MEIN PASSAU

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MEIN PASSAU

Die Gassenflüsterer - Anekdoten und Bemerkenswertes aus der Dreiflüssestadt - Das Extrablatt für Insider

~ www.muw-zeitschriftenverlag.de ~ 18. Juni 2014 ~ KW25/2014 ~ Auflage: 30.000

Foto: Geisler

»NACH DEM HIRN KOMMEN

SCHON DIE FÜSSE«

Aus dem Leben des Schuhmachers Josef Baierl

Seite 8


EDITORIAL

»GUTE SCHUHE SOLLEN EINEM MENSCHEN

HELFEN, SEINE FÜSSE ZU VERGESSEN«

Schuhmachermeister “Giaconelli” alias Henning Mankell aus „Die italienischen Schuhe“

Liebe Leserinnen und Leser,

ein norwegisches Sprichwort besagt:

„Eigentlich gibt es nur zwei Dinge, auf

die es im Leben wirklich ankommt:

ein gutes Bett und ein ordentliches

Paar Schuhe. Wenn man nicht in dem

einen steckt, so steckt man im anderen.“

Da ist etwas Wahres dran.

Gesehen bei Schuhmacher Baierl aus

Passau-Grubweg, über dessen Leidenschaft

wir in dieser Ausgabe berichten.

Schuhe begleiten jeden von uns täglich

auf Schritt und Tritt. Für viele Schuhliebhaber

ist das Schuhwerk weit mehr

als bloße Fußbekleidung. Vor allem wir

Frauen beschäftigen uns gerne ausgiebig

mit diesem Thema, denn Schuhe

sind auch Ausdruck des persönlichen

Stils. Angeblich erkennt ein guter Beobachter

deshalb auch am Zustand der

Schuhe, mit wem er es zu tun hat. Kein

Wunder also, dass wir ihnen ein hohes

Maß an Zuwendung zukommen lassen.

Unsere Schuhe danken uns eine solche

Umsicht mit einem geschmackvollen

Look und einem hohen Tragekomfort.

Mittlerweile macht auch der technische

Fortschritt vor unserem Schuhwerk

nicht halt: von recyclebaren

Tretern bis hin zu Musik abspielenden

„future shoes“ ist alles auf dem gegenwärtigen

Schuhmarkt vertreten.

Bei aller Modernität darf eines jedoch

nicht vergessen werden: Schuhe sind

Kulturgut. Aus diesem Grund sind

Menschen wie unser Passauer Schuhmacher

von enormer Bedeutung, die

sich mit Sorgfalt darum kümmern,

dass älteres Schuhwerk nicht in der

Mülltonne landet, sondern auch noch

nach Jahrzehnten mit Stolz getragen

werden können.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Katharina Krückl

Redaktion

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2

MAL NICHT ÜBER

BÜCHERN SCHWITZEN

Was hinter dem „Schwitztag“

von Aktion Augen auf! e.V. steckt.

Immer wieder gern berichten wir über Initiativen, die vor

Ort Menschen wissen lassen, dass sie nicht allein sind. Zum

Beispiel über den seit 2007 bestehenden Verein und Hochschulgruppe

Aktion Augen Auf! e.V. Aus einer PC-Sammelaktion

für behinderte Menschen in Bulgarien entstanden

arbeiten heute beim Verein Studierende, Schüler und Passauer

Pensionäre zusammen daran, Menschen in persönlichen

und sozialen Notsituation zu unterstützen. Einmal

monatlich unternehmen Vereinsmitglieder mit Kindern der

Lebenshilfe Passau e.V. Ausflüge in die nähere Umgebung.

Aktion Augen Auf! e.V. unterstützt zudem die Kinderklinik

Dritter Orden: Durch Dekorieren der verglasten Gänge zu

den Operationssälen, beim Sommerfest, zuletzt beim Infomobil

zum Klinikumbau. Diesen Bauwagen bemalte Aktion

Augen Auf! gemeinsam mit Schülerinnen des Gisela-Gymnasiums.

Für Samstag, 21. Juni, hat sich der Verein etwas

Besonderes ausgedacht: Studierende helfen Passauern einen

Tag lang bei größeren Aufgaben im Haushalt – gegen eine

Spende für die Projekte des Vereins mit der Kinderklinik

und der Lebenshilfe. „Schwitztag“ heißt die Aktion, denn es

geht um Rasen mähen, Garagen oder Lager räumen, Fenster

putzen, oder Gartenpflege, selbst kleinere Malerarbeiten

sind drin. Die Aufgaben sollten innerhalb eines halben

Tages machbar sein, Verbrauchsmaterialien und Werkzeug

nach Möglichkeit gestellt werden. Am besten unter 0851-

20549060 oder per Kontaktformular auf der Website des

Vereins unter http://aktionaugenauf.jimdo.com/kontakt/

anfragen, was möglich ist (und eigene Kontaktdaten nicht

vergessen!). Im Anschluss an den Arbeitseinsatz wird direkt

vor Ort eine Spendenquittung ausgestellt. Und wer als

Studierender, Lust hat, anzupacken, und durch Beseitigen

kleiner Sorgen und Lästigem im Alltag von Großen, den Sorgen

erfüllten Alltag von Kleinen zu lindern, möge sich bitte

ebenfalls beim Verein melden.

st


Von Robert Geisler

Vom 27. bis 29. Juni

ist es soweit. Die besten

Wake-Surfer Europas

treffen sich in Gaishofen

bei Passau zur EVOWAKE

2014 – einer Veranstaltung

der „World Series for

Wake Surfing“. Spannend

wird dieses Event an der

Donau allemal, denn die

Läufe zählen zur direkten

Qualifikation der Weltmeisterschaften

im September

auf dem Housten

Lake in LasVegas.

Ich hatte im Vorfeld die

Gelegenheit mit dem Veranstalter

und Inhaber der Wasserski-

und Wakeboardschule

XWAKE in Gaishofen Stefan

Marzodko über das Event

zu sprechen und auch gleich

alles „live“ auf dem Boot mitzuerleben.

Es ist faszinierend. Chilliger

Sound an Bord, Stefan „Zodl“

Marzodko (45) aus Ruderting

sitzt am Steuer des 410 PS

starken Malibu 23LSV Bootes

und gibt richtig Gas. Michael

Stadler an der rund 3 Meter

langen Zugleine erhebt sich

aus der mächtige Heckwelle.

Kurzzeitig surft er mit

der Leine in der Hand, die er

dann zum „Leinenmann“ auf

dem Boot wirft. Michael reitet

im Sog der Bugwelle und

es macht sichtlich Spaß, bevor

die Strömung abreißt und

er langsam zurück ins Wasser

sinkt.

Danach kommt der nächste

„Wellenreiter“ zum Zuge.

Diesmal ist es Stefan Bredl,

der sein Können unter Beweis

stellt. Kaum losgelassen und

auf der Welle reitend probiert

er gleich mal eine 360 Grand

Drehung, die zuerst misslingt

und Stefan langsam in der 23

Grad warmen Donau versinkt.

Der 2. Turn ist der bessere,

denn es gelingt ihm auf Anhieb

der 360er, wie diese Figur

genannt wird. Figuren drehen

und Punkte sammeln, das machen

die rund 30 Teilnehmer,

um sich für die WM zu qualifizieren.

Einer hat seine Prüfung

schon jetzt bestanden: Stefan

Marzodko.

MP: Du bist ja schon seit einigen

Jahren in der Szene unterwegs.

Wie bist du dazugekommen,

diesen Sport bei uns greifbar zu

machen?

SM: Ich habe mit 12 Jahren

angefangen zu Windsurfen

und bin dann über Barfuß-

Wasserskifahren und Hydrofoiling

zum Wakesurfen gekommen.

Da ich die Leidenschaft zum

Wakeboarden und Wakesurfen

immer schon gerne weitertragen

wollte, gründete ich

2009 die Wasserski- und Wakeboardschule

XWAKE.

MP: Ist das einen besondere

Ehre und warum wurde Gaishofen

für diese Quali ausgewählt?

SM: Die Wakesurfszene ist

noch sehr jung und es wird

nur an sehr wenigen Orten

ausgeübt und angeboten.

Da ist die CWSA (Competitive

Wake Surf Association)

2012 auf mich zugenommen

ob ich nicht den Qualifier

in Deutschland ausrichten

möchte.

MP: Warum wird dies auf der

Donau durchgeführt, hier ist ja

auch ein normaler Schiffsverkehr?

HEIMATSPORT

EVOWAKE 2014

Präsentiert von den Stadtwerken Passau

SM: Wir haben hier in Gaishofen

sicher einen der schönsten

Abschnitte der Donau, auf

dem man Wasserskifahren

darf und perfekte Wasserbedingungen

für unseren Sport

herrschen (wenig Strömung

und Wassertemperaturen von

ca. 25° im Sommer). Durch

den großen Betonsteg und

die direkte Nähe zum Fischerstüberl

können wir unseren

Gästen zudem eine perfekte

Infrastruktur bieten. All dies

macht unseren Spot zu einem

der besten in ganz Europa.

MP: Wieviele Teilnehmer werden

erwartet?

SM: Wir erwarten ca. 30

Teilnehmer aus Frankreich,

Schweiz, Österreich, Russland,

Deutschland

MP: Welches Boot wird die Teilnehmer

auf die Strecke mitnehmen?

SM: Man benötigt ein ganz

spezielles Wakeboardboot.

Das Boot wird mit Ballast und

technischen Hilfsmitteln so

präpariert, dass eine perfekt

geshapte Wake (die Heckwelle)

entsteht, auf der man hinter

dem Boot, ohne Leinenverbindung

surfen kann.

MP: Wie läuft die Organisation

für eine derartige Veranstaltung?

SM: Organisiert wird EVOWA-

KE 2014 von unserem Verein

Xtreme Wake e.V.

MP: Gibt es ein Rahmenprogramm

und wo kann sich der Zuschauer

im Vorfeld informieren?

SM: Dienstag bis Freitag ist

Training für die Teilnehmer,

wobei der Freitag sicher der

beste Tag ist und auch die

meisten Athleten schon da

sind.

Samstag: Competition-Start

ca. 10:00 Uhr. Von 17:00-

18:00 Uhr Siegerehrung. Im-

Anschluss: Sundowner am

Steg und die legendäre Surfer-

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Party (alle sind eingeladen)

www.facebook.com/XWAKE

MP: Eine Frage bezüglich des

Nachwuchses: gibt es eine Möglichkeit

sich diesen ja nicht alltäglichen

Sport zu erlernen?

SM: Klar, wir sind ja dafür da

und freuen uns über jedes

neue Gesicht. Jede(r) der Interesse

am Wasserskifahren,

Wakeboarden, Wakesurfen

oder einfach nur Bananefahren

möchte, ist bei XWAKE

gerne gesehen. Einfach vorbei

kommen und sich inspireren

lassen.

Fotos: Geisler

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Weitere Infos unter: www.stadtwerke-passau.de


WEIBER-(T)RATSCH / IGNAZ

»RAN AN DEN GRILL«

Von Doris Blöchl

Bei diesen Temperaturen

beginnen unsere Männer damit,

den Grill hervorzuholen

und sich auf ihr wichtigstes

Hobby im Sommer vorzubereiten.

