Protokoll Bürgerforum "Leitbild, Leitziele ... - Zukunft Erkrath

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Protokoll Bürgerforum "Leitbild, Leitziele ... - Zukunft Erkrath

Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Protokoll der Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept

Erkrath

Ort und Zeit:

- Mittwoch, 01.02.2012, Bürgerhaus Hochdahl, Erkrath

- Dauer: 19.00 – 22.30 Uhr

Protokoll:

- Malin Leidecker (plan-lokal)

Begrüßung und Zielsetzung der Veranstaltung:

Der technische Beigeordnete der Stadt Erkrath, Herr Schmidt begrüßt die

Anwesenden und freut sich, dass die Bürgerinnen und Bürger so zahlreich

erschienen sind. Er erläutert, dass die heutige Veranstaltung dazu dienen

soll den aktuellen Bearbeitungsstand des Stadtentwicklungsentwicklungskonzeptes

zu präsentieren und Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu

beantworten.

Aus der Bürgerschaft wird darauf hingewiesen, dass in den letzten Tagen

Verwirrung und Unruhe in der Bevölkerung aufgekommen ist. Es wird die

Frage gestellt, wie viel Zeit in dieser Veranstaltung für Fragen und Kritik

bleibt. Herr Schmidt erläutert, dass im Anschluss an die Präsentation ausreichend

Zeit besteht Fragen zu stellen und übergibt dann an Herrn Scholle

von plan-lokal, welcher das Programm für die Veranstaltung vorstellt.

Auch Herr Scholle begrüßt die Anwesenden und erläutert die Zielsetzung

für den Abend. Es handelt sich bei dieser Veranstaltung bereits um die

dritte Bürgerveranstaltung auf gesamtstädtischer Ebene. In dieser Veranstaltung

sollen die Ergebnisse der Stadtteilwerkstätten und der Analysetätigkeit

durch plan-lokal vorgestellt und diskutiert werden.

In Bezug auf die Gerüchte und die Unruhe, die in den letzten Tagen in der

Bürgerschaft entstanden sind, erklärt Herr Scholle, dass diese Veranstaltung

dazu dienen soll Unklarheiten zu erläutern bzw. richtig zu stellen. Er

betont, dass eine sachliche Diskussion jedoch nur möglich ist, wenn vorher

alle Anwesenden ein Grundwissen vermittelt bekommen. Daher ist

eine längere Präsentation notwendig.

Ferner weist Herr Scholle darauf hin, dass es sich bei Stadtentwicklung

keineswegs nur um Flächenentwicklung handelt. Das Stadtentwicklungs-

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konzept beschäftigt sich mit vielen anderen Themenfeldern, wie z.B. Infrastruktur,

Soziales, Bildung, Umwelt, Einzelhandel etc.

Desweiteren betont Herr Scholle, dass es sich bei einem Stadtentwicklungskonzept

um ein informelles Planungsinstrument handelt. Die Ergebnisse

haben also keine Rechtsverbindlichkeit. Um eine tatsächliche Flächenentwicklung

zu betreiben bedarf es formal-rechtlicher Instrumente,

Flächennutzungsplan und Bebauungsplan, welche beide auch eigene

Bürgerbeteiligungsverfahren vorsehen.

Herr Scholle übergibt das Wort an seine Kollegin Frau Tenhofen, die die

Analyseergebnisse präsentiert.

Präsentation

Die Inhalte der Präsentation von Frau Tenhofen können den Folien im Anhang

entnommen werden. Auf Nachfragen gehen Frau Tenhofen und Herr

Scholle direkt ein.

Frage: Wie genau kommt die Differenz im Jahr 2030 in der Tabelle

„Gruppe der Rentner“ zwischen den beiden Szenarien zustande?

‣ Herr Scholle verweist auf die komplexe Methodik der Berechnungen

zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung und verspricht eine

Erklärung nachzureichen.

Frage: Wie unterscheiden sich die Szenarien „Status Quo“ und „Szenario

II“?

‣ Den Szenarien liegen verschieden starke Abwanderungsverluste

zugrunde. Während das Status-Quo-Szenario die derzeitige Entwicklung

fortschreibt, geht das Szenario II von einem ausgeglichenen

Wanderungssaldo aus.

Frau Tenhofen betont bei der Vorstellung der Flächenpotenziale für Wohnen

und Gewerbe den Modellcharakter. Sie betont, dass eine Entwicklung

der Flächen nur zustande kommen könnte, wenn bestimmte Voraussetzungen

erfüllt werden (wie z.B. die freiwillige Verlagerung der derzeitigen

Nutzungen). Außerdem handelt es sich bei den dargestellten Potenzialflächen

nicht um genau festgelegte Zuschnitte sondern grobe Abgrenzungen,

die jederzeit modifizierbar sind.

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Aus der Bürgerschaft wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den Potenzialflächen

am Niermannsweg in Unterfeldhaus um Landschaftsschutzgebiete

handelt.

‣ Diese Tatsache muss bei der Entscheidung, ob diese Flächen entwickelt

werden sollten, Bestandteil der Abwägung sein. Seitens

plan-lokal wurden diese Flächen trotzdem als geeignet beurteilt, da

in der ersten Abwägung die positiven Faktoren überwogen.

Frage: Was wird unter „kurzfristig“, „mittelfristig“ und „langfristig“ bezüglich

der Verfügbarkeit der Flächen verstanden?

kurzfristig: ca. 3-4 Jahre

mittelfristig: ca. 6-7 Jahre

langfristig: ca. 20 Jahre

Frage: Warum wird bei einer rückläufigen Bevölkerungsentwicklung überhaupt

neuer Wohnraum gebraucht?

• Bundesweit lässt sich derzeit beobachten, dass die Bevölkerungszahl

zwar zurückgeht, die Anzahl der Haushalte aber ansteigt. Diese

Entwicklung kommt dadurch zustande, dass die Zahl der sogenannten

Singlehaushalte sowie der Zweipersonenhaushalte stark

ansteigt, während die Anzahl der Haushalte mit mehr als zwei Personen

stark rückläufig ist. Daraus ergibt sich eine höhere durchschnittliche

Wohnfläche pro Kopf (bspw. wohnen ein oder zwei

Personen in einem Einfamilienhaus, in dem früher eine 4-köpfige

Familie gewohnt hat.). Trotz rückläufiger Bevölkerungszahl gibt es

deshalb in Erkrath auch keinen Leerstand.

Im Anschluss an die Präsentation fordert Herr Scholle die Anwesenden

zur Diskussion auf.

Diskussion

• Es wird angeregt, dass die interkommunale Zusammenarbeit verstärkt

werden sollte.

• Die Beschlussvorlage für die Sitzung des Ausschusses am kommenden

Dienstag wird kritisiert. Es wird bemängelt, dass die Bürger

nicht ausreichend Möglichkeiten hatten Fragen und Bedenken vorzutragen.

Die Bürgerschaft fordert die Vorlage zurückzustellen.

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• Es wird erläutert, dass gerade in Unterfeldhaus nicht mehr gebaut

werden sollte, da sonst die Gefahr besteht, dass es sonst in einigen

Jahren verstärkt zu Leerstand kommt.

