amtliche Beglaubigung - Universität Koblenz · Landau

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Standard für amtliche Beglaubigungen

Amtliche Beglaubigung

Amtliche Beglaubigungen sind Beglaubigungen einer öffentlichen Dienststelle, die ein Dienstsiegel

führt. Ein Dienstsiegel enthält in der Regel ein Emblem. Jede Beglaubigung muss mindestens

den Beglaubigungsvermerk,

die Unterschrift des Beglaubigenden

und den Abdruck des Dienstsiegels enthalten.

Ein einfacher Schriftstempel genügt nicht.

Grundsätzlich werden Beglaubigungen von folgenden Stellen akzeptiert:

• ausstellende Schulen/Hochschulen/Erziehungsministerien

• deutsche Notare und Gerichte

• Deutsche und ausländische Botschaften und Konsulate

Von folgenden Einrichtungen können die Beglaubigungen als amtlich gelten, wenn ein

Dienstsiegel verwendet wird:

• Gemeindeverwaltungen und Landkreise

• untere Verwaltungsbehörden wie:

• Ortsbürgermeister, Ortsvorsteher

• Stadtverwaltungen, Rathäuser, Kreisverwaltungen

• Krankenkassen

• Kirchen bzw. kirchliche Gemeinden bzw. Pfarrämter

• Sparkassen

Als nicht amtlich beglaubigt gelten Beglaubigungen von:

• ASTA

• Buch- bzw. Wirtschaftsprüfern

• Übersetzern/Dolmetschern

• Anwälten

• DAAD

• Vereinen

Zweifelsfälle

Wenn auf ausländischen Beglaubigungen auch bei Rücksprache niemand die Schriftzeichen im

Stempel lesen kann, sollte eine äquivalente Beglaubigung angefordert werden.

Zweitschrift

Zweitschriften oder Dublikate werden wie Originale bewertet und müssen nicht beglaubigt werden.

Einfache Kopie

Folgende Unterlagen dürfen in einfacher Kopie vorliegen:

• Passkopie

• Lebenslauf

• Praktikum

• Empfehlungsschreiben

• Motivationsschreiben

• Bescheinigung über Namensänderung

• Zeugnisse, die wir online verifizieren können:

• TestDaF

• IELTS

• TOEFL


• International Baccalaureat (IB)

• GMAT

• GRE

Beglaubigungen bei mehrseitigen Kopien

Besteht die Kopie/Abschrift aus mehreren Einzelblättern, muss nachgewiesen werden, dass

jede Seite von derselben Urkunde stammt. Es genügt, wenn nur eine Seite mit dem

Beglaubigungsvermerk und der Unterschrift versehen ist, sofern alle Blätter (z. B.

schuppenartig) über einander gelegt, geheftet und so gesiegelt werden, dass auf jeder Seite

ein Teil des Dienstsiegelabdrucks erscheint (siehe Darstellung im linken oberen Teil des

Musters).

Bei einer notariellen Beglaubigung (mit Schnur und Siegelmarke) genügt der

Beglaubigungsvermerk auf nur einer Seite der Kopie bzw. Abschrift.

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