ViaOla - auf Tour durch die Oberlausitz

MediaLight

Magazin mit Themen aus der Region und für die Region. Vorstellung des Landkreises Görlitz in vielfältiger Art und Weise mit redaktionellen Beiträgen aus der Oberlausitz.

Ausgabe 1 | Oktober/November 2014

Themen aus

der Region und

für die Region

informativ | aktuell | unterhaltsam | kreativ | vielseitig | interessant

...auf Tour durch den Landkreis Görlitz

160 Jahre Gußeiserner Turm

1. Ostsächsische Pflegemesse

Winterparadies

Oberlausitz

Aktiv durch die kalte Jahreszeit

Hermann Eule Orgelbau


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Highlights in Löbau 2014 / 2015

Nik P. & Band 08. November

Die „Schottische Musikparade“

09. November

1. Ostsächsische Pflegemesse

„Zukunft Pflege“ 15./16. November

The Australien Bee Gees Show

19. November

k.u.k. Wiener Regimentskapelle IR 4

21. November

Heinz-Rudolph Kunze 28. November

Alles Gute zur Weihnachtszeit

11. Dezember

Die Pudhys 13. Dezember

Weihnachtskonzert bei Harfenspiel und

Saitenklang, Gerhart-Hauptmann-Theater

17. Dezember

Europas beste Weihnachtsshow

– Showkonzert mit den Paldauern

27. Dezember

Die Hexe Baba Jaga und Zar Wasserwirbel

– Märchenkomödie

28. Dezember

Glanzlichter der Operette mit dem

Johann Strauss Orchester Leipzig

03. Januar 2015

Olaf Schubert Show 4. Januar 2015

Festival der Travestie –

Maria Crohn & Friends 17. Januar 2015

Fantasy live in Concert 1. Februar 2015

Stahlzeit Live 21. Februar 2015

Energie im Blick

In der Lausitzer Energielandschaft

gibt es viel zu erleben, zum Beispiel

den imposanten Blick vom 30 Meter

hohen »Turm am Schweren Berg «,

Kommunikations- und Naturschutzzentrum

Weißwasser, in den aktiven

Tagebau Nochten und hinüber zum

Kraftwerk Boxberg. Für eine kleine

Stärkung sorgt das Bistro.

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Öffnungszeiten

März–Oktober:

täglich 10 – 18 Uhr

November–Februar:

Di bis So 10 – 16 Uhr

Ausgabe 01/2014


3

Liebe Leserinnen

und Leser,

jetzt ist es soweit. Wir können

Ihnen heute unsere Erstausgabe

des Magazins „ViaOlaauf

Tour im Landkreis Görlitz“ übergeben.

Ein Magazin aus und für

die Oberlausitz, welches den

Landkreis Görlitz in vielfältiger

Hans-Henner Niese

Art und Weise dokumentiert, auf

Chef der Werbeagentur

interessante und unterhaltsame

Media-Light Löbau

Weise Land und Leute vorstellt

sowie aktuell und informativ sich Themen der Wirtschaft,

Wissenschaft, Kultur, Freizeit u.v.m. zuwendet.

Das neue Magazin erreicht mit jeder Ausgabe etwa 25.000

Haushalte im Landkreis, das sind ca. 60.000 LeserInnen.

Zusätzlich liegt es für Sie zur Mitnahme in Stadt- und Touristinformationen

und an vielen publikumswirksamen Stellen aus.

Auch auf unserer Website www.media-light-loebau.de steht es

für Sie zur Verfügung. Gern nehmen wir dort auch Ihre Anregungen

und Hinweise für Themenvorschläge oder gute Ideen

entgegen – wir sind gespannt auf Ihre Zeilen.

Neben redaktionellen Beiträgen finden Sie auch Anzeigen und

PR-Beiträge von regionalen Firmen, Einrichtungen, Gewerbetreibenden

und Händlern mit deren Produkten und Leistungen.

Nutzen Sie diese und lassen Sie sich von der Qualität überzeugen.

Wir danken allen Werbepartnern, da diese zur Finanzierung

des Magazins beigetragen haben. Dank gilt auch allen Autorinnen

und Autoren, die für Sie die Texte recherchierten und

niederschreiben.

Das Team der Agentur wünscht Ihnen viel Spaß und Freude

beim Lesen.

Aus dem Inhalt

Seite

· Alles Gute zum 160sten! 4-5

Der Gusseiserne König-Friedrich-August-Turm

in Löbau feierte einen runden Geburtstag

· 14. Mittelstandstag 9

MiTag 2014 setzte wichtige Impulse

· Abfischen 13

Traditionelle Abfischfeste in

und um die Oberlausitz

· Moderne Eule-Orgel 15

Am 1. Advent erklingt die Bautzener Orgel

in der Konstantin-Basilika in Trier

· Ausbildung & Beruf 22-23

Handel, Handwerk und Dienstleistung

brauchen Zukunft

· Pflege & Betreuung 26-27

Neue Pflegegesetzte treten

ab 01.01.2015 in Kraft

· Schöne Weihnachtszeit 32-33

Weihnachten und die schönsten

Weihnachtsmärkte in der Oberlausitz

· Wintersport in der Oberlausitz 32-33

Die schöne Winterzeit aktiv im

kleinsten Mittelgebirge der Welt verbringen

Die nächste Ausgabe „ViaOla - auf Tour durch

den Landkreis Görlitz“ erscheint im März 2015!

IMPRESSUM

Herausgeber: Werbeagentur Media-Light Löbau, Ernst-Thälmann-Straße 63, 02708 Großschweidnitz. Tel: 03585 40 19 67, Fax 03585 46 88 87,

E-Mail: viaola@media-light-loebau.de, Web: www.media-light-loebau.de

Redaktionsleitung: K. Niese - Werbeagentur Media-Light Löbau Autoren: Arnd Krenz, Kerstin Kunath, M. Pleger

Satz & Gestaltung: A. Wellschmidt, S. Hille - Werbeagentur Media-Light Löbau Fotos: siehe Nachweis im Foto

Ernst-Thälmann-Straße 63, 02708 Großschweidnitz, Tel: 03585 40 19 67, E-Mail: viaola@media-light-loebau.de, post@media-light-loebau.de.

Anzeigenakquise: R. Beil, M. Hilsberg, H-P. Schulz, S. Baier. Es gilt die Preisliste von Juni 2014

Druck: Druckerei Vetters, Radeburg Auflagenhöhe: 25.000 Exemplare

Verteilung: Kostenlos an Haushalte im Landkreis Görlitz

Für die Richtigkeit der Werbeaussagen übernimmt die Werbeagentur Media-Light Löbau keine Gewähr. Haftungsausschluss besteht auch für

redaktionelle und technische Fehler, der Nachdruck, auch auszugsweise, ist untersagt.

Copyright: Werbeagentur Media-Light Löbau, 2014, all rights reserved.

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Alles Gute zum 160sten!

Der Gusseiserne König-Friedrich-August-Turm

feierte wieder einen runden Geburtstag. Stolze

160 Jahre lockt das einmalige Bauwerk nun schon

Besucher auf die Spitze des Löbauer Berges. Ein

Glücksfall bedenkt man, dass seine Geburt alles

andere als selbstverständlich war.

Der Gedanke, auf der Spitze ihres Hausberges

einen Schauturm zu bauen, spukte

bereits längere Zeit in den Köpfen der

Löbauer. Letztendlich war es Advokat

von Scheibner, der am 2. Weihnachtsfeiertag

1850 von einem Bergspaziergang

zurückkam und sich über die schlechte

gastronomische Betreuung beschwerte.

Zusammen mit dem ortsansässigen Kantor

Heinrich August Klose organisierte er

Neujahr 1851 eine Bürgerversammlung im

„Stadt Breslau“. Auf ihr sprach man unter

anderem das Ansinnen aus, beim Stadtrat

um den Bau eines Turmes nachzusuchen.

Vergeblich, denn die Stadt hatte dafür

kein Geld. Angefeuert vom inzwischen

auf dem Czorneboh errichteten Aussichtsturm,

erklärten sich der Kaufmann

Carl Ferdinand Schmidt und der Nadler

Julius Dehne 1853 schlussendlich bereit,

Kapital in ein Löbauer Double

zu investieren. Zu diesem Zweck

wollten sie eine Aktiengesellschaft

gründen. Stadt und Investoren

wurden sich jedoch nicht

einig und das Projekt schien endgültig

gestorben. Proteste flammten auf, in

deren Folge eine Bürgerdelegation am

28. November beim Stadtoberhaupt vorsprach.

Da sich auch jetzt keine Lösung

fand, stand der Löbauer Bäckermeister

Friedrich August Bretschneider kurzerhand

auf und erklärte voller Patriotismus:

„Ich bin bereit den Turm allein zu

finanzieren.“

Schon einige Tage später stand der wie

die Jungfrau zum Kind gekommene Bauherr

auf dem verschneiten Gipfel des

Löbauer Berges. Neben ihm der Branntweinbrenner

und glühende Befürworter

des Turmprojektes Karl Lättig. Er hatte für

den 7. Januar 1854 Kinder angeheuert,

die Ziegel mittels sogenannter Schleifen

auf den Berg zerren sollten. Einen Pfennig

bekamen sie pro Stück, obendrein Kaffee

und Semmeln. Ein Mordsgaudi, der

gleichzeitig symbolischer Baustart sein

sollte. Die Ziegel waren allerdings nicht

für das Fundament des Gusseisernen

Turmes, sondern für die daneben zu erbauende

Restauration bestimmt.

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Ausgabe 01/2014

M V


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Letztere hatte Bretschneider in zäher

Verhandlung dem Rat abgetrotzt. Beides,

Gasthaus und Turm, durfte er nunmehr

15 Jahre lang bewirtschaften. Danach

würde der Turm für 2.000 und die Restauration

für 500 Reichstaler an die

Kommune gehen. Jedoch nur dann, wenn

er sich nicht entschlösse, alles wieder

abzureißen. Die Baumaßnahmen kamen

zügig voran. Anfang Mai lieferte

das Hüttenwerk Bernsdorf die ersten

Eisenteile und am 16. Juli 1854 eröffnete

Bretschneider seine Gaststätte. Diesem

Ereignis sollte am 1. August eigentlich die

Turmweihe folgen. Der Wille technischer

Gutachter zögerte den Termin jedoch um

einen Monat hinaus. Zu aller Bestürzung

verstarb am 9. August auch noch der Namensgeber

des Turmes, König Friedrich

August II., bei einem Unfall in den Tiroler

Bergen. Nach allen Widrigkeiten eröffnete

Bretschneider den Gusseisernen am

9. September 1854.

Friedrich August Bretschneider verstarb

am 22. Juli 1863. Aus Erbenhand gingen

Turm und Restaurant am 1. Januar

1870 vertragsgemäß an die Stadt. Ans

Abreißen dachte freilich keiner mehr,

denn der Gusseiserne König-Friedrich-

August-Turm war touristisches Highlight

und Wahrzeichen Nummer 1 der Stadt

geworden. Dennoch: Für die Ewigkeit war

das Konstrukt nicht bestimmt. Eisen rostet

bekanntlich, auch laufende Instandsetzungen

konnten daran nichts ändern.

Der Turm musste komplett abgebaut und

für rund 3 Millionen DM saniert werden.

Zum 140. Jahrestag, am 9. September

vor 20 Jahren, konnte er der Öffentlich-keit

erneut übergeben werden. Heute stoßen

wir zum 160. mit ihm an. Dass er uns

als Unikum für alle Zeit erhalten bleibe.

© Peter Emrich

Arnd Krenz

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Ausgabe 01/2014


6

Das war der erste „Tag der Oberlausitz

Rund einhundert registrierte Veranstaltungen und Wettbewerbe fanden zum ersten

Tag der Oberlausitz, am 21. August 2014, in allen Teilen der Oberlausitz statt, davon

neun Exkursionen und Besichtigungen, neun Buchlesungen, acht bunte Programme,

sechs Wanderungen, Radtouren und Kutschfahrten und fünf Sportveranstaltungen.

Die meisten konzentrierten sich auf den Altkreis Löbau.

Ein wenig erinnerte es an die Fußball-WM.

Autos fuhren mit wehenden Fahnen durch

das Land, diesmal nicht schwarz-rot-gold

sondern blau-gelb. Die Verbundenheit mit

der Oberlausitz wurde damit signalisiert.

Zum ersten Mal in der Geschichte wurde

der „Tag der Oberlausitz“ begangen.

Er soll eines Tages zur festen Tradition

werden.

Schließlich hat jedes Land einen Nationalfeiertag,

warum nicht auch unsere

Oberlausitz? Das dachten sich Hans

Klecker, der Mundartdichter sowie Gerd

Münzberg und Lothar Meißner, die sich

besonders für den 21. August, den „Tag

der Oberlausitz“ ehrenamtlich engagierten.

Allerdings wurde er nicht zum

arbeitsfreien Feiertag erklärt, dies ist

auch gar nicht Sinn und Zweck des Gedankens.

