WARNSTREIK - bei der ver.di-Betriebsgruppe am UKA!

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WARNSTREIK - bei der ver.di-Betriebsgruppe am UKA!

Wir wollen ein verhandlungsfähiges Angebot!

WARNSTREIK

Ein verhandlungsfähiges Angebot zu unterbreiten, ist nicht zu viel

verlangt. Es wäre zudem endlich ein Zeichen von Anerkennung und

Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten der Länder.

Und dennoch: Bis jetzt haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt und

waren nicht bereit, auf unsere berechtigten Forderungen einzugehen!

WIR FORDERN:

Erhöhung der Entgelte um 6,5% mit einer sozialen Komponente

100€ mehr Vergütung für Auszubildende und Praktikanten/innen

verbindliche Übernahme nach der Ausbildung

keine Verschlechterung des Erholungsurlaubs

Einschränkung befristeter Verträge

Am 07./08. März 2013 werden die Verhandlungen in Potsdam fortgesetzt.

Bedenkzeit hatten die Arbeitgeber genug! Wir erwarten, dass sie zum

nächsten Termin ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen. Dies müssen wir

den Arbeitgebern nochmals deutlich machen und auch öffentlich zeigen!

DESWEGEN:

WARNSTREIK!

ver.di ruft alle Beschäftigten, Auszubildenden und

Praktikanten/innen zum Warnstreik auf!

Mittwoch, 06.03.2013

Kundgebung in Düsseldorf

08.00 Uhr Treffen UKA-Vorplatz

08.30 Uhr Abfahrt nach Düsseldorf

10.00 Uhr Treffen UKs NRW beim ver.di-Landesbezirk

15.00/15.30 Uhr geplante Rückfahrt nach Aachen


Warnstreiks sind zulässig!

Der Streik ist ein Grundrecht zur Durchsetzung

unserer Forderungen (Art. 9 Abs. 3 des

Grundgesetzes).

Die Teilnahme an einem rechtmäßigen Streik

stellt keine Verletzung des Arbeitsvertrags

dar. Maßregelungen durch den Arbeitgeber

wegen der Teilnahme an einem Streik sind

verboten! Der bestreikte Arbeitgeber darf

streikende Arbeitnehmer/innen nicht abmahnen

oder sogar kündigen!

Während des Streiks ruht das Arbeitsverhältnis.

Arbeitnehmer/innen brauchen in dieser

Zeit keine Arbeitsleistung zu erbringen und

unterliegen nicht dem Direktionsrecht des

Arbeitgebers. Ein Anspruch auf Arbeitsentgelt

besteht für die Dauer des Streiks nicht.

Gewerkschaftsmitglieder erhalten Streikunterstützung.

Die Anordnung von Überstunden aus

Anlass der Teilnahme am Streik ist rechtswidrig

und unwirksam. Eine Verpflichtung

zur Nacharbeit der durch den Streik ausgefallenen

Arbeitsstunden besteht nicht.

In Arbeitskämpfen darf der Arbeitgeber

sogenannte „Notdienstarbeiten“ nicht

einseitig organisieren und einzelne Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer hierauf

verpflichten Notdienstarbeiten dürfen im

Übrigen nur zur Erhaltung der Substanz des

Eigentums, nicht jedoch zur Aufrechterhaltung

des Geschäftsbetriebes verlangt

werden.

Die Ablehnung direkter Streikarbeit ist

keine unberechtigte Arbeitsverweigerung!

Um einen reibungslosen, ordnungsgemäßen

und erfolgreichen Ablauf des Streiks zu gewährleisten,

haben sich alle Kolleginnen und

Kollegen an die Anweisungen der Streikleitung

zu halten.

Jetzt streikende Kolleginnen

und Kollegen unterstützen!

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