Landkreisbroschüre - Landkreis Freyung-Grafenau

freyung.grafenau.de

Landkreisbroschüre - Landkreis Freyung-Grafenau

Landkreis-Broschüre

Freyung-Grafenau


Landkreis Freyung-Grafenau


Landkreis Freyung-Grafenau

Landkreis-Broschüre

Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

Nürnberg

93

Hof

D

München

Regensburg

Deggendorf

IMPRESSUM

3

92

Cham

Landshut

85

12

Regen

Zwiesel

Herausgeber: Donau-Wald-Presse-GmbH

Medienstr. 5•94036 Passau

Telefon: 0851/802-237

Telefax: 0851/802-772

E-Mail: dwp.sekretariat@vgp.de

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Anzeigen: Reiner Fürst, Donau-Wald-Presse-GmbH

Satz und Gestaltung: Gabriele Schweizer, Donau-Wald-Presse-GmbH

Fotos: Landratsamt Freyung-Grafenau,

Gemeinden des Landkreises, Georg Knaus

Druck: Fuchs GmbH Druckerei und Schreibwaren,

Bahnhofstr. 6,94078 Freyung

Stand: Oktober 2010

Bayerisch-

Eisenstein

Grafenau

Schönberg

533

Prag Prag

CZ Vimperk

85

Ausfahrt 3

Hengersberg

Ausfahrt

Aicha v. Wald

92

533

Freyung

12

Simbach

Prachatice

Volary

Philippsreut

Linz

Salzburg

Budweis

Waldkirchen

A

Passau

A

8

CZ

1

Krumau

Wien


GRUSSWORT

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Gäste unseres Landkreises

ich freue mich, Ihnen die aktuelle Neuauflage unserer Informationsbroschüre

des Landkreises Freyung-Grafenau

präsentieren zu können. Sie soll Ihnen einen Überblick über

unseren schönen Landkreis mit seinen 25 Städten, Märkten

und Gemeinden geben und Sie durch eine Vielzahl

von Bildern auch auf unseren Landkreis neugierig machen.

Mit dieser Broschüre halten Sie ein umfassendes

Nachschlagwerk in Händen, welches sich in den letzten

Jahren sehr bewährt hat und zu einer großen Orientierungshilfe

für Bürger und Gäste geworden ist.

Informationen, wie Wesen, Aufgabe und Bedeutung des

Landkreises in der täglichen Arbeit mit und für seine Bürgerinnen

und Bürger werden ebenso aufgezeigt wie die vielfältigen

Wechselbeziehungen zu Stadt und Gemeinden.

Wer „Landkreis Freyung-Grafenau“ hört, denkt sofort an

intakte Landschaften wie aus einem Bilderbuch: Bäuerliche

Tradition, satte Wiesen und Wälder, kleine Flüsse und

Seen, urbayerische Dörfer, weidende Kühe und vielfarbiger

Blumenschmuck an alten Gehöften. Unser wunderbarerNationalparklandkreis

bleibt Bewahrer der bodenständigen,

niederbayerischen Kultur und ist dabei quicklebendig

geblieben.

Mit 88 Seiten und mehr als 60 Fotos aus dem Kreisgebiet

ist diese aktualisierte Broschüre ein eindrucksvoller Bilderreigen,

der den besonderen Reiz unserer Region deutlich

herausstellt.

Landkreis Freyung-Grafenau

Freyung Grafenau

Der Landkreis Freyung-Grafenau bietet Heimat und Le- Lebensqualität.

Was die Landschaft angeht, so gehört die

Gegend zwischen Österreich und Tschechien unzweifelhaft

zu den idyllischsten in ganz Deutschland.

Nachdem im Jahr 2010 der Goldene Steig mit seinem

1000-jährigen Jubiläum im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen

stand, folgen im Jahr 2011 650 Jahre Gulden

Strass. Daher erscheint diese Landkreisbroschüre imZeichen

der beiden Jubiläen in goldener Farbe.

Zum Schluss möchte ich mich ganz besonders bei allen

bedanken, welche an der Erstellung der Informationsbroschüre

mitgewirkt haben, insbesondere bei der Donau-

Wald-Presse-GmbH für die hervorragende Arbeit sowie bei

den Unternehmen der heimischen Wirtschaft, die durch

ihre großzügige finanzielle Unterstützung die Herausgabe

dieses Magazins erst möglich gemacht haben.

Ich wünsche Ihnen, dass unsereneue Landkreisbroschüre

Ihr Begleiter inalltäglichen Fragen ist, aber auch, dass Sie

mit ihrer Hilfe unseren Landkreis neu entdecken können.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Ludwig Lankl

Landrat

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Landkreis Freyung-Grafenau

DIE LANDSCHAFT UM DEN HAIDEL


INHALTSVERZEICHNIS

Seite

Grußwort 3

Inhaltsverzeichnis 5

Geschichte des Landkreises Freyung-Grafenau 6

Das Wappen 7

Darstellung Landkreis und Besonderheiten 8

Das Logo 8

Der Landkreis Freyung-Grafenau und

seine Gemeinden (Karte Maßstab 1:200 000) 9

Kreisorgane und Politik 10–13

Tourismus 14–15

Naturschutz und Landschaftspflege 16–17

Der Goldene Steig und 1000 Jahre Salzgeschichte 18–19

Grenzenlose Waldwildnis 20

Nationalpark Bayerischer Wald 21–23

EUREGIO Bayer. Wald –Böhmerwald –Unterer Inn 24

LEADER –Bürger gestalten ihre Heimat 25

Vorstellung der Städte

Freyung 26

Grafenau 28

Waldkirchen 30

Vorstellung der Märkte

Perlesreut 34

Röhrnbach 36

Schönberg 38

Vorstellung der Gemeinden

Eppenschlag 39

Fürsteneck 40

Grainet 41

Haidmühle 42

Hinterschmiding 43

Hohenau 44

Landkreis Freyung-Grafenau

Seite

Innernzell 45

Jandelsbrunn 46

Mauth 48

Neureichenau 49

Neuschönau 50

Philippsreut 51

Ringelai 52

Saldenburg 53

Sankt Oswald-Riedlhütte 54

Schöfweg 55

Spiegelau 56

Thurmansbang 57

Zenting 58

Die Igelbusse –

Ein umweltfreundliches Erdgas-Bussystem 59

Das Landratsamt Freyung-Grafenau und

seine Einrichtungen 60–61

Organigramm Landratsamt Freyung-Grafenau 62–63

Wirtschaft und Strukturdaten 64–66

Land- und Forstwirtschaft 67–68

Abfallwirtschaft in der Region 69

Bildungsdienst- und Begegnungsstätte – „Die Brücke“ 70

Rautenbergstiftung 71

Kliniken des Landkreises Freyung-Grafenau gGmbH 72

Musikschule 73

vhs des Landkreises Freyung-Grafenau 74

Archivare /Archivpfleger /Kreisheimatpfleger 75

Kultur 76

Museen im Landkreis 78–80

Soziale Einrichtungen 81–83

Kreisjugendring Freyung-Grafenau 84

Schul- und Bildungswesen 85–87

Medien 88

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Landkreis Freyung-Grafenau

GESCHICHTE

DES LANDKREISES FREYUNG-GRAFENAU

Wie invielen Mittelgebirgen im süddeutschen Raum beginnt

die eigentliche Geschichte des Gebiets des heutigen

Landkreises Freyung-Grafenau mit der Besiedelung

im Mittelalter.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, der Bayerische

Wald sei schon seit der Steinzeit, spätestens aber seit den

Kelten bewohnt, ist dies archäologisch nicht nachzuweisen.

Zwar zeugen gefundene Silexabschläge und Tonscherben

vielerorts von der Anwesenheit von Menschen in prähistorischer

Zeit, für dauerhafte Siedlungen aber fehlen

gesicherte Hinweise.

Viele Silex- (Feuerstein-) Bruchstücke wurden seit dem

Mittelalter bei der Düngung der Äcker mit Kalk auf die

Felder gebracht. Die zahlreichen Funde von Stein- und

Bronzebeilen weisen auf den Brauch hin, derartige Beile

(„Donnerkeile“) als Abwehrzauber gegen Blitz an exponierter

Lage in Häusern und Ställen aufzubewahren. Sie

wurden zu diesem Zweck von weit her gehandelt und

z. T. von Hausierern verkauft.

Fest steht, dass schon früh Handelswege in Richtung Böhmen

durch den Bayerischen Wald führten. Im Mittelalter

wurde hauptsächlich Salz auf den Handelsrouten nach

Böhmen transportiert. Diese so genannten „Goldenen

Steige“ gehörten bis in die frühe Neuzeit zu den bedeutendsten

Handelswegen im süddeutschen Raum.

Bis ins 11. Jahrhundert galt der so genannte „Nordwald“,

also das Gebiet zwischen Donau, Rachel und Dreisessel,

als Königsgut. 1010 gelangte das Gebiet östlich der Ilz

durch Schenkung als Rodungsland an das Reichskloster

Niedernburg in Passau, mit dem es um die Wende des

13. Jahrhunderts an die Passauer Bischöfe fiel.

Die Passauer Fürstbischöfe hatten natürlich großes Interesse

daran, diese bis dahin recht dünn besiedelte, dicht

bewaldete Region urbar zu machen und förderten deshalb

die Rodungs- und Siedlungsarbeit. Aus dieser Zeit

stammen die zahlreichen Ortsnamen, die auf –reut (roden)

enden. Die Grenzen zu den Nachbarn Bayern,

Österreich und Tschechien waren jahrhundertelang um-

stritten. Erst unter Fürstbischof Kardinal Leopold Ernst Graf

von Firmian konnten 1767 die Grenzen nach Böhmen verbindlich

festgelegt werden. Diesem Bischof gelang auch

der Rückkauf der seit dem 15. Jahrhundert verpfändeten

österreichischen Herrschaft mit dem Pfleggericht Jandelsbrunn.

Hauptort des Abteilandes war übrigens lange Zeit der

Markt Waldkirchen, der direkt an einem der Hauptwege

des Golden Steiges lag.

Die fürstbischöflichen Burgen Fürsteneck und Wolfstein,

beide um 1200 unter Fürstbischof Wolfger von Erla zur

Sicherung der Landesgrenzen angelegt, wurden im 14.

Jahrhundert Sitze der fürstbischöflichen Pfleggerichte,

denen auch die Märkte Perlesreut und Freyung unterstanden.

Eine gerichtliche Sonderstellung konnte dagegen

Waldkirchen wahren. Als einziger Ort der Region wurde

der Markt 1460–1470 mit einer Ringmauer befestigt.

Reste dieser Mauer sind noch heute erkennbar.

Mit der Säkularisierung 1803 wurde das Hochstift Passau

aufgelöst und fiel zunächst an das Großherzogtum Salzburg-Toskana.

Erst seit 1806 sind die Bewohner des Wolfsteiner

Landes bayerische „Untertanen“.

Das Gebiet westlich der Ilz, ursprünglich ebenfalls Königsland,

war seit 1000 ein Bestandteil der formbachischen

Grafschaft Windberg. Als die Formbacher um 1180 ausstarben,

fiel das Gebiet an die Grafen von Andechs-Meran,

von denen es 1207 das Hochstift Passau erwarb. Passau

teilte die Grafschaft und gab im selben Jahr das Land

am Oberlauf der Ilz mit der Burg Bärnstein den Halsernals

Lehen. Diese gründeten noch im 13. Jahrhundert den

Markt Schönberg und vergaben einzelne Güter und Rodungsbereiche

ihren eigenen Dienstleuten. 1375 starben

die Grafen von Hals aus. Haupterbe war Landgraf Johann

von Leuchtenberg, der „im Asang“, einer Brandrodung,

den Markt Grafenau anlegen ließ. Auf sein Betreiben

und seine Fürsprache hin verlieh Kaiser Karl IV. dem

noch jungen Markt 1376 die Stadtrechte. 1396 stiftete der

Leuchtenberger das Kloster Sankt Oswald. Es lag an

einem später „Gulden Strass“ genannten Handelsweg,

der zuerst von Passau-Hals, später von Vilshofen über

Grafenau nach Westböhmen führte. 1417 verkauften die

Leuchtenberger ihreÄmter Ranfels und Bärnstein mit der

Stadt Grafenau und dem Markt Schönberg an die Ortenburger,von

denen sie 1438 die Bayernherzöge erwarben.


Diese teilten das Grafenauer Land ihrem Rentamt Straubing

zu und setzten in den Burgen Bärnstein und Dießenstein

Pflegrichter ein.

Bis ins 20. Jahrhundert bestand der jetzige Landkreis

Freyung-Grafenau aus den beiden Kreisen Wolfstein und

Grafenau. Bestrebungen zur Verwaltungsvereinfachung

der Landkreise des Unteren Bayerischen Waldes gab es

schon im vorigen Jahrhundert, zu einer Zeit, da die Landkreise

noch „Königliche Landgerichte“ bzw. (von 1862 bis

1938) „Bezirksämter“ hießen. Im Jahr 1959 war dann erstmals

eine Zusammenlegung der Landkreise Grafenau

und Wolfstein im Gespräch. Zehn Jahre später begann

die Planung der „Kommunalen Neugliederung“ in Bayern.

Nach Zustimmung des Landtags verfügte die Bayer.

Staatsregierung mit Rechtsverordnung vom 27. Dezember

1971 die Zusammenlegung der Landkreise Grafenau

und Wolfstein ab 1. Juli 1972. Am 11. Juni 1972 wählte die

Bevölkerung die 50 neuen Kreisräte sowie den bisherigen

Landrat des Altlandkreises Wolfstein, Franz Schumertl,

zum neuen Landrat.

Am 27. Oktober 1972 entschied der Kreistag des neuen

Landkreises in seiner 3. öffentlichen Sitzung in Grafenau

mit 33 zu 15 Stimmen den von der CSU-Fraktion vorgeschlagenen

neuen Landkreisnamen: Freyung-Grafenau.

Als Sitz der Landkreisverwaltung wurde gleichzeitig die

Stadt Freyung, bis dahin Sitz der Landkreisverwaltung

Wolfstein, bestimmt.

Die Bewohner des Wolfsteiner und des Grafenauer Landes

gingen über Jahrhunderte territorialgeschichtlich getrennte

Wege. Dem Volk ist die alte Grenze zwischen

„Bayern“ und „Bistümlern“ noch lange bewusst geblieben.

Gemeinsam hatten sie jedoch immer ihre ausgeprägte

Liebe zu ihrem Wald und ein Erwerbsleben, das

hauptsächlich gekennzeichnet war von Landbau, Viehwirtschaft

und Waldarbeit. Seit dem 15. Jahrhundert nutzte

man die natürlichen Gegebenheiten zur Arbeit in

Waldglashütten, planmäßiger Holznutzung mit Holzdrift

(seit dem 18. Jahrhundert) und Holzver- bzw. -bearbeitung.

Im 19. Jahrhundert erreichten endlich die Eisenbahnen

und neue Straßenbauten das Waldland, verbanden

dieses „mit der Welt“ und leiteten eine bescheidene Industrialisierung

ein.

Bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckten die

ersten Sommerfrischler den Bayerischen Wald. Doch erst

Landkreis Freyung-Grafenau

mit Gründung des Nationalparks Bayerischer Wald 1970

begann der Tourismus in den Landkreisen Wolfstein und

Grafenau. Er zählt heute zu den wichtigsten Erwerbszweigen

der Region.

War der Landkreis bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts

während des Kalten Krieges an den Rand Europas

gedrängt worden, liegt er seit der Öffnung des „Eisernen

Vorhangs“ wieder mitten in Europa.

DAS WAPPEN

Über gekürzter und eingeschweifter Spitze, darin die

bayerischen Rauten, in Silber nebeneinander ein linksgewendeter

schwarzer Bär und ein roter Wolf. Die früheren

Kreise Grafenau und Wolfstein wurden 1972 zum

neuen Landkreis Freyung-Grafenau vereinigt. Das Amt

Wolfstein, benannt nach dem Schloss Wolfstein nahe

Freyung, geht zurück auf ein bischöflich passauisches

Pflegamt. Deshalb steht das Passauer Wappenschild,

der rote Wolf, im Landkreiswappen; er war schon im

früheren Wolfsteiner Kreiswappen berücksichtigt worden.

Das Amt Grafenau, das aus dem herzoglich bayerischen

Pfleggericht Bärnstein bei Grafenau hervorgegangen

ist, wird imWappen durch den Bären symbolisiert.

Die bayerischen Rauten zeigen die lange

Kontinuität bayerischer Verwaltungstradition im unteren

Bayerischen Wald. Sie standen auch schon im

früheren Grafenauer Landkreiswappen.

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Landkreis Freyung-Grafenau

DARSTELLUNG LANDKREIS UND BESONDERHEITEN

Der bayerische Landkreis Freyung-Grafenau liegt im Regierungsbezirk Niederbayern.

Er ist gegliedert in 25 Städte, Märkte und Gemeinden. In dem fast 1.000 km 2 großen

Landkreis leben heute rund 79.685 Einwohner (Stand: Dez. 2009). Mit 81 Einwohnern

je km 2 weist die Region eine geringe Bevölkerungsdichte auf, die weit unter dem bayerischen

Landesdurchschnitt von 177 Einwohnernpro km 2 liegt. Mit seiner Mittelgebirgslandschaft

im Herzen Europas grenzt der Landkreis in einer Länge von 59 km im Nordosten

an die Tschechische Republik, im Südosten hat er auf einer Länge von 8kmeine

gemeinsame Grenze mit Österreich. Nach Süden hin schließt der Landkreis Passau an,

nach Südwesten der Landkreis Deggendorf und nach Westen der Landkreis Regen.

Der Landkreis Freyung-Grafenau ist eine kommunale Gebietskörperschaft mit dem

Recht, überörtliche Angelegenheiten, deren Bedeutung nicht über das Kreisgebiet hinausgehen,

im Rahmen der Gesetze zu ordnen und zu verwalten. Das Landkreisgebiet

bildet den Bereich der unteren staatlichen Verwaltung. Das Landratsamt erledigt

sowohl Kreisaufgaben als auch Staatsaufgaben. Insoweit agiert das Landratsamt als

„Doppelbehörde“.

Die wesentlichen Aufgaben des Landkreises sind in der Landkreisordnung für den

Freistaat Bayernbeispielhaft aufgezählt. Danach sollen die Landkreise im eigenen Wirkungsbereich

in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit öffentliche Einrichtungen schaffen,

die für das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Wohl ihrer Bürger erforderlich sind.

Daraus ergibt sich eine breite Aufgabenpalette. Somit nimmt das Landratsamt Freyung-Grafenau

nicht nur reine Verwaltungsaufgaben wahr, sondern ist auch Träger

öffentlicher Einrichtungen, wie z. B. Krankenhäuser, Schulen, Straßen usw.

DAS LOGO

Das FRG-Logo zeigt sich selbstbewusst und zeitgemäß auf strahlend

weißer Fläche in einem schwarz umrandeten, kontrastierenden

Quadrat. Die markanten, stattlichen Lettern„FRG“ nehmen

in Anordnung und Farbigkeit Bezug auf das Landkreiswappen

und ersetzen die Bären und Rauten. Die Farben Rot, Blau und

Schwarz wurden übernommen, lediglich Grau als harmonischere

Schwarz-Alternative neu eingeführt. Somit verkörpert das Logo

Fortschritt, Flexibilität und Innovation in Verbindung mit Bodenständigkeit

und Traditionsbewusstsein.

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Landkreis Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

KREISORGANE UND POLITIK

Der Landrat

Der Landrat ist kommunaler Wahlbeamter und wird von

den Kreisbürgern für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt.

Seinen Stellvertreter wählt der Kreistag aus seiner

Mitte. Ein weiterer Stellvertreter wird vom Kreistag durch

Beschluss bestellt. Der Landrat führt den Vorsitz im Kreisausschussund

in den weiteren Ausschüssen –ausgenommen

dem Rechnungsprüfungsausschuss –und vollzieht

die dort gefassten Beschlüsse. Er erledigt in eigener Zuständigkeit

die laufenden und die ihm vom Kreistag übertragenen

Angelegenheiten des Landkreises sowie die

Geschäfte, die im Interesse der Sicherheit der Bundesrepublik

oder eines ihrer Länder geheim zu halten sind. Des

Weiteren vertritt er den Landkreis nach außen.

Der Kreistag

Der Landkreis wird durch den Kreistag verwaltet. Der

Kreistag ist damit das wichtigste Organ des Landkreises.

Er ist die oberste Vertretung der Kreisbürger und wird auf

die Dauer von sechs Jahren gewählt. Die aktuelle Wahlperiode

begann im Mai 2008 und wird imFrühjahr 2014

enden. Der Kreistag besteht aus dem Landrat und 60

Kreisräten. Er entscheidet über alle wichtigen Angelegenheiten

des Landkreises im eigenen und übertragenen

Wirkungskreis, soweit er nicht den Kreisausschuss oder

andere beschließende Ausschüsse für zuständig erklärt

hat oder der Landrat kraft Gesetzes in laufenden Angelegenheiten

zuständig ist. Zudem überwacht er die Verwaltung,

insbesonderehinsichtlich der Durchführung seiner

Beschlüsse.

Die Kreisräte sind ehrenamtlich tätig. Sie sind den Belangen

des gesamten Landkreises verpflichtet. Im Landkreis

Freyung-Grafenau sind jährlich rund 30 Sitzungen notwendig,

um Entscheidungengewissenhaft vorzubereiten

und fundiert treffen zu können.

Für die Wahlperiode 2008 bis 2014 ergibt sich für den

Kreistag Freyung-Grafenau folgende Sitzverteilung.

JWU 5Sitze

FW GL 6Sitze

FDP 2Sitze

ödp 1Sitz

BP 3Sitze

CWG-FW 9Sitze

Bündnis

90/Grüne 3Sitze

REP 1Sitz

SPD 9Sitze

CSU 21Sitze

Christlich Soziale Union (CSU): 21 Sitze

Sozialdemokratische Partei Deutschland (SPD): 9Sitze

Bündnis 90/Die Grünen (Grüne): 3Sitze

Christliche Wählergemeinschaft –

Freie Wähler (CWG-FW): 9Sitze

Freie Wähler Grafenauer Land (FW-GL): 6Sitze

Junge Wähler Union (JWU): 5Sitze

Bayernpartei (BP): 3Sitze

Ökologisch-Demokr. Partei/

Parteifr. Umweltschützer (ödp): 1Sitz

Freie Demokratische Partei (FDP): 2Sitze

Republikaner (REP): 1Sitz


Fachausschüsse

Um nicht für jede Entscheidung das 60-köpfige Gremium

des Kreistages zu bemühen, gibt es die Möglichkeit, Ausschüsse

einzurichten. Einige Ausschüsse sind gesetzlich

vorgeschrieben, bei anderen obliegt die Entscheidung

darüber dem Kreistag.

Ein Ausschuss, der von Gesetzes wegen einzurichten ist,

ist der Kreisausschuss. Zudem hat der Kreistag in seiner

konstituierenden Sitzung folgende beratende und beschließende

Ausschüsse gebildet:

–Finanz- und Haushaltsausschuss

–Rechnungsprüfungsausschuss

–Bauausschuss

–Struktur-, Umwelt- und Verkehrsausschuss

–Jugendhilfeausschuss

–Ausschuss für Familie, Bildung und Soziales

Kreistagsmitglieder

Der Kreistag des Landkreises Freyung-Grafenausetzt sich

aus folgenden 60 Kreisräten zusammen:

Bauer Johann jun., Waldkirchen, JWU

Bauer Josef, Waldkirchen, BP

Behringer Helmut, Hohenau, SPD

Behringer Martin, Thurmansbang, FW-GL

Dr. Bekmann Horst, Freyung, CSU

Bermann Walter, Neureichenau, CWG-FW

Brunner Franz, Waldkirchen, CWG-FW

Cerny Renate, Waldkirchen, CWG-FW

Denk Fritz, Hohenau, CSU

Drexler Gerhard, Freyung, FDP

Dülfer Heike, Thurmansbang, Grüne

Dumps Mario, Röhrnbach, JWU

Edenhofner Karl, Röhrnbach, Grüne

Eibl Manfred, Perlesreut, CWG-FW

Eigenschenk Werner, Waldkirchen, SPD

Ertl Max, Waldkirchen, CSU

Fehler Klaus, Freyung, CWG-FW

Fischer Georg, Grafenau, CSU

Geis Josef, Freyung, JWU

Landkreis Freyung-Grafenau

Gibis Max, Mauth, CSU

Gruber Sebastian, Freyung, JWU

Gutsmiedl Josef, Röhrnbach, CSU

Hartmann Martin, Grafenau, SPD

Haugeneder Max, Grainet, REP

Heinrich Olaf, Freyung, CSU

Hellauer Alfons, Neureichenau, CSU

Hermann Josef, Waldkirchen, BP

Höppler Josef, Waldkirchen, CSU

Jarosch Peter, Waldkirchen, CWG-FW

Kapfer Hans, Waldkirchen, BP

Kaspar Peter, Freyung, CWG-FW

Kern Josef, Innernzell, CSU

Kunz Wolfgang, Grafenau, SPD

Lenz Heinrich, Hinterschmiding, CSU

Luksch Josef, Spiegelau, SPD

Madl-Deinhart Hans, Grainet, Grüne

Meininger Josef, St. Oswald-Riedlhütte, SPD

Mitterdorfer Anna, Grafenau, FW-GL

Muthmann Alexander, Freyung, CWG-FW

Niedermeier Max, Grafenau, CSU

Peter Helmuth, Grafenau, FW-GL

Riedl Max, CSU

Ritzinger Leopold, Zenting, FW-GL

Roth Karlheinz, Spiegelau, CSU

Ruhland Renate, Freyung, ödp

Scherzer Axel, Ringelai, SPD

Scheuchenzuber Vera, Schönberg, CSU

Schiller Herbert, Freyung, CWG-FW

Schmid Eduard, Hohenau, CSU

Dr. Schmidbauer Siegfried, Neureichenau, JWU

Schraml Alfred, CSU

Schwarz Max, Waldkirchen, CSU

Siegert Peter, Schönberg, CSU

Stadler Winfried, Freyung, FDP

Töpfl Gerhard, Grafenau, SPD

Vogl Helmut, St. Oswald, FW-GL

Vogl Kaspar, Grainet, SPD

Wegerbauer Johann, Jandelsbrunn, CSU

Weinberger Helga, Schöfweg, CSU

Wolf Heinz, Neuschönau, FW-GL

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Mandatsträger

Landkreis Freyung-Grafenau

Bezeichnung Name /Anschrift Telefon /Telefax

Europaparlament Manfred Weber (CSU) Telefon: 09444/8709752

Holunderweg 9a Telefax: 09444/8709751

93359 Wildenberg

www.weber-manfred.de

Deutscher Bundestag Bartholomäus Kalb (CSU) Telefon: 08547/479

Forsthart, Sommerfeldstr. 11 Telefax: 08547/1600

94550 Künzing

www.bartholomaeus-kalb.de

Bayerischer Landtag Helmut Brunner (CSU) Telefon: 09929/902173

Hinterdietzberg 1 Telefax: 09929/902174

94239 Zachenberg

www.helmut-brunner.de

Konrad Kobler (CSU) Telefon: 08509/844

Trasham 65 Telefax: 08509/3510

94161 Ruderting

www.konrad-kobler.de

Bernhard Roos (SPD) Telefon: 0851/8519037

Kubinstr. 37 Telefax: 0851/8519039

94036 Passau

www.bernhard-roos.de

Alexander Muthmann (FW) Telefon: 08551/914563

Maurerackerweg 12 Telefax: 08551/914579

94078 Freyung

www.alexander-muthmann.de

Dr. Franz Xaver Kirschner (FDP) Telefon: 0851/9884579

Bahnhofstr. 11

94032 Passau

www.franz-kirschner.de


Landkreis Freyung-Grafenau

Bezeichnung Name /Anschrift Telefon /Telefax

Bayerischer Landtag Eike Hallitzky (Grüne) Telefon: 08507/922412

Am Tiergarten 24a Telefax: 08507/922412

94127 Neuburg/Inn

www.eike-hallitzky.de

Walter Taubeneder (CSU) Telefon: 08503/9245655

Moosau 46 Telefax: 08503/9245656

94152 Neuhaus am Inn

Bezirkstag Niederbayern Max Brandl (SPD) Telefon: 08505/6512

Am Weiher 20 Telefax: 08505/6330

94124 Büchlberg

Olaf Heinrich (CSU) Telefon: 08551/914713

Kreuzberg 61 Telefax: 08551/914704

94078 Freyung

Rita Röhrl (SPD) Telefon: 09923/3711

Zum Hochfeld 16 Telefax: 09923/3607

94244 Teisnach

Horst Wipplinger (CSU) Telefon: 0851/44123

Kinsing 4b Telefax: 0851/45864

94121 Salzweg

Hans Danner (CSU) Telefon: 08532/8213

Niederreutern 10 Telefax: 08532/3745

94086 Bad Griesbach

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Landkreis Freyung-Grafenau

TOURISMUS

Das touristische Bild des Landkreises Freyung-Grafenau ist

eng mit dem Nationalpark Bayerischer Wald verbunden.

Der Nationalpark ist die wichtigste touristische Einrichtung

der Region mit einer bestens ausgestatteten Infrastruktur:

Wanderwege, Radwege, Infostellen und Infozentren bringen

Naturgenussund Verständnis für die waldreiche Landschaft

in Einklang.

Die neu entstehende Waldwildnis, die sich nach dem Borkenkäferbefall

auf großen Flächen zum Natur-Highlight

entwickelt, ist bisher einmalig in Europa und bildet somit unser

Alleinstellungsmerkmal. In Kombination mit den erdgasbetriebenen

Igelbussen und der Waldbahn gehört unsere

Region zu den Top-Adressen für aktives Naturerleben in

Deutschland. Ein Erlebnis der besonderen Art ist hierbei der

neu geschaffene Baumwipfelpfad mit dem sogenannten

„Baum-Ei“ als Aussichtsplattform. Dieser Holzsteg bis in die

Baumwipfel stellt im wahrsten Sinne des Wortes ein herausragendes

Angebot im Landkreis Freyung-Grafenau dar.

