PM Einzel (Page 2) - primeMail

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PM Einzel (Page 2) - primeMail

primeMailer 02/2007

primeMailerAusgabe 02/2007-Dezember

Gratis-Eis für Kunden, S. 2

Ein starkes Team, S. 5

Ein außergewöhnlicher Messeauftritt, S. 6

der Countdown läuft. In wenigen Wochen öffnet

ein liberalisierter Briefmarkt seine Pforten für Briefsendungen

unter 50 Gramm. Der Wettbewerb unter

privaten Zustellern hat allerdings schon lange begonnen.

Die Kunden sind inzwischen Profis darin,

private Zusteller miteinander zu vergleichen und

den besten für sich auszuwählen. Wer hat das tollste

Angebot und wer bietet die meisten Innovationen?

Wer trumpft mit seiner Servicequalität auf? Aufschluss

brachte hier unter anderem das „Managementforum

zum Postmarkt 2008“ in Offenbach.

Auch wir waren vor Ort, um gemeinsam mit weiteren

Vertretern privater Zustelldienste über unsere

Konzepte zu diskutieren (siehe Artikel auf Seite 1).

Dabei haben wir unter anderem deutlich gemacht,

dass wir im Zuge der Liberalisierung unser Produkt

„BusinessMail“ rund um die Geschäftspost ausbauen

werden (siehe Artikel auf Seite 2). Darüber hinaus

können wir bereits seit Oktober auch den Versand

Ihrer Post in das Ausland anbieten. Möglich macht

das die Zusammenarbeit mit unseren beiden

Gesellschaftern Hermes Logistik Gruppe und

Swiss Post International. Auch für sie ist die Liberalisierung

ein großes Thema. Die jeweiligen

Geschäftsführer Hanjo Schneider und Jean-Pierre

Streich beziehen dazu auf Seite 7 Stellung.

Unberührt von der Liberalisierung bleibt zwar

nicht der Katalogversand, aber der Katalog selbst.

Er kann einen Kunden nur zum Kauf überreden,

wenn er bestimmten Richtlinien folgt. Welche das

sind, erzählt uns auf Seite 8 ein echter Profi.

Wir freuen uns sehr, dass wir für unsere Rubrik

„Expertenmeinung“ den Chefredakteur der Fachzeitschrift

„Der Versandhausberater“ gewinnen

konnten. Martin Groß-Albenhausen verrät Ihnen,

wie man seinem Katalog die kaufentscheidende

Persönlichkeit verleiht.

Neugierig? Dann los!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Herzlichst,

Ihr Frank Iden

Aktuelles

Der Kunde im Mittelpunkt

Gelebte Kundennähe bei primeMail

einfach versenden!

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der beste

Post-Dienstleister im ganzen Land? Einen Eindruck

davon konnten interessierte Kunden am 11. September

2007 auf dem „Managementforum zum Postmarkt

2008“ in Offenbach gewinnen. Private Briefdienste

stellten ihr Konzept vor und diskutierten

über geeignete Maßnahmen, sich im Wettbewerb

zu positionieren. Mit dabei: der Geschäftsführer

von primeMail, Frank Iden.

„Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest,

steig ab und geh zu Fuß.“ Elmar Müller machte gleich

zu Beginn seiner Veranstaltung deutlich, worum sich

das Thema in den nächsten Stunden drehen sollte.

Das Vorstandsmitglied des DVPT (Deutscher Verband

für Post, Informationstechnologie und

Telekommunikation e. V.) hatte am 11. September

zum „Managementforum zum Postmarkt 2008“

nach Offenbach geladen, um über das derzeit

wichtigste Thema in der Branche zu diskutieren:

Wie bereiten sich die Wettbewerber auf die Liberalisierung

des Briefmarktes im Januar 2008 vor?

Fortsetzung Seite 3

Starke Partner: Mit primeMail bündeln die

Hermes Logistik Gruppe und Swiss Post

International ihre Kompetenz im Post- und

Logistikbereich. Im April 2001 gegründet,

baut das 50 : 50-Joint Venture seine internationalen

Aktivitäten auf dem Briefmarkt

Jahr für Jahr kontinuierlich aus. Dabei nutzt

primeMail die jeweiligen Vertriebsstrukturen

der Kooperationspartner vor Ort.


primeMailer 02/2007 – S. 2

Aktuelles

primeMail erweitert

sein Angebot rund um den

Versand von Geschäftspost

primeNews

Gratis-Eis für Kunden

Für die Liberalisierung bestens gerüstet

Einfach versenden mit primeMail – der private

Zustelldienst agiert nicht nur erfolgreich als Spezialist

für großformatige und schwere Briefsendungen,

sondern zeigt sich auch sonst in Topform.

