Motocross Enduro 11/2014 - Free Version

mce71

Alles Finale oder was...?
Alle Jahre wieder leitet der Herbst in den verschiedenen Rennserien das Ende der Outdoor-Saison ein. Der Oktober ist jedoch noch einmal ein Monat, in dem es in Sachen Motorsport keineswegs langweilig zugeht! Im Gegenteil, hier geht es nur zu oft in die alles entscheidende Schlussphase. In den einzelnen Serien entscheidet sich, wer den Meistertitel in der Tasche hat oder in der alles ausschlaggebenden Situation den Kürzeren zieht...

Test - KTM EXC 450

NOVEMBER

2014

Klassikenduro

Test

Einfach Spaß in Dillstädt

Schroth-Umbau

Ossa Explorer Racing 280

Racebike

Test

Davide von Zitzewitz

KTM SX-F 250

ADAC MX Masters

Finale

German Cross Country

Finale

Sächsischer Offroadcup

Amtsberg + Roitzsch + Dörnthal

Das Bike

Enduro-DM

+

Honda

Max Nagl

Racing

Poster

Tucheim + Streitberg + Zschopau

fürs Extreme!

KTM EXC 300 - Test


WWW.ZUPIN.DE / INFO@ZUPIN.DE / PHONE +49 8669 848 110


EDITORIAL

Alles Finale oder was?

Alle Jahre wieder leitet der Herbst in den verschiedenen

Rennserien das Ende der Outdoor-Saison

ein. Der Oktober ist jedoch noch einmal ein Monat,

in dem es in Sachen Motorsport keineswegs langweilig

zugeht! Im Gegenteil, hier geht es nur zu oft

in die alles entscheidende Schlussphase. In den

einzelnen Serien entscheidet sich, wer den Meistertitel

in der Tasche hat oder in der alles ausschlaggebenden

Situation den Kürzeren zieht.

Egal ob bei den ADAC MX Masters, bei der Enduro-

DM, Motocross-DM oder bei den regionalen Verbänden,

in nahezu jeder Rennserie liest man das Wörtchen

Finale, Finale und ja, noch mal Finale! Deshalb

steht diese Ausgabe auch voll und ganz im Zeichen

der schwarz-weiß-karierten Flagge, die ja auch das

Ende der Outdoor-Saison signalisiert! In Sachen Racing

erwarten euch heuer jede Menge frischgebackene

neue, aber auch alte Champions. Sowohl im

Motocross als auch im Enduro sind die Outdoortitel

vergeben, nun geht es mit großen Schritten in Richtung

Indoor-Saison. Dort werden die Karten neu gemischt

und besonders deutsche Fans können sich

auf eine äußerst spannende und vielseitige Indoorsaison

freuen.

Tests und Technik haben wir natürlich keinesfalls

vernachlässigt. Marko und Marco waren wieder für

euch unterwegs, um auch diese Ausgabe mit reichlich

Testbikes zu versorgen. Während Marko die

Bikes über unsere Teststrecke jagte, glühte der Auslöser

an Marcos Kamera, um für euch auch ja keine

Szene zu verpassen!

Allen voran die KTM EXC 300, unter Extremenduro-

Piloten ein äußerst beliebtes Motorrad! Aber warum

eigentlich? Was hat die 300er, was andere Motorräder

nicht haben? Welche Updates hat die KTM für

2015 bekommen und noch wichtiger, wie wirken sie

sich aus? Diese und viele andere Fragen haben sich

in unserem Testprotokoll angesammelt. Wer die

Antworten wissen möchte, der sollte diesen Test

keinesfalls verpassen! Des Weiteren beherbergt

diese Ausgabe den E2-Donnerbolzen KTM EXC 450!

Viertaktsound trifft auf Leistung satt und es gilt die

Devise: Entweder man liebt die großen Viertakter,

oder man hasst sie! Oder ist diese Offroadweisheit

längst überholt? Wobei die KTM-Ingenieure der

450er in Sachen Sound etwas die Seele geraubt haben

– kann man da eigentlich noch von Donnerbolzen

sprechen? Die einen brauchen brutalen Sound

à la Krawalltüte, ganz nach dem Motto leise ist …

Die anderen mögen es doch eher dezent, schließlich

hat eine etwas leisere Flüstertüte auch ihre Vorteile!

Doch lest am besten selbst, mit welchem Argument

die große KTM überzeugt.

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss! In diesem

Fall haben wir uns still und heimlich das Motocrossbike

unseres Kolumnisten Davide von Zitzewitz

geschnappt und es auf seinem Hometrack

gewissermaßen auf Herz und Nieren getestet. Davide

bestritt damit die vergangene MX-Masters-Saison

und wir waren überaus überrascht, wie sich dieses

Motorrad bewegen lässt. Kein Wunder, denn die

Familie von Zitzewitz besitzt jede Menge Erfahrung

in Sachen Motorsport und dieses Knowhow spiegelt

sich in dem Bike wider! Wäre die hereinbrechende

Dämmerung nicht gewesen, würde Cheftester

Marko wohl heute noch seine Runden auf

diesem Bike drehen. Warum? Genau das wird an

dieser Stelle nicht verraten, denn dazu müsst ihr ein

paar Seiten weiterblättern!

An dieser Stelle wünschen wir euch nun ganz viel

Spaß beim Lesen!

Euer Redaktionsteam der MCE

3

MCE

November '14


Die KTM 450 EXC im neuen 2015er Gewand ist nach wir vor eine Referenz im

E2-Klassement. Eine leichte Bauweise in Kombination mit einem SOHC-Viertaktmotor

der neuesten Technologie lässt das Herz eines jeden Offroad-

Piloten höherschlagen

4

MCE

November '14


November 2014

INHALT

TESTS

14 KTM EXC 300

20 KTM EXC 450

26 MX-Racebike DvZ

VORSTELLUNG

32 Ossa Explorer Racing 280

MOTOCROSS

34 US-Report: Ken Roczen

36 MXON Kegums/LV

38 ADAC MX Masters Teutschenthal

44 DMV BRC MX 2-Takt Cup

52 Verbände

62 Rockstar Kiedrowski Racing Team

POSTER

Max Nagl (Honda)

CROSS-COUNTRY

64 GCC Bühlertann

ENDURO

66 DM-Aufmacher

68 DM Tucheim

71 DM Streitberg

74 DM Zschopau

78 Kolumne Marcus Kehr

79 Kolumne Davide von Zitzewitz

80 Kolumne Edward Hübner

81 SuperEnduro-WM Riesa

82 SOC Amtsberg, Roitzsch u. Dörnthal

84 Klassik Dillstädt

RUBRIKEN

3 Editorial

6 Facts

10 Produkte

46 Nachlese Intermot Köln

50 Snap-Shot

86 Bike and Parts

91 Abschied: Uhlig Fahr-tech

92 Notizen

94 Vorschauen/Events

96 Standings + Termine

98 Vorschau Dezember/Impressum

5

MCE

November '14


FACTS

MX-WM-Termine 2015 stehen fest

MXGP + MX2-WM: 28.2. Losail/Qatar; 8.3. Nakhonchaisri/TH; 29.3. Neuquen/

ARG; 19.4. Arco di Trento/I; 26.4. Valkenswaard/NL; 10.5. Talavera/E; 24.5. Matterley

Basin/GB; 31.5. Villars-soux-Ecôt/F; 14.6. Maggiora/I; 21.6. Teutschenthal/D;

5.7. Uddevalla/S; 12.7. Kegums/LV; 26.7. Loket/CZ; 2.8. Lommel/B;

16.8. Trindade/BR; 30.8. Assen/NL; 13.9. Leon/MEX; 20.9. Glen Helen/USA.

Motocross der Nationen: 27.9. Ernée/F.

FIM Women’s MX-WM: 28.2. Losail/Qatar; 8.3. Nakhonchaisri/TH; 24.5. Matterley

Basin/GB; 31.5. Villars-sous-Ecôt/F; 21.6. Teutschenthal/D; 26.7. Loket/CZ.

FIM Veteran MX World Cup: 30.8. Assen/NL.

Alle Termine wie immer ohne Gewähr.

MXGP 2015: Ryan Villopoto

beendet Karriere nach einer Saison

Der neunfache US-Champion Ryan Villopoto wird für das Monster Energy Kawasaki

Racing Team die FIM-MXGP-Weltmeisterschaft 2015 bestreiten. Nachdem

der 26-Jährige, der bereits während seiner gesamten Profikarriere Kawasaki

fährt, zuletzt viermal in Folge den Monster-Energy-FIM-Supercross-Titel gewinnen

konnte, nimmt er nun die Herausforderung in der hochrangig besetzten

MXGP-Serie an. Klares Ziel dabei ist es, den ersten MXGP-Weltmeistertitel für

Kawasaki zu gewinnen. „Ich bin bereit, für das nächste Kapitel in meiner Karriere

und will neue Ziele erreichen“, sagt Villopoto. „Ich war nie derjenige, der Rekorde

erzielen wollte, aber wenn sich die Möglichkeit ergibt, gegen die Besten

der Welt zu fahren und die USA zu repräsentieren, muss ich das nutzen. Es wird

eine riesige Veränderung für mich und es wird das letzte Kapitel meiner Karriere

– gewinnen oder verlieren. Ich freue mich extrem über diese Chance und ebenfalls

darüber, mit Tyla Rattray einen ehemaligen Weltmeister als Teamkollegen

zu haben. Er weiß, was es braucht, um in der Weltmeisterschaft erfolgreich zu

sein und ich weiß, dass ich viel von ihm lernen kann.“ • Text u. Foto: Kawasaki

Christian Brockl ist Deutscher Meister MX Open

Beim Finale der Deutschen Motocross Meisterschaft Open wurde Christian Brockel

Meister. Da der bis dato Führende der Meisterschaft Marcus Schiffer verletzungsbedingt

nicht am Start war, hatten Christian Brockel und Boris Maillard

Chancen auf den Titel. Wobei die eindeutig besseren Karten bei GST-Berlin-Pilot

Brockel lagen, denn er hatte lediglich 7 Punkte Rückstand auf Schiffer. Im freien

Training und auch im Zeittraining sah es zunächst so aus, als ob Maillard die Nase

vorn hätte, denn die schnellsten Zeiten verbuchte der Kawasaki-Pilot. In den

Wertungsläufen drehte Brockel allerdings den Spieß um und konnte mit einem

3. Platz im ersten Lauf bereits die Tabellenspitze übernehmen. Im zweiten Lauf

genügte ihm daher eine solide und kontrollierte Fahrt, die mit dem 4. Platz endete,

um die Meisterschaft zu gewinnen. • Text: Marco Burkert; Foto: Kai-Uwe Sickert

MX2-Weltmeister Jordi Tixier

2015 auf einer KX 250 F

MX2-Weltmeister Jordi Tixier, der den Titel in einem epischen Duell in Mexiko gewinnen

konnte, wird das Schild mit der Nummer 1 nächste Saison an seine

KX 250 F vom Monster Energy Kawasaki MX2 Racing Team hängen. Seine Teamkollegen

heißen Dylan Ferrandis und Thomas Covington. 2015 wird aufgrund der

Alterslimitierung die letzte Saison in der MX2-Klasse für Tixier. Es ist eine Rückkehr

zu Kawasaki, da er in seinen Jugendjahren bereits den französischen Junioren-Titel

auf einer KX 125 gewinnen konnte. Das Monster Energy Kawasaki MX2

Racing Team fokusiert sich im nächsten Jahr exklusiv auf die MX2-Weltmeisterschaft

mit voller Werksunterstützung von Kawasaki. „Ich freue mich sehr über

meine Vertragsunterzeichnung beim Monster Energy Kawasaki MX2 Racing

Team. Sie kamen während der Saison auf mich zu und waren sehr interessiert,

mich unter Vertrag zu nehmen“, erklärt Tixier. „Es gibt mir zusätzliche Motivation,

meinen Weltmeistertitel auf einem neuen Bike zu verteidigen.“ Steve Guttridge

von Kawasaki Motors Europa sagt dazu: „Es ist phantastisch, dass Jordi

2015 zurück in die Kawasaki-Familie kommt. Ich hoffe sehr, dass er in seinem

letzten Jahr in der MX2-Klasse einen weiteren Weltmeistertitel feiern kann, bevor

er 2016 den Schritt in die MXGP-Klasse macht. Das Team hat für die kommende

Saison großartige Fahrer verpflichtet und wir sind alle sehr motiviert, diese

mit dem besten Material auszustatten, um mit der KX 250 F zu siegen.“

• Text: Kawasaki; Foto: Ray Archer

210 Teilnehmer beim Bundesendlauf in Sontra

Gewinner der 85er- und 125er-Klasse bekommen Startplatz beim ADAC MX Junior

Cup und ADAC MX Youngster Cup • KTM und Husqvarna spendieren den Siegern

Motorräder für ein Jahr • Starter von sechs bis 18 Jahren in vier Klassen

Am 13. und 14. September fand auf dem „Husarenring“ des MSC Waldkappel-

Breitau e.V. im hessischen Sontra der alljährliche ADAC MX Bundesendlauf

statt. Zu der beliebten Veranstaltung auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände

im Werra-Meißner-Kreis waren 210 Motocrosser aus 17 ADAC-Vereinen aus dem

gesamten Bundesgebiet angereist. Ausrichter des Events, das seit 2009 von

wechselnden ADAC-Regionalclubs veranstaltet wird, war 2014 der ADAC Hessen-Thüringen

e.V.

Die Nachwuchs-Piloten zwischen sechs und 18 Jahren starteten sowohl Samstag

als auch Sonntag in vier unterschiedlichen Klassen auf der Lehmbodenstrecke

30 Kilometer nördlich von Bad Hersfeld. Zu gewinnen gab es Preise von Red

Bull, Golden Tyre und Ortema. Die Hauptpreise aber sponserten KTM und

Husqvarna, die dem jeweiligen Sieger der 50er-, 65er-, 85er- sowie 125er-Klasse

ein neues Motorrad für ein Jahr zur Verfügung stellten.

In der jüngsten Klasse der Sechs- bis Neunjährigen wurde Luca Aubaret vom

ADAC Nordbayern e.V. aus Diepersdorf nahe Nürnberg für seine gute Leistung

geehrt. In der 65er-Klasse, bei den Acht- bis Zwölfjährigen, schaffte es Maikel

Ziller vom ADAC Schleswig-Holstein e.V. aus Probsteierhagen bei Kiel bis ganz

nach oben auf dem Siegertreppchen. In der 85-Klasse bei den Zehn- bis 16-Jährigen

fuhr Lukas Kunz vom ADAC Saarland e.V. aus Marpingen bei Saarbrücken

das beste Ergebnis ein. Auf dem 125er-Motorrad war Maurice Wasilewski vom

ADAC Nordrhein e.V. aus Sonsbach aus dem Duisburger Raum der Schnellste. Er

trat in der Klasse der 14- bis 18-Jährigen in Sontra an.

6

MCE

November '14


50 ccm: Kevin Geiger 65 ccm: Paul Ploy

85 ccm: Robin Konrad 125 ccm: Maurice Wasilewski

Zusätzlich durften sich die Gewinner der 85er- und der 125er-Klasse über einen

Startplatz im prestigeträchtigen ADAC MX Junior Cup und im ADAC MX Youngster

Cup freuen. Beide Fahrer können dann in der kommenden Saison im Rahmen

der ADAC-MX-Masters-Rennserie ihr Talent unter Beweis stellen.

Den Sieg bei der Mannschaftswertung heimsten die angehenden MX-Stars vom

ADAC Südbayern e.V. ein. Sie setzten sich mit insgesamt 134 gewonnenen Punkten

noch vor dem ADAC Württemberg e.V. und dem ADAC Pfalz e.V. an die Spitze

der Tabelle.

Deutsches Team gewinnt das

Junioren-Supermoto der Nationen

Das hätte so wohl keiner erwartet: Das Team um Manager Thomas Wiesental gewann

die Juniorenwertung im italienischen Cremona mit einer soliden Teamleistung.

Die Piloten Kevin Würterle, Philipp Prestel und Raphael Bayer konnten in

den Wertungsrennen mit einer hervorragenden Leistung punkten. Dabei sah es

gerade zu Beginn eher schlecht für die Truppe aus, denn ein unbedachter

Sprung von Philipp Prestel unter geschwenkter gelber Flagge brachte ihm eine

Strafminute ein. Mit dieser fiel er von Platz 14 auf 25 zurück! Nach kurzer Frustration

zeigten die Jungs, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Im zweiten und

dritten Wertungsrennen konnten die Junioren noch die Schweizer von Platz 1

verdrängen und gewannen zum Erstaunen aller den Mannschafts-Junioren-WM-

Titel.

Bei den Big Boys hatte das deutsche Team mit den Piloten Bernd Hiemer, Markus

Class und Marc-Reiner Schmidt mit viel Pech und Verletzungen zu kämpfen,

konnte aber einen starken 3. Platz einfahren.

• Text: Marco Burkert; Foto: Supermoto.com


FACTS

Team HRC wappnet sich für die Wüste

In wenigen Wochen ist es wieder soweit, dann rollen die ersten Rallyebikes in

Buenos Aires (Argentinien) von der Startrampe. Unter den unzähligen Motorrädern

werden sich am 4. Januar auch fünf Werks-Hondas befinden. Das Team HRC

um den deutschen Teamchef Wolfgang Fischer hat für die kommende Dakar das

bisher stärkste Team, bestehend aus Joan Barreda (Spanien, 31), Paulo Goncalves

(Portugal, 35), Helder Rodrigues (Portugal, 35), Jeremias Israel (Chile, 33)

und Laia Sanz (Spanien, 28) zusammengestellt. Ende des Jahres 2012 hatte man

sich bei Honda entschieden, der Vormachtstellung von KTM in Sachen Rallye ein

Ende zu bereiten. Jedoch galt es vorerst, viel Entwicklungsarbeit zu leisten, dazu

hatte man zunächst den ehemaligen Weltmeister Helder Rodrigues verpflichtet.

Er pilotiert die CRF 450 Rallye seit ihrer Geburtsstunde und hat mit seinem

Knowhow dazu beigetragen, das Motorrad Schritt für Schritt an die Spitze zu

bringen. Ein weiterer wichtiger Coup gelang HRC mit der Verpflichtung von Wolfgang

Fischer im vergangenen Jahr. Fischer agierte vorher als Manager bei

Speedbrain und holte sogleich seine Piloten Joan Barreda und Paulo Goncalves

mit ins HRC-Boot. Hinzu kommt noch der chilenische Newcomer Jeremias Israel,

als ehemaliger Motocrossprofi hat er in der Vergangenheit bereits einige Erfahrung

im Rallyesport sammeln können und dürfte 2015 für einige Überraschungen

gut sein. Ebenfalls auf einer CRF-Rallye unterwegs ist Laia Sanz, ihres Zeichens

zwölffache Trial-Weltmeisterin sowie Enduro-Weltmeisterin. Mit dieser

Armada an Top-Piloten möchte das HRC Team die seit 2001 anhaltende Siegesserie

von KTM unterbrechen und hat, zumindest auf dem Papier, ganz gute Karten.

• Text: Marco Burkert; Foto: HRC

Red Bull Sea to Sky: Sieg für Graham Jarvis

Das Red Bull Sea to Sky im türkischen Kemer zählt zu den beliebtesten Hard-Endurorennen

der letzten Jahre. Das Event selbst ist in drei Fahrtage unterteilt, los

geht es am Freitag mit einem „Beach Race“ das, wie der Name schon sagt als

Strandrennen über eine Distanz von 15 Minuten + 1 Runde ausgetragen wird.

Das Ergebnis dieses ersten Aufeinandertreffens am Strand von Kemer entscheidet

über die Startreihenfolge am Samstag. Das sogenannte „Forest Race“ umfasst

eine Streckenlänge von 65 Kilometern und bietet alles, was es für ein zünftiges

Hard Endurorennen braucht: Single Trails, schnelle Schotterstraßen in den

Bergen, steile Bergauffahrten und schließlich auch Abfahrten, die es in sich haben.

Und auch hier entscheidet das Ergebnis wieder über die Startreihenfolge

für den alles entscheidenden und schließlich letzten Fahrtag, das sogenannte

„Olympos Mountain Race“! Es gilt, den Berg „Olympos“ (Tahtali 2365 m) zu erklimmen,

wobei das Starterfeld vom Strand den ganzen Weg durch den Wald bis

auf die Spitze des Berges bewältigen muss. Dafür bleibt den Teilnehmern ein

Zeitfenster von sieben Stunden! Sieger ist der, der als Erster durch den Red-Bull-

Bogen an der Ziellinie ganz oben auf dem Berg fährt. Dieser spektakuläre Modus

zieht Jahr für Jahr immer mehr Piloten in seinen Bann, so gingen auch in diesem

Jahr zahlreiche deutsche Fahrer an den Start.

Das „Beach Race“ gewann in diesem Jahr US-Boy Taylor Robert vor Jonny Walker

und Wade Young. Aus deutscher Sicht konnte sich besonders Edward Hübner in

Szene setzen, der erstmalig am Start war und das Strandrennen auf Platz 8 abschloss.

Am darauffolgenden Samstag trumpfte dann Mr. Hard Enduro himself

Graham Jarvis auf und entschied das „Forest Race“ souverän für sich. Sein

schärfster Konkurrent Jonny Walker landete auf Platz 2, gefolgt von Andi Lettenbichler.

Hervorragend auch die Leistung vom erst 16-jährigen Manuel Lettenbichler,

der am Samstag auf Platz 8 ins Ziel einfuhr. Am alles entscheidenden

letzten Fahrtag konnte sich erneut Altmeister Graham Jarvis durchsetzen! Für

die Fahrt hinauf zum Gipfel auf über 2000 Meter benötigte Jarvis 2:43:20 Stunden

und gewann damit das Sea to Sky 2014 vor Jonny Walker und Andi Lettenbichler.

• Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna

Ergebnis Red Bull Sea to Sky 2014: 1. Graham Jarvis, GB, Husqvarna; 2. Jonny Walker, GB, KTM; 3. Andreas

Lettenbichler, D, KTM; 4. Wade Young, ZA, KTM; 5. Paul Bolton, GB, KTM; 6. Taylor Robert, USA, KTM; 7. Travis

Teasdale, ZA, KTM; 8. Blake Gutzeit, ZA, Husqvarna; 9. Dougie Lampkin, GB, KTM; 10. Alfredo Gomez, E,

Husqvarna.

Marc Coma – FIM-Rallye-Weltmeister 2014

Red-Bull-KTM-Werksfahrer und vierfacher Dakar-Sieger Marc Coma sicherte sich

nicht nur den Sieg bei der Marokko-Rallye, der letzten Runde der FIM World

Cross Country Rallies Weltmeisterschaft, sondern mit diesem Sieg auch den

Weltmeistertitel. Coma ging mit einem knappen Punktevorsprung vor dem Portugiesen

Paolo Goncalves ins letzte Rennen, hatte den Weltmeistertitel aber bereits

nach der fünften Etappe sicher, als Goncalves stürzte und das Rennen vorzeitig

beenden musste.

Marc Coma: „Die Marokko-Rallye ist eine der härtesten im Kalender. Wir mussten

uns eine gute Taktik überlegen, um die Weltmeisterschaft nicht zu gefährden.

Zu siegen ist ein großartiges Gefühl und es war eine besondere Woche voller

Emotionen für mich: Zunächst hatte ich Geburtstag und dann konnte ich erst

die Rallye und dann den Weltmeistertitel gewinnen. Es ist nicht einfach, die

Weltmeisterschaft sechsmal zu gewinnen. Dahinter steckt eine Menge Einsatz

und Arbeit.“

Stefan Pierer (CEO KTM AG): „Der Titelgewinn von Marc und unserem Rallye-

Team hat für KTM einen sehr hohen Stellenwert. Der Rallyesport ist und bleibt

der Kern unserer Philosophie und Sinnbild unserer Aktivitäten. Dass wir mit

Marc Coma den besten Piloten, mit unserem Rallyebike ein Siegermotorrad und

mit dem gesamten Team die stärkste Struktur haben, wurde erneut bewiesen.

Der WM-Titel ist für die gesamte Firma der perfekte Ansporn und für die Rallyeabteilung

der Startschuss für die Dakar 2015.“ • Text u. Foto: KTM

8

MCE

November '14


Yamaha bringt neue Enduro WR 250 F

Mit dem Modelljahrgang 2015 präsentiert Yamaha erstmals eine völlig neue Enduro

mit nach hinten geneigtem Zylinder und einer vorn am Zylinderkopf platzierten

Einspritzung. Diese Bauweise ist von Yamahas Motocross-Bike YZ 250 F

bekannt, die mit dieser Technik 2014 erstmals an den Start rollte. Auf Anhieb

wirbelte die Yamaha die AMA-MX-250-Outdoorserie durcheinander und stellte

ihre Siegesfähigkeit in der MX2-Klasse unter Beweis. Die neue WR 250 F soll nun

genau dieses Potenzial besitzen, um auf höchstem Niveau Siege einzufahren.

Der neue WR-250-F-Motor verfügt über viele mit dem YZ-Triebwerk identische

Bauteile, wurde aber speziell für Endurobedürfnisse modifiziert. Das Sechsgang-Getriebe

wurde hingegen komplett neu entwickelt und soll für den Offroad-Einsatz

in schwerem Gelände ausgelegt sein. Die Kupplung wurde dem

neuen Getriebe angeglichen und besonders für die teils extremen Enduro-Anforderungen

ausgelegt. Um das Triebwerk schnell und unkompliziert starten zu

können, ist ein neu entwickelter Anlasser verbaut, der die 12V/6A-Batterie des

großen Bruders WR 450 F bekommen hat. In Sachen Rahmenkonstruktion hat

man ebenfalls bei der YZ 250 F abgekupfert und den bekannten Aluminium-Rahmen

mit einer neuen Motoraufnahme ausgestattet. Das Fahrwerk ist mit einer

Premiummarke SHERCO

setzt auf Sportfahrerförderung

SHERCO-Botschafter Marcus Kehr setzt gemeinsam mit Generalimporteur

ASIMO auf die organisierte Sportfahrerförderung ab dem Jahr 2015. In MCE

10/2014 wurde bereits ausführlich darüber berichtet.

Ab sofort können Bewerbungen interessierter Fahrerinnen und Fahrer mit kurzer

Profilvorstellung an info@sherco-motorrad.de gesendet werden.

Bewerbungsschluss ist der 30.11.2014.

Danach erfolgt die Einladung zu einem Testtag im Raum Flöha unter der Leitung

von Marcus Kehr.

hochwertigen Vorderradgabel mit separatem Luft-Öl-System sowie einem modifizierten

Federbein aus der YZ 250 F ausgestattet. Im Vergleich zum MX-Federbein

besitzt die Endurovariante einen 10 Millimeter längeren Federweg. Das Paket

wird mit einem Factory-Look abgerundet.

Weitere technische Highlights der WR 250 F

• Einspritzmotor mit nach hinten geneigtem Zylinder

• Zylinderkopf mit gerade gestaltetem Einlasstrakt vorn

• Krümmerführung trägt zur Zentralisierung der Massen bei

Enduro-spezifische Einspritzsteuerung

• Sechsgang-Getriebe mit langer Übersetzung und Endurokupplung

• Neuer Elektrostarter kommt ohne Zündschloss aus

• Motorölvolumen 1100 ccm – 200 ccm mehr als YZ-250-F-Motor

• Dank Schnellverschlüssen leicht und rasch wechselbarer Luftfilter

• Überarbeiteter Dekompressionsmechanismus

• Neuer Motorgehäusedeckel

• Kompaktes Aluminium-Fahrwerk mit kurzem Rahmenheck

• Aluminium-Rahmen mit zwei Oberzügen

• Zentral positionierter 7,5-Liter-Tank

• 18 Zoll großes Hinterrad

• Metzeler 6 Days Extreme FIM Reifen

• Leichter Seitenständer

• Schmutzgeschützte Kette

• Ausgestattet mit Lampen im WR-450-F-Stil vorn und hinten

• Neuer elektrischer Lüfter am Kühler

• Motorschutz

• Tachometer und Warnleuchten für Benzinstand und Motorfunktion

• Neuer Schalldämpfer

• Lange und flache Sitzbank mit verstecktem Benzin-Einfüllstutzen

• Neue Grafik auf Tank und Kühlerabdeckungen

• Durch Materialstärke optimierte Motor-Halteplatten

Der nächste Winter kommt bestimmt ...

Im letzten Winter hatten wir ja Glück mit dem Wetter, aber der nächste Winter

kommt bestimmt. Und dann sitzt ihr wieder unterm Weihnachtsbaum, freut

euch über eure neuen Socken und wartet auf die nächste Offroadsaison.

Macht doch eurer Familie und euch mal ein ganz besonderes Geschenk, entflieht

dem Winter, macht mal richtig Urlaub und genießt bei schönstem Sommerwetter

unvergleichliche Motocross/Enduro-Holidays auf der Ferieninsel Koh

Samui in Thailand. Ab November ist das deutsche Team wieder für euch vor Ort.

Einige Termine sind noch verfügbar.

Buchungen/Infos unter: MX-Holiday-Thailand.com; Aktuelles/Fotos/Videos unter

facebook: MX Holiday Thailand

9

MCE

November '14


PRODUKTE

ZUPIN

FLY RACING HELM F2 FASTBACK

• KARBON-KEVLAR-VERBUND-AUSSENSCHALE – neueste Technologie

aus einer gewobenen Karbonfaserstruktur kombiniert mit stabilem

Kevlar garantiert höchste Festigkeit und Stabilität bei geringem

Gewicht

• DUAL DENSITIY EPS – zweistufige Schutzpolster, die leichte Schläge

sanft abfangen und harte Stürze stärker dämpfen

• UV-BESTÄNDIGE LACKIERUNG – gewährleistet lange Freude am

De sign eures Helmes

KIEDROWSKI

SCHWINGENSCHUTZ FÜR KTM + HUSABERG

+ HUSQVARNA!

• GEWICHTSREDUZIERENDE BAUTEILE – stabile Aluminiumschrauben,

Nieten sowie Doppel-D-Ring-Verschluss

• HIGH VOLUME VENTS – elf Belüftungs- und vier Entlüftungsöffnungen

zusammen mit den durch den Helm gezogenen Luftstromkanälen sorgen

für optimale Belüftung und hervorragende Wärmeregulierung

• BRILLEN-ANTIBESCHLAG-VENT – im Bereich der Brille sind weitere

Luftstromöffnungen, die das Zirkulieren der Luft innerhalb der Brille

fördern und somit ein Beschlagen mindern

• KOMFORTFUTTER – herausnehmbares, weiches Innenfutter mit

gu ter Schweißabsorbierung und speziellen Lüftungskanälen

• QUICKSNAP-HELMPOLSTER – Wangenpolster mit integriertem Kunststoffrahmen

garantieren Formstabilität und erleichtern das Herausnehmen

und Einsetzen; hervorragend leicht zu reinigen, optima le,

dauerhaft gleichbleibende Passform

• NOSEGUARD – hochgezogener Mundschutz schützt den Nasenbereich

vor Steinschlägen

• Gewicht: ca. 1240 g +/- 10% je nach Größe ( XS-XL)

• Preis: 299,95

Bezugsquelle:

ZUPIN Moto-Sport GmbH

Tel. 08669 848 110

Fax 08669 848 590

Web: www.zupin.de

E-Mail: info@zupin.de

10

MCE

November '14

Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading in Hetendorf hat ab sofort

ein super Angebot für alle KTM-/Husaberg-/Husqvarna-Piloten auf Lager:

Nachdem der Extrem-Endurosport immer mehr Anhänger findet und auch

die entsprechenden Events wie Pilze aus dem Boden schießen, war es

Zeit, spezielle Protektoren für diesen materialmordenden Sport zu kreieren!

Der Kunststoff-Schwingenschutz ist genau so ein Teil, das euer Bike vor

tiefen Kratzern und Dellen schützt – passend für alle aktuellen KTM-/

Husaberg-/Husqvarna-Modelle ab 125 ccm.

Den Schwingenschutz gibt es für alle MCE-Leser zum Angebotspreis von

nur 55,95 Euro inkl. Versand frei Haus!

Einfach bei der Bestellung „MCE-Leser“ angeben ...

MELAHN ANGEBOT DES MONATS

Alpinestars Sweatshirt Gridlock

Farbe: Schwarz

Sweatshirt mit gesticktem Logo-Patch auf der Brust und breiten Bündchen

mit Kontrastnaht.

Bei Melahn zum Dauertiefpreis von

39,95 statt 54,95 Euro! Nur solange

der Vorrat reicht !

Materialzusammensetzung:

80% Baumwolle, 20% Polyester

Bezugsquelle:

Kiedrowski

Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13

29320 Hermansburg

Tel. 05052 912798

www.kiedrowski-racing.de

Bezugsquelle:

Zweirad Center Melahn GmbH

Seebekstr. 3

24568 Kaltenkirchen

Online-Shop:

www.melahn.de

E-Mail: offroad@melahn.de


MOTUL

MOTUL-MC-Care-Pflegeserie

Neuer Trockenreiniger für Mattlacke und matte Folien liegt voll im Trend

Um ein gefragtes Produkt hat MOTUL jetzt die hoch effektive Pflegeserie

MC Care Line erweitert. Mit dem Trockenreiniger MOTUL E11 Matte

Surface Clean für moderne Mattlacke und matte Folien eröffnen sich

dem Motorradfachhandel weitere interessante Zusatzerträge.

Matte Lackierungen liegen voll im Trend. Allerdings ist ihre

Pflege meist aufwändiger als die herkömmlicher Lacke. Als

Antwort auf die Wünsche des Motorradfachhandels nach einem

Spezialprodukt für diese gefragten Lackierungen hat

MOTUL jetzt einen innovativen Trockenreiniger für Mattlacke

und matte Folien auf den Markt gebracht: MOTUL E11 Matte

Surface Clean. Dank der besonderen Formulierung werden

damit matte Oberflächen nicht nur perfekt gereinigt, sondern

profitieren darüber hinaus von einem gleichmäßigen

Matt-Effekt. Mit dem neuen Produkt aus der bewährten

MOTUL-MC-Care-Line-Pflegeserie kann der Schmierstoffproduzent

somit gleich dreifach punkten: in der Reinigung, der

Pflege sowie der Farbauffrischung von Mattlackierungen –

und das ohne Wasser. Außerdem wehrt ein langanhaltender

Schutzfilm mit UV-Filter schädliche Fremdeinwirkungen ab.

MOTUL E11 Matte Surface Clean erweitert das schon sehr

breit gefächerte Anwendungsgebiet der innovativen MOTUL-

MC-Care-Line-Pflegeserie „Waschen, Reinigen, Polieren“ auf

jetzt zehn Produkte. Weitere Anwendungsgebiete der Serie

für die Wartung und Pflege des Zweirads sowie der Ausrüstung

des Motorradfahrers sind die „Kettenpflege“, „Mechanik,

Reinigung und Wartung“, „Helm- & Lederpflege, Handreinigung“

sowie „Luftfilterwartung“. Insgesamt sorgt das

MOTUL-MC-Care-Programm mit jetzt 28 Produkten unterteilt

in fünf Anwendungsgebiete für noch mehr Verkaufspower

in den Motorradfachbetrieben.

Bezugsquelle:

Fachhandel

DMON-PARTS

Speedview ist die erste handfreie Roll-off-Brille !

Wer kennt das nicht,

eine Fahrt im Regen

oder bei Schlamm

und die Brille ist

ständig zu. Ein Wischen

mit dem verdreckten,

nassen

Handschuh bringt

kaum eine Verbesserung

und die

Fahrt muss gestoppt

werden oder eine

gefährliche Fahrt

ohne Brille beginnt.

Auf dem Markt tummeln

sich einige

Roll-off-Brillen, die

mit einer durchlaufenden

Folie überzogen

sind, die per Hand von einer Seite zur anderen transportiert werden.

Diese Möglichkeit wurde von der Firma redraven optimiert und mit einer

digitalen ID-wireless-Technologie ausgestattet. Dazu wird der Sender zusammen

mit dem Aktivierungsknopf am Lenker bzw. am Motorrad angebracht.

Der Empfänger

sitzt zusammen

mit dem Roll-off-

System direkt an der

Brille. Wenn im

Sichtfeld nun

Schmutz oder Wasser

ist, kann per

Knopfdruck vom

Lenker aus das Rolloff-System

bis zu

40-mal aktiviert

werden. Die Folie

Speedview-Brillen passen in fast jeden Helm

KURZTEST

Der Empfänger inklusive Akku-Pack sitzt am Brillenband

wird relativ

schnell transportiert,

sodass

dem Fahrer keine

Nachteile gegenüber

einem

herkömmlichen Der Bedienknopf ist am Lenker

Roll-off-System schnell und einfach zu erreichen

entstehen. Die

Speedview-Brille bietet laut Hersteller außerdem

das größte Sichtfeld aller Roll-off-

Systeme. Etwas nachteilig ist das hohe Gewicht

gegenüber Standardbrillen oder

anderen Roll-off-Systemen. Mittlerweile hat

der Hersteller den alten Preis von 179,90 Euro

auf 99,90 Euro reduziert, was für alle Interessenten

sicherlich eine Überlegung wert

ist zuzugreifen.

MULTI-TEC

Scalvini-Auspuffanlage

Scalvini-Auspuffanlage ab sofort

auch für aktuelle YZ 250; hergestellt

in sorgfältiger Handarbeit;

deutliche Leistungssteigerung über

den gesamten nutzbaren Drehzahlbereich

(siehe Dyno).

Preis mit Endkappe VA/Carbon

= 580,-/610,- Euro

Bezugsquelle:

Multi-Tec

Zur Wippenhardh 10

53809 Ruppichteroth

Tel. 02247 756965

www.multi-tec-vertrieb.de

info@multi-tec-vertrieb.de

Der Sender wird am Gabelholm

mit einem oder zwei

Kabelbinder/n befestigt

Im Lieferumfang sind 1x Speedview Brille,

1x Auslöseknopf (wird am Lenker montiert),

1x alle benötigten Batterien, 1x Brillenputztuch,

1x hochwertige Speedview-Box mit

Magnetverschluss enthalten.

Bezugsquelle:

Dmon Parts

Imanuel Schramm

Wellmutsweiler 10

88069 Tettnang

Tel. 07528 921994

E-Mail: info@dmon-parts.de

Web: www.dmon-parts.de

11

MCE

November '14


PRODUKTE

DMON-PARTS

AUSPROBIERT

SM-SPORT

Dmon-Offroad-Reifen

Der Dmon-MX-Reifen bietet optimale Traktion bei einer deutlich verbesserten

Langlebigkeit. Er wurde als Intermediate-Reifen konzipiert, um für

alle Streckenverhältnisse gewappnet zu sein.

• Moderne Reifentechnologie

• Verbesserte Gummimischung

• Idealer Kompromiss zwischen Grip und Reifenlebendsdauer

• Spezielles Stollenprofil für optimale Selbstreinigungseigenschaften

• Verbesserter Seitenhalt

• Optimale Traktion auf weichen bis mittelharten Böden

• Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

• Erhältliche Größen: 80/100-21, 100/90-19, 110/90-19, 120/100-18

MCE-Fazit: Der neue MXTire von Dmon zeichnet sich nicht nur auf typischem

MX-Gelände mit sehr guter Selbstreinigung und einem guten Seitenhalt

aus. Wir haben unsere Test-Reifencombo auch einmal auf Enduro-

Geläuf getestet und waren erstaunt, wie gut sich unsere Probanden dort

schlugen. Auf unserer „alten“ Te 449 konnten die Dmon-Reifen mit einer

sehr guten Traktion an den weichen Auffahrten und auch im zerfahrenen

Gelände aufwarten. Aufgrund der fehlenden Straßenzulassung sind die

Dmon-Reifen auf alle Fälle eine preisgünstige Empfehlung für Cross-Country-

und IGE-Rennen.

Hinterrad 120/100-18 Vorderrad 80/100-21

UFO Kollektion 2015

UFO Interceptor Helme

Die UFO Interceptor Helme überzeugen durch das neu entwickelte Ventilationssystem

(Multi Vent System), das die Wärme optimal durch spezielle

Öffnungen im oberen und unteren Bereich des Helms abführt und so für

ausreichend Frischluft und beste Luftzirkulation im Helm sorgt. Mit herausnehm-

und waschbarem Innenfutter, Wangenpolster mit Notfall-

Schnell-System, abnehmbarem Mundschutz zur Filterreinigung, minimalem

Gewicht durch modernste Materialien (Carbon, Aramidic, Fiberglas

und Polyester) und Doppel-D-Verschluss.

Modelle: Red Devil (HE021), Deep Space (HE022), Enemy (HE023),

Joker (HE024), Destroyer (HE025), Prime Black (HE026)

Größen: XS (53-54 cm), S (55-56 cm), M (57-58 cm), L (59-60 cm),

XL (61-62 cm), XXL (63 cm). VK-Preise: ab 380,80 Euro (inkl. MwSt.).

UFO Spectra Helme

Der UFO Spectra Helm ist aus extrem robustem Polycarbonat gefertigt.

Das Innenfutter passt sich der Kopfform optimal an und ist herausnehmund

waschbar. Dank optimal positionierter Lufteinlässe bietet er eine perfekte

Luftzirkulation. Zur weiteren Ausstattung gehören eine höhenverstellbare

Blende sowie ein Doppel-D Verschluss.

Modelle: Kinetic (HE104), Dart (HE105), Eclipse (HE103)

Größen: XS (53-54 cm), S (55-56 cm), M (57-58 cm), L (59-60 cm),

XL (61-62 cm). VK-Preis: 161,80 Euro (inkl. MwSt.).

UFO Voltage

Das Hemd der brandneuen Voltage Bekleidung ist hochwertig verarbeitet

und besteht aus 100 % Polyester mit eingearbeiteten 3D-Logo-Prints. Das

besonders luftdurchlässige Material gewährt eine exzellente Luftzirkulation.

Für besten Schutz sind spezielle Anti-Shock-Pads im Ellenbogenbereich

angebracht. Silikonstreifen im Lendenbereich sorgen für besseren

Halt des Shirts in der Hose.

Größen: S, M, L, XL, XXL, XXXL. VK-Preis: 51,20 Euro (inkl. MwSt.).

Die Voltage Hose ist ebenfalls aus 100 % Polyester gefertigt, die angebrachten

Logos bestehen aus robustem Thermoplast-Material. Sie zeichnet

sich besonders durch eine erhöhte Schutzwirkung und Widerstandsfähigkeit

aus. Kevlar-Einsätze im Innenbereich dienen als Hitze- und

Abriebschutz. Das eingearbeitete, elastische Spandex-Material sorgt für

eine optimale Passform und perfekte Bewegungsfreiheit. Das luftdurchlässige

Gewebe und Netzeinsätze sorgen für beste Luftzirkulation.

Größen: 26 (40), 28 (46), 30 (48), 32 (50), 34 (52), 36 (54), 38 (56),

40 (58). VK-Preis: 169,00 Euro (inkl. MwSt.).

Dmon-MX-Hinterrad-Reifen in der

Abmessung 120/100-18 kostet gerade

einmal 39,90 Euro und der vordere

Reifen 80/100-21 nur 29,90 Euro

12

MCE

November '14

Bezugsquelle:

Dmon Parts

Imanuel Schramm

Wellmutsweiler 10

88069 Tettnang

Tel. 07528 921994

Email: info@dmon-parts.de

Web: www.dmon-parts.de

UFO Century Made in Italy 2015

Das Hemd der brandneuen Century Made in Italy Bekleidung ist hochwertig

verarbeitet und besteht aus 100 % Polyester. Das besonders luftdurchlässige

Material gewährt eine exzellente Luftzirkulation.

Größen: S, M, L, XL, XXL, XXXL. VK-Preis: 54,70 Euro (inkl. MwSt.).

Die Century Hose ist ebenfalls aus 100 % Polyester gefertigt, die angebrachten

Logos bestehen aus robustem Thermoplast-Material. Sie zeichnet

sich besonders durch seine erhöhte Schutzwirkung und Widerstandsfähigkeit

aus. Das eingearbeitete, elastische Spandex-Material sorgt für

eine optimale Passform und perfekte Bewegungsfreiheit.

Größen: 26 (40), 28 (46), 30 (48), 32 (50), 34 (52), 36 (54), 38 (56),

40 (58). VK-Preis: 194,00 Euro (inkl. MwSt.).

UFO Trace Handschuh

Schützende Gel-Pads auf den Fingeroberflächen sorgen beim neuen Trace

Handschuh für beste Schutzeigenschaften. Das perforierte, luftdurchlässi-


ge Gewebe und die angebrachten Netzeinsätze sorgen für beste Luftzirkulation.

Das elastische Spandex-Material gewährleistet perfekte Bewegungsfreiheit

und Passform. Für perfekten Komfort sorgen Antirutsch-Silikon-Streifen

an den Fingerspitzen und ein verstellbarer Klettverschluss.

Größen: S, M, L, XL. VK-Preis: 55,90 Euro (inkl. MwSt.).

UFO Brillen 2015

Die neuen UFO-Brillenmodelle Bullet, Fusion und Nazca Evolution sind extrem

leicht und passen sich der Kopfform dank elastischem Rahmen perfekt

an. Ein sehr weiches Nasenpad und der vollständig gefütterte Rand

sorgen für einen perfekten Komfort. Zur weiteren Ausstattung gehören ein

Anti-Schweiß-Schwammtuch und ein Silikonband für optimalen Halt.

Größen: Einheitsgröße. VK-Preise: Bullet (2181) 46,40 Euro (inkl. MwSt.);

Fusion Evolution (2165) 39,20 Euro (inkl. MwSt.); Nazca Evolution (2174)

51,30 Euro (inkl. MwSt.).

UFO Recon Stiefel

Der neue Recon Offroad Stiefel – 100% Made in Italy – mit innovativer Dynamik

und Technologie besitzt ein neu entwickeltes E-AHL-System (Winkelsystem),

das vor Überdehnung des Sprunggelenks schützt (Neigungseinstellung

von: 0° – 15° Std – 11°). Ein spezieller Zehenschutz aus Kunststoff

sowie ein spezieller Fersenschutz bieten durch die stoßabsorbierende Wirkung

maximalen Schutz und ermöglichen einen effektiven Gangwechsel in

der Start-up-Phase. Das CA-System (Wadenverstellung) bietet vier Einstellmöglichkeiten

des Stiefelschafts. Zudem ist der neue Recon Stiefel sehr

komfortabel. Dazu tragen zum einen das neue luftdurchlässige, antibakterielle

und wasserabweisende Gewebe für optimale Belüftung, die neu entwickelte

ergonomische Zwischensohle für bessere Stabilität sowie sein

sehr geringes Gewicht bei. Alle Materialien sind wasserbeständig und korrosionsfrei.