Viel mehr kommt es auf das

Zusammensitzen an, Oberlausitzer

Geschichten, Sagen und Gedichte lesen,

an traditionelle Orte wandern oder

Oberlausitzer Gerichte kochen, so zum

Beispiel „Teichlmauke, Stupper, Gewiegtebrutl,

Ganze Abern mit Quoark und

Karin Renger und Hans Klecker in Oberlausitzer Tracht

Leinöle oder oack Harch dazu“. Er sollte

aber auch in Städten und Gemein-

er zukünftig noch bekannter wer-

Der Wunsch der Befürworter ist, dass

den, in Kulturvereinen und in Familien den und vor allem in die Herzen der

würdevoll begangen werden. Sich an Oberlausitzer fallen soll, die sich mehr

die alten Traditionen zu erinnern, das und mehr auf ihre Heimat besinnen

und stolz auf ihre Herkunft sind.

alte Brauchtum pflegen - darum geht es.

Der erste Oberlausitztag ist nun Geschichte.

dieser Tag wichtig

Hans Klecker begründet, weshalb ihm

ist:

© Kerstin Kunath

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Ausgabe 01/2014


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„Die Oberlausitz wurde viele Jahrhunderte von den

Oberlausitzern selbst regiert, und zwar vom Adel, den Bürgern

und der Kirche. Unsere Heimat blieb bis zu Beginn des

19. Jahrhunderts ein selbstständiges Territorium im Verband

des Heiligen Römischen Reiches mit eigener Verfassung. Die

Oberlausitz gehörte nie zu Böhmen, Sachsen, Ungarn oder

Preußen, sondern die Landesherren dieser Königreiche und

Kurfürstentümer durften die Oberlausitz als Markgrafen nur

mitregieren.

© Hans Klecker

Tina Hentschel und Dr. Stephan Meyer

empfangen den Sächsischen Minister Frank Kupfer

Bieranstich zum Oberlausitztag mit Silvio Zschage vom MDR

Die Oberlausitz ist in seiner landschaftlichen und kulturellen

Vielfalt einmalig in Deutschland und Europa. Ein solcher

Gedenk- und Aktionstag, wirkt sich identitätsbildend auf die

Bewohner im Gebiet des historischen Markgraftums Oberlausitz

aus.“ Die Schirmherrschaft über den Oberlausitztag

übernahm der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

© Hans Klecker

Hans Klecker bemerkte mit einem Lächeln: „Die Oberlausitz

war eine Region, wo der Landsherr nie im eigenen Lande war,

er war immer weit weg und die Oberlausitzer haben ihre Freiheit

genossen. Nun haben wir einen echten Oberlausitzer als

Landherren, der auch noch die Schirmherrschaft übernahm.“

Im kommenden Jahr fällt der Oberlausitztag, der 21. August,

auf einen Freitag und auf das Ende der Sommerferien. Die

Initiatoren hoffen auf noch mehr Aktivitäten von Bürgern für

Bürger.

Impressionen vom Oberlausitztag 2014 gibt es unter:

www.oberlausitztag.de

Kerstin Kunath

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Ausgabe 01/2014


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Von Einem, der den

„Tag der Oberlausitz

belebte

KurtL sorgt für Spaß, Lindner für Farbe

Sparsam ist er, der KurtL, deshalb trägt er immernoch seinen

unkaputtbaren Trainingsanzug aus DDR-Zeiten sowie seine

Ski-Langlaufschuhe, die schließlich noch abgetragen werden

müssen. So steht er auf der Bühne und singt in Oberlausitzer

Mundart. KurtL, der waschechte Oberlausitzer meint: „Ich bie

stulz uff mene Heemte und scham mich ni, dass ich a Radl dr

Gurgl hoa.“.

Zu hören sind Lieder im „angeborenen“ Äberlausitzsch, die er

bei seinen Soloauftritten selbst musikalisch begleitet. Die Texte

des 51-jährigen Oderwitzers machen Mut zum Hierbleiben:

„Versträht a alle Winde sein mir ni mieh mir, bloß durch uns

kann di Äberlausitz existiern.“ KurtL-Lieder fallen allerdings

textlich wie musikalisch aus dem gewohnten Rahmen, sie sind

weitab von volkstümlichen Schlagern, mit heiler Scheinwelt.

Neben eigenen Titeln dichtet er aus manchem Hit originelle

Mundart-Versionen, so Titel von Neil Young, Bob Dylan oder

gar AC/DC. Bekannte Melodien kombiniert mit witzigen Mundartexten

bringen die Leute unwillkürlich zum Lachen. Manchmal

schwingen aber

auch ernste Themen

mit, die aus dem

Oberlausitzer Leben

gegriffen sind.

© Kerstin Kunath

KurtL sei Bruder und Manager

Steffen Lindner

KurtL mit Gitarre,

seiner Moni, von der

er gleich mehrere

ausführt (Mundharmonikas)

und seine

Musik wirken als Gesamtpaket.

Mit kultivierter

Einfalt geht er

auf das Publikum zu,

bezieht dieses oft in

sein Programm ein.

Seine Art ist jedoch

nicht immer nur liebenswürdig,

sondern

bisweilen auch

schockierend.

KurtL singt rockige Äberlausitzer Mundartlieder

Er tangiert die gesamte Spannbreite vom Lachen bis hin zur

Emotionalität. In seinem Repertoire findet man durchdachte

Spitzfindigkeiten neben derben bis plumpen Scherzen. Er stellt

sich auf sein Publikum ein, denn er hat erkannt: „‘S gibt abn

siche und siche“.

Unmittelbar nach dem Bühnenauftritt schmeißt sich KurtL

wieder in Zivil. Für das Publikum ist er dann nicht wieder zu

erkennen. Man glaubt kaum, dass man es mit ein und der selben

Person zu tun hat, denn hinter KurtLś Fassade steckt der

eher ernsthafte Malermeister Steffen Lindner. Neben seiner

Firma, in der er sechs Mitarbeiter beschäftigt, hat er als KurtL

jährlich 70 bis 80 Auftritte, mittlerweile auch über die Grenzen

der Oberlausitz hinaus.

Vor 20 Jahren war er der Erste, der mit oberlausitzsprachiger

Pop- und Rockmusik an die Öffentlichkeit ging. Damals war er

Teil der Bands WIRRWARR, reenesPECH und PECH&SCHWEFEL.

Aktuell tritt KurtL überwiegend solo oder mit seinen „DICKN

FREUNDN“ auf. Gemeinsam mit seinen Musikern arbeitet er

derzeit an der vierten Mundart-CD. Und schon sind wir wieder

bei Steffen Lindner, der nämlich als „KurtL sei Bruder“ die

CD herausbringen wird. Denn für KurtL selbst sind die meisten

Texte des neuen Album viel zu ernst.

© Kerstin Kunath

Kerstin Kunath

Ausgabe 01/2014


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Oberlausitzer Unternehmerpreis 2014“ vergeben

Drei Firmen wurden mit dem 19. Oberlausitzer

Unternehmerpreis im Rahmen des

Unternehmerempfangs Oberlausitz, am

17. September im Bautzener Burgtheater,

ausgezeichnet.

Die gleichrangigen Preise wurden ausgelobt

und verliehen im Auftrag des

Landkreises Görlitz und des Landkreises

Bautzen. Erstmals organisierte federführend

die Marketing-Gesellschaft

Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO)

die Preisvergabe.

Gewonnen haben die digades GmbH aus

Zittau, die Meisterfleischerei Sinapius aus

Hoyerswerda und die Fahrzeugtechnik

Miunske GmbH aus Großpostwitz.

Die digades GmbH wurde im Jahre 1991

in Löbau gegründet und hat heute seinen

Hauptstandort in Zittau. Das Unternehmen

ist der sächsische Spezialist für digitales

und analoges Schaltungsdesign. Es

konzipiert und realisiert Elektroniklösungen

die u.a. auch auf drahtloser Über-

tragungstechnologie beruhen. Digades

fertigt und entwickelt Spitzenelektronik.

Bekannt dürfte die Fernsteuerung per

App von Standheizungen im Auto sein.

Für den Oberlausitzer Unternehmerpreis

wurden im Vorfeld fünfzehn Unternehmen

verschiedenster Branchen nominiert.

Die Gewinner ermittelte eine Jury, bestehend

aus Spitzenvertretern von IHK

Dresden, Handwerkskammer Dresden,

Wirtschaftsförderung Sachsen, Agentur

für Arbeit Bautzen und MGO.

Die Preisträger und Nominierten sind

Unternehmen, welche eine besondere

Bedeutung für die Oberlausitz haben.

Neben dem Erfolg der Unternehmerinnen

und Unternehmer wurde auch ihr Einsatz

für die Ausbildung und Gewinnung von

Fachkräften betrachtet, sowie ihr gesellschaftliches

Engagement.

An diesem Abend wurde außerdem der

Preis „Innovativster Azubi“ für das Jahr

© Kerstin Kunath

Karina Eichler, Leiterin des kaufmännischen

Bereichs der digades GmbH und Isabell Fritsch,

Marketing digades GmbH nahmen den Preis entgegen.

2014 vergeben. Er wurde zum zehnten Mal

verliehen. Ausgezeichnet wurden Sonja

Schultze von den Energie- und Wasserwerken

Bautzen und Raphael Kumpe,

von der Siemens AG Görlitz. Dieser Preis

wurde ausgelobt vom Technologieförderverein

Bautzen e.V. gemeinsam mit

dem Landkreis Bautzen und der Stadt

Bautzen.

Kerstin Kunath

MiTag 2014 setzte wichtige Impulse

Am 18. September 2014 begann der 14. Mittelstandstag Oberlausitz

im Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen.

Er ist eine Zusammenkunft regionaler Unternehmen aus unterschiedlichsten

Branchen, die hier vielfältige Angebote und Informationen

für ihre Führungsarbeit im Unternehmen erhalten.

Er dient somit als Höhepunkt für den Mittelstand der Region,

der hier wichtige Impulse gewährt. Diese Art der Kommunikationsplattform

bezieht die Entscheidungsträger in Wirtschaft,

Politik, Wissenschaft, Bildung und Kultur mit ein. Die Unternehmen

können Beziehungsnetzwerke untereinander aufbauen,

pflegen und Möglichkeiten zur weiteren Stärkung der Region

Oberlausitz/Dresden schaffen.

Eröffnet wurde der 14. MiTag durch Wilfried Rosenberg (Leiter

der Geschäftsstelle des BVMW-Oberlausitz), Prof. Holm Große

(Leiter der Marketinggesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien

mbH - MGO) und Lutz Hillmann (Leiter des Deutsch-Sorbischen

Volkstheaters Bautzen).

Das Angebot der Vorträge, Workshops und Gesprächsempfehlungen

war sehr vielfältig. Neu war eine sogenannte Speed-

Connection. Hier trafen sich 16 Teilnehmer zu einer für sie

interessierenden Firmen- und Unternehmensvorstellung, um

deren Profil kennen zu lernen. Da es für dieses Format einen

regen Andrang gab, wird es auf dem 15. MiTag im kommenden

Jahr in dieser Form fortgesetzt. Workshops, u.a. wie

„Verkaufserfolg durch Wertschätzung“, „Das Geschäftsmodell

macht den Unterschied“ oder „Erfolgreich Netzwerken für Ihr

Business: Wie Sie Kontakte knüpfen, pflegen und zielgerichtet

nutzen“ waren zugleich willkommene Anreize zu einem regen

Erfahrungsaustausch. Auf einer Firmengalerie nutzten 30

Unternehmen die Möglichkeit ihrer Präsentation. Insgesamt

waren etwa 200 Teilnehmer der Einladung zum 14. MiTag gefolgt.

Das hohe Maß der Zufriedenheit bestärkte viele, den

MiTag qualitativ weiter zu entwickeln, schätzte Herr Rosenberg

am Ende der Veranstaltung ein.

Übrigens: der 15. MiTag findet im kommenden Jahr am

30.06.2015 statt. Redaktion ViaOla

Ausgabe 01/2014


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Werte erhalten und zeigen - ein Verein startet durch

Aus Liebe zu Löbau haben sie sich

zusammengetan. Sie möchten sich für

den Erhalt und die Entwicklung der

historischen Innenstadt engagieren und

mit der Stadtverwaltung ausgewählte

Projekte voranbringen.

Ihr erster Anlauf war ein Fehlstart, der

Zweite scheint gelungen.

© Arnd Krenz

Es waren hauptsächlich Geschäftsleute, Architekten und Unternehmer

aus der Baubranche, die am 27. Januar 2004 den

Altstadtverein Löbau e.V. gründeten. Sie hatten sich viel auf

die Fahne geschrieben und hohe Ziele gesteckt. Sie wollten

helfen, Bauwerke in der Stadt zu erhalten und boten, sowohl der

Stadt als auch privaten Bauherren, fachlichen Rat und aktiven

Beistand an. Darüber hinaus sammelte der Verein Spenden,

um damit Sanierungsmaßnahmen finanziell zu unterstützen.

Vielleicht haben sie vor 10 Jahren den Korb zu hoch gehängt,

haben die Unternehmung auf die leichte Schulter genommen.

Vielleicht war es auch fehlende Zeit oder mangelndes Interesse.

Zwar kamen nicht unerhebliche Geldsummen zusammen, ihre

Verteilung scheiterte jedoch an rechtlichen und praktischen

Gegebenheiten. Ihr Plan ging nicht auf, Gelder wurden zurückgezahlt

und Aktivitäten schliefen ein. Die Folge: Nach einigen

Jahren war die Gemeinnützigkeit aberkannt, der Altstadtverein

existierte nur noch auf dem Papier. Viele Mitglieder dachten

laut darüber nach: Geben wir auf oder machen wir weiter und

wenn ja wie?