• Es wird kritisiert, dass bezüglich der Bestandsentwicklung zu wenig

oder unzureichende Ideen eingebracht werden.

‣ Herr Scholle betont, dass zahlreiche Beispiele präsentiert

wurden und dass die vorgestellte Methodik dem neuesten

Stand von Wissenschaft und Praxis entspricht.

• Es wird kritisiert, dass die Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung

bzw. die Annahmen auf denen diese basieren nicht nachvollziehbar

sind. So sei die Bevölkerungsentwicklung nicht stetig rückläufig,

da es im Jahr 2010 zu einem Anstieg der Bevölkerung kam.

‣ Herr Scholle erläutert, dass es sich dabei um einen Ausreißer

handelt, welcher den generellen Trend der Bevölkerungsentwicklung

nicht in Frage stellt. (

• Bürgermeister Werner äußert sich zu den Vorwürfen bezüglich der

Sitzungsvorlage. Er erläutert, dass sich der Ausschuss für Stadtentwicklung

mit dem Stadtentwicklungskonzept auseinander setzt.

Er erklärt, dass die Verwaltung hinter dem Modell der Flächenentwicklung

steht, die Entscheidung trifft aber der Ausschuss bzw. der

Rat. Da sich die Bürgerinnen und Bürger offenbar noch nicht genügend

informiert fühlen, empfiehlt er, den weiteren Ablauf noch

einmal zu überdenken und die Entscheidung zu vertagen, was keine

unübliche Vorgehensweise ist.

• Es wird kritisiert, dass bei der Beurteilung der Flächen am Niermannsweg

die Qualitäten des Umfeldes (Landschaftsraum) nicht

genug berücksichtigt wurden.

• Herr Werner zeigt Entwicklungen auf, die Unterfeldhaus zu verzeichnen

haben wird, wenn keine neuen Flächen entwickelt werden.

Er beschreibt die Problematik für die bestehende Grundschule,

die bereits heute nicht mehr eigenständig existiert. Er erläutert,

dass die Flächen am Niermannsweg, die am besten geeigneten

Potenzialflächen in Unterfeldhaus sind.

• Aus der Bürgerschaft wird darauf hingewiesen, dass eine nachvollziehbare

Bewertung der Flächen fehlt. Ein „Flächenranking“ wäre

wünschenswert.

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‣ Herr Scholle erklärt, dass es zu allen Flächen ausführliche

Flächensteckbriefe gibt. Anhand dieser fand eine umfassende

städtebauliche und ökologische Bewertung statt.

• Die Idee eines Flächenpools wird von der Bürgerschaft kritisiert. Es

wird bemängelt, dass die Entwicklung der Flächen von der Einwilligung

der Eigentümer abhängt. Außerdem wird die Aufnahme der

Fläche „Kleines Bruchhaus“ in den Flächenpool kritisiert.

• Es wird beanstandet, dass sich das Stadtentwicklungskonzept zu

sehr mit dem Thema Flächen beschäftigt.

‣ Es wird erläutert, dass das Thema der konkreten Flächenentwicklung

nur ein geringer Teil des Stadtentwicklungskonzeptes

darstellt. Allerdings sollte in dieser Sitzung, vor allem

aufgrund der Sorgen und Ängste der Bürger bezüglich möglicher

neuer Baugebiete, die Flächenentwicklung thematisiert

werden.

• Es wird verlangt, dass erst einmal über die generellen Ziele der

Stadtentwicklung diskutiert werden sollte, bevor man sich über

konkrete Flächen unterhält.

• Es wird angeregt, sich nicht nur über Unterfeldhaus zu unterhalten.

Der grundsätzliche Ansatz sich gesamtstädtisch mit der zukünftigen

Entwicklung Erkraths auseinanderzusetzen wird als positiv herausgestellt.

• Es wird angeregt, dass Erkrath eine Stadt mit einer hohen Lebensqualität

bleiben muss und deshalb der Rückgang der Bevölkerung

verlangsamt werden sollte. Zudem werde ein Wohnungsangebot für

junge Familien im Neubaubereich vermisst.

• Eine weitere Flächenversiegelung wird kritisiert.

‣ Frau Tenhofen erläutert kurz die Vorgänge auf dem Wohnungsmarkt.

Derzeit gibt es im Einfamilienhausbestand in

Erkrath kaum Leerstände. Um den untergenutzten Bestand

für junge Familien mobilisieren zu können, ist es daher notwendig

den derzeitigen Bewohnern eine attraktive Alternativen

anbieten zu können. Hierzu ist in begrenztem Umfang

neue Wohnbaufläche notwendig. Im Rahmen des Konzeptes

ist nicht angedacht in Erkrath zukünftig großflächig neue Einfamilienhausgebiete

auszuweisen.

• Es wird gefragt, ob es schon eine Kontaktaufnahme mit den Eigentümern

der Potenzialflächen gab.

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‣ Herr Scholle verneint dies und erläutert, dass die Prüfung der

Grundstücksverfügbarkeit nicht Teil einer leitbildorientierten

Planung ist.

• Es wird angeregt bezüglich der Flächendiskussion einen Mittelweg

zu gehen.

• Es wird angeregt den Ortseingang Unterfeldhaus zu gestalten und

nicht einen Gewerbebetrieb, Büros etc. anzusiedeln.

• Es wird bemängelt, dass es bei einer Bebauung der Flächen am

Niermannsweg zu einer deutlichen Entwertung der angrenzenden

Reihenhäuser kommt.

• Es wird gefragt, ob man mit weiteren Flächenausweisungen die

Auswirkungen der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung nicht nur

nach hinten verschiebt.

‣ Herr Scholle erläutert, dass die Wohnungsbedarfsrechnungen

ergeben, dass der Überhang an Wohnungen zukünftig

deutlich größer wird, wenn man heute nichts verändert. Diese

Entwicklung hängt damit zusammen, dass die heute fehlenden

Kinder, in Zukunft nicht als Haushaltsgründer auf

dem Erkrather Wohnungsmarkt auftreten werden.

• Nachdem Herr Werner auf den mangelhaften Zustand einiger Gewerbegrundstücke/

-bauten hingewiesen wurde, erläutert er die beschränkten

Handlungsmöglichkeiten der Kommune. Da es sich um

privates Eigentum handelt, kann die Kommune nur schwer eingreifen.

Die einzige Möglichkeit besteht darin die Grundstücke zu kaufen.

Frau Tenhofen, Herr Scholle und Herr Werner bedanken sich bei den Anwesenden

für die rege Diskussion und wünschen allen einen schönen

Abend.