Größen: 37 bis 48

UFO Enigma Vollprotektor

Der neue Enigma Vollprotektor wurde von UFO konsequent weiterentwickelt,

verbessert und besitzt ein sehr geringes Eigengewicht. Er besteht

aus einem luftdurchlässigen Mesh-Gewebe für maximale Transpiration

und besitzt ergonomisch geformte, herausnehmbare Thermoform-Protektoren,

die sich durch Körperwärme dem Körper anpassen. Außerdem ist er

mit einem eingearbeiteten Nierengurt ausgestattet.

Größen: S/M, L/XL und XXL. VK-Preis: 236,80 Euro (inkl. MwSt.)

UFO Valkyrie 2 Brustpanzer 2015

Der Valkyrie 2 Brustpanzer 2015 ist in zwei Längen und zwei Versionen erhältlich,

mit und ohne Schulterprotektoren (verstellbar). Er ist extrem

leicht und daher besonders gut geeignet für Cross- und Endurofahrer. Zusätzlich

kann er mit einem Nackenschutz, wie z.B. einem Leatt Brace kombiniert

werden.

Größen: Lang, Kurz (Einheitsgröße). VK-Preis: ab 182,40 Euro (inkl.

MwSt.).

UFO Reactor 2 Evolution Brustpanzer 2015

Der Reactor 2 Evolution Brustpanzer 2015 ist extrem leicht und daher besonders

gut geeignet für Cross- und Endurofahrer. Er ist mit einem speziellen

Up-And-Over-System (Flex-System) ausgestattet, das es erlaubt, den

Vorder- und Rückenprotektor flexibel zu neigen, was zu einem besseren

Tragekomfort und optimaler Bewegungsfreiheit beiträgt. Zusätzlich kann

er mit einem Nackenschutz, wie z.B. einem Leatt Brace, kombiniert werden.

Auch in Kids-Größe erhältlich!

Größen: Einheitsgröße. VK-Preis: ab 91,90 Euro (inkl. MwSt.).

UFO Shield One Brustpanzer 2015

Der Shield One Brustpanzer 2015 gewährt bei besten Schutzeigenschaften

optimale Bewegungsfreiheit und gute Luftdurchlässigkeit.

Zudem verfügt er über eine sehr gute Passform und besitzt ein einstellbares

Quick-Lock-Verschlusssystem.

Größen: Einheitsgröße. VK-Preis: 127,20 Euro (inkl. MwSt.).

UFO Professional Evo Ellenbogenschutz

Der vollflexible Professional Evo Ellenbogenschützer passt sich dank Kugelgelenk

optimal dem Ellenbogen an und bietet uneingeschränkte Bewegungsfreiheit.

Er ist extrem leicht und bietet ausgezeichneten Schutz dank

Zweifach-Polyethylen-Protektoren. Durch seine sehr bequeme Innenpolsterung,

dem Lycra-Netz-Stoff und dem innovativen Befestigungssystem ist

er zudem sehr komfortabel zu tragen.

Größen: S/M, L/XL. VK-Preis: 57,10 Euro (inkl. MwSt.).

UFO Spartan Ellenbogenschutz

Der Spartan Ellenbogenprotektor bietet extrem guten Schutz dank des

neuen SAS-Tec-Schaums (STF). Er ist dank Anti-Kratz-Mikrofaserstoffs

sowie bester Luftdurchlässigkeit und Ergonomie sehr angenehm zu

tragen.

Größen: S/M, L/XL. VK-Preis: 79,70 Euro (inkl. MwSt.).

UFO Iconic Kids Bekleidung

Die Iconic Bekleidung ist die neue UFO Kids Bekleidungs-Linie 2015. Das

Hemd besteht aus 100 % Polyester und gewährleistet durch das luftdurchlässige

Material eine exzellente Luftzirkulation.

Größen: XXXS, XXS, XS, S. VK-Preise: 42,80 Euro (inkl. MwSt.).

Die Iconic Hose besteht ebenfalls aus Polyester und dem elastischen

Spandex-Material, das für perfekte Bewegungsfreiheit und Passform

sorgt. Das luftdurchlässige Gewebe sorgt auch hier für eine sehr gute Luftzirkulation.

Größen: 26 (122), 28 (128), 30 (134), 32 (140), 34 (146), 36 (152), 38 (158),

40 (164). VK-Preise: 115,40 Euro (inkl. MwSt.).

UFO Iconic Kids Handschuh

Der UFO Iconic Kids Handschuh hat dank des verwendeten Spandex-Materials

eine hervorragende Passform und bietet höchsten Komfort. Dank

spezieller Netzeinsätze (Airnet-Material) auf der Außenseite und feinen

Perforationen auf der Innenseite des Handschuhs besteht immer eine

konstante Luftzirkulation. Zur weiteren Ausstattung gehört Antirutsch-

Silikon an Fingerspitzen und Handballen.

Größen: S, M, L, XL. VK-Preis: 40,50 Euro (inkl. MwSt.).

UFO Ultralight 2.0 Kids Vollprotektor

Der UFO Ultralight 2.0 ist der neue ultraleichte Vollprotektor für Kids mit

eingearbeitetem Nierengurt. Er besitzt ergonomisch geformte und herausnehmbare

Thermoform-Protektoren, die sich dem menschlichen Körper

durch Wärme anpassen und eine stoßabsorbierende Wirkung haben.

Maximale Transpiration gewährleistet das verwendete luftdurchlässige

Netz-Material (Airnet).

Größen: S, M, L, XL, XXL. VK-Preise: 142,80 Euro (inkl. MwSt.).

aExtra

Für weitere Bilder und Infos hier

im Blättermagazin unter:

www.webkiosk.mce-online.de

klicken

Bezugsquelle:

SM-Sport

Tel. 06621 72346

info@sm-sport.de

www.sm-sport.de

facebook.com/SMOffroadSport

13

MCE

November '14


TEST

14

MCE

November '14


Das Bike

KTM EXC 300

fürs Extreme!

Das Motorrad fürs Extreme – ein superleichtes Handling

gepaart mit einem bärenstarken Drehmoment pusht

die KTM EXC 300 bei jedem Extreme-Enduro-Event

aufs Podium. Wir haben uns diese erstklassige

Zweitakt-Performance einmal näher angeschaut

und wollten es genau wissen. Wie

wirken sich die Motor-Updates und die

weiteren kleinen Änderungen auf die

Fahrbarkeit der 300er KTM aus?

15

MCE

November '14


TEST

7

8

6

4

11

1

5

12

3

2

Details

10

9

2 3 4

8

9 10

6

12

11

16

MCE

November '14


Die KTM EXC 300 erhielt kleine, aber feine Änderungen,

aber fangen wir mal beim Rahmen an. Der Rahmen

(1) ist identisch zum Vorjahresmodell, bis auf

die orange Farbe, welche nun mehr an die Factory-

Bikes erinnert. Ebenfalls ohne Veränderung sind

die Schwinge (2) und die Hinterraddämpfung in Zusammenhang

mit dem WP-Stoßdämpfer (3) und

dem bekannten PDS-System. Auch an der WP-Telegabel

(4) und an der Gabelbrücke ist noch alles

beim „Alten“ geblieben. Das äußere Erscheinungsbild

ist viel besser gelungen als das Vorjahresmodell

und das Dekor schaut freundlicher aus. Der

Luftfilterdeckel (5) wurde optimiert und nun mit einem

Zwei-Komponenten-Verfahren mit neuen „Inmould-Grafiken“

gefertigt. Der Lenker (6) kommt

nach wie vor von Neken in einer hochfesten Aluminiumlegierung.

Neues Material gibt es für die Handprotektoren

(7), die serienmäßig mit an Bord sind.

Etwas Neues gibt es auch im Cockpit, dort ist ein

neuer MAE-Tacho (8), der sämtliche Kontrollleuchten,

außer der Blinkeranzeige, beherbergt. Weiter

unten geht es edel und schwarz weiter, denn dort

sind die neuen 7050-T6-Aluminium-Giant-Felgen (9)

mit schwarz beschichteten Speichen und leichten

CNC-bearbeiteten Naben. Als Erstausrüster kommen

wieder Maxxis-Enduroreifen zum Einsatz. Beim

Thema Bremsen vertraut KTM nach wie vor auf

Brembo (10), die unverändert zum Vorjahresmodell

sind. Nun kommen wir aber zu den spürbar wichtigsten

Änderungen an der KTM EXC 300. Der Motor

(11) erhält ein neues TVC-Auslasssteuerungssetting,

das erst bei einer um 200 Umdrehungen höheren

Drehzahl öffnet. Auch die Zündkurve wurde für

das TVC-Setting optimiert, außerdem erhielt das

Vergasersetting ein Update. Am E-Starter (12) ist die

Zwischenübersetzung verkürzt worden, was eine

bessere Durchzugsstärke des Anlassers gewährleistet.

Der Zündungsdeckel und die dazugehörige

Dichtung wurden neu entwickelt, um das Aggregat

besser abzuschirmen.

Hindernisse wie große Felsen oder

meterhohe Baumstämme sind für die

300er mit der nötigen Technik des

Fahrers kein Problem

17

MCE

November '14


TEST

Fahrbericht

Was macht die KTM EXC 300 zum Extreme-Enduro-

Bike schlechthin? Das Motorrad lässt sich sehr agil

und handlich bewegen. Gerade in schwierigen Passagen

mit anspruchsvollen Hindernissen ist es

durch das geringe Gewicht des Zweitaktmotors und

das enorme Drehmoment sehr einfach für uns, diese

Passagen zu meistern. Schon das 2014er Modell

ließ sich sehr gut fahren, aber mit der nun später geöffneten

Auslasssteuerung, um genau 200 Umdrehungen,

ist ein längeres, brauchbares Motordreh-

moment vorhanden. Das macht sich hervorragend

bei längeren und langsamen Auffahrten bemerkbar.

Der Reifen hat nun noch länger Grip und bietet uns

mehr Traktion. Alle anderen Komponenten sind

KTM-typisch und benötigen kaum eine Anpassung

für unseren Testride. Die Federelemente sind optimal

für das Einsatzgebiet Enduro und lassen keine

Wünsche offen. Selbst bei Sonderprüfungstempo

ist das Serienfahrwerk stabil und arbeitet progressiv.

In den Trialsektionen bzw. auf unserem Extreme-Enduro-Parcours

zeigt die EXC 300 ihr wahres

Können und klettert mit super Traktion über große

Felsen, meterhohe Baumstämme und springt

Absätze mit Leichtigkeit hinab oder hinauf.

• Text/Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

Fazit

Die KTM EXC 300 ist mein persönlicher Favorit in

dieser Kategorie. Nichts fahre ich aktuell lieber im

Extreme-Endurobereich als dieses Moped. Schade

ist jedoch, dass serienmäßig kein Motorschutz und

kein Auspuffkrümmerschutz vorhanden ist. Gerade

bei diesem Einsatzgebiet ist es ein Muss, diese beiden

Protektoren zu haben. Die Änderung an der

Auslasssteuerung gefällt mir sehr gut und macht

die 300er nun noch fahrbarer, einfach nur TOP!

Positiv

• drehmomentstarker Motor

• gutes Handling

Negativ

• kein Motorschutz, kein Auspuffkrümmerschutz

18

MCE

November '14


Technische Daten

MOTOR

Bauart

Hubraum

Bohrung

Hub

Starthilfe

Getriebe

Primärübersetzung 26:72

Sekundärübersetzung 14:50 (13:50)

Kupplung

Zündanlage

FAHRWERK

Rahmen

Gabel

Federbein

Federweg vorne

Federweg hinten

Bremsanlage

1-Zylinder-2-Takt-Otto-

Motor, flüssigkeitsgekühlt,

mit Membraneinlass

und Auslasssteuerung

293,2 ccm

72 mm

72 mm

Kickstarter und E-Starter

6-Gang klauengeschaltet

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad/

Brembo-Hydraulik

Bremsscheiben

Bremsscheiben

Kette 5/8 x 1/4“

kontaktlos gesteuerte vollelektronische

Zündanlage

mit digitaler Zündverstellung,

Typ Kokusan

Zentralrohrrahmen

aus Chrom-Molybdän-

Stahlrohren

WP Suspension Up Side

Down 4860 MXMA PA

WP Suspension PDS

5018 DCC

300 mm

335 mm

Scheibenbremsen,

Bremszangen schwimmend

gelagert

Ø vorne260 mm

Ø hinten 220 mm

Steuerkopfwinkel 63,5°

Radstand

1482 ± 10 mm

Bodenfreiheit unbelastet 355 mm

Sitzhöhe

unbelastet 960 mm

Kraftstofftankinhalt gesamt ca. 9,5 l

Superkraftstoff bleifrei (95 Oktan)

mit 2-Takt-Motoröl

gemischt (1:60)

Gewicht

ohne Kraftstoff

ca. 102,1 kg

PREIS

8395,00 Euro

* Unverbindliche Preisempfehlungen inklusive

19% MWST., zzgl. Nebenkosten

Serviceintervalle

Service ist aller 20 Betriebsstunden und nach

40 Stunden bzw. nach jedem Rennen, inkl. Gabelservice

und Getriebeölwechsel. Bei 20 Stunden

sollten die Zündkerze inkl. Zündkerzenstecker gewechselt

sowie die Glasfasergarnfüllung ausgetauscht

werden. Nach 40 Stunden sollten Pleuel,

Pleuellager und Hubzapfen sowie alle Motorlager

gewechselt werden.


TEST

20

MCE

November '14


Die Referenz

KTM EXC 450

in der E2-Klasse

Die KTM 450 EXC im neuen 2015er Gewand ist nach wir vor eine Referenz im E2-Klassement. Eine

leichte Bauweise in Kombination mit einem SOHC-Viertaktmotor der neuesten Technologie lassen

das Herz eines jeden Offroad-Piloten höherschlagen. Insgesamt gibt es jedoch keine großartigen

Änderungen zum Vorjahresmodell. Einzig der Kupplungskorb wurde modifiziert und ein paar äußere

Details wurden an die neue EXC-Generation angepasst.

21

MCE

November '14


TEST

7

8

6a

3

1

5

9

Details

2

11

10

2 3 4

5

6

9

8

10

7

22

MCE

November '14


11

Die Rahmenfarbe (1) erstrahlt im Modelljahr 2015

im gleichen Orange wie bei den KTM-Werksmotorrädern

und lässt das Design attraktiver aussehen.

Darüber hinaus ist der Rahmen pflegeleichter und

bietet mehr Platz zur Aufnahme von Tank und anderen

Komponenten. Durch das Rahmendesign werden

in Verbindung mit dem hinteren PDS-Dämpfungssystem

(2) einwirkende Stöße des Hinterrades

aufgenommen und abgeleitet. Die Aluminiumgussschwinge

wurde mit modernster Berechnungsund

Simulationssoftware entwickelt und hinsichtlich

Designs und Wandstärke auf minimales Gewicht

bei optimaler Steifigkeit und exakt definierter

Flexibilität ausgelegt. Die KTM EXC 450 besitzt ein

individuelles Suspension-Setting, optimal abgestimmt

auf Gewicht und Motor. Die hochwertigen

WP-Federelemente wurden speziell auf den Enduroeinsatz

ausgelegt und sorgen für maximale Traktion

und reichlich Komfort. Hinten arbeitet ein PDS-Federbein

(3) von WP Suspension mit direkter Anlenkung

an der Schwingenoberseite. Das breite Spektrum

an Einstellmöglichkeiten von Zugstufe sowie

High- und Lowspeed-Druckdämpfung sind Standard.

Die Gabelbrücken (4) sind speziell für den Enduroeinsatz

konzipiert und gewährleisten ein gutes

Handling in Zusammenarbeit mit der WP-Upsidedown-Gabel

(5). Das Design der Airbox garantiert

gleichzeitig optimalen Schutz des Luftfilters vor

Verschmutzung und maximalen Luftdurchsatz für

höchste Leistung. Airbox-Deckel (6a) werden im

2-Komponenten-Verfahren und mit neuen Inmould-

Grafiken gefertigt. Der Wechsel des Filters (6) erfolgt

sehr schnell und ohne Werkzeug. Darüber hinaus

ermöglichen zwei zusätzliche Laschen am Deckel

auf Wunsch auch eine Sicherung mit Schrauben.

Der neue Tacho (7) von MAE integriert sämtliche

Kontrollleuchten, außer denen für die Blinker, in einem

einzigen Bauteil. Dies gibt dem Cockpit ein

saubereres und aufgeräumtes Aussehen und macht

die verfügbare Information leicht ablesbar. Leicht

und robust: Die Aluminium-Enddämpfer (8) der EXC-

Modelle sind bekannt für eine gute Performance bei

gleichzeitig niedrigem Geräuschniveau, das deutlich

unter den FIM-Regeln liegt. Für das Modelljahr

2015 erhält die 450er einen neuen Enddämpfer mit

perforierten Rohren zur Verringerung des Geräuschniveaus

und zur weiteren Verbesserung der Leistung.

Für die Räder (9) kommen neue schwarze

7050-T6-Aluminium-Giant-Felgen, schwarz beschichtete

Speichen mit leichten Aluminium-Nippeln

und leichte CNC-bearbeitete Naben zum Einsatz,

um höchste Stabilität bei minimalem Gewicht

zu erzielen. Die aufgezogenen Maxxis-Enduroreifen

wurden speziell für KTM entwickelt. Die Bremsen

(10) von Brembo gehören seit jeher zur Serienausstattung

der KTM-Offroad-Bikes und zusammen mit

den leichten Wave-Bremsscheiben zu den besten

auf dem Markt. Für das Modelljahr 2015 bekommt

die DDS-Kupplung (Damped Diaphragm Steel) (11)

einen weiterentwickelten, leichteren, einteiligen

Korb, der aus hochfestem Stahl mitsamt Primärrad

aus dem Vollen gefräst wird. Dieses Verfahren verbessert

die Zuverlässigkeit und ermöglicht durch

die kompakte, nietenlose Bauart des Kupplungskorbs

einen extrem schmalen Motor. Zusätzlich erlaubt

diese Bauweise die Verwendung dünner

Stahllamellen, die ebenfalls zu den kompakten Ab-

messungen der Kupplung beitragen. Die Tellerfeder

ermöglicht die Implementierung einer zusätzlichen

Nabendämpfung – ein Vorteil in Sachen Traktion

und Getriebeverschleiß. Die hydraulische Kupplungsbetätigung

von Brembo schließlich gewährleistet

in Verbindung mit der Tellerfeder eine leichtgängige

und gut kontrollierbare Kupplung.

23

MCE

November '14


TEST

Fahrbericht

Da sich nichts am Chassis und Fahrwerk geändert

hat, sind alle Komponenten, wie auch schon beim

Vorjahresmodell, passend montiert und die Sitzposition

ist nach wie vor angenehm. Im Gegensatz zu

einigen anderen Marken in dieser Kategorie vertraut

KTM nicht nur auf einen elektrischen Anlasser,

sondern auch auf einen Kickstarter, der im Notfall

betätigt werden kann, um das Motorrad zu starten.

Das finden wir positiv und extra erwähnenswert.

Gleich nach dem ersten Druck auf den Starter

schnurrt die 450er ruhiger als noch im Vorjahr. Die

KTM-Ingenieure haben einen neuen Endschalldämpfer

mit geändertem Inlay montiert, der nun

weit unter dem FIM-Geräuschlimit liegt. Klasse –

wer braucht auch Krawalltüten beim Endurofahren?

Als Testgelände haben wir ein typisches Enduro-Eldorado

gewählt, das mit vielen anspruchsvollen

Passagen gespickt ist. Genau hier gehört die KTM

EXC 450 hin, sie zirkuliert hervorragend durch die

tiefen, ausgefahrenen Geländepassagen und wenn

es einmal steiler wird, zeigt der drehmomentstarke

Viertaktmotor sein wahres Können. Ausreichend

viel Leistung besitzt der Motor, um dem ambitionierten

Fahrer gerecht zu werden, einzig ein serienmäßig

verbauter Mappingschalter wäre wünschenswert,

damit der Motor weniger spontan und

eher für den Hobbyfahrer anpassbar ist. Diese Option

ist zwar über den KTM-PowerParts-Zubehör-Katalog

lieferbar, aber viele andere Marken besitzen

diese Möglichkeit schon in der Serie.

Bei den vielen Beschleunigungswellen und ausgefahrenen

Spuren sind die WP-Fahrwerkskomponenten

in Kombination mit dem PDS-System zuverlässige

Partner und bringen uns nicht aus dem Konzept.

Egal, ob wir nur durch die Gegend cruisen oder den

Gashebel auf „Laut“ stellen, die EXC 450 bleibt stabil

und sicher. Die Brembo-Bremsen sind immer

noch sehr gut und lassen sich bei den steilen Abfahrten

vorbildlich dosieren. Die Änderung, an der

neu eingeführten DDS-Kupplung (Damped Diaphragm

Steel) im letzten Jahr, sind eigentlich kaum

spürbar und lassen nach wie vor eine leichte Dosierbarkeit

zu. Letztendlich kann man sagen, die KTM

EXC 450 ist immer noch eine Referenz in dieser Kategorie,

aber sie könnte noch mehr punkten, wenn einige

Dinge serienmäßig an Bord wären, wie z.B. ein

Motorschutz, ein Hitzeschutz am Auspuffkrümmer

und ein Mappingschalter.

Fazit

Die KTM 450 EXC ist ein Allround-Motorrad, das

nicht nur für den Sportfahrer, sondern auch für den

Hobbyfahrer bestens geeignet ist. Es ist ein Motorrad

mit vielen guten Eigenschaften, das sich spielerisch

auf jedem Single-Trial fahren lässt, aber auch

sehr gut für einen Sonntagnachmittagsausflug

taugt. Ich habe mich in jedem Bereich auf der 450er

wohlgefühlt und selbst auf der Sonderprüfung hält

sie, was sie verspricht – „ready to race“ eben.

• Text u. Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

Positiv

• guter drehmomentstarker Motor

• gutes Fahrwerk

• stabiles, agiles Fahrverhalten

Negativ

• relativ hoher Preis

• kein Motorschutz, kein Hitzeschutz

am Auspuffkrümmer

• kein Mappingschalter

24

MCE

November '14


Technische Daten

MOTOR

Bauart

Hubraum

Bohrung

Hub

Starthilfe

Motorschmierung

Einzylinder-Viertakt-

Otto-Motor,

flüssigkeitsgekühlt

449,3 ccm

95 mm

63,4 mm

E-Starter/Kickstarter

Druckumlaufschmierung

mit 2 Rotorpumpen

Primärübersetzung 32:76

Sekundärübersetzung 14:52 (13:52)

Kühlung

Kupplung

Zündanlage

FAHRWERK

Rahmen

Flüssigkeitskühlung,

permanente Umwälzung

der Kühlflüssigkeit durch

Wasserpumpe

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad/

hydraulisch betätigt

kontaktlos gesteuerte, vollelektronische

Zündanlage mit digitaler Zündverstellung

Zentralrohrrahmen aus Chrommolybdän-

Stahlrohren

Gabel

WP Suspension Upsidedown 4860 MXMA PA

Federbein

WP Suspension

PDS 5018 DCC

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten 335 mm

Bremsanlage

Scheibenbremsen

Bremszangen

schwimmend gelagert

Bremsscheiben Ø vorne 260 mm

Bremsscheiben Ø hinten 220 mm

Kette 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,5°

Radstand

1482 ± 10 mm

Bodenfreiheit unbel. 345 mm

Sitzhöhe unbelastet 970 mm

Kraftstofftankinhalt gesamt ca. 9 l Superkraftstoff bleifrei (ROZ 95)

Gewicht ohne Kraftstoff ca. 111 kg

Serviceintervalle

Service ist alle 15 Betriebsstunden und nach 30 Stunden bzw. nach jedem Rennen

inklusive Wechsel von Motoröl, Ölfilter und Kraftstofffilter. Bei 45 Stunden

sollte der Gabelservice und der Federbeinservice durchgeführt werden. Nach

135 Stunden bzw. nach 70 Stunden bei Renneinsatz sollten Zündkerze, Zündkerzenstecker,

Kolben, Ventil, Ventilfedern, Ventilfederauflagen, Pleuel, Pleuellager

und Hubzapfen sowie alle Motorlager gewechselt werden.

Preis*

9295,- Euro

*) UVP inklusive 19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

25

MCE

November '14


TEST

KTM SX-F 250 - MX-Racebike von Davide von Zitzewitz

Das Racebike

aus dem hohen

Norden

Unser Racebike-Test brachte uns in den nördlichsten Zipfel von Deutschland, und zwar nach

Karlshof, den Heimatort von Davide von Zitzewitz. Davide kommt aus einer bekannten Motorsportfamilie.

Bereits der Großvater war erfolgreich im Geländesport unterwegs und natürlich

auch Davides Vater Bert und dessen Bruder Dirk. Zusammen hat die Familie schon einige Meistertitel

eingefahren und diese Tradition möchte Davide natürlich fortsetzen. In diesem Jahr ist

Davide in der MX2-DM gestartet und konnte einen 6. Gesamtrang einfahren. Wir durften uns

sein KTM-MX-Racebike genauer anschauen und natürlich auch einige Runden kräftig am Gashahn

drehen.

26

MCE

November '14


27

MCE

November '14


TEST

Das schicke BvZ-Dekor mit dominantem Blau ziert Davides

Racebike

Fangen wir mal von oben an, Davide fährt das PHDS-Lenkerdämpfungssystem

mit dem Serien-Magura-SX-Lenker

Eine höhere Sitzbank kommt auf der KTM SX-F 250 zum Einsatz

Nicht nur der Endschalldämpfer kommt von Akrapovic, sondern

die komplette Auspuffanlage inklusive Auspuffkrümmer

Der original WP-Stoßdämpfer in Zusammenhang mit dem

Umlenksystem wurde ebenfalls optimiert und erhielt ein

anderes Setting

Die Standard-WP-Telegabel mit anderen Federn und angepasstem

Setting

Der Titan-Endschalldämpfer kommt von Akrapovic, ist

leichter und bietet eine bessere Performance

28

MCE

November '14

Das Herzstück mit den meisten Änderungen ist der KTM-SX-

F-250-Motor. Hier wurde vieles geändert, unter anderem

ein Pankl-Pleuel und Kolben, ein überarbeiteter Zylinderkopf,

SXS-Einlass-Nockenwelle, eine spezielle Zündbox

sowie eine spezielle Ausgleichswelle

Für einen besseren Start kommt eine Starthilfe zum Einsatz


Für eine bessere Bremsperformance sorgt die Goldfren-Bremsscheibe mit

Goldfren-Bremsbelägen

Am Hinterrad kommen ebenfalls Goldfren-Bremsbeläge zum Einsatz

Davide vertraut bei der Reifenwahl auf den

Bridgestone M404 Hinterradreifen

Bei den Vorderreifen kommt der Bridgestone M403

zum Einsatz

Änderungen mit Preisangaben

Pankl-Pleuel und Kolben, überarbeiteter Zylinderkopf, SXS Einlass-Nockenwelle,

spezielle Zündbox, spezielle

Ausgleichswelle, Umbaukosten

ca. 4000,00 Euro

Akrapovic komplett Titan-

Auspuffanlage

1300,00 Euro

Goldfren-Bremsscheibe vorn

149,00 Euro

Starthilfe

92,75 Euro

höhere Sitzbank

100,00 Euro

PHDS-Lenkerdämpfungssystem

164,95 Euro

überarbeitetes Fahrwerk mit Federn

und Setting

600,00 Euro

Bremsbeläge Goldfren vorn/hinten je

29,90 Euro

Bridgestone Reifen vorn M403/

46,00 Euro

hinten M404

58,00 Euro

Preis inkl. MwSt.

8495,00 Euro

Umbaukosten gesamt

ca. 6540,00 Euro

Bezugsadresse:

Bert von Zitzewitz e.K.

Karlshof 5 , 23758 Karlshof

Tel. 04528 91500, E-Mail: info@bvz.de

29

MCE

November '14


TEST

KTM SX-F 250 DvZ-Racebike im Test

Äußerlich unterscheidet sich das Racebike kaum

vom Serienbike, bis auf das geänderte Dekor und

das PHDS-Lenkerdämpfungssystem mit Lenkererhöhung

sowie den auffallenden Titan-Auspuff von

Akrapovic. Die KTM lässt sich unkompliziert über

den E-Starter zum Leben erwecken und die Auspuffanlage

bringt einen tiefen, kräftigen Sound. Durch

die höhere Sitzbank fällt die Lenkererhöhung kaum

ins Gewicht und schon während der ersten Warmup-Runden

wird beim Dreh am Gasgriff klar, dass

sich der geänderte Motor in allen Bereichen deutlich

kräftiger anfühlt!

Wir wollen es genau wissen und geben Davides

250er die Sporen. Die KTM zieht kräftig im unteren

bis mittleren Drehzahlbereich durch die tiefen

Sandspuren und selbst aus einer engen Kurve

schiebt die SX-F 250 stärker als das Serienmodell.

Im oberen Drehzahlbereich ist im Gegensatz zur Serie

ein echtes Plus an Leistung spürbar, welche der

250er einen weiteren Vorteil verschafft. Jedoch

schiebt der Motor bereits von unten heraus auffällig

kräftiger und das zieht sich über das gesamte Drehzahlband.

Diese breite Mehrleistung des Motors

verschafft dem Fahrer eine wesentlich „rundere“

Fahrweise, ohne zu viele „Schläge“ auf die Hände/

Arme zu bekommen. Dafür sorgt aber auch das

überarbeitete WP-Fahrwerk, das wir kaum an die

Reserve bringen konnten. Hier auf der Teststrecke

bietet sich ein Wechsel aus langen, tiefen Sandwellen

und harten, ausgefahrenen Spuren mit harten

Anbremswellen. Das ist sicherlich eine Herausforderung

für dieses Fahrwerk, aber ohne eine Anpassung

vorzunehmen, bügelt es jede Welle überraschend

weg. Respekt! Um die vorwärtsdrängende

KTM zu bremsen, setzt Davide auf eine Goldfren-

Bremsscheibe mit Goldfren-Bremsbelägen, die in

Kombination eine sehr gute Bremsperformance liefern.

Am Hinterrad kommen nur die Goldfren-

Bremsbeläge zum Einsatz, die sich gut dosieren lassen.

Insgesamt ist Davides Racebike dank des guten Motors

ein tolles MX-Bike für den Renneinsatz und wir

möchten uns dafür bedanken, dass wir dieses Motorrad

fahren durften.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

30

MCE

November '14


KOMPETENTER &

IHR ZUVERLÄSSIGER

IMPORTEUR

STÜTZPUNKTHÄNDLER GESUCHT!

UFO VOLTAGE

BEKLEIDUNG 2015

Die komplette UFO Kollektion 2015 finden

Sie unter: www.sm-sport.de

NEU

JETZT VOR-

BESTELLEN!

SM-SPORT

OFFROAD LEIDENSCHAFT

SEIT ÜBER 35 JAHREN!

Am Wasser 2 | 36251 Meckbach | T: 06621 72346 | F: 06621 73778

info@sm-sport.de | www.sm-sport.de | facebook.com/SMOffroadSport


TEST

Ossa Explorer Racing 280

Das richtige Spielzeug

für zwischendurch

Nicht völlig neu, aber völlig anders, ist die Ossa Explorer

im Modelljahr 2014. Erstmals gab es eine Ossa

Explorer im Jahr 1972, die als leichtes und einfach

zu fahrendes Motorrad mit bequemer Sitzposition

galt. Die Idee wurde übernommen, die Technik hat

sich jedoch vielversprechend geändert. Die 2014er

Explorer hat das Fahrwerk und den Motor von den

aktuellen Trialmaschinen, jedoch mit einer bequemen

Sitzbank und ist damit bestens geeignet für einen

kleinen Ausritt hinter dem Haus oder mal fix

durch die Stadt, um ein paar Brötchen zu holen. Das

Highlight ist aber ein hochmoderner 272,2-ccm-

Zweitaktmotor mit elektronischer Einspritzung. Damit

dürfte Ossa ein Vorreiter in Sachen Zweitakt-

Einspritzung in diesem Offroad-Segment sein.

Weiterhin verfügt die Explorer über eine Enduro-

Übersetzung und einen 8,7-Liter-Tank, damit sollten

auch längere Ausfahrten machbar sein. Vollgetankt

wiegt sie nur 77 kg, bietet ein extrem gutes

Handling und ist aufgrund der niedrigen Sitzhöhe

von nur 86 Zentimetern auch bestens für kleine Leute

oder für Frauen geeignet. Wünschenswert wäre,

was heutzutage eigentlich schon Standard ist, ein

elektronischer Anlasser, da der Kickstarter nicht jedermanns

Sache ist. Wir hatten auf jeden Fall eine

Menge Spaß und sind mit der Ossa Explorer durch

unsere schöne Landschaft gezogen.

Fazit

Ein richtiges Funbike für zwischendurch, mit bestem

Handling und typischer Trialcharakteristik.

Dank des Umbaus von Schroth Motorräder ist die

Explorer auch ein richtiger Hingucker.

• Text/Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

In nur wenigen Minuten lässt sich die Explorer

zum echten Trialer umbauen

Tolle Optik mit LED-Licht und Carbon-Gabelschonern

32

MCE

November '14


Technische Daten

Ein Motorschutz fürs Grobe, der hält auch mal was ab ;-)

Zweitaktmotor mit Einspritzung mal andersrum

MOTOR

Motor

Einzylindermotor, 2-Takt,

wassergekühlt, Kickstarter

Hubraum

272,2 ccm, 76 x 60 mm

Zündung

elektronische Zündung

Leistung

4,6 kW eingetragen

Kraftstoffversorgung Einspritzung

System Kokusan

Getriebe

6-Gang-Getriebe

Endantrieb

Kette

FAHRWERK

Rahmen

Vorderradfederung

Hinterradfederung

Vorderradbremse

Hinterradbremse

Vorderrad

Hinterrad

Chrom-Molybdän Doppelschleifen-Profilrohrrahmen

Telegabel, 40 mm

Standrohre Marzocchi

Monofederbein Öhlins

Einscheibenbremse

mit 185 mm

Einscheibenbremse

mit 150 mm

Golden Tyre 90/90 R21

Endurobereifung

Alu-Speichen-Felge

4,0-18 Trialwanderbereifung

18-Zoll Alu-Speichen-Felge

MASSE UND GEWICHTE

Außenmaße

Radstand

1330 mm

Länge

2070 mm

Sitzbankhöhe 860 mm

Gewicht

vollgetankt 77 kg

Tank

8,6 Liter

davon 2,5 Liter

im Rahmentank

PREISE

Neupreis

Neupreis

7078,00 Euro

8851,50 Euro inkl. Zubehör

Spielerisch geht es aufs Hinterrad ...

Zubehör/Umbau

Explorer-Sitz und Tank mit Verkleidung

und Dekor

795,00 Euro

Enduroreifen ca.

75,00 Euro

Endurokotflügel vorn

28,00 Euro

Sportheck

25,00 Euro

Protektor-Gabel

59,50 Euro

Protektor-Rahmen

59,50 Euro

Protektor-Schwinge

49,50 Euro

Weitere Änderungen

Felgenschutz-Dekor, Enduro-Übersetzung 11 Zähne

vorn und 38 Zähne hinten mit geschlossenem Kettenblatt,

Griffschützer Acerbis Tri Fit, Lenkerpolter,

verstärkte O-Ringkette Enuma in Grün, Trialwanderreifen

GoldenTyre hinten, Triallicht vorn

Gesamtumbaukosten

inkl. Material und Arbeitszeit ca. 1773,50 Euro

Bezugsadresse

Autohaus Schroth GmbH & Co. KG

Darmstädter Str. 54

63225 Langen

Tel. 06103 75065-0

Fax: 06103 75065-40

info@autohaus-schroth.com

„Wall ride“ mit der Ossa Explorer

33

MCE

November '14


MOTOCROSS

Ken Roczen

GELBE ZEITEN

Am 7. Oktober gab Team RCH, dessen Besitzer keine

Geringeren als Ricky Carmichael und Carey Hart

sind, nun auch offiziell bekannt, dass man den

frischgebackenen 450er AMA-MX-Champion Ken

Roczen für 2015 unter Vertrag genommen hat. Ken

kehrt somit zu der Marke zurück, mit der alles begann:

Suzuki.

Natürlich ist diese „Neuigkeit“ keine Überraschung,

die Aussage hingegen, die Ken ein paar Tage

später auf die Frage, warum er KTM verlassen habe,

machte, schon: Er habe sich auf dem Bike nicht

wohlgefühlt! Immerhin hat er mit KTM den MX2-

WM-Titel sowie die 250er-SX- und 450er-MX-Meisterschaft

in den USA gewonnen – drei Titel in vier

Jahren. Fair war diese Aussage gegenüber einem

Team, mit dem er große Erfolge erzielt hat, nicht.

Andererseits hat Ken damit wahrscheinlich schon

mehr Informationen herausgegeben als üblich. Vor

allem in den USA passiert viel hinter verschlossenen

Türen.

Eins steht aber fest: Der 1. Oktober, an dem er seine

ersten Testrunden auf der Suzuki drehte, war für

Ken wie Silvester. Sein Eindruck war extrem positiv

und das teilte er auch über die sozialen Netzwerke

mit. Lediglich ein paar Änderungen am Setting seien

nötig. Freuen wir uns mit Ken auf seinen „Neubeginn“,

während wir sehnlichst sein SX-Debüt in

Anaheim1 erwarten.

• Text: BTC; Fotos: RCH Racing Facebook Page

34

MCE

November '14


MOTOCROSS

MXON Kegums/LV

Frankreich gewinnt

Deutschland wird guter Fünfter

Sie ist das Jahreshighlight in der internation

meisterschaft (FIM Motocross of Nations), die in

Bei insgesamt drei Rennen, in denen jede Klass

besten zwei Teamergebnisse. Letztlich siegte Fr

USA (33), Großbritannien (33) und Deutschland

Mannschaftsweltmeister 2014 – Team

Frankreich mit (v.l.) Gautier Paulin,

Steven Frossard und Dylan Ferrandis

36

MCE

November '14


len Motocrossszene, die Mannschaftsweltdiesem

Jahr im lettischen Kegums stattfand.

e einmal gegen die andere antritt, zählen die

ankreich mit 17 Punkten vor Belgien (27), den

(73).

Max Nagl sorgte für extrem

spannende Rennen

Dennis Ullrich (21) gewinnt mit diesem

Superstart den Holeshot Award

Bereits im Vorfeld gab es viele Spekulationen

um die Stärken und Schwächen der einzelnen

Teams. Besonders hart traf es heuer das deutsche

Team: Erst die Absage von Ken Roczen

und eine Woche vor den MXON der verletzungsbedingte

Ausfall von Marcus Schiffer.

Kritiker zweifelten schnell an der Konkurrenzfähigkeit

des deutschen Teams, doch Teamchef

Hubert Nagl hatte alles im Griff! Als Ersatzfahrer

für Marcus Schiffer berief er den

erst 17 Jahre alten Henry Jacobi ins Nationalteam.

Wie sich herausstellte, eine durchaus

gute Entscheidung, denn das junge Nachwuchstalent

konnte in der MX2-Klasse eine

gute Leistung abrufen. In der MXGP-Klasse

stand Max Nagl am Start und in der Open-Klasse

saß Dennis Ullrich auf dem Motorrad.

Schon im ersten Wertungslauf (MXGP + MX2)

zeigten die deutschen Jungs Max Nagl und

Henry Jacobi, dass mit ihnen definitiv zu rechnen

ist! Auf der Sandbodenstrecke gelang

Nagl ein hervorragender 3. Platz, während Jacobi

nicht optimal vom Start wegkam. Der

17-Jährige konnte sich aber im Rennverlauf von

Position 38 auf 28 verbessern. Dieser gute

Auftakt verlieh dem Team weiterhin positive

Energie für die noch anstehenden zwei Läufe.

Der nächste Durchgang, am Start die Klassen

MX2 und Open, verlief eher bescheiden für

das deutsche Team. Insbesondere Jacobi, der

lange Zeit auf Position 17 lag, die direkt aufeinanderfolgenden

Läufe aber nicht gewohnt

war, musste Tempo rausnehmen. Ein Sturz in

der zwölften Runde warf den Bad Sulzaer zudem

noch ins hintere Fahrerfeld zurück, demzufolge

war nicht mehr als Platz 34 drin.

Der frischgebackene ADAC MX Master Dennis

Ullrich lag nach der ersten Runde auf Position

6, fiel eine Runde später allerdings auf Rang 12

zurück und beendete das Rennen auf Platz 14.

Vor dem alles entscheidenden letzten Lauf

(MXGP + Open) lag Deutschland auf Rang 9.

Nun war es an Nagl und Ullrich, ein möglichst

gutes Ergebnis einzufahren, um noch in die

Topfünf zu gelangen! Gesagt, getan! Der Lauf

startete mit einem Holeshot von Ullrich, der

sich auf seiner KTM anschließend gleich einige

Meter absetzen konnte! Teamkollege Nagl

lag nach dem Start auf Position 7, die heiße

Startphase begann also äußert vielversprechend

für Deutschland. Was keiner wusste,

Ullrichs Vorderradbremse gab nach kurzer

Zeit den Geist auf und er kämpfte mit stumpfen

Waffen um jede Position. Für den Champion

endete das Rennen nach einer so starken

Anfangsphase auf Platz 15. Dennoch hatte Ullrich

damit bewiesen, dass er zu den Top-Piloten

gehört und sich mit seiner Leistung einmal

mehr für die MXGP-Klasse empfohlen hat. Dort

kämpfte sich Nagl indes von Position 7 aus immer

weiter in Richtung Spitze! Er duellierte

sich rundenlang mit dem Russen Alexander

Tonkov um Platz 3. Ein Fahrfehler zur Halbzeit

kostete ihn allerdings enorm viel Zeit. Nach

dem „Umfaller“ in einer Kurve sprang sein Motorrad

erst nach einigen Kicks wieder an. Am

Ende konnte Nagl auf Platz 12 finishen und

Deutschland hatte tatsächlich den Sprung in

die Topfünf geschafft! Angesichts der Umstände

ein respektables Ergebnis, wie auch Teamchef

Hubert Nagl zu Protokoll gab: „Kompliment

an meine Jungs. Ein verdienter 5. Platz.

Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden.

Insbesondere weil wir es nach den Rennverläufen

nicht unbedingt erwarten konnten.“

• Texte: Marco Burkert; Fotos: ADAC/Alex Hodgkinson,

Monster Energy/Bastian Radloff

FAHRERSTIMMEN

TEAM DEUTSCHLAND

Max Nagl: Insgesamt bin ich mit

meinem Speed vom Wochenende

sehr zufrieden. Ich war

immer vorne dabei. Nach

meinem kleinen Fehler im

zweiten Rennen fand ich

recht schnell meinen

Rhythmus wieder und

hatte schnell Anschluss.

Mit dem Gesamtergebnis

bin ich mehr als zufrieden,

denn keiner hätte damit gerechnet,

dass wir unter den ersten

fünf landen.

Henry Jacobi: Beim MX of Nations

zu starten, war eine

neue Erfahrung. Auch wenn

das Ergebnis meiner Rennen

nicht meine Leistung

widerspiegelt, bin ich

dennoch zufrieden. Im

zweiten Lauf lag ich lange

zwischen Platz 15 und 20.

In den letzten zehn Minuten

hat mich dann die Kraft

etwas verlassen, da ich vom

ersten Rennen an schon ziemlich

kaputt war und zwei so lange Rennen direkt hintereinander

nicht gewöhnt bin. Zu allem Überfluss lag

noch ein Stein im Weg, den ich bei der Landung halb

getroffen habe. Dadurch bin ich leicht umgekippt.

Von da an taten mir Schulter und Hand extrem weh.

Aber ich musste für ein ordentliches Ergebnis kämpfen,

denn alles ist besser als ein Ausfall.

Dennis Ullrich: Mit Platz 5 haben

wir erreicht, was wir uns vorgenommen

hatten. Ich denke,

allerdings nicht so, wie wir

uns das vorgestellt hatten.

Denn in den einzelnen

Rennen hatten wir doch

etwas Pech. Dafür, dass

so kurzfristig ein neues

Team entstanden ist, haben

wir einen guten Job gemacht.

Motocross der Nationen - Kegums/LV - 27./28.9.2014

Ergebnisse:

1. Lauf - MXGP + MX2: 1. Gautier Paulin, F, Kawasaki; 2. Ryan Dungey,

USA, KTM; 3. Max Nagl, D, Honda; 4. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha;

5. Alexander Tonkov, RUS, Husqvarna, 6. Filip Bengtsson, S, KTM;

7. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki; 8. Tommy Searle, GB, Kawasaki;

9. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki; 10. Davide Guarneri, I, TM.

Ferner: 17. Valentin Guillod, CH, KTM; 19. Jeremy Seewer, CH, Suzuki;

28. Henry Jacobi, D, KTM.

2. Lauf - MX2 + Open: 1. Kevin Strijbos, B, Suzuki; 2. Steven Frossard,

F, Kawasaki; 3. Dean Wilson, GB, Kawasaki; 4. Searle; 5. Fredrik Noren,

S, Honda; 6. Eli Tomac, USA, Honda; 7. Tanel Leok, EST, TM;

8. Coldenhoff; 9. Ferrandis; 10. Marc de Reuver, NL, Honda.

Ferner: 14. Dennis Ullrich, D, KTM; 16. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki;

17. Seewer; 34. Jacobi.

3. Lauf - MXGP + Open: 1. Paulin; 2. van Horebeek; 3. Tomac; 4. Frossard;

5. Wilson; 6. Tonkov; 7. Leok; 8. Tonus; 9. Strijbos; 10. Rui Goncalves,

P, Yamaha.

Ferner: 12. Nagl; 15. Ullrich; 16. Guillod.

Nationenwertung: 1. Frankreich, 17; 2. Belgien, 27; 3. USA, 33;

4. Großbritannien, 33; 5. Deutschland, 72; 6. Italien, 73; 7. Schweiz,

74; 8. Russland, 75; 9. Estland, 77; 10. Niederlande, 80.