In den kommenden Monaten wird primeMail sein

Angebot rund um das Produkt BusinessMail

(Geschäftskorrespondenz) konsequent ausbauen.

Und damit bestens für die Liberalisierung des

Briefmarktes 2008 gerüstet sein.

Schnell, unkompliziert und günstig seine gesamte

Geschäftskorrespondenz mit nur einem Dienstleister

bundesweit flächendeckend versenden – das ist

die Idealvorstellung eines jeden Unternehmers.

primeMail arbeitet konsequent darauf hin, diesen

Wunsch für seine Kunden in die Tat umzusetzen.

Schon jetzt ist das Joint Venture der Hermes Logistik

Gruppe und der Swiss Post International einer der

wenigen alternativen Zustelldienste, die eine

hundertprozentige Haushaltsabdeckung in ganz

Deutschland erreichen. Dieser entscheidende

Service-Vorteil soll künftig auch für weitere

Sendungen genutzt werden: primeMail baut sein

Angebot rund um das Produkt BusinessMail aus

und zeigt sich damit bestens vorbereitet auf die

Liberalisierung des Briefmarktes im Januar 2008.

„Wir passen unser Produktportfolio ganz klar an

die Bedürfnisse des Kunden an. Durch den Wegfall

des Briefmonopols haben wir einen viel größeren

Spielraum und können mit unserem Angebot

noch mehr auf die Wünsche des Verbrauchers

eingehen“, freut sich Frank Iden, Geschäftsführer

von primeMail, auf neue Chancen und Herausforderungen,

die der wachsende Wettbewerb mit

sich bringt.

Eine Abkühlung in der heißen Phase der

Katalogproduktion – diese wollte primeMail

seinen Hamburger Kunden mit einer weiteren

kulinarischen Aktion nach dem primeMeal

(primeMailer berichtete) verschaffen. Vom

3. bis 5. September besuchten primeMail-

Mitarbeiter in Begleitung eines Eismannes

Kunden in Hamburg, um ihnen den Arbeitsalltag

mit erfrischendem Eis zu versüßen. Insgesamt

spendierte primeMail mehr als 1.000

Kugeln der beliebten Speise. „Da staunten

die Leute nicht schlecht, als plötzlich ein Eismann

in ihren Büros auftauchte“, resümiert

Michaela Gärtner, Vertriebsleiterin Nord, die

ungewöhnliche Kundenaktion. „Die Mitarbeiter

waren begeistert. Bei vielen ersetzte

das Eis den Nachtisch zum Mittagessen.“ Zum

Glück sorgte ausnahmsweise auch das Wetter

für das passende Sommer-Sonne-Feeling:

An allen Tagen der Aktion schien die Sonne.

Ob es weitere kulinarische Aktionen dieser

Art geben wird? Michaela Gärtner tut geheimnisvoll:

„Lassen Sie sich überraschen.“

„Preferred Business Partner“

des bvh

Klare Verbesserungen für den Kunden

Gerade am Beispiel BusinessMail wird deutlich,

welche Verbesserungen das für den Kunden

bedeutet: Bislang beschränkt auf die Gewichtsklasse

zwischen 51 und 2.000 Gramm, deckt

primeMail ab 2008 zusätzlich die Zustellung von

Sendungen in den Gewichtsstufen 1 bis 50 Gramm

ab. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seit

Oktober dieses Jahres auch den flächendeckenden

Versand in das Ausland an. Damit genießt der

Kunde von primeMail einen entscheidenden Vorteil:

Er kann seine nationalen und seine internationalen

Sendungen in ein und dieselben Hände legen.

Einfache Preisgestaltung

Iden weiß, dass er sich in einem liberalisierten Briefmarkt

vor allem durch einen besseren Service und

innovative Ideen von der Konkurrenz abheben

muss. Leistungen wie feste und kompetente

Ansprechpartner, regelmäßige Qualitätskontrollen

und die Sendungsverfolgung via Track & Trace sind

für ihn selbstverständlich. Der Geschäftsführer

nimmt das Motto von primeMail „Einfach versenden“

ernst und achtet auf eine übersichtliche Preisgestaltung:

„Wir kopieren nicht eins zu eins die

Wettbewerber, sondern versuchen uns durch innovative

Ideen abzuheben. Ein gutes Beispiel hierfür

ist die Preisgestaltung. Bei uns werden die Sendungen

nur nach Gewicht berechnet.“

Umfangreiches Produktportfolio

Nicht nur die Preisgestaltung, auch das Produktportfolio

ist übersichtlich und einfach gehalten.