Mittlerweile gibt es ja

auch die „Wintergriller“. Das

sind dann die ganz harten

Kerle, die vor nichts und niemandem

zurückschrecken.

Wind und Wetter kriegen sie

nicht klein. In diesem Winter

konnten sie jedoch mangels

frostiger Witterung nicht viel

von ihrem unerschrockenen

Wesen zeigen.

KOMPETENZ IN

SCHÜRZE

Darum wird jetzt richtig

aufgetrumpft! Schon der

Spruch „Grill-Meister“ auf

der Schürze zeugt von unübertroffener

Kompetenz.

Schließlich gilt es eine der

letzten Bastionen der Männerwirtschaft

zu verteidigen.

Frauenquote unerwünscht!

Die weibliche (bessere) Hälfte

darf zwar an diesem außergewöhnlichen

Event teilnehmen,

ist aber in besten

Fall für die Getränke zuständig,

die ganz ungezwungen

in Flaschen serviert werden.

Dabei ist zu beachten, dass

als Flaschenöffner vom Zollstock

bis zum Schraubenschlüssel

jegliche Art von

Werkzeug erlaubt ist, außer

das dafür vorgesehene. Auch

hier muss die Betonung auf

„Männer“ liegen, schließlich

können Frauen gar nicht mit

Werkzeug umgehen.

Der Kampf mit Feuer,

Glut und rohem Fleisch lässt

den Mann voll Wehmut zurückdenken

an Zeiten, in

denen er für nichts außer

die Mammutjagd zuständig

war. Die war wenigstens die

Rollenverteilung noch eindeutig.

KEINE SPIESSE

Wenn das Fleisch auf dem

Grill brutzelt und der Grillmeister

im Schweiße seines

Angesichts sich weigert,

irgendwelche figurschonenden

Gemüsespieße auf den

Rost zu legen, verteidigt er

seinen Hobby-Berufsstand

vehement. Die Idee, eine

Holunderdolde zu grillen,

stößt zum Beispiel auf größten

Widerstand. Obwohl der

„Holler“ als äußerst gesund

gilt! Einen Versuch wäre es

doch immerhin wert. Aber

nein – hier heißt es eindeutig:

„Fleisch ist Trumpf!“

Und wenn er es geschafft

hat, dass alle satt und zufrieden

sind, ist der Tag gerettet.

Er hat die Familie versorgt.

Das war seine Aufgabe. Mehr

nicht. Das Chaos, das dabei

im Garten, auf der Terrasse,

dem Balkon oder sonstwo

angerichtet wurde, stört in

wenig. Wo vorher die Damen

des Hauses nur geduldet

waren, wird plötzlich wieder

ihr volles Engagement

gefordert. Wenn es nämlich

um die Beseitigung der Reste,

das Putzen des Grills und

den Abwasch geht, fühlt sich

der verkappte Mammutjäger

nicht mehr zuständig. Es

wird Zeit, dass wir Frauen

auch dieses letzte Bollwerk

männlichen Egos stürmen.

Schließlich haben wir einen

Ruf zu verteidigen.

Lesen Sie den Ratsch in

der nächsten Ausgabe:

„TV-Dominator“

Dem Ignaz sein Leopold:

„Strandgebirge“

Jauchzet, ihr Himmel,

freue dich, Erde, lobet, ihr

Berge, mit Jauchzen! (Jesaja

49,13). Und was für hohe

Berge, Leopold!

Jedes Tal soll erhöht

und jeder Berg und Hügel erniedrigt

werden; und das Höckerichte

soll zur Ebene werden, und das

Hügelige zur Niederung!

(Jesaja 40,4)

Cartoon: Stephanie Wüstinger

Text: Tobias Schmidt

4


VERANSTALTUNGEN

im Juli 2014

PROGRAMM

WERBUNG 1

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Foto Gramer

KARTEN

AB CA. 3 WOCHEN

VOR DEM JEWEILIGEN

VERANSTALTUNGSTERMIN

Kleines Kurhaus

Fr., 27.06.2014 - 19:30 Uhr

ON THE ROAD AGAIN

Country-Night mit Tex Robinson & Friends

Melodien von Hank Williams bis Johnny Cash -

von Truck Stop bis hin zu Eigenkompositionen.

Großes Kurhaus

Do., 03.07.2014 - 19:30 Uhr

CAPTAIN COOK UND SEINE

SINGENDEN SAXOPHONE

Große Hits im traumhaften Saxophon-Sound

musikalisch brillant inszeniert und mit hinreißender

Nonchalance umgesetzt.

Kleines Kurhaus

Do., 10.07.2014 - 19:30 Uhr

DER EWIGE SPITZBUA

Heitere Komödie in einer Aufführung der Ludwig-

Thoma-Bühne Rottach-Egern.

Großes Kurhaus

Fr., 11.07.2014 – 19.30 Uhr

ALLES JAZZ

Konzert des Tradtional Jazz Studios aus Prag.

Kurplatz Bad Füssing

Mi., 16.07.2014 – 18.00 Uhr

10. BAD FÜSSINGER

THERMEN OPENAIR

Bata Illic, Die Schäfter, Trio Alpin, Die Vaiolets,

Alpski Kvintett, Anna-Carina Woitschack, Andreas

Hastreiter, Corinna Zollner u. a..

(EINTRITT FREI !)

Großes Kurhaus

Fr., 18.07.2014 – 19.30 Uhr

ZAUBER DER OPERETTE

Beliebte Operettenklassiker mit Startenor

Volker Bengl, Stefan Sevenich, Stefanie C.

Braun und Elisabeth Artmeier. Am Flügel: Andreas

Lübke.

Großes Kurhaus

Do., 24.07.2014 – 19.30 Uhr

GESCHWISTER HOFMANN

Gemeinsam mit Tänzern des Deutschen Fernsehballetts

des MDR präsentieren sie ein Feuerwerk

an Musikalität und eine zauberhafte

Bühnenshow.

Kleines Kurhaus

Fr., 25.07.2014 – 19.30 Uhr

VETERINARY STREET JAZZ BAND

35 - Jahre Jazz mit Knoff-Hoff.

Großes Kurhaus

Di., 29.07.2014 – 19.30 Uhr

POLIZEIORCHESTER BAYERN

Benefizkonzert

Kleines Kurhaus

Do., 31.07.2014 – 19.30 Uhr

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Michael Schneider spielt Bach, List, Messiaen,

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KURZMELDUNG

DER SCHÖPFER DES MAXIMILIANSTILS WIRD WIEDERENTDECKT

Friedrich Bürklein baute auch die evangelische Stadtpfarrkirche. Eine Ausstellung vermittelt sein Wirken

passauer erlebnisbad

Fotografie Franz Hanfstaengls

Stadtbilddiskussionen

sind kein Phänomen unserer

Tage. Geht es heute etwa um

Sichtbetonbauten, entzündete

sich Mitte des 19. Jahrhunderts

die Kritik am „Kachelofenstil“.

20 Dabei hatte der

aus Mittelfranken stammende

Georg Friedrich Christian

Bürklein (1813-1872) nur

den Erlass König Maximilians

II. umgesetzt, einen eigenen

bayerischen Architekturstil

zu entwickeln. Hatte

sein Lehrer Friedrich von

Gärtner unter Ludwig I. noch

auf klassizistische Elemente

gesetzt, verstand Bürklein

seine Arbeit progressiver. Ab

den 1840er Jahren entwarf

er Stahlbauten für zahlreiche

Bahnhöfe. Das Königreich

Bayern wurde in dieser Zeit

bahntechnisch erschlossen

und die Entwürfe für den

Münchner „Centralbahnhof“

machten europaweit Furore.

Bei Bürkleins Repräsentationsbauten

– zum Beispiel

dem Maximilianeum oder

dem Ensemble der Maximiliansstraße

in München –

fallen neogotische Elemente

ins Auge, doch adaptierte er

auch Stilelemente von Industriebauten

seiner Zeit.

Indes die öffentliche Kritik

hatte Bürklein zermürbt,

die Gunst des Königs erwies

sich als wandelbar (er holte

Gottfried Semper nach

München), Bürkleins Sohn

fiel 1870 in der Schlacht von

Sedan. Das brach ihn endgültig.

Bürklein starb angeblich

in geistiger Umnachtung in

der Heilanstalt Werneck.

Zu Lebzeiten unverstanden,

entdeckt man den Architekten

jüngst wieder, letztes

Jahr zu Bürkleins 200.

Geburtstag widmete ihm

die Regierung von Oberbayern

eine Ausstellung. In der

jedoch Bürkleins einziger

Kirchenbau, die Passauer

Evangelisch-Lutherische

Stadtpfarrkirche St. Matthäus,

erbaut 1856-59, fehlte.

Bettina Caspary aus dem

Kirchenvorstand regte an,

diesen Umstand konstruktiv

zu nutzen. Einen Monat lang

wird ein Teil der Münchner

Ausstellung nun im Saal des

Evangelischen Zentrums am

Dietrich-Bonhoeffer-Platz

gezeigt, zwei der Kirche gewidmete

Schautafeln wurden

ergänzt, gleiches gilt für

das vor der Drucklegung stehende

Begleitbuch. Bei der

Vernissage am Montag, 30.

Juni wird Ausstellungskurator

Wolfgang Fruth, Baudirektor

bei der Regierung

von Oberbayern sprechen.

An den drauf folgenden

Mittwochabenden folgen ab

jeweils 18 Uhr zeithistorische,

denkmalpflegerische

und spirituelle Schlaglichter

auf den Kirchenbau. Bis

zum Abschlussgottesdienst

der Festspiele Europäische

Wochen am 27. Juli kann die

Ausstellung Montag–Donnerstag,

8.00–16.00 Uhr sowie

Freitag, 8.00–13.00 Uhr

bei freiem Eintritt besichtigt

werden. Das Begleitprogramm

ist auf der Website

der Kirchengemeinde www.

passau-sankt-matthaeus.de

abrufbar.

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7


TITELTHEMA

»WENN ICH’S NICHT MEHR KÖNNTE,

WER MACHT’S DANN NOCH?«

Von Tobias Schmidt

„Ach, Herr Baierl, schauen’s

nur!“ Bei dem roten Kunstlederrucksack

der Dame sind

zwei Nähte aufgeplatzt. Nun

ist ein Träger lose und das Futter

kommt einem entgegen. Ein

praktisches Alltagsteil, zum

Kleinigkeiten verstauen reicht

der gut hin – den führt man

noch mit, und nicht aus, wie so

manche schicke Handtasche.

„Wann kann ich ihn wieder abholen?“

Für den Laien sieht es

nach Not-OP aus, aber Josef

Baierl (81) behält die Ruhe.

„Kommen Sie morgen um diese

Zeit wieder.“ Dass Passaus

dienstältester, noch aktiver,

und mittlerweile einziger selbständiger

Schuhmacher den

Rucksack retten wird, stand in

der viel zu kurzen Unterhaltung

überhaupt nicht zur Debatte.

