Reit- und Fahrpeitschen - Euroriding

euroriding.de

Reit- und Fahrpeitschen - Euroriding

12/09 – 02/10

Kundenmagazin der Euroriding Reitsport-Fachgeschäfte

Praxistipps

Mit guter Laune

durch den Winter

Zucht

Im Interview:

Landgestüt Celle

Ausrüstung

Lederstiefel –

Tipps & Trends


2

Neuigkeiten & Geschenktipps

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Editorial

„Horsemanship“

ist keine boygroup

Das ausklingende Jahr war für den Reitsport alles andere als positiv

und wegweisend. Neben „Zirkusreiterei“ und Doping stellt sich

zunehmend ein noch viel größeres Problem.

An welchen Idealen und Werten soll sich die heranwachsende Generation

unserer Reiter orientieren? Wo sind leuchtende Vorbilder zu finden?

Der Grundstein mangelnder

Ausbildung liegt bereits oft

im Reitunterricht und der

Betreuung der Reitschüler.

Wenn man sieht, wer sich

mitunter zum Reitlehrer berufen

fühlt, und wie jene selbst

mit den ihnen anvertrauten

Berittpferden umgehen oder

Reitkunst zelebrieren, wundert

es nicht, wenn es beim Reiternachwuchs

in der Folge immer

häufiger zu unschönen Szenen

kommt. Dabei ist es egal, ob

das Pony bei Außentemperaturen

von acht Grad komplett

gewaschen, das verweigernde

Springpferd unsanft zur Raison

gebracht oder das Buschpferd

mit Schlaufzügeln über

das Billard gehetzt wird.

Wo ist da die Anleitung? Wo

ist der Mentor, der Ausbilder,

der Anwalt des „Sportkollegen

Pferd“? Als ich als Teenager

mit dem Reitsport ernsthaft

begann, wurden wir für kleinere

Vergehen regelmäßig zusammengepfiffen

und durften

erst einmal den Hufschlag der

60er Halle einziehen, oder

nach der nächsten Wurmkur

beim Ausmisten helfen. Solche

Sanktionen bleiben heute

meist aus. Wer sollte diese

auch verhängen? Woher sol-

len pferdeunerfahrene Eltern

der Reitschüler wissen, woran

sie eine gute Reitschule erkennen?

Den Schülern selbst

fehlt oft der Vergleich und die

Erfahrung, um den eigenen

Unterricht objektiv bewerten

zu können.

Der Umgang mit dem Pferd

spiegelt meist auch das Sozialverhalten

der Reiter wider.

Wer die Fehler stets beim

Pferd sucht, wird auch im

Privatleben eher unkritisch

mit sich und seinem eigenen

Handeln sein. Eigentlich also

ein sinnvoller, prägender Sport

– ständige Anleitung aber ist

Voraussetzung, und an der

mangelt es häufig.

Früher durften die Kinder als

Gegenleistung für stundenlanges

Pflegen der Pferde am Ende

der Reitstunde Schritt reiten

– hurra! Heute steht der Eigennutz

im Fokus. „Ich muss mein

Geld abreiten“, schließlich ist

der Sport nicht ganz billig.

Wenn also die Instanz wegbricht,

die den Sport ganzheitlich

erklärt und Zusammenhänge

zeigt, das Hauptaugenmerk

nicht nur auf heruntergezogene

Köpfe, sondern echtes,

reelles Reiten, richtige Haltung

und Pflege der Pferde lenkt,

dann muss sich keiner wundern,

wenn es der Reitsport

nicht aus der Krise schafft.

Hier sind unsere Reitlehrer,

und oftmals auch Stallbesitzer,

gefordert. Verantwortungsvoller

Umgang mit dem Pferd

muss wieder mehr Gewicht

bekommen. Das betrifft alle

Bereiche unseres Sports, vom

Freizeitreiter bis zum ambitionierten

Sportreiter. Gefragt ist

hier jeder Einzelne. Sprechen

Sie an, was Ihnen – positiv wie

negativ – auffällt. Nehmen Sie

dies doch als guten Vorsatz für

das kommende Jahr.

Euroriding bedankt sich bei

allen Kunden für das entgegengebrachte

Vertrauen und

wünscht Ihnen erholsame

Festtage, einen guten Rutsch

in das Jahr 2010 und gesunde

Pferde!

Ihr

Mathias Raschat

Geschäftsführer

Euroriding GmbH & Co KG

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4

Pferdehaltung

Praxistipps

Gute-Laune-Pferde

„Keep him happy!“ Das ist zwar ein englischer

Spruch, aber er gilt für alle Pferde – besonders

in der Winterzeit, wenn man oft einige Wochen

in der Halle ‚eingesperrt‘ ist.

Im Stall von Olympiasieger ANDREAS DIBOWSKI

ist dieser Spruch Leitlinie. Wie er seine Pferde

bei Laune hält, lesen Sie hier.

Wenn ein Pferd im Kopf blockiert

ist, geht nichts mehr.

Und die Gefahr ist im Winter

noch größer als in der Freiluftsaison.

Deshalb ist es Aufgabe

des Reiters zu merken, wann

sein Pferd übertrainiert, gelangweilt

oder einfach nicht

mehr aufnahmefähig ist. Das

ist ein schmaler Grat. Denn

man muss auf der anderen

Seite auch erkennen, wann

ein Pferd einfach faul oder

unwillig ist. In dem Fall muss

man sich eventuell auch einmal

durch eine Sache ‚durchbeißen’.

Aber im Grunde ist

es viel häufiger der Fall, dass

man zu lange auf einem Problem

„herumreitet“. Das gilt

für jede Disziplin, egal ob

Dressur, Springen oder Viel-

„Keep him happy“-Tipps

von Andreas Dibowski

seitigkeit. Wenn man immer

wieder diese eine Lektion übt,

die Probleme bereitet, werden

Pferde frustriert und deprimiert.

Dann sind Pferde nicht

mehr aufnahmefähig. Pferde

müssen mental fit sein, um

auch körperlich fit zu bleiben

und Neues zu lernen.

Ein Beispiel war Euroriding

Butts Leon in Hongkong. Meine

größte Angst war, dass ich

mich in der Vorbereitungszeit

in Hongkong zu lange mit

unserer Schwachdisziplin,

der Dressur, beschäftige. Also

habe ich ganz bewusst auch

mal einen Tag gar keine Dressurarbeit

gemacht – und das

war gut so. Pferde sind nicht

so viel anders als Menschen.

