Allgäuer Volksbank Geschäftsbericht 2012 - Allgäuer Volksbank eG ...

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Allgäuer Volksbank Geschäftsbericht 2012 - Allgäuer Volksbank eG ...

Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht

2012

Allgäuer Volksbank

Persönlich. Regional. Stark.


Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Inhalt

Vorwort des Vorstandes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Gemeinsame Wege mit Mitgliedern und Kunden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 – 8

Wirtschaftliche Entwicklung Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Wirtschaftliche Entwicklung Kreditgenossenschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Wirtschaftliche Entwicklung Allgäuer Volksbank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 – 13

Grüß Gott, bitte nehmen Sie Platz in Oberstdorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Unser Platz in der Region . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Förderbilanz 2012 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Jahresbilanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 – 19

Gewinn- und Verlustrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Bericht des Aufsichtsrates. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Allgäuer Volksbank Hausverwaltungen GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Unser Platz ist bei Ihnen.

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Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Vorwort

des Vorstandes

Liebe Mitglieder, liebe Kunden,

sehr geehrte Geschäftsfreunde,

das Jahr 2012 verlief im Wirtschafts- und Finanzsektor wieder

in etwas ruhigeren Bahnen. Die hitzigen Ausschläge der Börsen

und Finanzmärkte in den Jahren nach dem Höhepunkt der

Finanzmarktkrise blieben uns im zurückliegenden Jahr erspart.

Und auch in der Euro- und Staatsschuldenkrise zeigten Politik

und Notenbanken Wege auf, die zu einer Stabilisierung der

Situation beitrugen.

Stabil zeigten sich auch die Zahlen unserer Allgäuer Volksbank.

Ein erfreulicher Zuwachs bei den Kundeneinlagen, ein

überdurchschnittliches Jahresergebnis und damit eine deutliche

Stärkung des Eigenkapitals als Grundlage für künftiges

Wachstum kennzeichnen wie bereits im Vorjahr die Geschäftsentwicklung.

Im internationalen Jahr der Genossenschaften 2012 entschieden

sich mehr als 1.000 Menschen für eine Mitgliedschaft bei

der Allgäuer Volksbank. 1.000 neue Mitglieder, die sich zu

unserem genossenschaftlichen und auf Nachhaltigkeit aufgebauten

Geschäftsmodell bekannten. Ein schöner Vertrauensbeweis,

für den wir dankbar sind.

Nach der Ausprägung unseres Leitbildes in den letzten beiden

Jahren entwickelten wir in 2012 unseren Marktauftritt weiter.

Getreu unserem Claim „Persönlich. Regional. Stark.“ und dem

Leitsatz „Unser Platz ist bei Ihnen.“ prägen künftig Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter die externe Kommunikation unserer

Bank. Sie bringen damit ihr Selbstverständnis, aber auch ihre

Handlungsgrundsätze zum Ausdruck und belegen unsere auf

Mitglieder- und Kundenbedürfnisse ausgerichtete Unternehmenskultur.

Als Bank für die Menschen und den gewerblichen Mittelstand

vor Ort sind wir auch 2012 gemeinsame Wege gegangen.

Darüber berichten wiederum Mitglieder und Kunden in

diesem Geschäftsbericht. Auch unsere neue „Immobilientochter“

möchte sich Ihnen vorstellen. Mit der Allgäuer Volksbank

Hausverwaltungen GmbH erweiterten wir im zurückliegenden

Jahr unser Dienstleistungsangebot.

Die erfolgreiche Entwicklung 2012 war nur möglich in einem

Kontext von Partnerschaft und Vertrauen in die Leistungsfähigkeit

unserer Bank und unserer Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter. Dafür danken wir allen Mitgliedern und Kunden.

Gleichzeitig freuen wir uns darauf, auch 2013 Ihr persönlicher

Bankpartner in der Region zu sein. Fordern Sie uns – Unser

Platz ist bei Ihnen.

Mich interessiert

immer der Mensch

hinter dem Kunden.

Angela Wiedmann

Privatkundenberaterin in Blaichach

Klaus Peter Wildburger

Vorstand

Donat Asbach

Vorstand

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Gemeinsame Wege

Outlet ist „in“ – ein Unternehmen entsteht

Gemeinsame Wege

Gesundheits- und Vorsorgekonzept für Unternehmen

„Daran ist der Luca schuld“ – diese Antwort bekommt man mit einem Augenzwinkern von Marc Wenz, wenn man ihn zur

Gründung seines Outlet-Unternehmens hier im Allgäu befragt.

Die Firma Keslar Energiehandel GmbH, ein erfolgreiches Familienunternehmen mit Sitz in Kempten, wurde 1983 von Hans Keslar

und seiner Frau Anneliese gegründet. Im Jahr 1996 trat deren Tochter, Christine Keslar-Tunder, in die Geschäftsführung ein und

übernahm nach und nach die alleinige Verantwortung für die Firma.

Luca, Neffe von Marc Wenz, hatte sich just zu dem Zeitpunkt

angekündigt, als seine Mutter die Idee eines Outlets verwirklichen

wollte. Der werdende Onkel Marc Wenz, ein gebürtiger

Immenstädter, damals tätig als Marketing Director Central

Europe bei Levi‘s ® in Brüssel, packte 2004 kurz entschlossen

seine Sachen, sein Herz und sein Wissen zusammen und kehrte

nach über zehn Jahren bei internationalen Unternehmen im

In- und Ausland ins heimatliche Oberallgäu zurück.

Erste Geschäftskontakte kamen 2004 bei Gründung der Iconic

Brands GmbH zustande, welche in Immenstadt vor allem die

begehrten Levi‘s ® im Outlet Bau5 anbietet. Wir, die Allgäuer

Volksbank, lernten in Marc Wenz einen bodenständigen, aber

doch visionären Geschäftspartner kennen.

Er passt zu uns, einer regionalen und zukunftsorientierten

Bank, mit traditionellen Werten, innovativen Lösungsansätzen,

modernem Banking, gemischt mit Allgäuer Herzlichkeit.