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01. Februar 2012


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Leitbild


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>> Erkrath

gemeinsam Zukunft gestalten


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Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Top-10 der Ziele und Grundsätze aus den Bürgerveranstaltungen

Entwicklung und gestalterische Aufwertung der Wohnstandorte

107 Punkte

Entwicklung und gestalterische Aufwertung der Gewerbestandorte

94 Punkte

Stärkung des Gemeinwesens, des sozialen und interkulturellen Miteinanders

und des bürgerschaftlichen Engagements

94 Punkte

Erhalt und Entwicklung der charakteristischen und artenreichen Natur- und

Kulturlandschaft auch als Voraussetzung für die landschaftsbezogene

Erholung

Erhalt und Entwicklung der sozialen, kulturellen und Bildungsangebote

84 Punkte

68 Punkte

Stärkung des Umwelt- und Klimaschutzes

Erhalt und Sicherung der Nahversorgungsqualität

Schutz und durchgängige Entwicklung der regionalen Grünzüge und

innerstädtischen Grünverbindungen

Sanierung und energetische Erneuerung der baulichen Beständen

Berücksichtigung g der finanziellen Rahmenbedingungen

g

56 Punkte

55 Punkte

53 Punkte

52 Punkte

51 Punkte


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Leitziele


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Leitziele

>> Ek Erkrath – Lebensqualität im intakten Natur- und dLandschaftsraum


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Leitziele

>> Ek Erkrath – Lebenswerte Stadt für Jung und dAlt


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Leitziele

>> Erkrath – Attraktiver und dynamischer Wohnstandort


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Leitziele

>> Ek Erkrath – Lebendige Kultur- und Bildungslandschaft l d


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Leitziele

>> Erkrath – Innovativer Wirtschaftsstandort mit nachhaltigen

Entwicklungsstrategien


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Leitziele

>> Ek Erkrath – Aktiver Partner in der Region


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Leitziele

>> Ek Erkrath – bürgernah, sozial, integrativ ti


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Leitziele

>> Ek Erkrath –umwelt- und dklimabewusst


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Bevölkerungsprognose


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Indexwerte zur Bevölkerungsprognose bis 2030

100,0

100,0

97,5

98,0

96,8

96,5

96,0

96,2

94,8

94,1

94,0

96,2

92,0

90,0

93,2

92,5

91,8

89,5

90,6

87,9

88,0

86,0

88,2

85,2

84,0

82,0

83,5

80,0

2009 2011 2013 2015 2017 2019 2021 2023 2025 2027 2029

Status-Quo

Szenario II -"relativ ausgeglichene Wanderung"

Szenario I -"reduzierte Abwanderung"

Szenario III -"insg. positives Wanderungssaldo"


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Schätzung der Bevölkerungsentwicklung ohne Neuausweisung von Flächen

47000

Bevölkerungsentwicklung Erkrath 2009-2030

45000

Ges samtbevölkeru ung

43000

41000

39000

37000

Status Quo

ohne Neuausweisung

Szenario I - "reduzierte Abwanderung"

Szenario II - "relativ ausgeglichene

Wanderung"

Szenario III - "insg. positives

Wanderungssaldo

35000

2009 2015 2020 2025 2030


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Status Quo

2009 2020 2030 Saldo

in %

2009‐2030

0 bis 5 Jahre 2199 1955 1621 ‐578 ‐26,28%

6 bis 10 Jh Jahre 1984 1696 1491 ‐493 ‐24,85%

8 %

11 bis 16 Jahre 2632 2107 1902 ‐730 ‐27,74%

17 bis 18 Jahre 1011 780 642 ‐369 ‐36,50%

19 bis 40 Jahre 10774 9437 8033 ‐2741 ‐25,44%

41 bis 65 Jahre 17098 15084 12014 ‐5084 ‐29,73%

66 bis 80 Jahre 8227 7707 8262 +35 +0,43%

81+ Jahre 2159 3867 4515 +2356 +109,12%


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Szenario II: Relativ Ausgeglichene Wanderung

2020 2030 Saldo in %

2009 2009‐2030

0 bis 5 Jahre

2199

2102 1813 ‐386 ‐17,55%

6 bis 10 Jahre

1984

1841 1672 ‐312 ‐15,73%

11 bis 16 Jahre

2632

2271 2147 ‐485 ‐18,43%

17 bis 18 Jahre

1011

834 729 ‐282 ‐27,89%

19 bis 40 Jahre

10774

10049 8944 ‐1830 ‐16,99%

41 bis 65 Jahre

17098

15489 12860 ‐4238 ‐24,79%

66 bis 80 Jahre Jh

8227

7589 8274 +47 +0,57%

81+ Jahre

2159

3531 4057 +1898 +87,91%


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Mögliche Auswirkungen nach Altersgruppen


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Kinder von 0 bis 5 Jahre (Kita-und Kiga-relevante Gruppe)

Status Quo 2009 2020 2030 Saldo 09‐30 in %

0 bis 5 Jahre 2199 1955 1621 ‐578 ‐26,28%

Szenario II 2009 2020 2030 Saldo 09‐30 in %

0 bis 5 Jahre 2199 2102 1813 ‐386 ‐17,55%


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Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahre (Schulrelevante Gruppen)

Status Quo 2009 2020 2030 Saldo 09‐30 in %

6 bis 10 Jahre 1984 1696 1491 ‐493 ‐24,85%

11 bis 16 Jahre 2632 2107 1902 ‐730 ‐27,74%,

‐28,29%

29%

17 bis 18 Jahre 1011 780 642 ‐369 ‐36,50%

Szenario II 2009 2020 2030 Saldo 09‐30 in %

6 bis 10 Jahre 1984 1841 1672 ‐312 ‐15,56%

11 bis 16 Jahre 2632 2271 2147 ‐485 ‐16,85% ‐18,28%

17 bis 18 Jahre 1011 834 729 ‐282 ‐21,27%


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Auswirkung von Schrumpfung dieser Altersgruppe

• Evtl. weitere Schulschließungen notwendig (Verschlechterung der

wohnortnahen Versorgung)

• Bei gleicher Anzahl der Schulen: Höhere Pro-Kopf-Kosten für Bildung

• Bei Schulschließungen: Höherer Aufwand für Schülerverkehr

• Ausdünnung der „kinder- und jugendbezogenen“ Infrastruktur (z.B.

Jugendtreffs, Spielplätze)

• Attraktivitätsverlust als „Familienwohnstandort“

• Verlust von Kaufkraftpotenzial für den örtlichen Einzelhandel

• Weniger Auszubildende für die örtliche Wirtschaft

• Fehlen als zukünftige Haushalts- und Familiengründer in Erkrath


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Erwachsene von 19 bis 65 Jahre (Gruppen der Berufstätigen)

Status Quo 2009 2020 2030 Saldo 09‐30 in %

19 bis 40 Jahre 10774 9437 8033 ‐2741 ‐25,44%

41 bis 65 Jahre 17098 15084 12014 ‐5084 ‐29,60%

‐28,07 %

Szenario II 2019 2020 2030 Saldo 09‐30 in %

19 bis 40 Jahre 10774 10049 8944 ‐1830 ‐15,11%

41 bis 65 Jahre 17098 15489 12860 ‐4238 ‐24,62%,

‐21,77 %


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Auswirkung von Schrumpfung dieser Altersgruppe

• Wegfall von Steuereinnahmen und Schlüsselzuweisungen

• Verlust von Kaufkraftpotenzial für den örtlichen Einzelhandel /

Ausdünnung der Einzelhandelsangebote / ggf. Verschlechterung der

ortsnahen Versorgung (kritisch vor dem Hintergrund der steigenden

Zahl älterer Einwohner)

• Wegfall von Arbeitskräftepotenzial für die örtliche Wirtschaft (ggf.

