September 2011 - City-Galerie Wolfsburg

city.galerie.wolfsburg.de

September 2011 - City-Galerie Wolfsburg

8. Ausgabe

Herbst 2011

City-Galerie

Wolfsburg

Lifestyle-Magazin

Men’s World

Luxus-Schuhe

für Gentlemen

Schlaf gut!

Warum schlafen

schön macht

Anna Netrebko

In mir steckt

eine Lady Gaga

Want it!

Herbstmode nicht

nur für Cowboys


Liebe Leserinnen,

liebe Leser!

Willkommen zu unserer Herbstausgabe der ici!, in der wir unseren Blick

nach Westen über den Atlantik richten: in die USA, Heimat der Bluejeans,

Lederjacken und Stiefel. Wie man den klassischen Cowboy-Look zeitgemäß

interpretiert und den Bedürfnissen moderner Großstadtmenschen

anpasst, sehen Sie in unserer Modestrecke: Sie wurde exklusiv für ici!

in einer Western-Kulisse fotografiert.

Kulinarisch schlagen wir einen Bogen von der Kaffeebohne und ihren

Zubereitungsarten über Burger und Marshmallows bis hin zu einem

weltbekannten koffeinhaltigen Erfrischungsgetränk, das vor 125 Jahren

erfunden wurde. Außerdem untersuchen wir den neuen heißen Trend in

der Unterhaltungselektronik: 3-D. ici! stellt die neuesten Handys,

Spielekonsolen und Notebooks vor, die räumliches Sehvergnügen

versprechen, übrigens ganz ohne lästige 3-D-Brille.

Die City-Galerie steht in diesem Herbst ganz im Zeichen ihres zehn jährigen

Jubiläums. Zum einen können wir einige neue attraktive Geschäfte wie

Intersport Voswinkel, Sidestep, Deichmann, Vila und Only in der

City-Galerie begrüßen. Zum andern wollen wir natürlich auch das

Jubiläum kräftig feiern. Erleben Sie spannende Events wie unsere

multimediale Modenschau im September, spektakuläre Gewinnspiele im

Rahmen des Geburtstags und zahlreiche andere Centeraktionen. Besser

kann der Herbst in Wolfsburg nicht beginnen! Viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen

Ihr Christian Polkow

Center Manager, City-Galerie Wolfsburg

Editorial

Geschenkt!

Machen Sie Ihren Lieben eine

Freude – ein Center-Gutschein ist

immer eine tolle Geschenkidee!

Nicht größer als eine Scheckkarte, ist der Center-

Gutschein immer eine tolle Idee. Das schicke Kärtchen

mit der roten Schleife ist bares Geld wert, denn es ist

in allen Geschäften der ECE-Center deutschlandweit

einlösbar und damit in ca. 8000 Geschäften. So können

Ihren Lieben selbst wählen, woran sie Freude fi nden.

Gegen eine Gebühr von 0,50 € ist der Center-Gutschein

an der Kundeninformation Ihres Centers erhältlich.

Schenken Sie Freude!“


City-Galerie Wolfsburg

Porschestraße 45

38440 Wolfsburg

Telefon (05361) 60 00

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 9.30–20 Uhr

Nightshopping:

Freitag 9. September 9.30–22 Uhr

Verkaufsoffener Feiertag:

3. Oktober 13–18 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag:

30. Oktober 13–18 Uhr

info@city-galerie-wolfsburg.de

city-galerie-wolfsburg.de

Impressum

Herausgeber

ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG

Heegbarg 30, 22391 Hamburg

Sitz Hamburg

Amtsgericht Hamburg HR A Nr. 92742

Persönlich haftende Gesellschafterin

Verwaltung ECE Projektmanagement G.m.b.H.

Amtsgericht Hamburg HR B Nr. 48838

Umsatzsteueridentifi kationsnummer: DE 201970447

Geschäftsführung Alexander Otto (Vors.)

Gerhard Dunstheimer (Stv. Vors.)

Karsten Hinrichs, Markus Lentzler, Dr. Lothar Kappich

Henrie W. Kötter, Jens-Ulrich Maier

Dr. Andreas Mattner, Klaus Striebich

Verlag und Redaktion

Léonce Verlagsgesellschaft mbH

Am Treptower Park 75, 12435 Berlin

Telefon (030) 53 43 21 23, Fax (030) 53 43 21 31

leonce@leonce.de, leonce.de

Verlagsleitung, V. i. S. d. P.

Susanne Klemmstein, klemmstein@leonce.de

Redaktionsleitung national Ariane Wienke

Telefon (030) 53 43 21 51, wienke@leonce.de

Redaktionsleitung regional Ulrike Schattenmann

redaktion@leonce.de

Chefi n vom Dienst Ute Harder, Telefon (030) 53 43 21 30

produktion@leonce.de

Bildredaktion national und Stills

Frank Dingel, Karsten von Kuczkowski, dvonk.de

Bildredaktion regional Andrej Baranow

Telefon (030) 53 43 21 51 baranow@leonce.de

Mode & Beauty Ariane Wienke

Fitness & Gesundheit Diane Schöppe

Essen & Trinken Ulrike Schattenmann

Wohnen & Kultur Linda-Luise Bickenbach

High Tech & Design Bernd Ratmeyer

Reisen Cornelia Tomerius

Mitarbeiter dieser Ausgabe

Janette Tran (Praktikantin)

Titelfoto Michael Reh

Model Carolin, East West Models

Ledertrenchcoat: Belstaff, Hemd Comma, Tuch: Broadway

Location Eldorado-templin.de

Art Director Bente Schipp

Grafi k Beate Autering (stellv. AD), Bettina Weidisch

Korrektur Sabine Massoumi, Katja Dillan

Schlusskorrektur Heike Gläser

Mediaberatung Ute Harder (Ltg)

Telefon (030) 53 43 21 30, harder@leonce.de

Katja Dillan, Telefon (030) 53 43 21 18, dillan@leonce.de

Druck Vogel Druck und Medienservice GmbH

Vertrieb werbeagentur r. frank gmbh, Telefon (0531) 28 18 89 50

Übersetzungen in fremde Sprachen, Mikroverfi lmungen

und elektronische Verarbeitung sowie jede andere Art

der Wiedergabe nur mit schriftlicher Genehmigung des

Verlages. Für unverlangt eingesandtes Text- und

Bildmaterial wird keine Haftung übernommen.

Die nächste Ausgabe von ici! erscheint

am 2. Dezember 2011 im Léonce Verlag,

Mitglied der Informationsgemeinschaft

zur Feststellung der Verbreitung von

Werbeträgern, e.V. (IVW), Berlin

Trendfarbe Grau

Von wegen langweilig langweilig

12

High Noon

Leder, Jeans

und Keilabsätze:

Der Western-Look

kehrt zurück und

ist zeit gemäßer

denn je

REGIONAL

6 Events und Trends

Neuigkeiten aus dem Center

8 Schaufenster

Wellness in der Wanne

10 Center Looks

MODE & SCHÖNHEIT

12 Want it!

Herbstmode nicht nur für Cowboys

22 Kick it like Beckham

Accessoires für Vielfl ieger

24 Mode News

Der Military-Look


52

27 Feiner Faden

Kaschmir hat immer Saison!

28 Schuhe fürs Leben

Zeitlos: Der klassische Herrenschuh

30 Auf die Lider, fertig los

Make-Up so weit das Auge reicht

FITNESS & GESUNDHEIT

32 Adrenalinkick auf

42,195 Kilometern

Tipps für Marathonläufer

ESSEN & TRINKEN

36 Der Kaffee ist fertig

38 Glossar

Alles über Messer

Die Diva und

der Bariton

Anna Netrebko

und Erwin Schrott

über Stil, Stilettos

und graue Haare

40 Happy Food:

Cheeseburger & Marshmallows

36

Volles Aroma

und beste Bohne:

Wie man Kaffee

richtig zubereitet

LEBEN & WOHNEN

42 Ohne Brille sieht man besser

3-D jederzeit – ist das möglich?

44 Schlaf Dich schön!

Interview mit einem Schlafforscher

46 News

Liegewiesen

REISEN & KULTUR

48 Abhängen im wilden Westen

Eine Reise nach British Columbia

50 News

Fünf coole City-Trips

52 Das Opern-Traumpaar

Im Interview: Anna Netrebko

und Erwin Schrott

54 News

Kultur im Herbst

46

Dicke Polster

Die schönsten Kuschelplätze

und Schlafmöbel

Üppig

Cupcakes heißen die

verzierten Mini-Kuchen

aus den USA

Watch this

Warum Armbanduhren

32

der einzig wahre

Männerschmuck sind

Ja, wo laufen Sie denn

Tipps und Utensilien

für Langzeitläufer

44

RUBRIKEN

56 Aktionen

57 Vorschau

58 Horoskop

40

Schlaf schön

Wer lange

schläft, bleibt

länger jung

3/11 5


1

2 3

6 3/11

4


Fotos: dvonk.de (1), fotolia.com (2 u. r.), Andreas Lander (3), Armin Zedler (4)

Veranstaltungen, Neuigkeiten und aktuelle

Trends aus der City-Galerie Wolfsburg

DArAUF

FrEUEn

WIr UnS

Indian Summer

1Der Herbst kommt mit Macht, und er bringt Mode mit, die

von den leuchtenden Farben der nordamerikanischen Wälder

und ihrer indianischen Kulturen inspiriert wurde: Warmes

Orange, Gelb und Rot wird mit erdigen Tönen kombiniert, sattes Blau

setzt starke Akzente. Was kommt noch? Leder bleibt weiterhin im

Trend, wird nicht nur als Jacke, sondern auch als Kleid oder Oberteil

getragen. Und ohne Fransen geht in diesem Herbst gar nichts: Die

feinen Stofffäden schmücken Kleider, Westen und Röcke.

Zehn Jahre City-Galerie:

„Alles auf die 10!“

2 Das

ist das Motto der aufregenden Tage in der Galerie

vom 27. Oktober bis 5. November. Die Besucher erwartet

neben dem morgendlichen Empfang am 27. Oktober samt

Geburtstagstorte ein buntes Bühnenprogramm, Kinderanimationen,

Geschenke und spektakuläre Gewinnspiele. Ein Moderator führt

durch die zehn bunten Tage. Es lohnt also, das Geburtstagskind oft

zu besuchen: Täglich können zahlreiche Sachpreise, Gutscheine und

ein Tageshauptpreis gewonnen werden. Jeden Tag werden zudem

zwei Teilnehmer für das große Gewinnspiel-Finale am 5. November

gezogen, bei dem es je 10 x Shopping für 100 und 1.000 Euro in der

City-Galerie zu gewinnen gibt. Der Hauptpreis für den Sieger des

Finales hat es richtig in sich: Shoppen im Wert von 10.000 Euro!

Weitere Informationen ab Oktober 2011 auf: city-galerie-wolfsburg.de

Mode, Tanz, Musik

und mehr …

3 Die

City-Galerie präsentiert am 9. und 10. September

eine Live-Modenschau der ganz besonderen Art:

Fashion TV. Hier werden nicht nur Top-Models die

aktuellen Herbstkollektionen auf den Laufsteg bringen, sondern

die Schau wird live auf einem riesigen Bildschirm übertragen.

Dazu gibt es Tanz, Live-Musik und Videoclips.

Comedy in Wolfsburg:

Thorsten Havener

4 „Denken

und andere Randsportarten“ heißt das neue

Programm des Comedy-Überfliegers. Ein kluger und

zugleich rasend komischer Einblick in die Abgründe

und Fallstricke der alltäglichen Kommunikation. 8. September,

20 Uhr im Hallenbad Wolfsburg. hallenbad.de

CeNter

KaleNder

Trends & Events

9. und 10. September: Fashion TV.


Center Schaufenster

WEllnESS

In DEr

WAnnE

Verwandeln Sie Ihr Badezimmer in eine Wohlfühl-

Oase – mit Produkten aus der City-Galerie

8 3/11

Self-made Seife

Wer einen Badezusatz mit persönlicher

note möchte, sollte zu dem

Buch „Seife, Duft & Badeschaum“ von

Gill Farrer-Halls greifen. Die Autorin

erklärt, wie sich individuelle Duftkreationen

auf Grundlage von ätherischen

Ölen oder Blütenwasser zusammenstellen

lassen. 34 Grundrezepte

führen Schritt für Schritt zur selbstgemachten

naturkosmetik. Gesehen

bei Thalia für 14,95 Euro.

Wie früher

Dieses Geschenk-Set verleiht

dem heimischen Bad den Flair

und Charme der guten alten

Zeit: ein Bambusbottich mit

Badebürste, dunklem Bimsstein,

nagelbürste, Massagehandschuh

und Tüllpeelingschwamm.

Die Bürsten sind

aus naturborsten und Bambusholz

gefertigt. Sieht schön

aus und tut gut. Gesehen bei

Douglas für 17,95 Euro.

Doppelte Pflege

Aromatherapie

Dass Düfte Körper, Geist und Seele stimulieren,

wussten schon die alten Griechen. Und Kerzenlicht

sorgt für das passende Ambiente bei Ihrem

luxus-Badeerlebnis. Schön, wenn beides auch

zusammengeht, wie bei dieser Duftkerze von

ipuro für 9,99 Euro. Puristen können sich ja

an den würzigen raumduft aus Feige, Pfeffer,

Orange, Jasmin und weißem Moschus halten.

Bei Depot für 12,99 Euro.

