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IKR Veranstaltung – Aspekte von PVC

Heinz G. Schratt

Innsbruck-Igls, 7.Mai 2012


Zentrale Stärken von PVC

Beständigkeit

Lebensdauer

Preis

VinylPlus

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Langlebigkeit

PVC Rohre erweisen jahrzehntelang ihre Dienste

• PVC Rohre kommen im Siedlungswasserbau in Abwasserund

Trinkwasserrohren zur Anwendung. Zudem findet

PVC-hart in Drainage- und Kabelschutzrohren

Verwendung.

• PVC-hart ist für die Herstellung von Kunststoffrohren

bestens geeignet. Der Werkstoff ist steif, thermisch gut

verformbar und besitzt eine hohe chemische Beständigkeit.

• PVC Rohre zeichnen sich durch geringes Gewicht,

einfache Verlegung sowie hohe Dichtheit aus und sind

recyclingfähig.


Lebenserwartung > 100 Jahre

“TNO Studie” (2003-2005)

Unterschiedliche PVC Rohrleitungen mit einer Einsatzzeit zwischen

5 und 45 Jahren wurden ausgegraben und systematisch getestet.

Die Untersuchungen ergaben bei allen Proben, dass eine Gesamt-

Lebensdauer von mehr als 100 Jahren anzunehmen ist.

Geschichte: PVC wurde erstmals 1838 in Frankreich hergestellt, in Deutschland 1872.

Das erste Patent auf die Polymerisation von PVC wurde

1912 in Deutschland unter der Nummer 278,249 erteilt.


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Vinyl 2010: Bericht über die ersten 10 Jahre

Die freiwillige Selbstverpflichtung der PVC-Branche aus dem Jahr 2000

wurde trotz Erweiterung der EU von 15 auf 27 Mitglieder nach 10 Jahren

voll erfüllt!

• Die registrierte Verwertung von post-consumer Abfällen in der EU

erreichte im Jahr 2010 exakt 260.842 Tonnen (Ziel: 200.000 t).

In Österreich wird das Rohrrecycling erfolgreich

über den ÖAKR (Österr. Arbeitskreis Kunststoffrohr

Recycling) praktiziert.

• Reduktion der Verwendung von Blei-Stabilisatoren im Jahr 2010 war -

75,9% (Ziele: 2010 minus 50 %; 2015 Komplettausstieg).

Die österr. Rohrproduktionen sind bereits bleifrei.

• Externe Überprüfung der Chartas des Verbandes ECVM für die

Herstellung von S-PVC und E-PVC, sowie die Ausweitung auf alle

Standorte in der EU-27 ergab keine substanzielle Beanstandung.


Sammelrekord des ÖAKR / 2011

1.499 Tonnen Material setzen sich zusammen aus

• 29 % PVC

• 28 % Polyethylen

• 8 % Polypropylen

• 28 % diverse Kunststoffe

• 7 % Anhaftungen (Müll)

1.499

Tonnen

Material

gesammelt

1.530

Tonnen CO 2

eingespart

Das entspricht etwa 7,1 Millionen

PKW-Kilometern oder 210.000

Betriebsstunden von 1.000

Energiesparlampen (11 Watt).

Primärenergieeinsparung

entspricht in etwa dem jährlichen

Warmwasserbedarf der Einwohner

von Telfs und Lienz zusammen.


Vinyl 2010

Das neue 10 Jahres-Programm zur Nachhaltigkeit

• Wieder alle PVC-Rohstoffhersteller in der EU 27 (ECVM)

• Dazu die europäische Verarbeiter-Dachorganisation (EuPC), in der die

Rohrhersteller über TEPPFA (Europäischer Kunststoffrohr-Verband)

vertreten sind

• Die Additiv-Hersteller

www.vinylplus.eu

Konkrete Ziele

• weitere Reduktion des Energie- und Rohstoff-Einsatzes und vermehrter

Einsatz von erneuerbaren Energien und Rohstoffen

• weitere Reduktion chlororganischer Emissionen

• nachhaltiger Einsatz von Additiven

• effizienterer Einsatz und verbesserte Erfassung von PVC über dessen

gesamten Lebenszyklus (800.000 Tonnen Recycling Ziel bis 2020)

• Steigerung des Bewusstseins für Nachhaltiges Wirtschaften

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Zusammenfassung

PVC-Rohre sind besonders langlebig, kosteneffizient und für eine

verlässliche Infrastruktur somit bestens geeignet.

PVC-Rohre punkten mit Ihrem Eigenschaftsprofil und erfüllen die hohen

Anforderungen in den Einsatzbereichen Abwasserentsorgung,

Trinkwasserversorgung, Drainage und Kabelschutz.

PVC-Rohre haben eine gute Umweltperformance im gesamten

Lebenszyklus durch Langlebigkeit, geringes Gewicht und hohe

Dichtheit.

PVC-Rohre sind recyclingfähig und werden in Österreich über den

ÖAKR einer geordneten Wiederverwertung zugeführt.


Zusammenfassung

Für Rohre kommt grundsätzlich nur PVC-hart zum Einsatz

keine Weichmacher enthalten!

Ökologisch/politisch motivierte Einwände gegen Additive und

Stabilisatoren treffen in Österreich nicht zu. Österreichische

Rohrproduktionen sind bleifrei.

Schwermetall-Stabilisatoren waren niemals eine Gefährdung für den

Verbraucher.

Es ist sowohl vom verfügbaren Angebot wie auch aus rechtlichen

Gründen jederzeit möglich, Umwelt-Kriterien wie „Bleifreiheit“ in

Ausschreibungen zu integrieren.


Fortbildungsseminar für Lehrkräfte

Schlierbach, 19. November 2008

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