Abwanderung von Unternehmen)

• Geringere Auslastung von Infrastruktur (z.B. kulturelle und

Sporteinrichtungen) / ggf. Ausdünnung der Angebote


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Erwachsene von 65 bis 81+ Jahre (Gruppe der Rentner)

Status Quo 2009 2020 2030 Saldo in %

66 bis 80 Jahre 8227 7707 8262 +35 +0,43%

81+ Jahre 2159 3867 4515 +2356 +109,12%

+23,02 %

Szenario II 2010 2020 2030 Saldo in %

66 bis 80 Jahre 8227 7589 8274 +47 +0,57%

81+ Jahre 2159 3531 4057 +1898 +87,91%

+18,70 %


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Auswirkung von Wachstum dieser Altersgruppe

• Zunehmende Anpassung der Stadt auf die Bedürfnisse von älteren

Bewohnern

• Zunahme des Anteils der pflegebedürftigen und demenzkranken an

der Gesamtbevölkerung

• Ggf. höhere Aufwendungen ngen für Pflege und Anstieg der

Sozialausgaben

• Sanierungsstau und Imageverlust in den betroffenen Stadtgebieten

und Quartieren


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodelle


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

30 Hektar-Ziel der Bundesregierung

• Flächeninanspruchnahme mit Siedlung und Verkehr bis zum Jahr

2020 auf 30 Hektar pro Tag begrenzen

• Zusätzliche Infrastrukturen und Gebäude nur noch in

Wachstumsregionen errichten

• Grundsätzlich ist erhaltenswerte Bausubstanz energetisch zu sanieren

und wirtschaftlicher zu machen

• Anforderung an eine verantwortliche Siedlungsplanung und

Wohnungspolitik: in Regionen mit dauerhaftem Wachstum eine

möglichst flächensparende, umwelt- und sozialverträgliche

li Siedlungsentwicklung

Quelle: Umweltbundesamt

t


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Mögliche Effekte der Entwicklungsmodelle


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Grundsatzüberlegungen zur räumlichen Entwicklung

Wohnen

Abwägung

g

Nachsteuerung

Gü Grün

Gewerbe

1. Priorität: Bestandsentwicklung

• Sanierung und Modernisierung

• Energetische Erneuerung

• Nachverdichtung

2. Priorität: Flächenentwicklung

• Innenentwicklung und bauliche

Arrondierung

• Konsequent nach Standardprämissen

• Bedarfsorientiert t (Nachsteuerung)


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Wohnflächenbedarfsprognose

Szenario

maximaler Flächenbedarf in ha

Jahr

(Reduzierung durch forcierte

Bestandsentwicklung möglich)

Status Quo 22,9 2015

reduzierte Abwanderung 18,5 2015

relativ ausgeglichene

Wanderung

31,4 2020

insgesamt positives 46,5 2020

Wanderungssaldo

IT.NRW (stark positives

Wanderungssaldo)

63,6 2020


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Wohnflächenbedarfsprognose

Szenario

maximaler Flächenbedarf in ha

Jahr

(Reduzierung durch forcierte

Bestandsentwicklung möglich)

Status Quo 22,9 2015

reduzierte Abwanderung 18,5 2015

relativ ausgeglichene

Wanderung

31,4 2020

insgesamt positives

46,5 2020

Wanderungssaldo

IT.NRW (Analysevariante) 63,6 2020


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Bestandsentwicklung


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Ziele

• Ressourcenschonende Siedlungsweise

i

(Flächensparen / Freiraumschutz / Energiesparen)

• Langfristig möglichst stabile Bevölkerungsstruktur

kt

(Anzahl und Altersstruktur)

• Langfristig nachfragegerechte Wohnungen / Wohnquartiere

(„Bleiben in Erkrath“ ermöglichen – Zuzug ermöglichen)


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Rahmenbedingungen der Siedlungsentwicklung

• Siedlungsentwicklung ist das Produkt individueller Wohnstandortwahl sowie der

Entscheidungen von Investoren

(Kommune kann den Rahmen setzen; wenn dieser nicht den Wünschen der Nachfrager

entspricht, werden diese ihre Wohnwünsche „woanders“ realisieren)

• Es gibt eine Vielzahl individueller Wohnwünsche und Motive für die Wohnstandortwahl

• Wohnstandortwahl erfolgt auf regionaler Ebene

• Wohnqualität ist das Produkt unterschiedlicher Faktoren

• Wohnungsgröße und –zuschnitt, qualitative Eigenschaften

(Energieeffizienz, Barrierefreiheit)

• Lage

• Wohnumfeldqualität

• Soziale Infrastruktur

• Versorgung

• Verkehrsanbindung, ÖPNV

• Image

• Handlungsmöglichkeiten der Kommune allein ist begrenzt - Kooperation essentiell

notwendig!


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Rahmenbedingungen: Vielzahl an Akteuren

Wohnungsbestand / Quartier

Bewohner / Wohnungssuchende

= Angebot = Nachfrager

• Wohnungsgesellschaften

• Private Eigentümer

• Kommune

(Planung, soziale Infrastruktur,

Wohnumfeld)

• Mieter

• Eigentümer

• Familien

• Alte Menschen

• Wohnungssuchende

• Träger des ÖPNV

• Bauwillige

• Soziale Träger

• Träger der Nahversorgung

• Bewohner von

„untergenutzten“ Immobilien

Erkrather

• „Zuzügler“


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Schritte einer bestandsorientierten Siedlungsentwicklung

1. Analyse des „Angebots“

- Wohnungsbestände

- Wohnumfeld inkl. sozialer Infrastruktur, Nahversorgung, Verkehrsanbindung

- Akteure

2. Analyse der „Nachfrage“

- Bevölkerungsentwicklung und Prognose

- Wohnwünsche

- Wanderungsmotive

3. Festlegung von Zielen im Dialog mit den Akteuren

- Entwicklungsziele (auch im regionalen Kontext)

- Zielgruppen für die Bestandsentwicklung

- Handlungsprioritäten

4. Umsetzung von Maßnahmen

- „Angebotsbezogene“ Maßnahmen:

Quartiersbezogenes Bestandsmanagement in Kooperation mit den Akteuren

(Sanierung / Renovierung / Umbau / Neubau / Wohnumfeldverbesserung usw.)

