12 3 + 4 5 + 6 7 + 8 9 10 11 + 12 13

umweltbildung.ogs.de

12 3 + 4 5 + 6 7 + 8 9 10 11 + 12 13

Hallo, ich bin’s !

Gerade hat mich Siebensteinchen gefragt, ob

ich schon von dem tollen Umwelt-Kinder-Tag

gehört habe. Da täte es diesmal um „Luft“

gehen, hat Siebensteinchen gesagt. „Es liegt

was in der LUFT!“ Das find’ ich extra klasse.

Weil ich nämlich ein Rabe bin. Und Raben

fliegen durch die Luft. Mitten durch! Und

wenn die Luft dreckig ist, dann kriege ich

einen Schnabelkrampf beim Fliegen. Oder

ratzeputz noch was viel Schlimmeres! Und

deswegen täte ich mich kümmern. Um die

Luft. Und dass sie sauber bleibt.

Siebensteinchen und der olle Koffer wollen

ganz bestimmt auch Kümmerer sein. Und ihr?

Ihr macht doch auch mit beim Umwelt-

Kinder-Tag? Oder? Na klar!

Euer Rudi

(Rudi Rabe aus Siebenstein vom ZDF)

Umwelt ist nicht irgendwas ‘Abstraktes’,

unter dem man sich eigentlich nichts

Genaues vorstellen kann. Wie sauber die

Luft ist, die wir atmen und wie sich das

Klima weltweit verändert, und wie

ungefährlich der Boden, der uns ernährt,

das hängt von uns allen ab. Und zwar, was

wir mit der Umwelt, jeden Tag, 24

Stunden lang anstellen. Der

Umwelt-Kinder-Tag kann euch dazu

anstoßen aktiv zu werden. Aber auch noch

am Tag danach, und am nächsten,

eigentlich an jedem Tag solltet ihr

verantwortungsvoll und umweltbewusst

handeln.

Gutes Gelingen wünscht

Armin Maiwald

(„Sendung mit der Maus“)

Impressum

Umwelt-Kinder-Tag ag 2004: Aktionsmappe 2004

©BUNDjugend 2004, 1. Auflage

Herausgeberin: Jugend im Bund für Umwelt und

Naturschutz Deutschland e.V. (BUNDjugend),

Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin,

Tel.: 030-275 86 50, Fax: 030-275 86 55

email: umweltkindertag@bund.net

www.umweltkindertag.de

Gedruckt auf 100% Altpapier

Redaktion:

Linda Knauer, Annegret Piecha

(V.i.s.P.)

Weiter

eitere e Autoren:

Katja Grasser,

Julia Schultheiß, Peter Weise, Claudia Grötschel,

Arne Erpenbach

Layout: Annegret Piecha, Linda Knauer,

Peter Weise

Das Bildmaterial stammt von der BUNDjugend,

Carolin Just und Claudia Grötschel.


„Es Liegt was in der LUFT“

Luftikus - „Ahoi liebe Kinder“

1. Kapitel: Bewegte Luft

Frischluft für’s Weltklima - mit der Klimatante

Was sind Jahreszeiten?

Unterschied zwischen Wetter und Klima?

Was ist Klimawandel und Treibhauseffekt?

Klimawandel weltweit?

Was kann ich tun?

Aktionstipps von Luftikus

2. Kapitel: Leben in der Luft

Vögel im Zug

Aktionstipps

3. Kapitel: Leben mit der Luft

Paul will’s wissen

Aktionstipps von Luftikus

Schall und Rauch: Flugzeuge

Aktionstipps von Luftikus

4. Kapitel: Luftkraft

Der stürmische Lothar

Mächtig viel Wind

Es klappert die Mühle...

Windkraft für alle?

Aktionstipps von Luftikus

Allgemeine Aktionstipps

Tipps zum Weiterlesen

Liebe Erwachsene...

Checkliste und Material

Kritikseite

Wer ist die BUNDjugend?

1 + 2

3 - 12

3 + 4

5 + 6

7 + 8

9

10

11 + 12

13 - 15

16

17 - 19

20

21 - 23

24

25 - 27

28

29 - 30

31

32

33 - 35

36

37

38

39

40

II

N

H

A

L

T


Ahoi Ahoi liebe liebe Kinder, Kinder,

sagt mal, habt ihr schon mal Luft gesehen? Ich weiß auch nicht ... Meine

Freunde haben gesagt, ich soll frische Luft schnappen gehen, aber ich kann

sie gar nicht sehen. Wie soll ich sie dann schnappen?

Oh, entschuldigt, ich habe versäumt mich

vorzustellen: Mein Name ist Luftikus.

Meine Freunde sind der Wind, die

Stürme, das Wetter, der Sauerstoff, die

Wolken und viele andere. Der Wind hat

mich heute hierher gewirbelt.

Luft könnt ihr nicht sehen, aber ihr könnt die Luft riechen, hören und fühlen.

Wenn ihr zu Weihnachten backt, könnt ihr schnuppern, wo der

Kuchenduft herkommt. Die Luft trägt kinderleicht Geräusche

kilometerweit. Manchmal könnt ihr den Wind pfeifen hören und ihr

fühlt es, wenn er an euch herumrüttelt.

1

Durch die Luft können wir sprechen, singen und

pfeifen. Wir können Musik machen, wenn wir tief Luft

holen und in eine Trompete blasen. Der Wind bläst

Blätter umher, zerzaust unsere Haare und pustet uns im

Winter kalte Luft ins Gesicht.


Die Vögel fliegen in der Luft umher, schweben über unseren Köpfen. Tiere,

Pflanzen und Menschen atmen die Luft ein.

Die Luft hat viel Gutes: Der Wind ist so schnell und stark,

wenn er über unseren Köpfen hinwegfegt, dass er Strom

erzeugen kann. Wenn sich Windräder in luftiger Höhe drehen,

bringen sie zum Beispiel die Lampe über eurem Kopf zum Leuchten.

Die Luft ist überall, obwohl man sie nicht sieht. Wenn ihr ein Glas mit der

Öffnung nach unten in eine Schüssel voll Wasser drückt, könnt ihr sehen, dass

kein Wasser in das Glas eindringt. Das „leere“ Glas ist nämlich nicht

wirklich leer, es ist mit Luft gefüllt. Das Wasser kann erst in das Glas

eindringen, wenn ihr es leicht schräg halten und die Luft entweichen kann.

Ich halte jetzt mal die Luft an, nur noch eines:

Ich werde euch durch die diesjährige Umwelt-Kinder-Tag-Aktionsmappe

begleiten. Ich schwebe durch die Seiten und gebe euch wertvolle Tipps. Also,

passt auf, wohin mich der Wind pustet.

- Euer Luftikus -

- Euer Luftikus -

P.S.: Wenn ihr eine Aktion zum Umwelt-Kinder-Tag

machen wollt, dann schickt doch die Rückmeldekarte

an die BUNDjugend zurück! Danke!

2


Bewegte Luft

Frischluft für’s Weltklima

Frischluft für’s Weltklima

„Hey Noah, komm doch endlich zu mir ins Wasser. Es ist

doch affenheiß!“ „Mir auch, Susanne, aber ich find`s dufte.

Wir sind doch gestern aus Neuseeland

gekommen. Wenn du genau hier ein

Loch durch die Erdkugel graben

würdest, kämst du in

Neuseeland an.

