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Hamburger Morgenpost Ausgabe vom 22.10.2014 (Vorschau)

SPORT SPORT „Unser

SPORT SPORT „Unser Minimalziel Foto:ap 30 Mittwoch, 22. Oktober 2014 Djourous Plan bis Weihnachten MOMENTAUFNAHME Danish Dynamite: ErsteÜberraschung beim WTA-SaisonfinaleinSingapur: DieWeltranglistenachteCaroline Wozniacki (Foto) besiegtMaria Sharapova (Russland/Nr.2)nach 3:16 Stunden mit 7:6 (7:4), 6:7 (5:7), 6:2. TELEGRAMM Reus-Affäre:Watzkewütend Fußball – Borussia Dortmunds Klub- Chef Hans-Joachim Watzkehat schmallippigauf dieAussagenvon Bayern- Boss Karl-Heinz Rummeniggebezüglich eines möglichen Wechsels vonMarco Reus reagiert.„Das ist Rummenigge, mehr gibt es dazu nicht zu sagen“, erklärte der BVB-Geschäftsführer. Hiddink bleibt Bondscoach Fußball – Guus Hiddink bleibt Nationaltrainer der Niederlande. Der Verband habe nicht dieAbsicht,den 67-Jährigen zu kündigen, dieser könne nur selbst das Handtuch werfen, berichtet die Tageszeitung AD. Wolfsburg ohne Rodríguez Fußball – Der VfL Wolfsburgmuss im Europa-League-Spielbeim russischen VertreterFKKrasnodar am Donnerstag (18 Uhr/live bei Sky) auf LinksverteidigerRicardo Rodríguezverzichten. Der Schweizer fälltwegen einer Verhärtung im Oberschenkel aus. 272 Verfahren nach Derby Fußball – Dieniedersächsische Polizei hat nach dem Derbyzwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig im vergangenen November ihreBilanz öffentlich gemacht.Demnach wurden 272 Strafverfahren gegenRandalierer eingeleitet,inder Mehrzahl 96-Fans. ZAHL DES TAGES 65 Jahrealt wirdArsèneWenger heute. Doch anstatt seinen Geburtstag mit der Familiezufeiern, mussder französische Coach Arsenal London heuteimChampions-League-Spielbeim belgischen Rekordmeister RSCAnderlecht am Seitenrand beistehen. Seit über 18 Jahren ist Wenger Trainer der Gunners. Er gewann drei Meistertitel. E-Mail: redaktion-sport@mopo.de Tel: (040) 80 90 57-312, ab 19 Uhr:(040) 80 90 57-262 ➤ Abwehrchef überzeugt: „DieZeit ist gekommen, nach oben zu klettern“ ➤ Hamburgs heißer Herbst –fast nur noch gegenKeller-Konkurrenten Ein Viertel der Saison ist rum, die Punkteausbeute aber weiterhin mager. Sechs Zähler hat der HSV auf seinem Konto –damit ist rund um den Volkspark niemand zufrieden. Der Herbst soll nun Besserung bringen: Hamburgs Abwehrchef Johan Djourou hat klare Vorstellungen, wie der HSV die kalte Jahreszeit zur herzerwärmenden Angelegenheit machen will. Punkt für Punkt arbeiten sie sich aus dem Keller. Zuletzt der Sieg in Dortmund (1:0), gefolgt vom1:1 gegenHoffenheim. Klingt gut, macht den Kohl unterm Strich aber noch nicht fett. „Aber jetzt haben wir gegen fast alle Top-Teams der Ligagespielt“, sagte Djourou der Knäbel privat Man nehme eine süße Banane, umwickle sie mit würzigem Schinken, beiße hinein –und schon dreht sich einem der Magen um. Oder?! Denkste! Peter Knäbel singt ein anderes Lied –und schwört auf die Schinken-Banane. MOPO. „Bayern, Dortmund, Gladbach, Hoffenheim –die Partien sind alle gelaufen. Jetzt kommen viele Gegner, die mit uns auf Augenhöhe sind. Nun ist unsere Zeit gekommen, richtig zu punkten und in der Tabelle deutlich nach oben zu kommen!