endlich

Realität wird und wir verlangen, dass die vollen

Rentenkassen genutzt werden, um die Renten

armutsfrei zu machen. Eine Rente unterhalb 60

Prozent des Durchschnittseinkommens verhindert

ein Leben in Armut nicht, sondern führt zu

Ausgrenzung und Vereinsamung. Auch deshalb

lehnen wir den Abbau von Begegnungsstätten

und Nachbarschaftstreffs entschieden ab, weil

auch sie ein Ort sein müssen, wo Menschen mit

wenig Geld gern gesehen und sich wohl fühlen

können. So verstehen wir Menschenwürde und

Teilhabe.

SMTK:Danke für das Gespräch.

Siegfried Engelke


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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

politik

Gesund und sozial geborgen in Würde alt werden

Notizen von der Fachtagung zum Thema: Der demografische Wandel –

Herausforderung und Chancen für den Berliner Bezirk Treptow-Köpenick am 30. Oktober 2013

Rund 270 Teilnehmer waren dazu in das

Pentahotel am Köllnischen Platz in Köpenick

gekommen. In unserem Bezirk sind jetzt schon

über dreißig Prozent der Bevölkerung älter als

60 Jahre, und der demografische Wandel ist

weitgehend vollzogen. Hier gibt es nicht nur

viele Chancen für das Zusammenleben, sondern

auch Herausforderungen an alle an diesem

Prozess Beteiligten. Die Teilnehmer kamen aus

den unterschiedlichsten Dienststellen, Organisationen

und Vereinen des Bezirks. Mitglieder

der Seniorenvertretung, der Sozialkommissionen

und der BVV waren gekommen, sowie Leiterinnen

der Kiezklubs und ihre Beiräte, um nur

einige zu nennen. Das Interesse ging weit über

die Bezirksgrenzen hinaus. So hatten sich auch

Mitglieder der Landesseniorenvertretung und

Bezirksräte bzw. Mitarbeiter der Bezirksämter

angemeldet. Charlottenburg-Wilmersdorf,

Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf, Reinickendorf,

Spandau und Tempelhof-Schöneberg

waren mindestens mit einem Teilnehmer

vertreten. Auch die Senatsverwaltung und

Senatskanzlei zeigten Interesse. Das zeigt

uns, dass die anderen Berliner Bezirke nach

Treptow-Köpenick blicken, um zu beobachten,

wie hier Probleme angegangen werden, deren

Lösungen woanders noch bevorstehen. Für

die Konferenz konnten namhafte Referenten

gewonnen werden

Frau Prof. Dr. Lehr, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft

der Seniorenorganisationen,

stellte ein umfangreiches Zahlenmaterial

über die demografische Entwicklung in Europa

und in den Bundesländern vor. Sichtbar ist,

dass der Anteil gesunder Jahre bei den Älteren

enorm gestiegen ist. So konnten zum Beispiel

6 255 Personen im Jahre 2012 in Deutschland

ihren hundertsten Geburtstag feiern, gegenüber

158 im Jahre 1965. Aber auch gegenüber der

Tatsache, dass weniger Kinder auf die Welt kommen,

in allen Bundesländern eine mögliche

Elterngeneration fast fehlt, und mit steigendem

Alter Leistungseinschränkungen, dementielle

Erkrankungen und Altersdepressionen zunehmen,

darf man nicht die Augen verschließen.

Wichtig für Ältere sind gute körperliche und

geistige Aktivität, basierend auf einer guten

Ernährung, Bewegung und sozialen Kontakten.

40 Prozent der Menschen über 65 sind bereit,

etwas für die Gesellschaft zu tun.

Herr Sittler, Generali Deutschland, berichtete

aufgrund einer Studie des Jahres 2013, deren

Ergebnisse den Teilnehmern vorlagen (Monitor

Blick auf den Tagungsort im pentahotel

03), wie ältere Menschen leben, denken und

sich engagieren. Dabei fand auch Beachtung,

was in den Familien geleistet wird, allein durch

Pflege Angehöriger und Betreuung der Enkelkinder.

Es lohnt sich durchaus, die Ergebnisse

dieser Studie detailliert zu betrachten.

Wohnen und Pflege in der Zukunft waren

das Thema von Herrn Prof. Dr. Klie von der

Evangelischen Hochschule Freiburg. Ausgehend

von der kommunalen Altenpolitik mit ihren

rückläufigen Finanzierungsspielräumen sieht

er die Möglichkeit, durch eine Renaissance des

Denkens mit einem Ja zur Verschiedenheit und

Gastfreundschaft zu einer Inklusionsgemeinde

zu kommen. Wohnformen, Generationengerechtigkeit,

Sorge durch Verantwortungsübernahme

waren einige Hauptgedanken.

Von drohender Altersarmut und deren Ursachen

berichtete Herr Dr. Gysi, direkt

gewählter Bundestagsabgeordneter und

Fraktionsvorsitzender der Linken. Er stellte

heraus, dass ein flächendeckender einheitlicher

Mindestlohn, die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze

und die Pflicht aller Bürger, in

die Rentenkasse einzuzahlen, dazu beitragen,

das Rentenniveau nicht absinken zu lassen.

Als nächste Referentin sprach Frau Dr.

Schlimper für den Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Nach ihren Recherchen muss jeder

Vierte, der heute geboren wird, in einer sozialen

Welt aufgefangen werden. Sie wünscht sich,

dass die Fördermittel für den Sozialraum mit

dem Ziel einer integrierten Stadtteilentwicklung

gesteuert werden.

Herr Hilgenfeld, Verband Berlin-Brandenburgischer

Wohnungsunternehmen, stellte die

Konzepte der Berliner Wohnungsunternehmen

vor. Er vertrat sechs Städtische Wohnungsbaugesellschaften,

83 Wohnungsbaugenossenschaften

und 43 weitere Gesellschaften.

Er berichtete über Bezahlbarkeit, Mietspiegel,

barriere freie Wohnungen, Berechtigungsscheine

und Beispiele von Bauaktivitäten im

Bezirk. Er erwähnte auch die Möglichkeit, dass

Mieter, die eine kleinere Wohnung beziehen

wollen, ihre bisherigen Quadratmeterpreise

mitnehmen können.

Herr Backhaus-Maul von der Martin-

Luther-Universität Halle-Wittenberg sprach zum

Thema: Was kann das bürgerliche Engagement

leisten? Fazit: Das bürgerliche Engagement kann

vieles, es ist facettenreich und hat Einsatzfelder

überall, es ändert sich mit den Lebensphasen,

man sollte es gut pflegen.

Frau Feierabend, Stellvertretende Bürgermeisterin

und Bezirksstadträtin für Arbeit,

Soziales und Gesundheit Treptow-Köpenick von

Berlin, konnte nun Strategien und Konzeptionen

in konzentrierter Form darlegen. Mit zahlreichen

statistischen Angaben unterlegt, gab sie

einen Überblick über die weitere demografische

Entwicklung im Bezirk. Die Lebenserwartung

wird weiterhin steigen, besonders bei den

Fortsetzung auf Seite 9


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 7

Anzeige

Mit der Stern und Kreisschiffahrt durch die kalte Jahreszeit

Mit dem nassen und eisigen Wetter wird es ruhig

auf den Berliner Gewässern. Die Sportboote

liegen fest am Ufer und die Fahrgastschiffe

verlassen nur noch vereinzelt die Häfen.

Für die Stern und Kreisschiffahrt GmbH

bedeutet das das Einstellen der Havel- und

Spreetouren. Nur in der Innenstadt werden

noch „Historische Stadtrundfahrten“ angeboten

(außer am 24.12.2013). Bei Schnee und

Kälte setzt man sich einfach ins Schiffsinnere

und genießt, geschützt vor der Witterung, die

interessanten und informativen Fahrten, vorbei

an mehr als sechzig Berliner Sehenswürdigkeiten,

bei einem heißen Tee oder Kaffee.

Dennoch bietet die Stern und Kreisschiffahrt

auch während der nasskalten Jahreszeit

viele interessante Veranstaltungen. So startet

die Schiffsflotte z.B. zu aufregenden Weihnachtspartys,

einer gemütlichen Nikolausfahrt

und verschiedenen Brunchfahrten.

Gönnen Sie sich eine Auszeit vom stressigen

Weihnachtsshopping und anderen Vorbereitungen

für das Fest!

Entspannen Sie bei der weihnachtlichen

Brunchfahrt durch die festlich geschmückte

Berliner Innenstadt.

Kurz nach der Zeit der Weihnacht folgt

der Jahreswechsel, der zum Highlight,

den Silvesterfahrten am 31.12.13 einlädt.

Dort können Sie einmal so richtig die Korken

knallen lassen und mit Freunden und Familie

das neue Jahr einläuten, während Sie das

einzigartige große Feuerwerk in der Berliner

Innenstadt exklusiv vom Wasser aus bewundern

dürfen.

Die Stern und Kreis bietet unvergessliche

Momente und kulinarischen Hochgenuss in

stilvollem Ambiente.

Während der Winterpause wird die Schiffsflotte

gepflegt und gewartet, um die Saison

2014 vorzubereiten.

Es werden z.B. neue Touren und gastronomische

Angebote zusammengestellt sowie

Schleusenzeiten beantragt, um allen Fahrgästen

auch im nächsten Jahr interessante Linientouren,

Kombifahrten und Sternstunden-

Veranstaltungen zu bieten.

Freuen Sie sich schon jetzt auf Neuigkeiten

rund um die Stern und Kreisschiffahrt. Neugierige

können ab Januar in der Fahrplanvorschau

2014 einen Einblick erhalten. Genießen

Sie das winterliche Berlin bis zum Saisonstart

im März 2014!

Aktuelle Informationen zu den oben genannten

Fahrten und Programmhighlights

finden Sie auf www.sternundkreis.de.

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Notfallbehandlung, Unfallchirurgie und Orthopädische

Chirurgie im Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe

Markus Sielaff, Leitender Arzt der

Notaufnahme im Krankenhaus Hedwigshöhe

Foto: Sylvia Thomas-Mundt

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische

Chirurgie im Alexianer Krankenhaus

Hedwigshöhe behandelt rund um die Uhr

Verkehrs-, Arbeits- und Sportunfälle. Neben

der Behandlung von Notfällen hat sich die

Klinik auf die Therapie von Verschleißerkrankungen

und Unfallfolgezuständen am Muskel-,

Gelenk- und Skelettsystem spezialisiert.

Für Operationen stehen drei neue moderne

Operationssäle bereit. Behandlungsschwerpunkte

sind arthroskopische

Gelenkrekonstruktionen,

die Handund

Fußchirurgie, die

Wirbelsäulenchirurgie

und die Endoprothetik

aller großen Gelenke.

In den Servicezeiten

beraten die Fachärzte

der Klinik Patienten zu

allen Fragen der orthopädischen

Chirurgie,

unter anderem auch zu

postoperativen Behandlungen.

Einen besonderen Stellenwert

nimmt auch die Erstversorgung in

der interdisziplinär genutzten Notaufnahme

ein, die rund um die Uhr besetzt ist. Ein

Facharzt der Klinik für Unfallchirurgie und

Orthopädische Chirurgie ist hier immer im

Dienst. Modernste Untersuchungsverfahren

wie Ultraschall, CT (Computertomographie)

MRT (Magnetresonanztherapie) usw. stehen

zur Verfügung. Seit Beginn dieses Jahres wird

die Notaufnahme von Markus Sielaff ärztlich

Ärzte der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie

Foto: Roland Horn

geleitet. Der Chirurg und Notarzt schätzt „die

vielen Facetten und die unvorhersehbare

Dynamik im Rahmen der Behandlung von

Notfallpatienten“, hierbei geht es ihm vor allem

darum „einem kritisch kranken Patienten

durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen

Pflegekräften und ärztlichen Kollegen schnell

und umfassend zu helfen“.

Krankenhaus Hedwigshöhe, Höhensteig 1,

12526 Berlin, Telefon: (030) 6741 – 0


8

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Anzeige

Einzug ins neue Zuhause

Nach 14 Monaten Bauzeit zogen Ende

September die ersten Bewohnerinnen und

Bewohner in das neue Haus Müggelspree

ein.

Der Neubau ersetzt das nur

wenige Gehminuten entfernte

Stephanus-Seniorenzentrum

Müggelspree. Insgesamt

57 Bewohnerinnen und

Bewohner zogen aus dem alten

Gebäude in das neue um.

In den Hausgemeinschaften

für pflegebedürftige Senioren

sind zurzeit nur noch wenige

Plätze frei.

Das Haus Müggelspree der St.

Elisabeth Diakonie gGmbH

ist kein gewöhnliches Seniorenzentrum.

Als innovatives

Wohn- und Kiezhaus bietet

es Senioren und Menschen

mit Behinderung ein neues

Zuhause. Gleichzeitig steht

es mit einem Café, Veranstaltungsräumen,

Beratungsund

anderen Angeboten allen

Nachbarn und Interessenten

offen.

Statt der üblichen Pflegeabteilungen

gibt es im Haus

Müggelspree Hausgemeinschaften. Hier ist

es nicht die Pflege, die den Tagesablauf diktiert.

Im Mittelpunkt steht das Leben, das die

Bewohnerinnen und Bewohner möglichst

selbstbestimmt gestalten können. Die Aufgabe

von speziell ausgebildeten Präsenzkräften

ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner im

Im fertiggestellten Haus Müggelspree sind nur noch wenige Plätze für

pflegebedürftige Senioren frei.

Foto: Katrin Müller

Alltag zu begleiten und zu unterstützen.

Im obersten Stockwerk stehen zudem 22 seniorengerechte

Service-Wohnungen zur Verfügung,

die mit einem SOPHIA-Hausnotruf ausgestattet

sind. Im Erdgeschoss ziehen sieben

Menschen mit Behinderung in eine Wohngemeinschaft

der Stephanus-Stiftung ein. Auch

der Elisabeth Hospizdienst,

die Diakonie-Pflege Simeon

gGmbH (Diakonie-Station

und Haltestelle Diakonie

für Menschen mit Demenz)

und das Netzwerk Leben im

Kiez haben hier Quartier.

Rezeption und Friseursalon

ergänzen das Angebot des

neuen Hauses.

Weitere Informationen:

www.haus-müggelspree.de

oder unter 030-34 35 41 13

Ein offenes Kiez-Haus

Im Erdgeschoss gibt es mit

dem gemütlichen „Café

Lebenslust“ und weiteren

flexibel großen Räumen

Platz für verschiedenste

Feste, Konferenzen oder

kulturelle Veranstaltungen.

Dieses Angebot steht auch

Vereinen, Institutionen

oder Unternehmen aus der

Umgebung zur Verfügung.

Schließlich möchte das Haus

Müggelspree ein offenes

Haus sein, das einen Beitrag

zum Kiezleben leistet.

Was ist Homöopathie?

Zwei ältere Damen sitzen im Wartezimmer

eines Arztes und unterhalten sich.

„Haben Sie schon mal was von Homöopathie

gehört?“

„Homöopathie, nee was is`n das?“

„Na Homöopathie ist das, wo nischt mehr drin

ist und was trotzdem wirkt.“

Ich war bei diesem Gespräch ebenfalls anwesend,

wollte mich aber nicht einmischen, um

nicht als Klugschwätzer dazustehen.

Und ja doch, es stimmt!

Wie kann es sein, dass ein Arzneimittel, in

welchem kein Molekül der ursprünglichen

Substanz mehr vorhanden ist, überhaupt

wirken kann?

Homöopathie ist eine sanfte Therapieform, die

den Menschen als einzigartiges Individuum

sieht.

Es handelt sich um eine Heilweise, die auf

Naturgesetzen basiert, die schon immer vorhanden

waren.

Dr. Samuel Hahnemann(1755-1843) ging

davon aus, dass jedem lebenden Geschöpf

eine „Lebenskraft“ innewohnt - „in bewundernswürdig-harmonischem

Lebensgang aller

Teile des Menschen, welche seine Gefühle und

Tätigkeiten aufrecht erhält.“

Den „Ursprung“ der Krankheiten findet Hahnemann

also in der „krankhaft verstimmten

Lebenskraft“, sie bringt Krankheitserscheinungen

hervor und ist somit nur die Wirkung

und nicht die Ursache.

Homöopathie ist keine Symptombehandlung.

Es geht hierbei nicht um das Wegtherapieren

von Symptomen.

Vielmehr geht es um die Frage: „Warum werden

wir krank?“

Das physische und psychische Bild, welches

sich aus der Gesamtheit der Symptome ergibt,

weist den Weg zur Mittelwahl.

Homöopathie ist eine medizinische Behandlungsmethode,

bei der die wirkliche Lösung

des Problems angestrebt wird.

Hahnemann war ein unermüdlicher Forscher

und lernte durch eigene Erfahrung.

Durch hartnäckiges Tüfteln gelang es ihm

Ursubstanzen von Arzneimitteln zu verreiben

und wasserlöslich zu verdünnen.

Im weiteren Verlauf seiner Forschungen unterzog

Hahnemann jeden Verdünnungsschritt

heftigen Schüttelschlägen und stellte fest,

je höher die verschüttelte Verdünnung - desto

wirksamer.

Hahnemann nannte das von ihm entwickelte

Verfahren Potenzierung.

Diese so potenzierten Arzneimittel wirken auf

die geschwächte Lebenskraft und stärken diese.

So wird Homöopathie zur Wegbegleitung und

kommt bei akuten und chronischen Krankheiten

zum Einsatz.

Wenn Sie noch weitere Fragen zur Homöopathie

oder den von mir angewandten

Therapien haben sollten:

Web: www.seelenfunkeln-db.de

Mail: info@seelenfunkeln-db.de

HP D. Bauer


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 9

Fortsetzung von Seite 6

Hochaltrigen. Bereits jetzt leben 106 Hundertjährige

im Bezirk. Da sich die Lebensformen

ändern, wohnen bereits jetzt über 50 Prozent

der Älteren allein. Hinzu kommt bei vielen eine

drohende Altersarmut, die dazu führen kann, in

Einsamkeit und Isolation zu geraten.

Das Gesundheitsziel „Gesund alt werden in Treptow-Köpenick

ist ein wichtiger Bestandteil des

Konzepts. Ein beratender Arbeitskreis begleitet

die Umsetzung. Die Kiezklubs konnten erhalten

werden und haben sich allen Altersgruppen geöffnet.

Zusammenarbeit mit anderen Ressorts

besteht. Ein Wegweiser für Bewegungsangebote

wird bis 2014 erstellt. Neben der Bewegung

zur Gesunderhaltung wurde auch das Thema

„Sucht im Alter“ als Gesundheitsprozessziel

formuliert. Eine wohnortnahe haus- und fachärztliche

Versorgung ist in einem Flächenbezirk

mit unzureichendem ÖPNV unabdingbar.

Förderung des Bürgerlichen Engagements,

verbunden mit einer Anerkennungskultur, ist

eine unverzichtbare Bedingung für die Gesellschaft.

Dafür wurde das Freiwilligenzentrum

„STERNENFISCHER“ geschaffen. Ein Konzept

zum Abbau von Isolation und Einsamkeit bei

Grundsicherungsempfängern wurde umgesetzt.

Eine weitere Herausforderung ist die

Bereitstellung von ambulanten, teilstationären

und stationären Pflegeangeboten. Ein dritter

Pflegestützpunkt wird demnächst eröffnet. Im

Sozialamt werden in Zukunft 18 Stellen mehr

gebraucht, aber das Bezirksamt soll über 300

Stellen abbauen. Viele wichtige Punkte konnten

hier nur kurz angesprochen werden, um den

Umfang des Artikels nicht zu sprengen.

Der Bürgermeister von Treptow-Köpenick,

Herr Igel war der letzte Referent. Er sprach

über echte Herausforderungen, die der Demografische

Wandel an die Politik stellt. Sein Ziel

ist, einer Kommune vorzustehen, in der Vielfalt,

Zusammenhalt und Freundlichkeit gegenüber

Fremden den Alltag bestimmen. Die Erstellung

des Demografiekonzeptes versteht er als ein

Bekenntnis oder Jawort zum demografischen

Wandel. Ziel ist eine seniorengerechte Kommune,

in der die Älteren ihre Potentiale bei guter

Gesundheit entfalten können.

Eine Podiumsdiskussion folgte, in der auch die

Seniorenvertretung, die Behindertenbeauftragte

und der Gerontopsychiatrisch-Geriatrische

Verbund eine Stimme hatten. Alle Teilnehmer

waren sich einig, dass das Konzept leben muss,

und zwar unter Beteiligung der Jungen von

Gestern und Vorgestern und der Alten von

Morgen. Besonderer Dank gilt dem Sozialamt

für die Organisation und Durchführung dieser

interessanten Tagung. Dr. Betina Linzer

geschichte & geschichten

Das evangelische Pfarrhaus als

Faktor der Kulturgeschichte

Gedanken zu einem Museumsbesuch

Der 500. Jahrestag des Beginns der Reformation

wirft seine Schatten voraus: vier Jahre vor dem

geschichtsträchtigen 31. Oktober 2017 hat jetzt

mit einer gemeinsamen großen Ausstellung

von Deutschem Historischen Museum (DHM),

der Evangelischen Kirche Deutschlands und

der Internationalen Martin-Luther- Stiftung in

Berlin der Veranstaltungs-Marathon begonnen.

Das Thema widmet sich dem evangelischen

Pfarrhaus.

Das protestantische Pfarrhaus und die in ihm

angesiedelte Pfarrersfamilie galt bis weit in das

20. Jh. hinein als der Idealtypus der intakten

Lebensgemeinschaft, die erfolgreich ihre

hochwertige moralische Rolle als Leitbild eines

gottgefälligen Familienlebens ausfüllte und in

der Vorstellungswelt der einfachen Menschen

weithin als Spiegelbild göttlicher Harmonie

fungierte. Als unantastbares Leitbild galt dabei

Luthers Familienleben – das allerdings gar nicht

das eines Pfarrers war, denn Luther war ja nie

Pfarrer! Literatur und Kunst haben dennoch auf

dieser Basis im 18. und 19. Jh. bei einer geradezu

mythischen Verklärung ihre Rolle gespielt und

die erste protestantische Pfarrersfamilie – die

des Wittenberger Stadtpfarrers Johannes Bugenhagen

mit seiner Eheliebsten Walpurga –

von dem ihr gehörenden Platz verdrängt.

Die mit Gemälden aus vier Jahrhunderten geradezu

überquellend ausgestattete Ausstellung

(Leihgaben aus zehn europäischen Ländern!)

findet ihre symbolische Verdichtung am überzeugendsten

in einem Gemälde des Biberacher

Malers Johann Baptist Pflug aus dem Jahre 1828,

das die im Umfeld eines gemütlichen Interieurs

stattfindende Visite einer zahlreichen Familie am

Wochenbett einer Pfarrersfrau zur Begutachtung

des Neugeborenen zum Motiv hat. Es ist als Gegenstück

zu der vom selben Maler geschaffenen

Szene in einer katholischen Pfarrstube zu verstehen,

in der nur geistliche Herren, Ministranten

und eine Haushälterin versammelt sind. Was

„heile Welt“ ist, bedarf im Kontext der Wahrnehmung

der beiden Stücke wahrlich keines

Kommentars mehr! Was die aus Pfarrersfamilien

stammenden Sprösslinge angeht, so gingen sie

gelegentlich in die Wissenschaft (wie Theodor

Mommsen) oder glänzten in der Literatur (wie

Emanuel Geibel) – die Ausstellung nennt weitere

Beispiele. Aber im Allgemeinen war der Weg

der Kinder aus Pfarrersfamilien vorgezeichnet:

die Söhne wurden wieder Pfarrer, und die Töchter

heirateten Pfarrer – ein sozialgeschichtliches

Ritual, das die Ausstellung als Thema nur ganz

knapp berührt.

Die Wirklichkeit im Pfarrhaus war zumeist

nicht ganz so idyllisch, wie das davon gemalte

Bild sie vermittelte. Während manche Stadtpfarrer

– zumal in den volkreicheren Städten!

– zum höheren Stand gezählt werden konnten,

litten kleinstädtische und Dorfpfarrer nicht

selten an prekären Verhältnissen: sie waren

auf die Eintreibung der Einnahmen aus ihrer

Gemeinde und aus den zu ihrer Kirche gehörenden

„Berechtigungen“ angewiesen. So musste

der Pfarrer den Mühseligen und Beladenen

Belastungen aufladen, was dem Ideal tätiger

Nächstenliebe, die von ihm und seiner Familie

erwartet wurde, nicht gerade entsprach. Darüber

hinaus repräsentierte er nur allzu oft noch

die Obrigkeit, für die er vielfältige Aufgaben

wahrzunehmen hatte. Das alles ging nicht ohne

Spannungen mit der Gemeinde ab und kratzte

wohl auch im täglichen Leben an dem Idealbild

des geistlichen Hirten – wenigstens bis 1895, als

Pfarrer in Preußen (und in der Folge in allen

deutschen Ländern) verbeamtet wurden.

Da im Mittelpunkt des evangelischen Gemeindelebens

der Gottesdienst mit der dazugehörigen

Predigt steht, widmet die Ausstellung einem

zentralen Punkt des Pfarrhaushalts ein eigenes

Kapitel: der Studierstube.

Mit dem Themenkomplex „Von der Frau Pfarrer

zur Pfarrerin“ behandelt die Ausstellung abschließend

sehr subtil die seit dem letzten Drittel

des 20. Jhs. sich vollziehende Angleichung der

evangelischen Kirche an die sich verändernden

Lebenswelten der Kommunikationsgesellschaft,

als deren Ausdruck man zurecht die

Öffnung des Pfarramts für Frauen wie auch

für Homosexuelle vermerken kann.