Das neueste, fair gehandelte Produkt aus dem Hause Body Shop:

Eine Body-Butter mit zwei verschiedenen Feuchtigkeitsstufen in einem

Tiegel. Wer unterschiedlich trockene Haut hat (zum Beispiel an Ellenbogen

oder Knien), ist nach einem intensiven Schaumbad mit dieser

Butter perfekt gepflegt. Ab 5. September für 15 Euro bei The Body Shop.

Fotos: Leopold Stocker Verlag, Depot, The Body Shop, Douglas


Foto: Lucie Eisenmann, dvonk.de

Duftende Essenzen

und ätherische

Öle stimulieren

Körper und Geist

3/11 9


Center looks

DREI, DIE

SIE HABEN

MüSSEN!

sie

Look von Laurèl

1 ShirT gerry Weber

ediTion

2 NAgELLAck Chanel

üBEr ParFümerie

douglas

3 riNg madonna

4 WäSchESET neW

yorker

5 hANDSchuhE

s.


1

2

11

5

7

10

9

3

4

6

8

er

Center looks

Look von Zegna

1 EAu DE ToiLETTE yVes

sainT laurenT üBEr

ParFümerie douglas

2 PuLLoVEr engbers

3 hoSE engbers

4 LooPSchAL

neW yorker

5 WEEkENDEr

samsoniTe üBEr

Jens koCh

6 hiPBAg samsoniTe

üBEr Jens koCh

7 PuLLoVEr s.


Produktion/Styling: Ariane Wienke, Andrej Baranow

Fotos: Michael Reh

Damon

heMd FUMa

hOse carl GroSS

schuhe SancHo

Mantel und hut

El dorado

linke Seite:

Kathrin

Kleid Madonna

Mantel St. EMilE

Kette H&M

OverKnees ScHoll

contEMporary

Carolin

Kleid coMMa

Mantel St. EMilE

schuhe ScHoll

contEMporary

Kette BarBara BEckEr

ingo

hOse, v-necK und

ledersaKKO FalkE

schuhe H&M

KOpfhörer UrBanEarS

reisegepäcK

loUiS vUitton

WANT Want it! IT!

Mode & Schönheit

3/11 13


Mode & Schönheit

Kathrin

stricK tiGErHill

Weste ManGo

rOcK und Bluse

St. EMilE

Carolin

stricK tiGErHill

Bluse H&M

hOse coMMa

schuhe Monki

arMBand

ricH & royal

Kette MtWtFSS

WEEkday

ingo

pullOver FalkE

hOse, t-shirt

und schuhe H&M

rechte Seite:

Kathrin

stricKpOnchO vila

Bluse FUGa

shOrts Madonna

struMpfhOse FalkE

haarBand H&M

Wedges ziGn

ingo

pullOver und

sOcKen FalkE

shirt H&M

hOse carl GroSS

schuhe noBrand

hut El dorado

14 3/11


linke Seite:

Damon

Jeans und heMd G-Star

BOOts ziGn

hut El dorado

Carolin

heMd und Bluse St. EMilE

lederJacKe coMMa

strüMpfe H&M

schuhe StyliSt’S oWn

Kathrin

JeansBluse und

stricKWeste tiGErHill

rOcK und gürtel H&M

struMpfhOse FalkE

stiefel StyliSt’S oWn

Carolin

Kleid coMMa

pullOver tiGErHill

stricKKette SHokay

struMpfhOse FalkE

stiefel StyliSt’S oWn

ingo

pullOver FalkE

Jeans H&M

sOcKen FalkE

schal coMMa

schuhe ModElS oWn

Mode & Schönheit

3/11 17


Mode & Schönheit

Damon

t-shirt Fancy

hOse FalkE

schuhe vaGaBond

Kathrin

Bluse riani

rOcK MoScHino*

struMpfhOse FalkE

schuhe zara

Carolin

heels vErSacE*

tOp Gino roSSi

Ohrringe H&M

rOcK MoScHino*

struMpfhOse FalkE

rechte Seite:

ingo

heMd napapijri

saKKO carl GroSS

stricKBand SHokay

stricKMantel und

JOgginghOse H&M

18 3/11

*gesehen bei tK Maxx


produktion/styling: ariane Wienke, andrej Baranow; assistenz: Janette tran; fotos: Michael reh; assistenz: anton andalus; haare/Make up: andrej Baranow, claudia rotoli; Models: carolin und Kathrin/east West Models, ingo/indeed, damon/Mocca Models; location: www.eldorado-templin.de

Carolin

BustierJeans G-Star

Bluse BroadWay

stricKschal SHokay

ingo Jeans G-Star

heMd FUGa

Kathrin

Jeans tiGErHill

Bluse Madonna

gürtel StyliSt’S oWn

thanks to …

Sich wie im Western fühlen: ob aufregende Stuntshows

oder traditionelle indianerfolklore, hier

ist für jeden Geschmack etwas dabei! Stilechte

Übernachtungen im Westernhotel, ranchhäusern

und tipis machen den Besuch zu einem originellen

Erlebnis. Für Events ist die Westernstadt mit

all ihren attraktionen auch exklusiv zu haben. ici!

und das El dorado verlosen einen tag inklusive

parkeintritt mit Übernachtung für vier personen

in einem ranchhaus in der Saison 2012 im

El dorado templin. Email an verlosung@leonce.de

Mode & Schönheit

3/11 21


Mode & Schönheit

Kick it

like

Beckham

Vielflieger wie David Beckham wissen, was

„Mann“ braucht, um sich auf Reisen wohl

zu fühlen: bequeme Kleidung aus feinen

Materialien, die auch nach langen Flügen

noch vorzeigbar aussieht, einen Talisman,

der einen an zu Hause erinnert, und Gepäck,

das all diese Dinge sicher ans Ziel bringt

Koffer – Der „CArry-

On“ rOllenkOFFer

Aus Der TUMI-AlphA-

KolleKTIon ist mit

seinen vielFältigen

FunktiOnen Der

iDeAle Begleiter

Für vielreisenDe

22 3/11

Fotos: Alibus ipsant estis sandips aeprore nobis

eostiat. Aped eaqui optas et libusamendis ut aut

dolupta speratibus dolorit a iliquam


Fotos: Pr

hoSenrolle

jeAns geHen

immer! BAggyjeAns

vOn h&M

KopfSchutZ im Flieger

kAnn es mAnCHmAl

gAnz sCHön „zugig“

werDen, DesHAlB mütze

niCHt vergessen!

kAsCHmirmütze vOn

AllUde

haben wollen Die leDerjACke vOn

BelsTAFF sCHützt vOr winD unD wetter

unD sieHt verDAmmt gut Aus

StyliSch und Schnell

Der turBO-HAArtrOCkner

vOn ReMIngTon HAt 2200

wAtt unD trOCknet

DAs HAAr mit zwei

ventilAtOren

GroSSer auftritt

Die „DAy tO nigHt“ BOOts

vOn RocKpoRT By göRTz

kAnn mAn wirkliCH tAg

unD nACHt trAgen

Mode & Schönheit

SammlerStücK Für Alle,

Die FussBAll(er) lieBen.

BettelArmBAnD Aus

sterlingsilBer Aus Der

ThoMAs sABo Fc BAyeRn

München KolleKTIon

halSwärmer

kusCHeliger sCHAl

Aus Der Aktuellen h.e.

By MAngo-kOllektiOn

ZeitfenSter

Die ArmyClOCk vOn Io?Ion!

kAnn sOwOHl um Den HAls

Als AuCH Als tAsCHenuHr

getrAgen werDen

3/11 23


Mode & Schönheit

We want you!

Stiefel, Stiefeletten

& Co aus genarbtem

Leder sind die Basis

für den Military-Look

SPRingeRStieFel von MARC CAIN

Ursprünglich für Fallschirmspringer:

gepolstert und flexibel gefertigt sind

sie heute wieder top-aktuell!

24 3/11

oveRkneeS von PATRIZIA PEPE

overkill – den Military-look

auf die Spitze getrieben.

Gegensätze

ziehen

sich an!

Fashionistas auf der ganzen Welt

tragen in diesem Herbst Military-

Look. Der ist keinesfalls mit

dem Army-Style zu verwechseln,

sondern verbindet gekonnt Military-

Elemente mit eleganten Schnitten.

Mondän interpretiert, wie hier von

RIANI, zieht er moderne Frauen an

geheimwaffe Boots: Robust,

bequem und vielseitig sind diese

topaktuellen Modelle von MARC

CAIN aus genarbtem leder.

Fotos: PR


Edle Materialien wie Seide, Spitze oder

Pelz machen den Military-Look perfekt

CaPe von DAKS

Das Cape war in

den 70ern schon

trend. Heute tragen

Mann und Frau

es in Schwarz als

abendmantelersatz.

SPitzenRoCk von STEFFEN SCHRAUT

Der Bleistiftrock aus reiner

Seide und feiner Spitze

ergänzt den look mit seiner

feminin-weichen note.

kleiD von C&A

Riegel,

aufschläge

und knöpfe

dekorieren den

look streng,

aber weiblich.

SCHaPka von C&A

einst eine militärische

kopfbedeckung polnischen

Ursprungs, heute dank kate Moss

und elle Macpherson schick im

Herbst/Winter

Militärische abzeichen

und orden – perfekt

nachempfunden durch

CollieRS UnD BRoSCHen

von PATRIZIA PEPE

Skinny JeanS von MARC CAIN

Beim Militär dient Camouflage der

tarnung. Die Skinny-Jeans aber

verleitet zum Hingucken.

Mode & Schönheit

HERMèS Feat –

DANIEl BUREN:

Das Seiden-Carré aus

dem traditionshaus

ist limitiert und ziert

wahlweise kopf, Hals

oder taille.

3/11 25


1

Mode & Schönheit

26 3/11

3

2

Feiner

Faden1 Kaschmir hat immer Saison! Diesen Look Allude

Herbst kommen die Kollektionen

der wichtigsten Kaschmir-Stricker

2 BergweAr Wildinger & SonS

besonders farbenfroh daher und

bieten uns die Möglichkeit, den Color

Blocking Trend des Sommers ein

3 PLAid Bruno MAnetti

4 kLeid Allude

wenig „aufzuwärmen“

5 PuLLover oui

4 5

Fotos: Alibus ipsant estis sandips aeprore nobis eostiat. Aped eaqui optas et libusamendis ut aut dolupta speratibus Fotos: dolorit Pr, Mercedes a iliquamBenz

Fashion week Berlin


Neue Gesichtspflege Angelica

Quelle natürlicher Vitalität

Das Geheimnis strahlend frischer Haut ist Feuchtigkeit. L’OCCITANE hat mit der biologisch angebauten

Engelwurz (Angelica) aus der südfranzösischen Region Drôme eine Pflanze mit erstaunlicher

Vitalität und Wachstumskraft für die neue Gesichtspflegelinie entdeckt. Die patentierten Wirkstoffe

der Engelwurz stimulieren die Synthese der Aquaporine, jener Wasserkanäle der Zellmembran, die die

Feuchtigkeitsversorgung der Epidermis garantieren. Die neue, frische und seidig zarte Angelica Hydration

Cream schenkt der Haut sofortige und langanhaltende Feuchtigkeit. Prall und elastisch strahlt die

Haut voller Vitalität. L’OCCITANE, eine wahre Geschichte.

www.loccitane.de


Mode & Schönheit

Schuhe

fürs Leben

Es wird Herbst und damit kühl und nass. Dem kann

man entgegentreten und zwar ganz wörtlich: Festes,

solides Schuhwerk sorgt für einen guten Auftritt.

Doch wenige Männer achten auf wirkliche Qualität.

Ein Plädoyer für den klassischen Herrenschuh

Text: Bernd Ratmeyer

er Mann von heute kann sich modische

Ignoranz nicht mehr leisten. Ob sportlichleger,

Businessdress oder Abendgarderobe:

Immer mehr Männer achten auf Stil und

Qualität. Aber allzu oft hört das Modebewusstsein

unterhalb des Hosensaums

auf. Billige Lederschuhe, Sneaker oder gar

Turnschuhe werden hemmungslos mit

klassischen, gut geschnittenen Anzügen

oder hochwertiger Freizeitmode kombiniert.

Dem Herrn fehlt der Blick nach

unten. Ein fataler Fehler, denn minderwertiges

Schuhwerk beeinträchtigt den

Gesamteindruck mehr, als die meisten

Männer glauben. Billige Schuhe diskreditieren

den besten Anzug. Dabei gibt es

wenige klare Regeln, wie Mann von oben

bis unten einen guten Auftritt hinlegen

kann. Das gelingt ihm am besten mit dem

klassischen Herrenschuh.

Doch wie muss der aussehen? Jeder preisgünstige

Anbieter hat eine große Anzahl

Lederschuhe im Angebot. Auf den ersten

Blick ist es schwer, die Preisunterschiede

von bis zu mehreren Hundert Euro zwischen

verschiedenen Herstellern zu verstehen.

Doch die Mühe lohnt. Wer langlebige

Qualitätsarbeit wünscht, sollte nach

einem rahmengenähten Schuh suchen –

gefertigt in der klassischen, jahrhunderte

alten Technik des Schuhmacherhand-

28 3/11

werks: „Rahmengenäht“ bezeichnet die

sogenannte Machart eines Schuhs. Hierbei

wird die Innensohle mit einem Lederstreifen

– dem Rahmen – an das Schuhoberteil

genäht. Eine weitere Naht verbindet Rahmen

mit Laufsohle. Dabei entsteht ein

Hohlraum zwischen Lauf- und Innensohle,

der mit Kork gefüllt wird. Das Korkbett

passt sich der Fußform an, der Schuh

wird zum individuellen Einzelstück.