Die drei Standardprodukte BusinessMail, MarketingMail

(Kataloge) und KleinwarenSendungen

(Proben, Muster und Bücher) ergeben ein umfangreiches

Angebot, das primeMail immer wieder

durch neue Versandlösungen ergänzt. „Ab dem

Frühjahr 2008 bieten wir zusätzlich das Produkt

Einschreiben an“, rundet Iden die Einführung

neuer Angebote rund um die Zustellung von

Geschäftspost ab.

Hohe Auszeichnung für primeMail:

Am 31. Mai 2007 ist das Unternehmen in

die Reihen der „Preferred Business Partner“

des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels

aufgenommen worden. Damit

ist offiziell zertifiziert, dass primeMail

als Dienstleistungsunternehmen wesentliche

Services für den Versandhandel erbringt.

Vorgeschlagen wurde primeMail von zwei

der Mitgliedsunternehmen des bvh, die

gleichzeitig Kunden von primeMail sind:

Weltbild und Globetrotter. „Das positive

Votum der beiden Referenzmitglieder des

bvh bestätigt die Qualität der Arbeit für unsere

Kunden“, meint Frank Iden, Geschäftsführer

von primeMail. „Wir freuen uns über das Vertrauen,

das uns unsere Kunden entgegenbringen.“

Aufgrund der hohen qualitativen

Anforderungen dürfen sich bislang nur wenige

Logistikdienstleister „Preferred Business

Partner“ des bvh nennen. Unter ihnen befindet

sich auch die Hermes Logistik Gruppe.


primeMailer 02/2007 – S. 3

Aktuelles

Der Kunde im Mittelpunkt

Gelebte Kundennähe bei primeMail

Fortsetzung von Seite 1

Wie positionieren sie sich und was können sie

besser? Laut Müller reiche es nicht aus, sich auf das

Argument „billiger“ zu beschränken: „Es sind neue

Produkte nötig, um sich von der Konkurrenz abzuheben

und den Verbraucher von seinen Dienstleistungen

zu überzeugen.“

Überzeugen wollte in den anschließenden Vorträgen

und Diskussionen neben Vertretern von

privaten Zustelldiensten wie PIN Group, TNT Post,

DIREKTexpress Service und IQ-Letternet auch Frank

Iden, Geschäftsführer von primeMail. Er stellte vor

ca. 145 Forum-Teilnehmern das Produktportfolio

und die Serviceleistungen seines Unternehmens

vor. Dabei griff er zwar das Argument „billiger“

auf („Wir rechnen nur nach Gewicht ab und bieten

unseren Kunden Festpreise, die ihren Bedürfnissen

entsprechen“), ging darüber hinaus aber vor allem

auf Services wie Track & Trace und mit „Grace &

George“ und „Katalognachversand“ auf aktuelle

Produktinnovationen ein.

Gemeinsam mit seinen Kollegen der bundesweit

größten privaten Zustelldienste machte Iden auf

dem „Managementforum zum Postmarkt 2008“

vor allem eines deutlich: Die Wettbewerber der

Deutschen Post laufen auf Hochtouren, um dem

Kunden im Zuge der Liberalisierung das bestmögliche

Angebot zu unterbreiten. Alles Weitere

liegt beim Kunden selbst: Er muss nur noch Augen

und Ohren offen halten, um als großer Gewinner

aus der Öffnung des Postmarktes hervorzugehen.

„Absteigen und umsatteln“, wie Elmar Müller es

ausdrücken würde.

Frank Iden, Geschäftsführer primeMail

On the Job

Die spanische Post Correos

vertraut auf primeMail

Vamos con primeMail

Reporting: Je Auftraggeber und Auslieferungstag

werden exakte Versanddaten pro Stück und

Gewicht aufgelistet. Für diesen Service nutzt

primeMail das Service Center Logistik der Schweizer

Post in Dietzenbach. Hier erhalten die Sendungen

auf ihrem Weg zum Empfänger eine Codierung,

bevor sie anschließend in das Netzwerk der Hermes

Logistik Gruppe übergehen.

Gabriel García Mayorga auch die gute Kommunikation

zwischen dem spanischen und dem deutschen

Zustelldienst und rechnet mit einem langen

Fortbestand der intensiven Zusammenarbeit.

Allerdings, so fügt er mit einem Augenzwinkern

und als echter Geschäftsmann hinzu, „nur solange

primeMail uns so gute Preise macht.“

Gabriel García Mayorga,

Head of Business Development Correos

Ein Vorgang, der in diesem Falle zwischen den

beteiligten Postgesellschaften Correos, SPI und

primeMail reibungslos funktioniert. So betont

„Una cooperación afortunada“, würden die Spanier

sagen. Damit hätten sie eine treffende Beschreibung

für das gefunden, was Correos und primeMail

miteinander verbindet: eine erfolgreiche Kooperation.