37

MCE

November '14


MOTOCROSS

Dennis Ullrich (149) zählt zu den absoluten Topstartern, hier gewinnt er den Start

zum ersten Lauf vor (v.l.) Daniel Siegl (7), Manuel Obermair (416), Marcus Schiffer

(287), Filip Thuresson (291), Pascal Rauchenecker (766), Martin Michek (232), Stefan

Kjer Olsen (136), Lukas Neurauter (909), Sébastien Pourcel (11), Maximilian Nagl

(12), Jeremy Seewer (91), Gregory Aranda (2), Brian Bogers (89) und Petr Smitka (25)

ADAC MX Masters Teutschenthal

MASTER-VORS

38

MCE

November '14


TELLUNG

Kaum

eine Strecke in Deutschland würde besser

zur Finalrunde passen als der Hartboden-

Parcours im Teutschenthaler Talkessel. Die gut

1635 Meter lange Strecke bot eine perfekte Kulisse,

um die Saison 2014 abzuschließen.

39

MCE

November '14


MOTOCROSS

In der Masters-Klasse konnte sich einmal mehr WM-

Pilot Max Nagl in Szene setzen. Zwar „nur“ als Gaststarter

im Talkessel, aber dafür hochmotiviert, und

das bekam die Konkurrenz bereits im Qualifying zu

spüren. Der Weilheimer fuhr auf seiner Honda die

schnellste Runde und gewann knapp vor dem

Schweizer Jeremy Seewer. „Ich bin körperlich fit,

mental gut drauf und habe ein optimal eingestelltes

Motorrad. Daher kann ich gute Leistung garantieren.

Gewinnen will ich sowieso immer“, sagte Nagl

stolz nach der Quali. Der frischgebackene Champion

Dennis Ullrich, der ein Rennen zuvor im badenwürttembergischen

Holzgerlingen vorzeitig Meister

wurde, landete hingegen lediglich auf Platz 8. Das

war aber eher eine Vorsichtsmaßnahme, denn riskieren

brauchte der Masters-Champion nichts.

„Mein Fokus liegt jetzt ganz klar auf dem Motocross

der Nationen am 27. und 28. September in Lettland.

Ich möchte mich auf keinen Fall noch vorher verletzen

und meine Teilnahme gefährden“, erklärte der

Saarlouiser.

Eine weise Entscheidung, wie sich am Sonntag herausstellte!

Denn hier erlebte ausgerechnet Marcus

Schiffer, der ebenso wie Ullrich und Nagl für das

Motocross der Nationen gesetzt war, einen rabenschwarzen

Tag. Doch der Reihe nach! Zunächst bewies

Dennis Ullrich, dass er ein exzellenter Starter

ist und zog im ersten Lauf den Holeshot vor Max

Nagl. Nagl konnte jedoch kurz darauf an Ullrich vorbeigehen,

setzte alles auf eine Karte und versuchte

sich mit schnellen Runden ähnlich wie in der Quali

vom Feld abzusetzen. Diese Taktik ging auf, Nagl

überraschte seine Konkurrenten etwas und verschaffte

sich so ein Polster nach hinten, währenddessen

ging hinter ihm die Post ab! Ullrich gab kurzzeitig

die 2. Position an Sébastien Pourcel ab, der

verlor allerdings die Kontrolle über seine KTM und

ging hinter einem Sprung zu Boden. Ullrich reagierte

blitzschnell und konnte noch ausweichen, weni-

40

MCE

November '14


ger Glück hatten Gregory Aranda und Marcus Schiffer.

Erst krachte Aranda in das Motorrad von Pourcel

und Schiffer, anschließend in die Kawasaki von

Aranda. Bei diesem Horrorcrash zog sich Marcus

Schiffer neben einem angebrochenen Schlüsselbein

und einer Verletzung der Hand auch einen

Bruch der Halswirbelsäule (C3, C4 sowie C5) zu. Der

27-Jährige wurde sofort ins Krankenhaus gebracht

und operiert. Glücklicherweise ist die OP gut verlaufen,

dennoch muss Schiffer aufgrund dieser schweren

Verletzung die restliche Saison aussetzten und

sich auf eine lange Rehaphase einstellen. Damit

war schnell klar, dass Marcus Schiffer nicht wie geplant

am MXoN teilnehmen konnte. Nicht ganz so

schlimm erwischte es Aranda, er zog sich „nur“ eine

Verletzung der Oberschenkelmuskulatur zu und

dürfte wohl in einigen Wochen wieder fit sein.

Glücklicherweise war der Vorsprung von Marcus

Schiffer so groß, dass er trotz dieses Totalausfalls in

Teutschenthal den 2. Platz in der Meisterschaft behielt.

Im weiteren Rennverlauf konnte sich Nagl immer

weiter absetzen, das Rennen endete schließlich

mit einem lupenreinen Sieg von Max Nagl vor

Dennis Ullrich und Jeremy Seewer.

Der zweite Lauf startete mit einem etwas ausgedünnten

Fahrerfeld, die Spannung blieb aber trotzdem

hoch. Dennis Ullrich, der liebevoll „Holeshot-

Maschine“ getauft wurde, schlug wieder zu und

schoss als Erster aus dem Startgatter. Brian Bogers

konnte aber wenige Kurven später an Ullrich vorbeigehen

und führte das Feld anschließend bis zur achten

Runde an. Der frischgebackene Master Dennis

Ullrich ruhte sich keineswegs auf seinen Lorbeeren

aus, ging seinerseits in Runde 8 an Bogers vorbei

und übernahm mit einer starken Vorstellung die

Führung, welche er darauffolgend bis ins Zeil behaupten

konnte. Sébastien Pourcel wollte seinen

Fehler des ersten Laufs wieder gutmachen und

preschte mit seiner KTM nach einem mäßigen Start

auf Position 2 vor. Damit verwies der Franzose Brian

Bogers wenige Runden vor Schluss noch auf den

3. Platz. Hervorragend unterwegs war auch Christian

Brockel, der bei schwierigen Bedingungen auf

Platz 4 landete. Alles andere als hervorragend war

hingegen der zweite Lauf von Max Nagl. Nach einem

schlechten Start lag der Honda-Pilot im hinteren

Starterfeld und musste sich mühsam nach vorn arbeiten.

Mehr als ein 10. Platz war angesichts der Bedingungen

und des doch hohen Verletzungsrisikos

so kurz vor dem Motocross der Nationen nicht drin.

Folglich konnte sich Ullrich mehr als verdient auch

den Gesamtsieg im Talkessel von Teutschenthal vor

Bogers und Seewer sichern. „Nur weil ich den Titel

schon in der Tasche hatte, heißt das ja nicht, dass

ich mich zurücklehnen kann. Ich bin sehr ehrgeizig

und wollte auch hier zeigen, was ich kann. Zudem

ist das Preisgeld natürlich auch besser, wenn man

ein gutes Ergebnis erzielt“, sagte Ullrich nach der

Zielankunft.

ADAC MX Youngster Cup

Mit Sekt und Konfetti wurde der Däne Thomas Kjer

Olsen von seinem Team empfangen, als er völlig

schlammverschmiert die Strecke nach dem zweiten

Lauf verließ. Der 17-Jährige hatte sich im Talkessel

final durchsetzen können und den Motocross-Krimi,

der sich über die vergangenen Rennen zwischen

ihm, Calvin Vlaanderen aus den Niederlanden

sowie Henry Jacobi aus Bad Sulza abzeichnete,

mit einem Tages- und einem ADAC-MX-Youngster-

Cup-Gesamtsieg beenden können.

„Ich habe sehr hart kämpfen müssen, aber sowohl

meine Eltern, mein Bruder Stefan, meine Schwester

Rikke als auch meine Großeltern standen am

Rand der Piste und haben mich angefeuert. Das hat

mich enorm bestärkt. Feiern werden wir allerdings

erst etwas später, da für Stefan und mich am

27. und 28. September noch das MX of Nations ansteht“,

erklärte Olsen. Der Yamaha-Pilot ist nun

schon der zweite Kjer Olsen, der zum Champion

des ADAC MX Youngster Cup gekürt wurde. Sein

fünf Jahre älterer Bruder Stefan erhielt denselben

Titel in 2011.

Tageszweiter und damit Vize-Sieger der Rennserie

wurde der 18-jährige Vlaanderen. Der MX-Star hatte

2014 insgesamt dreimal den Tagessieg eingefahren,

musste sich aber bedingt durch einige Ausfälle

am Ende der Saison mit 6 Punkten weniger als

sein Konkurrent Olsen geschlagen geben.

„Ich hätte eigentlich erwartet, dass ich richtig enttäuscht

bin. Aber für mich ist das Endergebnis in

Ordnung. Thomas ist über die letzten Monate ein

extrem starker Gegner gewesen und deswegen

freue ich mich für ihn. Ich versuche es also sportlich

zu sehen“, meinte der Niederländer mit den

südafrikanischen Wurzeln. Das drittbeste Tagesergebnis

im ADAC MX Youngster Cup erzielte der

19-jährige Luca Nijenhuis aus den Niederlanden.

Tabellendritter blieb jedoch Henry Jacobi, der daraufhin

genau wie Olsen und Vlaanderen bei der

Jahressiegerehrung ebenfalls aufs Siegerpodest

durfte und einen Pokal überreicht bekam.

ADAC MX Junior Cup

Der neue Champion im ADAC MX Junior Cup heißt

Mikkel Haarup. Der Däne war mit seinem Tagessieg

im österreichischen Ried und einigen weiteren

Laufsiegen eine hervorragende Saison gefahren

und ließ sich beim Finale in Teutschenthal gebührend

feiern. „Es fühlt sich richtig toll an, hier gewonnen

zu haben. Ich bin richtig erleichtert. Zur

Feier des Tages hat meine Mutter extra einen Ku-

Dieser Horrorcrash direkt hinter

dem Bergabsprung führte

zum Ausfall einiger Topfahrer

Max Nagl erneut als

Gaststarter unterwegs

41

MCE

November '14


MOTOCROSS

chen gebacken, den werde ich mir jetzt gleich mal

genehmigen“, freute sich der 13-Jährige. Überhaupt

kann Haarup auf seine Leistung in diesem

Jahr mächtig stolz sein.

Zusätzlich zu seinem Gesamtsieg in Klasse 3 bei

der Masters-Serie führt der jugendliche Skandinavier

derzeit auch noch in der dänischen Meisterschaft

und stand bei der 85-ccm-Junioren-Weltmeisterschaft

als Dritter auf dem Podium. In der Tageswertung

im ADAC MX Junior Cup in Teutschenthal

belegte der neue Champion den 3. Platz, Erster

wurde der Italiener Gianluca Facchetti (Rockstar

Energy Suzuki Europe) vor dem Niederländer Roan

van de Moosdijk.

„Ich bin total erschöpft, aber glücklich, dass ich die

Rennserie mit einem erfolgreichen Wochenende

beenden konnte. Nächstes Jahr steige ich dann auf

ein 125er-Motorrad um. Das wird wieder eine neue

Herausforderung“, so der 14-Jährige. Der Sachse

Jeremy Sydow aus Chemnitz, der das Qualifikationstraining

am Samstag als Zweitschnellster beendet

hatte, musste sich am Ende der Saison als Vize-

Gewinner des ADAC MX Junior Cups zufriedengeben.

Saisondritter in Klasse 3 wurde Martin Winter.

Sonderpreise

Im Rahmen des ADAC MX Masters wurde auch 2014

wieder der „Michael Spacek Sonderpreis“ vergeben.

Mit dieser Auszeichnung möchte Goldfren-

Chef Stanislav Spacek Menschen aus der Motocrossszene

ehren, die durch außergewöhnliches

Engagement, herausragende Persönlichkeit, Fairplay

oder soziale Tätigkeiten abseits des aktiven

Sports aufgefallen sind. 2014 hat der ehemalige

Motocrossprofi für diesen Preis die drei Teamchefs

Burkhard Sarholz vom Sarholz Racing Team, Harald

Pfeil vom Team Monster Energy Kawasaki Elf Team

Pfeil sowie Herbert Kosak vom Kosak Racing Team

auserwählt. Alle drei unterstützen seit vielen Jahren

den Motorradsport und setzen sich intensiv für

die Förderung der Nachwuchsarbeit ein. Um diesem

Einsatz eine besondere Anerkennung zuteil

werden zu lassen, überreichte Spacek den Teamchefs

am Samstagabend drei hochwertige Glaspokale

und lud sie zu jeweils einem Freiflug mit seinem

Privatflugzeug ein. Spacek selber ist seit vielen

Jahren als Hobbypilot unterwegs.

Zusätzlich bekam Burkhard Sarholz am Sonntag

noch einen Scheck über 1000 Euro überreicht. Sein

Team war mit Top-Fahrern wie Dennis Ullrich, Henry

Jacobi und dem Franzosen Sébastien Pourcel (alle

KTM Sarholz Racing Team) am erfolgreichsten von

allen und erreichte eine Gesamtpunktzahl von 960

Zählern. Auch in der Markenwertung räumte KTM

ab. Mit 364 Punkten siegte KTM vor Suzuki mit 299

und Kawasaki mit 250. Bei der Zweitaktwertung

wurde der Däne Glen Meier (KTM Kosak Racing) für

seine gute Leistung geehrt. Der ADAC-MX-Junior-

Cup-Gewinner von 2013 erhielt vom ADAC einen

großen Pokal.

Über die Prämie für die Red-Bull-Holeshot-Wertung

konnten sich ADAC MX Master Ullrich, ADAC-MX-

Youngster-Cup-Dritter Jacobi und ADAC-MX-Junior-

Cupsieger Haarup freuen. Sie waren über die gesamte

Saison die schnellsten Starter und erreichten

am häufigsten von allen MX-Stars die erste Kurve

auf den Strecken. Dafür wurden sie von Red Bull

mit jeweils zwei Tickets inklusive einer Übernachtung

für zwei Personen für die MotoGP-Veranstaltung

auf dem Sachsenring belohnt. Zudem bekommen

sie jeweils einen Red Bull Cooler geschenkt,

der ein Jahr lang mit Energydrinks gefüllt wird.

• Text: Marco Burkert/ADAC

• Fotos: Kai-Uwe Sickert, Steve Bauerschmidt

Calvin Vlaanderen musste sich

nach harten Kämpfen in den letzten

Rennen geschlagen geben

42

MCE

November '14


Thomas Kjer Olsen

konnte die Youngster-

Klasse schlussendlich

für sich entscheiden

Gesamtsieger bei

den Junioren –

Mikkel Haarup

(KTM Dänemark)

Im Positionskampf – Gianluca

Facchetti (Suzuki Italien) vor

Luka Milec (KTM Slowakei) und

Mikkel Haarup (KTM Dänemark)

ADAC MX Masters - 8. + letzter Lauf - Teutschenthal - 20./21.9.2014

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Dennis Ullrich, KTM; 2. Brian Bogers, NL, KTM; 3. Jeremy Seewer,

CH, Suzuki; 4. Max Nagl, Honda; 5. Christian Brockel, KTM; 6. Petr Smitka, CZ,

KTM; 7. Manuel Obermair, A, KTM; 8. Sébastien Pourcel, F, KTM; 9. Martin Michek,

CZ, KTM; 10. Todd Waters, AUS, Husqvarna.

MX Youngster Cup: 1. Thomas Kjer Olsen, DK, Yamaha; 2. Calvin Vlaanderen, NL,

KTM; 3. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki; 4. Henry Jacobi, KTM; 5. Tomasz Wysocki,

PL, KTM; 6. Arminas Jasikonis, LV, KTM; 7. Valtteri Malin, FIN, KTM; 8. Stephan

Büttner, Yamaha; 9. Kade Tinker-Walker, CDN, Suzuki; 10. Martin Krc, CZ, KTM.

MX Junior Cup: 1. Gianluca Facchetti, I, Suzuki; 2. Roan van de Moosdijk, NL, KTM;

3. Mikkel Haarup, DK, KTM; 4. Martin Winter, D, KTM; 5. Nico Koch, D, KTM;

6. Martin Vondrasek, CZ, KTM; 7. Simon Jost, SK, Kawasaki; 8. Jascha Berg,

Husqvarna; 9. Raf Meuwissen, NL, KTM; 10. Marcel Stauffer, A, KTM.

MOTOREX

CROSS

POWER 4T

Vollsynthetisches Höchstleistungs­Motorenöl

für

Off­Road­Motorräder

der neuesten Generation.

www.motorex­motoline.de

Im Fachhandel erhältlich.


MOTOCROSS

Gastfahrer Mike Stender

gewann den letzten Lauf

der Saison in Kleinhau

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 8. + 9. Lauf - Northeim + Kleinhau

Riexinger 2-Takt-King

Die letzten beiden Saisonstationen des DMV BRC MX 2-Takt Cups hießen

Northeim und Kleinhau. Mit dem RTC Northeim war erstmals ein

niedersächsischer Club im Bund der 2-Takt-Cup-Veranstalter.

Da die meisten der 2014er Rennen des Cups sich im südwestlichen Raum befanden,

war abzusehen, dass das Starterfeld beim vorletzten Rennen der Saison etwas

dünner ausfallen würde, zumal sich mehrere Piloten in den letzten Wochen

verletzungsbedingt abmeldeten. So startete man in Northeim mit 13 Teilnehmern

in die Veranstaltung, davon vier Gastfahrer und zwei Gastfahrerinnen aus

den Reihen des Niedersachsencups.

Anstatt der Qualifikation hätte man bis Platz 4 auch den Meisterschaftsstand als

Startaufstellung nehmen können, so reihten sich Manuel Riexinger, Heiko Müller

und Ricci Rennesland als Top-Drei vor Philipp Leis ein. Zwar reist Riexinger

schon seit Rennen Nummer 2 als Meisterschaftsführender mit dem Red Plate

durchs Land, allerdings konnten ihm Müller und auch Rennesland bei einem

größeren Patzer schnell gefährlich werden.

Den Start zum ersten Lauf gewann Heiko Müller, der sich aber kurz darauf schon

von Ricci Rennesland überholen lassen musste und danach bis zur Hälfte des

Rennens mit Riexinger kämpfte, sich aber am Ende durchsetzte. So lautete das

Ergebnis nach dem ersten Lauf Rennesland vor Müller und Riexinger. Leis sah

die Flagge als Vierter vor dem besten Gastfahrer Michael Pietsch.

Auch der zweite Holeshot ging wieder an Heiko Müller, der seit dem Rennen in

Wolfshausen eine 300-ccm-KTM pilotiert, womit seine Starts vielleicht zu erklären

sind. Aber auch in diesem Umlauf konnte Müller die Spitzenposition nicht

halten und musste zuerst Riexinger und dann auch Rennesland passieren lassen,

die sich dann auch etwas absetzen konnten. Rennesland zeigte gegen

Rennmitte dann aber Nerven und ging kurz zu Boden, sodass Müller den 2. Platz

im zweiten Lauf erbte.

Bei der Siegerehrung, die extra für die weitgereisten 2-Takt-Cup-Piloten in einer

Nachmittagspause eingerichtet wurde, ehrte man dann Riexinger vor Rennesland

und Müller auf dem Treppchen. Auch Philipp Leis auf Platz 4 der Tageswertung

sowie Michael Pietsch auf Platz 5 bekamen Pokale überreicht.

Zum finalen Rennen der Saison hatte der MSC Kleinhau in die Eifel eingeladen.

Der Vorsitzende des MSC Kleinhau Adi Braun hatte schon im Rahmen des Geisledener

Rennens im Mai, das er als Kommentator begleitete, Gefallen am Cup

gefunden und bereitete mit seinem Team eine super Veranstaltung vor. Streckenfunk

über das Autoradio und extra eingerichtete Meeting-Points für die Fahrer

sind nur zwei nennenswerte Punkte der Kleinhauer Veranstaltung. Zudem

hatte Adi als Kenner der Szene und natürlich auch der Fahrer einige Leute und

Motorräder mobilisiert, die Kleinhau zu einem würdigen Finale werden ließen.

Bisher hatte man im Rahmen des DMV BRC MX 2-Takt Cups noch keinen gelben

Sticker als Erkennungszeichen einer 500-ccm-Maschine verteilen dürfen und

dann standen mit dem 2. Vorsitzenden des MSC Kleinhau Alexander Esch, dem

Vorjahressieger Dennis Besser

war in Kleinhau auf einer

500er unterwegs

44

MCE

November '14


Wir bauen dein Rad!

///////////////////////////////////

Wähle Deine Felge :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: :: ::

Daniel Siegl Deutscher Moto-Cross Meister MX2 2014

mit BRC Custom Wheels

Wähle Deine »Talon«-Nabe :: :: :: :: :: :: :: ::

Speichen und Alu-Nippel in Racing-schwarz

custom wheels

BRC Brockhausen Racing GmbH & Co. KG :: ::

Beverstrang 17 :: 48231 Warendorf :: :: :: ::

fon +49 (0)2584 358 :: fax +49 (0)2584 586

info@brc-racing.de :: www.brc-racing.de ::

///////////////////////////////////

2-Takt-Cup-Gesamtsieger von 2013 Dennis Besser und den DAMCV-Urgesteinen

Markus Burkhardt und Luc Perdieus gleich vier der Halblitermaschinen am

Start.

Allerdings stellte sich schon in der Qualifikation heraus, dass man auch mit einer

125er auf einer Berg- und Talstrecke schnell fahren kann. Mike Stender war

zusammen mit seiner Freundin Kim Irmgartz spontan als Gastfahrer angereist

und brannte eine Rundenzeit in den Kleinhauer Lehm, die über 2,5 Sekunden

schneller war als die des Zweiten Marco Cremer. Dabei sei erwähnt, dass sich

Stender, der sonst in den ADAC MX Masters unterwegs ist, erst am gleichen Morgen

das Motorrad von seinem Teamkollegen Sandro Lorsbach geliehen hatte.

Als Dritter durfte Jan Horst mit seiner 125er TM ans Gatter, gefolgt von Gerrit

Knipprath und Manuel Riexinger als erstem eingeschriebenen Fahrer des Cups.

Insgesamt hatten sich 25 Fahrer für das Rennen qualifiziert, die Zielflagge des

ersten Laufes sahen dann allerdings nur 20 Piloten. Mike Stender sicherte sich

nach einem mittelmäßigen Start und starker Aufholjagd auch hier die Spitzenposition

vor Marco Cremer. Platz 3 ging an Gerrit Knipprath, der den Start gewonnen

hatte und das Feld auch über mehrere Runden anführen konnte. Die

25 Zähler in der Meisterschaftswertung holte sich Ricci Rennesland auf Rang 4,

der knapp vor Heiko Müller ins Ziel kam. Damit war die Meisterschaftsentscheidung

auf den allerletzten 2-Takt-Cup-Lauf des Jahres vertagt, da Manuel Riexinger

nach Bodenkontakt nur als Zwölfter die Zielflagge des ersten Laufes zu sehen

bekam.

In Lauf 2 waren sowohl der Sieger des Starts, mit Knipprath, als auch der Sieger

des Rennens, mit Stender, identisch zum ersten Rennen. Dieses Mal konnte sich

Knipprath allerdings bis zum Rennende auf der 2. Position behaupten, da Marco

Cremer über einige Runden im Kampf mit Ricci Rennesland beschäftigt war, der

wiederum Heiko Müller und Jan Horst im Schlepptau hatte.

Das Tagesergebnis hatte allerdings keinerlei Auswirkungen auf die Meisterschaft,

da zum einen Mike Stender als A-Lizenzler nicht in die Wertung fällt und

mit einem Sonderpreis geehrt wurde und zum anderen auch Knipprath und

Cremer als Gaststarter keine Punkte bekommen.

Somit geht nach neun Veranstaltungen eine spannende DMV-BRC-MX-2-Takt-

Cup-Saison mit Manuel Riexinger als Gesamtsieger 2014 zu Ende, bei der es in

jeder Tageswertung einen anderen Sieger gab.

• Text: PR DMV BRC MX 2-Takt Cup; Fotos: Leonie Hannes

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 8. Lauf - Northeim - 14.9.2014:

Ergebnis: 1. Manuel Riexinger, Yamaha; 2. Riccardo Rennesland, KTM; 3. Heiko Müller, KTM; 4. Philipp Leis,

KTM; 5. Michael Pietsch; 6. Thorsten Arps; 7. Amon Herrmann, Kawasaki; 8. Christian Oeste; 9. Christian-

Michael Rohleder; 10. Norbert Müller.

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 9. Lauf - Kleinhau - 28.9.2014:

DMV BRC MX 2-Takt-Cup-Gesamtsieger

2014: Manuel Riexinger

Ergebnis: 1. Mike Stender; 2. Gerrit Knipprath; 3. Marco Cremer; 4. Riccardo Rennesland; 5. Heiko Müller;

6. Jan Hoffmann; 7. Jan Horst; 8. Dennis Besser; 9. Sebastian Potraz; 10. Manuel Riexinger.

Endstand (nach 9 Veranstaltungen): 1. Riexinger, 357 Punkte; 2. Müller, 338; 3. Rennesland, 322; 4. Leis,

218; 5. Herrmann, 174; 6. Robin Hannes, KTM, 150; 7. Benjamin Traxel, KTM, 147; 8. Arps, 136; 9. Robin Kofink,

Husqvarna, 132; 8. 10. Patrick Langanki, KTM, 113.

45

MCE

November '14


MESSE

Intermot 2014

Impressionen

Trotz Ausstellerrückgangs 2014 konnten wir für euch das ein oder andere Interessante

mit dem Fotoapparat festhalten. Doch um der Messe in Zukunft wieder

mehr Gewicht zu verleihen, sollten die Macher sich etwas einfallen lassen ...

Text: Uwe Laurisch; Fotos: Marco Burkert

Das Dakar-Bike von Marc Coma

Motorex und KTM bleiben Partner

Ab Frühjahr 2015 leise im Wald ... Freeride E mit Zulassung in der Enduroversion

6D ATR1 Neuheit Bell setzt auf Offroad Jopa bringt den Locust2

46

MCE

November '14


Freeride E auch am Stand von Maxxis

Offroadbekleidung Klim hält ...

Öhlins mit breiter MX- und Enduropalette

Honda zeigte das komplette CRF-Programm ...

... darunter auch die CRF 450 Rallye von Paulo Goncalves

Die Grünen 2015 ...

Immer wieder auf der Messe anzutreffen: Johan

Paus, seines Zeichens Chef und Gründer der Firma

Jopa und einer unserer Partner der ersten Stunde

47

MCE

November '14


MESSE

MXGP-Bike von Clément Desalle

Husqvarnas neue 450er Supermoto

Scorpion zeigte seine Ausrichtung offen

Sherco präsentierte die 450er

48

MCE

November '14


Hausaufgaben gemacht ... die neue Borossi 450

Das E-Bike der „großen Sorte“ - die T-Race

Die neuen Motocrossreifen bei Mitas

Die neue KTM Super Adventure

war ein Highlight auf der Intermot

49

MCE

November '14


-

E1-Weltmeister Christophe Nambotin (F) bei „Rund um Zschopau“.

Er hat als schnellster Fahrer das Championat gewonnen – zudem

ist hier ein neuer Streckenabschnitt (Bachbett) zu sehen, der so

in Deutschland wohl einmalig ist ... • Foto: Marco Burkert


MOTOCROSS

DAMCV-Motocross - 7. Lauf - Oberkail

MX2 Jugend: Benedikt Frorath

(84) vor Marius Steines (3) und

Colin Honigmann (80)

Wenn das Stoppelfeld zur Rennstrecke wird … Wie das geht, hat das eifrige Team

des MCV Oberkail vorgemacht. Da wurde auf den abgeernteten Feldern des Örtchens

Oberkail bei Bitburg in der Eifel eine 1600 Meter lange Crossstrecke aus

dem Boden gestampft, die es in sich hatte. Auf den ersten Blick wirkte die Piste

auf lehmigem Ackerboden eher harmlos, doch schon kurz nach dem Start zeigte

sich, dass die sehr griffige Bahn mit vielen Speedstücken so ihre Tücken hatte.

Packende Rennen auf dem Stoppelfeld

Besonderes Highlight für die Fahrer und natürlich auch für die Zuschauer: Es

gab in allen Klassen einen Holeshot-Award: Natürlich ein zusätzlicher Anreiz für

alle „Start-Spezialisten“, als Führender um die erste Kurve zu fahren. Bei der

Siegerehrung bekamen die Holeshot-Könige dann noch wertvolle Sachpreise.

Da es in fast allen Klassen in der Meisterschaft noch ziemlich eng zugeht, gab es

viele packende Duelle um die Plätze auf dem Podium und um die Punkte. So lieferten

sich in der Inter-Open-Klasse Spitzenreiter Pascal Proenen, David Mertz,

Tim Münchhofen und Alexander Farkas sehenswerte Duelle um die Laufsiege.

Aber selbst ein heftiger Sturz in Durchgang 3 konnte Pascal Proenen nicht davon

abhalten, den Tagessieg einzufahren. Da seine Verfolger Kevin Braun und Michael

Kaussen verletzungsbedingt nicht antreten konnten und Frank Jansen-

Teitz bei den Veteranen in Farleigh Castle am Start war, konnte Proenen seine

Führung in der Meisterschaft weit, weit ausbauen.

Bei den Youngtimern lagen drei ganz junge Fahrer an der Spitze: Philipp Platte

fuhr dem Feld voraus, direkt dahinter sicherten sich Tim Simons und Kevin

Emunds die Plätze auf dem Treppchen vor den Routiniers Peter Patzer und Bernd

Trimpop.

Zwei tolle Ritte zeigte Nachwuchspilot Kevin Kern in der National-MX2- und

Open-Klasse: Er fuhr zweimal die 25 Punkte ein, gefolgt von Jeremy Geisler, Daniel

Gäng, Jan Horst und Nico Wester.

Kaum einzuholen und mit weitem Vorsprung fuhr Altmeister Luc Perdieus den

Tagessieg bei den Veteranen nach Hause. Hinter ihm Thomas Beuer, Thomas

Pfeil, Hans-Werrner Klaes und Peter Patzer.

Bei den Damen ließ einmal mehr die 14-jährige Fiona Hoppe aufhorchen. Auf der

natürlich deutlich unterlegenen 85er sicherte sie sich die zweitbeste Zeit in der

Qualifikation und fuhr mit einem Laufsieg auf den Silber-Rang. Besser war im

entscheidenden zweiten Lauf nur Christiane Stramm. Hinter den beiden fuhr

Claudia Perdieus aufs Treppchen, gefolgt von Kimberley Wienands und Vera

Schumacher.

Bei den 85er Senioren hat Yannik Schmitz seine Führung weiter ausgebaut. Sein

direkter Verfolger Steven Hartwig schaffte es nach einem Sturz in Lauf 2 noch

auf den 3. Platz in der Tageswertung, Zweiter wurde Robin Knuf, auf Rang 4 landete

Fiona Hoppe vor Jonathan Frorath.

• Text u. Foto: Guido Barth

DAMCV-Motocross - 7. Lauf - Oberkail

13./14.9.2014:

Ergebnisse:

Tageswertung Open Junioren: 1. Maximilian Döring;

2. Marc Kolasa; 3. Lars Berscheid; 4. Axel

Städtler; 5. Max Bindemann.

Meisterschaft: 1. Kolasa; 2. Städtler; 3. Mario Peters;

4. Matthias Pflug; 5. Andres Martinez.

Tageswertung MX2 Jugend: Mike-Adrian Braun;

2. Kristof Heck; 3. Sandro Lorsbach; 4. Nico Wester;

5. Jeremy Geissler.

Meisterschaft: 1. Braun; 2. Wester; 3. Julian Schäfer;

4. Geissler; 5. Kevin Kern.

Tageswertung 50/65 ccm: 1. Jan Krug; 2. Luca

Reusch; 3. David Fischer; 4. Konrad Fuchs; 5. Danny

Grommes.

Meisterschaft: 1. Krug; 2. Fischer; 3. Fuchs; 4. Jannis

Mertins; 5. Kai Thomas.

Tageswertung + Meisterschaft 85 ccm Senioren:

1. Jannik Schmitz; 2. Robin Knuf; 3. Steven Hartwig;

4. Fiona Hoppe; 5. Jonathan Frorath.

Tageswertung 50/85 ccm D 85: 1. Fabian Trossen;

2. Aaron Steinbusch; 3. Tobias Kessel; 4. Marlon

Möritz.

Tageswertung 50 ccm Mini: 1. Arne Berscheid;

2. Devin Görlitz; 3. Finn Roßbroich; 4. Max Nahr.

Meisterschaft: 1. Berscheid; 2. Görlitz; 3. Roßbroich.

Tageswertung Senioren: 1. Tim Münchhofen;

2. Ansga Kranen; 3. Hans-Uwe Krüttgen; 4. Thomas

Frorath; 5. Wilfried Cosler.

Meisterschaft: 1. Kranen; 2. Krüttgen; 3. Frorath;

4. Cosler; 5. Christoph Schweitzer.

Tageswertung Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Thomas

Beuer; 3. Thomas Pfeil; 4. Hans-Werner Klaes;

5. Peter Patzer.

Meisterschaft: 1. Perdieus; 2. Beuer; 3. Klaes;

4. Patzer; 5. Ludwig Reuter.

Tageswertung Damen: 1. Christiane Stramm;

2. Fiona Hoppe; 3. Claudia Perdieus; 4. Kimberley

Wienand; 5. Vera Schumacher.

Tageswertung + Meisterschaft Junioren MX2:

1. Nils Bädorf; 2. Florian Scory; 3. Marius Steines;

4. Tim Prümmer; 5. Robert Schäfer.

Tageswertung National MX2: 1. Kevin Kern; 2. Jeremy

Geissler; 3. Daniel Gäng; 4. Horst Jan; 5. Nico

Wester.

Meisterschaft: 1. Kern; 2. Gäng; 3. Geissler;

4. Wester; 5. Tim Baumann.

Tageswertung National Open: 1. Mario Follon;

2. Maximilian Döring; 3. Ansga Kranen; 4. Robin Fischer;

5. Christoph Schweitzer.

Meisterschaft: 1. Kranen; Fischer; 3. Schweitzer;

4. Stephan Scholz; 5. Jürgen Schäfer.

Tageswertung 50/85 D 65: 1. Jannis Mertins; 2. Joe

Radermacher; 3. Robin Weranek; 4. Daniel Weiss.

Tageswertung 50/85 D 85: 1. Robin Knuf; 2. David

Nippa; 3. Julius Valter; 4. Max Graw; 5. Dennis

Weiss.

Tageswertung 50/85 ccm Junioren: 1. Carl Ostermann;

2. Tim Scholtes; 3. Fabian Trossen; 4. Marlon

Möritz; 5. Aaron Steinbusch.

Meisterschaft: 1. Ostermann; 2. Trossen; 3. Möritz;

4. Steinbusch; 5. Tobias Kessel.

Tageswertung Twinshock: 1. Hans-Uwe Krüttgen;

2. Luc Perdieus; 3. Rudi Scheen; 4. Franz-Georg Simons;

5. Christian Wieczorek.

Meisterschaft: 1. Krüttgen; 2. Perdieus; 3. Wieczorek;

4. Werner Faßbender; 5. Oliver Willms.

Tageswertung Youngtimer: 1. Philipp Platte; 2. Tim

Simons; 3. Kevin Emunds; 4. Peter Patzer; 5. Didier

Reuter.

Meisterschaft: 1. Platte; 2. Simons; 3. Emunds;

4. Patzer; 5. Ludwig Reuter.

Tageswertung Inter DAM MX2: 1. Sandro Lorsbach;

2. Felix Rath; 3. Marius Platt; 4. Kevin Langer;

5. Kristof Heck.

Tageswertung Inter DAM Open: 1. Pascal Proenen;

2. David Metz; 3. Tim Münchhofen; 4. Alexander

Farkas; 5. Tom Pölderl.

DAMCV-Meisterschaft Inter Open: 1. Proenen; 2.

Münchhofen; 3. Farkas; 4. Pölderl; 5. Nils Gehrke.

Tageswertung + Meisterschaft Inter Seitenwagen:

1. Hendrick Hartmann/Timo Lange; 2. Gerhard-

Karl Franke/Michael Schmitz; 3. André Knübben/

Pascal Knübben; 4. Frank Kehlenbach/Leon-Maik

Kehlenbach; 5. Jochen Matzak/Patrick Reinert.

52

MCE

November '14


DAMCV-Motocross - 8. + letzter Lauf - Kleinhau

Hochspannung beim Saisonfinale

So muss ein Saisonfinale sein: Packende Rennen, bestes Wetter, tolle Stimmung,

begeisterte Zuschauer und am Ende wurden jede Menge Meistertitel gefeiert.

So lässt sich das letzte Saisonrennen des DAMCV beim MSC Kleinhau

ganz kurz zusammenfassen.

Die Strecke am Raffelsberg hatten Sportleiter Herbert Wirtz und sein Team perfekt

präpariert, ein Regenguss am Freitag und regelmäßige Bewässerung sorgten

für reichlich Grip und schnelle Runden auf der rasanten Berg- und Talfahrt in

der Nordeifel. In vielen Klassen ging es noch um die entscheidenden Meisterschaftspunkte,

sodass die Zuschauer wirklich viele sehr spannende Duelle um

die Plätze auf dem Treppchen sahen.

Und es gab auch noch eine ganz besondere Ehrung: Das MSC-Kleinhau-Urgestein

Peter „Pit“ Hentrich wurde im Rahmen der Siegerehrung noch ganz besonders

ausgezeichnet, weil er seit 40 Jahren ohne Unterbrechung mit einer Lizenz

an den Rennen teilnimmt.

Zusätzlich zu den Klassen des DAMCV hatte der MSC Kleinhau noch zwei Gastserien

eingeladen. Vorsitzender Adrian Braun begrüßte neben dem Zweitakt-Cup

auch die Nachwuchs-Gespannfahrer aus der niederländischen Serie „Kids and

Sidecars“. Besonders spektakulär in der Zweitaktklasse: Hier waren insgesamt

vier 500er am Start, die natürlich Power ohne Ende auf die Strecke bringen. So

startete Altmeister Luc Perdieus zum Beispiel auf einer 500er Kawa, hatte aber

leider technische Probleme und auch der 2. Vorsitzende des MSC Kleinhau, Alexander

Esch, startete auf einer 500er KTM, die ihm „Men“ Simons sehr kurzfristig

zur Verfügung stellte. Am Ende setzten sich aber die modernen Zweitakter

durch, Mike Stender siegte vor Gerrit Knipprath und Marco Cremer.

Hochspannung auch in der Klasse National MX 2. Hier fuhr Youngster Kevin Kern

(15 Jahre jung) mit Platz 1 und Platz 2 ganz oben aufs Treppchen und sicherte sich

so auch den Meistertitel mit hauchdünnem Vorsprung vor Daniel Gäng (Vizemeister),

der in der Tageswertung auf Platz 2 kam, dahinter Nico Wester (auch in

der Meisterschaft Dritter), Jonas Remmel und Pascal Keller.

Bei den 85er Junioren siegte Carl Ostermann vor Jan Krug, Fabian Trossen, Aaron

Steinbusch und Marlon Möritz. Meister wurde hier Aaron Steinbusch, auf Rang

2 Marlon Möritz vor Fabian Trossen. Bei den 85er Senioren holte Robin Knuf zwar

den Tagessieg vor Jannik Schmitz, der schnellen Dame im Feld Fiona Hoppe, Steven

Hartwig, der mit einer Verletzung an den Start ging, und Jonathan Frorath.

Die Meisterschaft sicherte sich aber Jannik Schmitz vor Steven Hartwig und Robin

Knuf.

Sehr spannend auch die Duelle in der schnellen Inter-Open-Klasse. Pascal Proenen

stand zwar schon als Meister fest, aber dahinter ging es noch einmal richtig

zur Sache, zumal die Platzierten Kevin Braun und Michael Kaussen verletzungsbedingt

nicht antreten konnten. „Altmeister“ Frank Jansen-Teitz wollte nach langen

Verletzungspausen noch Punkte auf die Spitze gutmachen, konnte Lauf 3

zwar gewinnen, in Lauf 2 riss aber die Kette. Stark zeigte sich Tom Pölderl. Der

18-Jährige holte Platz 3 in der Tageswertung, davor der Belgier Steve Dosquet

und Meister Pascal Proenen.

Bei den Senioren fuhren zwei Kleinhauer ganz vorne, hier ging der Tagessieg

geht an Hans-Uwe Krüttgen auf seiner Heimstrecke, gefolgt von Wilfried Cosler,

Ansga Kranen, Thomas Frorath und Christoph Schweitzer. Meister wurde hier

Krüttgen vor Kranen und Cosler.

Jetzt freuen sich die Aktiven und ihre Teams auf die große Meisterfeier, die in

diesem Jahr der MCV Oberkail am 15. November ausrichtet.

Alle Ergebnisse im Internet auf damcv.de

• Text u. Foto: Guido Barth

DAMCV-Motocross - 8. + letzter Lauf - Kleinhau

27./28.9.2014:

Ergebnisse:

27.9.: Tageswertung Junioren Open: 1. Alexander

Gehlert; 2. Thorsten Arp; 3. Axel Städtler; 4. Werner

Peter; 5. Jonas Pickartz.

Meisterschaft: 1. Peter; 2. Pickartz; 3. Städtler;

4. Kim-Sven Kemper; 5. Andres Martinez.

Tageswertung MX2 Jugend: 1. Kristof Heck; 2. Dennis

Wolff; 3. Cris Weberpals; 4. Julian Schäfer;

5. Nico Wester.

Meisterschaft: 1. Weberpals; 2. Wolff; 3. Schäfer;

4. Kevin Kern; 5. Wester.

Tageswertung 50-65 ccm: 1. Konrad Fuchs; 2. David

Fischer; 3. Kai Thomas; 4. Dean Grommes;

5. Lukas Eich.

Meisterschaft: 1. Fuchs; 2. Fischer; 3. Thomas;

4. Grommes; 5. Joe Radermacher.

Tageswertung 85 ccm D 85: 1. Carl Ostermann;

2. Fabian Trossen; 3. Aaron Steinbusch; 4. Tobias

Kessel.

Tageswertung 85 ccm Senioren: 1. Tom Oster;

2. Robin Knuf; 3. Jannik Schmitz; 4. Fiona Hoppe;

5. Steven Hartwig.

Meisterschaft: 1. Knuf; 2. Schmitz; 3. Hoppe;

4. Hartwig; 5. Jonathan Frorath.

Tageswertung 50 ccm Mini + Meisterschaft: 1. Arne

Berscheid; 2. Oskar Luis Romberg; 3. Morris

Molitor; 4. Fynn Schäfer; 5. Devin Görlitz.

Tageswertung Senioren + Meisterschaft: 1. Hans-

Uwe Krüttgen; 2. Wilfried Cosler; 3. Ansga Kranen;

4. Thomas Frorath; 5. Christoph Schweitzer.

Tageswertung Veteranen : 1. Luc Perdieus;

2. Heinz Schmitz-Horsch; 3. Thomas Pfeil; 4. Peter

Patzer; 5. Ludwig Reuter.

Meisterschaft: 1. Perdieus; 2. Patzer; 3. Reuter;

4. Ralf Kirch; 5. Fred Albers.

Tageswertung Damen: 1. Steffi Laier; 2. Brenda

Wagemans; 3. Carmen Allinger; 4. Maren Ruiters;

5. Jolien Vleminckx.

Meisterschaft: 1. Allinger; 2. Ruiters; 3. Nina Heimbüchel;

4. Claudia Perdieus; 5. Fiona Hoppe.

28.9.: Tageswertung Junioren MX2: 1. Dante Nijs;

2. Jordy Kenzeler; 3. Tim Prümmer; 4. Carmen Allinger;

5. Maximilian Schneider.

Meisterschaft: 1. Prümmer; 2. Allinger; 3. Daniel

Bongartz; 4. Juri Ricken; 5. Marius Steines.

Tageswertung National MX2 + Meisterschaft:

1. Kevin Kern; 2. Daniel Gäng; 3. Nico Wester; 4. Jonas

Remmel; 5. Pascal Keller.

Tageswertung National Open: 1. Ansga Kranen;

2. Simon Dinneweth; 3. Philipp Platte; 4. Maximilian

Döring; 5. Christopher Ellgass.

Meisterschaft: 1. Kranen; 2. Platte; 3. Ellgass;

4. Jürgen Schäfer; 5. Stephan Scholz.

Tageswertung 50/85 D 65: 1. Miguel Leibold;

2. Jannis Mertins; 3. Joe Radermacher; 4. Robin

Weranek.

Tageswertung 50/85 D 85: 1. Robin Knuf; 2. Jonathan

Frorath; 3. Julius Valter; 4. Luca Nijs; 5. David

Nippa.

Start in der Klasse National: Daniel Gäng (25),

Philipp Platte (271), Dennis Wiegener (337),

Fabian Schäfer (35), Claudia Perdieus (13),

Sebastian Bauten (76) und Nico Wester (41)

Tageswertung 50/85 Junioren: 1. Carl Ostermann;

2. Jan Krug; 3. Fabian Trossen; 4. David Fischer;

5. Aaron Steinbusch.

Meisterschaft: 1. Ostermann; 2. Krug; 3. Trossen;

4. Steinbusch; 5. Marlon Möritz.

Sidecar Kids: 1. Gulian Veldman/Sam Veldman;

2. Wilfred Vos/Dias Rietman; 3. Rick Schreurs/Levi

Schreurs; 4. Sven Wisselink/Celine Peddermors;

5. Dan Foden/Noah Kuipers.

Tageswertung Twinshock: 1. Herbert Schmitz;

2. Christian Wieczorek; 3. Michael Fröhlich;

4. Hans-Uwe Krüttgen; 5. Hans Schmitz.

Meisterschaft: 1. Wieczorek; 2. Krüttgen; 3. Werner

Faßbender; 4. Peter Werner; 5. Oliver Willms.

Tageswertung Youngtimer: 1. Markus Burkhardt;

2. Tim Simons; 3. Philipp Platte; 4. Peter Patzer;

5. Thomas Frorath.

Meisterschaft: 1. Simons; 2. Platte; 3. Patzer;

4. Kevin Emunds; 5. Ludwig Reuter.

Tageswertung Inter MX2 + Meisterschaft: 1. Dennis

Wolff; 2. Mike-Adrian Braun; 3. Christian Gerhards;

4. Cris Weberpals; 5. Hendrik Naßheuer.

Tageswertung Inter Open: 1. Steve Dosquet;

2. Pascal Proenen; 3. Tom Pölderl; 4. Fabian Fischer;

5. Frank Jansen-Teitz.

Meisterschaft: 1. Dosquet; 2. Proenen; 3. Jansen-

Teitz; 4. Pölderl; 5. Fischer.

