Der Schwindel (Turm), Video, 6:26 min, Farbe, Ton ... - Franz Gratwohl

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Der Schwindel (Turm), Video, 6:26 min, Farbe, Ton ... - Franz Gratwohl

Der Schwindel (Turm), Video, 6:26 min, Farbe, Ton, Installation Loop Der Turm rotiert spiralförmig um sein Zentrum.

…das Schwindelerregende wird sicht- und fühlbar, nicht zuletzt infolge der

zunehmenden Atemlosigkeit eines den Elfenbeinturm erklimmenden Chors…

Gesang, Volkslied: «De Hans im Schnäggeloch het alles was er well, ond

was er well das het er ned ond was er het das well er ned...

Konzept, Realisation: Franz Gratwohl ©2009; Kunstraum Aarau, 2009

Kamera, Ton: Pino-Max Wegmueller; Konstruktionen: Thomas Gratwohl; Gesang: Heinz Aellig, Rachel Attenhofer, Franz Gratwohl, Thomas Gratwohl, Fabe Vega, Rahel Walti


Grund, Videoanimation, Loop

Konzept, Kamera, Schnitt, Animation : © Franz Gratwohl 2007/08

Zwei Paar Füsse springen, sich im Uhrzeigersinn drehend, auf und ab.

Ihre gegenseitigen Fussflächen gewährleisten den doch labil wirkenden

Grund.


Hopeful Monsters, Videoanimation, 2:33 min

Konzept, Pixel und Sound : © Franz Gratwohl 2007

«Hopeful monsters» ist eine Theorie, nach der sich die Evolution auch

in grossen Sprüngen (Makromutationen) entwickelt.

In dieser Arbeit stehen die Hopeful Monsters auch für die Erfindungen

des Menschen, die stets zwei Seiten mit sich bringen....auf der Suche

nach einem idealen Flugwesen, das diesen (Zwischen) Raum durchquert,

inspiriert sowohl von jenem Vogel, der dem Menschen am nächsten ist

– das domestizierte Huhn –, als auch von mythologischen Bildern beflügelter

Wesen – Engel, Götter, Daedalus und Ikarus – landete ich bei

der hilflosen Imitation der Flugbewegung mittels meiner beiden Arme.


Allesfresser, Video, 1:00 min Loop, ohne Ton

Idee, Konzept: © Franz Gratwohl 2003, Schnitt: Franz Gratwohl, Marco Steffen, Kamera: Marco Steffen, Darsteller: Herr Arthur, Farben: Jonas Furrer

Eine Figur frisst sich endlos dem Rand entlang.


Hamlet, Video,-Performance, Installative Bodenprojektion, Loop, 1:40 min

Idee, Konzept: © Franz Gratwohl 2003, Schnitt: Franz Gratwohl, Marco Steffen, Kamera: Marco Steffen

Eine über grünes Gras rennende Figur spielt mit den Füssen einen Schädel

vor sich her. Aus der Perspektive der Figur gefilmt, sind nur Beine und

Schädel sichtbar.


Eros, Video, 2:30 min, Loop

Idee, Konzept: © Franz Gratwohl 2002, Darsteller: Anna Blume, Herr Arthur, Sound: Jonas Cslovjecsek, Colors, Casting: Sarah Burger

Kamera, Schnitt: Franz Gratwohl, Marco Steffen, Dank: Bundesamt für Sport

Rennende goldene Figur.


Sleepwalker, Video, 2:30 min

Idee, Konzept: © Franz Gratwohl 2001, Co-producer: Rahel Walti, Performer: Marco Steffen, Kamera: Claudia Bach

Den Raum in Schritte unterteilt, in alle vier Richtungen abgegangen, einen

Luftsprung an jedem Schnittpunkt gemacht und alles gefilmt. Im zusammenschnitt

von einzelnen Schritten und Sprüngen konnte die Figur für dieses

Video durch den Raum gesteuert werden. Durch die „Falltüre“ wird ein

Ausschnitt der sich im All drehenden Erde sichtbar.


Pandora, Video, 1:00 min, vertont

Idee, Konzept: © Franz Gratwohl 2001, Tanz: Lara Radda, Choreographie: Rahel Walti, Ton: Patrik Storck, Kamera: Claudia Bach, Farben: Jonas Furrer

Jeder Schritt der Tänzerin, jedes Aufsetzen am Boden wurde ohne Ton

aufgezeichnet, nachträglich in Anlehnung an die elementaren Klänge

der ersten Computerspiele vertont und zusätzlich mit einem durch den

Geräuschemacher auf analoge Weise hergestellten „Realton“ synchronisiert.