Neben den Bergen im Nationalparkgebiet charakterisieren

vor allem die typischen Bach- und Flusslandschaften

unsere Region. Nicht umsonst wurde die Ilz zur Flusslandschaft

des Jahres 2002/2003 gewählt und zählt die Buchberger

Leite zu den besonderen Geotopen Bayerns. Das

Dreiländereck zwischen Bayern, Böhmen und Österreich

mit dem Dreisessel als markantem Berggipfel hatte schon

Adalbert Stifter zu seinen sinnlichen Texten inspiriert. Der

Grenzkamm, der nach Süden hin in die offene und weite

Landschaft des Mühlviertels und der Donauebene ausläuft,

bietet traumhafte Ausblicke und im wahrsten Sinne

des Wortes „grenzenlose“ Naturerlebnisse. Ihrem Namen

alle Ehre macht auch die „Sonnenwald-Region“, sind

doch die zahlreichen Sonnentage rund um den Brotjacklriegel

nahezu schon sprichwörtlich.

Im Jahr 2010 ist der sogenannte „Goldene Steig“, der ehemalige

Salzhandelsweg zwischen Bayern und Böhmen,

1000 Jahre alt geworden. Mit zahlreichen Festen, Veran-


staltungen und innovativen Ideen wurde entlang dieser

mittelalterlichen Trasse das Jubiläum gefeiert.

Seit 2007 umschließt der neue Premiumwanderweg „Goldsteig“

die Region. Zwei Routen sind an den insgesamt

600 km langen Weg von der Oberpfalz bis Passau angeschlossen.

Erstens entlang der Ilz und zweitens auf dem Europäischen

Fernwanderweg E6. Den Aktivurlauber erwartet

im Landkreis Freyung-Grafenau noch vieles mehr: Ein

Radwegenetz für Mountainbiker und dank der Einführung

von Elektrobikes auch für Freizeitradler. Zwei Golfplätze,

unzählige Langlaufloipen und mehrere alpine Abfahrtshänge

bieten für viele sportliche Aktivitäten das richtige

Ambiente.

Familien gehören zu den Hauptzielgruppen für den Tourismus

im Bayerischen Wald. Um den Gästen mit ihren Kindern

Urlaub auf hohem Niveau und mit Top-Qualität anbieten

zu können, wurden in unserem Gebiet die Klassifizierungskriterien

Ende der 1990er Jahre federführend

Landkreis Freyung-Grafenau

umgesetzt. Inzwischen hat sich der Landkreis Freyung-Grafenau

als Kinderlandregion mit insgesamt sieben Kinderlandorten

in ganz Bayern einen Namen gemacht. Besonders

kinderfreundlich ausgestattete Betriebe werden

mit bis zu 5„Bärchen“ ausgezeichnet. Eine gute Basis für

einen rundum gelungenen Familienurlaub.

Eine Vorreiterrolle übernimmt der Landkreis Freyung-

Grafenau ebenso bei der Zusammenstellung von Urlaubsund

Freizeitangeboten für bewegungseingeschränkte

Mitmenschen. Den Urlaub ohne Barrieren diesen besonderen

Gästen anbieten zu können, ist ein langfristiges

Ziel, aber allein schon aufgrund der demographischen

Entwicklung sinnvoll.

Mit unserem Bemühen, Infrastruktur, Unterkünfte und alle

an der touristischen Produkterstellung Beteiligtenweiter zu

qualifizieren, sind wir auf dem richtigen Weg, um den Tourismus

im Landkreis Freyung-Grafenau zukunftsfähig und

nachhaltig zu gestalten.

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Landkreis Freyung-Grafenau

NATURSCHUTZ UND LANDSCHAFTSPFLEGE

Der Landkreis Freyung-Grafenau zeichnet sich im Bezirk

Niederbayernund auch in ganz Bayern–mit Ausnahme

der alpinen Landkreise –dadurch aus, dass er einerseits

mit einer ungemein hohen Artenvielfalt vor allem stark

gefährdeter, teilweise vom Aussterben bedrohter Arten

aufwarten kann. Andererseits weist der Landkreis ein

Landschaftsbild von einzigartiger Schönheit und Ursprünglichkeit

auf, geprägt durch eine insbesondere in

den höheren Lagen noch völlig erhaltene Kulturlandschaft,

wie sie in der Nachkriegszeit üblich war und bis

heute nicht zerstört worden ist, der Industrialisierungstendenz

der Landwirtschaft zum Trotz.

Ein weiteres herausragendes Merkmal des Landkreises ist

der ausgesprochen hohe Anteil an Schutzflächen nach

dem BayerischenNaturschutzgesetz. Dies resultiert zu einem

erheblichen Teil aus den Flächen des Nationalparks

Bayer. Wald, der neben dem Nationalpark Berchtesgaden

der einzige Nationalpark in Bayern ist. Daneben

gibt es aber auch ein dichtes Netz von Naturschutzgebieten

für die besonders herausragenden Landschaftsteile

im Landkreis, wie zum Beispiel so unterschiedliche

Landschaften wie das Ilztal oder das Dreisesselmassiv

oder die HochmooreamGrenzkamm in den Sattellagen

des bayerisch-böhmischen Grundgebirges. Die Aufgabe

der staatlichen Naturschutzbehörde amLandratsamt

besteht darin, gemeinsam mit den ehrenamtlich tä-

tigen Vereinen des Naturschutzes und der Landschaftspflege

diese Artenvielfalt und das schöne Landschaftsbild

zu erhalten.

Seit 1999 ist der Landkreis und die meisten seiner Gemeinden

Mitglied im Naturpark „Bayerischer Wald“, dessen

Anfänge bis ins Jahr 1967 zurückreichen. Seit dem Frühjahr

2006 ist das Landkreisgebiet auch im rechtlichen Sinne

Naturparkgebietund der Naturpark Bayerischer Wald

zählt durch diesen Zuwachs zu den größten Naturparks

der Bundesrepublik Deutschland überhaupt. Über den

Naturpark Bayerischer Wald werden zahlreiche Artenhilfsmaßnahmen

und Biotoppflegemaßnahmen organisiert

und abgewickelt, vor allem in den landwirtschaftlich

eher nachteiligen Lagen. Für das Fließgewässersystem

der Ilz, der sogenannten „Schwarzen Perle“ des Bayerischen

Waldes, gibt es einen speziellen Gebietsbetreuer

mit Sitz im Schloss in Fürsteneck (Ilz-Infostelle),eine Anlaufstelle

für fachkundige Führungen und Informationsveranstaltungen.

Im Landkreis FRG unter Naturschutz gestellt sind als:

–Nationalparkgebiet: 13.250 ha

Gesamter Nationalpark: 24.225 ha

–Naturschutzgebiete: 847 ha

–Landschaftsschutzgebiete 79.308 ha


–Europäische Schutzgebiete Natura 2000 (sogenannte

Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitatgebiete): 17.734 ha

(Überschneidungen mit den vorgenannten Gebietskategorien),

entspricht ca. 18 %der Landkreisfläche und

belegt damit den Spitzenplatz in Niederbayern.

Die ganz besondere Artenvielfalt des Landkreises:

Die Zahl der vom Aussterben bedrohten oder stark gefährdeten

Arten im Landkreis ist beachtlich. Im Folgenden

können nicht alle aufgeführt werden. Aufgelistet

werden nachfolgend beispielhaft einige eher augenfällige

und geläufige Arten, die im Landkreis noch regelmäßig

oder zumindest in nennenswerter Größenordnung

anzutreffen sind:

der Böhmische Enzian

seltene Fledermausarten

das Holunderknabenkraut

der Fischotter

der Luchs

das Birkhuhn

der Wachtelkönig

die Kreuzotter

Zu einzelnen der genannten Arten hat der Naturpark Bayerischer

Wald Faltblätter oder teilweise zweisprachige

Broschüren herausgebracht, die man bei den Gemeinden,

der Unteren Naturschutzbehörde amLandratsamt

oder am besten im Infozentrum des Naturparks in Zwiesel

(an der B11) erhalten kann.

Landkreis Freyung-Grafenau

Landschaftsbild und Lebensräume im

Landkreis Freyung-Grafenau:

Der besondereReiz der Landschaft des Bayerischen Waldes

ist weithin bekannt. Einer der vielen Faktoren sind die

noch vorhandenen Strukturen der ehemaligen Waldhufendörfer,

die man vor allem in den Hochlagen entlang

der Grenzen noch gut erkennen kann, z. B. in Finsterau,

Heinrichsbrunn, Vorderfreundorf, Bischofsreut, oder die

ganz besondere strahlenförmige Anordnung der Hufen

z. B. in den beiden Orten Hohenau oder Kreuzberg. Die

einzelnen Hufen sind oft noch getrennt durch Steinriegel,

teilweise bewachsen von Hecken, die das Bild weithin

sichtbar bestimmen. Um diese Landschaft zu erhalten,

werden örtlich sogenannte „BayernNetz Natur-Projekte“

durchgeführt, z. B. das Projekt „Bischofsreuter Waldhufen“

oder verschiedene Landschaftsplanumsetzungen wie in

Hohenau, Schöfweg und St. Oswald.

Um die Pflege der Offenlandflächen zu gewährleisten,

werden von den örtlichen Landwirten intensiv die Förderprogramme

des Freistaats Bayern genutzt, wovon alleine

über das Vertragsnaturschutzprogramm und den

Erschwernisausgleich jährlich ca. 300.000,-- €ausbezahlt

werden. Auf diese Weise können ca. 600 ha Blumenwiesen

oder Feuchtwiesen in ihrer attraktiven Ausprägung

dauerhaft erhalten werden.

Die Bergmagerwiesen und Steinriegelfluren stellen neben

den Mooren und den natürlichen oder naturnahen Bergbächen

und Fließgewässern die ganz besonderen Lebensräume

des Landkreises dar.

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Landkreis Freyung-Grafenau

DER GOLDENE STEIG UND 1000 JAHRE SALZGESCHICHTE

Ein Transportweg, der zur Aufwärtsentwicklung einer

ganzen Region beitrug

Der Nebel schleicht am Waldrand entlang, das Gras ist

noch nass vom letzten Regen, aber die Sonne setzt sich

gegen die Kühle mehr und mehr durch. In Leopoldsreut

gehen die Kinder gerade Richtung Schule, als von oben

her,vom Haidel herunter Hufgetrappel und Männerstimmen

zu hören sind –und dann tauchen sie auf, die bärtigen

Gesellen mit ihren Lanzen, die schwer bepackten

Pferde. Die Säumer sind es, die mit einem großen Hallo

hoch droben in 1.108 MeternHöhe von den „Sandhäuslern“,

wie die dortigen Bewohner genannt werden,

empfangen werden. Hier schnaufen sie durch, hier ma-

Im Museum Goldener Steig in Waldkirchen sind zahlreiche

Hufeisen ausgestellt, die in den vergangenen Jahren

entlang der alten Saum-Strecken gefunden worden

sind. (Foto: Steiml)

chen sie Rast, bis es dann weiter geht den beschwerlichen

Weg Richtung Böhmen, hinüber nach Prachatice/Prachatitz

mit der wertvollen Ladung im Gepäck.

Das „weiße Gold“ transportieren sie. Salz. VonBad Reichenhall

und Hallein herauf ist es gekommen, auf den

Schiffen über den Inn bis Passau. Und von dort über

Waldkirchen dank der Säumer hinein ins salzlose Böhmen.

So mag es sich damals zugetragen haben entlang des

Goldenen Steiges, in Leopoldsreut, in Fürholz, in Bischofsreut,

in den anderen Orten an jenem uralten Handelsund

Transportweg, der nun in der Gegenwart ein großes

Jubiläum feiern konnte. Vom19. April 1010 stammt

die Urkunde, mit der Kaiser Heinrich II. die Mauteinnahmen

des alten Handelsweges dem Passauer Nonnenkloster

Niedernburg vermacht hat. Und in eben diesem

Schriftstück kommt der Goldene Steig vor. Demnach ist

er 1000 Jahrealt. Mindestens. Dieser Weg, der durch den

einstigen Nordwald führte und an dem sich, gleich einer

Perlenschnur,Orte entwickelten, Dörfer heranwuchsen,

Menschen Arbeit fanden, sich Leben entwickelte

und der Handel blühte. Der Goldene Steig begann in

Passau und führte auf dem Gebiet des Abteilandes

(Bistum Passau) in einem System von insgesamt drei

Wegen zu den böhmischen Zielen Prachatice/Prachatitz

(über Waldkirchen und Fürholz), Vimperk/Winterberg

(über Freyung) und Kašperské Hory/Bergreichenstein

(über Mauth). In erster Linie transportierten die Säumer

Salz hinein und auf dem Rückweg wurden vor allem Getreide

und andere Lebensmittel mitgenommen.

Seinen Höhepunkt erreichte der Handel auf dem Goldenen

Steig im Spätmittelalter und während der Renaissance.

Allein auf dem südlichen, dem ältesten Zweig,

waren Woche für Woche bis zu 1.200 Pferde mit einer

Traglast von bis zu 150 Kilogramm unterwegs. Für die

Menschen auf und entlang der Handelsroute war der

Goldene Steig eine bedeutende Einkommensquelle –

zum einen durch den Warentransport selbst, zum andern

aber auch durch die Versorgung der Säumer und ihrer

Saumpferde, wo vor allem Waldkirchen Salzniederlage

war. Das heißt: der Ort lag jeweils eine Tagesreise von


Passau und dem zweiten Übernachtungsort Volary/ Wallern

entfernt; hier mussten die Säumer Rast machen.

Kein Wunder, dass hier Schmiede siedelten, dass Wirtshäuser

und Quartiere ingroßer Zahl vorzufinden waren

und dass Handel und Geschäfte florierten.

Viele Orte im Unteren Bayerischen Wald und im Böhmerwald

verdanken ihre Entstehung und gute Entwicklung

diesem Handel rund um die Steige. Die große Bedeutung

erkennt man auch daran, dass mehrereBurgen zu

seinem Schutz errichtet wurden, dass Waldkirchen als

wichtiger Markt gar eine trutzige Ringmauer (erbaut in

den Jahren 1460 bis 1470) bekommen hat und dass sich

die Passauer Fürstbischöfe und die bayerischen Herzöge

an der Wende zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert

einen erbitterten Handelsstreit lieferten. Um das Salz

und den Erlös daraus.

Der Goldene Steig war ein wirtschaftliches und auch

kulturelles Bindeglied und lange Zeit der verkehrsreichste

Saumweg im ganzen südlichen Deutschland. Auch

wenn sich der Niedergang dieser Handelsverbindung

durch den 30-jährigen Krieg ankündigte und später der

Salzhandel ganz zum Erliegen kam, hat die Saumstraße

wichtige Spuren bis hinein in die Gegenwart hinterlassen.

Nicht nur durch die Hohlwege, die mancherorts

noch den Verlauf vermuten lassen und die zum Teil

auch wieder hergerichtet worden sind. Nein, besonders

auch durch die weiter angewachsenen und weiterentwickelten

blühenden Landschaften und schmucken

Orte sowie durch die alten neuen (oder neuen alten)

Verbindungen. Die haben sich nach dem Fall des Eisernen

Vorhangs und dem Getrenntsein entlang der einstigen

Steige wieder zu einem richtigen Netzwerk geschlossen.

Deshalb haben sich die beiden Nachbarregionen auch

zusammengetan und 2010 zum Jubiläumsjahr erkoren.

Zahlreiche Veranstaltungen haben stattgefunden. Im

Mittelpunkt standen die Säumer und ihr Weg. Am Harlandbach

an der Grenzbrücke bei Marchhäuser wurde

gefeiert, in Waldkirchen ein Denkmal für die Säumer geschaffen.

Die Graineter Säumer, sozusagen als Brauchtumsgruppe

Nachfahren der einstigen Handelsreisenden,

haben ganz schön zu tun gehabt, so viele Verpflichtungen

gab es. In Leopoldsreut wurde ein Festspiel rund

um das gestorbene Dorfund das einstige Leben am Gol-

Landkreis Freyung-Grafenau

Die alte Säumerherberge in Fürholz: In diesem Ort hat der

Mautner die Säumer aufgehalten und von ihnen den Wegezoll

verlangt. (Foto: Steiml)

denen Steig mit riesigem Erfolg aufgeführt. Inszeniert

vom Förderverein Kulturlandschaftsmuseum Grenzerfahrung

(kurz KuLaMu), eine rührige Organisation, die

auch ein spannendes zweisprachiges Buch und einen

sehenswerten Film über das Leben am Goldenen Steig

herausgegeben hat. Viele weitere Veröffentlichungen

folgten, Feste, Sanierungen, Aufführungen, Ausstellungen,

Vorträge vom Museum in Waldkirchen bis zu den

Säumerfesten in Grafenau und Grainet. Apropos Grainet:

Dessen Säumer haben auch einen historischen Zug

von Bad Reichenhall bis nach Passau und weiter von

der Dreiflüssestadt auf dem „Ur-Steig“ hinein ins Böhmische

im Sommer 2010 unternommen –ein vielbeachteter

Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten „1000 Jahre

Goldener Steig“.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GRENZENLOSE WALDWILDNIS

Nationalparke verfolgen weltweit das Ziel, möglichst ursprüngliche

Landschaftsteile dauerhaft als Naturerbe für

kommende Generationen zu erhalten.

Diese großartige Idee fand ihren Ursprung 1872 in Nordamerika

mit der Gründung des heute weltberühmten Yellowstone-Nationalparks.

Fast hundert Jahrehat es gedauert, bis auch in Deutschland

am 7. Oktober 1970 der erste Nationalpark –der Nationalpark

Bayerischer Wald –eröffnet wurde.

Seit seiner Erweiterung im August 1997 erstreckt er sich mit

einer Fläche von 243 Quadratkilometern umdie Bayerwaldberge

Falkenstein, Rachel und Lusen und bildet zusammen

mit dem angrenzenden Nationalpark Sumava in

Tschechien das größte Waldschutzgebiet Mitteleuropas.

„Natur Natur sein lassen“ lautet die Philosophie, und in

der Tat, nirgendwo zwischen Atlantik und Ural dürfen sich

die Wälder mit ihren Mooren, Bergbächen und Seen auf

so großer Fläche nach ihren ureigenen Gesetzen zu einer

einmaligen wilden Waldlandschaft, einer grenzenlosen

Waldwildnis entwickeln. Diese vermeintlich leichte

Aufgabe erfordert einen langen Atem, denn die Natur

geht, einmal sich selbst überlassen, oft andereWege, als

wir Menschen es uns vorstellen. Der nur 5mmgroße Fichtenborkenkäfer,wegen

seines typischen Fraßbildes auch

Buchdrucker genannt, hat dies im Nationalpark Bayerischer

Wald eindrucksvoll vor Augen geführt.


Der Wald ist jedoch nicht tot. Abgestorben sind nur seine

alten Individuen. Im Schutze der Baumskelette entsteht

ein neuer Wald, vielfältiger und facettenreicher als

zuvor.

Dem willkommenen Gast bietet sich jetzt ein breites

Spektrum an Möglichkeiten, diesen Wald in seiner einzigartigen

Form zuerkunden, um die spannenden Prozesse

bei der Entstehung einer neuen Waldwildnis mitten

in Europa hautnah mitzuerleben.

Naturausstattung

Als Teil des alten Gebirges dominieren die Urgesteine

Granit und Gneis. Große Höhenunterschiede (600–1453

Meter ü. d. M.) und raues, niederschlagsreiches Klima

mit schneereichen Wintern sind für die Entstehung von

drei natürlichen Waldformationen verantwortlich:

–Bergfichtenwälder in den Hochlagen ab 1.200 Meter

Meereshöhe

–Bergmischwälder (Fichte, Tanne, Buche, Bergahorn) in

den wärmebegünstigten Hanglagen

–auch Fichtenwälder in den nassen Talmulden mit

nächtlichem Kaltluftstau.

Die Tierwelt des Nationalparks umfasst das typische

Artenspektrum mitteleuropäischer Bergwälder. Hier leben

noch Fischotter, Auerhuhn, Weißrückenspecht,

Rauhfuß- und Sperlingskauz, und zwischenzeitlich zurückgekehrt

sind Luchs und Schwarzstorch. Erfolgreich

wieder eingebürgert wurden Uhu, Habichtskauz und

Kolkrabe.

Besucherangebot

Wanderwege/Radwege

Über 300 km hervorragend markierte Wanderwege mit

sieben grenzüberschreitenden Möglichkeiten erschließen

die charakteristischen Schönheiten des Nationalparks.

Hinzu kommen ca. 200 km Radwege, im Randbereich

des Nationalparks Skilanglaufloipen mit Schwerpunkten

am Langlauf-Zentrum Zwieslerwaldhaus und bei

Finsterau und ca. 100 km geräumte Winterwanderwege

in ortsnahen Bereichen und im Tierfreigelände.

Landkreis Freyung-Grafenau

Informationszentren/-stellen

Das Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau bietet

seinen Gästen:

–das Hans-Eisenmann-Haus mit Ausstellungen zur Natur,

Vortrags- und Filmsaal, Bibliothek, Erlebnisraum und

Nationalpark-Laden

–das Tier-Freigelände mit ca. 30 einheimischen Säugetier-

und Vogelarten des Bergwaldes in großzügigen

Landschaftsgehegen und Volieren

–das Pflanzen- und Gesteins-Freigelände; Pflanzengesellschaften

und Gesteine des Bayerischen Waldes

(behindertengerechter Lehrpfad)

–den weltweit größten Baumwipfelpfad (barrierefrei).

Das Nationalparkzentrum Falkenstein mit dem Haus zur

Wildnis bei Ludwigsthal bietet neben einem einzigartigen,

begehbaren Wurzelgang und einer atemberaubenden

3-D-Schau eine sehenswerte Ausstellung „Zeit für Wildnis“.

Betreute Informationsstellen befinden sich im Grenzbahnhof

Bayerisch Eisenstein, im Glasmuseum Frauenau,

in Spiegelau und in Mauth.

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Landkreis Freyung-Grafenau

Naturerlebniswege

Die unbeeinflusste Naturentwicklung lässt sich am besten

auf Erlebniswegen beobachten:

in der Bergfichten-Region auf dem Hochwaldsteig am Lusen,

in der Bergmischwald-Region auf dem Seelensteig

am Rachel, in der Aufichtenwald-Region am Aufichtenwaldsteg

bei Spiegelau, in alten Urwäldernauf dem Naturerlebnispfad

Watzlikhain bei Zwieslerwaldhaus und im

Moorbereich auf dem Erlebnisweg Schachten und Filze

oberhalb Buchenau.

Zu einem grenzüberschreitenden Erlebnis wirddas waldgeschichtliche

Wandergebiet „Natur und Geschichte

erleben“ mit zum Teil zweisprachigen Informationstafeln

bei Bucina (Buchwald) an der Ostgrenze des Nationalparks.

Angebot für Kinder

Mit dem Waldspielgelände und seinem einmaligen Naturerlebnispfad

bei Spiegelau, dem Wanderpark in Bayerisch

Eisenstein und einer ganzen Reihe von ortsnahen,

mit Kinderwägen befahrbaren Rundwegen und Spielplätzen

gibt es ein abwechslungsreiches Angebot für Familien

mit Kindern.

Herausragende Jugendbildungsstätten sind das Jugendwaldheim

bei Schönbrunn am Lusen und das neue Wildniscamp

am Falkenstein mit angegliedertem Jugendzeltplatz

bei Zwieslerwaldhaus.

Führungen

Über das ganze Jahr hinweg finden täglich zu unterschiedlichen

Themen und auf die Jahreszeit zugeschnittene

oft kostenlose Führungen statt.

Anreise und Zugang

Bahnverbindungen bestehen von Zwiesel nach Bayerisch

Eisenstein und Spiegelau. Ein öffentliches Personennahverkehrssystem

mit „Igelbussen“ verkehrt vom 15. Mai

bis 31. Oktober im Halbstunden- und Stundentakt im Rachel-Lusen-Gebiet.

Auskünfte

Hans-Eisenmann-Haus, Böhmstraße 31, 94556 Neuschönau,

Telefon: 08558/9 61 50

Haus zur Wildnis, 94227 Ludwigsthal, Telefon: 09922/50020

Nationalparkverwaltung, Freyunger Str.2,94481 Grafenau,

Telefon: 08552/9600-0

E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de

Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Landkreis Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

EUREGIO BAYERISCHER WALD –BÖHMERWALD –UNTERER INN

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, EU-Projekte mit

unseren Nachbarn, „Networking“ in Europa, Kooperationen

zur wirtschaftlichen Stärkung unserer Region –diese

und viele andereThemen stehen hinter der Organisation

der EUREGIO Bayerischer Wald -Böhmerwald -Unterer

Inn. Die EUREGIO ist ein überwiegend kommunaler Verbund

von über 450 Mitgliedernund erstreckt sich auf die

Naturräume des Bayerischen Waldes, des Böhmerwaldes,

des Mühl- und Innviertels sowie des Rottals und des

unteren Donauraumes im Bezirk Perg. Die räumliche Ausdehnung

umfasst damit eine Region von ca. 30.000 km²,

in der über 2Mio. Menschen leben.

Aus dem einstigen Ziel der Förderung erster Kontakte und

Begegnungen sind mittlerweile vielschichtige Netzwerke

zur Förderung der grenzüberschreitenden Regionalentwicklung

entstanden.

Die Zusammenarbeit in kultureller,wirtschaftlicher,vor allem

aber auch politischer Hinsicht hat heute Formen an-

„Europa für Kinder –Kinder für Europa“

genommen, die noch vor wenigen Jahren nicht für möglich

gehalten wurden.

Mehr als 500 grenzüberschreitende Projekte, über 1000

breit angelegte Begegnungen, internationale Anerkennung

und Wertschätzung –das ist die Bilanz und das eindrucksvolle

Ergebnis der Region.

Die EU unterstützt diese Maßnahme mit Förderungen in

Höhe von ca. 80 Mio. Euro.

Mit Oberösterreich und Südböhmen zählen wir heute zu

den sicherlich attraktivsten und stärksten Grenzräumen

Europas. Unser Ziel ist es, diese Position nicht nur zu sichern,

sondern weiter auszubauen und eine führende Rolle im

Standortwettbewerb Europas zu erreichen!

Ein ehrgeiziger Ansatz –inder Allianz erreichbar.

Innovation als Instrument

Kooperation als Erfolgsfaktor

Europa als Chance

Dazu wollen wir motivieren! Nutzen Sie deshalb unser

Angebot!

● Entwicklung und Begleitung richtungsweisender

Projekte und Initiativen imKontext Europas

● Aktueller Informationsdienst in und um europäische

Politikfelder des täglichen Lebens

● Hilfe bei der Akquise von Finanzierungsquellen

● Mediennetzwerke und Zugang zu wichtigen

europäischen Informationsdiensten

● Dolmetsch- und Übersetzungsdienstleistungen für

den mittel- und osteuropäischen Sprachraum

● Projekt- und Partnerschaftsbörse innerhalb der

Grenzräume Europas

● Weitere Informationen unter www.euregio-bayern.de

„Für eine starke Europaregion

Bayern –Böhmen – Österreich


Hinter der Bezeichnung „LEADER“ verbirgt

sich ein EU–Förderprogramm, das

der Entwicklung ländlicher Gebiete

dient. Mit LEADER-Mitteln können Projekte

gefördert werden, die der Region

zugutenkommen. Dabei steht das Programm

unter dem Motto „Bürger gestalten

ihre Heimat“. Deshalb wird Wert darauf gelegt,

dass sich die Bürger des Landkreises bei Projektideen und

bei den Projekten beteiligen, die Mitarbeit in der LEADER-

Aktionsgruppe steht ihnen offen.

Voraussetzung zur Anerkennung des Landkreises als

LEADER-Region war das Erstellen eines Regionalen Entwicklungskonzepts

(REK). In diesem Konzept wurden Stärken

und Schwächen der LEADER-Region (in unserem Fall

identisch mit dem Landkreis) analysiert und die Handlungsfelder

herausgearbeitet, in denen man besonders aktiv

sein möchte. Dabei haben rund 250 engagierte Landkreisbürger

in verschiedenen Arbeitskreisen mitgewirkt. Die

gemeinsam ausgewählten Handlungsfelder sind:

● Lebensqualität für Menschen mit Handicap

● Lebensqualität für Kinder, Jugend und Senioren

● Qualitätssicherung der Natur- und Kulturlandschaft

● Optimieren der touristischen u. kulturellen Infrastruktur

● Energieautark und Regionalbewusst

● Bewahren der dörflichen Kultur und Dorfgemeinschaft.

Zur Umsetzung des Regionalen Entwicklungskonzepts

(REK) wurden für unseren Landkreis für die Periode 2007 –

2013 ca. eine Million Euro aus diesem EU-Programm für

Projekte bereitgestellt. Die Förderung für LEADER-Projekte

selbst kommt vom Bayerischen Staatsministerium für

Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem Europäischen

Landwirtschaftsfonds für die Entwicklungdes ländlichen

Raums (ELER). Die Geschäftsführung der LEADER-

Gruppe und die Hilfestellung bei der Antragstellung im

Rahmen des Regionalmanagements hingegen wird gefördert

durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft,

Infrastruktur, Verkehr und Technologie mit Mitteln

aus dem EFRE-Programm „Regionale Wettbewerbsfähig-

Landkreis Freyung-Grafenau

LEADER –BÜRGER GESTALTEN IHRE HEIMAT

keit und Beschäftigung“ Bayern 2007 –2013 der Europäischen

Union.

Bereits seit 1995 existiert im Landkreisgebiet eine LEADER-

Aktionsgruppe (LAG), so dass schon mit den vorherigen

Programmen LEADER II und LEADER +Maßnahmen gefördert

wurden. Beispiele aus der letzten Förderperiode waren:

● Kräutergemeinde Mauth, ergänzt durch verschiedene

Maßnahmen im Freilichtmuseum Finsterau;

● Qualifizierungsoffensive für Touristiker im Landkreis;

● Naturbad Spiegelau

● Förderung der Regionalgartenschau 2007 in Waldkirchen

durch konzeptionelle und investive Maßnahmen;

● Erstellung von Themenwanderwegen im Landkreis:

Granitwanderweg Gemeinde Mauth, Kulturlandschaft

im Wandel Gemeinde Hohenau, Mühlenweg

Markt Röhrnbach; Dreifaltigkeitsweg „Zum Brudersbrunn“

Stadt Grafenau;

● Schönberg Erleben –Freizeitnetzwerk für Schönberger

und ihre Gäste.

