Bildgebende Diagnostik - Ubicampus

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Bildgebende Diagnostik - Ubicampus

Bildgebende Diagnostik


Bildgebende Diagnostik

• Röntgenbilder

• Computertomographie

• Digitale Volumentomographie

• Magnetresonanztomographie


Bildgebende Diagnostik

• Röntgenbilder

• Computertomographie

• Digitale Volumentomographie

• Magnetresonanztomographie


Schematischer Aufbau einer

Röntgenröhre


Wilhelm Conrad Röntgen

1895 Entdeckung der Röntgenstrahlung


Gefahr der Strahlenschädigung

Somatische Strahlenschädigung:

• Der Strahlenschaden betritt die bestrahlte

Person durch direkte Gewebsschädigung oder

Tumorinduktion

Genetische Schädigung

• Der Strahlenschaden betrifft die Keimzellen und

wird an die nächste Generation weitergegeben


Kritische Organe

Keimdrüsen 0,20

Knochenmark (rot) 0,12

Dickdarm 0,12

Lunge 0,12

Magen 0,12

Blase 0,05

Brust 0,05

Leber 0,05

Schilddrüse 0,05

Speiseröhre 0,05

Haut 0,01

Knochenoberfläche 0,01

übrige Organe und Gewebe 0,05

∑=1

relative

Strahlensensibilität


Mittlere Strahlenexposition in

Deutschland

Natürliche Strahlenexposition

Kosmische Strahlung

Terrestrische Strahlung

Nahrung

Atemluft (Radon und Folgeprodukte)

Zivilisatorische Strahlenexposition

Summe

Röntgendiagnostik

Nukleardiagnostik

Sonstige (Fallout, Kernkraft etc.)

0,3 mSv

0,4 mSv

0,3 mSv

1,4 mSv

2,0 mSv

0,15 mSv

< 0,05 mSv

4,6 mSv

Die Strahlenexposition durch eine zahnärztliche Panoramaübersichtsaufnahme

entspricht der natürlichen Strahlenexposition innerhalb einer Woche


Aufbau des Röntgenfilms


Bildentstehung

Die von der Röntgenröhre emittierte Strahlung wird durch

das Gewebe unterschiedlich stark absorbiert und führt so zu

einer graduellen Filmschwärzung.

Je höher die Ordnungszahl eines bestrahlten Atoms ist,

desto stärker wird die Strahlung absorbiert.

Röntgenröhre

Objekt Röntgenfilm

Geschwächte

Strahlung

Röntgenbild


Darstellung von Strukturen

• Hohe Absorption – Verschattung – auf dem Bild hell

– Metall, Amalgamfüllungen, Kronen, Brücken, viele Füllungsmaterialien,

Wurzelfüllungen

– Zahnschmelz > Dentin

• Mittlere Absorption

– Knochen, je nach Dicke und Aufbau des Knochens unterschiedlich

• Geringe Absorption – Aufhellung – auf dem Bild dunkel

– Luft, Wasser, Weichgewebe

– Pulpa


Zahnfilme


Zahnfilme


Orthopantomograph

(OPT)

• gleichzeitig scharfe Darstellung aller Zähne Z

(„Panoramaaufnahme“)) sowie von Ober- und

Unterkiefer,

• Spezielle Einstellung für f r Aufnahmen der

Kiefergelenke („OPT(

OPT-spezial“)


Aufbau eines

Blende

Orthopantomographen

Röntgenröhre

Nutzstrahlenbündel

Drehpunkt

Film in Kassette


Bildgebende Diagnostik

• Röntgenbilder

• Computertomographie

• Digitale Volumentomographie

• Magnetresonanztomographie


Computertomograph

(CT)

• Dreidimensionale Erfassung von

Körperstrukturen

• Röntgenröhre bewegt sich meist

spiralförmig um den Patienten

• Detektorfeld nimmt Signale auf

• Beliebig orientierte Schnittbilder

oder 3D-Darstellungen werden

errechnet


CT mit stationärem Detektorfeld

Zu jedem

Zeitpunkt

räumlich

aufgelöste

Erfassung

der Intensität

Röntgenröhre

stationäres Detektorfeld


Bildgebende Diagnostik

• Röntgenbilder

• Computertomographie

• Digitale Volumentomographie

• Magnetresonanztomographie


DVT

• Dreidimensionale

Bildgebung

• Speziell im

zahnmedizinischen

Bereich geeignet


Implantatplanung im Unterkiefer

Computergestützte

dreidimensionale

Implantatplanung

Sechs Implantate im Unterkiefer


Bildgebende Diagnostik

• Röntgenbilder

• Computertomographie

• Digitale Volumentomographie

• Magnetresonanztomographie


Kernspintomogramm

Magnetresonanztomogramm (MRT)

• Zur Bildgebung werden

magnetische Phänomene

ausgenutzt

• Besonders zur

Weichgewebsdarstellung

geeignet

• In der Zahnheilkunde zur

Untersuchung der

Kiefergelenke dem CT

vorzuziehen

• Röntgenstrahlungsfreies

Untersuchungsverfahren

MRT ist kein Röntgenverfahren!


Vergleich KG-Aufnahme MRT - CT

Mund

zu

Mund

offen

MRT

CT

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