Das Stadtmagazin für Vechta & umzu

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Oktober-November l Nr. 10 l GRATIS

Das Stadtmagazin für Vechta & umzu

Foto: Fritz Brüggemann

Vereinsleben Vechtaer Köpfe Unterwegs

Kultur Rot-Weiss Thorsten & Sebastian Meyer Insel LangeOog


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8 Jahre

Kosmetikstudio Sabine Meyer feiert!

8-jähriges Jubiläum und Erweiterung des Instituts

Am 9. Oktober 2006 eröffnete Sabine Meyer ihr Kosmetikstudio am Lattweg in Vechta. Seitdem

sind nunmehr acht erfolgreiche Jahre verflogen, in denen der Kundenstamm stetig

gewachsen ist. Aus diesem Grund wird den Kundinnen und Kunden ab sofort ein zweiter

Behandlungsraum und eine weitere qualifizierte Kosmetikerin zur Verfügung stehen. So

werden auch wieder kurzfristige Termine möglich und zudem auch zeitgleiche Behandlungen,

wenn Sie das Kosmetikstudio Sabine Meyer zu zweit besuchen möchten.

Wie in den letzten acht Jahren wird im Kosmetikstudio Sabine Meyer auch in Zukunft der

Kunde im Mittelpunkt stehen. Um die neuen Räumlichkeiten und die neue Mitarbeiterin

kennenzulernen, hält Sabine Meyer deshalb ein ganz besonderes Angebot für Sie bereit:

Kennenlern- und Geburtstagsangebot:

Wenn Sie bis zum 24. Oktober Ihren Termin telefonisch vereinbaren*,

bekommen Sie die klassische Gesichts-, Hals- und Dekolletébehandlung

für 19,- € statt 39,- €.

Die klassische Gesichtsbehandlung besteht aus: Hautanalyse, Tiefenreinigung mit Milch,

Tonic, Peeling und Dampf, Ausreinigung, Augenbrauenkorrektur, Ampulle, Massage, Maske,

Augen- und Lippenpflege, Abschlusspflege und leichtem Make-up.

Dauer: 1 1/2 Stunden.

*(die Behandlung kann gerne auch später stattfinden)

Sabine Meyer und Ihre neue

Mitarbeiterin Angela Sanchez freuen

sich auf Ihren Besuch. Rufen Sie am

besten sofort an und sichern Sie sich

einen Termin: 04441-905670

Foto: privat


Editorial | Inhalt

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4 Maria Böske

6 Vechtaer Köpfe »Bruderherz«

8 Rückblick Burgmannentage

9 Vechtas Sonderzug e.V.

10 The Lübbehusen Malt Destillery

11 Elegante Jäger

14 Kultur RotWeiss

Moin Vechta

im Moment zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite und

präsentiert uns einen herrlichen Altweibersommer. Mal sehen,

wie lange das so bleibt. Für den Fall, dass Sie in wärmere Gefilde

flüchten wollen, sollten Sie die neuen Herrentaschen der Brüder

Meyer aus Vechta in Augenschein nehmen. Auf Seite 6 stellen

wir die beiden kreativen Köpfe und ihr Projekt »Bruderherz« vor.

Vechta bringt eine Menge kreative Köpfe hervor. So wie die vier

Damen von »Tüdelkram«, die aus Stoff wundervolle Dinge nähen.

Fröhliche Mitbewohner aus Ton formt Michaela Venn. Diese

zauberhaften Gestalten sind wahre Kunstobjekte. Doch sehen

Sie selbst auf Seite 16.

Doch auch in der Ferne sind ehemalige Vechtaer aktiv. Dorte

Kröger, geborene Mählmann, aus Bakum hat auf Langeoog ihre

neue Heimat gefunden. Mehr darüber lesen Sie auf Seite 24.

Ganz besonders hat mich in dieser Ausgabe mein Besuch beim

Falkner Ralph Heepen fasziniert. Ich, die jeder Taube auf der

Straße ausweicht, war Auge in Auge mit einem Wüstenbussard.

Sie sehen, Vechta ist voll von vielen interessanten Menschen und

ihren Geschichten.

16 Fröhliche Mitbewohner

18 MEL-E geht an den Start

21 Tüdelkram made in Vechta

22 Wirtshausgeschichten

24 Ab auf die Insel

26 Rechtstipp aus der Praxis

27 Kunst gegen Kinderkrebs e.V.

28 Kulturtipps

30 Kinotipps

32 Buchtipps

33 Tiertipp aus der Praxis

34 Vorschau/Impressum

Nun wünsche ich viel Spaß beim Schmökern!

Ihre Daniela Wilke


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Adventsausstellung

1. + 2. November 2014 8. + 9. November 2014

Samstag 10 - 18 Uhr Samstag 10 - 18 Uhr

Sonntag 14 - 17 Uhr Sonntag 14 - 17 Uhr

Ob schlichte Eleganz in Gold und Silber oder farbenfrohe

freche Engel und Hirsche - das alles und viel

mehr findet man im Geschäft bei Maria Böske am

Pferd.

Weihnachtliche Dekorationen und Adventsfloristik

erwarten die Besucher der Adventsausstellung an

den ersten beiden Novemberwochenenden. Maria

Böske und ihre Mitarbeiterinnen Angelika und Michaela

freuen sich auf Ihren Besuch.

MARIA BÖSKE. 49377 Vechta. Große Straße 49. Telefon 04441/81985


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KunstHandwerk

Floristik

SchöneGeschenke

TrendSchmuck


6 Vechtaer köpfe

Startup für »Bruderherz«

– Text: Petra Hellmann Fotos: Fritz Brüggemann / privat –

»Nicht ärgern – selber besser machen« – Frei nach diesem Motto handeln die Vechtaer

Meyer-Brüder. Vergeblich auf der Suche nach zeitlosen und bezahlbaren Männertaschen

bringen sie in den nächsten Wochen ihr eigenes Label auf den Markt.

Sie sind 23 und 21 Jahre jung und voller

Tatendrang: Die Brüder Sebastian und

Thorsten Meyer. Mit Reisetaschen und Co.

wollen sie den Markt erobern: »Wir haben

uns immer darüber geärgert, dass es eine

riesige Auswahl am Frauentaschen gibt.

In unterschiedlichen Preissegmenten, Farben,

Formen und für jeden Anlass. Bei den

Männern sieht es da deutlich schlechter

aus: Entweder sind die Taschen sehr teuer,

eher altbacken oder beides zusammen«,

stellt der ältere der beiden Brüder, Sebastian,

fest. »Wir wollten etwas, das qualitativ

hochwertig ist, Stil hat und trotzdem bezahlbar

ist«, ergänzt Thorsten. »Ein Bewusstsein

für Qualität ist in unserer heutigen Konsumgesellschaft

eher schwer aufrecht zu erhalten.

Die Mode ändert sich gefühlt täglich

und der Kleiderschrank befindet sich in einer

Art Dauerüberholung. Wir wollen dieser

Schnelllebigkeit mit langlebigen und

zeitlosen Produkten begegnen, von denen

bei guter Pflege auch noch die nächste

Generation etwas hat. Qualität soll wieder

Qualität bedeuten. Das Preis-Leistungsverhältnis

muss halt einfach passen und das ist

bei sehr vielen Produkten der heutigen Zeit

nicht der Fall. Dem wollen wir etwas entgegen

setzen«, fasst Sebastian die Unternehmensphilosophie

zusammen.


Vechtaer köpfe 7

Die Geschichte, wie sie einen Hersteller

fanden, der Taschen im Programm hat,

die ihren Ansprüchen entsprechen, ist typisch

für die findigen Brüder: »Wir kannten

jemanden, der jemanden kannte und der

kannte wiederum jemanden.« Letzterer

war, wie der Zufall so spielt, auf der Suche

nach einem Vertriebspartner. Die ehemaligen

Schüler des Kolleg St. Thomas, die

zusammen in Hannover im siebten Semester

Wirtschaftswissenschaften studieren,

griffen zu und gründeten im Oktober 2012

das Label »Bruderherz«. Der Markenname

war schnell gefunden: »Wir verstehen uns

ausgesprochen gut, machen fast alles zusammen

– da hat sich der Name quasi von

selbst ergeben.«

Das Logo zum Namen ist noch im Entwurf:

»Wir haben da verschiedene Ideen, sind

uns aber noch nicht sicher, wofür wir uns

entscheiden,« erklärt Sebastian Meyer und

ergänzt: »Es wird in jedem Fall dezent ins

Leder eingeprägt. Es kommt schließlich

auf die Qualität und Funktionalität und

nicht auf den Namen an.« Oldenburgisch-

Münsterländisches Understatement – das

mögen die Brüder.

Öffentlich präsentieren wollen sie ihre Taschen

erstmals beim »Weihnachtszauber

auf Schloss Bückeburg« und in einem Internetshop:

»Bis dahin haben wir aber noch

einiges vor uns,« stellt Thorsten Meyer fest.