(WeitereInformationen zu LEADER allgemein und Projektbeispiele

auf der Homepage des Landkreises Freyung-

Grafenau unter der Rubrik „Wirtschaft“)

Das Wolfsteiner Festival für Menschen mit und ohne Handicap

wurde 2010 mit LEADER-Mitteln gefördert.

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Landkreis Freyung-Grafenau

STADT FREYUNG

Staatlich anerkannter Luftkurort und

Wintersportplatz im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Dr. Olaf Heinrich

Stadtverwaltung

Rathausplatz 1, 94078 Freyung

Telefon: 08551/588-0

Telefax: 08551/588-280

Internet: www.freyung.de

E-Mail: stadt.freyung@freyung.de

touristinfo@freyung.de

Einwohner: 6.996

Fläche: 48,58 km 2

Müsste „Freyung“ in einer Quizshow als Lösungswort erraten

werden, so könnte man eine wortreiche Palette als

Hilfestellung geben: Kreisstadt und Mittelzentrum im Südosten

Deutschlands, 40 km nordöstlich von Passau, oder:

Kultur- und Wirtschaftszentrum als Tor zum Osten, Fachhochschulstandort

und bedeutende Schulstadt im Unteren

Bayerischen Wald, Garnisonsstadt am bayerischböhmischen

Grenzgebirge, Luftkurort und Torzum Nationalpark

„Bayerischer Wald“.

Der Ort Freyung entstand als kleines Rodungsdorf nahe

der älteren Burg Wolfstein um 1300. „Die Freyung“ war ursprünglich

kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für

ein Gebiet, in dem den Siedlern eine Freiung, d. h. eine

Befreiung von den Steuern gewährt wurde. Das heutige

Freyung hat sich als moderner Handels- und Dienstleistungsstandort

etabliert. Die Wirtschaftsstruktur ist geprägt

von mittelständischen Unternehmen im Handwerk,

Handel und gewerblicher Industrie. Vongroßer Bedeutung

ist der Tourismus in unserer reizvollen Mittelgebirgslandschaft

mit dem gesunden Höhenklima. 2.200 Gästebetten

in gepflegten Pensionen, Hotels sowie eine

modernst eingerichtete Kurklinik mit dem Stab von qualifiziertem

Ärzte- und Pflegepersonal bieten die Voraussetzungen

für einen erholsamen Urlaubs- und Kuraufenthalt.

Für einen Luftkurort ist ein Hallenbad ebenso selbstverständlichwie

ein Freibad, Skilift, Tennisplätze, Wander-

wege, markierte Nordic Walking Trails, Eishalle, Schießanlage

etc. Mit dem Kurhaus, dem neu eröffneten Mehrgenerationenhaus,

mehreren Museen, den Kunstausstellungen,

den zahlreichen Veranstaltungen wie dem traditionellen

Volksfest, dem Bürgerfest oder dem Freyunger

Schlossfest wirddie Angebotspalette unserer liebenswerten

Bayerwaldstadt abgerundet. Freyung ist darüberhinaus

Ausrichter des größten Senioren-Golfturnieres der

Welt mit jährlich bis zu 400 Teilnehmern.

Wintersport

Neben dem Skigebiet mit drei Skiliften (teils mit Flutlicht)

und Skischulen, die tägliche Kurse in Alpin, Snowboard,

Carving, Big Foot und Langlauf im Programm haben,

bietet Freyung bestens präparierte Loipen jeder Schwierigkeitsstufe.

Das gebietsübergreifende Loipennetz zwischen

Freyung, dem Nationalpark Bayerischer Wald und

dem Dreiländereck mit Tschechien und Österreich umfasst

eine Strecke von über 200 km.


Büro Freyung:

Grafenauer Str. 27, 94078 Freyung

Telefon 08551/9614-0

Telefax 08551/9614-20

Büro Passau:

Nibelungenstraße 4,94032 Passau

Telefon 0851/95576-30

Telefax 0851/95576-31

E-Mail: info@ecoplan-spz.de

Internet: www.ecoplan-spz.de

Schwerpunktzentrum der medizinischen

Rehabilitation

Zentrumfür Anschlussrehabilitation

Solla19/20 N 94078 Freyung

Tel. 08551/99-0 N Fax08551/99-2489

E-Mail: info@bavaria-klinik.de

www.bavaria-klinik.de

Die Haustechnik befindet sich zunehmend

im Spannungsfeld von Ökonomie und

Ökologie.

Steigende Energiekosten und Restriktionen

durch Emissionsgrenzwerte erfordern

eine ganzheitliche und zukunftsorientierte

Planung.

Wir sehen unsere Aufgabe darin, für unsere

Kunden individuell maßgeschneiderte

Lösungen zuerarbeiten.

Lösungen, die auch inZukunft effizient

sind.

Landkreis Freyung-Grafenau

Mit uns erleben Sie keine Bauchlandung,

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Druckerei &Schreibwaren

Bahnhofstraße 6|94078 Freyung

Tel. 08551/96290 |Fax 962910

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www.druckerei-schreibwaren.de

In unserem Schwerpunktzentrum

stehen folgende Abteilungen zur

Verfügung:

• Orthopädie

Alles Alles Alles Alles aus aus aus aus einer einer einer einer Hand: Hand: Hand: Hand:

Flyer, Plakate,

Prospekte usw.

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• Innere Medizin /Onkologie

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Landkreis Freyung-Grafenau

STADT GRAFENAU

Staatlich anerkannter Luftkurort und

Wintersportplatz im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Helmuth Peter

Stadtverwaltung

Rathausgasse 1, 94481 Grafenau

Telefon: 08552/96230

Telefax: 08552/4690

Internet: www.grafenau.de

E-Mail: stadt.grafenau@grafenau.de

tourismus@grafenau.de

Einwohner: 8.607

Fläche: 63,93 km 2

Grafenau, das schon 1376 von Kaiser Karl IV. zur Stadt

erhoben wurde, weil es wohl an einem wichtigen Handelsweg

nach Böhmen lag (Gulden Strass), hat sich trotz

seines Alters jugendlichen Schwung bewahrt.” Grafenau

ist nicht nur eine Stadt, in der Handel, Gewerbe und eine

umweltverträgliche Industrie blühen. Vorallem auch der

Tourismus bringt dem Luftkurort Grafenau viele positive

Aspekte. Die gute Infrastruktur führte zur Aufstufung zum

Mittelzentrum.

Grafenau beherbergt eine gute Gastronomie und Hotellerie

mit über 2.400 Gästebetten sowie attraktive Fremdenverkehrseinrichtungen,

z. B. ein modernes beheiztes

Wellen-Freibad, Hallenbäder usw.

BesondereBedeutung hat Grafenau auch als Sitz der Nationalparkverwaltung

Bayerischer Wald. Der erste deutsche

Nationalpark entstand 1970 vor den Torender Stadt.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform inden siebziger

Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden zur Stadt Grafenau

die umliegenden Gemeinden Rosenau, Neudorf,

Haus i. Wald, Schlag und Großarmschlag eingegliedert,

so dass die Stadtgemeinde Grafenau heute 8.600 Einwohner

zählt. Die Wirtschaft ist als gut durchstrukturiert zu

bezeichnen,die Bandbreite reicht von der Zulieferung für

die Bauwirtschaft bis zu mehreren Betrieben der Elektronik-

und Maschinenbauindustrie. Die alte Säumerstadt

Grafenau hat sich zu einem attraktiven, leistungsstarken

Gemeinwesen entwickelt, das alle Bedürfnisse des täglichen

Lebens abdecken kann. Zudem hat Grafenau einen

großen Freizeitwert, nicht zuletzt wegen der herrlichen

Landschaft, in die das Stadtgebiet eingebunden

ist, bis zu den Bayerwaldbergen Rachel und Lusen, dem

Grenzkamm zum böhmischen Nachbarland. Der Salzhandel

in früheren Jahrhunderten zwischen der oberösterreichischen

Stadt Schärding und der böhmischen

Stadt Bergreichenstein (Kašperské Hory) hat zur Gründung

von Städtepartnerschaften mit diesen Kommunen

geführt.

Grafenau ist eine der drei Städte im Landkreis Freyung-

Grafenau und liegt fast genausoweit von Prag in der

Tschechischen Republik entfernt wie von der Landeshauptstadt

München. Die Höhenlage beträgt 430 bis 700

Meter ü. d. M.


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Landkreis Freyung-Grafenau

STADT WALDKIRCHEN

Staatlich anerkannter Luftkurort

Bürgermeister: Josef Höppler

Stadtverwaltung

Rathausplatz 1, 94065 Waldkirchen

Telefon: 08581/2020

Telefax: 08581/20213

Internet: www.waldkirchen.de

E-Mail: rathaus@waldkirchen.de

tourismus@waldkirchen.de

Einwohner: 10.446

Fläche: 80,04 km 2

Einst ein wichtiger Handelsplatz am „Goldenen Steig“,

dem Saumhandelsweg, der von Passau über Waldkirchen

nach Böhmen führte, zählt Waldkirchen heute zu

den Zentren im südlichen Bayerwald. In der bayerischen

Regionalplanung ist Waldkirchen als mögliches Mittelzentrum

ausgewiesen.

Waldkirchen hat sich in den Jahren seit der Stadterhebung

1972 von einer ländlich geprägten Gemeinde zu

einem attraktiven Tourismusort mit hoher Lebens- und

Wohnqualität entwickelt. Hier findet jeder, was er sucht:

Stimmungsvolle Landschaft zum Wandern, Reiten, Radeln

und Kutschenfahren. Sportliches Vergnügen mit

Golf, Tennis, Ski und Snowboard oder einfaches Faulenzen

und Loslassen vom Alltag. Mit dem Karoli-Badepark

und dem Karoli-Eisstadion warten zwei außergewöhnliche

Freizeiteinrichtungen auf Bürger und Gäste.

Traditionell hat Kultur in Waldkirchen einen hohen Stellenwert.

Ob stimmungsvolle Blasmusik, kirchliche Prozession

oder Trachtenumzug: der ovale, historische „Marktplatz“

mit seinen mittelalterlichen Hausfassaden ist immer geeignete

Kulisse für Feste jeder Art. So ein Brauchtums-

Spektakel sind die „Waldkirchner Rauhnacht“ oder das

„Marktrichterfest“.

Einen besonderen Namen hat sich Waldkirchen als Einkaufsstadt

gemacht. Vorallem modebewussteLeute reisen

aus nah und fernindie Bayerwaldstadt, um sich chic,

elegant und „trendy“ einkleiden zu lassen. Daneben flo-

riert aus wirtschaftlicher Sicht besonders das mittelständische

Gewerbe, unterstützt seit einigen Jahren von einem

Innovations- und Gründerzentrum. Dieses Zentrum

hat in wenigen Jahren seit seiner Gründung insbesondere

im Bereich der „modernen Kommunikationstechniken“

Firmen hervorgebracht, die zwischenzeitlich weltweit

aktiv sind. Sie tragen eine Botschaft nach draußen,

die für Waldkirchen typisch ist: „Offensiv und optimistisch

in die Zukunft“.


Landkreis Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau


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Landkreis Freyung-Grafenau

MARKT PERLESREUT

DIE PERLE IM BAYERWALD

Staatlich anerkannter Erholungsort im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Manfred Eibl

Verwaltungsgemeinschaft Perlesreut

Unterer Markt 3, 94157 Perlesreut

Telefon: 08555/9619-0

Telefax: 08555/9619-40

Internet: www.perlesreut.de

E-Mail: poststelle@perlesreut.de

Einwohner: 2.907

Fläche: 29,71 km 2

Perlesreut, der staatlich anerkannte Erholungsort, liegt

klimatisch begünstigt (380–638 mü.d.M.) zwischen den

Bayerwaldflüssen Ilz und Ohe.

Schon 1150 wird Perlesreut als selbstständige Pfarrei

erwähnt und somit stellt der Markt eine der ältesten Siedlungen

im Landkreis FRG dar.Eine Markturkunde von 1354

erwähnt bereits die Marktrechte.

Kein Name im Bayerischen Wald ist mehr mit dem

Schnupftabak „Schmai“ verbunden als der von „Perlesreut“.

Hier waren die Schnupftabakreiber besonders zu

Hause. In Anlehnung an die Geschichte und der damaligen

wirtschaftlichen Bedeutung feiert der Markt an

jedem 3. Wochenende im Juli das „Schmalzlerfest“ mit

Schnupferwettbewerb.

In Perlesreut ist bayernweit die einzige Zigarrenmanufaktur

beheimatet.

Perlesreut ist der einzige PassionsspielortimBayerwald. Im

Jahr 2005 fanden erstmals nach mehr als 230 Jahren wieder

Passionsspiele in Perlesreut statt. Etwa 140 Laiendarsteller

führen das Passionsspiel in einer mitreißenden Freilichtaufführung

turnusgemäß auf. Spiel, Bühnenbild und

Gewänder spiegeln das historische Geschehen von vor

rund 2000 Jahren wieder.Seit 2005 besuchten über 12.000

Gäste die Perlesreuter Passionsspiele.

Man findet viele Naturschönheiten, z. B. die Ilz, das letzte

große Wildwasser Ostbayerns und zugleich Naturschutz-

gebiet „Obere Ilz“. Alle zwei Jahre wirddie Internationale

Bayerwald Wildwasser Regatta auf der Ilz ausgetragen.

In Perlesreut gibt es ein umfangreiches Freizeitprogramm:

Tennis, Reit- und Angelmöglichkeiten, ein familienfreundliches

Freibad mit Breitwasserrutsche und gut markierte

Wanderwege. Der europäische Pilgerweg „Via Nova“

führt direkt durch das Gemeindegebiet.

2006 klinkte sich der Markt Perlesreut in das bundesweite

Netzwerk „Lokale Bündnisse für Familien“ ein. Unter dem

Motto „Familienfreundliche Perspektiven“ arbeiten verschiedene

örtliche Gruppen mit dem Ziel des weiteren

Ausbaus von Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit

von Familie und Beruf zusammen.

Auch der 2009 gegründete Verein für nachhaltige Gemeindeentwicklung

„Perlesreut gestalten e. V.“hat die

Hauptzielsetzung, Lebens-, Wohn-, Freizeit- und Aufenthaltsqualität

zu steigern und die Wirtschaftsdynamik zu

erhöhen.

Perlesreut ist bekannt für einen der besterhaltenen Marktplätze

im Bayerischen Wald. Durch die Marktplatzsanierung

wird der Ortskern noch attraktiver gestaltet.

Perlesreut –historischer Marktkern, mittelständische Betriebe,

Kleinzentrum, zukunftsorientiert –ein Ort, in dem

es sich gut wohnen und leben lässt.


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Landkreis Freyung-Grafenau

MARKT RÖHRNBACH

Staatlich anerkannter Erholungsort im

Naturpark Bayerischer Wald

Bürgermeister: Josef Gutsmiedl

Marktverwaltung

Rathausplatz 1, 94133 Röhrnbach,

Telefon: 08582/96090

Telefax: 08582/9609-16 und -92

Internet: www.roehrnbach.de

E-mail: mail@roehrnbach.de

Einwohner: 4.544

Fläche: 40,7 km 2

Der Markt Röhrnbach liegt im Süden des Landkreises Freyung-Grafenau

und ist verkehrsmäßig gut erschlossen. Der

Beginn der fast 1000-jährigen Geschichte des Ortes steht

in enger Verbindung zum Passauer Fürstbistum. Vondaher

rührt auch das herzförmige Wappenschild. Die Ortsbezeichnung

leitet sich von „geröhricht“ ab und nimmt

Bezug auf den einst von Schilf umwachsenen Osterbach.

Ab dem 14. Jahrhundert führte einer der Hauptzweige

des „Goldenen Steiges“ von Passau über Röhrnbach

nach Böhmen. Auf diesem Weg transportierten Säumer

mit ihren Lasttieren Salz ins Nachbarland. Zudem kreuzte

der „Guldensteig“ auf seinem von Ungarnüber Österreich

führenden Weg nach Norden Röhrnbach. Es entwickelte

sich lebhafter Handel, der sich bis in die Neuzeit

fortsetzte.

Heute bilden die Bundesstraße B12und der Autobahnzubringer

zur A3die Hauptschlagaderninunserer Region

und sind die Nachfolger des „Goldenen Steiges“. Durch

Eingliederungen entstand ein zukunftsfähiges Gemeinwesen

mit rund 40 Orten bzw. Ortsteilen und mit einer leistungsfähigen,

modernen Verwaltung.

Die jüngere Vergangenheit des Marktes Röhrnbach war

geprägt von reger kommunaler,gewerblicher und privater

Bautätigkeit. Eine gesunde Mischung an Industrie-,

Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben sorgt

für ein großes Arbeitsplatzangebot. Im gewerblichen

Bereich sind das Bauhaupt- und -nebengewerbe die

Schwerpunkte, wobei sich auch die Kunststoffverarbeitung

und die Elektronikbereiche sehr gut entwickelt haben.

Die herkömmlichen Handwerksbetriebe sowie neue

EDV-Geschäfte und Recyclingfirmen runden die Vielfalt

an Betrieben ab. Zudem ist die traditionelle bäuerliche

Landwirtschaft mit etlichen Vollerwerbs- und Nebenerwerbsbetrieben

vorhanden, welche unsereherrliche Kulturlandschaft

pflegt.

Den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Erholungsuchenden

stehen zahlreiche Freizeiteinrichtungen zur

Verfügung. Der Urlaubsgast hat eine große Auswahl

an Übernachtungsmöglichkeiten: Angefangen bei gepflegten

Ferienwohnungen über modern ausgestattete

Pensionen bis hin zu komfortablen Hotels der gehobenen

Klasse mit Fitness- und Wellness-Einrichtungen.

Rund 50 Vereine widmen sich der Gemeinschaftspflege,

dem Brauchtum und kulturellen Belangen sowie dem

Sport. Im Jahreskreis ziehen viele überregional beachtete

Veranstaltungen tausende Besucher an, wobei der

Ostermontagskirta und das Johannifest sowie der traditionelle

Flohmarkt herausragen.


Landkreis Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

MARKT SCHÖNBERG

Staatlich anerkannter Luftkurort

Bürgermeister: Peter Siegert

Verwaltungsgemeinschaft Schönberg

Marktplatz 16, 94513 Schönberg

Telefon: 08554/9604-0

Telefax: 08554/9604-50

Internet: www.schoenberg-bayerwald.de

E-Mail: poststelle@vg-schoenberg.de

touristik@markt-schoenberg.de

Einwohner: 3.830

Fläche: 32,76 km 2

Die „Urgeschichte“ Schönbergs ist weitgehend unbekannt.

Bereits gegen Ende des 13. Jahrhunderts erhielt

Schönberg von den Grafen von Hals das Marktrecht.

Herzog Albrecht IV. verlieh dem Markt das Wappen.

Elend über Schönberg brachten die Großbrände im

17. und 19. Jahrhundert, wobei der Ort mehrmals vollständig

in Asche gelegt wurde. Beim darauf folgenden

Wiederaufbau erhielten viele Häuser eine Fassade in südländischem

Stil. Am 25. April 1945 vernichteten amerikanische

Truppen drei Viertel des Marktes.

Vonwirtschaftlicher Bedeutung für den Markt waren die

beiden Viehmärkte am St.-Paulus- und St.-Georgs-Tag.

Im Jahr 1615 gingen beispielsweise 1.254 Ochsen von

Schönberg aus in die Schlachthöfe von Straubing, Regensburg,

Nürnberg, Augsburg und Ulm. Im Jahre 1971

wurde die Gemeinde Hartmannsreit und im Jahr 1978 die

Gemeinden Eberhardsreuth und Kirchberg im Zuge der

Gebietsreform auf Gemeindeebene eingemeindet.

Eberhardsreuth lag am einstigen „Goldenen Steig“ von

Vilshofen nach Böhmen und wird schon im 13. Jahrhundert

genannt. Das Schloss mit der Schlosskapelle befindet

sich in Privatbesitz und geht auf ein mittelalterliches

Wasserschloss zurück. Der heutige Bau stammt aus dem

Jahre1639. Das Schmuckstück des Ortes Kirchberg ist die

spätgotische Kirche „St. Johannes“. Name, Lage und

Patron lassen auf eine alte kirchliche Gründung schließen,

etwa zwischen 1450 und 1500 geweiht.

Nach einer ständigen Aufwärtsentwicklung in den letzten

Jahrzehnten bietet der Markt Schönberg heute Heimat

für rd.4.000 Einwohner.Nachdem die Marktgemeinde

Grundversorgungseinrichtungen in ihrer gesamten

Breite bereitstellen kann, wurde ihr innerhalb der zentralörtlichen

Gliederung auf Landesebene die Funktion

eines „Kleinzentrums“ zugewiesen.

Der Umbau eines ehem. Fabrikgebäudes zu einem Kunst-,

Kultur- und Vereinshaus („KuK“) bietet die Heimstatt für

zahlreiche überregional bedeutsame kulturelle Veranstaltungen.

Neben der Landwirtschaft bilden Handel, Industrie

und Gewerbe, Handwerk und Tourismus das wirtschaftliche

Fundament der Gemeinde.

Wegen seiner südländischen Bauweise und der günstigen

klimatischen Verhältnisse wird der „Staatlich anerkannte

Luftkurort Schönberg“ mit dem Reinsberger Park,

dem Erlebnisfreibad EBS, dem Aussichtsturm und Naturhochseilpark

am Kadernberg, dem GEHfühlsweg an der

Mitternacher Ohe, dem GEHdankenweg zum Kadernberg,

den Koboldswelten, einem Spielgelände, in dem

kleine und große Menschen zu eigenem kreativen Tun

mit Materialien aus der Natur angeregt werden, und

der Schlosskellerei Ramelsberg auch als „Meran des

Bayerischen Waldes“ bezeichnet. Die Höhenlage beträgt

540–700 müber NN.


GEMEINDE EPPENSCHLAG

Bürgermeister: Karl Reith

Gemeinde der

Verwaltungsgemeinschaft Schönberg

Hauptstraße 12, 94536 Eppenschlag

Telefon: 09928/297

Telefax: 08554/960450

Internet: www.eppenschlag.de

E-Mail: poststelle@vg-schoenberg.de

Einwohner: 984

Fläche: 17,01 km 2

Eine „Frühgeschichte“ als Folge von bemerkenswerten

Ereignissen ist nicht aufgezeichnet. Dem Namen nach

ist der Ort aus „Rodung des Waldes“ entstanden. 1395

standen in Eppenschlag acht Güter, die zur Herrschaft

Hals gehörten. Bereits 1415 waren diese Güter an das

Domkapitel Passau übereignet und waren noch 1577

in dessen Eigentum.

1946 wurde der überwiegende Teil der ehemaligen Gemeinde

Großmisselberg in die Gemeinde Eppenschlag

eingegliedert. Durch die Kriegsereignisse wurde der Ort

1945 zu 80 Prozent zerstört.

Neben dem Wiederaufbau wurden Volksschule

mit Lehrerwohnhaus, Gemeindehaus, Leichenhaus,

eine zentrale Wasserversorgungsanlage für das gesamte

Gemeindegebiet und die Kanalisation für die

Mehrzahl der Ortsteile erstellt. Die Ausweisung von

Baugebieten hat die Errichtung von Wohngebäuden

und die Ansiedlung von Gewerbebetrieben ermöglicht.

Die Flurbereinigung für das Vorfeld des „Nationalpark

Bayerischer Wald“ brachte erhebliche Verbesserungen

für die landwirtschaftlich strukturierte Gemeinde. In fünf

Ortschaften wurden bereits gelungene Dorferneuerungen

durchgeführt, in deren Rahmen in Eppenschlag

auch ein Freizeitzentrum geschaffen wurde. Die Ortschaft

Großmisselbergwurde 1992 im Wettbewerb „Unser

Dorf soll schöner werden“ Bundessieger und erhielt

eine Goldmedaille.

Landkreis Freyung-Grafenau

Die Gemeinde Eppenschlag mit rund 1.000 Einwohnern

kann heute mit ihrem Freizeitangebot und einem überaus

aktiven Vereinsleben als attraktive Wohngemeinde

bezeichnet werden.

Der in Marbach geborene Heimatdichter Franz

Schrönghamer-Heimdal wurde 1951 Ehrenbürger von

Eppenschlag.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE FÜRSTENECK

Bürgermeister: Heinz Binder

Gemeinde der

Verwaltungsgemeinschaft Perlesreut

Atzldorf 5,94142 Fürsteneck

Telefon: 08555/632

Telefax: 08555/407191

Internet: www.fuersteneck.de

E-Mail: info@fuersteneck.de

Einwohner: 946

Fläche: 10,42 km 2

Das Wahrzeichen der Gemeinde Fürsteneck ist die stattliche

Burg Fürsteneck, die weithin sichtbar auf einer bewaldeten

Anhöhe thront und dem Ort seinen Namen

gab. Fürstbischof Wolfker dürfte um 1200 diese Burganlage

mit Bergfried errichtet haben. Die Burgkapelle mit

ihren wertvollen Altären von d’Allio und Modler wurde im

20. Jahrhundert zur Pfarrkirche erhoben. In der „Alten Wache“

auf Schloss Fürsteneck lebte und wirkte der große

Künstler –Maler und Grafiker –Josef Fruth. Ihm zu Ehren

wird anlässlich seines 100. Geburtstags der Themenwanderweg

„Josef Fruth –Künstlersteig“ eröffnet. Im Innenhof

der Burganlage befindet sich seit Oktober 2008 die

„Ilz-Infostelle Schloss Fürsteneck” des Naturparks Bayerischer

Wald, die mit wechselnden Ausstellungen über das

einzigartige Ilztal informiert und täglich, außer dienstags,

geöffnet ist. Die gesamte Anlage steht heute unter Denkmalschutz.

Mitten im südlichen Teil des größten deutschen Waldgebirges,

in einer Landschaft mit sanften Höhenzügen,

weiten Wäldern und anmutigen Tälern umschließen die

beiden Flüsse Ilz, das letzte große Wildwasser, und die

Wolfsteiner Ohe das gesamte Gemeindegebiet. Am Zusammenfluss

der beiden Gewässer liegt der tiefste geographische

Punkt des Landkreises (336 mü.d.M.). Hier

erstreckt sich flussaufwärts das Naturschutzgebiet „Obere

Ilz“. Die Besonderheiten des Ilz- und Ohetals mit ihrer

einmaligen Flora und Fauna sind ein Erlebnis für jeden

Wanderer.Große Bedeutung hat der Europäische Pilger-

weg „Via Nova“, der„Pandurensteig“, der „Fürstenecker

Triftsteig“ –infrüheren Jahren war die Holztrift ein wichtiger

Wirtschaftszweig –und die alle zwei JahreimFrühjahr

stattfindende Internationale Bayerwald Wildwasser-Regatta

auf der Ilz. Auch Angeln, Reiten, Zelten und Camping

sind in Fürsteneck möglich.

Fürsteneck hat seine historische Geschichte wieder

aufleben lassen: Ein Freilichtspiel auf Schloss Fürsteneck

„Barockfestspiele in Fürsteneck“ wurde 2005 inszeniert,

welches die Gemeinde weit über die Grenzen des Landkreises

hinaus bekannt gemacht hat und ein überwältigender

Erfolg war.Auch 2011 werden die Barockfestspiele

mit einem begeisternden Schauspiel in die barocke

Vergangenheit Fürstenecks entführen.


GEMEINDE GRAINET

Staatlich anerkannter Erholungsort und

Wintersportort im Dreiländereck

Bürgermeister: Kaspar Vogl

Gemeindeverwaltung

Obere Hauptstraße 21, 94143 Grainet

Telefon: 08585/9600-0

Telefax: 08585/9600-96

Internet: www.grainet.de

E-Mail: poststelle@grainet.bayern.de

info@graineturlaub.de

Einwohner: 2.433

Fläche: 36 km 2

Grainet, um 1400 erstmals erwähnt, verdankt seine Entstehung

dem „Goldenen Steig“ (ein Handelsweg von Passau

nach Böhmen, auf dem vom Jahre 1010 bis 1706 reger

Salzhandel mit der Stadt Prachatitz betrieben wurde) und

Glasmachern (Glashütte am Hobelsberg 1449–1642).

Neben der herrlichen Kulturlandschaft „Graineter Kessel“

besitzt Grainet eine hervorragende Infrastruktur. Mit dem

Ausbau von Straßen und Wegen sowie der Bereicherung

der Flur mit naturnahen Elementen bildeten die Dorferneuerungen

in allen elf Dörfern einen Schwerpunkt. Harmonisch

und für das Auge des Betrachters angenehm, fügen

sich die Orte in die Landschaft ein. Rehberg 1989 und

Unterseilberg 1991 wurden beim Wettbewerb „Unser Dorf

soll schöner werden“ zu den schönsten Dörfern Bayerns

gekürt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der 35 Meter

hohe Aussichtsturm auf dem Haidel (1167 mü.d.M.) und

die vielen schmucken Kapellen sowie der Marienwallfahrtsort

Kohlstattbrunn.Die Wirtschaftsstruktur ist geprägt

von Landwirtschaft, Handwerk und Handel. Der Tourismus

bildet ein wichtiges Standbein für die Gemeinde. Die 300

Gästebetten sind verteilt auf ein Wellnesshotel, Gasthäuser,

Ferienwohnungen und Bauernhöfe.

Grainet bietet seinen Gästen ein reichhaltiges Freizeitangebot.

162 Kilometer Wanderwege führen zu markanten Aussichtspunkten

oder auf die geschichtsträchtigen Spuren

der Salzsäumer und Glasmacher. Sportlich betätigen kann

Landkreis Freyung-Grafenau

man sich außerdem beim Reiten, Tennis, Minigolf, Drachenund

Gleitschirmfliegen, Skilanglauf und Alpinskifahren.

Den Bürgern stehen Arztpraxen für Allgemein- und Zahnmedizin,

Kindergarten, Jugendheim, Bücherei, Grundschule

und Mehrzweckhalle zur Verfügung. Ihre Pflichtaufgaben

hat die Gemeinde ebenfalls hervorragend bewältigt.

Über 90 %der Gemeindefläche ist kanalisiert, die

Trinkwasserversorgung ist vorbildlich ausgebaut. Bauland

und Gewerbegebiet stehen für Bewerber zur Verfügung.

Grainet kann auch als sportliche Gemeinde bezeichnet

werden, denn vier Sport- und 30 andere Vereine geben

der Jugend und den Bürgern ein gesundes Betätigungsfeld.

