Impressionen - Jubiläum 10 Jahre Hospiz, Bad Salzuflen

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Impressionen - Jubiläum 10 Jahre Hospiz, Bad Salzuflen

Bl ck

Ambulanter Hospiz- und

Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V.


BlickWechsel Winter 2008/2009 2

Impressionen

- Jubiläum 10 Jahre Hospiz, Bad Salzuflen -


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Inhalt dieser Ausgabe:

Seite 2: Impressionen

Seite 4: Vorwort

Seite 5: Woraus schöpfe ich meine Kraft

Seite 6: Letzte Wache

Seite 7: Auszüge aus der Interpretation

des Gedichtes “Letzte Wache”

Seite 9: Woraus ich meine Kraft schöpfe

Seite 11: In uns ist eine Kraft

Seite 12: Bücher zum Thema

Seite 13: Ambulanter Hospiz- und

Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V.

Seite 15: Gesetzliche Neuigkeiten

Seite 16: Jubiläum in Bad Salzuflen

Seite 18: Typisch Mensch

Seite 19: Aufzählung zum Abzählen

Seite 20: Sechster Sinn oder Bauchgefühl

Seite 22: Wenn ich an mein eigenes Sterben

denke ...

Seite 24: Sommerfest in Lemgo

Seite 25: Chronik

Seite 26: Termine

Seite 28: Fortsetzung Chronik

Seite 29: Mitgliedserklärung

Seite 30: Mitglieder werben Mitglieder

Seite 31: Impressionen

Wir danken

dem ECCLESIA Versicherungsdienst GmbH

in Detmold für die freundliche finanzielle

Unterstützung dieses BlickWechsels.

BlickWechsel Winter 2008/2009

Impressum:

Redaktionsleitung:

Hannelore Bünemann

Verantwortlich für den Inhalt dieser Ausgabe:

Inge-Lore Brakemeier, Greta Brakemeier,

Heide Goroll, Sigrid-Barbara Haeder,

Uwe Leister, Adelheid Nadler.

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben

nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder, sondern sind als Diskussionsanregungen

gedacht.

AMBULANTER HOSPIZ- UND PALLIATIV-

BERATUNGSDIENST LIPPE E.V.

Detmold

Hauptgeschäftsstelle

Leopoldstraße 16

32756 Detmold

Tel.: 0 52 31 / 96 28 00,

Info@hospiz-lippe.de,

Internet: www.hospiz-lippe.de

Sparkasse Detmold

Konto-Nr.: 106 009 285

Spendenkonto: 47 47 47 47

BLZ 476 501 30

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Bad Salzuflen

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Wenkenstr. 63

32105 Bad Salzuflen

Tel.: 0 52 22 /36 39 310

Sparkasse Lemgo

Spendenkonto: 444 444 4

BLZ 482 501 10

Extertal

Regionalgruppe

Tel.: 0 52 62 / 99 55 58

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BlickWechsel Winter 2008/2009

Da habe ich einen gehört

wie er seufzte: “Du liebe Zeit!”

Was heißt da “Du liebe Zeit”?

“Du unliebe Zeit”, muß es heißen

“Du ungeliebte Zeit!”

von dieser Unzeit, in der wir

leben müssen. Und doch

Sie ist unsere einzige Zeit

Liebe Leserinnen und Leser,

„Du liebe Zeit“...

schon wieder ein

Jahr vorüber, ein Jahr persönlicher

Lebens zeit, auch ein Jahr Zeit in

der Vereinsgeschichte des AHPB´s.

In Lippe fasste die Hospizarbeit

auch 2008 verstärkt Fuß. Ein

kleines, aber feines Beratungsbüro wurde im

Jahr des 10- jährigen Jubiläums in Bad

Salzuflen in der Wenkenstr. 63 eröffnet und

die Hospizhelferinnen freuen sich über die

Gemeinschaftsräume im Therapiehaus, die

für Austauschgruppen und Grundkurse mit

genutzt werden dürfen. Durch diesen weiteren

Schritt des Vereins zum Ausbau der Hospizarbeit

in Lippe erweiterte sich auch das

hauptamtliche Team des Vereins erneut.

Nach der Klausurtagung des Vorstandes und

der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Anfang

des Jahres war es an der Zeit zeitgemäßere

Strukturen für die Vereinsarbeit zu finden,

um die ambulante Hospizarbeit vor Ort gut

zu organisieren und gleichzeitig die gute

Vernetzung der Beratungsbüros herbeizu-

führen, damit die Beratung und Begleitung

schwer erkrankter Menschen möglichst opti-

mal gewährleistet werden kann. Viel Zeit war

für neue Strukturierungen notwendig.

Neue wichtige Aspekte dürfen in einer Zeit

der Entwicklung der ambulanten Hospizund

Palliativversorgung nicht vernachlässigt

werden, denn „den ambulanten Diensten der

deutschen Hospiz- und Palliativlandschaft

kommt im flächendeckenden Ausbau der

häuslichen Palliativversorgung eine hohe

Bedeutung zu“. Die Einbindung des AHPB

Lippe in die vom Gesetzgeber verlangte spe-

zialisierte ambulante Palliativversorgung

(SAPV) ist wichtig und notwendig ( s.S.15) .

Ehrenamtlichkeit und Professionalität (Ärzte,

Du liebe Zeit

Pflegedienste usw)

kooperieren

auch in Lippe seit einiger Zeit zur

Erarbeitung von Konzepten, um die

Rechtsgrundlagen mit den eigenen

Zielen zu verknüpfen. Ein wahrhaft

zeitaufwändiges

Unternehmen!

Zeit haben - Zeit (ver)schenken -

alle ehrenamtlichen Hospizhelfer/innen

tun genau dieses und durch ihr

Dasein in schwieriger Situation am Lebensende

unterstützen sie hilfreich sterbende

Menschen und deren Familien und

Freunde.

Wie sehr diese Zuwendung wertgeschätzt

wird, erfahren wir häufig durch Gesten,

Worte, Briefe und Geldspenden. An dieser

Stelle möchte ich allen dem Verein so

wohlgesonnenen Spendern für kleinere

und große Summen von Herzen danken.

Nur durch diese finanzielle Unterstützung

können wir so gute Hospizarbeit anbieten!

Beispielsweise wäre die Kindertrauergruppe

„Sonnenstrahl“, die Anmietung

eines Büros, die Aus- und Fortbildung von

Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen oder

die Herausgabe des „BlickWechsel“ als

Instrument wichtiger Öffentlichkeitsarbeit

ohne Spenden nicht möglich.

DANKE!

Diesen Dank nehme ich mit in das neue

Jahr 2009, das für Sie, liebe Hospizfreunde/innen,

erfüllt sein möge von bereichernder

Lebens zeit,

mit der Sie „nicht

ganz lieblos“ umgehen mögen.

Bleiben Sie gesund und nehmen Sie sich

Zeit für sich und andere!

Ihre

Inge-Lore Brakemeier

(1. Vorsitzende)

Unsere Lebenszeit

Und wenn wir das Leben lieben

können wir nicht ganz lieblos

gegen diese unsere Zeit sein

Wir müssen sie ja nicht genau so

lassen, wie sie uns traf

Erich Fried

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5

Woraus schöpfe ich meine Kraft?

Eine Möglichkeit:

Sich den Stress von der Seele schreiben

Quelle: www.stern.de

Briefschreiber, Tagebuchverfasser

und Hobbyautoren wissen es und

können deshalb nicht davon lassen:

Schreiben hilft dabei, die Gedanken

und Gefühle zu ordnen, sich Erleichterung

zu verschaffen und Abstand

zu seinen Problemen zu gewinnen.

Außerdem geben Schreibende der

eigenen Kreativität Raum. Auch viele

Poesietherapeuten setzen auf die

Heilkraft des Schreibens für die Seele.

Schreiben ist nicht jedermanns Sache.

So manchem wurde das Schreiben

im Deutschunterricht gründlich

verleidet,

als es darum ging, Gedichte

zu interpretieren oder Erlebnisberichte

zu verfassen. Doch

Schreiben aus freien Stücken kann

auch großen Spaß machen und in

verschiedenen Lebensphasen und

Stimmungen dazu beitragen, Krisen

zu überwinden. Schon Jugendliche

nutzen das Schreiben, wenn sie beispielsweise

lange Briefe an ihre

Freunde verfassen oder ihre intimsten

Gedanken und Gefühle einem

Tagebuch anvertrauen. Dabei hat das

weibliche Geschlecht die Nase vorn:

“Mädchen schreiben häufiger Tagebücher

als Jungen“, weiß die Frankfurter

Psychologieprofessorin Inge

Seiffge-Krenke. Das Tagebuch nimmt

dabei nicht selten die Stelle eines en-

BlickWechsel Winter 2008/2009

gen Freundes ein, der zuhört und absolut

verschwiegen ist. Die Jugendlichen

lernen durch das Schreiben,

sich auszudrücken und sich ihrer

Gefühle bewusst zu werden. Es hilft

ihnen außerdem bei der Rollen- und

Selbstfindung...

Schreiben hilft beim Nachdenken

Schreiben ist etwas für jeden gesunden

Menschen, der generell Freude an

der Sprache und am schriftlichen Ausdruck

hat. Indem er seine Geschichten,

Ängste und Träume zu Papier

bringt, kann er sich alles von der Seele

schreiben und sich entlasten. Doch

Schreiben bewirkt noch mehr: Es

zwingt dazu, intensiver nachzudenken,

es macht Gefühle bewusst, und

es hilft dabei, Lebenskrisen zu bewältigen.

