In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

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In-vitro-Maturation porciner Oozyten auf Feederlayer ... - Dragon IVF

Die Gewinnungsmethode für Oozyten aus Schweineovarien durch das Aufschneiden der

Follikel ist optimal, da auf diese Weise die Oozyten aus dem Follikel gewonnen wurden,

ohne mechanische Einwirkungen auf die Kumuluszellen auszuüben.

HAMANO & KUWAYAMA (1993) belegen dieses Ergebnis mit ihren Untersuchungen

an Rinderovarien, indem sie die Schneidemethode der Follikelaspiration

gegenüberstellen. In Qualität und Quantität konnten die Autoren mittels der

Schneidemethode mehr und bessere Oozyten finden. Die Autoren fanden nach der

Schneidemethode im Durchschnitt 63,3 Oozyten wobei 84,6% morphologisch intakt

waren, während sie nach der Follikelaspiration im Durchschnitt nur 22,1 Oozyten mit

41,3% normaler Morphologie fanden.

5.2. In-vitro-Maturation porciner Oozyten mit einem Antikörper gegen Inhibin,

Eileiter- und Buffalo-Rat-Liver - Feederlayern

Die In-vitro-Reifung (Maturation) von Schweineoozyten war das Hauptziel der

vorliegenden Arbeit, da es bis heute bei dieser Technik noch enorme Defizite gibt. So

können zwar in isolierten Kumulus-Oozyten-Komplexen meiotische Prozesse eingeleitet

werden, die zur Entarretierung des Diktyotän-Stadiums führen, und im besten Fall bis

zur Metaphase II ablaufen, aber nicht zum Stadium einer vollständigen Oozytenreife

führen. Eine schwache Entwicklungskompetenz der Oozyten läßt sich als eine noch

nicht abgeschlossene zytoplasmatische Reifung deuten (WEIGL & BREM, 1985).

In den eigenen Untersuchungen wurde zuerst der Einfluß von fetalem Kälberserum auf

die In-vitro-Maturation von Schweineoozyten untersucht. Diese Versuche zeigten, daß

ein Serumzusatz von mindestens 5% zwingend notwendig ist, um eine nukleare Reifung

und eine ausreichend muzifizierte Kumulusexpansion zu induzieren, daß aber FKS

nicht optimal zur Reifung von Schweineoozyten geeignet ist, da eine Maturationsrate

von 47% nicht überschritten wurde. Dieses Ergebnis stimmt mit den Aussagen von

NAITO et al. (1988) überein. FUNAHASHI & DAY (1993) kommen in ihren

Untersuchungen sogar zu dem Schluß, daß fetales Kälberserum im Maturationsmedium

einen hemmenden Einfluß auf die zytoplasmatische Reifung von Schweineoozyten

besitzt, was sie durch eine geringe Anzahl an Vorkernstadien nach IVF dokumentieren.

Auch Ziegenserum hatte in der eigenen Untersuchung keine positiven Effekte auf die

porcinen Oozyten, denn der Zusatz von 10% hitzeinaktiviertem Ziegenserum lieferte die

schlechtesten Maturationsraten (47%).

Inhibin wird in vitro von den Granulosazellen sezerniert (ERICKSON & HSUEH, 1978).

HENDERSON & FRANCHIMONT (1983) belegen dieses, indem sie nach Entfernung

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