Geschäftsbericht 2012 der Volksbank Ebingen eG (ca. 3,7 MB)

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Geschäftsbericht 2012 der Volksbank Ebingen eG (ca. 3,7 MB)

Geschäftsbericht 2012 I Bericht des Vorstandes

Geschäftsbericht 2012 I Bericht des Vorstandes

Bericht des Vorstandes

über das Geschäftsjahr 2012

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der

Kreditgenossenschaften

Das Wirtschaftswachstum Deutschlands wurde

durch die Staatsschuldenkrise in Teilen des Euroraums

und die verhaltene Weltkonjunktur in 2012

deutlich gedämpft. Preisbedingt stieg das deutsche

Bruttoinlandsprodukt um 0,7 Prozent an und

ist damit deutlich schwächer als im Vorjahr (Anstieg

um 3,0 Prozent). Zu Beginn des Jahres 2012

legte die Wirtschaftsleistung spürbar zu. Leider

konnten diese Auftriebskräfte zum Ende des

Jahres nicht mehr vernommen werden. Besonders

das Außenhandelsgeschäft und die Investitionsplanung

der inländischen Unternehmen haben

hierunter gelitten. Auf Jahressicht leistete der

Außenhandel den größten Beitrag zum Anstieg

des Bruttoinlandsprodukts. Aber auch die privaten

und öffentlichen Haushalte trugen etwas zum

Wirtschaftswachstum bei – durch Konsumausgaben

konnte die Wirtschaft, wie auch in den

Vorjahren gestärkt werden. Trotz der anhaltend

hohen Herausforderungen und Risiken in Zeiten

der Staatsschuldenkrise verzeichneten die Kreditgenossenschaften

im Jahr 2012 erneut ein stabiles

Wachstum. Die positive Geschäftsentwicklung

unterstreicht einmal mehr das Vertrauen unserer

Kunden in den Genossenschaftssektor als verlässlichen

Stabilisator der Finanzmärkte.

Entwicklung der Volksbank Ebingen eG

Die Vermögenslage der Volksbank Ebingen eG

konnte im Geschäftsjahr 2012 insgesamt betrachtet,

weiter gefestigt werden. Die Bilanz summe

stieg zum Bilanzstichtag ggü. dem Vorjahr um

0,5 Mio. EUR an. Die Kundenforderungen

haben sich nach der rückläufigen Tendenz in

den Vorjahren erstmals wieder positiv entwickelt.

Diese konnten von 274 Mio. EUR auf 278 Mio.

EUR steigen. Basis hierfür waren steigende Kreditnachfragen

der Privatkunden für Wohnungsbaukredite.

Die Kundeneinlagen einschließlich der

eigenen Inhaberschuldverschreibungen reduzierten

sich um 10,5 Mio. EUR. Ursächlich hierfür sind

teilweise nicht nachvollziehbare hohe Guthabenverzinsungen

bei Mittwettbewerbern, die wir für

nicht sachgerecht halten. Das weitere Vermittlungsgeschäft

(insbesondere Versicherungen,

Bausparen, geschlossene Fonds und Immobilien)

konnte ggü. dem Vorjahr saldiert betrachtet ausgebaut

werden und hat den Rückgang der Erträge

aus dem Wertpapierdienstleistungsbereich und

dem Depotgeschäft kompensiert. Das bilanzielle

Eigenkapital ist angestiegen, auch das haftende

Eigenkapital konnte nennenswert gesteigert

werden. Das wirtschaftliche Eigenkapital der

Volksbank Ebingen eG ist ggü. vergleichbaren

Genossenschaftsbanken jedoch weiterhin unterdurchschnittlich.

Eine weitere Verbesserung der

Eigenkapitalstruktur wird in den Folgejahren angestrebt.

Der Provisionsüberschuss konnte ggü.

dem Vorjahr nochmals um 5,9 Prozent gesteigert

werden, was jedoch den Rückgang des Zinsüberschusses

um ca. 1 Mio. EUR – trotz eingeleiteter

Gegensteuerungsmaßnahmen – nicht kompensieren

konnte. Die Verwaltungsaufwendungen

sind aufgrund unserer Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen

leicht angestiegen. Die

Personalaufwendungen sind mit ca. 9,5 Mio.