Und schließlich kann es auch

ein beglückendes Gefühl sein, durch

das Schreiben die eigene Kreativität

und Schaffenskraft zu erleben. (ms)


BlickWechsel Winter 2008/2009

Der Dichter Georg Heym (1887 -

1912) hat sich, konfrontiert mit dem

endgültigen Schweigen des Todes,

etwas von der Seele geschrieben. Er

hat möglicherweise eine “Letzte

Wache” am Totenbett eines geliebten

Menschen gehalten und Katinka

Dierkschnieder (geb. 1988) hat versucht

seine Gefühle angesichts der

verlorenen Nähe eines Menschen zu

interpretieren. Sie gehört zu den jungen

Menschen, die nach einem zweijährigen

Lehrgang der VHS Detmold

Letzte Wache

Wie dunkel sind deine Schläfen

Und deine Hände so schwer.

Bist du schon weit von dannen,

Und hörst mich nicht mehr?

Unter dem flackernden Lichte

Bist du so traurig und alt,

Und deine Lippen sind grausam

In ewiger Starre gekrallt.

Morgen schon ist hier das

Schweigen

Und vielleicht in der Luft

Noch das Rascheln von Kränzen

Und ein verwesender Duft.

Aber die Nächte werden

Leerer nun, Jahr um Jahr,

Hier, wo dein Haupt lag und leise

Immer dein Atem war.

(Georg Heym)

im Sommer 2009 die Fachoberschulreife

erlangt haben werden und sie

zählt wohl nicht zu denen, denen das

Schreiben im Deutschunterricht

gründlich verleidet wurde (s. Artikel

S. 5!). Mit viel Mut und innerem Engagement

hat sie dieses Gedicht sensibel

gedeutet und sicherlich dabei

eigene Kraft entwickelt und gespürt,

eigene Erfahrungen und Hoffnungen

aufscheinen lassen.

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I.-L. Brakemeier


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Auszüge aus der Interpretation des Gedichtes

von Katinka Dierkschnieder

...In der 1. Strophe kann man das Thema

des Gedichtes schon erahnen. Das

lyrische Ich spricht zu einem Menschen.

Jedoch spricht es nicht erfreut und unbeschwert

zu dieser Person. Es spricht

von Dunkelheit und Schwere („Wie dunkel

sind deine Schläfen und deine Hände

so schwer“). Gleich zu Beginn kommt

eine düstere und sehr graue Stimmung

auf. Die nächsten Zeilen verstärken dieses

unwohle Gefühl, das den Leser erahnen

lässt, dass die angesprochene

Person die Worte des lyrischen Ichs

nicht mehr hören kann und es sich

hierbei auf jeden Fall um eine Art der

Trennung handelt („Bist du schon weit

von dannen, und hörst mich nicht

mehr?“).

Dieser Verdacht bewahrheitet sich in

der darauffolgenden Strophe und wird

zu grausamer Wahrheit. Denn der Abschied,

der von dem Dichter hier beschrieben

wird, ist ein Abschied für immer

(„Und deine Lippen sind grausam in

ewige Starre gekrallt.“). Beim Lesen

dieser 2. Strophe kommt dem Leser das

Bild einer kleinen Kapelle in den Sinn.

Ein kleiner, dunkler Raum. Inmitten

von vielen farbenfrohen Kränzen und

Blumen steht ein Sarg, genauso kalt

und leblos wie sein Inhalt. Ringsherum

flackern Kerzen, die dem Raum zwar ein

gedämpftes Licht verschaffen, ihm jedoch

keine Wärme einhauchen können

(„Unter dem flackernden Lichte

bist du so traurig und alt“). Man

kann diese Stimmung regelrecht fühlen

und man sieht den Dichter an

diesem Ort sitzen, in Schwarz gehüllt

und in tiefe Trauer gefallen.

Zu Anfang der 3. Strophe wechselt

der Schauplatz im Kopf des Lesers.

Aus der kleinen Kapelle wird ein

Friedhof. Mindestens genau so ruhig

und auf alle Fälle nochmals um einiges

kälter und irgendwie auch unpersönlicher

(„Morgen schon ist hier das

Schweigen und vielleicht in der Luft

noch das Rascheln von Kränzen“).

Das lyrische Ich hat einen geliebten

BlickWechsel Winter 2008/2009

Menschen verloren. Dies könnte seine

Frau, ein Elternteil oder gar das eigene

Kind sein. Jemand ist gestorben, ein

Mensch, der dem Verfasser sehr am

Herzen lag. Dies ist ein schwarzer Tag,

alle sind in Trauer und weinen um diesen

verlorenen Menschen. Doch „Morgen

schon“ werden die meisten Trauergäste

anfangen diesen Tag und auch

diese Person, um die sie heute so sehr

trauern, zu vergessen. Sie machen große

Versprechungen. Sätze wie „Ich bin

für dich da“ oder „Mach dir keine Sorgen“

fallen wie Wasserfälle herab. Doch

sie werden schnell anfangen zu vergessen

und den Menschen, der am meisten

trauert, einfach alleine lassen mit

der grausamen Realität des Todes.

Dies wird dem lyrischen Ich hier klar.

Und die Tränen, die eben noch von

„flackernden Kerzen“ getrocknet wurden,

brennen sich nun schmerzhaft in

die Haut. Da bleibt keine Hoffnung

mehr, dass die verstorbene Person

noch irgendwo in einer anderen Zeit /

Welt existiert und das lyrische Ich hören

kann. Nein, das Einzige was noch

bleibt ist ein Haufen Erde, erdrückt

von bunten Blumen, die schon bald

farblos und verrottet sein werden „und

ein verwesender Duft“.


BlickWechsel Winter 2008/2009

Die 4. und letzte Strophe führt den

Leser ein wenig fort von diesem

Moment, den das lyrische Ich gerade

durchlebt und bringt es auf die

Gedanken, die nicht irgendwann dem

Kopf entweichen oder zumindest

blasser werden: „Aber die Nächte

werden leerer nun, Jahr um Jahr“.

Hier führt der Dichter uns zu den

Gedanken, die nicht am ersten Tag

am schmerzvollsten sind, sondern

solche, die Tag für Tag, Monat für

Monat, Jahr für Jahr stärker und an

manchem Tag fast unerträglich

werden. Denn erst mit der Zeit wird

einem klar, was wirklich geschehen

ist, was es eigentlich bedeu-tet, wenn

jemand stirbt. Mit jedem ver-

strichenen Tag wird einem Menschen

be-wusster, dass er nicht träumt, dass

er nicht aufwachen wird und alles ist

wie-der in Ordnung, dass der Tod

einfach knallharte und grausame

Realität ist. Solche Gedanken fangen

an das lyrische Ich zu quälen und es

weiß, dass diese Gedanken nicht

abklingen werden, so wie die Gefühle,

die es in der Kapelle und am frischen

Grab hatte.

In den letzten 2 Zeilen beschreibt

Georg Heym das, was ein Mensch in

den eige-nen vier Wänden durchleben

muss, nachdem ein geliebter Mensch

gestorben ist. Alles erinnert ihn an

diesen Men-schen und die Zeit mit

ihm. Viele alltäg-liche Gewohnheiten

verändern sich. Alles scheint leer und

kalt zu sein, man beginnt zu

vermissen: „Hier wo dein Haupt lag

und leise immer dein Atem war“. Und

meistens sind es die banal-sten Kleinigkeiten („immer dein Atem“),

die den Schmerz des Verlustes schier

unerträglich machen.

Georg Heym beschreibt in jeder der 4

Strophen das Schlimmste, was einem

Menschen widerfahren kann: den Ver-

lust einer geliebten und

nahestehenden Person. Er beschreibt

Und schließlich dieses eine

schmerzhafte Gefühl von unendlicher

Leere, die sich in einem ausbreitet

wie ein schwarzer, kal-ter Schatten,

der nie wieder verschwin-det: Denn Tod bedeutet Ewigkeit.

. ... Es scheint, als habe der Dichter dieses

sprachliche Kunstwerk aus einer

ihm selbst bekannten Stimmung heraus

geschrieben, als sei ihm dieses selbst vor

geraumer Zeit widerfahren und als könne

er sich noch sehr genau daran erinnern.

Er erinnert sich an die Zeit der ersten

Trauer und auch an die Zeit danach

und er schildert seine Gedanken darüber,

wie es nun weitergehen wird. Vielleicht

hat er mit diesem Gedicht lediglich

versucht mit seinen Gefühlen umzugehen

und ein Stück weit besser klarzukommen.

Des Weiteren weist er uns daraufhin,

dass viele Menschen zu schnell

anfangen zu vergessen und sich zu viele

zu schnell mit der kalten Realität des

Todes abfinden wollen.

Tod bedeutet Kälte, Starre, Erdhaufen,

Verwesung und ein Grablicht, welches

man alle paar Jahre auf den Friedhof

bringt. Denn einigen fällt es schwer nach

einem Todesfall sich einen Funken Hoffnung

zu bewahren, nicht nur Tod und

Verwesung zu sehen, sondern auch die

Möglichkeit, die niemand ausschließen

kann, dass es etwas nach dem Tod gibt,

dass hier nicht alles enden muss.

Außerdem zeigt Georg Heym uns mit

diesem Text wieder einmal, wie schnell

alles vorbei sein kann. Er weist uns

darauf hin, dass man jeden Moment mit

einem geliebten Menschen nutzen soll,

egal, ob es ein schöner oder ein nicht so

schöner Moment ist. Denn wenn ein

Mensch erstmal gestorben ist, ist man

froh über jede Erinnerung, die man bewahren

kann. Schließlich könnte der

unscheinbarste Moment eines Tages

zum schönsten Moment werden, an den

man sich irgendwann gerne immer wieder

erinnert, vielleicht sogar mit einem

sanften Lächeln auf den Lippen!

