POM 15

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POM 15

Die Teilnehmer wurden in 3 Gruppen

aufgeteilt, um die Fragen zu bearbeiten.

Die unterschiedlichen Herkunftsländer

wurden berücksichtigt und auf

die Gruppen fast gleichmaßig aufgeteilt.

Die drei Ergebnisse wurden der

Gesamtheit vorgestellt und anschließend

diskutiert. Im folgenden sind die

übereinstimmenden Punkte aufgeführt:

zu 1} a) Fertigkeiten des Medizinstudenten

b) Problemlösungsfähigkeiten

des Medizinstudenten

c) Wissen

d) (Einstellung)

Die Bottom-up Strategie ist genau das,

was uns zur Zeit als Möglichkeit 'zur

Verfügung steht. Somit sind wieder

einmal die Studenten gefordert, sich

um eine Verbesserung ihrer Ausbildung

zu kümmern. Der Schweizer

Kongress verabschiedete sich mit einer

Roundtable-Veranstaltung der

Hauptreferenten und Workshopleiter.

Hier sollten zusammenfassend und

auch richtungsweisend inhaltliche

Schwerpunkte diskutiert werden. Zur

Diskussion standen drei These-

Antithese Paare, die im Folgenden

dargestellt sind:

Frontalvorlesung und „ex cathedra"

Fallvorstellung bleiben die primären

Unterrichtsformen in der Medizin.

versus

Mediengestütztem, eigenständigem

Lernen wird in der medizinischen

Aus-, Weiter- und Fortbildung

eine immer größere Bedeutung

zukommen.

Prüfungen müssen gleichzeitig

selektiven, summativen und formativen

Zwecken dienen.

versus

Prüfungen können nicht gleichzei-

Die Wiedergabe dieser Diskussion

würde hier sicherlich den Rahmen

sprengen, und so überlasse ich dem

Leser selbst, sich für die jeweiligen

Thesen bzw. Antithesen zu entscheiden.

Diese Veranstaltung war auch

gleichzeitig das Ende des Kongresses.

Selten zuvor habe ich eine so nette

Verabschiedung unter Menschen gesehen

wie auf diesem Kongress. Eine

harmonische Atmosphäre, die sich

durch den ganzen Kongress hindurchgezogen

hat. Sicherlich auch ein Verdienst

der Schweizer Kongressveranstalter,

die zusätzlich hervorragende

Gastgeber waren.

zu 2) a) Praktisch

b) OSCE (Objective structured

clinical examination)

c) Offene Fragen

zu 3) a) Vernetztes Arbeiten in und

außerhalb der Universität

Thesen - Antithesen

l. Die Lehrfreiheit der Professoren ist

eine zentrale Voraussetzung für

die universitäre Ausbildungsquali-

tig gleichzeitig selektiven, summativen

und formativen Zwecken dienen.

Nun ging nach drei Tagen schließlich

eine wunderschöne Zeit zu Ende und

ich verließ diese mir sehr herzlich begegnete

Stadt nur sehr ungern, aber

mit sehr viel neuen Eindrücken, neuer

Motivation und dem Glauben an das

(Austausch!)

b) Neue Modelle kreieren und

tät.

versus

Gute auch in schlechten Zeiten.

nutzen im Rahmen von Total

Quality Management (TQM)

and Benchmarking (den Besten

als Vorbild nehmen)

c) Bottom-up strategy (Im

Rahmen einer Studenteni-

Ein koordiniertes und integriertes

Curriculum ist eine zentrale Voraussetzung

für eine berufliche

Ausbildung.

nitiative, z.B. Projekttutorien

organisieren)

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