Da war nichts mit Sommer, Sonne und Baden. Ich konnte in der

klirrenden Kälte Schlitten fahren...ey, na warte...ich spritz dich gleich

voll!“

„Puh, das Plantschen hat gut getan. Sag mal, Noah, warum konntest

du eigentlich auf der anderen Seite der Welt Schneemänner

bauen, während ich hier in der Sonne

geschwitzt habe?“

„Mhm, das ist eine gute Frage. Ich glaub’ das ist

so, weil Deutschland auf der Nordhalbkugel der

Erde liegt und Neuseeland auf der Südhalbkugel.

Wenn bei mir Winter ist, dann ist bei dir

Sommer. Aber warum es Sommer und Winter

gibt, das weiß ich auch nicht.“

3


Bewegte Luft

„Ich war gestern bei meiner Klimatante Karin.“ „Susanne,

was ist denn eine Klimatante?“ „Na, die erforscht das

Klima, deshalb nenn’ ich sie so. Die hat mir jedenfalls

erklärt, warum es Jahreszeiten gibt.“

„Na los, Susanne, erzähl’ schon!“

„Mach’ ich ja. Auf vielen Teilen der Erde wechseln sich Frühling,

Sommer, Herbst und Winter regelmäßig ab. Die Jahreszeiten

kommen zustande, weil eine gedachte Linie zwischen dem Nord- und

Südpol (die Großen nennen sie: die Erdachse) leicht schräg ist.

Warum es Jahreszeiten gibt

Die Erde kreist innerhalb eines Jahres einmal langsam um die Sonne.

Deshalb sind immer verschiedene Länder näher an der

Sonne. Dadurch kommen im Sommer mehr

Licht- und Wärmestrahlen auf Deutschland

als auf Neuseeland, wo gerade Winter ist.“

„Das ist ja mega-spannend“.

4


Bewegte Luft

„He, Noah, siehst du die grauen, düsteren Wolken da

hinten aufziehen? Das Klima ändert sich aber plötzlich.

Komm, lass uns schnell zur Klimatante gehen, die wohnt

gleich hier.“

„ Aber Susanne, nicht das Klima ändert sich, sondern das

Wetter.“ „Was ist denn der

Unterschied zwischen Wetter und Klima, Noah?“ „Naja, das

Wetter bei uns kann sich ständig ändern. Jetzt

im Moment kann es noch so schön sein,

dass man baden gehen könnte.

Doch plötzlich kann zum Beispiel

ein Sturm aufziehen – und das

schönste Badewetter hat sich in

einen Regenguss verwandelt.

Das Wetter ändert sich, weil auf der

Erde Wind weht.

Und Winde entstehen durch die Temperaturunterschiede auf der ganzen

Welt. Wenn wir unser Wetter jetzt mehrere Jahrzehnte lang beobachten

und immer alles aufschreiben, dann können wir ausrechnen, ob sich unser

Klima ändert.“ „Ach und das macht meine Klimatante,

stimmt’s, Noah ?

5


Bewegte Luft

Und die muss dabei auch ziemlich viele Einflüsse der Erde auf

das Klima beachten.“ „Ja, ich glaub’ schon. Aber was genau

Klima ist, weiß ich auch nicht. Fragen wir doch einfach deine

Klimatante.“

„Hallo Susanne, das ist ja schön, dass ihr mich besucht. Setzt

euch doch zu mir. Wollt ihr ‘nen Apfelsaft?“ „ Au ja, Du,

Klimatante Karin, Noah und ich haben uns gerade gefragt, was

Klima ist?“

„Mit dem Klima beschäftige ich mich jeden Tag. Also, wenn die

ausgerechneten Wetterwerte über einen bestimmten Zeitraum gleich

bleiben, heißt das Klima. Überall auf der Erde ist das Klima anders.

Das sind die verschiedenen Klimazonen.

Die Wüste hat zum Beispiel ein heißes, trockenes

Klima und es regnet kaum. Wenn wir am Nordpol

wären, müßten wir uns immer ganz dick anziehen.

Da ist es nämlich immer kalt und es gibt

dort ganz viel Eis und Schnee.

6


Bewegte Luft

„Ist das Klima denn immer gleich, Klimatante?“

„Noah, solange es unsere Erde gibt, hat sich das Klima

schon ziemlich oft geändert. Wir hatten zum Beispiel auch

schon Eiszeiten. Da waren dann Teile vom Planet Erde mit

einer dicken Eisschicht bedeckt. Das waren jedoch ganz

normale Veränderungen.

Allerdings haben meine Kollegen, die Klimaforscher, festgestellt, dass

sich in nächster Zeit die Erde um 1°-2° Celsius erwärmen wird. Das hört

sich jetzt vielleicht nicht sehr viel an, aber die Umwelt verändert sich

dadurch stark. Temperaturveränderungen hat es zwar schon öfter

gegeben, aber noch nie so schnell.“

„Hat der Mensch was damit zu tun, Klimatante?“

„Seit ungefähr 150 Jahren hat der Mensch viele

Wälder abgeholzt, Fabriken gebaut und ziemlich

viele Menschen fahren mit Ihren Autos durch

die Städte.

7


Bewegte Luft

So entstehen giftige Gase wie Ozon, Kohlendioxid (CO 2

)

oder Methan. Durch die vielen Abgase der Menschen

wird verhindert, dass überschüssige Wärme von unserem

Planeten Erde an den Weltraum abgegeben wird.

Der Treibhauseffekt

Deswegen wird es auf der Erde langsam immer wärmer. Wir

nennen das den künstlichen Treibhauseffekt, weil sich die Welt

wie in einem Treibhaus immer weiter aufheizt. Zusätzlich ist der

Boden zubetoniert, weil wir so viele Städte und Straßen bauen.

Deshalb kann das Regenwasser nicht mehr in den Boden sickern,

um dort gespeichert zu werden.

Der Wasserkreislauf an diesen Orten gerät dadurch ganz schön

durcheinander und deswegen gibt es auch manchmal große

Überschwemmungen.

8


Bewegte Luft

„Ändert sich das Klima nur hier bei uns, Klimatante?“

„Im Gegenteil, Susanne: auch wenn die Menschen nur in

einem Land die Luft verschmutzen würden, dann hätte das

trotzdem Auswirkungen auf alle anderen Länder.

Der Südpol zum Beispiel, da wo die Pinguine auf dem

Eis wohnen, schmilzt, weil es immer wärmer wird.

Dieses Schmelzwasser könnte bald einen Teil von

Holland überschwemmen. Die Menschen

müßten dann weiter ins Land ziehen.

Manche Menschen freuen sich, dass es wärmer wird. Und sie in

Deutschland vielleicht Mangos ernten könnten. Aber sie vergessen,

dass es dann weniger regnet. Dadurch wird es trockener und es

entstehen mehr Wüsten.

„Aber das geht doch nicht, hilft denn

keiner dem Klima?“ „Ja, Noah, die

Politiker aller Welt haben

beschlossen, etwas gegen den

Treibhauseffekt zu tun. In mehreren

Beschlüssen steht, dass jeder Mensch C0 2

reduzieren muss, damit es der

Umwelt besser geht. Aber so ganz eingehalten haben es alle nicht.