In 2006 gründete Marc Wenz sein zweites Unternehmen, die

Outlet Ventures GmbH in Sonthofen. „Geholfen haben mir

hier auf alle Fälle meine guten Kontakte aus den vormaligen

Beschäftigungen bei Vespa, Nike, Levi‘s ® – die Branche kennt

sich untereinander“, sagt Marc Wenz.

Genau diese internationalen Kontakte sind dafür verantwortlich,

dass die Outlet Ventures GmbH ein interessantes Markensortiment

mit Fokus auf Sportbekleidung anbieten kann. Diese

Idee gefiel 2006 auch der Stadt Sonthofen, die das ehemalige

Kaufhaus Hager an das Outlet-Unternehmen vermietete. Das

Unternehmenskonzept überzeugte auch uns – „die Allgäuer

Volksbank war stets ein Geschäftspartner auf Augenhöhe in

dieser Wachstumsphase“, so der Unternehmer.

In 2010 entschloss sich Marc Wenz, die bislang angemietete

Immobilie mit seiner in 2009 neu gegründeten Liegenschaftsund

Beteiligungsgesellschaft, der Laurus Equity GmbH, zu

kaufen – als seine Hausbank konnten wir dafür eine passende

flexible Finanzierung bereitstellen.

Mittlerweile ist die Mitarbeiteranzahl der Unternehmensgruppe

um Marc Wenz auf über 100 angewachsen – es

wurden weitere Standorte in Augsburg, Lindau und in Oberau

bei Garmisch eröffnet. Ein weiterer Schritt ist dem Unternehmen

durch die Einführung der Eigenmarken „Peak Mauka ® “

im Outdoorbereich sowie der Männermarke „Hagestolz ® “

gelungen.

Wir, die Allgäuer Volksbank, durften Marc Wenz seit seinen

Gründertagen im Jahr 2004 als Hausbank begleiten und

freuen uns nach fast neun Jahren partnerschaftlichem Handeln

auch weiterhin auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Das klassische Produktangebot Heizöl, Kraft- und Schmierstoffe

wurde sukzessive um die Bereiche der regenerativen

Brennstoffe, wie klimaneutrales Heizöl und Pellets, sowie um

die Energieträger Erdgas und Strom erweitert. Im Mittelpunkt

der Geschäftspolitik steht seit jeher, die Region Allgäu mit

umweltfreundlicher und effizienter Energie zu versorgen und

dabei immer den Fokus auf eine hohe Kundenzufriedenheit

zu legen.

„Neben zufriedenen Kunden stehen aber auch zufriedene

Mitarbeiter für den Erfolg eines mittelständischen Betriebes“,

so Christine Keslar-Tunder. „Deshalb war es mir ein Anliegen,

mich auch mit Fragen der Gesundheitsvorsorge für unser Mitarbeiterteam

zu beschäftigen. Hier kam der Verbundpartner

der Allgäuer Volksbank als meiner langjährigen Hausbank, die

Süddeutsche Krankenversicherung a.G., ins Spiel.“

Im Jahr 2012 wurden Termine zur Mitarbeiterinformation

jeweils in der Allgäuer Volksbank und im eigenen Betrieb

vereinbart. Interessierte MitarbeiterInnen wurden danach in

Einzelgesprächen von den Krankenversicherungsspezialisten

der Süddeutschen Krankenversicherung individuell über deren

Gesundheitsvorsorge beraten.

Bereits im Vorfeld entschied die Geschäftsführerin, dass sich

das Unternehmen an der zusätzlichen Gesundheitsvorsorge

seiner MitarbeiterInnen beteiligen würde.

„Auf diese Weise“, berichtet Christine Keslar-Tunder, „bieten

wir unserem engagierten Mitarbeiterteam eine attraktive Sozialleistung

bei minimalem Verwaltungsaufwand. Durch den

Gruppentarif der Süddeutschen Krankenversicherung erhalten

auch Partner und Kinder unserer MitarbeiterInnen einen

äußerst günstigen Versicherungsschutz bei Top-Leistungen.“

„Mit Unterstützung meines Firmenkundenberaters bei der

Allgäuer Volksbank und der Experten der Süddeutschen Krankenversicherung“,

betont die Geschäftsführerin, „konnten

wir eine bedarfsgerechte betriebliche Gesundheitsvorsorge in

unserem Unternehmen einrichten.“

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Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Gemeinsame Wege

Des Menschen bester Freund

Unsere Haustiere sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, sie sind Familienmitglieder, Freunde und treue Begleiter.

Geht es des Menschen bestem Freund schlecht, leiden auch Herrchen und Frauchen. Umso wichtiger, sich im Krankheitsfall

tiermedi zinisch gut beraten zu fühlen.

In der tierärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Daniela Heldt

und Dr. Michaela Rosenboom fühlen sich Mensch und Tier

bestens aufgehoben. Die ganzheitliche Betreuung geht

über Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen, Akupunktur,

Homöopathie, Ultraschall, Zahnbehandlungen bis hin

zur Ernährungsberatung. Empfangen und betreut wird man

von einem herzlichen, tierlieben und kompetenten Team im

Schwabenweg 9 in Kempten.

Nach langjähriger Erfahrung in verschiedenen tierärztlichen

Praxen und Kliniken gründete Frau Dr. Daniela Heldt im Jahr

2009 ihre eigene Praxis in Kempten. Jetzt fehlte nur noch ein

kompetenter Wegbegleiter für die finanziellen Angelegenheiten

der Existenzgründung. Dieser wurde mit der Allgäuer

Volksbank und dem Engagement des Firmenkundenberaters

Sascha Zick gefunden. Schnell wurde ein Vertrauensverhältnis

aufgebaut.

Die Praxis öffnete im März 2009 ihre Pforten und fortan kam

man mit großen und kleinen, dicken und dünnen, lieben und

raubtierartigen Patienten zurecht! Die Herzlichkeit und Kompetenz

der Praxis hat sich schnell herumgesprochen und somit

kam es oft zu einem ausgebuchten Terminkalender.

Der Erfolg spricht für sich: Der Andrang an Patienten wurde

so groß, dass längere Zeit über eine Expansion nachgedacht

wurde.