Einige verloren die Hoffnung und sagten dem Altstadtverein

Adieu. Hauptsächlich dem Architekten Volker Augustin und

dem Unternehmer Bernd Sockel ist es zu verdanken, dass

der Altstadtverein Löbau heute noch lebt. Sie suchten neue

Mitstreiter und konstituierten den Verein Ende 2012 im Löbauer

Restaurant „Am Katzenturm“ neu.

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Löbau hatte gerade viel Lob für die Ausrichtung der Sächsischen

Landesgartenschau eingeheimst und gleichzeitig ein schönes

Erholungs- und Messegelände geschaffen. Der Gedanke war

berechtigt: Was wird Löbau in Zukunft prägen? Den Mitgliedern

war sofort klar: Es kann nur die Stadt mit ihren Menschen sein.

Mit Menschen, die hierher gehören, die in Löbau auskommen

und bleiben wollen. Genau hier hakt der Verein ein. Er will Bürgern

und Gästen die Werte der Stadt nahebringen. Er möchte Löbau,

wie es war und ist zeigen und an der Erhaltung kultureller Güter

mitwirken. Alles in allem soll die Stadt attraktiver werden. Messen

und Veranstaltungen sind da eine willkommene Ergänzung.

Die Mitglieder des Altstadtvereins sind sich übrigens einig: Höhenflüge

wird es keine mehr geben! Es wird gemacht, was ohne

viel Geld, mit Hirn und Engagement gestemmt werden kann.

Dass der Altstadtverein Löbau mit diesem Konzept auf dem

richtigen Weg ist, zeigt seine bisher kurze, aber erfolgreiche

Bilanz. Mit großem Eifer widmeten sich die Mitglieder 2013

ihrer ersten, selbst gestellten Aufgabe. Die Katzenskulptur

und der Brunnen im Rondell am Katzenturm waren defekt. In

Eigenleistung hat der Bildhauer Ludwig Pai eine neue Katze

geschaffen und seit Mitte 2014 plätschert auch der Brunnen

wieder. Exakt von dieser Stelle aus führte im September ein vom

Verein „herbeigerufener“ alter Ratsherr interessierte Bürger

durch Teile der Zittauer Vorstadt. Die Gruppe erinnerte sich

an diesem Nachmittag auch an die Ereignisse des Kriegsjahres

1813 und ließ die Führung im ungarischen Mako-Zentrum

ausklingen. Das Echo war positiv und so kamen im April 2014

fast 60 Löbauer zur zweiten Veranstaltung, diesmal ins alte

Sudhaus am Theaterplatz. Hier erfuhren sie vom neuen Projekt

des Altstadtvereins. Noch dieses Jahr will er nämlich die

verschwundene Postdistanzsäule am Theaterplatz instand

setzen und wieder aufstellen. Die Schönheiten der Stadt zeigen

und erhalten: Von diesem Programm kann sich jeder auch im

Internet unter www.loebau.org überzeugen.

Arnd Krenz

Ausgabe 01/2014


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Steinerne Zeugen

aufregender

Postgeschichte

Eine kleine Revolution gab es bei August dem Starken. Er hatte die Nase voll,

weil es im Sachsenreich weder anständige Landkarten, noch einheitliche Meilenmaße

gab. Reisende klagten wegen des Beförderungsgeldes, Boten und

Fuhrleute schimpften über willkürliche Entlohnung. Deshalb beauftragte der

Kurfürst im Jahre 1713 den Pfarrer Adam Friedrich Zürner aus Skasska, Sachsen

zu vermessen. Dieser baute pflichtschuldig einen großen Reisewagen, dessen

Hinterrad dem Umfang einer Dresdner Rute (umgerechnet 4,531 m) entsprach.

Über eine Kette wurde ein Zählwerk betrieben und los gingś. Schon vorher hatte

August der Starke festgelegt: 2000 Umdrehungen sind 2 Wegstunden und 2

Wegstunden ergeben eine Sächsische Meile. Aktuell entspricht diese 9,062

Kilometern. Aus Zürners Bemühungen entstand eine Postlandkarte. Mehr noch:

Alle 500 Raddrehungen rammten Zürners Gehilfen einen Pfahl in die Erde. An

diese Stellen kamen später Viertel-, Halb- oder Ganzmeilensäulen. Obendrein

sollte vor jedem Stadttor eine Postdistanzsäule stehen. Auf Letzteren waren

Entfernungen in der Maßeinheit Stunden zu den auf der Strecke liegenden

Städten einzuschlagen. Bezahlen musste die Aktion nicht etwa der sächsische

Staat, sondern die Grundeigentümer. Angesichts klammer Kassen machte sich

Widerstand breit, besonders die Oberlausitz meckerte. Erst 1724 erklärten die

hiesigen Stände ihre Bereitschaft, Zürners Anweisungen zu folgen. 1733 waren

alle Arbeiten abgeschlossen. Ein Netz steinerner

Postsäulen sorgte ab dato in Sachsen für

die richtige Orientierung.

Über 100 Jahre erfüllten die kursächsischen Postsäulen ihre Aufgabe. Als Sachsen im Jahre

1840 jedoch die kleine Meile (umgerechnet 7,5 Kilometer) einführte, wurden die alten Säulen

hinfällig. Nach einer Übergangszeit kam es 1858 zur Aufstellung neuer Steine. Dadurch konnte

kostengünstig ein enges Markierungsnetz entstehen. Und weil Sachsen seit 1806 Königreich

war, gab es jetzt standesgemäß Königlich-Sächsische Ganzmeilen-, Halbmeilen-, Abzweig- sowie

Grenzübergangssteine. 1861 war die Umstellung beendet. Ruhe kam deswegen keine in die

Landvermessung. Ein paar Jahre darauf, 1873, empfahl die Pariser Meterkonvention, das dezimale

Entfernungssystem einzuführen. Zähneknirschend vermaß man neu und meißelte die Quader

einfach mit Kilometerangaben um. Schon 1859 erging übrigens Befehl, die kursächsischen Säulen

zu entfernen. Dem kamen die Kommunen nur unzureichend nach.

© Peter Emrich

Ausgebaute Straßen und Schienen machen das

Reisen bequem. Aktuelle Karten oder Navis zeigen

uns den Weg und berechnen Entfernungen.

Doch woran orientierten sich unsere Vorfahren, wie

bestimmten sie Strecke und Fahrzeit? Steinerne

Denkmale erzählen noch heute davon.

Nach Schätzungen waren in Sachsen zwischen 1733 und 1859 rund 300 Distanzsäulen und 1.200

Straßensäulen aufgestellt. Lediglich 200 von ihnen sind noch erhalten. Leider gibt es im Landkreis

Görlitz nur noch 3 davon - in Löbau. Die Nächste steht außerhalb Deutschlands in Zgorzelec.

Im 2. Weltkrieg zerstört, haben sie unsere polnischen Nachbarn 2003 vorbildlich wieder hergerichtet.

Unglücklicherweise wurde die Postdistanzsäule am Löbauer Theaterplatz vor einigen

Jahren von einem LKW angefahren. Der Altstadtverein Löbau e.V. hat sie in Zusammenarbeit

mit der Stadt und der Forschungsgruppe Kursächsische Postmeilensäulen e.V. restauriert und

am 8. Oktober 2014 wieder aufgestellt. Dasselbe wird in absehbarer Zeit mit einem Königlich-

Sächsischen Meilenstein, der früher vor dem Bahnhof Löbau stand, passieren.

Arnd Krenz

© Redaktion ViaOla

© Redaktion ViaOla

Aufstellung Postmeilensäule

am Theaterplatz in Löbau

Ausgabe 01/2014


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Ausgabe 01/2014

© reachart777 - Fotolia.com


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Abfischen und traditionelle Abfischfeste

in der Oberlausitz

Die Sächsische Karpfensaison wurde am 20. September

eröffnet, in diesem Jahr am Dresdener Zwingerteich.

Seitdem ernten Sachsens Teichwirte in

Wathose und mit Netzen die Karpfen.

Die Eröffnung der Karpfensaison findet immer an

einem anderen Ort in Sachsen statt. Im vergangenen

Jahr fiel die Wahl auf die Teichwirtschaft Petershain,

im Landkreis Görlitz. Bei diesem Fest wurde auch

eine neue Fischkönigin gekrönt, seitdem führt Sandra

I. dieses Amt aus. Für die nächsten zwei Jahre

sind nun vorrangig Repräsentationsauftritte ihre

Aufgabe. Gekrönt wurde sie durch Frank Kupfer,

dem Sächsischen Staatsminister für Umwelt und

Landwirtschaft. Im Herbst werden viele

Teiche abgelassen. Die öffentlichen

Fischzüge beginnen früh am Morgen.

Damit verbunden sind vieler Orts traditionelle

Abfischfeste. Einheimische und

Gäste möchten dieses Erlebnis nicht

mehr missen.

In der Lausitz begannen fast zeitgleich

die 13. Lausitzer Fischwochen. Sie starteten

am 27. September und enden am

9. November 2014. In dieser Zeit laden

die Teichwirtschaften, Gasthäuser und

Naturschutzeinrichtungen ein, Lausitzer Fisch ® zu entdecken

und zu genießen. Touristen, Naturfreunde und Gourmets

kommen dann ganz auf ihre Kosten. Viele Termine sind im

Veranstaltungskalender zu finden, so auch Teichwanderungen,

Schaufischen, Führungen sowie Reiseangebote für Gruppen.

© Kerstin Kunath

© Kerstin Kunath

Eines der größten Teichgebiete

Deutschlands ist die Karpfenteichregion

Oberlausitz, mit der Oberlausitzer

Heide- und Teichlandschaft.

Die einzigartige Naturlandschaft

umfasst rund 30.000 Hektar und

liegt in der zweisprachigen Lausitz.

Seit 1996 wurde sie als UNESCO-Biosphärenreservat

international anerkannt. Im sogenannten „Land der tausend

Teiche“ wachsen vor allem Karpfen heran. Sie haben erst

nach drei Sommern ihre gewünschte Größe erreicht. Aber

auch Hechte, Schleie, Zander und Wels sind hier zu angeln

oder zu fischen.

Kerstin Kunath

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© Kerstin Kunath (Archiv 2013)

Sandra I. wurde im letzten Jahr vom Sächsischen Staatsminister

Frank Kupfer zur neuen Fischkönigin gekrönt.

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Tel.: 035893 - 64 16

Öffnungszeiten:

Mo – Fr 08–17

Sa 08–12

Ausgabe 01/2014


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Herbst - Bunt und launisch

Wohnambiente in der Übergangszeit

Wenn es draußen langsam wieder dunkler und ungemütlicher

wird, dann steht der Herbst vor der Tür. Jetzt kommt die Zeit, wo

sich die Blätter schön bunt färben und die ersten kalten Stürme

über das Land ziehen. Es beginnt überall die Erntezeit und

damit verbunden sind Erntedankfeste und Oktoberfeste. Früh

sind schon die ersten Nebelbänke über den Straßen unterwegs

und stellen die Autofahrer wieder vor neue Herausforderungen.

Zuhause ist immer da, wo man sich wohlfühlt. Daheim können

Sie es sich jetzt herbstlich-gemütlich gestalten. Wie wäre es

mit einer Tasse Tee bei behaglichem Kuscheln auf der Couch

als entspanntes Ausklingen des Tages? Ein schönes Buch oder

Film lassen in gemütlichem Ambiente das kalte Wetter draußen.

Wie das persönliche Wohnambiente gestaltet werden kann,

liegt im jeweiligen Geschmack und auch in den angesagten

Modetrends. Zwangloses Design, alles in geradlinigen Formen

oder im verspielten Landhausstil, so kann sich jeder seine

Wohlfühloase schaffen. Zeitlosigkeit ist mehr oder weniger

das Zauberwort.

© Alexander Raths - Fotolia.com

Viele Naturmaterialien oder Dinge, die ursprünglich

einen ganz anderen Gebrauchsnutzen hatten, werden neu aufgearbeitet

und bekommen so eine erneuerte Funktion. Im Trend

kommen hier Strickkissen und -decken, neue Lampenformen

oder Möbel mit neuer- alter Oberfläche. Dezente Highlights in

Orange und Rot gesetzt, erzeugt optisch Wärme. Mit Kerzen,

Raumdüften und Lichterketten kann ferner eine gemütliche

Atmosphäre geschaffen werden. Gerade Licht und Leuchten

wirken in einem Raum und vermitteln Wohnatmosphäre. Nicht

nur der Energiespareffekt sollte dabei gesehen werden.

Vieles mehr könnte hier noch aufgezählt werden, aber das

können die Raumgestalter in Ihrer Umgebung viel besser.

Für spezielle Beratungen entsprechend Ihren Wünschen und

Vorstellungen sollten Sie sich dort kompetent beraten lassen.

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Ausgabe 01/2014


15

Moderne Eule-Orgel für antike Basilika

Am ersten Advent soll sie endlich erklingen, die

Bautzener Orgel in der Konstantin-Basilika in Trier.

Bis dahin war es jedoch ein langer Weg, denn das

Projekt startete schon im Jahre 2003.