- „Nachfragerbezogene“ Maßnahmen

Beratung von Bewohnern und Wohnungssuchenden

5. Evaluation und Nachsteuerung im Dialog mit den Akteuren


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Handlungsmöglichkeiten

Wohnungsbestand / Quartier

Bewohner / Wohnungssuchende

= Angebot = Nachfrager

‣ Energetische Sanierung ‣ Ermittlung von

Wohnwünschen

‣ Barrierefreie Gestaltung

‣ Information und Beratung

‣ Anpassung der Grundrisse

von Nachfragern

an Nachfrage

age

‣ Mobilisierung von

„untergenutztem“ Wohnraum

‣ Integrierte

Quartiersentwicklung

‣ Shff Schaffung von neuen

Wohnangeboten

‣ Beratung und Unterstützung

von alten Menschen

‣ Finanzielle Unterstützung bei

Sanierung/Modernisierung


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Handlungsmöglichkeiten

Wohnungsbestand / Quartier

= Angebot

‣ Energetische Sanierung

‣ Barrierefreie Gestaltung

‣ Anpassung der Grundrisse

an Nachfrage

‣ Mobilisierung von

„untergenutztem“

Wohnraum

‣ Integrierte

Quartiersentwicklung

‣ Schaffung von neuen

Wohnangeboten

Bewohner / Wohnungssuchende

= Nachfrager

‣ Ermittlung von

Wohnwünschen

‣ Information und Beratung

von Nachfragern

‣ Beratung und

Unterstützung von alten

Menschen

Beispiel: attraktive

Seniorenwohnungen

z.B.

Salenium

Duisburg-

Neumühl


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Schaffung attraktiver Seniorenwohnungen

Seniorengerechter Umbau:

Seniorenwohnanlage an der Stresemannstraße,

Köln-Porz (Sahle Wohnen)

• Umbau von 5 Geschossbauten aus den 70er Jahren

• Schaffung barrierefreier Wohneinheiten in unterschiedlicher

Größe und Ausstattung

• Seniorenberatung, soziale Infrastruktur,

Versorgungseinrichtungen in unmittelbarer Nähe

Neubau in integrierter Lage:

Salenium - Seniorenfreundliches Wohnen in Duisburg-Neumühl

(Sahle Wohnen)

• Neu errichtete Seniorenwohnungen mit Begegnungs- und

Pflegemöglichkeiten

www.sahle-online.de

• Wesentliches Kennzeichen: integrierte Lage:

Echte Alternative zur aktuellen Wohnung

Beibehalten sozialer Kontakte

Keine Vereinsamung


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Handlungsmöglichkeiten

Wohnungsbestand / Quartier

= Angebot

‣ Energetische Sanierung

‣ Barrierefreie Gestaltung

‣ Anpassung der Grundrisse

an Nachfrage

‣ Mobilisierung von

„untergenutztem“ Wohnraum

‣ Integrierte

Quartiersentwicklung

Bewohner / Wohnungssuchende

= Nachfrager

‣ Ermittlung von

Wohnwünschen

‣ Information und Beratung

von Nachfragern

‣ Beratung und Unterstützung

von alten Menschen

Beispiel: “Wohnstandortinfo“

‣ Schaffung von neuen

g

Wohnangeboten


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

„WohnstandortInfo“ –I –

• Kommunales Beratungs- und

Vermittlungsangebot für

Wohnungssuchende

• Internetseite (Web-GIS) und

persönliche Beratung

• Ziel:

Dienstleistung: gezieltes Reagieren

auf differenzierte Wohnwünsche

Stärkung integrierter Standorte:

Verdeutlichung der Konsequenzen

der Wohnstandortwahl

(z.B. Mobilitätskostenrechner)

• REFINA-Forschungsvorhaben

Forschungsvorhaben

• Modellstädte Wilhelmshaven,

Schwerin

www.wilhelmshaven.wohnstandort.info


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

„WohnstandortInfo“ – II –

Erfahrungen

(U. Bauer, Büro für integrierte Planung, Berlin –

Forschungsassistenz):

• Im Projektzeitraum sank der Flächenverbrauch; integrierte Standorte wurden gestärkt*

• Erhöhung der Wohnzufriedenheit: Wohnungssuchende + Wohnungswirtschaft profitieren

• Städte führen Projekt nach Ende der Förderung selbständig fort

• Dient auch zur Analyse von Zielgruppen und Wohnwünschen

• Werbung / Bekanntmachung des Instruments nötig (z.B. durch Verknüpfung mit Zeitung oder

www.immobilienscout24.de)

Rahmenbedingungen / Grenzen:

• Sollte sinnvollerweise auf regionaler Ebene eingesetzt werden

• Funktioniert nicht bei angespanntem Wohnungsmarkt

• Spricht nur aktiv Suchende an; dient nicht zur Mobilisierung von untergenutztem t tem Wohneigentum)

Aufwand:

• Programmierung / Pflege (z.B. Verknüpfung mit ÖPNV-Angebot)

• Persönliche Beratung (wird z.B. in Wilhelmshaven im Rahmen der Bauberatung angeboten)


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Handlungsmöglichkeiten

Wohnungsbestand / Quartier

= Angebot

‣ Energetische Sanierung

‣ Barrierefreie Gestaltung

‣ Anpassung der Grundrisse

an Nachfrage

‣ Mobilisierung von

„untergenutztem“

Wohnraum

‣ Integrierte

Quartiersentwicklung

Bewohner / Wohnungssuchende

= Nachfrager

‣ Ermittlung von

Wohnwünschen

‣ Information und Beratung

von Nachfragern

‣ Beratung und

Unterstützung von alten

Menschen

Beispiel: „Wohn-Lotsen“

‣ Schaffung von neuen

Wohnangeboten


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

„Wohn-Lotsen“ – I –

• Kommunales Beratungs- und

Vermittlungsangebot für

Wohnungssuchende

• Persönliche Beratung:

Bündelung aller Maßnahmen zur

Vitalisierung der

Wohnungsbestände;

Vermittlung von allen notwendigen

Dienstleistungen rund um

Renovierung und Umzug (Architekt,

Handwerker etc.)

Projektinfo:

www.bbsr.bund.de/cln_032/nn_340582/sid_DB742E11C690D

9F91908168FF4A519CC/BBSR/DE/FP/ExWoSt/Forschungsf

elder/KommunaleKonzepte/Modellvorhaben/Cuxhaven/MV__

Cuxhaven.html?__nnn=true

Demnächst unter:

www.cuxhaven.de/

• Ziel:

Aktivierung der Wohnungsbestände

v.a. der 50er bis 80er Jahre im EFH-

Segment

Lenkung der Eigentumsbildung in

den Wohnungsbestand

Dämpfung der Suburbanisierung

• BBSR-Forschungsvorhaben

• Modellstadt Cuxhaven


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

„Wohn-Lotsen“ – II –

Erfahrungen Stadt Cuxhaven (T.

Gohrbandt, Planungsamt):

• Projekt läuft noch

(Analyse durchgeführt;

Beratungssystem im Aufbau)

• Beteiligte mit großem Interesse (v.a.