Durch die elektronischen Töne hindurch dringt so das - real wirkende - aber

virtuelle Wischen der Schuhe über den Boden.


Individuationen, Videoanimation, 2:40 min, Loop Haut, zu Kugeln geformt, fliegt dem Betrachter entgegen. Jede Hautkugel

wird von einem menschlichen Pfeifton begleitet.

Idee, Konzept: © Franz Gratwohl 2000, Animation: Ursula Palla, Franz Gratwohl


Flagg, Video, 3:00 min

Idee, Konzept: © Franz Gratwohl 1999, Videobearbeitung: Franz Gratwohl, Ursula Palla

Himmel, in einem über dem Wasser montierten Spiegel gefilmt. Plötzlich fällt

eine Metallkugel in den Spiegel.

Der Himmel zerspringt, die Scherben versinken. Nahtlos läuft die Szene

rückwärts ab: Scherben steigen aus dem Wasser auf und setzten sich mit

einem Knall wieder zu einem Himmel zusammen.


Humanizer, Video, 4:00 min, vertont Ein für kurze Zeit in einem kleinen, leeren Kartonraum gefangener Nachtfalter

vom Fernsehmonitor abgefilmt; seine Bewegungen von einem

Geräuschemacher nachvertont.

Idee, Konzept: © Franz Gratwohl 2000, Ton: Patrik Storck, Bildbearbeitung, Schnitt: Jonas Furrer


Die Dummheit des Auges, Video, 1:00 min, ohne Ton, Loop

Idee, Konzept: © Franz Gratwohl 1999

Einen Zentimeter perspektivisch abgeklebte Bildschirmoberfläche via

Videokamera so stark vergrössert, dass die einzelnen Bildpunkte, zu

Säulen gestaffelt, sichtbar werden.


Das kalte Glas, Videoanimation, 1:40 min, Loop

Idee, Konzept: © Franz Gratwohl 1999, Co-producer: Stefan Halter, Programmierung: Julien Cotton, Ton: Hugofilm-Zentralton

Haut wird digitalisiert und im Computer zu Hautmembranen vervielfältigt.

Diese werden als atmende Hautwände zu einem virtuellen Innenraum des

Monitors zusammengesetzt. Die Hautmembranen dehnen sich zum leise

hörbaren Atemgeräusch ein und aus.


Trabanten, Videoinstallation, 1:40 min Verschiedene Münzen tauchen in unterschiedlichen Rhythmen aus dem

Nichts auf, glühen und verschwinden Planetengleich wieder im nichts.

Während des kurzen Moments des glühens werden die Bildprägungen

der Münzen sichtbar: Ornament, Frau mit Baum, Fisch, tanzender Mann,

Stier, Ritter auf Pferd, Ornament einer Ringmünze, Säerin.

Idee, Konzept: © Franz Gratwohl 1999 / Installation: Kunsthalle Tirol, GeldLust 2001


The Video of Franz Gratwohl „Swallow Value“ playfully explores the borderline

between innocence and brutal power.

On a very sublime level the video is dealing with continual current issueshe

seduction of children (and seduction in general) and the eroticism of money

with its implied power. The colored fingernails of the young child who receives

a coin like a holywafer insinuates seduction on a sexual level. Thisreligious

act connoteshe danger of innocence, obedience and willingness to seize upon

what people have to offer, unquestioned and without the possibility of checking

right against wrong.Putting something into their mouths is one of the first

things babies do inorder to learn about the world and connect with their

surroundings. Thus oral satisfaction, also as a part of being fed, plays a big

role.If this desire remains unsatisfied in adulthood it is sought to be fulfilled by

smoking, overeating, drinking. It also can be sexualized.

Addiction is another keyword pertaining to this qualified artwork – greed,

wanting more and moreleading touncontrollable behaviour. In this video

the depiction of values covers a merely material level. But furthermore ethical

values are questioned with the profane image of a child receiving a coin and

swallowing it.Innocent play can turn dangerous very quickly. The uncontrollability

of instincts invites seduction and abuse on a mental and physical plane.

Selfish and monetary pleasure is taking advantage of this weakness.

We do find this attitude in political propaganda, religion, advertising and

childpornography. The slow motion as well as the black and white images

of the video transfer the action into a timeless space; it could be a dream,

it might be memory, aphantasy, maybe it is a haunting sequence of something

being experienced.

Rayelle Niemann, freelance curator, Switzerland

Swallow Value, Video, 3:20 min, s/w, ohne Ton

Idee, Konzept: © Franz Gratwohl 1999, Kamera: Stefan Halter, Video-processing: Ursula Palla

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