Deutschland und einige andere Länder müssen noch mehr C0 2

einsparen.“

9


Bewegte Luft

„Hey Noah, lass uns dem armen Klima helfen!“ „Au ja,

Susanne, wir können nachher mit dem Fahrrad zu Frederik

fahren. Wenn deine Mutter uns nicht mit dem Auto fährt,

verschmutzen wir auch nicht die Luft.“

„Das ist eine gute Idee, Kinder. Ihr könnt auch immer das Licht

ausmachen, wenn ihr es nicht braucht

und Strom sparen. Oder ihr könnt mit

euren Freunden Bäume pflanzen, weil

die Blätter das C0 2

aufnehmen.“

„Ihr könnt auch noch anders dem

Klima helfen, in dem ihr eine tolle Aktion macht. Jetzt, wo ihr so viel

über die bewegte Luft um euch herum wisst.“

„Susanne, lass uns gleich loslegen!“

„Tschüß, Klimatante, und Danke, dass du uns

so viel erzählt hast und danke für den leckeren

Saft.“ „Macht’s gut, ihr zwei Rabauken, und viel

Spaß beim Dampf machen für mehr frische Luft.“

Ende

Ende

10


Bewegte Luft

Eigenes Treibhaus

Eigenes Treibhaus

Wollt ihr mal im Kleinen spüren, was das mit

dem Treibhauseffekt auf sich hat? Dann baut euch

doch ein Treibhaus. Ihr könnt einfach vier oder fünf lange Holzstäbe

aufstellen. Die könnt ihr mit durchsichtiger Folie umspannen.

Wenn dann die Sonne drauf scheint, wird es ganz warm

und die Luft kann nicht raus. Stellt doch euer

Treibhaus auf einen Marktplatz. Ihr könnt dort

eine Ausstellung machen, bei der ihr die

Veränderungen des Klimas von früher zu heute

darstellt. Oder ihr baut dort eine Wetterstation

auf.

Schal-und- Schal-und- Handschuh-Sommer-Demo

Wollt ihr eine stürmische Aktion für das arme Klima machen? Und

ausserdem noch Dampf machen? Dann schnappt euch doch einfach eure

dicken Schals und Handschuhe und demonstriert gegen die

Veränderungen des Klimas.

11


Baumpatenschaft

Bewegte Luft

Pflanzt ein paar Bäume und übernehmt die Sauerstoffpatenschaft für sie.

Sprecht dazu mit einer Gärtnerei oder Baumschule, mit ein bisschen

Glück bekommt ihr auch einen Baum geschenkt. Die Blätter von den

Bäumen nehmen das C0 2

auf und wandeln es in Sauerstoff

um. Eure Bäume könnt ihr auch nach dem Umwelt-

Kinder-Tag gemeinsam pflegen. Damit ihr mehr

Frischluft einatmet.

Schafft grüne Flächen in der Stadt

Schafft grüne Flächen in der Stadt

Wie ihr ja wisst, sind betonierte (versiegelte) Böden

ganz schlecht für den Wasserkreislauf. Fragt doch mal in der

Schule oder im Rathaus, ob Ihr auf dem Schulhof oder in eurer Stadt

ein Stück Boden entsiegeln dürft. Nehmt dazu eine Spitzhacke (lasst

euch von starken Menschen helfen) und legt den Boden frei, so dass der

Regen wieder versickern kann. Pflanzt danach einen Baum oder legt eine

Wildblumenwiese an. Auch die Tiere freuen sich über einen neuen

Lebensraum!

12


Leben in der Luft

Vögel Vögel im im Zug

Zug

Sicher habt ihr auch schon bemerkt, dass man seit

kurzer Zeit wieder dem Zwitschern, Piepen und

Trällern vieler Vogelarten lauschen kann. Und wofür ist

das ein sicheres Zeichen?

Genau, viele Vögel sind aus dem Süden zurückgekehrt.

Dort haben die Zugvögel den Winter verbracht, um der

Kälte in Deutschland zu entfliehen.

Nun sind sie zurück und läuten den Frühling ein!

Allerdings mussten viele unserer Zugvögel auf Ihrer Reise gefährliche

Abenteuer bestehen. Und an den meisten Gefahren ist der Mensch

Schuld, weil er in die Natur eingreift.

Auch den Vögel stinkt, wie allen anderen Lebewesen,

dass die Autos so viele Abgase produzieren und

so viel Lärm machen. Denn natürlich läßt es

sich angenehmer leben, wenn die Luft sauber

ist und es keinen Krach gibt.

13


Leben in der Luft

Aber es gibt auch lebensbedrohliche Gefahren für

Vögel, die durch Menschen verursacht werden:

So können Vögel in der Luft mit Flugzeugen

zusammenstoßen. Dass dabei der kleine Vogel gegen

das große Flugzeug keine Chance hat, ist ja wohl klar.

Und da der Flugverkehr immer mehr wird, kann so

etwas auch immer öfter passieren.

Auch durch Bauwerke des Menschen sind Vögel heute

gefährdet: Für den Storch oder andere Vögel sind

beispielsweise Stromleitungen ein lebensgefährliches Hindernis.

Sie können mit ihren langen Flügeln an den Leitungen oder

Strommasten hängen bleiben und sich dabei schwer verletzen.

14


Leben in der Luft

Windräder sind ebenfalls manchmal gefährlich: Denn auch

hier können sich Vögel verletzen. Außerdem vertreiben solche

Räder schreckhafte Vögel aus ihrem natürlichen

Lebensraum.

Dabei sind Windräder ja eigentlich sehr gut für

die Umwelt, da sie umweltfreundlich Energie

erzeugen. Aber lest dazu doch im Kapitel

„Luftkraft“ weiter.

Leider sind das noch nicht alle Gefahren, die Vögel auf Ihrer Reise

bestehen müssen. In Südeuropa werden kleine Zugvögel wie

Finken, Stare, Lerchen gejagd, um dann im Kochtopf zu landen. Ihr

seht, obwohl die Vögel so unbeschwert und frei wirken, wenn sie

durch die Lüfte schweben, gibt es auch für sie viele Gefahren in

der Luft.

Doch ihr könnt was tun, um auf die Lage der Vögel aufmerksam zu

machen. Schaut doch mal, welche Aktionstipps Luftikus hat.

15


Vogeldemo

Vogeldemo

Verkleidet Euch als Vögel und

veranstaltet eine Demo, zum Beispiel auf

einer viel befahrenen Kreuzung. Außerdem

könnt ihr mit selbst gebastelten Windspielen zeigen,

dass der Wind tolle Geräusche macht, viel schönere als der

Autolärm. Hängt dazu verschieden lange Bambus– oder Metallrohre

Leben in der Luft

nebeneinander auf. Wenn dann der Wind durchbläst, entstehen tolle Melodien.

Vogelausstellung

Vogelausstellung

Beobachtet die Vögel bei ihren Flügen und haltet

eure Entdeckungen auf einem Plakat fest. Danach

könnt ihr eine Ausstellung organisieren, in der ihr

den Menschen zeigt, dass Zugvögel auf ihren

Reisen ganz bestimmte Lebensräume brauchen.

Und vielleicht könnt ihr euch ja sogar dafür stark

machen, dass diese Gebiete geschützt werden.

Platz da für

unsere Vögel !

Nisthilfen Nisthilfen und und Insektentankstellen

Nicht vergessen, dass auch Insekten und Fledermäuse in der Luft leben.

Die freuen sich sicherlich, wenn ihr denen auch helft! Ihr könnt Nistkästen für

Fledermäuse bauen oder Nisthilfen für Wildbienen basteln, Infos bekommt ihr

von der BUNDjugend. Oder ihr legt „Insekten-Tankstellen“ an.

Das sind Beete mit vielen Blumen, an denen Schmetterlinge und

Co. ihre Nektarreserven wieder auftanken können.

