In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

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In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

Versuchsgruppen ohne Antikörper gegen Inhibin zeigten in dieser Versuchsserie die

tendenziell höchste Teilungsrate von 32, 32 und 34%. Auch die Medien mit geringeren

Konzentrationen Anti-Inhibin zeigten diese Teilungsrate während die niedrigste

Teilungsrate im Medium mit 10% pFF festgestellt wurde (25%), welches im

Maturationsversuch die höchste Maturationsrate gezeigt hatte. Aufgrund dieser

vergleichenden Versuchsanstellung ergab sich eine große Diskrepanz zwischen nuklaer

und zytoplasmatisch reifungsfördenden Eigenschaften von Medienzusätzen.

Im 6. Versuch ( n= 158-220 Oozyten/Gruppe) wurde die zytoplasmatische Reifung der

Oozyten überprüft, die zusätzlich mit einem Feederlayer in der Maturation kultiviert

wurden, so daß die Versuchsanstellung der des 4. Versuches entsprach. Bestes Ergebnis

der Teilungsrate lieferte eine Kultur mit 9% pFF, 1% Anti-Inhibin sowie einem BRL-

Feederlayer (38%), schlechtestes Ergebnis (21% Teilungsrate) eine Kultur ohne

Proteinquelle und Feederlayer. Die Teilungsraten aller übrigen Versuchsgruppen lagen

zwischen 25 und 32%.

In Versuch 7 ( n= 84-137 Oozyten/Gruppe) wurde ein komplexes Beurteilungsystem zur

Klassifizierung der Versuchsgruppen angewendet: Es wurde bei jeder Oozyte die

Teilungsrate, die Integrität des Zytoplasmas sowie die Anzahl der Zellkerne nach Invitro-Fertilisation

bestimmt. Die Versuchsanstellung wurde entsprechend Versuch 6

angeordnet. Bei allen drei Beurteilungskriterien schnitten die Versuchsgruppen ohne

Feederlayer gegenüber denen mit einem Feederlayer schlechter ab. Eine Kultivierungs-

Konstellation von 9% pFF, 1% Anti-Inhibin und einem BRL-Feederlayer lieferte

hinsichtlich der Merkmale Teilungsrate, Vitalität und Zellkernzahl mit 39, 89 und 40%

die besten Ergebnisse. Kulturen mit 9% pFF, 1% Anti-Inhibin und Eileiter-Feederlayern

zeigten eine Teilungsrate von 35%, 94% vitale Oozyten und 50% befruchtete Oozyten

mit zwei und mehr Zellkernen. Diese beiden Kultivierungsmöglichkeiten können daher

zur Maturation porciner Oozyten empfohlen werden.

Versuch 8 ( n= 68-80 Oozyten/Gruppe) berücksichtigte den Einsatz eines Feederlayers

sowohl in der Maturationsphase als auch in der anschließenden Kulturphase der

Embryonen. Ein kombiniertes Feederlayersystem mit BRL-Zellen in beiden

Kulturphasen erbrachte die besten Ergebnisse mit 66% Teilungsrate, 84% vitalen

Oozyten und 78% Oozyten mit zwei und mehr Zellkernen gegenüber Maturations- und

Embryonenkultur ohne jeglichen Feederlayer (18% Teilungsrate, 48% lebende Oozyten,

25% Oozyten mit zwei und mehr Zellkernen). Alle Kulturen bei denen in der

Embryokulturphase auf einen Feederlayer verzichtet wurde, schnitten in allen drei

Beurteilungsmerkmalen gegenüber Feederlayer-unterstützten Embryokulturen

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