Viel zu kurz, weil es hier

doch grad so schön nach Leder,

Fett und Gummi riecht.

Ein Drama von uns Jungen

ist doch, dass je schnelllebiger

die Zeiten, desto mehr

dem Vergessen anheim fällt.

Wer hat ihn wirklich noch

erlebt, den Schaffner, der dir

noch so ein echtes Loch in

die Pappfahrkarte stanzte?

Oder die Besitzerin des Eckgeschäfts,

die bei Muttern

anrief, weil der Bub bei ihr

im Laden stehend partout

nicht mehr zusammen bekommt,

ob er nun ein Pfund

oder ein Kilo losen Topfens

kaufen sollte? Alles Kaufmannsladenromantik,

die

eine berufsständische Welt

suggeriert, die doch längst

verloren ist! Na gut, manche

unserer Eltern erinnern sich

noch, schwach zumindest.

Wenn beim ersten Klassentreffen

nichts mehr unter der

Rubrik „Weißt du noch…?“

firmiert, was es nicht entweder

sowieso noch gibt,

oder was der falschen Langatmigkeit

vergangener Kult-,

Marken-, Werbewelten zu

zurechnen ist. Ja, was gebiert

dann noch echte, teilbare

Erinnerung? Dieser Geruch

vielleicht… Ja, den kenn’ ich.

Kenn ihn noch. Ach, endlich

einmal etwas, das es auch in

meinem „damals“ gibt.

Wobei, „damals“? Die

Werkstatt im Souterrain der

Schulbergstraße 5 in Passau-

Grubweg hat zwischen 1956

und 2006 dem ein Stockwerk

oberhalb befindlichen

Laden gedient. Aber Josef

Baierl gehen die Handgriffe

immer noch routiniert von

der Hand. „Damals“ ist grad

hier. „Diese Baumwollfäden

taugen nichts. Schauen Sie,

für den Rucksack nehme

ich Nylon. Die Spulen kosteten

mich 20,- Euro das

Stück, aber wenn man sich

umschaut, bekommt man

manchmal einen Posten im

8

Abverkauf. Da kann man

dann solchen unzufriedenen

Kunden eine Freude

machen, indem man ihre

guten Stücke sogar haltbarer

macht“.

WEGGEWORFEN

WIRD NICHTS

Und nein, er werfe nichts

weg, sagt Josef Baierl, im

Gegenteil. Immer wieder

einmal fährt er einen Zulieferer

in Österreich besuchen.

„Der hat Oberlederreste, die

sind so klein, dass er sie verbrennen

müsste. Da machen

wir uns dann immer einen

schönen Preis aus. Schauen

sie einmal her: Lohgerbung,

und so schönes Material!

Ich fertige daraus in Eigenproduktion

Pantoffeln. Von

denen habe ich schon etwa

1200 Paar verkauft.“

Die Tür geht auf. Ein paar

Damenschuhe werden abgeholt.

Baierl hat die Riemen

gelockert. Und ob ich von

der Presse sei (der Fotoapparat

hat mich wohl verraten).

Nein, ich rieche mich

hier nur grad in (m)eine

Vergangenheit ein, will ich

antworten, aber da werde

ich bereits mit Informationen

versorgt: „Ja, der Herr

Baierl, der sei ein Sammlertyp.

Die Schnallen der

ältesten, durchgelaufenen

Schuhe, die nähe er gern an.“

„Wenn’s doch aber gutes Material

ist!“, gibt er zurück. Es

ist aber nicht nur Verständnis

für gutes Material, welches

sich in der industriellen

Verarbeitung heute nur noch

bedingt rechne. Es ist auch

ein gesundheitlicher Aspekt

dabei. „Nach dem Hirn kommen

schon die Füße.“ Tagaus

tagein geht und steht der

Mensch auf Ihnen. Reflexzonen

faszinieren, chemi-


TITELTHEMA

sche Gerbstoffe, die über die

Füße den Organismus belasten,

verärgern ihn. „Also

muss man doch ordentliches

Schuhwerk haben“.

UMSIEDELUNG

NACH

DEUTSCHLAND

Das zu fertigen lernte

Josef Baierl ab 1948 bei

der Firma Ollinger in Passau.

„Schuhmacher, Schäftemacher,

Modelleur. Das

war gleich nach der Währungsreform“.

Und dass die

Lehrwerkstatt war auf dem

Gelände von Weißbräu Ringenberg

in Eggendobl“ (1957

geschlossen), die Berufsschule

in der Michaeligasse

waren. Dass er nur Monate

vorher nach Deutschland

gekommen war, vergisst Josef

Baierl in der Aufregung.

Denn geboren wurde er 1933

in Dawideny, in der Bukowina,

im heutigen Rumänien.

Der jüdische Tenor Joseph

Schmidt („Ein Lied geht um

die Welt“) kam ebenfalls aus

diesem Ort. 1940 wurde die

Familie umgesiedelt. Acht

Jahre dauerte die Odyssee

zwischen mehreren Stationen

in Schlesien, dem Waldviertel,

Dux in der Tschechoslowakei

und der Region

um Linz. In Schlesien habe

er einige Brocken Polnisch

und Russisch gelernt, „weil

man sich anpassen musste,

hängen geblieben ist nichts“.

Auch alte deutsche Wörter,

die sich in der Bukowina

gehalten haben, wollen nur

schwer ins Gedächtnis kommen:

„Kennen Sie ‚Krompir’?“

Kenn ich sehr wohl,

diese ‚Krummbirne’ ist eine

Kartoffel.

Nicht dass Josef Baierl

ungern ratschen würde. „Ach

was geht da bisweilen an

Zeit drauf“ beschwert sich

Ehefrau Franziska lautstark.

„Das war immer schon so“.

Dann folgen Erläuterungen,

dass sich bei Ihrer Familie

mit den vier Kindern immer

die ganze Nachbarschaft traf,

was bis heute alle als schon

damals etwas Besonderes

gutheißen. Ein offenes Haus,

in dem eben auch gearbeitet

wurde. Vielleicht hat Reden,

miteinander im Gespräch

sein, ja daran einen Anteil?

Josef Baierl stellt seiner Frau

diese Frage nicht, womöglich

kennt er ja die Antwort. Es

ist nicht nur das Werkeln an

Schuhen, schweinsledernen

Aktentaschen, Reitstiefeln

oder Änderungen an Ledertracht.

Das Gebrauchtwerden,

das „Wenn ich’s nicht

mehr könnte, wer macht’s

dann noch?“, „Wer macht

einem denn heute noch so

kleine Reparaturen“, „Herr

Baierl, Sie sind ein Genie!“,

Mit diesen Schuhen schaffe

ich es heuer noch bis Anchourage“

dieses Nachmittags,

das ist es nicht. Es ist

die Gesellschaft, dass Eingebundensein,

was Josef Baierl

wichtig ist. Denn so verrückt

es klingt: was hält ihn bei

seinen Leisten? Die stehen

in einem extra Raum, einen

hat die Enkelin bunt bemalt.

Heute ist das totes Kapital,

weil viele der dazugehörigen

Menschen nicht mehr

leben oder das Wissen um

den Wert handgefertigter

Schuhe verloren gegangen

ist. Da mag die Geschichte

vom Wirt mit den im Zweiten

Weltkrieg abgefrorenen

Zehen noch so schön und

dem Leisten auch noch so

schön anzusehen sein. Und

wie er zu dem Mann zunächst

mit dem Fahrrad,

und später mit dem Moped

fuhr… …indes die Zeiten

kommen nicht zurück. Drum

spricht Josef Baierl, hier und

jetzt mit seiner Kundschaft.

Er schöpft nicht nur aus Erinnerung,

er schöpft neue.

Als ich gehe, beobachte

ich einen jungen Mann.

Sagen wir, ein zwei Jahre

jünger als ich. Er trägt ein

Paar Halbschuhe in Händen.

Die Werkstatt im Souterrain

findet er nicht sogleich.

Welche Kaufmannsladenromantik

den wohl hierher verschlagen

hat?

Josef Baierl in seinem Element: das Reparieren alter Schuhe macht ihm auch heute noch sichtlich

Spaß (Foto oben). Das Werkzeug zum Flicken steht stets bereit. Ein Blickfang ist eine von Baierls

Leisten, die seine Enkelin bunt bemalt hat(Fotos unten). Fotos: Geisler (3), Schmidt (2)

9


SERIE

»DAS BIN ICH UND

DAS IST MEIN

PASSAU«

REIBEREIEN,

SCHREIBEREIEN

von Katharina Krückl

und Tobias Schmidt

Seit knapp fünf Jahren

schreibt er Beiträge

für den M+W Zeitschriftenverlag.

Fußballturnier,

Festivalbericht, Flüchtlingsprotest,

„Feld-Waldund-Wiesen-Föjetong“,

gelegentlich auch eine

Fußnote zur Zeit. Ja, und

Zeit wird’s auch, dass ich

Ihnen darum einmal unseren

Freien Mitarbeiter Tobias

Schmidt vorstelle. Der

zierte sich: „Aber ich habe

doch gar keinen ausgewiesenen

Lieblingsort. Bin

doch überall in der Stadt

im Einsatz“. Aber einen

freundlich-bestimmten Augenaufschlag

später waren

diese Zweifel ausgeräumt.

Wie eins zum anderen

kam...

„Ich lebe seit 1997 in Passau.

Kam wegen des Studiums aus

einem zwischen Fläming und

Lausitz gelegenen 2000-Einwohner

zählenden Städtchen

hierher“. Woher, bitte? „Südbrandenburg,

KfZ-Kennzeichen

EE = Elbe-Elster-Kreis.“

Reichlich 100 Kilometer südlich

von Berlin sei das gewesen,

30 Kilometer bis zur nächsten

Autobahn. „Also noch nicht die

Sandböden der Mark“, lacht

Schmidt, „von wegen: ‚Wir in

Bayern hatten schon Kultur,

als sich in der Mark Brandenburg

noch die Wildschweine

den Arsch an den Föhren wetzten’.“

Bekannt ist der Spruch

ja, „stammt vom BVP-Gründer

und Reichstagsabgeordneten

Georg Heim“, erklärt mir

Schmidt. War ja irgendwie klar,

dass er das „A…-Wort“ nicht

ohne „Bildungszuckerl“ stehen

lassen konnte, so ist er halt. In

dem Spruch ginge es ja um Vorurteile

von uns do, über eben

jenes, gemeinhin „Preußen“

genanntes Eck da droben. Begegnet

ihm das öfters? „Merkwürdigerweise

nicht. Durch

die Redaktionsarbeit lerne ich

häufig Menschen kennen. Das

ist schön, so kenne ich das von

damals auf dem Land. Etwa

1-2 Mal im Monat fragt mich

irgendwer, woher ich denn

komme. Oder besser: Dass ich

ja wohl nicht ‚von do’ sei. Ich

erklär mich dann, aber wirklich

nachfragen, wie’s da so ist und

war… …seltenst.“ Ja, und wie

ist es? „Sumpfland. Vielleicht

mag ich deshalb Weiden recht

gern. Letzte Woche hat man

dort einen Elch gesichtet. Ehrlich,

ich hab ein Beweisfoto!“

AUFGEWACHSEN

IN DER DDR

Und von wegen: wie war’s?