Seit zwei Jahren stellt primeMail für die

spanische Post wichtige Sendungen an private

Empfänger in Deutschland zu. Gabriel García

Mayorga, Head of Business Development von

Correos, nennt sein wichtigstes Argument für die

Zusammenarbeit: „primeMail kennt den deutschen

Markt in- und auswendig. Durch unsere Kooperation

können wir unseren Kunden eine deutlich

höhere Qualität in der Zustellung ihrer Sendungen

nach Deutschland bieten. Von den zusätzlichen

Serviceleistungen ganz zu schweigen.“

So profitiert Correos nicht nur von einer hundertprozentigen

Haushaltsabdeckung in ganz Deutschland,

sondern auch von einem detaillierten


primeMailer 02/2007 – S. 4

On the Job

MailSource ist führender Anbieter

für das Outsourcing von Postdienstleistungen

Mailroom Services: ein gigantischer Markt

Olivier Fuchs,

Geschäftsführer

MailSource

Deutschland und Outsourcing? „Ein schwieriges

Thema“, sagt Olivier Fuchs. Der Österreicher ist

Geschäftsführer von MailSource in Deutschland

und hat vor allem einen Auftrag: den deutschen

Markt für das Tochterunternehmen der Schweizerischen

Post zu öffnen. Keine leichte Aufgabe.

Denn MailSource ist europaweit der führende Anbieter

von Mailroom Services und damit Spezialist

für das Outsourcing von Postdienstleistungen. Was

in Ländern wie der Schweiz, Großbritannien und

den USA problemlos funktioniert, wird hier zu

einer Pionierarbeit, die viel Überzeugungskraft

erfordert. Unterstützt wird MailSource dabei seit

Januar 2006 von primeMail. Olivier Fuchs über das

schwierige Geschäft „Outsourcing“ und die Zukunft

des Mailroom Service.

Sie haben die Aufgabe, den deutschen Markt für

Ihr Geschäft zu öffnen. Worin sehen Sie die größte

Herausforderung?

Der Markt ist noch wenig entwickelt. Outsourcing

ist in anderen Ländern gang und gäbe, hat in

Deutschland allerdings keinen guten Namen. Für

viele hängt dieser Begriff mit unangenehmen

Entscheidungen zusammen, der angeblich den

arbeitsrechtlichen Rahmen sprengt und damit

auch meistens den Widerstand der Betriebsräte

hervorruft. Dabei ist es ein positives Signal für einen

Bereich, wenn er optimiert werden soll. Denn

das zeigt, dass er Wesentliches zur Wertschöpfung

beitragen kann. Auf der anderen Seite bedeuten

diese Schwierigkeiten natürlich auch, dass der

Markt in Deutschland – wenn er sich denn erst einmal

entwickelt – gigantisch ist.

Wie gestaltet sich Ihre Zusammenarbeit mit

primeMail?

Wir nehmen für unsere Kunden die komplette Angebotspalette

von primeMail in Anspruch. Im

Bereich der großformatigen und schweren Briefsendungen

ist primeMail in Deutschland kaum zu

toppen. Und wir haben den Anspruch, für unsere

Kunden den besten Dienstleister auszusuchen. Mit

primeMail ergänzen wir unser Angebot perfekt

und bieten dem Kunden alles aus einer Hand. Dabei

können wir uns immer hundertprozentig auf

primeMail verlassen. Wir wissen genau, welche

Leistungen wir in welcher Qualität bekommen.

Falsche Versprechungen haben wir bei primeMail

noch nicht erlebt.

Wie sieht die Zukunft des Mailroom Service aus?

Ich denke, dass das Outsourcing von Bereichen wie

Poststelle, Sicherheit, Catering und EDV eine

Standard-Dienstleistung sein wird, wie in anderen

Ländern auch. Die große Frage ist nur: Wann? Schon

in zwei oder erst in sieben Jahren? Zurzeit bemerken

wir immerhin eine Öffnung des Marktes.

Ausländische Unternehmen werden hier bereits als

Positivbeispiele registriert und nehmen eine Art

Pionierrolle in Deutschland ein. Konkret auf den

Mailroom Service bezogen: Er wird zukünftig zunehmend

technologieunterstützt sein. Da kommen

ganz neue Herausforderungen auf die Unternehmen

zu. Schon jetzt sprechen alle über das Thema

Digitalisierung, aber nur selten wird es professionell

umgesetzt. Wir bieten unseren Kunden an,

ganz vorne bei dieser Entwicklung mit dabei zu sein

und auf Basis unserer Erfahrung und Kompetenz

die richtigen Entscheidungen zu treffen.

primeMail GmbH, hrsg. von Anika Möltgen-Klischat

Redaktion: Corelations – Agentur für Public Relations

Layout und Herstellung: ECKE HAMBURG

Zuschriften an die Redaktion über primeMail,

Anika Möltgen-Klischat, Essener Straße 89, 22419 Hamburg

Tel.: (040) 537 54-470, Fax: (040) 537 54-632

E-Mail: Anika.Moeltgen-Klischat@primeMail.de

www.primeMail.de


primeMailer 02/2007 – S. 5

On the Job

Neue Software für primeMail Kunden

Mailingversand jetzt so einfach und übersichtlich wie nie.