Wohnungswirtschaft, Architekten,

Handwerker)

• Effekte noch nicht abschätzbar

Projektinfo:

www.bbsr.bund.de/cln_032/nn_340582/sid_DB742E11C690D

9F91908168FF4A519CC/BBSR/DE/FP/ExWoSt/Forschungsf

elder/KommunaleKonzepte/Modellvorhaben/Cuxhaven/MV__

Cuxhaven.html?__nnn=true

D ä h t t

Demnächst unter:

www.cuxhaven.de/


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Handlungsmöglichkeiten

Wohnungsbestand / Quartier

Bewohner / Wohnungssuchende

= Angebot = Nachfrager

‣ Energetische Sanierung

‣ Barrierefreie Gestaltung

‣ Anpassung der Grundrisse

an Nachfrage

‣ Mobilisierung von

„untergenutztem“ Wohnraum

Fördermöglichkeit: KfW-Programme

‣ Ermittlung von

Wohnwünschen

‣ Information und Beratung

von Nachfragern

‣ Beratung und Unterstützung

tüt

von alten Menschen

‣ Finanzielle Unterstützung bei

Sanierung/Modernisierung


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Finanzielle Förderung – Beispiele – I –

KfW-Förderprogramme – Beispiele:

• „Altersgerecht umbauen“

• „Energieeffizient sanieren“

• „Wohnraum modernisieren“

• „Kommunale und soziale Infrastruktur“

Merkmale:

• Meist zinsgünstige g Darlehen oder Zuschüsse (v.a. für Einzeleigentümer)


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Finanzielle Förderung – Beispiele – II –

Teilnahme an Forschungsprojekten – z.B. des BBSR:

• ExWoSt-Forschungsfelder (= Experimenteller

Wohnungs- und Städtebau)

z.B. „Energetische Stadterneuerung “

• MORO (= Modellvorhaben der Raumordnung)

• REFINA (= Forschung für die Reduzierung der

Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges

Flächenmanagement)

• BBSR-Projekt „Modellvorhaben zum

http://www.bbsr.bund.de/cln_032/nn_21888/B

b de/cln 21888/B altersgerechten Umbau von Wohngebäuden,

BSR/DE/FP/ExWoSt/Forschungsfelder/Energ

Wohnquartieren sowie der kommunalen und

etischeStadterneuerung/01__Start.html

sozialen Infrastruktur “

www.refina-info.de


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Schlussfolgerungen

• Es gibt zahlreiche sinnvolle Handlungsansätze zur Förderung einer

bestandsorientierten ti t Siedlungsentwicklung

i • Die Einflussmöglichkeiten der Kommune sind begrenzt

(Kommune kann den Rahmen setzen; wenn dieser nicht den Wünschen der

Nachfrager entspricht, werden diese ihre Wohnwünsche „woanders“ realisieren)

• Wohnstandortwahl erfolgt auf regionaler Ebene

• Eine Mobilisierung von „untergenutztem“ Wohneigentum ist nur durch eine

aufsuchende Beratung möglich; die Erfolgsaussichten sind gering;

Mindestvoraussetzung u ist die Existenz von attraktiven a Alternativen e im Quartier

• Ein Mindestangebot an unterschiedlichen Wohnungen ist notwendig, um Umzüge

zu ermöglichen (die Bevölkerungsstruktur zu stabilisieren)

• Eine sehr restriktive Wohnungsmarktpolitik birgt die Gefahr von Abwanderungen

sowie in der Folge einer Negativentwicklung der vorhandenden Bestände (Wegzüge

– unterbleibende Renovierungen – Image-Verschlechterung)

g)


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Flächenbewertung


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Auswahl der Flächen

Auswahl der 36 Potenzialflächen

• Ortsbegehungen

• Analyse bestehender Planwerke (FNP,

GEP etc.)

• Abgleich mit den kommunalen

Entwicklungsabsichten


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Untersuchte Flächen


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Flächenbewertung

Bewertung nach

• städtebaulichen,

• ökologischen,

• räumlichen,

• infrastrukturellen

• und rechtlichen Kriterien.

Abstimmung der Bewertung mit

• Stadtverwaltung,

• Politik

• und Bürgerschaft.


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Bewertungsschema

geeignet:

Flächen, die in der Zusammenschau und

Abwägung aller Kriterien i als geeignet für eine

zukünftige Bebauung erscheinen.

bedingt geeignet:

Flächen, die in der Zusammenschau und

Abwägung aller Kriterien als bedingt geeignet

für eine zukünftige Bebauung erscheinen.

nicht geeignet:

Flächen, die in der Zusammenschau und

Abwägung aller Kriterien als nicht geeignet für

eine zukünftige Bebauung erscheinen.


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Ergebnis der Flächenbewertung Wohnen


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Ergebnis der Flächenbewertung Gewerbe


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung (Entwurf)


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung (Entwurf)

Fläche

Größe

Voraussetzung

- Albert-Schweizer-Hauptschule

- Gärtnerei

2 ha

Bewertung

geeignet

Verfügbarkeit

- Aufgabe des Schulbetriebs

- Freiwillige Aufgabe /

Verlagerung des

Gärtnereibetriebs

mittelfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung (Entwurf)

Fläche

Größe

Voraussetzung

Bavierschule

0,5 ha

Bewertung

geeignet

Verfügbarkeit

Aufgabe des Schulbetriebs am

Standort

mittelfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung (Entwurf)

Fläche

Größe

Voraussetzung

Tennisplatz Freiheitstraße

0,7 ha

Bewertung

geeignet

Verfügbarkeit

Freiwillige Verlagerung der

Tennisanlage

langfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung (Entwurf)

Fläche

Größe

Voraussetzung -

Pose Marré

5 ha

Bewertung

geeignet

Verfügbarkeit

sofort


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung (Entwurf)

Fläche

Größe

Voraussetzung

Bewertung

Verfügbarkeit

Südlicher Teil Gewerbegebiet

„Am Wimmersberg“

3,5 ha

Freiwillige Verlagerung / Aufgabe

der Gewerbebetriebe

geeignet

langfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung (Entwurf)

Fläche

Größe

Voraussetzung

Bewertung

Verfügbarkeit

Ehemaliger Schulstandort

Schmiedestraße

1,4 ha

Verlagerung der derzeitigen

Nutzer (Erkrather Tafel, VHS,

Integrationszentrum) an geeignete

Alternativstandorte oder

Integration in das

bebauungskonzept

geeignet

kurzfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung (Entwurf)

Fläche

Größe

Voraussetzung

Bewertung

Verfügbarkeit

Sportplatz Kemperdick

1 ha

Aufgabe der Sportplatznutzung

bedingt geeignet

kurzfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung (Entwurf)

11,7 ha

2,4 ha

14,1 ha Innenentwicklung

5 ha Bestandsentwicklung

ü

0ha

und Baulücken

19,1 ha Entwicklungspotenzial


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung + (Entwurf)


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung + (Entwurf)

Fläche

Größe

Voraussetzung

Teilflächen der heutigen

Baumschule

8 ha

Bewertung

geeignet

Verfügbarkeit

Freiwillige Verlagerung / Aufgabe

der Baumschule

mittel-/ langfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung + (Entwurf)

Fläche Westlich Niermannsweg -

Pferdekoppel

Größe

Voraussetzung

Bewertung

Verfügbarkeit

2,5 ha

Freiwillige Verlagerung / Aufgabe

Pferdekoppeln

geeignet

Kurz- bzw. mittelfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung + (Entwurf)