Meisterschaft Inter DAM: 1. Dosquet; 2. Proenen;

3. Pölderl; 4. Jansen-Teitz; 5. Wolff.

Tageswertung Inter Seitenwagen: 1. Durkjan Tjoelker/Ard

Nijenhuis; 2. Eric Schrijer/Roy Bijenhof;

3. Jochen Matzak/Patrick Reinert; 4. Sabrina van

Calster/Larris Hendrickx; 5. Julian Veldman/Jorrit

van der Putten.

Endstände (nach 8 Veranstaltungen):

50 ccm Mini: 1. Arne Berscheid, 372 Punkte; 2. Devin

Görlitz, 262; 3. Morris Molitor, 258; 4. Finn

Robßbroich, 233; 5. Fynn Schäfer, 144.

50-65 ccm: 1. Jan Krug, 328 Punkte; 2. Konrad

Fuchs, 297; 3. David Fischer, 290; 4. Jannis Mertins,

228; 5. Joe Radermacher, 227.

50-85 ccm: 1. Aaron Steinbusch, 339 Punkte;

2. Marlon Möritz, 321; 3. Fabian Trossen, 256;

4. Carl Ostermann, 150; 5. Tobias Kessel, 121.

85 ccm Senioren: 1. Jannik Schmitz, 338 Punkte:

2. Steven Hartwig, 321; 3. Robin Knuf, 296; 4. Fiona

Hoppe, 267; 5. Jonathan Frorath, 224.

MX2 Jugend: 1. Julian Schäfer, 319 Punkte; 2. Nico

Wester, 275; 3. Kevin Herwix, 241; 4. Maurice Wasilewski,

208; 5. Kevin Kern, 207.

Damen (nach 7 Veranstaltungen): 1. Maren Ruiters,

310 Punkte; 2. Nina Heimbüchel, 262;

3. Claudia Perdieus, 257; 4. Fiona Hoppe, 247;

5. Katrin Herff, 212.

Senioren: 1. Hans-Uwe Krüttgen, 379 Punkte;

2. Ansga Kranen, 332; 3. Wilfried Cosler, 305;

4. Thomas Frorath, 258; 5. Andreas Knöll, 220.

Veteranen: 1. Luc Perdieus, 390 Punkte; 2. Thomas

Beuer, 310; 3. Hubert Heck, 272; 4. Ludwig

Reuter, 210; 5. Heinz-Peter Vonester, 183.

Twinshock: 1. Hans-Uwe Krüttgen, 339 Punkte;

2. Christian Wieczorek, 317; 3. Werner Faßbender,

280; 4. Hubert Heck, 246; 5. Oliver Willms, 201.

Youngtimer: 1. Philipp Platte, 339 Punkte; 2. Tim

Simons, 318; 3. Peter Patzer, 258; 4. Ludwig Reuter,

257; 5. Kevin Emunds, 254.

Junioren MX2: 1. Nils Bädorf, 215 Punkte; 2. Simon

Pütz, 206; 3. Luca Herwix, 201; 4. Erik Full, 198;

5. Florian Scory, 197.

Junioren Open: 1. Tim Stüber, 211 Punkte; 2. Andres

Martinez, 204; 3. Matthias Pflug, 203; 4. Jürgen

Schäfer, 189; 5. Kim-Sven Kemper, 188.

National MX2: 1. Kevin Kern, 330 Punkte; 2. Daniel

Gäng, 328; 3. Nico Wester, 299; 4. Jeremy Geissler,

230; 5. Tim Baumann, 211.

National Open: 1. Ansga Kranen, 383 Punkte;

2. Philipp Platte, 330; 3. Robin Fischer, 300;

4. Stephan Scholz, 235; 5. Christoph Schweitzer,

192.

Inter MX2 (nach 6 Veranstaltungen): 1. Christian

Gerhards, 325 Punkte; 2. Mike-Adrian Braun, 323;

3. Marius Platt, 273; 4. Cris Weberpals, 196; 5. Sebastian

Brenner, 167.

Inter Open: 1. Pascal Proenen, 358 Punkte; 2. Tom

Pölderl, 227; 3. Fabian Fischer, 223; 4. Kevin

Braun, 218; 5. Michael Kaussen, 199.

Inter DAM Seitenwagen (nach 4 Veranstaltungen):

1. Frank Kehlenbach/Leon-Maik Kehlenbach, 165

Punkte; 2. Dirk Döhmen/Tobias Lange, 150;

3. Gerhard-Karl Franke/Michael Schmitz, 146;

4. André Knübben/Pascal Knübben, 139; 5. Uwe

Leibold/Marc Euskirchen, 122.

53

MCE

November '14


MOTOCROSS

Top-3-Ladies: Carmen Allinger, Nicky van Wordragen und Britt van der Werff (v.l.)

MX2-Champion

John Cuppen

len aus dem niederländischen Sand.

David Schoch konnte mit Rang 13 gerade

so vor seinem Schweizer Landsmann

Joel Sandmeier den Lauf beenden.

Cris Weberpals (D) ging als

Siebzehnter über die Ziellinie.

Im dritten Lauf der Damen ging es nur

noch um die Platzierungen. Nicky van

Wordragen gewann auch diesen Lauf

vor Britt van der Werff, die sogar zwischenzeitlich

einmal die Führung

übernehmen konnte. Auf Rang 3 folgte

Samanta Josta. Carmen Allinger belegte

wieder einen Platz im Mittelfeld

und sicherte sich mit Rang 13 vor der

Schweizerin Sandra Keller den

3. Platz in der Meisterschaft.

Bei den Herren ging es in Lauf 3 noch

mal richtig zur Sache. John Cuppen

wollte noch mal beweisen, dass er der

Champion ist, und ging zunächst in

Führung. Gegen Ende des Laufes

musste er den 1. Platz an Lokalmatador

Leijtens abgeben. Tausch wurde

Dritter. • Willi Jütten; Fotos: Toni Luysberg

IMBA-EM - MX2 - 7. + letzter Lauf + Ladies - 4. + letzter Lauf - Boekel/NL

Finale 1

Die niederländischen Mädels und Jungs dominierten bei ihrem Heim-Grand-Prix,

zugleich EM-Finale 2014. John Cuppen war bereits nach dem ersten Lauf Champion

2014. Nicky van Wordragen musste noch bis zum zweiten Lauf warten, um

alles klarzumachen. Die Deutsche Carmen Allinger schlug sich trotz Startunfall

im ersten Lauf gut, sicherte sich mit drei Laufergebnissen im Mittelfeld den

3. Rang in der Meisterschaft und wurde zusätzlich noch beste Zweitaktfahrerin.

Für die Schweizer Fahrerin Sandra Keller wurde es immerhin ein beachtlicher

4. Rang in der Meisterschaft. Das Podium der MX2-Klasse war komplett von den

Niederlanden belegt: 1. John Cuppen, 2. Ralph Hubers, 3. Rambo Tausch.

Bei schönem Spätsommerwetter waren die beiden IMBA-Klassen zu ihren Endläufen

ins niederländische Boekel angereist. Die Favoriten, die Niederländer

John Cuppen und Nicky van Wordragen hatten einen soliden Punktevorsprung,

sodass eigentlich schon viel hätte schiefgehen müssen, um hier noch die Meisterschaft

zu verlieren. Beide konnten ihre Fahrweise auf die doch sehr schwere

Sandstrecke gut einstellen. Die beste Trainingszeit sicherte sich bei den Damen

Britt van der Werff vor Nicky van Wordragen (beide NL) und Samanta Josta aus

Lettland. Bei den Herren lag Eric Leijtens vor John Cuppen und Davey Janssen.

Der erste Lauf der Damen ging mit großem Vorsprung an Nicky van Wordragen

vor ihrer Landsfrau Britt van der Werff, die beim Start gleich mit Carmen Allinger

eine Bodenprobe nahm, und als Letzte vom Start losfuhr. Die Lettin Samanta

Josta sicherte sich gleich zu Beginn den 2. Platz hinter Nicky van Wordragen,

musste aber am Ende noch van der Werff vorbeilassen. Die Dänin Joan Andersen

konnte sich mit Platz 5 einige Punkte für die Meisterschaft gutschreiben lassen.

Die Schweizerin Sandra Keller war die beste aus ihrem Team, da ihre Landsmännin

Michelle Rüedi schon eingangs der zweiten Runde gestürzt war und aufgeben

musste. Carmen Allinger schaffte es, noch auf Rang 12 zu gelangen, um sich

wichtige Punkte für den 3. Meisterschaftsrang zu sichern.

Lauf 1 der Herren ging an Lokalmatador Eric Leijtens, der gleich mal einen Start-

Ziel-Sieg hinlegte. Ihm folgten seine Landsleute Jarno Derks, Kay Ebben, Ralph

Hubers, John Cuppen und Davey Janssen. Der erste Nicht-Holländer war der Engländer

Lewis King auf Rang 8 der Wertung. Mit Platz 10 schloss David Schoch den

Lauf ab und wurde damit bester Schweizer. Der Tscheche Roman Mnuk, der ja im

Klassement auf einem der vorderen Ränge liegt, konnte mit Rang 12 noch einige

Punkte auf seinem Konto verbuchen. Für Deutschland hielt Cris Weberpals die

Flagge hoch, er war mit Platz 14 im guten Mittelfeld zu finden.

Lauf 2 und damit der Titel bei den Ladies war wiederum eine klare Sache für Nicky

van Wordragen. Schon ab der Startrunde wurde sie von Britt van der Werff,

die aber nie auch nur den Hauch einer Chance gegen Nicky hatte, verfolgt. Wiederum

war es die in den Niederlanden lebende Lettin Samanta Josta, die sich

vom Mittelfeld beim Start auf Rang 3 vorarbeitete. Sandra Keller war mit Rang 10

erneut die Beste im Schweizer Team. Carmen Allinger belegte Platz 14.

In Lauf 2 wurden die Herren wiederum von Eric Leijtens angeführt, der sich noch

einen Start-Ziel-Sieg auf seinem Konto notierte. Den neuen Champion John Cuppen

konnte das nicht mehr belasten, er bewegte sich auf dem 2. Rang. Auf Platz

9 lag mit Ryan Morris (GB) der erste „Nicht-Sandhase“, auf 10 folgte dessen

Landsmann Lewis King. Für Belgien holte Kris Fleerackers mit Rang 12 die Koh-

AM RANDE

„Hoi, Jeffje fährt heute Nachmittag mit seinem Moped im Busch, kann John

mitkommen?“ „Nein, nein, er muss erst die Schulaufgaben machen, dann

darf er dorthin mit dem Moped. „Gut, dann sag ich Jeffje Bescheid, dass John

um vier Uhr dort ist, kann das?“ „Ja, das wird er wohl hinbekommen!„ ... und

das war vor 15 Jahren, als der MSC Boekel schon 37 Jahre bestand, und die

beiden Mamas telefonierten und die Buben sieben Jahre alt waren. Am

14. September wurde John Cuppen am gleichen Ort, im Busch von Boekel,

zum dritten Mal IMBA-Champion und Jeffrey Herlings könnte in diesem Jahr

zum dritten Mal FIM-MX2-Welt- oder Vizeweltmeister der MX2 werden.

Der 16-jährige Tomasso Sigoni (Italien) gewann den IMBA-Pokal des besten

Zweitaktfahrers, ebenso Carmen Allinger bei den Damen.

Zum wiederholten Male kam das technische Aus für Ryan Morris. „Total damaged“,

resümierte Teamleiter Colin Price und zeigte sichtlich enttäuscht auf

das Pleuel, das aus dem Kurbelgehäuse hervorschaute.

Carmen Allinger erreichte nach 400 Kilometern Boekel, nachdem sie am

Samstag noch beim MSR-Rennen in Schaafheim in der nationalen MX2-Klasse

den 9. Rang belegte. Alle Achtung für den Einsatz. Das war ja fast so wie in

den „Goldenen 70er Jahren“, als die belgischen Asse mit Hubschraubern

sonntags von Rennen zu Rennen flogen. Die Veranstalter sprachen damals

die Zeitpläne so ab, dass die begehrten Asse an einem Sonntag an zwei Wettbewerben

teilnehmen konnten. Die Motorräder standen dann von den Mechanikern

vorbereitet brav im Vorstart und warteten auf die Herrschaften.

Der tolle „Husqvarna Zielbogen“entpuppte sich vermutlich als Fehlerquelle

für Transponderfunksignale, die gelegentlich ausfielen. Der Grund war offenbar

der aus statischen Gründen hinterlegte Stahlrohrrahmen, der beim Versagen

des eingeblasenen Luftdruckes die Hülle oben hält und nicht wie schon

gesehen auf dem Parcours landen lässt. Zum Glück werden bei der IMBA immer

zur Sicherheit die Rundenlisten auch manuell erstellt. • Toni Luysberg

IMBA-EM - 4. + letzter Lauf - Ladies + 7. + letzter

Lauf - MX2 - Boekel/NL - 13./14.9.2014:

Ergebnisse:

Ladies: 1. Nicky van Wordragen, NL; 2. Britt van der

Werff, NL; 3. Samanta Josta, LV; 4. Suzy Tausch,

NL; 5. Daniëlle van Kempen, NL; 6. Joan Andersen,

DK; 7. Annika Erpeka, NL; 8. Lotte Larmit, NL;

9. Cynthia Swets, NL; 10. Lynn Hubers, NL.

Ferner: 11. Sandra Keller, CH; 13. Carmen Allinger,

D; 17. Maren Ruiters, D.

Endstand: 1. van Wordragen, 642 Punkte; 2. van

der Werff, 551; 3. Allinger, 468; 4. Keller, 440;

5. Swets, 424; 6. Tausch, 400; 7. Andersen, 353;

8. van Kempen, 339; 9. Brenda Wagemans, B, 331;

10. Larmit, 323.

Ferner: 12. Ruiters, 297; 16. Michelle Rüedi, CH,

213; 18. Katja Zünd, CH, 194; 19. Ramona Schwitz,

CH, 188; 26. Nina Zünd, CH, 131; 27. Anita Sturzenegger,

CH, 115; 28. Nina Heimbüchel, D, 114;

35. Katrin Herff, D, 91; 38. Angela Haag, CH, 81;

39. Claudia Jasper-Perdieus, D, 69; 42. Fiona Hoppe,

D, 56; 43. Nadine Keller, CH, 55; 44. Michelle

Zünd, CH, 50.

Nation-Cup: 1. Niederlande, 1786 Punkte; 2. Belgien,

1117; 3. Schweiz, 927; 4. Deutschland, 889;

5. Dänemark, 845; 6. Großbritannien, 203; 7. Lettland,

150.

MX2: 1. Eric Leijtens, NL; 2. John Cuppen, NL;

3. Kay Ebben, NL; 4. Jacky Tausch, NL; 5. Ralph Hubers,

NL; 6. Davey Janssens, NL; 7. Lewis King, GB;

8. Rambo Tausch, NL; 9. Jarno Derks, NL; 10. Kris

Fleerackers, B.

Ferner: 11. David Schoch, CH; 13. Cris Weberpals,

D; 17. Joel Sandmeier, CH.

Endstand: 1. Cuppen, 981 Punkte; 2. Hubers, 811;

3. J.Tausch, 778; 4. Derks, 771; 5. Schoch, 758;

6. Scott Mathia, GB, 757; 7. Paul Neale, GB, 712;

8. Roman Mnuk, CZ, 700; 9. Quentin Nowak, F,

682; 10. Ryan Morris, GB, 623.

Ferner: 14. Sandmaier, CH, 411; 15. Randy Morand,

CH, 374; 17. Christian Gerhards, D, 355; 28. Weberpals,

186; 30. Andy Baumgartner, CH, 174; 31. Patrick

Walther, CH, 168; 46. Fabian Tellenbach, CH,

103; 48. Hendrik Nassheuer, D, 92; 49. Manuel

Höltschi, CH, 88; 54. Mike Braun, D, 71.

Nation-Cup: 1. Niederlande, 2807 Punkte; 2. Großbritannien,

2289; 3. Schweiz, 1735; 4. Frankreich,

1229; 5. Tschechien, 1204; 6. Italien, 1131; 7. Belgien,

1039; 8. Deutschland, 673; 9. Dänemark,

560.

54

MCE

November '14


IMBA-EM - Open - 5. + letzter Lauf - Meijel/NL

20./21.9.2014:

Ergebnisse:

Open: 1. Jilani Cambré, B; 2. Ronnie van Rooij, NL;

3. Jack Cox, GB; 4. Paul Spierings, NL; 5. Remco

Doornwaard, NL; 6. Junior Slegers, B; 7. Tim

Münchhofen, D; 8. Jeroen de Groot, NL; 9. Maurice

Klijn, NL; 10. Jarno Verhorevoort, NL.

Ferner: 14. Mario Kern, CH; 17. Julian Horsch, D;

18. Patrick Fleischmann, CH; 19. Fabian Hublard,

CH; 21. Simon Gerber, CH; 27. Rico Kern, CH;

28. Michael Sprenger, CH.

Endstand: 1. Cambré, 865 Punkte; 2. Cox, 674;

3. van Rooij, 570; 4. Spierings, 540; 5. Shaun

Pearce, GB, 487; 6. Slegers, 484; 7. Münchhofen,

Mit 160 Punkten Vorsprung war Jilani

Cambré aus Belgien zum Finale nach

Meijel angereist und hatte die Chance,

schon im ersten Durchgang alles

klarzumachen. Schon im Zeittraining

zeigte er deutlich, was in ihm steckt.

Wie in vielen Rennen in diesem Jahr

holte er sich die beste Zeit und damit

dreimal die Möglichkeit, sich als Erster

den Startplatz auszusuchen.

Der erste Lauf war dann auch schon

die Siegesfahrt von Cambré, der sich

Holeshot und Laufsieg holte und damit

seinen ersten IMBA-Europameisterschaftstitel.

Die Champagnerdusche

war ihm beim Zieleinlauf sicher.

Der Niederländer Ronnie van Rooij

ließ sich in allen Runden hinter Cambré

notieren, und auch Jeroen de

Groot hatte sich schnell auf Platz 3

Open-Champion Jilani Cambré

eingefunden und brachte diesen auch

ins Ziel. Mit Remco Doornwaard fuhr

ein weiterer Holländer auf Platz 4. Der Engländer Jack Cox war mit Platz 5 weiterhin

auf dem Weg, seinen Vize-Titel zu festigen, musste aber in den nächsten Läufen

auf seinen stärksten Konkurrenten van Rooij achten, der mit seinem 2. Rang

gute Punkte aufgeholt hatte. Der Deutsche Tim Münchhofen fand sich im Sand

von Meijel sehr gut zurecht, obwohl er schon in der Startrunde nach wenigen

hundert Metern eine Bodenprobe nahm. Er holte von Platz 25 wieder auf und

landete auf Rang 8.

Auch der zweite Lauf ging an den neuen Champion Cambré, derweil um die Plätze

noch gefochten wurde. Van Rooij sah Runde um Runde Cox vor sich und der

lag ja auch in der Meisterschaft noch um einige Punkte vor dem Niederländer.

Paul Spierings (NL) führte dann von Platz 4 aus das Verfolgerfeld an, gefolgt von

seinen Landsleuten de Groot, Doornwaard, Jarno Verhorevoort und dem Belgier

Junior Slegers. Münchhofen konnte sich wieder unter die ersten zehn fahren. Im

französischen Team war es Frederic Delhuille, der die Trikolore im ersten lauf mit

einem 14. Platz und nun mit einem 13. hochgehalten hatte. Für die Schweizer

Fahrer schaffte es Mario Kern, den teaminternen Wettkampf für sich zu entscheiden.

Vor seinem Landsmann Fabian Hublard überquerte er als Sechzehnter die

Ziellinie. Auf Rang 18 beendete der zweite Fahrer vom deutschen Team, Julian

Horsch, den Lauf, diesen Platz hatte er auch im ersten Lauf belegt.

In Lauf 3 die gleiche Situation. Leader wieder Cambré. Dahinter tummelten sich

die Niederländer, die alle Jagd machten auf Cox, der aber nicht nur seinen

2. Rang im Rennen, sondern auch in der Meisterschaft zu verteidigen hatte. Für

Münchhofen ging es noch um wichtige Punkte, die ihn weiter nach vorn bringen

sollten. Er lag im Rennen aber hinter seinen Widersachern und musste sich von

Platz 14 vorarbeiten, um in das starke Verfolgerfeld vorzudringen. Es gelang

nicht ganz, aber am Ende des Laufes war nicht nur der 9. Rang in der Laufwertung,

sondern auch ein prima 7. Platz in der Meisterschaft eingefahren. Horsch

konnte sich auch wieder ins Mittelfeld vorkämpfen und landete mit Rang 14 sein

bestes Tagesergebnis. Bester Schweizer war wieder Mario Kern mit einem 13.

Platz und dem 14. in der Meisterschaftsliste. Der Engländer Jack Cox war am Ende

klarer Vize-Europameister und Ronnie van Rooij (NL) belegte den 3. Rang in

der Meisterschaft mit 30 Punkten Vorsprung vor dem Vierten Paul Spierings

(NL). Dieser wurde dann als bester Zweitaktfahrer bei der Siegerehrung geehrt.

Eine leider kurze Saison mit fünf Meisterschaftsrennen ging in den Niederlanden

zu Ende, aber mit einem würdigen Champion, der diese Saison klar dominiert

hatte, und wir alle freuen uns auf eine Neuauflage in 2015.

• Text: Willi Jütten; Foto: Toni Luysberg

Open - 5. + letzter Lauf - Meijel/NL

Finale 2

479; 8. de Groot, 471; 9. Luke Meredith, GB, 469;

10. Verhorevoort, 436.

Ferner: 13. Hublard, 391; 14. M.Kern, 369; 15. Michael

Kaussen, D, 358; 17. Fleischmann, 278;

18. Pascal Proenen, D, 265; 24. Christoph Selent,

D, 191; 28. Simon Baumann, CH, 174; 29. Yves Furlato,

CH, 168; 34. Roman Geering, CH, 145; 35. Fabian

Fischer, D, 144; 39. Sprenger, 116; 41. R.Kern,

99; 43. Dennis Wolff, D, 81; 44. Horsch, 73;

46. Tom Pölderl, D, 70; 47. Gerber, 63; 48. Alexander

Farkas, D, 62; 50. Pascal Meyer, CH, 57; 51.

Dustin Fleck, D, 49; 62. Hans-Werner Klaes, D, 19.

Nation-Cup: 1. Belgien, 1895; 2. Niederlande, 1750;

3. Großbritannien, 1691; 4. Deutschland, 1390;

5. Schweiz, 1260; 6. Frankreich, 695; 7. Tschechien,

479; 8. Dänemark, 384; 9. Portugal, 151.

IMBA-EM - Seitenwagen - 6. + letzter Lauf - Amriswil/CH

Finale 3

Die neuen Champions 2014, Jarno van den Boomen/Henry van de Wiel, standen

ja schon fest, aber um die Platzierungen gab es noch Gerangel. Im schweizerischen

Amriswil hatte der Traditionsverein wieder eine tolle Strecke gebaut und

die Akteure, derer 26 Teams, traten auch pünktlich zum Zeittraining an.

Den Start zu Lauf 1 gewannen die Engländer Jack Etheridge/Scott Graham, die

auch die Führung in den ersten Runden übernahmen. Die Schweizer Theo Morf/

Marius Strauss konnten sich auch zusammen mit Marco Boller/Simon Wälti

gleich auf den Plätzen 2 und 3 einordnen. In Runde 2 drängten aber schon die

neuen amtierenden Europameister van den Boomen/van de Wiel auf die 2. Position

vor. Boller/Wälti blieben dran und übernahmen dann ab Runde 5 die Führung

vor van den Boomen/van de Wiel und den ebenfalls nach vorne gestürmten

Verbrugge/van den Bogaart. Etheridge/Graham fielen auf den 4. Rang zurück,

konnten diesen aber vor den Niederländern Willem van Ravenstein/Jeroen

Kuijpers und dem Morf/Strauss ins Ziel bringen. Also Sieg an die Schweizer und

die schärfsten Konkurrenten um Platz 2, die Belgier Christian Corthouts/Dennis

van den Bulck nur auf Rang 24 gewertet.

Auch im zweiten Durchgang waren Etheridge/Graham die Schnellsten und lenkten

ihr Gespann als Erste über die Zeitnahmeschleife. Gleich dahinter folgten

van den Boomen/van de Wiel und wiederum Morf/Strauss, die noch Boller/Wälti

im Schlepptau hatten. Schon ab Runde 3 hatten sich die Reihen so weit klargestellt,

dass van den Boomen/van de Wiel führten, Boller/Wälti Platz 2 belegten

und Etheridge/Graham sich auf Rang 3 festgesetzt hatten. Die Belgier Verbrugge/van

den Bogaart setzten sich auf Rang 4 und gaben diesen bis in Ziel nicht

mehr ab. Dahinter verloren Morf/Strauss immer mehr an Fahrt und mussten in

Runde 5 das Rennen aufgeben und landeten in der Wertung dann noch auf Rang

20. Die als Vize-Anwärter nach Amriswil gekommenen Corthouts/van den Bulck

hatten auch in diesem Lauf wieder Pech und fielen vom anfänglichen 4. Startplatz

auf Rang 24 zurück.

Jetzt kam es auf den dritten Lauf an, den Etheridge/Graham mit einem Holeshot

wieder für sich entschieden, aber ab Runde 2 übernahmen dann van den Boomen/van

de Wiel das Renngeschehen und machten damit den Saisonabschluss

mit einem weiteren Laufsieg perfekt. Boller/Wälti wurden vom zahlreich erschienenen

heimischen Publikum fantastisch unterstützt und konnten sich in

ihrem Heim-GP nicht nur den 2. Rang in der Tageswertung sichern, sondern

schoben sich damit auch auf Rang 2 der Meisterschaft. Für Sven Verbrugge hatte

es sich gelohnt, den Beifahrer-Weltmeister ins Boot zu holen, denn er konnte

den 3. Platz auf dem Podium in der Tages- und in der EM-Wertung übernehmen.

Die Meister des Vorjahres und bis zu diesem Tage Vize-Anwärter Corthouts/van

den Bulck konnten im 3. Lauf nicht mehr an den Start gehen und so war es dann

auch amtlich, dass sie keinen Platz auf dem Podium mehr behalten konnten.

Für die Schweizer war es ein erfolgreicher Tag, denn nicht nur Boller/Wälti holten

sich den Platz auf dem Podium, sondern Pflugshaupt/Baumgartner konnten

sich in den Läufen auch gut verkaufen und es gelang ihnen ab Runde 5 Platz 4 zu

übernehmen und ins Ziel zu fahren, was ihnen dann auch den 4. Platz in der Tageswertung

einbrachte. Etheridge/Graham hatten im 3. Lauf Pech und mussten

in der achten Runde ihre Maschine abstellen, dies bedeutete für sie am Ende

Platz 18 und den 5. Rang in der Tageswertung. • Text: Willi Jütten; Foto: Luc Driesen

IMBA-EM - Seitenwagen - 6. + letzter Lauf

Amriswil/CH - 27./28.9.2014:

Ergebnisse:

Seitenwagen: 1. Jarno van den Boomen/Henry van

de Wiel , NL; 2. Marco Boller/Simon Wälti; CH;

3. Sven Verbrugge/Tim Schoenmakers, B; 4. Werner

Pflugshaupt/Jonas Baumgartner, CH; 5. Jack

Etheridge/Graham Scott, GB; 6. Markus Büeler/

Armin Büeler, CH; 7. Patrick Greup/Han van Hal,

NL; 8. Stefan Zaugg/Andreas Haller, CH; 9. Luc Descheemaeker/Jens

Mans, B; 10. Willem van Ravenstein/Jeroen

Kuijpers.

Ferner: 17. Ronny Gloor/Christoph Zürcher, CH;

19. Theo Morf/Daniel Köppli, CH; 22. Ernst Forrer/

Patrick Manz, CH.

Endstand: 1. van den Boomen/van de Wiel, 1062

Punkte; 2. Boller/Wälti, 804; 3. Verbrugge/

Schoenmakers, 764; 4. van Ravenstein/Kuijpers,

680; 5. Greup/van Hal, 664; 6. Christian Corthouts/Dennis

van den Bulck, B, 662; 7. Pflugshaupt/Baumgartner,

659; 8. David Keane/Paul

Horton, GB, 651; 9. Descheemaeker/Mans, 555;

10. Cor de Laat/Lars de Laat, NL, 470.

Ferner: 18. Gloor/Zürcher, 365; 20. Mathias Stäger/Sascha

Kobel, CH, 340; 22. Morf/Köppli, CH,

210; 30. Jochen Matzak/Patrick Reinert, D, 128;

31. André Knübben/Pascal Knübben, D, 127;

33. Büeler/Büeler, 119; 34. Zaugg/Haller, 117;

35. Tobias Lange/Dirk Döhmen, D, 83; 36. Gerd

Franke/Michael Hopf, D, 80; 38. Mario Pieper/

Christian Pieper, D, 53; 40. Forrer/Manz, 46;

41. Frank Kehlenbach/Leon Kehlenbach, D, 42.

Nation-Cup: 1. Niederlande, 2558 Punkte; 2. Belgien,

2161; 3. Schweiz, 2002; 4. Großbritannien,

1668; 5. Frankreich, 792; 6. Deutschland, 429.

Seitenwagen-Champions Jarno van den Boomen/Henry van de Wiel

55

MCE

November '14


MOTOCROSS

Hessencup

9. + letzter Lauf

Aufenau

Showdown im Schlamm versunken

Es versprach ein großes Finale auf dem WM-Kurs in Aufenau zu werden: Tolle

Strecke, perfekte Organisation des MSC Aufenau, volle Felder und die Meisterschaftsentscheidungen

standen in verschiedenen Klassen noch aus. Und der

Samstag hielt alles, was der Showdown des Hessencups versprach. Aber dann

der Sonntag …

Die Finalveranstaltung begann am Samstagmorgen bei gutem Wetter und hervorragenden

Streckenbedingungen. Nachdem jedoch die Europameisterschaft

in Aufenau im Mai schon von schlechtem Wetter dominiert worden war, meinte

es der Wettergott auch am vorletzten September-Wochenende nicht gut mit

den hessischen Motorsportlern.

Samstagmittag begann es noch ganz normal bei besten Bedingungen mit dem

ersten Lauf der MX2-Jugendklasse. Der schon als Meister feststehende Fabian

Bittel gewann noch Lauf 1 vor Lokalmatador Nick Engel und Gaststarter Dean

Klappholz (MCC Vosswinkel). Im 2. Lauf siegte Engel vor Klappholz, während

Bittel patzte und nur als Zwölfter ins Ziel kam. Der Aufenauer wurde Tagessieger

vor Klappholz und Alexander Adamonis (MCC Meckbach). Engel wurde auch

hinter dem überragenden Bittel Vizemeister vor Marian Fober (MSC Michelbacherhütte).

Die MX1 fuhr den zweiten Lauf des Tages. Jonas Böttcher vom MRCS Mernes

kam völlig überlegen zu zwei Laufsiegen, jeweils vor Robin Bergmann (Langgöns)

und Dennis Besser (Laubus-Eschbach). Damit sicherte sich Böttcher seinen

Meisterschaftsvorsprung vor Vize Bergmann; Hessencup-Dritter wurde

Jahn Brachthäuser vom MSC Oberes Weisstal.

Die MX2-Klasse beherrschte Dominic Meuser vom AMC Langgöns. Er kam in

beiden Läufen vor den Aufenauer Local Heroes Daniel Schäffer und Marvin Röder

ins Ziel. Die beiden Aufenauer kämpften bis zur Zieleinfahrt um Platz 2 der

Tageswertung. Steffen Kaiser (Zweiter im 2. Lauf) verpatzte sein Ergebnis mit

einem Nuller in Lauf 1. Mit dem Doppelsieg sicherte sich Meuser den Titel und

baute seinen Vorsprung auf Vize Röder aus. Schäffer wurde mit Abstand Hessencup-Dritter.

Als Nächste waren die Schüler bis 65 ccm dran. Maurice Tanz gewann vor Jonathan

Weiss und Max-Hero Holzapfel. Zum 2. Lauf kam es nicht mehr: Wegen eines

starken Gewitters wurden die beiden letzten Rennläufe am Samstag gestrichen.

Es gab daher für die 65er doppelte Punkte und Jonathan Weiss (MSC

Schwabhausen) wurde mit großem Vorsprung vor Holzapfel (Waldkappel) und

vor Jona Katz (MSC Schwabhausen) Meister.

Auch die Jugendquads fuhren nur den 1. Lauf, den Max Mildenberger vor seinem

Hauptkontrahenten Miro Cappuccio und Lukas Stribny gewann. Dennoch

wurde Cappuccio mit 12 Punkten Vorsprung auf Mildenberger Meister; Dritter

Pascal Payer (Rudersberg).

Die Senioren konnten, gemeinsam mit der EVO-Klasse, auch nur Lauf 1 fahren.

Thomas Brehl (Sinngrund) gewann den Lauf vor dem Schaafheimer Gastfahrer

Matthias Gaug und Thorsten Pehl. Brehl entschied die Seniorenwertung ab

40 Jahren für sich, vor Ilka Schütz, der im Lauf sein Motorrad mit gebrochenem

Hinterrad über die Ziellinie tragen musste! In der Wertung ab 50 Jahren wurde

Knut Valtingojer vor Johann Beisel und Bernd Münkel Meister.

Der wieder gesundete Stefan Ebert (Hennweiler) war bester EVO-Fahrer und gewann

auf seiner Maico den ersten EVO-Titel im Hessencup vor Robert Löw

(Butzbach) und Arno Lederer (MGSV Kassel).

Der Sonntag begann ebenfalls mit starken Regenfällen, sodass der Zeitplan

abgeändert und nur jeweils ein Rennen pro Fahrzeugklasse ausgetragen wurde.

Als um 11:00 Uhr der Regen aufhörte, begann verspätet das Training. Dennoch

waren zahlreiche Fahrer am Start, die dem Regen trotzten und für spannende

Rennen sorgten.

Die Classicer eröffneten gemeinsam mit den Twinshocks das verkürzte Sonntagsprogramm,

das trotz der bescheidenen Bedingungen zahlreiche Zuschauer

erleben wollten. Verständlich, dass nur der harte Kern der alten Herren sich

noch auf die Strecke wagte. Franz Baur gewann vor Wolfgang Büttner. Der

1. Vorsitzende und Lokalmatador Karl Seipel hätte vor Baur ins Ziel kommen

müssen, um seinen Titel zu verteidigen, doch ein Stein, der sich zwischen Kette

und Ritzel festklemmte, beendete die Hoffnungen des Aufenauer Chefs.

Baur setzte sich um 50 Punkte von Seipel ab; Hessencup-Dritter wurde Harry

Strohmeier, der nicht am Start war.

Bei den Twinshocks wurde Maik Kaltenberg vor Christoph Leyendecker und

Stefan Ebert als Sieger gewertet. Der Grevenbroicher Kaltenberg konnte auch

den Titel mit 41 Punkten Vorsprung auf Ebert und vor Leyendecker gewinnen.

Die Schülerklasse 50 ccm wurde bei den katastrophalen Bedingungen nicht gestartet

und Neilas Pecatauskas, der Fahrer des MCV Rhein-Main mit baltischen

Wurzeln, kam somit kampflos mit 17 Punkten Vorsprung zu seinem ersten

Meistertitel vor Janosch Kettner (Straßbessenbach) und Luke Schäfer (Nüsstal).

56

MCE

November '14


Die Königsdisziplin Hessenpokal hatte unter solchen

Bedingungen nur noch zwölf Teilnehmer. Florian Welzenbach

(Sinngrund) siegte souverän mit großem Vorsprung

auf den Aufenauer Marvin Röder und Dominic

Meuser. Robin Bergmann, der nicht antrat, war der Titel

vor Meuser und Jahn Brachthäuser (Fünfter in Aufenau

hinter Steffen Kaiser) bereits vorher sicher.

Lokalmatador Marc Seitz gewann die Schülerklasse bis

85 ccm recht deutlich vor Moritz Lotz (Kaltenholzhausen)

und Phil Niklas Löb vom MSC Oberes Weisstal. Löb

rettete die Meisterschaft mit seinem 3. Platz mit einem

Vorsprung von nur noch 4 Punkten auf Sieger Marc Seitz

ins Ziel! Moritz Lotz wurde Hessencup-Dritter.

In der (theoretisch) gemeinsam mit den 85ern gestarteten

Damenklasse bekam Kimberley Gundlach für ihren

6. Platz im Rennen Meisterschaftspunkte, und zwar

gleich deren 50. Die andere Lady, Saskia Weber, erreichte

das Ziel nicht. Die nicht anwesende Carmen Allinger

(Laubus-Eschbach) stand längst als Meisterin

fest; Kimberley Gundlach verbesserte sich durch den

„Alleingang“ in Aufenau auf Platz 2, mit 46 Punkten Vorsprung

auf Saskia Weber (Sechshelden).

Keiner der Favoriten, sondern Martin Bach vom MCC

Eckartsborn gewann die Quadklasse gleich mit 20 Sekunden

Vorsprung auf Lokalmatador Lubomir Hunka,

dem die 44 (doppelten) Punkte nicht für den Meistertitel

reichten. André Hossfeld vom MC Moorgrund kam

hinter dem Aufenauer David Hohmann als Vierter ins

Ziel und das reichte ihm zur Meisterschaft! Hunka wurde

Vizemeister vor Hohmann und Bach.

In der Wertung ab 35 Jahre gewann Frank Lorenz (Kaltenholzhausen)

mit Platz 1 in Aufenau die Meisterschaft mit

einem einzigen Punkt Vorsprung vor Klaus Homrich

(Winningen); Dritter wurde Markus Strumpler (Warndt).

Neben den 13 Hessencup-Klassen wurde in Aufenau am

Sonntag auch noch ein Lauf der Classic-Seitenwagen

gefahren: 17 Teams hatten genannt, 14 wagten sich zum

Abschluss des verregneten Sonntags auf die ohnehin

aufgewühlte Strecke. Zwölf der 14 sahen immerhin nach

7 bzw. 6 Runden die Zielflagge. Rolf Bremer und Dominik

Niemand auf einer Wasp-Yamaha gewannen recht

deutlich vor den Tschechen Robert Tyle/Jan Polednik

und dem Remscheider Harald Pelzer mit seinem niederländischen

Passagier Geer Schroen (Heos-Yamaha).

Insgesamt waren sich Fans und Fahrer einig, dass die

Aufenauer Verantwortlichen und ehrenamtlichen Helfer

das Bestmögliche aus dem verregneten Wochenende

herausgeholt hatten. Im Rahmen des 50. Vereinsjubiläums

hatte sich der MSC Aufenau für das Jahr 2014 eine

Menge vorgenommen.

Über die nächste Hessencup-Veranstaltung, die – völlig

Wetter-unabhängig – am 25.10. (nach Redaktionsschluss)

im Saal stattfand, berichten wir in MCE

12/2014.

• Thomas Schiffner/Lukas Schell

MX2: Philipp Bienossek (8) vor Marvin Röder (743), Marc Dominic Judt (320) und Daniel Schäffer (751), der in Aufenau Zweiter wurde

Foto oben: Sieger in der MX2 Jugend, Nick Engel

Foto links: Jahn Brachthäuser vor Dennis Besser in der MX1

Motocross Hessencup - 9. + letzter Lauf - Aufenau:

Gesamtergebnisse:

65 ccm: 1. Maurice Tanz; 2. Jonathan Weiß; 3. Max-Hero

Holzapfel; 4. Jona Katz; 5. Jonas Meininger, alle KTM.

85 ccm/Damen: 1. Marc Seitz, Kawasaki; 2. Moritz Lotz,

KTM; 3. Phil Niklas Löb, KTM; 4. Jan Schölzl, Kawasaki;

5. Leon Sievert, KTM; 6. Kimberley Gundlach, Honda.

MX2 Jugend: 1. Nick Engel, Kawasaki; 2. Dean Klappholz,

KTM; 3. Alexander Adamonis, Yamaha; 4. Fabian

Bittel, Suzuki; 5. Tom Legner, Suzuki.

MX1: 1. Jonas Böttcher, KTM; 2. Robin Bergmann, Suzuki;

3. Dennis Besser, Suzuki; 4. Jahn Brachthäuser, Yamaha;

5. Martin Kotzan, Kawasaki.

MX2: 1. Dominic Meuser; 2. Daniel Schäffer, Kawasaki;

3. Marvin Röder, Kawasaki; 4. Philipp Bienossek, Kawasaki;

5. Danny Borrmann, Suzuki.

Jugendquad: 1. Max Mildenberger; 2. Miro Cappuccio;

3. Lukas Stribny; 4. Pascal Payer; 5. Lee-Ann Stemper,

alle Yamaha.

Quad ab 14 Jahre: 1. Martin Bach, KTM; 2. Lubomir Hunka,

Yamaha; 3. David Hohmann, Suzuki; 4. André Hoßfeld,

Yamaha; 5. Sina Willmann, Yamaha.

Quad ab 35 Jahre: 1. Frank Lorenz; 2. Jörg Brenner;

3. Klaus Homrich; 4. Andreas Schmidt; 5. Andreas Herrmann.

Senioren ab 40 Jahre: 1. Thomas Brehl, Honda; 2. Matthias

Gaug, Yamaha; 3. Thorsten Pehl, Suzuki; 4. Mario

Schwabe, Kawasaki; 5. Helmut Bub, Honda.

Classic ab 40 Jahre: 1. Franz Baur, CZ; 2. Wolfgang Büttner,

Husqvarna.

Twinshock ab 35 Jahre: 1. Maik Kaltenberg, Husqvarna;

2. Christoph Leyendecker, Maico; 3. Stefan Ebert, Maico;

4. Christof Knipprath, Suzuki; 5. Manfred Zulauf,

Maico.

Hessenpokal: 1. Florian Welzenbach, KTM; 2. Marvin Röder,

Kawasaki; 3. Dominic Meuser; 4. Steffen Kaiser,

KTM; 5. Jahn Brachthäuser, Yamaha.

EVO: 1. Christoph Leyendecker, Maico; 2. Stefan Ebert,

Maico; 3. André Schnell, KTM; 4. Arno Lederer, Maico;

5. Ronald Braun, Maico.

Classic Seitenwagen: 1. Rolf Bremer/Dominik Niemand,

Wasp-Yamaha; 2. Robert Tyle/Jan Polednik, CZ, Wasp-

Yamaha; 3. Harald Pelzer/Geer Schroen, D/NL, Heos-Yamaha;

4. Thomas Ungemach/Stefan Pfaff, EML-Yamaha;

5. Volker Barrabas/Moritz Barrabas, Wasp-Yamaha.

Endstände (nach 9 Veranstaltungen):

50 ccm (nach 8 Veranstaltungen): 1. Neilas Pecatauskas,

325 Punkte; 2. Janosch Kettner, 308; 3. Luke Schäfer,

302; 4. Leandro Noel Dressel, 248; 5. Fynn Henryk

Schäfer, 224.

65 ccm: 1. Jonathan Weiß, 393 Punkte; 2. Max-Hero

Holzapfel, 348; 3. Jona Katz, 323; 4. Daniel Lorenz, 282;

5. Hendrik Lißfeld, 254.

85 ccm: 1. Phil Niklas Löb, 351 Punkte; 2. Marc Seitz,

347; 3. Moritz Lotz, 330; 4. Jan Schölzl, 304; 5. Adrian

Strohbach, 164.

MX2 Jugend: 1. Fabian Bittel, 382 Punkte; 2. Nick Engel,

341; 3. Marian Fober, 319; 4. Tom Legner, 248; 5. Dominik

Abu Schab, 243.

MX2: 1. Dominic Meuser, 368 Punkte; 2. Marvin Röder,

355; 3. Daniel Schäffer, 313; 4. Robin Schauberger, 225;

5. Steffen Kaiser, 224.

MX1: 1. Jonas Böttcher, 372 Punkte; 2. Robin Bergmann,

350; 3. Jahn Brachthäuser, 284; 4. Dennis Besser, 267;

5. Tobias Legner, 236.

Jugendquad: 1. Miro Cappuccio, 359 Punkte; 2. Max Mildenberger,

347; 3. Pascal Payer, 325; 4. Lee-Ann Stemper,

294; 5. Nancy Keller, 265.

Quad ab 14 Jahre: 1. André Hoßfeld, 348 Punkte; 2. Lubomir

Hunka, 341; 3. David Hohmann, 309; 4. Martin

Bach, 301; 5. Sascha Findt, 236.

Quad ab 35 Jahre: 1. Frank Lorenz, 353 Punkte; 2. Klaus

Homrich, 352; 3. Markus Strumpler, 299; 4. Eldor

Braun, 258; 5. Jörg Benner, 257.

Senioren ab 40 Jahre: 1. Thomas Brehl, 400 Punkte;

2. Ilka Schütz, 304; 3. Thorsten Pehl, 284; 4. Mario

Schwabe, 276; 5. Knut Valtingojer, 243.

Senioren ab 50 Jahre: 1. Knut Valtingojer, 243 Punkte;

2. Johann Beisel, 224; 3. Bernd Münkel, 211.

Classic ab 40 Jahre: 1. Franz Baur, 412 Punkte; 2. Karl

Seipel, 346; 3. Harry Strohmeier, 266; 4. Wolfgang

Büttner, 229; 5. Roland Wurm, 126.

Twinshock ab 35 Jahre: 1. Maik Kaltenberg, 408 Punkte;

2. Stefan Ebert, 367; 3. Christoph Leyendecker, 334;

4. Manfred Zulauf, 283; 5. Christof Knipprath, 279.

Hessenpokal: 1. Robin Bergmann, 354 Punkte; 2. Dominic

Meuser, 287; 3. Jahn Brachthäuser, 285; 4. Marvin

Röder, 275; 5. Daniel Schäffer, 222.

Damen: 1. Carmen Allinger, 350 Punkte; 2. Kimberley

Gundlach, 340; 3. Saskia Weber, 294; 4. Luisa Rennesland,

172; 5. Joanne Sperk, 168.