„Wer regelmäßig Mailings, Waren oder Kataloge auf

die Reise schickt, weiß, was für die Aufbereitung

von Sendungen nötig ist. Da müssen umständlich

Etiketten gedruckt, Serienbriefe erstellt und Adressen

sortiert werden. Was in vielen Firmen mühsamer

Alltag ist, wird mit primeMail so einfach wie

nie. Das Unternehmen stellt seinen Kunden ab sofort

eine neue Software für das Office-Programm

Excel zur Verfügung, die kinderleicht zu bedienen

ist und kreativen Spielraum bei der Gestaltung von

Etiketten und Serienbriefen lässt. „primeMailer“

heißt das innovative Wunderprogramm, das auf

dem Tabellenkalkulationsprogramm von Microsoft

basiert. Und daher ebenso einfach anzuwenden ist.

primeMailer“ arbeitet mit gängigen und vertrauten

Exceltabellen, in die der Kunde bereits vorhandene

Daten wie Anschrift und Ansprechpartner

eingetragen hat. Das Programm fügt dann

automatisch zusätzliche Informationen wie Barcode

und Routinginformationen hinzu“, erklärt , IT-Spezialist

Björn Smidt die Funktionsweise der neuen

Software. Das Besondere daran: Der Kunde kann

anschließend schnell und unkompliziert individuelle

Etiketten oder Serienbriefe mit eigenem Label drucken

und sogar Zusatzinformationen wie Kommissionierungsangaben

platzieren. Darüber hinaus

haben Auftraggeber und Kunde die Möglichkeit, den

Sendungsstatus bis zur Auslieferung zu verfolgen.

„Unser Ziel war es, mit dem Programm das Versenden

über primeMail noch einfacher zu machen

und dabei den technischen Aufwand so klein wie

möglich zu halten“, erklärt Smidt die Hintergründe.

„Schließlich versuchen wir kontinuierlich, die neuesten

technischen Entwicklungen auch unseren

Kunden zu Nutze zu machen und „ihnen“ dadurch

den Arbeitsalltag zu erleichtern.“

Übrigens: Die Software „primeMailer“ ist kostenlos

erhältlich. Wenden Sie sich bei Interesse einfach

an Ihren Ansprechpartner bei primeMail.

On the Job

Voice of the Customer begleitet uns jeden Tag

Vertriebsleiterin Michaela Gärtner profitiert vom neuen Kundenprogramm

Wie man den perfekten Kundenservice schafft?

Indem man auch den kleinsten seiner Arbeitsschritte

aus Kundensicht beleuchtet, in Frage stellt

und – nötigenfalls – verbessert.

Stärken und Schwächen an. So wird laut Gärtner die

Kompetenz jedes Einzelnen gestärkt: „Gerade in

der heißen Vorbereitungsphase zur Liberalisierung

des Briefmarktes 2008 wollen wir dem Kunden ein

starker Partner sein und ihm gut ausgebildete Mitarbeiter

zur Seite stellen.“ Gemeinsam mit Anja

Steinbeck (Außendienst), Patrick Simon und Antje

Harms (beide Innendienst) bildet sie ein hochmotiviertes

Team, das jeden Tag auf das gleiche Ziel hinarbeitet:

die Kunden zu 100 Prozent zufrieden zu

stellen. Für Gärtner und ihre Mitarbeiter ist „Voice

of the Customer“ kein kurzweiliges Trainingsprogramm,

sondern eine gelebte Einstellung:

„Die Weiterentwicklung ist bei primeMail eine ausdrücklich

gewollte Kultur und wird von uns allen

getragen.“

Die 42-Jährige fühlt sich nicht nur durch die vielen

Entwicklungsmöglichkeiten wohl in ihrem Job. Sie

ist mit über zehn Jahren Erfahrung im Vertrieb ein

echter Salesprofi und kann als solcher bei primeMail

genau das ausüben, was sie besonders an ihrer

Aufgabe reizt: „Dem Kunden einen sehr guten

Service bieten, flexibel auf seine Wünsche reagieren

und gemeinsam mit ihm Lösungen erarbeiten – das

ist es, was mich in meinem Job glücklich macht.“

„Wir sind hoch sensibilisiert“, zeigt sich Michaela

Gärtner motiviert für ein innovatives Programm, das

seit März dieses Jahres für den perfekten Kundenservice

bei primeMail sorgen soll. Unter dem Titel

„Voice of the Customer“ durchläuft die Vertriebsleiterin

Nord gemeinsam mit ihren Mitarbeitern

und Kollegen ein Jahr lang Seminare und intensive

Trainingsstunden. „Voice of the Customer begleitet

uns jeden Tag“, macht Gärtner die Intensität des

Programms deutlich. „Keine Ebene wird ausgelassen.