Museumsrat Dr. Kurt Wernicke

Leben nach Luther.

Eine Kulturgeschichte

des evangelischen Pfarrhauses

bis 2. März 2014 tgl. 10 – 18 Uhr

Katalog 248 S., 25,- €

Begleitprogramm: www.dhm.de/

ausstellungen/pfarrhaus

Deutsches Historisches Museum,

Ausstellungsgebäude Pei-Bau

Hinter dem Zeughaus 3

10117 Berlin

S Hackescher Markt, U Hausvogteiplatz,

Bus 100, 200, TXL (Staatsoper)

Tram M1, 50 (Kupfergraben)

Eintritt bis 18 Jahre frei, Erw. 8 €,

ermäßigt 4 €


10

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Was wir jetzt sind

geschichte & geschichten

Interview mit Rosemarie Schuder, Bestseller-Autorin, Journalistin und Schriftstellerein

Einmal im Jahr liest die Autorin Rosemarie

Schuder in den Räumen des Antiquariats

Brandel in Friedrichshagen aus ihren Büchern

und Manuskripten. In diesem Jahr verfolgten

die Gäste sehr gespannt den Ausführungen der

Autorin zu ihrem neuen, im Gubener Niederlausitzer

Verlag erschienenen Band „Ludwig

Bamberger-Volksvertreter im Schatten Bismarcks“.

Das „Seniorenmagazin Treptow-

Köpenick (SMTK)“ hatte die Gelegenheit, mit

Rosemarie Schuder nachfolgendes Interview

zu führen.

SMTK: Sagen Sie uns bitte etwas zu Ihrer

Person, so, wie Sie sich selbst sehen.

Rosemarie Schuder: Ich bin 1928 in

Jena geboren, lebe und arbeite bereits seit

1971 in Berlin-Friedrichshagen. Bei meinem

Rückblick auf meine Arbeit als Journalistin

und Schriftstellerin erhebt sich die Frage, ob

es mir möglich war und ist, als Schreibende

etwas Nützliches zu bewirken Manche Zuhörer

bei Lesungen erwarteten von mir ein

Bekenntnis, dass ich bereue, was ich bis 1990

geschrieben habe. Da konnte und kann ich mit

gutem Gewissen antworten: Nein. Nicht eine

Zeile. Nicht ein Wort. Denn in allen meinen

Büchern und Vorträgen, auch zu historischen

Themen, geht es zugleich um meine Sicht auf

gesellschaftliche Verhaltensweisen der Gegenwart.

Selbstverständlich: „In meinen Grenzen

und Bereich“.

SMTK: Würden Sie das unseren Leserinnen

und Lesern bitte näher erläutern?

Rosemarie Schuder: Gern. Bei meinem

Blick auf Ereignisse aus überlieferten geschichtlichen

Vorgängen fand ich, die in

Jena Geborene, in Friedrich Schiller einen

wichtigen Helfer: 1789 in seiner Antrittsrede

an der Universität in Jena befasste er sich

mit dem Thema: „Zu welchem Ende man

Universalgeschichte studiert“. Sein Streifzug

durch die Geschichte brachte ihn zu der Frage:

„Was sind wir jetzt?“ In allen meinen seit 1951

veröffentlichten Büchern kann nachgeprüft

werden, wie ich auf diese Frage eingehe. Auch

in meinem neuesten Buch „Ludwig Bamberger

- Volksvertreter im Schatten Bismarcks“. Es

erschien im Frühjahr 2013 im Niederlausitzer

Verlag, Guben. Der Historiker und Verleger

Andreas Peter hatte als Herausgeber des

Romans „Die Hutmacher“ entdeckt, dass die

Verfasserin Elsa Schuder, meine Mutter ist, und

mit welcher Genauigkeit sie das Wesen meiner

Vorfahren, der Hutmacherfamilie Wilke in

Guben, beschreibt. So verdanke ich ihm die

Bestätigung, woher meine Versuche stammen,

beim Schreiben detailtreu zu sein.

SMTK: Welches Werk war Ihr größter literarischer

Erfolg?

Rosemarie Schuder:Da möchte ich

zunächst den Titel: „Der Ketzer von Naumburg“

nennen. Die 1. Auflage erschien 1955.

Danach folgten bis 1989 weitere 18 Auflagen.

Eine weitere Erfolgsgeschichte ist das 1987

gemeinsam mit meinem Mann Rudolf Hirsch

geschriebene Buch „Der gelbe Fleck – Wurzeln

und Wirkungen des Judenhasses in der deutschen

Geschichte“. Die Nachfrage überstieg bei

weitem die erste geringe Auflage. Bis zum Jahr

1990 fanden 93.000 Exemplare Leserinnen

und Leser.

SMTK: Was waren für Sie schmerzliche

Niederlagen?

Rosemarie Schuder: Sofort nach der „Wende“

warf der letzte Chef des Verlages „Rütten

& Loening“ unser Buch „Der gelbe Fleck –

Wurzeln und Wirkungen des Judenhasses in

der deutschen Geschichte“ aus seinem Verlag.

In dieser Zeit landete auch mein Buch „Der

Ketzer von Naumburg“ auf einem Müllhaufen

bei Leipzig.

SMTK: Sie erlebten aber eine persönliche

Genugtuung.

Rosemarie Schuder: Ja, so kann man es

sagen. Etwa neun Jahre später kam es zur

Wiederbegegnung mit beiden Büchern. Im

Frühjahr 1999 erschien im Verlag PapyRossa,

Köln, die unveränderte Neuauflage unseres

Buches „Der gelbe Fleck“, und ist dort nach der

2. Auflage weiterhin im Programm. Meinem

Buch „Der Ketzer von Naumburg“ begegnete

ich im März 1999 wieder. Damals erhielt ich

eine Einladung von Pfarrer Martin Weskott

aus Katlenburg im Südharz zur Lesung aus

meinem Buch. Dazu muss man wissen, dass

dieser Pfarrer nach der Wende Tausende Bücher

aus den Müllhalden in der Nähe von Leipzig

herausholte und sie in der großen Scheune

nahe bei der Kirche von Katlenburg einlagerte

Wer nach Katlenburg kommt, kann hier Bücher

erwerben. Mit dem Erlös hilft Pfarrer Weskott

vielen Bedrängten, getreu dem Grundsatz:

„Brot für die Welt“. Nach der ersten Begegnung

blieben wir in Verbindung. 2005 schrieb er

das Nachwort zum „Ketzer“ für die Taschenbuchausgabe

in einem Rostocker Verlag. 2011

folgten wir der Einladung nach Naumburg zur

Ausstellung „Der Naumburger Meister“. Dort

erlebten fast 200 Anwesende unser Gespräch

über mein Buch „Der Ketzer von Naumburg“.

Abschließend erklärte Pfarrer Weskott: „Der

Abend war ein Zeichen, dass der Meister, der

ein Ketzer war, nach mehr als 500 Jahren noch

lebt, seine Kunst, wenn sie denn gelesen werden

kann, vital bleibt und inspiriert.“

SMTK: Welcher historische Stoff hat Sie zuletzt

beschäftigt, und woran arbeiten Sie zur Zeit?

Rosemarie Schuder: Hier nenne ich zwei

Bücher. Die Titel: „Goethes schöne Krone -

Corona Schröter und ihr Denkmal in Guben“

und „Ludwig Bamberger – Volksvertreter im

Schatten Bismarcks“, erschienen 2011 im

Niederlausitzer Verlag Guben. Mein Vertiefen in

die Goethe-Zeit und in das 19. Jahrhundert, ist

nur literarisch verwirklicht worden durch die

Hilfestellung des erfahrenen Historikers und

Verlegers Andreas Peter. Er wusste, welche Verbindung

es gab zwischen Bamberger und dem

Volksvertreter Prinz Heinrich von Schoenaych-

Carolath aus Guben, so bei: ihrem Kampf gegen

Anhänger der „antisemitischen Bewegung“.

Am 11. Mai 1893 erschien in der „Gubener

Zeitung“ das Interview eines Wiener Journalisten

mit Schoenaych-Carolath. Hier betonte

der Volksvertreter aus Guben, wie er alle

judenfeindlichen Strömungen, die alten und

die neu aufgekommenen, verachtete: Darum

werde ich jedem Versuch, die Juden gesetzlich

zu beschränken, immer entgegentreten, und

die antisemitische Bewegung bekämpfen als

eine hohe Gefahr für unsere ganze Kultur. Es

zeigt sich, ohne einen klugen Verleger kann

kein beachtenswertes Buch entstehen. Und

jetzt, ganz im Sinne der gemeinsam mit Rudolf

Hirsch verfassten Untersuchung „Der gelbe

Fleck - Wurzeln und Wirkungen des Judenhasses

in der deutschen Geschichte“, schreibe ich

zur Zeit über Personen, die im 15. Jahrhundert

ihre Stimme gegen den Judenhass erhoben

hatten.

Für das Interview bedankt sich herzlich im

Namen der Redaktion Heidi Detzer.


HUND & KATZ

& ANDERE TIERE...

Die Tierklinik Biesdorf - Veterinärmedizinische Versorgung

von Klein- und Heimtieren im 24 Stunden Dienst

rungsberatungen führt eine extra geschulte Mitarbeiterin durch, um den

Tierhaltern angesichts der großen Auswahl die Entscheidung zu erleichtern.

Wenngleich in den letzten 25 Jahren einige kuriose Fälle vorgestellt

wurden wie zb: ein Känguru mit Lahmheit oder ein Schimpanse, der

seinen Finger in einem Vorhängeschloss eingeklemmt hatte oder ein

Krokodil, das zu viele Steine gefressen hatte, sind es doch die Hunde,

Katzen, Vögel und Kleinsäuger der Berliner Bevölkerung, die mit ihren

Erkrankungen zur Klientel gehören. Die Klinik wird dabei auch von anderen

Tierärzten als Überweisungspraxis genutzt. Dabei ist es gleich ob der

Neufundländer Zahnstein hat, bei der Katze eine Bindehautenzündung

auftritt, den Wellensittich der Durchfall plagt oder dem Meerschweinchen

eine Eierstockszyste den Appetit verleidet. Die gesamte Palette der

Erkrankungsmöglichkeiten wird durch die Tierärzte der Klinik behandelt.

Einige Ärzte können dabei auf eine 25 jährige Berufserfahrung zurückblicken.

Neben Herzultraschall mit Farbdopplerdarstellung können eben

auch viele orthopädische Fragestellungen beantwortet werden. Inzwischen

sind Zahnbehandlungen bei Hund und Katze sowie die operative

Versorgung von Frakturen bei Kleinsäugern und Vögel längst nicht mehr

exotisch, sondern gehören zum Arbeitsalltag der Ärzte und stellen keine

Luxusversorgung mehr dar. Darüber hinaus betreuen wir seit Jahren

auch exotische Tiere wie Schildkröten, Echsen und Schlangen. Sie erfreuen

sich bei den Berlinern zunehmender Beliebtheit und gehören inzwischen

zum alltäglichen Patientengut der Tierärztlichen Klinik. Für die

fachgerechte Versorgung dieser Tiere wurde eine eigene stat. und poliklinische

Abteilung eingerichtet. Ein eigener Operationsraum ermöglicht

die Durchführung der chirurgischen Behandlungen bei diesen speziellen

Tierarten.

Mensch und Tier sind gerade in heutiger Zeit näher zusammengerückt.

Das Haustier hat inzwischen die Stellung eines Familienmitglieds eingenommen

und eine starke emotionale Bindung erreicht. Es ist aus dem

Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist es nicht

verwunderlich, dass die Tierhalter eine ähnlich hochentwickelte medizinische

Betreuung Ihrer Tier erwarten, wie sie es aus eigenem Erleben

aus der Humanmedizin kennen. Sicherlich sind der Verwirklichung dieses

Anspruchs Grenzen gesetzt. Dennoch hat sich die Veterinärmedizin

in den letzten Jahrzehnten mit ihren Spezialisierungsrichtungen beachtlich

weiterentwickelt. Diesem Trend fühlt sich die Tierärztliche Klink für

Klein- und Heimtiere verpflichtet und ist ein Ansprechpartner für alle

Probleme, die unsere Klein- und Heimtiere betreffen.

Dr.med.vet. Kay Löhle

Die Tierärztliche Klinik für Klein- und Heimtiere wurde im Jahr 1987 mit

dem Umbau des ehemaligen Biesdorfer Gutsherrenhauses gegründet.

Damit nahm diese Einrichtung als erste tierärztliche Poliklinik in Berlin,

neben den universitären Einrichtungen, ihre Tätigkeit auf. Durch die

Entwicklung und den Ausbau von Spezialgebieten, wurde schon damals

neben der allgemeinen poliklinischen Versorgung auch der zunehmenden

Bedeutung der Kleintiere Rechnung getragen. Dank der modernen

und entsprechend personellen Ausstattung, konnte eine rundum Betreuung

der Berliner Klein- und Heimtiere auf hohem Niveau gewährleistet

werden.

In unserer Einrichtung werden Tiere ambulant und wenn nötig stationär

behandelt und zwar an 365 Tagen im Jahr. Das bezieht sich auch auf

eine ständige Notfallbereitschaft nachts, an Wochenenden und Feiertagen.

Da die Tierklinik personell ständig besetzt ist, können im Bedarfsfall

Notbehandlungen zu jeder Zeit unverzüglich durchgeführt werden. Das

Team der Tierklinik besteht aus insgesamt 22 Mitarbeitern und Experten,

die sich um das Wohl der anvertrauten Tiere kümmern. Neben den

4 Eigentümern arbeiten dort 7 Assistenzärzte, 8 veterinärmedizinische

Fachangestellte und 3 Auszubildende.

Neben chirurgischer und ophthalmologischer Spezialisierung sind auch

Fachbereiche der Dermatologie, Internistik, Kardiologie und Zahnheilkunde

vertreten. Digitales Röntgen, bildgebender Ultraschall und Endoskopie

erleichtern dabei die Diagnosefindung. Ein hauseigenes Labor

ermöglicht unverzügliche Untersuchung von Blut, Harn und dermatologischer

Fragestellungen. Durch zytologische Untersuchungen lassen

sich Neubildungen schneller beurteilen und die Tierhalter besser beraten,

wenn es um Entscheidungen zu Operationen geht. Spezielle Fütte-

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage

www.tierklinik-in-biesdorf.de

Alt-Biesdorf 22

12683 Berlin

Tel.: 030/5143760

Fax: 030/5144659

Ständige Dienstbereitschaft

www.tierklinik-in-biesdorf.de


HUND & KATZ

& ANDERE T

Mo, Di, Do, Fr: 10:00 -18:00

Notsprechstunde: 19:00 - 20:00

Mi geschlossen

Sa, So: 10:00 -14:00

Edisonstraße 63 // 12459 Berlin

Tel: 030 53 53 800

www.praxis-tierzuliebe.de

Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass

ich ab ersten September die Tierarztpraxis Kup

in den Spreehöfen übernommen habe. Der Name

der Praxis hat sich geändert, wir heißen jetzt Praxis

Tierzuliebe. Mit meiner Helferin Frau Müller

werde ich mich um Ihre Haustiere liebevoll kümmern

und dafür sorgen, dass es Ihren Tieren viele

Jahre gut geht.

Viel Spass mit Ihrem Haustier wünscht Ihre

Tierärztin Miriam Bertram

Individuelle Tierbetreuung bei mir zu Hause

Um den Tieren die Angst vor dem Unbekannten

zu nehmen komme ich zu Ihnen nach Hause. Ich

kann die Tiere in ihrem gewohnten Umfeld kennen

lernen und auf diesem Weg viel sensibler auf die

jeweiligen Symptome achten. Für die Anamnese

führe ich unter anderem eine Tierkommunikation

durch und mir stehen bioenergetische Testverfahren

zur Verfügung. So gelange ich an die Ursache

der Krankheit heran und erstelle einen ganz individuellen

Heilplan für das Tier.

Natürlich kann ich nicht immer helfen. Manchmal

ist es an der Zeit das Tier gehen zu lassen. Für

diesen Fall biete ich liebevolle Sterbebegleitung an

um das Loslassen zu erleichtern.


ODER: IST DAS NICHT

IERE...

ZUM MÄUSE MELKEN?

Zugegeben, streng genommen gehören

auch Kühe und Pferde zu den Haustieren.

Aber haben Sie, liebe Leser, schon einmal

versucht, eine Kuh an die Leine zu nehmen

und in eine Tierarztpraxis zu schleifen? Da

würde man dann doch besser den Landtierarzt

nach Hause in den Stall holen,

bevor man einen kranken Ochsen oder

ein lahmendes Pferd durchs Dorf oder

gar durch die Stadt ziehen würde. Denn

bekanntlich gibt es Landtierärzte für die

großen „Nutztiere“, und es gibt Haustierärzte

für unsere domestizierten „Heimtiere“.

Und das sind bei weitem nicht nur Hund

und Katz! Das Spektrum unserer Lieblinge,

die nicht nur unsere Wohnung sondern

mitunter sogar das Bett mit uns teilen dürfen,

reicht von Kleinnagern (z.B. Hamster,

Meerschweinchen und Kaninchen) über

Papageien und Wellensittiche bis zu

Zierfi schen und Brieftauben. Wobei es

sogar Zeitgenossen geben soll, die eine

Schlange auf dem Sofa oder ein Krokodil

in der Badewanne beherbergen.

Wie dem auch sei: Alle unsere Lieblinge

sind individuelle Lebewesen. Sie haben

ihre Eigenarten, ihren Charakter und ihre

sehr speziellen Lebensbedingungen! Jedes

Haustier braucht individuelle Pfl ege, ausreichend

Fressen und eine artgerechte Unterkunft!

Das sind die Grundvoraussetzungen

für jede Haustierhaltung, egal ob es eine

zuckersüße Miezekatze, ein wachsamer

und aufmerksamer Hofhund oder ein

lustiger Hamster ist. Deshalb ist es wichtig

und eigentlich selbstverständlich,

sich vor der Anschaffung über

folgende Fragen klar zu werden:

Welches Haustier ist für mich, für meine

Familie, für die Kinder oder Enkel geeignet?

Kenne ich die wirklichen Bedürfnisse

des Tieres? Was weiß ich über Charakter

und Gewohnheiten? Ist seine Pfl ege, sein

Fressen und die Unterkunft auch noch in

einigen Jahren gesichert, nachdem bei

den Kindern oder Enkeln die erste Freude

längst der Erkenntnis gewichen ist, dass

ein kleines und hilfl oses Tierchen nicht nur

Freude, sondern auch Arbeit und Verantwortung

bedeutet?!

Wir können uns in unterhaltsamen Fachbüchern

ebenso über unsere Lieblinge

schlau machen, wie in den „modernen

Fundgruben“ des Internets. Einige Buchtitel

und Internet-Seiten fi nden Sie hier in den

umrahmten Kästchen. Aber als wichtigste

kompetente Ansprechpartner empfehlen

wir Ihnen die Tierarztpraxen oder Zoohandlungen

in Ihrem Ort oder der näheren

Umgebung. Die wissen nämlich nicht

nur Bescheid, wenn kranke Tiere wieder

gesund werden sollen, sondern die wissen

auch Bescheid über das richtige Tierfutter,

Tierhaltung, über Impfungen, Erkennungs-

Tätowierungen, den europäischen

Tierausweis und über Tierschutzbestimmungen.

Vertrauen Sie sich und ihre tierischen

Lieblinge der nächsten Tierarztpraxis mit

dem großen „V“ (für „Veterinär“) an.

Michael Setz-Kuss

INFOS IN BÜCHERN

INFOS IM INTERNET:


www.wikipedia.org/wiki/Tierhaltung

www.das-tierlexikon.de


Einfache Maßnahmen für die gelungene

Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Goldmann Verlag, EUR 9,99



Verlag Kempen. EUR 18,90


Ein

Arbeitsbuch mit Steckbriefen, Sachge-

schichten, Rätseln, Spielen und Bildkar-

ten. Verlag an der Ruhr. EUR 19,95



Verlag Bastei Lübbe. EUR 9,99



Kosmos Verlag. EUR 6,95


Verlag UTB, Stuttgart. EUR

24,99


www.welches-haustier.de

www.mensch-und-haustier.de


GRÄFE UND UNZER Verlag. EUR 7,99


Heyne

Verlag. EUR 7,95

Ihre nächste Buchhandlung berät Sie

über weitere Bücher, auch zu den

Themen „Impfen, Pfl ege, Erziehung,

exotische Tiere, Mäuse, Fische, Abschied

von geliebten Tieren…


HUND & KATZ

& ANDERE TIERE...

Tier-Muskelkater?

Wenn Bello beim Gassigehen viel und

länger rennt, kann er auch wie wir Menschen

einen Muskelkater bekommen. Auch

für Pferde nach Rennen trifft das zu. Sie

lahmen und bewegen sich langsamer. Das

zeigt ihre Ähnlichkeit zu uns Menschen.

Wenn unsere und ihre Muskeln zu stark

strapaziert werden, kann es zu kleinen

schmerzenden Rissen kommen. Fr.Pr./git

Zugvogels Geheimnis

Nun haben uns unsere gefiederten Sommergäste wieder

verlassen, sonnen sich im Süden. Aber wie finden sie

dort hin – ganz ohne Navigator? Nicht ohne Sie haben

ein eingebautes Magnet-Navi. Spezialrezeptoren in den

Nervenzellen orten den Magnetpol, winzige Eisenspäne

im Schnabel richten sich wie eine Kompassnadel aus.

Fragt man sich nur noch: Warum bleiben sie nicht in den

südlichen Gefilden, warum nehmen sie den beschwerlichen

Weg zu uns immer wieder auf sich? Der Vogelzug

geht auf die Eiszeit zurück. Als die Gletscher schmolzen

wurden viele Gebiete eisfrei, bot sich dort viel Futter, auch

keine Feinde. Bis heute ist es bei uns im Sommer besser

als in Afrika.

Quelle: Fernsehwoche/git

Homöopathie für Tiere

Das Bedürfnis nach „sanften“ Behandlungsmethoden

wird auch im Tierbereich immer

stärker. Mit der Homöopathie kann man

ein ganzheitliches, schonendes Therapieverfahren

nutzen, um akute, aber auch

chronische Erkrankungen zu lindern. Ziel

ist es, die Selbstheilungskraft des Körpers

anzuregen.

Dazu bedient man sich pflanzlicher, tierischer

und mineralischer Substanzen.

Diese werden stark verdünnt („potenziert“)

und auf ein Trägermittel, z. B.

Quelle: Ines Bock, FNT e.V.“

Globuli aus Milchzucker, aufgetragen. Die unterschiedlichen Verdünnungsstufen, die

Potenzen, kommen bei verschiedenen Krankheitsbildern zum Einsatz. Zur Therapie

kleinerer Wehwehchen eignen sich bewährte Mittel aus der Hausapotheke.

Bei anhaltenden Beschwerden empfiehlt es sich jedoch, spätestens nach ein paar Tagen

einen Experten zu Rate zu ziehen. Bei chronischen Erkrankungen, z. B. Allergien,

sollte stets ein professioneller Therapeut aufgesucht werden.

Tierheilpraktikerin Ulrike Ehmig

Telefon: 0162 – 98 31 642

www.tierheilpraxis-ehmig.de

Spendenkonto:

Sparda Bank

Konto-Nr.: 26 83 36 77 • BLZ: 120 96 597

Trinken Fische?

Aquarianer wundert es oft – wieder fehlt

Wasser im Fischbecken. Haben die Fische

getrunken? Nein, es ist einfach verdunstet.

Trotzdem gibt es eine verblüffende Antwort:

Süßwasserfische trinken nicht, Seewasserfische

aber sehr wohl. Der Fisch im Meer muss

den Salzgehalt ausgleichen indem er trinkt.

Das Salz scheidet er dann aus. Fr.Pr./git


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 15

Gruß zum 100. Geburtstag

Köpenick soll ja der Stadtbezirk von Berlin mit

den meisten hundertjährigen Menschen sein.

Einen nicht geringen Anteil daran, hat sicher

auch das Krankenhaus in Köpenick welches

im Dezember 1914 als Waldkrankenhaus,

in der damals noch zum Kreis Teltow gehörenden

Kämmereiheide, seiner Bestimmung

übergeben wurde.

Das Krankenhaus bestand aus einem Haupt-,

einem Wirtschafts- und einem Isoliergebäude,

einem Desinfektions- und Leichenhaus,

Nebenanlagen und einem Wohnhaus für

den leitenden Arzt. Bis zu 180 Betten konnten

aufgestellt werden. Neben dem leitenden Arzt

waren zehn Ärzte, 30 Schwestern und etwa

40 Personen sonstiges Personal beschäftigt.

Im Ersten Weltkrieg wurde 1916 das Krankenhaus

zum Lazarett und auf 275 Betten

erweitert.

Das Gebet einer Nonne

Neulich las ich das Gebet einer älter werdenden

Karmeliternonne. Sie lebte von 1515 bis

1582. Einiges möchte ich daraus zitieren:

O Herr, bewahre mich vor der Einbildung

bei jeder Gelegenheit und zu jedem

Thema etwas sagen zu müssen.