“ Der Blick auf das Programm der kommenden Wochen bestätigt den Abwehrchef. AmSonnabend geht’s zur nur zwei Zähler entfernten Hertha nach Vom HSV berichtet SIMON BRAASCH Berlin, anschließend warten dann mit Leverkusen (9.11.) s.braasch@mopo.de und in Wolfsburg (23.11.) noch vermeintliche Granden der Liga. Aber: Danach stehen die Partien gegenWerder (23.11.), in Augsburg (29.11.), gegenMainz (7.12.), in Freiburg (13.12.) und gegen Stuttgart (16.12.) an, Knäbel und seine Leibspeise. Eine, nun ja, doch recht ungewohnte Delikatesse, die er durch seine aus der Schweiz stammende Frau Petra kennenlernte. „Es schmeckt mir nach all den Jahren noch immer hervorragend“, sagte der 48-Jährige der MOPO grinsend. „Ist doch schön, wenn ich mich durch solche Dinge etwas abhebe.“ Übrigens: Auch Knäbels zweitliebstes Gericht hat es durchaus in sich. „Das ist Orangen-Geschnetzeltes!“, verrät er. ehe es kurz vor Weihnachten zum Rückrundenabschluss nach Schalke geht (20.12.). Für Djourou ist klar: „Jetzt sind wir dran! Es ist doch ein schönes Ziel, bis zur Winterpause 20 Punkte auf dem Konto zu haben – mindestens. Wir sind aber auch in der Lage, mehr zu holen.“ Klare Ansagen des Schweizers, die vonseinen Kollegen unterstrichen werden. Matthias Ostrzoleks Rechnung funktioniert allerdingsnoch etwas simpler: „Ein Anfang wäre es doch, wenn wir jetzt in Berlin ein Tormehr als der Gegner schießen. So kann es dann weitergehen.“ Hamburgs heißer Herbst. Er soll den Klub endlich aus der Abstiegszone führen, in der er sich Da geht Hamburgs Sportchef das Herz auf: PeterKnäbel steht auf Schinken-Bananen –vor allem, wenn GattinPetrasie zubereitet. Das Geheimnis um dieSchinken-Banane Der HSV-Sportchef und seine außergewöhnliche Leibspeise–schuldist seine Frau! In absehbarer Zeit will er diese Köstlichkeiten auch wieder regelmäßig genießen können. Noch wohnt PetraKnäbel in der Schweiz, plant aber perspektivisch den Umzug nach Hamburg. Dann wird wieder geschlemmt. Fotos: hfr,IMAGO,Witters (2)

Mittwoch, 22. Oktober 2014 SPORT 31 sind 20 Punkte“ seit 14 Monaten permanent befindet. „Wir haben eine Konstanz in unsere Leistungen bekommen“, meint Tolgay Arslan. „Nun brauchen wir ein paar Siege.“ Damit endlich mal so richtig durchgeatmet werden kann. Völlig losgelöst: Nach dem Remis gegen Hoffenheim (hier Modeste/l.) wollen Johan Djourou und der HSV nun voll durchstarten. BUNDESLIGA Werder Bremen −1.FCKöln Fr.,20.30 Bor. Dortmund −Hannover96 Sa.,15.30 FC Augsburg−SCFreiburg Sa.,15.30 1899 Hoffenheim −SCPaderborn Sa.,15.30 Hertha BSC−HamburgerSV Sa.,15.30 Eintr.Frankfurt−VfB Stuttgart Sa.,15.30 BayerLeverkusen −Schalke04 Sa.,18.30 VfL Wolfsburg−Mainz 05 So.,15.30 B. M’gladbach −Bayern München So.,17.30 1. Bayern München 8 21:2 20 2. B. M’gladbach 8 12:4 16 3. 