Herr Kollege lässt sich heute

recht bitten. „Die DDR habe

ich bis ins Teenageralter erlebt.

Ich bin in einer kirchlich engagierten

Familie groß geworden.

Das hieß seinen Platz immer

etwas abseits der verordneten

Gemeinschaft finden, gestalten

und behaupten. Ich glaube,

so etwas prägt. Auch über einen

gesellschaftlichen Systemwechsel

hinaus.“ Ach wie? Ist

der Herr Schmidt renitent? „I

wo! Aber man lernt früh, sich

Gedanken über gesellschaftliche

Belange und Ordnungen zu

machen. Sicherlich fließt das

auch in die Redaktionsarbeit

mit ein.“ Geht’s vielleicht konkreter?

„Na, ich versuch’s einmal:

ich habe heute ein Buch

dabei, „LTI“, eine Analyse der

Sprache des Dritten Reiches

des Philologen Viktor Klemperer.

Sprache, das ist so ein

gesellschaftliches Ordnungssystem,

darum hatten wir früher

bei der Lektüre dieses Buch

weniger die NS- als die kommunistische

Herrschaft im

Blick. Was bleibt? Erstens, lies

Dinge gegen den Strich! Zweitens,

Sprache, stiftet im Guten

wie im Bösen Gemeinschaft.

Und wenn sie auf Neutralität

bedacht sein will, kommt sie

oftmals seltsam aseptisch, ja

tot daher. Drittens, neben den

offiziellen Bezeichnungen einer

Sache, eines Ortes oder einer

Person interessieren mich

heute mehr denn je auch die

volkstümlichen, im Alltag gebräuchlichen.

Dort liegen jene

Worte, an denen die Seele vor

Anker geht.“ Sind wir da nicht

auch in der Mundart? „Ja!

Gerade dort bin ich auch mit

Freude dabei. Aber eben nur

beim Zuhören. Der Rest, was

immer ich halt so aufschreibe,

bleibt dahinter zwangsläufig

zurück. Gerade die Porträts in

MEIN PASSAU quälen mich

10

darum manchmal ziemlich. Da

bleibt so ein letztes Trennendes,

wo du doch Sinn vermitteln,

etwas zusammen führen

wolltest. Das… (lacht) …fuxt.“

EIGENTLICH

WOLLTE ICH

PFARRER WERDEN

Mmh. Job verfehlt? „Ich

will und wollte immer Radio

machen. Oder Pfarrer werden.

Oder andersherum. Aber da

hatten andere etwas dagegen.“

Und warum dann hier? Im

Angesicht des ‚letzten Trennenden’?

„Wann immer ich

in einer Großstadt lebte, kam

ich nie an. Hier gibt es mancherorts

so eine wahnsinnige

Gelassenheit. Der möchte ich

auf den Grund gehen.“ Spannend.

Eine Hypothese wäre

jetzt ganz recht. „Ich glaube,

das liegt zu einem Großteil immer

noch daran, dass Passau

eine Grenzstadt ist. Da existiert

man stets im Angesichts

des Anderen, dessen jenseits

des Grenzzauns. Und ein wenig

abgelegen ist es nun auch,

da kommst du nur mit einer

Grundzufriedenheit gegen

an, sonst wird es schnell zu

eng. Ich glaube, so etwas kann

man kollektiv lernen. Keine

Ahnung wie, keine Ahnung,

wie das nicht zu übersteigerter

Selbstzufriedenheit wird,

die Korrektive dieser Mentalität

habe ich all die Jahre noch

nicht ausgemacht. Kommt womöglich

eines mit der Welt der

offenen Grenzen? Das ist für

Fotos: Krückl

jemanden, der aus einer abgeschlossenen

Welt kommt, recht

aufregend. 1985 kontrastierte

ich in einem Schulaufsatz

die grüne Grenze zur damaligen

Tschechoslowakei und die

peniblen Kontrollen an der damaligen

innerdeutschen Grenze.

Gab ein wenig Ärger. Heute

bin ich nicht wegen der europäischen

und bundesrepublikanischen

Hoheitszeichen hier mit

dir an die Grenze gefahren (siehe

kleines Foto) – mich kriegt keine

Fußball-WM zum Fahne hissen,

dazu habe ich noch zu viele Fahnenappelle

auf dem Schulhof

mitgemacht – sondern, weil es

jedes Mal ein großes Glück ist,

die Stadt einfach so von „herent

und drent“ betrachten zu können.

Und dich aber auch beständig

an der großen, manchmal

behäbigen Selbstverständlichkeit

zu reiben, mit der sie das

eben hinnimmt.


VERMISCHTES

RÄUME FÜRS

REDEN GESUCHT

Der Verein Gemeinsam

leben & lernen in Europa

e.V. startet an diesem Mittwoch

ein neues Pilotprojekt

„Rede mit mir: Sprachpaten

für Flüchtlinge“. Ehrenamtliche

unterstützen hierbei

in unserer Region lebende

Migranten beim Spracherwerb.

Etwa eine Stunde

die Woche suchen zwei

Menschen das Gespräch

über Alltag in Heimat und

Fremde. Für diese „Sprachund

Erfahrungsaustausch-

Duos“ sucht der Verein noch

neutrale und ruhige Räume

im Stadtgebiet. Wenn etwa

Kirchengemeinden oder

Vereine „Rede mit mir“ mit

solchen Kapazitäten unterstützen

können, bittet

Gemeinsam leben & lernen

in Europa e.V. um Rückmeldung

bei Frau Zenger, unter

Tel. 0851/2132740 oder

per E-Mail an: projekt@

gemeinsam-in-europa.

de. Das Pilotprojekt wird

unterstützt von der Landesarbeitsgemeinschaft

der Freiwilligenagenturen

(lagfa Bayern e.V.), sowie

dem Bayerischen Staatsministeriums

für Arbeit und

Soziales, Familie und Integration.

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Der Veranstalter übernimmt keine Haftung.

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SV Röhrnbach - Sparte Ski veranstaltet

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Anmeldung zum MTB-Biathlon bei:

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KULTUR

FAHRT ZUM DUDELSACK-FESTIVAL NACH STRAKONICE

Foto: Dudácký

In verschiedenen Bauweisen und Stimmungen ist der Dudelsack in der

gesamten europäischen Folklore heimisch. Seit 21 Jahren findet im tschechischen

Strakonice - also knappe 2 Autostunden von Passau entfernt - das

europaweit größte Dudelsack-Festival statt. Hier gehörte der Dudelsack zu

den sehr beliebten und häufig gespielten Instrumenten, was etwa Josef Kajetán

Tyl, wichtigste Gestalt des tschechischen dramatischen Realismus und

Dichter der tschechischen Nationalhymne 1847 zu seinem Theaterstück „Der

Dudelsackpfeifer von Strakonice“ inspirierte. Heuer findet das Internationale

Festival der Dudelsackmusik zwischen 21. und 24. August statt. Die Bayerisch-

Böhmische Gesellschaft/Freundeskreis Passau-České Budějovice e.V. bietet am

Samstag, 23. August, eine Busfahrt zum Festival an. Los geht es um 10 Uhr am

Parkplatz Dreiflüsse-Stadion. Nach Ankunft in Strakonice ist der Besuch selbst

gewählter Veranstaltungen verbunden mit Stadtbummel möglich. Nähere Informationen,

Stadtplan und allerlei Wissenswertes gibt es im Bus - alternativ

lohnt selbstverständlich ein Blick auf die Internetsite des Festivals www.dudackyfestival.cz.

Die Rückkehr erfolgt nach der Abendgala um ca. 23 Uhr. Geplante

Rückkunft in Passau ist um 1.30 Uhr. Fahrpreise und nähere Informationen

erhalten Sie bei der Bayerisch-Böhmische Gesellschaft, erreichbar unter Tel.

0851/20938203 beziehungsweise mobiltelefonisch unter 0170/6842454 oder

via email an: info@bbg-passau.de. Achtung! Anmeldeschluss für die Fahrt ist

der 30. Juni.2014 Bitte beachten, die Plätze sind sehr begehrt.

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KULTUR

UNDERGROUND

IN PASSAU

Rosa Laub Festival am 05.

und 06. Juli in Vornbach

Vornbach. Nach der geglückten Premiere im Sommer 2013

wird es heuer am 5. und 6. Juli eine zweite Auflage des Rosa-

Laub-Festivals in Vornbach geben. Ein eigens dafür gegründeter,

gemeinnütziger Verein namens „Kunstwerk“ mit Sitz

in Passau kümmert sich dieses Jahr um die Organisation.

Großen Wert legen die Veranstalter bei den jungen Künstlern

auf die Distanz zum Mainstream, das Nicht-Kommerzielle

sowie den Wiedererkennungswert. Nachwuchskünstler

aller Genres - von Rock über HipHop bis Jazz, DJ und Poetry

Slam, Film oder Theater- sorgen für ein abwechslungsreiches

Programm. Mit dabei sind in diesem Jahr u.a. Drunken Bear,

Felidae Trick, shijox, Kruemell oder Karin Rabhansl.

Geboten wird beim Rosa Laub Festival eine Plattform für

kulturellen Austausch sowie ein interkulturelles Lineup

mit Kunstschaffenden ähnlicher Gesinnung. Der kleine Ort

Vornbach in der Nähe von Passau wird so zu einem grenzüberschreitenden

Insider.

Das Festivalgelände in der idyllischen Umgebung des Landgasthofes

Resch bietet dabei Platz für rund 500 Besucher -

und setzt bewusst auf Gemütlichkeit statt auf Masse.

Kartenpreis: zwischen 20 und 35 Euro.

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Dieses Jahr mit von der Partie: die Underground-Band „Mondstaubmaschine“.

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außerorts 4,9 l/100 km, kombiniert

6,0 l/100 km; CO2-Emission kombiniert:

139 g/km; Effizienzklasse C.

Kraftstoffverbrauch: innerorts 7,9 l/100 km,

Fahrzeugabbildung enthält z. T. aufpreispflichtige Sonderausstattung.

Kraftstoffverbrauch: außerorts 4,9 l/100 km, innerorts kombiniert 7,9 l/100 km,

außerorts 6,0 l/100 km; 4,9 CO2-Emission l/100 km, kombiniert kombiniert:

6,0 139 l/100 g/km; km; Effizienzklasse CO2-Emission C. kombiniert:

139 g/km; modellabhängige Effizienzklasse Sonderregelungen. C.

¹ Unverbindlich empfohlene Aktionsprämie der Hyundai Motor Deutschland GmbH

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lieferbare Fahrzeuge. Angebot gilt nur für Privatkunden und solange Vorrat reicht. *

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Mobilitäts-Garantie mit kostenlosem Pannen und Abschleppdienst (gemäß den

jeweiligen Bedingungen); 5 kostenlose Sicherheits-Checks in den ersten 5 Jahren

gemäß Hyundai Sicherheits-Check-Heft. Für Taxen und Mietfahrzeuge gelten

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Fahrzeugabbildung ¹ Unverbindlich empfohlene enthält z. Aktionsprämie T. aufpreispflichtige der Hyundai Sonderausstattung.