Der natürliche Feind des rahmengenähten

Schuhs ist der geklebte Schuh. Viele Männer

gehen ihm im Wortsinn auf den Leim,

denn er sieht auf den ersten Blick passabel

aus. Seit 1910 wird er hergestellt, denn damals

wurde ein haltbarer Industrieklebstoff

eingeführt, der die Produktion von

Lederschuhen enorm preisgünstig machte.

Die Sohle ist angeklebt, und entsprechend

kurzlebig ist der Schuh. Ganz anders der

Rahmengenähte: Er gilt als reparaturfreundlich,

eine Neubesohlung ist einfach

und bei guter Pflege hält er länger als ein

Auto. Vor allem: Ein guter Schuh altert

ganz bezaubernd.

Hat Mann sich erstmal für Qualitätsschuhe

entschieden, bleibt die Wahl zwischen

den verschiedenen Designs. Grundsätzlich

unterscheidet man zw ischen der Art der

Verschlussmethode; das gängigste Modell

ist natürlich der Schnürschuh. Bei der geschlossenen

Schnürung sind die beiden

Teile des Oberleders, die von den Schnürsenkeln

gehalten werden, unter den vorderen

Teil des Schuhs genäht. Der sogenannte

Oxford bietet ein sehr einheitliches

Bild und gilt als der eleganteste Herrenschuh.

Er wird mit unterschiedlichen

Lochverzierungen, Nähten oder Vorderkappen

angeboten. Der Derby dagegen

kommt mit einer offenen Schnürung – die

Seitenteile sind auf das Vorderteil genäht.

Das macht ihn weniger formell und viel-

1

2

3

seitig einsetzbar. Auch hier wird zwischen

den Arten der Verzierung unterschieden.

Egal, ob mit Verzierung oder ohne: Der

(2),

rahmengenähte Schuh garantiert einen

sicheren Auftritt bei zeitloser Ästhetik.

cove&co

Doch auch der beste Herrenschuh leidet

unter den alltäglichen Belastungen. Die

László,

Lösung ist simpel: zwei Paar kaufen! Denn

nach einem Tag in Gebrauch sollten

GmbH,

Schuhe einen Tag ruhen. Das verdoppelt

ihre Lebensdauer und die Investition hat

sich schnell wieder amortisiert. Unab-

Dinkelacker

dingbar sind Schuhspanner aus weichem,

unbehandeltem Holz, die unmittelbar

Heinrich

nach dem Tragen in den noch warmen

Schuh eingelegt werden. Sie absorbieren

Schweiß und Nässe und erhalten die Passform

für viele Jahre.

prime-shoes.de,

Die Investition unten rum lohnt also.

Finanziell, orthopädisch und vor allem

ästhetisch. Denn in der Modewelt der

Männer gilt: Das mittelmäßige Hemd oder

SHOEPASSION.com,

die zweitklassige Jeans werden wohlwollend

verziehen, nicht aber billige Schuhe. Fotos:

Illustrationen: SHOEPASSION.com


4

5

6

1

John Lobb die Welt der rahmengenähten

schuhe kommt auch ohne schnürsenkel aus:

der sogenannte Monk verfügt über schnallenverschlüsse

und erinnert an die sandalen der

Mönche. Besonders schön ist dieser doppelmonk

mit zwei schnallen von John lobb aus london,

dem berühmtesten Maßschuhmacher der Welt.

2

ALLen-edmonds dieser penny­loafer

der amerikanischen Manufaktur allen

edmonds ist der typische freizeitschuh –

ein slipper. Bequem, leicht und endlos kombinierbar,

nicht jedoch mit dem dunklen abendanzug oder gar

smoking! amerikanische und britische Hersteller

wie allen­edmonds und John lobb gehören zu den

traditionsreichsten und exklusivsten Herstellern von

Herrenschuhen. Vorrätig hat diese und viele andere

Marken der Herrenausstatter cove & co, der in

ateliers in neun deutschen städten nicht nur

rahmengenähte schuhe sondern auch Maßkleidung

und accessoires anbietet.

3

shoepAssion ein glatter oxford (plain) mit

einer dezenten Naht auf der Kappe vom onlinehändler

sHoepassIoN.com. die Berliner

enthusiasten bieten seit 2010 rahmengenähte schuhe

aus spanischer fertigung an. durch den direktvertrieb

entsteht ein unschlagbares preis­leistungs­Verhältnis.

4

dinkeLAcker dieser glatte derby

plain captoe stammt von dinkelacker.

durch seine Naht über der Vorderkappe

erhält er eine gewisse dynamik und ist für viele

anlässe geeignet. das schwäbische traditionsunternehmen

lässt in einer Manufaktur in Budapest

fertigen.

5

prime shoes etwas eleganter, aber

nicht ausschließlich für die abendgarderobe

ist der oxford fullbrogue.

er verfügt über eine lochverzierung sowie

eine geflügelte Vorderkappe, wirkt daher etwas

robuster und passt auch zur informelleren

Kleidung – wie dieses Modell von prime shoes,

einem süddeutschen unternehmen am ammersee,

das eine große auswahl handgemachter

schuhe anbietet.

6

LászLó sehr robust wirkt der derby

fullbrogue. er ist erste Wahl, wenn es

um den bequemen schuh tagsüber und

für die freizeit geht. dieser fullbrogue von lászló,

einer schuhmanufaktur aus dem allgäu, passt

zu gröberen stoffen, Jeans und cordhosen – ein

wetterfester allrounder.

Aufbau eines

rahmengenähten

Schuhs

Oberleder

Brandsohle

Ausballung

Futterleder

Gemband Laufsohle

Rahmen

ein rahmengenähter schuh ist optisch sehr

hochwertig, lange haltbar, leicht zu reparieren und hat

eine hohe passformtreue

Klassische

Herrenhalbschuhe

Budapester

HalfBrogue

fullBrogue

oxford

derBy

BlücHer

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6

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7.

Mode & Schönheit

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Auf die Lider

fertig los …

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„All eyes on me“ ist das Motto für

den Make-up-Herbst 2011. Die Farben

sind kräftig, die Texturen weich und

die Produkte können nuanciert

aufgetragen werden. Glamouröse

Looks erreichen Sie durch

mutige Schattierungen.

3

Wer sich traut, trägt die

Farben nass auf!

1. Artdeco

2. Astor

3. BeYu

4. FActorY

5. FlormAr

6. HelenA ruBinstein

7. isAdorA

8. Korres

9. l’oréAl PAris

10. lcn

11. rimmel

12. sHiseido

13. Yves sAint lAurAnt

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Mode & Schönheit

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1


Fitness & Gesundheit

32 3/11


Adrenalinkick auf

42,195

Der Mensch ist der

geborene Läufer.

Ein Blick auf seinen

Körper beweist: Das

Zusammenspiel von

Muskel und Sehnen,

die Haltung des Gleichgewichts,

selbst die

inneren Organe

entsprechen einem

Wesen, das fürs

Laufen gemacht ist

Text: Diane Schöppe

Hinzu kommt noch das

Wunderwerk Fuß, der

so gebaut ist, dass er die

Aufprallenergie speichern

und zum Abstoßen

nutzen kann. Unsere Atmungsorgane

haben ein enormes Leistungsvermögen,

das wir im Alltag genauso wenig nutzen

wie die hochfeine Mechanik des Fußes

oder unsere kraftvolle Oberschenkelmuskulatur.

Wir alle haben also die besten Voraussetzungen,

um zu laufen. Nutzen Sie Ihr

Potenzial und lernen Sie dabei auch Ihren

Körper und Ihren Geist besser kennen.

Laufen lernen –

was Sie wissen

sollten

Fitness & Gesundheit

Kilometern

Denken Sie daran – als eine Art mentale

Vorbereitung: Der menschliche Körper ist

zum Laufen gemacht. Dieser Gedanke

wird Ihnen helfen, wenn Ihnen die Puste

ausgeht. Alles ist eine Frage des Trainings

Foto: Gary Blakeley - Fotolia.com

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Fitness & Gesundheit

ASICS Gel Nimbus 13

Der Gel Nimbus hat schon etliche Preise eingeheimst:

So wurde der Vorgängerversion Gel

Nimbus 12 gleich zwei Mal das Prädikat „Best

Update“ verliehen. Auch die neueste Version

mit der Nr. 13 ist wieder preisverdächtig: Sie

ist ganze zehn Prozent leichter! Damen binden

sich lediglich 275 Gramm ans Bein, Herren 325

Gramm. Preis: 159,95 Euro

FAZIT: EINE NOCH LEICHTERE VERSION,

ABER EBENSO STABIL WIE DER VORLÄUFER

Nike LunarGlide+ 3

Nike setzt beim LunarGlide+ 3 auf einen

geschmeidigen Abrollvorgang. Verantwortlich

dafür ist das Dynamic Support-System, ein Mittelsohlensystem

aus zwei Teilen, bei dem Keile

aus Schaumstoff verschiedener Härtegrade

für eine weiche Landung sorgen. Tiefe, fl exible

Kerben, die über die Mittelsohle verlaufen,

erhöhen die Flexibilität beim Abrollen des Fußes.

Preis: 129 Euro

FAZIT: BEQUEM WIE EIN SOFA, ABER IM

GEGENTEIL ZU DIESEM EXTREM LEICHT

Brooks Glycerin 9

Beim Brooks Glycerin 9 ganz neu am Start: die

Full Length Brooks DNA. Dahinter verbirgt sich

ein raffi niertes Dämpfungssystem in Form eines

Fußabdrucks über die komplette Länge der

Mittelsohle. Der Läufer erhält dadurch an den

drei entscheidenden anatomischen Stellen –

Fersenbein, Würfelbein und erster Mittelfußknochen

– eine individuelle Dämpfung.

Preis: 139,95 Euro

FAZIT: DER SCHUH PASST SICH AN SIE AN,

UND NICHT UMGEKEHRT

34 3/11

und der Technik. Am besten lassen Sie

sich vom Gewicht Ihres Oberkörpers nach

vorn ziehen. Der Brustbereich liegt also

immer vor dem Becken. Wenn Sie Ihre

Füße aufsetzen, geschieht das von der

Ferse aus. Dann rollt der Fuß über Mittel-

und Vorderfuß ab – besser gesagt: Unser

Gewicht drückt den Fuß auf den Boden,

und da er hohl ist und nicht rund wie ein

Reifen, gibt er seine Spannkraft wie eine

Metallfeder wieder ab!

Richtige Kleidung

Der menschliche Körper kann wunderbar

mit Hitze umgehen – da ist er besser als

jedes andere Säugetier. Unser Freund der

Hund kann nur hecheln, wir aber schwitzen

beim Laufen wie die Weltmeister. Der

Schweiß kühlt unser ganzes System und

sichert uns so Ausdauer und Überleben.

Atmungsaktive Laufkleidung, die das verdunstete

Wasser von unserer Haut nach

außen transportiert, ist daher ungemein

wichtig. Der Körper bleibt so optimal

warm und fühlt sich wohl. Funktionsunterwäsche,

Kurz- und Langarmshirts,

Laufjacken und speziell verstärkte Laufsocken

sind eine gute Investition!

So schaffen Sie

den Marathon

Im Herbst ist Marathon-Hochsaison!

Gelaufen wird, wo es nur geht: in den

Alpen, auf Hawaii, entlang des Polarkreises

und durch die Wüste Gobi. In

Deutschland gehen die Marathonläufer

in Berlin, Köln und München an den

Start – das sind wahre Adrenalinkicks

für passionierte Läufer.

Bevor Sie sich ans Training für den

Marathon machen, sollten Sie die

Mentalität eines Langstreckenläufers

verinnerlichen: „In kleinen Schritten

weit kommen! Weniger ist mehr! Langsam

beginnen, langsam steigern, langsam

bleiben mit vielen Ruhepausen“,

sagt der Arzt und Sportmediziner

Thomas Walser. Er empfi ehlt auch, mit

dem regelmäßigen Training etwa sechs

Monate vor dem Marathon zu beginnen.

Am besten hat sich hier bewährt,

jeden zweiten Tag zu joggen und nur

vier bis sechs Stunden pro Woche insgesamt.

Diese Vorbereitung ist gesundheitlich

unglaublich wertvoll – und

wird Sie gut über die 42,195 Kilometer

bringen.

Foto: Norbert Wilhelmi


Fotos: pr

Damit

kommen

Sie über die

Runden

Supporter

Der „Hybrid Star“ von triaction by

Triumph ist dank seiner innovativen

Technologien ein Sport-BH für jeden

auch noch so hohen Anspruch von

Sportlerinnen, die keine Kompromisse

eingehen wollen

1Auch unsere Haut ist

durstig. Als größtes

Organ des Menschen

freut sie sich über eine extra

Portion Feuchtigkeit von außen!

Hydraphase UV Intense

Legere stillt diesen Durst in

Form einer intensiven Feuchtigkeitspflege

mit Langzeitwirkung.

Täglicher UV-Schutz garantiert.

Dieses neue Produkt von

Laroche Posay sorgt für eine

pralle, geschmeidige Haut.

Sofort und langanhaltend!

TOC TOC

Jeder Schritt zählt!