Erlöse mich von der großen Leidenschaft die

Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Lehre mich nachdenklich (aber nicht

grüblerisch) Hilfreich (aber nicht diktatorisch)

zu sein.

geschichte & geschichten

Durch all die schweren Zeiten, bis zu seinem

Tode 1948 leitete der Chirurg, Dr. Reinhold

Hinz, das Krankenhaus. Besonders hervorzuheben

ist, dass er sich 1933 standhaft weigerte,

für die während der Köpenicker Blutwoche

misshandelten und trotz aufopferungsvoller

Pflege verstorbenen Patienten, fingierte Totenscheine

zu unterschreiben, mit denen die

Verbrechen vertuscht werden sollten.

Ab 1942 diente das Krankenhaus erneut als Lazarett.

Am 21. 7. 1944 zerstörte eine Luftmiene

den Nordflügel und das Verwaltungsgebäude.

Von der großen menschlichen Fürsorge und

Einsatzbereitschaft aller hier arbeitenden

lässt sich nur nochwenig erforschen. Für viele

war das Krankenhaus nicht nur Arbeitsstätte

sondern ein Stück Heimat.

1950 war der zerstörte Nordflügel wieder

neu errichtet und erweitert. Nach dem sich

Köpenick zu einem großen Industriegebiet

entwickelt hatte, stiegen auch die Anforderungen

an das Krankenhaus. So erhielt es

in den Sechzigerjahren unter anderem als

zweite Ostberliner Einrichtung eine Intensivtherapieabteilung.

Anfang der Siebzigerjahre

wurden jährlich bereit 10 000 Patienten in den

einzelnen Kliniken behandelt. 1973 führte das

Krankenhaus Köpenick als erste örtlich geleitete

Einrichtung im Ostteil Berlins die Herzschrittmacherimplantation

ein. Bald wurde

aber auch eine umfangreiche Rekonstruktion

und Erweiterung des Krankenhauses notwendig.

So konnte 1983 das neue Bettenhaus mit

686 Betten in Besitz genommen werden. Es

erfolgte die Umbenennung in Dr. Salvador

Allende Krankenhaus.

Am 1. Januar 1992 übernahm die DRK

Schwesternschaft Berlin e.V. das städtische

Krankenhaus. Nach dem Trägerwechsel

begann das Anpassen an die, nach der Ver-

Lehre mich schweigen über meine Krankheiten

und Beschwerden. Sie nehmen zu

– und die Lust, sie zu beschreiben wächst

von Jahr zu Jahr.

Lehre mich Krankheitsschilderungen anderer

geduldig zu ertragen.

Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass

ich mich irren kann.

Erhalten mich so liebenswert wie möglich.

Ich möchte kein Heiliger sein, mit ihnen

einigung der beiden Stadtteile von Berlin,

entstandenen Erfordernisse. Es wurden viele

weitere Baumaßnahmen durchgeführt, um

das Krankenhaus auf den neuesten Stand

für die Patientenbetreuung zu erweitern.

Mehrere Spezialeinrichtungen entstanden. So

das Brustzentrum, die Schlaganfallabteilung,

Ein neuer Saal für Gelenkoperationen, das

Darmzentrum Treptow-Köpenick und das

Gefäßzentrum, um nur einige zu nennen.

Für die Bevölkerung werden kostenlose Veranstaltungen

als Arzt-Patienten-Gespräche

durchgeführt, die der Vorbeugung und Früherkennung

von Krankheiten dienen.

Wenn auch in der heutigen Zeit, die DRK-

Kliniken Berlin-Köpenick ein Wirtschaftfaktor

sein sollen, so möchte ich doch betonen, dass,

wie in all den hundert Jahren, die Mitarbeiter

durch ihren persönlichen Einsatz, der verantwortungsbewussten,

fachgerechten und

liebevollen Betreuung, sehr vielen Menschen

helfen.

Ursula Schirmer

lebt es sich so schwer, aber ein alter Griesgram

ist die Krönung des Teufels.

Lehre mich an andere Menschen unerwartete

Talente zu entdecken, und

verleihe mir, die schöne Gabe, sie auch

zu erwähnen.

Leider bin ich nicht gläubig und kein Herrgott

würde mein Gebet erhören. Ich muss

mich selbst anstrengen.

U. Schirmer


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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

geschichte & geschichten

600 Jahre Konstanzer Konzil:

Papst Martin V. (Folge 5)

In der Zeit zwischen 1378 und

1417 gab es zwei, zuletzt sogar

drei gleichzeitig residierende, regierende

und rivalisierende Päpste

(Gregor XII. in Bologna, Benedikt

XIII. in Avignon und Johannes

XXIII. in Rom). Diese Spaltung

der katholischen Kirche (Schisma)

hatte politische Gründe, die auch

zu theologischen und kirchenrechtlichen

Problemen führten.

Um sie zu beseitigen, setzte sich

König Sigismund, zusammen mit

Papst Johannes XXIII., der die

größte Anhängerschaft besaß,

1413 im lombardischen Lodi für

ein Konzil in Konstanz ein.

Nach zähen Verhandlungen und

Verfolgungen wurden die Päpste

schließlich zur Abdankung gezwungen.

Im Kaufhaus am Hafen, das heutzutage

als Konzilgebäude bezeichnet

wird, fand am 11. November

1417 die Wahl des italienischen

Kardinals Oddo Colonna einstimmig

zum Papst Martin V. statt. Es

war übrigens die einzige Wahl

eines anerkannten Papstes auf

deutschem Boden.

Nunmehr war die Kirchenspaltung

behoben. Jedoch die angestrebte

Kirchenreform an Haupt und

Glieder wurde nicht vorangebracht. Obwohl

„auf dem Konzil von Konstanz (1414 –

1418) ein entsprechendes Verzeichnis von

Beschwerden, das zahlreiche Klagepunkte

der deutschen Nation über Papsttum und

Kurie aufführte, vorlag. Die sittlich und

wirtschaftlich untragbaren Verhältnisse am

päpstlichen Hof und in der Kurie zogen die

d e ut s c h e Na t i on i n s t a rke M it l e i d e n s c h a f t “.

(„2000 Jahre Christentum“, S. 420 von Prof.

Dr. Günter Stemberger, Karl Müller Verlag,

Erlangen)

Die Stadtoberhäupter von Konstanz ernennen

das Jahr 2017 zum „Jahr der Religionen“,

durch den mittelalterlichen Papst Martin V.

symbolisiert. 2017 jährt sich auch die Reformation

zum 500. Mal.

Es werden ein Festakt am 11. November 2017

sowie Ausstellungen, Konzerte und Vorträge,

über das Jahr verteilt, stattfinden. Deren

Inhalte basieren auf die mahnenden Worte

des Theologen Hans Küng: „Kein Frieden

unter den Nationen ohne Frieden unter den

Papst Martin V., dargestellt in der Richentalchronik

Religionen, und kein Frieden unter den

Religionen ohne den Dialog der Religionen.“

Aber wird man sich auch zu den

Ergebnissen der neuesten Milieu-Studie,

die das Sinus-Institut im kirchlichen

Auftrag erstellt hat, positionieren? Die

zu dieser Studie befragten Mitglieder -

ausschließlich der katholischen Kirche

– sagten, dass sie die Kirchenleitung

weltfremd, reaktionär und obstruktiv

finden, dass eine „rückwärtsgewandte

Kirchenpolitik“ betrieben wird. Wie

groß ist die Reformfähigkeit der katholischen

Kirche gegenwärtig?

Der letzte Beitrag zum Konstanzer

Konziljubiläum im Magazin 1/2014

wird Ostwald von Wolkenstein, einem

künstlerisch sich betätigten Ritter,

Diplomaten und Liedermacher, sowie

dem europäischen Kulturaustausch

gewidmet sein.

Heidi Detzer

Das besondere Fest

Feste feiern laut und fröhlich,

tanzen, singen lachen, herrlich!

Mit Menschen die ich mag und die mich leiden,

die alle lustig, ohne Sorgen scheinen.

Ja, da kann ich kräftig tanken,

noch lange zehren in Gedanken.

Doch wann gibt es solche Stunden?

Wann finden sich zusammen diese Runden?

Viel zu selten ich wohl meine.

Doch es gibt auch Feste, kleine

nur für mich so ganz alleine.

Ein gutes Buch beim Kerzenschimmer

vertreibt mir trübe Gedanken immer.

Ein Blick zum bunt gefärbten Herbstlaubbaum,

manch einer läuft und sieht ihn kaum,

mich kann er in festliche Stimmung heben,

kann ihn als goldenen Palast erleben.

Wenn im Winter am Kamin

die Scheite prasselnd Funken sprüh´n

Schneeflocken aus den Wolken schweben

und einen weichen Teppich weben,

dies ist ein Fest was ich genieße

und mit Glühwein auch begieße.

Wenn warme Sonnenstrahlen,

Eis zum Schmelzen bringen,

Meisen ihr erstes Liebeslied schon singen,

Bäume sich ächzend von ihrer Last befreien,

das Frühlingsahnen kann mir ein Festtag sein.

Wenn leise Winde krause Wellen treiben,

ich am Ufer kann verweilen,

sind Wildenten meine Gäste.

Mit ihnen feiere ich Futterfeste.

Schnatternd sie mich ein Stück begleiten

als gäbe es noch Neuigkeiten.

Wenn ich auf schroffe Felsen schau,

seh´ ich manch Berggeist dort genau.

Kann rufen und singen dass es schallt,

er mir dann als Echo wider hallt.

So gibt es laute und stille Feste,

welches der vielen ist nun das beste?

Ich wage ein Urteil nicht zu sagen,

denn ich genieße alle - an besonderen Tagen.

U. Schirmer


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 17

geschichte & geschichten

Menschenknochen

im Tomatenbeet

Mitte der 1930er Jahre zogen wir vom Zentrum Leipzigs in einen grünen Vorort im

Süden der Stadt. Nun hatten wir einen Garten im Süden der Stadt und wir konnten

im Garten spielen, pflückten Tomaten und Erdbeeren auch Johannesbeeren. Ein

Kirschbäumchen schenkte uns seine Ernte.

Im Garten mussten wir natürlich auch etwas tun. Viel Spaß machte uns Kindern,

abends den Garten mit einem Schlauch zu gießen, wobei wir uns unter Juchsen

auch selbst begossen.

Zur Gartenarbeit gehören bekanntlich auch das Umgraben und Lockern der Erde.

Dabei fanden wir zu unserem Erstaunen häufig Knochenstücke. Wir dachten, dass

hier vielleicht früher Lieblinge der Familie, Bello oder Daisy, begraben worden

wären. Aber wir erfuhren, dass hier früher keine Häuser standen, sondern nur

Felder waren. Schließlich fragten wir bei den Behörden an, was diese Knochen

bedeuteten und was wir damit tun sollten. Die behördliche Auskunft lautete zu

unserem Erstaunen, dass unsere Häuser auf einem Areal in Connewitz stehen,

wo sich 1813 die Völkerschlacht abgespielt habe. Wir sollten die Knochen wieder

einbuddeln. Eine andere Lösung wussten sie auch nicht.

Der Erste Weltkrieg lag 20 Jahre zurück. Ich konnte mir damals nicht vorstellen,

was Krieg ist. Die Lektüre von Geschichtsbüchern vermittelte nicht ausreichend das

Grauen des Krieges, das sinnlose Abschlachten junger Menschen, die Zerstörung

von Städten und Landschaften, die namenlosen Grausamkeiten. Dass der nächste

Krieg schon in Vorbereitung war, ahnte ich nicht. Er kam und fügte unserer

Stadt auch große Zerstörungen zu. Wir hatten Glück. Die Luftmine, die unseren

Nachbargarten niederging, explodierte nicht. Sonst hätten sich unsere Knochen

zu denen der unglücklichen Soldaten gesellt, die damals in die Völkerschlacht

getrieben wurden.

Zur Erinnerung an das Gemetzel wurde 1913 – 100 Jahre danach – das riesige

Völkerschlachtdenkmal eingeweiht. Durch die damals schlechte Luft, unter der

die Stadt litt, verursacht durch Braunkohlenabbau und Chemieindustrie, hatte es

eine düstere Patina bekommen.

Vor dem Jahrestag 2013 ließ die Stadt das Denkmal von Schmutz befreien. Nun

strahlt es wieder hell. Aber das dunkle Gewand stand ihm besser, denn es ist kein

Hurra- und kein Siegesdenkmal. Im Krieg gibt es keine Sieger. Dieses Denkmal ist

ein mächtiges Mahnmal. Es ist ein Antikriegsenkmal.

Maria Loß

Schneeschwerer

Februartag

Mittwinternacht.

Ganz leis und sacht

schütten Winterfrucht aus

über Feld und Wald, über unser Haus,

Wolkenschiffe, voll bis zum Rand.

Liegt ein Unschuldstuch morgens über´m Land.

Schwer bedeckt Weiß unsere Welt,

weit und leer das Flachlandfeld.

Froststarrer Kiefernast

bricht unter der Last

von Grobflocken–Schnee.

Jung fräuliche Schneewege geh´

ich an eines Wassers künstlichem Lauf.

Fliegen auf

Wildenten, paarweise Treue,

und streichen ab. Immer auf´s neue

misstrauen sie mir.

Bin ein Eindringling hier,

ausgestoßen. Jedem Tier

ein geächteter Feind.

Mit freier Natur nicht mehr vereint.

Knirscht Schnee unter´m Tritt,

läuft die Sehnsucht mit.

Ziellos weit mein Blick.

Nimm mich ein bisschen zurück,

Nährmutter Natur!

Nimm mich wieder auf!

Fülle meines Lebens Lauf

mit deinem Hauch.

Und meiner Liebsten Leben auch.

Wolfgang Prietsch

Leserpost


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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Weihnachtszauber

geschichte & geschichten

Weihnachtskarten, Weihnachtsmarkt,

Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsessen,

Weihnachtsstern, Weihnachtsbaum, Weihnachtskugeln,

Weihnachtsmann, Weihnachtsbäckerei

und, und, und...

Jedes Wort verheißt Weihnachtszauber und

verlangt Aktivitäten. Als ich in Bethlehem in

Sebnitzer Schattenspiel-Pyramide

ber zu empfinden, ist schön. Lassen wir uns

durch Alltagshektik nicht die Vorfreude auf

die Weihnacht nehmen.

Im vorigen Jahr lernte ich einen neuen weihnachtlichen

Brauch kennen, der besonders

die sorbischen Kinder freut. Dort macht sich

nämlich noch vor dem Weihnachtsmann ein

stummes Bescherkind in einem aufgeputzten

Hochzeitskleid und dichtem Schleier auf den

Weg zu den Kindern. Während es Süßigkeiten

verteilt, legen zwei Mädchen, in Trachten

gekleidet, mit Laterne und Glöckchen, wenige

Worte sagend, den Beschenkten eine Rute auf

die Schultern. Dieses Ritual ist nicht zur Strafe

gedacht, sondern zum Segen der Gesundheit.

Ein Bescherkind zu sein, ist eine hohe Ehre.

Da es sich im heiratsfähigen Alter befindet,

sollte es sich nach Möglichkeit im folgenden

Jahr verheiraten.

Ein anderes in weihnachtliche Stimmung

versetzendes Erlebnis war im vorigen Jahr

die Sonderausstellung von 100 Weihnachtspyramiden

aus dem 19. Jahrhundert bis zur

Gegenwart im Dahlemer Museum Europäischer

Kulturen. Der Berliner spricht ja von

der „Perjemide“, die aus einem einfachen

Holzgestell besteht, das mit Buchsbaum

umwunden und mit farbigen Papierblumen

und Früchten geschmückt wurde. Prächtige

ein- oder mehrstöckige Stabpyramiden

mit Flügelrad aus dem Erzgebirge waren

ausgestellt. Auch Raritäten wie das sächsische

Sebnitzer Schattenspiel aus dem 19.

Jahrhundert, einer Laterne ähnlich, oder

Stabpyramide aus dem Erzgebirge

der Geburtskirche und in Jerusalem in der

Grabeskirche von Jesus war, dachte ich an

unsere Weihnachtsfeste daheim, obwohl der

Besuch der genannten Stätten im Jahre 2006

zu Ostern erfolgte. Die menschliche Fähigkeit,

aus Wörtern und nach Orten Weihnachtszauder

Hiddenseer Bügelbaum wurden gezeigt.

Zum diesjährigen Weihnachtsfest werden

allein in unserem Stadtbezirk viele Veranstaltungen

angeboten. Nehmen Sie sich

zum Beispiel Zeit für einen Bummel über

den Grünauer Weihnachtsmarkt mit einer

internationalen Krippenausstellung oder für

einen Besuch des Müggelheimer Marktes mit

weihnachtlicher Sonderausstellung. Ebenso

werden uns in Rahnsdorf und Altglienicke,

in der Späthschen Baumschule und natürlich

in der Köpenicker Altstadt stimmungsvolle

Weihnachtsmärkte erfreuen.

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen

und Ihren Angehörigen eine besinnliche, gesegnete

und fröhliche Weihnacht! Heidi Detzer

Störbesatz aus Fischerhand:

Letzter Besatz 2013 an der Oder stammt erstmals aus Brandenburger Fisch-Kita –

Seit 2006 wurden mehr als 500.000 Jüngstöre in der Oder ausgesetzt

Nachdem in diesem Jahr bereits 13.000 Jungfische

des Jahrgangs 2013 in der Oder ausgesetzt

wurden, wurden am 30. Oktober 1.000 weitere

Jungfische zwischen 7 und 12 Zentimetern

Länge aus regionaler Aufzucht besetzt. Die Besatzaktion

schließt die erfolgreiche Erprobung

der dezentralen Aufzucht von Störbrut im Flusseinzugsgebiet

der Oder für dieses Jahr ab. Das

Ausgangsmaterial für die Arbeiten wurde aus

Nachzuchten in der Landesforschungsanstalt

für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-

Vorpommern im Juli dieses Jahres bereitgestellt.

Die Fischer in Blumberger Mühle, Klaus-Peter

Gensch, und Friedrichsthal, Lutz Zimmermann,

werten den Versuch zur Aufzucht von Jungstören

mit Oderwasser, der mit Unterstützung von

INTERREG-Mitteln des Nationalparks Unteres

Odertal und des NABU 2013 erstmals stattfand,

als vollen Erfolg. Beide Betriebe sind bestrebt,

die Arbeiten im kommenden Jahr fortzusetzen.

Für 2014 wird eine Konsolidierungsphase angestrebt,

in deren Verlauf 20.000 Jungstöre für den

Besatz vor Ort aufgezogen werden sollen.

Die Zusammenarbeit mit der Fischerei ist

der Schlüssel für die Wiedereinbürgerung.

Berufsfischer stellen die Meldung und Freisetzung

von Wiederfängen sicher. Nun Fischer

fungieren auch als Kindergärtner für die

Nachzuchten. Ziel des von Brandenburg und

Mecklenburg-Vorpommern unterstützten

Projekts ist, den Baltischen Stör in der Oder

wieder anzusiedeln, um eine stabile und sich

vermehrende Population zu entwickeln. Das

Überleben der Störe kann dabei nur durch

eine Zusammenarbeit der Wissenschaftler

mit Fischern und Anglern gesichert werden.

Insgesamt konnten seit 2006 mehr als 500.000

Jungstöre im Odergebiet ausgesetzt werden.

Das Untere Odertal wurde dabei nicht zufällig

gewählt, da die Jungstöre in den ausgedehnten

naturnahen Überschwemmungsflächen

der Oderaue sehr gute Lebensbedingungen

vorfinden. Die heute bekannten 27 Störarten

sind fast alle gefährdet oder vom Aussterben

bedroht. In vielen Fällen ist das Überleben

nur noch durch die Aufzucht in Aquakulturen

möglich.

(Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für

Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg

vom 29. Okt. 2013)

Dr. Kurt Kutzschbauch


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 19

Generationen unter einem NEUEN Dach

Das HeidekampEck in Baumschulenweg steht für genossenschaftliches Wohnen mit Zukunft

Wer dieser Tage im Bereich Heidekampweg/Rinka-/Frauenlobstraße

in Baumschulenweg unterwegs ist wird stutzen. Hier an der Kreuzung

der drei Straßen, wo vor Monaten noch Garagenkomplexe aus DDR-

Zeiten standen klafft heute ein riesiges Loch! Kräne und Baufahrzeuge

verraten: hier entsteht ein neuer Gebäudekomplex.

Am 15. November war feierliche Grundsteinlegung für das Projekt

„HeidekampEck“ der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) „Treptow

Nord“. Insgesamt werden hier insgesamt 107 Wohnungen entstehen

– alle barrierefrei und mit einem Aufzug erreichbar. Die komfortabel

geschnittenen und modern ausgestatteten Wohnungen sind ein

Angebot sowohl an die Genossenschafts-Mitglieder als auch für Interessenten

von Außerhalb.

Die zukünftige Mieterschaft, so beschrieb es der Vorstand der WBG

Treptow Nord“, Georg Petters, soll generationenübergreifend sein. „Der

kleine Junge auf seinem Bobbycar soll sein Kinderzimmer genauso

bequem und ohne Hindernisse von der Straße aus erreichen können,

wie der Senior, der auf einen Rollator angewiesen ist. Als Zielgruppen

zeigen sich uns einerseits Seniorenhaushalte, die eine komfortable

Ausstattung der Wohnung wünschen und einen Umzug aus dem

Die Vorstände der WBG Treptow Nord Bernd-Udo Zorn und

Georg Petters, Maren Kern, Vorstandsmitglied des Verbandes

Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen und der Architekt

Roman Lichtl bei der Grundsteinlegung am 15.11.

Grafik: WBG „Treptow Nord“; T & F: VE

Genossenschaftsbestand oder aus dem Umfeld erwägen, andererseits

auch die Gruppe junger Erwachsenenhaushalte“, erklärt er.

Der L-förmige, straßenbegleitende Wohnkomplex entlang des Heidekampwegs

besteht aus acht Aufgängen mit 4 bzw. 5 Geschossen

zuzüglich eines Staffelgeschosses im Eckbereich und einer Tiefgarage.

Das Wohnhaus hat eine Gesamtwohnfläche von ca. 9600 m². Dazu

kommen noch einmal etwa 1100 m² für Terrassen und den begrünten

Hofbereich. Der Hof öffnet sich direkt zur angrenzenden Grünfläche

rund um den Heidekampgraben. Die Gesamtinvestitionssumme

beträgt ca. 20,5 Mio. Euro.

Die Objektplanung oblag nach einem Auswahlverfahren dem Berliner

Architektur- und Ingenieurbüro Lichtl. Die Gebäudestruktur macht

verschiedene Wohnungsgrößen von 1 ½ bis 5 Zimmern möglich. „Die

Grundrisse sollen künftigen Mietern eine unkomplizierte Alltagsbewältigung

ermöglichen, egal in welcher Lebenssituation sie sich befinden

und ohne zu stigmatisieren“, erläutert Architekt Roman Lichtl. Das

generationenübergreifende Wohnkonzept des HeidekampEcks wird

durch eine im Erdgeschoss des Eckgebäudes geplante Kindertagesstätte

abgerundet.

Wenn zum Jahreswechsel 2014/2015 die ersten Bewohner ins HeidekampEck

einziehen, spätestens dann wird sich zeigen, ob die Idee des

Bauherrn und der Planer aufgegangen ist…

Die Idee vom Wohnen für Generationen – jetzt unter einem NEUEN

Dach!

Vesa Elbe


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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 21

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22

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

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Das neue Kiezhaus in Köpenick













Die Volkssolidarität

in Treptow-Köpenick

Bezirksgeschäftsstelle Treptow

Baumschulenstraße 31, 12437 Berlin

Telefon 53 28 444

Geschäftsstelle Köpenick

Charlottenstraße 17c, 12557 Berlin

Telefon 65 47 55 22

Nachbarschaftsclub Charlotte

Charlottenstraße 17c, 12557 Berlin

Telefon 65 47 55 22

Nachbarschaftstreff Kietzer Feld

Am Wiesengraben 13, 12557 Berlin

Telefon 65 47 55 22

Nachbarschaftstreff Myliusgarten

Myliusgarten 30, 12587 Berlin

Telefon 64 09 43 70

Sozialstation Treptow

Schnellerstraße 109, 12439 Berlin

Telefon 63 22 34 60

Sozialstation Köpenick

Müggelheimer Straße 17c, 12555 Berlin

Telefon 61 67 420

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• Beratung zur Pflegeversicherung


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 23

unterwegs

Wandervorschlag

Eine Fahrt zur größten Kürbisausstellung

im Erlebnishof Klaistow

Wir fahren mit der S-Bahn oder U-Bahn bis Bahnhof Zoo. Vom großen

Busbahnhof mit einem Shuttle-Bus, Sonderlinie Klaistow zur größten

Kürbisausstellung Berlin-Brandenburg.

Alljährlich im Herbst begeistert Berlin-Brandenburgs Kürbisausstellung

die Besucher des Erlebnishofes Klaistow mit über 100.000

Kürbissen. Im 10. Jahr steht sie unter dem Motto „Kürbis-Gipfel-Mit

Heidi & Co. Auf der Alm!“

Gigantisch, 100.000 Kürbisse Leuchten uns entgegen, eine Schau mit

über 450 Kürbissorten aus aller Welt, übermannshohe Kürbisfiguren.

Mit insgesamt 20 Figuren ist die diesjährige Ausstellung so groß wie

noch nie. Der Kürbis zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde.

Schon seit Jahrtausenden ernährt er den Menschen, und der Kürbis

ist zudem die größte Beere, denn aufgrund seiner im Fruchtfleisch

eingebetteten Samen, zählt er zu den Beerenfrüchten. Fast alle Kürbisse

sind essbar.

