In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

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In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

Der Eileiterfeederlayer liefert in den Untersuchungen von CHOI et al. (1995)

signifikant bessere Ergebnisse bezüglich der Entwicklungsrate von

Schweineembryonen. DUMOULIN et al. (1992) und MEIZEL et al. (1980) finden hohe

Konzentrationen der Aminosäure Taurin in der Eileiterflüssigkeit von Mäusen,

NARIMOTO et al. (1991) entdeckten Superoxiddismutase in der Eileiterflüssigkeit.

BAVISTER (1988) und KRISHER et al. (1989a,b) bestätigen KANE et al. (1992), daß

Eileiterzellen eine wichtige Rolle bei der Entfernung toxischer Substanzenen aus der

Nähe des frühen Embryos spielen. Auch GANDOLFI et al. (1993) sehen durch die

Eileiterzellen einen Schutz vor toxischen Substanzen, sowie einen stimulierenden

Effekt durch die Anwesenheit von hohen Konzentrationen Hypotaurin (KAYE, 1986),

Superoxiddismutase (NODA et al. 1991; NARIMOTO et al.,1991) und Transferrin

(NASR-ESFAHANI & JOHNSON, 1992).

Der förderliche Effekt der Eileiterzellen ist nicht Spezies-spezifisch (WHITE et al.,

1989; PAVASUTHIPAISIT et al., 1994). NAGAI & MOOR (1990) finden reduzierte

Vorkommen von Polyspermie, wenn die Fertilisation in Anwesenheit von Eileiterzellen

stattfindet. Grund dafür soll ein löslicher Faktor sein, der aus der Eileiter-Kokultur

stammt und die Anzahl der Spermien, die die Oozyte penetrieren, senkt (KANO et al.,

1994). NAGAI & MOOR (1990) stellen weiterhin die Hypothese auf, daß eine

Kombination von einer Kokultur mit Eileiterzellen und Follikelflüssigkeit, die

Polyspermierate noch weiter reduzieren kann. KRISHER et al. (1989 a,b) benutzten

Mäuseeileiter in einer In-vitro-Organkultur, um frühe Embryonen des Schweines bis

zum Blastozystenstadium zu überführen.

Das Zyklusstadium der Eileiterspendertiere hat einen Effekt auf die Morphologie und

die Vitalität der Eileiterzellen. Beim Rind ist die Gewinnung am 4. - 6. Zyklustag

bezüglich der Benutzung als Kokulturzellen am günstigsten (THIBAUDEAUX et al.,

1991b).

Ein weiterer förderlicher Effekt durch die Kokultur mit Eileiterzellen könnte die

Reduzierung der Sauerstoffkonzentration im Medium durch die Zellen sein ( NAGAO

et al., 1994).

Eileiterzellen sezernieren einen spezifischen Faktor wie das 97 Kda östrus-assozierte

Glycoprotein (MALAYER et al., 1988; BOICE et al., 1990; GERENA & KILIAN, 1990).

Dieses Glycoprotein bindet an den Embryo und verbessert somit seine

Entwicklungskapazität (BOICE et al., 1992).

Auch nicht spezifische Wachstumsfaktoren werden vom Eileiter gebildet. WATSON et

al. (1992) berichten über die Produktion von Plateled-derived-growth-factor (PDGF),

Aktivin, Insulin-like growth-factor (IGF) und basic Fibroblast growth factor (bFGF).

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