Der benutzerfreundliche Schrittzähler von Citizen

bringt Bewegung in Ihr Leben. Das kleine, funktionale

Gerät ist problemlos mit sich zu führen und

gibt Ihnen am Ende des Tages eine klare Übersicht

darüber, ob Sie sich ausreichend bewegen. Es

misst Ihre Durchschnittsgeschwindig keit und die

Pedometer. Nachgewiesen ist, wer in Besitz eines

Schrittzählers ist, bewegt sich automatisch mehr.

Worauf warten Sie also, laufen Sie einfach los!

DURST zum Ersten, zum Zweiten und ...

2Der Mensch soll viel

trinken, und Vöslauer

Wasser ist eine

erfrischende Möglichkeit, die

in vielen unterschiedlichen

Geschmacksrichtungen zu

kaufen ist. Achten Sie auf Ihren

Durst, denn unser Körper sagt

Ihnen genau, wann es wieder

soweit ist. Mindestens ein bis

zwei Liter sollen es am Tag sein,

nach dem Sport bitte eine

Extraportion, hier muss der

Wasserspeicher zusätzlich

aufgefüllt werden. Neu im

Sortiment von Vöslauer, die

Ein-Liter-Flasche.

Fitness & Gesundheit

3Stylisch verpacken,

sicher verschließen.

Die SIGG-Flaschen

kennt wohl jeder. Der Schweizer

Hersteller bringt Jahr um Jahr

neue Designs heraus. Sie

transportieren Heißes, Kaltes,

Gesundes oder Hochprozentiges

schadstofffrei, geruchs- und

geschmacks neutral. Gerade

erhielten die SIGG-Bottles vom

Magazin „Öko-Test“ die Note

„sehr gut“.

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Essen & Trinken

Der Kaffee

ist fertig

36 3/11

Das Lieblingsgetränk der Deutschen

schmeckt auch schwarz sehr gut.

Wenn man es richtig zubereitet

Text: Ulrike Schattenmann

Tief hängen unsere Nasen über den Tassen

mit der frisch aufgebrühten Flüssigkeit. Wir

sollen den Duft inhalieren, drei Minuten lang,

und die Eindrücke notieren. Danach gilt es,

einen Schluck laut zu schlürfen, sowie im Anschluss

in ein dafür vorgesehenes Glas zu

spucken. „Achtet auf den Körper, die Schwebstoffe

und den Abgang“, sagt Yaw Essah. Wir

staunen. Wer hätte gedacht, dass man Kaffee

genauso verkosten kann wie Wein?

150 Liter, umgerechnet 750 Tassen des

schwarz-braunen Gebräus tranken die Bundesbürger

im letzten Jahr. Hoch im Kurs stehen

weiterhin die italienischen Varianten

Cappuccino und Latte Macchiato. Laut dem

Deutschen Kaffeeverband stieg der Absatz

von Espresso-Röstungen 2010 um nahezu

zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit

einher geht auch der Siegeszug der Kaffeeautomaten,

der Kapsel- und Pads-Maschinen.

Offensichtlich trinken die Deutschen nicht

nur gerne Espresso mit viel geschäumter

Milch, sondern wollen ihn möglichst schnell

und unkompliziert zubereiten (siehe auch

Kasten).

Fotos: Alibus ipsant estis sandips aeprore nobis eostiat. Aped eaqui optas et libusamendis ut aut dolupta speratibus dolorit a iliquam


Foto: shutterstock

Die gute Tasse Kaffee ist deswegen aber noch

lange nicht aus der Mode gekommen. Der

Großteil der Deutschen, zwei Drittel, bevorzugt

beim Konsum die klassische Variante.

„Traditioneller Filterkaffee ist und bleibt die

Nummer 1“, sagt der Hauptgeschäfts führer

des Deutschen Kaffeeverbandes, Holger

Preibisch.

Dass schwarzer Kaffee nichts zu wünschen

übrig lassen kann, lernen wir in der Berlin

School of Coffee. Hier werden zukünftige Coffee-Shop

Betreiber und Gastronomen im Umgang

mit Kaffee geschult, aber auch interessierte

Privatleute, die Wert auf Qualität und

das besondere Geschmackserlebnis legen.

Das Verkosten verschiedener Kaffeesorten ist

einer der Höhepunkte. Anfangs fällt es den

Teilnehmern schwer, Unterschiede zu bestimmen.

Essah, Seminarleiter und Kaffeeexperte,

gibt Hilfestellung: Wie fühlt sich das Getränk

auf der Zunge an – wässrig oder ölig? Hält das

Aroma an oder verflüchtigt es sich schnell? Ist

die Säure ausbalanciert, zu stark, zitrusartig?

Und erst das Aroma: Von blumig und fruchtig

über Karamell und Schokolade bis hin zu

Rauch und Holz reichen die Assoziationen.

Wie ein Kaffee schmeckt, hängt von vielen Variablen

ab. Einmal, welche der zwei Kaffee-

Der Kaffee muss

heiß wie die Hölle,

schwarz wie der

Teufel, rein wie ein

Engel und süß wie

die Liebe sein.

Ch. M. de Talleyrand

pflanzen zum Einsatz kam – Coffea Arabica

oder Coffea Robusta. Erstere produziert größere

und weniger säurehaltigere Bohnen und

wird vorwiegend in Mittel- und Südamerika

angebaut. Die Robusta-Sorte wächst schneller,

verträgt mehr Hitze und stammt meistens

aus Asien und Afrika.

Auch die Röstung spielt eine große Rolle: Es

ist ein Unterschied, ob die Bohnen im traditionellen

Trommelröstverfahren bei niedrigen

Temperaturen zwölf bis 20 Minuten lang

schonend oder im Heißluftverfahren bei sehr

hohen Temperaturen „schock“-geröstet werden,

wie es meist bei den Supermarkt-Kaffeemischungen

der Fall ist. Für höchsten Kaffeegenuss

sollte man zudem ganze Bohnen kaufen

und jede Portion frisch mahlen. „Kaffee

verliert 60 Prozent seines Aromas innerhalb

der ersten 15 Minuten nach dem Mahlvorgang“,

so Essah. Espresso wird eher fein gemahlen,

Filterkaffee eher grob.

Die Grund-Formel für aufgebrühten Kaffee ist

immer die gleiche: 200 Milliliter heißes, nicht

kochendes Wasser auf zehn Gramm Bohnen.

Wir testen einen äthiopischen Kaffee aus der

Region Amaro Gayo, einmal aus der Filtermaschine,

dann aus der Siebstempelkanne, auch

French Press genannt, anschließend aus der

Karlsbader Kaffeekanne, bei der das Wasser

per Hand langsam in kleinen Portionen über

ein glasiertes Porzellansieb gegossen wird.

Das Ergebnis: Der Filterkaffee schmeckt sehr

ordentlich, aber im Vergleich zur French

Press flacher und saurer. „Das liegt daran,

dass der Papierfilter einiges an Aroma der

ätherischen Öle zurückhält“, erklärt Essah.

Testsieger ist mit Abstand die Variante aus

der Karlsbader Kanne: Voll, ausgewogen, mit

einem dichten Körper und dunkel wie Bitterschokolade.

Wir genießen ihn pur, ohne Milch

und Zucker.

Das kleine

Espresso-

Einmaleins

Espresso

Espresso ist ein sehr konzentrierter

Kaffee, der im Unterschied zum

Mokka eine dichte, hellbraun-

marmorierte Schaumschicht, die

sogenannte Crema hat.

Siebträgermaschine

oder der Halbautomat

Die Siebträgermaschine oder der

Halbautomat ist für Puristen die

einzige Alternative, perfekten

Espresso zuzubereiten, aber nicht

ganz unkompliziert in der Hand-

habung. Wichtige Komponenten

sind neben Mahlgrad und Menge

auch Brühtemperatur und Druck

(9 Bar).

Vollautomaten

Vollautomaten bereiten espressobasierte

Getränke superleicht auf

Knopfdruck zu. Die Bequemlichkeit

hat ihren Preis, die Kaffee-Automaten

kosten ab 500 Euro aufwärts,

beim Kauf sollte man auf

integrierte Reinigungssysteme und

gutes Mahlwerk achten.

Portions-Geräte

Essen & Trinken

Portions-Geräte mit Pads oder

Kapseln sind für Single Haushalte

praktisch. Die Geräte sind preiswerter

als Vollautomaten, zaubern

superschnell Espresso, dafür

müssen Kunden für die Portions-

Kaffee-Packungen tiefer in die

Tasche greifen; außerdem sind

die Kapseln und die meisten Pads

einer Marke nicht mit anderen

Herstellern kompatibel.

Perfekter Milchschaum

Perfekter Milchschaum glänzt

seidig und hat keine Blasen.

Entscheidend ist die Temperatur

(zwischen 60 und 65 Grad). Ob

die Milch halb- oder ganz fett,

konserviert oder frisch ist, hat nur

Einfluss auf den Geschmack, nicht

auf die Schaumbildung.

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Essen & Trinken

AufbewAhrung

1Messer, die mit vielen anderen in der Schublade

liegen, werden leichter stumpf. Deswegen immer in

der Hülle aufbewahren! Ein besserer Ort ist immer

noch der Messerblock oder die Metallleiste an der Wand.

So sind die Küchenhelfer auch immer griffbereit.

5Ein Brotmesser sollte in

keinem Haushalt fehlen.

Die große Klinge mit Wellenschliff

ist nicht nur ideal für

das Anschneiden und Zerteilen

von hartem und weichem

Brot, sondern auch für andere

Lebensmittel mit fester Schale

oder harter Kruste, Ananas

etwa oder knuspriger Braten.

SpezialmeSSer

Qualität…

2... hat ihren Preis. Ein gutes Messer kostet ab circa

50 Euro aufwärts. Man erkennt es an dem

sogenannten „Kropf“, einer Verdickung zwischen

Griff und Klinge – solche Messer sind aus einem Stück

Stahl geschmiedet und schwerer als gestanzte Messer.

Außerdem sind bei Qualitätsmessern Firmenlogo und

Stahllegierung in die Klinge eingeätzt. Messer aus

Solinger Stahl, gelten als unverwüstlich und sind weltweit

berühmt für ihre Qualität und Robustheit.

Wir brauchen sie zum

Schnipseln, Schneiden,

Hacken und Schälen:

Kochmesser. Gute halten

ein Leben lang, wenn

man sie richtig pflegt.

Spülmaschine ist tabu,

regelmäßiges Nachschleifen

unerlässlich.

Was sonst noch wichtig

ist, er fahren Sie hier

Wetzen und Schleifen

4Auch die beste Klinge lässt

mit der Zeit in der Schärfe

nach. Deswegen sollten

Messerklingen regelmäßig mit einem Wetzstahl abgezogen werden. Für japanische Messer ist der Wetzstahl nicht geeignet, weil er

die Schneide ausfransen lässt. Sie benötigen einen Schleifstein, der während des Schleifens feucht gehalten werden muss.

BrOTmesser

7Sie eignen sich für bestimmte Lebensmittel.

Das Tomatenmesser zerteilt mit seinem

feinen Wellenschliff perfekt zähe Tomatenhaut,

aber auch klebrigen Käse. Mit der gegabelten

Spitze kann man die frischgeschnittenen Scheiben

schön aufspießen. Wer viel Fisch kocht und brät,

sollte sich ein Filiermesser zulegen. Seine säbelförmige

Klinge trennt exakt Haut und Gräten.

38 2/11

kOchmesser

aus Japan

keramikmesser

3Die härtesten und

schärfsten Messer

sind nicht aus

Stahl, sondern aus Keramik.

Eine Keramikklinge

schneidet selbst Tomaten

hauchdünn, ohne sie zu

quetschen, sie ist zudem

rostfrei, einfach zu reinigen

und nimmt weder Geruch

noch Geschmack an. Der

Nachteil: Wenn Keramikmesser

auf den Boden

fallen, zerbrechen sie.

6Sie sind aus extrem hartem

Kohlenstoffstahl geschmiedet

und einseitig in V-Form

geschliffen. Deswegen sind sie sehr,

sehr scharf und bleiben es auch

lange, sind aber weniger robust als

deutsche Messer. Ob man sich für japanische oder deutsche Klingen entscheidet,

ist letztlich eine Frage des Designs und der Gewöhnung. Wichtig ist, vor

dem Kauf auszuprobieren und zu testen: Wie liegt der Griff in der Hand? Wie

arbeite ich damit?

Zur grunDAusstAttung

8Dazu gehören ein großes Kochmesser als Alleskönner mit

langer und breiter Klinge, das Fisch, Obst, Gemüse und

Fleisch schneidet und mit dem sich auch Kräuter hacken

und wiegen lassen. Dann ein Schinkenmesser, mit dem man Braten

tranchieren und Fleischstücke schneiden kann. Und schließlich ein

kleines Gemüse messer zum Putzen, Zerkleinern und Dekorieren

von Obst und Gemüse.

fotos: KAI, wüsthof, Kyocera, gÜDe


1

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3

8


Essen & Trinken

Happy Food

40 3/11

Manchmal geht nichts über einen

saftigen Cheeseburger mit Fritten –

stilecht serviert zwischen Rockstar-

Devotionalien und Mucke im neu

eröffneten Hard Rock Cafe Hamburg,

Bei den St. Pauli Landungs-

brücken 5, 20359 Hamburg

Ob Hollywood-Gazelle

Gwyneth Paltrow wohl

kochen kann? Ihr Kochbuch

wird’s zeigen. Ab Mitte

September, Edel:Books

Verlag, um 24,95 Euro.