Im Jahr 2012 schließlich fand sich mit Frau Dr. Michaela

Rosenboom eine erfahrene, ebenso tierliebe und ebenbürtige

Partnerin und somit gründeten die beiden Veterinärmedi zine

rinnen die „Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. Heldt &

Dr. Rosenboom“ in Kempten.

Wieder war unsere Genossenschaftsbank mit Herrn Sascha

Zick Partner der Wahl für die Existenzgründung von Frau

Dr. Michaela Rosenboom. Erneut wurden zinsgünstige Fördermittel

in die Existenzgründung eingebunden. Ein solides und

sicheres Fundament war somit geschaffen und die Damen

Dr. Heldt und Dr. Rosenboom konnten sich dem anstehenden

Projekt gemeinsam und erfolgreich widmen.

Der Umzug in die größeren Räumlichkeiten fand im Juli 2012

statt, wo seither die Patienten von einem netten, dynamischen

Team bestens betreut werden. Beide Tierärztinnen sind

genossenschaftliche Mitglieder bei der Allgäuer Volksbank

und leben den genossenschaftlichen Gedanken auch in ihrer

Praxis: Was einer alleine nicht schafft, schaffen wir zusammen!

Ein Gewinn für alle!

Wir wünschen der tierärztlichen Gemeinschaftspraxis weiterhin

das Allerbeste und freuen uns auch in Zukunft auf eine

langjährige, gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit!

Bei einem Unternehmer

ist es wie bei Musik:

Man muss gut zuhören

können.

Sascha Zick

Firmenkundenberater in Kempten

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Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Wirtschaft

Entwicklung Deutschland

Wirtschaft

Entwicklung Kreditgenossenschaften

1. Konjunktur in Deutschland

Wirtschaft durch globales Umfeld belastet

Die Staatsschuldenkrisen einiger Euroländer und die verhaltene

Weltkonjunktur dämpften in 2012 das Wirtschaftswachstum

Deutschlands merklich. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt

ist gemäß den ersten amtlichen Schätzungen

preisbereinigt um 0,7 % gestiegen und damit erheblich

schwächer als im Vorjahr (3,0 %). Auf Jahressicht leistete der

Außenhandel noch den größten Beitrag zum Anstieg des Bruttoinlandsprodukts,

während von den Investitionen insgesamt

keine Wachstumsimpulse ausgingen. Aber auch die Konsumausgaben

der privaten und öffentlichen Haushalte trugen

erkennbar zum Wirtschaftswachstum bei.

Erwerbstätigenzahl erreichte neuen Höchststand

Am deutschen Arbeitsmarkt setzten sich 2012 die positiven

Trends der vergangenen Jahre fort. Die Anzahl der Erwerbstätigen

mit Arbeitsort in Deutschland stieg gegenüber dem

Vorjahr um 449.000 Menschen auf einen neuen Rekordstand

von 41,61 Millionen Menschen. Die Zahl der Arbeitslosen ist

hingegen um 79.000 Menschen auf 2,89 Millionen zurückgegangen,

was einer Arbeitslosenquote von 6,8 % entspricht.

Moderater Preisauftrieb

Der allgemeine Auftrieb bei den Verbraucherpreisen hat sich

in 2012 geringfügig vermindert. Die Verbraucherpreise sind

im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr um 2,0 %

gestiegen. In 2011 hatte die Teuerungsrate noch bei 2,1 %

gelegen.

2. Finanzmarkt

Die europäische Staatsschuldenkrise blieb akut

Wie schon im Jahr zuvor war die europäische Staatsschuldenkrise

in 2012 das bestimmende Moment für die Finanzmärkte

im Euroraum.

Die Konjunkturaussichten trübten sich spürbar ein, die angeschlagenen

Euro-Staaten mussten weitere Bonitätsherabstufungen

hinnehmen und die Schieflage von Geschäftsbanken

in der Euro-Peripherie nährte die Furcht vor einer ungebremsten

Eskalation der Euro-Staatsschuldenkrise.

EZB intensivierte in 2012 ihr Krisenmanagement

Die EZB verstärkte in 2012 ihre expansive Geldpolitik. So

senkte sie den Leitzins im Juli von 1,0 auf 0,75 % und damit

auf ein neues Allzeittief.

Mit dem neuen Anleiheaufkaufprogramm OMT (Outright Monetary

Transactions) unterstrich die europäische Notenbank

ihr klares Bekenntnis zum Euro, im Rahmen des gegebenen

Mandats alles zu tun, was nötig sei, um den Euro zu erhalten.

Die weithin aufgekommenen Zweifel am Fortbestand des

Währungsraums gingen daraufhin an den Finanzmärkten

spürbar zurück.

Bundesanleihen blieben sicherer Hafen in 2012

Die hohe Verunsicherung durch die Euro-Schuldenkrise hat in

2012 erneut zu einer hohen Nachfrage nach Bundesanleihen

geführt. Die stabile Konjunktur und die erfolgreiche Haushaltskonsolidierung

in Deutschland unterstrichen den Status der

Bundeswertpapiere als „sicheren Hafen“ in turbulenten Zeiten.

Die Rendite von Bundesanleihen mit zehnjähriger Restlaufzeit

pendelte sich bis zum Jahresende bei 1,31 % ein. Das waren

52 Basispunkte weniger als zum Jahresultimo 2011.

Auf schwere Kursverluste folgte ein Kursfeuerwerk

DAX-Aktionären hielt das Jahr 2012 viel Licht und Schatten

bereit. Aufgrund der eingetrübten Konjunkturaussichten und

der Sorgen um den Fortbestand des europäischen Währungsraumes

fiel der DAX zwischenzeitlich auf unter 6.000 Punkte.

Erst im Juli gelang es dem deutschen Leitindex, sich von der

lähmenden Verunsicherung zu lösen. Der DAX pendelte sich

bis zum Jahresende bei 7.612 Punkten ein. Das waren 29,1 %

mehr als zum Vorjahresultimo.