16


Paul Paul will’s will’s wissen

wissen

Leben mit der Luft

Wie jeden Morgen ist Paul mit seinem Rad unterwegs zur

Schule. Jeden Tag erreicht er nach einem Waldstück die

stark befahrene Hauptstraße seines Orts. „Wenn doch

alle Leute wie ich morgens das Rad nehmen würden“,

denkt er sich und düst an den Autos vorbei.

Denn die stehen im Gegensatz zu ihm im Stau und verdrecken

mit ihren laufenden Motoren die Luft. „Aber was

passiert da eigentlich, wenn die Autos ihre

Abgase in die Luft blasen?“, überlegt Paul.

Da kommt Luftikus herbeigeweht und kann Pauls

Frage auch gleich beantworten: „Wenn ein Auto fährt,

verbrennt sein Motor Benzin oder Dieselöl. Dabei wird ein Gemisch aus

vielen Gasen freigesetzt. Je schneller ein Auto fährt, desto stärker ist der

Ausstoß an Abgasen.“

Pfui, das ist ja eine eklige Vorstellung, aus all diesen Autos strömen jetzt diese

Gase. „Warum müssen auch alle Menschen mit dem Auto fahren? “, fragt

sich Paul.

17


Leben mit der Luft

„Und warum sitzen immer nur zwei Personen in den Autos? Wäre der

Umwelt nicht schon sehr damit geholfen, wenn in jedem Auto so viele

Personen sitzen, wie Platz ist? Dann wären die Straßen doch sicher

leerer. Es wäre auch nicht mehr so viel Lärm und die Fahrräder und

Fußgänger hätten viel mehr Platz!“

„Ja, da hast du Recht! Fast jeder Erwachsene in

Deutschland besitzt heute ein Auto und fährt damit

meistens allein. Würden die Menschen Fahrgemeinschaften

bilden, könnten wir die 26000 Atemzüge,

die der Mensch am Tag macht, viel mehr genießen und die

Straßen wären längst nicht mehr so voll gestopft.“

„Das sind ja erstaunliche Tatsachen“

denkt Paul. Da fällt ihm noch was ein.

„Du sag’ mal Luftikus, wie ist das

eigentlich mit dem Ozonloch?

Hat das auch was mit dem

Autoverkehr zu tun?“

„Gute Frage, Paul! Das mit dem Ozonloch ist ziemlich kompliziert.

Ozon ist ein unsichtbares Gas, das wie ein Schutzschild in der so

genannten Erdatmosphäre hoch oben in der Luft vorkommt und

gefährliche Sonnenstrahlen abhält.

18


Leben mit der Luft

Diese Strahlen bräunen unsere Haut, aber

zu viel davon ist nicht gut für uns. An der

Entstehung des Ozonlochs ist der Mensch vor

allem durch die Benutzung von so genanntem

FCKW schuld.

FCKW wurde bei uns früher in Spraydosen verwendet und ist

mittlerweile verboten, weil es die Ozonschicht schädigt. Doch leider wird

von einigen Ländern noch immer FCKW produziert.

Dieses giftige Gas steigt nach oben zu unserer Ozonschicht und greift diese an.

Somit bildet sich ein Loch und das nennt man Ozonloch. Die gute Schutzschicht

Ozon in der Erdatmosphäre wird zerstört.

Auch auf Straßen entsteht Ozon. Nämlich immer dann,

wenn Sonne auf die Giftstoffe in den Abgasen der

Autos scheint. Am Boden allerdings ist Ozon sehr

schädlich. Denn dadurch können die Menschen

tränende Augen oder Probleme beim Atmen

bekommen. Also gar nicht gesund für

die Menschen!“

„Ob die Menschen das alles wissen? Ich

finde, da muss man was tun“, sagt Paul

entschlossen. „Mit einer stürmischen Aktion werde ich mit

meinen Freunden was dagegen tun, dass die Menschen so unachtsam

mit unserer Luft umgehen.“

19

Ende

Ende


Fahrradfahren macht Laune !

Fahrradfahren macht Laune !

Fragt die Polizei in eurem Ort, ob sie mit euch eine

Verkehrsralley durchführt. Ihr könnt allen, die mit dem

Fahrrad unterwegs sind, eine Urkunde überreichen. Oder ihr

bastelt ihnen Windräder, weil sie nicht die Luft verschmutzen.

Ohne Ohne Auto Auto geht’s auch auch !!

Leben mit der Luft

Organisiert Fahrgemeinschaften in eurer Klasse oder sogar in der ganzen

Schule! Fragt nach, wer noch Platz im Auto hat und wer mitfahren kann - zur

Schule, zur Theater-AG oder zum Sporttraining. Ganz spannend wird’s, wenn

ihr einen autofreien Schultag plant, an dem alle das Auto stehen lassen.

Straßentheater Luktikus Luftikus !!

An so einem autofreien Tag könnt ihr draußen ein Kinderfest veranstalten! Platz ist jetzt

genug da, denn die Straße oder der Parkplatz ist ja leer! Fragt eure Lehrerin, ob sie

euch dabei helfen können. Vielleicht spielt ihr ja sogar Straßentheater und erzählt in

eurem Stück von der Stadt Leckerluft, in der Kinder auf allen Straßen spielen können,

weil die Autos unter der Erde fahren.

Mit Mit Bus Bus und und Bahn Bahn

Unterstützt einen Tag lang die öffentlichen Verkehrsmittel in eurer

Stadt. Dankt den Fahrgästen, die schon damit fahren - zum Beispiel

mit einer Blume oder selbst gebackenen Keksen. Und Autofahrern

könnt ihr ja die Abgase in Luftballons überreichen (lasst euch da von

einem Erwachsenen helfen!).

20


Leben mit der Luft

Schall Schall und und Rauch: Rauch: Flugzeuge

Flugzeuge

Dünne weiße Streifen, die den blauen Himmel zerschneiden.

Vielleicht könnt ihr noch ein dumpfes Pfeifen und Grollen

hören, das von dem winzigen Silberpfeil stammt. Das habt

ihr bestimmt schon öfter beobachtet:

Flugzeuge, die über den Himmel ziehen.

Diese Flugzeuge sind voller Menschen, die schnell um

die halbe Welt reisen wollen. 300 Menschen passen in

eine große Maschine! Die einen fliegen in den Urlaub, die anderen haben

„wichtige Geschäfte“ in anderen Kontinenten zu erledigen und wieder

andere fliegen Freunde und Verwandte besuchen. Und für alle soll es

möglichst schnell gehen.

Doch die Flugzeuge haben eine Schattenseite: So schnell sie

um die Welt flitzen, so schlecht sind sie auch für

unsere Umwelt. Wie Autos brauchen auch

Flugzeuge einen Treibstoff. Bei Autos sind das

Benzin oder Diesel – und Flugzeuge

tanken „Kerosin“, um in

schwindelnde Höhen zu gelangen.

21


Leben mit der Luft

Das Kerosin wird in den Düsen der Flieger verbrannt, und dabei

entsteht ein Gas, das Kohlendioxid (C0 2

) heißt. Das kommt auch

aus dem Auspuff eines ganz normalen Autos und richtet großen

Schaden in der Umwelt an.

C0 2

Kohlendioxid (C0 2

) ist ein natürliches Gas. Es

entsteht zum Beispiel, wenn Menschen und Tiere

atmen und wenn Holz und Öl verbrannt werden.

Das C0 2

wird von Bäumen und großen Gewässern

wieder „eingefangen“ und in Sauerstoff

umgewandelt.