Neben den Sorten mit glatter Schale, gibt es auch solche, deren Oberfläche

warzenähnliche Ausbuchtungen haben. Die gängigste Farbe bei

Kürbissen ist orange. Es gibt außerdem grüne, gelbliche oder schwarze

Früchte und solche mit Streifen oder Flecken. Ihre Form kann rund,

oval oder flaschenförmig ausgebildet sein. Es existieren aber auch

solche, die so klein sind wie Mandarinen. Manche Exemplare bringen

jedoch mehrere hundert Kilogramm Gewicht auf die Waage.

Das der Kürbis auch schmeckt, beweisen zahlreiche Gerichte in den

Restaurants.

Übrigens, der schwerste Riesenkürbis 2012 wog knapp 530 Kilogramm.

In diesem Jahr brachte der Schwerste 672 kg auf die Waage.

Weil auch in Deutschland Halloween immer populärer wird, steigt die

Nachfrage nach Kürbissen in dieser Zeit besonders stark.

Natürlich gibt es nicht nur Kürbisse zu sehen, viele kleine Stände bieten

unzählige Artikel an, ob es Holzschnitzereien oder Mützen oder Fische

vom feinsten und vieles andere mehr. Nicht nur für Kinder gibt es noch

im Angebot, Spielplatz mit dem Riesen Hüpfkissen, ein Naturwildgehege

und dem Kletterwald sorgen für jede Menge Naturerleben.

Im nächste Herbst 2014 wird es wieder ein tolles Erlebnis werden,

falls Sie liebe Leser und Wanderfreunde den Erlebnishof Klaistow

besuchen wollen, wo zu ich Ihnen schon heute viel Spaß und Freude

und natürlich gute Erholung in der Natur wünsche.

Detlev Streichhahn

Impressionen vom Seniorenwandertag 2013


24

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

wussten sie schon?

Neue Serie: Das Altern im Fokus der Forschung (1)

Können die Menschen vom Nacktmull lernen, gesund alt zu werden?

Besonders ansehnlich sind sie nicht, die in den

ostafrikanischen Halbwüsten lebenden, etwa

mausgroßen Nagetiere namens Nacktmulle.

Aber sie verfügen über eine erstaunliche Eigenschaft,

die sie für den Menschen sehr interessant

macht: Sie werden für Nagetiere dieser Größe

sehr alt (bis zu 30 Jahre) und leiden trotzdem

nicht unter altersbedingten Krankheiten. So

ist bisher noch kein einziger Fall von Krebs bei

Nacktmullen beobachtet worden.

Vermutlich hat das auch etwas mit ihrer

Lebensweise zu tun. Die Nacktmulle gehören

zu der zoologischen Familie der „Sandgräber“

und legen in den Halbwüsten Ostafrikas

gemeinschaftlich große Tunnelsysteme an,

die sie faktisch niemals verlassen, weshalb

sie auch kein Fell benötigen und „nackt“

sind. Wie bei staatenbildenden Insekten (z.B.

Bienen) hat sich unter diesen Säugetieren eine

einzigartige Arbeitsteilung herausgebildet: In

jeder Kolonie vermehrt sich nur ein Weibchen.

Die Brutpflege, Nahrungsbeschaffung sowie

Erweiterung und Verteidigung des Baus wird

gemeinschaftlich betrieben.

Erstaunlicherweise lebt die sich fortpflanzende

„Königin“ des Baus sogar noch deutlich länger

als ihre Artgenossen, was im völligen Widerspruch

zu einer verbreiteten Theorie des Alterns

steht, der zufolge ein Organismus seine Energie

entweder in die Fortpflanzung oder in die Erhaltung

der Körperfunktionen investiert.

Die besondere Langlebigkeit der Nacktmull-

Königinnen, die sie trotz extremer körperlicher

Belastung durch die vielen aufeinanderfolgenden

Schwangerschaften aufweisen und die

Fähigkeit, ohne Krankheiten zu altern, hat

die Forscher auf den Plan gerufen. Seit 2012

betreiben das Institut für Altersforschung-

Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena – und das

Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung

(IWZ) in Berlin-Lichtenberg ein gemeinsames

Forschungsprojekt zur Altersforschung, für

das die Nacktmulle als Modellorganismus

dienen. Das Projekt wird drei Jahre lang mit

Forschungsmitteln von insgesamt 1,5 Mio. Euro

vom Bundesforschungsministerium und den

Ländern gefördert. Man darf gespannt sein, was

die Forscher dabei herausfinden. Wir werden

später noch einmal darüber berichten.

Steven Seet/Elke Kreischer

Foto: Ralf Günther

“EI WIE SCHMECKT DER KAFFEE SÜSSE“

„Lieblicher als tausend Küsse“ so sang

1734 das Liesgen in der Kaffeekantate von

J.S. Bach. Dass er immer noch unser beliebtestes

Getränk, noch vor Wasser und Bier ist, zeigt

die Statistik: 160 Liter trinken die Deutschen

pro Jahr (bezogen auf alle, auch die Kinder).

Dabei ist das „nur“ die Hälfte von dem, was die

Finnen konsumieren! Aber was wissen wir vom

Kaffee, der Kaffeepflanze, seiner Geschichte?

Darüber umfassend zu informieren, hat sich die

Sonderausstellung „Kaffee. Ein globaler Erfolg“

im Botanischen Museum, Königin-Luise-Straße

6-8 in Berlin-Dahlem zur Aufgabe gemacht. Sie

ist noch bis zum 23. Februar 2014 täglich von

10-18 Uhr zu sehen.

Nach Europa kam der Kaffee vor 400 Jahren.

Die weltweite Erfolgsgeschichte der kleinen

Bohne soll in Äthiopien begonnen haben, als

ein Ziegenhirte verblüfft beobachtete, wie seine

Tiere nach dem Verzehr von leuchtend roten

Früchten eines bestimmten Strauches ganz wild

durch die Gegend sprangen. Der Hirte verspürte

deren Wirkung auch am eigenen Leib. Wie die

faszinierende Geschichte ihren weiteren Verlauf

nahm, wird im Botanischen Museum anhand

von originalen Ausstellungsstücken, Präparaten,

alten bibliographischen Kostbarkeiten und

Modellen gezeigt.

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung steht

Äthiopien als Geburtsland des Kaffees, auch

weil vor rund zehn Jahren ein gemeinsames

Projekt von deutschen und äthiopischen Botanikern

entstand. Es hat die Erforschung der

Entwicklungsgeschichte und der genetischen

Vielfalt des Kaffees zum Ziel. In Äthiopien findet

man vom Wildgewächs bis zur Zuchtsorte die

Kaffeepflanzen in den verschiedensten Stadien

der Kultivierung. Kaffeefrüchte werden sowohl

von den Sträuchern im Untergehölz des Waldes

gepflückt, als auch von Pflanzen, die in die

Gärten geholt wurden und aus denen Sorten

entstanden. Besonders wichtig für die Forscher

sind die Herkünfte des Coffea arabica, so der

botanische Name der Kaffeepflanze aus den

Regenwäldern, da deren Erbgut wertvoll zur

Züchtung von Hochleistungsorten ist. Diese

sollten resistent gegen Krankheiten wie Kaffeerost

sein, besser an Trockenheit angepasst oder

einen geringeren Koffeingehalt haben. Leider

sind von den zu Beginn des 21. Jahrhunderts

ausgedehnten Bergregenwäldern nur noch

einzelne Flecken übriggeblieben. Mit Unterstützung

der Projektmitarbeiter und des Bundesamtes

für Naturschutz wurden drei Kaffeewälder

zu Biosphärenreservaten erklärt.

Die Ausstellung widmet sich der Geschichte

der Kaffee-Kultur und des Kaffee-Anbaus in

Afrika, Asien und Lateinamerika. Man kann die

Geheimnisse der äthiopischen Kaffeezeremonie

ergründen, sich an sechs Kaffeetischen aus

verschiedensten Epochen niedersetzen oder an

anderer Stelle den aktuellen Weltmarktpreis von

Rohkaffee verfolgen. Immerhin ist Kaffee nach

Erdöl das wichtigste Welthandelsprodukt.

Zum Kaffee gehören auch seine Ersatzstoffe,

auf die in Notzeiten und nach Kaffee-Missernten

zurück gegriffen wurde. Getreide, Feigen oder

Zichorie sind die wichtigsten Ingredienzien

des „Muckefuck“. 1977 entwickelte die DDR,

chronisch unter Devisenmangel leidend, den

„Kaffee-Mix“. Der Gehalt von 51% Bohnenkaffee

und der „exzellente“ Geschmack verhalf ihm im

Volksmund zu „Erichs Krönung“. Nach einem

Jahr verschwand er aus den Regalen, obendrein

verstopfte er die Kaffeemaschinen der

Restaurants. Zur Förderung des Kaffeeanbaus

schickte dann die DDR Experten und Knowhow

ins befreundete sozialistische Vietnam. Bis

heute ist Deutschland der Hauptabnehmer für

vietnamesischen Rohkaffee.

Auf einem „Kaffeepfad“, der durch den Botanischen

Garten zu 15 Stationen führt, werden

Verwandte, Nachbarn und Konkurrenten der

Kaffeepflanze vorgestellt.

Eine wertvolle Ergänzung zur Ausstellung ist

der reich bebilderte Katalog- und Essayband.

Natürlich wird auch eine Kaffeeverkostung

angeboten, veranstaltet am 23. Februar

15 Uhr von der Spezialitäten-Kaffeerösterei

Tres Cabezasas, Anmeldung unter

Tel. 030 82 83 85 01 00. Birgit Mory


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 25

Wenn ein Familienmitglied plötzlich Hilfe oder Pflege braucht

Wir wissen alle, dass jederzeit etwas passieren kann. Doch denken wollen wir lieber nicht daran. Bis es ganz plötzlich Wirklichkeit wird: Ein

Mitglied der Familie braucht längerfristig Hilfe oder Pflege – und wir stehen in der Verantwortung. Auf diese Situation sind wir nicht vorbereitet.

Wir brauchen jemanden, mit dem wir reden und uns beraten können. Alle möglichen Hilfeangebote müssen in Erwägung gezogen werden, um

die notwendigen Schritte zu planen.

Besonders hilfreich ist dann der Austausch mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen. So treffen sich zum Beispiel pflegende Angehörige

regelmäßig zweimal monatlich in Adlershof zum Gespräch. Sie tauschen sich über den Alltag mit „ihren“ Pflegebedürftigen aus, reden sich

ihre Sorgen von der Seele und unterstützen sich mit wichtigen Tipps z.B. welcher Zahnarzt auch Hausbesuche macht oder welcher Pflegedienst

wirklich zuverlässig und einfühlsam arbeitet. „Wir haben sehr schnell gemerkt,

dass Probleme, die sich dem einen stellen, in ähnlicher Form auch anderen begegneten“,

berichtet eine Teilnehmerin der Gesprächsgruppe. „Es ist eine enorme Entlastung zu wissen,

dass man nicht alleine ist!“. Gesprächsgruppen bieten die Möglichkeit Erfahrungen

weiter zu geben und von einander zu lernen. Wir erleben Ermutigung, Anerkennung und

Zuspruch. Zusätzlich bietet die Kontaktstelle PflegeEngagement einen ehrenamtlichen Besuchsdienst.

Sie sind herzlich eingeladen:

• Jeden 1. und 3. Dienstag, 9.30 Uhr

Friedensstraße 15, 12489 Berlin / Adlershof

• Jeden 4. Donnerstag, 15.30 Uhr

Friedensstraße 15, 12489 Berlin / Adlershof

• Jeden 1. und 4. Donnerstag 10.00 Uhr

Caritas Seniorenzentrum / Sankt Konrad,

Antoniuskirchstr. 3, 12459 Berlin / Oberschöneweide

demenzkranke Angehörige können nach Absprache betreut werden

Weitere Informationen finden Sie unter www.eigeninitiative-berlin.de

Kontaktstelle PflegeEngagement, Friedenstraße 15, 12489 Berlin, Tel. 226 848 02

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6. bis 8. Dezember 2013

Weihnachtsbäumen von Berlin. Wunderbare Düfte und Leckereien,

Pulsnitzer Lebkuchen, Obstglühwein in acht Sorten aus

Thüringen sowie köstlicher Kuchen und Bratäpfel frisch aus

dem Hofcafé – Familie, Freunde, Kolleginnen und Kollegen

genießen in den Späth’schen Baumschulen einen der schönsten

Weihnachtsmärkte der Stadt!

Lichterzauber erfüllt das historische Gelände und der

Weihnachtsmann reist mit seinem Lieblingsrentier an.

In den Späth’schen Baumschulen erwartet die Gäste ein

Weihnachtsmarkt wie aus dem Bilderbuch: mit Lagerfeuer

und wärmenden Kaminöfchen, mit Weihnachtskrippe,

Weihnachtsmann-Hornquartett, Musikern der Staatskapelle

Berlin, mit Kinderkarussell und großem Bastelzelt. Kinder

können auch auf Eseln reiten oder in der Märchenhütte den

Geschichten von Hexenkessel Hoftheater und Märchenerzählerin

Ellen Luckas folgen.

Von der Bühne im Hof klingt besinnliche Musik. Stargast

Kim Wilde präsentiert ihr neues Weihnachtsalbum. radio-

BERLIN Moderatorinnen und Moderatoren präsentieren

Überraschungen voller Weihnachtszauber. Berlins lustigste

Familie, die Bürgels, sind da. Für Stimmung sorgen auch

die Treptower Tastenteufel und aus dem tief verschneiten

Finnland kommen die musikalischen Geschichtenerzähler

Café de Abejas.

Öffnungszeiten:

6. Dezember, 15 bis 20 Uhr

7. und 8. Dezember, 11 bis 20 Uhr

Eintritt: 3 Euro (Kinder bis 16 Jahre frei)

Die Späth’schen Baumschulen und radioBERLIN 88,8 spenden

pro verkaufter Eintrittskarte 1€ an das Kinderhospiz SONNEN-

HOF der Björn Schulz STIFTUNG.

Nikolaus-Special am 6. Dezember:

Von 15 bis 16 Uhr können Schuhe für die Nikolaus-Verlosung

an der Bühne abgegeben werden.

Lichterglanz im Tannenwald

Mehr als 100 liebevoll dekorierte Stände laden mit einfallsreichen

Geschenkideen zum Spaziergang ein. In der Mitte

des Hofs lockt der Späth’sche Tannenwald mit den besten

Späthsche Baumschulen

Späthstraße 80/81, 12437 Berlin (Parkplätze sind vorhanden)

S Baumschulenweg/Bus 170 und 265; U7 Blaschkoallee/Bus

170, Haltestelle „Königsheideweg“

Weitere Infos: Tel.: 030-63 90 03 32

info@spaethsche-baumschulen.de

www.spaethsche-baumschulen.de


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Öffnungszeiten:

Mo - So

8.30 - 19.00 Uhr

Frühstück

9.00 - 15.00 Uhr

hausgemachter Kuchen

frische Kaffeespezialitäten aus eigener Rösterei

Dorfstraße 45

15537 Wernsdorf

Tel. 03362/881912

oder 0174/6505027

Öffnungszeiten:

Mi–So ab 11 00 Uhr

Mo, Di Ruhetag

Im Angebot

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Wernsdorfer Fisch

- Weihnachtsgerichte

- hausgebackener

Kuchen und Torten

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Tel.: 030 / 655 70 44 • Fax: 030 / 64 16 81 95

Öffnungszeiten:

Mo-Do 12:00 - 23:00 Uhr

Fr,Sa 12:00 - 24:00 Uhr

So 10:00 - 23:00 Uhr


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32

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 33

Der Barbarossa-Stein

Mit dem Eigennamen Barbarossa-Stein wird fossiles Holz vom Kyffhäuser-

Gebirge bezeichnet. Das in Thüringen befindliche Mittelgebirge „Kyffhäuser“

liegt südöstlich des Harzes und erreicht eine Höhe von gut 470 m. Seit Alters

her werden am Kyffhäuser fossile Hölzer gefunden. Insbesondere nach dem

Pflügen der Äcker oder bei Erdarbeiten konnte man kleine Stücke dieser Urzeitrelikte

aufsammeln. Die Fundmöglichkeiten sind heutzutage als bescheiden zu

bezeichnen, da die Bauern die Äcker nicht mehr so tief wie früher umpflügen.

Im Erdzeitalter Karbon vor ca. 360 Mio. Jahren befanden sich nordöstlich der

heutigen Stadt Halle riesige Wälder. Bäume, die durch Unwetter entwurzelt

wurden oder Windbruch-Holz, wurden als Schwemmholz von einem sehr großen

Flusslauf als rezentes Holz bis zum Flussdelta (heute Kyffhäuser-Gebirge)

transportiert. Dort wurden diese Hölzer mit Sand bedeckt (heutiger Karbon-

Sandstein) und verkieselt. Das fossile Holz vom Kyffhäuser lässt noch die

Stamm- und Rindenstruktur erkennen. In Ermangelung von Eisenmineralien

konnten die sonst typischen gelben, braunen und roten Farbtöne nicht gebildet

werden. Es hat überwiegend eine grauschwarze Färbung. Bewegt wurden

die jetzt fossilen Hölzer nochmals durch eiszeitliche Gletscher. Diese Gletscher

sorgten dafür, dass die Kyffhäuser-Hölzer gerundet wurden. Das Kyffhäuser-

Gebirge wurde zusammen mit der Harzplatte in der Kreide-Tertiär-Zeit gehoben

und gefaltet.

Auf dem höchsten Berg des Kyffhäuser-Gebirges befinden sich die Reste einer

ehemals sehr umfangreichen Burganlage sowie das weit ins Tal sichtbare

Barbarossa-Denkmal. Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurden monumentale

Bauten und Neugründungen wie das Niederwall-Denkmal am deutschen Eck,

die Stadt Wilhelmshaven, der Nordostseekanal, das Cherusker-Denkmal (Hermanns-Denkmal)

im Teutoburger Wald, das Völkerschlacht-Denkmal in Leipzig

und so auch das Barbarossa-Denkmal errichtet. Friedrich I. war von 1155

bis 1190 Kaiser des heiligen römischen Reiches deutscher Nation. Wegen seines

roten Bartes wurde er als Rotbart, italienisch Barbarossa, bezeichnet. Barbarossa

verstand es, die einzelnen deutschen Fürstentümer zu vereinen. Er hatte

weiterhin einen positiven Einfluss auf die Geldwirtschaft und das politische Zusammenleben.

1190 ertrank Kaiser Barbarossa im Fluss Saleph während eines

Kreuzzuges. Der Leichnam wurde nie gefunden, so dass sich schnell die Sage

entwickelte, dass er in einer Höhle im Kyffhäuser-Gebirge lebt. Wenn Deutschland

es nötig hat, wird er aus dieser Höhle heraus steigen und Deutschland

vereinigen, Streit schlichten und Frieden sähen. Der Kyffhäuser ist mystischer

Ort mit starker Anziehungskraft. Erfahren Sie diese Kraft in Kombination mit

der zu jeder Jahreszeit einmaligen Natur, der interessanten Bildungsgeschichte

des Gebirges und der tausend Jahre alten deutschen Kulturgeschichte. Die Kraft

zeichnet sich in gespeicherter Energie im Barbarossa-Stein ab. Ein unspektakulär

aussehendes Relikt der Urzeit mit einer äußerst starken Wirkung.

Bei dem Kyffhäuser-Gebirge handelt es sich um einen sehr starken Ort der

Kraft. Bei ausreichender Sensibilität merken Sie eine Magnetismus ähnliche

Anziehungskraft des Kyffhäusers. Wir empfehlen als äußeres Zeichen der Verbundenheit,

einen Barbarossa-Stein in der Tasche oder in der Hand zu tragen.

Dieser Kraftort erschließt sich dem Besucher, wenn die Touristenströme abgeebbt

sind. Soviel als kurze Vorrede zum versteinerten Holz, dem Barbarossa-

Stein.

Zur energetischen Wirkung:

Seit Alters her werden diese fossilen Hölzer von Bewohnern des Kyffhäuser-

Gebirges gesammelt und bewahrt. Der Barbarossa-Stein steht für Festigkeit und

schafft einen Kontakt zu den Kräften unserer Altvorderen. Er wurde und wird

gerne als Therapiestein bei Rückenleiden eingesetzt. Empfehlenswert ist eine

Massage des Rückens mit einem natürlich oder von Menschenhand gerundeten

Barbarossa-Stein. Gerne kann man zur Verstärkung gegen Rückenschmerzen

neben dem Barbarossa-Stein noch einen geschliffenen Malachit und eine

Bergkrystall-Spitze bei sich tragen. Der Barbarossa-Stein schafft die symbolische

Verbindung zwischen Rücken und Erde und hilft mit dieser Stabilität, den

Rücken zu stärken.

Versteinertes Holz schafft energetische Abgrenzung und markiert Grenzen. Die

Grenzen setzende Wirkung, vergleichbar einem Pilar, dient dazu, dass Fremdpersonen

Abstand vom Träger des Barbarossa-Steins halten. Der Barbarossa-

Stein hat eine mystische Attraktivität und seine Energie symbolisiert glühende

Kohlen. Ein Stein, der Fragen aufwirft und Neugier schafft, die energetische

Wirkung zu erkunden.

Der Barbarossa-Stein hilft, alte seelische Verletzungen zu heilen, insbesondere

tiefen Herzschmerz, der von einem Freund verursacht wurde. Nach der alten

Lebensweisheit „Die Zeit heilt alle Wunden.“ ist es dieser ca. 360 Mio. Jahre alte

Barbarossa-Stein, der die Bereitschaft zum Verzeihen erhöht.

Bei schmerzenden Beinen, Hackensporn oder Phantom-Schmerzen im Bereich

des Wurzel-Chakras empfehlen wir, den Barbarossa-Stein möglichst dicht am

Körper zu tragen. Anlässlich seiner 3. Harzreise bezeichnete Goethe sein Gefühl

in der Region um den Kyffhäuser als „Mythos gegen das Vergessen“. Der

Barbarossa-Stein dient dazu, Kräfte im Menschen zu sammeln, um das Erinnerungsvermögen

zu aktivieren. Er ist ein sehr guter Therapiestein gegen

Alzheimer-Erkrankung.

Der Barbarossa-Stein dient dazu, in ausweglos scheinenden Lebenssituationen

die eigenen Kräfte zu aktivieren und einen akzeptablen neuen Weg zu finden

und diesen zu beschreiten. Er verhilft dem Träger dazu, an einem neuen Lebensstandort

Stabilität zu erlangen und „Wurzeln zu schlagen“. Die Wirkung

vom Barbarossa-Stein kann sich verstärken, wenn Sie zusätzlich einen roten

Jaspis (Silex) bei sich tragen. Bei einer beruflichen Neuorientierung dient der

Barbarossa-Stein dazu, sich zeitnah in das neue Umfeld einzugliedern und

kraftvoll eigene Ideen einzubringen und umzusetzen. In Kombination mit dem

Barbarossa-Stein empfehlen wir, in Form eines Handschmeichlers oder Rohsteins

einen grünen Fluorit oder grünen Calcit bei sich zu tragen.

Menschen, die immer nur Luftschlösser bauen und Phantastereien produzieren,

hilft dieser Stein auf den Boden der Tatsachen und des realen Lebens

zurückzukehren. Er schafft es, die eigenen Kräfte zu mobilisieren, um Lebenswünsche

zu verwirklichen. Der Barbarossa-Stein hilft, sich auf das Wesentliche

zu konzentrieren.

Zur Reinigung:

Der Barbarossa-Stein kann mit Hämatit entladen und mit Bergkrystall aufgeladen

werden. Zeitdauer jeweils ca. 2 Stunden. Eine Alternative zur esoterischen

Reinigung des Barbarossa-Stein stellt trockenes, feinkörniges Natur-Kristall-

Salz dar. Damit abreiben oder für ca. 30 Minuten in Salz umhüllt ruhen lassen.

Das Salz dann nicht mehr weiter benutzen! Den Barbarossa-Stein anschließend

für einige Sekunden unter fließendes Wasser halten. Zur energetischen Aufladung

dann in kleine geschliffene Bergkrystall-Stücke legen.

Klaus Lenz

Kraft der Edelsteine Berlin e.V.

Wegerichstr. 7

12357 Berlin

Tel.: 720 158 93


34

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Hals- und Beinbruch

gewünscht

Hals- und Beinbruch sagt man, wenn

man jemandem Glück wünscht. Warum?

Esoteriker werden sagen, dass man Glück

hat, wenn man das Unglück nennt. Naheliegender

ist die Erklärung, dass der Ausdruck

aus dem Hebräischen kommt. Dort bedeutet

Hazloche Glück und b’racha oder broche

Segen. Wie so oft werden solche Worte dann

klangähnlich eingedeutscht. Eigentlich

wünschen wir also Glück und Segen.

Fr.Pr./git

Was liegt hinterm

Berg?

Woher kommt wohl der Ausdruck etwas

hinterm Berg zu halten? Leicht ist das zu

erklären mit „etwas zu verbergen“. Es gibt

aber auch eine militärische Deutung. Bei

Kämpfen wurden die Waffen, besonders die

Kanonen so lange hinterm Berg gehalten

bis der günstige Augenblick zum Kampf

gekommen war.

Fr.Pr./git

Stumpfer Stümper

Als Stümper bezeichnen wir heute einen

Nichtskönner. Das Wort kommt aus dem

Niederdeutschen stumper. Es bezeichnete

ursprünglich Stumpf und bezeichnete einen

kleinwüchsigen Menschen. Klein kann aber

oho, groß auch mal doof sein – heute.

Git

Splitternackt - von

Adam zum Baum

Das Wort splitternackt nehmen wir als

Steigerung von nackt. Das Wort stammt

aus dem Niederdeutschen des 15. Jahrhunderts.

