POM 15

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einflussen, ist es wichtig zu verstehen, wie sie zustande kommt, um einen geeigneten

Therapieansatz zum einen für die Depression und daraus folgend zur Thera-

Tutorenaufgaben

pie von Krebs zu finden.

Von Jan Schildmann, Berlin

Abbildung 2

Verstümmelungen

im Gesichtsbereich

Therapie

Arzneimittel

Welche Motivationen stecken hinter dem Engagement in Anamnesegruppen, mit

welchen Aufgaben müssen sich Anamnesegruppentutoren auseinandersetzen , wo

ist die Grenze zwischen erwünschtem Einbringen und Belastung der Teilnehmer

durch das Überschreiten von Grenzen bei persönlicheren Themen?

Kachexie

Vorausgehende

Depression

Diese und andere Fragen sind eine Auswahl von Themen die häufiger in Treffen

und Supervisionen der Berliner Anamnesegruppentutoren zur Sprache kommen

und im folgenden Artikel näher beschrieben werden.

circulua vltlosus

Schmerz

Gemeinsam ist den Themen unter anderem, daß Sie von den Einzelnen unter-

Hirntumo

Tumortyp

Leistungsfähigkeit

schiedlich bearbeitet werden, Außerdem beschränken sie sich nicht auf die Tutorenarbeit,

sondern stellen eher grundsätzliche Spannungsfelder dar, die in der Zusammenarbeit

zwischen Menschen auftauchen, z. B. bei der Arbeit mit den Patienten.

Literatur

- KASCHKA, W.P.(1993) Wechselbeziehungen zwischen Psyche,, neuroendokhnem

System und immunsystem. PsychoimmunologiB als Bindeglied zwischen Depression

und Kreüs In Staab, H.-J. und Ludwig M. Depressionen bei Krebs S.1-7

Thieme Verlag Stuttgart

- STAAB. H.-J, (1993) Tumorbehandlung a/s Prädikator der Depression; In Staab,

H.-J, und Ludwig M. Depressionen bei Krebs S.16-28 Thieme Verlag Stuttgart

- SCHWARZ, R. (1996) Angst und Depression bei Krebskranken: in Onkologe

72

(1996) 2:582-592 Springer

- BESEDQWSKY, H.O., A. DEL REY, E. SORKIN, C. Dinareilo Imfrtunregulstory feedback

between interleukin-1 and glucocohcoid hormones. Science 233 (1986)

652-654

Motivation

Die banal klingende Frage, was denn die Arbeit als Anamnesegruppentutorln „

bringe", brachte uns im Rahmen eines Tutorentrainings auf die Schwierigkeit unsere

Motivation für die Arbeit in Anamnesegruppene klar zu formulieren, dies spiegelt

vielleicht auch die Erfahrung von manchen Außenstehenden wieder, für die Anamnesegruppe

bisweilen als diffuser und etwas eigenbrödlerischer Klüngel erscheinen

muß. Es ist nicht Sinn diese Textes eine inhaltliche Antwort zu finden, die für die

Einzelnen wohl ohnehin unterschiedlich ausfallen dürfte, sondern vielmehr mögliche

Gründe für diese Unsicherheit zu beschreiben.

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