Der Stipendiat der Leibniz Universität Hannover

hat sich in den letzten Semesterferien

intensiv mit den Themen Webauftritt und

Fotografie beschäftigt: »Wir sind Studenten

und damit naturgemäß immer knapp bei

Kasse. Da bleibt und nichts anderes übrig,

als alles selbst zu machen. Allerdings holen

wir uns Tipps bei Profis und haben uns bei

der Auswahl des entsprechenden Equipments

beraten lassen.«

Viel Raum für Freizeit bleibt da nicht. Die

verbringen sie am liebsten mit Freunden

und auf Reisen: »Wir haben im letzten Jahr

beide jeweils ein Semester im Ausland studiert

und viele interessante Menschen kennengelernt.

Einige von ihnen haben wir in

den letzten Monaten besucht.« Die Erfahrungen

aus dem Auslandssemester möchten

beide nicht missen: »Klar hat uns das in

Bezug auf unser Unternehmensprojekt Zeit

gekostet. Aber wir haben so viel Neues kennengelernt,

Freundschaften geschlossen,

andere Kulturen erlebt – das ist uns auch

wichtig,« meint Thorsten, der vier Monate

an der Corvinus Universität in Budapest

studiert hat und dann noch zwei Monate in

einem sozialen Projekt mit Straßenkindern

in Peru gearbeitet hat. Sebastian hat zur

selben Zeit in Athen studiert und die Folgen

wirtschaftlichen Missmanagements auch

praktisch erlebt: »Was wir an der Uni lernen

ist ja zunächst erst einmal graue Theorie.

Vor allem im Gespräch mit griechischen

Kommilitonen habe ich die reale Seite kennengelernt.«

Ihr Studium bietet den beiden

wichtiges Basiswissen: »Aber letztendlich

kommt es darauf an, wie man das umsetzt

und da sammeln wir mit »Bruderherz« unsere

ganz eigenen Erfahrungen.«

Infos: www.bruderherz-shop.de


8 Museum im Zeughaus

»KinderFerienLand Niedersachsen«

Museum im Zeughaus Vechta ausgezeichnet

Das städtische Museum im Zeughaus in

Vechta wurde jetzt vom Niedersächsischen

Wirtschaftsministerium als besonders kinderund

familienfreundlich ausgezeichnet. Es

darf ab sofort die Zertifizierung »KinderFerien-

Land Niedersachsen« tragen. Das bedeutet,

im Museum im Zeughaus sind Kinder immer

herzlich willkommen und stets gut aufgehoben!

Rund 50 Kriterien in den Kategorien Service,

Sicherheit und Ausstattung wurden vor der

Zertifizierung durch eine Fachjury geprüft.

»Die Auszeichnung macht uns stolz und ist

eine tolle Bestätigung unserer Arbeit. Wir

möchten, dass sich bei uns alle Besucher, ob

Klein oder Groß, rundum wohl fühlen« so Axel

Fahl-Dreger, Leiter des Museums im Zeughaus.

Da das Museum nicht nur Geschichte

visuell vermittelt, sondern auch Geschichte

zum Anfassen und Mitmachen anbietet,

lohnt sich besonders für Kinder ein Besuch der

musealen Einrichtung. In zahlreichen Kursangeboten

können sie in historischen Werkstätten

Dinge erschaffen und so Geschichte erlebbar

und damit zu einem Erlebnis machen.

www.museum-vechta.de


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VECHTAs Sonderzug E.V.

»Bildung ist kein Klassen- und kein Seminarraum.

Bildung ist da, wo Menschen zusammentreffen.«

Foto Johanna Wessels

Sie sind jung, hoch motiviert und stecken

voller Ideen. »Wir wollen Bildung für alle

und jeden zugänglich machen«, erzählt

Caroline Gajewicz-Peters, Vorsitzende des

Vereins »Vechtas Sonderzug«. Die Kauffrau

für Dialogmarketing ist Kommunikationstrainerin

und Expertin für Vertrieb, Marketing

und Qualität. Zusammen mit Benedikt

Feldhaus, der als Geschäftsführer des Vereins

tätig ist und Jan-Christoph Peters hat

sie den Verein im April dieses Jahres ins Leben

gerufen.

»Wir verstehen uns als Vernetzer und

Dienstleister«, erklärt Benedikt Feldhaus.

Der Vechtaer, der Theologie und Germanistik

studiert hat, erläutert ambitioniert

das Vorhaben des Vereins. »Antimobbingkurse

für Schulklassen oder Teambildung

für Manager – wir versuchen alles abzudecken.

Unsere Kooperation mit anderen

Vereinen und Experten ermöglicht es uns,

dass wir uns auf die Leute einstellen können

– nicht umgekehrt.«

Der Bildungsträger versteht sich als Vechtaer

Marke und möchte Schulen, Firmen,

andere Vereine und Institutionen gleichermaßen

ansprechen. Aus diesem Grund

wurde auch der Verein gegründet. »Jeder

kann Mitglied werden und darf sich

einbringen. Wir sind offen für alle«, erläutert

Jan-Christoph Peters das Prinzip von

»Vechtas Sonderzug e.V.« Rund 40 Mitglieder

hat der noch junge Vechtaer Verein.

Schulungen, Teamtreffen, Fortbildungen,

Workshops und vieles mehr werden

nach individuellen Vorstellungen und

Wünschen gestaltet. Außerdem werden

regelmäßig eigene Meetings und Events

veranstaltet, mit denen das kompetente

Team gemeinsam mit den verschiedenen

Kooperationspartner*innen Vechta und

die Region bereichern möchte.

Ein erstes Event steht schon an: Am 11. Oktober

heißt es ab 11.30 Uhr »kochen und

fachsimpeln mit Chefkoch Erik Weinert

und Ernährungsexperte Tobias Feldhaus«.

Für den Preis von 36,-€ erhalten die Teilnehmer

im neuen Küchenpoint Vechta

eine aufmerksame Begrüßung, ein erstklassiges

Drei-Gänge-Menü mit korrespondierenden

Getränken, das zusammen

mit dem Chefkoch zubereitet und später

gemeinsam genossen wird. Der Ernährungsexperte

bietet vielseitige Informationen

über Salat, seinen Mehrwert und seine

unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten.

Vereinsmitglieder von »Vechtas Sonderzug«

erhalten die Rabattierung von 20 Prozent

auf diese Veranstaltung.

Informationen über »Vechtas Sonderzug

e.V.« gibt es im Internet unter www.

vechtas-sonderzug.de


10 Rückblick

– Fotos creampictures –

erfolgreich eröffne t

Rund 2.000 Gäste feierten im September den offiziellen Start und mit einer rauchig-frischen Brise, ein Aroma das zu unserer

von »The Lübbehusen Malt Distillery«. Jens Lübbehusen, Whisky- Landschaft passt.»

Brenner und Unternehmer aus Vechta, hatte zur Eröffnungsfeier

seiner neuen Whisky-Destillerie im ecopark-Gewerbegebiet fen. Bis dahin gäbe es aber trotzdem viel zu entdecken, sagt der

Der Whisky muss nun mindestens drei Jahre in Holzfässern rei-

in Emstek eingeladen. »Mit so viel Zuspruch habe ich bei Weitem

nicht gerechnet«, freute sich Lübbehusen. Neben exklusive

Führungen gibt es ebenso wie individuelle Whisky-Tastings.«

Whisky-Brenner. »Wir sind eine Whisky-Erlebnis-Destillerie: Exklusiven

Führungen durch die neue Destilliere mit anschließender Darüber hinaus erwartet die Besucher ein umfangreich ausgestatteter

Shop mit Whiskys aus zahlreichen Ländern und ganz

Whisky-Verkostung ließen sich die Gäste von einem umfangreichen

Rahmenprogramm mit Live-Musik von der Folk-Band besonderen Abfüllungen. Alle Whiskys kann man vor dem Kauf

»Cobblestones« begeistern. Für Jens Lübbehusen geht mit der auch probieren. Und richtige Whisky-Fans können sogar ganze

neuen Destillerie ein Traum in Erfüllung: »Wir werden hier echten Fässer erwerben – mit 10, 20, 30 oder sogar über 200 Litern Whisky.

norddeutschen Single Malt Whisky machen. Fruchtig-elegant Infos und Anfragen per E-Mail an: reservierung@destill.de


Falknerei

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e l e g a n t e J ä g e r

– TEXT/Fotos Daniela Wilke –

Die Faszination von Greifvögeln ist ungebrochen. Hier unterscheidet sich der moderne

Mensch in nichts von seinen Vorfahren vor hundert, tausend und noch mehr

Jahren. Falknerei ist kein einfaches Hobby, auch keine Modeerscheinung, sie ist vielmehr

eine Lebenseinstellung, eine Philosophie, die sich aus einer inneren Verbundenheit

mit diesen faszinierenden Geschöpfen begründet. Falkner Ralph Heepen hat

sich dieser Lebensphilosophie verschrieben und geht mit Falke, Habicht & Co. auf

die Beizjagd.


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Falknerei

Tochter Jennyfer Heepen mit

ihrem Wüstenbussard Kasper.

Sie begleitet ihren Vater auf

der Jagd. Das »Grüne Abitur«

hat sie noch vor sich. Wenn

Sie dann aber die Jägerprüfung

abgelegt hat, will sie

auch Falknerin werden.

Der gelernte Tierpfleger und Tierpräparator

der im Westerwald aufgewachsen ist lebt

seit 24 Jahren mit Ehefrau Caroline, Tochter

Jennyfer und der achtjährigen Enkeltochter

Finja in Spreda. Zeitgleich mit dem Erwerb

des Jagdscheins legte der 54-jährige 1998

auch die Falknerprüfung ab: »Diese natürliche

Art des Jagens hat mich

schon immer sehr interessiert.