Wenn ich zu Hause drei oder

nicht auf Problemen „herumreiten“

nicht über- oder unterfordern

frustrierte Pferde lernen nichts

es gibt nichts Schlimmeres,

als demotivierte Pferde reiten zu müssen

Abwechslung – auch zwischen den Disziplinen

mit Dressurpferden mal einen Sprung wagen

mit Springpferden mal durchs hügelige Gelände reiten

Trainer, die über den ‚Disziplinrand‘ schauen

mit einem Vielseitigkeitspferd mal zum Unterricht bei

einem guten Dressurtrainer fahren

viel draußen reiten – bei fast jedem Wetter

zweites Pferd als Handpferd mitnehmen

Freispringen – nach genügendem Aufwärmen

Longieren – wo es angebracht ist

das Programm auf das Pferd individuell abstimmen

Mittagspause und Fütterungszeiten einhalten

sogar vier Tage hintereinander

Dressurlektionen geübt habe,

habe ich am nächsten Tag

keine Lust mehr. Den Pferden

geht es nicht anders. Auch

wenn ich ein ganz spezielles

Problem, beispielsweise in

der Dressurarbeit habe, dann

lege ich oft einen Tag lockere

Springgymnastik ein und

meistens klappt es danach

auch mit dem Dressurproblem

besser. Die Pferde sind dann

wieder besser gelaunt – und die

Reiter wahrscheinlich auch.

Auch das ist ein Grundsatz, der

für alle Pferde gilt, gleich aus

welcher Disziplin.

An Schwachstellen

arbeiten

Ein Pferd als Handpferd mitzunehmen, verschafft ihm

mehr Abwechslung als die Führanlage

Der Winter ist die Zeit, in

der man an Schwachstellen

arbeiten kann, wozu man in

der Saison nicht kommt. Das

heißt, man möchte eventuell

mit einem Vielseitigkeitspferd

das Springen verbessern, weil

es im Lauf der Saison flacher

im Sprungablauf geworden ist.

Doch häufig ist es der Fall, dass

die Springausbilder sich nicht

wirklich mit einem Vielseitig-

keitspferd befassen oder befassen

wollen. Oder ich höre öfter

von meinen Schülern, dass die

Dressurtrainer zu Hause nichts

mit Vielseitigkeitspferden

anfangen können, weil ihnen

der Typ Pferd nicht liegt. Das

ist ein Armutszeugnis für die

Ausbilder. Ein guter Ausbilder

muss sich erstens auf jeden

Pferdetyp einstellen können

und zweitens auch bei jedem

Pferd, speziell in der Grundausbildung,

auf vielseitige Ausbildung

achten. Leider ist es in

98 Prozent der Dressurställe so,

dass die Pferde wirklich nur

dressurmäßig gearbeitet werden,

bei den Springställen ist

es ähnlich. Auch das kann zu

unmotivierten, überforderten

oder gelangweilten Pferden

führen. Ein guter Trainer und

gutes abwechslungsreiches

Training ist für die Motivation

von Pferden enorm wichtig.

Auch im Winter ist es ratsam,

die Pferde so oft wie möglich

draußen zu reiten. Eine

Führanlage kann niemals

das Spazierenreiten ersetzen.

Wenn man mit Pferden mal

auf Beton, mal auf Feldwegen

reitet, wenn sie mal auf unebe-


Fotos: www.Ramona-Duenisch.de

nem Boden gehen und eventuell

auch mal auf einen Stein

treten, dann trainiert das den

Stützapparat und hält die Pferde

bei Laune. Ich möchte hier

nicht den Einsatz von Führmaschinen

verdammen, aber ich

halte es für falsch, eine Trainingseinheit

durch ein paar

Runden in der Führanlage zu

ersetzen. In Einzelfällen kann

die Führmaschine eine gute

Ergänzung zum Training sein,

aber sie darf nicht die Reiterei

ersetzen. Da ist oft unangebrachte

Bequemlichkeit im

Spiel. Auch mental ist es für

die Pferde kein Vergleich. Mal

davon abgesehen, dass ich gar

keine Führmaschine habe…

Ich würde mein Pferd immer

lieber als Handpferd mit auf

einen Spazierritt nehmen, als

dass ich es im Kreis laufen

lassen würde. Wir machen das

mit fast allen Pferden und das

klappt wunderbar.

Deshalb versuche ich mit meinen

Pferden auch besonders

im Herbst, wenn die Hallensaison

bevorsteht, viel und oft die

Pferde draußen zu arbeiten. Es

macht überhaupt nichts, wenn

es dabei feucht ist. Zugegeben –

ich mag es nicht, wenn es nass

ist, da müssen meine Prak-

tikanten ran und sich warm

anziehen. Aber den Pferden

macht das Feuchte überhaupt

nichts aus. Es ist auch völlig

in Ordnung, wenn es draußen

minus 20 Grad ist. Es ist kein

Problem, auch dann im Schritt

spazieren zu reiten. Nur wenn

Eis auf den Wegen ist und es

gefährlich werden kann, dann

sollte man unbedingt in der

Halle bleiben.

Für Abwechslung

sorgen

Natürlich kann auch Freispringen

im Winter eine schöne

Abwechslung und Motivationsquelle

für Pferde sein. Meine

jüngeren und ‚mittelalten’

Pferde machen das etwa einmal

pro Woche. Wichtig ist, dass

sie vor dem Freispringen lange

genug im Schritt geführt oder

geritten worden sind, damit

sie keinen Kaltstart über die

Sprünge machen. Es gibt ja

auch sehr fleißige Longierer

unter den Reitern. Dazu gehöre

ich nicht. Ich longiere ein Pferd,

wenn es hoch kommt, dreimal

im Monat, um Beweglichkeit

und Takt zu schulen. Aber ich

mache das nicht mit allen Pferden.

Little Lemon zum Beispiel

Reiter erkennen, wann es sinnvoll

ist und wann nicht. Wenn

sich das Pferd an der Longe

beispielsweise auf die Vorhand

fallen lässt, bringt das nichts.

Wenn es sich mit Ausbindern

hinter dem Gebiss verkriecht,

ist es auch kontraproduktiv.

Man sollte genau abwägen,

wann Longieren Sinn macht

und wie oft. Für die gute Laune

von Pferden ist noch etwas sehr

wichtig, Sommer wie Winter:

die Mittagspause. Bei mir im

Stall ist jeden Mittag zwei

Stunden Pause. In der Zeit darf

auch wirklich keiner im Stall

sein. Es wird oft unterschätzt,

wie wichtig ein geregelter Tagesablauf

für Pferde ist – mit

Zu zweit macht der Ausritt mehr Spaß

festen Fütterungszeiten und

festen Ruhepausen. Das ist

lief grässlich an der Longe. Das ähnlich wie bei kleinen Kin-

ergab wirklich keinen Sinn, ihn dern. Es macht Pferde, Kinder

zu longieren. Bei Euroriding und auch mich und mein Team

Butts Leon kann es schon mal ausgeglichener und gehört zu

angebracht sein, ihn über ein dem großen Puzzle rund um

Impuls 101x142 07.10.2009 10:47 Uhr Seite 1

paar Stangen am Boden zu gute Laune.

longieren. Auch hier muss der aufgezeichnet: Kim Kreling

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Dr. Brockmann, mit dem Goldenen Buch

der Celler Hengste und der Goldenen Züchter-Card

haben Sie neue Wege beschritten.