Motor Deutschland GmbH

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lieferbare 5 Jahre Fahrzeug- Fahrzeuge. und Angebot Lack-Garantie gilt nur für ohne Privatkunden Kilometerbegrenzung und solange Vorrat sowie reicht. 5 Jahre *

5 Mobilitäts-Garantie Jahre Fahrzeug- und mit Lack-Garantie kostenlosem Pannen ohne Kilometerbegrenzung und Abschleppdienst sowie (gemäß 5 Jahre den

Mobilitäts-Garantie jeweiligen Bedingungen); mit kostenlosem 5 Pannen Sicherheits-Checks und Abschleppdienst in den ersten (gemäß 5 Jahren den

jeweiligen gemäß Hyundai Bedingungen); Sicherheits-Check-Heft. 5 kostenlose Sicherheits-Checks Für Taxen und in Mietfahrzeuge den ersten 5 Jahren gelten

gemäß modellabhängige Hyundai Sonderregelungen.

Sicherheits-Check-Heft. Für Taxen und Mietfahrzeuge gelten

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VERANSTALTUNGEN IN PASSAU

19.6.-02.7.2014, KW 25 - 27

KONZERTE - EVENTS

& KABARETT

Freitag, 20.06.2014

62. Festspiele Europäische

Wochen Passau „Ohne Grenzen

- Bis an den Bosporus“

Festival für Alle

Die Bevölkerung und Gäste der

Stadt sind eingeladen, gemeinsam

bei leckerem Essen, süffigen

Getränken und einem bunten

Strauss an Appetithäppchen

aus dem Festspielprogramm den

Beginn der 62. Festspiele Europäische

Wochen Passau zu feiern.

Residenzplatz

Beginn: 18.00 Uhr

Eintritt frei

www.ew-passau.de

Samstag, 21.06.2014

Samstag, 28.06.2014

Martin Grossmann: Trüffelschweine

50 Jahre arbeiten wie unsere

Väter, Rücken kaputt, Fußpilz und

dann keine Rente kriegen, das zieht

nicht mehr. Man muss eben einen

Riecher dafür haben, wo die nächsten

Jahre das Geld verdient wird. So

funktioniert das heute. Also investiert

Conny alias Martin Großmann

seine letzten 120 Euro in einen

nordafrikanischen Molotowcocktailhersteller.

Das fünfte Kabarettprogramm

von Martin Großmann

ist etwas für Lachverständige und

Anlegerprofis des guten Humors.

Also durchaus für Sie!

Scharfrichterhaus

Einlass 19 Uhr, Beginn 20.00 Uhr

EUR 24,- / 12,-

www.scharfrichter-haus.de

www.martin-grossmann.de

Samstag, 21.06.2014

Samstag, 22.06.2014

PREMIERE: Der verkaufte

Großvater

Der Kreithoferbauer ist in

Geldnöten, da sein Hof hoch

verschuldet ist. Darum verkauft

er den den unentwegt Streiche

spielenden Großvater an den

Haslingerbauer. Nicht ganz uneigennützig

nimmt ihn dieser bei

sich auf, denn gerüchteweise sei

der Großvater Hausbesitzer - der

Haslinger will also den Großvater

beerben. Ob ihm das gelingt?

Anton Hamik (1887-1943), der

Autor dieser bäuerlichen Groteske

war Schauspieler, Regisseur und

Hörspielautor. Der verkaufte

Großvater wurde sein größter

Publikumserfolg. Der ersten

Verfilmung 1941 folgte zwei

Hörspielfassungen in den späten

1940er Jahren. Richard Ohnsorg

wurde auf Hamik aufmerksam

und brachte das Stück unter dem

Titel Opa wird verkauft an seinem

Theater heraus. Seit den 1960er

Jahren haben Größen wie Hans

Moser, Toni Berger und Otto

Schenk die Rolle des Großvaters

verkörpert. Unter der Regie von

Oliver Karbus wird Klemens Neuwirth

diesen Part am Landestheater

Niederbayern übernehmen.

Achtung! Wegen Umbauarbeiten

infolge der Flutkatastrophe

von 2013 finden die

Vorstellungen des Stadttheaters

Passau in der Dreiländerhalle,

Dr.-Emil-Brichta-

Straße 11, statt!

Beginn: Premierenvorstellung

am Samstag um 19.30 Uhr, am

Sonntag Beginn um 16 Uhr

www.landestheater-niederbayern.de

Samstag, 21.06.2014

„Blumen-Express“ zur Landesgartenschau

Deggendorf

Fahrt mit dem Aussichtstriebwagen

der Passauer Eisenbahnfreunde

e.V. direkt in das

Ausstellungsgelände der Landesgartenschau.

Die Fahrkarte

ist zugleich Tageskarte für die

Gartenschau. Fahrkarten gibt in

den Vorverkaufsstellen der Passauer

Eisenbahnfreunde, im DB

Reisebüro im Hauptbahnhof, bei

der Reiseagentur Albatros sowie

im DEZ Passau

Passauer Eisenbahnfreunde e.V.

Abfahrt: 9.30 Uhr, Rückkunft

gegen 18.30 Uhr

EUR 25,-

www.passauer-eisenbahn.de

Sonntag, 22.06.2014

Passauer G‘schichtn

Bildvortrag von Stadtheimatpfleger

Richard Schaffner

über Hochwasser in der

Dreiflüssestadt zwischen

1899 und 2013. Mit musikalischen

Intermezzi

Gasthaus zum Streiblwirt,

Rittsteiger Straße 87

Beginn: 15 Uhr

www.streiblwirt.de

Montag, 23.06.2014

Helga von Hochstein

Helga von Hochstein nennt Ihr

Soloprogramm „acoustic campfire

& more“. Und was singt man am

Lagerfeuer zur akustischen Gitarre?

Eben, die romantischen Lieder

und Balladen längst vergangenen

Pop- und Softrocktage von

früher. Und die eine oder andere

Countrynummer ist natürlich

auch dabei.

Café Duftleben, Theresienstraße

22

Beginn 19 Uhr

Eintritt frei

www.cafe-duftleben.de

Freitag, 27.06.2014

Sinfoniekonzert III der

Niederbayerischen Philharmonie

Neben der Symphonie Nr. 6 h-

moll op. 74 „Pathétique“ von Peter

Iljitsch Tschaikowsky und Edward

Elgars Cockaigne Overture op. 40

spielen Hyeyoon Park (Violine)

und die Niederbayerische

Philharmonie Alban Bergs letzte

abgeschlossene Komposition, das

Violinkonzert „Dem Andenken

eines Engels“. Es ist dem Gedenken

an Manon, der mit 18 Jahren

verstorbenen Tochter von Walter

Gropius und Alma Mahler-Werfel

gewidmet.

St. Michael (Studienkirche),

Schustergasse 14

Beginn 19.30 Uhr

www.landestheater-niederbayern.de

14

Freitag, 27.06.2014

62. Festspiele Europäische

Wochen Passau „Ohne Grenzen

- Bis an den Bosporus“

Sprung in den Orient mit Lady

Montagu. Von London an den

Bosporus

Die ungewöhnliche Türkeireise

der Mary Wortley Montagu

[1689-1762] steht im Mittelpunkt

dieses speziell vom Pera

Ensemble für die Festspiele

2014 kreierten Programms. Von

London über den Balkan mitten

hinein ins Herz des osmanischen

Reichs führte die Botschaftergattin

ihr für damalige Zeiten

spektakuläres Abenteuer. Mit dem

scharfen Blick einer wissbegierigen

jungen Frau berichtet die

Engländerin in ihren Briefen von

den Basaren und Serails Konstantinopels,

erzählt von Begegnungen

in den Frauenbädern Sofias,

beschreibt Feste und Empfänge

bei Paschas und Großwesiren –

und kommt mitunter zu erstaunlichen

Einschätzungen. Religiöse

Tradition und Frauenrechte,

Kleidung und Essen, Kunst und

Lebensstil: Was trennt uns, was

verbindet uns? Auf diese Frage

finden das Pera Ensemble unter

musikalischer Leitung von Mehmet

Cemal Yesilçay gemeinsam

mit der Schauspielerin Meret Becker

überzeugende Antworten. In

den Klängen des west- östlichen

Ensembles wechseln sich barocke

Affektenkunst und osmanische

Ornamentik, westliche Notation

und östliche Improvisationsfreude

ab und vereinen sich zu einem

Klangkosmos voll ergreifender

Emotionen. Eine Musik, wie sie

auf Lady Montagus Reise vielleicht

erklungen ist.

Großer Rathaussaal

Beginn 19.30 Uhr

Eintritt: EUR 15,- bis 42,-

www.ew-passau.de

Samstag, 28.06.2014

La Traviata Oper von Giuseppe

Verdi in italienischer Sprache

Blumenreich, doch insgesamt

wenig verblümt schilderte

Alexandre Dumas der Jüngere

in seinem 1848 erschienenen

Skandalroman „Die Kameliendame“

seine Liaison mit der Pariser

Kurtisane Marie Duplessis. Da

war die mit gerade einmal 23

Jahren an Tuberkulose, Armut

und Lebenshunger gestorbene

junge Dame noch nicht einmal

ein Jahr tot. 1852 verarbeitete

Dumas der Geschichte ein weiteres

Mal für die Theaterbühne.

Giuseppe Verdi und der Librettist

Francesco Maria Piave wurden

auf die tragische Frauengestalt

aufmerksam: „Da machen wir

eine Oper draus (und zwar hurtig,

bevor der Franz Liszt auch noch

auf diesen Gedanken kommt. Er

hatte ja auch etwas mit der Duplessis

gehabt)“. Aus ihr machen

Verdi und Piave die in der Pariser

Halbwelt stadtbekannte Violetta

Valéry. Feinsinnig, doch bereits

schwindsüchtig, ist sie Alfredo in

Liebe zugetan. Dessen Familienehre

duldet eine solche Verbindung

nicht, beider Streit folgt

die Versöhnung erst an Violettas

Sterbebett. Der Schwebezustand

zwischen flüchtigem Genuss

und dem aufrichtigen Wunsch

nach beständiger Liebe sowie

das Zugrundegehen derselben an

gesellschaftlicher Konvention sind

Motive, die mit „La Traviata“ in

die Opernwelt Einzug hielten.

Der international gefeierte

Choreograph und Regisseur Amir

Hosseinpour konnte für diese

Inszenierung gewonnen werden.

Verantwortlich für Bühnenbild

und Kostüme ist die Wiener

Ausstatterin Alexandra Hölzl.

Anna Sohn ist als Violetta, Jeffrey

Nardone als Alfredo zu erleben.

Es spielt die Niederbayerische

Philharmonie unter der Leitung

von GMD Basil H. E. Coleman.

