Linie 413

zmk.uni.hamburg.de

Linie 413

Neuer Jungfernstieg

Bundesstraße

Universität Hamburg

Information

Tropengewächshaus der Universität

Alter Botanischer Garten, 20146 Hamburg

www.bghamburg.de

Foto: UHHMG

Linie 413

Tropennacht in Hamburg

Aktion, Event

19,00 - 0.00 Uhr, zur vollen Stunde

Treffpunkt: Hauptgebäude der Universität

Botanischer Garten Planten un Blomen

Wir führen Sie hin! Das Tropengewächshaus, gleich hinter dem CCH in der Parkanlage

Planten un Blomen gelegen, erreichen Sie vom Hauptgebäude der Universität aus

in wenigen Minuten durch den Fußgängertunnel des Bahnhofs Dammtor

Infotainment, Soundinstallationen und Drinks

Im Gewächshaus des Botanischen Gartens erwarten Sie die Schätze der Tropen und

Subtropen! Von 19 Uhr bis Mitternacht - immer zur vollen Stunde - beginnt an der Bar

mit exotischen Cocktails eine Botanische Entdeckungsreise für Nachtschwärmer und

(ent)führt Sie für eine knappe Stunde in tropische Regenwälder, Wüsten, subtropische

Urlaubsgebiete und die Welt der Dinosaurier.

Mitarbeiter des Schaugewächshauses

Universität

Hamburg

UKE

Bundesstraße

Information

Zentrum für Marine

und Atmosphärische Wissenschaften

Meteorologisches Institut / Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung

/ Institut für Geophysik / Institut für Hydrobiologie

und Fischereiwissenschaft / Institut für Meereskunde / Dt. Klimarechenzentrum

/ Institut für Biogeochemie und Meereschemie /

Max-Plank-Institut für Meteorologie

Bundesstr. 53, 20146 Hamburg

www.zmaw.de / www.dkrz.de

Wasserbar

Wasserausschank

Foyer EG

18.00 - 0.00 Uhr, durchgehend

Hamburger Leitungswasser - präsentiert und ausgeschenkt von den Hamburger

Wasserwerken

HWW

www.nachtdeswissens.de

39


Bundesstraße

Universität

Hamburg

UKE

Snacks und Getränke (arabisches Buffet)

ALDEBARAN

Catering

Foyer EG

18.00 - 00.00 Uhr, durchgehend

Linie 413

1. Der Nordatlantik im Wasserglas

2. Wie schmeckt das Meer?

Demonstration

Seminarraum 133

18.00 - 0.00 Uhr, durchgehend

Zwei interaktive Experimente zur Meereskunde

1. Unser mildes Klima hat mit dem Golfstrom zu tun. Aber welche physikalischen

Prozesse stecken dahinter? Wie funktioniert der Wärmetransport? Wie kann sich eine

Klimaänderung darauf auswirken? Wir verfolgen den Golfstrom auf seinem Weg über

den Atlantik in Wassergläsern und zum selbst ausprobieren.

2. Süßwasser ist süß, Meerwasser ist salzig. Aber wie viel Gramm Salz sind in einem

Liter Atlantikwasser? Und wie viel in einem Liter Ostseewasser? Bei uns kann man

raten und kosten wie salzig das Wasser verschiedener Ozeane ist. Die Salzkonzentrationen

der Ozeane hängen eng mit der globalen Ozeanzirkulation zusammen.

Johanna Baehr, Felix Landerer, Dirk Notz, Max-Planck-Institut für Meteorologie

Plankton wie es lebt und schwebt

Klimaforschung

Info-Kiosk

Eingangsbereich

18.00 - 00.00 Uhr, durchgehend

Interaktives Programm mit Filmausschnitten, Texten und einem Klimamodell

Der Info-Kiosk bietet die Möglichkeit, interaktiv durch die Klimaforschung zu surfen.

Neben den Grundlagen des Klimasystems kann der Besucher etwas über Klimamodelle

und ihre Anwendung anhand von Beispielen und einem selbstzubedienenden

Modell lernen.

Dr. Annette Kirk, Max-Planck-Institut für Meteorologie / Michael Böttinger, Deutsches

Klimarechenzentrum

Satellitendaten für Wettervorhersage

Vorführung am Computer

und Klimaforschung Treppenhaus 1 OG

Video-Vorführung von Satellitenfilmen mit Erläuterungen

18.00 - 00.00 Uhr,

durchgehend

Satellitendaten bilden heute eine wesentliche Grundlage für Wettervorhersage und

Klimaforschung. Neben der detaillierten quantitativen Nutzung entstehen aus diesen

Daten eindrucksvolle Bilder und Filmsequenzen, die die beobachteten Phänomene und

Prozesse besonders klar werden lassen. In dieser Vorführung sollen einige Beispiele

für Satellitenfilme aus unseren Arbeitsgebieten vorgestellt und erläutert werden.