Mit zahlreichen Veranstaltungen, wie dem traditionellen

„Bayerisch-Böhmischen Säumerfest“, wird die Angebotspalette

unserer liebenswerten Bayerwaldgemeinde

abgerundet.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE HAIDMÜHLE

Staatlich anerkannte Erholungsorte

Haidmühle –Bischofsreut –Frauenberg

Bürgermeister: Fritz Gibis

Gemeindeverwaltung

Dreisesselstraße 12, 94145 Haidmühle

Telefon: 08556/375

Telefax: 08556/380

Internet: www.gde-haidmuehle.de

E-Mail: poststelle@haidmuehle.bayern.de

haidmuehle@t-online.de

Einwohner: 1.409

Fläche: 21,03 km 2

Haidmühle (830 m), 1770 durch den Bau einer Mühle gegründet,

ist die südlichste und eine der jüngsten Siedlungen

im Dreiländereck Bayern-Böhmen-Österreich. Durch

den Bau eines Eisenhammerwerkes 1840 und der Bahnlinie

Waldkirchen–Frauenberg–Haidmühle–Prachatitz (CZ)

1910 erlebte der Ort einen großen Aufschwung. Um 1912

begann der Tourismus.

Der Ortsteil Bischofsreut (1000 mü.d.M.) wurde 1705 entlang

des Goldenen Steiges zur Sicherung der Grenze gegründet.

Der Ortsteil Frauenberg (920 mü.d.M.) entstand

1724 an der Wasserscheide Elbe/Donau.

Haidmühle ist dünn besiedelt. Für die Landwirtschaft, bei

der Kleinbetriebe dominieren, bestehen keine guten

Produktionsvoraussetzungen. Lediglich kleinere Industrieund

Handwerksbetriebesowie der Tourismus mit 1.200 Gästebetten,

vom einfachen Privatquartier bis zum 4-Sterne-

Hotel beleben die Wirtschaft.

Den Bürgernstehen eine Arztpraxis, Kneipp-Kindergarten,

Pfarrkirchen, Pfarrheime, Büchereien und eine Grundschule

zur Verfügung. MehrereVereine bieten Aktivitäten

und die Möglichkeit einer Mitgliedschaft.

Zur Zeit wird inder einzigartigen Kulturlandschaft der Bischofsreuter

Waldhufen das KulturLandschaftsMuseum

Grenzerfahrung, kurz KuLaMu, mit verschiedenen Museumssteigen

errichtet. Auf dem Flur-, Trift- und Goldenen

Steig werden geführte Mitmachaktionen, Erlebnis- und

Theaterführungen angeboten. Der im Juli 2006 gegründete

Förderverein soll eine Plattformder Willensäußerung

zur Schaffung, zum Betrieb und zur Förderung des Museums

sein.

Haidmühle ist mit seinem reichhaltigen Freizeitangebot,

Grenzübergänge nach CZ, endlose, auch grenzüberschreitende

Wander-, Rad- und Reitwege, sowie im Winter

im Verbund ein über 215 km langes Loipennetz aller

Schwierigkeitsgrade, 3Skilifte, gewalzte Winterwanderwege

und 2Rodelwiesen, ein beliebtes Urlaubsziel für Aktivurlauber,

Natur- und Wellnessfreunde.

Sehenswürdigkeiten, Freizeiteinrichtungen und Ausflugsziele:

mehrereliebevoll gepflegte und restaurierte Kapellen,

Hallenbad mit Kinderland, Kreuzbachsee mit Beach-

Volleyball-Platz, Böhmerwäldler Heimatstube, Waldmuseum,

Kinderspielplätze, Märchenwald mit Trimmpark,

Kneipp-Tretbecken, Waldlehrpfad, Goldener Steig, Flurund

Triftsteig, Reiten, Luftgewehrschießen, Steinköpfl,

Weberaubachklause, Haidel mit Aussichtsturm, ehemaliges

Dorf Leopoldsreut, Schwendreut, Kreuzbachklause,

Dreisessel, Hochstein, Steinernes Meer, Dreiländereck,

Plöckensteiner See/CZ, jährliches Schlittenhunderennen,

Schlittenhunde-Trainingsstrecke.


GEMEINDE

HINTERSCHMIDING

Staatlich anerkannter Erholungsort und beliebter

Wohn- und Urlaubsort im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Heinrich Lenz

Gemeindeverwaltung

Dorfplatz 23, 94146 Hinterschmiding

Telefon: 08551/96240

Telefax: 08551/962424

Internet: www.hinterschmiding.de

E-Mail: poststelle@hinterschmiding.bayern.de

info@hinterschmiding.de

Einwohner: 2.540

Fläche: 21 km 2

„Hier spielt die Musik“ soll heißen: In der Gemeinde

Hinterschmiding ist nicht nur irgendwas los, sondern da

ist Musik drin. Nicht nur in den Kirchen, am Dorffest, bei

zünftigen Vereinsfeiern und bei den traditionellen jährlichen

Chor- und Orchesterwochen.

Die sechs schmucken Dörfer Hinterschmiding, Herzogsreut,

Vorderschmiding, Sonndorf, Heldengut und Kaining

bilden quasi eine Musik-Gemeinde. Zwei Blaskapellen,

sieben Chöre, Volksmusikgruppen, Musikseminare

und -Workshops der Landesjugendorchester Bayerns

und NRWs und die von diesen Gruppen aufgeführten

Konzerte sorgen dafür, dass es auch für anspruchsvolle

Gäste oft singt und klingt.

Musik ist aber nicht alles. Auch sonst sind die Dörfer um

Hinterschmiding mit ihren Kapellen und alten Bildstöcken,

ihren Bauernhöfen, gemütlichen Gasthäusern

und kinderfreundlichen Urlaubspensionen noch Oasen

der Ruhe mit gesunder Lebensqualität inmitten einer typischen

Kulturlandschaft des Bayerwaldes. Bäche aus

kühlen Wäldern schlängeln sich zwischen blühenden

Sträuchern und Obstbäumen durch grüne Wiesen die

Wanderwege entlang. Ein bayerisches Dorfzum Verweilen,

Genießen und Erholen. Wo man singt, da lass dich

ruhig nieder….!

Landkreis Freyung-Grafenau

Die Gemeinde liegt am „Goldenen Steig“ und verdankt

somit ihre Entstehung dem Säumerwesen. Nach den

geschichtlichen Überlieferungen wird der Ort um 1300

erstmals urkundlich erwähnt. Das Pferd und die Symbole

des Schmiedehandwerks auf dem Gemeindewappen

weisen auf den Salztransport am Winterberger Steig hin.

Hinterschmiding war eine Art Servicestation mit Schmiede

und Raststätte für durchziehende Säumer.Alle wichtigen

Dienstleistungsbetriebe (Bäcker, Metzger, Wirte,

Kaufhäuser, Banken, Ärzte usw.) befinden sich am Ort.

Besonders rege ist die Vereinsarbeit, was sich auch in

den diversen Einrichtungen widerspiegelt. Ein Kindergarten

für 100 Kinder und 16 Krippenplätze, eine Grundschule

mit 200 Kindern imSchulverband Hinterschmiding/Grainet,

viele Sporteinrichtungen, gut ausgebaute

Straßen und Wege sowie ein hoher Anschlussgrad bei

Wasser und Abwasser sorgen für eine attraktive Wohnsituation

in der Nachbarschaft der Kreisstadt Freyung.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE HOHENAU

Staatlich anerkannter Erholungsort

Bürgermeister: Eduard Schmid

Gemeindeverwaltung

Dorfplatz 22, 94545 Hohenau

Telefon: 08558/9604-0

Telefax: 08558/9604-40

Internet: www.hohenau.de

E-Mail: poststelle@hohenau.bayern.de

info@hohenau.bayern.de

Einwohner: 3.399

Fläche: 44,43 km 2

Der Ort Hohenau, die „hohe Au“, ist um 1380 gegründet

worden. Um 1500 wird der Ort zur Pfarrei erhoben und

1506 dem Kollegiatsstift St. Salvator in Passau-Ilzstadt zugeteilt.

Die Siedler waren beschäftigt als Bauernund Arbeiter in der

nahe gelegenen Glashütte in Bierhütte (Pleuerhütte). Der

Ort Bierhütte spielte eine bedeutsame Rolle. Die Glashütte

prägte dort ab 1500 das Leben der Siedler und Arbeiter.Um

1550 wurde sie in eine Bierbrauerei umgewandelt. Um 1592

begann in der Nähe von Kirchl wieder eine Glashütte, die

nachmalige Schönbrunner Glashütte. Hohenau wurde im

Jahre 1818 zur Gemeinde ernannt. Durch die Glasproduktion

und -veredelung wurde ein bedeutsamer Wirtschaftszweig

aufgebaut. Am 01.03.1971 kamen Teile der ehemaligen

Gemeinde Wasching zur Gemeinde Hohenau und seit

01.01.1978, im Rahmen der kommunalen Gebietsreform, gehört

die ehemalige Gemeinde Schönbrunn der Gemeinde

Hohenau an. Die Gemeinde Hohenau bietet Ruhe, Erholung

und Entspannung in landschaftlich reizvoller Umgebung

und liegt unmittelbar am Nationalpark Bayerischer

Wald. VomHöhenrücken von Hohenau aus erschließt sich

im Norden ein herrlicher Ausblick auf das Gebiet des Nationalparks

vom Lusen über den Rachel bis zum Arber und

im Süden ist bei entsprechender Witterung sogar das

gewaltige Alpenmassiv erkennbar. Der weitere Hauptort

Schönbrunn a. Lusen liegt wie eine Oase inmitten ausgedehnter

Wälder in unmittelbarer Nähe der Felswanderzo-

ne. Die bekanntesten Einrichtungen des Nationalparks, das

Informationszentrum (Hans-Eisenmann-Haus), das Tierfreigelände

und der Baumwipfelpfad befinden sich ganz in

der Nähe.

Das Gemeindegebiet liegt unmittelbar am, teilweise sogar

im Nationalpark Bayerischer Wald und stellt somit eine

der Haupteingangspforten zu dem in der Bundesrepublik

wohl einmaligen Erholungs- und Wandergebiet dar. Mit

über 24.000 ha Größe ist der Nationalpark Bayerischer

Wald heute das größte Waldreservat Mitteleuropas. Erleben

Sie Natur pur: Wildtiere, Berge, Täler,alte Wälder,die

Geburt einer neuen Waldgeneration, alles aus erster

Hand! Freizeitmöglichkeiten gibt es hier viele: zum Beispiel

die Erkundung des Kulturthemenwanderwegs, des Landwirtschaftlichen

Lehrpfades, der Kapellenwanderwege,

des Saulorner Bienenlehrpfads, der Buchberger Leite

mit der Burgruine „Neuenbuchberg“ und der Erasmuskapelle.

Abwechslung bieten der Badeweiher mit Sanitärgebäude,

Beachvolleyballplatz und Grillstelle und im

Winter das gepflegte Loipennetz. Die Holzschnitzer, die

Raimundsreuter Hinterglasmalerei, die jährliche Wallfahrt

zur Ameiskapelle, Sonnwendfeuer, Maibaumaufstellen,

Ratschen und Wolfaustreiben geben einen Einblick in die

alten Traditionen.


GEMEINDE INNERNZELL

Bürgermeister: Josef Kern

Schulstraße 3,94548 Innernzell

Telefon: 08554/735

Telefax: 08554/1400

Internet: www.innernzell.de

E-Mail: poststelle@vg-schoenberg.de

Einwohner: 1.638

Fläche: 22,13 km 2

Vorgänger derOrtschaft bzw. derPfarrei Innernzell ist die

Ansiedlung Aschach. Dieser älteste im Gemeindebereich

besiedelte Ort besteht heute nicht mehr; er entstand

etwa 1100 n. Chr. Den Namen „Ascha“ erhielt er

wegen seiner erhabenen Lage, denn „Asch“ heißt im

Keltischen klar, licht, erhöht, eine freie Aussicht gewährend.

Wer den nahe bei Innernzell gelegenen Aschenstein

(942 mü.d.M.) besucht, wird diese Auslegung bestätigen

können. Der Ort Ascha bestand damals nur aus

einem Landgut und wurde wahrscheinlich im Hussitenoder

Schwedenkrieg verwüstet und nicht wieder aufgebaut.

Die Stelle, an der einst Ascha stand, liegt heute in

dem Waldgebiet südlich von Innernzell und Schlag auf

einem Berg.

An der Stelle, wo heute Innernzell steht, muss einst ursprünglich

dem Namen gemäß eine Einsiedler-Zelle

(Klause) gestanden haben, die zur Zeit des hl. Gunther

zu Beginn des 11. Jahrhunderts errichtet worden sein dürfte.

Um diese Einsiedlerzelle herum entstanden Häuser,es

wurde ein Kirchlein gebaut und damit war der Ort „Zell“

gegründet. Er wird urkundlich erstmals im Jahre 1195 n.

Chr. erwähnt. Nach der eher legendären Erzählung des

Entstehens einer Kirche in Marienberg, heute Kirchdorfim

Wald, existierte der Ort „Zell“ bereits im Jahr 1011 und erhielt

im Jahre1429 den Namen „Innernzell“ zur besseren

Unterscheidung von Außernzell (Zell bei „Schellnach“).

Die Ansiedlung wurde 1471 zu einem der Domkirche

zu Passau gewidmeten Vikariat erhoben und mit Stiftungen

versehen. Seit 1600 ist Innernzell eine eigene Pfarrei.

1835/36 erhielt man die Pfarrkirche in der heutigen Form

anstelle der baufälligen alten Kirche. Im Österreichischen

Landkreis Freyung-Grafenau

Erbfolgekrieg plünderten am 16.06.1742 ungarische Husaren

den Ort und erschossen zehn unschuldige Bauern,

die sie für Schützen gehalten hatten.

Das erste Schulhaus war das jetzige Kölblhäuschen. 1810

wurden dort in einem einzigen Lehrsaal 100 Kinder unterrichtet.

Weitere Schulhäuser wurden gebaut: 1812 am

Kirchplatz, 1903 (heute Gasthof Zeller Hof), 1956 (heute

z. T. Kindergarten, Musikschule sowie Gemeindekanzlei)

und das bislang letzte Schulhaus schließlich wurde samt

Turnhalle 1972 seiner Bestimmung übergeben.

Im Jahre 1946 wurden die selbstständigen Gemeinden

Gmünd und Hilgenreith der Gemeinde Innernzell zugeteilt,

und 1972 kam aus der Gemeinde Solla die Ortschaft

Bärndorf hinzu. Gute Voraussetzungen für die weitere

Siedlungstätigkeit wurden durch die Ausweisung von

mehreren Baugebieten geschaffen. Heute ist Innernzell

eine idyllisch-ländliche Gemeinde, die alle Einrichtungen

für die Grundversorgung der Bevölkerung vorhält. Durch

die Ausweisung von Gewerbegebieten konnten bestehende

Arbeitsplätze gesichert und zusätzliche Möglichkeiten

der Beschäftigung geschaffen werden.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE

JANDELSBRUNN

Bürgermeister: Johann Wegerbauer

Gemeindeverwaltung

Hauptstraße 31, 94118 Jandelsbrunn

Telefon: 08583/9600-0,

Telefax: 08583/9600-24

Internet: www.jandelsbrunn.de

E-Mail: info@jandelsbrunn.de

Einwohner: 3.325

Fläche: 42,41 km 2

Die Gemeinde Jandelsbrunn liegt im Süden des Bayerischen

Waldes zu Füßen von Almberg, Dreisessel und

Haidel, ca. 20 km zur tschechischen und österreichischen

Grenze.

Jandelsbrunn ist mit dem PKW von allen Richtungen über

Autobahnzubringer und gut ausgebaute Staatsstraßen

relativ gut und schnell erreichbar. Der nächste Bahnhof

liegt in Passau, von dort verkehren regelmäßig Busse.

3.340 Einwohner und 52 Ortsteile bilden die Gemeinde

Jandelsbrunn. Die größten Ortschaften sind Jandelsbrunn,

Wollaberg, Heindlschlag und Hintereben.

Die Gemeinde, die früher hauptsächlich von der Landwirtschaft

geprägt war, beherbergt heute wichtige Industrie-

und Handwerksfirmen, wie das Wohnwagenwerk

Knaus und die alteingesessene Privatbrauerei Josef Lang

mit ihrem über den Landkreis hinaus bekannt guten Bier.

Der Ort gehörte zu den sogenannten sieben „künischen“

(königlichen) Dörfern(Heindlschlag, Rosenberg, Aßberg,

Grund, Wollaberg, Jandelsbrunn und Hintereben), die

um die Mitte des 15. Jahrhunderts durch die Initiative der

Passauer Fürstbischöfe, die breite Waldsäume als Siedlungs-

und Weideland roden ließen, entstanden sind.

1487 wurden die Siedlungen für fast 300 Jahre der österreichischen

Herrschaft Raanriedl unterstellt. Erst 1765

konnte das Gebiet für das Bistum Passau zurückerworben

werden.

Die Feriengemeinde Jandelsbrunn mit ihrer reizvollen,

waldreichen Mittelgebirgslage bietet einen hohen Erho-

lungswert. Gut gepflegte Gasthäuser, Privatpensionen

und Ferienwohnungen laden die Urlauber ein. Besonders

Ferien auf dem Bauernhof sind für Familien mit Kindern

ein echtes Erlebnis. Das Freizeitangebot reicht vom naturnah

angelegten Freibad mit Trinkwasserqualität bis

zu herrlichen Wanderwegen durch Wald und Flur und

dem Adalbert-Stifter-Geh- u. Radweg, der bis in den nahen

Böhmerwald im heutigen Tschechien führt. Im Winter

verläuft auf dem Radweg eine bestens präparierte

Loipe.

Auf dem Wollaberg entstand bereits im 13. Jahrhundert

eine Kirche, die nach mehreren Bränden wieder aufgebaut

wurde und heute schön renoviert als Wallfahrtskirche

auf dem Berg viele Besucher anlockt.

Der 18-Loch-Golfplatz inPoppenreut wird umrahmt von

einer malerischen Landschaft und stellt für jeden Golfer

eine sportliche Herausforderung dar.

Jandelsbrunn verfügt über alle wichtigen Einrichtungen

einer modernen Gemeinde, mit Rathaus, Haupt- und

zwei Grundschulen, Kindergarten, Banken und Geschäften

sowie mehreren Sportplätzen.

Viele aktive Vereine sorgen für reges Kulturleben in der

Gemeinde Jandelsbrunn und pflegen das Brauchtum.


Freiheit ist,

die Frage „Sind wir bald da?“ immer

mit „Ja“ beantworten zu können.

Freiheit istder neue Sport.

Landkreis Freyung-Grafenau

• Mehr Platz dank innovativem Raumkonzept mit offenen Blickachsen

• Mehr Flexibilität dank individuell verschiebbaren Spots im Sitzgruppen- und Bettbereich

und LED-Lichtleiste über dem Küchenarbeitsplatz

• Mehr Freizeit dank großer Modellpalettemit 10 Grundrissen und hochwertiger Serienausstattung

wie 5-Zonen-Komfort-Kaltschaummatratze, AKS, Serviceklappe uvm.

www.knaus.de

Freiheit, die bewegt.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE MAUTH

Staatlich anerkannter Erholungsort am

Nationalpark Bayerischer Wald

Bürgermeister: Max Gibis

Gemeindeverwaltung

Giesekestraße 2, 94151 Mauth

Telefon: 08557/9600-0

Telefax: 08557/9600-15

Internet: www.gemeinde-mauth.de

E-Mail: poststelle@mauth.bayern.de

tourismus@mauth.de

Einwohner: 2.409

Fläche: 28,85 km 2

Die Gemeinde Mauth liegt inmitten des grünen Daches

Europas in unmittelbarer Grenzlage zur Tschechischen

Republik. Topographisch prägend ist der eindrucksvolle

nordsüdlich verlaufende Höhenzug zwischen Finsterau

und Mauth, der historisch als „Oberer Goldener Steig“

die Wirtschafts- und Siedlungsentwicklung (Ende des

17. Jahrhunderts) als wichtige Verbindung nach Böhmen

geprägt hat.

Mauth besitzt im bayerischen Vergleich eine der reizvollsten,

vielfältigsten und ökologisch hochwertigsten

Mittelgebirgslandschaften.

Eine klimatische Besonderheit der Tallagen in der kühlen

Jahreszeit ist eine Inversion der Temperatur bei

Hochdrucklagen. Die Hanglagen sind dann wärmer als

die frostgefährdeten Tallagen, in denen sich Kaltluftseen

bilden. Das relativ breite und wenig steile Reschbachtal

ist daher besonders spätfrostgefährdet. Deutlich

zeigt sich dies im Frühjahr,wenn die süd- oder westwärts

exponierten Hänge bereits ergrünen und im

Reschbachtal noch bis zu einem halben Meter Schnee

liegt.

1.083 Gästebetten stehen den Gästen in Pensionen,

Gasthäusern, Privatpensionen, Ferienwohnungen, Ferienhäusernund

Jugendherbergen bzw. Jugendheimen

zur Verfügung.

Zu den Stärken von Mauth zählen:

–natürliche Ausstattung

–erlebnisreiche Landschaft

–ungestörter Naturgenuss

–sichere Schneelage

–sehr gutes Wege- und Loipenangebot

(ca. 100 km Loipen mit Anschluss an das tschechische

Loipennetz)

– überregionale Attraktionen: Freilichtmuseum Finsterau,

Nationalpark Bayerischer Wald, Naturpark Bayerischer

Wald, Nationalpark Böhmerwald, Kräutergemeinde,

Nationalpark-Infozentrum, Otterhaus Bayern und

vieles mehr!


GEMEINDE

NEUREICHENAU

Staatlich anerkannter Erholungsort im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Walter Bermann

Gemeindeverwaltung

Dreisesselstraße 8, 94089 Neureichenau

Telefon: 08583/96010

Telefax: 08583/960110

Internet: www.neureichenau.de

E-Mail: info@neureichenau.de

Einwohner: 4.429

Fläche: 46,37 km 2

Die Gemeinde Neureichenau (610 m–1312 müber NN)

liegt im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Tschechien

am Südhang des Dreisesselbergs.

Die heutige Gemeinde verdankt ihre Besiedlung vor allem

der Glasmacherei (17. Jahrhundert) sowie der Nutzung

des vorhandenen Waldes (spätes 17. Jahrhundert).

Die Gemeinde erlebte durch die Glaserzeugung ihre erste

wirtschaftliche Bedeutung. Dieser Wirtschaftszweig ist

mittlerweile vollständig verloren gegangen. Ersetzt wurde

er bis zum Ende des 19. Jahrhunderts durch eine karge

Landwirtschaft sowie die Arbeit im Forst. Um die Jahrhundertwende

bildeten sich kleine Gewerbebetriebe,

von denen sich einige nach dem 2. Weltkrieg zu mittelständischen

Unternehmen entwickelten. Bedeutendster

Arbeitgeber ist die Parat Schönenbach GmbH &Co. KG

in Neureichenau. Neben diesem Betrieb und den Forstunternehmen,

darunter auch die Bayerischen Staatsforsten

mit einem eigenen Betriebssitz, mittelständischen Sägewerken,

Bau- und Handelsgeschäften, ist seit über drei

Jahrzehnten der Tourismus ein weiteres wichtiges Standbein

der heimischen Wirtschaft. Mit annähernd 150.000

Übernachtungen jährlich liegt die Gemeinde im Spitzenfeld

von Landkreis und Regierungsbezirk. Aber auch in

Richtung alternativer Energieversorgung und -gewinnung

wurden bereits Akzente gesetzt. So ist der Hauptort

Landkreis Freyung-Grafenau

Neureichenau an eine zentrale Hackschnitzelheizanlage

angeschlossen und es besteht eine Freilandphotovoltaikanlage.

Beide alternativen Energieformen finden darüber

hinaus auch bei vielen privaten Hauseigentümern

breite Akzeptanz und Anwendung. Infolge der wirtschaftlichen

Veränderungen hat sich die Gemeinde von einem

rein landwirtschaftlich geprägten Gebilde zu einer gewerblich,

industriell und dienstleistungsmäßig ausgerichteten

Kommune gewandelt. Die Gemeinde hat hierbei

jedoch keine Monostrukturen entwickelt.

Sie hat auch nicht ihrelandschaftlichen Schönheiten eingebüßt,

sondern kann ihren Bürgern und Gästen nach

wie vor einen hohen Erholungswert sowie eine flächendeckend

gute Infrastruktur, darunter Bäder, ein üppiges,

schneesicheres Loipennetz, ein großes Skigebiet vor ihrer

Haustüre, Geh- und Radwege, einen Campingplatz und

noch vieles mehr bieten.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE

NEUSCHÖNAU

Staatlich anerkannter Erholungsort

Bürgermeister: Heinz Wolf

Gemeindeverwaltung

Kaiserstraße 13, 94556 Neuschönau

Telefon: 08558/9603-0

Telefax: 08558/9603-77

Internet: www.neuschoenau.de

E-Mail: poststelle@neuschoenau.bayern.de

info@neuschoenau.de

Einwohner: 2.334

Fläche: 27,54 km 2

Neuschönau bezeichnet sich mit Recht auch als die

Nationalparkgemeinde, liegen doch ein Großteil der

Gemeindefläche und die beiden Ortschaften Waldhäuser

und Altschönau direkt im 1970 gegründeten Nationalpark

Bayerischer Wald. Im Gemeindegebiet befinden

sich auch die wichtigsten Einrichtungen des Nationalparks,

nämlich das Informationszentrum „Hans Eisenmann-Haus“,

das Tier- und das Gesteinsfreigelände.

Außerdem findet man in Neuschönau seit September

2009 den längsten Baumwipfelpfad der Welt, der mit seinem

beeindruckenden Baumturmdie Besucher aus nah

und fern begeistert.

Eines der schönsten Geotope Bayerns, nämlich das

Blockmeer am Lusen, ist am Hausberg, dem 1.373 mhohen

Lusen, dem dritthöchsten Berg des Bayerischen Waldes,

ausgewiesen.

Die geschichtliche Entwicklung reicht bis in das 11. Jahrhundert

zurück. Die Ortschaften Schönanger und Grünbach

sind die ältesten Ansiedlungen der Gemeinde und

zählten zu den „sechs Walddörfern“, die ursprünglich zum

Kloster St. Oswald gehörten. Neuschönau und Altschönau

sind ehemalige Wanderglashütten bzw. Glashüttengüter;

erste Glashüttenerrichtungen erfolgten um 1545.

Die teilweise auf über 1.000 mMeereshöhe liegende Ortschaft

Waldhäuser verdankt ihreEntstehung dem im Jah-

re 1609 zur Förderung des Salzhandels nach Böhmen angelegten

„Samersteig“, dem sogenannten „Goldenen

Steig“. Prägten früher die Holzindustrie und die Waldarbeit

das Gesicht der Gemeinde, so ist sie heute eine der

bedeutendsten Fremdenverkehrsgemeinden im Bayerischen

Wald mit ca. 1.500 Betten. Die reizvolle Landschaft

hat auch namhafte Künstler inspiriert. Lebten doch in

Waldhäuser der „Maler des Waldes“, Reinhold Koeppel,

und der Grafiker und Bildhauer Heinz Theuerjahr; sein

Atelier in diesem Künstlerdorf hat auch Hajo Blach. In

Schönanger lebt und arbeitet der Maler und Grafiker

Herbert Muckenschnabl.

Neuschönau gilt als ausgesprochen kinderfreundliche

Gemeinde. Wandern, Radeln, Baden im Landschaftsweiher

und ein Abenteuer-Naturspielplatz sorgen für viel

Abwechslung. Das alljährlich stattfindende Bärchen-

Kinderfest gehört in unserer Gemeinde zu den Highlights.

Besondere kulturelle Ereignisse sind die jährlich

am 5. Januar stattfindende Lousnacht, ein wildes Treiben

der Waldgeister, sowie das internationale Naturund

Tierfilmfestival (NaturVision) im Juli jeden Jahres.


GEMEINDE PHILIPPSREUT

Staatlich anerkannter Erholungsort mit

Wintersportzentrum im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Alfred Schraml

Gemeinde der

Verwaltungsgemeinschaft Hinterschmiding

Hauptstraße 17, 94158 Philippsreut

Telefon: 08550/91017

Telefax: 08550/91019

Internet: www.philippsreut.de

E-Mail: info@philippsreut.de

Einwohner: 723

Fläche: 10,21 km 2

Vorca. 300 Jahren begann die Kolonisierung der Gemeinde

Philippsreut mit ihren Ortsteilen Alpe, Vorderfirmiansreut,

Mitterfirmiansreut und Hinterfirmiansreut. Die Namen

der Ortschaften gehen auf die Passauer Fürstbischöfe

Philipp von Lamberg und Leopold von Firmian zurück,

welche den nördlichen Teil des Fürstbistums Passau zur Sicherung

der Handelswege entlang des Goldenen Steiges

besiedeln ließen. Im Wappen, das die Gemeinde seit

1966 führt, weisen darauf auch die beiden Bischofsstäbe

hin. Die Lage am Wagenwasser und damit an der Grenze

sowie die ausgedehnten Waldungen bezeichnen Wellenbalken

und Bäume. Durch Roden (Reuten) des Waldes

und Urbarmachung des steinigen und kargen Bodens

wollten die Siedler eine landwirtschaftliche Existenz

gründen.

Die Bedeutung der Grenzgemeinde wuchs ständig mit

dem wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung, den

der Goldene Steig auch hierher brachte. Stand man –

aufgrund des Eisernen Vorhangs –jahrelang mit dem Rükken

zur Wand, sieht man sich seit Öffnung der Grenze

nach Tschechien plötzlich im Mittelpunkt Europas.