EUR nahezu konstant geblieben.

Zusammenfassend können wir Ihnen mitteilen,

dass die Finanz- und Liquiditätslage der Bank

weiterhin geordnet ist und sich die Vermögenslage

weiterhin stabilisiert hat. Zur Verbesserung

des operativen Ergebnisses und zur Steigerung der

Zukunftsfähigkeit der Bank sind weitere zielführende

Maßnahmen notwendig, damit auch

das wirtschaftliche Eigenkapital verbessert werden

kann.

Voraussichtliche Entwicklung

Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2013 mit einer

insgesamt positiven, aber ggü. den Vorjahren sich

abschwächenden konjunkturellen Entwicklung.

Abzuwarten bleibt, inwieweit die aktuelle Unsicherheit

an den Finanzmärkten anhält. Das geschäftliche

Umfeld und die Entwicklung unserer

Bank wird nach unserer Einschätzung außerdem in

den kommenden Jahren weiterhin vom verstärkten

Wettbewerb, dem bestehenden Margendruck,

den stetig wachsenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen

sowie steigenden Anforderungen an

die Produkt- und Beratungsqualität geprägt

werden. Für die Ertragslage der Bank in den Folgejahren

ist insbesondere die Entwicklung des Zinsüberschusses

und der Verwaltungsaufwendungen

von entscheidender Bedeutung. Wir erwarten derzeit,

dass in den Jahren 2013 und 2014 das Zinsniveau

nicht nachhaltig steigen wird, da sich die

Zinsen aktuell auf einem Rekordtief befinden und

diese Situation noch andauern kann. Auf Basis

dieser Erwartung prognostizieren wir einen weiteren

Rückgang des Zinsüberschusses. Durch gezielte

Maßnahmen soll auch zukünftig das Zinsergebnis

unterstützt werden. Die Ertragsplanung im

Provisionsergebnis liegt für das Jahr 2013 in etwa

auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2012. In den

Folgejahren gehen wir – auch durch eine verstärkte

Ausnutzung der vorhandenen Vertriebspotenziale

insbesondere bei den bestehenden Kunden

– von einem Anstieg des Provisionsergebnisses

aus, wodurch sich der erwartete Rückgang im

Zins ergebnis teilweise kompensiert. Die Finanzlage

der Bank wird sich nach unserer Einschätzung

auch in 2013 nicht wesentlich ändern.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

4,50 % Dividende 629.047,91 EUR

Zuweisung Rücklagen 425.000,00 EUR

Vortrag auf neue Rechnung 275,60 EUR

Danke

Abschließend danken wir unseren Mitgliedern,

Kunden und Geschäftspartnern für das uns entgegen

gebrachte Vertrauen. Ebenso danken wir

unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die

geleistete Arbeit. Ein weiterer Dank geht an die

genossenschaftliche FinanzGruppe für die hervorragende

Zusammenarbeit im zurückliegenden

Geschäftsjahr.

Darüber hinaus danken wir unserem Aufsichtsrat

für die jederzeit konstruktive und angenehme

Zusammenarbeit sowie das uns gegenüber ausgesprochene

Vertrauen.

Der Vorstand

Robert Kling

Jürgen Bunzendahl

2 3


Geschäftsbericht 2012 I Bilanz zum 31. Dezember 2012 AKTIVA

Geschäftsbericht 2012 I Bilanz zum 31. Dezember 2012 PASSIVA

AKTIVA

PASSIVA

Geschäftsjahr

Vorjahr

€ € € € T€

1. Barreserve

a) Kassenbestand 6.776.753,79 6.867

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 10.710.333,89 10.853

darunter: bei der Deutschen Bundesbank 10.710.333,89 (10.853)

