AGIL - DasMagazin, Ausgabe November 2014

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AGIL - DasMagazin, Ausgabe November 2014

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ISSN 2198-8579 November 2014

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301 302 www.agil-dasmagazin.de

Andrea Thoma trifft...

Prof. Peter Rühmann

Garten: ERHELLENDES FÜR DUNKLE TAGE

Lokales: WIESBADEN Leben & Wohnen: DIE KÜCHE

Gesundheit: EXPERTENTIPPS GLEICHGEWICHTSSTÖRUNGEN


www.tradeport-hanau.de

„Wünsch Dir was!“

Die TradePort-Vorfreude-Wochen.

Vom 03.11. – 14.12.2014

Weihnachten steht vor der Tür! Da wünschen wir uns besonders

zufriedene Kunden und freuen uns über leuchtende Kinderaugen.

Deshalb gibt es für die Kleinen dieses Jahr im TradePort Hanau

wieder einen ganzen Sack voller Geschenke!

Alle Kinder bis 14 Jahre – egal ob Ihre eigenen, Ihre Enkel oder

vielleicht das Patenkind – dürfen uns ihren Weihnachtswunsch im

Wert von 50 Euro verraten. Einfach vorbeikommen, Wunschkarte

ausfüllen und an unseren Wunschbaum hängen. Oder: Uns den

Wunsch einfach online unter www.tradeport-hanau.de

mitteilen. 20 Kinderwünsche werden von uns erfüllt!

Das Los entscheidet – Stichtag ist der 14.12.2014.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Gewinnspiel läuft vom 03.11. – 14.12.2014. 20 Kinderwünsche werden von uns erfüllt.

Das Los entscheidet – Stichtag ist der 14.12.2014. Die Gewinner werden telefonisch oder schriftlich

von uns benachrichtigt. Die vollständigen Teilnahmebedingungen liegen vor Ort aus und sind im

Internet unter www.tradeport-hanau.de verfügbar.

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Liebe Leserinnen und Leser,

Endlich Herbst - jetzt beginnt der Kampf gegen die Blätter, die drohen, unsere Welt unter sich zu begraben.

Gehören auch Sie zu den schwer bewaffneten Protagonisten im Kampf gegen das welke Blatt?

Warten Sie noch bis die Blätter Ihren natürlichen Halt am Baum verloren haben und der Schwerkraft

folgend nach unter fallen? Oder arbeiten Sie auch bereits aktiv daran, die noch fest haftenden Stile mit roher

Gewalt vom Baum zu trennen, um dem Treiben der Natur ein finales Ende zu setzen. Wie befreien Sie Gehwege

und Gärten vom Unheil der Blätter?

Bernd Schneider

Herausgeber

AGIL-DasMagazin

Der WWF - ein Großteil der Bevölkerung UND AUCH ICH fordern einen gelassenen Umgang und wenigstens die

Rückkehr von Besen und Rechen. Immer mehr Laubbläser und -sauger lärmen in Deutschlands Gärten – und

wirbeln die Natur durcheinander. Auch im Nachbargarten kann ich täglich den Kampf beobachten, vor allem

aber hören.

Still wurde es früher, wenn Anfang November die letzten Blätter von den Bäumen fielen. Heute dagegen dröhnt

es aus der Nachbarschaft: Die Laubbläser und Laubsauger sind wieder im Einsatz. Nicht nur in Industriegebieten

und auf öffentlichen Straßen, auch in immer mehr privaten Gärten kommen strom- oder benzinbetriebene

Geräte zum Einsatz.

*In Deutschland wurden allein für den privaten Gebrauch in den letzten Jahren rund 500.000 Laubbläser oder

-sauger gekauft. Deren oft dröhnende Motoren erreichen mit bis zu 112 Dezibel die Lautstärke eines Presslufthammers.

Ihre Abgase verpesten die Luft und schaden dem Klima. Doch schlimmer noch: Sie richten im Garten

Unheil an. Laubsauger ziehen mit Luftgeschwindigkeiten von 160 Stundenkilometern alles in ihren Sack, was

nicht fest verwurzelt ist. Pech für Kleintiere wie Käfer, Asseln, Spinnen, Tausendfüßler und andere Bodenbewohner

– vor allem, wenn noch ein Häcksler hinter dem Rohrende lauert. Laubbläser wiederum wirbeln

alles durcheinander – was nicht nur Igeln und Vögeln die Nahrung vertreibt. Dem Boden wird die natürliche

Deckschicht geraubt, die ihn vor Austrocknung und extremer Kälte schützt. Laubbläser wirbeln außerdem

neben vielen Blättern auch Staubpartikel auf. Darunter auch sonst still an Blättern schlummernde Bakterien,

Schimmelpilze, Gräser- oder Blütenpollen. Was unserer Gesundheit nicht förderlich ist. Dazu kommt: Kaum zusammen

geblasen, verwirbeln und fallen Blätter erneut. Und nasses Laub lässt sich nur schlecht verblasen. Im

Grunde müsste man das Gerät täglich anwerfen. Damit jedoch steht der Energieaufwand erst recht in keinem

Verhältnis zum Ertrag. Viel Lärm um Nichts.

(*Quelle WWF)

November 2014 | 3


Inhalt

Andrea Thoma trifft.... 6

Prof. Peter Rühmann

Andrea Thoma im Presse-Gespräch mit dem Sohn von Heinz

Rühmann.

Erhellendes für dunkle Tage 10

von Brigitte Kleinod

Spezielles Licht und ein schöner Garten sorgt

für gute Stimmungen.

Individuelle Grabgestaltung 14

Symbolik und Erinnerung

Liebevoll und persönlich Anlegen, bepflanzen

und pflegen

Rechtstipps für ein stressfreies Wohnen 16

Stolperfallen, Schnee und Schlangen

Ob Mieter, Vermieter oder Hauseigentümer:

mit rechtlichen Fragen konfrontiert.

Immobilien korrekt bewerten 18

Drei Verfahren zur Immobilienbewertung

Worauf Verbraucher im Vorfeld eines

Kaufs oder Verkaufs achten sollten

Gesundheit 20

Eine Erkältung kommt selten allein

Erkältungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen

in den industrialisierten Ländern.

Auch Verdauungsorgane müssen schlafen 21

Expertentipps Dres. von Rosen

Wer gegen die Organzeituhr lebt,

kann eine Krankheitskaskade auslösen

Masern, Mumps und Co. 22

Studie deckt große Impflücken auf

Jetzt ist es amtlich: In Deutschland bestehen

erhebliche Impflücken bei Erwachsenen.

Ich hätte mir das Leben genommen, 24

wenn ich Sie nicht gehabt hätte.

Seit 14 Jahren bietet das BWMK in der Psychosozialen Kontaktund

Beratungsstelle Gelnhausen niedrigschwellige Beratung an.

Das haben wir schon immer so gemacht 26

von Elmar Egold

Killerphrase wird eine solche Aussage

genannt. Oder Totschlagargument.

Wie Schwindelstörungen entstehen und was dagegen hilft 28

Große Ratgeberaktion am Telefon

mit führenden Gesundheitsexperten am Donnerstag,

13. November 2014 von 11 bis 16 Uhr

Kulinarischer Ausflug ins Weiltal 30

Restaurant Aphrodite

Genießen Sie die besondere

Adventsstimmung

4 | November 2014


Adventsreise mit 32

Fachwerkzauber

Stimmungsvolle Weihnachtsmärkte

entlang der Deutschen Fachwerkstraße

Weine mit Charakter für 34

Menschen mit Charakter

Vom 18. Bis 30. November Häckerzeit im Weingut Stich

„Im Löwen“ in Bürgstadt täglich ab 12 Uhr

25 Jahre Weihnachts- 36

und Krippendorf Waldbreitbach

Die größte Naturwurzelkrippe der Welt steht

vom 30.11.2014 bis 2.2.2015 im Wiedtal

Schlüchtern - Staatlich anerkannter 38

Luftkurort im oberen Kinzigtal

wird wegen seiner Lage zwischen Ausläufern der Mittelgebirge

Rhön, Vogelsberg und Spessart auch „Bergwinkelstadt“ genannt.

Unterm Walnussbaum - 42

Restaurant & Degustationen

In ein liebevoll restauriertes Stallgebäude

lädt das Restaurant und Silo ein.

Wiesbaden 44

Die hessische Landeshauptstadt

Die Stadt der heißen Quellen, der Villen und

der Feste – liegt im Herzen Deutschlands.

Wiesbaden 48

Kaiser-Friedrich-Therme

Einfach Genießen – Entspannen -

sich Wohlfühlen

Wiesbaden 49

Thermalbad Aukammtal

Wiesbaden ist mit 26 heißen Quellen

von der Natur reich beschenkt worden.

Leben & Wohnen 50

Die Küche als Wohnmittelpunkt: Neue Küchenkonzepte müssen

individuell geplant werden. Kräuterkunde für Küchenneulinge:

Von A wie Anbau bis W wie Waschen. Sicher ist sicher: Das

beschützte Leben mit Kindern.

Leben im Alter 56

Ein Tropfen auf dem heißen Stein

Expertentipps zum Thema „Mütterrente“

Wer kann profitieren?

Wohnen und 58

Selbstbestimmung im Alter

Altenhilfe- und Betreuertag informiert

über alternative Wohnformen

Editorial 3

Rätsel 42-43, 53, 54-55

Impresssum und Rätselauflösungen des Vormonats 62

November 2014 | 5


Andrea Thoma trifft...

Foto: © ATH Medien

Prof. Peter Rühmann

Wir sind wieder

zu Gast bei

Frank Elstners

Sendung „Menschen der

Woche“ (SWR), die an

jedem Samstagabend

live aus dem Alten E

Werk in Baden-Baden

gesendet wird, und treffen

einen seiner prominenten

Talkgäste für

AGIL-Das Magazin.

Er ist der einzige

Sohn einer deutschen

Film-Ikone: Prof. Peter

Rühmann, Sohn des legendären

Schauspielers

Heinz Rühmann und

dessen zweiter Ehefrau,

Hertha Feiler.

Heinz Rühmann ist vor

20 Jahren am Starnberger

See im Alter von

92 Jahren gestorben.

„Glamouröses war meinem

Vater ein Leben

lang fremd. Den großen

Auftritt hat er nie

gesucht. Er war ein Arbeitsmensch.

Alle seine

Rollen sind mit sehr viel

Disziplin entstanden“,

so beurteilt Peter Rühmann

in der Rückschau

das Leben des Vaters.

ATH (Andrea Thoma):

Hat Sie die enorme

Popularität Ihres Vaters

Heinz Rühmann

als Kind und in Ihrer

Entwicklung beflügelt

oder eher erdrückt?

PR (Peter Rühmann): Das

war nicht immer leicht

mit dem Namen Rühmann

aufzuwachsen.

Mein Vater war ja schon

zu Lebzeiten eine Legen-

Foto: © Prof. Peter Rühmann, privat

6 | November 2014


Foto: © Prof. Peter Rühmann, privat

Biografisches: Heinz Rühmann

Heinrich Wilhelm Rühmann wurde am 7. März 1902 in Essen

geboren. Er nahm noch während der Schulzeit Schauspielunterricht

und erhielt 1920 ein erstes Engagement in Breslau am

Lobe- und Thalia-Theater.

Der erhoffte Erfolg blieb jedoch aus, da man den klein gewachsenen,

jungenhaft wirkenden Rühmann vor allem in sehr männlich

ausgelegten Rollen (fehl-)besetzte.

Der große Durchbruch gelang ihm 1930 in der Tonfilm-Operette

„Die Drei von der Tankstelle“ an der Seite von Lilian Harvey

und Willy Fritsch. 1938 gab Rühmann mit der Komödie „Lauter

Lügen“ sein Regiedebüt. Die weibliche Hauptrolle spielte Hertha

Feiler, die er im Jahr darauf in zweiter Ehe heiratete. Von seiner

ersten Ehefrau jüdischer Herkunft hatte er sich 1938 getrennt.

Kurz vor Kriegsende erlebte er mit dem Unterhaltungsfilm „Die

Feuerzangenbowle“ (1944) einen der größten Erfolge seiner Karriere.

1957 erhielt er den Bundesfilmpreis als bester Hauptdarsteller

für seine Leistung in Helmut Käutners´ „Der Hauptmann

von Köpenick“. Zwischen 1962 und 1973 erhielt er 10 Mal den

„Bambi“, 1966 das Große Bundesverdienstkreuz.

Weitere Kinoerfolge der fünfziger und sechziger Jahre waren

unter anderem die Verwechslungskomödie „Charley“s Tante“

(1956), die hoch gelobte Dürrenmatt-Adaption „Es geschah am

helllichten Tag“ (1958), „Der brave Soldat Schwejk“ (1960) und

die satirische Komödie „Grieche sucht Griechin“ (1966), ebenfalls

nach einer Vorlage von Dürrenmatt.