Kreditgenossenschaften auf stabilem Wachstumskurs

Trotz der anhaltend hohen Herausforderungen und Risiken in

Zeiten der Staatsschuldenkrise verzeichneten die 1.101 Volksbanken

und Raiffeisenbanken im Jahr 2012 erneut ein stabiles

Wachstum. Die positive Geschäftsentwicklung unterstreicht

einmal mehr das Vertrauen unserer Kunden in den Genossenschaftssektor

als verlässlichen Stabilisator der Finanzmärkte.

Die addierte Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum

Vorjahreszeitraum um 2,9 % auf 750 Milliarden Euro.

Besonders gefragt: täglich verfügbare Anlagen

Auf der Passivseite steigerten die Kreditgenossenschaften ihre

Verbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken um 18 Milliarden

Euro oder 3,5 % auf 542 Milliarden Euro. Der überwiegende

Teil davon wurde in Form von kurzfristigen Sichteinlagen angelegt.

Damit entfällt knapp die Hälfte der Einlagenbestände

auf täglich fällige Verbindlichkeiten.

Rekordzuwächse im Kreditgeschäft

Im Kreditbereich konnten die Volksbanken und Raiffeisenbanken

in hohem Maße von den positiven gesamtwirtschaftlichen

Rahmenbedingungen profitieren. So erhöhte sich die Kreditvergabe

an Privat- und Firmenkunden per Dezember 2012 im

Vorjahresvergleich um 4,4 % oder 19 Milliarden Euro. Getragen

wurde das Kreditwachstum im letzten Jahr in erster Linie

von den langfristigen Forderungen mit einem Plus von 4,5 %.

Insgesamt haben die Kreditgenossenschaften per Ende 2012

Kredite in Höhe von 443 Milliarden Euro herausgegeben. Das

deutliche Plus bei den Kundenkrediten konnte durch eine Erhöhung

der Kundeneinlagen refinanziert werden. Dies erlaubt

eine weitgehende Unabhängigkeit der Refinanzierung der

Volksbanken und Raiffeisenbanken von den Kapitalmärkten.

Deutliches Plus beim Eigenkapital

Als robust lässt sich auch die bilanzielle Eigenkapitalbasis der

Volksbanken und Raiffeisenbanken charakterisieren. Den Instituten

ist es im Jahresverlauf 2012 gelungen, das bilanzielle

Eigenkapital mit einem deutlichen Plus von 5,2 % auf 40,5

Milliarden Euro zu steigern. Mit der im Vergleich zum Vorjahr

nochmals verbesserten Eigenkapitalquote in Höhe von 5,4 %

(plus 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr) verfügen

die Kreditgenossenschaften über ausreichende Wachstumsspielräume,

um den Kreditwünschen von Privat- und Firmenkunden

gleichermaßen gerecht zu werden. Anzeichen für eine

Kreditklemme sind nicht in Sicht.

Mitgliedschaft boomt weiter – knapp 350.000 neue

Mitglieder

Das stabile und solide Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften

wird auch von neuen Kunden und Mitgliedern

stark nachgefragt: Die Mitgliederzahlen der Volksbanken und

Raiffeisenbanken steigen weiter, was darauf hindeutet, dass

der Zuspruch zu Kreditgenossenschaften ungebrochen ist.

Ende 2012 konnten die Volksbanken und Raiffeisenbanken

17,3 Millionen Personen und Unternehmen zu ihren Mitgliedern

zählen. Das sind fast 350.000 Personen und damit 2,0 %

mehr als im Vorjahr.

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Wirtschaft

Entwicklung Allgäuer Volksbank

Vermittlungsgeschäft

Die Erträge aus Dienstleistungsgeschäften sind leicht zurückgegangen.

Die Entwicklung des Dienstleistungsgeschäftes

verlief nicht ganz planmäßig, da insbesondere im Wertpapiervermittlungsbereich

eine deutliche Zurückhaltung der Anleger

aufgrund der unsicheren Finanzmärkte bemerkbar war.

Ertragslage

Das Ergebnis ist – auch im Vergleich mit anderen bayerischen

Genossenschaften ähnlicher Größenordnung – als zufriedenstellend

zu bezeichnen. Es ermöglicht eine angemessene

Erhöhung des bilanziellen Eigenkapitals.

Bilanzsumme

Die Bilanzsumme zum Jahresende erhöhte sich um 2,6 % auf 400 Millionen Euro.

Liquidität

Die liquiden Mittel stiegen im Geschäftsjahr von 145,5 Millionen Euro auf 155,7 Millionen Euro.

Barreserve

Bankguthaben

Wertpapiere

2011

2012

0 10.000 20.000 30.000 40.000 50.000 60.000 70.000 80.000 90.000

in TEUR

Kreditgeschäft

Die Entwicklung des Kreditgeschäftes verlief insgesamt nicht

ganz planmäßig. Während das Wohnbaufinanzierungsgeschäft

erfreulicherweise stärker als geplant ausgebaut werden

konnte, war die Nachfrage im gewerblichen Bereich eher

zurückhaltend und die Kreditvergabepolitik insbesondere bei

Großkrediten eher restriktiv.

2011 2012

Kundenforderungen 231.082 TEUR 230.246 TEUR

Forderungen an

Kreditinstitute

56.751 TEUR 58.465 TEUR

Vermögenslage

2011 2012

Gezeichnetes Kapital 5.078 TEUR 5.228 TEUR

Rücklagen 13.450 TEUR 13.821 TEUR

Die Bank verfügt über eine angemessene Eigenkapitalausstattung.

Sie entspricht den Anforderungen und erlaubt darüber

hinaus ein stetiges Geschäftswachstum in den nächsten

Jahren. Durch Gewinnthesaurierung und moderaten Ausbau

der Geschäftsguthaben unserer Mitglieder konnte das Eigenkapital

weiter gestärkt werden. Daneben besteht ein Fonds für

allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB in Höhe von 4.200

TEUR (Vorjahr 1.600 TEUR). Die Vermögenslage der Bank ist

dem Geschäftsumfang angemessen. Eine weitere Stärkung

der Eigenmittelausstattung ist auch in Zukunft vorrangiges

Ziel der Geschäftspolitik.

