In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

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In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

4.7. Einfluß von Eileiter- und BRL- Feederlayern in Kombination

verschiedener Konzentrationen Anti-hInhibins-α oder nicht

hitzeinaktiviertem Ziegenserum während der Maturation auf Teilung,

Vitalität und Kernmaterial porciner Oozyten nach Befruchtung (Versuch 7).

Die Ergebnisse des folgenden Versuches sind in den Tabellen 15, 16 und 17

beschrieben. Dabei zeigt Tabelle 15 die Ergebnisse des Merkmals „Teilungsrate“,

Tabelle 16 beschreibt die Ergebnisse der FDA-Färbung und Tabelle 17 die Resultate

bezüglich der Hoechst A 33342–Färbung.

Die höchste Teilungsrate wurde in Gruppe 6 (9% pFF + 1% Anti-INH + BRL-

Feederlayer) erreicht (39%). Der höchste Anteil vitaler Oozyten wurde in Gruppe 9

beobachtet (9% pFF+ 1% ZS ak.+ BRL-Feederlayer, 96%). Gruppe 11 (ohne

Proteinquelle + Eileiter-Feederlayer) lieferte die meisten Oozyten mit mehr als zwei

Zellkernen (54%). Die Versuchsgruppen 1 bis 3 (mit pFF), 4 bis 6 (mit Anti-Inhibin) 7

bis 9 (mit nicht hitzeinaktiviertem Ziegenserum) und 10 bis 12 (ohne Serum) zeigten

im Durchschnitt eine Teilungsrate von 30, 35, 31 und 31%. Zwischen den

Serumgruppen ließ sich bezüglich der Reifungsrate kein signifikanter Unterschied

feststellen. Die Versuchsgruppen 1, 4, 7, 10 (ohne Feederlayer), 2, 5, 8, 11 (mit pEIL-

Feederlayer) und 3, 6, 9, 12 (mit BRL-Feederlayer) zeigten im Durchschnitt 27, 33 und

36% Teilungsrate. Zwischen allen Feederlayergruppen bestand kein signifikanter

Unterschied. Die Versuchsgruppen 1 bis 3 (mit pFF), 4 bis 6 (mit Anti-Inhibin) 7 bis 9

(mit nicht hitzeinaktiviertem Ziegenserum) und 10 bis 12 (ohne Serum) zeigten im

Durchschnitt ein lebendes Zytoplasma von 94, 92, 92 und 90%. In den Serumgruppen

ließ sich bezüglich der Reifungsrate kein signifikanter Unterschied feststellen. Die

Versuchsgruppen 1, 4, 7, 10 (ohne Feederlayer), 2, 5, 8, 11 (mit Eileiterfeederlayer)

und 3, 6, 9, 12 (mit BRL-Feederlayer) zeigten im Durchschnitt 89, 95 und 93% ein

lebenden Zytoplasmas. Zwischen allen Feederlayergruppen bestand kein signifikanter

Unterschied. Die Versuchsgruppen 1 bis 3 (mit pFF), 4 bis 6 (mit Anti-Inhibin) 7 bis 9

(mit nicht hitzeinaktiviertem Ziegenserum) und 10 bis 12 (ohne Serum) zeigten im

Durchschnitt 44, 39, 33 und 38% Oozyten mit zwei oder mehr Zellkernen. Die

Versuchsgruppen 1, 4, 7, 10 (ohne Feederlayer), 2, 5, 8, 11 (mit pEIL-Feederlayer) und

3, 6, 9, 12 (mit BRL-Feederlayer) zeigten im Durchschnitt 26, 49 und 46% Oozyten mit

zwei oder mehr Zellkernen. Es konnte so in hochsignifikantem Maß festgestellt

werden, daß ohne Feederlayer deutlich schlechtere Embryonenentwicklungen erzielt

wurden. Kein Unterschied bestand bezüglich der Kernzahlen zwischen pEIL-Feeder-

und BRL-Feederlayer.

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