In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

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In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

3.14. Untersuchung von Maturation und Kultur auf Feederlayern in–vitro

gereifter und fertilisierter Oozyten (Versuch 7)

Als Beurteilungskriterium für die Effektivität des Maturationssystems wurde in

Versuch 6 die Teilungsaktivität der Oozyten nach In-vitro-Fertilisation herangezogen

(Tabelle 14). Auch in Versuch 7 wurde die Teilungsrate bestimmt (Tabelle 15), die

Versuchsanordnung entsprch der von Versuch 6. Es wurden nun zusätzlich

Vitalitätskriterien bezüglich des Zytoplasmas (Tabelle 16, Abb. 10, 11 und 12) und des

Kernmaterials (Tabelle 17) erhoben (FDA- und Hoechst-Fluoreszenzfärbungen). Dafür

wurden in-vitro-gereifte und befruchtete Oozyten in NCSU-23 bei 39°C und 5% CO2

und nach 30 und 54h licht- und fluoreszenzmikroskopisch beurteilt. Dieser

Versuchsansatz (Versuch 7) unterschied sich somit von anderen Untersuchungen, die

Befruchtungsraten der in-vitro-maturierten Oozyten bereits 18 Stunden nach der

Befruchtung nur durch Anfärbung des männlichen und weiblichen Vorkernes erhoben

(NAITO et al., 1990; FUNAHASHI et al., 1993).

In Versuch 7 wurden 1371 Oozyten auf ihre Morphologie (=Teilungsrate), Intaktheit

des Zytoplasmas (=Vitalität lebend/tot) sowie Intaktheit des Chromosomenmaterials

(= Zellkernzahl) untersucht .

3.14.1 Beurteilung der frühen Embryonalstadien

Der Erfolg einer gelungen sowohl nuklearen als auch zytoplasmatischen Reifung der

Oozyten, wurde nicht nur an den Oozyten, sondern auch an den physiologisch intakten

Embryonen nach der Befruchtung bestimmt. Dazu wurden drei unterschiedliche

Beurteilungskriterien herangezogen. Die Embryonen mußten morphologisch intakt

sein. eine vitale Zytoplasmaaktivität aufweisen und als auch eine der Morphologie

entsprechende Anzahl von Kernen zeigen.

3.14.1.1. Morphologische Beurteilung

Zwei Tage nach der Befruchtung wurden die Embryonen auf ihren Entwicklungsstatus

hin untersucht und die Anzahl der Blastomeren wurde bestimmt. Als morphologisch

intakte Embryonen wurden nur solche bezeichnet, die neben einer Anzahl gleichmäßig

geformter Blastomeren auch ein intaktes Zytoplasma ohne stark aufgehellte Regionen

in der Peripherie aufwiesen.

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