Das liegt wohl an meiner Vorliebe

für Vögel.« Schon als Kind

hat er aus dem Nest gefallene

Jungvögel mit der Hand aufgezogen.

Heute flattern in seinen

großzügigen Volieren Habichte,

Wüstenbussarde, europäische

und indische Uhus sowie eine

Schneeeule, zahme Kolkraben,

Kanarienvögel und Zebrafinken.

Auch in unseren Gefilden eher

selten anzutreffende Exemplare

wie den Gersacker – eine Kreuzung

aus Gerfalke und Sakerfalke

– und australische Eisvögel,

die wegen ihrer einem Lachen

ähnelnden Schreie auch »lachende

Hänse« genannt werden,

gehören zum Bestand.

Beizjagd im Zitadellenpark

Anders als Jäger, die in der Regel ein Revier

pachten, jagen Falkner vor allem im

Auftrag. So ist Heepen mit seinen Vögeln

für die Stadt und den Landkreis Vechta

unter anderem im Zidatellenpark, Hochzeitswald

oder auf Friedöfen unterwegs:

»Ich bin überwiegend auf befriedeten Flächen,

in denen es Publikumsverkehr gibt.«

Deshalb müssen seine Tiere auch an alles

Mögliche gewöhnt werden: Kinderwagen,

Jogger, tobende Kinder, Regenschirme,

bunte Kleidung dürfen sie nicht irritieren.

Die Ausbildung der sensiblen und durchaus

auch eigenwilligen Tiere erfordert viel

Geduld: »Mit Hektik oder Zwang geht gar

nichts. Ich bin einmal Freitagsnachmittag

zur Beiz gegangen - nur mal kurz - und bin

Sonntagnachmittag wieder gekommen.

Der Vogel saß im Baum und wollte nicht

runter kommen,« erzählt Heepen mit einem

Schmunzeln. Als ob er es gehört hätte,

will Wüstenbussard »Kira« auch an diesem

Nachmittag nicht direkt aus seinem Baum

kommen. Mit Engelsgeduld lockt Heepen

länger als eine halbe Stunde mit Futter in

der ausgestreckten Hand den Vogel, der

seinen Namen der Falknertradition entsprechend

bei seiner ersten Beizjagd bekommen

hat.

Strenge Auflagen

Der Erwerb der Beizvögel unterliegt

in Deutschland strikten

Bestimmungen. Sie werden

aus Nachzuchten von Falknern

angeboten oder in Ausnahmefällen

als sogenannte Naturentnahmen

aus einem Horst

entnommen: »Diese Entnahmen

muss man anmelden und genehmigen

lassen.« Dabei dürfen

nur die als »Ästlinge« bezeichneten

Jungtiere, die schon von

den Elterntieren geprägt wurden,

zur weiteren Aufzucht und

Ausbildung aus dem Nest genommen

werden. Dabei dürfen

nur Habichte ausgehorstet werden.

Jedes Tier wird vom Falkner

beringt oder gechipt, darf nicht

wieder ausgewildert und nur in

Ausnahmefällen weiter verkauft

werden: »Die Vögel werden

rund 28 Jahre alt – so lange ist man für sie

verantwortlich.«

Gezielte Jagd

Auch bei der Beizjagd, die ausschließlich

in den Herbst- und Wintermonaten stattfindet,

ist gezieltes Jagen möglich: »Die

Vögel werden auf bestimmte Tiere eingeflogen.

Das wird mit einem Federspiel oder


13

Falknerei

13

Heepens 8-jährige Enkeltochter

Finja hat noch reichlich

Respekt vor den stolzen

Tieren. Mit Opas Unterstützung

traut sie sich aber doch

in den Falknerhandschuh.

Beuteattrappen am Band, die der Vogel schlagen

soll, eingeübt,« erklärt Heepen und ergänzt: »Verletztes

Wild gibt es bei dieser Jagdform nicht. War

die Jagd nicht erfolgreich, entkommt das Wild immer

unverletzt.« Die Vögel jagen nicht nur alleine,

sondern auch mit Hund oder Frettchen zusammen.

Dabei fliegt der Jagdvogel in sogenannter »freier

Folge« von Baum zu Baum und beobachtet den

Hund. Wenn dieser vorsteht und Wild hochschreckt,

schlägt der Vogel zu. Ähnlich ist es bei der Kombination

Frettchen-Falke: Das Frettchen geht in einen

Kaninchenbau und der Falke wartet, bis die Nager

rauskommen. Maximal zwei bis drei Stücke Wild

erlegen die pfeilschnellen Jäger pro Jagd: »Das

letzte ist immer für den Vogel selbst – als Belohnung

und Zeichen dafür, dass die Jagd vorbei ist,« erklärt

Heepen und trägt »Kira« bis zum nächsten Freiflug

zurück in seine Voliere.

»Die Kunst der Falknerei besteht darin, ein wildes Geschöpf

an sich zu binden, in dem man ihm die Freiheit gibt.«

Horst STern

Ralph Heepen möchte

noch einen Denkanstoß geben.

Wenn die Tötung der

männlichen Eintagsküken

eingestellt wird, fehlen Falknern,

Storchaufzuchtstationen,

Tierparks, Zoos und vielen

weiteren Einrichtungen

die Grundlage für sauberes

und gesundes Futter. Was

sollen sie dann an ihre Tiere

Verfüttern?

Ralph Heepen mit dem Jungfalkner Rene Resner. Er trainiert Abend für Abend mit seiner

noch namenlosen Wüstenbussarddame.


14 Kultur rotweiss

»Steht Jazz drauf,

IST mehr drin!«

– Text: Petra Hellmann Fotos: Daniela Wilke / privat –

Seit elf Jahren präsentiert »Kultur RotWeiss« Musik, die gute Laune macht. In der kalten Jahreszeit

heizen die drei Vechtaer Peter gr. Beilage, Dominik Wilming und Tobias Weiss im Gulfhaus mit

Soul, Funk, Blues und vor allem Jazz ihren Gästen ordentlich ein. Auch die insgesamt fünf Bands,

die sie in diesem Winter präsentieren, können sich sehen aber vor allem hören lassen.

Vechta als Zentrum des Jazz? Was unglaubwürdig

klingt, ist Realität: Neben den

Hochburgen Frankfurt und Hamburg konnte

sich auch die Kreisstadt in den letzten

Jahren als Veranstaltungsort für die ungefähr

um 1900 in den Südstaaten der USA

entstandene, ursprünglich überwiegend

von Afroamerikanern hervorgebrachte

Musikrichtung etablieren: »Da das Gulfhaus

so ein tolles Ambiente hat und eine familiäre

Atmosphäre bietet, kommen die Bands

gerne und fragen auch oft, ob sie nochmal

kommen dürfen,« stellt Tobias Weiss fest. Er

ist einer der drei Organisatoren des Vereins

»Kultur RotWeiss«, der seit mehr als einem

Jahrzehnt mit Swing und Groove-Rhythmen

für beste Stimmung sorgt. Gegründet

hat der Vechtaer Optikermeister den Verein

zusammen mit Peter gr. Beilage. »Unser

Name ergab sich aus Tobias Familiennamen

und – unschwer zu übersehen - meiner

Haarfarbe,« erklärt Peter gr. Beilage mit

einem Schmunzeln. Zunächst als Duo aktiv,

»verhafteten« die beiden vor fünf Jahren

Dominik Wilming als offiziellen Unterstützer:

»Ursprünglich war ich lediglich als Gast da,

wurde dann irgendwie zum Helfer. Das hat

mir so viel Spaß gemacht, dass ich inzwischen

im Team mitarbeite.« Musik verbindet

die Drei nicht nur als Zuhörer. Während

Tobias und Peter früher zusammen in der

Band »Naked Feet« zu Bassgitarre und Saxophon

griffen, singen Peter und Dominik

heute zusammen bei »The CitadelVoices«.

Die Geschichte des Jazz in Vechta ist allerdings

schon viel älter. Als damaliger Vorsitzender

der City Initiative holte Jürgen

Weiss – der Vater von Tobias – schon vor 25

Jahren die ersten Jazzbands ins Gulfhaus.

Tobias und Peter waren damals selbst regelmäßige

Gäste und beschlossen: »Wenn

wir nach Ausbildung und Studium wieder

in Vechta landen sollten, machen wir das.«

Zwei Männer – ein Wort. 2003 war es soweit:

Der Verein »Kultur RotWeiss« wurde aus der

Taufe gehoben. »Wir sind noch immer ein

ganz kleiner Verein. Pro Event gibt es sieben

bis acht Helfer.« Finanziell wird das Trio

vom Kulturausschuss der Stadt Vechta und

einigen ausgewählten Sponsoren unterstützt.


