In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

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In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

Serum antworten, ins präantrale Stadium über. In dieser Phase besitzen die Follikel

schon mehrere Granulosazellschichten. Die Rezeptoren für FSH in den

Granulosazellen vervielfältigen sich und die Granulosazellen beginnen mit der

Sekretion von Östradiol-17-Beta (E2) durch die Aromatisierung von Androgenen, die

von den Theka Zellen geliefert werden. E2 und FSH gemeinsam sorgen für eine weitere

Proliferation der Granulosazellen und Zunahme der FSH-Rezeptoren an der

Granulosazellplasmamembran (HAFEZ, 1980; TROUNSON & GARDNER, 1993). Die

Auswahl- und Steuerungsmechanismen zur Selektion sowie der Rekrutierung der

Follikel bis zur Bestimmung des dominanten Follikels sind bis heute noch nicht

vollständig geklärt. Man vermutet einen inhibinabhängigen

Rückkopplungsmechanismus zu FSH (vgl. Kap. 2.1.2.1.). Der dominante Follikel ist in

der Lage, Androgene in Östrogene umzuwandeln. Die anderen rekrutierten Follikel

wachsen nicht mehr heran und gehen in Atresie über. Intraovarielle

Wachstumsfaktoren wie der Insulin-like-growth factor (IGF), Epidermal growth factor

(EGF) und die Inhibin-Familie werden für die Regulation des Prozesses der

Follikeldominanz und Atresie verantwortlich gemacht. Der dominante Follikel wächst

beständig weiter und sezerniert kontinuierlich E2 und Inhibin, die einen negativen

Feedback auf die FSH-Produktion und somit auf ein Absinken des FSH Spiegels im

Serum nach sich ziehen (TROUNSON & GARDNER, 1993).

Die Oozyte im Tertiärfollikel hat die Meiose I bis zur Metaphase II fortgesetzt und

bleibt nach der Ovulation bis zur Befruchtung in diesem Stadium arretiert. Oozyten

müssen, um eine vollständige Befruchtungsfähigkeit zu erlangen, synchron sowohl

eine nukleare als auch zytoplasmatische Reifung vollenden. Eine Oozytenreifung auf

nuklearer Ebene umfaßt die Auflösung der Kernmembran (Germinal vesicle

breakdown=GVBD), die Kondensierung des Chromatins zu getrennten Bivalenten und

die Verteilung der homologen Chromosomenpaare auf Oozyte und Polkörperchen in

der ersten meiotischen Teilung (Mc GAUGHEY et al., 1979).

Die Entwicklung der Oozyte vom Diktyotänstadium bis zum befruchtungsfähigen Ei in

der Metaphase II wird als meiotische Maturation bezeichnet. Nur Oozyten, die 80%

ihrer endgültigen Größe erreicht haben (WASSARMAN et al., 1981; THIBAULT et al.,

1987; SZÖLLÖSI, 1993), sind in der Lage, die Arretierung im Diktyotänstadium

aufzuheben und den Übergang im Zellzyklus aus der G2 in die M Phase zu erreichen

(CYERT & KIRSCHNER, 1988; LABBE et al., 1989). Diese Eigenschaft der Oozyten

wird als meiotische Kompetenz bezeichnet (THIBAULT et al., 1987; SZÖLLÖSI, 1993,

HIRAO et al., 1994). Sie tritt nur ein, wenn die Regulation durch einen

zytoplasmatischen Faktor, den sogenannten Maturation Promoting Factor (MPF),

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