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BAHN EXTRA 1970-1989: Zwei spannende Jahrzehnte Bundesbahn (Vorschau)

Momentaufnahmen |

Momentaufnahmen | ASPEKTE DER BUNDESBAHN 19701989 Jahrelang galten die Dieseltriebzüge VT 11.5 bzw. 601 als Aushängeschilder der DB, mit dem Beginn des doppelklassigen IC-Systems 1979 werden sie arbeitslos. Immerhin, es gibt eine Gnadenfrist: Bis 1988 fahren einige von ihnen als „Alpen-See-Express“ Urlauber nach Süddeutschland (Foto in Zwiesel, Juli 1980) Georg Wagner Oberfranken und die Oberpfalz werden in den frühen 1970er-Jahren zum letzten Refugium der Schnellzugdampflok 001. Auf dem Weg nach Bamberg erreicht 001 088 mit einem Reisezug im Juni 1970 den Bahnhof Lichtenfels Theodor Horn Im März 1971 hat das Ausbesserungswerk Trier unter anderem noch Güterzugdampfloks der Baureihe 044 und Neubaudampfloks der Baureihe 023 in Arbeit. 1974 werden die hiesigen Beschäftigten letztmals an eine Dampflok Hand anlegen Theodor Horn Im Mai 1982 ist 193 014 mit einem Güterzug zwischen Osterburken und Lauda unterwegs. Die Leistung gehört schon zu den späten Einsätzen; längst nimmt die DB auch die Altbau-Elloks aus dem Bestand. Im Juni 1984 ist für die 193er Schluss Georg Wagner 10

Abschiede In den frühen 1970er-Jahren verfügt die DB noch immer über eine ansehnliche Vielfalt an Triebfahrzeugen. Doch etliche Baureihen haben die besten Einsatzzeiten hinter sich. Traktionswandel und Modernisierung machen auch nicht vor Neubeschaffungen der frühen DB-Jahre Halt Am 27. Mai 1973 hat 252 901 einen Sonderzug auf der Meterspurstrecke Mosbach – Mudau übernommen. Zum 3. Juni des Jahres stellt die DB den Personenverkehr ein – damit hat sie auf dem Festland keine Schmalspurstrecke mehr, auf der Personenzüge fahren Theodor Horn 11