Philippsreut mit dem Skizentrum Mitterfirmiansreut ist seit

1979 staatlich anerkannter Erholungsort und vorrangig

auf den Tourismus ausgerichtet. Um der rückläufigen

Entwicklung entgegenzuwirken und ein Aussterben wie

Landkreis Freyung-Grafenau

etwa im Nachbarort Leopoldsreut zu verhindern, versuchte

man in den 60er Jahren durch den Bau von Skiliften

den Fremdenverkehr anzukurbeln. Für die stets als

„Schneeloch“ betitelte Gemeinde wandelte sich ihre

naturgegebene Benachteiligung ins Gegenteil: Der im

Überfluss vorhandene Schnee erwies sich nun für den

Wintertourismus als „weißes Gold“, der begeisterten

Langläufern und Skifahrern perfektes Pistenvergnügen

und den Einheimischen Arbeitsplätze sicherte. Das Skizentrum

Mitterfirmiansreut ist heute der einzige Skizirkus

im Unteren Bayerischen Wald und überregional bekannt

und beliebt. In komfortablen Hotels, Pensionen und zahlreichen

Ferienhäusern und -wohnungen findet jeder

Gast die für ihn passende Unterkunft. Mit 65 km Wanderwegen,

Tennisplätzen und zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten

ist der Ort ein ideales Urlaubsdomizil –eingebettet

zwischen dem Nationalpark Bayerischer Wald und dem

Nationalpark Sumava auf tschechischer Seite.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE RINGELAI

Staatlich anerkannter Erholungsort im

Bayerischen Wald

Bürgermeister: Max Köberl

Gemeindeverwaltung

Pfarrer-Kainz-Straße 6, 94160 Ringelai

Telefon: 08555/9614-0

Telefax: 08555/9614-18

Internet: www.Ringelai.de

E-Mail: gemeinde@ringelai.bayern.de

touristinfo@ringelai.bayern.de

Einwohner: 2.038

Fläche: 16,35 km 2

Der staatlich anerkannte Erholungsort Ringelai führt

schon seit Jahrhunderten den Beinamen „Schmalzdobl”.

Dieser ist auf die günstige klimatische Lage und

die Fruchtbarkeit des Tales im Kessel der Wolfsteiner Ohe

zurückzuführen. „Dass man vor lauter Obstbäumen die

Dörfer gar nicht mehr sieht”, steht in einer Beschreibung

aus dem Jahr 1911, und daran hat sich bis heute nichts

geändert. 40 km nordöstlich von Passau ist Ringelai eine

selbstständige Gemeinde mit den erforderlichen Einrichtungen

einer funktionellen Infrastruktur. Urkundlich

erwähnt wurde der Name Ringelai erstmals im Jahre

1312 bei einer Hofübergabe. Durch die frühgeschichtlichen

Funde aus der Jungsteinzeit und der Keltenzeit

darfdavon ausgegangen werden, dass Ringelai schon

zu jener Zeit besiedelt war oder Handelswege durch die

jetzige Gemeinde führten. In die vergangenen Jahrtausende

kann man im Keltendorf Gabreta zurückblicken.

Hier werden die Besucher bei Aktionen wie Brotbacken

im keltischen Lehmofen, Schmieden, Töpfernund Keramik

brennen in die Keltenzeit zurückversetzt. Kulturell ist

die Christkindlwallfahrt von großer Bedeutung, die einzige

Christkindlwallfahrt in Deutschland, die alljährlich

am 3. Advent am Samstag und Sonntag stattfindet.

Das Gnadenbild in der Marienkirche stammt aus dem

Jahre 1747 und das Original hängt in der Domkirche

von Györ in Ungarn. Bunt und vielfältig ist das kulturelle

Leben in Ringelai. Ein Theaterbesuch in der überregional

bekannten Mund +Art Bühne, ein „eigensinniges”

(Volks-) Theater,weit weg vom weiß-blauenLederhosen-

Klischee und jeglicher Volkstümelei, darf nicht fehlen.

Ringelai ist auch ein Wanderparadies: Der Themenwanderweg

durch die Wildbachklamm Buchberger Leite

zählt zu den schönsten im Bayerischen Wald. Die wildromantische

Schluchtenlandschaft wurde mit dem Gütesiegel

„Bayerns schönste Geotope” ausgezeichnet. Auf

dem Themenwanderweg „Von den Kelten bis zur

Gegenwart” kann der Wanderer in die vergangenen

Jahrtausende eintauchen. Auch der Europäische Pilgerweg

„Via Nova” führt durch die Gemeinde Ringelai

bis ins tschechische Pribram. Lassen Sie sich überraschen

von der Vielfalt der Gemeinde Ringelai. Informationen

und Prospekte: Touristinformation Ringelai, Telefon:

08555/9614-11.


GEMEINDE SALDENBURG

Saldenburg immalerischen Ilztal und

Dreiburgenland ... im Naturpark Bayer. Wald

Bürgermeister: Max König

Gemeindeverwaltung

Seldenstraße 30, 94163 Saldenburg

Telefon: 08504/9123-0

Telefax: 08504/91230-30

Internet: www.saldenburg.de

E-Mail: info@saldenburg.de

Einwochner: 1.929

Fläche: 28,042 km 2

Umgeben von natürlicher Waldlandschaft liegt zu Fuße

der Saldenburg die gleichnamige Gemeinde. Mit ihren

29 Dörfern und Weilern reicht sie hinunter bis zum Ilztal.

Im Jahre 1998 konnte das 630-jährige Bestehen der Burg

festlich gefeiert werden. Zum ersten Mal geschichtlich erwähnt

wirdder Ort im Jahr 1368. Damals erhielt Ritter Heinrich

Tuschl zu Söldenau ein Lehen mit der Auflage, auf

dem dabei gelegenen Berg eine Veste zu errichten. So

entstand die Saldenburg, die im Volksmund liebevoll

auch „Waldlaterne“ genannt wird. Im Laufe der Jahrhunderte

wechselte die Burganlage oftmals ihre Besitzer. Im

Jahre1927 wurde sie vom Freistaat Bayernerworben. Seit

1929 dient das nur noch erhalten gebliebene Herrenhaus

als Jugendherberge. Diese gilt mit ihren 128 Betten als

eine der schönsten und gepflegtesten ihrer Art. Als geschlossener

Herbergsbetrieb ist die Burg für die Öffentlichkeit

nicht zugänglich. Neben der Burg auf den Ruinen des

„Pfeilturmes“ befindet sich ein 6Meter hoher Aussichtsturm,

der einen wunderbaren Blick auf die Nachbarburgen

Fürstenstein und Englburg sowie den Brotjacklriegel

bietet. Zur Gemeinde gehört auch das Pfarrdorf Preying

mit seiner kunstgeschichtlich berühmten St.-Brigida-

Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Die im spätgotischen

Stil errichtete Pfarrkirche zählt sowohl als Bauwerk als

auch wegen ihrer beeindruckenden Kunstschätze zu

den großen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde. Bizarres

findet der Wanderer auf einer breiten Kuppe nahe Ent-

Landkreis Freyung-Grafenau

schenreuth: Das Naturdenkmal Wackelstein kann trotz

seiner über 50 Tonnen leicht zum Schaukeln gebracht

werden –eine sehenswerte Laune der Natur.

Die Beschreibung des Wappens lautet wie folgt:

„Unter von Rot und Silber im Zinnenschnitt geteiltem

Schildhaupt in Schwarz ein goldener Balken, darin eine

blaue Krone.“

In Preying befindet sich auch die vierklassige Volksschule,

die im Sommer 1996 nach erfolgreichem Um- und Teilneubau

eingeweiht werden konnte.

An dem im Jahre 1994 im Saldenburger Gutshof neuerbauten

2-gruppigen Kindergarten erfreuen sich die

jüngsten Gemeindebürger Saldenburgs.

Im Ortsteil Stadl wurde 1998 ein allgemeines Wohngebiet

mit 26 Bauparzellen erschlossen. Auch die Ausweisung eines

Gewerbegebietes wurde 1998 in Saldenburg-Tummelfeld

an der FRG 33 vorgenommen. In interkommunaler

Zusammenarbeit von neun Ilzer Land Gemeinden aus

den Landkreisen Freyung-Grafenau und Passau hat

Saldenburg die Möglichkeit, diesen Verbund zu stärken.

Vereinsaktivitäten werden in der Gemeinde Saldenburg

ebenfalls seit jeher intensiv gefördert. Über 30 Vereine und

Zusammenschlüsse sorgen für gesellschaftliche, sportliche

und kulturelle Veranstaltungen, die das Öffentlichkeitsleben

bereichern. Die reizvolle Landschaft unweit

der Dreiflüssestadt Passau und des Nationalparks Bayerischer

Wald bietet sowohl den Einheimischen als auch

Feriengästen vielseitige Möglichkeiten der Freizeit- und

Urlaubsgestaltung. Besonders der im Jahr 2010 neu

gestaltete Saldenburger Badesee garantiert Erholung,

Abenteuer und Kinderspaß.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE SANKT

OSWALD-RIEDLHÜTTE

Staatlich anerkannter Erholungsort und Wintersportplatz

im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Helmut Vogl

Gemeindeverwaltung

Lusenstraße 2, 94568 Sankt Oswald

Telefon: 08552/96110

Telefax: 08552/961111

Internet: www.sankt-oswald-riedlhuette.de

E-Mail: poststelle@sankt-oswald-riedlhuette.de

tourist-service@t-online.de

Einwohner: 3.044

Fläche: 40,30 km 2

Am Anfang war nur der große Wald. Wann und wie die

ersten Dörfer zwischen Rachel und Lusen entstanden

sind, weiß niemand genau.

Im Jahr 1319 –sokündet die Geschichte –weilte der Graf

zur Jagd bei uns, stürzte vom Pferdund erlebte eine wundersame

Heilung an einer Quelle. Zum Dank dafür stiftete

er zu Ehren des hl. Oswald eine Kapelle.

Auf dem herzoglichen „Goldenen Steig“ von Vilshofen

über Sankt Oswald und der „Blauen Säule“ am Lusen wurde

das wertvolle Salz jahrhundertelang in das böhmische

Land transportiert. Das Jahr 1803 brachte infolge der napoleonischen

Kriege tiefgreifende staatliche und kulturelle

Veränderungen, darunter die gewaltsame Aufhebung

und Enteignung vieler bayerischerKlöster.Auch das

Kloster Sankt Oswald verfiel der Auflösung, das Land

verlor seinen uralten Kulturmittelpunkt. Der Staat nahm

die Waldungen in Besitz und aus den lehenspflichtigen

Klosteruntertanen wurden Holzhauer und Bauern.

Unter unsäglichen Mühen mussten unsereVorfahren dem

Wald Felder und Wiesen abringen. Dafür aber gab der

Wald Feuerungsmaterial, Quarz und Pottasche für die

Glaserzeugung. Daher gründete schon Herzog Georg

der Reiche um das Jahr 1500 in unserer Gemeinde eine

der ältesten Glashütten des Bayerischen Waldes, näm-

lich die Riedlhütte. Sie war ursprünglich „die Hütte am Reichenberg“

benannt, nach dem gleichnamigen nahen

Dorf, in dem bis Ende des 30-jährigen Krieges ein stattliches

Jagdschloss der bayerischen Herzöge stand. Durch

das erste Gemeindeedikt vom Jahr 1808 wurden aus den

lehenspflichtigen Klosterdörfern die Ortsgemeinden,

durch das zweite Gemeindeedikt vom Jahre1818 die jetzige

politische Gemeinde Sankt Oswald gebildet.

Durch den Aufschwung der Glashütte, die Umstellung der

früher landwirtschaftlich ausgerichteten Gemeinde zur

Industrie- und Fremdenverkehrsgemeinde verlieh das

Bayer. Staatsministerium des Innern am1.März 1979 der

Gemeinde den Doppelnamen „Sankt Oswald-Riedlhütte“.

Heute ist die Nationalpark- und Kinderlandgemeinde

Sankt Oswald-Riedlhütte, zwischen den Hausbergen Rachel

und Lusen gelegen, ein beliebtes Urlaubsziel, hauptsächlich

bekannt durch die herrlichen Wanderwege im

Sommer und die optimalen Wintersportbedingungen in

der kalten Jahreszeit. UnsereGemeinde ist natürlich auch

hervorragend an das Igel-Bus-Netz (erdgasbetriebene

Linienbusse) angeschlossen und ermöglicht allen Gästen,

die Museen und sonstigen Schönheiten unserer Region

bequem ohne eigenes Auto zu besuchen.


GEMEINDE SCHÖFWEG

Bürgermeister: Martin Geier

Gemeinde der

Verwaltungsgemeinschaft Schönberg

Rachelstraße 1, 94572 Schöfweg

Telefon: 09908/279

Telefax: 09908/1417

Internet: www.schoefweg.de

E-Mail: poststelle@vg-schoenberg.de

Einwohner: 1.294

Fläche: 15,89 km 2

Zusammen mit dem ausmärkischen, also gemeindefreien

Staatsforstgebiet im Norden des Sonnenwald-Höhenzuges,

der höchsten Erhebung zwischen der Donau

und dem bayerisch-böhmischen Waldgebirge, hat das

Gebiet der Gemeinde Schöfweg die Formeiner Glocke.

Ihre Ränder, die eine Ausdehnung von rund 6,5 km haben,

reichen vom Geißlstein im Osten bis zum Büchelstein

im Westen. Weithin sichtbarer Orientierungspunkt und

Werbemagnet aller Gemeinden des Touristikvereins Sonnenwald

e.V. ist der Brotjacklriegel (1.016 mü.d.M.) mit

dem 126 mhohen Fernsehsender und dem bewirtschafteten

Aussichtsturmder Waldvereins-Sektion Büchelstein.

Vonseiner Plattformhat man eine herrliche Rundumsicht,

bei günstiger Witterung sogar auf die Alpenkette mit

Dachstein und Watzmann.

Die Gemeinde Schöfweg ist ein gemütliches Urlaubsgebiet

mit ländlicher Atmosphäre, aber auch anspruchsvoller

Gastronomie. Die ortsansässigen Investoren und die

Gemeinde haben sich stets um die Förderung des Tourismus

als wichtigem Wirtschaftszweig bemüht, zumal sich

die gewerbliche Wirtschaft lediglich auf Handwerksbetriebe

und den Einzelhandel beschränkt. Neben dem Alpin-Skigebiet

Langfurth, seit Jahren sogar mit einer Beschneiungsanlage

am Steinberg-Lift, werden rund 30 km

maschinengepflegte Langlaufloipen angeboten.

Schöfweg ist mit rd.1.300 Einwohnerndie fünftkleinste Gemeinde

im Landkreis FRG. Dazu kommen noch rund 270

Zweitwohnsitze. Dies sind vornehmlich Appartement-Eigentümer

und Besitzer von Einfamilienhäusern, die be-

Landkreis Freyung-Grafenau

reits im Vorgriff auf den künftigen Ruhestand inder Gemeinde

gebaut haben. Die 14Ortsteile der Gemeinde

liegen zwischen 600 und 900 mMeereshöhe. Im Jahre

2002 wurde die Flurneuordnung mit einem ausgedehnten

Straßen- und Wegebauprogramm, weiteren zukunftsweisenden

Maßnahmen der ländlichen Entwicklung sowie

umfassenden Dorferneuerungen abgeschlossen. Bereits

seit 1996 ist die Gemeinde Mitglied im „Naturpark

Bayer. Wald“, was gleichzeitig die Erstellung eines Landschaftsplanes

nach sich zog. Die Trinkwasserversorgung

erfolgt neben einer geringen Anzahl von Privatbrunnen

durch Fernwasser, einen gemeindeeigenen Hochbehälter

und durch dörfliche Wassergenossenschaften. An

die öffentliche Abwasserbeseitigung sind nahezu 98 %

der Häuser angeschlossen.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE SPIEGELAU

Staatlich anerkannter Erholungsort

Zentraler Ort an der Ferienroute „Die Glasstraße“,

direkt am Nationalpark und am Fuße des Großen Rachel

Bürgermeister: Josef Luksch

Gemeindeverwaltung

Konrad-Wilsdorf-Straße 5, 94518Spiegelau

Telefon: 08553/9600-0

Telefax: 08553/9600-55; 9600-42

Internet: www.spiegelau.de

E-Mail: poststelle@spiegelau.bayern.de

Einwohner: 3.953

Fläche: 40,43 km 2

Urkundliche Überlieferungen über die Entstehung der

Gemeinde und ihrer Ortschaften sind nicht vorhanden;

doch wirdangenommen, dass die ersten Anfänge in der

Mitte oder am Ende des 15. Jahrhunderts liegen.

Vom16. Jahrhundert an werden in allen Schriftstücken

die Orte Spiegelau und Klingenbrunn erwähnt. Spiegelau

–sowird ausdrücklich vermerkt –verdankt ausschließlich

dem Glas seine Entstehung und Entwicklung.

So wurden bereits in alten Zeiten hier Spiegel „geblasen“.

Der Holzreichtum der dichten Wälder der Umgebung gab

die Möglichkeit, das Glas in den „Öfen“ zu schmelzen.

Spiegelau gehörte früher zur Gemeinde Oberkreuzberg,

seit 1834 jedoch zur Gemeinde Klingenbrunn. Durch

günstige wirtschaftliche Entwicklung wuchs aber bald

Spiegelau zum führenden Ort der Gemeinde heran, so

dass im Jahre1959 der Gemeindename in Spiegelau umgeändert

wurde.

Die Ortschaft Oberkreuzberg feierte im Jahre1995 ihr 700jähriges

Bestehen. Um die Entstehung der Kirche zu Oberkreuzberg

rankt sich eine Legende, wonach ein frommer

Gutsherr namens Härmann aus Großenpinning die Kirche

1546 gestiftet haben soll.

Die Gemeinde Spiegelau liegt an der Straße und Bahnlinie

von Grafenau nach Zwiesel, am Zusammenfluss der

Schwarzach und der Ohe, die ihren Ursprung im Rachelsee

findet. Vonwelcher Richtung auch immer man sich

dem Ort nähert, stets wird erüberragt von dem hohen

Turm der katholischen Kirche, die in den Jahren 1914 bis

1916 auf dem Vergolderriegel erbaut wurde. Unweit dieses

prächtigen Gotteshauses erhebt sich hoch über der

Steinklamm die evangelische Kirche, die bereits 1902 errichtet

wurde. Der Hochwald zieht sich von Rachel und

Lusen her bis an den Ortsrand heran und schließt ihn fast

vollständig ein. So ist Spiegelau verbunden mit dem Wald,

aus dem es geworden ist, nahe verbunden mit der Natur,die

loslöst von der Hast des Alltags und Kraft spendet

und innere Zufriedenheit.

In den vergangenen fünf Jahrhunderten wurde in

Spiegelau Glas erzeugt. Waren eszuAnfang einfache

Spiegelgläser, sowaren es bis vor wenigen Jahren moderne

und formschöne Kristallgläser, die in aller Welt

begeisterte Abnehmer hatten. Der traditionsreiche Erholungs-

und Glasmacherort ist ein Paradies für Naturfreunde.

Über 300 Kilometer gut markierter Wege warten

auf Wanderer. Eine der schönsten Bergwanderungen ist

die Tagestour zum Großen Rachel. Vonhier oben reicht

der Blick bis zum Böhmerwald (Sumava) auf der tschechischen

Seite und an klaren Tagen bis zu den Alpen. Erwandernswert

ist auch die wildromantische Steinklamm. Aber

auch Familien mit Kindernkommen in der Urlaubsgemeinde

voll auf ihre Kosten. Frei nach dem Motto „Spielend

die Natur begreifen“ bietet das deutschlandweit einmalige

50 ha große Waldspielgelände mit Naturerlebnispfad

Spiel- und Naturerlebnisse für die ganze Familie.


GEMEINDE

THURMANSBANG

Staatlich anerkannter Luftkurort im Bayerischen Wald,

Kinderland-Ort

Bürgermeister: Martin Behringer

Gemeindeverwaltung

Gründelln 3, 94169 Thurmansbang

Telefon: 08504/9122-20

Telefax: 08504/9122-23

Internet: www.thurmansbang.de

E-Mail: poststelle@thurmansbang.de

info@thurmansbang.de

Einwohner: 2.386

Fläche: 32,94 km 2

Inmitten der langgestreckten Mittelgebirgslandschaft des

Bayerischen Waldes, zwischen Passau und dem Nationalpark

Bayerischer Wald, liegt das „Ilztal und Dreiburgenland“.

Mittelpunkt dieser Urlaubsregion ist der junge staatlich

anerkannte Luftkurort Thurmansbang, umgeben von

herrlichem Mischwald. Auf der Suche nach der Herkunft des

Ortsnamens wird sehr schnell offenkundig, dass es sich hier

um eine äußerst seltene, ja möglicherweise sogar einmalige

Ortsbezeichnung im gesamten deutschsprachigen

Raum handelt. Thurmansbang taucht nachweislich erstmals

in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts auf. Der

Ortsname entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte aus

dem Ursprungsnamen „Dormannesbank“.

Viele kleine Ortschaften, die nicht weniger reizvoll sind, liegen

verstreut zwischen den Hügeln und Wäldern: Solla –

Thannberg –Traxenberg –Eggenreuth –Loderhof –Schadham

–Haundorf –Ebenreuth –Kneisting –Lindau –Rabenstein

und Rettenbach. Die sanften, weitläufigen Täler geben

zusammen mit den Bergen und den lichten Mischwäldern

der gesamten Landschaft einen einzigartig lieblichen Charakter.

Ein Trumpf dieser herrlichen Region ist die Ursprünglichkeit

und die intakte Natur.Der Wanderer findet hier nicht

nur viel Wald, blütenbunte Wiesen, wunderschöne Landschaften,

er kann sich auch bei reinster Luft erholen.

Landkreis Freyung-Grafenau

Urlaubsgäste finden in Komfort- und Wellnesshotels, gutbürgerlichen

Gasthöfen und privaten Ferienwohnungen Ruhe,

Entspannung und Erholung. Aber auch die sportlich Aktiven

sind zu jeder Jahreszeit richtig: Wanderwochen mit geführten

Wanderungen im Frühjahr und Herbst, Tennis, Minigolf,

Reiten, Nordic-Walking, ganzjährig ausgeschilderte

Marathonstrecke, geführte Mountainbike-Touren, Baden in

den Naturseen Buchwiesweiher,Ebenreuther See und Dreiburgensee.

Für Kinder wird jedes Jahr im Kinderlandort

Thurmansbang ein abwechslungsreiches Ferienprogramm

geboten. Lohnende Ausflugsziele sind das Museumsdorf

Bayerischer Wald, eines der größten europäischen Freilichtmuseen,

und der Aussichtsturm Ochsenstiegl. Im Winter

stehen zwei Skilifte, insbesondere für Anfänger, und viele

Kilometer gespurte Langlaufloipen zur Verfügung. Ein besonderes

Erlebnis sind die geführten Schneeschuhwanderungen

rund um die Gemeinde Thurmansbang.

Mittelständische Betriebe und Unternehmen, die Grundund

Hauptschule mit Nachmittagsbetreuung sowie der Kindergarten

mit Krippenplätzen und weiterekommunale Einrichtungen

wie Bücherei und Tourismusbüro prägen die

Struktur der Gemeinde. Die strategisch günstige Verkehrsanbindung

zur A3trägt dazu bei, dass die Entwicklung in

den Gewerbegebieten stetig voranschreitet. Unzählige zukunftsorientierte

Infrastrukturmaßnahmen bieten den Bürgern

und Gästen auch für die nächsten Generationen einen

optimalen Lebensraum.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE ZENTING

Bürgermeister: Leopold Ritzinger

Gemeinde der

Verwaltungsgemeinschaft Thurmansbang

Schulgasse 4, 94579 Zenting

Telefon: 09907/872 0011

Telefax: 09907/872 0018

Internet: www.zenting.de

E-Mail: info@zenting.de

info@region-sonnenwald.de

Einwohner: 1.142

Fläche: 22 km 2

Das Gemeindegebiet von Zenting liegt in der Region

Sonnenwald, eingebettet in einer Talmulde zu Füßen des

Brotjacklriegel (1016 m).

Urkundlich wirdZenting erstmals im Jahr 1151 als Osterhofener

Klosterhofmark erwähnt. Auf dem Wegvon der Donau

in den einst gefürchteten „Nordwald“ bot Zenting

Rast und Versorgungsmöglichkeit für Kaufleute und Reisende.

Im Jahr 1176 wurde vermutlich auf älteren Grundfesten

der Grundstein für die dem hl. Jakobus geweihte

Kirche gelegt, die der Passauer Bischof Theobald 1178

weihte. Nach einer wechselvollen Geschichtewurde Zenting

im Jahr 1818 selbständige politischeGemeinde. 1967

kam es zur Verleihung des Gemeindewappens und der

Fahne. Im Zuge der Gemeindereform (1972) wurde die

damals selbständige Gemeinde Ranfels eingemeindet.

Heute ist Zenting wegen der günstigen Verkehrsanbindung

zur A3ein wichtiger Standort klein- und mittelständischer

Unternehmen. Ein Gewerbegebiet inOrtsnähe

bietet Raum für die Ansiedlung weiterer Betriebe.

Die Gemeinde prägt ein reges kulturelles und gesellschaftliches

Leben, in dem sich die Bevölkerung in 29 Vereinen

einbringt. Zu den sportlichen Mittelpunkten gehört

eine Mehrzweckhalle, in der zusätzlich ein Kulturraum,

eine Schießanlage und eine Kegelbahn untergebracht

sind. Die Außenanlagen beinhalten Fußball- und Tennisplätze

sowie Asphaltbahnen.

Der Tourismus spielt seit vielen Jahren eine bedeutende

Rolle in der Gemeinde. Ein bestens ausgeschildertes

Wanderwegenetz erschließt die ursprüngliche, intakte

Natur mit absolut reiner Luft. Sowohl der Premiumwanderweg

Goldsteig als auch der Europäische Fernwanderweg

E8durchqueren das Gemeindegebiet auf einer

anspruchsvollen Route über den Brotjacklriegel. Sehenswerte

Besonderheiten am Wegesrand bietet der neu

ausgewiesene Ge(h)nuss-Steig, ein Zubringerweg zum

Goldsteig. Beliebter Treffpunkt sowohl für sportlich Aktive

als auch für Spaziergänger ist der Aussichtsfelsen am

Kleinen Aschenstein. Den Höhenunterschied im Gemeindebereich

von über 570 m(372 m–943 m) nutzen auch

Mountainbiker, die auf 13 verschiedenen Touren mit 360

km Länge den Sonnenwald „erfahren“ können. Sehenswert

sind das BergdorfDaxstein am Südosthang des Brotjacklriegel

mit herrlichem Fernblick in die bayerischen

und österreichischen Alpen und einem privaten Heimatmuseum

und der Ort Ranfels mit seiner Burg- und Kirchenanlage

aus dem 12. Jahrhundert.

Zu jeder Jahreszeit bietet die Gemeinde Zenting vielfältige

Freizeitmöglichkeiten. Eine anspruchsvolle Gastronomie

und 320 Gästebetten in jeder Kategorie sorgen für

das Wohlbefinden der Gäste.


Landkreis Freyung-Grafenau

DIE IGELBUSSE –EIN UMWELTFREUNDLICHES ERDGAS-BUSSYSTEM

Im Jahr 1995 zunächst als Experiment mit dem Ziel der

Reduzierung des Individualverkehrs gestartet, stellen

die Igelbusse mittlerweile ein wesentliches Rückgrat des

Öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis Freyung-

Grafenau sowie in der gesamten Nationalparkregion

Bayerischer Wald dar.

Ausgehend von speziell dafür eingerichteten Großparkplätzen

fahren die sieben mit umweltfreundlichem

Erdgas-Antrieb ausgestatteten Busse der Regionalbus

Ostbayern (RBO) GmbH in der Saison zwischen

15. Mai und dem 31. Oktober jeden Jahres alle touristischen

Einrichtungen auf dem Gebiet des „Alt-Nationalparks“

Bayerischer Wald an und verbinden diese in

engem Zeittakt, wie man ihn sonst nur aus Ballungsräumen

kennt. Die Ferngas Nordbayern GmbH hat

zu diesem Zweck eigens eine

Tankstelle für diese moderne

Antriebstechnik errichtet, die

zum einen die Schadstoffemissionen

gegenüber herkömmlichen

Dieselbussen wesentlich reduziert

und auch zu einem verminderten

Lärmpegel beiträgt.

Der Landkreis Freyung-Grafenau

ist seit Anbeginn Träger des Igelbus-Systems,

das im Jahr 1998 mit

dem 1. Preis beim VCD-Wettbewerb

„Königliche Verhältnisse in

Bus und Bahn“ ausgezeichnet und

damit „geadelt“ wurde.

Wesentlich unterstützt werden

die Igelbusse neben beträchtlichen

Finanzmitteln aus dem

Landkreishaushalt auch durch

den Freistaat Bayern sowie die

Nationalparkverwaltung Bayerischer

Wald.

Im Jahr 2005 konnten die Igelbusse

ihr 10-jähriges Jubiläum feiern.

Bis dahin haben die Busse eine

Strecke von 2,8 Millionen Kilometern zurückgelegt. Es

wurden seither mehr als 1,5 Millionen Fahrgäste mit den

Igelbussen befördert.

Durch das dichte Netz und die enge Zeittaktung der Verbindungen

sind die Igelbusse gerade für Touristen interessant.

Ohne Auto können zahlreiche Wanderungen

unternommen und die wichtigsten Einrichtungen des Nationalparks

erreicht werden. Informationen zum Netz,

Ausflugsmöglichkeiten und Wandertipps in Verbindung

mit den Igelbussen erhalten Sie im Internet auf den Seiten

www.bayerwald-info.de, www.bayerwald-ticket.de

sowie im Landratsamt Freyung-Grafenau unter Telefon

08551/57114 oder bei den Touristinformationen der

Städte, Märkte und Gemeinden im Landkreis Freyung-

Grafenau.