Fläche Östlich Niermannsweg –

Pferdekoppel; Südlich des

Reiterhofes

Göß Größe

Voraussetzung

Bewertung

Verfügbarkeit

15h 1,5 ha

Freiwillige Verlagerung / Aufgabe

der Pferdekoppel

geeignet

kurz- bzw. mittelfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Wohnflächen - Innenentwicklung + (Entwurf)

11,7 ha

10,4 ha

14,11 ha Innenentwicklung

12 ha Arrondierung

5 ha Bestandsentwicklung

4ha

und Baulücken

31,1 ha Entwicklungspotenzial


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Flächenpool

Ein Flächenpool wird benötigt zur:

• Reserve, da nicht alle vorgesehenen Flächen sicher entwickelt werden

können

• Vermeidung von Spekulation

• Vermeidung von Abhängigkeit von Einzeleigentümern

• gezielten Steuerung / Nachsteuerung von Entwicklungsprozessen


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Flächenpool


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Monitoring


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gewerbeentwicklung


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Erkrath als Wirtschaftsstandort

• Hervorragende regionale und überregionale Verkehrsanbindung (Bahnlinien,

i

Autobahn, Flughafen)

• Nachbarschaft h zu Düsseldorf (teilw. Vermarktung als Düsseldorf-Erkrath Ek thdurch

die Unternehmen)

• Teilweise Düsseldorfer Telefonvorwahl (Alt-Erkrath und Unterfeldhaus)

• Geringere Immobilienpreise als in Düsseldorf

• Ausbaufähige Wirtschaftsförderung und verbesserungsfähiges Stadtmarketing

• Hohe Leerstandszahlen (z.B. etwa 11.000 m² Bürofläche in Unterfeldhaus,

11.000 m² Hallenfläche in Alt-Erkrath) Ek th)

• Geringe Gewerbeflächenpotenziale


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Grundsatzüberlegungen zur räumlichen Entwicklung

Wohnen

Abwägung

g

Nachsteuerung

Gü Grün

Gewerbe

1. Priorität: Bestandsentwicklung

• Sanierung und Modernisierung

• Energetische Erneuerung

• Nachverdichtung

2. Priorität: Flächenentwicklung

• Innenentwicklung und bauliche

Arrondierung

• Konsequent nach Standardprämissen

• Bedarfsorientiert t (Nachsteuerung)


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Bestandsentwicklung Gewerbe


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Ausgangslage / Probleme der Bestandsentwicklung

• Gewerbliche Neuansiedlungen sind mit Flächenbedarf verbunden;

Flächen sind rar und wertvoll

• Gewerbliche Immobilien – Gebäude und Flächen – stehen z.T. leer;

sind im derzeitigen Zustand für Investoren häufig unattraktiv und werden nicht

nachgefragt

g

• Leerstehende bzw. verwahrlosende Immobilien und Flächen beeinträchtigen ihr

Umfeld negativ und können zum Image-Verlust ganzer Quartiere beitragen

Und:

• Investorenentscheidungen bestimmen weitgehend die Entwicklung;

Einflussmöglichkeiten der Kommune sind begrenzt


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Ziele

Übergeordnete Ziele:

• Stabilisierung / Stärkung des Wirtschaftsstandortes Erkrath

• Flächensparende Entwicklung der Gewerbeflächen

Ziele für vorhandene Gewerbebrachen:

• Sicherung von Baurechten

• Sicherung der infrastrukturellen Anbindung

• Erhaltung wertvoller vorhandener Strukturen (Gebäude, Freiflächen)

• Vermeidung der Entstehung eines neuen Schutzstatus nach Sukzession

• Einpassen in das Stadtbild / Pflege: Vermeiden von Vermüllung, Vandalismus


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Rahmenbedingungen

Gewerbliche Immobilien

Nutzer / Gewerbetreibende

= Angebot = Nachfrager

• Genutzte Immobilien In Erkrath anssässige Nutzer

• „Zufriedene“

• Erweiterungswillige

• Leerstehende Immobilien

• Unklare Nachfolge

Potenzielle Neunutzer / Investoren


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Aufgaben der Wirtschaftsförderung

Gewerbliche Immobilien

Nutzer / Gewerbetreibende

= Angebot = Nachfrager

• Genutzte Immobilien In Erkrath anssässige Nutzer

Bestandspflege

• „Zufriedene“

• Erweiterungswillige

• Leerstehende Immobilien

• Unklare Nachfolge

Aufbereitung / Entwicklung /

Verkauf bzw. Neuvermietung

Betreuung / Beratung /

„Bindung“ an Erkrath

Potenzielle Neunutzer / Investoren

Gezielte Ansprache / p

Akquise


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Aufgaben der Wirtschaftsförderung

Gewerbliche Immobilien

Nutzer / Gewerbetreibende

= Angebot = Nachfrager

• Genutzte Immobilien In Erkrath anssässige Nutzer

Bestandspflege

• „Zufriedene“

• Erweiterungswillige

• Leerstehende Immobilien

• Unklare Nachfolge

Beispielprojekt

Aufbereitung / Entwicklung /

Betreuung KOSAR / Beratung /

Verkauf bzw. Neuvermietung

„Bindung“ an Erkrath

Potenzielle Neunutzer / Investoren

Gezielte Ansprache / p

Akquise


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Beispielhafter Handlungsansatz: KOSAR

KOSAR =Kostenoptimierte Sanierung und Bewirtschaftung von

Reserveflächen

Ansatz: momentan nicht mehr marktgängige Gewerbeimmobilien

durch kostengünstige Maßnahmen in einen Reserveflächenpool zu

www.refina-kosar.de

überführen, um bei einer zukünftig wieder steigenden Nachfrage die

REFINA = Forschung für Inanspruchnahme durch die schnelle Mobilisierung auf diese

Immobilien zu lenken =

die Reduzierung der

Flächeninanspruchnahme

und ein nachhaltiges

Flächenmanagement

Keine umfassende Immobilienentwicklung durch die Kommune

Sondern Problemorientierte, kostenoptimierte Sanierung zur

Sicherung von Immobilien;

Zwischennutzungen

(KOSAR ist ein Refina-Forschungsvorhaben)


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Nutzungszyklus einer Gewerbeimmobilie nach KOSAR

www.refina-kosar.de


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Ablauf der Flächenentwicklung nach KOSAR

1. Auswahl der Fläche / Immobilie

ausgewählt werden sollten „C-Flächen“ (Brachflächen mit

erheblichen Mobilisierungshemmnissen, z.B. hohe

Aufbereitungskosten, geringe g Bodenwerte)

2. Erstellung eines städtebaulichen Nutzungs- und

Entwicklungskonzeptes

Einbindung in den städtebaulichen Kontext,

t

mittel- bis langfristige Nutzungs- und Vermarktungsperspektiven

3. Erstellung eines temporär orientierten

Aufbereitungs- und Zwischennutzungskonzeptes

Definition von Aufbereitungsstandards, Auswahl geeigneter

Zwischennutzungen

4. Vermarktung der Immobilie für „langfristige“

gewerbliche Nutzungen

www.refina-kosar.de


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Zwischennutzungen – Ziele und Vorteile