Das riesige Instrument ging Anfang

April auf die weite Reise zu seinem

Bestimmungsort. Zuvor wurde in Bautzen

fünfzehn Monate lang, in der Hermann

Eule Orgelbau GmbH, an der Königin der

Instrumente gearbeitet. Aber auch nach

Ankunft, in der ältesten Stadt Deutschlands,

gab es noch eine Menge Arbeit.

Umso größer ist die Vorfreude auf die

Orgelweihe, welche für den 30. November

2014 geplant ist.

Bautzen und Trier verbindet nun eine

Orgel der Superlative. Das Instrument hat

87 Register (Klangfarben), 6006 Pfeifen

und rund 32 Tonnen Gewicht. In der sächsischen

Orgelbauwerkstatt investierten

35 Mitarbeiter 11.000 Arbeitsstunden in

das neue Instrument. Dann ging es in

Einzelteilen auf die 700 Kilometer lange

Reise. Auch die Werkstatt sei zu klein, um

das Instrument in ganzer Größe fassen

zu können. Erst in Trier würde man sehen,

ob alles so passt wie geplant. Doch

nach dem gut zehnwöchigen Aufbau der

Orgel in der Basilika, unter der Leitung

der Orgelbauer Ralf Trompler und Ronny

Hennersdorf, konnte sie lange noch nicht

genutzt werden. Denn erst dann konnte

die filigrane Arbeit mit feinem und hervorragend

geschultem Gehör vom Chefintonateur

Gregor Hieke beginnen.

In der Zeit von Juni bis November muss

jede der 6006 Pfeifen ganz genau in ihrer

Klangfarbe und Klangstärke, sowohl auf

den Raum als auch auf das Gesamtensemble,

abgestimmt werden. Dabei wird

die Zeit, bis zur feierlichen Einweihung am

1. Advent, wie im Fluge vergehen. Stile der

Romantik aus Deutschland, Frankreich

und England werden vereint, kombiniert

mit modernster Elektronik. Ein „System

Eule“ wurde mit der Fachhochschule

Mittweida und der Elektronik-Firma IMM

aus Mittweida entwickelt, welches die

elektronische Ansteuerung der Magnetventile

in der Orgel ermöglicht. Diese

Neuentwicklung bewirkt, dass einzelne

Register zugeschaltet werden und einzelne

Töne beim Betätigen der jeweiligen

Taste erklingen. Eine weitere Besonderheit

sind auch die beiden Spieltische.

Auftraggeber des auf 3,42 Millionen Euro

© Kerstin Kunath

Anne-Christin und Dirk Eule, Geschäftsleitung

der Hermann Eule Orgelbau Bautzen GmbH

vor der größten und mit der kleinsten

Orgelpfeife dieses Projektes.

Gesamtkosten veranschlagten Projektes

ist das Land Rheinland-Pfalz, als Eigentümer

der Basilika. Die Evangelische

Kirchengemeinde Trier beteiligt sich mit

ca. 633.000 Euro an den Kosten für die

neue Hauptorgel.

Moderne des 21. Jahrhunderts und Antike

treffen nun in Trier aufeinander. Die Konstantin

Basilika ist das größte, erhaltene,

säulenlose Monument der Antike.

Seit 1986 gehört sie zum Unesco-Welterbe.

Jährlich besuchen mehr als zwei

Millionen Menschen die Kirche.

Die Orgelbaufirma Eule wurde im Jahr

1872 gegründet. Seitdem verließen insgesamt

677 neue Instrumente und über

90 historische Instrumente Bautzens renomierte

Orgelwerkstatt.

Kerstin Kunath

© Kerstin Kunath

Ausgabe 01/2014


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Energieverbrauch

in Gebäuden

Die Wärmeabgabe von Gebäuden

lässt sich im Energieausweis

festschreiben

Energie in Form von Strom und Wärme sind

jedem vertraut, da sie für unseren Alltag unerlässlich

sind, das Leben angenehm und leichter

machen.

Energieerzeugung erfolgt durch die Ausnutzung

unserer vorhandenen Ressourcen (Kohle,

Wasser, Wind und Solar) in Kraftwerken und

Energieerzeugeranlagen. Das funktioniert im

Großen wie im Kleinen. Nicht nur Maschinen und

Anlagen benötigen und verbrauchen Energie,

auch Gebäude haben eine Energiebilanz aufzuweisen.

Gebäude sind aus verschiedenen Materialien

erbaut, die wiederum Wärme aufnehmen

und abgeben. Aber gerade die Wärmeabgabe

von Gebäuden ist in den letzten Jahren stärker

in den Vordergrund gerückt. Es gilt die Energieeinsparung

als Folge der nur begrenzt zur

Verfügung stehenden Rohstoffe weiter durchzusetzen.

Nicht nur hier in Deutschland, auch

in anderen Ländern Europas und der Welt sind

die Rohstoffressourcen nicht unermäßlich.

© Alexander Raths - Fotolia.com

Daher wurde eine Energieeinsparverordnung

(EnEV) erlassen, die die Gesamtenergieeffizienz

von Gebäuden

erfasst und mittels eines Energieausweises

dokumentiert. Grundsätzlich

können Energieausweise für bestehende

Gebäude ausgestellt werden

auf der Grundlage des berechneten

Energiebedarfes oder des gemessenen

Energieverbrauches.

Wohngebäude mit max. 4 Wohnungen,

mit Bauantrag vor dem 1.11.1977,

erhalten seit Oktober 2008 auf der

Grundlage des Energiebedarfes einen

Energieausweis. Für Nichtwohngebäude

besteht eine Wahlfreiheit zwischen

Energiebedarf oder Energieverbrauch

als Basis eines Energieausweises.

Ausgestellt wird der Energieausweis

in den Bundesländern gemäß §§ 21

und 29 EnEV von Personen, die über

entsprechende Kenntnisse technischer

und baurechtlicher Art verfügen. Der

Ausweis ist nach Ausstellung 10 Jahre

gültig. Er erstreckt sich auf bestehende,

zu errichtende und zu ändernde

Gebäude bei Eigentümer - und Mietwechsel.

Grundlage ist der Energieverbrauch.

Ermittelt werden die Kennwerte aus der

Heizkostenabrechnung oder anderen

geeigneten Quellen (z.B. Abrechnung

der Energielieferanten o.ä.) der letzten

mindestens drei aufeinanderfolgenden

Abrechnungsperioden, aus denen ein

Durchschnittswert ermittelt wird.

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Ausgabe 01/2014


17

Dann werden die Daten einer Witterungsbereinigung unterzogen

und ergeben den Energieverbrauchskennwert. Im

Energieausweis können aber keinerlei Rückschlüsse auf die

tatsächlich anfallenden Energiekosten gezogen werden. Der

Energiebedarf ergibt sich aus einer theoretischen Berechnung

für das Gebäude. Ein niedriger Energiebedarf kommt z.B. durch

eine gute Wärmedämmung oder eine effiziente Anlagentechnik

zustande. Verbesserungswürdig ist aber die Transparenz der

Daten und die Einfachheit des Ausweises. 2013 ergaben sich

Änderungen der EnEV, die eine Ausstellung eines Energiepasses

vorsehen. Seit 2014 muss ein Energieausweis für eine Immobilie,

die verkauft oder vermietet wird, durch den Eigentümer

vorgelegt werden. Es gelten für Neubauten ein Energiebedarfsausweis,

für Altbauten ein Energieverbrauchsausweis.

Bei Gebäuden mit starkem Publikumsverkehr und mit mehr als

500 Quadratmeter Nutzfläche muss ein solcher Energieausweis

sichtbar ausgehängt werden.

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Ausgabe 01/2014


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Mit dem Auto gut gerüstet

in die kalte Jahreszeit

© trendobjects - Fotolia.com

Was Sie beachten sollten für ein ungetrübtes

Fahrvergnügen im Herbst und Winter.

Der Spätherbst hat wie immer pünktlich Einzug gehalten

und für alle Autofahrer beginnen spätestens jetzt die Überlegungen,

ab wann die Winterreifen zum Einsatz kommen

sollten oder wie das Auto vor den ersten Kälteeinbrüchen

des nahenden Winters geschützt werden kann? Die kalten

Tage haben mit Nebelschwaden schon begonnen und die

ersten Nachtfröste bringen Glatteis mit sich. Da ist man gut

beraten, wenn der Termin in der Werkstatt schon gemacht ist

oder man selber den Räderwechsel vorgenommen hat. Aber

denken Sie daran: Für die Winterreifen gilt eine vorgeschriebene

Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Das sollte nicht unbedingt

ausgereizt werden, denn schon unter 4 mm Profiltiefe kann

eine optimale Bremswirkung nicht mehr garantiert gelingen.

Zu beachten ist auch das Alter der Reifen. Es sollte nicht

mehr als zehn Jahre betragen, damit auch hier aus einem

normalen Bremsweg nicht schnell eine „Rutschpartie“ mit

schlimmen Folgen wird.

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Gesehen und gesehen werden,

nicht nur in der Mode

bedeutsam, ebenfalls gerade

im Winterhalbjahr

sehr wichtig. Dieses Motto gilt

auch für das Auto, den Transporter oder den Bus. Gerade

in der Übergangszeit zwischen Herbst und Winter sind

oft in den frühen Morgenstunden Nebelbänke unterwegs, die

die Sicht stark einschränken und vorsichtiges Fahren erfordern.

Daher muss auf die Beleuchtungsanlage Verlass und

alle Scheinwerfer korrekt eingestellt sein. Bei Nebel heißt es

ohnehin: angepasstes Fahren. Kann man im Dunst nur etwa

50 m weit sehen, sollte man nicht mehr als 50 km/h fahren,

nicht zu heftig Gas geben oder abrupte Lenkbewegungen

ausführen, was schnell zu Unfällen führen kann. Da es auch

tagsüber oft trüb ist, ist es besser, auch hier mit Licht zu

fahren.

Zugleich gibt es immer schon ab Oktober kostenlose regionale

Aktionen in den Autohäusern und Werkstätten, die die

Scheinwerfereinstellungen überprüfen und entsprechend dem

Automodell passend einstellen. Auch sollten die Scheiben

freie Sicht ermöglichen. Nur ein „Guckloch“ in die Eisschicht

am frühen Morgen eilig gekratzt, kann sehr schnell nach einem

Unfall ein großes Loch in die Finanzen reißen.

© Tobias Arhelger - Fotolia.com

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Ausgabe 01/2014


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Bei älteren Fahrzeugen kann es sein, dass die Batterie beim

ersten Frost versagt. Daher sollte sie geprüft und eventuell

ausgetauscht werden. Ihre Werkstatt berät Sie gern.

Die Wischerblätter auszuwechseln, wenn es mehr Schlieren

als freie Sicht gibt, steht übrigens auch auf der Liste zum

Winterfestmachen. In die Scheibenwaschanlage gehört jetzt

neben dem Reiniger auch der Frostschutz. Ein Eiskratzer und

eine Abdeckung für die Windschutzscheibe haben ebenso

wie Handschuhe und eine Decke Platz im Kofferraum. Den

Türschloss-Enteiser lassen Sie jedoch besser in Ihrer Tasche

oder griffbereit im Haus.

Auch der Autolack bedarf einer kleinen Pflege: Salz und Nässe

können schnell Schäden am Autolack verursachen, daher hilft

öfter einmal klares Wasser, eine gute Politur und anschließende

Versiegelung mit einem Pflegewachs. Bei längeren

Autofahrten können Sie für Ihren „individuellen“ Frostschutz

gern eine warme Decke und eine Thermoskanne mit heißem

Tee oder Kaffee mitnehmen, wenn Sie auf der Autobahn

„staubedingt“ warten müssen. Nicht immer ist gleich eine

Raststätte in der Nähe und kann den ungeplanten Aufenthalt

„erträglich“ machen.

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Ausgabe 01/2014


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Ein sicherer Schulweg will gelernt sein

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Welche Mutter, welcher Vater macht sich keine Gedanken, wenn

ihr Sprössling allein zur Schule geht? Am liebsten möchte man

ständig präsent sein. Wer sein Kind jedoch gut vorbereitet, es ab

und zu kontrolliert, braucht sich keine Sorgen machen. Kinder

verstehen und lernen schnell.

Kinder sehen die Welt mit anderen Augen. Die Weisheit trifft

den Nagel auf den Kopf. Sie sollte zu 100 Prozent beachtet

werden, geht es darum ABC-Knirpse auf den Schulweg vorzubereiten.

Eigentlich stecken Eltern während dieser Zeit in

der Zwickmühle: Auf der einen Seite ist ihr Kind unerfahren,

sein Entwicklungsstand komplexen Anforderungen noch nicht

gewachsen. Andererseits muss es Schritt für Schritt lernen,

selbstständig zu handeln und auch in schwierigen Situationen

ohne fremde Hilfe zurechtzukommen. Das Einfühlungsvermögen

und Geschick von Erwachsenen ist gefragt.

Nicht leicht, denn viele können sich kaum noch vorstellen, wie

es ist, wenn aufgrund der Körpergröße der Überblick fehlt, wenn

ein begrenztes Sichtfeld Fahrzeuge erst später wahrnimmt,

wenn massenhaft Geräusche einströmen und Entscheidungen

schwerfallen. Die meisten haben vergessen, wie sie selbst vor

ein paar Jahren auf dünnen Beinchen über die Straße tappelten.