Achtung! Wegen Umbauarbeiten

infolge der Flutkatastrophe

von 2013 finden die

Vorstellungen des Stadtthe-


VERANSTALTUNGEN IN PASSAU

aters Passau in der Dreiländerhalle,

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Beginn: 19.30 Uhr

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Sonntag, 29.06.2014

Das Lied der Grille

In MEIN PASSAU 21/2014

hatten wir uns mit Puppenspielerin

Annika Pilstl über ihren Beruf

unterhalten. Jetzt spielt sie in der

neuen Veranstaltungsreihe „Puppentheater

in der Scheune“ das

von ihr entwickelte Stück „Das

Lied der Grille“ (Regie: Kristine

Stahl, Puppen: Udo Schneeweiß).

Die Sonne scheint, die Wiese

blüht. Alles könnte so schön

sein, wäre da nicht diese endlose

Plackerei: Sammeln, sammeln,

sammeln, damit die Speisekammer

voll wird. Doch dann klingt

eine Melodie über die Wiese und

allen wird es ganz leicht und

heiter zu Mute. Was einer Grille

mit ihrer Geige gelingt, ist kaum

zu fassen: Alle plaudern, lachen

und tanzen. Party gab es lange

nicht mehr. Doch dann kommt

er – der Winter. Und die Grille hat

nichts gesammelt. Ein bewohntes

Klavier erzählt die Geschichte

vom Fiedeln oder Vorsorgen, von

schönen Künsten, Plackerei, leeren

Mägen und vollen Speisekammern,

von einem fetten Sommer

und einem eisigen Winter. Und

einem Freund ...

Scheune am Severinstor,

Theresienstraße 22

Beginn 11 Uhr

Eintritt: 5 Euro / 10 Euro / 20

Euro

Kartentelefon: 08507/9237054

www.puppentheater-in-derscheune.de

Montag, 30.06.2014

Wirtshausmusi „ohne Nam!“

deftig abgeschmeckte Volksmusik

präsentieren Florian Kölbl

(Hackbrett, Gesang, Sprecher)

und seine Mitmusikanten. Über

Weiba- und Mannaleit, Wirtshausepisoden

und Wuide Manner-

Gschichtn - alles garantiert

boarisch und garantiert ernstfrei.

Café Duftleben, Theresienstraße

22

Beginn 19 Uhr

Eintritt frei

www.cafe-duftleben.de

Mittwoch, 02.07.2014

62. Festspiele Europäische

Wochen Passau „Ohne Grenzen

- Bis an den Bosporus“

FisFüz „Mozart à la turca“

Rund 3000 Jahre Kulturgeschichte

des Mittelmeerraumes

betrachtet das Ensemble FisFüz

als seinen musikalischen Fundus.

Greifen Annette Maye zu Klarinette

und Gürkan Balkan zum

Oud fließen in Begleitung von

Percussionist Murat Coşkun Spanisches,

Italienisches, Türkisches,

Nahöstliches und Nordafrikanisches

aller Zeitalter zusammen.

Seit 1995 spielt das Ensemble Fis-

Füz seinen kombinationsreichen

„Oriental Jazz“ voll Leidenschaft

und ungebremster Experimentierfreude.

In Passau kombinieren

FisFüz die feinsten Melodien aus

Mozarts „Entführung aus dem

Serail“ mit eigenen Tonschöpfungen

und orientalischen Klängen

der Mozartzeit.

Bräukeller Hacklberg

Beginn 19.30 Uhr

Eintritt: EUR 32,-

www.ew-passau.de

Helga von Hochstein

Cafe Duftleben, Theresienstraße 22

Foto: privat

62. Festspiele Europäische Wochen Passau

„Ohne Grenzen – Bis an den Bosporus

„Pera Ensemble“

Großer Rathaussaal

Foto: Pera Ensemble

Sinfoniekonzert III

der Niederbayerischen Philharmonie,

St. Michael (Studienkirche)

Foto: Ealovega

15


VERANSTALTUNGEN IN PASSAU

WIR SIND ORIENT!

Stadtgärtnerei und Europäische Wochen Passau präsentieren Festivalmotto am Inn

Festspielintendant Peter Baumgardt, Stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger, StR Rosemarie Weber als stellvertretende Vorsitzende des Festspiele Europäische Wochen

e.V., der Leiter der Stadtgärtnerei Hermann Scheuer und Oberbürgermeister Jürgen Dupper präsentierten den kleinen Themengarten zum diesjährigen Festspielmotto

„Ohne Grenzen – bis an den Bosporus“.

Foto: Schmidt

Am Freitag, 20. Juni, beginnen

die 62. Festspiele Europäische

Wochen Passau. Eine

Woche vor Festspielbeginn

eröffneten Festspielintendant

Peter Baumgardt, Rosemarie

Weber als stellvertretende Vorsitzende

des Festspiele Europäische

Wochen e.V., gemeinsam

mit Oberbürgermeister

Jürgen Dupper, Stellvertretender

Landrat Raimund

Kneidinger und dem Leiter

der Stadtgärtnerei Hermann

Scheuer einen dem diesjährigen

Festspielmotto „Ohne

Grenzen – bis an den Bosporus“

gewidmeten Garten. Tulpen,

Feigen, Granatäpfel umgeben

einen kleinen Pavillion

an der Innpromenade. Einen

„Kiosk“, dem vom türkischen

„Köşk“ abgeleiteten Gartenpavillon,

um genau zu sein.

Diesen ziert ein Aufbau, der

an den Schellenbaum aus der

türkischen Militärmusik erinnert

(der von der Leibwache

des Sultans abgeleitete Begriff

„Janitscharenmusik“ ist irreführend

– Anm.d.Red.). Warum

nicht die weitaus lauteren

Langtrompeten oder die „zurna“

genannten Oboen? Weil

es in diesem Garten um all das

geht, was uns mit dem osmanischen

Kulturkreis verbindet:

„Denken Sie an bayerische

Blaskapelle, da begegnet Ihnen

der Schellenbaum wieder“, erklärt

Hermann Scheuer. „Das

Getreide zwischen den Blumen

ist ein 10.000 Jahre alter Import

aus dem Vorderen Orient.

Kastanien wurden 1567

als Pferdearznei aus diesem

Gebiet bei uns eingeführt. Die

Kaffeepflanzen werden demnächst

ausgebracht, sie haben

gerade erst geblüht. Nehmen

Sie den eingangs erwähnten

Kiosk hinzu und sie kommen

bei der typischsten bayerischen

Biergartenszenerie heraus!“

Die es ohne den Orient

eben so nicht gäbe. Das soll der

Garten vermitteln. Als beliebte

Fotogelegenheit und mittels

eines stark nachgefragten erläuternden

Handzettels. Intendant

Baumgardt und Frau

Weber dankten für die fortgesetzt

gute Zusammenarbeit

der Festspiele mit der Stadt.

Sie seien thematisch zugänglich

und programmatisch breit

16

aufgestellt, um ein breites Publikum

zu erreichen. Dies seien

primär die Menschen in der

Region, doch betonte Intendandt

Bumgardt auch, dass man

sich strategisch neu ausgerichtet

habe, um auch das interessierte

Publikum außerhalb

Ostbayerns anzusprechen. So

sei die Hälfte aller Programmpunkte

eigens für die Europäischen

Wochen entwickelt

worden – als programmatische

Konzeption oder gar als Auf-

tragsarbeit. Dies werde man

in den Folgejahren fortsetzen.

MEIN PASSAU/Die Neue Woche

wird die 62. Festspiele Europäische

Wochen mit ausgewählten

Veranstaltungstipps

begleiten.

st

ZIELGRUPPENORIENTIERTE VOLKSBILDUNG

von Tobias Schmidt

Am Rande der Präsentation kam Intendant Peter Baumgardt auf die nicht ganz ernst gemeinte

Idee, den Pavillon an der Innpromenade mit einer Klanginstallation zu versehen. Recht hat er, Türkisches

wurde in der klassischen Musik ja häufig zitiert. Wir haben Baumgardts Idee, eine Lichtschranke

einzubauen, die beim Passieren Mozarts „Rondo alla turca“ abspielt, einmal zielgruppenspezifisch

weiter gedacht und wurden bei einigen Arien aus W.A. Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“

fündig: „Singt dem großen Bassa Lieder“ lässt sich textlich so variieren, dass es auf jeden Festspielförderer

passt – ein Dankeschön ganz eigener Art. „Durch Zärtlichkeit und Schmeicheln“ sei allen

passierenden Liebespaaren gewidmet. Schmacht! „Ich gehe, doch rate ich Dir“ wäre der Soundtrack

zum Schlussmachen. „Ach ich liebte, war so glücklich“ die Nummer für die gebrochenen Herzen. Von

„Martern aller Arten“ raten wir lieber ab, sonst stürzen sich am Ende noch massig vom Liebesglück

verlassene Passauer in den Inn. Jetzt die Mitmachabteilung: Tritt man Frauen im gewissen Alter

zu nahe mit „Welcher Wechsel herrscht in meiner Seele“? Und fällt Ihnen für unsere – wie heißt

es immer so schön umständlich – ausländischen Mitbewohner etwas Passendes ein? Wir sind mit

„Im Mohrenland gefangen war“ noch nicht recht zufrieden. Wer Unrecht im Schilde führt, lässt sich

womöglich ja mit „Ha, wie will ich triumphieren, wenn Sie Euch zum Richtplatz führen“ abhalten.

Und mit „Solch hergelaufne Laffen“ schlägt man noch jeden Kulturbanausen in die Flucht. Der einem

dann hoffentlich nicht mit „Verwünscht seist du samt deinem Liede!“ eine Retourkutsche gibt. Nun

denn, über einem passenden Liedchen für eine vorbeiziehende Kindergartengruppe brüten wir noch.

Vielleicht wissen Sie ja etwas Besseres als Carl-Gottlieb Herings Kanonklassiker „C-a-f-f-e-e, / trink

nicht so viel Caffee! / Nicht für Kinder ist der Türkentrank, / schwächt die Nerven, macht dich blass

und krank. /Sei doch kein Muselmann, /der das nicht lassen kann!“. E-Mail oder Postkarte genügt.


Austräger m/w

gesucht

Passau

Altstadt

Stadtmitte

Grubweg

Haidenhof

Ries/Rennweg

Zieglreuth

Hacklberg

Patriching / Korona / Dietzing

Schalding re. d. Donau

Rottal

Fürstenzell

(Ortsbereiche Bad Höhenstadt,

Engertsham, Rehschaln

Irsham, Jägerwirth)

Neuburg am Inn

(Ortsbereich, Dommelstadl,

Neukirchen am Inn)

Neuhaus am Inn

(Ortsbereiche)

Interesse? Gleich anrufen!

Alex Haumer:

08505-86960-18 oder per E-Mail:

a.haumer@muw-zeitschriftenverlag.de

Mein Passau erscheint

im Juni 2014 in der KW 27

am Mittwoch, 2.07.2014

und im Juli 2014 in der KW 29

am Mittwoch, 16.07.2014

Beilagen

Auto Ringler

Pocking

Unter dem Motto „Kleinstadt

im Großformat“ veranstaltete

der Verein Fotoprojekt

lichtgestalten e.V. am 24.