Dr. Christian Klepp, Meteorologisches Institut

Messungen im Meer -

wie geht das eigentlich?

Geräte-Demonstration

Foyer UG

Geräte-Demonstration

Foyer EG

18.00 - 00.00 Uhr,

durchgehend

Blick in den Mikrokosmos des Meerwassers

Mit einem Videoplanktonrecorder, von dem es weltweit nur drei Exemplare gibt,

können in situ hochaufgelöste Aufnahmen der räumlichen Verteilungen der kleinen

Planktonorganismen bei gleichzeitiger Messung der physikalischen Bedingungen im

Wasser gemacht werden. Die Besonderheit des Gerätes besteht darin, dass die Bilder

während des Geräteeinsatzes an Bord zusammen mit den hydrographischen Daten

graphisch dargestellt werden und so eine sofortige gezielte Netzprobennahme in

interessanten Regionen ermöglichen.

Prof. Dr. Axel Temming, Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft

18.00 - 00.00 Uhr,

durchgehend

Vorführung ozeanographischer Messgeräte

Auf Forschungsschiffen werden von Ozeanographen Temperatur-, Salzgehalt- und

Strömungsmessungen durchgeführt. Die dafür erforderlichen Geräte und der Vorgang

der Messung und anschließenden Datenaufnahme werden vorgeführt und erklärt.

Die Geräte sind während des gesamten Zeitraums aufgebaut. Zu jedem ausgestellten

Gerät gibt es eine PowerPoint-Präsentation. An Geräten, die der Besucher bedienen

kann, steht Ihnen für weitere Erklärungen ein Mitarbeiter des Instituts zur Verfügung.

Dagmar Hainbucher, Udo Hübner, Institut für Meereskunde

Fortsetzung ->

40


Universität

Hamburg

UKE

Bundesstraße

Geophysikalische Forschung auf dem Meer,

Ausstellung

an Land und mit Hilfe von Computermodellen Foyer, Geomatikum

Seismometer und andere Geräte der Geophysik

18.00 - 00.00 Uhr,

durchgehend

Marin-geophysikalische Messgeräte (z.B. Ozeanbodenseismometer, Luftpulser, Streamer,

Magnetometer). Computeranimationen und interaktive Computerpräsentationen

(u.a. Erdbeben in Norddeutschland, Vulkanforschung, Modellrechnungen zu

grossräumigen Prozessen in der Erde, Videos von Laborexperimenten, Erdölexploration).

Demonstration zur Aufzeichnung seismischer Daten mit einer kompletten

seismischen Apparatur.

Prof. Dr. Dirk Gajewski, Institut für Geophysik

Eintauchen in das Klimasystem Demonstration

18.00 - 00.00 Uhr, durchgehend

Seminarraum 101

3-dimensionale Visualisierung und Virtual Reality in der Klimaforschung

Wir zeigen eine 3D-Visualisierung zeitabhängiger Daten eines Aerosolmodelles, die

mit einer VirtualReality-Anlage gruppenweise vorgeführt werden. Die Anlage basiert

auf einer mobilen Stereo-Projektion und ist mit einem Tracking-System ausgerüstet.

Die Zuschauer erfahren das volle Erlebnis des Eintauchens in die virtuelle Modelldatenwelt.

Position und Blickrichtung der VirtualReality-Brille steuern die dargestellte

Perspektive.

Michael Böttinger, Deutsches Klimarechenzentrum / Visenso

Linie 413

Kino im Zentrum für Marine und

Atmosphärische Wissenschaften

Multimedia-Demonstration

Seminarraum EG 024

18.00 - 00.00 Uhr,

durchgehend

Videoinstallation mit Filmbeiträgen zu aktuellen Themen aus der Klima und Meeresforschung.

Wir zeigen Filme über Projekte und Einrichtungen am Zentrum für Marine und

Atmosphärische Wissenschaften mit einer aktuellen Multimediainstallation zu den

aktuellsten Ergebnissen der Klimaforschung, über Forschungsprojekte auf See und

Reportagen vom Meereswettbewerb Forschen auf See im 15 Minuten-Takt.