Plötzlich schossen tausend Gedanken durch den Kopf,

die Autos, Ampeln und Schilder vergessen machten. Doch der

Blick zurück lohnt, um die kindliche Welt zu begreifen. So kann

die Vorbereitung auf die Schule ohne Bevormunden, ohne

Schimpfen und Drohen besser gelingen.

Mit theoretischen, schulmeisterhaften Belehrungen oder dem

Schüren von Ängsten, erreichen Eltern eher das Gegenteil.

Regel Nummer eins lautet: Erwachsene sind das wirksamste

Anschauungsmittel. Da die meisten Schulwegunfälle beim

Überqueren von Straßen passieren, müssen Große in Gegenwart

von Kleinen besonderen Wert darauf legen, Fahrbahnen

gerade, wenn möglich auf Zebrastreifen oder an Ampeln, zu

überqueren. Und wer meint bei Rot noch schnell auf die andere

Seite huschen zu müssen, braucht sich nicht wundern, machen

es Kinder genauso. Wichtig ist, den künftigen Schulweg zu

trainieren. Wenn möglich in der Rushhour unter Umgehung

gefährlicher Stellen. Lieber ein lange sichere, als eine kurze

gefährliche Strecke. Ist dies nicht machbar, sollte man an

Knotenpunkten stehen bleiben und dem Kind die Gefahren

genau erklären. Tipp: Haben Mutti und Vati die Prozedur zwei

bis drei Mal wiederholt, können sie den Spieß umdrehen und

sich selber führen lassen. So haben sie die Gewissheit, ihr Kind

hat alles verstanden und hält sich an die Regeln.

Natürlich geht das nur, wenn für den Weg genügend Zeit

eingeplant wird. Morgens rechtzeitig aufstehen und losgehen

lautet daher die Devise. Nicht nur in ländlichen Gebieten sind

Busse und Bahnen oft Teil des Schulweges. Auch hier gelten

Regeln, die Schulanfänger lernen müssen. Leider vergessen

manche Kinder alle guten Worte, sind sie unter sich. An der

Haltestelle angekommen, drehen sie auf, ziehen andere mit,

toben und schubsen, ohne die Folgen zu bedenken. So geschieht

es immer wieder, dass Kinder auf der Straße oder vor

dem einfahrenden Wagen landen - häufig mit fatalen Folgen.

Besser deshalb, betroffene Familien sprechen sich ab und ein

bis zwei Erwachsene sorgen im Wechsel an der Haltestelle für

Ordnung. Letztere könnten zusätzlich darauf achten, dass die

Kinder genügend Abstand zur Fahrbahn halten, beim Einsteigen

nicht drängeln und sich ordentlich hinsetzen. Dafür wird auch

der Fahrer dankbar sein. Vor allem für die finale Ermahnung,

während der Fahrt Ruhe zu halten. Müssen Kinder bei Ankunft

noch die Straßenseite wechseln, bitte erst nach Abfahrt des

Fahrzeugs. Rundum vorbereitet kann also nichts passieren.

Kommt das Kind munter wieder nach Hause, darf es ruhig

gelobt werden. Und geht mal etwas schief, bitte nicht gleich

tadeln! Lernen soll ja Spaß machen - oder?

Arnd Krenz

© klickerminth - Fotolia.com

Ausgabe 01/2014


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Gehen Sie ins Netz!

Jeder kennt es, jeder nutzt es - Vorzüge und Gefahren,

aber auch viel Nützliches und Interessantes.

Das Internet ermöglicht einen weltweiten Verbund von Rechnernetzwerken.

Dabei kann sich jeder Rechner mit jedem anderen

Rechner verbinden und Daten austauschen. Die Nutzung

von Diensten wie www (world wide web)und E-Mail sind schon

so normal, dass man sich die Anfänge in den 70-er und 80-er

Jahren des vorigen Jahrtausends gar nicht mehr so richtig

vorstellen kann. Ursprünglich gedacht als Nutzung knapper

Rechenkapazität von Großrechnern zwischen Universitäten

und Forschungseinrichtungen in den USA, entwickelte sich

in kürzester Zeit ein Kommunikationssystem, das eine Modernisierung

der Wirtschaft und das Entstehen ganz neuer

Wirtschaftszweige mit sich brachte.

Um das Internet nutzen zu können, brauchen Sie einen Anschluss

und ein Endgerät (PC, Tablet oder Smartphone), also

Telefonanschluss, DSL-Modem und Router, die Software sind

individuelle Apps, die das Bedienen erleichtern. Weiterhin

gehören zur Software Virenprogramme, Webbrowser, Suchmaschinen,

Spiele und viele weitere Anwendungen. Mittlerweile

ist es auch möglich, mit dem Fernseher (Smart-TV) ins Netz

zu gehen. Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter u.a. dienen

dem Informationsaustausch. Über diese sozialen Medien,

die Audio und Video mit einbinden, ist die Verbreitung von

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Telefon 03585 410 289 · Fax 03585 410 220

www.kopiertechnik-lange.de

Informationen jeder Art möglich geworden. Jetzt kommt die

Datensicherheit ins Spiel: Schutz der persönlichen Daten mit

Passwörtern sowie Schutz des Gerätes vor fremden Zugriffen

mit Firewalls und Virenprogrammen.

Beachten Sie aber: so gut Sie Ihren Computer und Ihre persönlichen

Daten auch schützen, sicher sind Sie im „Netz“ nie

wirklich. Das Internet ist aber nicht nur auf eine Zielgruppe

spezialisiert, sondern für alle geeignet. Als kurzer Weg zur

Übertragung von Daten, z. B. in allen Bereichen der Wirtschaft,

sind die Hauptnutzer im privaten Bereich zumeist Jüngere.

Doch auch die ältere Generation wagt sich immer mehr ins

Gebiet Internet vor. Es dient ihnen oft als Einstieg für nützliche

Tätigkeiten wie Shoppen, Kontoverwaltung, Informationsaustausch.

Teenager wiederum nutzen das mobile Internet ihres

Smartphones oder Tablet über eine Vielzahl von Apps.

Übrigens: Apps sind kleine nützliche Programme, mit denen

man schnell Zugriff auf verschiedenste Themenbereiche hat,

um sich dort zu informieren. So gibt es dieOberlausitz-

App“, die Ihnen schnell und zuverlässig Termine, Veranstaltungen

Neuigkeiten und Infos bereithält.

Handel im Wandel

© Julien Eichinger - Fotolia.com

Auch vor dem herkömmlichen Ladengeschäft macht das Internet

kein Halt. Es wird den stationären Handel zwar nie ganz ersetzen,

doch ohne den parallelen Online-Handel (eCommerce)

wird auf Dauer kaum ein Geschäft dauerhaft Bestand haben.

Selbst dort ist das Ende noch nicht abzusehen. Die Menschen

werden mobiler, möchten Informationen schneller, zu jeder

Zeit und an jedem Ort erhalten. Mobile Endgeräte, Second

Screen sind hier die modernen Schlagworte. Lassen wir uns

gemeinsam überraschen, was die Zukunft noch bringen wird.

Redaktion ViaOla

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Ausgabe 01/2014


22

Handel, Handwerk und

Dienstleistung braucht Zukunft

Rechtzeitig die richtige Wahl treffen -

was will ich und was kann ich?

© Picture-Factory - Fotolia.com

„Na, und du? Was möchtest du denn

mal werden?“ Im Kindergarten denkt

man meist noch nicht darüber nach, in

der Grundschule sind die Traumberufe

dann Feuerwehrmann, Polizist und Kindergärtnerin.

Doch erst auf der Oberschule

bzw. auf dem Gymnasium werden

ernste Überlegungen darüber angestellt,

was man nach der Schule mal werden

will. Eltern, Verwandte und Lehrer pochen

nun darauf, dass du dir endlich

darüber klar wirst. Doch welcher Beruf

soll es sein, womit man entsprechend

seiner eigenen Fähigkeiten Geld verdienen

kann? Welchen Weg muss ich

dafür nehmen? Was sind meine Stärken,

meine Schwächen, wofür interessiere ich

mich? „Mir wird von alledem so dumm,

als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum“

Das Zitat aus Goethes Faust trifft wohl

auf den Zustand im Kopf so manches

Schülers in der Berufswahlsituation zu.

Einige Schulen unterstützen ihre Schüler

mittlerweile in diesen Fragen und bieten

mit Unterstützung der Agentur für Arbeit

Berufswahlprojekte mit Praktika an.

In diesen Projekten werden die Stärken

und Schwächen des Schülers ergründet

und geeignete Berufe werden daraufhin

vorgeschlagen.

Ausgabe 01/2014

Allerdings verläuft das im

Klassenverband und es kann

nicht gezielt auf jeden Schüler

eingegangen werden. Wenn

dies ein Schüler trotzdem

wünscht, kann dieser sich

mit dem Berufsberater der Agentur für

Arbeit zusammensetzen und sich beraten

lassen, welcher Beruf für ihn geeignet

wäre. Wenn der Traumberuf feststeht,

werden von den Schulen Pflichtpraktika

geplant, die in der Schulzeit stattfinden

und in einem Betrieb der eigenen Wahl

ausgeführt werden können.

Auf Eigeninitiative können Schüler, in

den Ferien zusätzlich Praktika absolvieren.

Lange bevor dann der Schulabschluss

ansteht (zu Beginn des letzten

Schuljahres), müssen Lehrstellen gesucht

und Bewerbungen geschrieben werden.

Wenn man dabei nicht allein klar kommt,

kann man sich bei Firmen und Einrichtungen,

die das professionell machen

Hilfe holen.

Dazu gibt es verschiedene Einrichtungen

und Firmen in Ihrer Stadt,

die über die verschiedenen Möglichkeiten,

in Presse, Internet, Facebook usw.

informieren. Hierhin wenden sich auch

Unternehmen, wenn sie Lehrstellen

haben, aber keine geeigneten

Lehrlinge finden. Auch die Agentur

für Arbeit hilft beim Schreiben

der Bewerbungsunterlagen.

Man kann sich auch im Internet

Informationen und viele Tipps

holen, sowie Musterunterlagen

finden.

Ist die Bewerbung verschickt,

wird man meist

zu einem Bewerbungsgespräch

eingeladen.

Für Bewerbungsgespräche sollte man

sich gut vorbereiten. Es ist gut sich über

den Betrieb und sein Aufgabengebiet zu

informieren, sich Fragen zu überlegen,

um zu zeigen, dass Interesse vorliegt.

Selbst das Allgemeinwissen ist im Bewerbungsgespräch

oft gefragt. Beim Gespräch

ist der erste Eindruck sehr wichtig.

Dazu gehört die passende Garderobe,

saubere und ordentliche Kleidung, sogar

ein Anzug bzw. Rock und Bluse sollte

es entsprechend des Berufes ruhig sein.

Ebenfalls zum ersten Eindruck zählen

Pünktlichkeit und Höflichkeit, verstellen

braucht sich allerdings niemand. Ist das

Gespräch gut gemeistert, ist man der

Lehrstelle für eine Ausbildung und einen

erfolgreichen Start ins Berufsleben schon

ein gutes Stück näher gekommen.

Auf der Suche nach einer Umschulung

ist es gut zu wissen, dass es 2 Varianten

der Umschulung gibt. Zum einem die

betriebliche, die sehr ähnlich wie eine

gewöhnliche Berufsausbildung mit Vergütung

abläuft, und zum anderen die

reine schulische Umschulung, wo erfahrungsgemäß

Lehrgangskosten anfallen.

Wenn man sich wirklich für eine Umschulung

entschieden hat, sollte ein erster

Anlaufpunkt die Agentur für Arbeit sein,

da eine Umschulung meist kostenaufwendig

werden kann. Es besteht dann

nach Prüfung die Möglichkeit einer Förderung.

Sinnvoll wäre es dahingehend,

sich von einem Sachberater persönlich

beraten zu lassen.

M. Pleger


23

Liebe SchülerInnen und zukünftigen Azubis,

ohne Euch geht es nun mal nicht…

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© photophonie - Fotolia.com

Mittlerweile könnt Ihr auch zu Hause bei

uns in der Oberlausitz aus einer Vielfalt

von Lehrstellenangeboten Euren Traumberuf

auswählen.

Wichtig ist aber nach wie vor, dass Ihr

Euch wirklich sicher seid, dass dieser

Beruf auch der richtige für Euch ist.

Im Rahmen der Schulpraktika habt Ihr

ja die Möglichkeit in mehrere Berufe

reinzuschnuppern und ein Feeling zu

bekommen, ob‘s passt oder nicht.

Um herauszufinden, welcher Beruf für

Euch geeignet ist, solltet Ihr auch einmal

eine Berufsberatung beim zuständigen

Arbeitsamt in Anspruch nehmen.

Viele Firmen und Betriebe freuen sich

über Praktikanten, die selber Initiative

ergreifen und persönlich nachfragen, ob

Sie denn mal reinschnuppern können.

Genauso wichtig ist es, dass Eure Bewerbung

aussagekräftig ist und Ihr auch

einmal eine Probearbeitswoche anbietet,

denn selbst wenn die Zeugnisse nicht

der HIT sind, man kann auch mit seiner

Persönlichkeit und seinem Engagement

punkten.