Mitgliederbewegung

Zahl der

Mitglieder

Anzahl der

Geschäftsanteile

Haftsummen

in EUR

Anfang 2012 7.526 98.504 9.850.400

Zugang 2012 1.051 6.725 672.500

Abgang 2012 323 3.554 355.400

Ende 2012 8.254 101.675 10.167.500

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes

der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

e. V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem

Garantieverbund besteht. Dies bedeutet für unsere Kundeneinlagen

ein Höchstmaß an Sicherheit und schützt unsere

Bank in ihrem Bestand.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2013 erwarten wir ein rückläufiges

Betriebsergebnis, da ausgehend von einer weiter anhaltenden

Niedrigzinsphase der EZB zur Stabilisierung der Euro-Staatsschuldenkrise

die Zinsspanne spürbar sinken wird. Anhaltender

Druck auf die Margen durch den intensiven Wettbewerb

– weiter verstärkt durch die Änderung der Eigenkapital- und

Liquiditätsvorschriften aus Basel III – erfordert den konsequenten

Ausbau der Kundenbeziehungen unter Beachtung

der genossenschaftlichen Grundprinzipien. Die Verschlankung

von Prozessen zur Kostensenkung ist eine weitere zentrale

Herausforderung der kommenden Jahre.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird neben der weiteren

konjunkturellen Entwicklung auch erheblich durch die regionale

Wirtschaftsentwicklung beeinflusst. Bei der Einzelrisikovorsorge

für das Kreditgeschäft gehen wir für 2013/2014 von

einem unter dem Durchschnitt der letzten Jahre liegenden

Ergebnis aus.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Kundeneinlagen

Die Entwicklung des Passivgeschäftes verlief erfreulich. Die

Kundengelder erhöhten sich im Berichtsjahr um ca. 6,7 %

(19.111 TEUR). Im Geschäftsjahr 2012 sind die Spareinlagen

von Kunden um 19,4 % gegenüber dem Vorjahr angewachsen.

Die Bestände an eigenen Inhaberschuldverschreibungen

gingen weiter deutlich zurück, da der Vertrieb dieser Produkte

aus geschäftspolitischen Gründen eingestellt wurde. Die Zinsentwicklung

am Geld- und Kapitalmarkt ließ die Kunden vor

allem kurzfristige Anlageformen – hauptsächlich Geldmarktkonten

– nachfragen.

2011

2012

Im internationalen Jahr der Genossenschaften konnten über

1.000 neue Mitglieder gewonnen werden, was zu einer Erhöhung

der Mitgliederquote von +3,7 Prozentpunkten führte.

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben

sich im Geschäftsjahr um 155.500 Euro vermehrt. Die Haftsummen

erhöhten sich um 317.100 Euro.

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss wie

folgt zu verwenden:

in EUR

4,500 % Dividende auf Geschäftsguthaben 229.136,10

Gesetzliche Rücklage 106.012,41

Andere Ergebnisrücklagen 150.000,00

Insgesamt 485.148,51

Spareinlagen Sichteinlagen Befristete Einlagen

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Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

GrüSS gott

Bitte nehmen Sie Platz in Oberstdorf!

Unsere Volksbankfiliale in Oberstdorf präsentiert sich seit April 2012 nach einer dreimonatigen Umbauphase in den neuen

Räumlichkeiten direkt am Bahnhofplatz 3.

Mit vielen meiner Kunden

verbindet mich eine

langjährige vertrauensvolle

Beziehung.

Christian Pelz

Privatkundenberater in Kempten

Willkommen in Ihrer „neuen“ Bank

Getreu unserem Motto „Unser Platz ist bei Ihnen.“ haben wir

neue Geschäftsräume gestaltet und damit neue „Plätze“ für

Beratung und Service geschaffen. Dabei war es uns wichtig,

für die Umbauarbeiten überwiegend örtliche Unternehmen zu

beauftragen.

Bereits seit 1919 besteht in Oberstdorf eine Geschäftsstelle

der Allgäuer Volksbank, damals noch der Volksbank Sonthofen,

und anfänglich in der Bachstraße. Aufgrund der beengten

Räumlichkeiten erfolgte 1974 der Umzug in die Oststraße 7.

An diesem Standort entwickelte sich unsere Filiale mittlerweile

seit 38 Jahren weiter. Der letzte Umbau erfolgte 2001, doch

boten auch diese Räumlichkeiten nicht mehr ausreichend

Platz für eine Bankfiliale heutigen Standards. Deshalb sind wir

froh, dass wir an einem attraktiven Standort in Oberstdorf am

Bahnhofplatz ein neues Domizil gefunden haben.

Hell, frisch und offen für Sie

Entstanden ist eine neue Atmosphäre, eine Bank ohne Schalter

und Schranken. Unsere neue Geschäftsstelle verbindet

hohe Servicequalität, die heute schneller, bequemer und

damit ohne lästige Wartezeiten von Selbstbedienungsautomaten

geboten werden kann, mit hoher Beratungsqualität, die

wir mit unseren Mitarbeitern in neuen, diskreten Beratungsräumen

gewährleisten. Das neue Raumkonzept ist gelungen,

so wird uns bescheinigt. Die Filiale wirkt frisch, markant,

großzügig und geradlinig – einfach eine Bank ohne Schalter

und Schranken.

Persönliche Nähe vor Ort

In der heutigen Zeit gibt es viele Wege zu unserer Bank. Dabei

legen wir hohen Wert darauf, dass unsere Mitglieder und

Kunden ihre Bankgeschäfte so bequem wie möglich durchführen

können – wann und wo sie möchten. Telefonisch, per

Handy, über das Internet oder in unseren Filialen. Hier bieten

wir mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das

Gesicht unserer Bank sind, persönliche Nähe vor Ort.

Unser Team ist für Sie da

Kommen Sie einfach bei uns vorbei – wir freuen uns auf Sie.