ALDEBARAN und ZMAW

Erfahrung der jugendlichen Forscher

beim Meereswettbewerb

Filme, Mikroskope

Seminarraum 101

18.00 - 00.00 Uhr,

durchgehend

Wissenschaftler und Schülern des Hamburger Wettbewerbers Forschen auf See

präsentieren Filme und Experimente zum Mitmachen.

Die einzelnen Projekte des Schülerwettbewerbes „Forschen auf See“ werden vorgestellt.

Neben Filmen die die Forschungs-Expeditionen der fünf Hamburger Schülergruppen

zeigen, dürfen die Besucher auch mal selbst durch das Mikroskop schauen

und die Plankton-Welt unter fachmännischer Anleitung entdecken.

Frank Schweikert mit Teilnehmern und Schüler des Meereswettbewerbes

Meeresforschung und

MeeresforscherInnen in Deutschland

Infostand

Raum 016

18.00 - 00.00 Uhr, durchgehend

Die Deutsche Gesellschaft für Meeresforschung (DGM) informiert.

Die DGM informiert in ihrer Geschäftsstelle. Ozeanische Vorgänge werden augenfällig

dokumentiert, zum Beispiel durch eine aus dem Perubecken stammende Manganknolle,

die so groß ist wie ein Blumenkohl oder einen implodierten Zeitauslöser, der den

heißen Schlämmen in den Tiefen des Roten Meeres zum Opfer fiel. Ein Modell des

Vermessungs- und Forschungsschiffes Meteor wird ausgestellt, das von 1925 bis 1938

im Atlantik unterwegs war.

Die Besucher können aktiv werden, indem sie zum Beispiel an einem Rate-Quiz teilnehmen,

oder kurze Online-Recherchen zu Fragen rund ums Meer in Auftrag geben,

deren Ergebnisse sie dann ausgedruckt erhalten.

Dr. Ilse Hamann, Deutsche Gesellschaft für Meeresforschung

Fortsetzung ->

www.nachtdeswissens.de

41


Bundesstraße

Universität

Hamburg

UKE

Linie 413

Klimaspiel „Winds of Change“

Spiel

Der Ozean im Wassertank: 1. unsichtbare

Wellen sichtbar gemacht, 2. zitternde Moleküle bauen

Treppen und 3. warum brauchen wir schlechtes Wetter?

Demonstration

Tankversuche

Foyer UG

18.00 - 00.00 Uhr,

durchgehend

1. Unter der Meeresoberfläche treten interne Wellen auf. Brechende interne Wellen

tragen zur Vermischung bei und spielen so eine Rolle für die globale Ozeanzirkulation.

Eigenschaften und Effekte der internen Wellen werden in Experimenten dargestellt.

2. Durch molekulare Vermischung werden Temperatur- und Salzgehalt im Meer ausgeglichen.

In Tankexperimenten werden diese Effekte gezeigt.

3. In den Tropen wird die Erde durch die Sonne aufgeheizt, an den Polen abkühlt.

Meeres- und Luftströmungen schaffen einen Ausgleich und halten unser Klima stabil.

Mit einem rotierenden Wassertank wird die Erddrehung simuliert und der Zerfall der

Strömungen in Wirbel demonstriert.

Prof. Dr. Detlef Quadfasel, Institut für Meereskunde

Demonstration moderner

Messtechnik für die Klimaforschung

Demonstration

Foyer 1. OG

Seminarraum 133

18.00 - 00.00 Uhr, durchgehend

Klimaänderung spielerisch verstanden

In „Winds of Change“ entwickelt jeder Spieler eine Landschaft der einen Welt. Er

muss aber aufpassen, dass dabei die Erde durch die Emissionen von CO2 nicht zu

stark aufgeheizt wird! Nur wenn es gelingt, die globale Erwärmung zu begrenzen und

schließlich wieder zu reduzieren, kann das Spiel gewonnen werden. Sieger ist der

Spieler, der die größte nachhaltige Wirtschaftskraft entwickelt hat.

Jörn Alexander, Jörn Heinemeier, Max-Planck-Institut für Meteorologie

18.00 - 00.00 Uhr, durchgehend

Woher wissen die Meteorologen eigentlich, wieviel Wasser in Luft, in der Wolke und

im Regen steckt?

Für ein Klimamodell ist es unerlässlich, die physikalischen Prozesse des Wasserkreislaufs

richtig darzustellen. Dazu müssen zunächst die physikalischen Gestzmäßigkeiten

anhand von Messungen, z. B. der Verdunstung, der Wolkenbildung und des Niederschlag

untersucht werden. Dazu werden Messinstrumente und Methoden vorgeführt.