Wie war die Reaktion der Züchter?

Beides wurde sehr gut angenommen.

Unser Goldenes Buch, den Hengstverteilungsplan,

gibt es in zwei Versionen:

In exklusiver Verpackung mit ausführlichen

Informationen zu allen Hengsten

und kostenlos im Pocketformat mit den

wichtigsten Informationen. Beides fand

großen Anklang.

Mit der Goldenen Züchter-Card werden

die Züchter, gleich, ob sie mit einer oder

mit mehreren Stuten zu uns kommen,

6

Zucht

Auftritt zur abendlichen Galaveranstaltung: Ouvertüre im Damensattel mit Contendros Bube und Santini

Über den Tellerrand geschaut

„Willkommen in der modernen Pferdezucht!“ – so heißt der Slogan des Niedersächsischen Landgestüts

Celle. Bewährtes mit Modernem zu verbinden, ist seit jeher das Credo des Traditionsgestütes,

das 2010 sein 275-jähriges Bestehen feiert. Ein Interview mit dem Landstallmeister

Dr. Axel Brockmann über neue Wege, die in der jüngsten Zeit beschritten worden sind.

für ihre Treue belohnt: Sie erhalten für

jede gezahlte Besamungsgebühr einen

Bonus. Die Nachfrage nach der Karte war

sehr groß.

Es gibt ja auch ein Goldenes Buch des

Landgestüts. Was hat es damit auf sich?

Das Goldene Buch des Landgestütes stellt

Menschen in den Mittelpunkt, die sich

um die Pferdezucht mit Einsatz von Celler

Landbeschälern und um den Pferdesport

mit Nachkommen von Celler Hengsten

besonders verdient gemacht haben.

Dazu gehören die Züchter erfolgreicher

Landbeschäler-Sprösslinge ebenso wie

verdiente Mitarbeiter des Landgestüts,

Spitzensportler und Olympioniken.

Auch in der Hengstprüfungsanstalt Adelheidsdorf

tut sich einiges. Was ist neu?

Zunehmend entwickelt sich die Hengstprüfungsanstalt

Adelheidsdorf mit ihrem

eingespielten Team und dem hervorragenden

Außengelände zum Dienstleister

nicht nur für Privathengsthalter im

Warmblutbereich, sondern auch für

Zuchtverbände anderer Rassen. So veranstaltete

das Stammbuch für Kaltblutpferde

Niedersachsen einen Trainingslehrgang

zur Vorbereitung auf die Leistungsprüfun-


Fotos: Marianne Schwöbel

gen und nutzte die Anlage für Stuten- und

Fohleneintragungen. Auch der Verband

der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover

weiß die großzügige Anlage, die

alle Möglichkeiten bietet, zu schätzen.

Stutenleistungsprüfungen, Hengstvorauswahlen,

Nachkörungen und Staatsprämienauswahlen

finden hier statt. Ende

Juni war Adelheidsdorf beispielsweise

fest in Ponyhand, als sich 79 Jungstuten

unterschiedlichster Ponyrassen auf dem

Laufsteg präsentierten.

Traditionell präsentiert sich ein Landgestüt

mit den Hengstparaden der Öffentlichkeit.

Welche Veranstaltungen gibt es

darüber hinaus in Celle?

Bereits zwei Mal gab es ein großes Sommerfest

unter dem Motto „Pferde, Kultur

und feine Lebensart“. Ebenfalls zum zwei-

Das Goldene Buch des Landgestütes

ten Mal war die nächtliche Gala „Hengste,

Show und Sternenhimmel“ der Auftakt zu

den Hengstparaden. In diesem Jahr sogar

mit Celler Hengsten unter dem Damensattel.

Erstmals wurde das Niedersächsische

Landgestüt auch für einen Gottesdienst

NEU

genutzt. Zwei Celler Kirchengemeinden

haben hier gemeinsam das Fest der Himmelfahrt

Christi gefeiert. Bei unserem

Weihnachtsmarkt am 5. und 6. Dezember

wird es auch einen Adventsgottesdienst

geben. Sehr gut kamen auch unsere Werbeauftritte

in verschiedenen Städten an.

Unter anderem waren unsere Mitarbeiter

beim größten Wochenmarkt Europas in

Nienburg, um Werbung für die Hengstparaden

zu machen.

Der Landbeschäler Labiat steht zurzeit in

der Fürstlichen Hofreitschule in Bückeburg.

Dies ist einmalig. Was passiert dort?

Die Ausbildung von Pferden ist ein großes

Thema. In meinen Augen ist allerdings

eher eine Spaltung als ein Aufeinanderzugehen

zu beobachten. Wir als Landgestüt

fühlen uns der klassischen Ausbildung

verpflichtet, wollen aber auch ‚über

den Tellerrand schauen’, um vielleicht

den einen oder anderen Impuls für die

eigene Arbeit zu erhalten. Labiat ist ein

bereits sehr weit geförderter Hengst, der

lehrbuchmäßige Traversalen zeigt und mit

einer hohen Versammlungsbereitschaft

ausgestattet ist. In der Fürstlichen Hofreitschule

wird dieser Hengst nun nach der

Methode Baucher ausgebildet, dabei soll

gezeigt werden, dass die alten Lehrmeinungen

auch auf die Pferde unserer Zeit

anzuwenden sind. Im Februar wollen wir

eine Diskussion zur Dressurausbildung

mit Demonstrationen am Pferd anbieten.

Bundestrainer Holger Schmezer hat

bereits zugesagt, das Programm wird in

Kürze vorgestellt.

Die Edition „Gestütsimpressionen“ hat Zuwachs bekommen: Erstmals komplettiert der Kalender

des Niedersächsischen Landgestütes Celle die drei Kalender mit Impressionen aus den Haupt- und

Landgestüten Neustadt (Dosse), Warendorf und Moritzburg / Graditz.

Die Motive zeichnen ein stimmungsvolles Bild vom Jahr im Rhythmus der Pferdezucht. Hochkarätige

Hengste wechseln sich ab mit attraktiven Hengstparade-Schaunummern, schönen Fotos von der

Jungpferdeaufzucht und sehenswerten Details der historischen Gestütsanlagen.

Jedes Kalenderblatt enthält zwei Bildmotive und Veranstaltungstermine rund ums Pferd.

Sehr viele Landbeschäler werden im

Sport eingesetzt. Quaid wurde Bundeschampion

Springen, Mighty Magic unter

Andreas Dibowski Vizeweltmeister der

jungen Vielseitigkeitspferde. Wie wichtig

ist die Präsentation der Landbeschäler

im Turniergeschehen?

Hier steht das Marketing im Vordergrund.

Es ist wichtig, präsent zu sein, die

Leistungsprüfung an sich hat weniger

Bedeutung.

Auf welche Veranstaltungen können sich

die Züchter und Freunde des Landgestütes

2010 freuen?

