POM 15

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POM 15

Bericht aus Lübeck

„Was ist, wenn etwas passiert? Wer

trägt die Verantwortung?" Um das

Konzept der Anamnesegruppen nicht

ganz zu verlieren und z.B. einen

AlP'ler zugeteilt zu bekommen (das

war wirklich ernsthaft im Gespräch,

von Seiten der Professoren !!), entschieden

wir uns, das Angebot der

Schirmherrschaft durch den Klinikleiter

für Psychiatrie anzunehmen. Er

„bürgte" für die „Sicherheit" der Gruppen

und so hatte alles seine bürokratische

Ordnung in der kleinen Uni Lübeck....

Anderseits stellt uns die Klinik für

Psychiatrie und die Abteilung Psychosomatik

der Inneren auch Supervisorinnen,

die sich mit jeweils einer Gruppe

regelmäßig alle vierzehn Tage treffen.

Dort können dann alle Probleme angesprochen

werden, die so bei Anamnesen

„anfallen" und in den Nachgesprächen

der Gruppen ungelöst blieben. Es

ist ein Treffen für die ganze Gruppe und

nicht nur für die Tutoren.

Zur Zeit gibt es drei Gruppen mit 5-10

Teilnehmerinnen pro Gruppe. Jede

Gruppe entscheidet für sich, was primär

das Ziel eines Gespräches mit Patientinnen

sein soll. Mal liegt der Schwer-

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punkt bei der klinischen Anamnese mit

genauen Fragen zu Symptomen, Verlauf

etc. ohne natürlich den Menschen

als Ganzes zu vergessen; mal konzentriert

sich eine Gruppe mehr auf das

soziale Umfeld und hinterfragt die Lebensgeschichte.

Wir sind drei von fünf „do it yourself

Tutoren, die alle niemals auf Tutorentreffen

waren. Die „alten" Tutorenlnnen

sind nach und nach ausgeschieden und

wir neuen haben dann versucht die

Anamnesegruppen „am Leben zu halten".

Das machen wir jetzt zwei Jahre

lang und brauchen dringend einmal ein

paar Kontakte nach draußen. Leider

haben wir es in der Vergangenheit nicht

geschafft, zu den verschiedenen Treffen

zu fahren und damit den Anschluß

verloren. Das Maitreffen in Marburg

wird ein neuer Anfang sein.

Was in Lübeck auffällt, ist eine abnehmende

Teilnehmerinnenzahl der Gruppen.

Das Interesse an Anamnesegruppen

scheint in den Semestern nicht

sehr hoch, was uns etwas nachdenklich

stimmt. Vor allem die Kliniker machen

sich rar, ganz im Gegensatz zu den

Vorklinikern. So kommt es vor, daß in

einigen Gruppen zwei Klinikerinnen mit

P6W 15

acht Vorklinikern zusammenarbeiten.

Dabei sollte mensch ja eigentlich glauben,

gerade die Kliniker könnten ein

Vielleicht kann die neue Homepage der

Anamnesegruppen ein Platz für Diskussionen

und Austausch solcher und anderer

umfassendes Anamnesetraining gebrauchennächst

Fragen werden. Wir werden dem-

unsere e-mail -Adresse dortveröffentlichen.

Machen wir etwas falsch ???? Wie sieht

es denn in den anderen Unis aus ? In

Berlin bekommen nicht mal alle Interessierten

Wir freuen uns auf eure Post!

ein Platz in den Gruppen und es

gibt Wartelisten, zumindest war das vor

3 Jahren so.

Postanschrift: Martin Petersen, Schwartauer Allee 4, 23554 Lübeck

Tel: 0451/473785

Jetzt hat es zwar leider nicht mit dem versprochenen Tutorentraining

Lübeck und Köln geklappt, aber dafür gibt es zum Thema den Artikel

„Tips mit Grips" auf Seite 134, und zum Thema „Unterlassung" auf

Seite 81.

Am schönsten ist es ja doch zuhause, und die Sehnsucht nach Europas

größter Baustelle, nach Großstadtluft, Döner und Currywurst,

treiben ihn schließlich dazu gen Heimat zu trudeln. Kaum dem U-

Bahnschacht entstiegen vernimmt er schon die ersten Beschimpfungen,

die in eine nichtendenwollende Haßtirade münden. Adressat ist

ein gewisser Bill Gates, der es sich seit Beginn der ROM Arbeit immer

mehr mit Henning verscherzt hat. Wie man mit der Wut umgehen

kann brüllt Seite 56. Schließlich hatte der Computer doch noch

erbarmen mit Henning und spuckte nicht nur „Berliner Bonbons"

sondern noch jede Menge spannender Artikel aus. POM Fritz ist froh

endlich ins Fett zu kommen um sich in aller Ruhe die Artikel im

zweiten Teil des POM's zu Gemüte zu führen.

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