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 17.487.087,68 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen

und Wechsel, die zur Refinanzierung bei

Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche

Schatzanweisungen sowie ähnliche

Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

refinanzierbar 0,00 (0)

b) Wechsel 0,00 0,00 0

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 10.260.477,17 30.500

b) andere Forderungen 202.947.102,40 213.207.579,57 179.206

4. Forderungen an Kunden 277.902.577,72 274.350

darunter:

durch Grundpfandrechte gesichert 109.919.502,39 (100.942)

Kommunalkredite 21.814.449,31 (21.800)

Warenforderungen 336,50 (0)

5. Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 3.001

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 0,00 (3.001)

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten 13.317.422,95 15.436

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 13.317.422,95 (15.436)

bb) von anderen Emittenten 162.289.058,78 175.606.481,73 164.033

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 157.300.783,78 (162.058)

c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 175.606.481,73 0

Nennbetrag 0,00 (0)

6. Aktien und andere nicht

festverzinsliche Wertpapiere 534.620,00 535

6 a. Handelsbestand 0,00 0

6 aa. Warenbestand 34.467,27 39

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben

bei Genossenschaften

a) Beteiligungen 15.919.771,48 15.923

darunter: an Kreditinstituten 6.646,79 (7)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 88.210,00 16.007.981,48 88

darunter: bei Kreditgenossenschaften 600,00 (1)

bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0

darunter: an Kreditinstituten 0,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

9. Treuhandvermögen 65.093,41 78

darunter: Treuhandkredite 65.093,41 (78)

10. Ausgleichsforderungen gegen die

öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen

aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte

und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche

Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte

sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.740,00 21

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0

d) geleistete Anzahlungen 0,00 50.740,00 0

12. Sachanlagen 7.280.527,26 6.641

13. Sonstige Vermögensgegenstände 2.658.236,96 2.668

14. Rechnungsabgrenzungsposten 793.263,18 925

Summe der Aktiva 711.628.656,26 711.164

Geschäftsjahr

Vorjahr

€ € € € T€

1. Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten

a) täglich fällig 0,00 0

b) mit vereinbarter Laufzeit oder

Kündigungsfrist 93.121.674,48 93.121.674,48 81.980

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten 112.613.561,30 72.703

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von mehr als drei Monaten 59.485.433,04 172.098.994,34 102.405

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 189.629.811,40 157.672

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder

Kündigungsfrist 202.490.234,94 392.120.046,34 564.219.040,68 238.797

2 a. Verpflichtungen aus Warengeschäften

und aufgenommenen Warenkrediten 2.762,82 2

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 5.252.725,41 8.407

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 5.252.725,41 0

darunter:

Geldmarktpapiere 0,00 (0)

eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)

3 a. Handelsbestand 0,00 0

4. Treuhandverbindlichkeiten 65.093,41 78

darunter: Treuhandkredite 65.093,41 (78)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 628.007,00 1.184

6. Rechnungsabgrenzungsposten 12.004,97 15

6 a. Passive latente Steuern 0,00 0

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen und

ähnliche Verpflichtungen 2.077.937,00 2.249

b) Steuerrückstellungen 0,00 0

c) andere Rückstellungen 2.874.563,51 4.952.500,51 2.674

8. [gestrichen] 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0

10. Genussrechtskapital 0,00 0

darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0

darunter: Sonderposten nach § 340 e Abs. 4 HGB 0,00 (0)

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 14.230.523,47 14.271

b) Kapitalrücklage 0,00 0

c) Ergebnisrücklagen

ca) gesetzliche Rücklage 16.114.000,00 15.909

cb) andere Ergebnisrücklagen 11.976.000,00 28.090.000,00 11.771

d) Bilanzgewinn 1.054.323,51 43.374.846,98 1.047

Summe der Passiva 711.628.656,26 711.164

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

Gewährleistungsverträgen 18.581.095,60 19.750

c) Haftung aus der Bestellung von

Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 18.581.095,60 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten

Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- und Übernahme -

verpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 15.170.404,24 15.170.404,24 14.714

darunter: Lieferverpflichtungen aus

zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)