Um Autos zum Fahren und Flugzeuge zum Fliegen zu bringen, muss ein

Treibstoff verbrannt werden. Dabei entstehen riesige Mengen an C0 2

, die

nicht mehr einfach „eingefangen“ werden können. Die steigen langsam

in den Himmel und richten in der Atmosphäre großen

Schaden an.

Vielleicht habt ihr schon mal gehört, dass es

immer wärmer wird: Das C0 2

oben in der

Atmosphäre ist zum großen Teil daran „schuld“,

dass die Erde sich aufheizt.

22


Leben mit der Luft

Die weißen Streifen, die Flugzeuge hinter sich herziehen, heißen übrigens

„Kondensstreifen“. Eigentlich sind das lauter kleine gefrorene

Wassertröpfchen, aber auch die sind sehr schädlich, weil sie nicht einfach

verschwinden, sondern zusammen mit den anderen „Kondensstreifen“ vieler

Flugzeuge dünne Wolken bilden.

Solche Schleier bleiben dann jahrelang am Himmel und führen auch dazu, dass

sich die Luft auf der Erde aufheizt. Und warum das gefährlich ist, könnt ihr

im Kapitel „Bewegte Luft“ nachlesen.

23

Billig, Billig, Billig!

Billig!

Früher war Fliegen sehr teuer und die Menschen sind deshalb nur selten

und nur sehr weite Strecken in andere Länder und Kontinente geflogen.

Aber um zum Beispiel von Berlin nach München zu kommen, sind viele Leute

mit dem Zug gefahren. Doch seit ein paar Jahren kann man Flug-

Fahrscheine viel billiger kaufen, manchmal billiger als einen Zug-Fahrschein.


Leben mit der Luft

Deshalb wird Fliegen ganz normal wie Zug fahren. Dass das schlecht

für die Umwelt und unsere Atmosphäre ist, interessiert viele

Menschen dabei nicht. Das Wort Atmosphäre kommt aus dem

Griechischen und bedeutet ungefähr so etwas wie Dampfkugel. Die

Atmosphäre der Erde ist also eine Lufthülle, die uns vor zu starker

Sonneneinstrahlung schützt.

Und Und was was könnt könnt ihr ihr tun?

tun?

Vielleicht wohnt euer Opa auch weit weg. Wenn ihr ihn besuchen

wollt, dann fahrt einfach mit dem Zug. So helft ihr der Umwelt

und könnt außerdem die Landschaft genießen, die an eurem

Zugfenster vorbeirauscht.

Erzählt doch auch euren Eltern und Geschwistern, dass Zug

fahren viel besser für die Umwelt ist. Vielleicht plant ihr sogar

euren nächsten Familienurlaub mit: Dann könnt ihr mit überlegen,

wohin ihr fahrt und wie ihr dort hin kommt.

Mit Mit der der Bahn Bahn fahrn fahrn ist ist dufte dufte

Unterstützt einen Tag lang die Bahnfahrer in eurer Stadt! Belohnt die

Fahrgäste, die in Deutschland mit der Bahn fahren, anstatt in den Flieger zu

steigen! Interviewt dafür die Menschen am Bahnhof und schenkt den

Reisenden als Dank für die Bahnbenutzung selbst gebastelte Windräder. Oder

ihr singt ihnen zum Dank euer selbst getextetes Lied „Bahnfahren ist dufte“...

24


Der Der stürmische stürmische Lothar!

Lothar!

Luftkraft

Gestatten, ich bin Lothar – ein ausgewachsener Sturm. Den

Namen haben mir die Menschen gegeben, weil ich so groß und

stark bin. Und weil ich schon lange herumwehe, habe ich viele

spannnende Dinge erlebt.

Alles fing im Frühjahr an, als ich als

laues Lüftchen geboren wurde. Klein,

aber schon kräftig, spielte ich direkt

Postbote für Buchen und Löwenzahn. Mann,

die waren mir vielleicht dankbar! Für mich war es ja total

einfach, die Blütenpollen von einer Pflanze zur nächsten zu bringen oder den

Samen vom Löwenzahn vor mir her zu pusten. Die Pflanzen aber wären ohne

mich nie so weit herum gekommen.

25

Ich strich noch eine Weile über die Felder und kam so ans

Meer. Die Menschen, denen ich ins Gesicht wehte, nannten

mich jetzt steife Brise. Sie freuten sich,

dass ich ihre Segelboote über das

Wasser blies. Die Kinder am

Strand ließen bunte Drachen

steigen, als ich vorbei rauschte.


Luftkraft

Und dann half ich ein paar Wind-Freunden, die gerade dabei

waren, eine Sanddüne weg zu wehen. Ganz schön

anstrengend, so viel Sand durch die Gegend zu tragen.

Aber ich will mich nicht beschweren, denn meine

afrikanischen Verwandten machen das täglich in der

Saharawüste. Manchmal sind sie auch etwas zu eifrig

und wehen den Sand bis ins Meer oder bis zu uns.

Nach so viel Arbeit zog es mich zurück in die Stadt, im Gepäck viel kalte

Meeresluft. Als ich um die Häuser zog, atmeten die Menschen auf: Ah,

frischer Wind. Natürlich konnte ich nicht um jedes Haus ziehen, denn in

der Stadt ist es ziemlich eng. In einigen Städten ging das einfacher, denn

dort hatte ich so eine Art Einflugschneise, durch die ich bis zum

Marktplatz rauschen konnte.

Als ich wieder aus der Stadt wehte, im Gepäck diesmal

warme Luft, spielte ich mit den Windrädern und

drehte sie ordentlich im Kreis. Dann schnappte

ich mir dunkle Wolken und schüttelte sie

kräftig durch, bis sie ihre

Regentropfen fallen ließen.

26


Luftkraft

Mittlerweile war es Herbst und ich stürmte zu den Wäldern,

weil ich durch die Bäume rauschen wollte. Naja, und da hatte ich

wohl zu sehr aufgedreht, denn dabei sind alle Bäume umgefallen.

Die Menschen waren ganz erschrocken und nannten mich jetzt

Lothar, den Sturm oder sogar Orkan.

Dabei waren die Menschen nicht unschuldig an dem Unfall. Denn sie haben nur

Bäume wie Fichten angepflanzt, die keine tiefen Wurzeln haben, mit denen sie

sich im Boden festhalten können. Deshalb sind gleich alle Bäume umgefallen.

Nun, das ist schon eine Weile her. Ich bin viel ruhiger geworden und ziehen

mit den Zugvögeln um die Welt. Und die Menschen, die haben auch was

gelernt und pflanzen jetzt Wälder mit verschiedenen

Baumarten. Und wenn ihr meine Meinung wissen wollt:

Solche Wälder sind auch viel schöner zum

Durchrauschen...

Ende

Ende

27


Luftkraft

Mächtig viel viel Wind!

Wind!

Habt ihr schon mal die Luft aus einem Luftballon entweichen

lassen? Man kann damit Furzgeräusche machen und sogar

Kerzen auspusten. Es ist fast ein kleiner Sturm. Und wenn

ihr den Luftballon loslasst, fliegt er wie eine Rakete fort. All

das liegt an der Kraft, die im Luftballon ist, weil ihr in vorher

aufgepustet habt. Das ist der Druck.

Auch Wind hat Kraft. Das könnt ihr spüren, wenn ihr einen Drachen an

seiner Schnur haltet. Oder wenn ihr Fahrrad fahrt und euch der Wind

entgegen bläst. Wind und Wetter entstehen fast wie bei eurem Luftballon.