Wir werden im Jubiläumsjahr ein buntes

Programm zusammenstellen. Den

Auftakt machen wie immer die Hengstvorführungen,

2010 erstmalig in Dänemark

und bei den Hannoveraner

Pferdezuchtvereinen im Rheinland und

in Westfalen. Seminare für Jungzüchter,

eine Ausstellung im Pferdemuseum, ein

Ball in der historischen Reithalle, und

wenn es wie erhofft läuft, wieder ein

Weihnachtsmarkt ergänzen den Veranstaltungsreigen.

Zum 275-jährigen Bestehen

wird es eine Jubiläumshengstparade

geben. Nach zwei weiteren klassischen

Paraden veranstalten wir zum Abschluss

noch eine besondere Hengstparade, bei

der auch andere Staatsgestüte auftreten

werden. Bereits zugesagt hat unser Kooperationspartner,

das Haupt- und Landgestüt

Neustadt/Dosse, das mit seinem

symbolträchtigen Zwanzigspänner nach

Celle kommen wird.

Interview: Birgit Springmann

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„Na dann kommen Sie mal mit“, sagt

Günter Rösler und steigt die Stufen in

den geräumigen Keller der Reit- und

Fahrsportsattlerei hinab. Hier unten hat

er seine Schätze versammelt: historische

Sättel, Zaumzeuge, Werkzeuge und viele

andere Exponate, die Meisterwerke des

Sattlerhandwerks darstellen. Doch pflegt

und behütet Rösler damit nicht nur die

Überlieferung seines offenbar mit großer

Hingabe ausgeübten Berufs, er bewahrt

auch die Familientradition.

Seit vier Generation oder 137 Jahren

haben sich Röslers der Herstellung und

Reparatur von Sätteln und Zaumzeugen,

von Kummets und Fahrgeschirren aus

Leder verschrieben. Röslers Großvater war

bereits Sattlermeister, Sohn Uwe führt die

Familientradition und das Geschäft in

der Königstraße fort. Der Familienbetrieb

genießt unter Fachleuten einen exzellenten

Ruf bis weit über die Landesgrenzen

hinaus. Das hat der Firma auch schon

ziemlich exotische Aufträge eingebracht:

So wurde hier in Löhne die exquisite Lederausstattung

der Yacht des spanischen

Königs Juan Carlos I. aus feinstem Nappaleder

angefertigt.

Leder aus Löhne

für königliche Luxusyachten

Das Prunkstück der Sammlung ist jedoch

ohne Frage das Galageschirr der Fürsten

zur Lippe-Detmold. Galakutschen sind

die Vorläufer der Staatskarossen, sie

kamen nur bei entsprechenden Anlässen

wie Krönungen, Staatsbesuch oder

Hochzeiten der Herrschenden zum Einsatz.

Die Zeremonial- und Galakutschen

waren also weit davon entfernt, schnöde

Transportmittel zu sein. Sie dienten der

Repräsentation und sollten Macht, Würde

8

Historie

Vom Pferderücken in die Vitrine

In Löhne im ostwestfälischen Kreis Herford betreibt das Euroriding-Mitglied

Reitsport Rösler das vermutlich einzige Sattler-Museum Deutschlands.

und Reichtum der Fürsten vor Augen führen.

Mindestens vier, besser sechs- oder

achtspännig wurde gefahren, berittene

Kutscher in prächtigen Livreen lenkten

das Gespann an den Untertanen vorbei,

die immerhin zuschauen, staunen oder

gar jubeln durften.

Vor einigen Jahren bot sich Rösler die Gelegenheit,

das reichlich heruntergekommene

Galageschirr zu erwerben. Unzählige

Arbeitsstunden hat er seitdem darauf

verwendet, das Zaumzeug zu restaurieren.

Ganz fertig ist er immer noch nicht. Aber

das macht nichts: „Für mich ist das Hobby

und Liebhaberei“, sagt Rösler.

Um das Volk nicht nur optisch, sondern

auch akustisch gehörig zu beeindrucken,

waren die Pferde, Kutschen und Schlitten

mit etlichen Schellengeläuten sowie

breiten, über und über mit Glocken und

Glöckchen bestückten Riemen ausgestattet.

Was seinerzeit als fröhliche und

festliche Geräuschkulisse Anklang fand,

würde heutzutage ohne Zweifel selbst

dem Herrscherhaus Klagen und Anzeigen

empörter Bürger wegen Lärmbelästigung

einbringen.

Dass sich mit den Zeiten auch der Geschmack

ändert, zeigt sich noch viel

deutlicher an einem reichlich bizarren

Ausstellungsstück in Röslers Museum. Für

die makabre Geschäftsidee, aus den Gebeinen

verblichener Reitpferde Andenken

für den untröstlichen Besitzer anzufertigen,

würde heute wohl kaum mehr eine

Bank ein Gründungsdarlehen bewilligen.

Oder käme in unserer Zeit noch jemand

auf die Idee, den Tierarzt, der gerade das

Pferd eingeschläfert hat, zu bitten: Trennen

Sie ihm doch bitte einen Huf ab, ich

möchte mir einen Aschenbecher daraus

machen lassen?

Stephan Elison

1. Traditionsreich: Die Firma Passier, die sich

damals noch stolz als „Hof- und Regiments-

Sattler“ bezeichnen durfte, lieferte die Sättel,

auf denen die berittenen Kutscher des Galazuges

in prächtigen Livreen saßen.

2. Gut bestückt: Diese Werkzeugwand hat

Rösler der Witwe eines Sattlers abgekauft,

die nach dessen Tod die Werkstatt 30 Jahre

lang nicht betreten hatte.

3. Detailversessen: Ein Katalog aus dem

Besitz von Röslers Großvater.

4. Aus solchen Lederknebeln bestand das

„Scharnier“ eines Dreschflegels.

5+6. Mühselig: Beim Ankauf befand sich das

Galageschirr in wenig fürstlichem Zustand.

Rösler hat es in unzähligen Arbeitsstunden

aufwändig restauriert. Einige Stücke harren

noch der Überarbeitung: „Dabei bemühe ich

mich, möglichst viel von der Originalsubstanz

zu erhalten“, so der Sattlermeister.

7. Prunkvoll: die lippische Rose an einer

Postkandare des Galazuges.

8. Erbstück: Die Registrierkasse aus dem

Sattlereigeschäft des Großvaters von Günter

Rösler. Die Familie blickt auf eine 137-jährige

Familientradition im Sattlerhandwerk

zurück.

9. Antik: Rösler mit einem Hufeisen aus

der Römerzeit, das in der Nähe von Löhne

gefunden wurde.

10. Skurril: Ein makabres Andenken vom

Lieblingspferd: Einfach Huf abtrennen und

an die Firma Wedekind nach Berlin SO

schicken – die fertigten schicke „Aschbecher,

Schreibzeuge, Nähzeuge, Spieldosen etc.“

daraus.