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Geschäftsbericht 2012 I Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

Geschäftsbericht 2012 I Bericht des Aufsichtsrates

Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahr

Vorjahr

€ € € € T€

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 16.691.209,59 17.321

b) festverzinslichen Wertpapieren

und Schuldbuchforderungen 4.006.191,46 20.697.401,05 5.075

2. Zinsaufwendungen 6.904.131,72 13.793.269,33 7.725

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen

nicht festverzinslichen Wertpapieren 0,00 0

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben

bei Genossenschaften 112.724,65 253

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 112.724,65 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften,

Gewinnabführungs- oder

Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. Provisionserträge 4.715.741,01 4.449

6. Provisionsaufwendungen 667.785,24 4.047.955,77 627

7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands 0,00 0

7 a. Rohergebnis aus Warenverkehr und

Nebenbetrieben 21.468,41 20

8. Sonstige betriebliche Erträge 673.636,78 678

9. [gestrichen] 0,00 0

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter 7.876.768,21 7.850

ab) soziale Abgaben und Aufwendungen

für Altersversorgung

und für Unterstützung 1.619.518,32 9.496.286,53 1.614

darunter: für Altersversorgung 226.554,64 (170)

b) andere Verwaltungsaufwendungen 5.193.118,64 14.689.405,17 4.866

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen

auf immaterielle Anlagewerte und

Sachanlagen 813.411,73 667

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 368.995,54 275

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen

auf Forderungen und bestimmte

Wertpapiere sowie Zuführungen zu

Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 2.705

14. Erträge aus Zuschreibungen zu

Forderungen und bestimmten

Wertpapieren sowie aus der Auflösung

von Rückstellungen im Kreditgeschäft 412.170,50 412.170,50 0

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen

auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen

Unternehmen und wie Anlagevermögen

behandelte Wertpapiere 1.359.400,00 295

16. Erträge aus Zuschreibungen zu

Beteiligungen, Anteilen an verbundenen

Unternehmen und wie Anlagevermögen

behandelten Wertpapieren 0,00 -1.359.400,00 0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. [gestrichen] 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 1.830.013,00 1.172

20. Außerordentliche Erträge 0,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 (0)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 740.519,65 89

darunter: latente Steuern 0,00 (0)

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter

Posten 12 ausgewiesen 36.632,30 777.151,95 37

25. Jahresüberschuss 1.052.861,05 1.046

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.462,46 1

1.054.323,51 1.047

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

1.054.323,51 1.047

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0

b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

29. Bilanzgewinn 1.054.323,51 1.047

Bericht des Aufsichtsrates

über das Geschäftsjahr 2012

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2012 die ihm

nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung

obliegenden Aufgaben im Plenum und in den

aus seiner Mitte gewählten Ausschüssen erfüllt.

Die Geschäftsführung des Vorstandes wurde von

ihm überwacht und beratend begleitet. Die in

seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse

wurden satzungsgemäß in Sitzungen und im Umlaufverfahren

gefasst.

Alle zustimmungsbedürftigen Vorgänge wurden

vom Aufsichtsrat und seinen Ausschüssen eingehend

geprüft, mit dem Vorstand erörtert und

entschieden.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die

Ausschüsse des Aufsichtsrats regelmäßig, zeitnah

und umfassend in regelmäßig stattfindenden

Sitzungen und über ad hoc-Meldungen über die

Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanzund

Ertragslage sowie über besondere Ereignisse.

Hierüber fand stets ein konstruktiv kritischer

Dialog statt. Der Aufsichtsrat hat sich ferner mit

der Geschäfts- und Risikostrategie, der strategischen

Unternehmensplanung, der operativen

Planung fü r das laufende und die nachfolgenden

Geschäftsjahre und dem Vergütungssystem der

Volksbank intensiv auseinandergesetzt.