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Landkreis Freyung-Grafenau

DAS LANDRATSAMT FREYUNG-GRAFENAU

Landratsamt Freyung-Grafenau Öffnungszeiten

Dienstgebäude Königsfeld (Hauptgebäude) Mo–Do: 08.00–12.00 und 13.00–16.00

Grafenauer Straße 44, 94078 Freyung Fr: 08.00–12.00

Telefon: 08551/57-0, Telefax: 08551/57-244

www.freyung-grafenau.de, E-Mail: poststelle@lra.landkreis-frg.de

Sozialpädagogischer Dienst Öffnungszeiten

Grafenauer Straße 44, 94078 Freyung Mo–Do: 08.00–12.00 und 13.00–16.00

Telefon: 08551/57-315, Telefax: 08551/57-244 Fr: 08.00–12.00

Veterinäramt Öffnungszeiten

Grafenauer Straße 44, 94078 Freyung Mo–Do: 08.00–12.00 und 13.00–16.00

Telefon: 08551/57-230, Telefax: 08551/57-253 Fr: 08.00–12.00

E-Mail: vetamt@lra.landkreis-frg.de

Kfz-Zulassungsstelle Öffnungszeiten

Grafenauer Straße 44, 94078 Freyung Mo–Mi: 07.30–13.00

Telefon: 08551/57-181, Telefax: 08551/57-209 Do: 07.30–18.00

E-Mail: karl-heinz.leirich@lra.landkreis-frg.de Fr: 07.30–12.00

Kfz-Zulassungsstelle, Außenstelle Grafenau Öffnungszeiten

(im Rathaus Grafenau) Rathausgasse 1, 94481 Grafenau Mo, Mi, Do: 07.30–13.00

Telefon: 08552/896, Telefax: 08552/920-550 Di: 07.30–18.00

E-Mail: christine.achatz@lra.landkreis-frg.de Fr: 07.30–12.00

Kontaktstelle Energieberatung des Landratsamtes Freyung-Grafenau

Telefon: 08551/57-334, ab Dezember 2010: 08551/57-239

E-Mail: Kontaktstelle-Energieberatung@lra.landkreis-frg.de

Landratsamt Freyung-Grafenau –Dienstgebäude Wolfstein Öffnungszeiten

Wolfkerstraße 3, 94078 Freyung Mo–Do: 08.00–12.00 und 13.00–16.00

Telefon: 08551/57-0, Telefax: 08551/57-252 Fr: 08.00–12.00

E-Mail: poststelle@lra.landkreis-frg.de

Ehrenamtsbüro Öffnungszeiten

Telefon: 08551/57-334 Mo–Do: 08.00–12.00 und 13.00–16.00

Telefax: 08551/57-229 Fr: 08.00–12.00

E-Mail: ehrenamt@lra.landkreis-frg.de

Gesundheitsabteilung Öffnungszeiten

Bahnhofstraße 10, 94078 Freyung Mo–Do: 08.00–12.00 und 13.00–16.00

Telefon: 08551/9637-0, Telefax: 08551/9637-50 Fr: 08.00–12.00

E-Mail: gesundheitsamt@lra.landkreis-frg.de

Schwangerenberatung

Bahnhofstraße 10, 94078 Freyung, Telefon: 08551/9637-21 oder -23


... UND SEINE EINRICHTUNGEN

Landkreis Freyung-Grafenau

Kreisbauhof/Tiefbauamt Öffnungszeiten

Kreuzstraße 4 Mo–Do: 08.00–12.00

94078 Freyung 13.00–16.00

Telefon: 08551/9719-0, Telefax: 08551/9719-99

E-Mail: tiefbauamt@lra.landkreis-frg.de

Kreisjugendring Öffnungszeiten

Böhmerwaldstraße 1 Mo–Do: 08.00–12.00

94078 Freyung 14.00–16.00

Telefon: 08551/915423, Telefax: 08551/915424 Fr: 08.00–12.00

www.kreisjugendring-frg.de

E-Mail: throner.kjr-frg@t-online.de

Kreisbibliothek Freyung Öffnungszeiten

St.-Gunther-Straße 54 Mo, Mi, Do: 09.00–16.30

94078 Freyung Dienstag geschlossen

Telefon: 08551/57667-0, Telefax: 08551/57667-1 Fr: 09.00–19.00

www.kreisbibliothek-freyung.de

E-Mail: kbibl.frey@t-online.de

Medienzentrum für Schule und Bildung Freyung Öffnungszeiten

St.-Gunther-Straße 54 Mo, Mi, Do: 09.00–16.30

94078 Freyung Dienstag geschlossen

Telefon: 08551/57666-0, Telefax: 08551/57666-1 Fr: 09.00–19.00

www.mz-freyung.de

E-Mail: info@mz-freyung.de

Hallenbad Freyung Öffnungszeiten:

Jahnstraße 8 Di–Fr: 14.00–21.00

94078 Freyung Sa, So: 13.00–19.00

Telefon: 08551/4320 Feiertage: 13.00–19.00

Hallenbad Grafenau Öffnungszeiten:

Rachelweg 12 Mo–Do: 16.00–21.00

94078 Freyung Sa, So: 13.00–19.00

Telefon: 08552/777 Feiertage: 13.00–19.00

Freitag geschlossen

Dachdeckerwohnheim

Schiefweger Straße 16, 94065 Waldkirchen

Telefon: 08581/98656-0, Telefax: 08581/9865612

E-Mail: dachdeckerwohnheim@t-online.de

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Landkreis Freyung-Grafenau

Personalrat

Fritz Weber

Abteilung 1

Kreisentwicklung

Hauptverwaltung

Wirtschaft

Ludwig Lankl

Sachgebiet 10

Personal und

Organisation

Karl Matschiner

Sachgebiet 12

Kreisrechnungsprüfungsamt

Manfred Selwitschka

Sachgebiet 14

Wirtschaftsförderung

Tourismus

Regionalentwicklung

Ralph Heinrich

Gleichstellungsstelle

Beauftragte Gertraud Seidl

Abteilung 2

Ausländerwesen

Verkehrswesen

Öffentl. Sicherheit und Ordnung

Kreiseigener Tiefbau •Bauhof

Karin Sedlmaier

Sachgebiet 20

Ausländerwesen

Staatsangehörigkeitsrecht

Standesamtsaufsicht

Hannelore Lenz

Sachgebiet 21

Verkehrswesen

Führerscheine

Kfz-Zulassungen

Richard Schreiner

Sachgebiet 22

Öffentl. Sicherheit und Ordnung

Jagd und Fischerei

Landwirtschaft

Josef Binder

Sachgebiet 23

Kreiseigener Straßenbau

und -unterhalt

Tassilo Pichlmeier

Abteilung 3

Behördenleitung:

Umweltschutz

Kreiseigener Hochbau •Baurecht

Landesplanung

Naturschutz und Wasserrecht

Heinrich Höcherl

Sachgebiet 31

Abfallrecht

Baurecht •Bauleitplanung

Landesplanung

Umweltschutz

Richard Wilhelm

Sachgebiet 32

Kreiseigener Hochbau

Raumordnung

Bauordnung •Bauleitplanung

Bauüberwachung

Josef Kronschnabl

Sachgebiet 33

Natur- und Landschaftsschutz

Wasserrecht

Josef Greindl


Landrat Ludwig Lankl

Abteilung 4

Kommunale und

Soziale Angelegenheiten

Vertragsmanagement

Enteignungsrecht

Judith Wunder

Sachgebiet 40

Sozialverwaltung

Grundsicherung

Wohngeldstelle

Versicherungsamt

Manfred Kellhammer

Sachgebiet 43

Kommunalaufsicht

Wahlen

Komm. Finanzausgleich

Richard Aigner

Sachgebiet 44

Staatl. Rechnungsprüfungsstelle

Georg Schwarz

Sachgebiet 45

Sozialpädagogischer Dienst

Siegfried Seibold

Büro Landrat

Karl Matschiner

Abteilung 5

Veterinärwesen

Lebensmittelüberwachung

Verbraucherschutz

Tierschutz

Dr. Bernhard Bullermann

Sachgebiet 50

Tierseuchenbekämpfung

Lebensmittelüberwachung

Tierschutz

Dr. Monika Hegemann

Sachgebiet 51

Fleisch- und

Geflügelfleischhygiene

Arzneimittel

Futtermittelüberwachung

Dr. Sonja Beinbauer

Landkreis Freyung-Grafenau

Abteilung 6

Gesundheitswesen

Dr. Hans D. Klitsch

Sachgebiet 60

Ärztl. Dienst

Dr. Josef Schraml

Sachgebiet 61

Gesundheitsdienst

Dr. Hans D. Klitsch

Abteilung 7

Kreisangelegenheiten

Liegenschaftsverwaltung

Finanzverwaltung

Kreisjugendamt

Siegfried Wilhelm

Sachgebiet 70

Zentrale Informationsund

Kommunikationstechnik

Josef Tiefenböck

Sachgebiet 71

Finanzverwaltung

Liegenschaften

Beschaffung und

Zentrale Dienste

Siegfried Wilhelm

Sachgebiet 72

Kreiskasse

Franz Resch

Sachgebiet 73

Kreisjugendamt

Heinz Frisch

Stand: 01. 04. 2010

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Landkreis Freyung-Grafenau

WIRTSCHAFT UND STRUKTURDATEN

Ausgangslage

Nach mehreren Erweiterungsrunden,zuletzt am 1. Januar

2007, sind derzeit 27 Mitgliedsstaaten in der Europäischen

Union (EU) vereint. Die Fläche dieses Staatenbundes

beträgt damit 4,324 Millionen Quadratkilometer,die

Bevölkerung ist auf nunmehr rund 500 Millionen Menschen

angewachsen.Europa wurde damit zum größten

Wirtschaftsraum der Erde.

Die letzten Erweiterungsrunden stellte Bayerninsgesamt,

aber insbesondere das Grenzland und damit auch den

Landkreis Freyung-Grafenau vor große Herausforderungen

und forderte erhebliche Anstrengungen aller Beteiligten.

Früher noch durch den Eisernen Vorhang von Osteuropa

getrennt, rückte die Region von der Randlage

politisch und ökonomisch wieder ins Zentrum Europas,

mit allen sich daraus ergebenden Chancen und Möglichkeiten.

Der Landkreis Freyung-Grafenau ist seither mit

seinen Nachbarn Österreich und der Tschechischen Republik

in vielen Projekten verbunden.

Lage und Verkehrsanbindung

Im Unteren Bayerischen Wald gelegen, nimmt der Wirtschaftsraum

Freyung-Grafenau den südöstlichsten Teil

der Bundesrepublik Deutschland ein. Er grenzt im Nordosten

an die Tschechische Republik (gemeinsame Landesgrenze

59 km) und im Südosten an Österreich (gemeinsame

Landesgrenze 8km). Über die Bundesstraßen B533,

B12 und B85 ist der Landkreis an die Autobahn A3 (Regensburg-Passau)

angebunden. Dem weiteren Ausbau

der Verkehrsinfrastruktur kommt nach dem Beitritt Tschechiens

zur EU eine Schlüsselrolle für die weiterewirtschaftliche

Entwicklung der Region zu.

Im Landkreis Freyung-Grafenau wird folgendes Straßennetz

aufrechterhalten:

Bundesstraßen: 91 km

Staatsstraßen: 210 km

Kreisstraßen: 340 km

Wirtschaftsregion

Branchenvielfalt gilt als Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg.

Deshalb bildet ein breitgefächertes, mittelständisch

geprägtes Spektrum von Industrie, Handwerk, Handel

und Dienstleistungen die Grundlage des Wirtschaftsraumes

im Dreiländereck Bayern, Böhmen und Oberösterreich.

Kunststoffverarbeitende Betriebe, Elektrotechnik

sowie Metall- und Fahrzeugbau tragen wesentlich

zur vielschichtigen Palette vorwiegend kleiner und

mittlerer Unternehmen bei. Der Tourismus und das Handwerk

bilden weiterewesentliche Standbeine der Region.

Eine hoch motivierte und einsatzbereite Bevölkerung,

qualifizierte Fach- und Führungskräfte sowie eine zielgerichtete

Wirtschaftsförderung und ein aktives Regionalmanagement

sind wichtige Standortfaktoren des Landkreises

Freyung-Grafenau.

Entscheidend für die weitere Entwicklung ist nicht zuletzt

auch die strategischgünstige Lage im Dreiländereck und

die daraus resultierenden guten Kontakte zu den Nachbarn

inTschechien und Oberösterreich. Es ist nicht zu

verkennen, dass der Landkreis FRG eine gute Ausgangsposition

für die wirtschaftliche Entwicklung hat. Bei

zunehmender Umweltsensibilität und veränderten Wertorientierungengewinnen

die im Landkreis vorhandenen

vorteilhaften Standortfaktoren, die besonders ausgeprägte

Betriebsverbundenheit und das wirtschafts-


freundliche Klima bei unternehmerischen Standortentscheidungen

immer mehr an Bedeutung.

Wirtschafts- und Innovationsförderung im Landkreis

Mit dem Selbstverständnis eines Dienstleisters für die im

Landkreis Freyung-Grafenau angesiedelten Unternehmen

praktiziert die Landkreisverwaltung seit vielen Jahreneine

engagierte Wirtschaftsförderung mit den Zielsetzungen,

die Standortbedingungen der ansässigenUnternehmen

zu optimieren und neue Unternehmen für die

Region zu gewinnen. Diese Dienstleistung dient als Basis

einer guten Zusammenarbeit und wird inZukunft noch

weiter ausgebaut.

Das Dienstleistungsangebot umfasst dabei:

–die Beratung der gewerblichen Unternehmen und der

Tourismusbetriebe in allen Förderangelegenheiten

–die Förderung kommunaler wirtschaftsnaher Infrastrukturmaßnahmen

–die Beratung bei Standort- und Ansiedlungsfragen

–die intensive Vernetzung zwischen den Unternehmen

zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung

Der Landkreis Freyung-Grafenau zählt zu den Fördergebieten

der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der

regionalen Wirtschaftsstruktur“ und der Bayerischen Regionalförderprogramme.

Er liegt außerdem im sog. „Ziel

2-Gebiet“, d. h. es können bayerische Fördermittel mit

EU-Mitteln kofinanziert werden. Dabei können Vorhaben

gewerblicher Unternehmen u. a. unterstützt werden bei:

–Neuerrichtung von Betriebsstätten

–Erweiterungsvorhaben bestehender Unternehmen

–Diversifizierung der Produktion in neue zusätzliche Produkte

–grundlegenden Änderung des gesamten Produktionsverfahrens

– Erwerb stillgelegter oder von der Stilllegung bedrohter

Betriebe, falls dadurch deren Fortbestand gesichert wird

Voraussetzung für die Gewährung dieser Fördermittel ist

eine nachzuweisende besondereregionalwirtschaftliche

Bedeutung. Im Vordergrund steht dabei die Schaffung

neuer bzw. die Sicherung bestehender Arbeitsplätze.

Förderfähig sind in erster Linie im Anlagevermögen aktivierbare

Investitionen in bauliche Anlagen, Maschinen

und Einrichtungsgegenstände sowie die qualitative Ver-

Landkreis Freyung-Grafenau

besserung bestehender gewerblicher Tourismusbetriebe.

Die Förderung erfolgt dabei in Formvon Zuschüssen bzw.

zinsverbilligten Darlehen, wobei die Einzelfallbeurteilung

durch die Wirtschaftsabteilung der Regierung von

Niederbayern imEinvernehmen mit den Antragstellern

vorgenommen wird.

Dieses und andere Förderprogramme können auf der

Homepage des Landkreises Freyung-Grafenau unter

www.freyung-grafenau.de (Wirtschaft/Wirtschaftsförderung/Förderprogramme)

abgerufen werden.

Regionalmanagement

Der Landkreis Freyung-Grafenauhat seit Oktober 2008 zur

regionalen Netzwerkbildung ein umfassendes Regionalmanagement

nach der zweiten Säule unter dem Dach

„Allianz Bayern Innovativ“ mit Hilfe des Freistaats Bayern

und der Europäischen Union aufgebaut. Neben der Regionalmanagerin

und dem Wirtschaftsförderer arbeiten

in diesem Team auch die LEADER-Geschäftsführung und

der Landkreis-Touristiker daran, verschiedene Projekte

umzusetzen, um die Region weiter voran zu bringen. Die

Betreuung (über-)regionaler Netzwerke, das Ansiedlungsmanagement,

Förderprogramme sowie die Marken- und

Imagebildung sind die zentralen Themen, die das Regionalmanagement

beschäftigen.

Partner der Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Freyung-Grafenau

agiert in enger Abstimmung mit zahlreichen Partnern,

die sich in Niederbayernund darüber hinaus für die

Belange der heimischen Wirtschaft einsetzen. Dazu zählen

vor allem die Wirtschaftsförderabteilung bei der Regierung

von Niederbayern, Postfach, 84023 Landshut, mit

der auch Fördermittelberatungen vor Ort durchgeführt

werden. So haben die Regierung von Niederbayernund

der Freistaat Bayerndie Unternehmen im Landkreis Freyung-Grafenau

in den letzten zehn Jahren mit Zuschüssen

in Höhe von 44 Mio. Euro unterstützt. Bei einem Gesamtfördervolumen

in NiederbayerninHöhe von 316 Mio. Euro

konnte der Landkreis Freyung-Grafenau damit in Höhe

von 13,9 %der Förderzuschüsse profitieren. Bei einer gesamten

Investitionssumme von 284,9 Mio. Euroinden letzten

zehn Jahren konnten 640 Arbeitsplätze geschaffen

und 6.650 erhalten werden.

65 ····


····66

Landkreis Freyung-Grafenau

Die Hauptansprechpartner der Wirtschaftsförderungsstelle

im Landratsamt Freyung-Grafenau sind:

Regierung von Niederbayern

Wirtschaftsabteilung

84023 Landshut

Postfach

Telefon: 0871/808-1031

www.regierung.niederbayern.bayern.de

Industrie- und Handelskammer für Niederbayern

94032 Passau

Nibelungenstr. 15

Telefon: 0851/507-0

www.passau.ihk.de

Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz

94032 Passau

Nikolastr. 10

Telefon: 0851/5301-0

www.hwkno.de

Hans-Lindner-Institut (Existenzgründung)

94429 Arnstorf

Bahnhofstr. 29

Telefon: 08723/202899

www.hans-lindner-institut.de

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft,

Infrastruktur, Verkehr und Technologie

80538 München

Prinzregentenstr. 28

Telefon: 089/2162-01

www.stmwivt.bayern.de

Invest in Bavaria (Ansiedlungsagentur des Freistaates

Bayern)

80525 München

Prinzregentenstr. 28

Telefon: 089/2162-2642

www.invest-in-bavaria.de

Wirtschaftsjunioren Freyung-Grafenau

Armin Müller

Sachsenring 23

94481 Grafenau

Telefon: 08552/974888-0

www.wj-frg.de

Euregio Bayerischer Wald/Böhmerwald/Unterer Inn

94078 Freyung

Schlosssteig 1

Telefon: 08551/57-100

www.euregio-bayern.de

Aktivsenioren

Siegfried Steidler

94032 Passau

Göttweigerstr. 9

Telefon: 08 51/3 55 95

www.aktivsenioren.de

Wirtschaftssenioren

Josef Pinker

94481 Grafenau

Haselbach 26

Telefon: 08552/94 15 31

www.wirtschaftssenioren.org

Bayern International

Bayer. Gesellschaft für internationale

Wirtschaftsbeziehungen mbH

81829 München

Am Messesee 2

Telefon: 089/94926-0

www.bayern-international.de


LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT

Landwirtschaft

Die Landwirtschaft in unserem Landkreis wird geprägt

durch ein raues Mittelgebirgsklima mit einem hohen

Waldanteil. Jahrzehntelanglitt die gesamtwirtschaftliche

Entwicklung durch die Randlage im Grenzgebiet zu

Tschechien und Österreich. In der Folge kam es auch im

Landkreis Freyung-Grafenau deshalb relativ spät zum

Strukturwandel in der Landwirtschaft, der sich jedoch seit

Jahren vollzieht und auch an den Bauern imLandkreis

Freyung-Grafenaunicht spurlos vorübergeht. So sinkt die

Zahl der landwirtschaftlichenBetriebe und auch die Zahl

der in der Landwirtschaft tätigen Personen verringert sich

weiter.

Vonden ca. 1.740 bei uns ansässigen landwirtschaftlichen

Betrieben liegen die meisten in Höhenlagen

zwischen 500 und 700 müber NN.

Weitere Informationen zur Landwirtschaft im Landkreis

Freyung-Grafenau erhalten Sie beim

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Geschäftsstelle Waldkirchen

Bahnhofstr. 18

94065 Waldkirchen

Tel.: 08581/206-0

www.aelf-rg.bayern.de

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Bodenmaiser Str. 25

94209 Regen

Tel.: 09921/608-0

www.aelf-rg.bayern.de

Landkreis Freyung-Grafenau

Forstwirtschaft

Der Wald prägt das Gesicht des Landkreises Freyung-

Grafenau im Dreiländereck, wo Bayern andie Tschechische

Republik und Österreich grenzt. Mit einem Waldanteil

von fast 60 %zählt der Landkreis Freyung-Grafenau

zusammen mit dem Landkreis Regen zu den waldreichsten

in ganz Deutschland. Der Wald hat damit für die

gesamte Region eine herausragende ökonomische,

ökologische und touristische Bedeutung.

Bei einer gesamten Waldfläche von 559 km² ist der Freistaat

Bayernmit 281 km² der größte Waldbesitzer im Landkreis

Freyung-Grafenau. Die Forstbetriebe Neureichenau

und Bodenmais sowie der Nationalpark Bayerischer Wald

bewirtschaften bzw. schützen die Wälder entlang des

Grenzkammes.

Rund 278 km² Wald ist im Besitz von Privatpersonen bzw.

Kommunen. Typisch für diesen Privat- und Körperschaftswald

ist, dass er sehr klein parzelliert ist. Auf jeden der rund

8.000 Waldbesitzer fallen nur knapp 3haWald, was für

die Bewirtschaftung eine außergewöhnliche Erschwernis

darstellt. Die Waldbesitzervereinigung Freyung-Grafenau

w. V. kümmert sich daher als Zusammenschluss ihrer 1.800

Mitglieder um eine gemeinsame Bewirtschaftung des

Waldes und insbesondere um eine gemeinsame Vermarktung

des Holzes. Der Holzvorrat in den Wäldern im

Landkreis Freyung-Grafenaubeträgt ca. 14 Mio. Festmeter.

Bei einem jährlichen Holzzuwachs von rund 320.000

Festmeternwerden bisher nur etwa 170.000 Festmeter pro

Jahr wirtschaftlich genutzt.

Der Landkreis Freyung-Grafenau, als kommunale Gebietskörperschaft,sieht

hier seine Chance: Nach der Ausstattung

des landkreiseigenen Bauhofes mit einer Hackschnitzelheizung

im Jahr 2005 geht man auch bei den

Schulzentren in Freyung und in Grafenau fortschrittliche

Wege. Der Kreistag hat bereits im Jahr 2005 beschlossen,

die beiden Schulzentren in Freyung und in Grafenau,

jeweils bestehend aus Gymnasium und Realschule sowie

angeschlossenem Hallenbad, über moderne und

leistungsfähige Holzhackschnitzelanlagen zu versorgen.

Der jährliche Verbrauch an Hackschnitzeln beträgt dort

rund 6.300 m³, das entspricht der Ladung von rund

67 ····


····68

Landkreis Freyung-Grafenau

70 Sattelzügen. Die CO ² -neutrale Verbrennung erspart

der Umwelt gegenüber einer mit Erdgas betriebenen Heizung

im Jahr rund 800 Tonnen CO ² .Gleichzeitig ist die Biomasse

ein heimischer Energieträger, der nachhaltig produziert

wirdund nicht importiert werden muss. Der Landkreis

Freyung-Grafenau geht mit gutem Beispiel voran

und stärkt damit auch die heimische Wirtschaft, denn die

Hackschnitzel werden von der ansässigen Waldbauernvereinigung

Freyung-Grafenau w. V. geliefert.

Gebiets- und Bevölkerungsstand zum 31.12.2008

Strukturdaten

Die Wirtschaftsregion Freyung-Grafenau gehört nach

dem Raumordnungsbericht zur Klasse der Grenzlandund

überwiegend strukturschwachen Regionen. Die Bevölkerungsdichte

liegt mit 81 Einwohnern/km² weit unter

dem bayerischen Durchschnitt von 177 Einwohnern/km²

und stellt damit eines der am dünnsten besiedelten Gebiete

Bayerns dar. Folgende Übersicht verdeutlicht die

aktuelle Situation in unserem Landkreis:

Fläche in km² Wohnbevölkerung Einwohner je km²

Bayern 70.551,5 12.519.728 177

Niederbayern 10.329,94 1.191.910 115

Landkreis FRG 984,2 80.044 81

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Landkreis

Freyung-Grafenau:

Stand 30.09.2007: 20.110

Bruttoinlandsprodukt in €jeErwerbstätigen:

1997 2007

Bayern 53.363 66.197

Niederbayern 47.211 59.635

Landkreis FRG 38.816 49.431


ABFALLWIRTSCHAFT IN DER REGION

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Donau-Wald ist der

kommunale Entsorgungspartner für Bürger und Gewerbebetriebe

im Landkreis Freyung-Grafenau. Für die Einsammlung

der Abfälle stellt Ihnen der ZAW drei Tonnen

zur Verfügung: die blaue Papiertonne für Papierabfälle,

die braune Biotonne für organische Abfälle aus dem

Haushalt und dem Garten und die graue Restmülltonne

für nicht verwertbare Abfälle.

Darüber hinaus können Sie auf insgesamt 24 Recyclinghöfen

und Recyclingzentrum des ZAW Donau-Wald im

Landkreis Freyung-Grafenau mehr als 30 verschiedene

Abfallfraktionen entsorgen.

Mit diesen Serviceeinrichtungen garantiert der ZAW

Donau-Wald die sichere Entsorgung Ihrer Abfälle.

So erreichen Sie uns:

ZAW-Kundenberatung

Montag bis Donnerstag: 8–17 Uhr

Freitag: 8–16 Uhr

Servicenummer: 09903/920-900

Telefax: 09903/920-8900

E-Mail: info@awg.de

Informationen im Internet

Alle Informationen, wie Abfuhrpläne,

Öffnungszeiten der Anlagen, Gebühren,

Tonnen an-, ab- oder ummelden,

Preise und weitere Informationen finden Sie

im Internet unter www.awg.de

ZAW-Geschäftsstelle

Gerhard-Neumüller-Weg 1

94532 Außernzell

Telefon: 09903/920-0

Telefax: 09903/920-950

Landkreis Freyung-Grafenau

Wir entsorgen für Sie.

Mit 24 Recyclinghöfen

und -zentren bieten wir

Ihnen im Landkreis

Freyung-Grafenau ein

dichtes Netz für die

sichere Verwertung und

Entsorgung Ihrer Abfälle.

Sie erreichen uns

unter der Servicenummer:

09903/920 900

oder im Internet:

www.awg.de

ZAW Donau-Wald

Gerhard-Neumüller-Weg 1

94532 Außernzell

Telefax: 09903/920-8900

E-Mail: info@awg.de

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····70

Landkreis Freyung-Grafenau

BILDUNGSDIENST- UND BEGEGNUNGSSTÄTTE

Katholische Erwachsenenbildung

im Landkreis Freyung-Grafenau e.V. (KEB)

Abteistraße 23, 94078 Freyung

Telefon: 08551/4581, Telefax: 08551/6963

Internet: www.keb-freyung.de

E-Mail: info@keb-freyung.de

Christliche Arbeiterhilfe (CAH)

Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)

Abteistraße 23, 94078 Freyung

Telefon: 08551/1506,Telefax: 08551/913674

Internet: www.kab-passau.de

E-Mail: kab.frg@t-online.de

Kirchliches Jugendbüro Freyung-Grafenau

Abteistraße 23, 94078 Freyung

Telefon: 08551/5550, Telefax: 08551/6963

Internet: www.jubo-freyung.de

E-Mail: kjb.freyung.waldkirchen@bistum-passau.de

„DIE BRÜCKE“

bfz Freyung

Bannholz 4a, 94078 Freyung

Telefon: 08551/91650-0,Telefax: 08551/91650-20

E-Mail: info.freyung@pa.bfz.de

Chirurgische Praxisklinik

Bannholz 4a, 94078 Freyung

Dr. med. Siegfried Schmidbauer

Telefon: 08551/96120, Telefax: 08551/96125

Rosenium ambulante Pflege GmbH

Bannholz 4a, 94078 Freyung

Telefon: 08551/96350

Ehe-, Familien- und Lebensberatung Passau (Außenstelle)

Abteistraße 23, 94078 Freyung

Telefon: 08551/2322 oder 0851/34337

E-Mail: eheberatung-passau@bistum-passau.de


RAUTENBERGSTIFTUNG

Die Rautenbergstiftung wurde im Jahr 1968 durch Fritz

Rautenberg ins Leben gerufen und hat seither ihren Sitz

in Passau. Fritz Rautenberg, der ab 1970 seinen Wohnsitz

in Aidenbach im Landkreis Passau hatte, war Inhaber

einer Gebäudereinigungsfirma in Berlin und Düsseldorf

mit rund 600 Beschäftigten. Er und seine Frau hatten

unter dem erschütternden Eindruck der Contergan-

Katastrophe beschlossen, ihr Vermögen für einen wohltätigen

Zweck zu verwenden. Herr Rautenberg starb

Mitte des Jahres 1984.

Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

und mildtätige Zwecke durch die Gewährung

von Beihilfenanbedürftige und behinderte Kinder

und Jugendliche, soweit nicht Ansprüche gegenüber

Dritten bestehen (d. h. soweit nicht andereTräger leisten

müssen).

Heinrich Höcherl, Vorsitzender des Stiftungsrates

Maria Huber, Stellvertretende Vorsitzende und Stiftungsratsmitglied

für den Landkreis Passau,

Johann Fürst, Stiftungsratsmitglied für die Stadt Passau,

Ralph Heinrich, Stiftungsratsmitglied für den Landkreis

Freyung-Grafenau,

Horst Reckerziegel, Stiftungsratsmitgliedfür den Landkreis

Deggendorf,

Manfred Slama, Kassenverwalter und

Beate Rolli-Kordick, Schriftführerin.

Die Mitgliederdes Stiftungsratshaben die Tätigkeiten neben

den beruflichen Verpflichtungen ohne Aufwandsentschädigung

übernommen. Geschäftssitz der Stiftung

ist Freyung am Landratsamt Freyung-Grafenau.

Das Stiftungsvermögen besteht ausschließlich aus einem

Wohnhaus in Bielefeld. Die Erträge aus dem Haus (also

die Mieterträge abzgl. aller Aufwendungen) sowie eingehende

Spenden werden zweimal jährlich im Wirkungs-

Landkreis Freyung-Grafenau

Der Stiftung gehört ein überschaubarer Kreis an Ehrenamtlichen an:

kreis der Stiftung für soziale Zwecke, ausschließlich für behinderte

und bedürftige Kinder oder Jugendliche, ausgegeben.

Es wird z.B.der Kauf von behindertengerechten

Fahrzeugen, von Spielzeug, Kleidung, Lernmitteln

u. v. m. unterstützt. So kommen in der Region Freyung-

Grafenau, Passau und Deggendorf jährlich ansehnliche

Geldbeträge unmittelbar bedürftigen und behinderten

Kindern zugute.