Wind weht zwischen Orten, an denen unterschiedlicher Druck herrscht. Auf

einer Wetterkarte könnt ihr diese Hoch- und Tiefdruckgebiete sehen. Der

dazwischen entstehende Wind hat große Kraft. Auch wenn er langsam weht,

kann er Staub aus der Wüste oder Regen vom Meer mitbringen.

Die Windkraft kann man mit Windrädern nutzen. Wenn der Wind ein

großes Windrad bewegt, kann man damit Strom gewinnen. Ein

Windrad funktioniert wie ein Fahrraddynamo: wenn sich das Rad

dreht, arbeitet der Dynamo und bei uns brennt das Licht.

Wenn ein Wind zum Sturm wird, kann er sogar Bäume ausreißen. Aber

die meisten Winde sind für vieles gut: Vögel und die Samen von Pflanzen

segeln auf ihnen um die ganze Welt, Segelschiffe über das Meer. Stellt

euch mal eine Welt ohne Wind vor! Ihr werdet merken: ohne Wind geht

es nicht.

28


Es Es klappert klappert die die Mühle...

Mühle...

Luftkraft

Vor langer Zeit gab es in Mühldorf eine Windmühle. Auf

einem Hügel stand sie, mit großen Flügeln ganz aus Holz, mit

Segeltuch bespannt. Sie gehörte der Familie Müller.

Zwar wehte der Wind nicht immer in Mühldorf, aber

wenn er wehte, dann drehte er einen riesigen

Mühlstein. Der Müller im Nachbardorf hatte eine

Wassermühle an einem Bach. Die drehte sich immer,

aber hatte nur einen kleinen Mühlstein.

Die Bauern aus der ganzen Umgebung brachten den

Müllers ihr Korn in die Mühle. Großvater Müller

machte den Preis fest, die Söhne schütten das Korn

auf den Mühlstein und der Vater füllte das fein

gemahlene Mehl ab. Von jeden Zentner Mehl bekamen

die Müllers einen Anteil des Gewinns.

Irgendwann wurde die Windmühle nicht mehr benutzt. Maschinen,

die mit einem Motor oder Strom funktionieren, haben damals das

Mahlen übernommen. Der Urenkel des alten Herrn Müller

verkaufte die Mühle an ein Freilichtmuseum, wo man sie jetzt

besichtigen kann.

29


Luftkraft

Heute stehen auf dem Hügel drei Windräder. Diese gehören

den Ur-ur-urenkeln der Familie Müller. Frau Müller gehören

noch zwei weitere Windräder im Nachbardorf. Die sind fast

100 Meter hoch. Und jeder Flügel des Rotors ist 15 Meter lang

– so lang wie ein Pottwal!

Der Wind dreht die mächtigen Rotoren und im Inneren

des Windrads erzeugt ein Dynamo aus der Bewegung

Strom. Jedes Windrad hat einen Anschluss an das

Stromnetz. Und für eine bestimmte Menge Strom

bekommen die Müllers auch heute wieder einen Anteil.

Weil der Wind nicht immer weht, läuft der Windstrom im

Sromnetz mit anderem Strom zusammen. Wenn die Windmühlen

in Mühldorf still stehen, drehen sich vielleicht weit fort an der

Küste die Windräder. Und im Schwarzwald scheint auf die

Solaranlage der Maiers die Sonne.

In der Biogasanlage von Herrn Zehntbauer wird eine Ladung Kuhdung

verarbeitet. Die Müllers aus Mühldorf jedenfalls versorgen ihr Haus

in Mühldorf mit Naturstrom. Und die Nachbarn gleich mit. Das ist

zwar heute noch ein bisschen teurer als Strom aus Kohle, aber

deshalb verbrauchen sie einfach ein bisschen weniger.

Und Wind weht schließlich immer irgendwo.

Ende

Ende

30


Windkraft für alle?

Windkraft für alle?

Luftkraft

Ihr wisst es sicher: aus Wind kann man Strom machen! Das

geht zwar auch mit Erdöl, Gas und Kohle, aber deren Vorräte

auf der Erde sind irgendwann verbraucht – so wie eine Kerze,

die abgebrannt ist. Beim Wind ist es anders, der weht immer.

Und dabei entstehen auch keine Abgase, die schlecht für das

Klima sind.

Also, warum steht nicht vor jedem Haus ein Windrad? Weil nicht überall genug

Wind weht, um eine Windkraftanlage anzutreiben. Und weil so ein Windrad

beim Drehen Geräusche macht. Das kann auf Dauer ganz schön stören.

Deshalb werden Windräder auch nicht in der Nähe von

Häusern gebaut. Trotzdem habt ihr gute Chancen, ein

Windrad zu finden, denn davon gibt’s in Deutschland

mittlerweile über 15.000 Stück. Die können bis zu 130

Meter hoch sein, denn in der Höhe weht mehr Wind.

Manche Menschen stört es, dass so viele große Windräder in der

Landschaft herum stehen. Aber auch Tiere und Pflanzen können

dadurch gestört werden. Zugvögel machen zum Beispiel einen Bogen

um Windräder und andere Vögel brüten nicht in deren Nähe.

31

Wenn alles voller Windräder wäre, hätten solche Tiere keinen Platz mehr

zum Rasten oder Brüten. Deshalb werden zum Beispiel in Naturschutzgebieten,

in denen seltene Tier und Pflanzen leben, auch keine

Windräder gebaut.


Freie Freie Fahrt Fahrt für für Stadtwinde

Stadtwinde

Im Sommer ist oft dicke Luft in der Stadt.

Damit kühle Winde hier für Frischluft-

Nachschub sorgen können, brauchen sie

„Einflugschneisen“ - also Wege in die Stadt, die nicht

von Gebäuden verstellt werden. In jeder Stadt gibt es solche

Gebiete, und es ist wichtig, dass diese erhalten bleiben. Findet heraus, wo

solche Gebiete sind und wie sie erhalten werden können. Ihr könnt zum

Beispiel bei der Stadtverwaltung nachfragen, ob die Bescheid wissen. Oder ihr

fragt einen Umweltschutzverein vor Ort. Die helfen euch bestimmt weiter!

Luftkraft

Spart Spart Energie Energie wie wie noch noch nie

nie

Indem ihr weniger Energie verbraucht, helft ihr auch dem Klima.

Ihr könnt zum Beispiel elektrische Geräte so ausschalten, dass das rote

Lämpchen nicht mehr leuchtet, beim Lüften Fenster auf und Heizung aus,

das Licht ausmachen, wenn ihr den Raum verlasst und noch viel mehr.

Gründet eine Stromspar-AG an eurer Schule, die untersucht, wo in

eurem Schulgebäude noch Strom gespart werden kann.

Ökostrom Ökostrom an an der der Schule

Schule

Wie wär’s wenn ihr an eurer Schule Strom aus Windenergie verwendet?

Dafür gibt es besondere Ökostromanbieter, die euch mit umweltfreundlichem

Strom aus Wind und Sonne versorgen. Sprecht am besten mal mit euerem

Direktor. Damit unterstützt ihr, dass immer weniger Menschen Strom aus

Atomkraft- und Heizkraftwerken nutzen. Ihr könnt ja schon mal symbolisch

mit dem Abschalten anfangen. Baut kleine Atomkraftwerke aus Kuchen

und Schokoküssen nach. Indem ihr diese gemeinsam mit Lehrern

und anderen Menschen aufesst, schaltet ihr sie symbolisch ab.