Da soll Adam zu Eva gesagt haben

„Ik se wy stän hir splitternackt“. Gemeint

ist der Vergleich zu einem Baum, denn

ursprünglich hieß es splinternackt – der

Splint ist dabei eine Faserschicht zwischen

Rinde und Stammholz eines Baumes.

Dieser ist erst richtig nackt wenn auch der

Splint entfernt ist.

Fr.Pr.

geschichte & geschichten

Wegsuche

Ein Morgen wie alle Morgen.

Noch unsichtbar, verborgen

des neuen Jahres Freuden und Last.

Neuen Mut gefasst

und Zuversicht.

Beim sparsamen Licht

an diesem ersten Januartag

trag

ich meine Gedanken hin in das Land.

Sind mir bekannt

manche Wege und manches Ziel.

Nicht alle will

erneut ich geh´n.

Muss neue Horizonte seh´n.

Die Luft ist kalt.

Erst zehn Stunden alt

das neue Jahr.

Wolfgang Prietsch

Wintersonnenwende

Licht, heliogen:

Weitflächiges Fließen über unser´n Teil Erde,

ruft Saatgrün zu neuem „Es werde“,

erhellt

leer – weiten Raum

Feld

und, blattlos, Baum,

dringt in die Tiefe ein

von kahlem Heckengeäst,

glänzt auf nassem Feldstein

und lässt

Schneekristalle strahlen wie Sternenstaub.

An allumfassendes Grün glaub´

ich, heut am Spätherbstende,

am Tag der Wintersonnenwende.

Kürzester Tag heut.

Doch ab morgen kürzer die Nacht.

Nimmt unaufhaltsam zu,

wenn auch der Winter nicht will,

potentiell schlafendes Chlorophyll.

Und die Knospen sind schon bereit.

Ist nicht mehr weit

zur Invasion Grün,

zum allgegenwärtigen Blüh´ n.

Wolfgang Prietsch

Ein Nachruf für

Hans Joachim Koppe

Am 13. Dezember 2013 wäre der langjährige

verdiente Chefredakteur dieser Zeitung, Hans

Joachim Koppe, 79 Jahre alt geworden. Geboren

1934 in Bunzlau (Schlesien), das heute

zu Polen gehört, musste er am 4. September

2013 diese Welt verlassen. Groß war die Zahl

der Trauernden, die ihm am 26. September

auf dem Friedhof Miersdorf bei Zeuthen das

letzte irdische Geleit gaben; bewegend waren

Trau-erfeier und Beisetzung. Hans Joachim

Koppe hat Würdigung verdient. Sein Leben,

das er auf der Grundlage christlicher Ethik

gestaltete, war auf die aktive Mitwirkung

beim Erhalt der Schöpfung und auf die positive

Gestaltung unser aller Gemeinwesen

gerichtet. Er hinterlässt viele unvergängliche

Spuren dankbarer Erinnerung: u. a. als

Diplom-Historiker und Journalist, Chefredakteur

zu DDR-Zeiten der CDU-Tageszeitung

NEUE ZEIT, nach 1990 in gleicher engagierter

Verantwortung jahrzehntelang tätig für die

Köpenicker Seniorenzeitung“, nicht zu vergessen

seine zwanzigjährige Mitwirkung im

Freien Deutschen Autorenverband. Wer zählt

die Artikel und Berichte, die er verfasste! Auch

der dichterischen Prosa und der Poesie hatte

sich Hans Joachim Koppe Zeit seines Lebens

verschrieben. Aus seiner Feder flossen u. a.

inhaltsvolle Kurzgeschichten über seine geliebte

schlesische Heimat und bewegende Gedichte

voller tiefgründiger Vorstellungskraft

und gefühlvoller Darstellungen vom Werden

und Wirken von Mensch und Natur. So lag

es nahe, dass er auch dem im Frühjahr des

Jahres erfolgten Aufruf zur Gründung der

„Friedrichshagener Vers-Werkstatt“ folgte und

schon am 4. April diesem neuen poetischen

Freundeskreis beitrat. Dessen Mitglieder werden

Hans Joachim Koppe nicht vergessen und

weiterhin seine Geschichten und Gedichte bei

ihren Lesungen der Öffentlichkeit zugänglich

machen. In seinen Worten, mit seinen

Werken und Leistungen wird Hans Joachim

Koppe gegenwärtig bleiben. Ulrich Stahr

Im Walde

Birkenlicht flackert

im Beerengezweig.

Tief im Hohlweg

nistet Stille.

Bienen hangeln heidewärts.

Falke steigt

im blauen Dome

jäh hinan zur Wolkenzinne

und in tausend Wipfeln

horsten Winde.

Möcht vor meines

Schöpfers Fülle

niederknien am Moosaltar.

Hans Joachim Koppe


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 35

HERZ + HAND

Häusliche Krankenund

Seniorenpflege

REHBEIN GmbH

Wendenschloßstraße16 I 12559 Berlin

info@pflege-herz-und-hand.de

www. pflege-herz-und-hand.de

Telefon:

030. 76 76 49 0 I Montag – Freitag I 8.00 – 16.00 Uhr

Ansprechpartner: Daniela Wilde

• wir beraten und unterstützen bei Klärung offener Fragen

• beraten zu Antragsstellungen

• stellen den Kontakt zum Vermieter her

Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Ambulant Betreute Demenz-Wohngemeinschaft

in Berlin-Köpenick – Wendenschloß

24-Stunden-Betreuung

Überraschungen würzen den Alltag!

Seit dem 08.02.2011 bin ich nun schon Bewohner

des Seniorenzentrums Bethel hier in

Berlin-Köpenick und fühle mich von Tag zu

Tag wohler. Über die Anfangsschwierigkeiten

und Eingewöhnungsprobleme habe ich mich

schon in einem Beitrag in dieser Seniorenzeitung

(Ausgabe vom 20.11.2011) und zu

anderen Gelegenheiten geäußert.

Geblieben ist jedoch über all die Jahre die

Neugier, wie wird es weitergehen mit der

„Befindlichkeit“ in diesem letzten Lebensabschnitt

und welche Erfahrungen kann man

in den Rang von Gesetzmäßigkeiten heben,

die verbreitet gewonnen werden und die man

Menschen in gleichem Alter und gleichen

Situationen voraussagen kann.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass ein solcher

Entwicklungsprozess nur durch das aktive

Mitwirken des Heimbewohners, selbstverständlich

entsprechend seiner persönlichen

Möglichkeiten, zu positiven Ergebnissen und

zum Erfolg führen kann.

Ich war in meinem Arbeitsleben Kunstpädagoge

und habe als Kunsterzieher an

Grund- und Oberschulen, in der Ausbildung

von Kunstpädagogen, in wissenschaftlichen

Einrichtungen dieses Faches und in staatlichen

Führungsgremien der Volksbildung

gearbeitet. Natürlich erforderte eine solche

Tätigkeit ein gewisses Grundlagenwissen und

–können im bildkünstlerischen Bereich, aber

die gesellschaftlichen Anforderungen waren

mein Leben lang vor allem auf das pädagogische

Ziel dieses Faches gerichtet. Das hatte zur

Folge, dass den Kunsterziehern der DDR meist

die Zeit fehlte, sich intensiver mit künstlerischer

Gestaltung zu beschäftigen.

Ein entsprechendes Bedürfnis hatte sich

auch bei mir angestaut und so war es

nicht verwunderlich, dass ich hier im

Heim schon nach kurzer Zeit anfing zu

zeichnen und zu malen. Endlich hatte

ich Zeit dazu, aber da war vor allem ein

neuer Antrieb, der mich aktivierte: Um

mich herum waren Menschen, die mir

ein großes und oft sehr sachkundiges

Interesse und viel Anerkennung entgegen

brachten und mit denen ich viele interessante

Gespräche führen konnte.

Seit heute gibt es noch einen neuen Antrieb

und eine Überraschung, die sich auf meine

zukünftige „Befindlichkeit“ auswirken wird:

Die Leitung des Hauses teilte mir mit, dass sie

mir einen Raum zur Verfügung stellen wird,

in dem die technischen Voraussetzungen

geschaffen wurden, dass ich immer die fertig

werdenden Bilder aufhängen und mit den Bewohnern

diskutieren kann. Eine Vernissage

am 6. Dezember 2013 um 16 Uhr wird die

ersten acht vorhandenen Landschaftsbilder

(Ölgemälde, Pastellkreidearbeiten und Linoldrucke)

den Bewohnern des Hauses und

interessierten Bürgern von Köpenick vorstellen.

Dazu darf ich also alle einladen, die im

Seniorenzentrum und in anderen Heimen

sowie in unserem Stadtbezirk wohnen.

Auch in den darauf folgenden Tagen und

Wochen freuen wir uns über jeden Gast, der

uns einmal besucht und dabei auch nach den

Bildern fragt, die auf unsere „Befindlichkeiten“

wirken.

Heinrich Witzke


Ankündigung Veranstaltungen 2014

7. und 8. März 2014

Frauentagsgala im Hotel Seebad Casino in Rangsdorf

„Rosen für die Frauen“ mit Kay Dörfel, Gesichtscomedy und

Italiono Christorio

Busanreise: 58,00 € Individuelle Anreise: 41,00 €

23. und 24. April 2014

15. AWO Flottenparade im Herzen der Mecklenburgischen

Seenplatte

Mit der Blau- Weissen- Flotte von Waren (Müritz) nach Malchow

Busanreise: 56,00 € Individuelle Anreise: 39,00 €

11. Mai 2014

Muttertag im Kartoffel-Gasthaus-Cobbelsdorf mit Kartoffel-Menü und Gondelfahrt

und Spaziergang im Wörlitzer Park

Busanreise: 56,00 € Individuelle Anreise: 39,00 €

4. 5. und 6. November 2014

AWO Reiseball im Hotel Seebad Casino in Rangsdorf direkt

am Rangsdorfer See mit den Geschwistern David und den

Rolandspatzen

Busanreise: 57,00 € Individuelle Anreise: 40,00 €

30. November 2014 (1. Advent); 1. und 2. Dezember 2014

Musikalische Weihnachtsreise mit dem „Duo Herzblatt“ und Alleinunterhalter

Achim Hagen

Weihnachtlicher Gänsebraten im Gasthaus „Zum Deutschen Haus“ in

Ahrensdorf

Busanreise: 57,00 € Individuelle Anreise: 40,00 €

9. 10. und 11. Dezember 2014

Festliches Weihnachtskonzert mit dem Dresdener Residenz

Orchester im Marmorsaal des Dresdener Zwingers

Busanreise: 56,00 € Individuelle Anreise: 38,00 €

UrlaubsTräume 2014

KATALOG

BESTELLEN!

20 Jahre „Reisen mit Herz“ –

ein toller Grund zum Feiern!

Jubiläumsball im „Seebad Casino“ Rangsdorf

am 29. und 30. Oktober 2013

Den Senioren unseres AWO-Gemeindeverbandes Scharmützelsee

ist der AWO Reisdienst „Reisen mit Herz“ Potsdam bereits seit

16 Jahren als gute Adresse in puncto Reisen bekannt. Besonders

beliebt sind die Senioren – jetzt Stammkundentreffen und viele

Einzelreisen als Bus-, Flug- oder Schiffstour. Der absolute Renner

in unserem AWO-Verein aber sind die Tages-Busreisen und Veranstaltungen

für Gruppen, aus dem Katalog oder nach unserem

Wunsch. Wir nehmen jährlich 7 - 8 Mal mit ca. 280 – 300 Reisegästen

daran teil, dokumentieren mit Fotos die schönen Erlebnisse im

BENEFIZ-weihnachtskonzert

IM KONZERThaus BERLIN

Das Konzerthaus steht nicht nur an einem der schönsten

Plätze der Stadt, dem Gendarmenmarkt, sondern ist auch

ein Haus mit einer langen und abwechslungsreichen

Geschichte. In dieser imposanten Kulisse empfängt Sie das

„Luftwaffenmusikkorps 4 Berlin“ unter Leitung von Dr.

Christian Blüggel. Mit seinem vielfältigen Repertoire spannt

das Orchester einen weiten Bogen durch verschiedene

Epochen und Kulturen. Erleben Sie dieses Orchester in der

Vorweihnachtszeit bei einem seiner letzten Konzerte.

Termin: 10. Dezember 2013

Konzertbeginn: 16:00 Uhr

Leistungen: Fahrt im modernen Reisebus, Eintritt

Weihnachtskonzert, der Erlös geht an soziale Projekte in

Berlin und Brandenburg

Preisklasse Individuelle Anreise p. P. Busanreise p. P.

PK 1 25,00 E 43,00 E

PK 2 20,00 E 38,00 E

PK 3 18,00 E 36,00 E

Infos & Buchungen in Potsdam unter: (0331) 600 690 - www.reise-herz.de


öffentlichen Schaukasten unseres Ortes

und in der Vereinschronik.

Mit dem Jubiläumsball am 29. und 30.

Oktober 2013 hat „Reisen mit Herz“ mit

ihren langjährigen engagierten Mitarbeitern

(Foto: Fr. Karney, Fr. Mertin, Fr,

Christ), den Reisebegleitern und Shuttlefahrern

den ca. 300 erwartungsvollen

Gästen ein wundervolles Programm

geboten. Eine gut aufgelegte Dagmar

Frederic – profilierte Sängerin und Entertainerin

- hatte mit ihren bekannten

Liedern, ihrem gesellschaftlichen Engagement

und ihrer sehr natürlichen und

publikumsnahen, lockeren Moderation

von Anfang an die begeisterten „gleichaltrigen“

Fans auf ihrer Seite. Gekonnt

präsentierte sie die Überraschnungs-

Showgäste Gerd und Barbara Wendel,

die mit ihren „zauberhaften und akrobatischen

Darbietungen“ das Publikum zum

herzhaften Lachen und Staunen brachte.

Zur Feier des Tages erhielten einige jahrelang

fleißigen Reisegruppenleiter ein

feines Präsent als Dankeschön mit der

Bitte um „weiter so“.

Ein wie immer leckeres Mittagessen und

hausgebackener Blechkuchen wurde von den freundlichen

und flinken Serviceteam des „Seebad Casinos“

serviert, ebenso erhielt jeder Reisegast in bewährter

Weise einen druckfrischen Kalender und Katalog

2014.

Die „Rolandspatzen“ rundeten wie stets mit flotter

Tanzmusik diesen sehr festlichen, niveauvollen und

unterhaltsamen Jubiläumsball ab.

Unsere Reisegäste aus Bad Saarow freuen sich schon

auf den „Advent im Theater am See“, auf das Weihnachtskonzert

im Berliner Konzerthaus am 10.12. (70

Gäste) und auf ein schwungvolles Neujahrskonzert in

der Philharmonie Berlin mit dem Filmorchester Babelsberg!

Wir wünschen dem Team von „Reisen mit Herz“ weiterhin

alles Gute und recht viele zufriedene Reisegäste.

Text und Fotos: Karin Schneider, AWO Bad Saarow

Unsere Advents-,

Weihnachts- & Silvesterangebote

Preis

Katalogseite

6 Tage Weihnachten in der Oberlausitz ab 519,- 22

22.12. – 27.12.13

5 x Übernachtung inkl. Halbpension, Besuch Striezelmarkt, Weihnachtsprogramm bei Kaffee & Kuchen

und Weihnachtsessen, Führung Kurort Oybin, Fahrt mit der Schmalspurbahn von Oybin nach Zittau,

geführter Stadtrundgang in Zittau, Eintritt Kaiserweihnacht

6 Weihnachten in Bad Oeynhausen

22.12. - 27.12.13 519,- 20

(kein EZ-Zuschlag)

5 x Übernachtung inkl. Halbpension, Stadtführung Bad Oeynhausen, festliches Weihnachtsessen

und Tanzabend, Rundfahrt Weserbergland, Winterwanderung um Bad Oeynhausen inkl. Schmalzstulle

und Glühwein, Eintritt Märchenmuseum

4 Tage Silvester in Dresden

30.12.13 - 02.01.14 ab 449,- 29

3 x Übernachtung inkl. Halbpension, Stadtführung in Dresden, Eintrittskarte Staatsoperette „Eine

Nacht in Venedig“ am 31.12., Neujahrsspaziergang, Eintritt Winterausstellung auf Schloß Moritzburg

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

4 Tage Silvester in Hannover –

Getränke „All inklusive“ ab 479,- 31

30.12.13 – 02.01.2014

3 x Übernachtung inkl. Halbpension, Silvesterfeier, Getränke am 31.12.13 „All inklusive“,

Stadtführung Hannover, Eintritt Herrenhäuser Gärten

4 Tage Silvesterfahrt ins Blaue

30.12.2013 – 02.01.2014 ab 399,- 18

(kein EZ-Zuschlag)

3 x Übernachtung inkl. Halbpension, Katerfrühstück am Neujahrstag, Silvesterfeier inkl.

Silvestergalabuffet und Mitternachtsimbiss im Hotel, Rundfahrten und Stadtführung

4 Tage Biathlon-Weltcup 2014 in Oberhof ab 299,- 32

02.01. – 05.01.14

3 x Übernachtung inkl. Halbpension, tgl. Abendunterhaltung im Hotel, Zweitagekarte

zum Biathlon-Weltcup in Oberhof

In allen Reisen sind der kostenlose Haustür-Transfer, die Busfahrt und die Ausflüge

enthalten. Weitere Angebote finden Sie in unserem Festtagsreisenkatalog

Preise:

Kategorie: PK1 PK2

eigene Anreise 35,00 € 31,00 €

im Reisebus 55,00 € 51,00 €

Große Tombola!!!

Infos & Buchungen in Potsdam unter: (0331) 600 690 - www.reise-herz.de


38

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Anzeige

Vorgestellt:

Mitten im Dahmeland, am wunderschönen

Schmöldesee gelegen,

hat der Kreisanglerverband

Dahme-Spreewald e.V. eine Feriensiedlung.

2/2*- und 4/2*-Personenbungalows

laden ein, hier

seine Ferien, ein Wochenende

oder auch längere Zeit zu verbringen.

Die Bungalows verfügen über

Wohnzimmer, Schlafzimmer, Diele

(4/2-Personenbungalow keine Diele,

dafür 2 Schlafräume), Küche

und Dusche mit WC. Jeder Bungalow

hat eine eigene überdachte

Terrasse. Die Bungalows sind einfach,

aber stilvoll eingerichtet. Komplette

Küchenausstattung sowie TV und Radio

gehören dazu.

Im weitläufigen Gelände gibt es eine große

Spielwiese mit Tischtennisanlage, Basketballkorb,

Beachvolleyballplatz, Buddelkasten,

Schaukel und einen Pavillon. Im hinteren Teil

der Siedlung ist ein Grillplatz, wo die Geräte

und Sitzmöglichkeiten vorhanden sind (vor

den Bungalows ist Grillen nur mit Elektro-Grill

erlaubt, den es auszuleihen gibt). Am Grillplatz

steht das „Anglerstübchen“, ein kom-

plett mit Gläsern und Geschirr eingerichtetes

Gemeinschaftshaus, das gern für Familienfeier

gemietet wird. Darin finden bis zu 25 Personen

Platz. Separate WC befinden sich direkt dahinter.

Nördlich wird das gesamte Gelände vom

Schmöldesee begrenzt. Auf mehreren Stegen

kann hier der Petri-Jünger seinem Hobby frönen.

Der Schmöldesee ist ein Brandenburger

DAV-Gewässer. Tages- und Wochenkarten gibt

es vor Ort zu kaufen. Friedfischangeln ist auch

ohne Fischereischein möglich, Bedingungen

bitte in der Siedlung erfragen!

Am Bootssteg liegen mehrere Ruderboote,

teilweise mit Außenborder -führerscheinfrei

zu fahren- bereit. Viele Gäste nutzen diese

für Ausflüge in die nähere Umgebung oder

Angeltouren. Leihfahrräder in begrenzter

Stückzahl sind ebenfalls vorhanden. Ein

eigener kleiner Badestrand, abgegrenzt von

der Fahrwasserstraße, lädt bei schönem

Wetter zum Sturz in die Fluten. Im Herbst

kann man von der Siedlung aus Pilztouren

im angrenzenden Wald starten, die meistens

sehr erfolgreich sind.

* Es sind jeweils 2 Aufbettungen (Doppelbettsofa

Wohnzimmer) kostenlos möglich.

Preise auf Anfrage

Kreisanglerverband

Dahme-Spreewald e.V.

Lübbener Chaussee 3,

15754 Heidesee / OT Neubrück

Tel. 033766 / 63 730 Di u. Do 15-18,

Mi, Fr u. Sa 9-12 Uhr

Feriensiedlung Schmöldesee

Weg zur Schmölde 3,

15754 Heidesee / OT Neubrück

Tel. 0173 / 5721647

www.feriensiedlung-schmoeldesee.de

www.kav-lds.com

E-Mail: kav-lds@gmx.de

Herzlichen Dank

für die erwiesene Anteilnahme

Inh. Ute Bellmann

Fachgeprüfte Bestatterin

Mitglied der Berliner Bestatter-Innung

Bouchéstraße 17 Tag & Nacht 536 999 20 • 548 007 23

12435 Berlin www.bellmann-bestattungen.de

Montag – Freitag 9–17 Uhr, Sonnabend nach Vereinbarung


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 39

Auf der Buchmesse in Frankfurt a. M. präsentierten

die Verlage eine große Auswahl

von Büchern. Hier kann ich nur einige

wenige besprechen. Diese empfehle ich Ihnen

liebe Leserinnen und Leser mit gutem

Gewissen. Da ist zuerst ein Buch, das ein

herrliches Weihnachtsgeschenk für Enkel

sein kann:

„Astronomie für

Einsteiger – Schritt für

Schritt zur erfolgreichen

bücherfreund

für den Mut, Fragen zu stellen. Es ist ein

Buch, das zum Thema Großvater und Enkel

gehört.

Himmelsbeobachtung“

von Werner E. Celnik und


40

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

ratgeber küche haus garten

Weihnachtsplätzchen

Lebkuchen soll im Mittelalter in den Klöstern

entstanden sein, Spekulatius hat man

zu Ehren des Heiligen Nikolaus gebacken.

Es war ein gesellschaftliches Muss in der

Weihnachtszeit, das Gebäck an die Armen

zu verteilen. Auch wenn es heute alles zu

kaufen gibt, kann die Weihnachtsbäckerei

der ganzen Familie einen großen Spaß bereiten

und das Verschenken der Plätzchen ist

beinahe auch wieder ein gesellschaftliches

Muss. Zwei Plätzchen, die gar nicht so viel

Arbeit machen und immer gelingen, wenn

ein paar Tricks beachtet werden, sind Vanillekipferl

und Zimtsterne.

Vanillekipferl

Das ist ein traditionelles deutsch-österreichisch-böhmisches

Gebäck in Hörnchenform.

Nehmen wir das Rezept aus dem

Kochbuch der Urgroßmutter: Man bereite

einen Teig aus 280 g Mehl, 210 g Butter, 100 g

geriebenen Mandeln und 70 g Zucker. Das

Mark einer aufgeschlitzten Vanilleschote

nicht vergessen! Da es ein Mürbeteig ist,

muss er mindestens eine halbe Stunde kühl

ruhen. Danach werden aus nussgroßen

Teigstückchen kleine spitze Würstchen

geformt, halbmondförmig gebogen und bei

175 bis 200 Grad 15 Minuten gebacken. Mit

einem Eigelb im Teig lassen sie sich leichter

formen, aber das Gebäck ist dann nicht so

locker. Die noch heißen Kipferl werden in

Vanillepuderzucker gewälzt und auf Papier

ausgekühlt. Tipp: Die geriebenen Mandeln

in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten,

das gibt ein feines Aroma. Eine sehr moderne

weil ökologische Variante wäre, den Zucker

durch Rohrzucker und das Mehl durch

Dinkelmehl zu ersetzen. Heutzutage wird

das mühsame Formen der Kipferl durch

ein vorgeformtes Kuchenblech, im Handel

vielerorts erhältlich, erleichtert. Die Kipferl

werden dann sehr gleichmäßig, das könnte

beinahe ein EU-Standard sein.

Übrigens soll Vanille die Nerven beruhigen,

das Gehirn stimulieren und eine aphrodisierende

Wirkung haben.

Zimtsterne

Zimt war ein besonders teures und kostbares

Gewürz. Um seinen Reichtum zu demonstrieren

verbrannte der reiche Kaufmann Anton

Fugger 1530 die Schuldscheine Karls V.

vor dessen Augen in einem Feuer aus

Zimtstangen. Ausgerechnet den sparsamen

Schwaben wird die Entstehung des Zimtgebäcks

zugeschrieben. In den Eischnee von 3

Eiweiß (3 Esslöffel beiseite stellen) lässt man

250 g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker,

1 Teelöffel gemahlenen Zimt und 1 Messerspitze

gemahlenen Kaffee einrieseln.

Zum Schluß werden 375 g ungeschälte,

gemahlene Mandeln untergehoben. Den

festen Teig in einen aufgeschnittenen großen

Gefrierbeutel legen und knapp 1 cm

dick ausrollen, möglichst ausgebreitet für

2 Stunden in den Kühlschrank legen. Aus

dem Teig Sterne stechen, mit einem Pinsel

den aufgehobenen Eischnee auf tragen und

im Backofen bei 125 Grad (Umluft 100 Grad)

15 Minuten backen, auf 100 (bzw. 80) Grad

herunterschalten und weitere 10 bis 15 Minuten

backen. Der Eischnee sollte noch hell

bleiben. Die Sterne auf einem Kuchengitter

auskühlen lassen. Eine Frage stellt sich: Was

geschieht mit den drei Eigelb? Vielleicht ins

nächste Rührei?