Hauptsache, es schmeckt! Kleine

Sünden, die zwar nicht unbedingt der

Figur, dafür aber der Seele gut tun

Cheers!

Es gibt diese Stunden am Kamin, an

denen ein guter Tropfen Pflicht ist.

Der schottische „An Cnoc Single Malt

Scotch Whisky“ gehört in die Kategorie

„Sollte-man-im-Haus-haben“: Sein

weiches Aroma und die belebende

Wirkung verdankt er dem Umstand,

dass er nach der Destillation mindestens

zwölf Jahre in Eichenholzfässern

lagert. Sanfter im Geschmack als

andere schottische Whiskys, gönnt

man sich glatt ein zweites Gläschen.

Erhältlich über gourmondo.de für circa

27,90 Euro.

Fotos: Hard Rock Cafe, Edel:Books Verlag, Gourmondo / Brauerei Knockdhu


Fotos: Christian Verlag, Coca-Cola, Feinkost Käfer Shop / Atelier des Douceurs, fotolia.com

Sweetie

Naschkatzen, here you go: Erfolgs-

Konditorin Claire Ptak beschreibt, wie

man süße Kunstwerke aus Zucker

und Schokolade, Marzipan und Nugat,

Karamell und Nüssen, Blütenblättern

und Früchten selbst herstellt. Pralinen,

Trüffel und Konfekt, 90 klassische

Rezepte. Ab September im Christian

Verlag, 24,95 Euro.

Der Cupcake-Trend

stammt aus England und

den USA und findet auch

hierzulande immer mehr

Fans. Gebacken werden

die kleinen Törtchen in

tassenähnlichen Formen,

üppig bedeckt mit diversen

Zuckergüssen und

Creme-Toppings. Mmmh!

Edel-Marshmallows von „Atelier des Douceurs“,

in verschiedenen Geschmacksrichtungen, 100g

um 6,50 Euro über shop.feinkost-kaefer.de

Essen & Trinken

125 Jahre Coca-Cola

Atlanta/USA im Jahre 1886. Der Arzt und Apotheker John

S. Pemberton erfindet ein Tonikum, das gegen Müdigkeit und

Kopfschmerzen helfen soll und verkauft das neue Getränk

glasweise in Drugstores und Sodabars. Sein Buchhalter

denkt sich den Namen aus und entwickelt den bis heute

typischen Coca-Cola Schriftzug. Einige Jahre später erwirbt

der Geschäftsmann Asa G. Candler für nur 2.300 Dollar alle

Rechte und gründet „The Coca-Cola Company“. Bereits 1916

designt die Glasmanufaktur „The Root Glass“ die legendäre

Flaschen-Form mit dem Hüftschwung – doch erst 1929

kommt das Erfrischungsgetränk auch nach Deutschland.

Bis heute streng geheim: das sagenumwobene Coca-Cola-

Rezept. Happy Birthday!

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Leben & Wohnen

42 3/11

Ohne

Brille

sieht

man

besser

3-D ohne 3-D-Brille zu jeder

Zeit an jedem Ort. Geht das?

ici! hat die Brille ab gesetzt

und genau hingeschaut

Text: Bernd Ratmeyer

hne das dreidimensionale Sehvergnügen

scheint bald

nichts mehr zu gehen:

3­D hat die Kinos erobert,

das Fern­ sehen will nachziehen

und n u n w i l l u n s

das Smart­ p h o n e a u c h

noch räum­ lich kommen.

D o c h d a ­ für muss die

lästige 3­D­ Brille weg!

Die Handy­ Hersteller LG

u n d H T C haben dieses

P r o b l e m erkannt und

bieten als erste Mobiltelefone

mit 3­D Bildschirm an

– bril­ lenlos. LG wirft seinen

P920 Optimus 3D

auf den Markt und punktet

mit hervorragender Foto­

und Videoqualität. Zwei Kameras wurden

verbaut, damit dreidimensionale Fotos

und Videos entstehen – die sich dann bequem

auf YouTube hochladen lassen. Auch 3­D­

Spiele sind auf dem fast elf Zentimeter großen

Bildschirm ein Vergnügen.

Fotos: Getty Images


Fotos: HTC, LG, Samsung, Toshiba, Nintendo

Seit Juli zieht Konkurrent HTC mit seinem

EVO 3D Handy nach – vollmundig als „Multimedia

Superphone“ angepriesen. Auch das

EVO nimmt Videos in 3­D auf und spielt sie

ebenso ab – ohne Brille. Außerdem bietet

HTC den (kostenpflichtigen) Zugriff auf zahlreiche

Hollywoodfilme – in 3­D natürlich.

Bei Smartphones tut sich also was. Was läge

näher, als brillenloses 3­D auch bei Notebooks

und Tablet­PCs anzubieten? Doch hier schwächeln

die Hersteller.

Einzig Toshiba hat im

Sommer das Qosmio

F750 Notebook herausgebracht.

Dieser kleine,

leistungsstarke Alleskönner

erzeugt auf dem

Display zwei Bilder mit

unterschiedlichen Perspektiven

für das rechte

und linke Auge. Die integrierte

Webkamera

verfolgt dabei die Kopf­

und Augenbewegungen des Benutzers und

passt das Bild automatisch an. Das garantiert

Blu­Ray­ und Spielegenuss in 3­D ohne

Nackenstarre. Auf Wunsch rechnet das Qosmio

2­D­DVDs oder ­Spiele in 3­D um.

Wer ohnehin den Großteil seiner Zeit mit

Computerspielen verbringt, greift gleich zum

neuen Nintendo 3DS. Der Marktführer Nintendo

hat damit die erste Konsole entwickelt,

die den Spielern die lästige Spezialbrille

erspart. Sie blicken wie durch ein Fenster in

eine Welt, deren Gestalten und Objekte plastische

Tiefe besitzen. Und dank des 3­D­Tiefenreglers

kann jeder genau die 3­D­Intensität

wählen, die ihm am meisten zusagt. So lässt

sich der 3­D­Effekt je nach Wunsch bis zum

Maximum hochfahren – aber auch reduzieren

oder ganz abschalten. Natürlich sind einige

3­D­Spiele bereits im Lieferumfang enthalten.

Darüber hinaus kooperiert Nintendo mit

Entertainment­Anbietern wie Eurosport oder

Aardman. Diese liefern Sportvideos und

Cartoons in 3­D.

Alles klar also auf dem mobilen Markt. Doch

der Traum vom brillenlosen 3­D ist erst dann

Realität, wenn auch im heimischen Wohnzimmer

unbebrillt der Blockbuster genossen

wird. Denn – Studien zeigen das – die Brille

Auf kleinen Bildschirmen

scheint

brillenloses 3-D

schon heute zu

funktionieren

ist das ungeliebte Kind der 3­D­Revolution.

Viele 3­D­Konsumenten finden die Brille

schlicht hässlich. Außerdem ist sie schwer

(schließlich muss eine sogenannte aktive

Shutter­Brille einiges an eigener Technik mitbringen,

um optimale Bildqualität zu erzeugen)

und Brillenträger klagen, dass sie gleich

zwei Gestelle im Gesicht haben.

Kein Wunder also, dass Hersteller Unsummen

in die Entwicklung von 3­D­Bildschirmen

ohne Brille investieren.

Doch der Erfolg will

sich nicht recht einstellen.

Zwar sind einige

solcher Systeme für viel

Geld erhältlich, doch sie

zwingen den Betrachter,

geduldig auf einer idealen

Position zu verharren.

Verändert man

Kopfhaltung, Blickwinkel

oder Sitzposition,

verschwindet der 3­D­

Effekt. Toshiba z.B. empfiehlt für seine kleinen

20 Zoll 3­D­Bildschirme einen Blickwinkel

von 40° und eine Entfernung von 90 cm. Das

mögen Orthopäden interessant finden, der

passionierte Couchpotato aber wechselt mit

Freuden wieder zu 2­D und darf sich dafür auf

dem heimischen Sofa hinlümmeln, wie er will.

Oder er greift eben doch zur 3­D­Brille: Die

garantiert Bewegungsfreiheit, hat aber die

bekannten Nachteile. Der Hersteller Samsung

konzentriert sich daher erst gar nicht auf brillenlose

TV­Systeme, sondern gleich auf die

Brille selbst. Die neuesten aktiven Shutter­

Brillen hat Samsung mit dem renommierten

Brillendesigner Silhouette entwickelt, und

entsprechend stylish kommen sie daher:

leicht (28 Gramm), elegant und mit hohem

Tragekomfort. Die Technik, die es diesen Brillen

ermöglicht, neben 3­D­Bildern auch Full

HD zu lesen, ist im hinteren Ende der Bügel

integriert und entlastet so die Nase. Jedenfalls

so lange, bis die brillenlosen TV­Geräte endlich

funktionstüchtig sind.

Fazit: Der große Luxusflachbildschirm macht

Probleme. Der brillenlose Traum wird also im

heimischen Wohnzimmer vor dem 50­Zoll­

Bildschirm noch ein wenig weitergeträumt.

Auf kleinen Endgeräten hingegen heißt es

heute schon: Bye bye Brille!

3-D aus vielen Blickwinkeln: Das Quosmio

F 750 von Toshiba passt das räumliche Bild

immer dem Betrachter an

Kleines Fenster in

eine dreidimensionale

Spielewelt: Die erste

3-D-Spielekonsole von

Nintendo

Leben & Wohnen

Kino in kleiner Kiste: HTC

bietet mit seinem EVO 3D

Smartphone die Möglichkeit,

Hollywood Blockbuster

herunterzuladen

Smartphone für

Verspielte: Das

LG Optimus stellt

Spiele in 3-D dar

Wenn schon Brille, dann bitte mit Stil: Samsung

kooperiert mit dem Brillendesigner Silhouette

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Leben & Wohnen

dich

schön!

Warum gesunder Schlaf nicht nur munter,

sondern auch noch jünger, schlauer und

schöner macht, erklärt Schlafexperte

Peter Spork im Interview mit ici!

44 3/11

Interview: Linda Luise Bickenbach

Herr Spork, warum schlafen wir?

Wir wissen es nicht genau. Was wir wissen:

Totale Schlaflosigkeit ist auf Dauer tödlich.

Unser Schlaf erfüllt lebenswichtige Funktionen.

Die vermutlich wichtigste besteht darin,

das Gehirn am Laufen zu halten. Würde

unser Gehirn jede Kleinigkeit speichern, die

es tagsüber aufnimmt, würde es platzen. Deshalb

hält es im Schlaf nur die wichtigen Dinge

fest und verstärkt sie sogar. Die unwichtigen

sortiert es aus. Wichtig sind vor allem

Sachen, die uns emotional bewegt haben, die

wir mit Gefühlen wie Liebe, Angst oder Freude

verknüpft haben. Wichtig sind aber auch

Dinge, die wir besonders oft wiederholen

mussten.

Fotos: Creative Collection (l.), Manfred Witt (r.)


Wie viel Schlaf brauchen wir im Durchschnitt?

Der Mensch schläft rund ein Drittel seines

Lebens. Die übliche Schlafzeit liegt bei 7,5 bis

8,5 Stunden pro Tag. Zwischen fünf und zehn

Stunden täglich gelten noch als normal. Wer

allerdings ständig kürzer oder länger schläft,

leidet wahrscheinlich an einer Schlafstörung

und muss zum Arzt. Eine schlechte Schlafqualität,

hervorgerufen etwa durch extremes

Schnarchen oder das Restless-Legs-Syndrom,

kann Schuld sein, wenn wir mehr als zehn

Stunden Schlaf brauchen.

Was passiert, wenn uns Stress, Job und

Familie den Schlaf rauben?

Zu wenig Schlaf macht – überspitzt formuliert

– dumm und reizbar. Wenn man Menschen

systematisch über zwei Wochen zu wenig

schlafen lässt, behaupten sie schon nach drei

Tagen: ‚Ich werde nicht mehr müder, bin voll

einsatzbereit!’ Sie haben das Gefühl, mit weniger

Schlaf zurechtzukommen und merken

nicht, dass sie von Tag zu Tag etwas dümmer

werden. Gedächtnis, Reaktionszeit, Stimmung

und Kreativität lassen nach, die Leistungsfähigkeit

sinkt.

Lässt sich versäumter Schlaf nachholen?

Mal zwei bis drei Nächte wenig zu schlafen, ist

kein Problem. In den folgenden Nächten sollte

man für Ausgleich sorgen und zumindest am

Wochenende ausschlafen. Auch ein Mittagsschlaf

oder ein kurzer „Power Nap“ können

versäumten Nachtschlaf ersetzen. In Japan und

zunehmend auch in den USA gehört das zum

Alltag. Leider ist bei uns der Mittagsschlaf verpönt.

Nur wenige sehr moderne Unternehmen

richten für ihre Mitarbeiter Ruheräume ein

oder animieren zum Kurzschlaf am Arbeitsplatz.

Dabei ist längst bewiesen, dass die Leistungsfähigkeit

sofort steigt.

Anderes Thema: Macht Schlafen schön?

Unbedingt! Schlafen ist aktives Anti-Aging.

Wer besonders tief, viel und ausreichend

schläft, bleibt länger jung und gesund und

kriegt weniger Falten. Der Grund: Während

wir schlafen, schüttet unser Körper das so

genannte „Wachstumshormon“ aus und

betreibt Wiederaufbau. Unsere Zellen und

Organe erneuern sich, die Immunabwehr wird

gestärkt, das Haarwachstum angekurbelt.

