In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

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In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

Weiterhin hat sich in der Klassifizierung der Schweineembryonen eine parallele

Anwendung der Hoechst A 33342- und FDA-Färbung nach vorhergehender

morphologioschen Klassifizierung als vorteilhaft erwiesen. Der letztendliche Beweis der

Vitalität der porcinen Embryonen konnte innerhalb dieser Arbeit nicht geliefert werden.

Die Oozyten aus der In-vivo-Maturation ergaben innerhalb dieser Forschungsarbeit

ebenfalls keine Trächtigkeit. Es muß an dieser Stelle wieder bedacht werden, daß die

Eizellspender wie die Schlachtsauen auch erst gebrüht wurden und dann die

Oozytenentnahme stattfand, um den In-vitro maturierten Oozyten keine

Sonderbehandlung zu geben. Die eingangs diskutierten Probleme, die sich durch diese

Entnahmetechnik ergeben, sollten an dieser Stellen nocheinmal berücksichtigt werden.

Abschließend ist zu bemerken, daß das herkömmliche Reifungssytem für

Schweineoozyten mit reiner porciner Follikelflüssigkeit durch die in den Experimenten

dieser Arbeit mit Feederlayern und Serum supplementierten Medien bezüglich der

Teilungsrate, sowie Vitalität der Embryonen eine deutliche Verbesserung

hervorbrachte. Da es sich in den angestellten Versuchen um ein Screening mit einer

hohen Anzahl an Versuchsgruppen handelte, sind die erhaltenen Ergebnisse in der

Anzahl entwickelter Embryonen wahrscheinlich etwas reduziert. Die erhöhte

Arbeitszeit außerhalb des Brutschranks und somit eines sehr variablen Klimamilieus

schränkt die Entwicklungsfähigkeit der Embryonen stark ein. Gerade beim Schwein

spielt dieser Aspekt eine sehr große Rolle, wie aus der Arbeit von BLUM (1989) deutlich

hervorgeht.

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