11+12. Aufwändig: Günter Rösler mit

einem von ihm vorschriftsmäßig gefertigten

Offiziers-Zaumzeug für das 1. Leib-Husaren-

Regiment Nr. 1. Es sind tatsächlich kleine

Muscheln, jede einzelne abgeschliffen und

akkurat auf das Leder geklebt: „Eine Heidenarbeit!“,

stöhnt Günter Rösler.


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Showtime

Euroriding News sprach mit

Dieter Rihs, dem Equestrian

Director der APASSIONATA,

über die Ausbildung von Showpferden,

kritische Momente

und sein Lieblingspferd.

Welche Grundvoraussetzungen muss

ein Pferd für die Showpferdeausbildung

mitbringen?

Ein Showpferd muss besonders ausgeglichen

sein. Stellen Sie sich allein die

Belastung durch Licht und Ton vor. Wenn

man mal auf einem Dressurturnier war,

weiß man wovon ich spreche – dort ist es

verpönt, auch nur laut zu reden oder gar

einen Hund oder Regenschirm dabei zu

haben, um die Pferde nicht abzulenken.

Auch der Charakter spielt eine wichtige

Rolle. Es gibt Pferde, die ausgesprochen

leistungsbereit sind, gerne etwas lernen -

und es auch gerne zeigen. Das geht soweit,

dass manche Pferde ab der dritten oder

vierten Show glauben, genau zu wissen

was nun kommt, und nicht mehr auf die

Kommandos warten – das ist oft gar nicht

so einfach für den Reiter.

Wann beginnt man mit dem Training

und wie lange dauert die Ausbildung?

Üblicherweise beginnt man mit etwa

dreijährigen Pferden zu trainieren. Dabei

bemüht man sich, die natürlichen Stärken

zu fördern. Aber ein guter Ausbilder wird

nie versäumen, auch die nicht so hervorstechenden

Fähigkeiten zu entwickeln. Es

darf nicht so weit kommen, dass ein Pferd

nur eine einzige bestimmte Lektion zeigt,

vielleicht sogar in Perfektion, aber sonst

nichts kann. Je nach Talent und Anforderung

dauert die Ausbildung minimal drei

bis vier Jahre und endet eigentlich nie.

10

Interview

Wenn ein Pferd in der Show mal nicht das

macht, was es soll – was tut der Reiter in

so einem Fall?

Wenn es sich um einen echten Ungehorsam

handelt, muss man es fachgerecht

korrigieren. Handelt es sich um ein Erschrecken

oder Scheuen, kann man das

schon mal „übersehen“. Würde man in

einem solchen Falle korrigieren, erreichte

man genau das Gegenteil. Erfahrene

Reiter wissen genau, ob man nun korrigierend

eingreifen muss oder auch mal

etwas durchgehen lassen kann.

Nicht immer geht ja alles glatt. Was war

für Sie die bisher kritischste Situation, die

es zu meistern galt?

Das war bei einem Schaubild mit freilaufenden

jungen Hengsten, die vom Eingangstor

in die Arena galoppiert kommen.

Dabei geschah es, dass einer der Hengste

den Vorhang übers Auge bekam. Er sah

nichts, galoppierte schräg auf die Bande

zu und fiel darüber – in den freien Raum

zwischen Bande und Publikum. Zum

Glück war nichts passiert. Er stand auf

und ließ sich rausführen. Ich schaue jede

Show ganz konzentriert an, um kritische

Situationen zu erkennen und möglichst

ausschalten zu können.

Euroriding verlost auf

Seite 2 in diesem Heft

3 x 2 Freikarten für die

Apassionata- Show!

Ihre neue Show ist rund sieben Monate

lang auf Tour. Ist es schwierig, die Pferde

so lange zu motivieren, immer wieder das

gleiche Programm zu zeigen?

Wir haben drei Mal eine Pause im Tourneeplan,

das tut den Pferden ganz gut.

Aber dass die Pferde nicht mehr motiviert

wären oder dass ihnen langweilig würde,

habe ich bisher noch nie erlebt. Es geht ja

auch nicht so streng wie in der Turnierreiterei

zu, die Pferde müssen nicht immer

Höchstleistungen bringen. Ob die Piaffe

nun exakt bei B oder zwei Meter später

gezeigt wird, spielt in einer Show nicht

so eine große Rolle, und gegebenenfalls

kann man in der Choreografie ja auch

mal etwas umstellen.

Welches Pferd oder welches Schaubild

hat Sie selbst bisher am meisten beeindruckt?

Es gibt zwei Pferde, in die ich total verliebt

bin, aber das ist eine rein persönliche

Sache. Zum einen ist das ein brauner

Shire Horse, der trotz seiner riesigen

Größe wunderschöne Bewegungen hat

und toll aussieht. Und dann der Lusitano

Rivoli des portugiesischen Reitmeisters

Luis Valenca. Ein eher kleiner, unscheinbarer

Fuchs – er ist nicht der Schönste,

aber er kann einfach alles und hat eine

Ausstrahlung, die unheimlich fasziniert.

Ein richtiges Universalgenie. Das ist mein

absolutes Lieblingspferd!

Interview: Beate Uhlenbrok


Die Römer machten es sich damals leicht:

sie ritten einfach in Sandalen.

Herrlich, was hatten die es bequem, mag

sich mancher Reiter heute denken. Denn

Bequemlichkeit liegt derzeit eindeutig

im Trend. Statt zur Freifußkultur greifen

Reiter aber lieber zu einem Helfer, der

das An- und Ausziehen von Lederreitstiefeln

erleichtert – dem Reißverschluss.

Während der Zipper bei Springreitern

schon länger der Renner ist, weil er eine

eng anliegende Stiefelform ermöglicht,

zeichnet sich nun auch bei den eher

konservativen Dressurreitern ein leichter

Trend zur taillierten, eleganten Form ab –

und damit zum Reißverschluss. Allerdings,

so die Erfahrung von Tilman Meyer zu

Erpen, Geschäftsführer von Cavallo, lege

der Dressurreiter Wert darauf, dass der

Reißverschluss dezent vorne innen ange-

12

Ausrüstung

Stieflein, Stieflein in der Hand ...

… wer ist der Schönste im ganzen Land? Der Bequemste? Der Edelste?

Lederreitstiefel bieten für jeden Fuß etwas, dafür sorgen auch die aktuellen Trends.

Der bei Dressurreitern

beliebte Stiefel „Sir“

von Königs in der Variante

Lack mit Strass.

Variabel: Der Stiefel

„Halstenbek” von Euroriding

ist mit oder ohne

Reißverschluss erhältlich.

bracht ist, wo man ihn zu Pferd nicht sieht.

Während die Kunden den bequemen Einstieg

lieben, stößt der Reißverschluss bei

Herstellern und Reitsportfachhändlern

nicht auf uneingeschränkte Gegenliebe.