Kultur rotweiss

15

Es ist die familiäre Atmosphäre, die Bands

und Organisatoren gleichermaßen gefällt:

»Bei uns helfen alle mit. Unsere Kinder

sind mit viel Eifer dabei und bauen Stühle

auf und unsere Ehefrauen kümmern sich

um die Kasse.« Für Extravaganzen haben

sie nichts übrig: »Von den Agenturen bekommen

wir oft Listen mit Forderungen,

was für die Musiker zur Verfügung gestellt

werden soll. Von frischem Obst bis hin zu

Kaviar war da schon alles dabei,« erzählt

Peter gr. Beilage. Der Umgang mit den Listen

ist pragmatisch – sie werden schlicht

ignoriert: »Dominik war anfangs sehr irritiert

und fragte, ob er das wirklich alles besorgen

solle. Wir haben gesagt, dass es Pizza

gibt und fertig. Damit sind am Ende auch

immer alle zufrieden.« Das Konzept scheint

aufzugehen, denn inzwischen findet der

Verein die Bands nicht mehr ausschließlich

selbst – er wird auch von den Bands gefunden:

»Die Jazzgemeinde in Deutschland

ist eher übersichtlich. Da spricht sich rum,

wo sich gut Musik machen lässt. Und wir

gehören dazu.« Auch bei den Fans hat sich

»Kultur RotWeiss« einen Namen gemacht:

»Das Publikum ist immer sehr unterschiedlich.

Eine bunte Mischung aus bekannten

und unbekannten Gesichtern. Es sind sogar

schon Gäste aus den Niederlanden

mit einem Wohnwagen angereist.« Wen

wunderst – präsentierte der Verein doch

schon Spitzenmusiker wie Axel Zwingenberger,

der als einer der weltbesten Pianisten

2007 in den USA in die »Boogie Woogie

Hall Of Fame« aufgenommen wurde oder

den amerikanischen Soulsänger Sydney

Youngblood, der Ende der 1980er und Anfang

der 1990er Jahre Erfolge mit Hits wie

»Sit and wait« internationale Erfolge feiern

konnte. Sogar Musiker, die schon mit dem

»Godfather of Jazz«, Louis Armstrong, aufgetreten

sind, waren schon da. Und auch

für die kommende Saison verspricht das

musikbegeisterte Trio hochkarätige Interpreten,

die mit Jazz & Co. für beste Stimmung

sorgen werden.

Weitere Informationen:

www.jazz-gulfhaus.de

Die Band »Naked Feet« im Jahr 1989 – Alexander Dorniak,

Peter gr. Beilage, Tobias Weiss, Jens Göllner und Marcel Ockel

(auf dem Bild fehlt Christof Warnken)


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Fröhliche Mitbewohner

Freundlich lächelnde Schweine sind die

Lieblingsmotive von Michaela Venn und

das sieht man auch. Sitzend, stehend und

sogar aus Baumstümpfen begrüßen die

Glücksbringer die Besucher der Ausstellung

im Lattweg 30 in Vechta. Hier präsentiert

die Diplom-Designerin, die früher für

das Unternehmen »Rasch« Tapeten und

Stoffe entwarf, die possierlichen Tiere aus

Ton in allen möglichen Größen. Bei 1100

Grad gebrannt, sind sie unverwüstlich und

müssen selbst bei klirrender Kälte nicht ins

Haus. Das gilt auch für alle anderen Skulpturen,

die in dem Garten auf Interessenten

warten: Üppige Damen gehen mit ihren

bunten Vierbeinern Gassi, andere scheinen

blumengeschmückt die Herbstsonne

zu genießen und Schwimmer setzen an

zum Kopfsprung in den Gartenteich. So unterschiedlich

die Werke der Künstlerin auch

sind – eines ist ihnen gemein: Sie strahlen

pure Lebensfreude aus.

Weitere Informationen

Michaela Venn, Telefon 04441 4338


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Inhaberin Melanie Ellers mit ihren Mitarbeiterinnen

Reinhild Rolfs und Babsi Bröker

MEL-E geht an den Start

Designermode in der JuttastraSSe

Designermodemarken, die noch als Insidertipp gelten, findet man bei

MEL-E. Individuelle Outfits, hochwertig verarbeitet von Trendlabels, die

man eher in der Großstadt erwartet, eine Ladeneinrichtung gestaltet mit

kühlen Oberflächen und unbehandeltem Holz: Das ist das MEL-E in der Juttastraße

in Vechta. Ein echter Insidertipp in einer Seitenstraße zur Großen

Straße.„Das ist genau mein Ding“, sagt Inhaberin Melanie Ellers. Bei MEL-E

– abgeleitet vom Spitznamen der Inhaberin – findet man trendige Labels,

die es schaffen, den persönlichen Stil zu unterstreichen. Alles was man bei

MEL-E findet, hat Melanie Ellers in Berlin auf der Fashion Week gefunden.

Das Angebot ist riesig, aber meine Entscheidung, was ich nehme, ging

ganz schnell“, beschreibt Melanie Ellers ihr Auswahlverfahren. Was passt zu

ihr und was passt zu Vechta, so einfach ist ihre Formel.


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Was sie nicht möchte, ist eine Markensammlerin zu werden. Melanie Ellers

legt sehr viel Wert darauf, dass die Labels, die sie vertritt, die Persönlichkeiten

ihrer Kunden in den Vordergrund stellt. Marken wie goosecraft,

gwynedds, SACK‘S, THE TEXTILE REBELS und noch einige andere mehr

schaffen es mit ihrem Style die Individualität ihres jeweiligen Trägers herauszustellen

und das von morgens bis abends. „Das finde ich ganz wichtig,

dass man meine Mode sportlich schick den ganzen Tag tragen kann

und auch am Abend gut angezogen aussieht“, erklärt Melanie Ellers ihr

Konzept. Bei MEL-E findet sowohl Sie als auch Er trendige, unabhängige

Labels, abseits des Mainstream. Ab Dezember bekommt Melanie Ellers

weitere Marken ins Programm. Dann füllt sich der

Geheimtipp für Styleverliebte mit Marken von caliban,

nü oder Mode der dänischen Designerin Anni

Carlson.

Juttastraße 3 | Vechta

Tel. 04441.85360.50

info@melanie-ellers.de

www.melanie-ellers.de


20 Tüdelkram

»Tüdelfrauen«: Antje Datsch und Bernadette Adam

made in vechta

Liebevoll genähte Taschen, Schals, U-

Heft-Hüllen, Mützen, Vögelchen, Äpfel,

Dekokrams und Gedöns – »Tüdelkram«

eben. Das alles bringen Bernadette

Adam, Antje Datsch und ihre zwei nähwütigen

Freundinnen zustande.

Angefangen hat alles mit gemeinsamen

Spieleabenden und der Leidenschaft an

schönen, genähten Dingen. Schnell kam

der Gedanke »Das will ich auch können«

und ein Nähkurs wurde gemacht.

Ab jetzt wurde nicht mehr gespielt, jetzt

wurde genäht was das Zeug hält.

Es dauerte nicht lange, da fiel auch

Freunden, Bekannten und Nachbarn auf,

das die vier Damen aus Vechta wunderschöne

Dinge zauberten. Immer öfter

kam der Spruch »Kannst du mir nicht

auch mal ...?« So wurde ein Gewerbe

angemeldet und ab jetzt können Stoffe,

Knöpfe und Co. gleich in größeren

Mengen eingekauft werden. Doch nicht

das große Geld spornt das sympathische

Quartett an, viel mehr die Lust am gemeinsamen

Hobby – dem Nähen.

Gemeinsam geht es auch zu Stoffmärkten.

Dort gibt es die neuesten Stoffe.

Doch am liebsten sind den Tüdeldamen

Sternchen, Punkte und Streifen. »Die gehen

immer!«

Ihre bunten Stücke verkaufen die kreativen

Frauen auf Märkten in der näheren

Umgebung. Der schön dekorierte Stand

auf dem Thomasmarkt ist viele Vechtaern

schon bekannt. In diesem Jahr

wollen sich die Lohner den »Tüdelkram«

auch nicht entgehen lassen und haben

die Frauen zu sich auf den Herbstmarkt

am 12. Oktober eingeladen.

Auf Wunsch werden Taschen, Mützen

und weitere Dinge auch in anderen

Mustern genäht. Einfach auf dem Thomasmarkt

den Stand von »Tüdelkram«

besuchen und sich das ein oder andere

aussuchen. Denn »Tüdelkram« kann jeder

brauchen.


Tüdelkram

21

Das Wohnzimmer in »Tüdelfrauen«-Hand. Einmal

die Woche treffen sich die vier Frauen zum nähen.

Dann wird getüdelt was die Nähmaschinen

hergeben. Bernadette Adam nimmt übrigens

ihre Nähmaschine mit in den Urlaub. Falls ihr mal

langweilig werden sollte.


22

wirtshausgeschichten

W i r t s h au sg e s c h i c h t e n

Kostüm- oder Eventführungen sind »in«. Das hat man längst auch bei der Tourist-Information Nordkreis

Vechta e.V. erkannt. Neben vielen spannenden Angeboten wie der Kostümführung »Die Hexe

von Norddöllen« gibt es seit diesem Frühjahr die Stadtführung »Wirtshausgeschichten«. Eine bunte

Mischung aus regionaler Geschichte, unterhaltsamen Anekdoten und interessante Einblicke in die

Trinkkultur erwarten die Teilnehmer bei diesem abendlichen Spaziergang mit der Gästeführerin

Petra Pekeler durch Vechtas Innenstadt.

