57 - Apomedica

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57 - Apomedica

Die Homöopathie als Ganzheitsmedizin

Die Homöopathie beruht auf drei Prinzipien:

1. Das Simile- oder Ähnlichkeitsprinzip

besagt, dass jener Arzneistoff – homöopathisch zubereitet – eine

Krankheit heilt, der unverdünnt bei einem gesunden menschen

ähnliche erscheinungsbilder eben dieser Krankheit hervorrufen

würde.

Zum besseren Verständnis folgendes Beispiel:

Die Wirkung von mehreren Tassen Kaffee ist bekannt: man ist unruhig,

verspürt Herzklopfen, kann nicht einschlafen – typische Anzeichen

von einer größeren menge Koffein.

In homöopathischer Verdünnung, also in kleinsten mengen eingenommen,

führt das gleiche Koffein jedoch zu einer entgegengesetzten

Wirkung. es hilft bei Stress und Hektik die innere Ruhe und

Ausgeglichenheit rasch wiederzuerlangen.

2. Die Arzneimittelprüfung

dient dazu herauszufinden, welche Symptome (= Abwehrreaktionen)

die einzelnen homöopathischen Stoffe am gesunden menschen hervorrufen.

Daraus ergibt sich das Arzneimittelbild als Summe aller körperlichen,

geistigen und seelischen Veränderungen, die bei einnahme

eines Arzneistoffes in unverdünnter Form am gesunden Körper zu

beobachten sind.

Hierauf wird die Arzneimittelwahl dadurch vorgenommen, dass die

Symptome der Krankheit mit dem Arzneimittelbild verglichen werden.

Die Wahl des richtigen Arzneimittels wird dann bei möglichst

genauer Übereinstimmung von Symptomen mit dem Arzneimittelbild

getroffen.

IV

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