32


Wichtig

Wichtig

Allgemein

Wenn ihr vorhabt, eure Aktion auf Straßen

oder öffentlichen Plätzen zu veranstalten,

müsst ihr vorher immer das Ordnungsamt

fragen und eure Aktion anmelden.

Am besten ihr fragt einen Erwachsenen, ob er euch

dabei hilft und euch auch am Umwelt-Kinder-Tag

begleitet. Auch wenn ihr für eure Aktion Strom

braucht, ist es wichtig, dass ein Erwachsener dabei

ist und ein Auge darauf hat. Desto mehr könnt ihr

euch auf eure Aktion konzentrieren und Spaß

haben!

Werbung Werbung machen!!!!

machen!!!!

Entwerft Plakate, die ihr dann beim Bäcker, in der Schule oder in der Bücherei

aufhängen könnt. Beschreibt auf dem Plakat kurz eure Aktion.

Wann und wo ist hier natürlich wir ganz wichtig. Findet eure Aktion an einem

öffentlichen Platz, wie der Fußgängerzone oder dem Markt statt, dann

verteilt noch kurz vorher Handzettel, auf denen steht was ihr macht und wo

das statt findet. So haben noch mehr Leute die Chance, an eurer Aktion teil

zu nehmen.

33


Aktionsmaterial

Aktionsmaterial

Sicher benötigt ihr für eure Aktion viele

Materialien, wie Farben, Pinsel, Plakate und

vieles mehr. Und das kostet meist eine Menge

Geld. Lasst euch davon nicht abschrecken,

denn es gibt auch Möglichkeiten, ohne viel

Geld eine tolle Aktion auf die Beine zu stellen.

Fragt einfach mal bei kleineren Geschäften, ob diese euch mit ein

paar geschenkten Sachen unterstützen. Vor allem Reste, die nicht

mehr gebraucht werden, sind leicht zu haben. Farbe beim Maler,

Holz bei der Schreinerin. Erzählt ihnen was ihr vorhabt und sie

werden sicher ein paar Dinge für so engagierte

UmweltschützerInnen übrig haben.

Allgemein

Fehlt euch dann immer noch Geld, ist es einen Versuch wert, beim

Jugendamt Geld zu beantragen. Manchmal geben sie bis zu 150 Euro zu

solchen Aktionen dazu. Auch das Nachfragen bei Sparkassen oder

Krankenkassen kostet nichts. Das Zusammensammeln dieser Dinge kann

ganz nebenbei auch noch einen Heidenspaß machen.

Werbung und Presse

Werbung und Presse

Wäre es nicht toll, wenn alle Menschen erfahren wie viele ihr seit und was ihr

bewegen könnt? Dann informiert möglichst viele Zeitungen in eurer Region von

EUREM Umwelt-Kinder-Tag. Am besten natürlich vorher, damit eine

Reporterin dabei ist und später davon in der Zeitung berichtet. So können alle

Bewohner eurer Stadt sehen, was für engagierte Kinder in ihrer Gemeinde

leben und der Umwelt-Kinder-Tag wäre in aller Munde.

34


Allgemein

Fotos Fotos machen!!!!

Ist kein Reporter zu eurer Aktion gekommen?

Ruft die Zeitungen noch mal an und fragt, ob

ihr ihnen vielleicht Fotos und eure

Pressemitteilung vorbeibringen dürft.

Manchmal berichten einige Reporter dann im

Nachhinein doch noch vom Umwelt-Kinder-Tag.

35

Macht deshalb viele Fotos, auf denen man eure Aktion genau

sehen kann. Fragt, ob ihr vielleicht den unentwickelten Film

bringen könnt. Oft ist das Zeitungen lieber, da immer alles sehr

schnell gehen muss. Dann könnt ihr noch am gleichen Tag euren

Film und die Pressemitteilung vorbeibringen.

Wie Wie kommt kommt eure eure Aktion Aktion in in die die Zeitung?

Zeitung?

Am besten sucht ihr euch im so genannten „Impressum“ der Zeitungen eurer

Stadt oder Umgebung die Telefonnummer und Adresse der Lokalredaktion

raus. Am Telefon ist es wichtig, dass ihr klar stellt: Was macht ihr genau?

Wer veranstaltet die Aktion? Wo soll sie ablaufen? Warum macht ihr das?

Und ganz wichtig: Wann und wo findet alles statt? Ladet einen Reporter ein,

der euch bei eurer Aktion begleitet und sieht was ihr alles tolles

macht.Manchmal müsst ein bißchen hartnäckig sein, damit auch wirklich ein

Reporter kommt.Aber habt ihr es dann geschafft wird sicher bald ein Artikel

über euch in der Zeitung erscheinen.

Außerdem könnt ihr auch alles aufschreiben und dann mit der Post oder

einem Fax an die Zeitung schicken.Das nennt man Pressemitteilung.Schickt ihr

dann nach dem Umwelt-Kinder-Tag noch einmal einen Bericht an die Redaktion

können sie von eurer Aktion berichten, auch wenn sie nicht dabei waren.


Tipps zum Weiterlesen !!!!

Bücher:

„Das Buch vom Klima“ Barbara Veit, Ravensburger Verlag

„Was ist Was? - Das Wetter“, Siegfried Aust, Tessloff

Verlag

„Wetter und Klima“ Barbara Taylor, Schneider Buchverleg

„Hurrikane und Tornados“ Neil morris, arsEdition Verlag

Tipps zur Saison - Umwelt mit Kindern erleben (versch.

Themen) bei der BUNDjugend zu bestellen

„Natürlich lernen“ Broschürenreihe vom Landesbund

für Vogelschutz in Bayern

„Da fliegt was!“ Tierbuch vom Fliegen und Flattern

„Einfälle statt Abfälle“ (Windkraft etc.),

Naturpädagogischer Buchversand

Im Internet:

www.naturdetektive.de

www.flaus-online.de/Kids/index.html

www.naturtagebuch.de

www.100tiere.de

www.econautix.de

www.fluglaerm.de

www.windpower.org

www.erneuerbare-energien.de

www.enercon.de

www.offshore-wind.de

www.greenpeace.org

www.renewables2004.de

36


Liebe Erwachsene,

in kurzer Zeit ist es wieder soweit: der Umwelt-Kinder-Tag geht in die neunte Runde.

Am 17. Juni werden sich in ganz Deutschland wieder viele Kinder für die Umwelt

einsetzen, in dem sie Theaterstücke schreiben, Unterschriften sammeln oder Passanten

informieren. Für Kinder ist dies ein besonderer Tag, denn sie merken, dass ihr Aktiv-werden

für den Umweltschutz wichtig ist und sie Anerkennung und Beachtung von den

Erwachsenen erlangen. Wir wollen Ihnen mit den folgenden Tipps eine kleine Hilfestellung

geben, wie Sie Ihre Kinder bei der Planung und Durchführung unterstützen können.

Und so können Sie Ihre Kinder unterstützen !

Kinder stehen im Mittelpunkt

Am Umwelt-Kinder-Tag sollen ausschließlich die Kinder im Rampenlicht stehen. Auch wenn

es uns Erwachsenen nicht leicht fällt die lenkende und kontrollierende Rolle abzulegen, so

lassen Sie Ihren Kindern doch genug Freiraum, um kreative Ideen zu entwickeln, sie

anzupacken und zu realisieren. Stehen Sie Ihren Kinder tatkräftig mit Rat und Tat zu Seite,

aber überlassen Sie den Kindern die Entscheidung darüber, was am Umwelt-Kinder-Tag

passiert.