Am 23 April 2015 ist

Der Girls’ Day ist eine jährlich stattfindende

Berufsorientierungsaktion

ausschließlich für Mädchen und ausschließlich

in männerdominierten Berufen.

Betriebe, Hochschulen, Institute und

Unternehmen laden Schülerinnen ein

und zeigen ihnen reale Arbeitsstätten,

© ehrenberger-bilder - Fotolia.com

Noch mal zum Thema Bewerbung:

Immer daran denken:

» Was würdet Ihr dazu sagen, wenn Ihr

Chef seid und Eure Eigene Bewerbung

bekommen würdet?

» Hab ich alles dabei (Lebenslauf, Zeugnisse,

Praktikumsnachweise- und Einschätzungen)?

» Was sagen meine Eltern dazu?

» Hab ich eine ansprechende Mappe

und ordentliches Papier verwendet?

» Immer gut ist auch eine Bewerbung,

die etwas „anders“ ist und sich von

der breiten Masse abhebtt

» am wichtigsten ist: „Sei immer Du

selbst!“ – nicht nur bei der schriftlichen

Bewerbung, sondern auch beim

Vorstellungsgespräch.

Klar, der Unterschied beim Lohnniveau

zwischen Ost und West ist leider noch

recht groß und fordert unsere Beachtung,

aber wenn Ihr Euch für unsere

Region entscheidet und hier eine Ausbildung

absolviert, dann wird uns auch

der Nachwuchs nicht ausgehen.

und

Redaktion ViaOla

lassen sie einen Tag mitarbeiten, informieren

sie über Ausbildungs- oder

Studieninhalte, bieten Workshops zu

Karriereplanung an, lassen Mädchen

mit Technik experimentieren oder machen

sie mit weiblichen Vorbildern in

Führungspositionen bekannt.

www.girls-day.de

Für die Jungs wird bundesweit die gleiche

Aktion angeboten, damit auch sie

die Möglichkeit haben einen Tag lang

in frauendominierten Berufen reinzuschnuppern.

Frage in deiner Schule nach,

ob auch sie den Boys’ Day anbieten.

www.boys-day.de

Für Firmen und Behörden.

Sie bieten einen Ausbildungsplatz

und suchen geeignete Bewerber?

Wir helfen Ihnen bei der Vermarktung

Ihres Angebotes und der Besetzung

Ihrer Lehrstelle.

Für Bewerber.

Du suchst eine interessante

Lehrselle und benötigst Hilfe?

Informiere dich über unsere zahlreichen

Ausbildungsplatz-Angebote!

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Ausgabe 01/2014


24

Die Oberlausitz – das Umgebindeland

Das Umgebindehaus als Wohn-, Alters-, Gäste-oder Betriebsstätte.

Verknüpfung einer Tradition in Vergangenheit und Gegenwart

In der Oberlausitz stehen davon über 6.000 Häuser. Der

Ursprung des Umgebindehauses ist eine Kombination des

slawischen Blockhauses und des fränkischen Fachwerkes.

Dorfhandwerker entwickelten nun über Jahrhunderte eine

eigene Bauweise und im 18. Jahrhundert entstand dann der

typische Umgebindebogen, der den Häusern ihren Namen gab.

Nun ist das Umgebindehaus eine Verbindung aus Blockbau-,

Fachwerk- und Massivbauweise. Früher wurde es meist so gehandhabt,

dass die Blockstube Wohnbereich war und in dem

gegenüberliegenden Feldsteinmauerwerk Stall-, Speicher- und

Gewölberäume waren. Der Flur geht quer durch das Haus und

trennt Wohn- und Wirtschaftsbereich. Besonderheiten des

Umgebindehauses sind die Torbögen die meist aus Granit oder

Sandstein, mit eingravierter Jahreszahl der Erbauung, gefertigt

wurden. Besonderheiten sind ebenfalls Holzverschläge, auch

Oberlausitzer Verschlag genannt, und Verschieferungen mit

Sonnen, Blitzschlangen oder Sonnenuhren am Giebel.

Unsere Umgebindehäuser locken viele Touristen in die Oberlausitz.

Zum Beispiel der Umgebindehaus-Park in Cunewalde,

in dem viele kleine Umgebindehäuser im Maßstab 1:5 nachgebaut

wurden und jetzt zu bestaunen sind. Oder die Aktion

„Urlaub im Umgebindehaus“, in der Gäste in einem Umgebindehaus

übernachten und so auf Tuchfühlung mit den Häusern

gehen können. Einige Pensionen in der Region besitzen auch

eine originalgetreue ländliche Einrichtung.

Interessenten für die Bauweise und das Innenleben können

den „Tag des offenen Umgebindehauses“ nutzen und sich

informieren. An diesem Tag kann man in ausgewählte Umgebindehäuser

einfach mal rein spazieren und sich umschauen.

Umgebindehäuser, die jeden Tag offen sind und schöne Sehenswürdigkeiten

in unserer Region darstellen, wären u.a. „Das

Reiterhaus“ in Neusalza-Spremberg und „Das Schunkelhaus“

in Obercunnersdorf. Übrigens, die regionale Geschäftsstelle

Stiftung Umgebindehaus befindet sich jetzt auch in einem neu

hergerichteten Umgebindehaus.

Heutzutage stehen Umgebindehäuser unter Denkmalschutz

und sollten nach den Denkmalschutzrichtlinien saniert werden.

Die Stiftung Umgebindehaus, mit Ansprechpartner Herrn

Matthes und Herrn Rüdiger, geben Ihnen entsprechende Informationen

für Sanierungsarbeiten oder auch zur Finanzierung.

Der Verein für die Qualitätsmarke „Fachring Umgebindehaus“

e.V. in 02794 Spitzkunnersdorf, Niederoderwitzer Straße 6,

vereint Spezialisten dieser Bauweise, seien es Architekten,

Bauingenieure und Handwerker. Ohnedies braucht man bei

der Sanierung gute Facharbeiter, die bei dem Bau eines

Umgebindehauses bzw. bei der Sanierung ihr Expertenwissen

einsetzen. Dachdecker, Lehmbauer, Maler, Maurer/Putzer,

Ofensetzer, Steinmetz, Tischler und Zimmerer bilden da ein,

auch grenzüberschreitendes, Netzwerk.

Redaktion ViaOla

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Ausgabe 01/2014


25

www.stiftung-umgebindehaus.de

Stolz auf das

Geschaffene – das

eigene Umgebindehaus

Bereits zu einer schönen Tradition geworden ist die alljährliche

Preisverleihung für Umgebindehäuser, die jedes Jahr im

September zum „Tag des offenen Denkmals“ begangen wird.

Der Umgebindehaus-Preis wird vergeben für besonders denkmalgerechte

Sanierung und großes persönliches Engagement

bei der Erhaltung der Umgebindehaus-Bauweise.

Am diesjährigen Sonntag, dem 14. September 2014, war es

wieder soweit. Im neuen Büro der Stiftung Umgebindehaus

in Ebersbach fanden sich die Ehrengäste, Preisträger und

Organisatoren ein, die durch Herrn Matthes, Leiter der Geschäftsstelle,

begrüßt wurden.

Diesmal gab es 11 Bewerber, die sich um den begehrten Preis

beworben hatten, deutlich weniger Bewerber als in den vergangenen

Jahren. Gründe gibt es dafür sicherlich einige, aber

hauptsächlich wird es an den Anforderungen an die Bewertung

eines sanierten Umgebindehauses liegen, die sehr hoch

gesteckt sind. Kriterien sind u.a. naturbelassene Baustoffe,

Fenster mit Holzrahmen, Holzbalken, Schieferbehang u.v.a.m..

Der Denkmalschutz erwartet, dass das Haus so wieder hergerichtet

werden kann, wie es ursprünglich einmal ausgesehen hat

und die traditionelle Bauweise erkennbar ist. Da ist sicherlich

ein weiterer wichtiger Punkt für die geringe Bewerberanzahl

zu sehen, denn die Kosten für eine solche Sanierung kann

sich nicht mehr Jeder leisten. Baustoffe und Materialien sind

preisintensiv und jeder Neubesitzer eines Umgebindehauses

muss gut überlegen, ob er sich diese Investitionen auch leisten

kann oder ob er sich nur auf die wesentlichsten Dinge – der

Originaltreue wegen - konzentriert. Natürlich gibt es finanzielle

Förderung und Unterstützung aber die Ausgaben sind

trotzdem sehr hoch oder die Genehmigungsphase für das Umgebindehaus

zieht sich in die Länge. Die Stiftungsmitarbeiter

unterstützen natürlich tatkräftig die Bauherren.

Zukünftig sollte jedoch über einen machbaren Weg zwischen

denkmalgerechter Sanierung und Bezahlbarkeit für die Umgebindehaus-Besitzer

nachgedacht werden. Es ist ein Weg in

Richtung der weiteren Erhaltung dieser einzigartigen Baukultur.

Die Preisträger können sich mit Recht an ihrem Preis erfreuen,

denn es hat sie nicht wenig Kraft gekostet, ihr Umgebindehaus

wieder zu einem Schmuckstück herzurichten. Ihnen, den unterstützenden

Stiftungsmitarbeitern Herrn Matthes und Herrn

Rüdiger und, nicht zu vergessen, den beauftragten Baufirmen

gilt der besondere Dank. Handwerker aus den Bereichen Dach,

Zimmerei, Steinmetze, Tischler und viele mehr haben mit ihren

Fachkenntnissen wesentlich mitgeholfen, das Ziel - preiswürdig

zu sein – zu verwirklichen.

In diesem Jahr haben 4 Preisträger ein Preisgeld in Höhe von

je 1.400 Euro erhalten, das ihnen von der Vorsitzenden der

Stiftung, Landeskonservatorin Frau Prof. Dr. Rosemarie Pohlack

und dem Geschäftsstellenleiter und Ansprechpartner in der

Region, Herrn Arnd Matthes in der Geschäftsstelle Ebersbach

übergeben. Die Preisträger bedankten sich für diese Würdigung,

indem sie den Gästen noch einmal von ihren Anstrengungen

bei der Sanierung berichteten und die Gäste einluden, sich das

von ihnen fertiggestellte Umgebindehaus anzusehen.

Die diesjährigen Preisträger sind:

· Familie Kippke mit ihrem „Grünsteinhof“ in Ebersbach – einem

Ferienhaus für Urlauber.

. Zuzanna Mogilnicka aus Bogatynia (PL).

. Familie Gräfe aus Sebnitz und

. die Bürgervereinigung Lunaria aus Jindrichovice (CZ).

Weitere Preise, verbunden mit Preisgeld und einer Ehrenurkunde

konnten übergeben werden.

Redaktion ViaOla

Ausgabe 01/2014


26

Starke Pflege braucht

solide Grundlagen

© Robert Kneschke - Fotolia.com

Am 1. Januar 2015 tritt

das Erste von zwei Gesetzen

zur Stärkung der Pflegeversicherung

in Kraft,

das Zweite folgt noch

in dieser Legislaturperiode.

Die Bundesregierung strebt mit ihnen ein Pflegemodell an, das

sich auf soliden Grundlagen stehend mehr an den Bedürfnissen

der Menschen orientiert. Statt bisher 3 Pflegestufen wird es

dann 5 Pflegegrade geben, in denen alle die gleichen Ansprüche

haben, egal ob sie körperlich, psychisch oder demenziell

pflegebedürftig sind.

Die sogenannten Pflegestärkegesetze bringen in erster Linie

den Bedürftigen Vorteile. Abgesehen von den neuen Pflegegraden

können sie in Zukunft eine speziell auf ihre Verhältnisse

zugeschnittene Unterstützung anfordern. So werden

beispielsweise in der ambulanten Pflege zusätzliche Betreuungsleistungen

angeboten, die deutlich zur Verbesserung der

Lebensqualität beitragen.

Ziel soll sein, dass betroffene Personen lange in ihrer gewohnten

Umgebung bleiben können. Dazu erhalten sie nicht

wie früher nur 2.557 Euro, sondern künftig bis zu 4.000 Euro

Zuschuss für den behindertengerechten Umbau ihres eigenen

Heimes. Und aus den gegenwärtig 31 Euro für Verbrauchsmittel

(Einmalhandschuhe, Mundschutz etc.) werden in den nächsten

Jahren monatliche 40 Euro. Auch pflegende Angehörige sollen

es nach der Verabschiedung dieser Gesetze einfacher haben.

Neben Sach- und Geldleistungen dürfen sie in vollem Umfang

fremde Tages- und Nachtpflege beanspruchen. Wer möchte,

kann sogar eine 10-tägige bezahlte Auszeit zur Organisation

der Pflege eines Angehörigen erhalten. Insbesondere für

Demenzkranke stehen darüber hinaus im breiteren Umfang

Kurzzeit- und Verhinderungspflegekräfte zur Verfügung.