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- aus der Begegnung

mit Freunden und

aus gemeinsamem

Singen

BlickWechsel Winter 2008/2009

- guter Sex

- mit einem guten

Buch in der Wanne

liegen

- Mandala malen

- eine Stunde mit

meiner besten

Freundin telefonieren

Woraus ich meine Kraft schöpfe:

- die Idee allein

ist die Quelle

- durch Gespräche mit

Freunden

- durch viel Sport

- gesunde Ernährung

- positive Gedanken

- aus meiner inneren Ausgewogenheit

und meiner

Dankbarkeit, dass ich

gesund bin

- aus der Wärme meiner Familie

- aus der Zärtlichkeit meines Mannes

- aus der Nähe zu einer Freundin

- aus einem guten Buch

- aus der Natur

durch Radfahren

- aus meinem

Herzen

- aus dem Mitfühlen, glaube

ich

- aus dem Schreiben

meines Tagebuches

- aus meinem Glauben

- Besuche bei Freunden

- Musik hören

- Spaziergänge am Meer

(sehr wichtig)

- Eis essen

- mit der Freundin Kaffee

trinken

- aus der Natur,

- aus der Begeisterung

für meinen Hund.

- mich interessieren

Menschen und ich

mag Menschen.

- Die sinnvolle Beschäftigung

tut mir gut.

- aus sozialem

Engagement

- aus dem morgendlichen Laufen mit

guter Musik und immer wechselnder

Natur - ganz allein

- aus dem Glauben,

wie es im

evangelischen

Glaubensbekenntnis

steht

- aus der Stille und

Ruhe in meiner

häuslichen Umgebung

- Geh- und Laufmedi-

tationen

- aus der großen

Dankbarkeit für ein

so schönes Leben

- durch laufen...lesen...lieben...laufen

...lesen...lieben...laufen...lesen...


BlickWechsel Winter 2008/2009 10

- aus dem christlichen

Glauben

- aus der Musik

- aus der Liebe

und Zuneigung

von Familie und

Freunden /

Freundinnen

- aus der Natur und

meiner geliebten

Gartenarbeit

Ich schöpfe meine Kraft...

- aus meiner Zuversicht und

meinem Glauben

- durch Sport

- in der Natur

- durch Meditation

- aus der Natur. Nach einer längeren Wanderung bei

frischer Luft, Wind und Sonne wird mein Kopf ganz

leer.

- aus netten Begegnungen, einem lieben Wort und einem

Lächeln; es sind die kleinen Dinge

- durch meditative Entspannungsübungen bei schöner

Musik

- durch Besinnung auf die innere Ruhe und positives

Denken

- durch Treffen mit der Familie und Freunden, etwas

schönes kochen, ein Glas Wein

- Besuch eines Konzertes, Theater

- aus dem Leben

- von Natur, Tier und Mensch

- aus Kleinem und Großem

- aus dem Leben von gestern,

heute, morgen und dem Tag der

folgt

- und aus dem Glauben an das

Leben danach

- aus der Begegnung mit der

Weite des Meeres

- aus dem Lächeln meiner

Enkelin

- aus gemeinsamen und einsamen

Momenten in der Natur: Beim Wandern

in den Bergen, Angeln am Fluss, dem

Blick in den Sonnenuntergang oder der

Wärme am Kamin

- beim Malen und Handarbeiten

- durch meinen Enkel

- aus meinem Glauben

- aus der Natur

- aus Bewegung / Tanz

- aus gutem Sex

- aus Meditation

- durch stumpfsinnige “Daily-Soaps”

- durch schöne Abende mit Freunden

- aus guten, interessanten Gesprächen

- aus der Arbeit bzw. aus der Begegnung mit den

Menschen selbst


11

In uns ist eine Kraft

von Ulla Manfroid: unveröffentlicht

Tief unten im Meer, unsichtbar für die

Augen der Menschen, lag unter einer

Seeanemone eine alte Auster mit ihrem

kleinen Enkel.

Sie hatten eine weite Reise hinter sich,

und nun waren sie müde und ruhten

sich aus. Aber der kleine Biwak war bald

wieder munter, und es war ihm zu langweilig,

so ruhig dazuliegen. „Großmutter“,

sagte er deshalb, “bitte, erzähle mir

eine Geschichte!“ Und schon rückte er

näher zu ihr hin, denn beim Geschichten

erzählen, da muss es ganz gemütlich

und warm sein.

Aber es war seltsam, die Großmutter regte

sich gar nicht, und auf einmal hörte

Biwak, dass sie stöhnte, sie sagte kein

einziges Wort, sie stöhnte nur.

„Großmutter“, fragte Biwak ängstlich,

“was ist denn, was hast du denn?“ „Das

Sandkorn, Biwak, es ist das Sandkorn,

mach dir keine Sorgen, es wird bald wieder

besser“, sagte die Großmutter leise.

„Das Sandkorn? Welches Sandkorn

denn?“ fragte Biwak erstaunt. „Ach

Biwak, lass mir ein paar Minuten Ruhe,

dann erzähl ich dir.“ Und Biwak blieb

ganz still, er rutschte noch ein Stück näher

zur Großmutter, denn er wollte bei

ihr sein, wenn ihr etwas weh tat. Nach

ein paar Minuten ging es der Großmutter

wieder besser. Sie sagte: „Nun will ich dir

die Geschichte erzählen.“

Und die Großmutter begann:

„Du weißt, dass wir zur Familie der Biwaansterne

gehören, deshalb hast du

auch den Namen Biwak bekommen. Wir

sind etwas ganz Besonderes, wir sind

Perlmuscheln! Wir haben eine Kraft in

uns, die keine andere Muschel in sich

hat.“ Und leise, wie zu sich selber, sagte

die Großmutter: Das ist unser Reichtum

und unser Schmerz zugleich. Aber Erwählung

gibt es nicht ohne Schmerzen

und Leid: „Wenn wir Muscheln uns öffnen,

um Nahrung zu holen oder um all

die Schönheiten des Lebens zu sehen, zu

entdecken, kann es geschehen, dass

trotz all unserer Vorsicht ein Sandkorn

in unser Haus gelangt. Und weil unser

Körper so weich und verletzlich ist, tut

uns das sehr weh, denn das Sandkorn

BlickWechsel Winter 2008/2009

gräbt sich tief ein und verletzt uns.“

„Großmutter“, sagte Biwak ganz entsetzt,

„dann mach ich mein Haus gar nicht

mehr auf. Wir haben doch ganz dicke

Schalen, da kann doch nichts durch,

oder?“

„Ach Biwak“, sagte die Großmutter zärtlich

zu ihrem kleinen Enkelsohn, „das

geht nicht. Wenn du dein Haus zulässt,

verhungerst du, du stirbst langsam, aber

sicher hinter deiner dicken Schale.“

„Aber ich will kein Sandkorn in mir haben,

das weh tut“, schrie Biwak heftig,

„ich spuck es einfach wieder aus!“

„Auch das geht nicht“, sagte die Großmutter,

„aber jetzt hör weiter: Das Sandkorn

werden wir nie wieder los. Aber in

uns ist eine wunderbare, geheimnisvolle

Kraft am Werk, die aus dem Sandkorn

eine Perle werden lassen kann.“ Und nun

erzählte die Großmutter vom Werden und

Wachsen einer Perle, wie der Körper sich

anstrengt und Säfte ausstößt, um das

Sandkorn immer mehr zu umhüllen, so

dass es mit der Zeit erträglicher wird.

„Schicht auf Schicht wächst“, sagte die

Großmutter geheimnisvoll, „und je länger

wir das Sandkorn in uns tragen, desto

schöner wird die Perle, die daraus entsteht.

Und immer mehr trägt sie die Farbe

deines Hauses, deines eigenen Lebens

- es spiegelt sich darin, Biwak, es wird

deine Perle, eine Perle, wie nur du sie

hervorbringen kannst, denn es gibt keine

Perle, die der anderen gleicht.“

Biwak staunte. „Ein Perle?“ fragte er

dann, „Großmutter, bitte zeig mir eine,

ich möchte sie so gerne sehen!“

„Das kann ich nicht, Biwak, erst wenn

wir tot sind, wird sichtbar, was in uns

gewachsen ist, wie reich unser Leben

war, wie viel Sandkörner zu Perlen

werden konnten.“

„Aber Großmutter, dann nützt es doch

gar nichts, wenn wir Perlen in uns

haben, niemand sieht sie, sie tun nur

weh...“

„Ja, so habe ich auch gedacht“, sagte die

Großmutter, „als ich noch klein war wie

du. Ach, Biwak, siehst du, genau das ist

es, was ich dir nicht erklären kann,

niemand kann es.


BlickWechsel Winter 2008/2009 12

Aber ich glaube, dass eine Muschel, die

die Schmerzen der Sandkörner ausgehalten

hat, eine wertvolle Muschel ist,

deren Leben Sinn hat. Vergiss nicht, wir

sind Perlmuscheln, und wenn wir keine

Perle in uns tragen, bleibt unser Leben

arm und leer. Wenn wir Schmerzen vermeiden

wollen, können wir auch nicht

den Reichtum und die Schönheit des Lebens

entdecken. Und wer selber Schmerzen

litt, der wird zu anderen Geschöpfen,

die leiden, verständnisvoller, barmherziger,

gütiger. Ich habe das oft erlebt.