Beispiele geben!

Kinder orientieren sich an Erwachsenen. Dieser Verantwortung sollten wir uns immer bewusst

sein. Wenn wir mit unserer Erde verantwortungsvoll und umweltbewusst umgehen, dann tun

das auch die Kinder. Es ist wichtig, gemeinsam dieses Bewusstsein für die Umwelt zu

entwickeln, sich Gedanken über seinen eigenen Lebensstil zu machen und so zu handeln,

dass es allen Menschen auf der Erde gut geht. Lassen Sie sich auf dieses Experiment ein!

Die Aktionsmappe

Diese Mappe soll Ihnen und vor allem den Kindern dabei helfen, einen inhaltlichen Einstieg

in das Thema zu finden und erste Anregungen für Aktionen am Umwelt-Kinder-Tag zu

finden.

Der Wettbewerb

Alle Kinder können nach dem Umwelt-Kinder-Tag ihre Aktion dokumentieren und an uns

schicken. Einfach die Wettbewerbsunterlagen ausfüllen und viele Fotos, Zeichnungen,

Videos, Plakate etc. beilegen. Es gibt tolle Bücher - und Spielepakete zu gewinnen.

Also, alle Kinder die uns eine Dokumentation schicken, nehmen automatisch am großen

Wettbewerb teil.

37


Die Umwelt-Kinder-Tag Checkliste

Ist alles vorbereitet? Dann kann es los gehen!

Worauf Kinder und Erwachsene achten sollten, damit der 17. Juni ein voller Erfolg wird!

! die Kinder haben sich intensiv mit dem Thema LUFT auseinander gesetzt und sind mit

ihrem Wissen gut vorbereitet für den Umwelt-Kinder-Tag

! es gibt eine stürmische Aktionsidee

! diese Aktion wurde mit der Rückmeldekarte beim Umwelt-Kinder-Tag Team der

BUNDjugend angemeldet

! es werden ausreichend Helfer vor Ort sein

! ein Schirmherr oder eine Schirmfrau ( z.B. Bürgermeisterin) unterstützen die Aktion und

machen kräftig Werbung dafür

! alle Materialien für die Aktion sind besorgt

! Sponsoren und andere Geldgeber wurden gefunden

! falls notwendig: das Ordungsamt ist informiert und hat die Aktion genehmigt

! ihr habt allen Zeitungsredaktionen in eurer Umgebung Bescheid gesagt

! die von euch verteilten Plakate und Handzettel sorgen für die notwendige Werbung

! es werden genügend Fotoapperate, Kameras, Tonbänder oder ähnliches vor Ort sein,

damit ihr eure Aktion für den anschließenden Wettbewerb dokumentiern könnt

! ... ganz wichtig: die Aktion macht allen zu jeder Zeit Spaß!

Umwelt-Kinder-Tag-Materialien

Wenn Sie und Ihre Kinder noch weitere Informationen, Faltblätter oder

Wettbewerbsunterlagen benötigen, können Sie diese beim Umwelt-Kinder-Tag-Team in Berlin

bestellen. Auf unserer Internetseite finden Sie auch weitere Informationen zu den

vergangenen Umwelt-Kinder-Tagen unter www.umweltkindertag.de .

Natürlich beantworten wir auch alle weiteren Fragen und versuchen Ihnen dabei zu helfen,

den Umwelt-Kinder-Tag Ihrer Kinder zu einem vollen Erfolg zu machen. Rufen Sie uns an

unter der Telefonnummer 030-275 86 586 oder schreiben Sie uns eine

E-mail an umweltkindertag@bund.net.

Ihr Umwelt-Kinder-Tag Team der BUNDjugend

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern viel Spaß und Freude beim Lesen der

Aktionsmappe und gutes Gelingen am 17. Juni !

Wichtig: Wir sind sehr gespannt darauf, was Ihre Kinder am Umwelt-Kinder-Tag auf die

Beine stellen. Senden Sie uns deshalb bitte unbedingt die beiliegende Rückmeldekarte

zu. Außerdem würden wir uns freuen, wenn Sie am Wettbewerb teilnehmen und uns die

Wettbewerbsunterlagen mit einer schönen Dokumentation Ihrer Aktion zusenden

und so am WETTBEWERB teilnehmen.

38


... und zwar von Kinder und von Erwachsnenen! Wir freuen uns deshalb sehr über jede

Einsendung von Lob und Tadel! Denn mit noch mehr Tipps und Anregungen können wir

den Umwelt-Kinder-Tag noch besser gestalten.

1. Ist das Thema Luft in der Aktionsmappe für Kinder verständlich darge-

stellt?

Ja

Bei uns ist Kritik erwünscht!

Nein, weil

2. Wie sieht es mit der Gestaltung der Aktionsmappe aus?

Sind die Seiten übersichtlich gestaltet?

Ja

Sind die Bilder ansprechend?

Ja

Was fällt sonst noch daran auf?

Nein

Nein

3. Was fehlt in der Mappe - welche Punkte hätten noch behandelt werden sollen?

4. Welche Verbesser

erbesserungvorschläge oder Ideen gibt es für

- den nächsten Umwelt-Kinder-Tag?

- und dessen Mappe?

Vielen Dank!

einfach an:

BUNDjugend

Am Köllnischen Park 1

10179 Berlin


BUNDjugend - ... und jetzt noch die Erde retten !

BUNDjugend - das ist die Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz

Deutschland.

Hier passiert nicht nur am Umwelt-Kinder-Tag was, denn der Umweltschutz

steht bei uns jeden Tag auf dem Programm. Wie auch ihr möchten wir nämlich

nicht, dass unsere Umwelt weiter so zerstört wird wie bisher.

Deshalb braucht die Erde Freunde – also Kinder wie euch, die mit Fantasie

und Energie die Umwelt retten.

Wir von der BUNDjugend machen viele verschiedene Dinge. Vor allem aber

Aktionen, mit denen wir uns für die Umwelt einsetzen.

Die Kinder – und Jugendgruppen der BUNDjugend erkunden Wälder, Bäche,

Seen und Wiesen. Außerdem organisieren wir Seminare zu verschiedenen

Umweltthemen und informieren so uns und andere über den Umweltschutz.

Spannend sind also alle Projekte, und Spaß ist auch dabei. Mitmachen bei der

BUNDjugend ist ganz einfach: Wer Lust hat kann einfach vorbei schauen.

Denn in vielen Orten gibt es bereits eine BUNDjugend Kindergruppe, die sich

freut wenn Ihr dazu kommt.

Also los geht’s: Sucht euch aus der Liste auf der nächsten Seite eure

nächstgelegende BUNDjugend heraus und ruft dort an. Die können euch

dann sagen, wann und wo sich Umweltgruppen in eurer Nähe treffen.

Habt ehr Lust, selbst eine Umweltgruppe zu gründen, dann

schreibt uns nach Berlin. Wir schicken euch viele nützliche

Tipps und Informationen dazu. Auch wenn ihr Fragen zum

Umweltschutz habt, schreibt uns.

Wir freuen uns auf Post von euch

und hoffen den einen oder

anderen von euch demnächst in

einer der zahlreichen

BUNDjugend-Kindergruppen

wieder zu sehen.

BUNDjugend

Am Köllnischen Park 1a

10179 Berlin

Tel: 030 - 275 86 586

Fax: 030 - 275 86 55

Internet: www.umweltkindertag.de

Email: umweltkindertag@bund.net

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine