Einschulung Praesentation 2012 - Primarschule Berikon

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Einschulung Praesentation 2012 - Primarschule Berikon

Herzlich willkommen!


Programm

Bildungswege im Aargau Petra Hess, Schulleiterin (15‘)

Möglichkeiten der Einschulung

Schulbereitschaft

Gabriela Kehrli, Dominique Scherer

Kindergärtnerinnen (20‘)

Ablauf der Einschulung Petra Hess (10‘)

PAUSE (15‘)


Programm

Regelklasse / Einschulungsklasse Stephanie Stocker/ Kati Zwahlen, Lp (15‘)

Integrierte Heilpädagogik (IHP) Anu Meier, Heilpädagogin (10‘)

Musterstundenplan Petra Hess, Schulleiterin (5‘)

Tagesstrukturen Petra Hess (15‘)

Fragen und Abschluss

Petra Hess

Besichtigung Schulzimmer (freiwillig)

Stephanie Stocker US/ Kati Zwahlen EK


Ein neuer Lebensabschnitt

beginnt…


Bildungswege Kanton Aargau


Geplante Strukturänderung

11. März 2012

Volksabstimmung „Stärkung der Volksschule“

u. a.

• 6 Jahre Primarschule - 3 Jahre Oberstufe

• 2 Jahre Kindergarten obligatorisch für alle

Stichtag für den Eintritt: 31. Juli

August 2013

Einführung Änderungen Kindergarten

August 2014

Einführung 6 Jahre Primarschule


Einschulungsmöglichkeiten

Regelklasse

Einschulungsklasse

In die Einschulungsklasse sollen Kinder empfohlen werden, welche

eine Entwicklungsverzögerung aufweisen und ohne

heilpädagogische Unterstützung innerhalb von 2 Jahren die

Fähigkeiten erwerben können, dem Regelunterricht der 2.Klasse

zu folgen.

‣ Das Kind braucht Zeit.

‣ Der Stoff der 1.Klasse wird auf zwei Jahre verteilt.

‣ Das Kind braucht keine zusätzliche Unterstützung.


Einschulungsmöglichkeiten

Regelklasse mit heilpädagogischer Förderung

Kinder, bei denen eine Lernbehinderung vermutet wird oder schon

diagnostiziert wurde, können mit grosser Wahrscheinlichkeit ihre

Defizite nicht alleine mit mehr Zeit aufholen. Sie brauchen

heilpädagogische Unterstützung.

‣ Zeit allein genügt nicht.

‣ Das Kind kann mit grosser

Wahrscheinlichkeit die Lernziele in einem

oder mehreren Fächern nicht erreichen.

‣ Lernzielbefreiung kann Sinn machen.

‣ Das Kind würde in einer nicht integrativen

Schule die Kleinklasse besuchen.


Einschulungsmöglichkeiten

Drittes Kindergartenjahr

Diese Möglichkeit ist als absolute Ausnahme zu betrachten und wird

vorgeschlagen, wenn massive Entwicklungsverzögerungen vorliegen, welche

auch mit mehr Zeit in der Einschulungsklasse nicht aufgeholt werden

können.

Sonderschulung

Kinder, die aufgrund von Beeinträchtigungen körperlicher, sprachlicher,

sensorischer, geistiger, psychischer oder sozialer Art so stark benachteiligt

sind, dass ihre Förderung in unserer integrativen Volksschule nicht möglich

ist, besuchen eine Sonderschule.


Schulbereitschaft

•Selbstkompetenz

•Sozialkompetenz

•Sachkompetenz


Selbstkompetenz

Das Kind kann sich

ausdauernd und

konzentriert

beschäftigen.

Das Kind kann Aufgaben

selbstständig und

erfolgreich lösen.

Bei Stolpersteinen fordert

es von sich aus Hilfe an.


Selbstkompetenz

Das Kind kann

Arbeiten sinnvoll

organisieren.

Das Kind kann mit

anderen Kindern

angemessen in

Kontakt treten.


Sozialkompetenz

Das Kind kann Konflikte

fair bewältigen.