Anfang der achtziger Jahre zog er sich von der Schauspielerei

fast komplett zurück. 1982 veröffentlichte er seine Memoiren unter

dem Titel „Das war´s“, 1987 die Bildbiografie „Ein Leben in

Bildern“. Ein letztes Mal holte ihn 1993 Wim Wenders vor die

Kamera, für eine kleine Rolle in seinem Film „In weiter Ferne so

nah“. Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte er im Januar 1994

in „Wetten, dass...?“.

Am 3. Oktober 1994 Jahres starb Heinz Rühmann in Aufkirchen/

Berg am Starnberger See.

November 2014 | 7


Andrea Thoma trifft...

Foto: © ATH Medien

Prof. Peter Rühmann

de. Jeder kannte ihn. Aber zuhause war er

`nur´ mein Vater, mehr eigentlich nicht.

ATH: Sie erzählen in einer ARD-Dokumentation,

dass Ihr Vater Ihnen täglich Postkarten

mit Erziehungsregeln geschrieben hat?

War das als Kind für Sie nicht befremdlich

und auch ziemlich nervig?

PR: Natürlich war das keine normale Erziehungsform.

Aber mein Vater war nun mal

häufig weg. Auf Tournee, zu Dreharbeiten

außerhalb. Ich wuchs heran und mein Vater

wollte daran teilhaben und mich auch

an seinem eigenen Leben teilhaben lassen.

Also schrieb er mir Briefe, oft auch nur

Postkarten. Darin bekam ich auch schon

mal erzieherische Rüffel ab.

ATH: Viele Zeitzeugen sagen über Ihren

Vater, er sei nur vor der Kamera komisch

gewesen…

PR: Mein Vater konnte durchaus lustig und

auch sehr ausgelassen sein. Meist war er

aber eher ernsthaft. Vor allem in der Art

wie er arbeitete. Er stand morgens ganz

früh auf, es gab ein gemeinsames Familien-Frühstück

und danach zog er sich bis

zum Mittagessen in sein Arbeitszimmer

zurück. Pünktlich um 13 Uhr musste das

Mittagessen auf dem Tisch stehen, dann

machte er einen Mittagsschlaf und danach

arbeitete er wieder. Alles im Takt der

Uhr. Unpünktlichkeit hasste er. Ein wich-

8 | November 2014

tiges und auch sehr privates, familiäres

Ritual war unsere abendliche Bar-Stunde.

Dann versammelte er uns an der Hausbar,

schenkte sich einen verdünnten Whiskey

ein, rauchte ein Zigarillo und wollte wissen,

was wir am Tag erlebt hatten. Das war

Kult bei uns zuhause. Viele Jahre lang.

ATH: Er wollte seine Filme nach dem Krieg

selbst produzieren, dafür hat er eine Filmproduktionsfirma

gegründet, ist damit aber

ziemlich auf die Nase gefallen…

PR: Das war nach dem Krieg und dem Umzug

von Berlin nach München. Wir waren

völlig pleite. Der Gerichtsvollzieher kam

fast täglich. Meine Eltern sind jahrelang jeder

Mark nachgerannt. Die beiden spielten

alles, was ihnen angeboten wurde. Hauptsache

es kam wieder Geld in die Kasse. Vor

allem meine Mutter Hertha Feiler hat damals

in Heimatfilmen Rollen angenommen,

die sie eigentlich überhaupt nicht mochte.

Eine solche Zeit vergisst man nicht.

ATH: Wollten Sie nie selbst Schauspieler

werden?

PR: Nein, absolut nicht. Mein Vater hat mir

auch eher davon abgeraten. Ich stand ein

einziges Mal vor der Kamera. Das war 1954.

Ich spielte in dem Film „Feuerwerk“ den Bruder

von Romy Schneider. Das war aufregend,

aber es ging mir eigentlich nur um die Gage!

ATH: Sie haben dann Maschinenbau studiert

und waren bis zu Ihrer Pensionierung

Professor für Arbeitswissenschaften und

Ergonomie. Was muss man sich darunter

vorstellen?

PR: Ich habe die Auswirkungen physikalischer

Umwelteinflüsse auf den Menschen untersucht

und Körperkräfte des Menschen in

verschiedenen Arbeitssituationen gemessen.

ATH: Ein komplettes Gegenprogramm zur

Arbeit Ihres berühmten Vaters. Was hat sie

beide verbunden?

PR: Heinz Rühmann war vor allem mein


Unser nächster Gesprächspartner bei

„Andrea Thoma trifft….ist: Jochen Mass.

Sein Thema „Michael Schumacher“. Der

vor 20 Jahren zum ersten Mal Deutscher

Formel1-Weltmeister wurde.

Jochen Mass ist auch Gast bei „Menschen

der Woche“ mit Frank Elstner, am 08.

November 2014, um 21.50 Uhr, SWR.

Vater. Auch wenn er selten anwesend war,

hat er mich doch sehr geprägt. Sein Fleiß,

seine Disziplin – das habe ich von ihm gelernt.

Verbunden hat uns auch die Sportfliegerei.

ATH: Hatte Ihr Vater denn Freunde in der

Filmwelt?

PR: Nein, eigentlich nicht…Bekannte

vielleicht. Bei uns um die Ecke wohnten

der Max Greger, die Marika Röckk, die

Luise Ullrich und auch die Familie von

Blacky Fuchsberger. Aber Einladungen

gab es nie. Meine Eltern lebten sehr zurückgezogen.

Die Berühmtheit meines

Vaters war kein Thema zuhause. Und den

roten Teppich, den hasste mein Vater geradezu.

Er galt deshalb oft als schwierig,

weil er seine Rückzugsorte brauchte, aber

das war lebenswichtig für ihn. So hat er

sich zum Beispiel beim Drehen in den

Ateliers immer ein eigenes Zelt aufbauen

lassen, damit er darin seinen privaten Bereich

hatte.

ATH: Der Regisseur Wim Wenders sagt

über Ihren Vater: `Rühmann ist das lebende

Denkmal des kleinen Mannes im deutschen

Film´. Würden Sie ihn auch so charakterisieren?

PR: Ich denke, das beschreibt ihn ganz

gut. Es war ein Teil seines Wesens, sich

nicht in den Vordergrund zu drängen. Er

hat mit seinem etwas verlegenen Auftreten

und seinem unwiderstehlichen

Lächeln eine Kunstfigur des deutschen

Films geschaffen: Den kleinen Mann.

Aber einen, der sich nicht unterkriegen

lässt. So war er auch privat.

ATH: Ihr Vater ist vor genau 20 Jahren, mit

92 verstorben…

PR: …sein Lebenslicht ist langsam erloschen,

könnte man so sagen. Mein Vater

war eigentlich nie krank in seinem Leben,

auch im Alter nicht. Mit 92 war er mit sich

im Reinen, so denke ich.