Ob schon bei der ersten Kontaktaufnahme oder der

Bestandskundenpflege, alle internen und externen

Prozesse stellen wir einmal auf den Kopf und bereichern

sie durch neue kreative Methoden.“

Im Fokus von „Voice of the Customer“ steht der

Kunde. Aus seiner Sicht definieren die Mitarbeiter

von primeMail Leitbilder, erarbeiten Maßnahmen

und finden Lösungsansätze. Darüber hinaus begleitet

eine professionelle Vertriebstrainerin die Mitarbeiter

in ihrem Tagesgeschäft direkt vor Ort und

passt das Trainingsprogramm individuell an ihre

Team Nord v. l. n. r.: Antje Harms, Anja Steinbeck, Michaela Gärtner, Patrick Simon


primeMailer 02/2007 – S. 6

On the Job

primeMail entführt Messebesucher in fremde Welten

Orientalischer Tanz und ein Schuhputzer aus den 20er Jahren

Bunte Tücher, Klänge aus dem Morgenland, geheimnisvolle

Bauchtänzerinnen und spektakuläre

Feuerspucker – primeMail versteht es, seine Messeauftritte

außergewöhnlich zu gestalten. Auf den

Mailingtagen, der führenden Fachmesse für Direktund

Dialogmarketing in Nürnberg, entführte das

Unternehmen gemeinsam mit GHP im Juni diesen

Jahres Kunden und Partner in die Welt von

Scheherazade, Sindbad und Ali Baba. „Unsere Party

stand unter dem Motto ‚1001 Nacht‘ und hat

riesigen Spaß gemacht“, resümierte Ellen Lienert,

Regionalleiterin Süd von primeMail, nach der

Veranstaltung. „Wir freuen uns, wenn wir unseren

Kunden ein wenig Abwechslung bieten und in

lockerer Atmosphäre mit ihnen plaudern können.“

Gelegenheit zum Plaudern gab es auch auf der

Mail Order World Ende Oktober in Wiesbaden.

primeMail trat hier gleich mehrfach als Sponsor

auf: Der private Zustelldienst unterstützte nicht

nur die Messe, sondern richtete vor der Preisverleihung

zum „Katalog des Jahres“ und „Online-

Shop des Jahres“ auch einen Cocktailempfang aus.

Das Personal war im „primeMail-Style“ gekleidet

und versorgte die Gäste mit leckeren Getränken.

So durften die Besucher ein Verwöhn-Programm

genießen, das auf dem Messestand von primeMail

bereits seinen Anfang gefunden hatte. Hier offerierte

das Unternehmen nicht nur eine große Auswahl

an Cocktails, sondern entführte seine Gäste

wieder einmal in eine fremde Welt: Ein professioneller

Schuhputzer im Stil der 20er Jahre polierte

ihnen auf Wunsch die Schuhe, die zuvor durch die

viele Lauferei auf dem großen Messegelände gelitten

hatten. „Bei uns profitiert der Kunde nicht

nur von sauberen Schuhen, sondern vor allem auch

von sauberen Preisen“, erklärte Ellen Lienert die

Hintergründe der Aktion. Sie blickte begeistert auf

ein erfolgreiches Messejahr 2007 zurück: „Unser

Stand hatte in diesem Jahr so viel Zulauf wie nie.

Das zeigt uns, dass sich die Kunden mehr und mehr

für die Angebote alternativer Postdienstleister öffnen.

Dabei freut uns natürlich besonders, dass wir

offensichtlich mit unserem Auftritt und unseren

Leistungen überzeugen und neue Kunden gewinnen

konnten.“

Lienert ist nach der Mail Order World nicht nur zuversichtlich,

sondern auch gespannt. „Mal sehen,

in welche aufregenden Welten wir unsere Kunden

im nächsten Jahr entführen werden.“

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primeMailer 02/2007 – S. 7

Standpunkte

Hanjo Schneider

zur Liberalisierung in Deutschland

Hanjo Schneider,

Vorsitzender der

Geschäftsführung

der Hermes Logistik

Gruppe

Die Liberalisierung des deutschen Briefmarkts ist

eine positive Nachricht. Für die Unternehmen der

KEP-Branche ergeben sich neue Wachstumsmöglichkeiten,

die Verbraucher profitieren von günstigen

Preisen. Ein schönes Idealbild – doch ob es

wirklich real wird? Wer in den vergangenen Monaten

das u. a. vom Ex-Monopolisten initiierte Gezerre

auf der politischen Bühne um Themen wie Mindestlohn,

Arbeitnehmerentsendegesetz oder Universaldienst

verfolgt hat, bleibt misstrauisch.