Die Führung startet in der Hausbrauerei Stierbräu, im Norden der

Kreisstadt. Bei einem selbstgebrauten Bier des chilenischen Wirtes

Dr. Pablo Meisner und einer ofenfrischen Brezel erfahren die Teilnehmer,

dass Vechta immer schon eine feuchte Gegend war, nicht nur,

was die Trinkkultur anbelangt. Auch warum das Anstoßen in früheren

Zeiten als mitunter lebenswichtiger Vertrauensbeweis galt und es

bereits vor tausend Jahren so etwas wie eine Autobahnraststätten

gab, ist in gemütlicher Runde zu erfahren. »Im Mittelalter war Bier ein

Grundnahrungsmittel und wurde bereits zum Frühstück getrunken,

da es oft gesünder war als das Wasser aus dem Brunnen. Der Durchschnittsverbrauch

lag damals bei rund 400 Litern pro Kopf und Jahr.«

Über die »gute alte Zeit« erzählt die Gästeführerin bevor es weiter

geht, von einem Gasthaus zum nächsten, von einer Geschichte zur

nächsten.

Brotbacken und Bierbrauen war im Mittelalter Frauensache. Ein

Braukessel gehörte seinerzeit häufig zur Mitgift und das damalige

Bierkränzchen unter den Nachbarsfrauen darf als Vorreiter zum

heutigen Kaffeekränzchen gesehen werden. Damals wurde Bier

häufig noch mit einer Kräutermischung gewürzt – nicht selten mit

halluzinierenden Wirkungen. Ein solches »Gesöff« war nicht wirk-

lich lecker – davon können sich die Teilnehmer bei einer kleinen

Kostprobe gern selbst überzeugen, garantiert ohne Nebenwirkungen,

»aber gut für Magen und Darm«.

In der Innenstadt taucht die Gruppe in das sog. „alte Vechta“ vor

gut 100 Jahren ein. Damals holperten Pferdefuhrwerke über das

grobe Kopfsteinpflaster der Großen Straße. Die Landbevölkerung

kam zum Kirch- oder Behördengang in die Stadt. Davon profitier-


Wirtshausgeschichten

23

Die Gaststätte »Zum alten Pferdestall«

früher und heute

ten viele Wirtschaften, denn man fuhr mit dem Fuhrwerk vor, das Pferd kam in

den Stall, der sich meist direkt neben der Wirtschaft befand und man kehrte für

ein Glas Bier nebst Schluck ein. Nicht ohne Grund heißt eine Kneipe in der Innenstadt

„Zum alten Pferdestall“ und ist heutzutage Treffpunkt von Studenten,

Geschäftsleuten und Rentnern.

Wo einst Vechtas Bierbrauerei stand, sich vor 150 Jahren die gutsituierten Herren

der Stadt trafen und warum die Besetzung der Schweden nach dem Dreißigjährigen

Krieg dann endlich doch Dank der trinkfreudigen Visbeker und

einer List endete – auch darüber weiß Petra Pekeler zu berichten.

An verschiedenen Stationen in Vechtas Innenstadt wird während der Tour Halt

gemacht und in insgesamt vier Gasthäuser kehrt die Gruppe zum frisch gezapften

Bier sowie dem ein oder anderen historischen Getränk ein.

An jedem letzten Freitag im Monat um 19 Uhr öffentliche Führung. Dauer: ca.

3 Std. Kosten: 19,00 € p. P. inklusive Getränke, Brezel und einem kleinen Präsent.

Für Gruppen ab 10 Personen können individuelle Termine vereinbart werden.

Weitere Informationen und Anmeldung zu dieser und anderen Gästeführungen

gibt es bei der Tourist-info Nordkreis Vechta unter der Telefonnummer:

04441/858612 oder unter 0176-61897682 bei Petra Pekeler.


24 Ab auf die insel

Langeoog

– Text: Petra Hellmann Fotos: privat –


Ab auf die insel

25

Dem platten Land ist Dorthe Kröger treu geblieben.

Allerdings hat sie Weiden, Wald und

Moor ihrer südoldenburgischen Heimat gegen

Seegras, Dünen und Meer eingetauscht. Seit

dreizehn Jahren genießt sie inzwischen auf Langeoog

steife Brise und Inselflair: »Dort zu leben

und zu arbeiten, wo andere Urlaub machen –

das hat schon was. Die Menschen sind meistens

entspannt und gut gelaunt.« Dabei hat ihr Job

es durchaus in sich. Als Chefin von gleich zwei

Hotels und einer Kneipe hat die gelernte Hotelfachfrau

rund um die Uhr zu tun. Viel Raum

für Freizeit bleibt da nicht: »Aber die täglichen

Strandspaziergängen mit unserem Rauhaardackel

»Jana« lasse ich mir nicht nehmen.« Wenn

es sich irgendwie einrichten lässt, begleitet die

beiden auch Ehemann Martin, der in den Hotels

im Hintergrund wirkt: »Wir sind ein bestens eingespieltes

Team. Während meine Frau im Frontbereich

aktiv ist, sich um die Gäste und Wohlfühlatmosphäre

kümmert, manage ich alles, was im

Hintergrund läuft.«

Antikcafé in Harme

Das Bewirten von Gästen wurde der ehemaligen

Liebfrauenschülerin, die in Harme bei Bakum

aufgewachsen ist, in die Wiege gelegt: »Ich

habe schon als Kind mit Begeisterung im Antikcafé

meiner Mutter geholfen.«

Nordseehotel und Inselhotel

Schon wenige Jahre nach ihrer Ausbildung

wagte die passionierte Tennisspielerin 2001

gemeinsam mit ihrem Mann den Schritt in die

Selbstständigkeit: In dem unterhalb des Wasserturms,

dem Wahrzeichen der Insel, gelegenen

»Nordseehotel Kröger« realisierten die beiden

ihre Vorstellungen von behaglichem Urlaubsambiente.

Offensichtlich mit Erfolg. Schon vier Jahre

später eröffneten sie das »Inselhotel Kröger«,

das direkt in der Ortsmitte liegt. Seit mittlerweile

drei Jahren betreiben sie außerdem vis-á-vis

vom Nordseehotel die »Kaapstube« - eine gemütliche

Loungebar, in der sich Urlauber und Insulaner

bei frisch gezapftem Pils auf einen Klönschnack

treffen.

Persönliches Urlaubsfeeling

Ihr persönlicher Favorit ist aber die Afrikabar im

Nordseehotel: »Wenn die Saison vorbei ist und es

auf der Insel ruhiger wird, zieht es uns regelmäßig

auf den afrikanischen Kontinent.« Mit der Bar haben

sie sich ihr persönliches Urlaubsfeeling sehr zur

Freude ihrer Gäste auf die Nordseeinsel geholt.


26

Kultur

Zeichnungen von John Lennon

Ausstellung des Musikers im Rathaus Vechta noch bis zum 23. Oktober zu besichtigen

Foto: Stadt Vechta

Das dürfte Beatles Fans und Kulturinteressierte gleichsam freuen:

Seit dem 22. September 2014 zeigt die Stadt Vechta im Foyer des

Rathauses die Ausstellung »John Lennon – Cartoons, Zeichnungen,

Kritzeleien 1968«. Zu sehen sind Zeichnungen, die Lennon seinerzeit

auf dem Briefpapier der Beatles-Plattenfirma »Apple« fertigte.

Sie stammen aus dem Besitz seiner ersten Ehefrau, Cynthia

Lennon. Zur Verfügung gestellt wurden die Werke von dem wohl

bekanntesten Sammler und Lennon-Fan Deutschlands, Michael-

Andreas Wahle.

Nicht jeder Beatles-Fans weiß, dass der geniale Musiker John Lennon

von 1956 bis zur Gründung der legendären Band 1960 an der

Kunsthochschule in Liverpool studiert hat. Und so macht denn die

Ausstellung auch deutlich, dass John Lennon nicht nur als Musiker

sehr kreativ war. Auch das Malen und Zeichnen hatte es ihm

angetan. Die Ausstellung reflektiert die Gabe Lennons, außergewöhnliche

Motive mit kindlicher Einfachheit, großem Humor und

viel Phantasie zu schaffen. Sie ist bis zum 23. Oktober 2014 während

der üblichen Öffnungszeiten des Rathauses Vechta, Burgstraße

6, 49377 Vechta zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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RECHTSTIPP AUS DER PRAXIS

Autodiebstahl leicht gemacht?!

Das Oberlandesgericht Celle hatte über folgenden

Fall zu entscheiden:

Ein Autofahrer wollte seinen Pkw in einer Autowerkstatt

reparieren lassen. Da er seinen

PKW tagsüber jedoch noch benötigte, hatte

er mit dem Inhaber der Werkstatt vereinbart,

dass er den PKW nach Betriebsschluss

auf dem Firmengelände abstellt und den

Schlüssel in den Briefkasten einwirft. Die Reparatur

konnte am nächsten Tag aber nicht

durchgeführt werden, da der PKW unter zur

Hilfenahme des Schlüssels entwendet worden

war. Die Kaskoversicherung des PKW-

Eigentümers lehnte eine Regulierung ab.

Das OLG Celle gab der Versicherung recht

und führte in dem Urteil aus, dass der Versicherungsnehmer

grob fahrlässig gehandelt

habe. Zumal sei das Werksgelände frei einsehbar

und der Briefkasten habe sich auch

in unmittelbarer Nähe zum PKW befunden.