Wünsch dir nicht, kleiner Biwak, dass

kein Sandkorn in dich dringt. Öffne dein

Haus weit, freu dich an allem, was das

Leben dir schenkt und für dich bereit

hält. Und wenn der Schmerz in dich

dringt, nimm ihn an und vertrau darauf,

dass er sich zu seiner Zeit verwandeln

wird in eine kostbare Perle. Eine Perle, die

auch dann noch bleibt, wenn unser Körper

längst vergangen ist. Perlen, die in

uns gewachsen sind, sind unsterblich.

Bücher zum Thema

von Christel Twellmann

Jeder Tag ist kostbar:

Endlichkeit erfahren - intensiver leben

Daniela Tausch-Flammer

Verlag: Herder

ISBN-10: 3451055228

Ich möchte dich begleiten. Texte von

Abschied und Hofnung

Daniela Tausch-Flammer

Verlag: Herder

ISBN-10: 3451267772

Geborgen im Leben: Wege zu einem

erfüllten Dasein

Elisabeth Kübler-Ross

Verlag: Kreuz-Verlag

ISBN-10: 3783120160

Dienstags bei Morrie: Die Lehre eines

Lebens

Mitch Albom

Verlag: Goldmann

ISBN-10: 3442451752

Nach innen wachsen.

Ein Begleiter zum Leben und Sterben

von Hubert Böke (Autor), und andere

Verlag: Patmos

ISBN-10: 3491703131


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Wer wir sind...

Wir Mitarbeiter/innen des Ambulanten

Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes

sind Frauen und Männer aus unterschiedlichen

Berufen, Altersgruppen

und Konfessionen, die sich mit Krankheit,

Leid, Sterben und Trauer intensiv

befasst haben und Schwerkranken,

Sterbenden und ihren Angehörigen in

der Zeit des Sterbens und danach beistehen.

Wir arbeiten ehrenamtlich und

sind auf diese Aufgabe sorgfältig vorbereitet

und werden von hauptamtlichen

Mitarbeiterinnen unterstützt.

Was wir wollen...

Unser vorrangiges Ziel ist es, Menschen

in ihrem Wunsch zu unterstützen, ihre

letzte Lebensphase in vertrauter Umgebung

zu verbringen, möglichst schmerzfrei,

bewusst und selbstbestimmt.

Darüber hinaus wollen wir dazu beitragen,

dass Sterben, Tod und Trauer wieder

als wichtige Bestandteile des Lebens

verstanden werden und wir möchten

helfen, diese Zeit tragbar zu machen.

Wir wollen Menschen unterstützen, sich

mit dem Sterben auseinander zu setzen,

denn Sterben ist Leben bis zuletzt.

Was wir Ihnen anbieten...

Auf Wunsch besuchen und begleiten

wir Schwerkranke zu Hause, im

Stationären Hospiz, im Heim oder im

Krankenhaus. Dabei richten wir uns

ganz nach den Wünschen der Kranken

und ihrer Angehörigen.

Wir bieten Dienste an wie...

Beratung bei der Organisation eines

kompetenten Betreuungsteams.

Anwesendsein,

wenn Angehörige

arbeiten oder sich ausruhen.

Gespräche mit Patienten und

Angehörigen.

Hilfe in der Zeit der Trauer.

Blickwechsel Winter 2008/2009

Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V.

Seminare für Fachkräfte und Laien.

Informationen über Patientenverfügungen.

Palliative-Care-Beratung

Wir stehen unter Schweigepflicht.

Unser Dienst ist kostenfrei.

Wir übernehmen keine Krankenpflege.

Das moderne Hospizkonzept

Die moderne Hospiz-Idee wurde in

London von der britischen Ärztin Cicely

Saunders begründet und basiert auf

folgenden Gedanken:






Sterben ist ein Teil des Lebens und soll

im Leben stattfinden können, wo und

so, wie der Einzelne es möchte.

Im Mittelpunkt der Hospiz-Arbeit

stehen - unabhängig von Nationalität,

Religion, Einkommen etc. - kranke,

sterbende und trauernde Menschen

mit ihren Bedürfnissen. Diesen gerecht

zu werden, bedeutet vor allem mitmenschliche

Begleitung auf dem

letzten Stück des Lebensweges und

gute pflegerische und medizinische

Betreuung.

Die notwendige Hilfe wird durch ein

interdisziplinäres Team geleistet.

Freiwillige, ehrenamtliche Helfer/innen

werden in den Dienst einbezogen.


Wir brauchen Freunde...










damit unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen

gut ausgebildet werden

können,

damit Hilfesuchende jederzeit

kompetent beraten werden,

damit stets aktuelle Informationen

verfügbar sind.

Sie können uns unterstützen

durch aktive Mitarbeit in den Hospizarbeitsgruppen,

durch fördernde Mitgliedschaft in dem

Ambulanten Hospiz- und Palliativ-

Beratungsdienst Lippe e.V.,

durch Spenden

auf unser Konto-Nr. 47 47 47 47,

Sparkasse Detmold (BLZ 476 501 30),

und

Konto-Nr. 444 444 4

Sparkasse Lemgo (BLZ 482 501 10)

indem Sie in Ihrem Freundes- und

Bekanntenkreis auf die Hospizbewegung

hinweisen.


BlickWechsel Winter 2008/2009

Wie Sie uns erreichen

können...

Wenn Sie Verbindung zu uns aufnehmen,

einen Besuch wünschen oder

einfach unverbindlich Näheres wissen

möchten, wenden Sie sich bitte an:

Ambulanter Hospiz- und Palliativ-

Beratungsdienst Lippe e.V.

Leopoldstr. 16

32756 Detmold

Tel.: 0 52 31 / 96 28 00

Fax:05231/962801

Öffnungszeiten:

von montags bis freitags

(außer mittwochs) 8.00 - 12.00 Uhr

und

Kramerstr. 10

32657 Lemgo

Tel.: 0 52 61 / 77 73 83

Fax:05261/668447

Öffnungszeiten:

von montags bis freitags

(außer mittwochs) 8.00 - 12.00 Uhr

und

Wenkenstr. 63

32105 Bad Salzuflen

Tel.: 0 52 22 / 36 39 310

Fax:05222/3639315

Öffnungszeiten:

dienstags und donnerstags

10.00 - 12.00 Uhr

und

unsere Regionalgruppe

Extertal

Tel.: 0 52 62 / 99 55 58

Fax:05231/96280

14


15

Gesetzliche Neuigkeiten:

Spezialisierte ambulante Palliativversorgung

von Ilse Böinghoff

Bereits im Dezember 2007 hat der Gesetzgeber

schwerstkranken Menschen

einen Anspruch auf eine spezialisierte

ambulante Palliativversorgung (SAPV)

zugesichert. Da die Krankenkassen die

erforderlichen Rahmenbedingungen nicht

geschaffen haben, konnte diese Leistung

bislang nicht erbracht werden. Nun haben

die Spitzenverbände der Krankenkasse

Ende Juli 2008 die zum Aufbau der

Versorgungsstrukturen erforderlichen

Empfehlungen vorgelegt. Diese stoßen bei

mehreren Organisationen auf Kritik. Die

Empfehlungen sind Grundlage für den

Abschluss von SAPV-Verträgen zwischen

den Kassen und Leistungserbringern.

DGP (Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin)

und DHPV (Deutscher Hospizund

Palliativ-Verband, ehemals BAG) haben

darauf mit einer gemeinsamen Stellungnahme

reagiert, in der 5 wesentliche

Defizite der Empfehlungen benannt

werden:

1. Der Begriff „spezialisierte Leistungserbringer“

wird der Komplexität der

Versorgungssituation nicht gerecht

und dadurch wird die Koordination der

Versorgung, die ein wesentliches

Merkmal von SAPV ist, erschwert.

2. Für Pflegende fehlt eine Übergangsregelung.

3. Es fehlen jegliche weitere Ausführungen

dazu, wie den besonderen Belangen

von Kindern und Jugendlichen

Rechnung getragen werden soll.

4. Es finden sich keine konkreten Regelungen

zur Versorgung mit Arznei-,

Heil- und Hilfsmitteln.

5. Die Möglichkeiten, ärztliche Leistungen

in den stationären Hospizen als

Leistung der SAPV in Anspruch zu

nehmen, werden nicht geregelt.

DHPV und DGP werden die weitere Entwicklung

aktiv begleiten.

BlickWechsel Winter 2008/2009

In einem gemeinsamen Projekt planen die

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin

(DGP),der Deutsche Hospiz- und

PalliativVerband (DHPV) und die Bundesärztekammer

(BÄK) eine Charta zur

Betreuung von schwerstkranken und

sterbenden Menschen unter Beteiligung

aller gesellschaftlichen und gesundheitspolitisch

relevanten Organisationen in

Deutschland.

Ziel des Charta-Prozesses ist es, den

Dialog aller Beteiligten und die gesellschaftliche

Auseinandersetzung mit den

Themen um Sterben, Tod und Trauer zu

fördern, für die zukünftige Entwicklung

eine Orientierung zu geben und sich im

Rahmen eines Konsensus-Prozesses auf

gemeinsame Ziele und ein gemeinsames

Handeln zu verständigen.

Der Charta-Entwurf ist im Internet auf

den Seiten der DGP und des DHPVs

abzurufen.

Auch in den Beratungsstellen des Ambulanten

Hospizdienstes Lippe liegen

Exemplare zur Ansicht vor.