Die Stiftung ist ausschließlich gemeinnützig tätig und die

Mittel werden ungekürzt und ohne Umwege an Bedürftige

weitergegeben. Spenden sind jederzeit willkommen

und werden auf Wunsch auch vertraulich behandelt. Bei

Bedarf ist nach Nennung von Name und genauer Anschrift

auch die Ausstellung einer Spendenquittung kein

Problem.

Die Kontonummer der Rautenbergstiftung lautet:

8987 bei der Sparkasse Passau, Bankleitzahl 740 500 00.

Anfragen können auch an die E-Mail-Adresse rautenbergstiftung@lra.landkreis-frg.de

gerichtet werden.

71 ····


····72

Landkreis Freyung-Grafenau

KLINIKEN DES LANDKREISES FREYUNG-GRAFENAU GGMBH

Waldschmidtstr. 6•94078 Freyung •Telefon: 08551/977-1110 •Telefax: 08551/977-1111

E-Mail: gl@frg-kliniken.de •Internet: www.frg-kliniken.de

Praktikums- und Ausbildungsbetrieb für Berufe im Gesundheitswesen

Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Krankenhausverwaltung, Küche und Hauswirtschaft

Krankenhaus Freyung

Krankenhausstr. 6

94078 Freyung

Telefon: 08551/977-0

Telefax: 08551/977-1106

E-Mail:

verwaltung.freyung@frg-kliniken.de

● Unfallchirurgie

● Wiederherstellungschirurgie

● Gastroenterologie

● Kardiologie

● Diabetologie

● Onkologie /Hämatologie

● Nephrologie

● Psychosomatik

● Gynäkologie /Geburtshilfe

● Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

● Augenheilkunde

Krankenhaus Grafenau

Schwarzmaierstr. 21

94481 Grafenau

Telefon: 08552/421-0

Telefax: 08552/421-3106

E-Mail:

verwaltung.grafenau@frg-kliniken.de

● Gefäßchirurgie

● Visceralchirurgie

● Endoprothetik

● Allg. Innere Medizin

● Kardiologie

● Urologie

Krankenhaus Waldkirchen

Erlenhain 6

94065 Waldkirchen

Telefon: 08581/981-0

Telefax: 08581/981-2106

E-Mail:

verwaltung.waldkirchen@frg-kliniken.de

● Allgemeinchirurgie

● Endoprothetik

● Koloproktologie

● Plastische Chirurgie

● Allg. Innere Medizin

● Pneumologie

● Palliativmedizin

● Unfallchirurgie

Berufsfachschule für Krankenpflege

Birkenweg 1•94078 Freyung •Telefon: 08551/9645-31

Telefax: 08551/9645-38 •E-Mail: kps@frg-kliniken.de


Die Kreismusikschule wurde im Jahr 1992 unter der Trägerschaft

des Landkreises Freyung-Grafenau gegründet.

Als Mitglied im Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen

(VBSM) sowie im Verband deutscher Musikschulen

(VdM) garantiert sie qualifizierten Instrumentalund

Vokalunterricht für Kinder und Jugendliche. Ausnahmslos

staatlich anerkannte Lehrkräfte unterrichten in

allen gängigen Fächern von der Altblockflöte bis zur Zither.Die

breite Unterrichtspalette wirdergänzt durch Angebote

für Kinder im Vorschulalter, verschiedene Ensembles

und Spielkreise, Begabtenförderung, Beratung bei

musikpädagogischen Fragen, Workshops sowie Kurse zur

Prüfungsvorbereitung. Die Kreismusikschule bereichert

das kulturelle Leben im Landkreis mit Vorspielabenden,

Konzerten, Workshops und durch die musikalische Mitge-

MUSIKSCHULE

Landkreis Freyung-Grafenau

staltung von kirchlichen und weltlichen Ereignissen.

Durch den engen Kontakt zu den allgemein bildenden

Schulen ergänzt und erweitert sie den schulischen Musikunterricht;

sie ist Kooperationspartner bei der Nachmittags-

und Ganztagsbetreuung. Darüber hinaus arbeitet

sie mit allen Kulturträgern imLandkreis zusammen,

hier insbesondere den Heimat- und Musikvereinen. Die

Kreismusikschule pflegt grundsätzlich alle Sing- und Musizierformen;

Wert wirddabei auch auf die Pflege heimischen

Musikgutes gelegt. Seit Juli 2006 wird die Kreismusikschule

vom Verein „Kreismusikschule Freyung-Grafenau

e.V.“ betrieben. Als Vorsitzender fungiert Landrat

Ludwig Lankl. Derzeit werden an der Kreismusikschule

rund 500 Schüler in 12 Gemeinden und an insgesamt 16

Unterrichtsorten unterrichtet.

73 ····


····74

Landkreis Freyung-Grafenau

vhs DES LANDKREISES FREYUNG-GRAFENAU

Das ABC des lebenslangen Lernens

Wissen und Kompetenz sind die Schlüsselfaktoren für

Zusammenhalt, Wachstum und Beschäftigung. Es ist eine

besondere Stärke der Volkshochschulen, dass sie auf

neue gesellschaftliche und ökonomische Entwicklungen

und Anforderungen rasch reagieren. Denn niemand

kann sich heute mehr darauf verlassen, dass die in Schule,

Hochschule und Beruf erworbene Bildung ein Leben

lang ausreichen wird. Auch für die Bürgerinnen und Bürger

unseres Landkreises ist es wichtig, die persönlichen

Möglichkeiten zu erkennen und sich immer wieder aufs

Neue aktuelles Wissen und Kompetenzen anzueignen.

Der Volkshochschule kommt bei dieser Aufgabe des

lebenslangen Lernens eine Schlüsselrolle zu.

Das Bildungsangebot der Volkshochschule des

Landkreises Freyung-Grafenau umfasst sechs

Programmbereiche:

Gesellschaft, Beruf, Sprachen, Gesundheit, Kultur und

Spezialseminare

Die Programmangebote sind bedarfsorientiert und zielgenau

auf die Bildungsbedürfnisse der drei wesentlichen

Lebensbereiche ausgerichtet, indenen das Lernen im

Erwachsenenalter stattfindet.

Die VHS des Landkreises ist offizielle Beratungsstelle für

die Bildungsprämie.

Die Bildungsprämie wird aus Mittteln des Bundesministeriums

für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen

Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Awie Allgemeine Erwachsenenbildung

Kulturelle Bildung, Grund- und Allgemeinbildung gehören

zu den elementaren Kompetenzen der Menschen und

fördern die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen.

Bwie Berufliche Weiterbildung

Kenntnisse, Fertigkeiten,persönliche und fachliche Kompetenzen

fördernden beruflichen Erfolg, sichernden Arbeitsplatz

und steigern die Aufstiegs- und Vermittlungschancen.

Cwie Community-Projekte

Sozial-integratives Lernen fördert die aktive Teilhabe am

gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben und unterstützt

die Arbeitsmarkt- und Strukturentwicklung der

Region im Hinblick auf die Verwirklichung der kommunalpolitischen

Ziele.

Informationen über das aktuelle Programm finden Sie im

gedruckten Programmheft, das Sie in der Geschäftsstelle

der vhs, bei Banken, in Rathäusern und vielen weiteren

Auflagestellen erhalten.

vhs-Geschäftsstelle, 94481 Grafenau, Frauenberg 17

Telefon: 08552/9665-0

Telefax: 08552/9665-99

E-Mail: info@vhs-freyung-grafenau.de

Das Programmangebot im Internet:

www.vhs-freyung-grafenau.de

Die vhs des Landkreises Freyung-Grafenau ist durch die

DQS im Rahmen von AZWV zertifiziert.


ARCHIVARE/ARCHIVPFLEGER

Archivar Stadt Freyung und Stadt Waldkirchen

Archivpfleger für den Altlandkreis Wolfstein,

Heimatkundliche Sammlung für den Landkreis

Freyung-Grafenau:

Richard Schiffler

Stadtarchiv Waldkirchen

Ringmauerstraße 14

94065 Waldkirchen

Telefon: 08581/202-58

Archivpfleger für die Gemeinden (Schönberg,

Thurmansbang, Perlesreut, Fürsteneck, Grafenau,

Saldenburg und Ringelai) des Ilzer Landes im Landkreis

Freyung-Grafenau:

Ruth Weber

Peigertinger Str. 30

94538 Fürstenstein

Telefon: 08504/955709

Archivpfleger für den Altlandkreis Grafenau

Hermann Kurz

Holundersteig 2

94481 Grafenau

Telefon: 08555/8126

Stadtarchiv Grafenau:

Stadt Grafenau

Rathausgasse 1

94481 Grafenau

Telefon: 08552/9623-0

Landkreis Freyung-Grafenau

KREISHEIMATPFLEGER

Rupert Berndl

Reithäckerstr. 7

94065 Waldkirchen

Telefon: 08581/8484

Örtliche Zuständigkeit:

Stadt Waldkirchen, Gemeinden Haidmühle,

Jandelsbrunn und Neureichenau

Hanns Gruber

Falkenbach 2

94078 Freyung

Telefon: 08551/4283

Örtliche Zuständigkeit:

Stadt Freyung, Märkte Perlesreut und Röhrnbach,

Gemeinden Fürsteneck, Grainet, Hinterschmiding,

Hohenau, Mauth, Philippsreut und Ringelai.

Karl-Heinz Reimeier

Ulrichstr. 8

94481 Grafenau

Telefon: 08552/4961

Örtliche Zuständigkeit:

Stadt Grafenau, Markt Schönberg, Gemeinden

Eppenschlag, Innernzell, Neuschönau, Saldenburg,

St. Oswald-Riedlhütte, Schöfweg, Spiegelau,

Thurmansbang, Zenting.

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····76

KULTUR

Landkreis Freyung-Grafenau

Zwei Faktoren haben die Kultur im Bayerischen Wald im

Wesentlichen geprägt:

Landschaft und Klima –imNegativen wie im Positiven.

Kalte, lange Winter,kühle regnerische Sommer,schwer zu

bearbeitende, wenig fruchtbare Böden brachten dem

Bayerischen Wald schon in den ersten Reiseberichten des

19. Jahrhunderts das Prädikat „Bayerisch Sibirien“ ein.

Arbeitswelten in Landwirtschaft, Waldarbeit und Steinhauerei

–die Glaubenswelten kirchlichen und weltlichen

Brauchtums prägten die Kultur des Bayerischen Waldes.

Einen Einblick in dieses harte bäuerliche Leben bieten das

Freilichtmuseum Finsterau und das Museumsdorf Bayerischer

Wald bei Tittling. Bei aller Liebe zum Detail können

sie freilich nur ein Schlaglicht auf die vergangenen Lebenswelten

werfen.

Museum Goldener Steig in Waldkirchen.

Beides, Landschaft und Klima, sind aber gleichzeitig Kulisse

für eine große Anzahl von Künstlern, die sich von den

Stimmungen des Bayerischen Waldes inspirieren ließen.

Stifters Wort von den „Waldwogen hinter Waldwogen“ sei

hier nur als Synonym für eine Reihe von literarischen Werken

zitiert.

„Mehr Raum. Und Zeit.“ ist nicht umsonst Motto des Landkreises.

Die Ruhe und die Weite der Landschaft sind es,

die den Landstrich so lebens- und liebenswert machen

und der Kreativität freien Raum lassen. Künstler wie Heinz

Theuerjahr und Reinhold Koeppel haben sich in die Landschaft

verliebt und schufen in der Abgeschiedenheit von

Waldhäuser Kunstwerke von europäischem Rang.

Geschichte, Mystik, gelebtes Brauchtum –Themen, die

vor allem die Kunst Josef Fruths wesentlich bestimmten

und sie vielleicht auch deshalb nur hier ermöglichten. Die

Galerie Wolfstein, im Schloss Wolfstein in Freyung, –ihres

Zeichens erste landkreiseigene Galerie in Bayern–zeugt

von dieser Schaffenskraft heimischer Maler, Grafiker und

Bildhauer.

Der Landkreis Freyung-Grafenau ist insgesamt reich an

Museen, die dem Besucher einen vielfältigen Einblick in

die Kunst, Kultur, Leben, Arbeiten und Brauch ermöglichen.

Das Museum Goldener Steig in Waldkirchen erzählt

beispielsweise von den Salzhandelswegen nach Böhmen

–Gabreta bei Ringelai lässt die Zeit der Kelten lebendig

werden –das Grafenauer Schnupftabakmuseum zeigt

die Tradition der Tabakverarbeitung; nur wenige Beispiele,

die Appetit machen sollen auf mehr.Festlichkeiten und

Veranstaltungenwie der Wolfsteiner Herbst oder der Grafenauer

Frühling rücken die Kultur und das Kunstschaffen

der Region und ihrer Nachbarn ins rechte Licht. Festivitäten

in Städten und Dörfern, etwa das Freyunger Schlossfest,

die Marktrichter-Tage in Waldkirchen, Säumerfeste in

Grainet und Grafenau, oder das Pandurenfest in Spiegelau

laden ein, Geschichte zu erleben.

Lassen Sie sich ein auf die Begegnung mit der Vergangenheit

und vielleicht auch mit der Zukunft.

Weitere Informationen erhalten Sie auf

www.bayerwald-info.de.


Landkreis Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

MUSEEN IM LANDKREIS

Freilichtmuseum Finsterau

94151 Mauth, GT Finsterau, Museumsstraße 51

Telefon: 08557/96060, Fax 08557/9606-66

E-Mail: finsterau@freilichtmuseum.de

Internet: www.freilichtmuseum.de

Öffnungszeiten:

25. Dezember bis 30. April: 11.00–16.00 Uhr

1. Mai bis 30. September: 9.00–18.00 Uhr

Oktober: 9.00–16.00 Uhr

Jagd- und Fischereimuseum Schloss Wolfstein

und Galerie Wolfstein, Freyung

94078 Freyung, Wolfkerstraße 3

Telefon: 08551/57109 od. 57280

Telefax: 08551/57193

E-Mail: museum@lra.landkreis-frg.de

Internet: www.freyung-grafenau.de und

www.bayerwald-info.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 10.00–17.00 Uhr,

Feiertage geöffnet

Geschlossen: Ende der bayer.Faschingsferien bis einschl.

Gründonnerstag und Ende der bayer. Herbstferien bis

einschl. 25.12.

Waldgeschichtliches Museum, Sankt Oswald

Informationsstelle Waldgeschichtliches Museum St. Oswald

Klosterallee 4, 94568 St. Oswald

Telefon: 08552/974889-0

Telefax: 08552/974889-9

E-Mail: wgm@npv-bw.bayern.de

Öffnungszeiten:

Die Nationalparkinformation ist täglich (Mo.–Fr. von

8.30–17.00 Uhr) geöffnet.

Otterhaus Bayern, Mauth

94151 Mauth, Annathaler Str. 1

Informationen über das Otterhaus erhalten Sie in der

Tourist-Information Mauth, Mühlweg 2, 94151 Mauth

Telefon: 08557/973838

E-Mail: tourismus@mauth.de

Öffnungszeiten des Otterhauses:

Januar,Februar,Juli, August u. in bayerischen Schulferien:

täglich –außer samstags –jeweils von 13.00–16.00 Uhr.

Alle weiteren Monate:

Sonntag, Montag, Dienstag jeweils von 13.00–16.00 Uhr

Individuelle Führungen für Gruppen und Schulklassen sind

jederzeit auf Anfrage möglich –bitte kontaktieren Sie die

Tourist-Information Mauth für die Terminvereinbarung.

Schnupftabak- und Stadtmuseum, Grafenau

94481 Grafenau, Spitalstraße

Telefon: 0175/2138409

E-Mail: museen@grafenau.de

Internet: www.grafenau.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 14.00–17.00 Uhr

Geschlossen: 1. November bis 24. Dezember und

1. März bis Gründonnerstag

Museum „Goldener Steig“, Waldkirchen

94065 Waldkirchen, Büchl 22 (Ringmauerturm),

Telefon: 08581/920551oder 19433

E-Mail: tourismus@waldkirchen.de

Internet: www.waldkirchen.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 14.00–16.00 Uhr

von Mai bis Oktober –25. Dezember bis 6Januar –Palmsonntag

bis Weißer Sonntag, Schulklassen und Kinder

unter 6Jahren haben freien Eintritt, Führungen nach Vereinbarung.

Emerenz-Meier-Haus, Schiefweg

Dorfplatz 9, 94065 Waldkirchen

Telefon: 08581/989190

E-Mail: emerenz@born-in-schiefweg.de

Internet: www.born-in-schiefweg.de

Öffnungszeiten:

Donnerstag bis Samstag: 16.30–20.30 Uhr

Sonntag und Feiertage 11.00–18.00 Uhr

außer Karfreitag und Allerheiligen


Gabreta –Erlebnisland der Kelten

Werkennt sie nicht, die rauf- und feierlustigen Gallier aus

den Astrerixheften? Nur die Wenigsten wissen, dass die

Vorbilder für diese Figuren die Kelten waren, welche unter

verschiedenen Bezeichnungen wie „Celtoi“,„Gallater“

oder eben „Gallier“ von 800 v. Chr bis zur Zeitenwende

einen großen Teil Europas von der Iberischen

Halbinsel bis nach Kleinasien (heutige Türkei) bewohnten.

Einen Nachweis, dass Kelten auch den Bayerischen

Wald durchstreiften, fand der Bauer Paul Freund in Form

von keltischen Scherben in dem kleinen Dorf Lichtenau

im Landkreis Freyung-Grafenau. Dieser Fund diente als

Anlass, den Archäologischen Erlebnispark Gabreta zu

bauen.

Im Keltendorf Gabreta wird nun schon seit sieben Jahrenanschaulich

großen und kleinen Besucherndas Alltagsleben

der Kelten nahe gebracht. Gabreta ist kein

Museum im herkömmlichen Sinn, hier sind keine Fundstücke

in Glasvitrinen ausgestellt die nicht angefasst

werden dürfen. Im Keltendorf Gabreta kann mit allen

Sinnen erlebt werden. Alles darfund soll sogar angefasst

und ausprobiert werden. Bei Aktionen wie Brotbacken

im keltischen Lehmbackofen, Töpfern und Keramik

brennen, Schmieden, Bogenschießen und Bogenbau

oder Textilverarbeitung wie z. B. Filzen, Brettchenweben,

Kammweben und Nadelbindung können die eigenen

handwerklichen Fähigkeiten erprobt werden. Auch die

alten Tierrassen, Rückzüchtungen von Tieren, die auch

zur Zeit der Kelten lebten, wie Wollschweine, Skudden,

Hinterwälderrinder und Exmoorponys, die im Keltendorf

leben, sorgen dafür, dass man sich ein bisschen wie in

die Keltenzeit zurückversetzt fühlt.

Zeitweise wird das Dorf auch von „echten“ Kelten belebt.

So kann hautnah miterlebt werden, wie die Menschen

in der Eisenzeit ihren Alltag verbrachten, kochten,

ihre Kleidung und Schmuck herstellten, kämpften und

natürlich auch feierten.

Landkreis Freyung-Grafenau

Keltendorf Gabreta, Lichtenau

94160 Ringelai, Lichtenau 1a

Telefon: 08555/407310

Telefax: 08555/407311

E-Mail: info@gabreta.de

Internet: www.gabreta.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 10.00–18.00 Uhr

(für Gruppen mit Voranmeldung geöffnet)

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Landkreis Freyung-Grafenau

Wolfsteiner Heimatmuseum im Schramlhaus, Freyung

94078 Freyung, Abteistraße 8

Telefon: 08551/588150 oder 1276

E-Mail: touristinfo@freyung.de

Internet: www.freyung.de (Rubrik: Zur Homepage der

Stadt/Kultur &Freizeit)

Öffnungszeiten 6. Juni bis 15. September:

Dienstag bis Freitag: 14.00–17.00 Uhr

Samstag: 10.00–12.00 Uhr

Öffnungszeiten 16. Sept. bis 31. Okt. /16. Dez. bis 15. Juni

Dienstag und Donnerstag: 14.00–17.00 Uhr

Samstag: 10.00–12.00 Uhr

Geschlossen: 1. November bis 15. Dezember

Zusätzliche Termine in den Ferien, Sonderführungen auf

Voranmeldung –Eintritt frei!

Bauernmöbelmuseum Grafenau

94481 Grafenau, Westeingang Kurpark

Telefon: 08552/3318

E-Mail: museen@grafenau.de

Internet: www.grafenau.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 14.00–17.00 Uhr

Geschlossen: 1. November bis 24. Dezember und

1. März bis Gründonnerstag

Waldmuseum Bischofsreut

94145 Haidmühle/Gemeindeteil Bischofsreut

Schwarzenthaler Str. 60

Telefon: 08556/375 oder 08550/241

Internet: www.haidmuehle.de

Öffnungszeiten: Mittwoch: 14.00–16.00 Uhr

KulturLandschaftsMuseum Grenzerfahrung KuLaMu

94145 Haidmühle, Dreisesselstr. 12

Telefon: 08556/19433 oder 1064

Internet: www.kulturlandschaftsmuseum.de

www.kulamu-foerderverein.de

Böhmerwälder Heimatstube

94145 Haidmühle, Dreisesselstr. 12

Telefon: 08556/375

Internet: www.haidmuehle.de

Öffnungszeiten:

Auf Anmeldung –Telefon 08556/534 od. 475

Heimatmuseum Röhrnbach-Kaltenbach

94133 Röhrnbach, Rathausplatz 1

Telefon: 08582/96090 oder 08582/960913

E-Mail: geschaeftsleitung1@roehrnbach.de

Internet: www.roehrnbach.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag: 8.00–12.00 Uhr u. 13.00–16.30 Uhr

Freitag: 8.00–15.00 Uhr

Samstag: 9.00–12.00 Uhr

(nur in den Monaten Juli, August und September)

Heimatmuseum Lackenhäuser –Hochwaldhalle

94089 Neureichenau, Lackenhäuser 48

Telefon: 08583/960120

E-Mail: tourismus@neureichenau.de

Internet: www.neureichenau.de

Öffnungszeiten: Montag und Freitag: 14.00–17.00 Uhr

Heimatstube Außergefild im Freilichtmuseum Finsterau

Öffnungszeiten: siehe Freilichtmuseum Finsterau

Ausstellung zum Raimundsreuter Hinterglasbild

94535 Hohenau, Neuraimundsreut 43

Telefon: 08558/1337

Internet: www.das-raimundsreuter-hinterglasbild.de

Öffnungszeiten:

Montag: 13.00–17.00 Uhr und nach Vereinbarung

Adalbert Stifter Gedenkräume

Rosenberger Gut, Lackenhäuser, 94089 Neureichenau

Telefon: 08583/9601-20

Internet: www.neureichenau.de

Öffnungszeiten: nach tel. Vereinb., Telefon: 08583/960120

Museumsdorf Bayerischer Wald am Dreiburgensee

94104 Tittling, Herrenstr. 11

Telefon: 08504/8482 oder 08504/8334

E-Mail: museumsdorf@rotel.de

Internet: www.museumsdorf.com

Öffnungszeiten: täglich vom 3. April bis 31. Oktober

Heimatmuseum Daxstein –Fam. Scheiter

Daxstein 34, 94579 Zenting

Telefon: 09907/1468

E-Mail: info@region-sonnenwald.de


SOZIALE EINRICHTUNGEN

Der Landkreis Freyung-Grafenau kann ein umfangreiches

Angebot an sozialen und karitativen Einrichtungen

vorweisen:

Kreiscaritasverband

Freyung-Grafenau e.V.

94078 Freyung, Ludwig-Penzkofer-Str. 3

Telefon: 08551/585-0

www.caritas-freyung.de

Alten- und Pflegeheime, Kindergärten, Erziehungs-, Jugend-

und Familienberatung, Betreutes Wohnen, Wohnheim

für Behinderte, Schulvorbereitende Einrichtung,

Förderschule, Heilpädagogische Tagesstätte, Suchtberatung,

Frühförderung, Sozialstation, Sozialdienst für Aussiedler

und ausländische Flüchtlinge ....

Lebenshilfe für Behinderte

94481 Grafenau, Starenweg 1

Telefon: 08552/974980

www.lebenshilfe-grafenau.de

Wohnheim für Behinderte; Betreutes Wohnen, Ambulanter

Pflegedienst, Heilpädagogische Tagesstätte, Betreuter

Fahrdienst, offene Behindertenarbeit, Betreuungsverein

Bayerisches Rotes Kreuz

Kreisverband Freyung-Grafenau

94481 Grafenau, Sachsenring 4

Telefon: 08552/6251-0

www.kvfreyung-brk.de

Sozialstation, Alten- und Pflegeheim, Rettungsdienst,

Sozialarbeit, Bergwacht, Essen auf Rädern, Ambulanter

Pflegedienst, Betreuter Fahrdienst

Malteser Hilfsdienst e. V.

Diözesangeschäftsstelle

94034 Passau, Vilshofener Str. 50

Telefon: 0851/956660

www.malteser-passau.de

Rettungsdienst, Betreuter Fahrdienst

Landkreis Freyung-Grafenau

Sozialdienst Katholischer Frauen e.V.

94013 Passau, Postfach 23 07

Telefon: 0851/89272

www.skfbayern.caritas.de

Frauenhaus Passau

Arbeiterwohlfahrt

94078 Freyung, Grafenauer Str. 39

Telefon: 08551/1718

www.bayern.awo.de

Kleiderkammer

VdK-Kreisverband Bayerwald

94078 Freyung, Geyersberger Str. 20

Telefon: 08551/95000

www.vdk.de/kv-bayerwald

E-Mail: kv-bayerwald@vdk.de

Unterstützung in sozialrechtlichen Fragen

Christliche Arbeiterhilfe (CAH)

Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)

Geschäftsstelle Freyung, 94078 Freyung, Abteistr. 23

Telefon: 08551/1506

Beschäftigungsprojekte für Arbeitslose

Familienbüro KoKi (Koordinierende Kinderschutzstelle)

KoKi –Netzwerk frühe Kindheit

Ansprechpartner: Peter Vogl, Dipl.-Sozialpäd. (FH)

Kreisjugendamt, 94078 Freyung, Grafenauer Str. 44

Dienstgebäude Königsfeld

Telefon: 08551/57-151, Fax: 08551/57-191

E-Mail: peter.vogl@lra.landkreis-frg.de

www.sozialministerium.bayern.de

Tagesmütterbüro –Von Familien für Familien

Kindertagespflege –Ihr Kind in guten Händen

Ansprechpartner: Birgit Giesen B. A., Pädag. Fachkraft

Kreisjugendamt, 94078 Freyung, Grafenauer Str. 44

Dienstgebäude Königsfeld

Telefon: 08551/57-278, Fax: 08551/57-191

E-Mail: birgit.giesen@lra.landkreis-frg.de

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Landkreis Freyung-Grafenau

Pflegeheime im Landkreis:

Caritas-Altenheim „St. Gisela“

94065 Waldkirchen, Erlenhain 52

Träger :Diözesancaritasverband Passau

Telefon: 08581/209-0, www.caritas-passau.de

Caritas-Altenheim „St. Gunther“

94078 Freyung, Geyersberger Str. 36

Träger: Diözesancaritasverband Passau

Telefon: 08551/5840, www.caritas-passau.de

BRK-Seniorenheim

94481 Grafenau, Spitalstr. 18

Träger: BRK-Kreisverband FRG

Telefon: 08552/96420, www.kvfreyung-brk.de

Rosenium I

94089 Neureichenau, Klausenweg 5

Träger: Rosenium GmbH

Telefon: 08583/970-0, www.rosenium.de

Rosenium II

94133 Röhrnbach, Rathausstr. 3

Träger: Rosenium GmbH

Telefon: 08582/962-0, www.rosenium.de

Rosenium III

94513 Schönberg, An der Scheiben 10

Träger: Rosenium GmbH

Telefon: 08554/943-0, www.rosenium.de

Rosenium V

94518 Spiegelau, Roseniumstr. 1

Träger: Rosenium GmbH

Telefon: 08553/97997-0, www.rosenium.de

Rosenium VIII

94157 Perlesreut, Am Lindberg 57

Träger: Rosenium GmbH

Telefon: 08555/40606-0, www.rosenium.de

Rosenium X

94089 Neureichenau, Lackenhäuser 146

Träger: Rosenium GmbH

Telefon: 08583/9182-990, www.rosenium.de

Seniorenzentrum „St. Josef“

94160 Ringelai, Neidberg 14

Träger: Dr. Mirski, Berneck 5, Teisnach, Tel.: 08555/96050

Caritas-Pflegestation im KH Freyung

94078 Freyung, Krankenhausstr. 6

Träger: Kreiscaritasverband FRG

Telefon: 08551/977275

www.caritas-freyung.de

Caritas-Pflegestation im KH Grafenau

94481 Grafenau, Schwarzmaierstr. 21

Träger: Kreiscaritasverband FRG

Telefon: 08552/421124

www.caritas-freyung.de

Ambulant betreutes Wohnen für Senioren:

Seniorenpension „St. Georg“

94481 Grafenau, Grüber Str. 1

Träger: Fam. Nätscher, Grafenau

Telefon: 08552/40770

www.gasthof-naetscher.de

Ambulant betreute Wohngemeinschaft „Haus Grafenau

Neudorf 36, 94481 Grafenau

Träger: projektteam wohnen GmbH (Fr. Schmid),

Drosselweg 6, 94036 Passau

Telefon: 0851/9661535 oder 08552/975966-108

Behindertenheime:

Wohnheim für behinderte Menschen „St. Franziskus“

94078 Freyung, Max-Petzi-Str. 4

Träger: Diözesancaritasverband Passau

Telefon: 08551/96430

www.caritas-passau.de

St. Anna Wohngemeinschaft

94078 Freyung, Kreuzberg 99

Träger: Fr. Marga Wagner, Kreuzberg 99, 94078 Freyung

Telefon: 08551/910216

www.st-anna-wg.de

Suchteinrichtung für alkoholkranke Frauen und Männer

„Haus Rachel“

94518 Spiegelau, Klingenbrunn-Bahnhof 16

Träger: Geschw. Brusberg GbR, Klingenbrunn-Bahnhof 16,

94518 Spiegelau

Telefon: 08553/450


Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung

der Lebenshilfe Grafenau

94481 Grafenau, Ortenburgerweg 7–9

Träger: Wohnen der Lebenshilfe Grafenau gGmbH

Telefon: 08552/974980

Wohngemeinschaft „Haus Kreuzberg“

94078 Freyung, Kreuzberg 260

Träger: Alois Rehberger, Bergstraßl 4,

94146 Hinterschmiding

Telefon: 08551/9163660

E-Mail: WEG-Haus-Kreuzberg@t-online.de

Ambulant betreutes Wohnen für behinderte Menschen:

Ambulant betreute Wohngemeinschaft für psych. Kranke

94078 Freyung, Abteistr. 28

Träger: Kreiscaritasverband Freyung-Grafenau

Telefon: 08551/585-0

www.caritas-freyung.de

Ambulant betreute Wohngruppe Wagner

Kreuzberg 98, 94078 Freyung

Träger: Marga Wagner, Kreuzberg 99, 94078 Freyung

Telefon: 08551/910216

www.st-anna-wg.de

Ambulante Pflegedienste im Landkreis:

Caritas-Sozialstation Freyung

94078 Freyung, Ludwig-Penzkofer-Str. 3

Telefon: 08551/585-31, Telefax: 08551/585-12

www.caritas-frg.de

Caritas-Sozialstation Grafenau

94481 Grafenau, Rosenauer Str. 1

Telefon: 08552/40880, Telefax: 08552/40880-20

E-Mail: info@caritas-grafenau.de

www.caritas-frg.de

Ambulanter Pflegedienst der Lebenshilfe Grafenau

94481 Grafenau, Starenweg 1

Telefon: 08552/3997, Telefax: 08552/920799

www.lebenshilfe-grafenau.de

E-Mail: derpflegedienst@lh-grafenau.de

Landkreis Freyung-Grafenau

BRK-Sozialstation Freyung-Grafenau

94481 Grafenau, Sachsenring 4

Telefon: 08552/6251-111, Telefax: 08552/625118

www.kvfreyung.brk.de

Pflegedienst St. Raphael

Angela &Friends

94566 Riedlhütte, Geheimrat-Frank-Str. 11

Telefon: 08553/979770, Telefax: 08553/979772

E-Mail: pflegedienst-st.raphael@web.de

Seniorenwohnstätte Neureichenau

Ambulante Pflege GmbH

94089 Neureichenau, Klausenweg 5

Telefon: 08583/9700-0, Telefax: 08585/970-150

www.rosenium.de

Humanitas Ambulante Pflege

94143 Grainet, Obere Hauptstr. 10

Telefon: 08585/9699990, Telefax: 08585/969445

www.Pflegedienst-Grainet.de

Pflegeteam Reserl &Walter

94078 Freyung, Oberndorf 13

Telefon: 08551/910404, Telefax: 08551/910474

Ambulante Kranken-/Altenpflege Waldkirchen

Carmen Dersch

94065 Waldkirchen, Geißstein 2

Telefon: 08581/989743, Telefax: 08581/987384

E-Mail: info@pflegedienst-waldkirchen.de

www.pflegedienst-waldkirchen.de

Ambulantes mobiles Pflegeteam „Hand in Hand“

Grimbs &Weishäupl

94065 Waldkirchen, Neuwotzmannsreut 18

Telefon: 08581/2479, Handy: 0151/58551752

E-Mail: rosmarieweishaeupl@t-online.de

Karwendel Ambulanter Pflegedienst

Geschäftsführerin Eva Fogarthy

94151 Mauth, Heinrichsbrunner Str. 33

Telefon: 08557/973889

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Landkreis Freyung-Grafenau

KREISJUGENDRING FREYUNG-GRAFENAU

Der Kreisjugendring (KJR) bietet seit vielen Jahren ein großes

Freizeitprogramm für Kinder und Jugendliche aus

dem Landkreis an: Unter dem Titel „Freizeitspaß in Freyung-Grafenau

können jugendliche Landkreisbewohner

spannende Ausflugsfahrten, Camps am Moldaustausee,

Städte- und Musicalreisen, Walderlebnistage, Reiterferien

u. v. m. erleben.