Selbst der Umstand, dass die Autowerkstatt

öfter nach vorgenanntem Prinzip verfahre

und es in der Vergangenheit noch nie zu

Diebstählen gekommen sei, vermochte das

Gericht nicht zu überzeugen. Der Kläger

blieb auf seinem Schaden sitzen.


Kunst gegen kinderkrebs

27

»Kunst gegen

Kinderkrebs«

Künstler Nentwig möchte krebskranken Kindern bunte Momente schenken!

Back to the Roots, wieder mehr Malen und

sich der eigenen Kunst widmen, stehen

ganz oben auf der Agenda des Weltrekordkünstlers

Thommes Nentwig. Nachdem

er dieses Jahr noch einmal einen wahren

Jugendprojekt-Marathon mit unterschiedlichsten

Aktionen hingelegt hat, möchte

Nentwig in Zukunft hauptsächlich mit an

Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen

arbeiten, und auch dafür gezielt seine Kunst

einsetzen.

Ganz nach dem Motto »Kunst gegen Kinderkrebs«,

startet dieses Projekt offiziell am 1.

Advent 2014. Doch schon jetzt ist er mit seinem

Team in geheimer Mission unterwegs,

um alle Pläne auch die nächsten Jahre verwirklichen

zu können. Benno Pille (Vechta)

übernimmt dabei den Charity-Bilderverkauf

und Monika Bachmann (Tarmstedt) sowie

Britta Jürges (Vechta) das Marketing und

die Terminierung für die kreativen Kinderaktionen.

Regional stößt das Konzept schon

auf tolle Resonanz, und beim Trucker-Festival

in Bokern ging sogar eines seiner Weltrekord-Abschnittswerke

vom längsten Bild der

Welt vor kurzem an den selbst ernannten

»König von Mallorca«Jürgen Drews. Dessen

Frau Ramona, die auch zugegen war,

schwärmte von dem Werk und dem Projekt,

und man ist bereits mit weiteren Promis in

Kontakt.

Mit dem Erlös des Verkaufs der Werke, der

direkt an den Förderverein »Kunst hilft Jugend

e.V.« geht, realisiert das Team rund

um Künstler Thommes Nentwig kreative

Erlebnistage für an Krebs erkrankte Kinder

und Jugendliche. Mit diesen dankbaren,

jungen Patienten malt, bastelt, fotografiert

oder filmt Nentwig im Kreise ihrer engsten

Freunde oder Familie, gestaltet mit ihnen

zum Beispiel zusammen ihr Kinderzimmer

farbenfroh, natürlich ohne, dass ihnen irgendwelche

Kosten entstehen. Das alles

immer nach den persönlichen Wünschen,

und gut abgestimmt auf den jeweiligen

Gesundheitszustand. Es geht darum, schöne

Erinnerungen und Kunst zu

schaffen, unabhängig wie

die Krankheit weiter verlaufen

wird, egal wo die Reise

hingeht – es entsteht und

bleibt immer etwas Besonderes.

In der nächsten Ausgabe

lässt Thommes

Nentwig die Katze

dann komplett aus

dem Sack, und verrät,

wie eine Idee

zum positiven

Schneeball wurde,

und welche

Aktion z.B. mit

RASTA Vechta

geplant ist – es wird auf

jeden Fall bunt, soviel ist mal sicher!

Wer das Projekt unterstützen möchte, an

Charity-Kunstwerken interessiert ist, oder

aber erfahren möchte, wie man als von

Krebs betroffene Familie, seinem Kind solch

einen kreativen Tag ermöglichen kann, darf

gerne per E-Mail Kontakt zum Team »Kunst

gegen Kinderkrebs« aufnehmen: kunst-gegen-kinderkrebs@gmx.de

(Foto von Jürgen Drews mit freundlicher Genehmigung

von Ludger Espelage)


28 Veranstaltungen

Kulturtipps

Kirmes

11. bis 13. Oktober

Herbstmarkt in Visbek

mit verkaufsoffenen Sonntag

13:00 bis 18:00 Uhr

AUsstellung

16. Oktober 2014 bis 18. Dezember 2014

97. ARTi.G.-Ausstellung - »Aquarelle«

Roswita Scherer und Wolfgang Hofmann

Justizvollzugsanstalt für Frauen

Lesung

19. Oktober 2014

Hellmuth Karasek

liest und erzählt

20:00 Uhr, Metropol-Theater Vechta

Museum

22. Oktober 2014

MuseumsTalk der Universität Vechta in

Kooperation mit dem Museum im Zeughaus

19:00 Uhr, Eintritt: frei

Kirmes

24. bis 26. Oktober 2014

Thomasmarkt in der Vechtaer Innenstadt

Sonntags verkaufsoffen ab 14 Uhr, Flohmarkt

Vortrag

22. Oktober 2014

»Spaniener und Italier, Irländer und Isen. Wie logisch

sind Sprachen?« von Prof. Dr. Wilfried Kürschner

(Universität Vechta)

19:30 Uhr, Zeughaus, Eintritt: Spende

Mit tel alterkurs

31. Oktober bis 2. November 2014

Mittelalterkurswochenenden

Kursbuchungen über das Museum im Zeughaus

www.mittelalter-zentrum.de

Konzert

1. November 2014

Johannes Brahms

Ein deutsches Requiem

19:30 Uhr, Kirche Maria-Frieden Vechta

Kirmes

1. bis 3. November 2014

Herbstmarkt in Bakum

Montag mit Frühschoppen

Mit tel alterkurs

7. bis 9. November 2014

Mittelalterkurswochenenden

Kursbuchungen über das Museum im Zeughaus

www.mittelalter-zentrum.de

Benefizkonzert

9. November 2014

Benefizkonzert des Lions Club Vechta

mit der Kreismusikschule Vechta und

der Musikschule Lohne

17:00 Uhr, Rathausfoyer Vechta

Musical

10. November 2014

Der kleine Horrorladen

Musical von Alan Menken und Howard Ashman

20:00 Uhr, Metropol-Theater Vechta

Carneval

11. November 2014

Sessionseröffnung des Vechtaer Carnevals Clubs

16:11 Uhr, Rathaus Vechta

Konzert

14. November 2014

Reggatta De Blanc –

The Ultimate Tribute To The Police

Einlass: 19:00 Uhr · Beginn: 20:00 Uhr, Gulfhaus

Bühne

15. November 2014

13. Dilettantenfestival – Der Name ist Programm!

Einlass: 19:00 Uhr · Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt frei, Gulfhaus Vechta

Vortrag

18. November 2014

1. Jubiläums - Vortrag zum 450. Geburtstag Shakespeares

in Kooperation mit den Kulturwissenschaften

der Universität Vechta

19:30 Uhr, Zeughaus, Eintritt: 3,- Euro

Konzert

21. November 2014

Beggars Banquet

Einlass: 20:00 Uhr · Beginn: 21:00 Uhr

Abendkasse: 10 €, Gulfhaus Vechta

Konzert

24. November 2014

Zeit für Musik

Klavier plus Vier mit Dirk Dasenbrock

20:00 Uhr, Rathaus Foyer

Vortrag

25. November 2014

2. Jubiläums - Vortrag

Zum 450. Geburtstag Shakespeares

in Kooperation mit den Kulturwissenschaften

der Universität Vechta

19:30 Uhr, Zeughaus, Eintritt: 3,- Euro

Konzert

28. November 2014

The Hamburg Bluesband –

feat. Maggie Bell & Miller Anderson

Einlass: 20:00 Uhr · Beginn: 21:00 Uhr

Vorverkauf: 18 € Abendkasse: 24 €

Gulfhaus Vechta

Ausstellung

28. November 2014

Eröffnung der Winterausstellung

Not macht erfinderisch - Spielzeug aus Entwicklungsländern

eine Ausstellung von Hans Schmidt

20:00 Uhr, Zeughaus, Museumseintritt

Konzert

29. November 2014

Rocknacht der Kreismusikschule

Einlass: 19:30 Uhr · Beginn: 20:00 Uhr

Vorverkauf: 4 € Abendkasse: 6 €

Gulfhaus Vechta

Tango - Café

30. November 2014

Highlight Tango-Café mit Kaffee und Kuchen Tango

Argentino mit »Tango Marena« Lohne, Gertrud Arlinghaus

15.00 – 18.00 Uhr , Zeughaus, Eintritt 7,- Euro


6 Aphasie-Zentrum

Senioren

29

»ArM- uND HANDLABOr«

Neue Seniorenbroschüre

Informationen

Neue Therapieform

für Senioren

im Aphasieauf

50 Seiten

und

neu

Seniorenzentrum

aufgelegt

Die Bewegungsfähigkeit von Arm und Als eine von wenigen deutschen Einrichtungen

bietet das Aphasie- und Senioren-

Die Stadt Vechta hat jetzt die Seniorenbroschüre

Hand ist einzigartig und komplex. Ohne

neu aufgelegt. Die knapp 50 Seiten umfassende

Arm- und Handfunktion sind Leben und zentrum damit eine neue und besondere

Broschüre bietet in verschiedenen Rubriken Hilfestellung

bei massiv vielen eingeschränkt. im Alter relevanten Nach Themen. rehabilitationsmöglichkeit So

für Menschen

Arbeiten

Hirnverletzungen informiert sie unter (z.B. anderem einem Schlaganfall)

