In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

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In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

4.9. Eileiterfeederlayer während der In-vitro Maturation und Kultur porciner

Ozyten und Embryonen im Vergleich zu in vivo gereiften und in vitro

befruchteten Oozyten und Embryonen auf Eileiterfeederlayern mit

anschließendem Embryotransfer auf Empfängersauen (Versuch 9).

Die Ergebnisse dieses Versuches sind in Tabelle 20 aufgeführt.

Im Versuchsansatz ohne Embryotransfer hatten die Versuchsgruppen 1 und 2 einen

Eileiterfeeder während der Maturation, in Versuchsgruppe 3 und 4 wurde auf den

Feederlayer während der Reifung verzichtet. Oozyten der Gruppen 1 und 3 stand

zusätzlich in der Embryonenkultivierung ein Eileiterfeeder zur Verfügung.

Die Kontrollgruppe 4 ohne jeglichen Feederlayer zeigte die besten Teilungsergebnisse

(46%) allerding auch die schlechtesten Ergebnisse bezüglich Vitalität und Kernanzahl

(50, 19%). Gruppe 1 mit Eileiterfeedern in beiden Kulturen zeigte 43% Teilungsrate,

88% lebende Oozyten nach der Befruchtung und 56% der Embryonen wiesen zwei oder

mehr Zellkerne auf. Die Gruppen 2 und 3 zeigten Teilungs, Vitalitäts- und Kernzahlen

von 32 und 42%, 89 und 73%, sowie 44 und 34%.

Beim Versuchsansatz mit Embryotransfer brachte Versuchsgruppe 1 in vitro gereifter

und befruchteter Oozyten am 2. Tag nach der Kultur 29% geteilte Embryonen im 2-6

Zellstadium auf. Diese Embryonen wurden morphologisch klassifiziert und je

Versuchsdurchgang wurden nur die jeweils besten 20 Embryonen pro Empfängersau

übertragen. Insgesamt standen 5 Empfängersauen zur Verfügung. Die nicht geteilten

325 Oozyten (71%) wiesen zu 55% die Metaphase II auf und zeigten zu 21% zwein oder

mehr Zellkerne, waren also befruchtet (Tabelle 21).

Versuchsgruppe 2 der in vivo gereiften Oozyten zeigte nur 17% geteilte Embryonen, so

daß 83% der Oozyten gefärbt wurden. Hier wurde nur bei 20% der Oozyten die

Metaphase II nachgewiesen und nur 6% der Oozyten wiesen zwei oder mehr Zellkerne

auf. Die restlichen Oozyten befanden sich in einem früherem Reifungsstadium, wobei

allerdings Oozyten das Keimbläschenstadium (GV) verlassen hatten.

Keine der Empfängersauen wurde am 28. Tag nach Embryotransfer mittels

Ultraschall tragend befunden.

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