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Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

UNSER PLATZ

in der Region

Förderbilanz 2012

Auf einen Blick

Persönlich

9.422 Mal haben wir unseren Mitgliedern und Kunden in individuellen Beratungsgesprächen konkrete Lösungen

aufgezeigt und ihnen so neue Chancen und Perspektiven eröffnet.

302 Mio. Euro legten unsere Kunden 2012 als Einlagen bei uns an.

230 Mio. Euro flossen 2012 in Form von Krediten der Allgäuer Volksbank in unsere Region.

Regional

1.609.000 Euro führte die Allgäuer Volksbank 2012 als Steuergelder an Bund, Länder und Gemeinden ab.

458.000 Euro betrug das Auftragsvolumen, das die Allgäuer Volksbank im vergangenen Jahr an Dienstleister und

Handwerker aus der Region vergab.

67.000 Euro stellte die Allgäuer Volksbank 2012 für soziale, kulturelle und sportliche Projekte in der Region zur

Verfügung und förderte damit aktiv das Miteinander in der Region.

51.000 Euro betrug das Vermögen der Stiftung der Allgäuer Volksbank, die sich insbesondere um die Gestaltung und

Förderung des Gemeinwesens stark macht.

Kunst-Stücke

Im Rahmen unserer bereits etablierten Veranstaltungsreihe

„Kunst-Stücke“ standen in 2012 klassische Musik, märchenhafte

Geschichten und Gitarren-Rock auf dem Programm.

Den Anfang machte in der Kulturwerkstatt in Sonthofen die

Pianistin Nataliya Tkachenko. Mit ihrem Programm Romantic-

Soireé begeisterte sie an diesem Abend trotz Schneesturms ihr

Publikum.

Bei der zweiten Veranstaltung unserer Bank im Ponikausaal in

Kempten präsentierten Annika Hofmann und Martina Noichl

„Verzauberte Hände – Eine Dolomiten Saga“. Wenn Annika

Hofmann erzählte, erwachten die farbenfrohen Bilder ihrer

Geschichten zum Leben. Martina Noichl spielte dazu auf der

Harfe und ließ die mythische Landschaft lebendig werden.

Zum Jahresende heizten Steffi Kopp und Tim Hecking in der

Kulturwerkstatt Sonthofen nochmals richtig ein. Mit einer

ordentlichen Portion Kraft, Gefühl und Musikalität im Gepäck

führten sie ihre Zuhörer einen Abend lang durch die Gitarren-

Rockwelt der 80er, 90er und von heute.

Schuldenkrise in Europa – Staatsbankrott? –

Inflation? – Abwertung?

Was bedeutet das für mein Vermögen?

Gemeinsam mit unserem Partner, der Union Investment,

hatten wir im Oktober zu einem unvergesslichen Abend mit

viel Witz, aber auch unliebsamen Wahrheiten ins Kornhaus

in Kempten eingeladen. Durch den Kabarettisten Christoph

Brüske und Erwin Maurus von der Union Investment wurden

unsere Gäste an diesem Abend krisenfest gemacht.

Lehrstellenbörse

Als regionaler Ausbildungsbetrieb waren wir auch 2012 auf

der 15. Allgäuer Lehrstellenbörse in Kempten vertreten. Dabei

präsentierten wir mit unseren Auszubildenden eine Fotostory

über den Arbeitsalltag in unserer Bank. Interessierte Schülerinnen

und Schüler bekamen so einen ersten Eindruck über die

Ausbildung in einem Kreditinstitut.

Powerspaß

Zur Weltsparwoche 2012 überraschten wir unsere fleißigen,

jungen Sparer mit einer Privatvorstellung von Madagascar

3 im Colosseum Center in Kempten und in der Filmburg in

Sonthofen. Dabei gab es jede Menge zu lachen und die triste

Novemberstimmung wurde schnell vergessen. Und wer in

den Herbstferien noch Langeweile hatte, konnte mit uns zum

Bowling oder Kegeln gehen.

Finanzielle Bildung fördern – Betriebsführungen 2012

Unter dem Motto „Finanzielle Bildung fördern“ prämiert

unser Partner „easyCredit“ jährlich regionale Bildungsprojekte

der Genossenschaftsbanken in Deutschland. Auch wir waren

mit unserem Projekt unter den besten Banken dabei. Fünf

9te Klassen der Staatlichen Realschule Kempten mit insgesamt

160 Schülerinnen und Schülern nahmen interessiert an

Vorträgen und an Betriebsführungen teil und erfuhren dabei

Wissenswertes über unsere Bank, das Genossenschaftsmodell

und über die Ausbildung zur/m Bankkauffrau/mann.

7 Geschäftsstellen haben für unsere Kunden geöffnet und garantieren eine flächendeckende Betreuung –

von Kempten bis Oberstdorf.

15 Geldautomaten sind rund um die Uhr einsatzbereit.

Stark

8.254 Mitglieder hat die Allgäuer Volksbank. Damit sind mehr als 40 % unserer 19.726 Kunden auch

Inhaber unserer Bank.

229.000 Euro fließen unseren Mitgliedern an Dividendenzahlungen für das Jahr 2012 zu.

143 Jahre sind wir schon die Bank, die Menschen vor Ort aktiv dabei unterstützt, ihre persönlichen Ziele

zu erreichen.

AA- ist die hervorragende Note, die Standard & Poor’s dem genossenschaftlichen Finanzverbund und damit

auch der Allgäuer Volksbank erteilt hat.

108 Mitarbeiter bringen ihre Ideen zum Wohle unserer Kunden ein, 9 von ihnen sind Auszubildende.

5 neue Mitarbeiter haben unser Team 2012 verstärkt.