ATH: Was ist Ihnen geblieben?

PR: Neben seinen wunderbaren Filmen

- die Erinnerung an den Vater Heinz

Rühmann, an seine Disziplin, an seine

konzentrierte Arbeitsweise, an seine Familienliebe…

ATH: Nach seinem Tod hat Ihre Stiefmutter

viele persönliche Gegenstände Ihres Vaters

verkauft. Was ist Ihnen geblieben an persönlichen

Erinnerungen?

PR: Ich habe eine wunderschöne Uhr von

meinem Vater geerbt. Einen Chronographen,

wie es sich für Flieger gehört…

November 2014 | 9

Foto: © Prof. Peter Rühmann, privat


Garten

„Dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut;

dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume.“

Finnisches Sprichwort

Dunkle Gartenecken werden mit einem

kleinen Strahler zu Lichtpunkten im Garten.

Fotos: Brigitte Kleinod

Erhellendes für dunkle Tage

von Brigitte Kleinod

!Tipp

Auch Johanniskrautextrakt

(Hypericum) kann

gegen depressive Verstimmungen

helfen, allerdings

darf man es nicht unkontrolliert

einnehmen, denn

auch Naturheilmittel können

unerwünschte Nebenwirkungen

haben. Bei

unkontrollierter Einnahme

können Hautreaktionen

und Überempfindlichkeit

gegen Licht auftreten, die

im Winter jedoch in unseren

Breiten kaum auftreten

können.

Der November versetzt

viele Menschen in

traurige Stimmung.

Als einer der dunkelsten Monate

und mit seinen vielen Trauertagen

kann er sensible Gemüter

in depressive Stimmung

versetzen. Umso wichtiger ist

es jetzt, viel an der frischen

Luft zu sein und das wenige

Licht tagsüber zu nutzen.

Denn sichtbares Licht kann

unser psychisches und körperliches

Wohlbefinden direkt

und nachhaltig beeinflussen.

Sonnenlicht wird vom Auge

empfangen und hat Einfluss

auf die Produktion von Hormonen,

die unser Wohlbefinden,

den Schlaf-Wach-Rhythmus

und viele andere Körperzustände

regeln. Meist reichen aber

schon tägliche Spaziergänge im

Freien oder eine halbe Stunde

Aufenthalt im Garten, um die

depressiven Verstimmungen

erst garnicht aufkommen zu

lassen bzw. zum Verschwinden

zu bringen.

Spezielles Licht macht

gute Stimmungen

Winterdepressionen, die u.a.

aus einem Überschuss des

Schlaf fördernden Hormons

Melatonin resultieren, können

aber auch erfolgreich mit

speziellem künstlichem Licht

behandelt werden, das die

fehlende Sonne in der dunklen

Jahreszeit ersetzt. Speziallampen

für die Lichttherapie

(ohne UV- und IR-Anteile)

sind durchaus erschwinglich

ab etwa 250 € zu haben. Man

setzt sich täglich mit offenen

Augen sehr nahe an die Speziallampen

mit Lichtstärken

von 2500 bis 10000 Lux. Dabei

kann man lesen bzw. arbeiten,

muss aber immer wieder kurz

ins Licht schauen. Nach einigen

Tagen bzw. Wochen sind

die meisten Patienten von ihrer

Winterdepression geheilt, ohne

dass es zu unerwünschten Nebenwirkungen

kommt.

Ein schöner Garten

sorgt für gute Stimmungen

Viele Gartenbesitzer nutzen

ihren Garten den ganzen Winter

über nicht, dabei kann er

auch zur dunkelsten Jahreszeit

hübsch und einladend sein. Es

gibt eine Vielzahl immergrüner

Pflanzen, die eine stimmungsvolle

Winteratmosphäre

zaubern können. Wege und

Plätze müssen nicht rutschig

oder matschig sein, sondern

können, richtig gebaut und mit

interessanten Begleitpflanzen

versehen, auch im Winter Er-

10 | November 2014


Beleuchtungsmöglichkeiten für den Garten

Direkte Beleuchtung

Dient dem gezielten Anstrahlen von schönen Pflanzen und Gartenobjekten wie Skulpturen und Bänke sowie von Haus oder

Gartenteilen. Dafür eignen sich fest eingebaute Strahler mit variablem Lichtkegel (230 Volt-PAR-Reflektorlampen) oder ortsveränderliche

Strahler z.B. mit Erdspießen oder Klemmen (230 Volt mit wasserfester Steckdose), Niedervolt-(Halogen-) Strahler mit

Kabel zum Transformator oder mit integriertem Transformator. Vom Hause aus zu bedienen, kann man sie nach Bedarf an- bzw.

abschalten.

Indirekte Beleuchtung

Sie kann eine schöne Stimmung im Garten schaffen und Nebenwege, Pflanzungen oder Teiche sanft erhellen. Die Lampen sollten

nur nach unten leuchten und nicht blenden. Spezialleuchtmittel wie LEDs mit warmem goldgelbem Licht ohne UV-Anteil

locken keine Insekten an. Als Einbauleuchten am Haus unter dem Dachüberstand montiert zum Erhellen der Terrasse oder als

fest stehende Gartenleuchten zum Beleuchten von Wegen, Terrassen und Sitzplätzen eigenen sich besonders Energiesparlampen.

Lampen mit Niedervolttechnik können auch nachträglich im Garten montiert werden, ohne dass man tiefe Gräben für die Stromversorgung

graben bzw. einen Elektriker beauftragen muss.

Sicherheitsbeleuchtung

Als flächige Dauerbeleuchtung sind LEDs und Lampen mit Niedervolttechnik besonders sparsam. Wer kurzfristig mehr Lichtstärke

braucht, sollte eine Beleuchtung mit Strahlern oder Flutern (150 bis 300 Watt) und mit Bewegungssensoren oder Zeitschaltuhr

wählen. Beachten Sie bei der Montage, dass keine Nachbarn gestört oder Autofahrer geblendet werden.

Weiße Steine, Bänke u.a. Accessoires

im Garten wirken auch an

dunklen Tagen heiter.

!Tipp

lebnisse bieten. Gut beleuchtet

kann hier auch ein kleiner

Spaziergang am Abend oder

die Abkühlungsphase nach

dem Saunagang Spaß machen.

Im Sinne der Lichttherapie hat

eine Gartenbeleuchtung, die

dunkle Ecken erhellt, keine

Wirkung. Sie wirkt aber trotzdem

aufheiternd, besonders

wenn man damit helle Objekte,

wie z.B. eine witzige Skulptur,

eine weiße Gartenbank oder

eine schöne Pflanze mit heller

Rinde oder panaschiertem

Laub anleuchtet.

