POM 15

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POM 15

Vernetzung der Anamnesegruppen

Es sei noch einmal betont: dies alles

sind Angebote, die von uns keinerlei

So, und nun noch die versprochene

Anschrift:

Gegenleistung fordern. Es geht nicht

darum, die Anamnesegruppen zu institutionalisieren

Sekretariat der Deutschen Balint-

oder inhaltlich an die Gesellschaft

Balint-Arbeit anzugleichen. Doch jedes

Angebot erlischt irgendwann, wenn die

Nachfrage ausbleibt - deshalb liegt es

Dr. med. Heide Otten

Appelweg 21

29342 Wienhausen

an uns, ob wir etwas daraus machen.

Durch Zufall belauscht er an der Bahnhofstränke in Würzburg seine

Nachbarn und stellt fest, daß diese aus Berlin kommen, auch Anamnesler

sind und auf dem Weg nach Bern zu einem Kongreß. Das

wirft natürlich eine Menge Fragen auf, die nicht alle so leicht zu klären

sind (vielleicht aber auf Seite 89?). Kurz entschlossen fährt er mit

nach Bern:

„Qualität der Lehre in der Medizin"

Vorgestellt auf dem 4. Europäischen Kongress zur Verbesserung der Lehre in der

Medizin vom 4. - 6. September 1997 in der Universität Bern

Von Garsten Schwarz, Berlin

In Zeiten der Kürzungen von Studienplätzen

und Lehrstühlen ist für uns

penarbeit als einen obligaten Kurs im

Medizinstudium zu etablieren.

Medizinstudenten wohl kaum Land in

Sicht für bessere Ausbildungsmöglichkeiten.

Jeder Einzelne paddelt um sein

nacktes Überleben und versucht nur

die ihm in den Weg gestellten Schikanen

möglichst unverletzt zu überwinden.

Mit der Intention, dieser Art des

Studierens etwas entgegen zu wirken,

bieten wir seit einigen Jahren Anamnesegruppen

als freiwilligen Kurs an.

Auch hier war es eine studentische

Initiative, die diese Idee verwirklicht

hat; nämlich das Training einer in der

Medizin bedeutenden Aufgabe anzubieten.

Aufgrund des Verhältnisses

Auf der Suche nach Möglichkeiten zur

Durchführung dieses Vorhabens stießen

wir auf den Kongress „Qualität der

Lehre in der Medizin". Nichts lag uns

nun näher, ais an diesem Kongress

teilzunehmen und einen Bericht der

Anamnesegruppen dort vorstellen zu

können. Gesagt-getan. Das Abstract,

das Dietke und ich erstellten, wurde

vom Kongresskomitee in Bern angenommen

und wir durften ein Poster zur

Veröffentlichung auf dem Berner Kongress

entwickeln. Pünktlich einen Tag

vor der Abfahrt nach Bern wurde das

zwischen Teilnehmern und Tutoren Poster fertig und am 3.September

können die Anamnesegruppen leider

nur für eine begrenzte Anzahl von

Studenten angeboten werden. Unser

Ziel ist es somit, die Anamnesegrup-

konnte der Zug in die Schweiz abfahren.

In Bern empfing mich eine Stadt

mit äußerst freundlichen und zuvorkommenden

Menschen. Die Begrüßung

auf dem Kongress war sehr

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