Denn ein Reißverschluss ist immer auch

die Schwachstelle eines Stiefels. Steffen

Kandel, Euroriding-Reitsportfachhändler

aus Seesen, hat festgestellt, dass die

Reklamationsrate mit Reißverschlüssen

stark ansteigt – vor allem, weil die Reiter

den Verschluss nicht genügend pflegen.

Er bietet deshalb seinen Kunden an, den

Stiefel erst einmal „ohne“ auszuprobieren

und bei Bedarf nachzurüsten. Viele Reiter

kämen dann aber so gut klar, dass sie

keinen Reißverschluss mehr wollten. Für

Euroriding-Reitsportfachhändler Thomas

Hugenberg, Neuenkirchen, ist das nachträgliche

Einbauen von Reißverschlüssen

Das Modell “Bromont”

von ARIAT in der warmen,

wasserfesten Winterversion

für Damen.

ein tägliches Geschäft. Obwohl die Stiefel

dadurch empfindlicher würden, könne

ein Kunde so mit geringem Aufwand

und innerhalb weniger Tage wieder „up

to date“ sein, gewinnt er Reißverschlüssen

etwas Positives ab. Vor einer Illusion

warnt jedoch Kandel: Ein Reißverschluss

mache den Stiefel nicht weiter. Und ein

nicht passender Stiefel werde dadurch

auch nicht passend. Der Stiefelexperte

findet deshalb Reißverschlüsse nur in zwei

Fällen angebracht: Zum einen, wenn der

Reiter mehr als 3-4 cm „Differenzmaß“

an der Wade hat, zum anderen bei einem

außergewöhnlich hohen Spann.

Oft ist ein Reißverschluss also gar nicht

unbedingt nötig. Optimal passen muss

ein Stiefel jedoch schon. „Ein guter Stiefel

ist für mich der, der perfekt sitzt“, sagt

Meyer zu Erpen. Und Anja Knie vom tra-

Bequem: Stiefel „Luxor“

von Hobo mit Elastikeinsatz

und pflanzlich gegerbter

Lederbrandsohle.

Das neue Modell „Kairo“

von Cavallo ist aus

extrem abriebfestem

Kamelleder gefertigt.


ditionellen Reitstiefelfabrikanten Königs

fügt hinzu: „Eine 0815-Passform reicht

heute nicht mehr aus.“ Mit 0815 müssen

sich Kunden heutzutage aber in keiner

Hinsicht mehr zufrieden geben. Die

Möglichkeiten, einen Stiefel aufzupeppen,

sind riesig: modische Farben, Strassapplikationen,

eine farblich abgesetzte

Paspelierung, zweifarbige Stiefel, oder,

besonders edel, die Ausführung eines

Stiefels in Lack. Ein glänzendes Beispiel

dafür ist der Königs-Stiefel „Sir“, der sich

bei Dressurreitern großer Beliebtheit

erfreut und sich in der Lackvariante mit

Strass im besten Licht zeigt.

Hightech und Exotenleder

Einen erheblichen Vorteil, den moderne

Reitstiefel gegenüber den Römersandalen

haben, ist der, dass sie mit funktionalen

Details ausgestattet werden können.

Darauf hat sich zum Beispiel ARIAT spezialisiert.

So wird die Winterversion des

Reitstiefels „Bromont Tall H2O“ mithilfe

einer speziellen Membran wasserfest.

Für warme Füße sorgen außerdem eine

hochwertige Primaloft-Isolierung und

ein Innenfutter. Das Besondere an diesem

Winterreitstiefel ist, dass er bei nasskaltem

Wetter wärmt, und dennoch eine

schlanke, elegante Form behält – weshalb

sich der Stiefel auch schnell zu einem

Bestseller entwickelt hat. Neben der

Funktionalität hat auch das verwendete

Leder einen großen Einfluss darauf, wie

ein Stiefel sich trägt und was er aushält.

Ein Klassiker ist Rindsleder (Rindbox), das

etwas dicker und strapazierfähiger ist als

Kalbsleder (Boxcalf). Dafür wirkt Kalbsleder

eleganter und glänzt auch mehr.

„Für den Alltagsstiefel Rind, fürs Turnier

Kalb“, empfiehlt deshalb Anja Knie. Daneben

kommen auch Exoten zum Einsatz.

Während Känguru als stabiles, weiches

Leder schon seit einiger Zeit die Springreiter

erfreut, hat Cavallo nun erneut den

Kontinent gewechselt. „Nil“ und „Kairo“

heißen die neuen Springmodelle, und sie

sind aus – Kamelleder. „Kamelleder hat

ein strukturierteres, etwas gröberes Narbenbild,

es glänzt nicht so stark. Obwohl

es weich ist, ist es ein extrem abriebfestes,

haltbares Leder“, erklärt Meyer zu Erpen.

Während bei Känguru und Kamel „the

real thing“ eingesetzt wird, haben die

Kollegen Strauß und Krokodil mehr Glück.

Ihnen geht es bei Königs nicht ans Leder,

wie Anja Knie feststellt. Vielmehr werden

der Kroko- oder der Straußenleder-Look

in Kalbsleder eingeprägt, wenn ein Kunde

optisch auffallen möchte.

Qualität ist wieder „in“

Als einen weiteren, erfreulichen Trend

haben Hersteller und Reitsportfachhändler

außerdem eine Wiederbesinnung

auf Qualitätsmerkmale festgestellt. So

seien wieder mehr rahmengenähte Modelle

gefragt. Bei dieser hochwertigen

Verarbeitung kann man die Nähte an der

Unterseite der Sohle sehen. Für einen besseren

Schutz der Nähte sollte der Träger

allerdings eine Gummisohle aufbringen

lassen, empfiehlt Anja Knie.

Einem besonderen Qualitätsanspruch hat

sich der Hersteller Hobo verschrieben.

Wie Geschäftsführer Ferdinand von Haeseler

erläutert, garantiert Hobo, dass alle

Stiefel zu fairen Arbeitsbedingungen und

zu 100 % in Europa (Portugal) hergestellt

werden. Zudem wird großer Wert darauf

gelegt, dass Lederbrandsohlen und -futter

möglichst pflanzlich und/oder chromfrei

gegerbt und damit schadstofffrei sind. Die

Reitstiefelindustrie bietet demnach alles,

was das Reiterherz begehrt, spätestens auf

Nachfrage und Sonderanfertigung. Kein

Grund also, den Römern ihre bequemen

Sandalen zu neiden. Denn man darf auch

nicht vergessen: Die Römer kannten keine

Steigbügel und mussten sich ohne Aufstieghilfe

auf ihr Ross schwingen – früher

war eben doch nicht alles besser ...