• „Zeitliche Überbrückung“, b bis

langfristige gewerbliche

Nutzungen gefunden sind

• positive Auswirkungen auf das

Stadtquartier,

auch ggf. soziale Funktion

• Verbesserung des Images und

damit der Vermarktungschancen

• ggf. Reduzierung der

Pflegekosten durch

Refinanzierung

www.refina-kosar.de


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Zwischennutzungen – Beispiele

• Kleingewerbe / Lagerflächen

• Märkte / Veranstaltungen

• Gründerzentren /

Start-up

• Kunst / Kultur /

Sport / Vereinsleben

• KFZ-Stellplätze

www.refina-kosar.de


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Aufgaben der Wirtschaftsförderung

Gewerbliche Immobilien

Nutzer / Gewerbetreibende

= Angebot = Nachfrager

• Genutzte Immobilien

In Erkrath anssässige Nutzer

Bestandspflege

• „Zufriedene“

• Erweiterungswillige

• Leerstehende Immobilien

Aufbereitung / Entwicklung /

Verkauf bzw. Neuvermietung

• Unklare Nachfolge

Betreuung / Beratung /

„Bindung“ an Erkrath

Potenzielle Neunutzer / Investoren

Gezielte Ansprache /

Akquise


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Aufgaben der Wirtschaftsförderung

Gewerbliche Immobilien

Nutzer / Gewerbetreibende

= Angebot = Nachfrager

• Genutzte Immobilien

Bestandspflege

• Leerstehende Immobilien

Aufbereitung / Entwicklung /

Verkauf bzw. Neuvermietung

In Erkrath anssässige Nutzer

• „Zufriedene“

• Erweiterungswillige

• Unklare Nachfolge

Betreuung / Beratung /

„Bindung“ an Erkrath

Potenzielle Neunutzer / Investoren

Gezielte Ansprache /

Akquise

Wirtschaftsförderungskonzept

Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Ziele der Wirtschaftsförderung Erkrath

Wirtschaftsförderungskonzept

fö t

• Potenzialanalyse /

Ziel- und Zielgruppendefinition

• Profilbildung

• Marketingkonzept / Zielgruppen- bzw. Investorenansprache

Stärkung der Wirtschaftsförderung:

• Zentrale Aufgabe: Kommunikation!

• Gezielte Unternehmensansprache

auch durch Veranstaltungen

• Neuausrichtung der Homepage (z.B. Nennung der Ansprechpartner)

• … mehr „Manpower“ notwendig?


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Beispiele aus den Nachbarstädten – Hilden und Ratingen

• „Team Wirtschaftsförderung“

drei Mitarbeiter + Beigeordneter bzw.

Bürgermeister

• Kontaktdaten mit Name und Foto

• Veranstaltungen

z.B. „Gründertag“

„Business Breakfast“

• Eigene Wirtschaftsförderungs- oder

Eigene Wirtschaftsförderungs oder

Grundstücksgesellschaft


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklungsmodell Flächen


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gewerbeflächenpotenziale in Erkrath (inkl. Bestandsentwicklung)


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gewerbeflächenpotenziale in Erkrath Bestandsentwicklung

Fläche

Größe

Voraussetzung /

Problemstellung

Bewertung

Verfügbarkeit

Am Wimmersberg (nördlicher

Bereich)

2,7 ha

Kooperation der

Gewerbetreibenden

bedingt geeignet

kurzfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gewerbeflächenpotenziale in Erkrath Bestandsentwicklung

Fläche

Größe

Voraussetzung /

Problemstellung

Bewertung

Verfügbarkeit

Schrottplatz Neanderhöhe

1,3 ha

Verlagerung / freiwillige Aufgabe

des Schrotthändlers

bedingt geeignet

mittelfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gewerbeflächenpotenziale in Erkrath Bestandsentwicklung

Fläche

Göß Größe

Voraussetzung /

Problemstellung

Bewertung

Verfügbarkeit

Gewerbegebiet Unterfeldhaus

46 ha

Kooperation der Eigentümer,

starkes Engagement der

Kommune

geeignet

kurz-, mittel- und langfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gewerbeflächenpotenziale in Erkrath

Fläche

Größe

Voraussetzung /

Problemstellung

Bewertung

Verfügbarkeit

Südlich Steinhof

2,7 ha

Starke Topografie; schwierig zu

nutzen

bedingt geeignet

kurzfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gewerbeflächenpotenziale in Erkrath

Fläche

Göß Größe

Voraussetzung /

Problemstellung

Bewertung

Verfügbarkeit

Süd-Östlich Steinhof

1h

ha

-

geeignet

kurzfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gewerbeflächenpotenziale in Erkrath

Fläche

Größe

Voraussetzung /

Problemstellung

Bewertung

Verfügbarkeit

Gärtnerei Mago

2,5 ha

Bei freiwilliger Aufgabe /

Verlagerung der Gärtnerei,

Topografisch stark bewegt

bedingt geeignet

kurzfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gewerbeflächenpotenziale in Erkrath

Fläche

Größe

Voraussetzung /

Problemstellung

Bewertung

Verfügbarkeit

Neanderhöhe

3,5 ha

Politisch stark umstritten

bedingt geeignet

kurzfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gewerbeflächenpotenziale in Erkrath

Fläche

Größe

Voraussetzung /

Problemstellung

Bewertung

Verfügbarkeit

Östlich Eickenberg

79ha 7,9 nur bei Realisierung des

Wohngebietes möglich; nur

hochwertiges Gewerbe

bedingt geeignet

langfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gewerbeflächenpotenziale in Erkrath

Fläche

Größe

Voraussetzung /

Problemstellung

Bewertung

Verfügbarkeit

Kemperdick östlich

5ha

Zustimmung der

Regionalplanungsbehörde

ungewiss

bedingt geeignet

langfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gewerbeflächenpotenziale in Erkrath

Fläche

Größe

Voraussetzung /

Problemstellung

Bewertung

Verfügbarkeit

Kemperdick westlich

6ha

Zustimmung der

Regionalplanungsbehörde

ungewiss

bedingt geeignet

langfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gewerbeflächenpotenziale in Erkrath

Fläche

Größe

Voraussetzung /

Problemstellung

Bewertung

Verfügbarkeit

nord-westlich Gewerbegebiet

Unterfeldhaus

2,2 ha

nicht mit Entwicklung der

Mehrzweckhalle kombinierbar

bedingt geeignet

mittelfristig


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Anforderungen für Firmenansiedlungen im Neubau (Entwurf)

• Hohe Arbeitsplatzdichte

• Hoher Anteil an hoch qualifizierten Arbeitsplätzen

• Vorrangig Unternehmen aus dem tertiären Sektor bzw. Zukunftstechnologien

• Hohe Gestaltqualität der Firmengebäude (Abhängig vom Standort)


Bürgerinformation Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Flächen für „Zentrale Einrichtungen“

Flächen z.B. für:

• Verwaltung

• Ärztehaus

• Büro

Anforderung an die Nutzung:

• Nicht einschränkend für bereits

vorhandene Nutzungen (Bürgerhaus

Hochdahl, Sportplatz Unterfeldhaus)

• Hohe städtebauliche Qualität


5. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

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