Ganz ohne elektrische Energie

kann man am Tage auch mit

einem geschickt platzierten

Spiegel Licht in eine dunkle

Ecke bringen. Weiße Mauern,

helle Natursteine und Wasserflächen

reflektieren ebenfalls

Licht und wirken auch an trüben

Tagen hell und freundlich.

Die weiße Rinde von manchen

Gehölzen, die hellen Stängel

und Blätter vieler Gräser,

panaschiertes oder silbriges

Laub von Stauden oder weiße

Blüten können eine dunkle

Gartenecke am Tage, beleuchtet

auch am Abend aufhellen.

Wer auch die Blicke von Hause

aus berücksichtigt, kann

sich sogar bei ungemütlichstem

Wetter vom Fenster aus

am Garten erfreuen.

Für den Außenbereich

eignen sich nur Leuchten

der IP-Schutzarten mit der

ersten Kennziffer 5 oder 6

(geschützt bzw. dicht gegenüber

Staub) und der

zweiten Kennziffer 5, 6

oder 7 (geschützt gegen

Spritz- und Strahlwasser

sowie kurzem Eintauchen)

bzw. 8 (geschützt gegen

Untertauchen).

November 2014 | 11


Garten

So schön beleuchtet, ist die Treppe auch bei

Dunkelheit sicher zu begehen.

Fotos: Brigitte Kleinod

Harmonische Farben

Der Anblick von Farben kann

die Stimmung vieler Menschen

direkt oder indirekt

beeinflussen . Da Farben in

verschiedenen Menschen und

abhängig von der Ausgangsstimmung

unterschiedliche

Gefühle wecken, kann man

nicht generell sagen, dass eine

bestimmte Farbe eine vorhersagbare

Wirkung auf die

Stimmung hat, zumal Farben

in verschiedenen Kulturen

unterschiedliche Bedeutungen

haben. Außerdem wirken

Farben selten isoliert, sondern

immer im Kontext mit anderen

kontrastierenden oder harmonierenden

Farbtönen. Hinzu

kommt, dass die Wirkung von

Farben sehr von der Textur der

Oberflächen und besonders

von der Intensität des Lichtes

abhängig sind. Eine „Farbtherapie“,

die allgemeingültige

Bedeutung hat, kann es daher

!Tipp

Niemand schreibt Ihnen

vor, im Winter in Mausgrau

oder Schwarz herumzulaufen!

Verbreiten

Sie gute Stimmung, indem

Sie sich farbig kleiden! Sie

werden merken, das steckt

auch Ihre Mitmenschen an

und sorgt für gute Stimmung.

Außerdem sorgt

es im Straßenverkehr für

mehr Sicherheit!

Wohlriechende Pflanzen zur Stimmungsaufheiterung

Zitronig frisch

Zitronengras, Zitronen-Verbene, Zitronen-Melisse, Zitronen-Thymian, Bergamotte,

Zitronen-Pelargonien, Nachtkerzen-Arten

Erfrischend minzeähnlich

Minzen, Katzenminze, Eukalyptus, Pfefferminz-Pelargonien, Eberraute

Fruchtig frisch

Freesien, Trauben-Hyazinthe, Gras-Iris

Aromatisch appetitanregend

Levkojen, Nelken, Duft-Wicke, Heliotrop, Balsamkraut

Würzig leicht

Lavendel, Basilikum, Majoran, Salbei, Mimose, Sandelholz

Süßlich heiter

Veilchen, Damaszener-Rosen, Rosen-Pelargonien, Duft-Resede, Märzenbecher

12 | November 2014


nicht geben. So muss jeder

für sich herausfinden, welche

Farbe bzw. Farbzusammenstellung

ihm zu welcher Zeit gefällt

und welche Stimmung sie

in ihm hervorruft.

Blühende Pflanzen eignen sich

hervorragend dazu, mehr Farbe

in den Garten und damit in

den eigenen Alltag zu bringen.

Vom ersten Frühlingsboten als

willkommenem Farbtupfer bis

zum farbigen Themengarten,

der von Frühling bis Herbst

blüht, ist fast alles möglich. Allerdings

gibt es im November

keine Blüten im Garten. Doch

warum sich nicht einmal den

Partner oder sich selbst mit einem

Blumenstrauß verwöhnen

und aufheitern? Aber auch die

Farbwahl der Kleidung und der

Wohnungseinrichtung hat großen

Einfluss auf die Stimmung.

Kleine Farbtupfer wie bunte

Schals, Kissen und Decken reichen

aus, Fröhlichkeit in den

grauen November zu bringen.

Erheiternde Düfte

An der Haustür sollten Briefkasten, Hausnummer,

Klingel und Schlüsselloch gut beleuchtet sein, am

besten per Bewegungsmelder.

Erhellende und erheiternde Kombination aus

schöner Gartenleuchte und duftender Katzenminze.

Das Riechen hat großen Einfluss

auf unsere Psyche, wie

Werbefachleute längst wissen.

Unbewusst können uns die

Düfte in Kauflaune versetzen

und viel Geld für Unnützes

ausgeben lassen. Doch wir

sind den Werbestrategen mit

ihren künstlichen Duftstoffen

nicht hilflos ausgeliefert,

sondern können uns selbst

im eigenen Zuhause in gute

Stimmung versetzen. Wer bei

Parfüms, Badeölen, Duftkerzen

und Tees nur natürliche

Ausgangsstoffe verwendet, tut

Gutes für die Gesundheit und

riskiert keine Allergien. Mancher

der genannten Pflanzen

kann man selbst im Garten

anbauen, ernten und trocknen.

Öffnet man im November die

Dose, weckt das sofort schöne

Erinnerungen an den sommerlichen

Garten und vertreibt

die düstere Stimmung. Andere

Düfte kann man in Natur- und

Bioläden sowie Reformhäusern

als natürliche Essenzen erwerben.

So kann auch die eigene

Nase zum Erhellen des düsteren

Monats beitragen.

Helle Wegbeläge reflektieren auch an trüben Tagen

genug Licht, um sich sicher zu orientieren.

Immergrüne Pflanzen mit weiß-buntem Laub wirken auch im Winter schön.

November 2014 | 13


Garten

Individuelle

Grabgestaltung

Symbolik und Erinnerung

Licht und Farben haben in alle Kulturen auch symbolischen Wert.