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Ausgabe 01/2014


Pflegestufen

ab 01.01.2015

Pflegegeld an Versicherte

pro Monat (zur Weitergabe

an Famililenangehörige)

Pflegesachleistungen an

ambulante Pflegedienste

pro Monat

Pflegesätze für die vollstationäre

Pflege pro Monat

Monatliche Auszahlung in Euro

rote Beträge gelten ab Januar 2015

0 1 2 3 Härtefall

mit Demenz* mit Demenz* mit Demenz* mit Demenz* mit Demenz*

120

123

225

231


235

244

450

468

1023

1064

305

316

665

689

1023

1064

440

458

1100

1144

1279

1330

525

545

1250

1298

1279

1330

700

728 728

1550

1612 1612

1550

1612 1612

1918

- -

1918

1995 1995

-

1995 1995

* gilt für Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, besonders für Demenzkranke

(Quelle: BM für Gesundheit)

27

Endlich wird auch dem Zeitproblem im Pflegealltag zu Leibe

gerückt. Durch die neuen Pflegestärkungsgesetze will die

Bundesregierung Voraussetzungen schaffen, damit sich insbesondere

das Fachpersonal intensiver auf die Pflege einzelner

Person konzentrieren kann.

So stellt das Gesundheitsministerium zum Beispiel 500 Millionen

Euro für zusätzliche Betreuungskräfte bereit. Sind es

bundesweit bisher 25.000, werden es bald 45.000 Helfer sein,

die über den Tag pflegebedürftigen Menschen zu Seite stehen.

Sie gehen mit ihnen spazieren, lesen vor oder verrichten

ähnliche Tätigkeiten. Außerdem soll die Nachwuchsgewinnung

stärker in den Vordergrund rücken, die Attraktivität des Ausbildungsberufes

Pfleger steigen. Natürlich muss das ganze

System bezahlbar bleiben. Darum steigt ab 1. Januar 2015 der

Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,3 Prozentpunkte.

Ferner werden 1,2 Milliarden Euro pro Jahr in einem Pflege-

Vorsorge-Fonds bei der Bundesbank angelegt. In 20 und mehr

Jahren sollen diese Gelder helfen, die Beiträge zur Pflegeversicherung

stabil zu halten.

Arnd Krenz

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AWO Kreisverband Oberlausitz e. V.

Straße der Jugend 2 | 02708 Löbau | Tel.: (03585) 86 75-0

E-Mail: info@awo-oberlausitz.de

www.awo-oberlausitz.de

% Altenhilfe % Kinder- und

% Behindertenhilfe Jugendhilfe

% Kindertagesstätten % Soziale Dienste

Das Herz entscHeiDet.

Ausgabe 01/2014


28

Tennishalle wurde für Trainer zum zweiten Zuhause

Reinhard Schuch verbringt, besonders

im Winterhalbjahr, mehr Zeit in der Tennishalle

Löbau, als in seinem Zuhause.

Täglich von 9 bis 22 Uhr ist der Tennislehrer

an seinem Arbeitsplatz. Sogar am

Wochenende und Feiertags ist er, nach

Absprache von 9 bis 20 Uhr, verfügbar.

Neben den vielen Trainerstunden gibt es dort noch genügend

andere Dinge zu tun, denn sein Areal, auf der Georgewitzer

Straße, verfügt über drei Tennisplätze in der Halle und zwei

im Außenbereich.

Bevor er dem Tennis „verfiel“ spielte er in der zweiten und

dritten Liga Fußball. Nach Beendigung des Fußballspielens

suchte er eine neue Herausforderung. Tennispielen wurde mehr

und mehr zu seiner Leidenschaft. Durch die politische Wende

kam dann die Idee einen Job daraus zu machen.

Der Diplom-Sportlehrer besuchte fünf Jahre die Deutsche

Hochschule für Körperkultur und Sport (DHFK) in Leipzig. Dort

wurden Sportlehrer weltweit ausgebildet. Zusätzlich absolvierte

er eine Ausbildung als Diplom-Tennislehrer des ITA (International

Tennis Academy).

Die Tennishalle steht seit dem Jahre 1996, dort wo einst der

Bauernhof Birke war. Die beiden Sportlehrer Reinhard Schuch

und Michael Schubert gründeten eine GbR und eröffneten am

1. November 1998 die Tennishalle. Mit dem Landkreis, dem

die Halle zuvor gehörte, wurde ein Vertrag unterzeichnet, wo

eine Nutzung über 20 Jahre festgeschrieben wurde. Doch ein

einschneidendes Ereignis brachte ihre Pläne durcheinander.

Michael Schubert verstarb plötzlich im Februar des Jahres

2005. Reinhard Schuch musste als Unternehmer allein weitermachen:

„Die Zeit war nicht leicht. Ich hatte nun die alleinige

Verantwortung, insbesondere finanziell.“

© Kerstin Kunath

Tennis ist nicht nur ein Sommersport. Von Oktober bis Mai

nutzen viele Spieler die Löbauer Halle. Hier spielen viele Vereine

der Umgebung, von Sohland über Oppach bis Neugersdorf

und von Bautzen über Cunewalde. Im Winterhalbjahr gibt es

viele Aktivitäten wie Tuniere der Vereine oder Wintercups des

Sächsischen Tunierverbandes. Reinhard Schuch bietet jedem

die Möglichkeit das Tennisspielen zu erlernen, ob Kind oder

Erwachsenen, ob Anfängern oder Fortgeschrittenen. Nicht

nur Vereinsmitglieder nutzen den Unterricht sondern auch

Privatpersonen. Schnupperstunden können vereinbart werden.

Im Gebäude des Sozialtraktes befinden sich fünf Zimmer für

Übernachungen mit einer Küche, in denen insgesamt sechzehn

Personen untergebracht werden können. Zusätzlich gibt es

einen Aufenthaltsraum. Der Tennislehrer bemerkt: „Es ist eine

preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit für ein Trainingslager

oder auch für Radfahrer.“

Im Landkreis Görlitz gibt es vier Tennishallen, neben Löbau

noch in Görltz, in Markersdorf und Zittau.

Kerstin Kunath

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Jetzt niedrige

Zinsen nutzen

Baugeld oder Mittel für den Erwerb eigener Wände waren

noch nie so günstig. Umso mehr bietet es sich aktuell an,

sich einmal in Sachen eigenes Haus oder Eigentumswohnung

beraten zu lassen. Auf Basis des eigenen Gehalts

lässt sich errechnen, wie teuer die Wunschimmobilie

maximal sein sollte.

Verkaufsleiter Marcel Ernst

Weißenberger Straße 5

02708 Löbau

Tel.: 03585/86 17 37

Funk: 0173/200 65 14

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Bezirksleiterin Anett Dingfeld

ab Januar 2015 auch in

02730 Ebersbach-Neugersdorf

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anett.dingfeld@wuestenrot.de

Ausgabe 01/2014


29

Wellness - der Weg zum Glücklichsein

Im Grunde beginnt Wellness morgens

beim Aufstehen und führt uns nachts in

einen sanften Schlaf. Doch nicht immer

entkommen wir problemlos dem Alltagsstress.

Das bedeutet, wir müssen zusätzlich

etwas tun, um unseren persönlichen

Glücksfaktor zu verbessern. Wie wäre es,

gönnten wir uns mal eine wohltuende

Massage? Egal ob es eine Ganzkörper-,

Gesichts- oder Fußmassage ist, diese Art

Therapie hat längst ihren festen Platz in

der Alternativmedizin gefunden. Es lösen

sich Muskelverspannungen, Nerven werden

aktiviert und es fördert die Durchblutung.

Noch dazu, wenn ätherische Öle tief

in die Haut dringen und ihr Duft unsere

Sinne betört. Kaum zu glauben: Solche Art

Behandlungen können nachhaltig regenerieren

und ersparen unter Umständen

manchen Besuch beim Arzt. Natürlich darf

auch die sportliche Betätigung nicht zu

kurz kommen. Unser Immun- sowie Herz-

Kreislaufsystem können wir nur durch regelmäßige

Bewegung stärken. Nicht zu

vergessen unser größtes Organ, die Haut.

Auch sie wird bei sportlicher Betätigung

gut durchblutet. Welche Sportart betrieben

wird, muss jeder selber entscheiden.

Wichtig ist, damit wir uns hierbei auch

wohlfühlen können, dass das Fitnesstraining

nicht in Quälerei ausartet. Vor allem

Anfängern sei geraten: Lasst es langsam

angehen! Zu Beginn vielleicht 3 Mal in der

Woche 20 bis 30 Minuten trainieren und

danach langsam steigern, dann bewegt

man sich in jedem Fall auf der sicheren

Wellnessschiene. Ein Gegenpol zur aktiven

Betätigung: zur mentalen Stärkung

sei Meditation empfohlen. Leider wird sie

noch viel zu oft belächelt, doch gerade

die Konzentration auf einen Mittelpunkt

bringt Tiefenentspannung, baut Stress ab

und stärkt die Konzentrationsfähigkeit.

Meditation ist als Ritual fester Bestandteil

in vielen Kulturen. Seit Jahrtausenden

wissen die Menschen um die Macht des

Geistes. Nur er steuert unseren Körper

und bestimmt über unser Befinden. Es ist

an der Zeit, diese alte Weisheit für unsere

Wellness wiederzuentdecken.

Arnd Krenz

© Romolo Tavani - Fotolia.com

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Erfolgreich Abnehmen?

Schon ein bis zwei 30-minütige Trainingseinheiten pro Woche

sind ausreichend, um den Stoffwechsel zu aktivieren.

Dabei sollten Sie auf einen effektiven Mix aus Ausdauer und

Muskelaufbautraining achten. Durch das Training der Muskeln

steigt der Kalorienverbrauch und somit auch der Grundumsatz.

Hierbei gilt die Regel: Mehr Muskeln verbrennen mehr Fett.

Um abzunehmen ohne Jojo-Effekt, sind eine langfristige kontrollierte

Ernährungsumstellung und ein kontrolliertes Gewichtsmanagement

unumgänglich. Individuelle angepasste

Programme erhöhen längerfristige Erfolge. Zusätzliche Homöopathische

Ansätze bestärken den gesundheitsorientierten

Charakter. Bringen Sie ganz einfach Abwechslung in Ihr Trainingsprogramm

das erhöht die Motivation, stärkt Ihr Durchhaltevermögen

und sichert Ihnen langfristig Erfolg.

Egal ob Sie Ihre körperliche Leistungsfähigkeit halten oder

verbessern wollen, ob Sie aus medizinischen oder

kosmetischen Gründen Muskeln aufbauen möchten

mit verschiedenen Konzepten sind Ihre Wünsche

realisierbar.

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Ausgabe 01/2014


30

Baden für die Sinne -

die Nasszelle wird zum Wellnesstempel

Ein Platz zum Wohlfühlen in den

eigenen vier Wänden

Bad oder Dusche gehören heute zur Grundausstattung einer

jeden Wohnung. Die einstige Nasszelle hat heute ein ganz

eigenes Flair und entwickelt sich immer mehr zu einem funktionalen

Raum.

Ganze Möbelserien werden entwickelt, um den Wohlfühlfaktor

des Bades zu erhöhen. Der Trend geht immer mehr zur Verbindung

von Bad und Schlafzimmer. Die Räume, z. B. getrennt

durch Glastüren, bieten so fließende Übergänge. Die Wanne

ist nicht mehr versteckt in der Ecke, sondern kann sehr gut

alleine im Raum dominieren und die Dusche funktioniert als

Raumteiler. Selbst der Waschtisch wird als Mehrzweckmöbel

aufgewertet.

© Photographee.eu - Fotolia.com

Badehäusern weitergeführt und das eigene Badezimmer gab es

erst etwa ab dem 20. Jahrhundert. Gründe dafür waren auch die

veränderten Vorstellungen von persönlicher Hygiene und Sauberkeit.

In den 50-er Jahren war das Badezimmer der Ort für

das Badevergnügen am Freitagabend. Die Platzspar-Variante

für die Badewanne war oft das sogenannte Schrankbad, in

dem man die Wanne nach Gebrauch verstauen konnte. Aber

schon in den 70-er Jahren änderte sich das und die Badezimmer

wurden größer und komfortabler. Farbige Fliesen und

hochwertige Sanitärkeramik zogen ein. Heute wird das Bad

auch als persönliche Wellness-Oase nutzbar und hat einen

hohen Stellenwert bei der Einrichtung einer Wohnung oder

beim Bau eines Hauses.

Baden und Duschen war gestern, heute werden alle Sinne angesprochen.

Schon allein das Badewannen-Design richtet sich

nach dem persönlichen Geschmack. Es reicht vom einfachen,

edlen Holzzuber bis hin zu hochwertigen Designer-Wannen

aus verschiedenen edlen Materialien.

Hat man für sich „sein“ Bad gefunden, stilvoll, funktional und

individuell, steht dem Wohlfühlfaktor nichts mehr entgegen.

Redaktion ViaOla

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Die neuen Bäder werden immer mehr als ganze Raumkonzepte

entwickelt. Es gibt Steuerelemente für Beleuchtung, Musik und

auch für den Fernseher. Denn auch zunehmend die modernen

Medien halten Einzug in das Bad. Ebenso unterstreicht die

Stimmung die Auswahl der Mittel. So wirken matte Naturmaterialien

auf die Sinne. Glas und Metall stehen für Sachlichkeit

und Funktionalität. Körper, Geist und Seele – räumliche Grenzen

lösen sich auf, das Bad wird immer mehr ein Platz zum

Wohlfühlen und Wohnen.