Sportangebote kommt es häufig für auch Senioren, zu Bewegungs-

soziale und Einschränkungen.

medi-

über Bildungs- mit und neurologischen und orthopädischen

einschränkungen zinische Dienste oder (Lähmungen, Wohnen im Alter. Kontrakturen)

Vechta statistisch des Armes nach sowie wie im Bereich vor eine der sehr • junge Individuelle Ausrichtung der Behand-

„Zwar Besonderheiten ist der Therapieformen:

Finger Stadt, und doch der haben Hand. wir bereits frühzeitig auf die lung in den Bereichen der Grob- und

Neben zunehmenden der klassischen Herausforderungen ergotherapeutischen

des demografischen

Feinmotorik

Einzeltherapie

Wandels reagiert.

bietet

Hierzu

das Aphasiezählt

auch,


ein

Computer gestütztes Training durch

umfassendes Informationsangebot für ältere Menschen

zu schaffen. Sei es durch das Seniorenbüro

und Seniorenzentrum seit März 2014 mit Geschicklichkeitsspiele

dem »Arm- und Handlabor« eine neue • Training von Kraft, Koordination, Beweglichkeit,

Ausdauer und Schnel-

der Stadt Vechta oder durch die nun vorliegende

Therapieform an. Das »Arm- und Handlabor«

ist ein computergestützter Behandligkeit

dritte Auflage der Seniorenbroschüre.“, so Vechtas

Bürgermeister Helmut Gels bei der Vorstellung der

lungsansatz zur optimalen Ergänzung der • Gezielte Übungen durch Simulation Für weitere Informationen kontaktieren

neuen Broschüre.

bisherigen Hand- und Armtherapie.

von Alltagssituationen

Sie uns: Ansprechpartnerin Jacqueline

Die neue Seniorenbroschüre ist ab sofort kostenlos

Durch im Rathaus das »Arm- der Stadt und Vechta, Handlabor« Burgstraße können 6, erhältlich.

Lernprinzipien, kontinuierli-

Feedback

49377 Langförden, Tel.: 04447 / 970 137,

• Erhöhte Motivation durch sofortiges Ludewigt, Josef-Bergmann Straße 1,

motorische

ches Training und alltagsorientierte Handlungen

verbunden werden.

klassischen Therapie

• unterstützende Maßnahmen zur jacqueline.ludewigt@aphasie-zentrum.de

www.aphasie-zentrum.de

Präsentierten die Neuauflage der Seniorenbroschüre: Christoph Wichmann, vom

Fachdienst Familie, Bildung, Senioren, Sport, Jugend und Soziales, Marianne Rehling

und Liesel Greve, vom Seniorenbüro der Stadt Vechta sowie Bürgermeister

Helmut Gels (v.l.).

Foto: Stefan Meyer

Therapie

- Stationäre Intensiv-Therapie

- Umfangreiches Freizeitprogramm

für Betroffene und Angehörige

- Ambulante Praxis

AphAsie- und

seniorenzentrum

J o s e f B e r g m A n n

Pflege

- Therapeutische Pflege

- Altenpflege

- Ganzheitliches Pflegemodell

- Kurzzeit-, Verhinderungs- und

Langzeitpflege

Josef-Bergmann-Straße 1 • 49377 Vechta-Langförden • Telefon: 0 44 47 / 970 - 0 • www.aphasie-zentrum.de


30

Kinotipps | Anzeige

Kinotipps

Teenage Mutant Ninja Turtles – 16. Oktober

Sie sind zurück: Die humanoiden Kult-Schildkröten Donatello, Leonardo,

Raphael und Michelangelo geben sich niemals geschlagen. Fast 30

Jahre, nachdem sie zum ersten Mal das Licht des Bildschirms erblickten,

ziehen sie wieder in den Kampf gegen ihren ultimativen Gegner, Ninja-

Meister Shredder und der Footclan.

Bei einer Geiselnahme macht die TV-Reporterin April O'Neil Bekanntschaft

mit vier menschengroßen Ninja-Schildkröten. Sie stellen sich als alte Bekannte

heraus, als kleines Mädchen hatte sie ihnen das Leben gerettet.

Gemeinsam stellen sie sich gegen den üblen Kriminellen Shredder und seinen

Foot-Clan sowie seinen

Verbündeten, den Laborbesitzer

Eric Sacks. Sie haben es

auf das mutierte Blut der Turtles

abgesehen, mit dem sie

die Weltherrschaft erlangen

könnten. Doch die Bösewichte

haben nicht mit dem Einfallsreichtum

und Kampfgeist

der Karate-Kröten gerechnet.

Die vampirschwestern 2

– 16. Oktober

Die Sommerferien sind da! Endlich haben die

beiden Vampirschwestern Gelegenheit mit

ihren Freunden Helene, Jacob und Ludo zu

zelten. Dakaria erfährt allerdings, dass Krypton

Krax, eine Vampir-Band auf Deutschland-Tournee

ist. Da sie überaus verschossen in deren

Sänger, Murdo ist, verlässt sie nachts, obwohl

ihre Eltern es verboten haben, das Haus

und fliegt zum Konzert der Band. Tatsächlich

kommt Dakaria ihrem Schwarm nahe. Allerdings

hat der Band-Manager Xantor noch

eine Rechnung mit Dakarias Vater offen und

ersinnt einen hinterhältigen Plan. Die beiden

Schwestern müssen alle Kraft aufbringen, um

diesen Plan zu vereiteln. Allerdings müssen sie

vorsichtig sein, denn ihr aufmerksamer Nachbar

Dirk von Kombast, der sich selbst als Vampirjäger

bezeichnet, ist immer auf der Jagd

nach Blutsaugern...

Dracula untold

– 2. Oktober

Die Heimat des Adligen Vlad Tepes wird

vom gnadenlosen Sultan Mehmed bedroht,

der als gefürchteter Eroberer die

Lande unsicher macht. Um seine Frau Mirena,

seinen Sohn und sein geliebtes Volk

zu beschützen, lässt sich der junge Prinz auf

eine uralte, mystische Macht ein und muss

das wohl größtmögliche Opfer bringen,

das von einem Menschen verlangt werden

kann: seine Seele. Schließlich wird Vlad Tepes

zum ersten Vampir, den die Menschheit

je gekannt hat. Als Dracula bekämpft

er seine Feinde und setzt alles daran, sein

Land und seine Familie aus den Klauen des

Sultans zu befreien. Während seine Lieben

dem Tod entgehen, ist der Prinz fortan verflucht,

als Toter unter den Lebenden zu weilen

und seinen Blutdurst an den Kehlen der

Menschen zu stillen...


Kultur

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Hellmuth Karasek

zu Gast in Vechta

Lesung im Metropol-Theater

Foto: Marco Grundt

Der renommierte Buchautor und Journalist Hellmuth Karasek liest im

Metropol- Theater Vechta aus seinen neusten Büchern.

Der renommierte Buchautor und Journalist Hellmuth Karasek liest

am Sonntag, den 19. Oktober 2014 um 20:00 Uhr im Metropol- Theater

Vechta aus seinen neusten Büchern. Seit seiner Jugend sammelt

Karasek Witze in allen Varianten. Arztwitze, Irrenwitze, Männerwitze,

Frauenwitze, Elefantenwitze – kein Lebensbereich, der

nicht als Witz taugt. Viele davon gibt er in seinen Büchern preis. Natürlich

interessiert er sich dabei auch für den geistigen Hintergrund,

für die Psychologie hinter der Pointe: Was macht Witze witzig? Gibt

es ganz neue oder immer nur immer wiederkehrende Varianten?

Ist der Witz eine wirksame Waffe der Unterdrückten? Unterscheidet

sich der Humor von Frauen und Männer? So macht er sich stark für

eine fast vergessene Kultur, die angeblich keine ist. Er versteht den

Witz als die kürzeste und präziseste Form von erzählter Literatur.

Karten für die Lesung von Hellmuth Karasek gibt es bei der Stadt

Vechta, Tel. 04441/886-405, bei der Buchhandlung Vatterodt, dem

Reisebüro Wilmering, bei der Oldenburgischen Volkszeitung, dem

Sonntagsblatt Vechta und bei der Tourist-Information Nordkreis

Vechta, bei Piano Hartz und im Reisecenter alltours in Lohne sowie

beim Reisebüro Abeling in Diepholz und unter www.vechta.de. Der

Eintritt beträgt 17,00 Euro.

Sascha Grammel

2015 live in Vechta

»Keine Ahnung!« - Die neue Show!

Er ist einer der erfolgreichsten Comedians in Deutschland: SASCHA

GRAMMEL. Kennen Sie. Nein? KEINE ANHUNG? Hmmm. Stellen

Sie sich einfach einen leicht gebrauchten hellen Wischmopp mit

schwarzem Jackett, Motto-T-Shirt und ’nem netten Lächeln vor. Dazu

Turnschuhe und ein paar freundliche Handpuppen, fertig. Und:

KEINE ANHUNG heißt auch das neue Live-Programm, mit dem der

quirlig-sympathische Spandauer Comedypreis-Träger genau da

weiter macht, wo er mit seinem Mega-Erfolgsprogramm HETZ MICH

NICHT! gerade erst aufgehört hat! Sascha fasst das Spektakel auf

seine unnachahmliche Art zusammen: »Die neue Show ist so bunt

geworden, dass ich sie mit keiner Farbe, die ich kenne, beschreiben

könnte.« Selbstverständlich sind auch die »Big Three« wieder

mit von der Partie. Die herzallerliebst-niedliche Schildkrötendame

Josie, der schnoddrige Frederic Freiherr von Furchensumpf und der

immer verwirrter werdende Hamburger Professor Doktor Peter Hacke

haben in völlig neuen Rollen wieder ihre großartigen Auftritte.