Ihre Verwendung wird deshalb besonders bei religiösen Festen

nicht dem Zufall überlassen. In der Grabgestaltung sollte aber

nicht die Trauerfarbe Schwarz überwiegen. Blatt- und Blütenfarben haben

Symbolgehalt, wie z.B. Rot für die Liebe, das von jedem verstanden

wird. Aber auch persönliche Vorlieben der Trauernden und Verstorbenen

sollten beim Grabschmuck verwendet werden. Sie rufen nicht nur Trauer,

sondern auch schöne Gedanken an den Verstorbenen wach.

liebevoll und persönlich

Anlegen, bepflanzen und pflegen

Egal, ob Angehörige die Gräber ihrer verstorbenen

Familienmitglieder selbst pflegen oder

eine Gärtnerei beauftragen möchten: Es gibt

viele Fragen, die geklärt werden müssen. Brigitte

Kleinod zeigt in ihrem neuen Buch Grabgestaltung,

welche Möglichkeiten es gibt und worauf man achten

sollte. In drei Kapiteln widmet sie sich der Gestaltung

verschiedener Gräber, der richtigen Pflanzenwahl

je nach Standort und Grabart und stellt

Porträts der häufigsten Pflanzen vor. Jedes Kapitel

beginnt mit einer Doppelseite, die auf einen Blick

das Wichtigste des jeweiligen Themas zusammenfasst

und den Leser zu den entsprechenden Seiten

im Buch navigiert. Anschließend wird alles Wissenswerte

zum jeweiligen Themenschwerpunkt auf

je einer Doppelseite vorgestellt. Die abschließende

Rubrik „Extras“ liefert zusätzliche Informationen

und Hinweise. Als Plus zum Buch leiten integrierte

QR-Codes zu weiterführenden Bildern und Fakten.

Ein Serviceteil mit nützlichen Adressen rundet das

Buch ab. Brigitte Kleinod, Biologin und Gartenplanerin,

hat sich auf die Anlage seniorengerechter und

naturnaher Grünflächen, vom kleinen Grab bis zum

großen Garten, spezialisiert.

Weiße Blüten symbolisieren in christlichen Kulturen Reinheit und Unschuld.

Sie bringen besonders viel Helligkeit in die dunkle Jahreszeit.

Warme Gelb- und Orangetöne symbolisieren die Sonne, Licht und Wärme.

Als Kreis oder Halbkreis gepflanzt wird die Farbsymbolik von der Form

unterstrichen. Rot ist die Farbe der Liebe, der Nähe und Wärme, steht

aber auch für Freude und Leidenschaft. Sie passt zu allen Jahreszeiten

und zu immergrünem Laub genauso wie zu fallendem Herbstlaub. Etwas

distanzierter wirkt dunkles Violett, das für Macht, Würde und Alter steht.

Blaue Blütenfarben, die für Treue, Reinheit und Zuversicht stehen, sind im

Herbst kaum zu haben. Dagegen ist das Grün des Laubes ein Symbol für

Auferstehung, Hoffnung und Beständigkeit.

Ist die Symbolik für den Betrachter bedeutungslos, haben Pflanzenfarben

dennoch eine Wirkung auf ihn. Sie sind meist verknüpft mit Erinnerungen

an gemeinsame Erlebnisse oder Gedanken, die beim Anblick des geschmückten

Grabes auftauchen. So ist eine persönliche Grabgestaltung

mit Pflanzenschmuck ein Zeichen von Verbundenheit und fördert die

Zwiesprache mit dem Verstorbenen. Im Herbst ist besonders die Verwendung

von Früchten beliebt. So kann man kleine Zierkürbisse, Zierpaprika

und Zierkohl arrangieren. Zusammen mit dem bunten Herbstlaub

spiegeln sie die Erntezeit wieder und fügen sich gut in jede Pflanzung

ein. Herbstlichen Grabschmuck kann man auch direkt in das Wechselbeet

pflanzen. Am besten verwendet man dazu frostharte Gräser, Zwerggehölze

und Topf-Heide, die auch in Schalen und im Winter noch schön

aussehen. So wird das Grabbeet auch im dunklen November zum kleinen

Lichtblick.

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Brigitte Kleinod

Grabgestaltung

80 Seiten, Broschur

120 Farbfotos

€/D 7,99

ISBN 978–3–440–13599–0

Kosmos Verlag, Stuttgart

ET: August 2013

14 | November 2014


Warme Orange- und Rottöne symbolisieren den Herbst und die untergehende

Sonne.

Wechselbepflanzung von Frühling bis Herbst in Form einer Träne, mit weißen und gelben Blüten.

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Sabrina

Stöhr

E-Mail: friedhofsgaertnerei.theis@t-online.de

November 2014 | 15


Geld & Recht

Stolperfallen, Schnee und Schlangen

Rechtstipps für ein stressfreies Wohnen

Foto: djd/Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG/Gina Sanders - Fotolia

Ob Mieter, Vermieter oder Hauseigentümer: Wer in Deutschland

wohnt, sieht sich zwangsläufig irgendwann mit

rechtlichen Fragen rund ums Thema Wohnen konfrontiert.

Besonders in der kalten Jahreszeit kommt es häufig zu Situationen,

in denen man seine Rechte und Pflichten kennen sollte.

Wer kümmert sich um Laubberge, Eis und

Schnee?

Herbst und Winter stehen vor der Tür - und mit ihnen auch Laubberge,

Eis und Schnee. Doch wer muss sich eigentlich darum

kümmern, dass Gehwege und Einfahrten nicht zur Stolperfalle für

Fußgänger werden? „In der örtlichen Satzung der jeweiligen Stadt

oder Gemeinde ist geregelt, bis wohin der Grundstückseigentümer

den Weg vor seinem Haus räumen, streuen oder von Laub befreien

muss“, erklärt Rechtsanwalt Peter Sales Wagner aus Overath,

Partneranwalt von Roland Rechtsschutz. Bei gemeinsam genutzten

Flächen werde es da schon etwas komplizierter. „Wer sich eine

Auffahrt oder einen Durchfahrtsweg mit dem Nachbarn teilt, sollte

sich mit diesem auf bestimmte Regularien einigen. Denn rechtlich

gesehen sind beide Eigentümer für die Pflege und Sicherung zuständig“,

erklärt der Anwalt. Rutscht ein Fußgänger vor der Haustür

aus, weil Laub, Schnee oder Eis nicht ordnungsgemäß beiseitegeräumt

wurden, müssen im Fall der Fälle beide Parteien haften.

Räum- und Streupflichten nur mit Klausel im

Mietvertrag

Hauseigentümer können Räum- und Streupflichten an ihre Mieter

delegieren. „Ist dies im Mietvertrag vereinbart, müssen sich Mieter

daran halten.“ Weigert sich ein Mieter und es kommen dadurch

Menschen zu Schaden, kann es sein, dass er Schadenersatz leisten

muss. Außerdem kann der Vermieter eine Firma mit dem Räumen

beauftragen und den säumigen Mieter dafür bezahlen lassen.