Übrigens kurbelt Zimt die Fettverbrennung

an, lindert Verdauungsbeschwerden und

beugt Erkältungen vor.

B. Mory

Quitten

Holt man die Quitten aus dem Garten,

Muss man gar nicht lange warten,

Bis ein starker Quittenduft

In allen Räumen füllt die Luft.

Die Früchte selbst sind superhart,

Jedoch werden sie gegart,

Ein köstliches Kompott entsteht

Was auf der Zunge fast zergeht.

Will man Kompott, muss man sich quälen,

diese harte Frucht zu schälen.

Außerdem kann man vergessen,

Diese Früchte roh zu essen

Auch Quittenmarmelade schmeckt

Man sich danach die Finger leckt,

Von reifen Quitten das Gelee

Besonders köstlich ist zum Tee.

Selbst in Zeiten größter Not

Kochte Oma Quittenbrot,

Hat das Rezept mir übergeben

Die Tradition kann weiterleben.

Mit Zucker wird das Quittenmark

Auf dem Herd erhitzt sehr stark

Auf einem Blech es trocknen muss,

Dass es reift zum Hochgenuss.

Zum Advent ist es soweit

Es in Stückchen liegt bereit

Die steckt man in seinen Mund,

Denn sie sind ja auch gesund.

Bettina Linzer


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 41

Anzeige

Alt werden können

Wenn Ende November wieder einmal ein

Brief des Regierenden Bürgermeisters in

der Werlseestraße abgegeben wird, heißt

das nichts anderes, als dass eine Bewohnerin

des Seniorenzentrum Köpenick ihren

100. Geburtstag feiert. Es ist 2013 acht Mal so

gewesen, dass bei uns die Jubilare 100 Jahre

und älter wurden. Jedes Mal waren es Damen,

die dieses hohe Alter erreicht haben. Ohne alle

diese Persönlichkeiten namentlich vorstellen

zu wollen, soll an dieser Stelle einiges Gemeinsame

heraus gestrichen werden. Die Jubilarinnen

empfingen ihre Gäste nicht am Bett,

sondern in ihren schönen Zimmern. Neben

ihren Sesseln befand sich jeweils ein Rollator

in Reichweite, d. h. diese Hundertjährigen

bewegen sich selbstständig im Hause und z. T.

darüber hinaus zu Fuß. Insgesamt bedeutete

allen das Aktivsein sehr viel. Sport aber auch

geistige Fitness betreiben sie auch noch heute.

Das Angebot ein Kraft- und Balancetraining

im Seniorenzentrum zu besuchen, nehmen

zwei wöchentlich wahr, zusätzlich im Abstand

von 14 Tagen sanftes Yoga. „Sie ist unsere

beste Sportlerin“, sagt eine Physiotherapeutin

über Frau Seidl, die im Oktober ihren 100. Geburtstag

feierte. Eine andere Dame bevorzugt

einen Gang bei fast jedem Wetter durch den

parkähnlichen Garten zwischen den Häusern

1 und 2. Ritualisierte Abläufe, Zurückhaltung

beim Essen und Trinken, dazu eine gute Portion

Herzlichen Glückwunsch zum 100. Geburtstag!

Im Seniorenzentrum Köpenick ist das keine Seltenheit mehr.

Humor, Leiden des Alters wie Schwerhörigkeit

und Sehschwäche zu ertragen, kann man allen

bescheinigen. Den stärksten Eindruck bei allen

diesen Persönlichkeiten hinterlässt aber ihre

äußerst bemerkenswerte Art, wie sie über

ihr Leben berichten. Oft sehr selbstbestimmt,

willensstark, auch dickköpfig gingen sie ihren

Weg, der durch die Umstände auch nicht einfach

war. Damit passen unsere Hochaltrigen zu dem

Ergebnis einer Studie, die herausgefunden hat,

dass Menschen, die ein hohes Alter erreichen,

meist in ihrem Leben Dinge gemacht haben,

die dem Leben Sinn gegeben haben. Sei es für

andere da zu sein, sich seinen Interessen zu

widmen und offen und neugierig für Themen

außerhalb der eigenen zu sein.

Ambulant trifft stationär

Seit Oktober des vergangenen Jahres arbeiten

das Pflegewohnheim „Alt-Treptow“ und

der ambulante Pflegedienst Neukölln des

UNIONHILFSWERK Hand in Hand. Die Zusammenarbeit

bezieht sich auf den Bereich

der spezialisierten ambulanten Palliativen

Versorgung (kurz SAPV) – und ist nicht alltäglich.

Die SAPV-Versorgung wird in der eigenen

Häuslichkeit erbracht, so können Patienten

die Leistung auch bei einer Unterbringung

im Pflegewohnheim nutzen. Die Kooperation

entstand eher zufällig. Der Pflegedienstleiter

des Pflegewohnheims „Alt-Treptow”, Tobias

Wendrich, hatte bei der Aufnahme einer

neuen Bewohnerin aufgrund ihres schlechten

Gesundheitszustandes „Bauchschmerzen“.

Um ihre spezielle Versorgung dennoch zu

gewährleisten, nahm er Kontakt zu Sebastian

Loh auf, dem stellvertretenden Pflegedienstleiter

des ambulanten Pflegedienstes des

UNIONHILFSWERK in Neukölln. Gemeinsam

wurde der Fall der neuen Bewohnerin erörtert

und ein Maßnahmenkatalog erarbeitet. Die

anschließende Zusammenarbeit zwischen

Sebastian Loh (l.) und Tobias Wendrich

initiierten die ambulant-stationäre

Zusammenarbeit

Fotocredit: K. Dietl

dem ambulanten Dienst und der Einrichtung

verlief sehr gut.

Win-Win-Situation

Für alle Beteiligten war diese Art der Kooperation

neu – die positiven Erfahrungen überzeugten

letztendlich aber auch die Skeptiker.

„Die Zusammenarbeit ist für alle ein Gewinn.

Die Lebensqualität unserer Bewohner steigt,

gleichzeitig werden die stationären Pflegeteams

entlastet“, fasst Tobias Wendrich die

Situation zusammen. Ein weiterer Vorteil: die

Zahl der Krankenhauseinweisungen sinkt.

Während der letzten zwölf Monate wurden

in „Alt-Treptow“ rund zwanzig Bewohner

gemeinsam betreut. Je nach Zustand des Bewohners

war das SAPV-Team ein bis zweimal

täglich oder aber einmal wöchentlich vor

Ort. Für diese spezielle Betreuung kommen

Bewohner, mit ausgeprägten Symptomkomplexen

infrage, wie starken Schmerzen oder

großen Wunden. Die Kosten übernimmt in

der Regel die Krankenkasse.

Sandra Vogt


42

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Das Seniorenheim Müggelschlößchenweg feiert

100 Jahre Elli Kunze!

Weil Elli Kunze 100 wird

Da haben wir gedacht

Wir singen ihr ein schönes Lied

Weil ihr das Freude macht.

Sogar ein bunter Blumenstrauß

Steht heut auf ihrem Tisch

Wenn sie ihm immer Wasser gibt

Dann bleibt er lange frisch.

Sie wohnt schon 30 Jahre hier

Ist immer noch voll da

Wir hoffen sie bleibt lange noch

Und rufen laut „Hurrah“

Frei nach dem bekannten Geburtstagslied

haben am 25. Oktober alle mitgesungen: Elli

Kunzes Familie, Bewohner und Mitarbeiter

des Hauses, Kinder der Kita Rappelkiste und

höchstpersönlich: Der Hauptmann von Köpenick.

Es folgten noch einige Verse und dazu

gab es Glückwünsche, Geschenke, Blumen,

einen Tanz der Kinder und aus der Küche ein

Wunschessen für das Geburtstagskind.

Dieser Geburtstag ist für unser Haus etwas

Anzeige

ganz Besonderes,

denn von ihren 100

Lebensjahren hat

Elli Kunze über 30

in unserem Seniorenheim

verbracht.

1983, als das Viertel

Allende II noch

ganz neu war, ist sie

aus Eberswalde ihrem

Sohn nach Berlin

gefolgt und in

ein 2-Bett-Zimmer

im dama ls noch

„Feierabendheims

Georg Nusche“ gezogen.

Später hat

die Berliner Stadtmission die Trägerschafft

übernommen, das Haus wurde saniert und

umgebaut und Frau Kunze war eine derjenigen,

die mit Interesse den Umbau begleitete.

Bis Juli 2010 bewohnte sie dann eine der

Wohnungen in der ersten Etage. Danach ist

sie dann auf eine Pflegeetage gezogen, weil

sie dort mehr Unterstützung und Hilfe im

Alltag bekommt.

In all den Jahren hat sie mit Freude und

Tatkraft an den Angeboten des Hauses teilgenommen.

Auch jetzt fehlt sie bei keinem

Kaffeenachmittag, bastelt und singt mit

den Kindern der Kita und hält sich durch

Gymnastik und Spiele fit. Wir sind stolz und

freuen uns, sie bei uns zu haben und „hoffen,

sie bleibt lange noch!“

Bettina Heyn, Sozialdienst

Liebe Leser und Leserinnen des Köpenicker Seniorenblattes,

in diesem Jahr werden wir – die FSE Pflegeeinrichtung Treptow-

Johannisthal – unseren Weihnachtsmarkt an der Königsheide zum

3. Mal organisieren.

Wir führen für unsere Bewohner und Anwohner diesen Weihnachtsmarkt

im Garten unserer Einrichtung durch. Diese Weihnachtsmärkte

waren so erfolgreich, dass sie von Jahr zu Jahr gewachsen sind.

Zu unserem diesjährigen vorweihnachtlichen Markt am 07. Dezember

2013 ab 13:00 Uhr laden wir Sie alle recht herzlich ein und

freuen uns, wenn Sie unsere Gäste sind. In diesem Jahr gestalten

wir diesen Markt mit der Fröbel Kindertagesstätte.

Es erwartet Sie ein buntes und interessantes Programm für Jung

und Alt. Lassen Sie sich von Lebkuchengebäck, von Honig- und

Honigprodukten oder aber von den wärmenden Stricksachen verzaubern.

Am Lagerfeuer können Sie bei Musik und verschiedenen

Speisen und Getränken den Nachmittag genießen, während ihre

Kinder oder Enkelkinder im großen Zelt Kekse für Ihren ersten

Adventnachmittag zu Hause backen. Ihre Kleinen können auf den

Ponys reiten. Wenn uns dann die Sternenfee besucht, dürfen sich

Groß und Klein verzaubern lassen.

Sollten wir Ihre Neugier geweckt haben, freuen wir uns, wenn Sie

sich den Weihnachtsmarkt an der Königsheide am 07.12.2013 in

Ihren Terminkalendern einschreiben und unsere Gäste sind.

Ihr Pflegeteam der FSE Pflegeeinrichtung Treptow-Johannisthal und

Ihr Betreuungsteam der Fröbel Kindertagesstätte „ Kita im Grünen“


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 43

GmbH

Unsere Leistungen

– Großzügige, helle, mit Notruf anlage und TV- sowie Telefon -

anschluss ausgestattete Einzel-und Doppelzimmer

– Verpflegung durch hauseigene Küche / 4 Mahlzeiten täglich

– Reinigung der Wäsche durch hauseigene Wäscherei

– Friseur und Fußpflege vor Ort

– Tägliche Zimmerreinigung

– Täglich wechselndes Therapie- und Beschäftigungsangebot,

Feste und Ausflüge


Gerontopsychiatrisches

Wohnen

Dementiell erkrankte Bewohner benötigen eine besondere

Betreuung und Hilfestellung:

– Wir pflegen in kleinen, überschaubaren

Wohngruppen.

– Die individuelle Gestaltung der

Räumlichkeiten hilft bei der

Orientierung.

– Der Alltag in den Wohngruppen

wird von unserem geschulten

Fachpersonal kompetent und

lebendig gestaltet.

– Den Bewohnern werden die für sie

wichtigen Freiräume gelassen.

– Begleitende Beratung der

Angehörigen

– Tageszuschlag von ca. 17,99

Seniorenzentrum „Haus an der Spree“ GmbH



Seniorenheim

Müggelschlößchenweg

Weil der Mensch mehr ist …

Altenpflege der Berliner Stadtmission

Umsorgt wohnen –

Gemeinschaft erleben

Stationäre Pflege und

Betreuung in Nähe

des Müggelsees

• Seniorenheim

Müggelschlößchenweg

Müggelschlößchenweg 46

12559 Berlin

Telefon (030) 65 48 45 0

www.berliner-stadtmission.de

Cafeteria & offener Mittagstisch (Anmeldung erbeten)


Vera

VeranstaltungenfürMensche

und ihre

44

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Neues von der Initiative DEMENZFREUNDLICH TREPTOW-KÖPENICK

Wenn plötzlich Puzzleteile fehlen-

Portraits von Menschen mit Demenz

Anfang des Jahres stellten sich zwei Damen

in der Initiative „Demenzfreundlich! Treptow-

Köpenick“ vor, die gern ein Fotoprojekt mit

uns umsetzen wollten. Die Historikerin Marion

Schütt und die Journalistin Rita Preuß legten

uns ihre Idee dar und meinten im gleichen

Atemzug: „Wie das genau aussehen wird,

können wir noch nicht sagen. Ein Projekt in

dieser Form, wäre auch für sie Neuland.“ Doch

so ganz unerfahren waren sie nicht. Mit einer

Fotoausstellung über 100jährige Bürgerinnen

und Bürger aus dem Bezirk Schöneberg begeisterten

sie schon 2011 ihr Publikum.

Von der Idee mitgerissen, nahmen wir

das Projekt Ausstellung an und vertrauten

auf das Können der beiden Damen und

sie vertrauten auf unser Wissen zum Thema

Demenz. Hand in Hand trugen viele

Akteure über das gesamte Jahr dazu bei,

dass wir eine biografische Ausstellung zeigen

dürfen, die sich sehen lassen kann.

Am 30.Oktober 2013 war es dann soweit. Frau

Feierabend (stellv. Bezirksbürgermeisterin und

Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit)

eröffnete als Schirmherrin der Initiative

„Demenzfreundlich! Treptow-Köpenick

offiziell die Ausstellung auf einer Fachtagung.

Fünf Frauen und drei Männer haben sich bereit

erklärt, sich von dem Ausstellungsteam

in Wort und Bild porträtieren zu lassen. Dazu

wurden Sie in ihren Wohnungen, im Seniorenpflegeheim,

in einer Seniorenresidenz und in

einer Demenz-Wohngemeinschaft besucht.

Sensibel und einfühlsam sind die individuellen

Erfahrungen und Erlebnisse der Menschen

aufgenommen worden und geben uns nun Einblicke

in ihre Gedankenwelt: Lebensgeschichten,

die die Vergangenheit aufzeigen, aber

nicht den Blick in die Gegenwart verlieren. So

zeigen Marion Schütt und Rita Preuß nicht nur

biografische Elemente auf, sondern beschreiben

auch die Strategien, wie die betroffenen

Menschen mit der Krankheit umgehen. Eine

Ausstellung, die ehrlich, berührend und Mut

machend zu gleich ist! Ganz herzlichen Dank.

Wir möchten auch Sie herzlich einladen, sich

eine halbe Stunde Zeit zu nehmen und diese

Ausstellung zu besuchen. Derzeit befindet sie

sich im Bezirksamt Treptow-Köpenick, 2. Etage,

Hans-Schmidt-Str. 18, 12489 Berlin und ist

von Montag- Freitag von 09.00-18.00 Uhr zu

sehen. Ab dem 20.Januar 2014 wird sie in der

Volkshochschule Treptow-Köpenick, Baumschulenstr.

79-81, 12437 Berlin zu sehen sein.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Angehörigengruppen

Jeden1.und3.Dienstagvon

9.3011.00Uhr

Jeden2.und4.Donnerstagim

Monatvon15.3017.00Uhr

Jeden4.Donnerstagim

Monatvon10.0011.30Uhr

DemenzerkrankteAngehörige

könnennachAbsprachebetreut

werden(Anmeldung:Fr.Hintze,

Tel.:53828202)

Jeden1.und3.Donnerstag

von17.0018.30Uhr



Betreuungsgruppen

Jeden2.und4.Montagim

Monatvon16.00–18.00Uhr

Voranmeldungerforderlich!

JedenMittwoch

von10.0014.00Uhr

Gruppen–undFreizeitangebote

JedenMontagum11.00Uhr

JedenMontag,

von14.3016.00Uhr

Jeden1.MontagimMonat

(02.12.2013u.06.01.2014)

von14.0016.00Uhr

FürLiveMusik,KaffeeundKuchen:

5,EuroproPerson

JedenDienstag

von10.0011.00Uhr

Dienstags,alle14Tage,

von10.0011.00Uhr

(aktuellenTerminbittetelefonisch

nachfragen)

JedenMittwochundDonnerstag

um10.00Uhr

VeranstaltungenfürMensche

JedenMittwoch

um09.30Uhr


Jeden1.SonntagimMonat

um15.30Uhr

Jeden1.und3.Donnerstagim

Monatum15.00Uhr

JedemDienstag,Mittwoch,

Donnerstag

zwischen8.00und14.30Uhr

Sonntag,29.12.2013

von15.3016.30


Eintrittfrei!

Freitag,24.01.2014

von10.0011.00Uhr


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 45

nstaltungen für Menschen mit Demenz

Angehörigen Dezember 2013/Januar 2014

UmAnmeldungwirdgebeten!

Um Anmeldung wird gebeten!

nmitDemenzundihreAngehörigenDezember2013/Januar2014


Gesprächsgruppefürpflegende

Angehörige

KontaktstellePflegeEngagement

Gesprächsgruppefürpflegende

Angehörige

KontaktstellePflegeEngagement

undSeniorenzentrumSt.Konrad

OffeneSelbsthilfegruppefür

Angehörigevon

Demenzkranken

AlzheimerGesellschaftBerlin

undKHHedwigshöhe


Fachlichgeleitete

Angehörigengesprächsgruppen

mitBetreuungscafé

AlzheimerAngehörigenInitiative

BetreuungsgruppefürMenschen

mitDemenz

AlzheimerAngehörigenInitiative

Gesellschaftstanz

KiezklubGerardPhilipe

Volksliedersingen

Begegnungsstätte„Wuhletreff“


Fr.Gödicke

Friedenstr.15,12489Berlin

Kontakt:22684802

d.goedicke@ajbberlin.de

Fr.Gödicke

SeniorenzentrumSt.Konrad

Antoniuskirchstr.3,

12459BerlinOberschöneweide

Kontakt:22684802


FrauExner

SelbsthilfezentrumEigeninitiative

Genossenschaftsstr.70,

12489BerlinAdlershof

Kontakt:67413206oder8909

4357(Fr.Matter)


FrauMeister

SelbsthilfezentrumEigeninitiative

Genossenschaftsstr.70,

12489Berlin

Kontakt:47378995

FrauMeister

SelbsthilfezentrumEigeninitiative

Genossenschaftsstr.70,

12489Berlin

Kontakt:47378995

HerrWaskulat

KarlKungerStr.30,12435Berlin

Kontakt:5350591

ZumWuhleblick50,

12555Berlin

Kontakt:0306527271

Tanzcafé„Manmüsstenochmal KiezklubRathausJohannisthal,

20sein“

Sterndamm102,12487Berlin

AlzheimerGesellschaftBerlinund Kontakt:902975665/75

KiezklubRathausJohannisthal (Fr.Balzer)oder89094357(Fr.

Matter)

Gedächtnistraining

KiezklubHausderBegegnung

MusikalischesGedächtnistraining

Begegnungsstätte„Wuhletreff“

Wendenschloßstr.404,

12557Berlin

Kontakt:03065488114

ZumWuhleblick50,

12555Berlin

Kontakt:0306527271


Christian Anders–

Konzert!

Sa., 7. Dezember 2013, um 16.30 Uhr

Schlager & Hits wie

„Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ |

vorweihnachtliche Lieder | Autogrammstunde | Eintritt:

8,00 € pro Person (Spende)

Adventsbasar ab 14.00 Uhr mit Verkauf

von Selbstgemachtem, Waffeln und Glühwein

Vitanas Senioren Centrum Bellevue

Parrisiusstraße 4 - 14 | 12555 Berlin

(030) 64 16 76 - 0 | www.vitanas.de

GedächtnisJogging

FrauHeyn

KiezklubGerardPhilipe

nmitDemenzundihreAngehörigenDezember2013/Januar2014

KiezklubGerardPhilipe,

UmAnmeldungwirdgebeten!

KarlKungerStr.30,12435Berlin

Kontakt:5350591

MusikimSaalund

FrauBiebighäuser

MusikamSonntagmitUwe Pflegewohnheim„Altglienicke“

offeneVeranstaltungenfür Venusstraße28,

MenschenmitDemenzundihren 12524Berlin

Angehörigen,Unionhilfswerk Kontakt:6795850

Gedächtnistraining

KiezklubRahnsdorf

SeniorensportGruppen16

Begegnungsstätte„Wuhletreff,

ErsteTeilnahmebittetelefonisch

vereinbaren

WilhelmBuschNachmittagmit

MusikundLyrik

inderCafeteria

Beschäftigungsangebotfür

MenschenmitDemenz

(Basteln,Gedächtnistraining,

Vorlesen,Singenetc.)


FrauJuse

FürstenwalderAllee362/Ecke

Lutherstrasse,12589Berlin

Kontakt:6486090

ZumWuhleblick50,

12555Berlin

Kontakt:6527271

Pflegewohnheim"AltTreptow"

MartinHoffmannStraße10,

12435Berlin

Kontakt:530250

PflegeVitalBeateLangerGmbH,

BesprechungsraumErdgeschoß,

FlorianGeyerStr.97,

12489Berlin

Kontakt:6780606


46

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Köpenick macht’s vor: Bewegung im Kiez

Foto: Robert Kneschke

Im Bezirk Treptow-Köpenick

beträgt der Anteil der über

60-Jährigen an der Bevölkerung

ca. 30 %. Im degewo-

Wohngebiet „Kietzer Feld“

sind es sogar 52%. Welche

Herausforderungen entstehen

daraus für das KuZ

Köpenick, um möglichst

günstige Rahmenbedingungen

für die älteren Menschen

zu schaffen? „Unsere

Wohnungen barrierearm

zu gestalten ist eine Sache.

Andererseits müssen wir

darauf achten, dass wir gerade

ältere Mieter langfristig

binden. Wenn es den Bewohnern

gut geht, können sie

länger selbstbestimmt in den

eigenen vier Wänden leben.

Wir wollen unsere Mieter

dabei unterstützen, so lange

wie möglich gesund und

fit zu bleiben“ erklärt KuZ-

Leiter Christian Glaubitz.

Bereits im letzten Jahr hat

das degewo Kundenzentrum

dazu eine Studie zur Gesundheitsprävention

zur Steigerung von

Wohlbefinden und Lebensqualität

älterer Mieter im Kietzer Feld

unterstützt. Die zehn Teilnehmer

waren begeistert. Das Bewegungsund

Sportprogramm gibt es seit

Oktober für Mieter aus dem Kietzer

Feld als ständiges Angebot. Los

geht’s immer montags von 8.45

bis 9.45 Uhr. Veranstaltungsort

ist das Haus der Begegnung in der

Wendenschloßstraße 404. Während

der Einführungsphase kostet

die 10er-Karte für Mieter 10 Euro,

danach drei Euro pro Trainingseinheit.

Durchgeführt wird das

Sportprogramm vom zertifizierten

Trainer Dustin Padlowski. Schöner

Nebeneffekt: Das Programm stärkt

nicht nur den Rücken sondern

auch das Miteinander und die

Nachbarschaft.

Anmeldung erforderlich:

Tel.: 0172- 38 61 811 oder per

E-Mail unter sport@degewo.de.

degewo Kundenzentrum Köpenick

Bahnhofstraße 2b

12555 Berlin

Isabella Canisius

Neues aus dem „Stadttheater Cöpenick“

Anzeige

Am 20. Dezember gibt es „Stadttheater

Cöpenick“ eine weitere Premiere. Es

handelt sich um das Erfolgsstück „Meine

Braut, sein Vater und ich“, welches im

letzten Jahr in Dresden seine erfolgreiche

deutsche Erstaufführung hatte.

Zum Inhalt: Henry, ein Junggeselle wie

er im Buche steht, wird von seiner verstorbenen

Tante mit einem Millionenerbe

bedacht. Nur die Sache hat einen Haken.

Weil der Tante das Lotterleben des Neffen

gehörig auf die Nerven ging, lautet

die Bestimmung, dass Henry innerhalb

eines Jahres heiraten soll. Aber Frauenschwarm

Henri möchte nicht auf seine

zahlreichen Affären verzichten und so

nimmt er den Vorschlag seines Anwalts

Norbert gerne an:

„Heirate einfach einen Mann“. Wer könnte

besser dafür geeignet sein, als Henris

bester Freund, der arbeitslose Schauspieler

Dodo? Schließlich zieht auch dieser

finanzielle Vorteile aus der Situation.

Doch schon bald lässt sich nicht vermeiden,

dass Kollegen, Freunde und vor allem

Henris Vater von der Männerehe Wind bekommen.