Stimmt es, dass der Schlaf vor 24 Uhr der

gesündeste ist?

Nein, das stimmt so nicht. Unsere Schlafzeiten

sind von unserem persönlichen inneren

Rhythmus abhängig. Der legt fest, ob wir

lieber früher oder später ins Bett gehen. Was

jedoch stimmt: In den ersten drei bis vier

Schlafstunden schlafen wir am tiefsten. In

dieser Zeit wird das Wachstumshormon ausgeschüttet,

das unseren Körper erneuert.

Wie finde ich meinen natürlichen Schlafrhythmus

heraus?

Durch eine Schlaf-Kur. Dafür gehen Sie in den

Ferien drei Wochen lang jeden Abend dann

ins Bett, wenn Sie müde sind – möglichst

ohne vorher fernzusehen. Außerdem wenig

Alkohol und kein spätes fettes Essen. Morgens

schlafen Sie dann, solange Sie können.

Am Anfang werden Sie sehr viel schlafen, im

Laufe der drei Wochen wird es wieder weniger.

Wenn der Durchschnittsdeutsche seinem

natürlichen Schlafrhythmus folgen dürfte,

Leben & Wohnen

würde er von 00.15 Uhr abends bis 8.15 Uhr

morgens schlafen.

Und wenn der Wecker schon um 6 Uhr

klingelt?

Frühes Aufstehen ist für viele Menschen ein

Riesenproblem. Weil sie gegen ihren inneren

Schlafrhythmus leben, sind sie ständig unausgeschlafen.

Die Folgen sind ein erhöhtes Risiko

für Burn-out und Depressionen bei Erwachsenen,

und ADHS („Zappelphilipp-Syndrom“)

bei Kindern. Forscher fordern deshalb,

dass mehr Unternehmen großzügige

Gleitzeiten einführen und die Schule später

beginnen sollte.

Kann ich meinen Schlafrhythmus

anpassen?

Um bis zu zwei Stunden lässt sich der individuelle

Schlafrhythmus verschieben. Wenn Sie

morgens nicht aus dem Bett kommen, rate ich

folgendes: Vormittags viel Tageslicht tanken,

zu Fuß zur Arbeit gehen, keine Sonnenbrille

aufsetzen, eine Lichttherapie-Lampe auf den

Schreibtisch stellen. Abends dafür Tageslicht

meiden und Sonnenbrille aufsetzen.

Ihr Tipp, wenn man mal nachts nicht

einschlafen kann?

Alles, was entspannt, hilft. Ein Bad, Schäfchen

zählen, heiße Milch mit Honig. Experten

empfehlen die Methode der progressiven

Muskelentspannung nach Jacobsen: Sie ist

leicht zu erlernen – einfach im Internet googeln

oder ein Ratgeberbuch kaufen.

Letzte Frage: Sind Sie Frühaufsteher oder

Langschläfer?

Das Wort Langschläfer gefällt mir nicht so.

Nennen Sie mich einen Spätschläfer.

Vielen Dank für das Gespräch!

Peter Spork ist promovierter

Neurobiologe,

Wissenschaftsjournalist

und Schlafexperte. Er

schrieb mehrere Bücher

zum Thema, darunter

Das Schlafbuch,

Das Schnarchbuch und

Das Uhrwerk der Natur

Buchtipp

Peter Spork: Das

Schlafbuch. Warum

wir schlafen und wie es

uns am besten gelingt.

Rowohlt Verlag,

Taschenbuch circa

9,95 Euro. Weitere

Informationen unter

peter­spork.de

3/11 45


Leben & Wohnen

Ein weicher Teppich ist

was Herrliches: Zum

Lesen, Spielen und

Mittagsschläfchen

gleichermaßen geeignet.

In tollen Farben und

Mustern bei Esprit Home

Liegewiesen

Holz in der Hütte

Das Bett namens „cama“ gibt es mit Kopfteil und integrierten

Nachttischen inklusive Schublade. Gefertigt wird es aus

feinsten europäischen Massivhölzern: Zur Auswahl stehen

Nussbaum, Kirsche, Ulme, Kastanie, Eiche, Buche, Ahorn oder

Lärche. Design: Nicola Turrini, von tossa Möbelwerkstatt.

46 3/11

Gemütliche Kuschelplätze im Mix mit

knalligen Farben lassen den Herbst

einfach draußen

„Daydream Kidz“ schickt jedes

Kind ins Land der Träume. Im

Wintergarten oder Wohnzimmer

genau wie draußen im Garten. In

verschiedenen Größen, auch für

Erwachsene. Von Dedon.


Fotos: Hersteller

Praktisch

Beistelltische sind wie gute

Freunde: Immer und überall

zur Stelle, halten sie einiges

aus. Das Dreier-Team in

Knallrot verbreitet allein

durch seine Anwesenheit

allerbeste Laune.

Maße: 60 x 42 x 40 cm,

52 x 38 x 40 cm,

44 x 34 x 40 cm. Von Depot.

Mini

Deko

Pflanzen im Schlafzimmer sind nicht

jedermanns Sache. Doch ein frisches

Blümchen hat noch niemandem geschadet:

Die ovale Vase mit nur 8 cm

Höhe und 5,5 cm Durchmessern ist miniklein

und findet überall ihr Plätzchen.

Tipp für den Herbst: Ein leuchtendes

Laubblatt sieht besonders hübsch darin

aus. Vase „Lilipot“, aus Glas und in

verschiedenen Farben, von Butlers.

Kuschel-Kokon. Die

rundum gleich hohen

Lehnen machen den

Sessel zum superbequemenRückzugsort.

Sexy Kontrast:

der pinkfarbene Bezug.

Sessel „Talker“, gesehen

bei Esprit Home.

Königlich

Das großzügige Polsterkopfteil mit Stoff- oder Lederbezogenen

Knöpfen und das Gestell aus massivem

amerikanischen Nussbaum paaren Eleganz mit Boden-

ständigkeit. Dazu passt der kleine Nachttisch „Bondt“.

Bett: Simple Button, Formstelle 2011,

von Zeitraum Möbel.

Bett oder

Raumschiff?

So schlafen wir morgen: „Hi-Can“ ist

ein Himmelbett im Future-Look und

mit jeder Menge Technik ausgerüstet,

darunter Soundsystem, integrierte

Leselampe, PC und Entertainment-

Konsole – genau abgestimmt auf die

Bedürfnisse seines Besitzers.

Von Hi-Interiors.

Leben & Wohnen

3/11 47


Reisen & Kultur

Abhängen im

Wilden

Westen

British Columbia ist vor

allem als Wintersportregion

bekannt. Doch eine Reise

in die westlichste Provinz

Kanadas lohnt sich zu jeder

Jahreszeit – ganz besonders

im Indian Summer, wo

sich das Land von seiner

farbenfrohsten Seite zeigt

Text: Cornelia Tomerius

Hier in den Wipfeln von Whistlers

Regenwald, an einem Karabiner

70 Meter über dem Fitzsimmons

Creek baumelnd, wird plötzlich

klar, wie das deutsche Wort

„Angst“ in den anglikanischen Sprachraum

gelangte. Die Kanadier kannten keine Furcht.

Unbeirrt sind sie an dem Stahlseil durch die Luft

gesaust und in einem Affentempo zwischen den

Baumkronen verschwunden. Nur die Deutsche

hängt in den Seilen, fixiert den Fluss, der von

oben betrachtet zu einem winzigen Rinnsal

geschrumpft ist und den Karabiner-Haken über

ihrem Kopf, an dem nun ihr Leben hängt.

Ziptrek heißt der Freizeitspaß für Furchtlose, mit

dem der Wintersportort Whistler auch fern der

Pisten für Adrenalinschübe sorgt. Die Technik

geht auf Naturforscher zurück, die sich lautlos

zwischen den Baumkronen fortbewegen wollten –

wie die Vögel, die sie somit auf Augenhöhe

betrachten konnten. Der alte Traum vom Fliegen:

In Kanadas westlichsten Weiten, so scheint es,

wird er noch ein bisschen häufiger geträumt als

anderswo. In einem Land, in dem der Zug drei

Tage braucht, um einmal quer durchzufahren, und

in einer Provinz, die dreimal so groß ist wie

Deutschland, ist Fliegen nicht nur Notwendigkeit,

sondern immer auch Sehnsucht geblieben.

Viel sind wir geflogen seit unserer Landung in

British Columbia. Ein Hubschrauber brachte uns

in die Hauptstadt Victoria. Kurz hegten wir hier

den Verdacht, der Pilot habe in der halben Stunde

Flugzeit nicht nur die Strait of Georgia überquert

– den Seitenarm des Pazifiks, der Vancouver

Island vom Festland trennt –, sondern einmal die

halbe Welt umrundet. So britisch mutet die Architektur

an, so englisch die duftenden Gärten, dass

wir uns schon in einem verträumten Küstenort

des vereinigten Königreiches wähnten.

Fotos: fotolia.com


Herbststimmung: Blick auf das Hotel Fairmont Empress

in Victoria (oben). Abenteuer: Ziptrek in Whistler (Mitte).

Ortsbestimmung: British Columbia liegt ganz im Westen

Kanadas (unten).

Mit dem Boot waren wir dann hinausgefahren auf

das offene Meer, wo ein Rudel Killerwale, so

schien es, ebenfalls den Flug probte: Schwer

schoben sich die dicken Körper aus dem Wasser,

Fontänen ausstoßend, als könnte dies für den

nötigen Auftrieb sorgen. Das Wasserflugzeug nach

Vancouver wartete im inneren Hafen von Victoria

– ein Flughafen, wortwörtlich. Bis zu hundert

dieser kleinen Maschinen rollen hier täglich das

wellige Rollfeld auf.

Und wie ein Staatsgast wird jeder Passagier verabschiedet.

Rechter Hand steht das herrschaftliche

Regierungsgebäude Spalier und am Ende

des Hafens das hundertjährige Hotel Empress –

ein gewaltiger, viktorianischer Bau, in dem der

englische Nachmittagstee so exzellent zelebriert

wird wie wohl an keinem anderen Ort außerhalb

des Commonwealth. Die typisch britische

Zwischen mahlzeit mit Küchlein, Keksen und

weiteren Köstlichkeiten heißt übrigens „High

Tea“. Natürlich.

In Vancouver schließlich, strebt ebenfalls alles

auf. Als habe sich die Skyline von New York im

westlichen Ende des Kontinents widergespiegelt.

Hochhäuser recken sich gen Himmel. Dazwischen

spazieren Menschen, oft einen Kaffeebecher in

der einen Hand, oft auch eine Hundeleine in der

anderen – und sehr oft ist es ein Mops, der an

deren Ende promeniert. Die Vorliebe für die

Hunderasse mit der wohl größten Bodennähe

scheint ziemlich plausibel in einem Land, in dem

sonst doch so vieles nach oben will.

Nach Whistler ging es zwar dann im Zug, nicht

per Flug. Aber im Whistler Mountaineer fühlt

man sich auch auf Schienen ein bisschen wie

über den Wolken. Die Stewardessen verweisen

auf Notausgänge und Schwimmwesten, ganz

ähnlich wie ihre Kollegen im Luftraum. Und wie

diese servieren sie mit höflichem Lächeln Snacks

und Getränke. Hinter dem Glas neben dem Sitz

läuft derweil ununterbrochen großes Landschaftskino.

Wäre der Regisseur nicht über jeden

Vorwurf der Realitätsferne erhaben gewesen,

man müsste die vielen Klischees kritisieren.

Spektakuläre Wasserfälle spielen mit, grünste

Wälder, weite Seen, von der Sonne perfekt ausgeleuchtete

Bergkuppen – und allerlei fröhlich

winkende Statisten an den Schranken. Wer

möchte da noch fliegen?

Es hilft nichts. Der Guide drängt. Also los. Den

Körper in die Gurte sacken lassen, die Füße vom

Boden heben. Und auf geht’s. Von wegen gleiten,

von wegen fliegen – die ersten Meter nur freier

Fall! Das Herz schlägt einen rasanten Techno-

Beat, der bis unter die Schädeldecke dröhnt, da,

wo das Hirn gerade einen berauschenden Cocktail

mixt: aus Aufregung, Stoßgebeten und einem

ordentlichen Schuss Höhenangst. Doch schließlich

verliert der Körper an Tempo, um in der Mitte

des Seils fast zum Halten zu kommen. Was für ein

Ausblick, was für eine Perspektive – und kein

Glas, kein Objektiv zwischen Auge und Landschaft.

Einzig die Kuppen der eigenen Wanderstiefel

schieben sich ins Bild, und beweisen so,

noch nicht im Himmel, doch immerhin kurz

darunter zu sein.

Reisen & Kultur

Fliegen:

Mit dem Hubschrauber

von Vancouver nach Victoria,

buchbar über HeliJet:

helijet.com. Touren per

Wasserflugzeug organisiert

Westcoast Air:

westcoastair.com

Zugfahren:

Der Whistler Mountaineer

fährt in 3,5 Stunden von

Vancouver nach Whistler,

Preise und Pauschalen

im Internet unter:

whistlermountaineer.com

Ziptrekken:

Der Veranstalter Ziptrek

Ecotours bietet in Whistler

verschiedene Touren

mit unterschiedlichen

Schwierigkeitsstufen an. Mehr

Infos im Internet: ziptrek.com

Informieren:

Die offizielle Tourismus-

Website von British Columbia

mit vielen Informationen

über Vancouver, Victoria und

Whistler: hellobc.com

3/11 49


Reisen & Kultur

Go West!

