Rowohlt gilt voll kommen zu Recht als Gott! Titanic

re.book.de

Rowohlt gilt voll kommen zu Recht als Gott! Titanic

Frühjahr 2011


Werte Menschen,

es ist ein perfekter Tag in Palm Springs, Kalifornien. Ich

– Schauspieler, Künstler, Afrikaner, Amerikaner, Affe und

nun auch Autor – liege ausgestreckt auf dem Liegestuhl

am Swimmingpool und halte mein Buch in den Händen.

Ehrlich gesagt, blättere ich mehr darin herum, als daß ich

es noch einmal lese: Die ganze Lebensleistungsidee einer

Autobiographie macht mich ein wenig nervös. Der – wie

sagt man? – Aspekt des Abschieds daran. Ich bin bei guter

Gesundheit und produziere einige der besten Bilder meiner

Karriere. Ich befinde mich nicht in unmittelbarer Gefahr,

getötet zu werden, aber ich habe das zu oft bei zu vielen

meiner Mitgrößen erlebt. Kaum ist das Buch erschienen,

schon sind sie vergessen.

Oder, wie Johnny einmal sagte: »Sobald die Leute beginnen,

dich zu den Unsterblichen zu zählen, fängst du an,

über das Sterben nachzudenken.«

Ich glaube, Sports Illustrated hatte kurz zuvor Johnny zu

einem der »Fünfzig Größten Unsterblichen Sportler« oder

so ähnlich ernannt. Es war ein Abend Anfang der achtziger

Jahre in seinem schönen Haus mit Blick auf den Pazifik in

Playa Mimosa, Acapulco. Er hatte zu der Zeit gesundheitliche

Probleme, und die Leute hörten nicht auf, ihm Preise

für seine Lebensleistung zu geben.

Ihm erschienen sie wie ärztliche Diagnosen. Johnny Weissmüller,

der stets so optimistisch war und sich über jede

Trophäe freute, der in so viele Ruhmeshallen aufgenommen

und über all die Jahre mit so vielen Ehren überhäuft

wurde, war über seinen neuen Status als Unsterblicher

nicht sehr erfreut. Schließlich verhielt es sich ja nicht so,

daß diese Auszeichnung irgendeine Art von Garantie war.

Er und ich wußten ganz genau, daß mehrere »Unsterbliche«,

mit denen uns mal eine Freundschaft verband, nun

tot waren. »Ab einem bestimmten Zeitpunkt in deinem Leben

gibt es nur noch Ehrungen«, fügte er hinzu, »für Dinge,

an die du dich nicht einmal mehr erinnern kannst.« Nun, in

den letzten paar Jahren habe ich ähnliche, leicht bedrohliche

Zeichen um mich herum wahrgenommen. Ich bin kein

abergläubisches Wesen, aber nicht weit von hier, auf dem

Palm Canyon Drive »Walk of Stars« gibt es bereits einen

Stern mit meinem Namen, zwischen zwei Typen, von denen

ich noch nie etwas gehört habe. Und es ist eine Kampagne

am Laufen, um mir einen richtigen Stern auf dem echten

Walk of Fame zu sichern – am 6541 Hollywood Boulevard,

zweifellos zwischen Johnny und Maureen O’Sullivan.

Da wäre dann die ideale Dschungelfamilie wieder zusammen

und endlich ohne diesen Boy. Ich erwarte praktisch jeden

Tag die Ankunft einer Platte aus Frischbeton und einer

Delegation, die mich um den Abdruck meiner Hände bittet.

Auf meine Unterschrift müssen sie allerdings verzichten.

James Lever lebt in London und arbeitet

als Redakteur und Kritiker. »Ich,

Cheeta« ist sein erster Roman.

»›Ich, Cheeta‹ ist die Geschichte einer

dauerhaften Liebe und Freundschaft

inmitten der seichten Welt des Showbusiness...

Nicht bloß ein Hollywood-

Scherz; es ist eine Parabel auf die

Menschlichkeit. Ein frech und spritzig

geschriebener Roman, der Gefühl mit

guter, althergebrachter Unterhaltung

verbindet.« Scotsman


James Lever

Ich, Cheeta

Die Autobiographie

Aus dem Englischen von

Norbert Hofmann

Critica Diabolis 183

Klappenbroschur, ca. 380 Seiten

ca. 18.00 Euro, ca. 27.90 SFr.

ISBN: 978-3-89320-151-8

Erscheint: März 2011

Die unglaubliche Geschichte von Cheeta, dem

Affenstar der großen Leinwand, der mit Tarzan

durch den Dschungel schwang. Während Johnny

Weissmüller und Jane schon lange tot sind, lebt

Cheeta als Pensionär in Palm Springs, wo er sich

der abstrakten Malerei widmet. Voller Humor,

Witz und Gefühl erzählt James Lever, wie Cheeta

aus dem tiefsten Afrika entführt und gezwungen

wurde, seinen Lebensunterhalt in den künstlichen

Dschungeln Hollywoods zu verdienen. Er steht

mit allen großen Schauspielern der damaligen

Zeit auf vertrautem Fuß. Aber hinter den Kulissen

kämpft Cheeta gegen Alkohol- und Zigarrensucht.

Er liebt Hamburger, und er hat auf seine

alten Tage mit Diabetes zu kämpfen. Durch dick

und dünn begleitet ihn sein Pfleger Dan Westfall,

der Cheeta dabei hilft, mit seiner Vergangenheit

zurechtzukommen. Komisch, bewegend und so

schonungslos ehrlich, daß man weiß, es muß Literatur

sein.

»Ich, Cheeta« war in England ein Überraschungserfolg

und wurde für den Booker-Preis nominiert.

»Kenntnisreich, klug und äußerst boshaft.«

Independent

»Eine fröhliche Satire auf Hollywoods Goldenes

Zeitalter... Rüde. Komisch. Rachsüchtig.«

Observer

»Ein satirisches Meisterwerk. Eine geniale Parodie.«

Richard Grant, Daily Telegraph

»Ich liebe dieses Buch. Es ist giftig, poetisch

und sehr komisch.« Guardian

»Ich, Cheeta sind vielleicht die besten Hollywood-

Memoiren, die je geschrieben wurden.«

Mail on Sunday


Samstag, 2. Juni 2007

Schwarze Wolken über Mangold Parva. Es regnet seit Anbeginn

der Zeit. Wann wird es aufhören?

MEINE GRöSSTEN SORGEN:

1. Glenns Kampfeinsatz gegen die Taliban in der Provinz Helmand.

2. Der Buchladen hat heute nur 17,37 £ eingenommen.

3. Musste letzte Nacht drei Mal aufstehen, um Wasser zu lassen.

4. Der Mittlere Osten. 5. Haben meine Eltern eine aktuelle

Sterbegeldversicherung? Ich kann mir nicht leisten, sie zu

beerdigen. 6. Meine Tochter Gracie zeigt beunruhigende stalinistische

Tendenzen. Ist so ein Verhalten normal bei Kindern

unter fünf Jahren? 7. Es ist zwei Monate und neunzehn Tage

her, seit meine Frau Daisy und ich das letzte Mal miteinander

geschlafen haben.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ihr Interesse an mir

nachgelassen hat. Sie hat schon seit Ewigkeiten nicht mehr

die Kuppe meines weichgekochten Eis abgemacht. Sie hat

sich immer noch keine Gummistiefel gekauft, obwohl sie seit

drei Jahren in Mangold Parva wohnt. Sie ist die einzige Mutter

mit zwölf Zentimeter hohen Absätzen vor dem Kindergarten.

Das zeigt, dass sie sich überhaupt nicht zu mir bekennt,

und ebenso wenig zum englischen Landleben. Im ersten Monat

unserer Ehe pflückten wir zusammen Brombeeren und

sie versuchte sich am Einkochen von Marmelade. Heute, vier

Jahre später, sind die Narben von der kochenden Marmelade

fast vollständig verheilt, und sie kauft Himbeermarmelade

von Bonne Maman für 3,50 £! Das ist absurd, wo man doch

die Co-op-Eigenmarke für 87 Pence bekommt.

Gestern fand ich sie weinend über ihre alte Aktentasche gebeugt.

Als ich sie fragte, was denn los sei, schluchzte sie: »Ich

vermisse Dean Street.«

»Wer ist Dean Street?«, wollte ich wissen.

Da knallte sie die Aktentasche auf den Tisch und trat wütend

gegen einen Sack Komposterde.

»Dean Street, die Straße, du Idiot«, sagte sie mit diesem ruhigen,

sarkastischen Tonfall, den ich fürchten gelernt habe.

Aber wenigstens hat sie mit mir gesprochen, obwohl sie

Augenkontakt immer noch meidet. Als ich letzte Woche

meinen Nasenhaartrimmer in der Handtasche meiner Frau

suchte, fiel mir ein DIN-A5-Heft mit harmlos aussehenden

Monstern auf dem Umschlag in die Hände. Zu meinem Erschrecken

las ich auf der ersten Seite eine Notiz an mich.

Adrian, wenn du mein Tagebuch gefunden hast und das hier

siehst, lies nicht weiter. Ich kann mich niemandem als diesem Tagebuch

anvertrauen. Bitte respektier meine Wünsche und gestatte mir

etwas Privatsphäre.

Mach das Heft zu und leg es zurück. Sofort!

Sue Townsend lebt als Schriftstellerin

in Leicester. Mit den Tagebüchern

des Adrian Mole gelang

Sue Townsend der internationale

Durchbruch. Sie ist seit Jahrzehnten

eine der meistgelesenen Autorinnen

Englands.

Außerdem lieferbar:

Paperback, 309 Seiten, 18.00 Euro

ISBN: 978-3-89320-093-1

»Sie schafft es, mit grandiosen

Witzen vor dem Hintergrund

ernsthafter sozialer und politischer

Probleme brillant über das gegenwärtige

Leben hinwegzuflattern.«

Sunday Times


Sue Townsend

Die Tagebücher des Adrian Mole

Die schweren Jahre nach 39

Aus dem Englischen von

Astrid Finke

Critica Diabolis 182

Klappenbroschur, ca. 400 Seiten

ca. 20.00 Euro, ca. 30.90 SFr.

ISBN: 978-3-89320-150-1

Erscheint: März 2011

Adrian Mole ist mittlerweile 39. Die schweren

Jahre beginnen. Seine Kreditkarte ist hoffnungslos

überzogen und Rechnungen kann er auch nicht

mehr begleichen. Er lebt nun in einem umgebauten

Schweinestall in einer trostlosen Gegend

bei Leicestershire, und das in direkter Nachbarschaft

zu seinen Eltern George und Pauline. Er

bessert sein Haushaltsgeld als Aushilfe in einem

Antiquariat auf, aber die Buchhandlung geht

pleite. Seine etwas eigenwillige Frau Daisy hasst

das Landleben, und Adrian dämmert langsam,

dass sich die Leidenschaft aus ihrem Eheleben

verflüchtigt hat. Außerdem muss er fünfmal in

der Nacht aufs Klo. Dann stellt sich heraus, dass

Adrian Prostata-Krebs hat. Seine Mutter schreibt

ihre Memoiren über ihre elende Kindheit. Adrians

Tochter will sich nicht in eine Schuluniform

zwingen lassen, sondern ihr Meerjungfrauenkostüm

anziehen. Und da ist natürlich auch wieder

Adrians alte Flamme Dr. Pandora Braithwaite.

Das ganze Personal läuft wieder zur Höchstform

auf und macht Adrian Mole zum erfolgreichsten

Chronisten der vergangenen Jahrzehnte.

»Dem Himmel sei Dank für Sue Townsend. Ihre

Adrian-Mole-Romane haben sie unzweifelhaft

zur komischsten lebenden Schriftstellerin Englands

gemacht.« Mail on Sunday

»Adrian Mole hat sich längst vom Geheimtip

zur nationalen Kultfigur entwickelt.«

Sunday Telegraph

»Adrian Mole wird als einer von Englands

großen Tagebuchautoren in die Geschichte eingehen.«

Evening Standard


Freitag, 12. Februar - Nach langer Zeit mal wieder die Abkürzung

über den Friedhof genommen. Überall auf dem

Gelände stehen Gestelle an denen ca. siebzig Gießkannen

hängen und jede Gießkanne ist mit einem eigenen Schloss

gesichert. Als ich das meinem Schwiegervater erzählte, sagte

er: »Kein Wunder, es wird nirgendwo soviel geklaut wie

auf dem Friedhof.« Ich habe lange darüber nachgedacht

und kann mir das nur so erklären: Nachts kommen die

Toten aus ihren Gräbern und holen sich die Gießkannen.

Wenn das so ist, dann werde ich in meinem Testament verfügen,

dass ich mit mindestens einer Gießkanne bestattet

werden möchte. Besser gleich mit drei. Gießkannen scheint

man ja da unten am nötigsten zu brauchen… Ich nehme

an, es ist eine Vorbereitung auf das Jüngste Gericht. Das

kündigt sich ja durch Trompeten an. Die Trompeten rufen

zum Jüngsten Gericht und die Toten üben schon mal auf

Gießkannen. Die verrotten nicht so schnell wie echte Trompeten.

Es kann aber wahrscheinlich erst zur Apokalypse

geblasen werden, wenn die Toten eine bestimmte Anzahl

von Gießkannen unter die Erde gebracht haben. Und deshalb

ist es wichtig, dass wir die Gießkannen anketten.

Donnerstag, 8. April - Ich beobachte in den letzten Jahren

eine besorgniserregende Zunnahme von Matratzenläden.

Keine Ahnung, wo Matratzen früher verkauft wurden, ich

nehme an, man hatte eine und die wurde durch die Generationen

vererbt. Heute gibt es in jeder größeren Stadt ein

»Dänisches Bettenlager«. Zunächst mal klingt das nach

30jährigem Krieg. Wallensteins Lager vs. Dänisches Bettenlager.

Darüberhinaus hat das Wort Lager in Deutschland

keinen guten Klang. Ich zucke jedesmal zusammen, wenn

ein Verkäufer einen Artikel »aus dem Lager« holen muss.

Freitag, 3. September - Der Sender Sat1 versucht, mein Interesse

auf seine neueste Großproduktion zu lenken. Allerdings

befürchte ich, schwer enttäuscht zu werden, denn in

dem Monumentalepos »Die Wanderhure« geht es anscheinend

gar nicht um Hape Kerkeling.

Mittwoch 13. Oktober - Die Nierenspende von Frank-Walter

Steinmeier hat die Beliebtheit des eher unscheinbaren

Politikers extrem erhöht. Wenn Sigmar Gabriel noch seine

Leber spenden würde, könnten die Sozialdemokraten alleine

regieren. In der CDU geht das Misstrauen um, weil

jeder befürchtet, von der Kanzlerin zum Organspenden

verdonnert zu werden. Die FDP ist sich sehr unsicher, wie

sie in der Angelegenheit vorgehen soll. Die Partei ist wegen

ihrer Spendenpraxis häufig in die Kritik geraten. Heftig

dementiert wurde gestern Mittag eine Meldung, nach

der man Rainer Brüderle zum Ausschlachten freigegeben

habe.

Hans Zippert, ehmals Chefredakteur

der Titanic, dann Reisejournalist und

heute einer der bekanntesten Kolumnisten

Deutschlands. Schreibt seit über

zehn Jahren Zippert zappt auf der Seite

1 der Welt.

Zahlreiche Veröffentlichungen. Bei

Tiamat sind erschienen: »Die 55 beliebtesten

Krankheiten der Deutschen«

und »Was macht dieser Zippert eigentlich

den ganzen Tag?«.

Pb, 176 S., 14.- Euro

ISBN:

978-3-89320-134-1

Pb, 176 S., 14.- Euro

ISBN:

978-3-89320-120-4

»Das Buch ist unverzichtbar für jeden,

der schon mal krank war oder gerade

überlegt, woran er als nächstees leiden

könnte.« Die Welt

»Von den starken ersten Sätzen bis zur

nicht bemühten Pointe: Bei Zippert

stimmt alles.« Neue Luzerner Zeitung


Hans Zippert

Aus dem Leben eines plötzlichen

Herztoten

Tagebuch eines Tagebuchschreibers

Critica Diabolis 186

Paperback, ca. 180 Seiten

ca. 15.00 Euro, ca. 25.50 SFr.

ISBN: 978-3-89320-154-9

Erscheint: April 2011

Der Autor versteht die Welt nicht mehr, dabei

arbeitet er für die Welt. Der Autor beginnt, ein Tagebuch

zu führen. Er muss sehr verzweifelt sein.

Dieses Tagebuch war natürlich nie zur Veröffentlichung

bestimmt, es sollte nur irgendwann mal

als Buch erscheinen. Bei Suhrkamp. Oder Hanser.

Dass es jetzt schon erscheint und bei einem ganz

anderen Verlag, hat den Autor selber überrascht.

Wieder etwas, was wer nicht versteht. Vielleicht

wird ja etwas darüber in seinem Buch stehen

– der Autor hofft es. Aber das Buch ist auch so

schon randvoll mit sensationellen Beobachtungen.

Z.B.: »Je länger man über etwas nachdenkt, desto

länger muss man darüber nachdenken« (Seite

67ff). Der Autor überlegt, weshalb man ab 14.00

Uhr in Deutschland praktisch keinen genießbaren

Amerikaner (das Gebäck) kaufen kann (S.101),

ob wir es uns leisten können, Matratzenlager einzurichten

(S.45) und er überlegt, wie ein Tannenbaumroman

aussehen (S. 12) müsste. Nebenbei

überlebt er die Aktionswochen im Speisewagen

und liefert sich wahnwitzige Verfolgungsjagden

mit Zombiefrauen auf der Autobahn.

Ein Mann schreibt alles auf, was wirklich

wichtig ist. Weil es sonst keiner tut. Eine schonungslose

Abrechnung mit einer verlogenen Gesellschaft

vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus.

Oder eine verlogene Abrechnung

mit einer faschistischen Gesellschaft vor dem

Hintergrund der Schonungslosigkeit? Ach, lesen

Sie doch selbst…

Dieses Buch könnte Ihnen gefallen, wenn Sie

schon mal ein Buch gelesen haben. Ist aber keine

Bedingung.


Am Anfang war Lenny Bruce. Mit ihm begann der ganze

Schlamassel, mit ihm begannen die Werte des guten alten

Amerika eines John Wayne zu bröckeln. Lenny Bruce hat

als Comedian die Amerikaner darüber aufgeklärt, dass sie

ein Untenrum haben. Seine »Witze unter der Gürtellinie«

waren immer wieder Anlass, ihn vor Gericht zu zerren.

Er war »der Komiker der schmutzigen Wörter, der Tabu

brechende Gesellschaftskritiker«, der »ganz offen auf seine

Jewish ness verwies. Jiddische Phrasen, Witze und ein

Humor im Kamikaze-Stil, dem sogar der Holocaust als

Material diente« (Steven Lee Beeber). Lenny Bruce hatte

eine ganze Generation beeinflusst, die in den fünfziger

Jahren aufgewachsen ist, denn in einem ähnlich beklemmenden

Klima wie in Deutschland war er die Stimme, die

die gesellschaftliche Moral schwer ins Wanken brachte. Bob

Dylan hat ihm später die Zeilen gewidmet: »He was the

brother that you never had.« Mit Frank Zappa ist er zusammen

aufgetreten, und John Lennon, Nico, R.E.M., Chumbawamba

und Grace Slick ließen sich von ihm zu Songs

inspirieren. Lenny Bruce war der kleine dreckige Bastard,

der den Amerikanern ihre kleinen dreckigen Geheimnisse

verriet, und der dafür von den Eltern gehasst, von den aufbegehrenden

Söhnen und Töchtern geliebt wurde. Er starb

1966 mit 40 Jahren an einer Überdosis Morphium.

* * *

Mit Abbie Hoffman waren die Sechziger wirklich zu Ende,

denn kaum jemand hat wie er dieser Zeit ein Gesicht

gegeben. Weit davon entfernt, nur ein »Fucking communist

bastard« zu sein, den Nixon in ihm sah, war es ihm

zu verdanken, daß die Jugendrebellion eine politische

Richtung einschlug, und das schaffte er nicht durch politische

Kleinarbeit, sondern durch sein Talent als Show- und

Medienmensch, durch seine Performancekunst und durch

seine Fähigkeit, den Jugendlichen zu suggerieren, daß es

ganz einfach sei, das eigene Leben vollkommen zu ändern,

indem man sich außerhalb des Systems begibt, es bekämpft

und sein Leben leidenschaftlich lebt. Er forderte das nicht,

er lebte das vor. Ein Lebensentwurf, der nur in einem kurzen

historischen Moment seine Berechtigung hatte, bevor

er von der Werbung rekuperiert wurde, die seither jedem

einhämmert, daß man sein Leben zu leben und sein Ding

zu machen hat und daß man dafür nichts anderes tun muß,

als sich einen Kasten Bier zu holen und im Baumarkt einzukaufen.

Damals aber hatte Abbie den neuralgischen Punkt

gefunden, die Nordwest-Passage, nach der so viele Revolutionäre

gesucht haben, bevor sie schnell wieder zugeschüttet

wurde, um nicht noch mehr Leute entwischen und vom

süßen Trunk der Renitenz kosten zu lassen.

Klaus Bittermann, Herausgeber von

inzwischen über 30 Anthologien

und Beiträger für selbige. Schreibt

jede Woche »Die Blutgrätsche« und

kolumniert monatlich »Das Who‘s

who peinlicher Personen«. Blog:

www.bittermann.edition-tiamat.de.

Veröffentlichungen: »Wie Walser

einmal Deutschland verlassen wollte«,

Berlin 2005. Hörbuch: »Sieben

Abschweifungen über Hunter S.

Thompson«, Berlin 2006. Kinderbuch:

»Der Aufstand der Kuscheltiere. Eine

Räuber- und Pistolengeschichte«, mit

Illustrationen von Rudi Hurzlmeier,

Zweitausendeins, Frankfurt 2007.

Pb, 13.- Euro, ISBN: 978-3-89320-083-2

»Lese Ihr Buch mit großem Vergnügen

und vielen Lachern.« Willy Hochkeppel

»Wunderbarer Essayband.«

Albrecht Götz von Olenhusen


Klaus Bittermann

The Crazy Never Die

Amerikanische Rebellen

in der populären Kultur

Über Lenny Bruce, Robert Mitchum,

Hunter S. Thomspon, Abbie Hoffman,

Lester Bangs & Kinky Friedman

Critica Diabolis 185

Paperback, ca. 200 Seiten

ca. 15.00 Euro, ca. 25.50 SFr.

ISBN: 978-3-89320-153-2

Erscheint: März 2011

Biographische Essays über gesellschaftliche Außenseiter

aus verschiedenen Bereichen wie Film,

Schriftstellerei, Rock-Kritik, Comedy, Musik und

Revolution, die großen Einfluß auf die Entwicklung

der populären Kultur hatten. Auf ihren jeweiligen

Gebieten waren alle Avantgardisten und

hatten ihre Anfänge in den gegenkulturellen Bewegungen.

Am Anfang war Lenny Bruce, könnte

man sagen, der Vater der schmutzigen Wörter,

der fuck in den öffentlichen amerikanischen

Sprachgebrauch eingeführt hat. Er war das große

Vorbild für alle anderen, für Thompson, Bangs,

Hofmann und Friedman, denn er verkörperte Widerstandsgeist,

Provokation und Dissidenz, und

das alles auf einem extrem hohen Drogenniveau.

Dies waren die Jungs, denen die normalen Bürger

Amerikas am liebsten den Kopf weggeballert

hätten, weil sie alles repräsentierten, was inakzeptabel

war, gefährliche Individuen, rückfälliges

Gesindel, Feinde der Gesellschaft, Vaterlandslose

ohne Familie, Deserteure aus allen Pflichten, d.h.

wenn es so etwas gab wie »das andere Amerika«,

dann waren sie die Protagonisten.

Klaus Bittermann setzt sechs amerikanischen

Rebellen in der populären Kultur und aus der

Nachkriegszeit ein Denkmal, allesamt Menschen,

die sich um Konventionen nicht scherten,

die volles Risiko gingen und manchmal auch

einen hohen Preis dafür zahlten, weil sie den

Kampf gegen gesellschaftliche Vorurteile als

eine persönliche Angelegenheit betrachteten.


An Patrick Straram

3. Oktober 1958

1. Das theoretische Ziel der SI ist die Konstruktion von

Situationen. Oder immerhin, auf dem Weg dorthin, einige

Umgebungen zu schaffen – oder Fragmente von Umgebungen

– und mit transitorischen Verhaltensweisen zu

experimentieren.

Da auf diesem Gebiet ohne Bezug zur sozialen und politischen

Lage keine nennenswerte Entwicklung stattfinden

kann und sich Realisierungen dieser Art mit befreienden

sozioökonomischen Umwälzungen ins Verhältnis setzen

müssen (vgl. unitärer Urbanismus), gibt es seit Anfang

1958 weitere Verzögerungsgründe.

Die historische Einschätzung in meinem Rapport (angestellt

auf der Grundlage der revolutionären Anbahnungen

von 1956) müssen einer pessimistischen Korrektur unterzogen

werden. Das schnelle Ende der Entstalinisierung

der UdSSR, die Ruhigstellung der polnischen Revolution,

der Weg Chinas in das Lager des dogmatischen Kommunismus,

die Unfähigkeit des französischen Proletariats, die

aufständischen Algerier auch nur irgendwie zu unterstützen,

und, folglich, der Zusammenbruch der bürgerlichen

Demokratie in Frankreich; das alles sind Zeichen der Phase

der Reaktion, in die wir gerade eingetreten sind. Es ist

zu befürchten, dass das revolutionäre Lager wieder für

eine mehr oder weniger lange Zeit erstarrt ist und dass die

Diktatur sich als Regierungsform der »Freien Welt« ausbreitet

– beginnend mit Europa.

2. Unsere unmittelbaren praktischen Ziele sind Propaganda

(theoretische Entwicklung unserer Positionen und

Verbreitung dieser Theorie) und der Zusammenschluss all

derer, die in den verschiedenen fortgeschrittenen Teilen

der modernen Kultur auf dasselbe objektive Problem, d.h.

dieselbe Sackgasse und oft auch auf dieselben Lösungsansätze

gestoßen sind, zu einer gemeinsamen Aktion neuen

Typs. (Diese Theorie und dieser Zusammenschluss sind

von der Ausweitung praktischer Erfahrungen nicht zu

trennen.) Wir denken, dass wir, um zu einer höheren Stufe

kulturellen Schaffens – nennen wir es situationistisches

Spiel – zu gelangen, diese Kraft aufbauen müssen, die auf

dem tatsächlichen Feld der zeitgenössischen Kultur agiert

(und nicht in der Nische, mit der wir 1952-1953 zufrieden

waren). Diese tatsächliche Aktion ist nicht ohne Gefahren:

Die ideologischen und materiellen Mächte des Kunstbetriebs

könnten schließlich den Sieg davon tragen und uns

auflösen. Nichtsdestoweniger mussten wir den reinen –

passiven – Extremismus aufgeben, den Wolman und ich

1952 in Reaktion auf den Konfusionismus des Lettrismus

durch Isou vertreten hatten und den Wolman bis zum

Ende, in einer späteren Phase der LI, beibehielt...

Guy Debord, 1931 in Paris geboren,

nahm in den fünfziger Jahren an den

Aktivitäten der Lettristen teil, einer

künstlerischen Avantgarde, die durch

spektakuläre Aktionen von sich Reden

machte. 1957 Gründungsmitglied der

Situationistischen Internationale, an

der sich Künstlergruppen wie Cobra

und später die Münchner Gruppe

SPUR beteiligten. Guy Debord war der

Theoretiker der SI. Am 30. November

1994 setzte Debord seinem Leben mit

einem Schuß ins Herz ein Ende.

Englisch Broschur, 20.- Euro

ISBN: 3-923118-97-X

»Ein Kultbuch.« Libération

»Wegen der beißenden Schärfe der

Debordschen Diktion war das Buch

auch Pop.« Greil Marcus


Guy Debord

Ausgewählte Briefe

1957-1994

Aus dem Französischen von

Bernadette Grubner, Roman Kuhn, Birgit

Lulay, Christoph Plutte

Critica Diabolis 184

Paperback, ca. 400 Seiten

ca. 28.00 Euro, ca. 41.90 SFr.

ISBN: 978-3-89320-152-5

Erscheint: März 2011

»Ich zähle nicht zu den Bewunderern der SI«,

schrieb Guy Debord, als sich die Situationistische

Internationale bereits in Auflösung befand. Dass

Debord nicht nur kein »Bewunderer«, sondern

ihr schonungslosester Kritiker war, zeigen die

im Band versammelten ausgewählten Briefe. Sie

setzen mit der Gründung der SI 1957 ein, dokumentieren

die Spaltungen, die die Entwicklung

von einem Zirkel experimentierender Künstler,

Architekten und Philosophen zu einer politischen

Avantgarde begleiteten, und lassen erkennen,

dass Debord die Auflösung der Gruppe als zwingende

Konsequenz aus der geschichtlichen und

politischen Entwicklung begriff. Deren Analyse

ist der rote Faden, der sich über das Ende der SI

hinaus bis zu Debords Tod 1994 durch die Korrespondenz

zieht. Vom Algerienkrieg, der Machtübernahme

de Gaulles und den Ereignissen um

das Jahr 1968 über die politischen Krisen in Italien,

Spanien, Portugal und Polen bis hin zum Ende der

Sowjetunion werden geschichtliche Ereignisse auf

ihre Bedeutung für die revolutionäre Bewegung

befragt.

Debords Perspektive ist stets strategisch und

parteiisch. Die Briefe zeugen von gedanklichem

Austausch und Freundschaft, Werk und

Leben, Disziplin und Genuss. Sie zeichnen

über einen Zeitraum von fast 40 Jahren die

Bemühung um eine In-Begriff-Nahme der Gegenwart

nach – und die Entwicklung eines

Denkens, das unbeirrt auf den Umsturz der bestehenden

gesellschaftlichen Ordnung zielte.


Achim Greser

Der Führer privat

3. Auflage als Taschenbuch

Mit einem Nachwort von

Wiglaf Droste

Paperback, Vierfarbig

96 Seiten, Format: 21 hoch x 14 breit

10.00 Euro, 15.90 SFr.

ISBN: 978-3-89320-155-6

Erscheint: März 2011

»Achim Greser wanted to offer a shocking counterpoint

to the huge number of remembrances of

the end of the war in the German media.«

The Washington Post

»Gresers Zeichnungen enthalten theoretische Einsichten,

die Historiker bedenken sollten.«

Berliner Zeitung

»Greser hat ein Tabu des deutschen Nachkriegshumors

gebrochen: Er macht Hitler zur Witzfigur.«

Der Tagesspiegel

»Achim Gresers Der Führer privat hat mit öffentlich

beschworener Gratismoral ebensowenig zu

schaffen wie mit langweiligen sogenannten Tabubrüchen.

Greser hat Hitlerbilder für fortgeschrittene

Erwachsene gemacht, für Leute, die Sebastian

Haffners Anmerkungen zu Hitler ebenso kennen

und schätzen wie Sein oder Nichtsein von Ernst

Lubitsch... Gresers Bilder zeigen eine Wahrheit:

Hitler war eben kein Genie des Bösen. Hitler war

unfaßbar banal.« Wiglaf Droste

Achim Greser hat den Führer einer Kritik

unterzogen, die nach Hunderten von schwergewichtigen

historischen Wälzern noch wirksam

ist. In der Diskussion wurde immer eins

vernachlässigt: Daß Hitler eine vollkommen

lächerliche und alberne Figur war. Diese tiefe

Weisheit hat Achim Greser in 44 sensationell

lustigen Bildern festgehalten.


UNSER BESTSELLER!

einzlkind

HAROLD

Roman

Critica Diabolis 173

Englisch Broschur, 222 Seiten

16.00 Euro, 27.90 SFr.

ISBN: 978-3-89320-142-6

»Die Geschichte von Harold und Melvin hat Anklänge

an Nick Hornbys Vater-Sohn-Plot, ist aber

absurder, witziger, schwärzer.« Spiegel

»Ein anonymer Autor aus London hat den Sommerhit

des Jahres geschrieben.«

Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Zwischen J.D. Salinger und Terry Pratchett, Nick

Hornby und Monty Python platziert sich dieser

Roman tatsächlich als gemeines kleines Wunder.«

Ulrich Sonnenschein, Frankfurter Rundschau

»Das ist ja ziemlich wunderbar. Ich meine HA-

ROLD.« Hans Magnus Enzensberger

»Wer schwarzhumorige Protagonisten, schlagkräftige

Dialoge und überraschende Wendungen

schätzt, wird von diesem hochprozentigen Debüt

begeistert sein.« Nürnberger Zeitung

»Der absurdeste Trip, die irrste Typenparade in

diesem Teil der Galaxis seit Lichtjahren.« Stern

Hallo. Mein Name ist Melvin. Ich bin elf Jahre

alt und ein Savant. Falls Sie nachschlagen müssten:

ein Genie. Außerdem bin ich Co-Hauptdarsteller

in diesem Roman. Warum ich nicht mit

auf dem Titel stehe, ist mir selbst ein Rätsel. Ich

wollte Ihnen nur gratulieren. Sie halten gerade

das beste Buch der Welt in Händen.


U nU sn es er re e b Büücc h e r i n d deer r P pr re es s es

e

Gerade

erschienen!!!

Englisch Broschur

208 Seiten

14.00 Euro

23.90 SFr.

ISBN:

978-3-89320-145-7

»Es scheint mir wohl kaum übertrieben, Droste als

den Tucholsky unserer Tage zu bezeichnen - ich

wüsste jedenfalls kaum einen anderen Autor, der

sowohl in der satirischen Schärfe wie auch in der

melancholischen Nachdenklichkeit dem Heinrich

Heine des 20. Jahrhunderts so nahe kommt wie

er. Und das alles mit wissendem Charme und in

wunderbarer sprachlicher Leichtigkeit.«

Peter Böthig, Kurt-Tucholsky-Museum Rheinsberg

Mit einem Nachwort

von Klaus Bittermann

Aus dem Englischen

von Astrid Tillmann

Paperback

208 Seiten

15.00 Euro

25.50 SFr.

ISBN:

978-3-89320-146-4

»Noch nie wurde so deutlich, dass in seinem hemdsärmligen

und provokativen Humor so viel Nachdenklichkeit

und Weisheit steckt.« Christian Gasser

»Genießen wir ein letztes Mal die sehr spezielle

Atmosphäre der Kinkster-Welt, die abgründig

schlitzohrigen Dialoge und applaudieren wehmütig

Kinkys Abgang.« Ulrich Krögers Krimitipp

Paperback

176 Seiten

14.00 Euro

23.90 SFr.

ISBN:

978-3-89320-147-1

»Zum ersten Mal tot ist eine schamlos verlogene Autobiographie,

wie man das von einem ehemaligen

Führungsoffizier des Frankfurter Satireblatts Titanic

erwarten darf. Weil Schmidt nicht nur ein brillanter

Stilist ist, sondern zudem wissenschaftlicher Avantgardist,

hat er seine Confessiones nicht einfach

tumb à la Grass heruntergeschrieben, sondern aus

ihnen ein Standardwerk der Erste-Mal-Forschung

gemacht... phantastisch lustig.« FAZ

Aus dem Englischen

von Norbert Hofmann

Paperback

424 Seiten

20.00 Euro

33.50 SFr.

ISBN:

978-3-89320-148-8

»Es ist das komischste, irrwitzigste, zornigste und

wahrhaftigste Buch, das je über den Zusammenhang

von Weltverbesserertum und Dummheit geschrieben

wurde... Bussmann betreibt allerbesten Gonzo-

Journalismus in der Tradition des großen Hunter S.

Thompson. Ihre Methode ist die brachiale Subjektivität.«

Peter Praschl, Welt am Sonntag


U nU sn es er re e b Büücc h e r r i n d deer r P pr re es s es

e

Paperback, 448 Seiten

22.00 Euro, 37.50 SFr.

ISBN: 978-3-89320-141-9

Mit einem Nachwort von

Klaus Bittermann

»Wozu Pohrt lesen? Es ist

die Schönheit und Radikalität

dieser perfekt formulierten

polemischen Kritik.«

R. Görtler, Fränk. Sonntag

»Das Beste, ich wiederhole:

das BESTE, was ich in diesem

Leben in den Händen

halten durfte. Ich bin hin

und weg!« Jan Off

Paperback, 192 Seiten

14.00 Euro, 24.90 SFr.

ISBN: 978-3-89320-143-3

»Das alles ist wunderbar

genau beobachtet und

hinreißend komisch erzählt.

Bei allem Spott scheint

Werning seine Figuren sehr

zu mögen.« Stadtblatt

»Bei Werning kann man

allerlei kuriose Gestalten

erleben, die er sehr lustig

schildert.«

Berliner Morgenpost

Paperback, 424 Seiten

22.00 Euro, 37.50 SFr.

ISBN: 978-3-89320-140-2

Aus dem Englischen von

Anna Latz

»Michela Wrongs Buch

liest sich wie ein Kriminalroman.«

SWR

»Ein unglaublicher

Bericht, der sich liest wie

eine Kreuzung aus Le

Carré und Solchenizyn.«

Guardian

Paperback, 240 Seiten

15.00 Euro, 26.90 SFr.

ISBN: 978-3-89320-139-6

»Einmaliges Meisterwerk.

Das Buch des Jahres.«

FAS

»Harry Rowohlt hat einen

ausgefeilten Sinn fürs

extra Komische.« Spiegel

»Eine Plauderei über das

Leben, geschmacklos, witzig,

leider zu kurz. Harry,

more, more!« Die Zeit

Paperback, 400 Seiten

19.80 Euro, 35.90 SFr.

ISBN: 978-3-89320-127-3

»Immerhin jedoch gab

es Lester Bangs. Das ist

tatsächlich weitaus mehr

Literatur als Musikjournalismus.«

Eric Pfeil, FAZ

»Wild, lustig und absolut

unberechenbar.«

Rolling Stone

»Atemlos hysterisch, grandios

leidenschaftlich.«

Spiegel Online

Paperback, ca. 160 Seiten

ca. 16.00 Euro, 27.90 SFr.

ISBN: 978-3-89320-149-5

Fünfzig Jahre lang bewegte

er sich in den künstlerischen

Avantgarden Europas,

er war befreundet mit

Debord, Yves Klein, spielte

mit Marcel Duchamp

Schach, diskutierte mit Bataille

über Erotik, und Félix

Guattari versteckte ihn vor

den Nachstellungen seiner

Schwiegermutter Peggy

Guggenheim.