Über besondere Vorgänge und Projekte von

wesentlicher Bedeutung hat sich der Aufsichtsrat

detailliert unterrichten lassen. Darüber hinaus

standen der Aufsichtsratsvorsitzende, seine Stellvertreter

und die Vorsitzenden der Ausschüsse des

Aufsichtsrats in einem engen Informations- und

Gedankenaustausch dem Vorstand beratend zur

Verfügung.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember

2012 mit Lagebericht wurde vom Baden-

Württembergischen Genossenschaftsverband e. V.,

Karlsruhe, geprüft und mit dem uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk versehen. Über das

Prüfungsergebnis hat sich der Aufsichtsrat in zwei

Sitzungen unterrichten lassen, hierüber wird in der

Vertreterversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den

Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses

– unter Einbeziehung des Gewinnvortrags

– hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung

befunden. Der Vorschlag für die Verwendung

des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften

der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der

Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

fest zustellen und die vorgeschlagene Verwendung

des Jahresüberschusses zu beschließen.

Im Berichtsjahr 2012 sind turnusgemäß die Herren

Karl-Friedrich Beck und Dr. Andreas Fandrich aus

dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Beide stellten

sich in der Vertreterversammlung am 26. Juni 2012

zur Wiederwahl und wurden von dieser wieder

in den Aufsichtsrat wiedergewählt. In der der Vertreterversammlung

nachfolgenden konstituierenden

Sitzung wurden Herr Dr. Andreas Fandrich

erneut zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats und

die Herren Frank Joneitis und Wolfgang Weckenmann

zu seinen Stellvertretern gewählt.

Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte vier Ausschüsse

eingerichtet, den Präsidialausschuss unter

dem Vorsitz des Aufsichtsratsvorsitzenden, den

Kreditausschuss unter dem Vorsitz von Herrn

Steuerberater Karl-Friedrich Beck, den Risiko- und

Prüfungsausschuss unter dem Vorsitz von Herrn

Albert Sauter und den Bauausschuss unter dem

Vorsitz von Herrn Frank Joneitis.

Der Aufsichtsrat und seine Ausschüsse tagten im

Berichtsjahr insgesamt zweiundzwanzig Mal.

6 7


Geschäftsbericht 2012 I Bericht des Aufsichtsrates

geno kom 2013

Neben den informellen Besprechungen und dem

intensiven Meinungsaustausch besuchten Mitglieder

des Aufsichtsrats externe Schulungen der

genossenschaftlichen FinanzGruppe. Als wesentliche

Themen wurden die Veränderungen im Vorstand,

die grundlegende Neuausrichtung der Bank

und die Verbesserung der Ertragslage der Bank

behandelt. Aus den Sitzungen der Ausschüsse

wurde dem Gesamtaufsichtsrat regelmäßig berichtet.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den

Mitarbeitern einen herzlichen Dank für den erneut

hohen Arbeitseinsatz und die geleistete erfolgreiche

Arbeit im Berichtsjahr aus.

Ich danke – auch im Namen meiner Stellvertreter

Frank Joneitis und Wolfgang Weckenmann – der

Kollegin und den Kollegen im Aufsichtsrat für ihr

stetiges Engagement und die gute, konstruktive

und von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit.

In diesem Jahr scheiden die Herren Manfred Bopp,

Willi Stingel und Wolfgang Weckenmann turnusgemäß

aus dem Aufsichtsrat aus. Herr Bopp steht

aus persönlichen Gründen für eine Wiederwahl

nicht zur Verfügung. Herr Stingel kann aufgrund

des Erreichens der Altersgrenze nach § 24 Abs. 6

der Satzung nicht mehr wiedergewählt werden.

Der Aufsichtsrat schlägt der Vertreterversammlung

vor, beide Aufsichtsratspositionen nicht wiederzubesetzen.

Herr Weckenmann stellt sich zur nach

Gesetz und Satzung zulässigen Wiederwahl, die

vom Aufsichtsrat begrüßt und unterstützt wird.

Albstadt, 6. Juni 2013

Volksbank Ebingen eG

Der Aufsichtsrat

Dr. Andreas Fandrich

Vorsitzender des Aufsichtsrats

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