EVO: 1. Stefan Ebert, 391 Punkte; 2. Robert Löw, 342;

3. Arno Lederer, 156; 4. Maik Kaltenberg, 75; 5. Jörg

Brenner, 42.

57

MCE

November '14


MOTOCROSS

Südwest-Cup

Warndt

Regen zum Abschluss

Erstmalig wurde beim MCC Warndt unter dem neuen Vorstandschef Manuel Krämer

eine Zweitagesveranstaltung durchgeführt. Am Samstag herrschten für die

Kinder und Jugendlichen ideale Bedingungen für einen Saisonabschluss.

Regen in der Nacht zum Sonntag verkraftete die gut präparierte Strecke, der anhaltende

Dauerregen ab dem frühen Nachmittag ließ aber die zweiten Läufe der

Senioren und Prestige-Klasse im Schlamm versinken. Dennoch konnten alle

Läufe regulär gestartet und beendet werden. Lediglich in zwei Klassen stand der

SWC-Champion noch nicht fest und musste im Warndt ermittelt werden: Lucca

Zimmermann holte sich bei den 85ern den Titel, Thomas Pfeil bei den Senioren.

50 ccm: Dana Schneider startete schon im neuen Outfit, auf ihrem Fahrertrikot

wurde jeder von der gewonnenen Meisterschaft informiert. Dennoch wollte sie

natürlich auch den größten Pokal aus dem Warndt mitnehmen, startete ambitioniert

in den ersten Lauf und krachte dort in der ersten Kurve mit Lennox Dessloch

zusammen. So kam der Luxemburger Kevin Bento Mendes in den Genuss, ein

Rennen anzuführen, nach zwei Runden war Schneider aber dran und vorbei.

Dessloch tat sich mit dem Überholen etwas schwerer, am Ende hatte er aber seinen

2. Platz sicher. Im zweiten Lauf holte sich Bento Mendes erneut den Holeshot,

nach Ablauf der ersten Runde war aber wieder Schneider vorn. Dessloch

kam überraschend nicht an Bento Mendes ran, nach einem Crash war dann die

übliche Reihenfolge aber wieder hergestellt und am Ende musste Bento Mendes

sogar seinen 3. Platz gegen den aufgerückten Felix Lesmeister verteidigen.

65 ccm: Lukas Hofstetter stand schon als neuer Meister fest, er überließ im ersten

Lauf den Startsieg Kronprinz Maurice Dorschner. Nach zwei Runden zog

Hofstetter vorbei, Dorschner verlor seinen 2. Platz nach einem Sturz, fiel weit zurück

und beendete den Lauf als Achter. Auf Rang 2 rückte Gast Loris Levy auf, mit

einer starken Leistung holte sich Jayson Alles Rang 3. Im zweiten Durchgang

ging der Holeshot an Alles, direkt dahinter Keanu Alm. Wie nicht anders zu erwarten,

war Hofstetter nach drei Runden vorn, Alles hielt aber die 2. Position bis

ins Ziel. Alm fuhr etwas verhaltener und finishte nur noch als Siebter. Der bisherige

Tabellendritte Lennart Kölbl hatte an seinem Glückstag, er feierte seinen 10.

Geburtstag, wahrlich kein Glück: Nach einem Maschinenschaden im Training

musste er kampflos zusehen, wie er in der Tabelle auf den 6. Platz abrutschte.

85 ccm: Da Tom Oster, der ohnehin nur noch theoretische Chancen auf den Titel

hatte, bei den ADAC MX Masters startete und Yannick Scheurer verletzungsbedingt

nicht am Start war, musste die Entscheidung zwischen Lucca Zimmermann

und Lukas Kunz fallen. Zimmermann hatte etwas mehr Punkte, die aber durchaus

für Kunz noch aufholbar waren. Im ersten Durchgang kam Zimmermann als

Erster aus der Startkurve, Kunz und Christopher Robert dahinter. Zimmermann

und Robert setzten sich an der Spitze etwas von Kunz ab, aber plötzlich musste

Zimmermann das Tempo etwas drosseln. Eine defekte Hinterradbremse ließ am

Ende nur einen 4. Platz zu. Aber auch Robert blieb nicht bis zur Zielflagge vorn,

mit komfortablem Vorsprung legte er sich gleich zweimal hin und Kunz holte

sich so den Sieg vor Gast Leandro Lüdi und Robert. Vor dem letzten Lauf der Saison

hatte Zimmermann somit gerade noch 6 magere Pünktchen Vorsprung vor

Kunz. Robert hieß der Startsieger im zweiten Durchgang, David Cherkasov und

Lukas Kunz waren mit dabei. Robert machte diesmal keinen Fehler und holte

sich klar den Laufsieg, Kunz holte sich ebenso unbedrängt den 2. Platz. Zimmermann

lag bis zur Rennmitte auf 3, bis Lüdi an ihm vorbeiging. Das war nicht weiter

von Bedeutung, da Gäste in der SWC-Tabelle nicht zählen. Plötzlich lagen

aber auch Fynn Schwab und Noah Berens vor Zimmermann, und jetzt fing die

Rechnerei an. Kunz und Zimmermann wären damit punktgleich gewesen, die

Anzahl der Laufsiege wäre bei beiden gleich gewesen und erst die größere Anzahl

an 2. Plätzen hätte Zimmermann dann hauchdünn zum Champion gekrönt.

Um all diesen Haarspaltereien aus dem Weg zu gehen, überholte Zimmermann

in der allerletzten Runde Berens und Schwab gleich mit und holte sich damit den

SWC-Meisterpokal 2014.

58

MCE

November '14

Starke Leistung zum Saisonende:

Jayson Alles (65 ccm)

MX2: Nils Neumüller und Jean-Luc Tille starteten in der Prestige, sodass sich für

Denny Hector oder Dennis Zmija-Kalinowski die große Chance ergab, erstmalig

einen Tagessieg zu erzielen. Im Zeittraining lagen beide nur 13 Tausendstel auseinander.

Hector ging im ersten Lauf in Führung, Zmija-Kalinowski ging in Runde

4 vorbei. Kurz vor Schluss fiel er aber mit einem Motorschaden aus, der Laufsieg

ging so an Hector vor Kjell Sprenger und Malik Quint. Im zweiten Lauf das gleiche

Bild: Hector vor Sprenger, den 3. Platz belegte nun Justin Britten.

Prestige: Nachdem René Kühn letztes Jahr die MX2-Klasse gewonnen hatte,

stand er nun auch schon vorzeitig als Sieger der Prestige fest. Der Tabellenzweite

Ramon Jäckle verletzte sich im Training und konnte bei den Rennen nicht starten.

Kühn holte sich den Laufsieg im ersten Durchgang, auf Platz 2 finishte Björn

Frank. Nils Neumüller nutzte das letzte Rennen der Saison, um in der Prestige

mitzumischen, da er schon als MX2-Meister feststand und dort auch nicht so viel

Konkurrenz hatte, zumal auch Jean-Luc Tille im Warndt in die Prestige reinschnupperte.

Neumüller lag lange auf 2, bis er, durch Sichtprobleme und verdreckte

Brille gehandicapt, von Frank zwei Runden vor Schluss noch überholt

wurde. Der zweite Durchgang versank im Schlamm und Starkregen, dennoch

wollten die Prestigeler starten, Rennleiter Michael Laubenstein hätte auch bei

eindeutig mehrheitlichem Wunsch den Lauf abgesagt. So wurde der Lauf von

20 Minuten auf 15 verkürzt, 17 unerschrockene Fahrer stellten sich ans Gitter,

aber nur noch 14 kamen aus der ersten Runde. Prominente Ausfälle waren Kühn

und Neumüller. Zehn Fahrer kamen noch in Wertung ins Ziel, den Laufsieg holte

sich erstmalig Benjamin Traxel vor Frank und Tille.

Cup: Wesley Roppenecker war die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen, dies war

jedoch nicht der Grund für sein Nichterscheinen, sondern eine profane Erkältung.

Extrem offen war jedoch die Frage nach dem Vizechamp, hier hatte Niko

Harass in der Tabelle 3 Punkte Vorsprung vor Slimane Müller. Mit der besten Trainingszeit

deutete Müller schon an, dass er diese 3 Punkte noch aufholen wollte.

Den ersten Lauf führte Ricardo Silva Silverio drei Runden lang an, dann war Müller

vorne. Harass benötigte etwas länger, um Silva Silverio zu überholen und beendete

das Rennen auf Rang 2. Damit waren Müller und Harass vor dem letzten

Lauf punktgleich, was das Rechnen für den zweiten Lauf erübrigte: Wer von den

beiden vorne lag, war somit Zweiter der Tabelle. Zwei Runden lang lag Harass vor

Müller, dann überholte Müller und gewann knapp den Lauf. Silva Silverio finishte

drei Sekunden danach und Harass war nach weiteren zwei Sekunden im Ziel.

Senioren: Gerade mal einen Punkt Vorsprung hatte Thomas Pfeil in der Tabelle

vor Ralf Lüttger. Dem Walldorfer Sandspezialisten Lüttger hätten Insider daher

wohl die größeren Chancen auf die Meisterschaft eingeräumt, aber Pfeil zeigte

schon mit der Trainingsbestzeit knapp vor Warndt-Fahrer Gerard Schummer und

Lüttger, dass er sich nicht so schnell geschlagen geben würde. Im ersten Lauf

kam Pfeil besser aus dem Startgitter und ging gleich in Führung. Gegen Ende

des Laufes verzichtete er auf jegliches Risiko und ließ Volker Weingart vorbeiziehen.

Entscheidend war, dass Lüttger noch hinter Jacek Kalinowski und Lutz Gerlach

nur auf dem 5. Platz die Ziellinie querte. Aufgrund der Streichresultate war

die Rechnerei etwas schwieriger, es kann aber festgehalten werden, dass selbst

bei einem Laufsieg von Lüttger im zweiten Durchgang ein 8. Platz für Pfeil zur

Meisterschaft ausgereicht hätte. Pfeil holte sich in diesem Lauf erneut den Holeshot,

Lüttger lag nach Runde 1 nur auf Rang 10. Der Regen wandelte sich nun zu

einem sehr heftigen Guss, es gab ein paar Ausfälle, auch Lüttger war dabei und

die Meisterschaft damit zugunsten von Pfeil entschieden. Der Sieger des Laufes

hieß Volker Weingart, der damit die Saison beendete, wie er sie angefangen hatte,

nämlich mit zwei Laufsiegen und damit noch auf Platz 3 der Gesamttabelle

hochstieg. • Text: Andreas Wack; Fotos: Ronald Westheide

Südwestcup - 9. + letzter Lauf - Warndt

20./21. September 2014

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Dana Schneider; 2. Lennox Dessloch;

3. Kevin Bento Mendes; 4. Felix Lesmeister.

65 ccm: 1. Lukas Hofstetter; 2. Jayson Alles; 3. Leon

Höhns; 4. Maurice Dorschner; 5. Jamie Heinen.

85 ccm: 1. Lukas Kunz; 2. Christopher Robert;

3. Leandro Lüdi; 4. Lucca Zimmermann; 5. Fynn

Schwab.

Prestige: 1. Björn Frank; 2. Benjamin Traxel; 3. Jean-

Luc Tille; 4. Bernd Lutz; 5. Andreas Rolinger.

Cup: 1. Slimane Müller; 2. Ricardo Silva Silverio;

3. Niko Harass; 4. Niklas Pleyer; 5. Ricardo Rendeiro.

Senioren: 1.Volker Weingart; 2. Thomas Pfeil;

3. Alexander Hahn; 4. Jürgen Hüther; 5. Ingo Hinzmann.

MX2: 1. Denny Hector; 2. Kjell Sprenger; 3. Justin

Britten; 4. Malik Quint; 5. Dennis Zmija-Kalinowski.

Endstand nach 9 Veranstaltungen:

50 ccm: 1. Dana Schneider, 391 Punkte; 2. Lennox

Dessloch, 354; 3. Felix Lesmeister, 294; 4. Alexandra

Scheller, 237; 5. Kevin Bento Mendes, 144.

65 ccm: 1. Lukas Hofstetter, 397 Punkte; 2. Maurice

Dorschner, 345; 3. Luca Höltenschmidt, 275;

4. Jean-Pierre Kammerer, 256; 5. Leon Höhns, 254.

85 ccm: 1. Lucca Zimmermann, 313; 2. Lukas Kunz,

309; 3. Christopher Robert, 277; 4. Tom Oster,

250; 5. Yannick Scheurer, 244.

Prestige: 1. René Kühn, 321 Punkte; 2. Ramon

Jäckle, 277; 3. Björn Frank, 249; 4. Eric Tabouraing,

227; 5. Nicolai Neumüller, 186.

Cup: 1. Wesley Roppenecker, 249 Punkte; 2. Slimane

Müller, 210; 3. Niko Harass, 205; 4. Hendrik

Sprenger, 169; 5. Marvin Horst, 148.

Senioren: 1. Thomas Pfeil, 298 Punkte; 2. Ralf

Lüttger, 277; 3. Volker Weingart, 260; 4. Lutz Gerlach,

250; 5. Ingo Hinzmann, 200.

MX2: 1. Nils Neumüller, 352 Punkte; 2. Denny

Hector, 291; 3. Dennis Zmija-Kalinowski, 260;

4. Jean-Luc Tille, 206; 5. Marvin Haase, 186.

Schon im Meister-Shirt: Dana Schneider (50 ccm)


Start MX 2 Junioren

Start MX 85 Junioren

Nico Baumgärtner (169) auf

seinem Weg zum Meistertitel

(außen Steven Hein (77)

DJMV-Motocross Flehingen

Saisonende

Nachdem der achte Lauf beim MC Windsberg wie im vergangenen Jahr dem Regen

zum Opfer fiel, freuten sich alle auf das Saisonfinale beim MTC Flehingen.

Dieses Jahr fand wieder als krönender Abschluss das Flutlichtrennen zugunsten

der Stiftung „Wings for life – Stiftung für Rückenmarksforschung“, statt.

Bevor es aber soweit war, standen am Samstag erst einmal einige Rennen auf

dem Plan. Die MX2 Senioren erschienen so zahlreich, dass man gleich mit einem

Halbfinallauf beginnen musste. Joey Rock dominierte nicht nur die erste Quali

und das erste Halbfinale, sondern entschied auch den Finallauf für sich. Fabian

Strobel reichte der 2. Platz, um seinen Meistertitel sicher nach Hause zu fahren.

Nico Vogt hieß der strahlende Dritte, der in seinem ersten Jahr in der MX2 Senioren

mit seinem 3. Platz auch seinen 3. Rang in der Meisterschaft sicherte.

In der MX1 Open war die Meisterschaft zwischen Frank Dechet und Benedikt

Hauck noch nicht entschieden und man durfte auf spannende Rennen hoffen.

Obwohl sich dann Dechet in beiden Läufen Hauck geschlagen geben musste,

reichten ihm Platz 3 und 2, um sich den Meistertitel zu holen. Bei den Senioren

ging es ebenfalls noch um den Meistertitel zwischen Günter Schönburg und

Matthias John. Schönburg setzte alles auf eine Karte, fuhr die schnellste Zeit in

der Quali, gewann beide Läufe und wurde Tagessieger bei den MX Senioren.

John genügten die Platzierungen 3 und 2, um sich den DJMV-Meistertitel zu sichern.

Am Abend stand dann das große Highlight auf dem Programm, und zwar das

Flutlichtrennen. Gestartet wurde in drei verschiedenen Klassen: MX2 Junioren,

MX2 Senioren und die MX1 fuhr mit den MX Senioren zusammen. Es waren drei

hervorragende Rennen auf der bestens ausgeleuchteten Strecke. Domenico Felici

holte sich den Sieg bei den MX2 Junioren vor Lars Sadtler und Dario Mlacak.

Bei den MX2 Senioren konnte sich Joey Rock vor Fabian Strobel und Mathias

Weissenrieder durchsetzen. Kevin Winkle siegte vor Benedikt Hauck und Matthias

John in der MX1/Seniorenklasse. Nach der Siegerehrung heizte der DJ in der

Bar noch einmal richtig ein. So konnte der Abend richtig gut ausklingen, bevor

am nächsten Tag noch weitere wichtige Entscheidungen in der Meisterschaft anstanden.

Der Sonntag begann bei bestem Wetter und so stand den Finalläufen der Jugendklassen

nichts im Wege. Nachdem alle ihr Pflichttraining absolviert hatten,

ging es für die MX 85 Senioren als Erstes ans Startgatter. Christopher Robert sicherte

sich mit zwei Laufsiegen den Tagessieg vor Silas Muchenberger und Lucca

Zimmermann und gleichzeitig seinen Meistertitel in der Klasse. Die Cracks

der MX 85 Junioren wollten es auch noch mal wissen und somit stand das nächste

Halbfinale an.

Die Meisterschaft war noch nicht entschieden und deshalb mussten Lasse Leben

und Nico Baumgärtner noch einmal richtig Gas geben. Am Ende gewann Nico

Pawlitschko den Finallauf vor Lasse Leben und Lukas Riedißer. Die Punkte für

Platz 4 reichten Nico Baumgärtner, um sich über den Meistertitel in diesem Jahr

zu freuen. In der MX 65 stand der Meister vor dem letzten Lauf mit Nick Wiegand

schon fest. Das hinderte Wiegand aber nicht daran, noch einmal richtig Dampf

zu machen.

Wiegand gewann beide Läufe souverän vor Collin Wohnhas und Jona Katz. Bei

den Jüngsten in der Klasse MX 50 fehlte der Meisterschaftsführende Lukas Paul

verletzungsbedingt und seine Verfolger machten sich auf die Jagd. Zum Schluss

konnte keiner Lukas Paul einholen, aber alle Piloten fuhren zwei tolle Rennen.

Leon Stradinger freute sich mit zwei Laufsiegen über den Tagessieg vor Robin

Dambach und Felix Schwartze. Die MX2 Junioren hatten ihren Meister schon vor

diesem Wochenende in Domenico Felici gefunden. Trotz allem zeigten die Piloten

tolle Rennen und harte Zweikämpfe. Am Ende hieß der Tagessieger Cino Peter

vor Domenico Felici und Lars Sadtler. In der Klasse der MX Ladies stand die

Meisterin Anna-Lena Weinmann ebenfalls fest. Doch das hielt die Ladies nicht

ab, noch mal alles zu geben. Janina Lehmann holte sich souverän den Tagessieg

vor Anna-Lena Weinmann. Celine Abel stieg im letzten Rennen noch von der MX

85 in die Ladies-Klasse auf und fuhr einen tollen 3. Platz in der Tageswertung

heraus. Die MX-TL-Open beendeten das finale Wochenende in Flehingen. Joey

Rock sicherte sich nach einem 2/1-Ergebnis den Tagessieg vor Tim Ebinger und

Patrick Langanki.

Nach diesem ereignisreichen Wochenende geht der DJMV in die wohlverdiente

Winterpause. Am 22. November trifft sich der DJMV-Tross noch einmal, um seine

diesjährigen Meister und alle in der Saison 2014 gestarteten Fahrer im gebührenden

festlichen Rahmen bei der Meisterschaftsfeier zu ehren.

An dieser Stelle möchte sich der DJMV schon einmal recht herzlich bei seinen

Sponsoren MX Store, MX Attack/QAM Racingworld, all beneed Onlineshop-Benedikt

Hauck, KTM Kosak, Triebwerk, MX Handel, Zehetner Sportwear, Suzuki

Reinecke und der Firma Repsol bedanken.

Der Dank geht auch an die Vereine: MCC Frankenbach, MSC Niederwürzbach,

MSC Betra, MSC Schopfheim, MSCW Schaafheim, MSC Eichenberg, MSC Fischbach,

MC Windsberg und MTC Flehingen, die diese Rennsaison erst möglich gemacht

haben.

Nicht zu vergessen das gesamte Team

des DJMV mit all seinen fleißigen Helfern,

die immer für einen reibungslosen

Ablauf der Veranstaltungen gesorgt

haben. Außerdem wünscht der

DJMV allen Fahrern, die vom Verletzungspech

verfolgt wurden, gute Besserung

und dass sie schnell wieder fit

werden.

Der DJMV sagt DANKE für dieses tolle

Jahr und freut sich darauf, mit allen in

die neue Saison 2015 zu starten.

• Text: DJMV; Fotos: Markus Wolf/MX Store

DJMV-Meisterschaft - 8. + letzter Lauf - Flehingen - 27./28.9.2014:

Ergebnisse:

Meister 2014:

MX 50: 1. Leon Stradinger; 2. Robin Dambach; 3. Felix Schwartze; 4. Leon Heimann; 5. Rocco Sessler.

MX 65: 1. Nick Wiegand; 2. Collin Wohnhas; 3. Jona Katz; 4. Aron Gittfried; 5. Tom Schettler.

MX 85 Junioren: 1. Nico Pawlitschko; 2. Lasse Leben; 3. Lukas Riedißer; 4. Nico Baumgärtner; 5. Max Frey.

MX 85 Senioren: 1. Christopher Robert; 2. Silas Muchenberger; 3. Lucca Zimmermann; 4. Paul Nuoffer; 5. Ruben Schmid.

MX2 Junioren: 1. Cino Peter; 2. Domenico Felici; 3. Lars Sadtler; 4. Nico Hug; 5. Max Hank.

MX 50

Lukas Paul

MX 65

Nick Wiegand

MX 85 Junioren Nico Baumgärtner

MX 85 Senioren Christopher Robert

MX2 Junioren Domenico Felici

MX2 Senioren Fabian Strobel

MX1 Open

Frank Dechet

MX Senioren 1 (Ü40) Matthias John

MX Senioren 2 (Ü50) Karl Wiedmann

MX Ladies

Anna-Lena Weinmann

MX2 Senioren: 1. Joey Rock; 2. Fabian Strobel; 3. Nico Vogt; 4. Lukas Kammerer; 5. Robin Müller.

MX1 Open: 1. Benedikt Hauck; Frank Dechet; 3. Nico Joannidis; 4. Marcel Kaltenbach; 5. Marlon Hess.

MX Senioren: 1. Günter Schönburg; 2. Matthias John; 3. Ralf Lüttger; 4. Karl Wiedmann; 5. Jürgen Häußler.

MX Ladies: 1. Janina Lehmann; 2. Anna-Lena Weinmann; 3. Celine Abel; 4. Carolin Fitus; 5. Petra Dräger.

MX TL-Open: 1. Joey Rock; 2. Tim Ebinger; 3. Patrick Langanki; 4. Jürgen Häußler; 5. Andreas Mayer.

59

MCE

November '14


MCE-APP

DIE NEUE IST DA

DIE NEUE MCE-APP JETZT

KOSTENLOS FÜR APPLE

IM APPSTORE

UND FÜR ANDROID IM

GOOGLE PLAY STORE

ODER GLEICH MIT DIESEM

QR-CODE

AUF EUER

HANDY LADEN

News, Tests, Fahrschul-Tipps, aktuelle Bikepräsentationen,

Sonderangebote für Abonnenten und noch viel mehr könnt ihr

ab jetzt mit unserer neuen kostenlosen MCE-App abrufen.

Weitere Infos unter: www.mce-online.de/mce71/mce-app

In der neuen App findet ihr auch Abo-Prämien und Spezialangebote für App-Nutzer.

Im Juni bekommt ihr z.B. die neuen Flurschaden-T-Shirts zum Sonderpreis.


MCE-JAHRESABO

Airoh Aviator 2.1

Den Aviator-Helm gibt es in Verbindung mit einem MCE-Jahresabo als Prämie für

343,95 € (Ausland 358,95 €) statt dem Verkaufspreis von 453,95 €.

Die uneingeschränkte Nutzung des Onlinemagazins ist im Abo enthalten.

Die Prämie ist im Aboangebot eingerechnet.

VIELE VORTEILE SICHERN

• Lieferung erfolgt versandkostenfrei

• Liefergarantie – keine Ausgabe mehr verpassen

• Spare 20 % gegenüber dem Einzelkauf am Kiosk

• Fette Prämien zu unschlagbaren Preisen

• „MCE71“ – das Onlinemagazin – gratis für Abonnenten

• Alle Infos zu unseren brandneuen Tests aus erster Hand

• Viele News der Offroadszene aus eurer Region

Lieferbare Größen: XS (53/54), S (55/56), M (57/58), L (59/60), XL (61/62)

Lieferbare Modelle: Aviator 2.1 Eye, Aviator 2.1 Six Days, Aviator 2.1 Wild Wolf,

Aviator 2.1 Captain, Aviator 2.1 Linear Orange, Aviator 2.1 Linear bicolor

(Bei falsch bestellter Größe erheben wir einen erhöhten Versandkostenanteil von 15,- Euro.)

Locust

Den Jopa Locust gibt es in Verbindung mit einem

MCE-Jahresabo als Prämie für 99,- €

(Ausland 119,- €).

Die uneingeschränkte Nutzung des Onlinemagazins

ist im Abo enthalten.

Die Prämie ist im Aboangebot eingerechnet.

Lieferbare Größen: XS (53/54), S (55/56),

M (57/58), L (59/60), XL (61/62), XXL (ab 63)

Lieferbare Farben: Schwarz/Rot, Schwarz/

Weiß, Schwarz/Grün, Schwarz/Orange,

Schwarz/Blau

(Bei falsch bestellter Größe erheben wir einen erhöhten

Versandkostenanteil von 15,- Euro.)

15 für 12

Sie bekommen im ersten Bezugsjahr 15 Ausgaben

Motocross Enduro und müssen nur 12 bezahlen, 49,-

Euro (Ausland 63,00 Euro).

Danach erhalten Sie pro Jahr 12 Ausgaben.

SIDI CROSSFIRE 2

Den Sidi Crossfire 2 gibt es in Verbindung mit

einem MCE-Jahresabo als Prämie für 274,- €

(Ausland 294,- €) statt dem Verkaufspreis von

327,- €.

Die uneingeschränkte Nutzung des Onlinemagazins

ist im Abo enthalten.

Die Prämie ist im Aboangebot eingerechnet.

Lieferbare Größen: 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46,

47, 48, 49, 50

Lieferbare Farben: Schwarz oder Weiß

(Bei falsch bestellter Größe erheben wir einen erhöhten

Versandkostenanteil von 15,- Euro.)

3 MX-Brillen Venom-2

Die 3 MX-Brillen Venom-2 gibt es in Verbindung

mit einem MCE-Jahresabo als Prämie für

59,- € (Ausland 70,- €) statt dem Verkaufspreis

von 108,95 €.

Die uneingeschränkte Nutzung des Onlinemagazins

ist im Abo enthalten.

Die Prämie ist im Aboangebot eingerechnet.

Lieferbare Farben: Schwarz, Weiß, Rot, Orange

und Grau

MCE-Fan-T-Shirt’s

Das MCE-Fan-T-Shirt gibt es in Verbindung mit

einem MCE-Jahresabo (49,- Euro oder 63,-

Euro Ausland) als kostenlose Prämie dazu.

Die uneingeschränkte Nutzung des Onlinemagazins

ist im Abo enthalten.

Die Prämie ist im Aboangebot eingerechnet.

Der Aufdruck unserer gesamten Kollektion ist in einem

hochwertigen Subli-Druck* verarbeitet, der eine

überragende Haltbarkeit vorweist und auch nach

dem Waschen und Trocknen in der Maschine nicht an

Qualität verliert.

Lieferbare Größen: S, M, L, XL, XXL

Lieferbare Farben: Weiß und Grau

(Bei falsch bestellter Größe erheben wir einen erhöhten

Versandkostenanteil von 5,- Euro.)

Weitere Prämien und Infos unter www.mce-online.de/abo

Motocross Enduro • Birkenweiherstr. 14 • D-63505 Langenselbold • Info-Hotline: 06184 9233-30 • Fax 06184 9233-55

Alle Prämien erhältlich nur solange Vorrat reicht.


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

Jascha Berg ist Deutscher Meister

Nachdem Teamchef Sven Kiedrowski im Jahr 2007 bereits selbst den Titel des Deutschen Enduro

Mannschaftsmeisters für das Team Rockstar Kiedrowski Racing holen konnte, war es Jascha

Berg, der den ersten Motocross-DM-Titel für das Team einheimste.

Eine Spitzensaison hat der norddeutsche Motocross-Nachwuchsstar

mit seiner Husqvarna TC 85

abgeliefert. Er holte sich im ersten Anlauf den Titel

des Deutschen Motocrossmeisters in der Klasse bis

85 ccm und schrieb damit MX-Geschichte – es ist

der erste Motocross-DM-Titel für die neuen weißblauen

Husqvarnas!

Bereits zu Saisonbeginn zeigte der Cross-Finals-

Dominator des Jahres 2013 beim ADAC Jump&Race

Masters in Kiel, dass mit ihm zu rechnen ist. Durch

konstante Leistungen und völlig ohne technische

Probleme legte Jascha Berg Stein für Stein des

2014er DM-Titel-Puzzles zurecht und holte sich am

28. September 2014 verdient den Meistertitel der

85er Klasse! Der aus dem norddeutschen Ort Riede

stammende Kiedrowski-Racing-Husqvarnafahrer

wurde durch das Castrol-Team betreut und hatte somit

optimalen, professionellen Rennsupport. Nach

einer harten und anstrengenden Saison im ADAC

MX Junior Cup und in der Deutschen Motocrossmeisterschaft

konzentriert sich Jascha bereits wieder

auf die kommende Saison, die er natürlich wieder

auf einer Husqvarna TC 85 bestreiten wird!

Wie viel man mit Konstanz und einem klaren Ziel vor

Augen bewirken kann, zeigte ebenfalls Team-Kiedrowski-Racing-Fahrer

Robin Birkenfeld in der Lites-Klasse

des Motocross-Niedersachsen-Cup 2014.

Glückwunsch zu einer sehr schlau gefahrenen Saison

und als Krönung nicht „nur“ der Meistertitel im

Motocross-Niedersachsencup, sondern auch noch

der 3. Platz in der Norddeutschen ADAC-Motocross-

Meisterschaft in der Lites-Klasse!

Aber auch Mathias Linke spielte beim Saisonfinale

der Norddeutschen ADAC-Motocross-Meisterschaft

in Itterbeck seine Erfahrung aus und holte den Tagessieg

und somit locker den Vize-Meistertitel in

der Open-Klasse.

Sven Kiedrowski kam mit seiner Zweitakt-Husqvarna

trotz zwei nicht gefahrener Veranstaltungen sogar

noch auf den 4. Meisterschaftsplatz in der

Open-Klasse.

In der Damenklasse des Nordcup war Akira Thormann

am Start und holte für das Team Kiedrowski

Racing den 5. Meisterschaftsrang.

Aber auch der 85er Nachwuchs war in dieser Saison

wieder stark und so holten Jan Cremers und Joe van

Leeuwen im Niedersachsen-Cup die Plätze 4 und 5

und Joe zusätzlich noch im Nordcup den 4. Platz in

der Meisterschaft ...

Ende September ging es auch für die Enduro-Teamfahrer

noch mal zu den Offroadscramble-Läufen in

Vellahn und Sögaard/DK. Hier die Top-10-Ergebnisse:

In Vellahn holte Sven Kiedrowski trotz starker

Konkurrenz den Sieg in der Profiklasse und war somit

auch schnellster Fahrer aller Klassen. In der

Klasse 1 holten Lars Baumgartner und Fabio Pünjer

die Plätze 9 und 10. In der Klasse 2 belegten Phillip

Tillot, Lars Wreden und André Harms die Plätze 4,

6 und 7. In der Klasse 3 kämpften Dominik Kohlmeyer

und Lars Hofschneider um die Plätze 4 und 5,

aber auch Sebastian Diemer wird immer stärker und

finishte mit dem 9. Platz erstmals in den Top-Ten!

Bei den Junioren holten Leon Eggers und Kilian Langanke

die Plätze 4 und 9 für das Team und Andreas

Wunram sicherte sich bei den Oldies den 9. Platz.

Am letzten September-Wochenende ging es dann

nach Sögaard in Dänemark, wo fast 500 Starter die

Strecke in ein Dauerwaschbrett verwandelten – da

der Rennmodus in Dänemark etwas anders ist und

erst nach den zwei Stunden noch eine letzte Runde

gefahren wird, kamen fast alle Fahrer auf mindestens

2,5 Stunden reine Fahrzeit! Sven Kiedrowski

holte wieder den Sieg in der Lizenzklasse, aber zum

Saisonabschluss gab es noch mehr Siege fürs Team

– aber der Reihe nach: In der Klasse 1 belegten Fabio

Pünjer und Tobias Kasper die Plätze 6 und 10.

André Harms siegte in der Klasse 2 und Phillip Tillot

belegte gleich dahinter den 2. Platz. Auch der Sieg

in der Klasse 3 ging ans Team: Dominik Kohlmeyer

holte Platz 1, Lars Hofschneider Platz 6 und Sebastian

Diemer verbesserte sich noch einmal mit dem

8. Platz in Dänemark. Leon Eggers kämpfte sich bei

den Junioren auf den 4. Rang und musste sich in der

Meisterschaftswertung knapp mit Platz 3 zufriedengeben,

nur wenige Punkte fehlten zum 1. Platz! Andreas

Wunram holte zum Saisonfinale bei den Oldies

auch noch mal einen guten 6. Rang ...

Glückwunsch an alle – das Team freut sich schon auf

die Saison 2015 mit euch!

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support

hast, solltest du die Vorteile nutzen, die man als

Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat!

Auch in der 2014er Saison ist das Team wieder mit

seinem Rennservice bei allen relevanten Veranstaltungen

in Norddeutschland (Motocross Nordcup,

Niedersachsen MX Cup, Offroadscramble-Meisterschaft,

EnduRODEO-

Events ...) vor Ort. Werde auch du

Teamfahrer!

Nicht nur die Race-Performance,

auch der Bike-Support des Teams

kann sich sehen lassen – so gibt es

bei der Firma Kiedrowski Racing

reichlich Sportfahrerprogramme verschiedener

Hersteller – und das nicht nur für Teamfahrer

– einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen 2015er Suzuki RM-Z 250/

450 oder Honda CRF 250/450 beispielsweise gibt

es für Sportfahrer Top-Konditionen und interessante

Sportfahrerpakete.

Beta-Endurokunden erhalten je nach Meisterschaftsniveau

neben Ersatzteilbudget und Fahrershirt

das Bike zu absoluten Hammerpreisen.

Auch bei den neuen Husqvarna-Modellen gibt es

tollen Support – vor allem für Enduro-DM/-Pokal

und GCC-Fahrer! Ruft an und lasst euch ein spezielles

Angebot machen. Tel. 05052 912798.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren

des Teams: BUY MX • Helge Schwark von der

Firma HGT Greifer • Christian Keszler von Keszler

Top Brands • Rockstar Energy Drink • Michelin •

Castrol Power1 • P.O.W. Pro-Offroad-Wash • ZAP-

Technix • Silentsport • Braking und an Ron und

Dave vom Foliencenter Hannover, die es mit ihrer

Unterstützung unter anderem ermöglichen, auch

optisch immer professionell aufzutreten!

Ihr wollt auch Teamfahrer werden? Ruft an unter

05052 912798!

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

www.buy-mx.de

Jascha Berg auf dem Weg zum Titel

62

MCE

November '14


Mathias Linke spielte beim Finale seine ganze Erfahrung aus

DM-Titel für Jascha Berg

Tolle Ergebnisse gebracht – Leon Eggers

Sven Kiedrowski – schnellster Fahrer aller Klassen in Vellahn

Robin Birkenfeld – NDS-Cupsieger 2014

63

MCE

November '14


CROSS-COUNTRY

Teilnehmerrekord für ein Saisonfinale

6. Lauf - Bühlertann

Kornel Nemeth bleibt GCC-König

und Deutscher Cross-Country-Meister

Besser hätte das Saisonfinale kaum laufen können. Bühlertann hat das Zeug zu einer Offroad-Legende. Nicht nur die Organisation des MSV war eine

echte Glanzparade, auch das Wetter glänzte in hellstem Blau. Und dann waren da noch die über 800 GCC-Piloten, die dem Ganzen vor rund 5000

Zuschauern die sportliche Krone aufsetzten. Und der König bleibt Kornel Nemeth – geehrt bei einer emotional aufgeladenen Meisterfeier …

King Kornel feiert

Meisterschaft

und Laufsieg

Auch als Zweiter ein

strahlender Gewinner

Dominik Pleyer

64

MCE

November '14


Strahlende Gesichter bei den Quad Pro

Eine würdige Kulisse also für eine sportlich präsentierte

Mega-Show. Bei der diesjährigen Deutschen

Cross Country Meisterschaft ging es um viel; für die

drei höchsten Zweiradklassen stand nicht weniger

als ein nagelneues Auto im Ring. Dieses ging aber

nicht automatisch an den besten Fahrer, sondern

wurde vielmehr unter den Topfahrern verlost. Die

höchsten Chancen hatte zwar Meister Nemeth, für

den 20 Lose in der virtuellen Trommel lagen. Gewonnen

hat den Mitsubishi Space Star aber Dominik

Pleyer, der deutlich weniger Lose im Rennen

hatte, aber das größte Glück bei der Verlosung …

Vor der finalen Siegerehrung und Meisterschaftsfeier

war es aber auf der Strecke um Ruhm und Ehre

gegangen. Die Pro-Klasse war wegen Terminüberschneidungen

und verletzungsbedingten Ausfällen

etwas ausgedünnt. Neben Nemeth, der als klarer

Favorit und Führender der Meisterschaft angereist

war, stand mit Dennis Baudrexl auch ein waschechter

Motocross-Spezialist mit an der Startlinie. Nicht

mit von der Partie waren Christian Weiß und Kevin

Zdon. Mit Daniel Köder und Thorsten Lindenmeyer

hatte der MSV Bühlertann zwei Lokalmatadoren mit

am Start.

Beim Rennen übernahmen zunächst Michael Herrmann

und Jens Pester die vorderen Plätze. Den sogenannten

Holeshot sicherte sich Pester mit einem

hauchdünnen Vorsprung dank der besseren Linie.

Direkt dahinter folgten Nemeth und Baudrexl. Letzterer

konnte am Ende der ersten Runde die Führung

übernehmen.

Danach aber ließ Meister Nemeth einmal mehr eine

Lehrstunde in Sachen Cross Country folgen und beendete

das Rennen ohne weitere Bedrängnis mit einem

klaren Sieg. Baudrexl sortierte sich auf dem

2. Platz ein und forderte den Ungarn immer wieder.

Am Ende hatte er lediglich 25 Sekunden Rückstand

auf den Titelverteidiger. Herrmann fand derweil keinen

richtigen Rhythmus und kämpfte mehr mit sich

selbst als mit der Strecke. Dennoch reichte es zum

verdienten 3. Platz, der in der Endabrechnung den

Vizetitel mit sich brachte. Um den 4. Rang kämpften

lange Zeit die beiden Lokalmatadoren Daniel Köder

und Thorsten Lindenmeyer. Am Ende kam aber Jens

Pester auf Rang 4. Er freute sich dadurch über den

3. Platz in der Meisterschaft, während Christian

Weiß und Kevin Zdon durch ihre Abwesenheit auf

die Plätze 5 und 6 zurückrutschten.

Bei den Experts hatte Manolito Welink das Sagen.

Nach Ablauf der Rennzeit beendete er das Rennen

mit 35 Sekunden Vorsprung vor Jens Voss und dem

Super-Seniorenmeister Jörg Albrecht, der in dieser

Saison außer in der XC Super Seniorklasse auch

noch bei den Experts mit von der Partie war und somit

an jedem Rennwochenende gleich vier statt

zwei Stunden im Sattel seiner Zweitakt-Beta saß.

Tobias Gnann und Patrick Strelow konnten sich am

Ende des Rennens über die Plätze 4 und 5 freuen.

Den Titel des Deutschen Meisters bei den Experts

hatte allerdings Tim Apolle schon beim letzten Rennen

in Schefflenz unter Dach und Fach gebracht und

war deshalb beim Rennen in Bühlertann erst gar

nicht mehr angetreten.

Manolito Welink schloss seine Saison mit dem Vizetitel

ab, während Markus Röhrig mit Platz 3 die

Meisterschaft noch vor Patrick Strelow und seinem

Teamkollegen Walther Schneider beendete.

In der Advanced-Klasse ging der Sieg nach einem

beeindruckenden Rennen an Christian Täufer, der

zugleich auch die Meisterschaft für sich entschied.

Anfangs hatte Fabian Pleyer die Führung vor Christian

Täufer übernommen. Nach etwas mehr als 30 Minuten

übernahm aber Christian Täufer die Führung

und gab diese bis ins Ziel nicht mehr aus der Hand.

Am Ende hatte er rund 1:15 Minuten Vorsprung auf

Fabian Pleyer. Lutz Beste beendete das Rennen als

Dritter vor Dominik Pleyer und Paul Borzel. Zweiter

in der Meisterschaft wurde am Ende Dominik Pleyer

vor Beste, Philipp Dräger und Jens Schreiber.

Beim letzten Rennen der Saison standen in den

Vierradklassen ein weiteres Mal mehr als 60 Starter

an den Startlinien. Vom ersten Meter an übernahm

Richart Schmidt die Führung und gab diese bis zum

Ende des Rennens nicht mehr aus der Hand. Er legte

eine Performance aufs Parkett, als ginge es darum,

den bereits an Maximilian Freund vergebenen Titel

diesem noch einmal aus den Händen zu reißen. Dieser

kam am Start als Letzter von der Linie weg und

hatte Probleme mit dem Grip. Trotzdem fuhr er noch

auf Rang 2. Hinter diesem Duo sortierten sich Sandy

Schulze und der Österreicher Kurt Neuner ein.

Freund freute sich bereits über den sechsten Titelgewinn

in der Quad-Pro-Klasse.

Bei den Eisenschweinen (ATV) ging der Sieg einmal

mehr nur über den in jeder Hinsicht perfekt agierenden

Dirk Peter.

TERMINE 2015

Nach der Saison ist vor der Saison. Nach der rundum

gelungenen MAXXIS Cross Country Meisterschaft

2014 mit einem absoluten Teilnehmerrekord

und insgesamt 5265 Startern in den sieben ausgebuchten

Meisterschaftsläufen ist die Einschreibung

für das kommende Cross-Country-Jahr bereits wieder

geöffnet.

Fünf von insgesamt sieben Terminen für die kommende

Saison stehen bereits fest: 25./26.4.2015

Walldorf/Werra; 16./17.5. Triptis; 25./26.7. Goldbach;

12./13.9. Schefflenz; 3./4.10. Bühlertann.

Nach dem XCC-Europafinale am 18./19. Oktober

(Bericht in MCE 12/14) in Zirndorf bei Nürnberg können

sich Mensch und Maschine dann erst mal zurücklehnen,

bevor im April 2015 die Startflagge für

die Deutsche Cross Country Meisterschaft 2015

fällt.

• Fotos: Rudolf Schuller, Baboons

Richart Schmidt war der Überflieger in Bühlertann

Strahlendes Herbstwetter beim grandiosen Saisonabschluss

Top-3: Michael Herrmann, Kornel Nemeth und Jens Pester

GCC - 7. + letzter Lauf - Bühlertann - 3./4.10.2014:

Ergebnisse:

XC Pro:

1. Kornel Nemeth, KTM 02:03:09:530, 20 Rd.

2. Dennis Baudrexl, TM 02:03:33:591, 20 Rd.

3. Michael Herrmann, Suzuki 02:09:25:870, 20 Rd.

4. Thorsten Lindenmeyer, Kawasaki, 19 Rd.; 5. Jens Pester, Sherco,

19 Rd.

XC Expert:

1. Manolito Welink, Husqvarna 02:04:49:936, 19 Rd.

2. Jens Voss, Yamaha 02:05:25:103, 19 Rd.

3. Jörg Albrecht, Beta 02:06:59:624, 19 Rd.

4. Tobias Gnann, KTM, 19 Rd.; 5. Patrick Strelow, Kawasaki, 19 Rd.

XC Quad Pro:

1. Richart Schmidt, KTM 01:31:26:221, 14 Rd.

2. Maximilian Freund, CanAm 01:32:08:650, 14 Rd.

3. Sandy Schulze, Honda 01:36:05:512, 14 Rd.

4. Kurt Neuner, Kawasaki, 14 Rd.; 5. Eddie Hernandez, Suzuki, 14 Rd.

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s wie gewohnt unter xcc-racing.com.

65

MCE

November '14


ENDURO

66

MCE

November '14


DM - Tucheim + Streitberg + Zschopau

Neue und alte Meister

Die Akteure der Deutschen Enduromeisterschaft mussten im Oktober ein straffes Programm abspulen.

Innerhalb von drei Wochen galt es, gleich drei Veranstaltungen zu absolvieren. Den Auftakt

der aktionsgeladenen Schlussphase bildete das Rennen im Jerichower Land „Rund um den

Fiener“ in Tucheim (Sachsen-Anhalt). Die zweite Station führte die Piloten in die Fränkische

Schweiz, genauer ins oberfränkische Streitberg. Die äußert beliebte Veranstaltung steht nur alle

zwei Jahre im Kalender der DEM, punktet dafür aber mit einer hervorragenden Streckengestaltung.

Die dritte und zugleich letzte Station der Saison 2014 war der Enduroklassiker „Rund

um Zschopau“ im Erzgebirge. Hier erwartete die Piloten eine 85 Kilometer lange Rundstrecke,

die es in sich hatte!

67

MCE

November '14


ENDURO

Edward Hübner hatte neben seiner KTM auch die Konkurrenz fest im Griff

7. Lauf - Tucheim „Rund um den Fiener“

Spannung blieb in allen Klassen erhalten

Man könnte schon sagen, „traditionell“ startete die

Veranstaltung in Tucheim mit dem abendlichen Prolog

unter Flutlicht. Daher mussten die Starter bereits

am Tag der Deutschen Einheit aufs Motorrad

steigen und den Parcours unter die Stollen nehmen.

Das ist bekanntlich nicht nach jedermanns Geschmack,

da der Prolog oft nichts mit dem Gedanken

des Endurosports zu tun hat und auch Kritik an

der nicht optimal ausgeleuchteten Strecke laut wurde.