410 Tage investierten unsere Mitarbeiter in ihre persönliche und fachliche Weiterbildung.

16 17


Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Jahresbilanz zum 31.12.2012

Aktivseite

Passivseite

EUR EUR EUR Geschäftsjahr

EUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 4 546 562,53 3 090

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 4 262 823,87 6 269

darunter: bei der Deutschen Bundesbank 4 262 823,87 (6 269)

c) Guthaben bei Postgiroämtern – 8 809 386,40 –

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei

Zentralnoten banken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie

– –

ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen

darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar – (–)

b) Wechsel – – –

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 16 993 045,88 9 801

b) andere Forderungen 41 472 380,38 58 465 426,26 46 950

4. Forderungen an Kunden 230 245 701,44 231 082

darunter:

durch Grundpfandrechte gesichert 88 243 642,17 (80 746)

Kommunalkredite 6 961 962,07 (5 184)

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten – –

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank – (–)

ab) von anderen Emittenten – – –

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank – (–)

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten – 1 430

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank – (1 430)

bb) von anderen Emittenten 72 703 414,82 72 703 414,82 69 067

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 69 071 203,34 (65 377)

c) eigene Schuldverschreibungen – 72 703 414,82 9

Nennbetrag – (9)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 15 761 417,17 8 841

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

a) Beteiligungen 6 492 473,21 6 483

darunter: an Kreditinstituten 640 468,70 (640)

an Finanzdienstleistungsinstituten – (–)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 10 410,00 6 502 883,21 10

darunter: bei Kreditgenossenschaften 100,00 (–)

bei Finanzdienstleistungsinstituten – (–)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 150 564,59 26

darunter: an Kreditinstituten – (–)

an Finanzdienstleistungsinstituten – (–)

9. Treuhandvermögen 116 881,67 132

darunter: Treuhandkredite 116 881,67 (132)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich

– –

Schuld verschreibungen aus deren Umtausch

11. Immaterielle Anlagewerte

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte – –

b) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz rechte und ähnliche

15 865,00 16

Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

c) Geschäfts- oder Firmenwert – –

d) Geleistete Anzahlungen – 15 865,00 –

12. Sachanlagen 3 484 356,00 3 614

13. Sonstige Vermögensgegenstände 3 660 496,38 2 721

14. Rechnungsabgrenzungsposten 14 824,96 20

Summe der Aktiva 399 931 217,90 389 561

Vorjahr

TEUR

EUR EUR EUR Geschäftsjahr

EUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 25 117 342,17 37 581

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 39 707 704,35 64 825 046,52 38 796

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 56 410 093,65 47 445

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 13 166 466,29 69 576 559,94 10 826

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 194 698 689,39 159 350

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 37 647 909,91 232 346 599,30 301 923 159,24 64 770

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 330 850,27 753

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten – 330 850,27 –

darunter: Geldmarktpapiere – (–)

eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf – (–)

4. Treuhandverbindlichkeiten 116 881,67 132

darunter: Treuhandkredite 116 881,67 (132)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 674 791,97 881

6. Rechnungsabgrenzungsposten 14 908,75 25

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3 117 230,00 2 983

b) Steuerrückstellungen 918 966,98 557

c) andere Rückstellungen 1 620 396,33 5 656 593,31 1 536

8. ........................... – –

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 1 154 998,19 1 700

10. Genussrechtskapital 1 500 000,00 1 500

darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig – (–)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 4 200 000,00 1 600

darunter: Sonderposten n. § 340e Abs. 4 HGB – (–)

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 5 227 600,00 5 078

b) Kapitalrücklage 756 584,16 757

c) Ergebnisrücklagen

ca) gesetzliche Rücklage 4 474 655,31 4 353

cb) andere Ergebnisrücklagen 8 590 000,00 8 340

cc) Rücklagen § 73 (3) GenG – 13 064 655,31 –

d) Bilanzgewinn 485 148,51 19 533 987,98 598

Summe der Passiva 399 931 217,90 389 561

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weiterge gebenen abgerechneten Wechseln – –

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 23 699 364,33 26 859

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten – 23 699 364,33 –

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften – –

b) Platzierungs‐ und Übernahmever pflichtungen – –

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 12 098 337,05 12 098 337,05 12 538

darunter: Lieferverpflichtungen aus zins bezogenen Termingeschäften – (–)

Vorjahr

TEUR

18 19


Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2012

Bericht

des Aufsichtsrates

1. Zinserträge aus

EUR EUR EUR Geschäftsjahr

EUR

a) Kredit‐ und Geldmarktgeschäften 12 186 838,69 12 898

b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 2 640 402,50 14 827 241,19 2 738

2. Zinsaufwendungen - 4 848 625,76 9 978 615,43 - 4 971

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 433 082,45 283

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 105 690,87 123

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen – 538 773,32 –

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder

Teilgewinnab führungsverträgen

58 440,37 67

5. Provisionserträge 3 111 038,38 3 193

6. Provisionsaufwendungen - 421 742,14 2 689 296,24 - 387

7. Nettoertrag des Handelsbestands – –

8. Sonstige betriebliche Erträge 1 088 954,94 421

darunter: aus der Abzinsung 48 077,08 ( 101 )

9. ........................... – –

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter - 4 410 371,49 - 4 495

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

und für Unterstützung

- 1 108 943,96 -5 519 315,45 - 1 045

darunter: für Altersversorgung - 307 225,43 (- 239)

b) andere Verwaltungsaufwendungen - 2 749 261,11 - 8 268 576,56 -2 757

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

- 565 509,68 - 530

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 936 124,79 - 1 010

darunter: aus der Aufzinsung - 215 111,34 (- 150)

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte

Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

– - 1 147

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren

sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kredit geschäft

110 036,37 110 036,37 –

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an

verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere

– –

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen

Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wert papieren

– – –

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme – –

18. ........................... – –

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 4 693 905,64 3 381

20. Außerordentliche Erträge – –

21. Außerordentliche Aufwendungen – –

22. Außerordentliches Ergebnis – (–)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 1 519 045,85 - 1 158

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen - 89 711,28 - 1 608 757,13 - 25

24 a. Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken - 2 600 000,00 - 1 600

25. Jahresüberschuss 485 148,51 598

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr – –

485 148,51 598

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

a) aus der gesetzlichen Rücklage – –

b) aus anderen Ergebnisrücklagen – – –

485 148,51 598

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage – –

b) in andere Ergebnisrücklagen – – –

29. Bilanzgewinn 485 148,51 598

Vorjahr

TEUR

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2012 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt

und seine Überwachungsfunktion wahrgenommen.