Entsprechend schnell müssen jetzt Entscheidungen

getroffen werden, damit Unternehmen, die sich

wie Hermes in seinen Partnerschaften mit

Swiss Post und TNT auf den neuen Markt vorbereitet

haben, endlich Planungssicherheit erhalten.

Schwierig ist das nicht, denn wer sich von der

Grundidee eines liberalisierten Marktes – sprich

„gleiche Spielregeln für alle“ – leiten lässt, wird

schnell Lösungen präsentieren können. Das bedeutet:

Die Mehrwertsteuerbefreiung und andere

Privilegien, die dem Branchenführer Post z. B. mit

Blick auf die Verpflichtung zur Erbringung des

Universaldienstes gewährt werden, obwohl dieser

ab 2008 gesetzlich gar nicht mehr eingefordert

werden kann, müssen endgültig vom Tisch.

Fair geht vor, so heißt es nicht nur im Straßenverkehr.

Denn die Einrichtung entsprechender

Rahmenbedingungen für den kommenden Wettbewerb

schafft in unserer Branche neue Investitionen

und Arbeitsplätze. Als Hermes Logistik

Gruppe werden wir diese Entwicklung – nicht

zuletzt durch unsere erfolgreiche und mittlerweile

sechsjährige Zusammenarbeit mit Swiss Post – aus

einer führenden Position heraus mitgestalten.

Dafür haben wir uns in den vergangenen Monaten

aufgestellt: in Deutschland und Europa.

Standpunkte

Jean-Pierre Streich

zur Liberalisierung in Deutschland und der EU

Jean-Pierre Streich,

Mitglied der

Konzernleitung der

Schweizerischen

Post

In Deutschland fällt das Briefmonopol zum

1. Januar 2008. Für Swiss Post International (SPI)

bedeutet das vor allem die Chance, unseren

Kunden auch nationale Lösungen unter 50 Gramm

anbieten zu können. Bis heute haben wir uns vor

allem auf Lösungen konzentriert, die den

Auslandsversand unserer Kunden betreffen. Im

nationalen Geschäft wird SPI nicht in den Aufbau

eigener Zustellorganisationen investieren, sondern

mit qualitätsorientierten Partnern zusammenarbeiten.

Neue Anbieter werden den Wettbewerb

beleben und unsere Auswahl an möglichen

Partnern erhöhen.

angrenzenden europäischen Ländern. Auch Sendungen

unseres Partners primeMail werden hier

effektiv und effizient bearbeitet und versandt.

Swiss Post International steht für Zuverlässigkeit,

Cartoon

Qualität, Flexibilität und Unternehmertum. Den Liberalisierungsprozess

auf den europäischen Postmärkten

verstehen wir als unsere Chance, die Leistungskraft

unserer Marke auch auf den nationalen

Märkten mit Erfolg zu positionieren.

Auf die Öffnung des nationalen Briefmarktes sind

wir gut vorbereitet: Seit 2000 ist SPI in Deutschland

mit einer eigenen Konzerngesellschaft und seit

2001 mit dem gemeinsam mit der Hermes Logistik

Gruppe gegründeten Joint Venture primeMail vertreten

und gut positioniert. Im B2C-Bereich des

Kleinwarenversandes wollen wir unsere Zusammenarbeit

mit Hermes im europäischen Raum

deutlich intensivieren. 2006 haben wir zudem das

Service-Center Logistik in der Nähe des Frankfurter

Flughafens eröffnet. In diesem Hub bündeln und

verarbeiten wir Sendungen aus Deutschland und


primeMailer 02/2007 – S. 8

Expertenmeinung

„Jeder Katalog braucht eine Geschichte“

Martin Groß-Albenhausen gibt Tipps für einen gelungenen Katalog

Martin Groß-Albenhausen,

Herausgeber

„Der Versandhausberater“

Martin Groß-Albenhausen ist Herausgeber und

Chefredakteur der Fachzeitschrift „Der Versandhausberater“.

Er leitet das Deutsche Versandhandels-Institut,

ist Gründer und Mitveranstalter

des „Deutschen Versandhandelskongresses“, Juror

der amerikanischen Katalogpreise und Referent

auf europäischen und amerikanischen Direktmarketing-Veranstaltungen.