Genützt hat die Kritik nichts, gefahren wurde

trotzdem, und zwar in drei Durchgängen. Gut 1000

Zuschauer fanden sich an der mit künstlichen Hindernissen

bestückten Strecke ein, um den 43 Startern

zuzusehen. Am Ende der drei Durchgänge hatte

Marcus Kehr die Nase vorn. Er gewann den Freitagabend

mit etwas mehr als vier Sekunden Vorsprung

auf Dennis Schröter. Dritter wurde Derrick Görner

vor Marco Neubert und Edward Hübner, der die Top-

Fünf komplettierte. Pech hatte Davide von Zitzewitz,

der sich gleich im ersten Durchgang verschätzte

und an einer Betonröhre zu Boden ging. Für ihn endete

der Prolog auf Platz 11 in der Championatswertung.

Am Samstag lief es hingegen hervorragend

für den jungen KTM-Piloten, doch dazu später mehr.

68

MCE

November '14

E1: Zunächst der Blick auf die Klasse E1. Die mit

neun Fahrern nur dürftig besetzte „kleine“ Klasse

wurde von Edward Hübner im wahrsten Sinne dominiert!

Am Vortag hatte Hauptkonkurrent Derrick

Görner noch die Nase vorn, das änderte sich mit Beginn

der ersten Sonderprüfung am Samstag. Hübner

bewegte seine KTM durch den Tucheimer Sand,

als hätte ihn eine Tarantel gestochen! Seine Bilanz

in der Klasse kann sich sehen lassen, von acht gefahrenen

Prüfungen verbuchte der KTM-Pilot acht

Bestzeiten für sich! Der damit verbundene E1-Klassensieg

war also mehr als verdient. Wie schnell

Hübner wirklich war, zeigte sich in der Championatswertung.

Hier gelang es dem Lunzenauer, vier

Bestzeiten einzufahren. Im Tagesziel lag Eddi damit

auf Platz 2, nur 9 Sekunden hinter Dennis Schröter,

der sich erneut in diesem Jahr den Tagessieg im

Championat schnappte. Auf dieses Ergebnis war

Hübner mit Blick auf die Vergangenheit sehr stolz,

denn selten war sein Abstand zur Spitze unter zehn

Sekunden. Weniger gut lief es bei Görner, er hatte

gleich in der ersten Prüfung des Tages Feindkontakt

mit einem Baum. Die daraus resultierende angeschlagene

Schulter bereitete dem Husqvarna-Piloten

sichtlich Probleme. „Ich bin gerade so ins Rundenziel

gekommen. Die Schmerzen waren unerträg-

lich“, so Görner nach dem ersten Umlauf. Erstaunlicherweise

war sein 2. Platz in der Klasse E2 dadurch

nicht gefährdet. Nachdem das Schmerzmittel seine

volle Wirkung entfalten konnte, gelang es Görner,

den gesamten Tag über konstant auf Rang 2 zu fahren.

Daran konnte auch der mehrfache Schweizer

Enduromeister Jonathan Rosse nichts ändern. Im

Ziel fehlten dem Drittplatzierten 59 Sekunden auf

Görner! Die DEM-Punkte für den 3. Platz der Klasse

E1 gingen angesichts der lediglich schweizerischen

Lizenz von Jonathan Rosse (damit erfolgt nur eine

Wertung im Championat) an Jörg Haustein. Eine

komplette Nullrunde musste hingegen Christian

Weiß verkraften. Der Anlassschalter seines Motorrads

wurde durch einen Sturz beim Prolog beschädigt,

das blieb nicht ohne Folgen! Der Motor seiner

Mäser-Husqvarna überlebte den Samstag aufgrund

des stetig mitlaufenden Anlassers nicht und Weiß

musste sein Motorrad nach der dritten Prüfung abstellen.

E2: Für Davide von Zitzewitz galt es, den Kopf von

seinem eher nüchternen Start beim Prolog freizubekommen.

Das anvisierte Ziel, seinen 17,8-Sekunden-Rückstand

aus dem Prolog aufzuholen, schien

jedoch sehr unwahrscheinlich! Vielleicht war es

aber auch genau das, was der KTM-Pilot gebraucht


hatte, um am Samstag so richtig am Gashahn zu drehen.

In Anbetracht seiner Prüfungszeiten am eigentlichen

Fahrtag dürfte es der E2-Konkurrenz durchaus schwindlig

geworden sein. Von Zitzewitz pilotierte seine 350er EXC

derart geschickt durch die Tucheimer Prüfungen, dass er

eine Klassenbestzeit nach der anderen fuhr. Das Nachsehen

hatte ganz klar Andi Beier, der in Tucheim absolut

nicht zurecht kam und seiner sonst eher souveränen Fahrweise

nicht gerecht wurde. Alle acht Prüfungszeiten gingen

an von Zitzewitz, der Klassensieg war damit reine

Formsache. Doch auch im Championat konnte der 22-Jährige

punkten. Hier gelang von Zitzewitz nach Waldkappel

auch in Tucheim mit Platz 3 der Sprung aufs Podest. Damit

setzte von Zitzewitz Andi Beier, der zwar die Führung der

E2-Gesamtwertung in Tucheim mit 5 Zählern halten konnte,

mächtig unter Druck. Beier kommentierte seine Leistung

in Tucheim so: „Es hat einfach nichts gepasst, kein

Rhythmus, kein richtiges Gefühl für das Motorrad ... Das

Wochenende muss ich abhaken und mich auf die verbleibenden

zwei Läufe, Streitberg und Zschopau, konzentrieren.“

Bis zur letzten Runde schien es so, als würde Mike Hartmann

als sicherer Dritter aus der Klasse E2 hervorgehen.

Doch das Rennen ist erst beendet, wenn man sicher im

Ziel ist. Im letzten Test blieb Hartmann plötzlich stehen

und fiel aus. Nach der Fehleranalyse stellte sich ein Problem

der Benzinzufuhr als Übeltäter heraus. Den 3. Platz

erbte daher Markenkollege Nick Emmrich, der sich über

sein DEM-Podium seit zwei Jahren freute.

E3: Die allerorts mit Spannung erwartete Klasse E3 mit

den deutschen Spitzenpiloten Dennis Schröter und Marcus

Kehr begann wie eingangs erwähnt mit einem Prologsieg

von Sherco-Pilot Kehr. Am Samstag war es jedoch Yamahafahrer

Marco Neubert, der zumindest für kurze Zeit

Würze in das Duell Kehr - Schröter brachte. Mit der

schnellsten Zeit gleich in der ersten Tagesprüfung übernahm

Neubert die Führungsposition der Klasse. So

schnell wie er diese errungen hatte, war er sie eine Prüfung

später allerdings schon wieder los, denn Schröter

zog das Tempo an und schnappte sich nach der zweiten

Tagesprüfung die Klassenführung. Aufmerksame Zuschauer

ahnten nach dieser zweiten Prüfung bereits, dass

bei Kehr etwas nicht rund lief. Die fünftschnellste Zeit

deutete entweder auf einen Sturz oder einen Defekt hin.

Kurze Zeit später wurde Letzteres zur bitteren Gewissheit!

Nach absolvierter dritter Prüfung schlug der Defektteufel

erstmals seit dem Jahr 2005 bei Marcus Kehr zu. Ein Kupplungsschaden,

der im Wettbewerb so nicht zu reparieren

war, warf den Multichampion aus dem Rennen.

Starker Auftritt in der Klasse E2 – Davide von Zitzewitz

69

MCE

November '14


ENDURO

Dennis Schröter gewann in Tucheim Klasse und Championat

Für Schröter galt ab diesem Zeitpunkt – sicher ankommen

und möglichst viele Punkte herausfahren.

Dieser Devise blieb der Husqvarna-Haudegen treu,

gewann sieben von acht Prüfungen und damit neben

der Klasse E3 auch das klassenübergreifende

Championat. In Sachen Titelgewinn war nach Tucheim

dennoch alles möglich, trotz eines ordentlichen

Punktevorsprungs sowohl in der Klasse als

auch im Championat war noch nichts in trockenen

Tüchern. „An den vorzeitigen Titelgewinn denke ich

nicht! Was das angeht, habe ich in den letzten Jahren

einfach zu viel erlebt“, sagte Schröter im Ziel.

Sprichwörtlich baden ging Marco Neubert, ein heftiger

Abflug, der in einem Bach endete, kostete ihn

fast den 2. Platz in der Klasse. Neubert musste daher

in der letzten Prüfung noch einmal alles aus seiner

Yamaha herausholen. Es gelang! Er wurde Zweiter

mit etwas mehr als vier Sekunden Vorsprung auf

den drittplatzierten Jan Schäfer. Der setzte seinerseits

noch einmal alles daran, Neubert im letzten

Moment zu schlagen, jedoch ohne Erfolg. Zufrieden

war Schäfer trotzdem, auch mit dem Wissen, dass

der Ausfall von Kehr ebenfalls zu seinem Podiumsplatz

beigetragen hatte.

Junioren-Pokal: Bei den Junioren zahlte sich das

harte Training von Sherco-Nachwuchstalent Yannik

Mosch aus. Doch am frühen Morgen musste Mosch

zunächst eine 10-Sekunden-Zeitstrafe verdauen.

Die hatte er bekommen, weil sein Motorrad nicht

rechtzeitig ansprang. Doch einmal auf Betriebstemperatur

konnte der junge Sherco-Pilot die verlorene

Zeit wieder herausfahren und sich gegen seine Konkurrenten

durchsetzen. Zweiter wurde Philipp Müller

auf Husqvarna, gefolgt von KTM-Fahrer Paul Roßbach.

Enduro-DM - 7. Lauf - Tucheim - 4.10.2014:

Ergebnisse:

Championat: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Edward Hübner, KTM;

3. Davide von Zitzewitz, KTM; 4. Derrick Görner, Husqvarna; 5. Marco

Neubert, Yamaha; 6. Jan Schäfer, KTM; 7. Andreas Beier, Husqvarna;

8. Jonathan Rosse, Yamaha; 9. Björn Feldt, KTM; 10. Nick Emmrich,

Husqvarna.

E1: 1. Edward Hübner, KTM; 2. Derrick Görner, Husqvarna; 3. Jonathan

Rosse, Yamaha; 4. Jörg Haustein, KTM; 5. Tim Apolle, Husqvarna;

6. Maik Schubert, KTM; 7. Michael Röhrl, Sherco.

E2: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Andreas Beier, Husqvarna; 3. Nick

Emmrich, Husqvarna; 4. Bruno Wächtler, KTM; 5. Nico Rambow, KTM;

6. Mark Risse, TM; 7. Markus Ludwig, GasGas; 8. Sebastian Stube,

Husqvarna; 9. André Engelmann, Husaberg; 10. Andy Pitsch,

Husqvarna.

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Marco Neubert, Yamaha; 3. Jan

Schäfer, KTM; 4. Björn Feldt, KTM; 5. Pascal Springmann, Beta;

6. Kenny Lötzsch, KTM; 7. Tilman Krause, Beta; 8. Gerrit Helbig, KTM;

9. Maik Scheffler, Husqvarna; 10. Sirko Bühnemann, GasGas.

Junioren-Pokal: 1. Yannik Mosch, Sherco; 2. Philipp Müller, Husqvarna;

3. Paul Roßbach, KTM; 4. Manuel Günster, Beta; 5. Marco Pfeifer,

Husqvarna.

70

MCE

November '14


Christian Weiß gewann die Klasse E1 – sein erster Tagessieg nach über drei Jahren

8. Lauf - Streitberg

Bereits eine Woche später hatte sich das gesamte

Enduro-DM-Fahrerlager abermals versammelt, um

den vorletzten Lauf der Saison zu bestreiten. Der

ausrichtende MSC Fränkische Schweiz e.V. hatte es

wieder einmal vollbracht und kredenzte den Piloten

eine hervorragende Strecke. Mit einer Länge von

knapp 60 Kilometern beherbergte der Kurs rund um

Streitberg einige Schmankerl mit kernigen Namen

wie beispielsweise „Teufelshölzla“, was die fränkische

Bezeichnung für den Endurotest war. Damit

den Akteuren neben den drei schönen Sonderprüfungen

nicht langweilig wurde, hatte man zahlreiche

steile Auf- und Abfahrten integriert. Die obligatorischen

Steine und Wurzeln gab es obendrein

gratis dazu. Feinstes Endurogelände eben! Hinzu

gesellte sich noch das perfekte Spätsommerwetter,

das für den allseits beliebten „Werksboden“ sorgte.

E1: Hier schien zunächst alles nach dem altbekannten

Schema abzulaufen! Mit Tagesbeginn stand sogleich

Edward Hübner an der Spitze der kleinen

Klasse. Alle drei Sonderprüfungen der ersten Runde

konnte der KTM-Pilot für sich entscheiden. Allerdings

drehte Christian Weiß in der dritten Prüfung

der ersten Runde derart unbeeindruckt am Gas seiner

„alten“ Husqvarna, dass er diese nur einen

Hauch hinter Hübner beendete! Folglich entbrannte

ein beeindruckender Zweikampf zwischen den beiden,

bei dem Christian Weiß nach seinem Ausfall eine

Woche zuvor wie entfesselt fuhr. Nach zweimaliger

Prüfungsbestzeit der Klasse E1 war es dann

wieder Edward Hübner, der seinerseits konterte

und Bestzeit fuhr. Schlussendlich sollte sich dieses

filmreife Duell zu einem wahren Sekundenkrimi entwickeln!

In der alles entscheidenden letzten Prüfung

des Tages gelang es Husqvarna-Pilot Weiß, die

schnellste Zeit des gesamten Feldes in die Tabelle

zu meißeln! Das Resultat dieses Husarenritts war

der Tagessieg in der Klasse E1 mit 0,13 Sekunden

Vorsprung auf Edward Hübner! Wahnsinn! Ein toller

Erfolg für Christian Weiß, den ihm jeder gönnte,

denn es war sein erster DEM-Tagessieg seit drei Jahren!

Dritter wurde Jonathan Rosse, der in Streitberg

erstmals an den Start ging und sogleich den Sprung

aufs Podium schaffte. Für Hübner war es trotz des

eher ungewohnten 2. Platzes keineswegs ein

schlechtes Ergebnis, denn E1-Hauptkonkurrent Derrick

Görner verlor in Streitberg weiter an Boden. Der

Grund dafür dürfte wohl eine Woche zurückliegen,

hier hatte sich Görner bei seinem Sturz in Tucheim

an der Schulter verletzt. Somit ging der Husqvarna-

Pilot etwas angeschlagen ins Rennen, kleinere Fahrfehler

und der fehlende Rhythmus taten ihr Übriges.

So reichte es für Görner „nur“ zu Platz 5.

71

MCE

November '14


ENDURO

Davide von Zitzewitz verbuchte in Streitberg einen weiteren Tagessieg

Dennis Schröter machte seinen E3-Titel in Streitberg perfekt

E2: Mehr Spannung geht nicht! Das Duell zwischen

Andi Beier und Davide von Zitzewitz, das sich schon

die gesamte Saison hinzog, ging in Streitberg in eine

weitere, extrem packende Runde. Die bisherige

Taktik des KTM-Piloten von Zitzewitz, direkt von Beginn

an auf Angriff zu fahren, erwies sich in Streitberg

zumindest in der ersten Runde als Nachteil!

Beier setzte hier auf seine Erfahrung: Während von

Zitzewitz wie gewohnt als Erster in die noch „frischen“

Prüfungen fuhr und somit die erste Spur ziehen

musste, wartete Beier ab und fuhr prompt die

schnelleren Zeiten. Alle drei Prüfungsbestzeiten der

ersten Runde verbuchte Beier auf seinem Konto und

hatte damit den Spieß der letzten Veranstaltungen

herumgedreht. Nun war von Zitzewitz in Zugzwang,

ließ sich aber nicht lange bitten und brachte wieder

einmal das Kunststück fertig, seinen Rückstand binnen

kürzester Zeit in einen sehenswerten Vorsprung

umzuwandeln! Bei seiner Aufholjagd war er

so schnell, dass er kurzzeitig die Führung im Championat

übernahm, diese aber knapp auf Platz 2 be-

endete! Nach zehn absolvierten Prüfungen konnte

von Zitzewitz fünf Klassenbestzeiten herausfahren

und holte sich nach Tucheim erneut den Tagessieg

der Klasse E2! Andi Beier stellte seine 350er Husky

auf Platz 2 ab, verlor also erneut wichtige Zähler in

der Gesamtwertung. Nach diesem Lauf trennten die

beiden lediglich 2 magere Pünktchen! Damit war

das Herzschlagfinale beim Finallauf in Zschopau garantiert!

Das Podest der Klasse E2 komplettierte

Mike Hartmann, der nach absolviertem Tagesprogramm

mit deutlichem Abstand hinter den beiden

Titelkandidaten ins Ziel kam.

E3: Dennis Schröter hatte es geschafft! Das lang ersehnte

Ziel, vorzeitig Deutscher Enduromeister zu

werden, war in Streitberg erreicht! Netter Nebeneffekt:

Dennis Schröter hatte es damit geschafft, als

erster Fahrer überhaupt in allen drei Klassen den

Meistertitel zu gewinnen! Den Tag etwas zu vorsichtig

angegangen, fuhr Schröter später in gewohnter

Manier ums Eck und erreichte das lang ersehnte Ziel

als Tagessieger! Pechvogel war ohne Zweifel erneut

Marcus Kehr, der nach seinem technischen Ausfall

in Tucheim auch in Streitberg in eine unglückliche

Situation geriet. Gleich in der allerersten Prüfung

des Tages war ausgerechnet eine Wurzel Auslöser

für einen fatalen Sturz. Kehr blieb glücklicherweise

unverletzt, allerdings hatte sich sein Lenker durch

den Handschützer seiner Sherco gebohrt und so

den Kupplungshebel verklemmt. Sekunden verstrichen

bis es dem Sherco-Piloten gelang, dieses Problem

zu beheben. An eine gute Prüfungszeit war

demzufolge nicht zu denken. Fast eine Minute büßte

Kehr zur Spitze und damit auf Dennis Schröter

ein! Diesen Rückstand aufzuholen war quasi unmöglich.

Möglich war jedoch eine Schadensbegrenzung,

mit repariertem Kupplungshebel rollte der

Sherco-Pilot das Feld mit mehreren Bestzeiten von

hinten auf! Im Ziel war mehr als ein 4. Platz jedoch

nicht drin. Für Dennis Schröter, dem dies natürlich

nicht entging, war damit der Weg in Richtung E3-Titel

frei. Mit konstant schnellen Zeiten, darunter drei

Prüfungsbestzeiten aller Piloten, sicherte sich der

72

MCE

November '14


KTM Ersatzteilkatalog online unter

www.braeuer-shop.de

Ab sofort könnt Ihr im ständig

aktualisierten Ersatzeilkatalog für

alle modernen KTM Motorräder die

Artikelnummern heraussuchen und

online bestellen.

Auch die neuen Power Parts 2014

findet Ihr ab sofort in unserem shop:

www.braeuer-shop.de

Erneut das Pech am Stiefel kleben hatte Marcus Kehr – ein verklemmter Kupplungshebel

kostete ihn zu viel Zeit

Jetzt neu:

Online KTM Ersatzteilkatalog

im shop!

KTM Power Wear

und Power parts

2014

Husqvarna-Pilot neben dem Championatssieg in Streitberg

und dem E3-Tagessieg auch den Meistertitel in der

Klasse E3! Starker Zweiter wurde Yamaha-Pilot Marco

Neubert, der sich ein sehenswertes Duell mit Jan Schäfer

lieferte. Letzterer startete mit Klassenbestzeit in den Tag

und konnte seine Leistung zur Rennhälfte mit einer weiteren

starken Zeit unter Beweis stellen. Erst gegen Ende der

Renndistanz verlor Schäfer immer mehr Zeit und schlussendlich

auch den 2. Platz.

Junioren-Pokal: Philipp Müller nutzte in Streitberg die

Gunst der Stunde, um sich seinen bisher zweiten Tagessieg

in der Nachwuchsklasse zu sichern! Im Kampf um den

Titel blieb es somit auch bei den Junioren weiter spannend,

denn der gesamtführende Paul Roßbach wurde

zwar Zweiter, hatte aber dennoch nicht genügend Punkte

gesammelt, um vorzeitig Meister zu werden. Elf Punkte

trennten die beiden zu diesem Zeitpunkt in der Meisterschaftswertung,

Rund um Zschopau sollte also auch in

dieser Klasse entscheiden!

Enduro-DM - 8. Lauf - Streitberg - 12.10.2014:

Ergebnisse:

Championat: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Davide von Zitzewitz, KTM;

3. Andreas Beier, Husqvarna; 4. Christian Weiß, Husqvarna; 5. Edward Hübner,

KTM; 6. Marco Neubert, Yamaha; 7. Jan Schäfer, KTM; 8. Marcus Kehr,

Sherco; 9. Mike Hartmann, Husqvarna; 10. Jonathan Rosse, Yamaha.

E1: 1. Christian Weiß, Husqvarna; 2. Edward Hübner, KTM; 3. Jonathan Rosse,

Yamaha; 4. Jörg Haustein, KTM; 5. Derrick Görner, Husqvarna; 6. Michael

Röhrl, Sherco; 7. Tim Apolle, Husqvarna; 8. Maik Schubert, KTM; 9. Dirk Peter,

KTM; 10. Martin Kradorf, KTM.

E2: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Andreas Beier, Husqvarna; 3. Mike Hartmann,

Husqvarna; 4. Nick Emmrich, Husqvarna; 5. Bruno Wächtler, KTM;

6. Steffen Haag, KTM; 7. Nico Rambow, KTM; 8. Manolito Welink, Husqvarna;

9. Markus Ludwig, GasGas; 10. Christoph Hackel, KTM.

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Marco Neubert, Yamaha; 3. Jan Schäfer,

KTM; 4. Marcus Kehr, Sherco; 5. Tilman Krause, Beta; 6. Björn Feldt, KTM;

7. Kenny Lötzsch, KTM; 8. Gerrit Helbig, KTM; 9. Leonhard Blaack, Beta;

10. Marko Siedel, KTM.

Junioren-Pokal: 1. Philipp Müller, Husqvarna; 2. Paul Roßbach, KTM; 3. Marco

Pfeifer, Husqvarna; 4. Manuel Günster, Beta; 5. Yannik Mosch, Sherco;

6. Jonas Bezold, Yamaha; 7. Kevin Albrecht, Husqvarna; 8. Thomas Schmidt,

Sherco.

jetzt online shoppen:

www.braeuer-shop.de

Bräuer Motorradsport

Industriestr. 4 - D-31180 Emmerke

Tel. 05121/47377 - Fax 05121/47378

73

MCE

November '14


ENDURO

Christophe Nambotin gewann den Prolog

DM - Finale „Rund um Zschopau“

Nambotin siegt nach 9 Stunden Fahrzeit

Schröter gewinnt auch das Championat

Spannung bis zum bitteren Ende versprach und hielt das DEM-Finale 2014! Die neue, spektakuläre

Streckenführung machte mindestens genauso viel von sich reden wie die angereisten Superstars

Christophe Nambotin, seines Zeichens aktueller E1-Weltmeister, und der ehemalige

zweifache Enduroweltmeister Joakim Ljunggren! Mit Wade Young, dem südafrikanischen Ausnahmetalent,

kam ein weiterer internationaler Top-Pilot nach Zschopau. Extrem spannend auch

die Frage, wer sich wohl letztendlich in den Klassen E1 und besonders der Klasse E2 durchsetzen

würde.

Der Zschopauer Prolog, der bereits am Freitagabend

ausgetragen wurde, war dabei eine erste

kleine Kostprobe von dem, was die Zuschauer am

Samstag zu erwarten hatten. Pure Enduro-Aktion

nämlich! Der Parcours, der in diesem Jahr wesentlich

flüssiger angelegt war, wurde von den Piloten

äußert positiv aufgenommen und auch die 3500 Zuschauer

am Streckenrand kamen auf ihre Kosten.

Für seine gute Fahrtechnik bekannt, legte der Thüringer

Enduro-Haudegen Dirk Peter eine fehlerfreie

Fahrt und eine Zeit von 2:02:58 Minuten hin. Mit

dieser Zeit konnte es sich der KTM-Sturm-Pilot lange

im eigens für den Prologschnellsten eingerichteten

„Hot Seat“ bequem machen. Erst zu späterer

Stunde wurde diese Zeit geknackt. Kurzzeitig konnte

Tim Apolle und wenig später auch der Schweizer

Jonathan Rossé im „Hot Seat“ Platz nehmen. Die

Zeit des Yamahafahrers von 1:54:03 Minuten blieb

lange bestehen, erst beim Duell Dennis Schröter gegen

Christophe Nambotin verging dem Schweizer

das Lachen. Nambotin zirkelte seine Werks-KTM in

wahrhaft weltmeisterlicher Manier um den Kurs, sodass

den Zuschauern förmlich die Kinnlade herunterklappte.

Die Uhr blieb bei 1:50:09 Minuten stehen!

Mit dieser Siegesfahrt hatte der Franzose mehr

als deutlich bewiesen, warum er dreifacher Weltmeister

ist und er wurde seiner Favoritenrolle einmal

mehr als gerecht. Beachtlich auch die Leistung

des Yamaha-Piloten Marco Neubert, der die drittschnellste

Prologzeit fuhr und damit für die ein oder

andere Überraschung sorgte.

E1: Nahezu unschlagbar dominierte Christophe

Nambotin nicht nur die Klasse, sondern auch das

Championat. Mit seiner eher unspektakulären Fahrweise

ballerte der Franzose eine Prüfungsbestzeit

nach der anderen raus. Wie schnell er unterwegs

war, zeigte besonders die letzte Prüfung des Tages

– hier unterbot Nambotin seine bereits bestehende

Bestzeit nochmals um sagenhafte 23 Sekunden! Auf

die Frage, wie er dieses Kunststück vollbracht hatte,

antwortete der Franzose: „Ja, was soll ich sagen, ich

war einfach etwas verärgert, weil ich im Endurotest

zuvor etwas an Zeit verloren habe. Deshalb habe ich

im letzten Test noch mal alles gegeben!“ Die unzähligen

Fans an der Strecke dankten es ihm mit tosendem

Applaus und schierer Begeisterung. Der KTM-

Werkspilot gewann die E1 mit mehr als 2 Minuten

und das Championat mit mehr als einer Minute Vorsprung

und war nach den Six Days im Jahre 2012 erneut

schnellster Mann im Erzgebirge. „Es war ein

wirklich langer und anstrengender Tag hier in

Zschopau. Die Strecke war bestens präpariert und

hat sehr viel Spaß gemacht. Die Zuschauer hier in

Deutschland sind klasse, überall wird man angefeuert

und herzlich empfangen. Ich freue mich, den

Sieg für KTM geholt zu haben“, so Nambotin weiter.

Für Edward Hübner und Derrick Görner ging es in

Zschopau um alles oder nichts. Beide hatten die

Möglichkeit, am Ende des Tages den DEM-Titel in

der Hand zu halten. Die bessere Ausgangssituation

hatte aber ohne Zweifel Edward Hübner. Der KTM-

Pilot reiste mit einem kleinen Punktepolster von

9 Zählern nach Zschopau und konnte dementsprechend

taktisch an das erklärte Ziel der Titelverteidigung

herangehen. „Ruhig, möglichst ohne Sturz

durchkommen und keinesfalls einen Ausfall riskieren“,

so die Devise von Hübner. Und genau diese

Taktik setzte er im Rennen um! Hochkonzentriert

und ohne gröbere Schnitzer fuhr Hübner konstant

auf Rang 2 liegend dem greifbaren Titel entgegen.

„Da mir die klassischen Prüfungen in Zschopau

nicht hundertprozentig liegen, bin ich ganz locker

gefahren und habe absolut nichts riskiert. Genial allerdings

der neue Endurotest in Witzschdorf, so

muss Enduro sein, das habe ich richtig genossen!

Nirgends gefährlich, von allem etwas dabei und eine

perfekte Zuschauerkulisse. Es ist ein super Ge-

Edward Hübner konnte seinen

E1-Titel erfolgreich verteidigen

74

MCE

November '14


E2: In dieser Klasse entwickelte sich im Laufe der

Saison zwischen Andi Beier und Davide von Zitzewitz

ein erbittertes Duell im Kampf um die E2-Krone.

Dramatischer hätte es wohl auch ein Drehbuchautor

nicht in Szene setzen können. Von Zitzewitz, der anfangs

der Saison schlichtweg mit Pech kämpfte,

kam in Topform aus der Sommerpause zurück und

setzte den bis dato amtierenden Meister Andi Beier

enorm unter Druck. Beier schwächelte in der zweiten

Saisonhälfte, verlor immer weiter an Boden und

brachte zum alles entscheidenden heimischen Finallauf

gerade einmal 2 Punkte Vorsprung auf von

Zitzewitz mit. Den ersten Schlagabtausch beim

abendlichen Prolog konnte der Husqvarna-Pilot jedoch

für sich entscheiden und war damit in der klar

besseren Ausgangsposition für den langen Samstag.

Als der Startschuss fiel, konnte zunächst von

Zitzewitz die Bestzeit markieren, bevor Beier seinerseits

auf heimischem Boden zurückschlug. Nach

dem ersten Umlauf lag Beier in Führung, doch von

Zitzewitz gab sich keinesfalls geschlagen und fuhr

in der ersten Prüfung der zweiten Runde Bestzeit.

Doch der nun erwartete Schlagabtausch der Extraklasse

blieb aus, denn von Zitzewitz erreichte den

darauffolgenden Endurotest nicht. „Mein Motorrad

streikte mitten in einer Auffahrt, als ich die Spur

wechseln wollte. Alle Versuche, es wieder in Gang

zu bekommen, scheiterten. Als Ursache stellte sich

im Nachhinein eine defekte Batterie heraus! Ärgerlich,

aber so ist es nun mal“, gab Davide von Zitzewitz

später im Fahrerlager zu Protokoll. Damit war

der Weg für Andi Beier frei, den Titel in der Tasche,

wollte er nun auch den Heimsieg in der Klasse E2

einfahren. Nicht ganz einfach, denn mit einem zweifachen

Weltmeister namens Joakim Ljunggren hatte

sich der Krumhermersdorfer keinen einfachen Gegner

ausgesucht. Der Schwede lieferte sich ein sehenswertes

Duell mit Beier, der alles auf eine Karte

setzte und seinen Markenkollegen im Tagesziel mit

7 Sekunden Vorsprung bezwang. „Was will man

mehr, den Titel gewonnen und dazu noch den Tagessieg

eingefahren. Auch wenn ich die Meisterschaft

so nicht unbedingt gewinnen wollte, die

Freude über dieses Ergebnis ist riesig“, sagte der alte

und neue E2-Champion. Für Davide von Zitzewitz

blieb nach einer starken Saison am Ende der Vizetitel.

Pech hatte indes Mike Hartmann, für den „Rund

Auch am Samstag Unschlagbar in

Zschopau, E1-Weltmeister Nambotin

fühl, den Titel erfolgreich verteidigt zu haben“, so

ein strahlender Eddi Hübner im Ziel. Für Derrick Görner

blieb nach einem guten Saisonbeginn in Zschopau

„nur“ der Vizetitel. „Es war unheimlich anstrengend,

mir hätten auch zwei Runden gereicht“,

scherzte Görner. „Mit dem Crosstest am Zschopauer

Skihang werde ich mich wohl nie anfreunden,

einmal war ich zu vorsichtig, dann wieder zu

schnell. Den Boden dort kann ich nicht so recht einschätzen.

Zudem ist meine Schulter vom Sturz in

Tucheim immer noch nicht ganz okay. Das soll jedoch

keine Ausrede sein, Eddi war unheimlich

schnell und ist verdient Meister geworden“, so ein

anerkennender Derrick Görner im Ziel. Meisterschaftsdritter

wurde Jörg Haustein, der allerdings

vom erneuten Ausfall des Husqvarna-Piloten Christian

Weiß profitierte.

Andi Beier gewann sein Heimrennen

und wurde damit Meister der Klasse E2

75

MCE

November '14


MOTOCROSS

Marcus Kehr verabschiedet sich nach einem

hervorragenden Tagessieg aus der DEM

um Zschopau“ mit dem zweiten Ausfall der Saison

zu Ende ging. Mit diesem Nuller blieb ihm ein Podiumsplatz

in der Gesamtwertung verwehrt. Den

schnappte sich Nick Emmrich, der dies nach einer

eher durchwachsenen Saison nicht für möglich gehalten

hatte.

E3: In dieser Klasse stand der Meister mit Dennis

Schröter bereits fest! Dennoch fehlte es keinesfalls

an Spannung, denn in Sachen Championatswertung

war das letzte Wort noch nicht gesprochen. Für

Marcus Kehr bestand zumindest die theoretische

Chance, die Championats-Krone bei einem Ausfall

von Dennis Schröter zu gewinnen. Dass diese Situation

schnell eintreten kann, dürfte wohl keiner besser

wissen als Dennis Schröter selbst. Zu oft

schrammte der Husqvarna-Pilot in der Vergangenheit

an dem sicher geglaubten Titel vorbei. Dementsprechend

ging Schröter ins Rennen und war flott,

aber keineswegs zu riskant unterwegs. Ein 2. Platz

in der E3-Tageswertung genügte dem 32-Jährigen,

um auch die höchste Auszeichnung im deutschen

Endurosport zu gewinnen. „Erst einmal großes Lob

an den Veranstalter von Rund um Zschopau. Ein Top-

Event mit einem Weltklasse-Niveau. Die Jungs haben

in diesem Jahr alles, was sie nur finden konnten,

in den Streckenverlauf integriert. Dennoch war

alles fahrbar, angefangen vom Prolog bis hin zum

wirklich harten Endurotest in Witschdorf. So viele

Helfer wie hier an der Strecke stehen, sieht man das

gesamte Jahr über nicht. Wirklich perfekt organisiert“,

sagte ein freudestrahlender und zugleich erleichterter

Dennis Schröter im Ziel. „Ich musste vier

Jahre auf den Titel warten. Ich wollte heute einfach

keinen Fehler machen, das hat geklappt und ich bin

super happy!“, so Schröter weiter.

Mit diesem Sieg unterbricht der Husqvarna-Pilot die

jahrelang anhaltende Siegesserie von Marcus Kehr,

der hier in Zschopau sein letztes DEM-Rennen mit

einem Tagessieg in der Klasse E3 abschließen konn-

76

MCE

November '14


Jan Schäfer schaffte den Sprung

aufs Podest der E3-Gesamtwertung

te. Zudem war der Sherco-Pilot in Zschopau der einzige

Fahrer, dem es gelang, Christophe Nambotin

eine Prüfungsbestzeit zu entlocken. Nicht alleine

dieser Umstand zeigte noch einmal deutlich die

Klasse des Marcus Kehr! Im kommenden Jahr wird

sich der Flöhaer voll und ganz dem Extrem-Endurosport

sowie der SuperEnduro-WM und natürlich der

Sherco Academy widmen. „Rund um Zschopau 2014

hat mir persönlich richtig Laune gemacht. Besonders

die neue Sonderprüfung in Witzschdorf, die

meines Erachtens die beste war, die wir hier in

Zschopau jemals hatten! Nach neun (!) harten Stunden

auf dem Motorrad bin ich wirklich platt, der Tagessieg

in der Klasse war noch einmal eine tolle Sache,

insbesondere für Sherco!“, sagte Marcus Kehr,

als er das Ziel erreichte.

Nicht weniger spannend endete das Duell um Meisterschaftsrang

3. Hier hatten neben Marco Neubert

auch Björn Feldt und Jan Schäfer Chancen auf den

Podiumsplatz. Letzterer setzte sich schlussendlich

mit nur einem Zähler vor Marco Neubert, der hier in

Zschopau mit dem 3. Tagesplatz finishte, durch.

Junioren-Pokal: Paul Roßbach heißt der Sieger in

der Nachwuchsklasse! Der KTM-Pilot konnte den Titel

mit einem Tagessieg bei „Rund um Zschopau“

abrunden und freute sich im Ziel riesig über den Erfolg.

„Hier in Zschopau gewonnen zu haben, ist

schon etwas ganz Spezielles und bedeutet mir sehr

viel. Noch mehr freue ich mich über den Sieg in meiner

Klasse, es war eine tolle Saison.“ Marco Pfeifer

beendete das letzte Rennen der Saison auf dem

2. Platz vor Kevin Albrecht auf Platz 3.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Siiri Werner/Marco Burkert

Enduro-DM - 9. Lauf - Zschopau - 18.10.2014:

Ergebnisse:

Championat: 1. Christophe Nambotin, F, KTM; 2. Marcus Kehr, Sherco;

3. Dennis Schröter, Husqvarna; 4. Andreas Beier, Husqvarna;

5. Marco Neubert, Yamaha; 6. Joakim Ljunggren, S, Husqvarna; 7. Edward

Hübner, KTM; 8. Wade Young, ZA, KTM; 9. Jonathan Rossé, Yamaha;

10. Jan Schäfer, KTM.

E1: 1. Christophe Nambotin, F, KTM; 2. Edward Hübner, KTM; 3. Jonathan

Rossé, Yamaha; 4. Derrick Görner, Husqvarna; 5. Jörg Haustein,

KTM; 6. Tim Apolle, Husqvarna; 7. Daniel Hänel, Kawasaki; 8. Dirk Peter,

KTM; 9. Maik Schubert, KTM; 10. Martin Kradorf, KTM.

E2: 1. Andreas Beier, Husqvarna; 3. Joakim Ljunggren, S, Husqvarna;

4. Nick Emmrich, Husqvarna; 5. Mark Risse, TM; 6. Bruno Wächtler,

KTM; 7. Markus Ludwig, GasGas; 8. André Engelmann, Husaberg;

9. Radek Bezdek, CZ, Husqvarna; 10. Nico Rambow, KTM.

E3: 1. Marcus Kehr, Sherco; 2. Dennis Schröter, Husqvarna; 3. Marco

Neubert, Yamaha; 4. Wade Young, ZA, KTM; 5. Jan Schäfer, KTM;

6. Björn Feldt, KTM; 7. Tilman Krause, Beta; 8. Kenny Lötzsch, KTM;

9. Marko Siedel, KTM; 10. Robin Häußer, KTM.

Junioren-Pokal: 1. Paul Roßbach, KTM; 2. Marco Pfeifer, Husqvarna;

3. Kevin Albrecht, Husqvarna; 4. Yannik Mosch, Sherco; 5. Manuel

Günster, Beta; 6. Philipp Müller, Husqvarna.


Kolumne

Marcus Kehr

Schlussphase

Hallo Sportfreunde,

der zurückliegende Oktober war definitiv ein ereignisreicher

Monat für mich. Zum einen galt es jedes

Wochenende einen Endurolauf zu bestreiten, zum

anderen laufen die Vorbereitungen für die Sherco

Academy auf Hochtouren. Es gibt viel zu organisieren,

zudem stehe ich in ständigem Kontakt zu den

starken Partnern, die dieses Projekt tatkräftig unterstützen.

Es ist eine neue Herausforderung, auf die

ich mich riesig freue. Derzeit ist das Bewerbungsverfahren

in vollem Gange und ich bin fleißig am

Sichten der Unterlagen. In Sachen Racing ging es im

Oktober in die heiße Schlussphase der Deutschen

Enduromeisterschaft.

Tucheim war wie erwartet eine schöne Veranstaltung,

die für mich allerdings nicht so wirklich nach

Plan verlief. Los ging es mit dem obligatorischen

Prolog am Freitagabend, der bei Dunkelheit vor einer

super Zuschauerkulisse ausgetragen wurde.

Gefahren wurden drei Durchgänge, von denen ich

zweimal die Bestzeit einfahren und damit den Prolog

gewinnen konnte. Na ja, an diesem Abend war

ich noch recht zuversichtlich, was den bevorstehenden

Fahrtag betrifft, und hatte mich auf die Prüfungen

gefreut. Besonders der Endurotest war gut gemacht,

leider bin gleich in der ersten Prüfung des

Tages gestürzt. Und auch in Prüfung Nummer 2 hatte

ich einfach das Pech am Stiefel kleben und lag erneut

auf der Nase ... Und als ob das nicht schon genug

war, kam es nach der dritten Tagesprüfung

noch dicker – die Kupplung hatte sich verabschiedet

78

MCE

November '14

und war nicht zu reparieren. Somit war an ein Weiterfahren

nicht zu denken. Ärgerlich, aber so ist es

nun mal im Motorsport!

Mit diesem ernüchternden Ergebnis im Gepäck ging

es eine Woche später weiter nach Streitberg. Auch

darauf habe ich mich im Vorfeld richtig gefreut, da

Streitberg in den letzten Jahren schönes Endurogelände

zu bieten hatte. Jedoch haftete mir auch in der

fränkischen Schweiz das Pech an den Fersen. So viel

Unglück auf einmal hatte ich in meiner gesamten

Karriere noch nicht. Bereits nach wenigen Metern

passierte es, in der ersten Prüfung des Tages wurde

mir eine Wurzel zum Verhängnis, die ich so nicht auf

meinem „Zettel“ hatte. Beim Überfahren bin ich unkontrolliert

weggerutscht und mit dem Kopf gegen

einen Baum geprallt. Bis auf ein paar Kopfschmerzen

blieb ich zum Glück unverletzt, aber dieser kleine

Rutscher hatte verheerende Auswirkungen! Eigentlich

unmöglich, hatte sich mein Lenker durch

den Handschützer gebohrt und dabei den Kupplungshebel

verklemmt! Es dauerte eine gefühlte

Ewigkeit, bis ich den Kupplungshebel wieder frei

hatte. Der daraus entstandene Rückstand zur Spitze

war natürlich enorm. Auf Position 50 (!) liegend habe

ich das Rennen wieder aufgenommen, die Aufholjagd

hat zwar recht gut geklappt, doch mehr als

Platz 4 war an diesem Tag nicht drin. Nichtsdestotrotz

war Streitberg eine super Veranstaltung, die

Streckenführung hat Spaß gemacht, danke an dieser

Stelle noch mal an die Fans, die mich angefeuert

haben!

Zum Abschluss der DEM-Saison 2014 ging es dann

schließlich nach Zschopau. Hier kam eine echte Herausforderung

auf uns Piloten zu. Die Streckenführung

war anspruchsvoll und stand dem internationalen

Niveau in nichts nach. Beginnend mit dem

Prolog am Freitagabend, der in diesem Jahr sehr

flüssig und damit auch wesentlich schöner war als

die letzten Jahre. Ich bin hier bewusst ruhig gefahren,

um nichts zu riskieren, wie ich immer sage –

beim Prolog kann man mehr verlieren als gewinnen.

Am Samstag war dann alles genau nach meinem

Geschmack, herrliche Sonderprüfungen mit hundertprozentigem

Endurocharakter. Gerade der neue

Endurotest in Witzschdorf, der meiner Meinung

nach die beste Prüfung hier bei Rund um Zschopau

darstellte, die wir je hatten! Es war von allem etwas

dabei, das Bachbett, Steilauf- und Abfahrten, der

Wiesenabschnitt und die Crossstrecke vereint in einem

Test auf internationaler Ebene, von dem wir viel

mehr in Deutschland bräuchten. Der Rennverlauf

selbst verlief aus meiner Sicht super! Das Pech der

letzten beiden Läufe war vergessen und ich konnte

den gesamten Tag über schnelle Zeiten fahren. Für

Sherco und unser neues Projekt war das, denke ich,

eine tolle Sache und hat gezeigt, auf welchem Level

wir uns bewegen. Ich möchte mich auf diesem Wege

noch einmal bei allen treuen Fans für die Unterstützung

bedanken und hoffe, wir sehen uns im kommenden

Jahr wieder!

In diesem Sinne, bis zur nächsten Ausgabe – in alter

Frische, euer Marcus


Kolumne

Davide von Zitzewitz

Tucheim, Streitberg und Zschopau

Moin Leute,

nachdem die Motocrosssaison zu Ende war, habe

ich mich auf die verbleibenden drei Läufe in der

Deutschen Enduromeisterschaft konzentriert. Nach

dem zweiten Enduro-DM-Lauf in Dahlen war ich,

was die Titelchancen betrifft, nicht so optimistisch

eingestellt. Das änderte sich aber nach dem Lauf in

Waldkappel schlagartig! Nach dem Sieg dort hatte

ich die Möglichkeit, den Titel zu gewinnen! Um bestmöglich

für die abschließenden drei Läufe vorbereitet

zu sein, bin ich nur noch mit meiner Enduro ausgerückt,

um zu trainieren. Was einige von euch

vielleicht nicht wissen, ich bin sonst sehr viel auf

dem MX-Bike unterwegs und bisher mehr MX- als

Endurorennen gefahren. Aber umso mehr ich auf

der Enduro sitze, desto mehr gewöhne ich mich an

das Format der Deutschen Meisterschaft. Sonst war

ich es eher gewohnt, an jedem Wochenende ein MX-

Rennen zu bestreiten, im Oktober waren das nun alles

Enduroveranstaltungen! Für mich in dieser Form

auch Neuland, da die DM-Läufe eher in großem zeitlichen

Abstand stattfinden.

Ich habe versucht, meinen Fahrstil weiter zu verbessern

und zum einen ruhiger, aber trotzdem schneller

zu werden. Durch die direkt aufeinanderfolgenden

Rennen Tucheim, Streitberg und Zschopau hat

das ganz gut geklappt! Obwohl es speziell nach dem

Prolog in Tucheim nicht danach aussah. Eine Betonröhre,

die ich eigentlich überqueren wollte, ließ

mich über den Lenker absteigen! Passiert ist zum

Glück nichts, aber die Zeit war natürlich futsch. Mit

einem Rückstand von knapp 18 Sekunden zur Spitze

startete ich dann in den eigentlichen Fahrtag und

habe gedacht, der Drops ist eh gelutscht! Aber genau

das Gegenteil war der Fall. Ich bin losgefahren

und konnte gleich in der ersten Prüfung richtig Zeit

aufholen, Gleiches in der zweiten Tagesprüfung. Na

ja, und was soll ich sagen, von da an lief es fast wie

von selbst! Ich versuchte, ruhig und konzentriert

meine Linie zu fahren und das hat perfekt geklappt

;-). Mit acht Prüfungsbestzeiten in meiner Klasse

hatte ich aber keinesfalls gerechnet, umso mehr habe

ich mich im Ziel über den Tagessieg gefreut.