„Grundsätzlich gilt die Räum- und Streupflicht zwischen 7 und 21

Uhr“, präzisiert Peter Sales Wagner. Bei starkem Schneefall müsse

aber nicht dauerhaft geräumt werden - sondern erst, wenn es aufgehört

habe zu schneien.

Mieter müssen exotische Haustiere genehmigen

lassen

Nicht nur das Wetter belastet häufig die Beziehung zwischen Mieter

und Vermieter. Auch das Thema Haustier ist ein beliebter Streitpunkt:

Bello und Miezi unerwünscht - dieser Grundsatz gilt in vielen Mietshäusern.

„Generelle Verbote, Tiere in der Mietwohnung zu halten,

sind nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs aber unzulässig“,

erklärt Peter Sales Wagner. Denn ist im Mietvertrag nichts zur

Tierhaltung geregelt, kann der Vermieter sie auch nicht verbieten. Allerdings

darf er eine Klausel aufnehmen, die zum Beispiel vorschreibt,

dass Mieter den Vermieter zunächst um Erlaubnis bitten müssen. Sich

das Okay einzuholen, ist in jedem Fall erforderlich, wenn in einer kleinen

Wohnung viele Tiere unterkommen sollen oder wenn es sich um

exotische Kreaturen wie Schlangen oder Spinnen handelt. „Kleintiere

wie Goldfische oder Hamster darf sich jedoch jeder auch ohne vorheriges

Nachfragen anschaffen“, sagt der Jurist.

Bei Lärm können Bewohner die Miete kürzen

Laute Musik, ein bellender Hund oder ständiges Heimwerken:

Lärmbelästigung hat im Mietshaus viele Gesichter. „Fühlen sich

Bewohner dadurch gestört, können sie die Miete mindern. Außerdem

können sie gegen den Verursacher gerichtlich ein Unterlassen

durchsetzen“, sagt Peter Sales Wagner. Um rechtlich

auf der sicheren Seite zu sein, sollten Mieter unbedingt ein

Lärmprotokoll führen und die Belästigungen mit Uhrzeit und

Datum festhalten. Eine generelle Nachtruhe, zu der es mucksmäuschenstill

sein muss, gibt es übrigens nicht. „Dennoch gelten

zwischen 22 und 6 Uhr besondere Einschränkungen, die

in den Landesimmissionsschutzgesetzen nachzulesen sind.“

Mehr Rechtstipps gibt es unter www.roland-rechtsschutz.de.

Redaktion: (djd/pt).

16 | November 2014


Schall und Rauch

Ein mitteilungsfreudiger Hund, ein eifriger Grillmeister, ein modernder Komposthaufen. Ab wann gelten Lärm und Geruch

eigentlich als Belästigung? „Die Regelungen sind regional verschieden. Nicht in jedem Bundesland gibt es etwa eine gesetzliche

Mittagsruhe“, erklärt Rechtsanwalt Peter Sales Wagner, Partneranwalt von Roland Rechtsschutz. Nachts seien störende

Geräusche aber so weit wie möglich zu vermeiden oder einzuschränken. Generell müssten spielende Kinder oder schreiende

Babys eher geduldet werden als zum Beispiel Hundegebell oder laute Musik. Auch bei Gerüchen ist Rücksicht geboten: Gerade

Grillfans, die ihr Umfeld allzu regelmäßig zuqualmen, können sich Probleme einhandeln. Auch ein Komposthaufen sollte

nicht direkt an der Grundstücksgrenze stehen.

Redaktion: (djd/pt).

Nur Testament oder

Nachfolgeplanung

Expertentipp von Dr. Matthias Krayer

Dr. Matthias Krayer ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht

und zertifizierter Testamentsvollstrecker

in Rodgau und Bad Homburg (Tel. 06106–696000).

In Gesprächen zwischen unseren Mandanten und uns über die Vorbereitung und Gestaltung von

Testamenten oder Vorsorgevollmachten offenbaren sich oftmals Gestaltungswünsche, die eher dem

Bereich der Nachfolgeplanung („estate planning“) zuzuordnen sind. Kennzeichnend für den Besuch

bei uns ist, dass die zum Ausdruck gebrachten Nachfragen lediglich einen Teil einer erforderlichen Gesamtregelung

darstellen. Wir greifen solche Nachfragen auf und erarbeiten gemeinsam mit unseren

Mandanten einen Nachfolgeplan..

Tragfähige Grundlage für eine langfristige Nachfolgeplanung

bilden alleine die tatsächlichen Bedürfnisse

der jeweils betroffenen Personen. Steuereinsparungen,

welche sich möglicherweise bei der nächsten Überarbeitung

des Steuerrechts wieder in Luft auflösen, spielen dabei

nur eine untergeordnete Rolle. Eine Erbschaftssteuerzahlung

zu vermeiden kann aktuell wichtig sein, steht aber in keinem

Verhältnis dazu, dass man insgesamt eine für alle Beteiligten

tragfähige Nachfolgeplanung erarbeiten muss.

Die wahren Bedürfnisse und damit Ziele der Nachfolgeplanung

sind typischerweise:

• die Sicherung des Familienfriedens

• die Erhaltung des Lebenswerks (Vermögens)

• die Sicherung der Versorgung des Erblassers und der des

Ehegatten

• der Wunsch nach möglichst geringen Steuern

Folgende Punkte sind dabei zu berücksichtigen:

• das Vermögen soll beim beabsichtigten Empfänger ankommen

• für Familienmitglieder, die sich nicht selbst versorgen

können, muss vorgesorgt werden

• das Vermögen soll vor Dri2en geschü5t werden

• die Erben sollen eine gütliche Einigung erzielen

• Steuern und Kosten sollen optimiert werden

• der Erblasser soll in guter Erinnerung bleiben

• manchmal will der Erblasser durch seine Zuwendungen

Einfluss auf das Verhalten der Empfänger nehmen.

Die Instrumente der Nachfolgeplanung sind beispielsweise

die Veränderung des Vermögensaufbaus, die Vornahme von

Rechtsgeschäften unter Lebenden sowie darüber hinaus klassische

Instrumente wie der Ehe- oder Erbvertrag, Testament,

Vollmachten usw. Zu einer verantwortungsvollen, vorausschauenden

Nachfolgeplanung gehört, rech5eitig damit zu

beginnen und alle notwendigen Vollmachten und Dokumente

zur Verfügung zu stellen, denn:

„Mors certa, hora incerta“

(Sicher ist der Tod, unsicher die Stunde).