Mit anderen Worten: ein echter Profi, wenn es um

Themen rund um den Versandhandel geht. Im

primeMailer teilt er sein Know-how mit Ihnen und

gibt Tipps für einen gelungenen Katalog.

„Was macht eigentlich einen guten Katalog aus?“,

werde ich häufig gefragt. Statt der technischen

Antworten wie „Pacing“ oder „gute Flächenbewirtschaftung“

gebe ich gerne eine andere

Antwort: eine gute Geschichte.

Denn wie sieht das Werbeumfeld im deutschsprachigen

Raum aus? Die Dachseite www.shop.de

listet 45.000 Einträge in 471 Kategorien. Das

„Verzeichnis des Versandhandels“, das strengere

Kriterien anlegt, kommt auch auf mehr als 4.700

Versandunternehmen. Jede Nische erlebt intensiven

Wettbewerb.

Name, Sortiment und Einstiegsseiten – auf was

man achten sollte

767 Angebote für Vogelkäfige listet die Produktsuche

von Google. Doch wo finden Sie sich als

Papageienfreund wieder? Beim „Fixversand.de –

Besserer Service, breitere Auswahl, cleverer Einkaufen“

oder bei „Parrot’s Parcel – Europas größter

Versandhandel für Papageienzubehör“.

Das erste Element eines guten Kataloges: ein guter

Name und/oder eine starke „Tagline“.

Berühmte Beispiele:

• Jako-o – Von Eltern gemacht – für Eltern gedacht

• Dress-for-less – Online Designer Outlet

• Pranahaus – Alles Gute für Körper, Geist und Seele

• Saalfrank – Ihr neues Nachschlagewerk für erfolgreiche

Werbeartikel

Auf den Titel gehört ein starker Artikel, der das

Sortiment repräsentiert: ein Preisführer, eine Neuheit,

eine Rarität („Jeder will es – nur bei uns zu haben“),

ein Bestseller. Nur wenn Sie preisaggressiv arbeiten,

sollten Sie mehrere Artikel auf den Titel setzen:

„Wühltisch“ oder „Schweinebauch“ ordnen Ihren

Katalog rasch und eindeutig ein.

Die Auftaktseiten sind der Platz, Ihre Geschichte zu

erzählen – aber aus Kundensicht. Was macht Sie für

den Kunden einzigartig? Welchen Anspruch des

Kunden befriedigen Sie? Welche Vorteile hat er,

welche Services genießt er? Und was findet er in

diesem Katalog NEU? Ein aufgeräumtes, sprechendes

Inhaltsverzeichnis konditioniert den Kunden, gibt

ihm eine Erwartungshaltung.

Die müssen Sie im Katalog einlösen: Das ist Führung.

Einzelne Sortimente haben eigene Auftaktseiten:

Hier stoppen Sie den blätternden Kunden

durch weitere Hero-Produkte. Geben Sie darüber

hinaus auf jeder Doppelseite den besonders gut

verkaufenden (oder entsprechend vom Einkauf

disponierten) Waren genügend Fläche.

„Es braucht nicht viele Worte, um eine gute

Geschichte zu erzählen.“

Ein Wort zum Text: Seit den Bravo-Foto-Lovestories

wissen wir, dass es nicht viele Worte braucht, um

Geschichten zu erzählen. Teaser auf den Seiten und

Artikeltexte sind wesentlich – aber nur wenige

Kataloge (Pro Idee, Manufactum) sind auf lange

Texte hin konzipiert. Die alte Katalogregel lautet:

größeres Bild = mehr Verkauf. Aber Vorsicht: Das

legt die Latte für den Texter höher, nicht niedriger.

Er muss auf wenigen Zeilen die Produktvorteile,

die Berechtigung des Artikels im Sortiment, die

Produktbeschaffenheit und die Kaufaufforderung

enthalten.

Und wenn Sie dann Ihr Sortiment vorgestellt, Ihr

Pulver verschossen haben: Heben Sie den Kunden

über die Bestellschwelle. Wiederholen Sie Ihre

Service-Garantien, die aus Ihrer Katalog-Geschichte

erwachsen. Ein harter Discounter darf keine

großen Services leisten – der Kunde würde sie

„einpreisen“ und damit den Anspruch „günstig“ in

Frage stellen.

Was mehr? Nur noch ein Tipp: Geben Sie den

Katalog regelmäßig an außenstehende Nicht-Kunden

zur Beurteilung. Fragen Sie danach, welche

„Seele“ dieser Katalog im Vergleich mit den Wettbewerbern

hat. Wenn man ihm eine Persönlichkeit

zugesteht, haben Sie gute Arbeit geleistet.

Wir bedanken uns bei Ihnen für die gute Zusammenarbeit in

diesem Jahr und wünschen Ihnen und Ihrer Familie frohe Weihnachten

und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2008!

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