Doppel-CD, 140 Minuten, LIVE-Mitschnitt

seiner legendären Lesung in der Berliner

Volksbühne. ISBN: 3-89320-086-X

Rowohlt gilt voll kommen

zu Recht als Gott! Titanic


d A s G e s A M T p r O G r A M M

criTicA diAbOLis

21. Hannah Arendt, Nach Auschwitz, 13,- Euro, 23.80 SFr.

45. Bittermann (Hg.), Serbien muß sterbien, 14.- Euro, 25.60 SFr.

55. W. Pohrt, Theorie des Gebrauchswerts, 17,- Euro, 30.80 SFr.

60. Guy Debord, Panegyrikus, 16,- Euro, 29.20 SFr.

65. Guy Debord, Gesellschaft des Spektakels, 20,- Euro, 36.10 SFr.

68. Wolfgang Pohrt, Brothers in Crime, 16.- Euro, 29.20 SFr.

112. Fanny Müller, Für Katastrophen ist man nie zu alt, 13.- Euro, 22.90 SFr.

116. Vincent Kaufmann, Guy Debord. Biographie, 28.- Euro, 49.- SFr.

118. Franz Dobler, Sterne und Straßen, 12.- Euro, 21.20 SFr.

119. Wolfgang Pohrt, FAQ, 14.- Euro, 24.50 SFr.

121. Matthias Penzel & Ambros Waibel, Jörg Fauser. Biographie, 16.- Euro, 27.70 SFr.

125. Kinky Friedman, Ballettratten in der Vandam Street, 14.- Euro, 25.30 SFr.

126. Lucan & Gray, Die Kunst der dekadenten Küche, 10.- Euro, 18.30 SFr.

127. Klaus Bittermann, Wie Walser einmal Deutschland..., 13.- Euro, 23.60 SFr.

129. Robert Kurz, Das Weltkapital, 18.- Euro, 31.90 SFr.

130. Kinky Friedman, Der glückliche Flieger, 14.- Euro, 25.30 SFr.

131. Paul Perry, Hunter S. Thompson Biographie, 18.- Euro, 31.90 SFr.

133. Oliver M. Schmitt, Hit me with your Klapperstock, 12.- Euro, 21.20 SFr.

134. Sue Townsend, Downing Street No. 10, 18.- Euro, 31.90 SFr.

135. Ralf Sotscheck, Der gläserne Trinker, 13.- Euro, 23.60 SFr.

137. Greser & Lenz, Ich lach dich tot, 10.- Euro, 18.30 SFr.

138. Kinky Friedman, Tanz auf dem Regenbogen, 14.- Euro, 25.30 SFr.

139. Hunter S. Thompson, Hey Rube, Die Abwärtsspirale der Dummheit, 10.- Euro, 17,50 SFr.

140. Gerhard Henschel, Gossenreport. Betriebsgeheimnisse der Bild, 5.- Euro

144. Hartmut El Kurdi, Der Viktualien-Araber, 13.- Euro, 22.90 SFr.

145. Kinky Friedman, Katze, Kind und Katastrophen, 14.- Euro, 24.50 SFr.

147. Klaus Bittermann (Hg.), Literatur als Qual und Gequalle, 12.- Euro, 21.- SFr.

148. Heiko Werning, In Bed with Buddha, 14.- Euro, 24.50 SFr.

150. Wiglaf Droste, Will denn in China kein Sack Reis ... 10.- Euro, 17.50 SFr.

153. Fanny Müller, Auf Dauer seh ich keine Zukunft, 16.- Euro, 29.- SFr.

154. Nick Tosches, Hellfire. Die Jerry Lee Lewis Story, 16.- Euro, 29.- SFr.

155. Ralf Sotscheck, Nichts gegen Engländer, 13.- Euro, 24.- SFr.

156. Hans Zippert, Die 55 beliebtesten Krankheiten der Deutschen, 14.- Euro, 25.90 SFr.

158. Jakob Hein, Der Alltag der Superhelden, 16.- Euro, 29.- Euro

159. Michael Stein, Ich bin Buddhist und Sie sind eine Illusion, 16.- Euro, 29.- Euro

160. Hunter S. Thompson, Die große Haifischjagd, Reportagen, 19.80 Euro, 35.90 SFr.

161. Bittermann & Dobler (Hg.), Smoke that Cigarette, 15.- Euro, 27.90 SFr.

162. Lester Bangs, Psychotische Reaktionen, 19.80 Euro, 35.90 SFr.

163. Antonio Negri, Goodbye Mr. Socialism, 16.- Euro, 29.- SFr.

164. Ralf Sotscheck, Nichts gegen Iren, 13.- Euro, 24.- SFr.

165. Wiglaf Droste, Im Sparadies der Friseure, Sprachkritik, 12.- Euro, 22.- SFr.

166. Timothy Brook, Vermeers Hut, 18.- Euro, 32.90 SFr.

167. Hans Zippert, Was macht dieser Zippert eigentlich, 14.- Euro, 24.90 SFr.

168. Gabriele Goettle, Wer ist Dorothea Ridder? 14.- Euro, 24.90 SFr.

169. Joe Bauer, Schwaben, Schwafler, Ehrenmänner, 14.- Euro, 24.90 SFr.

170. Klaus Bittermann (Hg.), Unter Zonis. Ein Rückblick, 15.- Euro, 26.90 SFr.

171. Harry Rowohlt, In Schlucken-zwei-Spechte, Neuausgabe, 15.- Euro, 26.90 SFr.

172. Michela Wrong, Jetzt sind wir dran. Korruption in Kenia, 22.00 Euro, 37.50 SFr.

173. Einzlkind, Harold, Roman, 16.- Euro, 27.90 SFr.

174. Wolfgang Pohrt, Gewalt und Politik, Schriften, 22.00 Euro, 37.50 SFr.

175. Carl Wiemer, Der Literaturverweser, 13.- Euro, 22.90 SFr.

176. Heiko Werning, Mein wunderbarer Wedding, 14.- Euro, 24.90 SFr.

177. Wiglaf Droste, Auf sie mit Idyll, 14.00 Euro, 23.90 SFr.

178. Kinky Friedman, Zehn kleine New Yorker, 15.00 Euro, 25.50 SFr.

179. Christian Y. Schmidt, Zum ersten Mal tot, 14.00 Euro, 23.90 SFr.

180. Jane Bussmann, Von Hollywood nach Uganda, 20.00 Euro, 33.50 SFr.

181. Ralph Rumney, Der Konsul, 14.00 Euro, 23.90 SFr.

novitäten Frühjahr 2011:

182. sue Townsend, Adrian Mole, die schweren Jahre ab 39, ca. 20.00 euro

183. James Lever, ich, cheeta, die Autobiographie, ca. 18.00 euro

184. Guy debord, Ausgewählte briefe, ca. 28.00 euro

185. Klaus bittermann, The crazy never die, Amerikanische rebellen, ca. 15.-

186. hans Zippert, Aus dem Leben eines plötzlichen herztoten, ca. 15.00 euro

AUs der reihe

Neuausgabe: Achim Greser, Der Führer privat, 44 Zeichnungen, 10.00 Euro

Greser & Lenz, Lesen? Das geht ein, zwei Jahre gut... 15.- Euro

Fanny Müller, Alte und neue Geschichten von Frau K., 9.- Euro

Nils Folckers (Hg.), Unsere Helden. Kinderbücher, 15.- Euro

CD: Bittermann u.a., Die Hitparade peinlicher Personen, 16.- Euro

CD: Harry Rowohlt, Der Paganini der Abschweifung, 140 Min., 16.- Euro

CD: Horst Tomayer, Interessieren Sie sich für Sexualität? 70 Min. 16.- Euro

CD: Fanny Müller, Tanzen und Toben ohne Weiber, 70 Min., 16.- Euro

CD: Klaus Bittermann, 7 Abschweifungen über H.S. Thompson, 16.- Euro

CD: Gerhard Henschel, Gossenreport, 16.- Euro

edition Tiamat

Verlag Klaus bittermann

Grimmstr. 26 * 10967 berlin

Tel. 030-6937734 / 0171-2428550 Fax. 030-6944687

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Schweiz: AVA Buch 2000

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Schlesw.-Holst./Niedersachsen/Bremen/Hamburg:

Till Meyer-Bruhns * mail@freysbuecherdienste.de

Donnerstr. 18, 22763 Hamburg

Tel. 040-39 56 09, Fax. 040-39 77 32

PLZ 4/5: Karl Halfpap * halfpap.verlagsvertretung@t-online.de

Postfach 300513, 50775 Köln

Tel. 0221 - 923 15 94, Fax. 0221 - 923 15 95

PLZ 6/7: Gérard Scappini * gerard@scapp.de

Hermelsteinweg 41, 55278 Undenheim

Tel. 06737 - 71 20 10, Fax. 06737 - 71 20 11

Bayern: Jürgen Stelling * vaihbuchstelling@gmx.de

Am Fichtenberg 11, 12165 Berlin

Tel. 030 - 86 31 38 14

Österreich: Seth Meyer-Bruhns * meyer_bruhns@yahoo.de

Böcklinstr. 26/8, 1020 Wien

Tel. und Fax. 0043-1-214 73 40

Schweiz: Beat Eberle * be_eberle@bluewin.ch

Schützenweg 205, 8195 Wasterkingen

Tel. 0041-44-869 17 06, Fax. 0041-44-869 09 82

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