Jorinde Buck

Die Pflegeversicherung für Lederstiefel

Reinigen Sie Ihre Lederreitstiefel häufig mit klarem Wasser, da der ammoniakhaltige

Pferdeschweiß Leder und Nähte zersetzt. Sattelseife, aber auch Lederfett und -öl sind

für Stiefel nicht geeignet, stattdessen eine hochwertige Schuhcreme in der passenden

Farbe verwenden. Die Stiefel immer mit Stiefelspanner trocknen lassen, damit sich

weder Nässe noch Schweiß in den Gehfalten absetzen können. Nicht vor der Heizung

trocknen, sondern in einem gut belüfteten Raum, feuchte Stiefel benötigen mindestens

24 Stunden Trocknungszeit. Auch der Reißverschluss braucht Pflege – am besten regelmäßig

mit einem Bürstchen reinigen und ein spezielles Reinigungsspray verwenden.

Reitstiefel

Luxor

black

Art.-Nr.: 15-__

Reitstiefel

Kairo

black

Art.-Nr.: 15-__

www.hoboshoes.com 13


Wie kamen Sie dazu, Reitsportartikel

zu verkaufen?

Aus Tradition, da mein Großvater

und mein Vater die

Sattlerei in Nedlitz schon seit

1932 betrieben haben.

Seit wann führen Sie das

Unternehmen?

Seit dem 1. September 1990.

Reiten Sie selbst?

Seit ein paar Jahren nicht

mehr, bin aber aktiver Turnierfahrer

bis Klasse M im

Ein- und Zweispänner.

Ihr Lieblingsartikel?

Sättel, Geschirre und Kutschen,

da diese eine sehr

individuelle Beratung benötigen

und viel Erfahrung und

Kompetenz erfordern.

Worauf sind Sie stolz?

Dass in unserem Familienbetrieb

alle zum Erfolg mit

beitragen und jeder weiß,

worauf es ankommt. Besonders,

dass mein Vater mit 79

Jahren noch jeden Tag mit in

der Sattlerwerkstatt ist.

14 14

Euroriding intern

10 Fragen an ...

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen in jeder Ausgabe

einen Euroriding-Reitsporthändler vor.

Diesmal ist es Sattlermeister Uwe Hase von

Reitsport Hase in 39291 Nedlitz, Bahnhofstr. 7.

Ihr ungewöhnlichster Kunde

oder Kundenwunsch?

Das war noch zu DDR-Zeiten,

da sollten wir ein komplettes

Fußballfeld mit einem Dach

aus Planenstoff ausstatten.

Wofür sind Sie dankbar?

Für die Gesundheit der Familie,

Mitarbeiter und Pferde.

Was ist für Sie Genuss?

Zeit zu haben um mit meiner

Familie und meinen Pferden

in die Natur oder zum Turnier

zu fahren.

Welches Ziel möchten Sie

unbedingt noch erreichen?

Dass mein Vater und ich

meinem Sohn Fabian und

meinem Neffen Christoph

alles vermitteln können, um

den Betrieb auch noch in der

vierten Generation weiterführen

zu können.

Wenn Sie drei Wünsche frei

hätten, welche wären das?

Gesundheit,

zufriedene Kunden und

gesunde Pferde.

Sattelseminar in der Deutschen Reitschule

Warendorf mit Sattlermeister Tom Büttner

Wie baut man einen perfekten Sattel? Diesen und anderen Fragen

rund um den Sattel gingen kürzlich 19 Euroriding-Mitglieder

an der Deutschen Reitschule in Warendorf auf den Grund. Das

Seminar wurde von Euroriding ausgerichtet und hatte, wie

bereits andere Seminare erfolgreich zeigten, zum Ziel, das

Fachwissen der Händler stets auf dem neuesten Stand halten

und damit auch den höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu

werden. Sattlermeister Tom Büttner aus Dresden leitete das Treffen.

Schwerpunkte der Anatomie, Biomechanik oder Akutzonen

wurden den Teilnehmern detailliert vermittelt. Dabei ging man

auch auf das revolutionäre Saddlefit-4-Life-System ein. Erfunden

vom Kanadier Jochen Schleese, ermöglicht dieses System, einen

Sattel flexibel ein Leben lang an ein Pferd anzupassen. Neben

dem theoretischen Block am Vormittag folgte nachmittags der

praktische Teil mit Vorführungen und ausführlichen Tests. Das

Saddlefit-4-Life-System ist unter anderem in dem neu auf dem

Markt erschienenen Euroriding-Sattel „Antario“ zu finden.

Reitsport Frölich

ist umgezogen

Auf einer riesigen Fläche von

fast 1000 m 2 findet das Reiterherz

bei Reitsport Frölich

in Darmstadt alles, was es

begehrt. Neben einem neuen

Verkaufsraum können die

Kunden auf einer Sonderverkaufsfläche

stöbern oder in

der hauseigenen Werkstatt

ihren neuen Sattel anpassen

lassen. Dass die Werkstatt auch

erfinderisch ist, zeigt sich beim

eigens entwickelten Tandemsattel,

welcher extra für Kinder

konzipiert wurde und sich vor

den normalen Sattel spannen

lässt. Reitsport Frölich bietet

übrigens jeden Monat eine

spezielle Aktion, wie Modenschauen

oder Vorträge über

bestimmte Fachthemen.


Übersicht der Euroriding-Fachhändler

PLZ 0

Foto: Jacques Toffi

Titelbild: Thomas Winter

(vorn), der beste deutsche

Polospieler, beim Winterpolo

in St. Moritz (SUI).

Jedes Jahr im Februar wird

die dortige Traditionsveranstaltung

„White Turf“

zum internationalen Anziehungspunkt.

Impressum

Herausgeber: Euroriding GmbH & Co. KG

Datumer Str. 60 • D-25469 Halstenbek

Fon: (0 41 01) 40 67 64 • Fax: (0 41 01) 40 67 65

www.Euroriding.de • E-Mail: info@euroriding.de

Angegebene Preise sind unverbind l. Verkaufsempfehlungen

der Euroriding GmbH & Co. KG

Sattlerei Thomas Büttner 01169 Dresden

Sattlerei Thomas Büttner 01468 Moritzburg

Roß & Reiter 03099 Kolkwitz

Sattlerei Mario Schipler 06577 Oberheldrungen

PLZ 1

Reitsportcenter Hoffschild 10713 Berlin

Reitsport Lübars 13469 Berlin

Reitsport Petersen 15518 Arensdorf

Reitsportfachgeschäft Manski 18273 Güstrow

PLZ 2

Horse & Rider 21376 Luhmühlen

Reitsport Witt 21717 Fredenbeck

Der Reiterladen 22529 Hamburg

Lucky Horse 22949 Ammersbek

Reitsport Steckenpferd 24103 Kiel

Sattelkammer Laffrenzen 24811 Owschlag

Von Rönne Reitsport 25337 Elmshorn

Sattelkammer Laffrenzen 25746 Heide

Reitsport Jade 26349 Jade

Reitsport Osteel GmbH 26529 Osteel

Reitsport Wortmann 28203 Bremen

Der Steigbügel Linz 29227 Celle

PLZ 3

Der Steigbügel Linz 30851 Langenhagen

Reitsport Engelke 30853 Langenhagen

Reit- und Fahrsport Rösler 32584 Löhne

Reitsport Bremer 33102 Paderborn

Reitsport Weitkamp GmbH 33611 Bielefeld

Reitsport Weitkamp GmbH 33699 Bielefeld-Ubbedissen

Louis Völzing GmbH 35440 Linden

Horse Shop Landenhausen 36367 Landenhausen

Reitsport Simon 36381 Schlüchtern

Pferdesport Ilsemann 37586 Dassel/Amelsen

Pferdesport Ilsemann 37079 Göttingen

Der Steigbügel Linz 38114 Braunschweig

Reiter und Pferd 38259 Salzgitter-Flachstöckh.