Und es gibt sogar einige neue, gutgelaunt- bekloppte Sympathie-

Träger, die schon für große Begeisterung bei allen, die KEINE AN-

HUNG bereits live erleben durften, sorgten – den unvergleichlichen,

außerirdischen Handelsvertreter »Herr Schröder« (mit Ursula), den

jüngsten, strumpfsockigen Prototypen am Bauchredner-Himmel

»Außer Rüdiger« und natürlich jede Menge allesamt wunderbar türkisfarbene,

ganz unterschiedlich talentierte 1A-Show-Hühner! »Mit

Haben schon jetzt gut lachen: (v.l.) Bürgermeister Helmut Gels, Laura

Pieperjohanns von der Agentur „mitunskannmanreden“ sowie Jessica

Schmidt und Guido Middelbeck vom städtischen Kulturamt.

KEINE ANHUNG möchte ich meine Zuschauer nicht nur zum Lachen

bringen - diesmal möchte ich sie auch berühren!«, beschreibt Sascha

seinen Anspruch an sich und erfüllt diesen prompt.

Das Kulturamt der Stadt Vechta freut sich, »Puppet-Comedy« vom

Feinsten am 11. Februar 2015 im Rasta Dome präsentieren zu können.

Noch schöner, noch wilder, noch grammeliger! Karten gibt es

bei der Stadt Vechta, Burgstraße 6 sowie an allen bekannten VVK-

Stellen. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr, der Einlass erfolgt

ab 19:00 Uhr.

Foto: Stadt Vechta


32

Buchtipps

Alle lieben ove – Frederik backman

Ove ist der Nachbar aus der Hölle: Jeden Morgen macht

er seine Kontrollrunde, schreibt Falschparker auf, räumt

Fahrräder an ihren Platz und prüft die Mülltrennung. Aber

hinter seinem Gegrummel verbergen sich ein großes Herz

und eine berührende Geschichte. Seit Oves geliebte Frau

Sonja gestorben ist und man ihn vorzeitig in Rente geschickt

hat, sieht er keinen Sinn mehr und trifft praktische

Vorbereitungen zum Sterben. Doch dann zieht im Reihenhaus

nebenan eine junge Familie ein, die als Erstes

mal Oves Briefkasten umnietet …

Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, das richtige Werkzeug und was sonst noch

wirklich zählt im Leben.

LOEL ZWECKER – Was bisher geschah

Eine kleine Weltgeschichte

Krähenmädchen – erik axl sund

Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden.

Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es

bleibt nicht bei der einen Leiche ... Auf der Suche nach

dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die Psychologin

Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer

in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit

multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias

ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma

leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas

übersehen zu haben. Schließlich müssen sich

Jeanette und Sofia fragen: Wie viel Leid kann ein Mensch

verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

die frau auf der treppe – bernhard schlink

Ein berühmtes Bild, Jahrzehnte verschollen, taucht plötzlich

wieder auf. Überraschend für die Kunstwelt, verwirrend für

den Mann, der damals als junger Rechtsanwalt in den Konflikt

des Malers mit dem Eigentümer verstrickt wurde. Und

der sich dabei in die Frau, die auf dem Bild dargestellt ist,

verliebt hat. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet

nicht nur Antworten auf ihr damaliges Verhalten und

rätselhaftes Verschwinden. Er muss sich auch den Fragen

über sich selbst stellen, denen er sich immer verweigert

hat. Die Schauplätze: Frankfurt am Main, Sydney und

eine unwegsame Bucht an der australischen Küste. Ein

Roman über Rechthaben und Mitleiden, Besitz und Verlust,

echte und falsche Nähe. Über einen Mann, der die Verfestigungen seines Lebens zu

begreifen beginnt. Und über das Glück einer Liebe, die um ihre Endlichkeit weiß.

Wir sind alle Teil der Weltgeschichte

Wann haben Sie sich das erste Mal als Teil

der Geschichte gefühlt? Beim Anblick

der Pyramiden? Oder am 11. September

2001? Weltgeschichte ist lebendig,

und der Mensch steht im Zentrum. Loel

Zwecker zoomt deshalb bei seiner Reise

durch die Jahrtausende immer wieder

auf die jeweiligen Zeitgenossen. Er verrät

uns, warum der jüdische Monotheismus

bei den Menschen damals so gut angekam

(nur ein Gott, tolle Story) oder wie

Maria Theresia ihre Doppelrolle als 16-fache

Mutter und Herrscherin eines Vielvölkerstaats

meisterte (straffe Verwaltung).

Zur täglichen Verpflegungsration der Pyramidenbau-Arbeiter

gehörte übrigens

literweise Bier. Mit diesem lehrreichen

wie unterhaltsamen Fernglas ausgestattet,

beginnen wir die Geschichte der

Menschheit neu zu sehen – und besser zu

verstehen.


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TIERTIPP AUS DER PRAXIS

Hundesenioren – Alter ist keine krankheit

Kommt ein

Hund ins fortgeschrittene

Alter, kann

man, wie

beim Menschen,

einige

Alterserscheinungen

feststellen:

Das

Fell wird grau,

die Muskulatur

und Elastizität des Körpers nimmt ab, das

Seh- und Hörvermögen wird schwächer. Sein

Verhalten verändert sich insofern, als dass er

ruhiger wird und oft müde wirkt.

Doch nur spazieren gehen reicht nicht. Auch

ältere Hunde können sich noch über einen

Baumstamm bewegen, kurze Fährten oder

einen Futterbeutel suchen. Nur durch unregelmäßige

Bewegungsabläufe werden

Bänder, Sehnen, Bandscheiben und Gelenkknorpel

so bewegt, dass Schadstoffe

abtransportiert und Nährstoffe in die Zellen

hineinbefördert werden können.

Trotz verminderter Futteraufnahme kann der

Hund an Gewicht zulegen. Um dies aus dem

Weg zu gehen, füttern Sie kleinere Portionen

oder geben ein Diätfutter. Bei manchen

Hunden kann das gegenteilige Problem auftreten:

Gewichtsabnahme. Die Gründe hierfür

können Herz- oder Zahnprobleme oder

Diabetes sein.

Wird Ihr Hund älter, werden die Untersuchungen

bei Ihrem Tierarzt wichtiger denn je. Nun

sind halbjährige Besuche in der Praxis empfehlenswert.

Zusätzlich zu der gewöhnlichen

Allgemeinuntersuchung sind Blut-, Urin- und

Kotuntersuchungen anzuraten. Ihr Tierarzt

wird Ihnen auch eine Ultraschalluntersuchung

vorschlagen, dadurch können frühzeitig

Herzprobleme oder Veränderungen an

anderen Organen erkannt werden.

Barbara

Stuckert-Spiegel

Kleintierpraxis Füchtel

Von-Elmendorff-Str. 24

49377 Vechta

Tel. 0 44 41 - 44 66

Fax 0 44 41 - 8519 50

Unterstützt:

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Ultraschall-

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Vorschau

Vorschau Dezember/Januar

Die nächste VECHTAERLEBEN erscheint um den 22. November/Redaktionsschluss ist der 8. November

Impressum

Herausgeberin:

Daniela Wilke

Berliner Str. 23

49377 Vechta

Fon: 0 44 41 / 85 79 214

info@vechtaerleben.de

Druck:

Druck- und Verlagshaus Fromm,

Osnabrück

Weitere Mitwirkende:

Petra Hellmann, Thommes Nentwig

Fotos:

fotolia, Stadt Vechta, Petra Hellmann,

Fritz Brüggemann, Daniela Wilke,

Alle Jahre wieder ...

Wintergenuss

Erscheinungsweise:

Alle zwei Monate

Verteilung:

Kostenlose Abgabe in Geschäften, öffentlichen

Einrichtungen, Arztpraxen, Autohäusern,

Kino, Gastronomie, Universität und vielen

weiteren mehr. Selbstverständlich auf Wunsch

auch per Post nach Hause.

Urheber- und Verlagsrecht:

Das Magazin und alle in ihm enthaltenen

Beiträge und Abbildungen sind urheberechtlich

geschützt. Mit Annahme des Manuskripts

gehen das Recht zur Veröffentlichung sowie

die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe

von Nachdruckrechten, zur elektronischen

Speicherung in Datenbanken, zur Herstellung

von Sonderdrucken, Fotokopien und Mikrokopien

an den Verlag über. Jede Verwertung

außerhalb der durch das Urheberrechtsgesetz

festgelegten Grenzen ist ohne Zustimmung des

Verlags unzulässig. In der unaufgeforderten

Zusendung von Beiträgen und Informationen

an den Verlag liegt das jederzeit widerrufliche

Einverständnis, die zugesandten Beiträge bzw.

Informationen in Datenbanken einzustellen,

die vom Verlag, von kooperierenden Verlagen

und kooperierenden Dritten geführt werden.


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