50 3/11

Brüssel, Tenbosch House: Große,

klare Räume, ausgestattet

mit einer feinen Sammlung

skandinavischer Designermöbel,

zeichnen dieses komfortable

Gästehaus aus. Passend dazu:

wechselnde zeitgenössische

Kunst aus namhaften Brüsseler

Galerien. tenboschhouse.com

Fünf coole Hotels, fünf coole Städte: City-Trips sind

genau das Richtige, um eine Runde Energie zu tanken

Amsterdam

Das Hotel „The Grand Amsterdam“ ist

ein wunderbarer Ausgangspunkt, um die

Stadt zu erkunden. Gelegen zwischen zwei

idyllischen Kanälen, sind Sehenswürdigkeiten

wie der Königliche Palast, die Eremitage und

die besten Geschäfte nur wenige Schritte

entfernt. Das geschichtsträchtige Haus

überzeugt mit elegantem Design und Fünf-

Sterne-Komfort. Für einen gepflegten Drink

bleibt man am besten gleich vor Ort (Foto),

und auch die Küche ist preisgekrönt – sie gilt

als eine der ersten Adressen für exquisites

Seafood. Entspannung nach Stadtbummel

und Shoppingtour bietet der High-Tech-Spa

mit zwei Hamams, Innenpool, Sauna, Jacuzzi,

Massage und Fitnessraum. Sofitel Legend

The Grand Amsterdam, sofitel.com


Fotos: Tenbosch House, Sofitel Legend The Grand Amsterdam, Gramercy Park Hotel, The Setai / GHM, Design Hotels / Sanctum Soho Hotel

NYC

Wundern Sie sich nicht, wenn Robert de Niro auf dem

Barhocker nebenan sitzt – im Gramercy Park Hotel

gehört der Jet-Set zum Stammpublikum. 1925 eröffnet,

war das Hotel bereits zu früheren Zeiten die Anlaufstelle

der New Yorker Bohème. Humphrey Bogart hat hier

sogar geheiratet. Vor einigen Jahren wurde es dann

von Hotelier Ian Schrager (Mitgründer Studio 54) und

Star-Künstler Julian Schnabel komplett umgestaltet.

Mit überwältigendem Ergebnis: Neben der opulenten

Luxuseinrichtung sind die Hotelgäste von Kunst in

Museumsqualität umgeben, darunter Meisterwerke

von Andy Warhol, Damien Hirst oder Keith Haring. Und

sonst? Alles was das Herz begehrt: 186 hochexklusive

Zimmer und Suiten, das Gourmetrestaurant „Maialino“,

die „Gramercy Terrace“ im 16. Stock sowie die beiden

Hot-Spot-Bars „The Rose Bar“ und „Jade Bar“. Dazu

der einzige Privatpark New Yorks – und ganz Manhattan

vor der Tür. gramercyparkhotel.com

London

Das Sanctum Soho Hotel tritt

an, das Londoner West End aufzumischen.

Dafür wurden zwei

historische Stadthäuser zusammengeführt

und speziell für die

Musik- und Entertainment-Szene

flott gemacht. Mit allem, was

der Rockstar braucht: 30 individuelle

Zimmer, Kino, Dachgarten

plus Jacuzzi und auf Wunsch

eine Badewanne voll Schampus.

Zur Info: Hinter dem Konzept

steckt Nachtclubbetreiber und

Ex-Rockband-Manager Mark

Fuller. Sanctum Soho, Design

Hotels, designhotels.com

South Beach, Miami, The Setai: Mit

eigenem Privatstrand und drei Außenpools

ist das Hotel The Setai eine Ruheoase

mitten in Miami. Ungewöhnliches Special

neben vielerlei Annehmlichkeiten: das

hauseigene Aufnahmestudio „The Setai

Recording Studio“, gestaltet von Lenny

Kravitz. setai.com, ghmhotels.com

Reisen & Kultur

3/11 51


Reisen & Kultur

52 2/11

„In mir

steckt

eine

Lady

Gaga“

Fotos: Maria Callas – ORF/Digital Classics, Enrico Caruso – Wikipedia,


Sie ist die wohl bekannteste Sopranistin, er der

erfolgreichste Bassbariton unserer Zeit. Sie kommt

aus Russland, er aus Uruguay. Zusammen sind

Anna Netrebko (39) und Erwin Schrott (38) das

glamouröseste Paar der Opernszene

Interview: Silke Bender

Die beiden Wahl-Wiener und der Tenor Jonas

Kaufmann infizierten Deutschland diesen

Sommer beim „Gipfeltreffen der Stars“ mit

dem Klassik-Virus. Ob in Köln, München,

Wien oder Berlin: Noch nie schien Opernmusik

so ansteckend – und so sexy. Wir sprachen

das Traumpaar mit dem „Brangelina-

Faktor“ in Berlin. Eines vorweg – Anna &

Erwin sind viel witziger. Ein Gespräch über

Stil, Stilettos und graue Haare.

Diesen Sommer standen Sie das erste Mal in

Deutschland gemeinsam auf der Bühne. Ist

es für Sie etwas anderes, als Paar umjubelt zu

werden?

Anna Netrebko: Ja, ich war aufgeregter als

sonst. Aber schon nach den ersten Noten, die

wir gesungen haben, war das Publikum völlig

auf unserer Seite, was sich am Ende sogar zu

richtigen Begeisterungsstürmen gesteigert

hat. Ein tolles Gefühl.

Erwin Schrott: Wir sind ja länger nicht mehr

zusammen aufgetreten, weil wir erst einmal

unserer Beziehung den Vortritt gelassen haben

und uns um unsere kleine Familie gekümmert

haben. Doch diese positive Energie, die wir

gemeinsam auf der Bühne erfahren, macht

Lust auf mehr. Zu zweit so etwas zu erleben,

ist noch viel intensiver.

Ist es ein Unterschied, in der Oper zu singen

oder Open Air auf der Berliner Waldbühne?

Anna Netrebko: Ein Open-Air-Konzert verlangt

einen anderen Rhythmus, ein anderes

Programm. Es muss abwechslungsreicher

sein, kürzere Spannungsbögen haben.

Apropos Abwechslung. Herr Schrott, wie

kommt Ihr neuer Hairstyle zustande?

Erwin Schrott: Danke für diese wichtige Frage.

Um solche grauen Haare zu bekommen, muss

man mit einer Sopranistin wie Anna verheiratet

sein.

Anna Netrebko: Vielen Dank ...

Erwin Schrott: Nein, im Ernst. Ich war gerade

auf den Salzburger Festspielen, wo ich den

Leporello in Don Giovanni gesungen habe.

Der Regisseur hat ihn als einen Drogen-Junkie

interpretiert. Ich trage auf der Bühne Tattoos

und fand, dieser Irokesenschnitt und die

graue Farbe würde einfach gut zur Figur passen.

Und als ich nach Hause kam, gab es keine

Beschwerden ...

Anna Netrebko: Ich liebe es, habe ihm sogar

Mut gemacht, seinen Look so radikal zu

ändern. Manchmal wünschte ich, ich könnte

selber etwas mehr mit meinem Äußeren

experimentieren. In mir steckt nämlich eine

kleine Lady Gaga. Doch leider kann ich das

nicht ausleben: Als weiblicher Opernstar

braucht man schließlich eine gewisse Seriosität

(seufzt).

Wie wichtig ist Mode für Sie im Privatleben?

Anna Netrebko: Sehr wichtig. Ich werde hier

in Berlin noch den Designer Brian Rennie

treffen, der jetzt der neue Creative Director

von Basler ist. Er hat früher für Escada gearbeitet

und viele meiner Roben entworfen. In

seiner neuen Funktion möchte er zukünftig

meine Bühnenoutfits entwerfen. Ich fühle

mich sehr geschmeichelt.

Erwin Schrott: Und sie wird bezaubernd

darin aussehen.

Gehen Sie gemeinsam shoppen?

Erwin Schrott: Und ob (stöhnt)! Nein, ich

beschwere mich gar nicht. Ich liebe es, ich bin

sogar schlimmer als sie.

Anna Netrebko: Erwin hat mehr Schuhe als

ich ... Ich habe aufgehört, sie zu zählen. Er

vergisst sogar beim Kaufen manchmal, dass

er fast dieselben schon hat. Und dann kommt

er nach Hause, öffnet den Kleiderschrank –

und macht ein verdutztes Gesicht.

Erwin Schrott: Dafür kannst du dich von

nichts in deinen Schränken trennen.

Anna Netrebko: Das stimmt. Denn ich habe

sehr viele Schuhe, die ich liebe, aber nur selten

tragen kann: Weil sie entweder zu bunt

oder zu schmerzhaft sind.

Erwin Schrott: Ich mag Sie in High Heels,

wenn sie neben mir geht. Dieses Tuk-Tuk-

Tuk der Absätze verströmt eine solche Energie.

Und sie bewegt sich sehr gekonnt.

Anna Netrebko: Lieber Erwin, das ist leider nur

ein Aspekt der Kunst, High Heels zu tragen ...

Würden Sie, Anna, ein Kleid tragen,

das Erwin nicht gefällt?

Anna Netrebko: Nein, er ist mein größter Modekritiker.

Denn ich habe, wie gesagt, manchmal

Lady-Gaga-Launen. Er mag mich eher im klassischen

Stil. Manchmal ist es schon vorgekommen,

dass ich etwas gekauft habe, was er überhaupt

nicht mochte. Dann habe ich es einer Freundin

geschenkt. Erwin passt darauf auf, dass ich nicht

übertreibe. Ich vertraue seinem Urteil.

Wer passt heute auf Ihren Sohn Tiago auf?

Erwin Schrott: Meine Eltern und meine Tochter.

So, wie es eigentlich immer im Leben sein

sollte, sich gegenseitig wie in einer Großfamilie

zu unterstützen. Leider klappt das bei uns

viel zu selten – daher sind wir meist auf eine

Nanny angewiesen.

Welche Sprachen lernt Ihr Sohn?

Anna Netrebko: Russisch, Spanisch und Englisch.

Und bald wird auch Deutsch dazu kommen,

wir leben schließlich in Wien.

Was halten Sie von Berlin?

Reisen & Kultur

Erwin Schrott: Wir sind beide in Berlin verliebt.

Ich könnte mir auch gut vorstellen, hier

zu leben. Es ist so dynamisch und jung.

Anna Netrebko: Irgendwie ist Berlin im

Moment der „Place to be“. Eine wirklich

ansteckende Energie, es ist alles so schnell

hier, und jedes Mal, wenn wir wieder da sind,

hat sich soviel verändert! Wir freuen uns

schon: Nächstes Jahr werden wir mehr als

einen Monat hier verbringen, mit der ganzen

Familie – die Staatsoper ruft.

Ihr Sohn wird bald drei Jahre alt. Haben

Sie eigentlich schon über ein zweites Kind

nachgedacht?

Erwin Schrott: Oh ja ...

Anna Netrebko: Ach so? Moment Mal ... wenn

ich Erwin anschaue, komme ich zwar oft auf

die Idee, aber ...

Erwin Schrott: Unsere DNA passt wunderbar

zusammen, unser letztes Produkt ist so großartig

geraten. Was für ein toller, kleiner

Mensch. Wir fühlen uns geradezu dazu verpflichtet,

weiter zu machen. (lacht)

Anna Netrebko: Aber es ist dennoch schwierig.

Schon mit einem Kind ständig auf Reisen

zu sein, ist nicht leicht. Ich habe wirklich

größte Hochachtung vor Müttern mit mehreren

Kindern, die diesen Spagat zwischen

Beruf und Familie hinbekommen. Ich fühle

mich schon mit einem Kind gefordert genug.

Verwöhnen Sie Ihren Sohn mit Gute-Nacht-

Liedern?

Erwin Schrott: Singen? Von wegen! Wir sagen

nur „spat“ – das heißt auf Russisch: Schlafen ...

Anna Netrebko: ... und zwar subito! (lacht).

Das klappt aber leider selten.

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Reisen & Kultur

Kultur-Herbst

54 2/11

Wow, Lenny, du bist immer

noch so sexy! „Black and White

Europe 2011 – Lenny Kravitz

live“ tourt unter anderem durch

folgende deutsche Städte:

2. November Düsseldorf

4. November Hamburg

5. November Mannheim

7. November Berlin

23. November München

Runter vom Sofa, rein ins

Konzert. Oder ins Museum.

Oder ins Theater ...

Heimliche

Helden

Wir benutzen sie täglich. Sie existieren

milliarden fach. Sie sind so selbstverständlich,

dass wir keinen Gedanken an sie verschwenden:

die heimlichen Helden des Alltags. Ob Dose,

Teebeutel oder Büroklammer – es sind Klassiker,

die meist auf eine ebenso einfache wie geniale

Idee zurückgehen und seit Jahrzehnten im Kern

unverändert sind. Mit der Ausstellung „Heimliche

Helden. Das Genie alltäglicher Dinge“ zeigen

das Vitra Design Museum und Hi-Cone 36 die

Geschichte unserer Alltags-Klassiker. Zu sehen

im Internet unter hidden-heroes.net sowie live bis

16. Oktober im „Das Gelbe Haus Flims“, Schweiz.

Fotos: Mark Lieberberg Konzertagentur / mlk.com / lennykravitz.com,

© Vitra Design Museum; Foto: Andreas Sütterlin


Fotos: Helmut Newton Stern St. Tropez 1978 Polaroid © Helmut Newton Estate, Max Beckmann (1884-1950), Abstürzender, 1950, Öl auf Leinwand, 141 x 88,8 cm, Foto: Image courtesy of the National Gallery of Art, Washington, © VG Bild-Kunst, Bonn 2011,

Taschen Verlag, Bernd Uhlig / Sasha Waltz & Guests GmbH

Helmut

Newton

Kaum einer hat die Fashion- und Akt-

Fotografie so geprägt wie er: Helmut

Newton (*1920 in Berlin, † 2004 in

L.A.) war ein Meister seines Fachs.