Reitstiefel Kandel 38723 Seesen/Harz

Reitsport Uwe Hase 39112 Magdeburg

Reitsport Uwe Hase 39291 Nedlitz

PLZ 4

Reitsport Stegemann 45711 Datteln

Reitsport H. Lohmeier 46485 Wesel

Reitsport Voss-Teurlings 47475 Kamp - Lintfort

Reitsport Büscher 48683 Ahaus

Pferde Szene 49074 Osnabrück

Reitsport Hugenberg 49434 Neuenkirchen/Olb.

Reitsport Ottenhues 49479 Ibbenbüren-Dörenthe

PLZ 5

Der Reiter 50677 Köln

Reitsport Lüttgens 52062 Aachen

Fritz Goertz GmbH, Sattlerei 52428 Jülich

Reitsport McArthur 53340 Meckenheim-Merl

Reitsport-Sattlerei Peter 57076 Siegen

Hofmeister Pferdesport 58285 Gevelsberg

Cheval-Reitsport GmbH 58515 Lüdenscheid

Sattlerei Döhl 58730 Fröndenberg-Frömern

M+B Pferdesport Selm 59379 Selm

PLZ 6

Reitsport Frölich GmbH 64331 Weiterstadt

Reitsport Frölich 64385 Reichelsheim

Pferde Remise 66386 St. Ingbert

Reitsport Bassler 67657 Kaiserslautern

PLZ 7

Steckenpferd 71126 Gäufelden/Nebringen

Oettle‘s Sattelkammer 73108 Gammelshausen

Verlag: creatxx media

Verlag & Werbeagentur

Breitscheidstr. 31, • 01237 Dresden

Fon: (03 51) 25 02 11 - 0 • Fax: - 50

www.creatxx.de • E-Mail: info@creatxx.de

Redaktion: Beate Uhlenbrok

Fon: (03 51) 25 02 11 - 24

E-Mail: beate.uhlenbrok@creatxx.de

Anzeigenbetreuung:

Mathis Gruhl

Fon: (03 51) 25 02 11 - 21

E-Mail: mathis.gruhl@creatxx.de

Heide Ruttkamp

E-Mail: heide.ruttkamp@creatxx.de

Druck: Druckerei Vetters, Radeburg

Auflage: 26.000 Exemplare

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Reitsport Blank GmbH 73479 Ellwangen Schrezheim

Reitsport Rambacher 74613 Öhringen-Unterohrn

Reitsportsattlerei Hintermayer 76694 Forst

Reitsport Live 78467 Konstanz

Sattelkammer Breisgau 79111 Freiburg

Reitsport Kaufmann GmbH 79576 Weil-Haltingen

PLZ 8

Steigbügel München GmbH 80333 München

Reitsport Komplett 86152 Augsburg

Sattelkammer Kreid 86899 Landsberg

Reitsport Komplett 87700 Memmingen

Reitsport Moden 88212 Ravensburg

PLZ 9

Steigbügel Nürnberg GmbH 90491 Nürnberg

Steigbügel Zitzler GmbH 91207 Lauf

Krones & Müller GbR 93049 Regensburg

Steigbügel Harms 94036 Passau

Der Steigbügel 94315 Straubing

Lederhaus Neumeister 95028 Hof/Saale

Lederhaus Neumeister 95444 Bayreuth

BELGIEN

Emmers & Co BVBA B-3930 Hamont

Kerckhaert Ruitersport B-9140 Temse

SPRL Sellerie Dumont B-4460 Grace-Hollogne

DÄNEMARK

Tattersall Riduedstyr DK-1358 Kopenhagen

FRANKREICH

Sellerie Tillaux F-14130 Pont L´Eveque

B.R. Equitation F-25480 Pirey

Sellerie Fouilloux F-42100 Saint Etienne

Sellerie Nortier F-60120 Breteuil

Kineton Sports Equestres F-75016 Paris

Sellerie Leprince F-91640 Fontenay Les Briis

ÖSTERREICH

Reitsport Toscaninihof A-5020 Salzburg

Reitsport Zwerlin A-8054 Graz

NIEDERLANDE

J.J. van Rijs NL-2761 LB Zevenhuisen

STA-RHO Ruitersport NL-3161 Rhoon

Drunens Ruiterhuis NL-5151 BS Drunen

Ruitersport Den Besten NL-3849 AK Hierden

NORWEGEN

P.G. Lowenborg Sadelmaker N-0164 Oslo

POLEN

Ihaha.pl 05-803 Pruszków

SCHWEDEN

Ryttare & Häst I Lund AB S-24032 Flyinge

SCHWEIZ

Reiterboutique Wittich GmbH CH-8400 Winterthur

Spirig Pferdesport CH-9000 St. Gallen

SPANIEN

El Corcel E-28027 Madrid

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Die Trendkollektion

Lassen Sie sich inspirieren von den top-

aktuellen Modefarben, perfekt aufeinander

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Ihrem Euroriding-Händler!


1

2

3

1 Leder-Reitstiefel Halstenbek

Rahmengenähter, vollnarbiger Rindboxstiefel

mit Kalbfutter, wahlweise mit oder ohne Reißverschluss

und mit oder ohne Gummisohle

erhältlich. Größen: 2–12,5 • Farbe: schwarz

Abf 71332

ab 359,95 s

2 Reitstiefel Lateral Zip

Komfortables Modell mit 3-fach Elastikeinsatz

und einem von hinten nach außen verlaufenden

YKK-Reißverschluss. Material: Rindsleder

(Monticalf) außen, innen Aniline-Leder, Gummisohle.

Größen: 35–47, Wade normal,

Wade weit • Farbe: schwarz

Abf 0377 • Art.-Nr. 0043049/50/51/52/58

ab 149,95 s

3 Jodhpur-Stiefelette Contact

Klassische Jodhpur-Stiefelette mit Aussparungen

in der Gummisohle, verbessert den

Kontakt zu den Steigbügeln.

Größen: 35–47 • Farbe: schwarz

Abf 0366 • Art.-Nr. 0043040/0043041

59,95 s

4 Jodhpur-Stiefelette Birmingham Sidezip

Modell mit seitlichem Reißverschluss und

Gummi-Sohle. Größen: 35–47

Farben: schwarz, braun

Abf 0364 • Art.-Nr. 0043038

89,95 s

4

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