In regelmäßigen gemeinsamen Sitzungen wurde der Aufsichtsrat

vom Vorstand über alle wesentlichen Entwicklungen bericht wurde ohne Einschränkung erteilt. Über das Ergebnis

Der Bestätigungsvermerk für den Jahresabschluss nebst Lage-

und Ereignisse zeitnah und umfassend informiert. Dabei der Prüfung wird in der Vertreterversammlung berichtet. Der

setzte sich der Aufsichtsrat mit dem Geschäftsverlauf, der Aufsichtsrat schlägt den Vertretern vor, den vorgelegten Jahresabschluss

festzustellen und die vorgeschlagene Gewinnver-

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Risikosituation

der Bank intensiv auseinander. Für alle relevanten Vorgänge wendung zu beschließen.

wurden die erforderlichen Beschlüsse gefasst.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern für die im abgelaufenen Jahr geleistete

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag des

Vorstandes für die Ergebnisverwendung, der den Vorschriften engagierte und erfolgreiche Arbeit. Bei allen Mitgliedern und

der Satzung entspricht, hat der Aufsichtsrat geprüft und für in Kunden bedanken wir uns für Ihr Vertrauen und Ihre Treue zu

Ordnung befunden. Der Jahresabschluss 2012 wurde vom Genossenschaftsverband

Bayern e.V. geprüft. Das Ergebnis dieser

unserer Bank.

Prüfung wurde in gemeinsamer Sitzung von Aufsichtsrat und Kempten, 07. Mai 2013

Vorstand zusammen mit dem Prüfer eingehend erläutert.

Helmut Bischof, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Aufsichtsrat

Helmut Bischof, Diplom-Ingenieur, Sonthofen, Vorsitzender

Mario Dalla Torre, Geschäftsführender Vorstand der BSG-Allgäu, Kempten, stellv. Vorsitzender

Michael Fässler, Hotelier, Ofterschwang

Max Kolb, Betriebs- und Konstruktionstechniker, Kempten

Michael Städele, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Kempten

Herbert Zötler, Diplom-Volkswirt, Rettenberg

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Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Allgäuer Volksbank | Geschäftsbericht 2012

Allgäuer Volksbank

Hausverwaltungen GmbH

Ein Immobilienvermögen zu betreuen und zu verwalten, ist eine komplexe Aufgabe. Da ist es gut, wenn man einen

kompetenten und zuverlässigen Partner an seiner Seite hat.

Um unserem Leistungsversprechen auch auf dem Gebiet der

Immobilienverwaltung gerecht zu werden, haben wir im Mai

2012 die Allgäuer Volksbank Hausverwaltungen GmbH als

selbständige Tochter unserer Bank gegründet.

Die Hausverwaltung der Allgäuer Volksbank führt die ehemaligen

Hausverwaltungsunternehmen Riegger aus Immenstadt

und Schluricke aus Burgberg weiter und betreut bereits über

900 Wohneinheiten. Seit Dezember 2012 finden Sie die

Hausverwaltung im zweiten Stock unserer Niederlassung in

Sonthofen.

Das kompetente Team um unseren Hausverwalter Ralf-Peter

Schluricke mit Miriam Riegger, Sonja Werkle und Sabine Worster

verfügt über eine jahrelange Erfahrung in der Betreuung

und Verwaltung von Wohnungseigentum, Miethäusern,

Mietwohnungen und Gewerbeobjekten.

„Sie haben hart für Ihr Vermögen gearbeitet. Wir arbeiten hart

für den Werterhalt Ihrer Immobilie und behandeln Ihr Eigenturm,

als wäre es unser eigenes“ – so der Leitsatz unserer

Hausverwaltung.

Dabei versuchen wir ständig, die unterschiedlichen Bedürfnisse

und Wünsche der Eigentümer zu einem gemeinsamen

Ergebnis zu führen. Im Umgang mit Handwerkern und Lieferanten

profitieren unsere Kunden vom fundierten Fachwissen

und Verhandlungsgeschick der Hausverwaltung.

Die Allgäuer Volksbank Hausverwaltungen GmbH gewährleistet

umfassenden Service und optimale Betreuung für Ihre

Immobilie und sieht sich als Partner und kreativer Berater

vor Ort.

Ich lasse meinen Kunden

ihre Meinung.

Meine Aufgabe ist es,

zu unterstützen.

Eva-Maria Hänseler

Privatkundenberaterin in Sonthofen

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Wir sind für Sie da

Geschäftsstellen

Hauptstelle Kempten

Rathausplatz 12 | 87435 Kempten

0831/25389-0

info@allgaeuer-volksbank.de

www.allgaeuer-volksbank.de

Geschäftsstelle Im Oberösch

Im Oberösch 2 | 87437 Kempten

0831/66156

Geschäftsstelle Mozartstraße

Mozartstraße 23 | 87435 Kempten

0831/16106

SB-Geschäftsstelle im Lyzeum

Auf‘m Plätzle 1 | 87435 Kempten

0831/25389-64

SB-Geschäftsstelle Im Allmey (real-Markt)

Im Allmey 1 | 87439 Kempten

0831/25389-64

Niederlassung Sonthofen

Promenadestraße 9 | 87527 Sonthofen

08321/6666-0

Geschäftsstelle Blaichach

Sonthofener Straße 4 | 87544 Blaichach

08321/3113

Geschäftsstelle Fischen

Pfarrstraße 1 | 87538 Fischen

08326/231

Geschäftsstelle Oberstdorf

Bahnhofplatz 3 | 87561 Oberstdorf

08322/4897

Immobilienbüros

Immobiliengesellschaft der

Allgäuer Volksbank GmbH

Rathausplatz 8 | 87435 Kempten

0831/25389-17

Immobiliengesellschaft der

Allgäuer Volksbank GmbH

Promenadestraße 9 | 87527 Sonthofen

08321/6666-45

Hausverwaltung

Allgäuer Volksbank

Hausverwaltungen GmbH

Promenadestraße 9 | 87527 Sonthofen

08321/6666-38

Allgäuer Volksbank

Persönlich. Regional. Stark.

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