In einem Kooperationsvertrag zwischen dem Landkreis

Freyung-Grafenau und dem KJR wurden zum 1. Januar

2004 die Aufgaben der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit

komplett auf den KJR übertragen. Zu

den vielfältigen Arbeitsbereichen gehören unter anderem:

● Aus- und Fortbildung von Betreuern und Leitern von

Freizeitmaßnahmen

● Weiterbildungen für die Jugendbeauftragten der

Gemeinden

● Betreuung und Beratung der Jugendtreffs und

Jugendorganisationen im Landkreis

● Förderung der Jugendmedienarbeit

● Internationale Jugendarbeit (Anregung, Förderung

und Durchführung)

● Beratung und Unterstützung der kreisangehörigen

Gemeinden

● Durchführung des „Zukunftsforums Freyung-Grafenau

● Verleihung des Ehrenamtspreises an Personen, die

sich über einen langen Zeitraum in der Jugendarbeit

ehrenamtlich engagieren.

● Bearbeitung und Ausstellung der Jugendleitercard

● und vieles mehr

Eine wichtige Aufgabe ist das Ferienprogramm des Kreisjugendrings

mit vielen interessanten Angeboten für alle

Altersgruppen!

Internationale Jugendcamps mit deutschen und tschechischen

Nationalparks, Badeausflüge, Musicalfahrten,

Reiterferien, bei denen man jeden TagAusritte in die Um-

gebung unternimmt; Camps am Moldaustausee mit Lagerfeuerromantik,

Kanutouren und Ausflüge per Rad

oder Bus, Museumsbesuche oder Märchentage im Nationalpark

für die „Kleinen“ sind nur einige der Programmpunkte.

Auch Ausflüge in die Vergangenheit gehören

dazu, wie die Fahrt ins Altmühltal mit Besuch eines Römerkastells,

Versteinerungen suchen und ein Rundflug, oder

eine Woche lang leben wie die Kelten. Im Winter sind Skifahren,

Schneeschuhwandern ein „Muss“ in unserer Gegend.

Für den reibungslosen Ablauf sorgen ausgebildete

Betreuer.

Vorsitzender des Kreisjugendrings ist Armin Schmid, sein

Stellvertreter Armin Wildfeuer.ImBüroarbeiten Geschäftsführer

und Jugendpfleger Dipl.-Soz.-Päd. (FH) Franz Throner

und die VerwaltungskraftManfred Schmid. WeitereInformationen

auch unter www.kreisjugendring-frg.de

Kreisjugendring FreyungGrafenau

Böhmerwaldstraße 1, 94078 Freyung

Telefon: 08551/ 915 423 oder 08551/ 914 261

Telefax: 08551/ 915 424

E-Mail: info@kreisjugendring-frg.de

Sparkasse Freyung, Kto.Nr. 9225, BLZ 740 512 30


SCHUL- UND BILDUNGSWESEN

Grund-, Haupt- und Volksschulen

Staatliches Schulamt im Landkreis Freyung-Grafenau,

94078 Freyung, Schloßsteig 1,

Tel: 08551/57216, Fax: 08551/57265,

E-Mail: info@schulamt-frg.de

Grundschule am Haidweg

94145 Haidmühle, Schulstr. 23,

Telefon: 08556/331, Telefax: 08556/972757,

E-Mail: gs.haidmuehle@t-online.de

Grundschule Böhmzwiesel

94065 Waldkirchen, Am Zwieselberg 43,

Telefon: 08581/8293, Telefax: 08581/8293,

E-Mail: gs.boehmzwiesel@t-online.de

Grundschule Freyung

94078 Freyung, Bayerwaldstr. 3

Telefon: 08551/4601, Telefax: 08551/7492

E-Mail: grundschule-freyung@t-online.de

Mittelschule Freyung

94078 Freyung, Jahnstr. 10

Telefon: 08551/910575, Telefax: 08551/910576

E-Mail: verwaltung@hs-freyung.de

Reinhold-Koeppel-Grundschule Grafenau

94481 Grafenau, Koeppelstr. 6-9

Telefon: 08552/1534, Telefax: 08552/91927

E-Mail: Grundschule-Grafenau@t-online.de

Propst-Seyberer-Schule, Mittelschule

94481 Grafenau, Rachelweg 24

Telefon: 08552/4982, Telefax: 08552/91141

E-Mail: verwaltung@pss-grafenau.de

Grundschule Haus im Wald

94481 Grafenau, Further Str. 12

Telefon: 08555/8415, Telefax: 08555/941529

E-Mail: gshausi.wald@t-online.de

Schule am Haidel, Hinterschmiding-Grainet, Grundschule

94146 Hinterschmiding, Schulstr. 8

Telefon: 08551/1082, Telefax: 08551/7909

E-Mail: vs.schmiding@t-online.de

Landkreis Freyung-Grafenau

Außenschulort:

Grundschule Grainet

94143 Grainet, Telefon: 08585/244

Georg-von-Pasterwiz-Schule, Grund- und Mittelschule

94545 Hohenau, Schulstr. 9

Telefon: 08558/ 388, Telefax: 08558/2674

E-Mail: vshohenau@t-online.de

Außenschulort:

Grundschule Schönbrunn, 94545 Hohenau

Grundschule Holzfreyung

94065 Waldkirchen, Holzfreyung 1

Telefon: 08586/1452, Telefax: 08586/978796

E-Mail: gsholzfreyung@t-online.de

Grundschule Innernzell-Schöfweg

94548 Innernzell, Schulstr. 4

Telefon: 08554/521, Telefax: 08554/3335

E-Mail: gs-innernzell-schoefweg@t-online.de

Mittelschule Jandelsbrunn,

Schule der Künischen Dörfer

94118 Jandelsbrunn, Jahnstr. 3

Telefon: 08583/979990, Telefax: 08583/979994

E-Mail: vs-jan@t-online.de

Außenschulorte:

Grundschule Heindlschlag

94118 Jandelsbrunn, Telefon: 08581/8158

Grundschule Hintereben

94118 Jandelsbrunn, Telefon: 08581/4916

Grundschule Karlsbach

94065 Waldkirchen, Kirchberg 6

Telefon: 08581/620, Telefax: 08581/620

E-Mail: grundschule-karlsbach@t-online.de

Grundschule Kumreut

94133 Röhrnbach, Harsdorfer Str. 3

Telefon: 08551/4564, Telefax: 08551/334414

E-Mail: gs-kumreut@flyingdsl.de

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Landkreis Freyung-Grafenau

Grundschule am Nationalpark Bayerischer Wald, Mauth

94151 Mauth, Am Goldenen Steig 42

Telefon: 08557/96050, Telefax: 08557/96055

E-Mail: gs.mauth@googlemail.com

Grund- und Mittelschule am Dreisessel

94089 Neureichenau, Schulstr. 3

Telefon: 08583/321, Telefax: 08583/545

E-Mail: leitung@schule-neureichenau.de

Außenschulorte:

Grundschule Altreichenau

94089 Neureichenau, Dorfstr. 46, Telefon: 08583/700

Grundschule Lackenhäuser

94089 Neureichenau, Lackenhäuser 2, Telefon: 08584/814

Heinz-Theuerjahr-Schule, Neuschönau, Grundschule

94556 Neuschönau, Schulstr. 11

Telefon: 08558/97090, Telefax: 08558/970990

E-Mail: verwaltung@theuerjahr-schule.de

Grund- und Mittelschule Perlesreut-Atzldorf

94157 Perlesreut, Schulstr. 5

Telefon: 08555/317, Telefax: 08555/318

E-Mail: vsperlesreut-atzldorf@t-online.de

Außenschulort:

Grundschule Atzldorf, 91142 Fürsteneck, Telefon: 08555/637

Hauptschule Riedlhütte

94566 Riedlhütte, Schulplatz 1

Telefon: 08553/96060, Telefax: 08553/96068

E-Mail: sekretariat@hs-riedlhuette.de

Grundschule Ringelai

94160 Ringelai, Perlesreuter Str. 6

Telefon: 08555/9638900, Telefax: 08555/96389015

E-Mail: vs-ringelai@t-online.de

Grund- und Mittelschule „Am Goldenen Steig“,

Röhrnbach

94133 Röhrnbach, Froschau 10

Telefon: 08582/91115, Telefax: 08582/91116

E-Mail: sekretariat@vs-roehrnbach.de

Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Volksschule Schönberg

94513 Schönberg, Schulstr. 30

Telefon: 08554/544, Telefax: 08554/1404

E-Mail: sekretariat@dbs-schoenberg.de

Außenschulort:

Grundschule Eppenschlag

94513 Schönberg, Schulstr. 1,Telefon: 09928/314

Grundschule Spiegelau

94518 Spiegelau, Reithackerweg 5

Telefon: 08553/1260, Telefax: 08553/920390

E-Mail: vsspiegelau@t-online.de

Grund- und Mittelschule Thurmansbang,

94169 Thurmansbang, Schulstr. 5

Telefon: 08504/797, Telefax: 08504/2011

E-Mail: vs-thurmansbang@gmx.de

Außenschulort:

Grundschule Preying

94163 Saldenburg, Brigidastr., Telefon: 08504/8561

Maria-Ward-Grundschule

94065 Waldkirchen, Jahnstr. 17

Telefon: 08581/8358, Telefax: 08581/910059

E-Mail: sekretariat@gs-waldkirchen.de

Emerenz-Meier-Hauptschule Waldkirchen

94065 Waldkirchen, Schulstr. 1

Telefon: 08581/1341, Telefax: 08581/4354

E-Mail: verwaltung@hs-waldkirchen.de

Weiterführende Schulen,

Berufsschulen und Berufsfachschulen

Johannes-Gutenberg-Gymnasium

94065 Waldkirchen, Schulstr. 2

Telefon: 08581/9887-0, Telefax: 08581/9887-20

E-Mail: sekretariat@jgg-waldkirchen.de

Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium

94481 Grafenau, Rachelweg 18

Telefon: 08552/9662-0, Telefax: 08552/9662-12

E-Mail: direktorat@llg-grafenau.de

Gymnasium Freyung

94078 Freyung, St.-Gunther-Str. 52

Telefon: 08551/9610-0, Telefax: 08551/9610-21

E-Mail: gymnasium-freyung@t-online.de


Staatl. Realschule Grafenau

94481 Grafenau, Rachelweg 20

Telefon: 08552/9612-0, Telefax: 08552/9612-10

E-Mail: verwaltung@realschule-grafenau.de

Staatl. Realschule Freyung

94078 Freyung, Jahnstr. 8

Telefon: 08551/9618-0, Telefax: 08551/9618-21

E-Mail: sekretariat@realschule-freyung.de

Staatl. Berufliches Schulzentrum Waldkirchen

mit Außenstelle Grafenau

Staatl. Berufsschule Waldkirchen

94065 Waldkirchen, Freyunger Str. 8

Telefon: 08581/9641-0, Telefax: 08581/9641-22

E-Mail: mail@bs-waldkirchen.de

Fachoberschule Waldkirchen

94065 Waldkirchen, Freyunger Str. 8

Telefon: 08581/9641-0, Telefax: 08581/9641-22

E-Mail: mail@bs-waldkirchen.de

Staatl. Berufsschule Waldkirchen,

Außenstelle Schlag

94481 Grafenau, Schärdinger Str. 9–11

Telefon: 08552/4068-0, Telefax: 08552/91211

E-Mail: mailschlag@bs-waldkirchen.de

Schule für Hotel- und Tourismusmanagement

94481 Grafenau, Schärdinger Str. 9–11

Telefon: 08552/4068-0, Telefax: 08552/91211

E-Mail: tourismusschule-grafenau@email.de

oder mailschlag@bs-waldkirchen.de

Technologie Campus Freyung

94078 Freyung, Grafenauer Str. 22

Telefon: 08551/916064

E-Mail: maria.jakob@fh-deggendorf.de

Landkreis Freyung-Grafenau

Berufsfachschule für Altenpflege sowie für Altenpflegehilfe

in Teilzeitform der Pflegeschulen Grafenau gGmbH

94481 Grafenau, Am Turmacker 2

Telefon: 08552/974046, Telefax: 08552/974430

E-Mail: info@altenpflege-grafenau.de

Berufsfachschule für Sozialpflege der Pflegeschulen

Grafenau gGmbH und Staatl. Berufsfachschule für

Hauswirtschaft und Kinderpflege

94481 Grafenau, Koeppelstr. 2

Telefon: 08552/9608-0, Telefax: 08552/9608-20

E-Mail: schule@bfs-grafenau.de

Schule im Erlenhain, Förderschule Waldkirchen

94065 Waldkirchen, Erlenhain 2

Telefon: 08581/663, Telefax: 08581/920592

E-Mail: schule-erlenhain@t-online.de

Don-Bosco-Schule, Förderschule Grafenau

94481 Grafenau, Pandurengasse 6

Telefon: 08552/1544, Telefax: 08552/91143

E-Mail: donbosco@surfeu.de

Berufsfachschule für Krankenpflege der Kliniken gGmbH

94078 Freyung, Birkenweg 1

Telefon: 08551/9645-31, Telefax 08551/9645-38

E-Mail: kps-@frg-kliniken.de

Berufsfachschule für Physiotherapie

der PhysioFRG gGmbH

94078 Freyung, Birkenweg 1

Telefon: 08551/9645-45, Telefax: 08551/9645-44

E-Mail: bfs-physiotherapie-frg@t-online.de

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Landkreis Freyung-Grafenau

MEDIEN FÜR DEN LANDKREIS FREYUNG-GRAFENAU

Lokalzeitungen:

Passauer Neue Presse

Lokalredaktion Freyung der Donau-Wald-Presse-GmbH

94078 Freyung, Bahnhofstraße 14

Telefon: 08551/578921

Telefax: 08551/578942

Internet: www.pnp.de

E-Mail: red.freyung@pnp.de

Passauer Neue Presse

Lokalredaktion Waldkirchen der Donau-Wald-Presse-

GmbH

94065 Waldkirchen, Bahnhofstraße 5

Telefon: 08581/971821

Telefax: 08581/971826

Internet: www.pnp.de

E-Mail: red.waldkirchen@pnp.de

Passauer Neue Presse

Lokalredaktion Grafenau der Donau-Wald-Presse-GmbH

94481 Grafenau, Buchdruckergasse 4

Telefon: 08552/408921

Telefax: 08552/408942

Internet: www.pnp.de

E-Mail: red.grafenau@pnp.de

Neue Woche

94116 Hutthurm,Goldener Steig 36

Telefon: 08505/86960-0

Telefax: 08505/86960-27

Internet: www.dieneuewoche.de

E-Mail: redaktion@dieneuewoche.de

Wochenblatt Verlagsgruppe

GmbH &Co. KG

94032 Passau, Spitalhofstraße 94

Telefon: 0851/5014-0

Telefax: 0851/5014-30

E-Mail: pawo@wochenblatt.de

Rundfunk /Fernsehen:

Bayerischer Rundfunk

Korrespondentenbüro Passau

94032 Passau, Grabengasse 13

Telefon: 0851/9440280

Telefax: 0851/9440281

Internet: www.br-online.de

E-Mail: br.passau@t-online.de

unserRadio

Funkhaus Passau

94036 Passau, Medienstr. 5

Telefon: 0851/802714

Telefax: 0851/802722

Internet: www.funkhaus-passau.de

E-Mail: cvd@funkhaus-passau.de

TRP 1

Fernsehen für Niederbayern

94036 Passau, Dr.-Emil-Brichta-Str. 5

Telefon: 0851/988840

Telefax: 0851/9888440

Internet: www.trp1.de

E-Mail: info@trp1.de


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Die Physiotherapieschule nimmt zum Ausbildungsbeginn

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für 01. Oktober jeden Jahres auf.

Ab dem 2. Schuljahr integriertes Bachelor-Studium mit europaweit anerkanntem

Abschluss in Kooperationmit Döpfer-Akademie und Hochschule Thim van der Laan möglich.

Voraussetzung ist mindestens mittlererBildungsabschluss.

Bewerbungsunterlagen erhalten Sie unter www.berufsfachschule-physiotherapie-frg.de

oder fordern Sie sie bitte schriftlichmit Rückporto (0,55 €) bei uns an.

TelefonischeInformationen erhalten Sie unter 08551/964545

Berufsfachschule für Physiotherapie Freyung

der PhysioFRG gGmbH

Birkenweg 1, 94078 Freyung

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GEMEINDE ZENTING

Schulgasse 4, 94579 Zenting

Tel.: 09907/872 0011,

Fax: 09907/872 0018

Internet: www.zenting.de

E-Mail: info@zenting.de

GEMEINDE SCHÖFWEG

Rachelstraße 1, 94572 Schöfweg

Tel.: 09908/279, Fax: 09908/1417

Internet: www.schoefweg.de

E-Mail: poststelle@vg-schoenberg.de

GEMEINDE SALDENBURG

Seldenstraße 30, 94163 Saldenburg

Tel.: 08504/9123-0, Fax: 08504/91230-30

Internet: www.saldenburg.de

E-Mail: info@saldenburg.de

GEMEINDE PHILIPPSREUT

Hauptstraße 17, 94158 Philippsreut

Tel.: 08550/91017, Fax: 08550/91019

Internet: www.philippsreut.de

E-Mail: info@philippsreut.de

GEMEINDE NEUREICHENAU

Dreisesselstraße 8, 94089 Neureichenau

Tel.: 08583/96010, Fax: 08583/960110

Internet: www.neureichenau.de

E-Mail: info@neureichenau.de

GEMEINDE JANDELSBRUNN

Hauptstr. 31, 94118 Jandelsbrunn

Tel.: 08583/9600-0, Fax: 08583/9600-24

Internet: www.jandelsbrunn.de

E-Mail: info@jandelsbrunn.de

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94169 Thurmansbang

Tel.: 08504/9122-20 Fax: 08504/9122-23

Internet: www.thurmansbang.de

E-Mail: poststelle@thurmansbang.de

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GEMEINDE

GEMEINDE SPIEGELAU

Konrad-Wilsdorf-Straße 5,

94518 Spiegelau,

Tel.: 08553/9600-0,

Fax: 08553/9600-55; 9600-42

Internet: www.spiegelau.de

E-Mail: poststelle@spiegelau.bayern.de

GEMEINDE SANKT

OSWALD-RIEDLHÜTTE

Lusenstr. 2,94568 Sankt Oswald

Tel.: 08552/96110, Fax: 08552/961111

Internet: www.sankt-oswald-riedlhuette.de

E-Mail: poststelle@sankt-oswald-riedlhuette.de

GEMEINDE RINGELAI

Pfarrer-Kainz-Straße 6, 94160 Ringelai

Tel.: 08555/9614-0 Fax: 08555/9614-18

Internet: www.Ringelai.de

E-Mail: gemeinde@ringelai.bayern.de

GEMEINDE NEUSCHÖNAU

Kaiserstr. 13, 94556 Neuschönau

Tel.: 08558/9603-0, Fax: 08558/9603-77

Internet: www.neuschoenau.de

E-Mail: poststelle@neuschoenau.bayern.de

GEMEINDE MAUTH

Giesekestr. 2,94151 Mauth

Tel.: 08557/9600-0, Fax: 08557/9600-15

Internet: www.gemeinde-mauth.de

E-Mail: poststelle@mauth.bayern.de

GEMEINDE INNERNZELL

Schulstraße 3, 94548 Innernzell

Tel.: 08554/735, Fax: 08554/1400

Internet: www.innernzell.de

E-Mail: poststelle@vg-schoenberg.de

Nähere Informationen und weitere Standorte

unter www.die-erlebnis-akademie.de

Naturhochseilpark Schönberg

An der Scheibe /Kadernberg

Telefon Station Schönberg:

0160 38 40 387

DieErlebnis AKADEMIEAG

Hafenberg4,93444 Bad Kötzting •Tel.: 09941/908484-0

GEMEINDE HOHENAU

Dorfplatz 22, 94545 Hohenau

Tel.: 08558/9604-0, Fax: 08558/9604-40

Internet: www.hohenau.de

E-Mail: poststelle@hohenau.bayern.de

GEMEINDE HAIDMÜHLE

Dreisesselstr. 12, 94145 Haidmühle

Tel.: 08556/375, Fax: 08556/380

Internet: www.gde-haidmuehle.de

E-Mail: poststelle@haidmuehle.bayern.de

GEMEINDE FÜRSTENECK

Atzldorf 5,94142 Fürsteneck

Tel.: 08555/632, Fax: 08555/407191

Internet: www.fuersteneck.de

E-Mail: info@fuersteneck.de

MARKT SCHÖNBERG

Marktplatz 16, 94513 Schönberg

Tel.: 08554/9604-0, Fax: 08554/9604-50

Internet: www.schoenberg-bayerwald.de

E-Mail: poststelle@vg-schoenberg.de

MARKT PERLESREUT

Unterer Markt 3, 94157 Perlesreut

Tel.: 08555/9619-0, Fax: 08555/9619-40

Internet: www.perlesreut.de

E-Mail: poststelle@perlesreut.de

STADT GRAFENAU

Rathausgasse 1, 94481 Grafenau

Tel.: 08552/96230, Fax: 08552/4690

Internet: www.grafenau.de

E-Mail: stadt.grafenau@grafenau.de

GEMEINDE HINTERSCHMIDING

Dorfplatz 23, 94146 Hinterschmiding

Tel.: 08551/96240, Fax: 08551/962424

Internet: www.hinterschmiding.de

E-Mail: poststelle@hinterschmiding.de

GEMEINDE GRAINET

Obere Hauptstraße 21, 94143 Grainet

Tel.: 08585/9600-0, Fax: 08585/9600-96

Internet: www.grainet.de

E-Mail: poststelle@grainet.bayern.de

GEMEINDE EPPENSCHLAG

Hauptstraße 12, 94536 Eppenschlag

Tel.: 09928/297, Fax: 08554/960450

Internet: www.eppenschlag.de

E-Mail: poststelle@vg-schoenberg.de

MARKT RÖHRNBACH

Rathausplatz 1, 94133 Röhrnbach

Tel.: 08582/96090, Fax: 08582/9609-16 u. -92

Internet: www.roehrnbach.de

E-mail: mail@roehrnbach.de

STADT WALDKIRCHEN

Rathausplatz 1, 94065 Waldkirchen

Tel.: 08581/2020, Fax: 08581/20213

Internet: www.waldkirchen.de

E-Mail: rathaus@waldkirchen.de

STADT FREYUNG

Rathausplatz 1, 94078 Freyung

Tel.: 08551/588-0, Fax: 08551/588-280

Internet: www.freyung.de

E-Mail: stadt.freyung@freyung.de

WICHTIGE BEHÖRDEN

Behörde/Institution Adresse PLZ Ort

Agentur für Arbeit, Geschäftsstelle Waldkirchen Bahnhofstr. 3 94065 Waldkirchen

Amt für Landwirtschaft und Forsten Bodenmaiser Str. 25 94209 Regen

Amtsgericht Freyung Geyersberger Str. 1 94078 Freyung

Arbeitsgem. Grundsicherung Reg. Freyung-Grafenau Bahnhofstr. 3 94065 Waldkirchen

Bayer. Siedlerbund, Bezirksverband Geyersberger Str. 17 94078 Freyung

Bayer. Bauernverband, Kreisverband Freyung-Grafenau Bahnhofstr. 5 94078 Freyung

Bezirk Niederbayern Maximilianstr. 15 84028 Landshut

Bischöfliches Ordinariat Passau Residenzplatz 8 94032 Passau

BRK-Kreisverband Freyung-Grafenau Kolpingstr. 11 94078 Freyung

Bund Naturschutz in Bayern, Kreisgruppe FRG Sachsenring 69 94481 Grafenau

Bundespolizeiinspektion Freyung Am Markt 2 94078 Freyung

Bundeswehr Freyung, GebPzAufklBtl 8 Kaserne „Am Goldenen Steig“ 94078 Freyung

Caritas-Kreisverband Freyung-Grafenau Ludwig-Penzkofer-Str. 3 94078 Freyung

DAA Freyung Grafenauer Str. 22 94078 Freyung

Direktion für Ländliche Entwicklung Dr. Schlögl-Platz 1 94405 Landau a. d. Isar

Euregio Bayer. Wald/Böhmerwald/Unterer Inn Schlosssteig 1 94078 Freyung

Fachhochschule Deggendorf Edlmairstr. 6+8 94469 Deggendorf

Finanzamt Grafenau Friedhofstr. 1 94481 Grafenau

Forstbetrieb Neureichenau Dreisesselstr. 15 94089 Neureichenau

Grenzpolizeiinspektion Freyung Rot-Kreuz-Weg 1 94078 Freyung

Handwerkskammer Niederbayern Nikolastr. 10 94032 Passau

Inudstrie- und Handelskammer Passau Nibelungenstr. 15 94032 Passau

Kreisverkehrswacht FRG e.V. Rot-Kreuz-Weg 1 94078 Freyung

Kreiswehrersatzamt Deggendorf Graflinger Str. 83 94469 Deggendorf

Landgericht Passau Zengergasse 1-3 94032 Passau

Landratsamt Freyung-Grafenau Wolfkerstr. 3 94078 Freyung

Nationalparkverwaltung Freyunger Str. 2 94481 Grafenau

Naturpark Bayer. Wald e.V. Infozentrum 3 94227 Zwiesel

Polizeiinspektion Freyung Rot-Kreuz-Weg 1 94078 Freyung

Polizeiinspektion Grafenau Hauptstr. 20 94481 Grafenau

Regierung von Niederbayern Regierungsplatz 543 84028 Landshut

Staatliches Schulamt Freyung Schlosssteig 1 94078 Freyung

Staatliches Bauamt Passau Karlsbader Str. 15 94036 Passau

Straßenmeisterei Freyung-Grafenau Rittsteiger Str. 16 94036 Passau

TÜV Bayern e.V. Zuppinger Str. 24 94078 Freyung

Universität Passau Dr.-Hans-Kapfinger-Str. 22 94032 Passau

VdK FreyungGrafenau Geyersberger Str. 20 94078 Freyung

Vermessungsamt Grafenauer Str. 17 94078 Freyung

Volkshochschule des Landkreises Freyung-Grafenau Rathausgasse 1 94481 Grafenau

Wasserwirtschaftsamt Deggendorf Detterstr. 20 94469 Deggendorf

Servicestelle Passau Dr.-Geiger-Weg 6 94032 Passau

ZAW Donau-Wald Gerhard-Neumüller-Weg 1 94532 Außernzell

Zoll –Mobile Kontrollgruppe Passau Neuburger Str. 124 94036 Passau

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