Das Kind setzt sich

angemessen durch, nimmt

Rücksicht, hilft anderen und

arbeitet konstruktiv mit

ihnen zusammen.


Sachkompetenz

Das Kind beteiligt sich

aktiv am Unterricht.

Das Kind schätzt seine

eigenen Fähigkeiten

realistisch ein.


Sachkompetenz

Das Kind arbeitet selbstständig und

sorgfältig.


Zusammenarbeit

Unterschiedliches

Verhalten in der vertrauten

Familienumgebung und der

Kindergruppe.

Wir betrachten die Entwicklung

des Kindes ganzheitlich.

Ihre Beobachtungen tragen

zum Gesamteindruck bei.

Eine konstruktive

Zusammenarbeit von Eltern

und Kindergärtnerinnen ist

von grosser Bedeutung

und uns ein Anliegen.


Ihr Kind entwickelt sich und es geht

seinen Weg. Dabei begleiten es

Elternhaus und Schule gemeinsam.


Ablauf der Einschulung

o

o

o

o

Einschulungsgespräch (Februar / März)

Die Kindergärtnerin gibt beim Einschulungsgespräch eine

Empfehlung ab.

Empfehlung der Kindergärtnerin und Ansicht der Eltern werden

der Schulleitung weitergeleitet.

Bei Unklarheiten kann der schulpsychologische Dienst beigezogen

werden.

Einschulungsabklärung (März)

o Abgabetermin an Schulleitung: 1. April

o

Bei Uneinigkeit entscheidet die Schulpflege über die Einschulung

(Schulgesetz 73).


Regelklasse und Einschulungsklasse

Dauer

Lektionen pro

Woche

Klassengrösse

Fächer gemäss

Lehrplan

Zeitressourcen

zur Erreichung

der Lernziele

1. Regelklasse

1 Jahr

20 -24

Max. 25 Kinder

meistens Jahrgangsklassen

Mathematik, Deutsch,

Realien, Musik,

Ethik&Religionen, Gestalten,

Bewegung und Sport,

Musikgrundschule

Lernziele der 1.Klasse

gemäss Lehrplan sind in

1Jahr erreicht.

1./2.Einschulungsklasse

2 Jahre

20-24

Max. 15 Kinder

meistens altersgemischt

Mathematik, Deutsch,

Realien, Musik,

Ethik&Religionen, Gestalten,

Bewegung und Sport,

Musikgrundschule

Lernziele der 1.Klasse

werden auf 2 Jahre

aufgeteilt.


Regelklasse und Einschulungsklasse

Kinder können

mit Scheren, Leim,

Schreibmaterial

umgehen und

Ordnung halten.

Sie können

schneiden,

kleben,

zeichnen.

Kinder brauchen

verstärkt

Anleitung im

Umgang mit

Materialien.

Sie brauchen

noch Zeit und

Übung für

sicheres

Schneiden, Kleben

oder Zeichnen.


Regelklasse und Einschulungsklasse

„Der Schulweg ist

spannend …,

aber ich muss ja

in die Schule!“

„Der Schulweg ist

spannend …,

…. da bleibe ich

noch ein wenig ....“

Kinder können sich

ohne Hilfe von

Erwachsenen in

angemessenem

Tempo anziehen.

Kinder brauchen

beim Anziehen mehr

Zeit und manchmal

Hilfe von

Erwachsenen.


Regelklasse und Einschulungsklasse

Kinder trauen

sich zu, auch ohne

Anleitung der

Lehrperson etwas

auszuprobieren.

Kinder brauchen

vermehrt Anleitung

bei neuen

Aufgabenstellungen.

Kinder schätzen

ihre eigenen

Fähigkeiten

realistisch ein.

Kinder über- oder

unterschätzen sich

häufig.


Regelklasse und Einschulungsklasse

Kinder lassen sich

nicht leicht ablenken

und können eine

gewisse Zeit ruhig

arbeiten.

Kinder lassen sich

leichter ablenken und

benötigen beim

Arbeiten vermehrt

Unterbrüche.

Kinder

können auch

einmal warten.

Kinder haben

Mühe zu

warten.