Mai den 1. Passauer Fotomarathon.

Fünf Stunden lang

wetteiferten 50 Fotografen

nach vorgegebenen Regeln

um schöne und überraschende

Stadtansichten. Eine aus

Passauer Fotografen bestehende

Jury ermittelte zehn

Sieger; auf der Facebooksite

des Vereins wurde ein Publikumsliebling

gekürt, der

anschließend zugunsten des

Passauer Ortsverbands des

Deutschen Kinderschutzbunds

e.V. versteigert wurde.

Preisverleihung und Spendenübergabe

fanden am 14.

Juni in der Stadtgalerie Passau

statt. Tobias Müller (29)

aus Pocking überzeugte dabei

sowohl die Juroren als auch

476 Facebooknutzer mit

seinem am Spielplatz an der

Innpromenade aufgenommenen

Porträt des fünfjährigen

Justin Jungwirth aus Passau-

Auerbach.

st

VERMISCHTES

PREISVERLEIHUNG ZUM 1. PASSAUER FOTOMARATHON

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Mit dem Doppelsieger Tobias Müller

aus Pocking freuten sich bei der

Preisverleihung zum 1. Passauer Fotomarathon

am 14.6. in der Stadtgalerie

Passau v.l. Centermanager Olaf M.

Kindt, Steffen Schwarz und Ingmar

Wein vom Vorstand des lichtgestalten

e.V.), die Juroren Robert Geisler und

Holger McCormick, Tobias Müller,

Mona Dlugosch (lichtgestalten e.V.) und

Michael Korotczuk (GF saturn Electro-

Handelsgesellschaft mbH Passau) der

dem Gewinner eine Digitalkamera

überreichte.

Foto: Schmidt

50 JAHRE VOLKSWAGEN BEI AUTO-RINGLER

Gelungenes Jubiläumsfest in Pocking mit jeder Menge Highlights

Foto: privat

Gelungener Start für V-Klasse bei PAUL

Bereits am Freitag präsentierte sich das Autohaus Paul mit PKW‘s bei der Passauer Shopping Night.

Am Samstag Früh ging es im Service Center gleich weiter mit der Prämiere der neuen V-Klasse von

Mercedes-Benz. Tolles Wetter, spanische Spezialitäten von Casa Espana, flotte Musik & Moderation,

Fotoshooting, Bike-Testcenter von Zweirad Würdinger, sowie Station der 3 Flüsse Historic Rallye

liesen die Markteinführung zu einer gelungenen, abwechslungsreicher Veranstaltung werden.

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Wir können Ihre Beilagen in über

2.500.000 Haushalten verteilen.

Fragen Sie einfach nach unter

Telefon 08505/86960-0

Circus Voyage in Passau

Buntes Programm am Messepark Kohlbruck

Ein unvergessliches Erlebnis

für die ganze Familie

bietet der Circus Voyage von

19. - 22. Juni am Messepark

Kohlbruck in Passau. Für Spaß

(Hüpfburgenland), Biologie

(die größten Landsäugetiere

der Welt) und Kultur (Wassercircus)

wird gesorgt.

Vorstellungszeiten: Do. 16.00

Uhr, Fr. & Sa. 16.00 und 19.30

Uhr, So 11.00 und 15.00 Uhr.

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Foto: privat

Seit 50 Jahren ist Auto-Ringler Volkswagen-Partner, und dies wurde nun kürzlich in Pocking bei herrlichem Wetter

und mit vielen Besuchern entsprechend groß gefeiert. Ein Highlight war der Gewürzvortrag von Sternekoch Alfons

Schuhbeck, der sich anschließend noch unter die Gäste mischte und mit seiner sympathischen Art für Bilder und

Autogramme zur Verfügung stand. Zudem gab es ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie, so war ein

kurzweiliger Besuch garantiert. Am gleichen Tag wurde auch der neue Golf Sportsvan vorgestellt, der mit seinem

sportlichen Design die Besucher begeisterte und beim hauseigenen ABT-Stand konnten sich die PS-Freaks ausgiebig

informieren.

Foto: Ringler

17


INNOVATIVES

DENN ZUM TRÄUMEN SIND SIE DA…

Einen Moment „Passau“ mit der Flüssepost verschicken

Die Ortsspitze (links) und der Schaiblingsturm sind beliebte Plätze bei den Passauer Studenten. Beide Motive werden demnächst als Postkarten erhältlich sein.

Fotos: Flüssepost

Von Katharina Krückl

Lieblingsorte

von

Passau. Ein schönes

Thema, das wir in unserer

Rubrik „Das bin ich und

das ist mein Passau“ daher

regelmäßig beleuchten.

Eben dieser Frage

gehen nun auch vier Passauer

Studentinnen nach

und zwar in Form von

malerischern Postkarten

– die Geburtsstunde der

Flüssepost.

Karten, die man seinen

Liebsten schicken kann und

auf der auch noch die eigenen

Lieblingsorte der Dreiflüssestadt

abgebildet sind?

Genau das wird ab dem 20.

Juni Wirklichkeit.

Im Rahmen des studentischen

Projektes „5-Euro-

Business“-Wettbewerb gründeten

zwei Medien- und

Kommunikations- sowie

zwei Kulturwissenschaftsstudentinnen

der Universität

Passau einen eigenen

Postkartenverlag. Beim

diesem, vom Bildungswerk

der Bayerischen Wirtschaft

e. V. und HOCHSPRUNG,

dem HochschulProgramm

für UnternehmensGründungen

getragenem Praxisprojekt

agieren Studierende

parallel zum Studium sechs

bis neun Wochen lang als

Unternehmer. Im Team

ent-wickeln sie eine Geschäftsidee

und bekommen

das nötige Fachwissen in begleitenden

Seminaren in den

Bereichen Marketing, Projektmanagement

und Recht

vermittelt. So können sich

Studierende aktiv mit dem

Thema Existenzgründung

auseinandersetzen und erste

Praxiserfahrungen sammeln.

Ausklang und Höhepunkt

des Projekts ist die Abschlussveranstaltung,

bei der

die Gründerteams ihr Unternehmen

vor einer fachkundigen

Jury mit Vertretern aus

Wirtschaft und Hochschule

präsentieren. Prämiert werden

die besten drei Ideen.

Annika Freitag, Julia Laux,

Julia Stanglmair und Lisa

Feldmann ist dabei die Idee

mit den Postkarten gekommen.

Ihre erste Karten-Serie

ist den Lieblingsorten der

Passauer Studenten gewidmet.

Diese präsentieren

dabei ihre favorite places in

sechs verschiedenen Motiven.

Erzählt werden kleine

Geschichten über studentische

Wohlfühlorte, welche

auf der Rückseite kurz

geschildert werden. Jeder

Student wird hier namentlich

erwähnt und erzählt,

warum genau dieses Motiv

seinen Lieblingsort in Passau

darstellt. Zielgruppe

sind sowohl Mitstudenten,

Touristen, die sich ein Andenken

aus Passau mitnehmen

wollen als auch alle

Postkartenliebhaber. „Mit

unseren Karten wollen wir

den Menschen in der Welt

unsere malerische Stadt näher

bringen“, so das Flüssepost-Team.

Auch der soziale

Aspekt wird beim Projekt

„Flüssepost“ nicht vergessen.

Jede Postkarte kostet

1,20 Euro, wobei jeweils 0,20

Cent an die Kinderkrebshilfe

Rottal-Inn e.V. fließen.

„Flüssepost“: Lieblingsmotive

von Passauern für

Passau-Liebhaber. Man darf

gespannt sein, welche Orte

darauf zu finden sein werden.

NEUES BÜRO DES SENIORENBEIRATS IN DER GRÜNAUSTRASSE

Beim Hochwasser vor

einem Jahr wurde auch das

Büro des Passauer Seniorenbeirats

schwer in Mitleidenschaft

gezogen. Seit Anfang

Juni ist dieser nun in der

Grünaustr. 11 ansässig und

dort dienstags zwischen

9.30 und 11.30 Uhr sowie

donnerstags zwischen 14.30

und 16.30 Uhr persönlich

sowie telefonisch unter

0851-752510 erreichbar.

Der Seniorenbeirat vertritt

durch Anträge, Anregungen,

Empfehlungen und Stellungnahmen

die Interessen

und Anliegen der älteren

Passauer Bevölkerung. Als

gewähltes Gremium ist er

Ansprechpartner für den

Stadtrat, die Stadtverwaltung

und für Verbände und

Vereine. Vor Entscheidungen

der Stadt, welche den

Seniorenbereich treffen,

wird der überparteilich,

18

überkonfessionell und verbandsunabhängige

Beirat

in den jeweils zuständigen

städtischen Gremien beratend

tätig. Zudem bringt er

sich mit eigenverantwortlich

organisierten städtische

Veranstaltungsprogramm

für Senioren ein. st

Tel.: 08505/918383-0

schustergebaeudetechnik.de


VERMISCHTES

„FAHRRAD“-FAMILIENSONNTAG

IM OBERHAUSMUSEUM

Eine Epoche kommt in Fahrt: Von „Drahteseln“ bis „Stahlrössern“ revolutionierte das 19.

Jahrhundert die Fortbewegung. Man denke nur an den Vorläufer des heutigen Fahrrades,

die 1817 von Karl Freiherr Drais von Sauerbronn entwickelte Laufmaschine. Am Sonntag,

6. Juli 2014, widmet sich der Familiensonntag des OberhausMuseums mit seiner aktuellen

Sonderausstellung „Neue Herren – Neue Zeiten. Passau und das 19. Jahrhundert“ dem Thema

„Fahrrad“. Das Deutsche Fahrradmuseum Bad Brückenau ist an diesem Tag zu Besuch

auf der Veste und hat dabei einen ganzen Fuhrpark an Spaß- und Geschicklichkeitsrädern

für Groß und Klein im Gepäck. Außergewöhnliche Fahrräder, Doppelsitzfahrrad, Mini-

Artistenrad, Pedalos und vieles mehr versprechen im Burghof jede Menge Spaß. Und wer

sich ganz dem Zeitgefühl des 19. Jahrhunderts hingeben will, probiere sich einmal auf dem

Hochrad aus. Weitere Infos unter www.oberhausmuseum.de oder Tel.: 0851/493350. Der

Eintritt beträgt 2,- Euro, Voranmeldung ist nicht erforderlich

st

Steffen Stiller auf dem Hochrad

Foto: privat

reha team Mais informiert

Bandagen

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Nicht nur Tennisspieler und Golfer sind besonderen Gefährdungen

ausgesetzt. Oftmals führen ruckartige Dehnungen zu Mikoverletzungen

im Sehnenansatz. Die Sehnenansätze verhärten und entzünden

sich. Eine Wiederholung diese Traumas führt zur unvollständigen

Ausheilung und damit zu anhaltenden Schmerzen. Bandagen

sorgen durch gezielten Druck für Schmerzlinderung und eine wirkungsvolle

Funktionsverbesserung.