Gleiches wollte ich eine Woche später in Streitberg

auch umsetzen, jedoch gelang mir das nicht so

ganz. Nach dem ersten Durchgang lag ich auf dem

2. Platz, aber noch war ja nicht aller Tage Abend. Die

Crossprüfung in Streitberg hat mir echt gefallen, sodass

ich dort eine sehr gute Zeit herausfahren konnte,

die mich wieder zurück ins Rennen um den Tagessieg

brachte. Meine Taktik ging auf, ich hatte ein

gutes Gefühl für das Motorrad und hab es einfach

laufen lassen, wie man so schön sagt. Das Resultat

waren hervorragende Zeiten, die mir zwischenzeitlich

sogar die Führung im Championat einbrachten.

Leider hatte es letztendlich nicht für den Championatssieg

gereicht, aber der Tagessieg in der E2 war

ein tolles Ergebnis.

Na ja, dann war es auch schon soweit und das Finale

der Enduromeisterschaft „Rund um Zschopau“ hatte

uns alle fest im Griff. Es ist immer etwas Besonderes,

diesen Klassiker unter die Stollen zu nehmen,

auch wenn meine Fahrt diesmal vorzeitig gestoppt

wurde. Doch der Reihe nach! In Zschopau angekommen,

galt es zunächst, den Prolog im direkten Duell

gegen Marcus Kehr zu bestreiten. Mein Ziel war es,

keine Fehler zu machen und gleichzeitig nicht zu viel

zu riskieren. Das hat super funktioniert, ich bin locker

durchgefahren und konnte mich nun voll und

ganz auf den bevorstehenden Fahrtag konzentrieren.

Dieser hätte eigentlich nicht besser starten

können, auf dem „Skihang“, der ersten Prüfung des

Tages, konnte ich auf Anhieb die Bestzeit in der Klasse

fahren. Im weiteren Verlauf des Rennens lag ich

konstant auf der 2. Position, jedoch reichte das nicht

für den Meistertitel! Nach der ersten Runde war klar,

dass ich in den verbleibenden zwei Runden alles geben

musste, um zu gewinnen! Doch dazu kam es

nicht, denn nach einer erneuten Bestzeit im Crosstest

„Skihang“ musste ich mein Bike auf der Etappe

leider abstellen. Beim Versuch, eine Steilauffahrt zu

meistern, ist mir das Motorrad ausgegangen und

sprang nicht wieder an. Der Startknopf regierte

nicht mehr und auch der Kickstarter zeigte keine

Wirkung. Sofort habe ich nach der Elektrik geschaut,

alle Relais und Sicherungen kontrolliert,

aber keinen Fehler gefunden. Damit war das Rennen

für mich beendet. Erst die nachträgliche Suche ergab,

dass die Batterie defekt und damit die Ursache

für den Ausfall war. Wirklich schade, denn Zschopau

hat wirklich Spaß gemacht, doch im Motorsport gehören

eben auch technische Probleme dazu. Der Vizetitel

in der Klasse E2 ist dennoch kein schlechtes

Ergebnis und ich freue mich schon jetzt auf die kommende

Saison, in der die Karten neu gemischt werden!

Wir sehen uns, bleibt sauber!

Euer Davide

79

MCE

November '14


Kolumne

Eddi Hübner

Rennen, Rennen, Rennen

Hey Leute,

was für ein verrückter Monat ... Ein Rennen folgte

dem anderen und ich habe die knappe Zeit genutzt,

um euch ein paar Zeilen zu schreiben. Beginnen

möchte ich mit meinem Start beim Red Bull Sea to

Sky im türkischen Küstenort Kemer! Ein irre Rennen,

das zu den schwierigsten und zugleich schönsten

Hard-Endurorennen der Welt gehört! Das Event ging

über drei Tage und startete mit dem „Beach Race“,

das, wie der Name schon sagt, am Strand stattfand.

Mit einer 300er Zweitakt-KTM bewaffnet, lief das

„Beach Race“ trotz eines nicht ganz optimalen

Starts sehr gut. Gestartet wurde mittels „Le-Mans-

Start“, leider sprang mein Bike nicht sofort an, sodass

ich gleich einige Positionen verlor. Mir gelang

es jedoch, von Rang 25 auf Platz 8 vorzufahren! Ein

toller Auftakt und ein Megaspaß obendrein. Am

zweiten Fahrtag folgt das „Forest Race“, bei dem

nach der Platzierung des „Beach Race“ gestartet

wird. Ich konnte anfangs meinen 8. Platz ganz gut

halten, bin mit der Streckenführung sehr gut klargekommen,

jedoch musste ich in Sachen „Benzinmanagement“

Lehrgeld zahlen! Der Versuch, das Ziel

mit einer Tankfüllung zu erreichen, ging mehr oder

weniger in die Hose. Nach vorherigen Gesprächen,

bei denen mir einige gute Piloten sagten, man brauche

nicht zu tanken, bin ich auch davon ausgegangen,

dass man es nicht braucht ;-) Mein Fehler war

einfach, dass ich auf den schnellen Passagen zu viel

Benzin verbraucht habe. Somit blieb mir nichts anderes

übrig, als die 300er gute 20 Minuten in Richtung

Ziel zu schieben. Das warf mich in der Wertung

auf Platz 40 zurück und somit musste ich am entscheidenden

letzten Fahrtag, dem „Mountain

80

MCE

November '14

Race“, aus der vierten Startreihe ins Rennen gehen!

Jede Reihe startete im Abstand von zwei Minuten,

damit war der Abstand zur Spitze zu groß, um noch

ins Renngeschehen eingreifen zu können. An den

haarigen Abschnitten staute es sich zudem, was eine

Aufholjagd nicht gerade einfacher gestaltete.

Nichtsdestotrotz gelang es mir, das Ziel auf 2365

Meter Höhe nach 3:56:30 Stunden auf Platz 22 zu erreichen.

Für mich eine tolle Erfahrung und zudem eine

willkommene Abwechslung, die Lust auf mehr

Rennen dieser Sorte gemacht hat.

Nach diesem Trip ging es weiter in der Deutschen

Enduromeisterschaft. Gleich drei Rennen innerhalb

von drei Wochen hatte ich vor mir! Los ging es mit

Tucheim, dort angekommen, galt es erst einmal,

den Prolog zu absolvieren. Dieser wurde bei Dunkelheit

ausgetragen und hier habe ich mir dummerweise

ein Eigentor geschossen. Meine Helmlampe war

nicht richtig angebracht und blendete mich bei meiner

Fahrt, nicht optimal, aber ich konnte trotzdem

ein gutes Ergebnis erzielen und hatte damit gute Voraussetzungen

für den eigentlichen Renntag. Dieser

lief dann überaus perfekt! Gefallen hatte mir besonders

der Endurotest, der genau nach meinem Geschmack

war. Es gelang mir, alle Prüfungen in meiner

Klasse zu gewinnen und auch im Championat

einige Akzente zu setzen! Mit dem Tagessieg in der

E1 konnte ich meine Führung in der Gesamtwertung

weiter ausbauen, was mich im Titelkampf sehr motivierte!

Eine Woche später folgte die Fortsetzung im fränkischen

Streitberg. Leider gibt es dort kein richtiges

Fahrerlager, sodass alles weit auseinanderliegt, zu-

dem musste ich mein Wohnmobil mehrmals umparken,

weil es keinen richtigen Stellplatz gab. Das

geht von Veranstalterseite her besser, finde ich. Am

Fahrtag wurde in einer Prüfung noch eben schnell

das Ziel „umgebändert“ und es kam daraufhin zu

Diskussionen – alles in allem nicht ganz optimal organisiert!

Dafür gestaltete sich der Rennverlauf sehr

spannend! Ich hatte ein sehr schönes Duell mit

Christian Weiß, das echt Spaß gemacht hat. Am Tagesende

hatte er mit winzigen 0,13 Sekunden knapp

die Nase vorn, die Führung in der Gesamtwertung

konnte ich allerdings weiter ausbauen und lag somit

vor dem DEM-Finale „Rund um Zschopau“ mit

7 Punkten in Führung!

Damit war für mich von vornherein klar, dass ich in

Zschopau, angefangen beim Prolog über den eigentlichen

Fahrtag, nichts riskieren wollte. Es ging

einzig und allein darum, den Titel zu verteidigen

und „Rund um Zschopau“ ohne Ausfall zu überstehen.

Die Veranstaltung selbst war einem Finallauf

überaus würdig, darüber hinaus hat es megaviel

Spaß gemacht, vor diesem Wahnsinnspublikum zu

fahren und schlussendlich den langen Titelkampf zu

gewinnen! Ich konnte meine Leistung nach dem mäßigen

Saisonstart stetig steigern und abschließend

in Zschopau das anvisierte Titelziel erreichen. Ich

bin überaus zufrieden und sage einfach nur DANKE

an alle Sponsoren und Fans, die mir das ermöglicht

haben.

Bis zur nächsten Ausgabe, euer Eddi


Von vielen Piloten gefürchtet –

das Steinfeld

Edward Hübner zählt zu den wenigen

deutschen Startern, die bisher

einen WM-Lauf unter die Stollen

genommen haben

Ausblick

FIM-SuperEnduro-Weltmeisterschaft Riesa

In den letzten Jahren erfreuen sich Indoorevents

immer größerer Beliebtheit.

Keine Frage, der Grund ist

schnell gefunden: Spektakuläre

Rennaktion, Stars hautnah erleben

und alles in einer überschaubaren

Arena, so lautet das Erfolgsrezept!

Das gilt natürlich auch

für den Endurosport.

Mr. SuperEnduro schlechthin –

Taddy Blazusiak

sprochen sehenswerte Zweikämpfe.

Die SuperEnduro-WM

feierte

in

der Vergangenheit

international große

Erfolge. Stars wie

der mehrfache Weltmeister

Taddy Blazusiak (Polen) oder David

Knight (Großbritannien) füllten

ganze Hallen und lieferten sich ausge-

Im

Gegensatz

zum

„normalen“ Enduro

wird beim SuperEnduro

in Gruppen von

zwölf bis 15 Fahrern gefahren.

Los geht es mit einem spektakulären

Massenstart wie bei Motocrossveran-

staltungen. Um es den Akteuren jedoch

schwerer zu machen, ist die Strecke

gespickt mit allerhand

Hindernissen wie Steinfeldern,

Baumstämmen, Reifenhindernissen,

Wasserdurchfahrten

und Sprunghügeln.

In wenigen Wochen

ist es auch in der aktuellen

Saison wieder

soweit und die SuperEnduro-WM

startet mit

dem ersten Lauf in Polen. Für

deutsche Fans steht Anfang Januar ein

ganz besonderes Highlight auf dem

Programmzettel: Die WM gastiert erstmalig

am 3. Januar im sächsischen Riesa!

Damit steht bereits heute der erste

ZEITPLAN RIESA

ab 16:00 Uhr Einlass in die Arena

16:45 - 17:45 Uhr Autogrammstunde im Fahrerlager

18:00 - 18:20 Uhr Grand Opening

18:20 - 18:30 Uhr Superpole Top 8 Prestige

18:30 - 18:40 Uhr 1. Rennen FIM Junior

18:43 - 18:53 Uhr 1. Rennen FIM Prestige

18:57 - 19:07 Uhr Finale FIM Women

19:07 - 19:22 Uhr Siegerehrung FIM Women

19:26 - 19:36 Uhr 1. Rennen Nationals

19:40 - 19:50 Uhr 2. Rennen FIM Junior

bis 20:20 Uhr Pause

20:20 - 20:30 Uhr Show

20:30 - 20:40 Uhr 2. Rennen FIM Prestige

20:44 - 20:54 Uhr 2. Rennen Nationals

20:54 - 21:09 Uhr Siegerehrung Nationals

21:13 - 21:23 Uhr 3. Rennen FIM Junior

21:23 - 21:38 Uhr Siegerehrung FIM Junior

21:42 - 21:52 Uhr 3. Rennen FIM Prestige

21:52 - 22:12 Uhr Siegerehrung FIM Prestige

ab 22:30 Uhr After Race Party

Pflichttermin für jeden Motorsportfan

im Jahr 2015 fest! Zu sehen gibt es

neben den einheimischen Top-Piloten

auch die internationalen Spitzenathleten

der SuperEnduro-WM.

Um die WM-Titel wird in den Klassen

Prestige, Junior sowie in der Damen-

Wertung gefahren. Letztgenannte

Kategorie wird nur bei den SuperEnduro-Läufen

in Deutschland und

Finnland ausgetragen.

Ergänzt wird die SuperEnduro-WM in

Riesa durch eine nationale Klasse, in

der die einheimischen Enduristen

ihr Können unter Beweis stellen.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Future7

Media, Auerswald Eventmanufaktur

Mathias Bellino überwindet

ein klassisches Hindernis

beim SuperEnduro

TERMINKALENDER SUPERENDURO-WELTMEISTERSCHAFT 2014/2015

6. Dezember 2014 Danzig/Polen

3. Januar 2015 Riesa/Deutschland

1. Februar 2015 Helsinki/Finnland

21. Februar 2015 Guadalajara/Mexiko

28. Februar 2015 Belo Horizonte/Brasilien

22. März 2015 Montpellier/Frankreich

81

MCE

November '14


KLASSIK-ENDURO

Dillstädt

Einfach Spaß

Einhundertdreißig Fahrer kamen bei der 8. Erich

Riemensperger Classic im thüringischen Dillstädt

auf ihre Kosten – die abwechslungsreiche Strecke

war durch einige neue Passagen nochmals interessanter

geworden. Doch zuvor standen das „Weimarer

Land“, die Geländefahrt „Rund um den

Steinsberg“ im badischen Sinsheim und die

„Schwere Badische“ in Mauer auf dem Terminkalender.

Gleich zwei schöne Veranstaltungen an einem

Wochenende sind für viele Fahrer natürlich ärgerlich,

aber da gibt es für die Organisatoren auch

bestimmte Sachzwänge, die es zu berücksichtigen

gilt. Und so fielen im August die 11. Classic-Geländefahrt

„Rund um Wersdorf“ im Weimarer Land

und die 5. Classic-Geländefahrt „Rund um den

Steinsberg“ im Kraichgau auf das gleiche Wochenende.

Je 150 Fahrer gingen dann bei den beiden

Veranstaltungen an den Start, sodass es zumindest

keinen Frust wegen Absagen aufgrund limitierter

Teilnehmerzahlen gab.

Drei 50 Kilometer lange Runden galt es in Sinsheim

zu bewältigen, zwar ohne große Streckenschwierigkeiten,

allerdings allein von der Distanz

her recht anspruchsvoll. „Nicht ohne“ auch die

Sonderprüfung auf einem Stoppelacker mit Fahrzeiten

von über fünf Minuten pro Durchgang.

Glücklicherweise war das Wetter nicht so extrem

wie bei der letzten Auflage, die auf den heißesten

Tag des Jahres fiel. So hielt sich diesmal auch die

Zahl der Ausfälle mit 20 in überschaubarem

Rahmen.

Im Weimarer Land erwartete die Teilnehmer eine

30 Kilometer lange Runde, ebenfalls dreimal zu

befahren, gespickt mit einigen selektiven Abschnitten,

für die es aber optionale Umleitungen

gab. Dafür war es in diesem Jahr eine recht staubige

Angelegenheit.

Zum achten Mal wurde Anfang September die

„Schwere Badische“ in Mauer ausgetragen, die

damit nach Isny die älteste Klassik-Geländefahrt

in Deutschland ist. Nicht immer ist Mauer „von der

Sonne verwöhnt“, so der bekannte Werbespruch

für das badische Land – bei Regen macht die Veranstaltung

ihrem Namen alle Ehre, so auch diesmal.

Während die zahlreichen Wiesenwege zwar

rutschig, aber noch gut zu befahren waren, sorgte

die Sonderprüfung auf einem lehmigen Acker doch

für einige Sorgenfalten. Weil es während der Fahrt

nicht mehr regnete, gab es zumindest für die beiden

Wertungsdurchgänge einigermaßen reguläre

Bedingungen. Obwohl die Gesamtfahrzeit mit

sechs Stunden für die drei etwa 40 Kilometer langen

Runden angesetzt war, durfte besonders auf

der zweiten Etappe nicht gebummelt werden. Mit

über 20 Prozent war die Ausfallquote recht hoch.

„Einfach viel Spaß“, so die Devise der Erich Riemensperger

Classic, benannt nach dem früheren

Sportdirektor der Simson-Werke. Und die „ERC“,

mittlerweile bereits zum achten Mal ausgetragen,

fällt auch sonst etwas aus dem Rahmen. Während

bei den anderen Klassik-Geländefahrten ein Verein

mit vielen Helfern im Hintergrund steht, wird

die ERC von Fahrtleiter Stefan Reihl und einigen

Freunden in Privatinitiative organisiert. Da kann es

dann durchaus einmal vorkommen, dass auch die

Fahrer selbst mit anpacken, wenn irgendwo Not

am Mann ist.

Um 9:00 Uhr morgens gingen die Fahrer der „Classic

Trophy“, vorwiegend in zeitgenössischer Bekleidung,

auf die Strecke. Hier stand Spaß am Geländefahren

im Vordergrund, drei Runden konnten

gefahren werden, es gab weder eine gewertete

Sonderprüfung noch Strafpunkte für Zeitüberschreitung.

Im Anschluss daran starteten die Fahrer

in den diversen Baujahr- und Hubraumklassen.

War es anfangs noch kühl und neblig, so war der

Boden auf den vielen schönen Schotter- und Wiesenwegen

doch recht griffig. Dazu gab es viele

Auf- und Abfahrten, alles was das Geländefahrerherz

sich wünscht. Für die Strafpunkte sorgten

eine Beschleunigungs- und Bremsprüfung, zwei

endurogerechte Trialsektionen und zwei Sonderprüfungen,

die in der zweiten und dritten Runde

gewertet wurden. Erst nachdem der letzte Fahrer

im Ziel war, öffnete der Himmel seine Schleusen

und es goss wie aus Kübeln. Das Sahnehäubchen

auf einer tollen Veranstaltung war am Ende die

Siegerehrung, von Fahrtleiter Stefan Reihl wieder

professionell moderiert.

• Text u. Fotos: Leo Keller

84

MCE

November '14


Oranje boven –

Lubert Lenselink mit starkem

Holland-Team in Dillstädt

Classic Trophy – das rollende

Museum. Zeitgenössische

Bekleidung ausdrücklich

erwünscht

Kompetenter Streckensprecher

und Fahrer: „Didi“ Clauß vom

Classic Team Krumhermersdorf

Beta – anfangs noch als Zweitakter.

Mark Gillessen fährt

eine RC 125 von 1980

Schwedische Rarität –

eine Monark 125

im Sinsheimer Steinbruch

Ergebnisse

Dillstädt

Klassensieger:

Classic Trophy: Mark Reul (B), Hercules

75 ccm/1975: Chris van Homoet (NL), Kreidler

175 ccm/1975: Friedrich Hieronymus, Hercules

500 ccm/1975: Günther Lang, KTM

75 ccm/1980: Hans Patutschnik/Gori

175 ccm/1980: Arnulf Teuchert/Hercules

500 ccm/1980: Bernd Loistl, Maico

500+ ccm/1980: Arndt Bechthold, Yamaha

175 ccm/1990: Michael Lax, Kawasaki

500 ccm/1990: Klaus Trültzsch, Husqvarna

500+ ccm/1990: Horst Bauer, KTM

Senioren/1990: Bruno Bierschenk, Hercules

Fahrer 50+: Herbert Wieber, Husqvarna

Damen: Eva-Maria Fischer, Maico

Mannschaften: Enduro-Senioren 1 (Martin Eckardt,

KTM 50, Arnulf Teuchert, Bruno Bierschenk)

85

MCE

November '14


BIKE AND PARTS

Das Online-Mag:

www.mce-online.de

Dein Partner für MX und

Enduro in Ostwestfalen

Salzuflener Str. 185

32602 Vlotho

Tel. +49 (0) 5733 6340

www.orp-niewald.de

Umsatz-Plus durch kontinuierliche Werbung

86

MCE

November '14


Jetzt bei Deinem Händler!

www.sherco-motorrad.de

RM 2015

sofort lieferbar

87

MCE

November '14


BIKE AND PARTS

88

MCE

November '14


www.wp-germany.com

E-Mail: info@wp-germany.com | Telefon +49 (0)96 28/9 29 92 92 WP Germany GmbH

89

MCE

November '14


BIKE AND PARTS

Das Online-Mag:

www.mceonline.de

90

MCE

November '14


ABSCHIED Uhlig Fahr-tech

Uhlig sagt Adieu

Eine Ära geht zu Ende: 49 Jahre nach der

Geschäftseröffnung schloss Wolfgang Uhlig

die Pforten seines Motorrad-Fachgeschäftes

UHLIG fahr-tech in Neumünster.

Dieses war fast fünf Jahrzehnte lang immer

ganz eng mit dem Motorsport verbunden.

Am 2. Januar 1966 öffnete Wolfgang Uhlig zum ersten

Mal sein Geschäft. Auslöser dafür war der Motorsport.

Die von Rudolf Kiel übernommene Firma

handelte mit Nähmaschinen, Kinderwagen, aber

auch mit Fahrrädern, Rollern und den ersten Kleinfahrzeugen

(Messerschmidt).

Wolfgang G. Uhlig hatte seit frühester Jugend die

Beziehung zum Motorrad, genauer gesagt zum Motorsport.

Schon während der Schulzeit fuhr er mit

seinem Cousin regelmäßig zu den regionalen Grasund

Sandbahnrennen. Hier dürfte der Bazillus gefangen

worden sein. Nach der Schulzeit folgte eine

Ausbildung als Kfz-Mechaniker bei der Mercedes-

Vertretung in Neumünster, während der anschließenden

Bundeswehrzeit lernte er in der Instandsetzung

seinen späteren Kumpel Peter Harms kennen.

Auch Peter Harms war ein Anhänger des Motorsports

und nahm an Motocross- und Bahnrennen

teil. Aus diesem Gespann wurde dann zusammen

mit Ingolf Schimkowski der Name „Har Uh Schi“,

auch heute noch ein Begriff in Bahnsportkreisen

(siehe im Internet unter www.bahnsporttechnik.

de). Unter der Ägide von Ingolf Schimkowski wurden

Gang-Getriebe für den Motorsport entwickelt.

Es folgten Kupplungen, Weiterentwicklungen der

Produktionen und später Kettenräder, verwindungssteife

Rahmen aus extrem haltbaren Materialien.

An diesem, seinem Hobby hing das Herzblut

und als sein Vater dann sagte: „Du, ich hab’ einen

Laden für dich, Rudi Kiel will sich zur Ruhe setzen“,

griff er zu. Mit wenig Eigenkapital, aber viel Begeisterung

stieg er ins Geschäft ein.

Die Ausrichtung der Firma änderte sich bald. Es kamen

Motorräder hinzu. Im Sortiment waren Honda,

Yamaha, Zündapp, DKW, Kreidler, Vespa und – entstanden

durch das Motorsport-Engagement – verschiedene

Eigenproduktionen unter dem Namen

HARUHSCHI (siehe auch www.bahnsporttechnik.

de).

Unter der Marke Haruhschi starteten im Norden so

bekannte Bahnrennfahrer wie z.B. Jürgen Steffen,

Joachim und Wilhelm Kall, Egon Müller, Jiri Stancl

(CZ) oder Hans-Günter Wilde.

WERKSTATT ALS MITTELPUNKT

Mittelpunkt der Firma UHLIG fahr-tech wurde die

Werkstatt. Alles, was nichts mit zwei Rädern und

Motor zu tun hatte, wurde langsam ausverkauft.

Und von Anfang an fuhr Wolfgang Uhlig Sonntag für

Sonntag, zuerst mit einem alten VW-Bus von MAN

Rendsburg, dann mit dem rot-weißen Ford Transit,

zu den Rennstrecken. Anfangs nahm er noch selbst

an den Rennen teil, dann folgte er dem Drängen seiner

Mutter und hörte mit dem aktiven Fahren auf

und beschränkte sich auf Werkstattdienste. So ganz

nebenbei rief er den Verein TEAM 70 Neumünster

ins Leben. Der war beheimatet auf der Aschenbahn

des VfR Neumünsters. Fahrer des Vereins waren

wiederum Jürgen Steffen, Egon Müller, Joachim

Kall, Wilhelm Kall, später Hans-Günter Wilde, Hans-

Otto Pingel und Jiri Stancl. Später wurde auf einem

Areal in Brokstedt eine Speedwaybahn angelegt.

Nach der Insolvenz hieß der Verein MSC Brokstedt

und er liefert bis zum heutigen Tag exzellenten

Bahnsport ab und erfreut zusätzlich mehrmals im

Jahr Oldtimer-Fans und andere Anhänger mit dem

Lanz-Bulldog-Treffen und dem Oldtimer-Markt.

Die Rennen in Neumünster hatten gleich internationales

Format. So kam es, dass Fahrer von Weltruf

auf oder mit Haruhschi siegten. Aber auch das Ladengeschäft

verlangte mehr Aufmerksamkeit. Es

war die Zeit der deutschen Marken wie Zündapp,

Hercules, DKW, Kreidler und Maico. Von den Japanern

war Honda sehr erfolgreich am Markt. Rezessionen

durch die Änderung der Versicherungsklassen

wurden überwunden.

Ende der 1970er Jahre starb der oben erwähnte Rudolf

Kiel. Da der Kauf des Firmengebäudes geplant

war, wurde die Firma in eine GmbH umgewandelt.

Kiels Witwe entschloss sich dann aber kurzfristig,

die Immobilie an einen Investor zu verkaufen und

der dann einsetzende Gebäudeverfall beschleunigte

den Entschluss, den Betrieb zu verlagern. Seit Februar

1982 war die Uhlig GmbH in den Räumen der

Brachenfelder Straße 37 in Neumünster beheimatet.

Es gab immer wieder ein Auf und Ab, Strukturschwankungen

machten auch die Anpassung des

Sortiments an den Markt erforderlich. So kam zum

Beispiel durch die Helmpflicht für Mofafahrer das

Geschäft fast vollständig zum Erliegen. Es folgte die

Einführung der Mofaprüfung und der Klasse mit den

80-ccm-Leichtkrafträdern. Für 2000,- DM bekam

man seinerzeit eine Honda CB 50 oder die zu ihrer

Zeit sehr beliebten MTs und MBs. Auch mit den Motorradzahlen

ging es bergauf. Immer mehr entdeckten

den Spaß am Feeling auf zwei Rädern.

PARTNERSCHAFT MIT BvZ

Ein zusätzliches Interesse am Motocross erbrachte

Mitte der 1980er Jahre eine Partnerschaft mit dem

erfolgreichen Endurofahrer Bert von Zitzewitz (BvZ).

Für das Diplom zum Abschluss des Maschinenbaustudiums

entwickelten Uhlig und von Zitzewitz gemeinsam

Räder mit Scheibenbremsen. Zum Zeitpunkt

der Trommelbremsen war dies ein Novum.

Mit der Maico testete Bert von Zitzewitz Stabilität

und Haltbarkeit aktiv bei den WM-Läufen, was zur

Folge hatte, dass ein Jahr später die japanischen

Wettbewerbsmotorräder plötzlich auch Scheibenbremsen

hatten.

Trotzdem brachte diese Entwicklung einige ältere

Wettbewerbsmotorräder, die Uhlig auf Scheibenbremse

umrüstete. Es kamen die 1990er Jahre; der

PC hatte die gute alte Schreibmaschine ersetzt.

Wolfgang Uhligs Vater Hugo, der von Beginn überall,

wo es ging, mitarbeitete und half, verstarb. Mit

ihm fehlte eine wertvolle Hilfe im Laden und somit

wurde der aktive Renndienst eingestellt. Nicht vergessen

möchten wir in dieser Aufzählung Hasso:

Die „Bellmaschine“, wie Tuner Erich Baier sagte, hat

die Firma fast 16 Jahre vor Einbrechern bewahrt. Als

„Beifahrer“ im Vespa-Dreirad brachte er alle zum

Schmunzeln.

Spezielle Arbeiten oder Lösungen vor Ort – wie zum

Beispiel Fertigung von Alu-Kettenrädern für Sport-

Motorräder und Straßenmaschinen wurden ausgeweitet.

Dabei waren die größten Herausforderungen

immer die spannendsten und reizvollsten. Weil

die Sommermonate nie so viel Geld einbrachten,

dass man die langen Wintermonate über schließen

konnte, brachte das Wolfgang Uhlig auf die Suche

nach Alternativen. Die Anfrage eines Ingenieurbüros

bescherte dem Unternehmen Aufträge im Bereich

des Automobilbaues. Bei der Beschäftigung

mit der Materie hatte Uhlig auch hier bahnbrechende

Ideen, die später von der Industrie gnadenlos

übernommen wurden – Uhlig baute herkömmliche

Pkws um zu Cabriolets. Es wurde ein Karosseriebaumeister

eingestellt und durch die Uhlig-Werkstatt

gingen z.B. Mercedes-Limousinen, Porsche, Saab.

Das zum Teil unseriöse Geschäftswesen einiger Geschäftspartner

(Uhlig vermarktete die Wagen nicht

selbst) ließ die Firma diese Arbeit wieder einstellen.

Dagegen führte UHLIG fahr-tech schon immer einige

Maschinenbauarbeiten aus und so wurde dies ausgebaut.

FORTFÜHRUNG ALS INTERNET-SHOP

Im letzten Jahrhundert fertigte Uhlig Magnesium-

Zylinderrohlinge für Bahnmotoren, die unmittelbar

darauf von der FIM verboten wurden. Heute darf

Magnesium im Bahnsport wieder eingesetzt werden

und von Inhabern stehender Motoren (Oldiemotorräder)

können die 500-ccm-Magnesiumzylinder

nach wie vor erworben und eingesetzt werden.

Am 23. Juni wurde Wolfgang Uhlig 71 Jahre alt. Und

am 30. Juni 2014 wurden die Pforten in der Brachenfelder

Straße für immer geschlossen. Eine Woche

vorher, am 21. Juni, fand noch eine große Abschiedsparty

statt, zu der alle Kunden und Freunde

eingeladen waren.

Für das Ladengeschäft konnte kein Nachfolger gefunden

werden. Aber die treuen Haruhschi-Kunden

brauchen nicht verzweifeln. „Wir haben noch Ersatzteile

für alle Haruhschi-Produkte, die bis in alle

Ewigkeit reichen werden“, erklärt Monika Henning,

die Seele der Firma UHLIG fahr-tech, die sich bereits

seit 1976 als Teilhaberin des Unternehmens mit großer

Fachkompetenz fast um alles außerhalb der

Werkstatt kümmert. Der Teileverkauf wird über das

Internet weiterlaufen: Einmal über die Homepage

www.uhlig-fahrtech.de, über den Ebayshop haruhschi

classicparts und einen noch einzurichtenden

Uhlig-Ebayshop. So ganz stirbt UHLIG also nicht.

Und für die Werkstatt gibt es einige hoffnungsvolle

Interessenten, die vielleicht den Stab übernehmen.

• Thomas Schiffner/Monika Henning

www.uhlig-fahrtech.de

91

MCE

November '14


NOTIZEN/EVENTS/TERMINE

in Freiburg wird es uns gelingen, die

kurzfristige Verfügbarkeit aller Produkte

bei einem deutlich dichteren

Vertriebsnetz zu gewährleisten. Die

Stärken von Niemann + Frey in Logistik

und Distribution bleiben als Vertriebspartner

in der neuen Vertriebsstruktur

erhalten und das Lager in

Krefeld wird direkt aus der Schweiz

beliefert.“ Ronald Kabella, als Director

Powersport verantwortlich für

den weltweiten Vertrieb der MOTOR-

EX-Motorrad-Produkte, ergänzt: „Die

neue Vertriebsstrategie zeigt, welchen

Stellenwert MOTOREX dem

deutschen Markt beimisst. Wir werden

deshalb unsere Aktivitäten im

deutschen Motorsport weiter ausbauen

und auch im kommenden Jahr

wieder als Partner der Superbike IDM

auftreten.“

Die Kontaktdaten der Niederlassung:

SAV MOTOREX GmbH, Postfach 1206,

59702 Arnsberg, Tel. 02932 280326,

Fax 02932 280327, info-sav@motorex.com,

www.sav-motorex.de.

MOTOREX gibt Gas –

mit einer eigenen Niederlassung

in Deutschland

Die Gründung der SAV MOTOREX GMBH mit Sitz in Arnsberg geht mit einer neuen

Vertriebsstrategie des Schweizer Unternehmens auf dem deutschen Motorradmarkt

einher.

MOTOREX hat im Laufe der letzten Jahre seine Exporte durch neue Marketingund

Verkaufsstrategien kontinuierlich ausgebaut und vertreibt seine weltweit

bekannten High-Tech-Schmierstoffe und Pflegeprodukte heute in mehr als

75 wichtigen Märkten rund um den Globus. Auch in Deutschland ist die Marke

MOTOREX vor allem durch das umfassende Engagement im Motorrad-Rennsport

in aller Munde. Das unverkennbare grüne Logo taucht Wochenende für Wochenende

auf den deutschen Rennstrecken und TV-Bildschirmen auf und zeugt davon,

dass die hochwertigen MOTOREX-Öle nicht nur im Breitensport, sondern

auch von Spitzen-Teams in MotoGP, Superbike-WM, Motocross- und Enduro-

Meisterschaften sowie in der IDM geschätzt werden.

Um den Fokus im Vertrieb der MOTOREX-Produkte der hohen Markenbekanntheit

und Marktakzeptanz anzupassen, hat das Schweizer Familienunternehmen

zusammen mit der deutschen SAV GmbH die SAV MOTOREX GmbH mit den beiden

Geschäftsführern Ottmar Bange und Edi Fischer gegründet. Die Mitarbeiter

und Geschäftsaktivitäten der SAV GmbH wurden von der neuen SAV MOTOREX

GmbH übernommen. „Wir werden die neue Niederlassung parallel zum Vertriebsnetz

unseres langjährigen Importeurs Niemann + Frey in Krefeld nutzen,

um den deutschen Markt lückenlos abzudecken“, so Edi Fischer, Vorsitzender

der Geschäftsleitung der BUCHER-MOTOREX Gruppe. „Mit unserem Zentrallager

Ein Kultfahrzeug kommt zurück:

Die MADASS mit E

Vor rund zehn Jahren brachte die Nürnberger Bike-Schmiede SFM Bikes die

MadAss auf den Markt. Prompt wurde sie zum meistverkauften Schaltmokick in

Deutschland und war nach kurzer Zeit das „Kult-Moped“ schlechthin.

Dem Trend der Zeit folgend, gibt es jetzt die E-Version mit beachtlichen Motorund

Fahrleistungen. Der bürstenlose Drehstrommotor am Hinterrad mit 1500 W

liefert 200 Nm und schafft locker 45 km/h und Bergstrecken bis zu 45%! Der Lithium-Ionen-Akku

(48 Volt, 20 Ah, 960 Wh) ist in sechs bis sieben Stunden komplett

aufgeladen und reicht je nach Fahrweise und -Strecke bis zu 60 km. Auch

eine 25-km/h-Version ist zu haben. Zusammengefaltet reicht ein Platz von einem

halben Kubikmeter, passt also in jeden Kofferraum. Und damit der Sound

auch stimmt: Im Cockpit ist der mp3-Player gleich eingebaut. Unverbindliche

Preisempfehlung inkl. MwSt. 1999,- Euro. Kult!

TECHNISCHE DATEN

Motor: Bürstenloser SFM-Drehstrommotor am Hinterrad

Nennleistung: 1500 Watt

Maximales Drehmoment: 200 Nm, Bergsteigfähigkeit 45 %

Schaltung: automatisch geregelte Schaltung

Akku/Batterie: 48 V 20 Ah 960 Wh Lithium-Ionen

Ladezeit Akku: ca. 6 bis 7 Stunden Reichweite: von ca. 50 bis zu 60 km

Rahmen: Aluminium, 14“ Abmessungen gefaltet: 1045*1025*500 mm

Bremse vorne: hydraulische Scheibenbremse Bremse hinten: Trommelbremse

Gewicht: 48,0 kg

Höchstgeschwindigkeit: ca. 45 km/h Farbe: Weiß

92

MCE

November '14


Bald ist es wieder soweit!

Nikolaus Enduro im Hoope Park

Das traditionelle Niklaus Enduro im Hoope Park startet am 6.12.2014 um 14.15

Uhr. Wer möchte, hat in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr die Möglichkeit, schon

mal die „richtige Spur“ zu finden. Die Strecke ist für jeden Teilnehmer fahrbar

– egal ob Hobbyfahrer oder Profi. Anspruchsvollere Streckenabschnitte sind

umfahrbar. Für alle Fahrer ein prima Jahresabschlussrennen mit leckerem Essen

und viel Spaß. In der Mittagspause von 12:00 bis 14:00 Uhr sorgt das

Bistro für das leibliche Wohl. Um 14:15 Uhr heißt es dann „Auf die Plätze, fertig,

los!“ Gestartet wird in fünf Klassen. Auch für die 85er-Fahrer wird es eine extra

Klasse geben. Für Quads ist der Rundkurs nicht geeignet. Nach der Siegerehrung

gibt es abends leckeres Spanferkel vom Grill oder auch ein Ausweichmenü.

Die Startgebühr beträgt 45,00 Euro mit Essen oder 35,00 Euro ohne Essen.

Für Kids (Klasse 4 - 85 ccm) beträgt die Startgebühr 35,00 Euro mit Essen

oder 30,00 Euro ohne Essen.

Termin: 6. Dezember 2014 - Nikolaus Enduro Hoope Park

Samstag, 06.12.2014

2 Stunden

Nikolaus

ENDURO Start: 14.15 Uhr

Training ab 09.00 Uhr

möglich

Erwachsene: 45,00 EUR

Kids: 35,00 EUR

(inkl. Essen)

Spanferkelessen

abends

Infos und Nennung unter

www.hoopepark.de

auch für Crosser

vom Grill

TERMINE NOVEMBER

8.11. Motocross Südwestcup Meisterschaftsfeier Hennweiler

Lützelsohnhalle Hennweiler

MSC Hennweiler e.V. im ADAC, Timo Dönig,

Bundenbacherstraße 12, 55624 Bollenbach, Tel. 06544 991832

mobil 0171 8776614, E-Mail: t.doenig@freenet.de

www.mschennweiler.de, www.südwest-cup.de

22.11. DJMV-Motocross Hauptversammlung und Meisterschaftsfeier

Bretzfeld/Schwabbach

DJMV Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9,

72290 Loßburg, Tel. 07446 9556413, Fax 07446 9506854

info@djmv.de, www.djmv.de

28./29.11. 12. Int. ADAC Chemnitzer Supercross Messegelände

Offene Supercross Veranstaltung/250/450/50/65/85

MSC Lugau e.V. im ADAC, Ole Stark, Postfach 1123, 09382 Lugau

Tel. 03721 22321, Fax 03721 268110, E-Mail: info@msc-lugau.de

DAMCV-Ehrenmitglied

Leo Thebrath verstorben

Der DAMCV gibt bekannt, dass Leo Thebrath am

21. September im Alter von 85 Jahren verstorben

ist. Herr Thebrath wurde zum Ehrenmitglied ernannt,

nachdem er jahrelang in treuer Pflichterfüllung

als Vorstartfunktionär für den Sport tätig

war. Er war bei den Fahrern und bei seinen Funktionärskollegen

wegen seiner immer freundlichen,

väterlichen Art und seiner Ausgeglichenheit

sehr beliebt.

• Toni Luysberg

Leo Thebrath als Vorstartfunktionär

93

MCE

November '14


EVENTS

Sachsen Supercross Chemnitz

28. + 29. November 2014

Novum beim diesjährigen Chemnitzer Supercross

Die (Outdoor-)Motorsportsaison 2014 ist so gut wie beendet, doch all jenen, die

auch zwischendurch nicht auf ihr liebgewonnenes Hobby verzichten wollen, sei

für die kühleren Tage heiße SX-Action ans Herz gelegt. Konkret das nun schon

12. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz, das am 28. und 29. November in

der Chemnitz Arena steigt. „Steigt“ im wahrsten Sinne des Wortes, denn bei der

zweiten von vier Veranstaltungen zur Rennserie ADAC SX Cup 2014/2015 werden

die Protagonisten bei ihrer „Dauer-Flugshow“ wieder bis knapp unters schützende

Hallendach aufsteigen und die Fans erneut mit kurzweiligem und spannungsgeladenem

Supercrosssport unterhalten. Selbstverständlich wird der

Parcours-Designer Freddy Verherstraeten wieder eine neue Strecke präsentieren,

doch auf Wunsch des rührigen Organisationsteams wird diese in diesem

Jahr eine ganz besondere sein. So geht es erstmals in Chemnitz für die Fahrer

raus aus dem Infield in eine Art Tunneldurchfahrt hinter der Tribüne „R“ herum

respektive unter der dortigen Empore entlang. Dabei wird es interessant sein,

wen der bauliche Schlund der Chemnitz Arena bei den zu erwartenden Positionskämpfen

als jeweils Führenden wieder ausspuckt. Für erstklassige Unterhaltung

ist mit diesem Novum also gesorgt.

Los geht es allerdings mit einer faszinierenden Licht- und Laser-Show als Ouvertüre,

auf die die kurzen und knackigen Rennen der Kategorien SX1, SX2 und SX3

sowie an beiden Tagen eine Kids-Klasse folgen. Zu guter Letzt sorgen dann wieder

die Freestyler mit ihren atemberaubenden Sprüngen und akrobatischen

Tricks für erstaunte Gesichter und machen den Besuch des Supercross Chemnitz

endgültig zum unvergesslichen Erlebnis.

Im Vorjahr gewann der Franzose Gregory Aranda in der Top-Klasse SX1 an beiden

Abenden die finalen Rennen und wurde daraufhin als neuer „König von Chemnitz“

gekürt. Zudem legte er mit diesem Doppelsieg den Grundstein zu seinem

späteren Titelgewinn im ADAC SX Cup. In der Nachwuchsklasse SX2 gab es einen

vielumjubelten Heimsieg des Bad Schlemaers Dominique Thury. Hier werden

pro Abend stets zwei Wertungsläufe gefahren, von denen der Sachse zwei gewann

(an jedem Abend einen) und zweimal Zweiter wurde. Im Endergebnis bedeutete

das den Gesamtsieg bei den bis zu 21 Jahre jungen Supercrossern und

den Beinamen „Prinz von Chemnitz“ für ein Jahr. Altersbedingt ist der schnelle

Sachse nun in die SX1 aufgestiegen, was bei seinen Erfolgen in der jüngeren Vergangenheit

ohnehin die logische Folge gewesen wäre.

Da bekanntlich der, der zuerst kommt, auch zuerst mahlt und frühes Buchen die

besten Plätze sichert, sei an dieser Stelle auf den bereits laufenden Kartenvorverkauf

hingewiesen.

Tickets für das 12. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz am 28. und 29. November

2014 gibt es direkt bei der Messe Chemnitz (Messeplatz 1, 09116 Chemnitz),

dem Ticketservice der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH (Markt

1, 09111 Chemnitz), in allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen sowie über

die Ticket-Hotline 0371 38038380 (Ortstarif).

Weitere Informationen unter www.supercross-chemnitz.de.

Ablauf und Ticketpreise:

Freitag, 28.11.2014

Einlass: 18:00 Uhr Kategorie A: 54,00 € ermäßigt 37,00 €

Beginn: 20:00 Uhr Kategorie B: 43,00 € ermäßigt 31,00 €

Ende: ca. 24:00 Uhr Kategorie C: 30,00 € ermäßigt 32,00 €

Samstag, 29.11.2014

Einlass: 16:00 Uhr Kategorie A: 59,00 € ermäßigt 42,00 €

Beginn: 18:00 Uhr Kategorie B: 49,00 € ermäßigt 35,00 €

Ende: ca. 22:00 Uhr Kategorie C: 35,00 € ermäßigt 26,00 €

Termin: 12. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz

am 28. und 29. November 2014 in der Chemnitz Arena

94

MCE

November '14


Feinste Supercrossaktion in der Leipziger Messehalle 1

Kings of Xtreme 2015

Vom 23. bis 25. Januar 2015 verwandelt sich die

Leipziger Messehalle 1 wieder in ein wahres Paradies

für Offroadfans! Es ist das deutsche Indoorspektakel

schlechthin, kein anderes Event bietet so

viel Abwechslung in Sachen Motorradaktion wie

das berühmte „Kings of Xtreme“. Dabei wird in der

Messehalle 1 die größte Indoor-Supercrossstrecke

Europas, mit einer Streckenlänge von zirka 600 Metern,

errichtet. Mit eindrucksvollen Rennen in der

SX2-Klasse, bei denen die internationalen Stars der

Szene auf ihren 250er Bikes alles daransetzen zu

gewinnen, bis hin zur Königsklasse im Supercross,

den internationalen Profis der Klasse SX1 auf ihren

450er Bikes, ist abermals alles vertreten, was Rang

und Namen hat!

Feinste Supercrossaktion

in der Leipziger Messehalle 1

Hinzukommt im Jahr 2015 die Klasse SX 65 sowie

die Klasse SX 85, in denen die Kids zeigen, was sie

drauf haben. Doch das ist noch längst nicht alles!

Bei den „Kings of Xtreme“ gehen die besten Piloten

im prestigeträchtigen „SX1 vs. SX2-Rennen“ an den

Start und ermitteln so den absolut schnellsten Piloten

beider Klassen! Bei Zuschauern wie Fahrern äußerst

beliebt ist das „Shootout Race“. Hier kommt

es zu 90 Prozent auf einen guten Start an, denn gefahren

wird nur etwas mehr als eine Runde, wobei

die jeweils letzten Fahrer ausscheiden. Last but not

least das spannende „Ladys Race“, hier gehen, wie

der Name schon verrät, die Mädels ans Startgatter

und zeigen, dass sie ihr Bike fest im Griff haben. Das

Salz in der Suppe bilden die Freestyler, die einen

einzigartigen Mix aus Racing und Freestyle-Show

gewährleisten.

Einmalig – über Nacht wird die SX-Strecke

für die Endurocross-Piloten umgebaut

Genau wie in diesem Jahr wird es auch im Jahr 2015

den nächtlichen Wandel von der reinen Supercrosszur

Endurocrossstrecke geben. Innerhalb von nur

einer Nacht wird das Team die Strecke mit verschiedensten

Hindernissen bestücken, um den internationalen

Endurocracks eine wahrhaftig anspruchsvolle

Strecke zu präsentieren. Auch dies ist in

Deutschland in dieser Form einmalig und sucht seinesgleichen!