Und spätestens als Dodo bei Henri

einzieht, steht sein (Liebes)leben Kopf und

die vermeintlich problemlose ‚Ehe’ wird

zum rosaroten Alptraum…

Weiter im Programm: „Der Tag, an dem

der Papst entführt wurde“, eine tiefsinnige

Komödie über die wahnwitzige

Idee eines New Yorker Taxifahrers, der

Papst Albert IV, welcher unversehens in

sein Taxi steigt, zu entführen und für

seine Freilassung nicht weniger als 24

Stunden Weltfrieden zu fordern. Dieser

Einfall gefällt dem Papst, der sich in der

Familie sichtlich wohl fühlt und die Tage

seiner Entführung genießt - soweit es

Polizei und Armee zulassen. Spannend

auch das Intrigenspiel von Rabbi Meyer,

der immer wieder versucht, die Situation

anzuheizen. Kurz bevor die Situation

eskaliert, gelingt dem Papst die Besänftigung

der Gemüter und eine friedliche

Lösung für alle.

Das „Stadttheater Cöpenick“ befindet

sich in der Friedrichshagener Straße 9

und ist mit dem Bus (Linie 269) bequem

zu erreichen. Tel.: 030 65016234


¡

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 47

¡

Fr. - 6.Dez.

Na m e n s tag

Fisch-Spezialitäten und Ente

1 Glass Wein/Glühwein gratis!

Nikolausgeschenke für die Kinder

Sa. - 7. Dez.

Mu s i k-Ab e n d

Ab 18 Uhr: Live Gitarre und Gesang

mit Freunden am Kamin-Ofen

Sa. - 14. Dez.

Mu s i k-Ab e n d

Ab 18 Uhr: Live Gitarre und Gesang

mit Freunden am Kamin-Ofen

Sa. - 21. Dez.

Mu s i k-Ab e n d

Ab 18 Uhr: Live Gitarre und Gesang

mit Freunden am Kamin-Ofen

So. - 22. Dez.

„Adv e n t, Adv e n t e i n Li c h tl e in b r e n n t“

Großes Brunch-Buffet

Ab 13 Uhr: Live Musik – Weihnachtsklänge

Mi. - 25.Dez.

We i hn ac h t e n im Ha f e n

Festmenü mit

• Suppe, Salat,

• Fisch, Gans oder Tafelspitz

• Dessert

Do. - 26.Dez.

We i hn ac h t e n im Ha f e n

Festmenü mit

• Suppe, Salat,

• Fisch, Gans oder Tafelspitz

• Dessert

Sa. - 28. Dez.

Mu s i k-Ab e n d

Ab 18 Uhr: Live Gitarre und Gesang

mit Freunden am Kamin-Ofen

2014

Mi. - 1. Jan.

„Pr o s t Ne u j a h r“

4-Gänge Festmenü

1 Prosecco pro Gast vom Haus!

Gutscheine-Verlosung:

„Willst Du einen Gutschein gewinnen…

…..musst Du uns ein Reim bringen“

WERNSDORFER STR. 75

15713 KW OT NIEDERLEHME

1. % 033762/ 90 702

2. % 030/ 99 54 87 78

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Reservierungen unter:

030/ 99 54 87 78 und

033762/ 90 70 2

ÖFFNUNGSZEITEN:

DI. BIS DO. UND SO.

11:30 – 20:00

FR., SA. UND FEIERTAGE

11:30 – 22:00

MO. RUHETAG

Und schon steht

WOWnachten

vor der Tür

CineStar bietet zu Weihnachten Geschenke-

Specials für das ganz besondere Kinoerlebnis /

Ganz neu: Ab sofort auch Geschenkkarten

mit Wertguthaben erhältlich

Die Zeiten von Socken, Krawatten, Pralinen

und Topflappen auf dem Gabentisch sind

endgültig vorbei. Statt immer die gleichen

eintönigen Präsente zu verschenken, bieten

die Geschenkkarten von CineStar ein

individuelles Kinoerlebnis für jeden. Die

2Doder 3D-Gutschein-Specials für Zwei, das

5-Sterne-Ticket oder das Event-Ticket für

Klassik-Fans eignen sich perfekt zu Nikolaus

und Weihnachten. Neu im Angebot sind ab

sofort Geschenkkarten, die ein Wertguthaben

von 10,00 Euro bis 50,00 Euro aufweisen

und flexibel einsetzbar sind. Alle Gutscheine

sind sowohl an den Kinokassen als auch im

Online-Shop erhältlich.

Gutscheine liegen im Trend: Bereits 2012

gaben 6 von 10 Befragten an, dass Gutscheine

auf ihrer persönlichen Geschenkeliste ganz

oben stünden. 1

Kein Wunder, denn wer hat schon Lust, immer

wieder mit Dingen bedacht zu werden,

die nicht den persönlichen Geschmack treffen?

Auch CineStar geht mit dem Trend und

erweitert sein Gutscheinangebot deutlich. Unter

dem Motto WOWnachten! bietet die größte

Kinokette Deutschlands jedem Film- oder

Musikfan Gutscheinkarten für cineastische

Highlights oder beeindruckende Live-Events.

Ob ein Komödienabend mit Snacks für Zwei,

das Action-Blockbuster-Erlebnis in 3D oder die

Berliner Philharmoniker in den Liveübertragungen

– je nach Geschmack findet sich das

passende Geschenk. Besondere Flexibilität

bieten die ganz neu eingeführten Gutscheinkarten,

die nur bei CineStar erhältlich sind.

Mit Wertbeträgen von 10,00 Euro, 15,00 Euro,

25,00 Euro und 50,00 Euro können diese nach

Wunsch für Kinotickets oder Popcorn, Nachos

& Co. eingelöst werden.

1

Weihnachtsgeschenke 2012 Deutschland -

Verbraucherumfrage zu Kaufabsichten und

-gewohnheiten, Ernst & Young 2012


48

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

ratgeber mode

Auch im Alter schick

Erinnern Sie sich noch an die Kittelschürze

von Einst? Oder an dunkel gekleidete ältere

Frauen? Die gute alte Kittelschürze ist fast

ausgestorben und auch das düstere Mausgrau

für die Seniorengeneration.

Heute darf Uroma mit rotem Jäckchen oder

wild gemusteter Bluse unter die Menschen

gehen. Niemand findet etwas Besonderes

dabei. Schwarz ist natürlich auch für Omas

erlaubt, aber dann elegant und in Kombination

mit modischen Farben. Beträchtliche

Verdienste an dieser positiven Entwicklung hat

die Firma Seniorenbekleidung Berlin. In der

gemütlichen Cafeteria des Vitanas Senioren

Centrum Bellevue in Köpenick präsentierte

sie bei ihrer jährlichen Modeschau Herbstund

Winterkollektionen mit anschließendem

Verkauf. Gefördert wird das Ganze durch den

Vitanas-Freundeskreis.

Als Topmodels traten neben der Bezirksbürgermeisterin

a.D. von Reinickendorf Frau Marlies

Wanjura Mitarbeiterinnen des Hauses auf.

Frau Gericke führte durch die Veranstaltung.

Die Schau war so gut besucht, dass noch ein

Stapel Stühle gebraucht wurde. Das Angebot

war schick und praktisch. Alles ist maschinenwaschbar,

bügelfrei und gut hautverträglich

– und was bei unseren Ostrenten, vor allem

für Frauen, nicht unwichtig ist – preiswert.

Aber auf keinen Fall ist es „billig“. So sah man

bequeme, elegante Cardigans in Rot und Weiß,

gut tragbare Hosen, warme und auch leichtere

Pullis in vielen Tönen, diverse Sweatshirts,

Afrikamuster, Blumenmuster, Streifen, Punkte,

Türkis, Beige, Lila, Weiß, Beerenfarben.

Elegante T-Shirtswaren zu bewundern,

auch in Kombination mit Jäckchen, festliche

Blüschen, Blumenapplikationen, auch weiße

Bluseneinsätze waren begehrt. Nicht vergessen

wurden die Accessoires. Reichlich waren

hochmodische Schals im Angebot in vielen

Farben und Formen, auch zum häufigen Umden-Hals-wickeln

gab es Loopschals, auf das

das Oberteil noch prächtiger aussieht.

Diese Veranstaltung vermittelte den Besucherinnen

nicht nur zahlreiche Anregungen

sondern gab Impulse, auch im Alter nicht zur

resignieren. Nach dem Motto: „Auch jetzt bist

du noch eine modisch gekleidete Frau“!

Herren waren übrigens nicht vertreten. Vielleicht

dadurch erklärt, dass erst die jüngere

und mittlere Herrengeneration sich für Mode

zu interessieren beginnt.

Es freute mich, dass die Köpenicker Seniorenzeitungen,

welches eine freundliche Mitarbeiterin

des Hauses auf Nachfrage brachte, weg

gingen wie warme Semmeln.

Maria Loß


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 49

Umstellung auf SEPA

Ratgeber geld

Ohne SEPA geht im Zahlungsverkehr bald nichts mehr

Ein „Zahlen-Gespenst“ geht in Europa um:

Das neue Zahlungssystem SEPA („Single

Euro Pay-ments Area“). Ab 1. Februar 2014

wird für alle 32 EU-Länder ein einheitlicher

Zahlungsverkehrsraum geschaffen. Der bargeldlose

Zahlungsverkehr erhält damit eine

noch ungeahnte Dimension. Betrachtet man

heutzutage die Anzahl von Überweisungen

und Lastschriften allein in Deutschland,

so werden täglich zehn Millionen Transaktionen

vorgenommen, im Euro-Raum

sind es jährlich 35 Milliarden. Sie erfolgen

künftig gemäß der SEPA-Umstellung. Es

soll alles schneller und günstiger werden.

Die künftigen Bankgeschäfte im gesamten

Euro-Raum sollen dann nur noch einen

Geschäftstag dauern.

Viele unserer SeniorInnen sind noch verunsichert.

Zwar wissen sie mehrheitlich, dass

SEPA kommt, können aber diese Umstellung

nicht erklären. Die SEPA-Umstellung ist eine

gesetzliche Regelung und für jeden Bundesbürger

Pflicht.

Wir haben deshalb die wichtigsten Fragen

der Umstellung hier nochmal exklusiv für

Sie zusammengestellt:

Was sind die wichtigen eigenen SEPA-

Umstellungs-Daten? Wo findet man

diese?

Das sind die internationale Bankkontonummer

(IBAN) und Bankleitzahl (BIC). Diese,

Ihre neue Kundenerkennung, finden Sie auf

jedem Kontoaauszug und seit August 2012

aufgedruckt, auf jeder neuen ausgegebenen

SparkassenCard. Dabei setzt sich die IBAN

zusammen, aus dem Ländercode Deutschland

mit DE, einer zweistelligen Prüfziffer,

der Bankleitzahl und Ihrer Kontonummer.

Sie ist je nach Land unterschiedlich lang. In

Deutschland hat sie immer 22 Stellen.

Der BIC beinhaltet ein Bankkürzel, Ländercode,

Ortscode und Filial- oder Abteilungskürzel.

Er hat 11 Stellen, nicht beanspruchte

werden mit X gekennzeichnet.

Was müssen Sie bei einer Einzelüberweisung

oder im Online-Banking beachten?

Ab Februar 2014 genügt bei einer nationalen

Überweisung die Angabe der IBAN. Bei grenzüberschreitenden

Überweisungen ist bis zum

31. Januar 2016 zusätzlich zur IBAN auch der

BIC anzugeben. Ab Februar 2016 braucht man

für alle Überweisungen und Lastschriften im

Euro-Raum nur noch die IBAN-Nummer.

Wenn Sie für Ihre Vertragspartner Überweisungen

tätigen wollen, so sollten Sie prüfen,

ob von diesen deren IBAN und BIC bei Ihnen

vorliegt. Wenn nicht, so sind diese Angaben

einzufordern. Bei fehlender Angabe kann

keine Überweisung erfolgen. Werden von

Ihrem Konto Abbuchungen durch erteilte

Einzugsermächtigung getätigt, sollte geprüft

werden, ob der Ermächtigte im Besitz Ihrer

richtigen IBAN und BIC ist.

Fazit: Ein jeder ist gut beraten, sich rechtzeitig

mit der SEPA-Umstellung zu beschäftigen,

denn noch ist dafür etwas Zeit.

Sieg fried Engelke

Die Kripo

warnt:

Vorsicht vor

Falschgeld !

Bevor es zu spät ist, sollte jeder im eigenen

Interesse hohe Aufmerksamkeit bei der

Entgegennahme von Bargeld an den Tag

legen. Das als falsch erkannte Geld wird

ersatzlos eingezogen und wer es weiter

gibt, der macht sich strafbar. Das trifft

nicht nur auf Euro-Falschgeld zu, sondern

gilt auch für alle Währungen.

Die Deutsche Bundesbank hat im 1. Halbjahr

2013 bei 19.500 registrierten falschen

Euro-Banknoten einen verursachten

Schaden von kanpp 1,1 Millionen Euro

feststellen müssen.

Dabei wurde die 20 Euro-Note mit 41 Prozent

am häufigsten gefälscht, der 50 Euro-

Schein mit 39 und der 100 Euro-Schein mit

13 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurde

falsches Hartgeld 28.500 mal im deutschen

Zahlungsverkehr erfasst, am häufigsten

die 2 Euro-Münze mit 79 Prozent, danach

folgen die 1 Euro-Münze mit 14 und 50 Cent

mit 7 Prozent.

Die Ermittlungen der Kripo haben dazu

ergeben, dass Falschgeld bevorzugt im Einzelhandel,

in Apotheken sowie an Tankstellen

ausgegeben wird. Erst bei der späteren Bearbeitung

der Einnahmen wurde das erkannt.

In einigen Fällen ist Falschgeld auch an

Kunden ausgezahlt worden.

Wie können Sie sich vor solchen Fällen

schützen?

Hier einige Tipps zur

Falschgelderkennung:

• Achten Sie bewusst auf bestimmte Sicherheitsmerkmale.

Prägen Sie sich diese gut

ein, wie das griffige Banknotenpapier,

welches weder lappig noch glatt ist. Merken

Sie sich auch den Sichttiefdruck der Abkürzungen

der Europäischen Zentralbank.

• Halten Sie den Schein gegen das Licht.

Dann sehen Sie im druckfreien Teil das

Wasserzeichen mit Architekturmotiv und

Wertzeichen sowie den etwa mittig eingebetteten

Sicherheitsfaden.

• Beim kippend Sehen, erscheint auf der

Rückseite der 5, 10 und 20 E-Banknoten

ein Perlglanzstreifen mittig neben dem

Sicherheitsfaden. Dieser wechselt beim

Kippen von hellgelb nach goldgelb und

zeigt als Aussparungen das Euro-Symbol

sowie das Wertzeichen.

• Nutzen Sie eine Vergleichsnote.

• Lassen Sie bei Zweifel oder eigenen

Sehschwierigkeiten die Note(n) oder

Münze(n) bei Ihrer Hausbank prüfen.

• Bei Reisen ins Ausland mit Fremdwährung

sollten Sie nur in öffentlichen

Bankeinrichtungen einen Geldwechsel

vornehmen und beim Einkauf den Reiseleiter

einbeziehen.

Wie verhält man sich, wenn Geld als falsch

erkannt wurde?

Grundsatz: Sofort die Polizei benachrichtigen,

Ort und Zeit des erhaltenen bzw.

erkannten Falschgeldes merken und

mitteilen.

Zuständig in Berlin ist das Falschgeldkommissariat

LKA 413.

Noch ein Hinweis: Seit dem 2. Mai 2013

wurde eine neue 5 Euro-Banknote herausgegeben.

Die bisherige 5 Euro-Banknote

bleibt aber auch weiterhin gültig und

wird nach und nach aus dem Verkehr

gezogen.

Sieg fried Engelke


50

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

sternenfischer

Vorgestellt: Cornelia Wislaug (53) aus Berlin-Treptow

Leiterin der Selbsthilfegruppe „Multiple Sklerose“ im Selbsthilfezentrum Eigeninitiative

„Als gelernte Hotelfachfrau war ich immer

aktiv im Berufsalltag eingebunden und

hatte vor allem viel Freude am Organisieren

verschiedener Aktivitäten wie z. B. von Veranstaltungen

oder Festen. Meinen Beruf kann

ich nicht mehr ausüben, da ich aufgrund der

Erkrankung an Multipler Sklerose frühzeitig

berentet wurde. Seit 2004 bin ich Leiterin der

Selbsthilfegruppe „Multiple Sklerose“ in den

Räumen des Selbsthilfezentrums Eigeninitiative

in Treptow-Köpenick und kann seitdem

viele meiner Talente für andere Menschen

mit dieser Krankheit einsetzen. Ich bin für

die Führung der Gruppe und für zahlreiche

Aufgaben rund um die Selbsthilfegruppe

verantwortlich. Für die Öffentlichkeitsarbeit

übernehme ich die Betreuung von Informationsständen,

das Erstellen von DVDs über die

Selbsthilfegruppe und das Organisieren von

Ausstellungen der Kreativgruppe. Ich fungiere

als erste Ansprechpartnerin für Betroffene

und deren Angehörige und stehe gerne für

Rückfragen und Informationsaustausch

zur Verfügung. Außerhalb des Selbsthilfezentrums

besuche ich diejenigen Mitglieder

zu Hause, die nicht mehr zu den Treffen

kommen können. Auch das Organisieren von

Festen und anderen gemeinsamen Aktivitäten

unterliegt meiner Verantwortung. Mich motiviert

vor allem der Erfahrungsaustausch mit

anderen Betroffenen, weil auch ich dadurch

an Zuversicht gewinne. Während gemeinsamer

Feste treffen wir uns in einem lockeren

Rahmen und verbringen schöne Stunden, in

denen ich das Zusammensein sehr genieße.

Während solcher Aktivitäten können auch

problematische Themen besprochen werden,

da ein angenehmer Rahmen allen Beteiligten

hilft, sich zu öffnen. Meine Kreativität lebe

ich in unserer Kreativgruppe aus, während

wir zusammen künstlerisch aktiv sind.

Gemeinsam etwas zu erschaffen und Pläne

erfolgreich umzusetzen hilft allen Beteiligten,

das Positive am Leben zu sehen und

hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Es ist

wichtig, dass jeder Dankbarkeit für das empfindet,

was man hat. Durch die gemeinsame

Foto: © S. Beerbaum

Zeit verliere auch ich diese Sicht auf die Dinge

nicht. Für mein Ehrenamt ist mir besonders

wichtig, dass ich auf verschiedene Art aktiv

sein kann und mein Leben vielfältig gestalten

kann, während ich anderen Menschen helfe,

ihre eigenen Ideen zu verwirklichen. Sollten

Ehrenamtliche bereit sein, ihre Begleitung

zum Arzt, für gemeinsame Stunden oder für

Spaziergänge anzubieten, würde ich mich

sehr über eine Kontaktaufnahme freuen.“

Kontakt Selbsthilfegruppe

„Multiple Sklerose“ Treptow:

Cornelia Wislaug, bzw.

cornelia.wislaug@web.de

sowie Selbsthilfezentrum Eigeninitiative:

030 / 6310985 oder

www.eigeninitiative-berlin.de

Autorin: Cordelia Krech,

STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum

Treptow-Köpenick,

Kontakt: 030-24358576 bzw.

info@sternenfischer.org

Nachruf auf Hans Joachim Koppe

„Erst wenn ich Hand angelegt habe, bekomme ich ein Gefühl für die Ausgabe. Mit den

Computerprogrammen geht das nicht, ich setze die Zeitung per Hand.“, sagte Herr Koppe

mir in einem unserer letzten Telefonate im Juli diesen Jahres. Er war Journalist der alten

Schule, Journalist mit Leib und Seele und Ehrenamtlicher voller Leidenschaft. Man kennt

und schätzt ihn in Treptow-Köpenick. Seit 1998 leitete er die Köpenicker Seniorenzeitung,

ein ehrenamtlich erstelltes Blatt. Als Profi hatte er stets alle Beiträge im Blick, redigierte

ausführlich, ließ aber immer einen großen journalistischen Spielraum für „seine“ Redakteurinnen

und Redakteure. „Die Freude am Schreiben bei den anderen entfachen und

dafür sorgen, dass alle diese behalten“, so beschrieb er einmal seine Hauptaufgabe als

Chefredakteur. Dabei hat er nicht nur die Redaktion, sondern auch uns als Kooperationspartner

begeistert. Hans Joachim Koppe ist tot. Unser Beileid gilt seiner Familie. Sein Geist

wird, davon bin ich überzeugt, noch lange in der Treptow-Köpenicker Ehrenamtsszene

und vor allem in „seiner Zeitung“ spürbar sein. Danke für die intensiven Begegnungen.

Danke für unsere Zusammenarbeit. Und danke, dass auch ich von Ihrem Wissen und

Ihren Erfahrungen lernen durfte.

Stefanie Beerbaum,

Projektleiterin STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick

Interesse an einem freiwilligen/ehrenamtlichen Engagement?

Das STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick informiert und berät Sie zu den Möglichkeiten eines Engagements. Sie

können hier aus über 400 Engagementmöglichkeiten in den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Bildung, Naturschutz nach dem passenden

Ort für Ihr Engagement Ausschau halten.

STERNENFISCHER: Müggelheimer Str. 13, 12555 Berlin, www.sternenfischer.org, Telefon 030/ 24 35 85 76


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 51

Seniorenmagazine – Abo – Bestellschein

Liebe Leserinnen und Leser,

auf vielfachen Wunsch sind unsere Seniorenmagazine auch im Abonnement erhältlich. Dabei erheben

wir nur eine geringe Gebühr von 15,- E pro Jahr (6 Ausgaben), welche unsere Unkosten abdecken soll.

Hiermit abonniere ich das Seniorenmagazin

q Köpenicker q Teltow/Fläming q Dahme/Spree q Oder/Spree

Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 6 Wochen vor Jahresende

schriftlich gekündigt wird.

Bitte die Felder in Druckbuchstaben ausfüllen!

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Straße, Hausnummer

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PLZ, Wohnort

Land

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Datum, 1. Unterschrift

Einzugsermächtigung

Hiermit ermächtige ich die ELRO Verlagsgesellschaft mbH, Außenstelle Schlossstraße 2 / Hofseite in 15711 Königs

Wusterhausen bis auf Widerruf den Unkostenbeitrag in Höhe von 15,- E von meinem Konto abzubuchen. Der Abo-

Preis wird nach dem Versand des Seniorenmagazins eingezogen.

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Widerrufsgarantie

Diese Bestellung kann ich innerhalb von 10 Tagen ab dem Zugang beim Verlag schriftlich widerrufen.

Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs an die ELRO Verlagsgesellschaft mbH,

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im Außendienst für unsere

Köpenicker Seniorenzeitung“.

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und regelmäßige Zahlung.

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Ich berate Sie gern.

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Veröffentlichungen in der

Köpenicker Seniorenzeitung?

Rufen Sie mich an:

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Tel./Fax: 033767 / 80616

Funk: 0162 / 9614195

wolf-glaeser@t-online.de


52

SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Seniorenkino im UNION

jeden Mittwoch 10 Uhr, für 4 €, incl. Kaffee & Kuchen

Offen für jedes Alter

Zuschlag bei Filmen über 2 Stunden 50 ct.

Bölschestraße 69, Friedrichshagen

Reservierungen unter 030/650 131 41

Mi, 04. Dez, 10.00 Uhr

Sein letztes Rennen

Tragikomödie n D 13 n 115 min. n FSK: ab

6 n Regie: Kilian Riedhof n mit Dieter Hallervorden,

Tatja Seibt, Heike Makatsch

Mi, 18. Dez, 10.00 Uhr

Frau Ella

Komödie n D 13 n 105 min. n FSK: ab 0

n Regie: Markus Goller

n mit Ruth-Maria Kubitschek,

August Diehl, Matthias Schweighöfer

Der einst große Marathonläufer Paul Averhoff

schnürt mit über 70 wieder die Laufschuhe, um der

Altersheimtristesse zu entkommen, den Berlin-

Marathon zu laufen und es damit sich selbst und

der Welt noch einmal zu beweisen.

Mi, 11. Dez, 10.00 Uhr

Exit Marrakech

Drama n D 13 n 122 min. n FSK: ab 6 n

Regie: Caroline Link n mit Ulrich Tukur,

Hafsia Herzi, Samuel Schneider

Hallodri Sascha kommt im Krankenhaus durch

Frau Ella zur Besinnung. Er lernt aus den Erfahrungen

der alten Dame über das Leben und die

Liebe und hilft ihr die Jugendliebe zu suchen.

Mi, 25. Dez, 10.00 Uhr

Lunchbox

Tragikomödie n IND/F/D 13 n 104 min.

n FSK: ab 0 n Regie: Ritesh Batra

n mit Irrfan Khan, Nawazuddin Siddiqui,

Nimrat Kaur

Ein Vater will auf einem gemeinsamen Trip nach

Marokko seinem 17-jährigen Sohn wieder näher

kommen. Der Junge, der im Verlauf der Reise

reift und der Ältere, dessen Souveränität langsam

bröckelt, begegnen sich am Ende auf Augenhöhe.

Von Oscarpreisträgerin Caroline Link!

Liebe geht durch den Magen: Zwei einsame Herzen

in der Metropole Mumbai kommen einander

über die in einer Lunchbox ausgetauschten Botschaften

näher, gestehen sich ihre Einsamkeit,

Ängste und ihre Sehnsucht.

Mi, 01. Jan, kein Seniorenkino!!


SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013 53

Veranstaltungen Dezember 2013 und Januar 2014

Auswahl von Terminen, weitere in den Veranstaltungsorten erfragen oder auf den Internetseiten des Bezirks nachschlagen!

KIEZKLUB RAHNSDORF, Fürstenwalder Freitag 31.1.

14.30 Uhr

Bitte vorher anmelden!