BlickWechsel Winter 2008/2009 16

Jubiläum in Bad Salzuflen

von Anne Stuke

Endlich war es soweit. Wochen- bzw.

monatelange Planungen lagen hinter

uns. Am 30. August 2008 konnten

wir, d. h. die Regionalgruppe des

Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst

e.V. Bad Salzuflen, auf

10 Jahre Begleitung Sterbender

zurückblicken. Das war für uns der

Anlass, ein schönes Jubiläum zu

gestalten.

Wir, das sind die 15 aktiven Mitglieder

der Gruppe, hatten uns deshalb

seit Herbst letzten Jahres in regelmäßigen

Abständen getroffen, um

die vielfältigen Aufgaben zu besprechen

und abzuklären.

Die erste Aufgabe bestand darin, die

einzelnen Programmpunkte festzulegen.

Bei der Auswahl des Tagungsortes

erhielten wir die Unterstützung

der Sparkasse Bad Salzuflen. Sie

stellte uns ihre Räumlichkeiten zur

Verfügung und sponserte auch alle

Getränke für unser Jubiläum. Zusätzlich

standen uns Mitarbeiter des

Hauses mit Rat und Tat zur Seite.

Eine weitere Aufgabe war das Zusammenstellen

der Gästeliste sowie

das Versenden der Einladungen.

Auf unsere Bitte hin übernahm

Herr Dr. Honsdorf, Bürgermeister

unserer Stadt, die Schirmherrschaft.

Für das leibliche Wohl des Tages sorgten

zahlreiche Unternehmen und Geschäftsleute

der Stadt mit Naturalien

und Geldspenden. Die Druckkosten

für unsere Flyer und Plakate wurden

ebenfalls gesponsert.

Für die musikalische Begleitung der

Jubiläumsveranstaltung konnten wir

ein Ensemble der Musikschule gewinnen.

Einige Mitglieder unserer Gruppe

sorgten für die festliche Gestaltung der

Tagungsräume.

Als am Tag des Jubiläums um 10.00 h

der Festakt begann, freuten wir uns

über die Vielzahl der Gäste. Nach den

offiziellen Begrüßungen hielt Frau Dr.

Daniela Tausch, Diplom-Psychologin

und Autorin, bekannt durch zahlreiche

Veröffentlichungen und Vortragsreihen,

ein Referat zum Thema

“Jeder Tag ist kostbar”. Sie verstand

es, uns durch ihren Sachverstand und

ihre mitreißende Vortragsweise zu begeistern.

Das gleiche galt für Herrn Dr.

Herbert Kaiser, Gütersloher Palliativmediziner,

der zum Thema “Ethische

Entscheidungen am Ende des Lebens”

referierte.


17

Ein umfangreicher Büchertisch

lud unsere Gäste in den

Pausen zum Stöbern und

Kaufen entsprechender Literatur

ein. Zusätzliche Informationen

über die vielfältigen

Aufgaben des Ambulanten

Hospiz- und Palliativ-

Beratungsdienst Lippe e.V.,

einschließlich der Kindertrauergruppe

“Sonnenstrahl”,

waren auf einem Info-Stand

ausgelegt.

Der Nachmittag stand unter

dem Motto “Markt der Möglichkeiten”.

Hier wurden drei

verschiedene Veranstaltungen

angeboten. Die erste war

eine Lesung von Andreas

Duderstedt, Journalist, der

die Teilnehmer sehr beeindruckte.

Die zweite Veranstaltung

war “Meditativer

Tanz”, geleitet von Birgit

Wahl, Meditative Tanzlehrerin.

Den Abschluss bildete

Klaus Renzel, Klinik-Clown

aus Münster, mit seiner

Pantomime.

Eines stand am Ende des

Tages fest: Unser Einsatz

und unsere Mühe hatten

sich gelohnt. Wir konnten

auf ein gelungenes Jubiläum

zurückblicken.

BlickWechsel Winter 2008/2009


BlickWechsel Winter 2008/2009 18

Typisch Mensch „Sich und andere verstehen ...“

von Regine Brombach, Personalentwicklung, Beratung und Training, Detmold (www.reginebrombach.de)

Während ich mich auf das Seminar

für die ehrenamtlichen Hospiz-MitarbeiterInnen

vorbereite, blättere ich in

dem „Blickwechsel“ Nr. 25 und frage

mich: Was bedeutet das Seminarthema

„Sich und andere verstehen ...“

für Menschen, die sich entschieden

haben, Sterbende zu begleiten? Als

ich auf der Umschlagrückseite das

Gedicht von Leo Tolstoi lese, kommt

mir in den Sinn, dass das archetypische

Thema von „Licht und Schatten“

ja ein echter Blickwechsel ist -

von der einen Seite schauen wir zur

anderen. In unserem Leben wimmelt

es nur so von widersprüchlichen Kategorien:

Tag und Nacht, Geburt und

Tod, jung und alt, Dauer und Wechsel,

Nähe und Distanz, Freude und

Trauer, Sympathie und Antipathie -

alle verweisen auf das Spannungsfeld,

in dem wir Menschen leben und

reifen, bis zum letzten Atemzug.

Mit den Polaritäten des Lebens, den

Ähnlichkeiten und Unterschieden,

beschäftigte sich der Psychoana-

lytiker C. G. Jung (1875-1961). Ihn

interessierte vor allem, wie Menschen

die Welt wahrnehmen und ihre Ange-

legenheiten beurteilen. In der unend-

lichen Vielfalt suchte er nach einem

Ordnungsprinzip und fand ein eben-

falls zweipoliges Muster die „Psycho-

logischen Typen“ (1921). Damit legte

er den Grundstein für ein sehr nütz-

liches Radarsystem, um sich selbst

zu erforschen. Der Nutzen liegt auf

der Hand: Aus der Forschung wissen

wir heute, dass Menschen, die sich

differenziert und realistisch einschätzen

können, psychisch gesünder

sind. Erst mit dem Maß an Reflexion,

mit dem ein Mensch sich selbst bewusst

wird, kann er auf die eigene

lebensgeschichtliche Herausforderung

antworten. In welche Richtung

zieht es mich? Mit welchen Stärken

wuchere ich? Welche Motive prägen

meine Kommunikation? Mit welchen

Herausforderungen wachse ich?


19

Es ist trivial und doch wichtig: Menschen

sind verschieden. Zwei Menschen sehen

das Gleiche und beurteilen es doch vollkommen

anders. Gerade das macht Menschen

so einzigartig. Die Frage ist allerdings:

wie können wir daran reifen, anstatt

zu verzweifeln? Erst wenn wir die Ähnlichkeiten

und Unterschiede kennen, zulassen

oder noch besser, wenn wir die Andersartigkeit

des anderen wertschätzen, können

wir konstruktiv miteinander reden und

Wachstum auf beiden Seiten ermöglichen.

Wenn wir verstehen, dass menschliches

Verhalten nicht zufällig, sondern auch vorhersehbar

ist, wenn wir die Bedürfnisse

unseres Gesprächspartners richtig einschätzen,

können wir die wahre Bedeutung

seiner Botschaften verstehen. Wenn wir

verstehen, in welchem dynamischen Spannungsfeld

wir leben und welche Kräfte

aufeinander einwirken, wird es möglich,

sich auf das „Gelände des anderen“ einzustellen.

Ich hoffe, es ist mir gelungen, die Seminarteilnehmenden

zu ermutigen, ihre persönlichen

Stärken als Ressourcen zu nutzen

und die damit verbundenen Widersprüchlichkeiten

- die Schattenseite - zu akzeptieren,

anstatt sich davon angegriffen zu

fühlen. So gelingt es, sich den unversöhnlichen

Aspekten des Lebens zu stellen und

darin etwas Verbindendes zu finden. Wenn

die gewonnen Einsichten dazu beitragen,

sich und andere etwas besser zu verstehen,

das zwischenmenschliche Miteinander

zu vertiefen und die Toleranz für Andersartigkeit

zu fördern - ist viel erreicht.

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind

und mehr erfahren möchten über die

„Psychologischen Typen“ empfehle ich

folgende Einsteigerlektüre: 30 Minuten für

Profilierung durch Persönlichkeit,

T. Lorenz, S. Oppitz.

BlickWechsel Winter 2008/2009

Aufzählung

zum Abzählen

Nagemensch

Raubmensch

Beutelmensch

Stadtmensch

Landmensch

Wassermensch

Luftmensch

Säugemensch

Mastmensch

Schlachtmensch

Übermensch

Untermensch

Mittelmensch

Zweckmensch

Geldmensch

Halbmensch

Doppelmensch

Vollmensch

Hohlmensch

Normalmensch

Hausmensch

Höhlenmensch

Uhrmensch

Stundenmensch

Tagmensch

Vormensch

Nachmensch

Mitmensch

Hauptmensch

Nebenmensch

Unmensch

Erich Fried


BlickWechsel Winter 2008/2009 20

DANKE DANKE DANKE

... sagt der Verein nochmals von Herzen dem

Lions-Club Detmold - Residenz,

der durch seine großzügige Spende zu Beginn des Jahres 2008

das Aktiven-Wochenende mit dem Fortbildungsangebot

ermöglichte !

Sechster Sinn oder Bauchgefühl?...

von Peter Lauhöfer

Pünktlich um 15.30 h begrüßte die

Referentin Regine Brombach aus

Detmold die 38 Teilnehmer des

Aktiven-Wochenendes im Aura-Zentrum

des Lippischen Blindenwerkes

in Bad Meinberg und eröffnete damit

äußerst spannende Begegnungen mit

uns selbst und den anderen Aktiven.

