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Noch Fragen?

ts

mich an den neuen Ort und erweitert das durch Erfahrungen initiierte neue Gebiet

von Interesse.

Kurz, da in den meisten Fällen und gerade auch in Arzt-Patient-Gesprächen die

Erfahrungshorizonte zu verschieden sind, als das die minimalisierte Dialogform

Frage-Antwort geeignet sein dürfte, meine ich, daß andere Formen des Gesprächs

entwickelt werden sollten, Ausnahme sind Notfallsituationen, in denen allerdings

sogar durch direktive Fragen (ja/nein als Antwortmöglichkeit) die Situation zu klären

ist.

Bezüglich des Studiums würde ich allemal mehr die Erfahrung, als zu allem Überfluß

auch noch zu den Fragen dissynchron gegebene Antworten in den Mittelpunkt

der Lern- und Lehrmethoden rücken.

Von Tillmann Jacobi, Berlin

Typisch Tutor...

Es wäre verfehlt, eine Definition für das Können eines Tutors zu erfinden, Es gibt

keinen Gegenstandskatalog, der theoretisch und praktisch erfüllt sein soll oder

kann, damit die „Kompetenz Tutor" ausreichend oder zumindest wahrscheinlich

vorhanden ist. Jedoch gibt es einige Standards an Fragen über Wahrnehmung und

Beobachtungen, die eine hilfreiche Basis bilden können, wenn man eine Gruppe

neu übernimmt. Diese Fragen oder Sichtweisen hat man selbst erfahren als

„Grüppling" und allmählich intuitiv oder ganz bewußt verinnerlicht, sofern sie nicht

schon durch andere Erfahrungen {Pflegepraktika, Famulaturen, Nebenjob/Zivildienst

im Gesundheitswesen) genährt wurden. Ein Tutorentraining leistet

auch häufig gute Dienste, selbst wenn es sicherlich nicht unbedingt sein muß und .

keine Garantie für gutes Gelingen sein kann. Die semesterbegleitende Supervision

allerdings ist fast grundsätzlich als essentiell anzusehen.

/ /

Im Folgenden findet Ihr etwa 48 mehr oder weniger allgemeine Diskussionsanstöße.

Sie sind in 5 Kategorien „eingeteilt", aber nicht, um sie voneinander zu trennen,

sondern um sie hier übersichtlicher zu machen. An jedem Anamnesegruppenabend

kann ein gewisser Cocktail von Fragen zur Sprache kommen, Viel Spaß beim

durchlesen, besprechen und: reichlich erweitern!

1) Rahmen etc.

• Wie hat sich der Blitz verändert?

• Wie waren Begrüßung und Abschied vorn Patient 7

• Spieit das Geschlechterverhältnis eine Rolle (Interviewer-Patient, Gruppe)?

• Wann gab oder gibt es Pausen?

• Wenn es viele Themen gibt - sollen wir uns auf eines konzentrieren?

• Wie ist das Zeitempfinden bei Gespräch und Diskussion? Wie lang waren/sind

sie objektiv?

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