Verbesserungen durch Bandagen von Sani Mais

Ellenbogen-Bandagen

Handgelenk-Bandagen

Ellenbogen-Bandagen

• Epikondylopathien

(z.B. Tennisellenbogen,

Golfellenbogen)

• Artrose/Arthritis

• postoperative und posttraumatische

Reizzustände

• Tendomyophathie

Handgelenk-Bandagen

• Arthralgien

(degenerativ, rheumatisch,

reaktiv)

• Tendovaginitis

• Instabilitätsgefühl

(z.B. bei federnder Elle)

• postoperative und posttraumatische

Reizzustände

Passau – Josef-Großwald-Weg 1 – 0851/988280

Pocking – Berger Straße 2 – 08531/8466

Vilshofen – Aidenbacher Straße 36 – 08541/7204

Osterhofen – Stadtplatz 36 – 09932/400184

Waldkirchen – Schmiedgasse 9 – 08581/910606

Internet: www.rehateammais.de

19


KULTUR

ODYSSEUS AUF DER STADTAUTOBAHN

Drunken Bear haben ihre erste EP veröffentlicht

Foto: Valentin Brandes

Da irrt einer im Auto

durch die Stadt. Was sucht

er? Die bessere Hälfte, sagt

der Text. Sich selbst, so vermeint

man es zwischen den

Zeilen von „Kitchhiking“,

Eröffnungstrack der ersten,

Ende Mai veröffentlichten

EP von Drunken Bear zu

hören. Das aus Rob Boehm

(Gitarre, Gesang), Stefan

Puchberger (Gitarre), Tom

Maluck (Schlagzeug), Kriss

Kremig (Bass) und Phillip

Carstens (Orgel) bestehende

Passauer Quintett nahm

die darauf enthaltenen fünf

Songs im Studio des Musikfördervereins

Passau in

der Tabakfabrik auf. Doch

zurück zur urbanen Autoodyssee:

Vielleicht will da

einer gar nicht ankommen,

sucht die Sehnsucht, zieht

diese fröhliche Ungewissheit

so mancher biographischen

Abbiegespur vor?

Ein Mixtape findet sich im

Handschuhfach: mal zornig,

mal optimistischer Indierock,

der hier und da einige

auf Krawall gebürstete

Bluesskalen von der Leine

lässt. Balladesk im Essenziellen

angekommen („Crucial“),

überwiegt bei den

restlichen Songs („Don’t

Make Any Promise, Lake,

Stranger Song“) wieder das

Zeit bestimmende Ambivalente.

Wenn man es nur mit

vollen Händen zu greifen

versteht, wie Drunken Bear

dies tun, um schlussendlich

bei instrumental vielschichtigem

brüchigem Pathos anzulanden.

Kein schlechter

Hafen für Rockmusik. Die

EP ist vollständig auf www.

drunkenbear.de als Audiostream

zu hören und bei

der Band zu bestellen. Demnächst

sind Drunken Bear

live zu erleben: am 5. Juli

beim Rosa Laub Festival in

Vornbach/Inn sowie am 18.

Juli im Rahmen der Kunstnacht

im Café Museum. st

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unserer Ideengärten in Deching und Hengersberg.

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20


KULTUR

BOOGIE UND CHILLEN

Eröffnung von „Jazz am Russenkai“ im Café Museum. John Lee Sanders spricht über John Lee Hooker

Doppeleröffnung am 28.

Juni. Nach einem Jahr Umbau

infolge schweren Hochwasserschadens

nimmt das

Café Museum in der Bräugasse

wieder seinen normalen

Gastronomiebetrieb auf.

Gleichzeitig beginnen die

Sommerkonzerte der Reihe

„Jazz am Russenkai“. Über

50 Mal Blues bis Modern

Jazz, von Boogie in der ersten

Reihe bis zu Chillen auf

der Kaimauer im Sonnenuntergang.

Alles bei freiem

Eintritt. „Boogie Chillen“,

dieser Song von Bluessänger

und -gitarrist John Lee Hooker

könnte auch als Motto

der drei Konzertabende

zwischen 28. und 30. Juni

dienen. Dann spielen sich

Hookers Tochter Zakiya,

Chris James Produzent sowie

Sänger und Bassist bei

The Natural Four jeweils ab

20 Uhr gemeinsam mit Sessionmusiker

John Lee Sanders

durch das Repertoire John

Lee Hookers. Sanders hat am

ersten Abend die aus Linzer

und Ingolstädter Musikern

bestehende Band Rad Gumbo

dabei. Nicht nur, weil vor

wenigen Tagen ein gemeinsames

Album unweit von

Passau bei PAO Records erschien,

sondern: „Weil John

Lee Hooker und ich nicht

nur den Vornamen, sondern

auch musikalische Wurzeln

und Reisewege teilen. Wir

stammen beide aus Mississippi

(Elvis Presleys Eltern

und Aretha Franklin wohnten

in der Nachbarschaft).

Ich habe mich dann in Louisiana

dem New Orleans

Blues und Zydeco gewidmet,

da lebte er in Detroit.“ Wo

John Lee Hooker sich wenig

um bestehende Verträge mit

Plattenfirmen kümmerte –

er konnte zeitlebens nicht

lesen und schreiben – und

unter allen möglichen Pseudonymen

Aufnahmen veröffentlichte.

John Lee Sanders

lernte derweil Bigband-Arrangement

am University

of North Texas College of

Music. „Mit der One O’Clock

Lab Band holten wir Mitte

der Siebziger eine Grammynominierung.

Dean Parks,

der später die Gitarren auf

Michael Jackson’s ‚Thriller’

spielte, der war mit dabei“.

Persönlich lernten sich die

beiden John Lees aber erst

1977 in Los Angeles kennen,

Sanders spielte als

Sessionmusiker besonders

auf Bluesalben. „Da saß ich

als einziger Weißer in einer

Runde mit B.B.King, John

Lee Hooker, Albert King und

all den anderen Heroen – es

war beinahe wie beim letzten

Abendmahl.“ 1986 spielte

Sanders Klavier auf Hookers

Erfolgsalbum „Jealous“. „Da

war er schon feierlich in die

Blues Hall of Fame aufgenommen

worden, nun folgte

eine Grammynominierung.

Was John Lee Hooker trocken

kommentierte, er habe

doch schon genug Tand im

Regal stehen.“ Es war die

späte, vor allem von Carlos

Santana unterstützte Erfolgsschiene,

des fast 80-jährigen

Hooker zu Beginn der

1990er Jahre. „Die Tourneen

mit ihm damals und die Aufnahmen

zum Album ‚Chill

Out’ mit ihm will ich nicht

missen.“ Vera Lee Hooker

nahm mit knapp 40 Jahren

den Namen „Zakiya“ (die

semitische Wortwurzel verweist

auf „rein“ oder „weise“)

an; ihr Vater setzte sie noch

zu Lebzeiten als Verwalterin

seines Besitzes und der

Rechte an seiner Arbeit ein.

1991 begann sie eine Bühnenkarriere.

Ihr Coach und

Produzent seither ist oben

erwähnter Chris James. Im

Trio mit John Lee Sanders

werden die beiden die Konzerte

am 29. und 30. Juni

bestreiten.

st

Zakiya Hooker oben und John Lee Sanders unten.

Fotos: Reyland Reynald, Tobias Schmidt

21


DAMENTAG

Jeden Dienstag im Juni und Juli

MEXIKANISCHES BUFFET

18. JUNI - MITTWOCH

SURF & TURF

25. JUNI - MITTWOCH

SPANFERKEL UND SALATE

2. JULI - MITTWOCH

FEINES BARBECUE

5. JULI - SAMSTAG

FREIZEIT 1

22

KINO-PROGRAMME

Kino-Programme für Donnerstag 19.06.14 – Mittwoch 25.06.14

Super-Kino-Dienstag: Jeder Tag ist Kino-Tag, aber am Dienstag ist es günstiger!

CINEPLEX PASSAU

Tel.: 0851/9883550 oder 0851/752815 oder 0851/2655

SPECIALS

Mo. (23.06.): 20.15 Uhr

SNEAK PREVIEW

Mi. (25.06.): 20.00 Uhr

LADIES FIRST: GROSSE JUNGS

Mi. (25.06.): 20.40 Uhr

PREVIEW: BESTE CHANCE

NEUSTARTS

Tägl.: 15.25 + 20.30 + 22.40 (Mi. 22.15) Uhr

ABOUT LAST NIGHT

Tägl.: 13.20 Uhr

FLÖCKCHEN - DIE GROSSEN ABENTEUER

DES KLEINEN WEISSEN GORILLAS!

FILMPROGRAMM

Tägl.: 15.30 + 18.00 + 20.00 + 22.30 Uhr – 2. Woche

DAS SCHICKSAL IST

EIN MIESER VERRÄTER

Tägl.: 18.10 + 20.15 + 22.25 Uhr – 4. Woche

MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE in 3D

Tägl.: 19.50 + 22.15 Uhr – 4. Woche

EDGE OF TOMORROW in 3D

Tägl.: 15.10 + 17.40 + 20.10 + 22.40 Uhr – 4. Woche

A MILLION WAYS TO DIE IN THE WEST

Tägl.: 15.35 + 19.45 + 22.30 Uhr – 5. Woche

X-MEN: ZUKUNFT IST

VERGANGENHEIT in 3D

Tägl.: 18.10 + 20.40 (Mi. nicht 20.40) + 22.45 Uhr – 7. Woche

BAD NEIGHBORS

Tägl.: 17.05 + 19.00 + 22.30 Uhr – 3. Woche

BRICK MANSIONS

Tägl.: 18.20 Uhr – 2. Woche

EINMAL HANS MIT SCHARFER SOSSE

Tägl.: 20.10 (außer Mo. + Mi.) Uhr – 6. Woche

GODZILLA in 3D

Tägl.: 17.30 Uhr – 5. Woche

URLAUBSREIF

Tägl.: 17.25 Uhr – 8. Woche

DIE SCHADENFREUNDINNEN

KINDERKINO

Tägl.: 13.20 + 15.00 + 16.40 Uhr – 2. Woche

TINKERBELL UND DIE PIRATENFEE in 3D

Tägl.: 15.00 + 16.40 Uhr – 2. Woche

TINKERBELL UND DIE PIRATENFEE

Tägl.: 13.30 Uhr – 4. Woche

NIX WIE WEG – VOM PLANETEN ERDE

Tägl.: 13.20 Uhr – 5. Woche

DAS MAGISCHE HAUS in 3D

Tägl.: 15.10 Uhr – 5. Woche

DAS MAGISCHE HAUS

Tägl.: 13.20 Uhr – 11. Woche

THE LEGO MOVIE

Tägl.: 15.25 Uhr – 12. Woche

RIO 2 – DSCHUNGELFIEBER in 3D

Tägl.: 13.30 Uhr – 12. Woche

RIO 2 – DSCHUNGELFIEBER

Tägl.: 13.20 Uhr – 16. Woche

BIBI & TINA – DER FILM

Tägl. 13.20 Uhr – 15. Woche

PETTERSSON & FINDUS –

KLEINER QUÄLGEIST,

GROSSE FREUNDSCHAFT

METROPOLIS

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