Anhand des MBTI (Meyers-Briggs-

Typ-Indikator), welche auf der Typenlehre

C. G. Jungs basiert, in Verbindung

mit Fritz Riemanns „Grundformen

der Angst“ gab sie uns auf sehr

anschauliche Art und Weise ein Instrument

an die Hand, erst einmal

uns selbst einzuordnen.

Zuerst galt es festzustellen, ob wir

uns mehr als sensitiven, also mit unseren

fünf Sinnen wahrnehmenden

Menschen, oder eher als intuitiven,

also mit dem sechsten Sinn oder dem

Bauchgefühl oder der Intuition wahrnehmenden

Menschen einschätzen.

Mit ihrer sehr offenen, freundlichen,

kompetenten und authentischen Art

machte Frau Brombach uns deutlich,

dass es in erster Linie darum geht,

sich selbst einzuordnen. Wer sich auf

Grund dieser Selbsteinordnung gut

kennt, entwickelt dann ein ganz anderes

und viel offeneres Verständnis

für andere Menschen.

Für den Freitag hatten wir damit genug

Gesprächsstoff, um zum gemütlichen

Teil des Abends überzugehen.

Diesen haben wir ausgiebig in der

Cafeteria des Aura-Zentrums verbracht.

Bei leckeren Getränken und

angeregten Gesprächen haben wir

uns nicht nur dort wohlgefühlt; auch

die anderen Räumlichkeiten, wie die

Zimmer, der Speisesaal und der Seminarraum

zeugten vom freundlichen

und gemütlichen Ambiente, wozu

natürlich auch die gute Verpflegung

beitrug.

Am Samstagmorgen machte Frau

Brombach uns mit einem weiteren

Aspekt des Selbstverstehens bekannt.

Wir konnten herausfinden, ob wir

mehr zu den fühlenden oder mehr zu

den denkenden Typen (Feeler oder

Thinker) gehören.

Beide Ebenen der Typisierung (Sensitiv

- Intuitiv, Feeling - Thinking)

vermittelten zwar nur einen ersten

Grundeindruck, luden aber dazu ein,

sich vielleicht noch etwas intensiver

mit der eigenen Persönlichkeitsstruktur

auseinander zu setzen. Viele

Vorurteile, sowohl über sich selbst,


21

als auch über andere, mussten über

den Haufen geworfen werden, andere

bestätigten sich im positiven Sinne.

Am Samstagnachmittag machte sich

schon so etwas wie Enttäuschung

breit, als wir uns von diesem spannenden

Thema und der sympathischen

Referentin, zumindest in dieser

Form, schon wieder verabschieden

mussten.

Der Referent für das Lach-Yoga-Seminar,

welches für den Samstagnachmittag

geplant war, kam auf Grund

einer Autopanne leider viel zu spät.

Offiziell war das Wochenende schon

beendet und einige Teilnehmerinnen

waren schon abgereist, als er dann

schließlich doch noch eintraf. Die

Verbleibenden haben sich dann doch

noch zusammen und bereit gefunden,

sich im Schnelldurchgang mit der

Philosophie und der Technik des

Lach-Yoga vertraut machen zu lassen.

Meines Erachtens war leider „die

Luft schon raus“, so dass es Herr

Drucks schwer hatte, den Funken

seiner Begeisterung auf uns übrige

überspringen zu lassen.

Ich möchte mich noch mal ausdrücklich

bei den Organisatorinnen für die

Idee und die Einladung bedanken.

Ich bin gerne dabei gewesen und habe

dadurch die Gelegenheit gehabt,

einige Aktive noch persönlicher kennen

zu lernen, was mich besonders

gefreut hat. Es wäre schön, wenn es

eine Wiederholung gäbe oder auch

eine Vertiefung des Themas Selbsterkenntnis.

Vielleicht findet sich ja noch mal ein

so großzügiger Spender wie der

Lions-Club Detmold - Residenz, der

uns diese Begegnung überhaupt erst

möglich gemacht hat!

BlickWechsel Winter 2008/2009


BlickWechsel Winter 2008/2009 22

Wenn ich an mein eigenes Sterben denke

- was ist mir wichtig ? -

1. ein schneller, plötzlicher Tod

Eine Umfrage vom 08.12.2007

von Antje Schmidt

2. ein bewusstes Sterben und Zeit zum Abschiednehmen

3. zu hause / in vertrauter Umgebung zu sein

4. im Krankenhaus betreut zu sein

5. Einsatz aller medizinischer Mittel zur Lebensverlängerung

6. so wenig Schmerzen wie möglich

7. Nähe von Angehörigen und Freunden

8. Menschen, die mir die Wahrheit über meinen Zustand nicht

verheimlichen

9. Dahindämmern ohne klares Wissen über das, was kommt

Wählen Sie aus diesen 9 Möglichkeiten bitte 3 Möglichkeiten aus,

die Ihnen im Moment am wichtigsten sind.

Am Kläschenmarkt in Lemgo hat der

Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst

Lippe e.V. eine Umfrage

gestartet.

169 Personen ließen sich gern einladen

über das Thema „Wenn ich an mein

eigenes Sterben denke - was ist mir

wichtig?“ nachzudenken.

Jeder Befragte hat, nach persönlicher

Wichtigkeit, 3 Walnüsse in entsprechende

Glasgefäße/- Säulen geworfen.

So war anhand der Fülle eines Glases

zu sehen, wie die Wertigkeiten liegen.

Angesprochen haben wir Personen aller

Altersstufen, einzelne Menschen, Gruppen

und verschiedene Nationalitäten.

Und durch den öffentlichen Weih-

nachtsmarkt ist auch nicht nur die

Lemgoer Bevölkerung angesprochen

worden.Ganz interessante Gespräche

haben sich entwickelt. Jugendliche

diskutierten, warum sie in ein Gefäß

die Nüsse einwarfen. Ein türkisches

Ehepaar erzählte von alten Weisheiten

zum Thema Sterben und Tod.

Eine Mutter war entsetzt, dass sie mit

ihrem Kind angesprochen wurde und es

entstand ein anregender Austausch.

Manche wollten nichts mit dem Thema

zu tun haben, aber viele Menschen

blieben sehr interessiert stehen und

ließen sich auf die Thematik ein.


23

Das Ergebnis macht uns Hospizlern

deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg

sind.

Mitmenschliche Nähe, Beziehungen sind

von großer Wichtigkeit. Bei genauer Betrachtung

sieht man, dass Vertrautheit

im eigenen Zuhause sehr gewünscht

wird. Selbstbestimmung, Aufmerksamkeit

und Zeit sind so bedeutend in der

letzten Lebensphase. Schmerzfreiheit

steht an erster Stelle; da ist es unbedingt

erstrebenswert, dass alle möglichen

Hilfsquellen ( Pflegedienste, Ärzte,

Seelsorger...) sich vernetzen.

BlickWechsel Winter 2008/2009

Die Auswertung der Befragung ergibt:

(Die Ergebnisse vom Almenaer Herbtsmarkt sind in Klammern geschrieben)

- 22,5 % ( 25,9 % ) möchten so wenig Schmerzen wie möglich haben

- 19,3 % ( 15,6 % ) möchten zu Hause, in vertrauter Umgebung sein

- 16,4 % ( 16,3 % ) wünschen sich die Nähe von Angehörigen und Freunden

- 15,6 % ( 15,1 % ) erbitten sich einen schnellen, plötzlichen Tod

- 13,8 % ( 16,6 % ) hoffen auf ein bewusstes Sterben und Zeit zum Abschiednehmen

- 9,1 % ( 11,5 % ) wollen Menschen um sich, die die Wahrheit über Ihren Zustand nicht

verheimlichen

- 1,7 % ( 1,5 % ) hätten gern eine Betreuung im Krankenhaus

- 1,2 % ( 1,5 % ) entschieden sich für Dahindämmern ohne klares Wissen über das,

was kommt

- 0,4 % ( 0,0 % ) fordern den Einsatz aller medizinischer Mittel zur Lebensverlängerung

ein

25,00%

20,00%

15,00%

10,00%

5,00%

0,00%

Befragung Lemgo

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Reihe1

30,00%

25,00%

20,00%

15,00%

10,00%

5,00%

0,00%

Befragung Almena

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Reihe1

Der starke Wunsch nach schnellem und

plötzlichem Tod zeigt auf, dass niemand

leiden möchte. Nach Erkenntnissen tritt

ein akuter Tod allerdings nur in drei Prozent

der Todesfälle ein.

Symptomfreiheit und Beziehungen sind

das, was zählt! Medizinische Mittel werden

vorwiegend zur Leidenslinderung gewünscht

und nicht um jeden Preis. Auch

Wissen und Wahrheit erleichtern die letzte

Lebensphase.

All diese als wesentlich erachteten Punkte

unterstützt und fördert die Hospizbewegung.


BlickWechsel Winter 2008/2009 24

Sommerfest 2008 in Lemgo

von Greta Brakemeier

Das diesjährige Sommerfest des Vereins fand am 19. Juni in

Lemgo statt. Zahlreiche aktive Ehrenamtliche aus allen regionalen

Gruppen trafen sich am Donnerstagabend um

18.00 h vor dem Hospizbüro Lemgo. Von dort aus startete

eine ganz besondere Stadtführung zum Thema Engel,

auf

die alle schon mit Vorfreude sehr gespannt warteten. So

konnten die wenigen Regentropfen niemanden davon abhal-

ten, sich auf Spurensuche nach Engeln zu begeben. Frau

Kochsiek-Jakobfeuerborn führte uns sicher und gezielt an

die Orte, wo Engel zu entdecken waren. Gemalte und ge-

meißelte Engelgestalten sowie Engelgesichter schauten uns

teilweise freundlich, teilweise grimmig von Häuserfronten

und anderen Orten entgegen. Interessiert lauschten wir den

außergewöhnlichen Geschichten der jeweiligen Engel, die die

Stadtführerin mitreißend, bildlich und unterhaltsam ausführte.