Trailer -> http://www.kingsofxtreme.de/showroom

Alleine die nackten Zahlen sprechen für sich:

• 4700 m² Infield

• ca. 600 Meter Streckenlänge

• über 4500 Tonnen Erde

• 2000 m² Ausstellerfläche

• mehr als 150 Fahrer

• 3 Tage Aktion

• Rennen in den verschiedensten Klassen

(SX1, SX2, SX65, SX85, Ladys, Endurocross)

TIPP: Für den Freitag bietet der Veranstalter eine besondere

Ticketvergünstigung namens „die Glorreichen

7“ an. Das bedeutet, ihr kauft 7 Tickets, müsst

aber nur 5 bezahlen!

Fahrerinfo: Endurocross-Fahrer, die am 25. Januar

teilnehmen möchten, können ihre Bewerbung mit

Foto, Rennprofil und Historie (wichtig: nur mit Lizenz)

an kingsofxtreme-endurocross@safitar.de

senden.

Alle Infos auch unter: www.kingsofxtreme.de oder

www.kaenguruh.de

• Text u. Fotos: Marco Burkert

Einmalig – über Nacht wird die SX-Strecke für die Endurocross-Piloten

umgebaut

95

MCE

November '14


STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Endstand nach 1 Veranstaltung

Kegums/LV - 27./28.9.)

Motocross of Nations:

1. Frankreich 17

Gautier Paulin, Steven Frossard,

Dylan Ferrandis

2. Belgien 27

Kevin Strijbos, Jeremy van Horebeek,

Julien Lieber

3. USA 33

Ryan Dungey, Eli Tomac, Jeremy Martin

4. Großbritannien 33

Dean Wilson, Tommy Searle,

Shaun Simpson

5. Deutschland 72

Max Nagl, Dennis Ullrich, Henry Jacobi

6. Italien 73

Davide Guarneri, David Philippaerts,

Antonio Cairoli

7. Schweiz 74

Arnaud Tonus, Valentin Guillod,

Jeremy Seewer

8. Russland 75

Alexander Tonkov, Vsevolod Brylyakov,

Evgeniy Mikhailov

9. Estland 77

Tanel Leok, Gert Krestinov, Harri Kullas

10. Niederlande 80

Glenn Coldenhoff, Marc de Reuver,

Ceriel Klein Kromhof

(Endstand nach 18 Veranstaltungen

inkl. Leon/MEX - 14.9.)

MXGP:

1. Antonio Cairoli, I, KTM 747

2. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 628

3. Kevin Strijbos, B, Suzuki 572

4. Clément Desalle, B, Suzuki 484

5. Steven Frossard, F, Kawasaki 419

6. Max Nagl, D, Honda 400

7. Shaun Simpson, GB, KTM 397

8. Gautier Paulin, F, Kawasaki 358

9. Davide Guarneri, I, TM 297

10. David Philippaerts, I, Yamaha 275

Ferner:

21. Dennis Ullrich, D, KTM 126

32. Pascal Rauchenecker, A, KTM 29

58. Marcus Schiffer, D, Suzuki 5

MX2:

1. Jordi Tixier, F, KTM 616

2. Jeffrey Herlings, NL, KTM 612

3. Romain Febvre, F, Husqvarna 570

4. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki 533

5. Tim Gajser, SLO, Honda 528

6. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki 455

7. Valentin Guillod, CH, KTM 449

8. Aleksandr Tonkov, RUS, Husqvarna 397

9. José Butron, E, KTM 359

10. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 352

Ferner:

45. Christopher Valente, CH, TM 3

53. Henry Jacobi, D, KTM 1

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Uddevalla/S - 5.7.)

FIM Veteran World Cup:

1. Martin Zerava, CZ, Suzuki 47

2. Darryll King, NZ, Yamaha 43

3. Mats Nilsson, S, Yamaha 42

4. Francisco Garcia Vico, E, Honda 38

5. Stefan Norström, S, Yamaha 31

6. Christoph Lackner, A, KTM 29

7. Brian Wheeler, GB, Kawasaki 28

8. Fredrik Werner, S, Honda 25

9. Phil Mercer, GB, KTM 21

10. Sébastien Midali, F, Honda 21

Ferner:

13. Sébastien Haenni, CH, Yamaha 13

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Loket/CZ - 27.7.)

WMX:

1. Chiara Fontanesi, I, Yamaha 255

2. Meghan Kat Rutledge, AUS, Kawasaki 250

3. Livia Lancelot, F, Kawasaki 232

4. Stephanie Laier, D, Suzuki 212

5. Nancy van der Ven, NL, Yamaha 182

6. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 172

7. Natalie Kane, IRL, KTM 151

8. Anne Borchers, D, Suzuki 145

9. Marianne Veenstra, NL, Husqvarna 127

10. Francesca Nocera, I, Suzuki 115

Ferner:

26. Alicia Reitze, D, Yamaha 9

29. Laura Soller, D, KTM 8

33. Kim Irmgartz, D, Suzuki 3

35. Sandra Bölkow, D, Kawasaki 3

40. Victoria Müller, D, KTM 2

41. Janina Lehmann, D, KTM 1

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Lierneux-Bastogne/B - 10.8.)

Junioren - 65 ccm:

1. Jett Lawrence, AUS, KTM 47

2. Jo Shimoda, J, KTM 43

3. Jeremy Ryan, USA, KTM 40

4. Jett Reynolds, USA, Kawasaki 40

5. Carter Biese, USA, KTM 26

6. Gerard Congost, E, KTM 25

7. David Braceras Martinez, E, KTM 24

8. Paul Bloy, D, KTM 22

9. Kristians Freimanis, LV, KTM 22

10. Nikita Kucherov, RUS/L, KTM 20

Ferner:

17. Ben Hess, D, Husqvarna 12

18. Luca Diserens, CH, KTM 8

20. Marniq Appelt, D, KTM 7

85 ccm:

1. Kim Savaste, FIN, KTM 42

2. Caleb Grothues, AUS, KTM 40

3. Mikkel Haarup, DK, KTM 33

4. Paolo Lugana, I, KTM 31

5. Jago Geerts, B, KTM 27

6. Calvin Fontvielle, F, KTM 26

7. Conner Mullennix, USA, KTM 25

8. Taylor Hammal, GB, KTM 25

9. Gianluca Facchetti, I, Suzuki 23

10. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 22

Ferner:

14. Jeremy Sydow, D, KTM 16

20. Jascha Berg, D, Husaberg 6

125 ccm:

1. Brian Hsu, D, Suzuki 50

2. Gilberto Locurcio, VZ, Yamaha 42

3. Alvin Östlund, S, Yamaha 42

4. David Herbreteau, F, Yamaha 34

5. Ivan Baranov, RUS, KTM 30

6. Tomass Sileika, LV, KTM 30

7. Josiah Natzke, NZ, KTM 25

8. Riccardo Righi, I, Husqvarna 20

9. Anthony Bourdon, F, KTM 16

10. Miro Sihvonen, FIN, KTM 16

Nationenwertung:

1. USA 21

2. Deutschland 23

3. Frankreich 29

4. Schweden 33

5. Australien 35

6. Italien 37

7. Lettland 47

8. Dänemark 50

9. Niederlande 54

10. Großbritannien 58

11. Schweiz 67

(Endstand nach 10 Veranstaltungen

inkl. Rudersberg/D - 21.9.)

Seitenwagen:

1. Adriaenssen/van den Bogaart, B/NL 420

2. Bax/Stupelis, NL/LV 402

3. Brown/Chamberlain, GB 317

4. Hendrickx/Mucenieks, B/LV 315

5. Giraud/Musset, F 301

6. Stenborg/Cermak, S 206

7. van Daele/Smeuninx, B 190

8. Rozehnal/Rozehnal, CZ 181

9. Willemsen/Bax, NL 179

10. Millard/Millard, GB 165

Ferner:

16. Bürgler/Betschart, CH 99

24. Walter/Vonbun, D/A 38

30. Battaglia/Furrer/CH 24

31. Suter/Schelbert, CH 22

38. Faustmann/Benning, D 12

39. Morch/Godau, D 10

42. Blank/Daiss, D 8

43. Weiss/Schneider, A 7

44. Senz/Nicke, D 6

47. Inderbitzin/Brechbühl, CH 5

56. Garhammer/Klooz, D 1

EM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Senkvice/SK - 28./29.6.)

EMX 65 Nordwest:

1. Rasmus Pedersen, DK, KTM 250

2. Noel Nilsson, S, KTM 212

3. Ben Hess, D, Husqvarna 202

4. Nikita Kucherov, RUS, KTM 200

5. Max Thunecke, D, KTM 150

6. Max Palsson, S, KTM 149

7. Ryan de Beer, NL, KTM 139

8. Kay Karssemakers, NL, Husqvarna 138

9. Constantin Piller, D, KTM 125

10. Paul Bloy, D, KTM 123

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Senkvice/SK - 28./29.6.)

EMX 85 Nordwest:

1. Jorge Prado Garcia, E, KTM 226

2. Jago Geerts, B, KTM 211

3. Taylor Hammal, GB, KTM 167

4. Kim Savaste, FIN, KTM 165

5. Gianluca Facchetti, I, Suzuki 143

6. Roan van de Moosdijk, NL, KTM 134

7. Rick Elzinga, NL, KTM 133

8. Petr Polak, CZ, KTM 122

9. Mikkel Haarup, DK, KTM 121

10. Mikkel Larsen, DK, KTM 120

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Kovel/UKR - 15.6.)

EMX 65 Nordost:

1. Artsiom Sazanovec, B-RUS, KTM 188

2. Vladislav Schukin, UKR, KTM 130

3. Maksim Kraev, RUS, KTM 107

4. Kristers Krists Suna, LV, KTM 103

5. Jorgen-Matthias Talviku, EST, KTM 98

6. Matvey Vopilov, RUS, KTM 94

7. Kristians Freimanis, LV, KTM 94

8. Nikita Petrov, RUS, KTM 85

9. Vyacheslav Yanovskiy, KAZ, KTM 82

10. Kiryl Kadorkin, B-RUS, KTM 82

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Kovel/UKR - 15.6.)

EMX 85 Nordost:

1. Vitali Makhnou, B-RUS, KTM 185

2. Timur Petrashin, RUS, KTM 134

3. Rainers Zuks, LV, Husqvarna 128

4. Dmytro Chernov, UKR, Suzuki 121

5. Svyatoslav Pronenko, RUS, KTM 117

6. Daniil Balandin, RUS, KTM 111

7. Ralf Edgars Ozolins, LV, KTM 102

8. Andreas Hiimagi, EST, Husqvarna 100

9. Kiryl Kapko, B-RUS, KTM 84

10. Aleh Siarhyenka, B-RUS, KTM 81

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Globare/SRB - 29.6.)

EMX 65 Südost:

1. Dominik Piskor, KRO, KTM 171

2. Antonis Sagmalis, GR, KTM 164

3. Nicolai Timus, MOL, KTM 147

4. Adam Kovacs, H, KTM 144

5. Igor Cucharciuc, MOL, KTM 141

6. Kristian Ivanov, BG, KTM 128

7. Dimitar Grozdanov, BG, KTM 103

8. Milic Zimonic, SRB, KTM 94

9. Jakob Kristof, H, KTM 87

10. Mario Popovici, RO, KTM 68

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Globare/SRB - 29.6.)

EMX 85 Südost:

1. Nikola Hranic, KRO, KTM 163

2. Alex Dimitrov, BG, KTM 151

3. Hakan Halmi, BG, KTM 149

4. Momchil Ivanov, BG, KTM 142

5. Rumen Mirchev, BG, Yamaha 93

6. Viktor Kasabov, BG, KTM 86

7. Nikolay Malinov, BG, Kawasaki 74

8. Georgios Kariotis, GR, Yamaha 69

9. Aggelos Vogiatzis, GR, KTM 68

10. Miodrag Stanojevic, SRB, Suzuki 67

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 22.6.)

EMX 65 Südwest:

1. Eric Tomas, E, KTM 138

2. Gerard Congost, E, KTM 131

3. Luca Diserens, CH, KTM 92

4. Edgar Canet, E, KTM 83

5. Florian Miot, F, KTM 83

6. Jorge Ramos Casasola, E, KTM 75

7. Matteo Luigi Russi, I, KTM 68

8. Antonio Giordano, I, KTM 63

9. Alberto Ladini, I, KTM 53

10. Pietro Razzini, I, KTM 51

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 22.6.)

EMX 85 Südwest:

1. Maxime Charlier, F, Husqvarna 114

2. Jan Pancar, SLO, Yamaha 114

3. Andrea Zanotti, RSM ,TM 101

4. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 96

5. Tom Vialle, F, Yamaha 85

6. Alex Santin, E, Husqvarna 78

7. Scotty Verhaeghe, F, Kawasaki 70

8. Manuel Dolce, I, KTM 64

9. Jeremy Hauquier, F, Yamaha 61

10. Alessandro Manucci, I, TM 59

(Endstand nach 1 Veranstaltung

inkl. Hyvinkää/FIN - 13.7.)

EMX65:

1. Nikita Kucherov, RUS, KTM 47

2. Noel Nilsson, S, KTM 40

3. Maxim Kraev, RUS, KTM 40

4. Rasmus Pedersen, DK, KTM 33

5. Kristians Freimanis, LV, KTM 32

6. Max Palsson, S, KTM 31

7. David Braceras Martinez, E, KTM 26

8. Kay Karssemakers, NL, Husqvarna 23

9. Adam Kovacs, H, KTM 21

10. Magnus Smith, DK, KTM 20

(Endstand nach 1 Veranstaltung

inkl. Hyvinkää/FIN - 13.7.)

EMX85:

1. Jago Geerts, B, KTM 50

2. Roan van de Moosdijk, NL, KTM 44

3. Kim Savaste, FIN, KTM 40

4. Mikkel Haarup, DK, KTM 36

5. Gianluca Facchetti, I, Suzuki 30

6. Raivo Dankers, NL, KTM 30

7. Taylor Hammal, GB, KTM 27

8. Tom Vialle, F, Yamaha 22

9. Rick Elzinga, NL, KTM 22

10. Rasmus Hakansson, S, KTM 21

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3.8.)

EMX 125:

1. Brian Hsu, D, Suzuki 268

2. Alvin Ostlund, S, Yamaha 252

3. Davy Pootjes, NL, KTM 216

4. David Herbreteau F, Yamaha 181

5. Tomass Sileika, LV, KTM 177

6. Joakin Furbetta, I, KTM 168

7. Dan Houzet, F, KTM 123

8. Max Engelen, NL, KTM 115

9. Michael Ivanov, BG, KTM 102

10. Cyril Genot, B, Yamaha 97

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3.8.)

EMX 250:

1. Steven Clarke, GB, KTM 237

2. Brian Bogers, NL, KTM 237

3. Adam Sterry, GB, KTM 214

4. Brent van Doninck, B, KTM 208

5. Ben Watson, GB, KTM 197

6. Thomas Kjer Olsen, DK, Honda 169

7. Sullivan Jaulin, F, Kawasaki 161

8. Calvin Vlaanderen, NL, KTM 161

9. Michele Cervellin, I, Honda 150

10. Ceriel Klein Kromhof, NL, KTM 131

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3.8.)

EMX 300:

1. Samuele Bernardini, I, TM 325

2. Marco Maddii, I, KTM 281

3. Lewis Gregory, GB, Yamaha 276

4. Kenny Vandueren, B, KTM 176

5. Stéphane Watel, F, KTM 173

6. Michele Cencioni, I, KTM 158

7. Txomin Arana, E, Yamaha 143

8. Bence Szvoboda, H, KTM 106

9. Jean Loup Lepan, F, Yamaha 101

10. Toms Macuks, LV, KTM 94

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Orehova Vas/SLO - 6.7.)

EMX Open:

1. Semen Rogozin, RUS, Honda 281

2. Petr Bartos, CZ, KTM 243

3. Evgeni Tyletski, B-RUS, KTM 235

4. Andriy Burenko, UKR, Suzuki 223

5. Petr Michalec, CZ, Honda 198

6. Jernej Irt, SLO, KTM 130

7. Volodymyr Tarasov, UKR, KTM 93

8. Marko Leljak, KRO, KTM 78

9. Danijel Bozic, KRO, KTM 73

10. Theo Urbas, SLO, Kawasaki 69

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3.8.)

Honda EMX 150 4T:

1. Albie Wilkie, GB, Honda 222

2. Jere Haavisto, FIN, Honda 220

3. Albin Larsen, S, Honda 158

4. Matias Murto, FIN, Honda 135

5. Tatu Junnola, FIN, Honda 135

6. Quentin Delbrassinne, B, Honda 122

7. Damian Bergevoet, NL, Honda 120

8. Brian van der Klij, NL, Honda 113

9. Rick Elzinga, NL, Honda 89

10. Max Erlandsson, S, Honda 88

DM

Endstand (nach 8 Veranstaltungen

inkl. Teutschenthal - 21.9.)

ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, KTM 339

2. Marcus Schiffer, Suzuki 241

3. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 211

4. Pascal Rauchenecker, A, KTM 210

5. Sébastien Pourcel, F, KTM 206

6. Boris Maillard, F, Kawasaki 172

7. Martin Michek, CZ, KTM 152

8. Christian Brockel, KTM 146

9. Gregory Aranda, F, Kawasaki 145

10. Max Nagl, Honda 133

MX Youngster Cup:

1. Thomas Kjer Olsen, DK, Yamaha 285

2. Calvin Vlaanderen, NL, KTM 279

3. Henry Jacobi, D, KTM 273

4. Arminas Jasikonis, LT, KTM 228

5. Tomasz Wysocki, PL, KTM 187

6. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 177

7. Jorge Zaragoza, E, Kawasaki 122

8. Vaclav Kovar, CZ, KTM 122

9. Stephan Büttner, Yamaha 113

10. Kade Tinker-Walker, I, Suzuki 108

(Endstand nach 6 Veranstaltungen):

MX Junior Cup:

1. Mikkel Haarup, DK, KTM 251

2. Jeremy Sydow, KTM 192

3. Martin Winter, KTM 185

4. Nico Koch, KTM 154

5. Gianluca Facchetti, I, Suzuki 152

6. Bastian Boegh Damm, DK, KTM 147

7. Maurice Chanton, CH, KTM 135

8. Simon Jost, SK, Kawasaki 131

9. Kim Savaste, FIN, KTM 125

10. Jascha Berg, Husqvarna 101

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 5.10.)

Open:

1. Christian Brockel, KTM 256

2. Boris Maillard, F, Kawasaki 239

3. Marcus Schiffer, Suzuki 224

4. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 217

5. Angus Heidecke, KTM 208

6. Daniel Siegl, Kawasaki 174

7. Jan Uhlig, Kawasaki 170

8. Dominique Thury, Kawasaki 165

9. Timur Muratov, RUS, KTM 134

10. Hannes Volber, Suzuki 123

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Ueckermünde - 17.8.)

MX2:

1. Daniel Siegl, Kawasaki 304

2. Angus Heidecke, KTM 299

3. Dominique Thury, Kawasaki 270

4. Ron Noffz, KTM 231

5. Jan Uhlig, KTM 226

6. Davide von Zitzewitz, KTM 160

7. Mika Kordbarlag, KTM 143

8. Tom Koch, Suzuki 125

9. Stephan Büttner, Yamaha 124

10. Niels Gehrke, Suzuki 118

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Vellahn - 6.7.)

Seitenwagen:

1. Bürgler/Betschart, CH 336

2. Walter/Vonbun, D/A 280

3. Morch/Godau 213

4. Richter/Nicke 170

5. Battaglia/Furrer, CH 152

96

MCE

November '14


6. Faustmann/Benning 149

7. van Werven/Beunk, NL 128

8. Uhlig/Oettel, D 121

9. Weiss/Schneider, A 118

10. Garhammer/Klooz 117

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 3.8.)

Quad:

1. Joe Maessen, NL, Suzuki 336

2. Ingo Ten Vregelaar, NL, Yamaha 295

3. Julian Haas, Yamaha 251

4. Manfred Zienecker, KTM 204

5. Stefan Schreiber, KTM 186

6. Peter Steegmans, Yamaha 182

7. Alexander Norskov, DK, Yamaha 169

8. Sina Willmann, Yamaha 166

9. Zdenek Polacek, CZ, KTM 138

10. Pascal Cappuccio, D, Yamaha 120

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Lugau - 28.9.)

dmsj - Jugend „Kids“ 65 ccm:

1. Marnique Appelt, KTM 125,0

2. Paul Bloy, KTM 124,5

3. Max Thunecke, KTM 122,5

4. Constantin Piller, KTM 114,5

5. Cato Nickel, KTM 72,0

6. Maikel Ziller, KTM 69,5

7. Simon Längenfelder, KTM 64,5

8. Peter König, KTM 63,5

9. Winston Heberer, KTM 63,0

10. Tom Schrölder, KTM 63

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Lugau - 28.9.)

dmsj - Jugend „Kids“ 85 ccm:

1. Jascha Berg, Husqvarna 134,0

2. Jeremy Sydow, KTM 127,0

3. Nico Koch, KTM 117,0

4. Martin Winter, KTM 96,0

5. Pit Rickert, KTM 89,5

6. Marnique Kranz, KTM 85,0

7. Luca Pepe Menger, KTM 68,5

8. Kurt-Lennart Spranger, KTM 52,0

9. Ben Kobbelt, KTM 40,5

10. Paul Haberland, Suzuki 37,5

POKAL

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Ansbach-Leutershausen - 7./8.6.)

Open:

1. Manuel Engel, Honda 89,0

2. Michel Kaschny, Honda 59,0

3. Carsten Stark, Kawasaki 54,0

4. Richard Leißner, Honda 53,0

5. Maximilian Koubik, Yamaha 51,5

6. Toni Wolff, Kawasaki 44,0

7. Jan Osswald, Honda 42,0

8. Kevin Lindner, Honda 40,0

9. Maximilian van Heuß-Blößt, Suzuki 35,0

10. Oliver Wolfgang, Kawasaki 33,5

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 5.10.)

MX2:

1. Danny Neubauer, Kawasaki 120,0

2. Hannes Herbst, Suzuki 114,0

3. Moritz Schittenhelm, KTM 113,5

4. Marco König, KTM 91,0

5. Tom Lange, Suzuki 90,0

6. Jonas Wolf, Suzuki 59,0

7. Kevin Winkle, KTM 54,0

8. André Ender, Kawasaki 50,5

9. Marek Krejci, CZ, KTM 48,5

10. Kevin Zdon, Kawasaki 34,0

GERMAN CROSS COUNTRY

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Bühlertann - 3./4.10.)

XC Pro:

1. Kornel Nemeth, KTM 150

2. Michael Herrmann, Suzuki 136

3. Jens Pester, Sherco 120

4. Daniel Köder, Kawasaki 112

5. Christian Weiß, Husqvarna 105

6. Kevin Zdon, Kawasaki 102

7. Marco Straubel, GasGas 22

8. Jonas Karlsson, S, KTM 20

9. Tomi Peltola, FIN, GasGas 20

10. Rasmus McCartney, S 20

XC Expert:

1. Tim Apolle, Husqvarna 157

2. Manolito Welink, Husqvarna 134

3. Markus Röhrig, Husqvarna 124

4. Patrick Strelow, Kawasaki 110

5. Walther Schneider, Honda 110

6. Michael Röhrl, Sherco 100

7. Patrick Irmscher, KTM 80

8. Philipp Storz, Beta 78

9. Jan Schäfer, KTM 77

10. Tudor Lott, KTM 67

XC Quad Pro:

1. Maximilian Freund, CanAm 175

2. Richart Schmidt, KTM 134

3. Sandy Schulze, Kawasaki 125

4. Denni Maas, Suzuki 108

5. Eddie Hernandez, Suzuki 107

6. Kevin Ristenbieter, KTM 95

7. Patrick Seitz, Yamaha 87

8. Kurt Neuner, Kawasaki 85

9. Yvonne Röhrl, KTM 80

10. Kent Nelsen, Honda 69

ENDURO

WM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Brioude/F - 13./14.9.)

E1:

1. Christophe Nambotin, F, KTM 271

2. Eero Remes, FIN, TM 201

3. Cristobal Guerrero, E, KTM 181

4. Jérémy Tarroux, F, Sherco 176

5. Anthony Boissiere, F, Sherco 160

6. Jaume Betriu, E, Husqvarna 136

7. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 107

8. Rudi Moroni, I, KTM 106

9. Maurizio Micheluz, I, Suzuki 74

10. Kevin Rohmer, F, Yamaha 53

Ferner:

15. Edward Hübner, D, KTM 26

E2:

1. Pierre-Alexandre Renet, F, Husqvarna 258

2. Alex Salvini, I, Honda 202

3. Johnny Aubert, F, Beta 177

4. Lorenzo Santolino, E, Sherco 163

5. Oriol Mena, E, Beta 122

6. Antoine Meo, F, KTM 114

7. Romain Dumontier, F, Yamaha 104

8. Mirko Gritti, I, KTM 89

9. Jonathan Barragan, E, Husqvarna 86

10. Jamie Lewis, GB, Husqvarna 75

E3:

1. Matthew Phillips, AUS, KTM 229

2. Ivan Cervantes, E, KTM 220

3. Matti Seistola, FIN, Sherco 155

4. Mathias Bellino, F, Husqvarna 148

5. Aigar Leok, EST, TM 138

6. Luis Correia, P, Beta 135

7. Jérémy Joly, F, KTM 125

8. Fabien Planet, F, Sherco 108

9. Antoine Basset, F, GasGas 107

10. Simone Albergoni, I, KTM 96

Ferner:

29. Marco Neubert, D, Yamaha 2

EJ:

1. Daniel McCanney, GB, Beta 260

2. Giacomo Redondi, I, Beta 234

3. Loic Larrieu, F, Husqvarna 222

4. Nicolo Mori, I, KTM 109

5. Diogo Ventura, P, GasGas 99

6. Jamie McCanney, GB, Husqvarna 96

7. Oliver Nelson, S, KTM 93

8. Lars Lofgren, S, KTM 86

9. Alessandro Battig, I, Honda 83

10. Eloi Salsench, E, KTM 82

Youth Cup 125 ccm:

1. Davide Soreca, I, Yamaha 207

2. Albin Elowson, S, Husqvarna 203

3. Benjamin Herrera, RCH, TM 169

4. Jesper Borjesson, S, Husqvarna 155

5. Matteo Bresolin, I, KTM 145

6. Jérémy Miroir, F, Yamaha 129

7. Michele Marchelli, I, KTM 116

8. Nicholas Trainini, I, KTM 89

9. Josep Garcia, E, Husqvarna 76

10. Nicolas Pellegrinelli, I, KTM 72

Endstand (nach 4 Veranstaltungen

inkl. Brioude/F - 13./14.9.)

Women:

1. Laia Sanz, E, GasGas 157

2. Jane Daniels, GB, Husqvarna 139

3. Jessica Gardiner, AUS, Sherco 114

4. Samantha Tichet, F, KTM 75

5. Jemma Wilson, AUS, Yamaha 67

6. Marita Nyqvist, FIN, Yamaha 59

7. Géraldine Fournel, F, Sherco 53

8. Juliette Berrez, F, Yamaha 48

9. Emelie Karlsson, S, Yamaha 41

10. Amanda Elvin, S, Husqvarna 38

DM

(Endstand nach 9 Veranstaltungen

inkl. Zschopau - 18.10.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 678

2. Andreas Beier, Husqvarna 598

3. Edward Hübner, KTM 595

4. Marcus Kehr, Sherco 574

5. Derrick Görner, Husqvarna 541

6. Davide von Zitzewitz, KTM 523

7. Jan Schäfer, KTM 486

8. Marco Neubert, Yamaha 484

9. Björn Feldt, KTM 474

10. Christian Weiß, Husaqvarna 425

E1:

1. Edward Hübner, Yamaha 213

2. Derrick Görner, Husqvarna 201

3. Jörg Haustein, KTM 168

4. Christian Weiß, Husqvarna 147

5. Michael Röhrl, Sherco 136

6. Tim Apolle, Husqvarna 126

7. Maik Schubert, KTM 126

8. Martin Kradorf, KTM 70

9. Michel Lang, Yamaha 60

10. Sven Marker, GasGas 50

E2:

1. Andreas Beier, Husqvarna 213

2. Davide von Zitzewitz, KTM 186

3. Nick Emmrich, Husqvarna 162

4. Bruno Wächtler, KTM 145

5. Mike Hartmann, Husqvarna 140

6. Nico Rambow, KTM 115

7. Markus Ludwig, GasGas 111

8. André Engelmann, Husaberg 94

9. Andreas Hassenpflug, Husqvarna 90

10. Sebastian Stube 79

E3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 219

2. Marcus Kehr, Sherco 178

3. Jan Schäfer, KTM 164

4. Marco Neubert, Yamaha 163

5. Björn Feldt, KTM 161

6. Tilman Krause, Beta 142

7. Kenny Lötzsch, KTM 125

8. Leonhard Blaack, Beta 103

9. Gerrit Helbig, KTM 100

10. Pascal Springmann, Beta 95

(Stand nach 8 von 9 Veranstaltungen

inkl. Streitberg - 12.10.)

Pokal - Championat:

1. Marc Neumann, TM 677

2. Martin Felix, KTM 656

3. Yanik Spachmüller, KTM 653

4. Gino Ochmann, KTM 593

5. Georg Streichsbier, KTM 583

6. Kevin Abele, Husaberg 518

7. Claas Wischhof, KTM 489

8. Sebastian Pauly, KTM 469

9. Max Handke, Husqvarna 455

10. Philipp Liermann 443

E1 B:

1. Georg Streichsbier, KTM 179

2. Gino Ochmann, KTM 167

3. Claas Wischhof, KTM 154

4. Robin Graube, GasGas 138

5. Marco Bunn, KTM 129

E2 B:

1. Marc Neumann, TM 194

2. Felix Martin, KTM 182

3. Kevin Abele, Husaberg 132

4. Jan Kruckenberg, KTM 120

5. Frederik Rößler, KTM 104

E3 B:

1. Sebastian Pauly, KTM 161

2. Philipp Liermann, KTM 151

3. Max Handke, Husqvarna 151

4. Ralf Löding, GasGas 123

5. Tobias Hauptlorenz 116

Junioren-Pokal:

1. Paul Roßbach, KTM 199

2. Philipp Müller, Husqvarna 178

3. Marco Pfeifer, Husqvarna 167

4. Yannik Mosch, Sherco 157

5. Manuel Günster, Beta 144

Jugend-Cup:

1. Yanik Spachmüller, KTM 197

2. Kay Petrick, KTM 144

3. Luca Schäfer, Husaberg 144

4. Kai Bräutigam, KTM 131

5. Luis Herrlings 101

Damen-Cup:

1. Heike Petrick, Husaberg 175

2. Jacqueline Weinreich, KTM 88

3. Chantal Schöpke, KTM 47

Senioren-Cup:

1. Mario Grimm, Sherco 200

2. Frank Reiher, Sherco 154

3. Johannes Steinel, KTM 146

4. Uwe Weber, KTM 135

5. Olaf Szukat, Sherco 122

Super-Senioren-Cup:

1. Andreas Mosert, KTM 191

2. Jürgen Althaus, KTM 181

3. Jürgen Mosch, Sherco 160

4. Peter Landschoof, Yamaha 135

5. Werner Mayer, Sherco 102

SUPERMOTO

WM

(Endstand nach 1 Veranstaltung

Cremona/I - 11./12.10.)

Supermoto of Nations:

1. Frankreich 15

Thomas Chareyre, Adrien Chareyre,

Sylvain Bidart

2. Italien 25

Ivan Lazzarini, Christian Ravaglia,

Edgardo Borella

3. Deutschland 32

Marc-Reiner Schmidt, Markus Class,

Bernd Hiemer

4. Finnland 33

Mauno Hermunen, Toni Klem,

Asseri Kingelin

5. Tschechien 45

Pavel Kejmar, Tomas Travnicek,

Milan Sitniansky

6. Österreich 58

Rudolf Bauer, Manuel Hagleitner,

Lukas Hollbacher

7. Schweiz 62

Philippe Dupasquier, Daniel Müller,

Stephan Zuger

8. Niederlande 76

Devon Vermeulen, Marcel van Drunen,

Jaimie van Sikkelerus

9. Großbritannien 84

Matthew Winstanley, Lewis Cornish,

Chris Hodgson

10. Deutschland Junioren 91

Philipp Prestel, Kevin Würterle,

Raphael Bayer

Ferner:

11. Schweiz Junioren 99

Marcel Baumgartner, Mike Zurcher,

Randy Gotzl

14. Österreich Junioren 107

Robert Gattinger, Andreas Buschberger,

Manuel Stehrer

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Jesolo/I - 14.9.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 309

2. Mauno Hermunen, FIN, TM 304

3. Ivan Lazzarini, I, Honda 273

4. Adrien Chareyre, F, Aprilia 262

5. Pavel Kejmar, CZ, Husqvarna 203

6. Christian Ravaglia, I, Honda 196

7. Angel Karanyotov, BG, TM 191

8. Petr Vorlicek, CZ, Honda 114

9. Tomas Travnicek, CZ, Yamaha 109

10. Andrea Occhini, I, Suzuki 101

Ferner:

13. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 53

15. Bernd Hiemer, D, KTM 33

16. Marc-Reiner Schmidt, D, KTM 31

EM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Jesolo/I - 14.9.)

ES2:

1. Asseri Kingelin, FIN, Aprilia 277

2. Fabrizio Bartolini, I, Honda 275

3. Toni Klem, FIN, KTM 274

4. Milan Sitniansky, CZ, TM 225

5. Yuri Guardala, I, Honda 219

6. Zdenek Jaros, CZ, KTM 139

7. Devon Vermeulen, NL, TM 138

8. Lorenzo Lapini, I, Honda 136

9. Kevin Fagre, S, TM 130

10. Giovanni Bussei, I, TM 106

Ferner:

11. Andreas Buschberger, A, KTM 100

15. Manuel Stehrer, A, KTM 55

16. Philipp Prestel, D, KTM 53

19. Yves Lindegger, CH, Yamaha 45

27. Marcel Baumgartner, CH, KTM 21

31. Lucien Reynaud, CH, Yamaha 17

40. Eddie Fahrni, CH, KTM 10

41. Mathias Baumgartner, CH, KTM 10

43. Patrick Tellenbach, CH, TM 4

DM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Stendal - 13./14.9.)

S1:

1. Bernd Hiemer, KTM 272

2. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 270

3. André Plogmann, Suzuki 205

4. Manuel Hagleitner, A, KTM 200

5. Steffen Schmid, KTM 173

6. Michael Herrmann, Suzuki 139

7. Marc-Reiner Schmidt, KTM 132

8. Markus Volz, KTM 113

9. Jaimie van Sikkelerus, KTM 86

10. René Maas, KTM 72

S2:

1. Markus Class, Husqvarna 289

2. Rudolf Bauer, A, KTM 256

3. Kevin Würterle, KTM 214

4. Jan-Dominik Deitenbach, Suzuki 213

5. Robert Gattinger, A, KTM 211

6. Dirk Spaniol, Suzuki 182

7. Danni Fuhrbach, TM 163

8. Toni Krettek, Suzuki 156

9. Steffen Albrecht, Kawasaki 149

10. Toni Trusch, Husaberg 126

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 9.8.)

S3 Trophy:

1. Bernhard Hitzenberger, Yamaha 237,5

2. Laura Höllbacher, Husqvarna 186,0

3. Kim Adlhart, KTM 171,0

4. Kevin Wüst, Kawasaki 165,0

5. Kai Riemer, Honda 144,5

6. Maximilian Kofler, KTM 108,0

7. Jannik Hintz, KTM 88,0

C1 Pokal:

1. Raphael Bayer, Kawasaki 223,0

2. Steve Freidinger, Husaberg 207,5

3. Peter Banholzer, Yamaha 194,5

4. Max Banholzer, Yamaha 161,0

5. Stephan Schreiner, Honda 129,0

6. Fabian Schnaars, Suzuki 123,0

7. Wolfgang Weiß, Suzuki 114,5

8. Frank Lehmann, Kawasaki 112,5

9. Denis Chadrysiak, KTM 101,0

10. Rocco Tenzler, Husqvarna 94,0

C2 Pokal:

1. Dirk Thomas, Honda 212

2. Daniel Dechent, Husqvarna 194

3. Kai Vogt, Honda 181

4. Friedolin Dechent, Husqvarna 159

5. Christian Deile, Husaberg 155

6. Florian Zilz, Suzuki 128

7. Marcel Kutsche, Husqvarna 124

8. Tim Crhak, Kawasaki 120

9. Simon Lange, Aprilia 111

10. Marius Bartusch, KTM 111

97

MCE

November '14


MOTOCROSS ENDURO 12/2014

TEST Enduro-Racebike

Davide von Zitzewitz

TEST Enduro-Racebike

Derrick Görner

TEST KTM Adventure R - Teil 1

TEST Sherco X-Ride 290

MOTOCROSS ENDURO 12/2014 - DEZEMBER - ERSCHEINT AM 27.11. AN EUREM KIOSK

TIPPS + TRICKS Moosegummi wechseln

MOTOCROSS DAMCV/IMBA • Hessencup • Südwestcup • Sachsen-MX

CROSS-COUNTRY XCC-Finale Zirndorf

ENDURO Finale Extreme-EM „Getzen Rodeo“ • Klassik-Enduro

KOLUMNEN Marcus Kehr • Davide von Zitzewitz • Eddi Hübner

IMPRESSUM

Ziegler Verlags GmbH

Motocross Enduro

Birkenweiherstr. 14

D-63505 Langenselbold

Telefon: 06184 9233-30

Telefax: 06184 9233-55

E-Mail: info@ziegler-verlag.de

Homepage: www.ziegler-verlag.de

Herausgeber:

Ziegler Verlags GmbH

USt-IdNr. DE170981131

Gerichtsstand Hanau

Geschäftsführer: Stefan Ziegler

98

MCE

November '14

Gesamtanzeigenleitung: Dieter Ziegler

Anzeigenverkaufsleitung: Ralf Ziegler

Akquisition: Nadine Pfeiffer, Uwe Laurisch

Anzeigenpreisliste Nr. 44/14

Bei Anzeigenaufträgen aus dem Ausland

Vorkasse

Redaktionsleiterin:

Brigitte Geyer-Bernhardt

Redaktionsassistentin: Gaby Gasche

Layout: Uwe Laurisch

Aboservice: Nicole Bauer

Tel. 06184 923330

abo@ziegler-verlag.de

Test, Technik, Reportagen und Fotos:

Marko Barthel, Marco Burkert,

Uwe Laurisch, Alexander Stephan,

flurschaden-art, Thomas Schiffner,

Leo Keller, Thomas Trienitz

Organisation, Teststützpunkt/Redaktion:

Denise und Uwe Laurisch

An der Strut 17, 91456 Diespeck

Tel. 09161 6204144

E-Mail: denise.mce.online@gmail.com

Druck und Verarbeitung:

Brühlsche Universitätsdruckerei

GmbH & Co KG, Gießen

Vertrieb:

IPS Pressevertrieb GmbH, Meckenheim.

Nachdruck nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages unter voller Quellenangabe.

Unverlangte Manuskripte werden

nur zurückgesandt, wenn Rückporto beigefügt

wurde.

Magazin € 4,90 inkl. MwSt.

Abonnement jährlich € 49,-

Auslandsabonnement

jährlich € 63,- inkl. Porto

Kündigung nur unter Einhaltung der

Kündigungsfrist von 3 Monaten vor Ablauf

des Bezugsjahres per Einschreiben

Zahlungen erbeten an:

Ziegler Verlags GmbH, Postbank Frankfurt,

IBAN: DE06500100600333950606

BIC-Code: PBNKDEFF

oder Hypovereinsbank Alzenau

IBAN: DE77795200700367408367

BIC-Code: HYVEDEMM407

Der Verlag übernimmt keine Haftung für

unverlangt eingeschickte Manuskripte u.

Fotos. Leserbriefe können aus redaktionellen

Gründen gekürzt werden. Die Zeitschrift

und alle Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Veröffentlichungen,

auch auszugsweise, nur mit der Genehmigung

der Redaktion. Namentlich gekennzeichnete

Beiträge geben nicht unbedingt

die Meinung der Redaktion wieder.


www.husqvarna-motorcycles.com

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

Photos: H. Mitterbauer, Picasa www.kiska.com

HUSQVARNA TE 300

entwickelt Für

die HÄrtesten

Herausforderungen

Die Legende von Husqvarna Motorcycles wurde von tüchtigen, mutigen Männern begründet,

die Offroad Motorradrennen an den Punkt brachten, den wir heute kennen. Mit bis jetzt über

82 Weltmeistertiteln ist Husqvarna Motorcycles stolz auf seinen rennerprobten Stammbaum.

Die 2015er Enduromodelle wurden für höchste Performance entwickelt. Von dieser Agilität

sowie der Kombination aus Leichtbaufahrwerk mit leistungsstärkstem Antrieb der jeweiligen

Hubraumklasse konnten die frühen Pioniere des Offroad-Motorradsports nur träumen.

Stand 06/14

HUSQVARNA HÄNDLER: 01917 Kamenz, Zweiradtechnik Huke, Tel. 03578/301676 | 02763 Eckartsberg, Zweirad-Donath, Tel. 03583/570915 | 03249 Sonnewalde, Endurosport Sonnewalde GbR,

Tel. 035323/686015 | 04654 Frohburg, Neubert Racing Shop, Tel. 034348/55910 | 06333 Hettstedt, Moto Cross Enduro Shop Böttcher, Tel. 03476/810087 | 06647 Billroda, Zweiradsport Hornik,

Tel. 036377/4921 | 06889 Lutherstadt Wittenberg, Teuber Motorsport, Tel. 03491/661229 | 07819 Dreitzsch, Zweirad Pfeil, Tel. 036481/23093 | 09127 Chemnitz, Motorrad Köthe KG,

Tel. 0371/267163 | 14929 Treuenbrietzen, Arco Neumann, Tel. 033748/70251 | 17192 Waren, MX-Treff Zweiradsport, Tel. 03991/182025 | 17291 Prenzlau, ZweiraCenter Kunkel GbR,

Tel. 03984/802680 | 19230 Pritzier, MX-Store 96, Tel. 038856/37650 | 27356 Rotenburg, enduroX Richter, Tel. 04261/6826 | 29320 Hermannsburg, Kiedrowski Racing, Tel. 05052/912798

| 30938 Burgwedel, Dirt Bike Service, Tel. 05084/92300 | 33739 Bielefeld-Jöllenbeck, Bergos Racing, Tel. 05206/70373 | 37284 Bischhausen, Zweirad Wills, Tel. 05658/9238855

| 39108 Magdeburg, Moto Fink, Tel. 0391/7327525 | 46286 Dorsten, Richard Fritsche Zweiradtechnik, Tel. 02369/7419530 | 47546 Kalkar, Twenty Suspension, Tel. 02824/976763

| 49143 Osnabrück, Fahrzeug-Center Schriewer GmbH, Tel. 05402/64280 | 51069 Köln, Moto Rumpf GmbH, Tel. 0221/605686 | 53894 Mechernich, Rasch Racing KG, Tel. 02256/958975

| 57644 Hattert, Motoshop-Vohl, Tel. 02662/4827 | 64347 Griesheim, Fahrzeugbau Nothnagel GmbH, Tel. 06155/83820 | 66839 Schmelz, Bodo Schmidt GmbH & Co. KG, Tel. 06887/901090

| 73560 Böbingen, MH Motorräder GmbH, Tel. 07173/92321 | 74252 Massenbachhausen, Enduro Koch, Tel. 07138/813393 | 74372 Sersheim, MSR-Einspurfahrzeuge GbR, Tel. 07042/840080

| 78052 VS-Mahrbach, MXR-Bikes GbR, Tel. 07721/908200 | 82435 Bad Bayersoien, Mo-Sport Ammertal, Tel. 08867/9139653 | 83301 Traunreut, Moto-Sport Handels AG, Tel. 08669/8660

| 85055 Ingolstadt, Motorradzentrum Ingolstadt, Tel. 0841/99350800 | 85748 Garching b. München, KawaMotor Motorradvertriebs GmbH, Tel. 089/302080 | 86316 Friedberg-West,

Motorräder Schreiz, Tel. 0821/3499752 | 86720 Nördlingen, Motorrad Dürr, Tel. 09081/8050181 | 87616 Marktoberdorf, Motorrad Waldmann, Tel. 08342/899704 | 88074 Meckenbeuren,

Bike Store Danckert, Tel. 07542/1290 | 90559 Burgthann, BSN-Racing GbR, Tel. 09183/9029494 | 94469 Deggendorf, RiMoTec, Tel. 0991/299594 | 95666 Mitterteich, TG Motorsport,

Tel. 09633/2793 | 96237 Ebersdorf b. Coburg, Buchholz Endurosport, Tel. 09562/403372 | 97516 Oberschwarzach, Motorrad Welink, Tel. 09382/3191071 | 98530 Marisfeld,

Thomas Bieberbach, Tel. 036846/5001 | 98547 Viernau, Motozentrum Haselgrund, Tel. 036847/50687


FREERIDE E-XC

EXTRAVAGANT

FÜR INDIVIDUALISTEN!

Das Must-have der nächsten Generation. Vollendetes Design und perfekte Technik kombiniert mit der Qualität

und langjährigen Offroad Erfahrung von KTM garantieren puren elektrischen Fahrspaß. Mit der straßenzugelassenen

KTM FREERIDE E-XC ist das Überraschungsmoment auf deiner Seite. Kein Öl, kein Benzin,

keine Abgase und kein Lärm. Perfekt geeignet für Individualisten, die bereit sind, neue Wege zu

beschreiten und dabei einen ganz besonderen Begleiter suchen!

KTM macht alle Motorradfahrer darauf aufmerksam, die vorgeschriebene Schutzbekleidung zu tragen, das elektrisch betriebene Fahrzeug nur nach erfolgter Hochvolt-Sicherheitseinweisung durch

einen autorisierten KTM Vertragshändler in Betrieb zu nehmen und verantwortungsbewusst sowie im Einklang mit den relevanten und anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung zu

fahren. Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

Fotos: R.Schedl, H. Mitterbauer

WWW.KTM.COM/FREERIDE-E

DER KLICK ZUM DIGITALEN FOLDER

Weitere Magazine dieses Users