Wagt man einen Blick zurück, so begann die Geschichte

des Badens in der Antike mit gemeinsamen Dampfbädern

in der Therme, wurde viele Jahrhunderte in den öffentlichen

Ausgabe 01/2014

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31

Sauna

Nicht nur etwas für die kalte Jahreszeit

Eine Sauna- so die nüchterne Definition – ist ein auf eine

hohe Temperatur erwärmter Raum aus Holz, worin man ein

Schwitzbad nehmen kann. Aber Saunieren ist ja noch viel

mehr. Diente es ursprünglich nur zur Reinigung des Körpers,

so nutzt man heute die gesundheitlich stärkende Wirkung. Es

wird nicht nur das allgemeine Wohlbefinden gesteigert, auch

das Immunsystem wird gestärkt und in kalten Zeiten hilft ein

Saunabesuch u.a. zur Abhärtung gegen Erkältungen. Angenehmer

Nebeneffekt: die Haut wird schöner und das Hautbild

verbessert sich.

Varianten der Anwendung einer Sauna sind Dampfbäder in den

verschiedensten Formen, vom römischen über die Kombination

einer traditionellen Sauna mit einem milden Dampfbad bis

zu einem feuchten Warmluftbad mit Zugabe von ätherischen

Ölen oder spezieller Beleuchtung (Lichttherapie). Auch die

Verhaltensweisen in der Sauna sind von Land zu Land unterschiedlich.

Hier gilt etwa 8-15 Minuten in der Sauna, dann sich

kurz mit kaltem Wasser abkühlen und etwa eine Viertelstunde

ausruhen, bevor man mit dem nächsten Saunagang beginnt.

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Der Wechsel von Hitze und Abkühlung entspannt die Muskulatur

und hat Auswirkung auf das allgemeine Wohlbefinden.

Die hohe Luftfeuchtigkeit und die damit „gefühlte“ Temperatur

werden durch einen Aufguss noch erhöht, denn die

ätherischen Öle aromatisieren den Wasserdampf. Auch hier

gibt es verschiedene Aufguss-Variationen, die ein Dufterlebnis

zaubern. Mehr als drei Saunagänge sollten nicht sein, jedoch

muss man seinen eigenen Rhythmus finden und nach seinem

eigenen Empfinden gehen.

Andere Länder - andere Sitten. Vor dem Besuch einer Sauna

in anderen Ländern ist es ratsam, sich über die dortigen

Gepflogenheiten zu informieren. Denn bezüglich Bekleidung

oder Geschlechtertrennung gibt es natürlich nationale Unterschiede.

Ob Textil oder nackt, mit oder ohne Handtuch auf der

Sitzbank: jedes Land hat dazu andere Traditionen.

Saunabesuche können neben dem gesundheitlichen Aspekt

auch ein gesellschaftliches Ereignis darstellen.

In jedem Fall dienen sie aber der

Gesundheit und dem allgemeinen

Wohlbefinden.

Redaktion ViaOla

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gilt vom 1.10. - 30.11.2014

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Ausgabe 01/2014


32

Himmlische

Weihnachten – eines der wichtigsten

kirchlichen Feste, das Fest der Geburt

Christi, ist alljährlich am 25. Dezember. In

Deutschland, Österreich und der Schweiz

kommt als 2. Feiertag der 26.Dezember

hinzu. Die Weihnachtszeit beginnt schon

mit der Adventszeit und am Heiligen

Abend, dem 24. Dezember, beginnen die

kirchlichen Feierlichkeiten mit den Vigilen,

den Nachtwachen, um Jesus Christus zu

erwarten und die Worte Gottes zu hören.

Heute ist Weihnachten mehr denn je zu

einem Fest für alle, Christen und Nichtchristen,

geworden. Das Beschenken

seiner Lieben in der Familie, die innere

Einkehr und das Besinnen auf traditionelle

Werte sollten im Advent als Vorbereitungszeit

auf Weihnachten einstimmen.

Dazu gehört der Adventskranz, auf dem

sich 4 Kerzen, die die 4 Sonntage vor

Weihnachten symbolisieren, befinden.

Auch das Adventsingen gehört dazu und

stimmt auf Weihnachten ein. 1818 erklang

zum ersten Mal das sehr anrührende

und die weihnachtliche Stimmung

einfangende Lied „Stille Nacht,

heilige Nacht“ von Franz Xaver

Gruber und Joseph Mohr. Seither

gilt dieses Lied als das bekannteste

Weihnachtslied. Ebenso werden in der

Vorweihnachtszeit viele klassische Werke

und mittlerweile auch viele populäre Musikstücke

gespielt oder gesungen.

Den geschmückten Tannenbaum mit

Lichterketten, Kugeln, Lametta und Kerzen

gibt es seit dem 18. Jahrhundert und

er ist heute nicht nur auf die Wohnungen

beschränkt, sondern auch

außerhalb auf Plätzen und Märkten

zu finden. Nach dem Ende des 2.

Weltkrieges setzte sich der Weihnachtsmann,

so wie wir ihn heute

kennen, mit rotem Mantel und weißen

Bart durch. Vorher war es Knecht

Ruprecht, der die Geschenke brachte.

Da Weihnachten ein Familienfest geworden

ist, mangelt es auch nicht an

vielerlei Rezepten für das Weihnachtsessen,

die Dekoration der Räume und

vieler Ideen für das Festtagsmenü.

Die weihnachtliche Tafel wird oft in

rot-goldenen Farben mit Tannengrün,

feinem Geschirr und Gläsern sowie Kerzenlicht

geschmückt. Das traditionelle

Weihnachtsessen ausnahmslos gibt es

nicht, denn regional gibt es viele Unterschiede.

Gemeinsam ist aber, dass am

Heiligenabend oft ein einfaches Gericht

serviert wird und am 1. Feiertag dann ein

Festessen im Kreise der Familie stattfindet.

Redaktion ViaOla

Weihnachtsessen

in der Oberlausitz

Am Heiligen Abend gibt es in der Oberlausitz

verschiedene Varianten des Weihnachtsessens.

In der Region Löbau hört man oft von den

traditionellen weißen und roten Wiener

Würstchen mit frisch zubereiteten Kartoffelsalat

und dazu Senf und Meerrettich.

Die Brühe der Würstchen wird je nach

Belieben extra dazu serviert.

Blickt man mehr in die Region nach Zittau

hört man auch oft von der beliebten Variante

der „Abernmauke“ mit Bratwurst und

dazu frisches Sauerkraut.

Am 1. oder 2. Weihnachtstag gibt es in

vielen Familien die bekannte Festtagsgans

mit Klößen und Rotkraut.

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Ausgabe 01/2014


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Weihnachtsmärkte

in der Oberlausitz laden zum

Bummeln und Genießen ein

Weihnachtsmarkt Zittau © Fotoservice Jens Böhme

Weihnachten ist nicht mehr allzu fern

und alljährlich freuen sich die Einwohner

in der Oberlausitz und ihre Gäste auf

die Adventstage, auf Weihnachtsmärkte

mit stimmungsvoller Musik, Glühweinund

Mandelduft sowie dem gemütlichen

Bummeln durch das Angebot der vielen

Verkaufsstände.

So manches Geschenk wird hier noch

erworben oder dient als Ergänzung für

die heimische Dekoration. Es gibt auf den

Weihnachtsmärkten immer etwas Neues

zu entdecken, aber auch traditionelle

Waren oder Speisen und Getränke, wie

Glühwein, Eierpunsch und die traditionelle

Bratwurst kann jeder genießen.

Vom 28.11.-21.12.2014 werden viele Gäste

von nah und fern zum Wenzelsmarkt

nach Bautzen strömen. Der Namensgeber

des Marktes ist König Wenzel IV, der in

den Jahren von 1361 bis 1419 lebte. Deshalb

wird zur Eröffnung des 630. Wenzelsmarktes

auch wieder König Wenzel

zu Gast sein.

© Kerstin Kunath

Ab dem 1. Advent sind schon einige Weihnachtsmärkte

zu erleben. Dazu gehört

der Weihnachtsmarkt in Herrnhut,

der sich am 29.11.2014 rund um den Zinzendorfplatz

und angrenzenden Straßen

präsentiert.

© Stadt Herrnhut

Ebenfalls am 30.11.2014 gibt es kulinarische

Köstlichkeiten mit vielen Naturprodukten

in Seifhennersdorf auf Karaseks

Naturmarkt. Zu finden ist dieser wie

immer im Bulnheimschen Hof.

Ab dem 5.12.-21.12.2014 findet in Görlitz

der Schlesische Christkindlmarkt

statt, welcher vom Christkindl nach dem

Läuten der Glocken von St. Peter und

Paul traditionsgemäß eröffnet wird. An

10 Tagen bieten Markthändler und Kunsthandwerker

ihre Waren aus Schlesien,

Sachsen und Böhmen auf dem Görlitzer

© Stadt Görlitz

Untermarkt an. Bühnenprogramme und

Mitmach-Aktionen, die Eisstockbahn und

viele andere weihnachtliche Veranstaltungen

zum Thema Weihnachten können

Sie hier erleben.

Im Kloster St. Marienthal findet am 13.12.

und 14.12.2014 mittlerweile der 13. Adventsmarkt

auf dem Klostergelände

statt und erwartet seine Besucher.

Die beiden Städte Zittau und Löbau

begrüßen ihre Besucher auf den Weihnachtsmärkten

in der Zeit vom 17./18.-

21.12.2014 mit Markttreiben, Kunsthandwerk

und weihnachtlichen Leckereien für

Groß und Klein.

Den Abschluss bildet der Ruprechtmarkt

in Ebersbach-Neugersdorf, der

bereits zum 8. Mal stattfindet und an

Bräuche und Traditionen zum Weihnachtsfest

erinnert. Vom 19.-21.12.2014

finden sich am Spree-Eck in Ebersbach

historische Stände sowie Artistik-, Feuerund

Musikshows.

Redaktion ViaOla

Ausgabe 01/2014


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Wintersport in

der Oberlausitz

Aktivurlaub mit Ski und

Schlitten – Sportliche

Betätigung für Groß und

Klein im kleinsten

Mittelgebirge der Welt

Eingebettet zwischen dem Zittauer Gebirge, den Ausläufern des

Jeschken- und Isergebirges sowie dem Lausitzer Bergland liegt

Zittau. Die Stadt erhielt2013 den Titel „Europäische Sportstadt

2014“ verliehen.

Sportlich geht es hier, auch im Umland, immer zu. Ob es die

O-SEE-Challenge und die ITU Cross Triathlon WM ist oder die

Senioren-Europameisterschaft der Leichtathletik, Sportbegeisterung

hat hier viele Namen. In vielen Sportvereinen können

sich Einwohner, Studenten und auch Gäste sportlich betätigen

oder nur mal reinschnuppern…

Auch im Wintersport gibt es viele hervorragende Möglichkeiten,

sich sportlich zu betätigen, als Fan seinen Favoriten moralische

Unterstützung zu geben oder nur in der wunderbaren Landschaft

den Winter zu genießen. Vom gesundheitlichen Wert

und dem Erholungseffekt gar nicht zu reden.

Im Nationalpark Zittauer Gebirge zeigt sich der Winter immer

von seiner schönsten Seite. Hier können alle Sport-Begeisterten

ihren Ambitionen nach Herzenslust frönen.

Beim Skiwandern, Skialpin oder Rodeln – für jeden sind Erlebnisse

garantiert. Sei es in gespurten Loipen und auf ausgeschilderten

Skiwanderwegen, bei ausgedehnten geführten

Touren z. B. in Waltersdorf, Jonsdorf und Oybin oder nur bei

einem Winterspaziergang mit der Familie oder Freunden durch

die ruhige Schneelandschaft und durch winterlich verschneite

Hänge. Es bietet sich immer Gelegenheit zu viel Vergnügen bei

sportlicher Betätigung. Natürlich sind Skifahrer oder Snowboarder

lieber unterwegs auf schnellen Abfahrten und Pisten,

aber hier auf der Lausche gibt es auch dazu viele Möglichkeiten.

Wer nicht auf Skiern stehen möchte, kann mit dem Rodel auf

der Hochwaldrodelbahn oder in Lückendorf winterlichen Spaß

im Schnee genießen. Wichtig ist aber, dass die frische Luft alle

Sinne belebt und nach Schneemannbauen und Schneeballschlacht

schmeckt es in den gemütlichen Gaststuben noch mal

so gut. Die typischen Oberlausitzer Speisen werden liebevoll

zubereitet und in der warmen Stube kann man den Tag ruhig

ausklingen lassen.

Der Luftkurort Jonsdorf hat in seiner Ortsmitte ein weiteres

sportliches Highlight: die „Sparkassen- Arena“ eine große

Eissport – und Veranstaltungshalle, in der es sich auf 1800

qm Eisfläche für Einsteiger, Familien bis hin zu den Senioren

wunderbar Eislaufen lässt. Schlittschuhe können für Kurzentschlossene

ausgeliehen werden.

An den Wochenenden finden von Oktober bis März „coole“

ICE-Discos mit farbigem Licht und Mottoparty statt.

Für Wetterenthusiasten ist es außerdem möglich, über eine

Webcam einen Blick über den Lauschekamm zu erhalten. Da

hilft ein Blick auf das Wetter und die passende Bekleidung

kann eingeplant werden.

© Philipp Pfeiffer

Redaktion ViaOla

© Philipp Pfeiffer

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Ausgabe 01/2014


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