Der Stadtrundgang endete in der Marienkirche, wo

auf viele Besonderheiten aufmerksam gemacht wurde. Hier

konnte man sich etwas ausruhen, Bilder in Ruhe anschauen

und natürlich noch mehr Engel entdecken. Viele Lemgoer

waren erstaunt über die noch nie gesichteten Engel, an denen

sie fast täglich vorbeilaufen. Auch noch nicht bekannte

Geschichten über die Stadt machten Lust auf mehr Engelentdeckungen.

So war es kein Wunder, dass für alle die Zeit

wie im Flug vergangen war, wir erst unsere Füße und unseren

Hunger fühlten, als Frau Kochsiek-Jakobfeuerborn sich

von uns verabschiedete. Langer Beifall und ein Geschenk

vom Hospizverein waren der Dank für diesen so gelungenen

Auftakt zum Sommerfest.

Vor dem Hospizbüro in der Kramerstr.10 wurden alle Gäste

mit Sekt und Orangensaft begrüßt. Hendric Schwär, Mitglied

des Vorstandes, sprach ein paar herzliche Begrüßungsworte

in der Stellvertretung für Inge-Lore Brakemeier, die an diesem

Abend verhindert war. Anschließend wurde das üppige

Buffet eröffnet, welches aus selbstgemachten, mitgebrachten

Köstlichkeiten aller Gäste zusammengestellt war. Die gemütlichen

Räumlichkeiten des Büros mussten vollständig genutzt

werden, damit alle einen Platz finden konnte. Nun gab

es die Möglichkeit neue Bekanntschaften zu schließen und

sich mit Ehrenamtlichen aus anderen Regionalgruppen über

die Hospizarbeit auszutauschen. Dies wurde bei ausgelassener

und fröhlicher Stimmung in regen Gesprächen bis

spät in den Abend in Anspruch genommen. Nur einige wenige

verabschiedeten sich etwas früher, um in der benachbarten

St. Nikolai-Gemeinde das EM-Fussballspiel Deutschland

gegen Portugal sehen zu können.

In jedem Fall war es für alle ein schöner, begegnungsreicher,

entspannter und „engelhafter“ Abend mit einem guten

Ausklang und Nachklang.


25

Juni (Nachtrag)

� Am 14.6. findet ein Ausflug der Kindertrauergruppe

„Sonnenstrahl“ mit

Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen

nach Bad Wünnenberg statt. Mitarbeiter

der Sparkasse Detmold organisieren

und unterstützen den Ausflug,

der zudem auch finanziell von

der Sparkasse getragen wird. Kuchen

wird von der Bäckerei „Heidsiek“ gespendet,

der Bus wird von der Firma

„Motzek“ kostenlos zur Verfügung

gestellt.

Juli

� Am 1.7. eröffnet die neue Geschäftstelle

in Bad Salzuflen.

� Offizielle Spendenübergabe der

Sparkasse Lemgo für die Büroräume

der neuen Geschäftsstelle in Bad

Salzuflen. Die Spendenhöhe ergibt

sich aus den „errittenen Punkten“

des Weltklasse-Turnieres „Dressur

Special“ .

August

� Beginn des 4. Lemgoer Grundkurses

„Sterbende begleiten“ am 9.8.2008

� Die Kindertrauergruppe

„Sonnenstrahl“ trifft sich erstmalig

wieder nach den Sommerferien

� Frau Heike Gathmann und Frau

Elisabeth Eberlein (Mitarbeiterinnen

der Kindertrauergruppe „Sonnenstrahl”)

beenden ihre Zusatzausbildung

zur Kindertrauerbegleiterin in

Olpe

� Die Mitarbeiterinnen von „Sonnenstrahl“

treffen sich am 18.8. zum

kollegialen Austausch mit den Mitarbeiterinnen

der Kindertrauergruppe

„Sterntaler“ aus Bielefeld.

Spendenübergabe der Firma

Ninkaplast am 19.8. für den Ausbau

der Geschäftsstelle Bad Salzuflen

� Eine Fortbildung für die „Kinderhospizarbeit“

findet am 23.8. statt.

BlickWechsel Winter 2008/2009

Chronik des Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes Lippe e.V.

Teil 26

Neben monatlichen Vorstandssitzungen, Regionalgruppentreffen, Trauergruppentreffen

und dem Trauercafé, BlickWechsel-Redaktionssitzungen, Austausch- und

Supervisionsgruppen, Vorträgen, Beratungen zur Patientenverfügung und Teamund

Arbeitsgruppentreffen gab es Wichtiges im 2. Halbjahr 2008:


Die Regionalgruppe Bad Salzuflen

feiert ihr 10-jähriges Jubiläum am

30.8.2008 in den Räumen der Sparkasse

Bad Salzuflen

September

� 8.9. Frau Meierjohann schließt die

Fortbildungen zur Anerkennung der

Koordinatorinnentätigkeit durch die

Krankenkassen erfolgreich ab.

10.9. Herr Herrlein, Leiter des

St. Jakobushospiz in Saarbrücken,

steht den Teilnehmern des Palliativnetzes

Lippe zur Beratung und zum

Austausch hinsichtlich der Entwicklung

der Palliativversorgung in Lippe

zur Verfügung.

� 11.9. Ilse Böinghoff nimmt an einem

Koordinatorenfachgespräch des Diakonischen

Werkes in Dortmund teil.

� Ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/

innen feiern im Extertal am 11.9. ein

Sommerabschlussfest, an dem sich die

neuen Hospizmitarbeiterinnen bekannt

machen.

� Teilnehmer/innen der Austauschgruppe

Lemgo besuchen den

Friedwald im Kalletal am 13.9.

� 16.9. Offizielle Spendenübergabe des

Lions Club Bad Salzuflen für die Hospizarbeit

in Bad Salzuflen

� 17.9. Feierstunde anlässlich des

6-jährigen Bestehen des Stationären

Hospizes in Detmold

� 21.9. Infostand auf dem Waldfriedhof

in Pivitsheide anlässlich des „Tag des

Friedhofs“

� 21.9. Das Trauercafé in Lemgo feiert

seinen 1. Geburtstag

� 25.9. Vertretung des Vereins auf der

Mitgliederversammlung des Diakonischen

Werkes Lippe durch

Mona Römer

(Fortsetzung auf Seite 28)


BlickWechsel Winter 2008/2009 26

DETMOLD:

Termine 1. Halbjahr 2009

für aktive Mitglieder

Sommerfest siehe Extertal

Vertiefungskurse

Bitte anmelden!

Austausch- und Supervisionsgruppen

jeden Dienstag: 19.15 - 21.00 Uhr

jeden Donnerstag: 19.15 - 21.00 Uhr

Seminar-/Konferenzraum, Leopoldstr. 16,

Detmold

Grundkurs 57 (bereits belegt)

Sa. 14.02.2009

von 9.30 bis ca. 16.30 Uhr und

7 x mittwochs (letzter Abend: Mi. 01.04.)

jeweils von 19.15 - 21.30 Uhr

Hospiz-Beratungsstelle, Leopoldstr. 16,

32756 Detmold

Offene Veranstaltungen 1. Haljahr 2009

� Offene Abende

Di. 10.02.2009 um 19.00 Uhr

“Tag der Kinderhospizarbeit”

Gemeindehaus der Ev. ref. Kirchengemeinde

Detmold Ost, Marktplatz 6, Detmold

Do. 14.05.2009 um 19.00 Uhr

Wie viel Tod in Medien kann der Mensch

verkraften?

Referenten aus Fernsehen, Radio und

Presse

Haus der Immobilie,

Bismarckstr. 10, Detmold

� Informationen zur Patientenverfügung:

jeden 1. Donnerstag im Monat

von 10.00 - 12.00 Uhr

� Palliative Beratung

nach Terminabsprache

siehe Lemgo

� Trauergruppen:

Trauergruppe am Nachmittag

Mittwoch, vierzehntägig, 15.00 Uhr

Junge Witwen

Mittwoch, vierzehntägig, 19.15 Uhr

Trauergruppe am Abend

Donnerstag, vierzehntägig, 19.00 Uhr

Verwaiste Eltern

Jeden 1. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr

Männergruppe nach Absprache

Kindertrauergruppe “Sonnenstrahl”

Mi. 14-tägig 16.00 - 18.00 Uhr

LEMGO:

Termine 1. Halbjahr 2009

für aktive Mitglieder

Sommerfest siehe Extertal

Vertiefungskurse

Modul l: Grundlagen Palliativcare

v. 25. - 30.04.2009

Krankenheim St. Loyen, Lemgo

Bitte anmelden!

Austausch- und Supervisionsgruppen

alle 14 Tage montags 19.00 - 20.30 Uhr

Hospiz-Seminarraum, Kramerstr. 10, Lemgo

Grundkurs 05

Sa., 10.01.2009 von 9.30 bis ca. 16.30 Uhr

und 7 x dienstags (letzter Abend 24.02.09)

jeweils von19.00 - 21.00 Uhr

Hospiz-Beratungsstelle, Kramerstr. 10, Lemgo

Anmeldung erforderlich!