1899 Hoffenheim 8 12:7 14 3. Mainz 05 8 12:7 14 5. VfL Wolfsburg 8 13:9 14 6. BayerLeverkusen 8 16:14 13 7. SC Paderborn 8 13:11 12 8. Eintr.Frankfurt 8 13:13 12 9. Schalke04 8 13:12 11 10. Hannover96 8 5:11 10 11. 1. FC Köln 8 6:7 9 12. FC Augsburg 8 9:11 9 13. Hertha BSC 8 11:16 8 14. Bor. Dortmund 8 10:14 7 15. VfB Stuttgart 8 9:15 6 16. HamburgerSV 8 3:9 6 17. SC Freiburg 8 8:12 5 18. Werder Bremen 8 10:22 4 HSV-KURZPÄSSE ➤ TRIP: DiePlanungen für den Winter laufen allmählich an. Klar ist:Nachdem der HSV in den Vorjahren auch finanziell lukrative Kurzreisen nach Brasilien oder Indonesien unternahm, sollen solche Strapazen diesmal ausbleiben. Derzeit werden Domizile in der Türkei, in Spanien und im Mittleren Osten (Dubai, AbuDhabi)geprüft. ➤ TICKETS: DieHüttewird voll! Fürdie Pokal-Partie gegen dieBayern (29. Oktober) sind 55 300 Tickets weg. Ein paar mehr Karten sind für diekommenden beiden Bundesliga- Heimspielezuhaben. DiePartie gegenLeverkusen (1. November) wollen bislang 47 000 Fans verfolgen, für Werder Bremens Auftritt im Volkspark (23.11.) sind 48 000 Tickets weg. ➤ TRAINING: Heutewirdum 10 und 15 Uhr an der Arena trainiert. Dann wollen auch die zuletzt verhindertenIvo Ilicevic (muskuläreProbleme) und Rafael vander Vaart(grippaler Infekt) wieder dabei sein. Beister plant Comeback in der U23 Maxi greiftabWinter richtigan& will erstmal in der Regionalliga ran Der Weg ist sein Ziel. Seit rund neun Monaten schon. geworfen. „Die Woche nach dem erneuten Eingriff war hat“, erzählt er.„Aber es hilft sehr, dass der Verein so viel „Es war nicht immer leicht, das Härteste, weil mich das Ruhe ausstrahlt. Niemand ich musste auch einige alles sechs Wochen gekostet setzt mich unter Druck.“ Schweinehunde bezwingen“, sagt Maxi Beister. Nun aber befindet er sich auf der Zielgeraden: Seit drei Wochen schuftet der 24-Jährige mit Ball auf dem Platz, zur Winter-Vorbereitung will er den Kampf umdie Stammplätze aufnehmen. Sein Comeback aber plant er woanders –in der Regionalliga. Nun naht das Comeback des letzten Langzeitverletzten im HSV-Kader. Beister hat konkrete Vorstellungen – und möchte zum Jahresstart bei der so erfolgreichen U23 ran. „Ich will dort spielen!“, stellt er klar. „Ich bin mir überhaupt nicht zu schade dafür, sondern möchte möglichst schnell mein altes Niveau Kreuzband gerissen, Innen- erreichen. Jedes Spiel, und Außenmeniskus kaputt, dazu ein Knorpelschaden –Maxis linkes Knie glich das ich auf diesem Wegmitnehmen kann, sehe ich als Chance, die ich nutzen will.“ im Januar einer „Bomber“ Beister Ruine. Beister plant seine Rückkehr. kämpfte, wurde Ende August allerdings wegen Erstmal in der vierten Liga – um dann endlich wie- einer Narbender im Oberhaus bildung zurück- Seine Rückkehr naht: Maxi Beister ist wieder bester Dinge. durchzustarten.