Doch nicht nur Hochglanz-Fotografie

gehörte in sein Portfolio. Seit den

1970er-Jahren kam auch seine Polaroid-Kamera

regelmäßig zum Einsatz,

speziell während der Mode-Shootings.

Newton hatte das „ungeduldige Verlangen“,

sofort wissen zu wollen, wie eine

Situation als Bild aussieht. Dank der

handschriftlichen Kommentare an den

Rändern der kleinen Bilder – beispielsweise

zum Modell, zum Auftraggeber

oder zum Aufnahmeort – liest sich

die Ausstellung wie das Skizzenbuch

eines der einflussreichsten Fotografen

der Welt. „Helmut Newton: Polaroids“,

noch bis 20. November im Museum für

Fotografie, Berlin, helmutnewton.com

Modern

Art

Kunstgenuss! Bahnbrechende

Einzelwerke stehen im

Mittelpunkt dieser zweibändigen

Ausgabe: „Moderne

Kunst 1870-2000 – Vom

Impressionismus bis heute.“

Hans Werner Holzwarth,

Hardcover, 2 Bände im

Schuber, 674 Seiten. Taschen

Verlag, rund 39.99 Euro

Reisen & Kultur

„Beckmann & Amerika“

ist dem Spätwerk

des großen deutschen

Malers Max Beckmann

gewidmet, der seine

letzten Lebensjahre in

den USA verbrachte.

Ab 7. Oktober im Städel

Museum, Frankfurt a.M.

Körper

Sasha Waltz, Choreografin, Tänzerin und

Regisseurin, ist für ihre spektakulären Inszenierungen

bekannt. „Körper“ ist ihr erfolgreichstes

Stück: 13 Tänzerinnen und Tänzer

visualisieren darin die Hülle und das Innere

des menschlichen Körpers, seine Schönheit

und Hässlichkeit. 6. Oktober, Oper Köln.

Weitere Tourdaten: sashawaltz.de

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Aktionen

1

Schöne Musik Mit

seinem Ohrwurm „Nur in

meinem Kopf“ stürmte

Newcomer Andreas Bourani

gerade die Charts und geht im

Oktober auf Tour. Wir haben die

Termine und verlosen pro Stadt

jeweils zwei Freikarten. Außerdem

gibt es für die schnellste

Antwort das Erfolgsalbum

„Staub und Fantasie“ frei Haus.

Einsendeschluss: 15. Oktober

Stichwort: BOurani

TOurnEEDaTEn

21.10. Leipzig

22.10. Dortmund

23.10. Köln

25.10. Frankfurt

26.10. Stuttgart

27.10. München

Gewinnen

mit ici!

Mitmachen lohnt sich: Schreiben Sie das Stichwort

und Ihre Kontaktdaten per Mail an verlosung@leonce.de

oder senden Sie eine Postkarte an Léonce Verlag

Am Treptower Park 75, 12435 Berlin

Global Family

Charity Resort

Die Hilfsorganisa tion

österreichischer Hoteliers

für Familien in Not

Über 380 Familien, für die Urlaub

ein Fremdwort ist, erhielten seit dem

7. 7. 2007 Gratis-Ferien in Österreich

und in Deutschland. Das ist die Bilanz

der touristischen Hilfsorganisation

Global Family Charity Resort.

Investieren Sie 50 Euro für das 2for1

Sehr Gutscheinheft und erhalten

Sie dafür Dutzende von Angeboten,

die Sie zu zweit nutzen können, aber

nur für eine Person bezahlen! Sie tun

dadurch nicht nur sich selbst etwas

Gutes, sondern auch einigen Familien,

für die das Leben nicht in normalen

Bahnen verläuft!

56 3/11

Mit dem Erlös aus dem Gutscheinheft-Verkauf

organisiert Global

Familiy Urlaube für Menschen, die

sozial schlechter gestellt und auf

Hilfe angewiesen sind. Wenn Sie

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richten Sie bitte ihre Bestellung

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Spenden können Sie auch an

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iBan: aT70204040004086084

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2Der Allrounder von TUMI

Diese hochwertige Reisetasche

von TUMI bietet viel! Egal, ob

Sie abenteuerlich unterwegs sind oder

zusammen mit Ihrem Schatz nicht

mehr als eine Tasche füllen wollen,

durch das geteilte Design, dem geräumigen

Hauptfach und einem separaten

unteren Teil findet alles seinen Platz.

Zusätzliche Fächer außen lassen Sie

nicht lange nach kleinteiligen Accessoires

suchen. Die Tasche ist zusammenlegbar

und aus TUMIs unverkennbarem

Ballistic Nylon gearbeitet.

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Einsendeschluss: 15. Oktober, Stichwort: TuMi

3Neu von BRITA: yource

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zubereiten, das können ab sofort

genussbewusste Kunden ganz einfach

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dem neuartigen Haushaltsgerät des

Wasserfilterherstellers BRITA, erhält

das gefilterte Wasser ein Plus an

Geschmack, ganz frisch mit natürlichen

Aromen. Die BRITA yource-

Maschine ist leicht zu bedienen, hat

ein klares, ansprechendes Design und

passt auch auf schmale Küchenzeilen.

Die dazugehörigen yource-Kapseln

gibt es in neun Geschmacksvarianten

für abwechslungsreichen Genuss.

ici! verlost 3x BriTa yource

Einsendeschluss: 15. Oktober, Stichwort BriTa

Fotos: PR


Fotos: Lingerie / AnneChristine, Gläser / Erik Bagger, Kreuzfahrtschiff / djd, Zuber / fotolia.com

Nordlichter

Lifestyle-Magazin In der nächsten ici! berichten wir über

skandinavische Baderituale, testen vegetarische

Weihnachtsmenüs und nehmen

Sie auf eine Kreuzfahrt mit. Die Winterausgabe

erscheint am 2. Dezember 2011

LINGERIEMAGIE

Traditionell, sportlich, bequem, luxuriös

oder sinnlich – was bevorzugen

Sie für „darunter“? Egal, welchen Stil

Sie bei diesem Thema verfolgen, der

Tragekomfort sollte an erster Stelle

stehen. Perfekter Sitz, gute Passform

sowie hochwertige. Materialen sind

bei Dessous unverzichtbar. Von uns

gibt es dazu einige Impressionen.

MIT VOLLDAMPF – ALLES FÜR DIE SAUNA

Regelmäßige Saunabesuche bereiten

Sie optimal auf den Winter vor, helfen

Ihrer Gesundheit und dem Abwehrsystem

auf die Sprünge und sind die

perfekte Beautyhilfe für die Haut.

ici! gibt Tipps und präsentiert die

schönsten Utensilien für Ihren

Saunabesuch.

AHOI UND GUTE FAHRT!

Alles an Bord und doch unterwegs: Es lässt

sich kaum abwechslungsreicher und gleichzeitig

komfortabler reisen als auf einem Kreuzfahrtschiff.

Wir stellen Ihnen die besten Seereisen in einer

Reportage vor.

GANZ OHNE GANS

Ungewöhnlich, aber lecker: Wir haben für

Sie nach vegetarischen Festtagsgerichten

gesucht und stellen Ihnen die schönsten vor.

Vielleicht löst ja das eine oder andere den

obligatorischen Festtagsbraten bei Ihnen ab

und sorgt dafür, dass im neuen Jahr die Hose

noch passt!

GLÜCK UND GLAS

Jedes Getränk hat sein Glas –

und das hat seinen Grund. Unser

Glossar gibt Ihnen einen Überblick,

welche Form welchem Getränk zu

seinem individuellen Geschmack

verhilft.

Vorschau


HOROSKOP

Die einzige Beziehung,

die Sie gerade

intensiv pflegen,

ist die zu Ihrem

Sofa? Kein Wunder,

Ihnen fehlt die Kraft

von Uranus. Ohne

die können Sie sich

nur schwer aufraffen.

Was am besten hilft:

Bewegung. Gehen Sie spazieren.

Oder besser: joggen.

Ihr Sportfachgeschäft hat garantiert

den perfekten Laufschuh für Sie.

löWe

23. Juli bis 23. August

Wassermann

Bis Mitte November gibt es

nichts, was Sie aufhält. Sie

sind voller Energie und Tatendrang

und stürzen sich mit

Verve in die Arbeit. Versuchen

Sie jedoch, nicht verbissen

einfach nur Aufgabenlisten abzuarbeiten,

sondern gehen Sie

auch mal spielerisch an die

Sachen heran. Etwas Abstand

belebt die Kreativität.

21. Januar bis 19. Februar

Sie brauchen dringend eine

Auszeit. Machen Sie Urlaub!

Aber hängen Sie nicht die

ganze Zeit am Pool und im

Spa ab. Bewegung tut Ihnen

gut, Abwechslung auch. Sie

haben die Paraglider am

Himmel immer bewundert?

Kein Wunder, als Luftzeichen

zieht es Sie ebenfalls nach

oben. Buchen Sie doch

einen Tandemflug!

stier

21. April bis 20. Mai

sKorpion

24. Oktober

bis 22. November

Sie sind ja von Haus aus ein sehr ehrgeiziger

Mensch und lassen sich nicht so schnell von

Ihrem Ziel abbringen. In der zweiten Septemberhälfte

und ab Mitte November bekommen

Sie dann auch noch planetarische Rückendeckung:

Was Sie anpacken, gelingt. Legen Sie

wichtige Vorhaben also am besten in diese Zeit.

58 4/11

fische

20. Februar bis 20. März

Es ist eine ganz schöne Berg­und­Tal­Fahrt,

auf die Merkur Sie da gebucht hat. Das Gute

daran: Die nächste Anhöhe erscheint am

Horizont, noch ehe Sie sich von der Abfahrt

erholt haben. An das schattige Tal müssen

Sie sich gar nicht erst gewöhnen.

Der nächste steile Aufstieg beginnt

übrigens

Ende Oktober.

ZWillinge

21. Mai bis 21. Juni

Sie müssen gar keinen Wetterbericht schauen: Für

Sie wird es garantiert ein heißer Herbst. Venus steht

stark zur Zwillingssonne und sorgt dafür, dass Sie

sich für einen besonderen Mitmenschen mehr als

erwärmen können. Kurze

Frage: Haben Sie

schon ein

unwiderstehliches

Outfits für

das erste

Date?

Jungfrau

24. August

bis 23. September

Mitte November erreicht

Mars Ihr Zeichen, bleibt dort

bis zum nächsten Sommer

und sorgt in dieser Zeit dafür,

dass Sie vor lauter Arbeitseifer

kaum noch geradeaus

schauen können. Das wird so

aufregend wie anstrengend.

Am besten tanken Sie vorher

ordentlich auf und machen Urlaub. Gehen

Sie doch gleich mal in Ihr Reisebüro!

schütZe

23. November

bis 21. Dezember

Der November ist in der

Regel der ungemütlichste

und traurigste Monat des

Jahres. Doch diesmal

nicht für Sie: Freuen Sie

sich auf ein unglaubliches

Liebeshoch, romantische

Stunden und sehr viel

aufregende Zweisamkeit.

Mag es draußen regnen und

stürmen, Sie werden davon

nicht viel mitbekommen.

Widder

21. März bis 20. April

Ab Mitte September hat Mars das

Navigationssystem Ihres Leben

bestens programmiert: Sie kommen

ohne Umwege ans Ziel, und das auf

schnellstem Wege. Nichts, was Ihnen

derzeit nicht gelingt. Doch vergessen

Sie bei allem Spaß an der Geschwindigkeit

bitte nicht, öfter mal eine

Pause einzulegen.

Krebs

22. Juni bis 22. Juli

Wie die Bauern auf den Feldern, so fahren

auch Sie bald die Ernte ein. Sie haben ja

auch lange dafür geackert. Jetzt können Sie

sich über die Früchte Ihrer Arbeit freuen!

Vielleicht besorgen Sie sich schon mal ein

paar Flaschen Champagner, damit Sie damit

auf Ihre Erfolge anstoßen können!

Waage

24. September bis

23. Oktober

Venus befindet

sich im Herbst in

der Waage und

bringt nicht nur

Ihr Liebesleben

auf Vordermann.

In sämtlichen Bereichen

können Sie Erfolge fahren, finanziell

müssen Sie sich keine Sorgen machen.

Also: Gönnen Sie sich ruhig mal etwas

Schönes! Vielleicht schauen Sie gleich noch

mal in Ihrer Lieblingsboutique vorbei?

steinbocK

22. Dezember bis 20. Januar

Sie sprühen förmlich vor genialen Ideen

und verfügen über ausreichend Power,

um diese zu realisieren – beruflich wie

privat. Na dann, legen Sie los! Wenn

Sie dabei vor das eine oder andere

Problem gestellt werden

sollten: Ratgeber gibt es

zu allen Themen.

Schauen Sie

sich mal in

Ihrer Buchhandlung

um!

Illustrationen: Bente Schipp


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