Offene Veranstaltungen 1. Haljahr 2009

� Offene Abende

Do. 12.03.2009 um 19.00 Uhr

Sterben und Tod in verschiedenen

Religionen

Ismail Aytekin, Klaus Junghans, Beate

Dierkschnieder und Ioulia Berhovski

Sparkasse Lemgo, Mittelstr. 73-79, Lemgo

� Trauer-Café

jeden 3. Sonntag im Monat

von 15.00 - 17.00 Uhr

Hospiz-Beratungsstelle, Kramerstr. 10, Lemgo


Trauergruppe *NEU*

Beginn: Sa., 14.02.2009, 13.30 - 17.30 Uhr,

Folgetermine:

7 x mittwochs 19.00 - 21.15 Uhr

Anmeldung Vorgespräche unter

0 52 61/77 73 83

Augustdorf

Grundkurs 01

Sa., 16.05.2009 von 9.30 bis ca. 16.30 Uhr

und 7 x mittwochs (letzter Abend Mi. 01.07.)

jeweils von 19.00 - 21.15 Uhr

Gemeindehaus der kath. Kirchengemeinde,

Pivitsheider Str. 154, 32832 Augustdorf

Anmeldungen bitte an die Detmolder

Beratungsstelle leiten.


27

BAD SALZUFLEN

Termine 1. Halbjahr 2009

für aktive Mitglieder

Sommerfest:

Vertiefungskurse:

Austausch- und Supervisionsgruppe

alle 14 Tage montags 19.15 - 21.15 Uhr

Seminarraum, Wenkenstr. 63,

Bad Salzuflen

Offene Veranstaltungen 1. Halbjahr 2009

Offene Abende

siehe Extertal

siehe Lemgo

Di., 07.04.2009 um 19.30 Uhr

“Wertschätzender Umgang mit Demenzerkrankten”

Peter Wendt

Gelbe Schule, Martin-Luther-Str. 2,

Bad Salzuflen

Angebote für alle

BlickWechsel Winter 2008/2009

EXTERTAL

Termine 1. Halbjahr 2009

für aktive Mitglieder

Sommerfest:

Do. 25.06.2009, 18.00 Uhr, Burg Sternberg

Vertiefungskurse:

Austausch- und Supervisionsgruppe

alle14 Tage donnerstags 19.00 - 20.30 Uhr

Friedrich-Winter-Haus, Tagespflege,

Pagenhelle 3, Extertal-Bösingfeld

Offene Veranstaltungen 1. Halbjahr 2009

Offene Abende

siehe Lemgo

Di., 17.03.2009 um 19.00 Uhr

Kinder trauern anders

Heike Gathmann

Im großen Saal des Gemeindehauses

der Ev. Kirche, Mittelstr. 43

Extertal-Bösingfeld

� Beratungsbüros in Detmold, Lemgo und Bad Salzuflen

� Öffnungszeiten:

Detmold: montags bis freitags (außer mittwochs): 8.00 bis 12.00 Uhr

Lemgo: montags bis freitags (außer mittwochs): 8.00 bis 12.00 Uhr


Bad Salzuflen: dienstags und donnerstags von 10.00 bis 12.00 Uhr

und nach Vereinbarung

Sterbebegleitung:

Ca. 110 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die je nach Bedarf zu Hause, in den Krankenhäusern,

Altenheimen und im Stationären Hospiz begleiten.

In 2008 wurden bis November über 140 sterbende Menschen und/oder deren Angehörige

begleitet.

� Grundkurse “Sterbende begleiten”, in Detmold, Lemgo, Bad Salzuflen, im Extertal und

in Augustdorf

� Palliativberatung; Beratung für Schwerstkranke und ihre Angehörigen

� Trauerbegleitungen und diverse Trauergruppen, z.B. auch für junge Witwen, ververwaiste

Eltern, eine Männertrauergruppe, die Kindertrauergruppe “Sonnenstrahl”,

ein “Trauercafé” in Lemgo und eine Trauergruppe in Lemgo (neu ab 14.02.2009)

� Ambulante Kinderhospizarbeit

� Beratung zur Patientenverfügung

� ”Offene Abende”: Informationsveranstaltungen für alle Interessenten zu unterschiedlichen

hospiznahen Themen

� Vortragsteam mit breiter Themenpalette

� Halbjährlich erscheinende Vereinszeitschrift “BlickWechsel”, Auflage: 4.000

Exemplare

- Sie halten die 26. Ausgabe in den Händen.

� * NEU* in Blomberg: jeden 1. Freitag im Monat von 10.00 - 12.00 Uhr



BlickWechsel Winter 2008/2009 28

(Fortsetzung von Seite 25)

26. und 27.09. Aktiven-Wochenende

in Horn-Bad Meinberg (Thema:

“Typisch Mensch - Sich und andere

verstehen...”)

Oktober

� 11.10. Start des Vertiefungskurses,

Modul III Thema: Verschiedenes

� 18.10. Der 56. Grundkurs „Sterbende

begleiten“ startet in Detmold

� 22.10. Ilse Böinghoff vertritt den

Verein auf der Kommunalen Gesundheitskonferenz

� 23.10. „Offener Abend“ in Detmold,

Herr Dr. Salomon referierte zum

Thema „Ethik am Lebensende,

Schwerpunkt: Palliative Sedierung.

� Teilnahme (Ilse Böinghoff und

Adelheid Nadler) an der Fachtagung

des DHPV in Essen zum Thema

Hospizliche Werteorientierung in der

spezialisierten Palliativversorgung”

� 28.10. Offener Abend im Extertal,

„Das Stationäre Hospiz Detmold stellt

sich vor“, Referentin: Petra Friedrich

November

� 8.11. Infostand beim Krebstag in

Lemgo

� Ein Treffen zum kollegialen Austausch

der Mitarbeiter des Stationären

Hospizes und des Ambulanten Hospizdienstes

findet am 12.11. im Restaurant

„Italia“ statt.

� 13. 11. „ Offener Abend“ in Lemgo zum

Thema „Abschied und Tod in der Kinder-

und Jugendliteratur“ mit Judith

Meierjohann, Gabriele Kelle und Birgit

Krohn-Grimberghe

� 20.11. Themenabend für Aktive:

Hospizliche Begleitung von Menschen,

die in Armut leben“ , Referent Herr

Neuper. Herberge zur Heimat

� 22.11. Start des IV. Moduls des

Vertiefungskurses: Kinder, Tod und

Trauer

� 26.11. Kreispflegekonferenz

Dezember

� Weihnachtsfeier für die ehrenamtlichen

Hospizmitarbeiter/innen am 4.12. im

Haus der Immobilie in Detmold

� Am 5.12. Am Tag des Ehrenamtes wird

unter dem Motto: „Wärme schenken an

einem kalten Tag“ in der Fußgängerzone

von Detmold kostenfrei Suppe

ausgeteilt.

� 5.12. Erster Hospiz-Beratungstermin in

Blomberg in den Räumen der

Diakoniestation

METAPHYSISCHES

Ein Mensch erträumt, was er

wohl täte,

Wenn wieder er die Welt

beträte.

Dürft er zum zweiten Male

leben,

Wie wollt er nach dem Guten

streben

Und streng vermeiden alles

Schlimme!

Da ruft zu ihm die innre

Stimme:

“Hör auf mit solchem

Blödsinn, ja?!

Du bist zum zwölften Mal

schon da!”

Eugen Roth


29

Mitgliedserklärung

______________________________________________________________________________________________

Name/Vorname Geb.-Datum

_____________________________________________________________________________________

z. Zt. ausgeübter Beruf

______________________________________________________________________________________

Straße PLZ/Wohnort Telefon

Hiermit erkläre ich meinen Beitritt zum Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst

Lippe e.V.

Ich bin bereit, folgenden Mitgliedsbeitrag zu zahlen (bitte ankreuzen bzw. ergänzen):





2,00 € / Monat (24,00 € Jahresbeitrag)

3,00 € / Monat (36,00 € Jahresbeitrag)

4,00 € / Monat (48,00 € Jahresbeitrag)

_____ € / Monat (______ € Jahresbeitrag)

______________________________________________________________________________________

Ort / Datum Unterschrift

Mitgliedsbeiträge bitte überweisen auf das Konto Nr. 106 009 285,

unser Spendenkonto 47 47 47 47 Sparkasse Detmold (BLZ 476 501 30),

oder Spendenkonto 444 444 4 Sparkasse Lemgo (BLZ 482 501 10)

oder

Lastschriftauftrag auf Widerruf

BlickWechsel Winter 2008/2009

Hiermit ermächtige ich den Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst

Lippe e.V.

meinen jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von _______________ € von meinem

Konto einzuziehen.

_______________________________________________________________________________

Konto-Nr. Geldinstitut BLZ

_______________________________________________________________________________

Datum Unterschrift


Blickwechsel Winter 2008/2009 30

Mitglieder werben Mitglieder....

.............

Was geschieht, wenn jedes Mitglied den Vorsatz im neuen Jahr

verwirklicht, mindestens einen neuen Menschen für den ambulanten

Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V. zu gewinnen?

Die Sterne würden sich auf wunderbare Weise vermehren -

aus 770 würden 801, aus 801 bald 1000 und mehr.

Der Wille, die Hospizidee in Lippe noch fester

zu verankern, mag Wunder verbringen, die

keine Sternschnuppen sind!!!


31

BlickWechsel Winter 2008/2009

Impressionen Sommerfest Lemgo

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