Dr. Barbara Hennemuth, Max-Planck-Institut für Meteorologie, Dr. Alexandra Weiss,

Max-Planck-Institut für Meteorologie, Dr. Gerhard Peters, Meteorologisches Institut

Die Tiefsee: Leben in der Finsternis

Vortrag

Seminarraum EG 022/023

18.00 Uhr

Meeresbiologischer Vortrag

Die Tiefsee ist das größte zusammenhängende Ökosystem auf der Erde. Trotz seiner

für uns unwirtlichen Lebensbedingungen haben sich viele Tiere an das Leben in diesem

nahrungsarmen Bereich angepasst. Schätzungen gehen davon aus, dass in der

Tiefsee mehr unterschiedliche Arten leben als im tropischen Regenwald. Diese haben

spezielle Mechanismen zur Vermehrung und Nahrungsaufnahme entwickelt...

Dr. Rolf Kloppelmann, Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft

Höchstleistungsrechner

für die Erdsystemforschung

Vortrag mit Führung

Start: Seminarraum EG 002

18.00, 19.30, 21.00, 22.30 Uhr

Einführender Vortrag und Besichtigung unseres Höchstleistungsrechners bei Nacht im

15. Stock des Geomatikums. Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl!

Der Höchstleistungsrechner ist das zentrale Arbeitsgerät der Wissenschaftler, die mit

Simulationsmodellen das vergangene, heutige und zukünftige Klima untersuchen.

Was ist das besondere an den Systemen des Deutschen Klimarechenzentrums, und

warum werden derartig komplexe Systeme für die Klima- und Erdsystemforschung

benötigt, obwohl PCs doch immer schneller und leistungsfähiger werden?

Nach einem einführenden Vortrag besteht die Möglichkeit, die Rechnerräume des

DKRZ im 15. Stock des Geomatikums zu besichtigen - für diesen Anlass extra stimmungsvoll

beleuchtet und mit Blick über das nächtliche Hamburg!

Michael Böttinger, Deutsches Klimarechenzentrum

Fortsetzung ->

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Universität

Hamburg

UKE

Bundesstraße

Forschung an Europas größtem

Vortrag mit Führung

18.45, 21.45 Uhr

Grenzschicht-Windkanal

Seminarraum EG 002

Einführender Vortrag und Besichtigung des Windkanals im Geomatikum.

Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl!

Das Meteorologische Institut der Universität betreibt eines der weltweit renommiertesten

Windkanallaboratorien und führt dort Forschungs- und Entwicklungsaufgaben

der atmosphärischen Umweltforschung durch.

Prof. Dr. Michael Schatzmann, Dr. Bernd Leitl, Meteorologisches Institut

Linie 413

Luftballonaktion, Wetterballon-Aufstieg Demonstration, Wettbewerb

19.00 Uhr

Seminarraum 133, Vorplatz vom Geomatikum

Demonstration eines Wetterballons mit Meßsonden, Kinder können Gasballons

mit Postkarten steigen lassen.

Mit Radiosonden werden Wetterdaten gemessen wie z.B. Lufttemperatur, Feuchte,

Luftdruck. Diese Daten werden für die Wettervorhersage benötigt. Wir wollen eine

Radiosonde erläutern und steigen lassen. Hinterher können die Kinder ihre eigenen

Wetterballons steigen lassen.

Katharina Bülow, Max-Planck-Institut für Meteorologie, Michael Offermann, Meteorologisches

Institut

Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüche: Wie gut

verstehen wir diese Naturkatastrophen heute?

Vortrag

Seminarraum EG 022/023

19.00 Uhr

Geophysikalischer Vortrag

Nicht zuletzt das Sumatra Beben und der darauffolgende Tsunami haben eindrucksvoll

unterstrichen, welches Ausmaß Naturkatastrophen haben können. Um sich besser vor

solchen Ereignissen schützen zu können, werden die Ursachen dieser Naturereignisse

weltweit untersucht, und in diesem Vortrag wird unser heutiger Erkenntnisstand

umrissen.

Prof. Dr. Matthias Hort, Institut für Geophysik

Nachhaltige Fischerei: ein Widerspruch in sich?

Vortrag

Seminarraum EG 022/023

20.00 Uhr

Fischereiwissenschaftlicher Vortrag

Die Schwierigkeiten der Bewirtschaftung der Meeresfische ergeben sich einerseits aus

deren biologischen Besonderheiten, andererseits aus ökonomischen Besonderheiten

der Meeresfischerei. Fische sind extrem fruchtbar, die Eier sind aber mikroskopisch

klein und nur wenige überleben. Dies hängt von vielen Faktoren ab, auf die der Fischer

keinen Einfluss hat, wie Meeresströmungen oder winzige Fraßfeinde (zum Beispiel

Quallen oder Kleinkrebse). Die Produktionsbasis der Fischer – die Fischbestände

– ist nicht in deren Privatbesitz, und dies schließt eine Eigentümerverantwortung im

herkömmlichen Sinne aus.