Integrative Heilpädagogik (IHP)

Mit welchen

Kindern

arbeiten wir?

• Kinder mit besonderer Begabung und / oder

Lernschwierigkeiten.

• Kinder mit Lernschwierigkeiten, welche die

Lernziele über eine längere Zeit nicht erreichen

können.

• Kinder mit Behinderungen oder erheblichen

Beeinträchtigungen.


Integrative Heilpädagogik (IHP)

Wie arbeiten

wir?

• Die Lehrperson unterrichtet alleine in der Klasse,

Heilpädagogin unterstützt einzelne Kinder im

Klassenraum.

• Die Lehrperson und die Heilpädagogin arbeiten im

Teamteaching.

• Die Lehrperson unterrichtet die Klasse alleine, die

Heilpädagogin arbeitet mit einzelnen Kindern im

eigenen Schulraum.


Musterstundenplan

Blockzeiten

Schulhaus

Lehrer/in:

STUNDENPLAN KLASSE

Stufe:

Primar

Zimmer: Klasse: 1

Empfangszeit

8.00 – 8.15

MONTAG DIENSTAG MITTWOCH DONNERSTAG FREITAG

08.20-09.05 X X X X X

09.10-09.55 X X X X X

10.15 -11.00 X X X X X

11.05-11.50 X X X X X

13.35-14.25 X X X

14.30-15.20 X X X

15.35-16.25 X

Halbklasse

A

Halbklasse

B

Ganzklasse


Tagesstrukturen

Angebot

• Betreuung

• Aufgabenstunden

• Mittagstisch

• Werkatelier


Tagesstrukturen

Zeiten

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

7.00 –

8.15

8.15 –

9.05

9.10 –

9.55

10.15 –

11.00

Betreuung Betreuung Betreuung Betreuung Betreuung

Betreuung Betreuung Unterricht Betreuung Betreuung

Betreuung Betreuung Unterricht Betreuung Betreuung

Unterricht Unterricht Unterricht Unterricht Unterricht

11.05 –

11.50

Mittagspause

13.35 –

15.20

Unterricht Unterricht Unterricht Unterricht Unterricht

Mittagstisch Mittagstisch Mittagstisch Mittagstisch Mittagstisch

Betreuung Betreuung Betreuung Betreuung

15.35 –

17.20

Aufgabenstunde

Aufgabenstunde

Aufgabenstunde


Tagesstrukturen

Ziele

• Blockzeiten

Durchgehendes Betreuungsangebot (7.00-15.20 Uhr)

• Förderziele

Familiäre Atmosphäre

Geborgenheit und Vertrauen

Raum für offene Gespräche

Ruhe und Entspannung

Kreative Tätigkeiten

Förderung des Sozialverhaltens


Tagesstrukturen

Beschäftigungsmöglichkeiten

• Spielen

• Zeichnen

• Basteln

• Bauen mit Lego und Playmobil

• Musik und Geschichten hören

• Lesen und ausruhen

• Herumtollen im Freien oder in der Turnhalle

• Töggele

• Ping-Pong spielen


Aufgabenstunde

• Hausaufgaben gemacht und kontrolliert

• Unterstützung durch Betreuung

• Ruhige und konzentrierte Atmosphäre


Tagesstrukturen

Personal

Betreuung und Aufgabenstunden

• Angelika Fürst Maier

• Evelyn Koch

• Maria Zgraggen

Mittagstisch

Verein Kinderbetreuung Mutschellen

Kontakt: Graziella Ackermann


Mittagstisch

Kosten

1. Kind Fr. 12.- / Tag

2. Kind Fr. 10.- / Tag

3. Kind Fr. 8.- / Tag

Zeiten

Während der Schulzeit jeweils am

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von

11.00 - 14.00 Uhr.


Weitere Informationen

www.ag.ch/bildungswege

www.primarschule-berikon.ch

www.vkbm.ch


Wir wünschen

Ihnen und Ihrem

Kind eine

entspannte,

erfolgreiche und

gute

Primarschulzeit.


Kinder sind wie Blumen – vielfältig und verschieden

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