Allee 362, 12589 Berlin-Hessenwinkel, Die Brücken von Treptow-Köpenick,

Kiezklub VITAL unterwegs

Sonntag 1.12.

14 Uhr

Telefon 648 60 90

vorgestellt von Eckart Thiemann. Eintritt

2 €.

am 3. und 17.12. und am 7. und 21.1.2014. Sonntagscafé zum 1. Advent.

Donnerstag 5.12.

15 Uhr

Bitte Programm im Kiezklub erfragen. Freitag 6.12.

14 Uhr

Gemeinsame Weihnachtsfeier mit der

Geburtstagsfeier für die Jubilare der Monate

Oktober und November 2013.

KIEZKLUB BOHNSDORF, Dahmestraße

Volkssolidarität. Programm: Regina

KIEZKLUB Rathaus Johannisthal,

33, 12526 Berlin-Bohnsdorf, Telefon

Thoss (Gesang) und E. Klement, S. Müller

Sterndamm 102, 12487 Berlin, Telefon

902 97 55 09; Fax 902 97 55 46

Donnerstag 12.12. 14 Uhr

und Prof. Grasnick (Wortbeiträge). Bitte

902 97 56 65

Bezirkliche Weihnachtsfeier mit Klausjürgen

Steinmann und Petra Dobber-

anmelden!

Montag 2.12.

14 Uhr Programmbeginn 15 Uhr, Musik zum

Dienstag 10.12.

10 Uhr Weihnachten mit der Volkssolidarität. Tanz ab 14.30 Uhr.

tin.

Familienprogramm mit Kinderweihnachtsfeier.

Bitte anmelden!

Weihnachtsfeier des Kiezklubs mit Rainer Montag 13.1.2014

„Gnädige Frau, bitte trösten Sie mich…“

Dienstag 3.12.

14.30 Uhr Montag 2.12.

14 Uhr Donnerstag 9.1.2014 14 Uhr

Luhn. Eintritt 2,50 €.

Tanz für an Demenz Erkrankte und ihre – Prof. Dr. Butter präsentiert Joachim

KIEZKLUB ALTE SCHULE, Dörpfeldstraße Dienstag 10.12.

14 Uhr Angehörigen. Bitte anmelden!

Ringelnatz. Eintritt 2,50 €.

54, 12489 Berlin-Adlershof, Telefon Weihnachtskonzert der Musikschule Jutta Donnerstag 5.12. 14.30 Uhr

902 97 57 67

Sobisch. Eintritt 1 bzw. 2 €.

Donnerstag 19.12.

KIEZKLUB Gérard Philipe, Karl-Kunger-

Dienstag 3.12.

11- 14 Uhr Sonntag 15.12.

15 Uhr Donnerstag 9.1. u. 21.1.2014

Str. 30, 12437 Berlin, Telefon/Fax 53

Mittwoch 4.12.

Sonderveranstaltung „Der Adventskranz“ Tanz. Eintritt 2,50 €.

21 09 83

Weihnachtsmarkt im Kiezklub.

– musikalisches Weihnachtsprogramm“ Donnerstag 12.12. 15 Uhr Kaffeetafel ab 14 Uhr

Mittwoch 4.12.

14.30 Uhr

des Akkordeonorchesters Treptower Bezirkliche Weihnachtsfeier mit Gabi Donnerstag 5.12. 14.30 Uhr

Bezirkliche Weihnachtsfeier, Programm

Tastenteufel. Eintritt 2,50 €.

Rückert und Ingo Koster.

Kaffeetafel für die Geburtstagskinder

mit Petra Werner-Quermann.

Dienstag 17.12. 14.30 Uhr Dienstag 31.12.

19-1 Uhr der Monate Oktober und November

Mittwoch 18.12. 14.30 Uhr

Weihnachten im Kiezklub mit dem Duo Silvesterfeier mit dem Oranke-Duo. Eintritt

10 € + 15 € für Beköstigung.

erforderlich.

mit Programm und Musik. Anmeldung

Mittwoch 8.1.2014

Pfaffeneder/Gentsch.

Tanznachmittag. Eintritt 2,50 €.

Freitag 20.12.

19.30 Uhr Donnerstag 16.1.2014 15 Uhr Freitag 6.12.

14.30 Uhr

Mittwoch 29.1.

15 Uhr

Tanz und Musik im Klub mit Lutz Hoff Musikalisches Berlin-Programm. Eintritt Öffentliche Seniorenweihnachtsfeier

„Na, det war wieda ‘n Jahr“ – Satirischer

und Dagmar Frederic. Eintritt 5 €. 2,50 €.

mit Programm. Bitte anmelden!

Rückblick mit Gerald Wolf. Eintritt 2,50 €. Dienstag 14.1.2014 14 Uhr Donnerstag 30.1.

15 Uhr Donnerstag 19.12. 14.30 Uhr

Mit Elan ins Jahr 2014! Musik, Tanz und Vortrag von Monika Prochnow zum Weihnachtsfeier der ehrenamtlichen

KIEZKLUB Haus der Begegnung, Wendenschloßstraße

404, 12557 Berlin, Schreibwerkstatt. Veranstaltung der Volks-

Bewegung.

Freitag 10.1.2014

10 Uhr

Unterhaltung mit Manne Menzel und der Thema Gesundheit, Ernährung und Helfer.

Telefon 65 48 81 14, Fax 65 48 81 15 solidarität. Eintritt 2 €, Mitglieder frei.

Neujahrsbrunch. Kostenbeitrag 3 €.

Dienstag 28.1.

14.30 Uhr

Montag 2.12.

14.30 Uhr

KIEZKLUB KES, Plönzeile 7, Haus B,

Donnerstag 16.1. 14.30 Uhr

Satirischer Jahresrückblick mit Gerald

„Leben ohne Stress“ – Vortrag von Marlies

12459 Berlin-Oberschöneweide, Telefon

Stephan Weiß, der heimliche Hauptmann

Wolf. Eintritt 2,50 €.

Carbonaro, Eintritt 1,50 €.

902 97 54 15

von Köpenick, Kabarettnachmittag.

Mittwoch 4.12. 13.30 Uhr Kiezklub VITAL, Myliusgarten 20,

Bitte anmelden!

Eintritt 2,50 €.

Offene Probe mit weihnachtlichen Liedern,

auch zum Mitsingen mit dem 90297-3610

Mittwoch 8.1.2014

„Alles Quatsch – nie wieder 2013“ – satiri-

12587 Berlin-Friedrichshagen, Telefon Mittwoch 4.12.

14 Uhr Donnerstag 23.1. 14.30 Uhr

Frauenchor „Die Herbstzeitlosen von

Geburtstagsfeier für die Geburtstagskinder

des Vormonats und Tanz.

und Rolf Gundelach. Eintritt 2,50

scher Jahresrückblick mit Gerd Hoffmann

Wendenschloß“.

Freitag 6.12.

14.30 Uhr

€.

Montag 9.12.

14.30 Uhr

Adventssingen mit Helga Padelt (Bürgerverein).

19.30 Uhr

Weihnachtsliedersingen mit unserem

neuen Kiezorchester

Dienstag 10.12. 14.30 Uhr

Weihnachtliche Lesestunde mit Frau Kroll

und Frau Baumert.

Sonntag 15.10. 14.30 Uhr

Weihnachtsprogramm mit Schülern der

Montessori-Schule, des Posaunenchors

und des Diakoniekreises.

Montag 17.12.

14 Uhr

Weihnachtsfeier, Programm mit Gabi

Rückert und Ingo Koster. Bitte anmelden!

Freitag 20.12.

14.30 Uhr

Weihnachtssingen mit dem Chorensemble

Köpenick e.V.

Dienstag 24.12. 14-17 Uhr

Besinnlicher Nachmittag am Heiligabend.

Bitte anmelden!

Montag 13.1.2014 14.30 Uhr

„Es war einmal eine alte Geiß“ – 200.

Jahrestag der Herausgabe der Kinder- und

Hausmärchen der Brüder Grimm, mit

Carola und Helmut Gohlke. Eintritt 3 €.

Freitag 24.1.

14.30 Uhr

„Indische Kultur – ein flüchtiger Blick auf

Jahrtausende und Gegenwart“ mit Frau

Dr. Singh-Meier. Eintritt 2 €.

Weihnachtskonzert „Keltische Impressionen“

mit Ellen Czya und Thomas Loefke.

Eintritt 2,50 €.

Sonntag 8.12.

14.30 Uhr

Musikalische Miniaturen mit Herrn

Fahrenberg.

Freitag 13.12.

14 Uhr

Große Weihnachtsfeier mit Familien-

Disco.

Gleichzeitig Weihnachtsfeier der Vers-

Werkstatt mit Lesung zum Advent.

Montag 30.12.

14 Uhr

„Auf ein Neues“ – Lesung der Verswerkstatt

zum Jahreswechsel.

Dienstag 31.12.

19 Uhr

Silvesterparty.

Dienstag 7.1.2014

14 Uhr

Dienstag 28.1.

Geburtstagsfeier für Geburtstagskinder

des jeweiligen Vormonats mit Musik

und Tanz.

Sonntag 12.1.

8.30 Uhr

Sonntag 26.1.

Berliner Mannschaftsmeisterschaft im

Schach.

Donnerstag 16.1.

14 Uhr

Berühmte Künstler: Vincent van Gogh,

vorgestellt von Frau Schreppel. Eintritt

1,50 €.

Dienstag 21.1.

14 Uhr

Neujahrskonzert mit der Instrumentalgruppe

„Die Volksmusik-Oldies“.

Sonnabend 14.12. 15 Uhr

Interkulturelle Weihnachtsfeier in der

alten Turnhalle.

Dienstag 17.12.

9.30 Uhr

„Das kluge Kiezfrühstück“ – Frühstück

mit Vortragsreihe von Marlies Carbonaro.

Kosten: 3,50 Euro (2,50 Frühstück, 1 Euro

Vortrag). Um Anmeldung wird dringend

gebeten!

Mittwoch 18.12.

14 Uhr

Weihnachtsfeier der ehrenamtlichen

Helfer des KES mit Lutz Hoff.

Dienstag 24.12.

14 Uhr

Weihnachtsfeier für Alleinstehende. Bitte

anmelden!

Dienstag 31.12.

11 Uhr

Silvesterbrunch und Tanz mit Jochen

Kaiser. Karten zu 12 € (incl. Büffet und 1

Glas Sekt) nur im Vorverkauf im KES!

Sonnabend 11.1.2014 15 Uhr

Neujahrsempfang für alle Helfer und

Gruppen des KES.

Mittwoch 15.1.

14 Uhr

Info-Nachmittag der Familienfreunde.

Mittwoch 22.1.

12 Uhr

Interkulturelle Koch- und Backstube, diesmal

polnisch. Kostenbeitrag für Zutaten

erforderlich.

KIEZKLUB im Bürgerhaus Altglienicke,

Ortolfstraße182-184, 12524 Berlin,

Telefon 902 97 67 17

Freitag 31.1.

18 Uhr

Frau Waade liest aus ihrem Buch „Was

bleibt, ist Sus Liebe“. Eintritt 1,50 €.

Bitte beachten Sie auch unsere Gruppen

und Kurse; Informationen im Kiezklub!

KIEZKLUB TREPTOW-KOLLEG, Kiefholzstraße

274, 12437 Berlin, Telefon

532 00 95

Kaffeetrinken ab 14.30 Uhr

Sonntag 1.12.

14.30 Uhr

Sonntagscafé zum 1. Advent mit Musik

und Weihnachtsbasar. Eintritt incl. Kaffee

und Stolle 2,50 €.

Dienstag 3.12.

13.15 Uhr

Lichterfahrt, bitte anmelden. Preis 25 €.

Mittwoch 4.12.

15 Uhr

Bezirkliche Weihnachtsfeier.

Mittwoch 11.12.

14 Uhr

Kaffeetafel im Kiezklub.

15 Uhr

Weihnachtsliedersingen mit den „Fröhlichen

Herbstlerchen“ in der Villa Harmonie.

Sonntag 14.12.

14 Uhr

Sonntag 12.1.2014

Sonntag 18.1.

Sonntagscafé.

Mittwoch 18.12.

14 Uhr

Weihnachtsfeier für die Ehrenamtlichen,

Kursleiter und Helfer.


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SENIORENmagazin Treptow-KÖPENICK 6-2013

Sonnabend 28.12. 11 Uhr

Brunch zum Jahreswechsel Karten zu

10 € nur im Vorverkauf bis 20.12. im

Kiezklub.

Mittwoch 8.1.2014 15 Uhr

Offene Geburtstagsfeier mit Programm

von Herrn Gohlke.

Mittwoch 15.1.

15 Uhr

„Na, det war wieda ‘n Jahr!“ – Satirischer

Jahresrückblick mit Gerald Wolf. Eintritt

2,50 €.

Mittwoch 22.1.

15 Uhr

Tanz mit Freddys Livemusik. Eintritt

2,50 €.

Mittwoch 29.1.

15 Uhr

Kaffeetafel mit Bingospiel.

Frauentreff an der Wuhlheide Rathenaustraße

38, 12459 Berlin, Tel.: 535

80 20

Jeden Montag

17-18 Uhr

Gymnastik für Frauen in der Sporthalle

Zeppelinstraße.

Jeden Dienstag

14 Uhr

Workshop kreativ mit verschiedenen

Angeboten.

Jeden Donnerstag

Wandertag. Bitte im Treff informieren

und anmelden.

Jeden Donnerstag 10-15 Uhr

„Helfen hilft“ – Hilfe und Beratung bei

Alltagsproblemen.

Montag 2.12.

14.30 Uhr

Vortag über Vincent van Gogh von Ingrid

Schreppel. Eintritt 2,50 €.

Dienstag 3.12.

14 Uhr

Bastelwerkstatt: Pfefferkuchenhaus als

Windlicht.

Mittwoch 4.12.

10.30 Uhr

Frauenfrühstück einmal anders. – mit

Pfefferkuchen.

Mittwoch 11.12. 10.30 Uhr

Hohl-Spiegel Teil 2: Sprachliche Entgleisungen

aus Zeitungen mit Christa

Zausch.

Mittwoch 11.12.

15 Uhr

Mittwoch 8.1. u. 22.1.2014

Bowling in den Spreehöfen.

Donnerstag 12.12. 14 Uhr

Donnerstag 9.1. u. 23.1.2014

Plauderstunde im Treff.

Montag 16.12.

14.30 Uhr

Weihnachtsgeschichten in der Mittwochsrunde.

Montag 6.1.2014 14.30 Uhr

Wir begrüßen das Neue Jahr.

Mittwoch 18.12. 10.30 Uhr

Mittwoch 15.1.2014

Mittwoch 29.1.

Spielevormittag.

Montag 23.12.

10 Uhr

Gemeinsames Weihnachtsfrühstück.

Montag 30.12.

10.30 Uhr

Jahresausklang.

Montag 6.1.2014 14.30 Uhr

Wir begrüßen das Neue Jahr.

Mittwoch 8.1.

10.30 Uhr

Mensch, heile dich selbst! Gespräch mit

dem inneren Arzt.

Montag 13.1.

14.30 Uhr

„Abschied im Adlon – die Geschichte der

Sternheims“ mit Dr. Monika Melchert.

Eintritt 2,50 €.

Montag 20.1.

14.30 Uhr

Heinrich Hoffmann und der Struwwelpeter,

vorgetragen von Hannelore

Pflughaupt. Eintritt 2,50 €.

Mittwoch 22.1.

10.30 Uhr

Spaß am Lesen mit dem Team des Treffs.

Montag 27.1.

14.30 Uhr

Versteigerung und Tausch der Weihnachtgeschenke

im Treff.

Wuhletreff, Begegnungsstätte Köpenick-

Nord, Zum Wuhleblick 50, 12555 Berlin,

Telefon 652 72 71, 1000fuesslerfrauen.de/wuhletreff

Um Anmeldung wird gebeten!

Montag 2.12.

10 Uhr

Montag 6.1.2014

Filmtalk mit Luise. Eintritt 2 €.

Montag 2.12.

14.30 Uhr

Montag 13.1.2014

Geburtstagsfeier für die Jubilare des jeweiligen

Vormonats. Unkostenbeitrag.

Mittwoch 4.12.

14.30 Uhr

Mittwoch 18.12.

Mittwoch 15.1. u. 29.1.2014

Tanz am Mittwoch. Eintritt 2 €.

Montag 9.12.

15 Uhr

„Zwischen Frühstück und Gänsebraten“

– Erinnerungen an Heinz Quermann.

Eintritt 6 €.

Montag 16.12.

14.30 Uhr

Weihnachtsfeier mit Überraschungsgast!

Eintritt 4 €.

Freitag 20.12.

12.30 Uhr

Das fröhliche Weihnachtsessen, mit

Voranmeldung! Kosten 12 €.

Montag 23.12.

9.30 Uhr

Weihnachtsfrühstück, mit Voranmeldung!

Kostenbeitrag 5 €.

Mittwoch 8.1.2014 14.30 Uhr

Kaffeetafel zum Jahresauftakt. Eintritt 1 €.

Ratz-Fatz e.V. Schnellerstraße 81,

12439 Berlin-Schöneweide, Telefon und

Fax 67 77 50 25, www.ratzfatzberlin.de

Eintritt 5 bzw. 3 €, wenn nichts anderes

angegeben ist.

Jeden Dienstag

ab 14 Uhr

Kulturcafé für Senioren.

Sonnabend 7.12. 10.30 Uhr

Sonnabend 14.12.

Sonnabend 11.1.2014

„Erlesenes am Samstag“ mit Frühstücksangebot!

Programm im RatzFatz erfragen.

Sonntag 8.12.

14 Uhr

Überraschungen und Weihnachtssingen

im Advent.

Dienstag 10.12. 14.30 Uhr

Weihnachtsfeier mit dem Seniorenchor

„Otto Dunkel“, Leitung: Margot Schlei.

Eintritt 2 €.

Freitag 13.12.

18 Uhr

Spaziergang durch 20 Jahre Theatergeschichte

mit théâtre bonjour, théâtre le

cinq und Mariposa.

Freitag 20.12.

15 Uhr

Weihnachtskonzert „Die fantastische

Weltreise von Misses Santa Claus“ mit

Kateline Philips-Lebon.

Freitag 24.1.2014

18 Uhr

Chansontheater PianLola.

Bürgerhaus Grünau, Regattastraße 141,

12527 Berlin, Telefon 67 44 348

Mittwochs

14 Uhr

Brett-, Karten- und andere Gesellschaftsspiele.

Teilnahme 1 €.

Sonntag 1.12.

16 Uhr

Vernissage zur Ausstellung in der Galerie

mit Arbeiten der künstlerischen Zirkel des

Hauses. Ausstellung bis 11.2.2014

Dienstag 10.12.

15 Uhr

Dienstag 14.1.2014

Seniorentreff der VS.

Sonnabend 7.12. 19.30 Uhr

Sonnabend 25.1.2014

Klassik im Bürgerhaus. Eintritt 10 €.

Mittwoch 11.12.

10 Uhr

Wanderung durch den Grünauer Wald, anschließend

Jahresabschlussfeier. Verantwortlich:

Eleonore Kunz, Tel 030-674 7854.

Donnerstag 12.12. 19.30 Uhr

Leseladen: „Weihnachten einmal ganz

anders“ mit Carmen-Maja Antoni und

Tochter Jennipher. Eintritt 6 €.

Sonntag 15.12.

16 Uhr

Weihnachtsliedersingen mit dem Chor

des Bürgerhauses. Eintritt 3 €.

Dienstag 17.12.

15 Uhr

Geburtstagsfeier auf besondere Einladung

der Sozialkommission für über

80-Jährige.

Donnerstag 16.1.2014 19.30 Uhr

Leseladen: Gedenken an die Opfer des

Nationalsozialismus. Eintritt 5 €.

Donnerstag 30.1.

19 Uhr

Zur Arbeit gezwungen – Geschichte der NS-

Zwangsarbeit mit Dr. Katrin Sell. Eintritt 4 €.

VVN-BdA Begegnungsstätte PRO, Kiefholzstraße

275, 12437 Berlin, Telefon/

Fax 5 32 86 44 / 53 69 63 24

Mittwoch 8.1.2014 16 Uhr

Stolpersteine in Baumschulenweg mit

Andreas Freiberg.

Seniorenzentrum Bethel Köpenick,

Alfred-Randt-Str. 23, 12559 Berlin,

Telefon 658 950

Sonntag 1.12.

14 Uhr

Adventsmarkt in Kooperation mit dem

Jugendzentrum BUDE.

Dienstag 10.12.

16 Uhr

Konzert des Heimchores „Bunte Vögel“.

Donnerstag 12.12. 15.30 Uhr

Volksliedersingen mit Frau Hirsing.

Freitag 27.12.

15.45 Uhr

„Zwischen den Jahren“ - Erinnerungen

mit Noten mit Herrn Gohlke.

Donnerstag 2.1.2014 15.30 Uhr

Singen mit Peter.

Donnerstag 9.1. 15.45 Uhr

Neujahrskonzert mit Frau Delling und

Künstlern aus dem Metropoltheater.

Dienstag 14.1.

15.45 Uhr

Erinnerungen mit Noten mit Herrn Gohlke.

Mittwoch 22.1.

16 Uhr

Videoreportage mit Herrn Dr. Wuttke: Algerische

Sahara: „Tuareg-Nomaden, Teil 2“.

Vitanas Senioren Centrum Bellevue;

Parrisiusstraße 4-14, 12555 Berlin-

Köpenick; Telefon 64 16 76-0

Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten!

Veranstaltungen des Betreuungsvereins

Treptow-Köpenick e.V.

Mittwoch 4.12.

18 Uhr

Ende der Betreuung durch Tod, Verteilung

der Zuständigkeiten.

Christophorus-Kirche, Bölschestr. 27-30,

12587 Berlin-Friedrichshagen

Jeden 1. Mittwoch 14.30 Uhr

Seniorensingekreis.

Sonnabend 14.12. 19.30 Uhr

Weihnachtsoratorium von Joh. Seb. Bach.

Eintritt 15 bzw. 12 €.

Sonntag 15.12.

10 Uhr

Rundfunkgottesdienst von rbb Kultur

mit dem Ökumenischen Kantatenchor

Friedrichshagen.

Dienstag 31.12.

23 Uhr

Orgelmusik und Texte zum Jahreswechsel.

Waldkapelle, Waldstr. 24, 12589 Berlin-

Hessenwinkel, Kontakt über info@

waldkapelle-berlin-hessenwinkel.de

Freitag 6.12.

16.30 Uhr

Nikolausgeschichten und Spendensammlung

für die Weihnachtspakete.

Dienstag 31.12. 23.50 Uhr

Begrüßung des Neuen Jahres mit einer

Andacht und Glockengeläut. Andachten

jeden 1. Freitag im Monat, 18 Uhr.

Mittelpunktsbibliothek Treptow-Köpenick,

Alter Markt 2, 12555 Berlin-Köpenick,

Telefon 90 297 3418

Bis 4.01.

Ausstellung mit Fotografien aus dem

Tschad von Albrecht Harder.

Donnerstag 5.12. 19.30 Uhr

„Vor der Zeit – Korrekturen“ Lesung

mit Christoph Hein in der Stefan-Heym-

Bibliothek Adlershof. Tel Voranmeldung

unter 90297-7731 erbeten.

Freitag 24.1.2014

20 Uhr

Ausstellungseröffnung der Ausstellung

„Inselreich“ der Berliner Architektin

Ricarda Reich.

Donnerstag 30.1. 19.30 Uhr

100 Jahre Lambarene - musikalischliterarische

Veranstaltung mit Christian

Brückner in der Stefan-Heym-Bibliothek.

Tel. Voranmeldung unter 90297-7731

erbeten.

Schloss Köpenick, Kunstgewerbemuseum,

Schlossinsel, 12557 Berlin,

Aurorasaal

Sonntag 8.12.

16 Uhr

Weihnachtliche Klänge.

Sonntag15.12.

16 Uhr

Harfenklänge zur Weihnacht.

Sonntag22.12.

16 Uhr

Musik zur Weihnacht.

Sonntag29.12.

16 Uhr

Mozart, „Das Klavierwerk“.

Sonntag5.1.2014

16 Uhr

Neujahrskonzert.

Karten zu 25 € und Weitere Informationen

im Tourismusbüro Alt-Köpenick 31,

Tel. 655 7550.

Rathaus Treptow, Neue Krugallee 2-6,

12435 Berlin-Treptow

Sonnabend 7.12.

11 Uhr

„…davon ich singen und sagen will“ -

Adventskonzert der Chorgemeinschaft

pro musica.

Dokumentationszentrum

NS-Zwangsarbeit

Mittwoch 11.12, 15 Uhr

Führung durch die Dauerausstellung

im Dokumentationszentrum

NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5

12439 Berlin-Schöneweide, organisiert

vom VVN-BdA.


Kino für Zwei

2 x Kino, 2 x Getränk, 1 x Snack

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Dieses Schloss finden wir in der Gegend

von Fürstenwalde. Wie heißt es?

Die Antwort schicken Sie bitte per Postkarte an die Redaktion

der Köpenicker Seniorenzeitung (KSZ), Frau Ursula Schirmer

Wendenschloßstr. 15, 12559 Berlin.

Einsendeschluß ist am 7. 1. 2014.

Die Lösung des Rätsels aus dem Heft 5/2013 lautet:

Friedhof in Kunersdorf

Das Los entschied sich für:

Herrn Siegfried Buggert in 12555 Berlin.

Ihre Redaktion der KSZ

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