Prof. Dr. Axel Temming, Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft

Der Treibhauseffekt über Hamburg

Führung mit Vortrag

Seminarraum EG 002

20.15, 23.15 Uhr

Messungen der Himmelsstrahlung mit dem Interferometersystem OASIS in der Beobachtungskuppel

auf dem Geomatikum (nur bei trockenem Wetter!)

Die Vermehrung der Spurengase in der Luft durch den Menschen bewirkt eine

Zunahme des Treibhauseffekts, die zur Erderwärmung und weiteren Klimaänderungen

führt.

Das mit dem Instrument OASIS aus der Messkuppel auf dem Dach des Geomatikums

gemessene Spektrum der atmosphärischen Wärmestrahlung enthält die Information

über die aktuelle Stärke des Treibhauseffektes über Hamburg. Umgekehrt kann man

daraus aber auch Eigenschaften der Luftsäule, wie Temperatur- und Feuchteverlauf

mit der Höhe, ableiten.

Dr. Stephan Bakan, Max-Planck-Institut für Meteorologie

Fortsetzung ->

www.nachtdeswissens.de

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Bundesstraße

Universität

Hamburg

UKE

Linie 413

Die grüne Sahara oder: Kann man Klima vorhersagen?

Vortrag zur Klimaforschung

Vortrag

Seminarraum EG 022/023

21.00 Uhr

Vor einigen tausend Jahren war die Sahara wesentlich grüner als heute. Manchen ist

sicherlich die Höhle der Schwimmer aus dem Film „der englische Patient“ bekannt.

Mittlerweile beginnen wir zu verstehen, warum die Sahara in der Vergangenheit deutlich

kleiner war und warum sie sich vor etwa 5000 Jahren rasch ausgebreitet hat. Die

Vegetation selbst hat diese Klimaänderungen beschleunigt. Aber wie wird die Sahara

in den nächsten 100 Jahren aussehen? Können wir die Wüstendynamik und das Klima

überhaupt vorhersagen?

Prof. Dr. Martin Claussen, Meteorologisches Institut und Max-Planck-Institut

für Meteorologie

Erdgas im Ozean, Bedrohung und Faszination Vortrag & Kurzfi lm Seminarraum EG 022/023 22.00 Uhr

Vortrag aus den Bereichen Biologie, Geologie und Chemie des Meeres

Erdgas oder Methan (CH4) ist ein wichtiger Energieträger, kann aber auch Naturkatastrophen

wie Tsunamis und drastischen Klimaänderungen verursachen. Zudem speist

es eine faszinierende Lebenswelt, die Einblicke in die Geschichte des Lebens auf der

Erde gibt. Gashydrate sind bedeutende Methanspeicher, die in großen Mengen an

Kontinentalrändern und in arktischen Permafrostgebieten auftreten. Sie sind eisähnliche,

feste Verbindungen aus Wasser und Gas, die nur bei hohem Druck und/oder niedrigen

Temperaturen stabil sind. Wir untersuchen Quellen und Senken des Methans

im Ozean, wobei im Schwarzen Meer riesige Vorkommen von methanfressenden

Mikroben entdeckt wurden.

Dr. Richard Seifert, Institut für Biogeochemie und Meereschemie

Wohin steuert das System Erde?

Vortrag Seminarraum EG 022/023 23.00 Uhr

Übersichtsvortrag mit Themen aus Klima- und Meeresforschung

Der Mensch hat in einem einzigen Jahrhundert die Zusammensetzung der Erdatmosphäre

stärker verändert als es natürliche Ursachen während der letzten eine Million

Jahre der Periode der großen Eiszeiten vermochten. Wohin steuert also das System

Erde? Wissenschaftliche Antworten auf diese Frage können nur erarbeitet werden,

indem man die Erde tatsächlich als ein System von wechselwirkenden Komponenten

auffasst. Wir werden hierzu aktuelle Forschungsarbeiten vorstellen, Ergebnisse von

Computermodellen, aber auch von Messungen auf See.

Prof. Dr. Jochem Marotzke, Max-Planck-Institut für Meteorologie

Meerescocktailbar

Lounge Foyer, EG

Cocktails zu den Klängen von DJ Elbe

ALDEBARAN

ab 22.00 Uhr

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