November 2014 | 17


Fotos: djd/talocasa/shutterstock

Geld & Recht

Immobilien korrekt bewerten

Worauf Verbraucher im Vorfeld eines Kaufs oder Verkaufs achten sollten

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HANAU

Salzstraße 22

63450 Hanau

Tel. 06181- 924920

Fax 06181-508806

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Zahngold

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Silber

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Mo. – Fr. 10.00 – 18.00 Uhr

Sa. 9.30 – 14.30 Uhr

18 | November 2014

Für den Wert einer Immobilie spielen drei

Faktoren eine entscheidende Rolle: Lage,

Lage und nochmals die Lage. Dieses nicht

ganz ernst gemeinte, oft gehörte Bonmot hat

durchaus seine Berechtigung. Eine noch so komfortabel

ausgestattete Eigentumswohnung lässt

sich ungleich schwerer vermarkten, wenn sie im

„falschen“ Stadtteil liegt. Im Gegenzug werden Eigenheime

in Trendvierteln häufig mit einem kräftigen

Preisaufschlag vermarktet. „Für den Laien

sind diese Mechanismen beim Immobilienkauf

und -verkauf nicht immer auf den ersten Blick zu

durchschauen. Umso wichtiger ist eine unabhängige,

professionelle Immobilienbewertung, die vor

jedem Vertrag stehen sollte“, empfiehlt Martin Blömer

vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Die Lage einer Immobilie ist entscheidend

Oft kann die Bewertung bereits im selben Stadtviertel

von einer Straße zur nächsten deutliche

Unterschiede aufweisen, bestätigt auch Sebastian

Wagner, Geschäftsführer der unabhängigen

Immobilienberatung talocasa.de: „Die Lage der

Immobilie ist der wichtigste Faktor für die Immobilienbewertung.

Um eine korrekte Einschätzung

vornehmen zu können, ist allerdings umfangreiches

Fachwissen notwendig.“ Schließlich fließen

zahlreiche Faktoren in den Betrag, der am Ende

sowohl den Kaufinteressenten als auch den Verkäufer

interessiert. Ausstattung und baulicher

Zustand des Eigenheims sind dabei ebenso

wichtig wie der energetische Standard, der mit

einem Energieausweis belegbar sein sollte.

Zusätzlich sind rechtliche Aspekte von Bedeutung,

erläutert Sebastian Wagner: „Je nachdem,

wie frei der Käufer über das Haus oder die Wohnung

verfügen kann, hat die Immobilie für ihn

einen anderen Nutzwert. Dies kann sich natürlich

auch im Preis widerspiegeln.“ Positiv auf

den Verkaufspreis kann es sich zum Beispiel

auswirken, wenn der Bebauungsplan eine zusätzliche

Bebauung auf dem Grundstück erlaubt.

Einschränkungen der Nutzung durch Denkmalschutz

oder durch bestehende Mietverhältnisse

wirken hingegen preismindernd. Da viele Fragen

zu berücksichtigen sind, sollte man mit einer Bewertung

stets erfahrene Fachleute beauftragen.

Auf www.talocasa.de können Hausbesitzer eine

kostenfreie Bewertung anfordern.

Drei Verfahren zur Immobilienbewertung

Möglich sind dabei drei Methoden: Beim Vergleichswertverfahren

werden vergleichbare Immobilien

zur Bewertung herangezogen. Dies

ist sowohl für Häuser, Wohnungen als auch für

Grundstücke möglich. Mit dem Ertragswertverfahren

wird, vereinfacht gesagt, der zukünftige

finanzielle Ertrag des Objektes ermittelt. Je

nachdem, welche Verzinsung der Käufer der

Immobilie auf sein eingesetztes Kapital erwartet,

kann mit dieser Methode der Preis recht präzise

ermittelt werden. Diese Methode eignet sich

in erster Linie für vermietete Objekte. Die dritte

Möglichkeit ist das Sachwertverfahren, das

sich insbesondere für selbstgenutzte Immobilien

anbietet. Hierbei werden der Gebäude- und

Grundstückswert anhand der Herstellungskosten

ermittelt. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass

der Gebäudewert entsprechend des Alters und

der bisherigen Abnutzung gemindert wird.

Redaktion: (djd/pt).


Sparkassen-Finanzgruppe

Hessen-Thüringen

Eines der wichtigsten Instrumente

unserer Anlageberater.

Das erste, was unsere Anlageberater in einem Gespräch mit Ihnen tun, ist zuhören. Denn schließlich ist es Ihr Geld, um das es geht,

und es sind Ihre Wünsche und Ziele, die darüber entscheiden, wie man es am besten für Sie anlegen sollte. Vereinbaren Sie einen

unverbindlichen und kostenlosen Beratungstermin. Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.

November 2014 | 19


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Nachhaltige Hilfe

bei trockener

Haut und

Schuppenflechte

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Eine Erkältung kommt selten allein

Erkältungen gehören zu den häufigsten

Erkrankungen in den industrialisierten

Ländern. Besonders in der kalten

Jahreszeit haben die Erkältungsviren wieder

einmal Hochsaison, und ein Schnupfen folgt

nicht selten direkt auf den nächsten. Denn

häufig geht es nach einer noch nicht ordentlich

auskurierten Krankheit gleich wieder mit

vollem Einsatz los. Und kaum nießt der Kollege

am Schreibtisch gegenüber, ist eine neue

Erkältung fast schon vorprogrammiert. Denn

wenn Krankheitserreger auf ein geschwächtes

Immunsystem treffen, haben sie leichtes Spiel.

Daher ist es besonders in der kalten Jahreszeit

wichtig, sich gesund zu ernähren und sein Immunsystem

bei Belastungen gezielt mit einer

immunspezifischen Mikronährstoffkombination

zu unterstützen.

Text und Foto: orthomol

Trockene Haut spannt, juckt

und schuppt. Ursache ist in

der kalten Jahreszeit häufig

Heizungsluft. Zudem neigt

trockene Haut zu Ekzemen

und anderen Hautausschlägen.

Durch die rechtzeitige

und richtige Pflege der Haut,

sind diese Beeinträchtigungen

vermeidbar.

Als Geheimtipp erweist sich

ein seit vielen Jahren bewährter

Hautbalsam aus der Klostermedizin

(Mönch Balsam,

in Apotheken, PZN 4476461).

Hierzu der Dermatologe Dr.

Dirk Meyer-Rogge: „Bereits

nach zehntägiger Anwendung

klingen quälende Juckreizbeschwerden,

Hautrötungen

und Hauttrockenheit

ab - die Haut wird erkennbar

weicher.“

Amerikanische und griechische

Wissenschaftler kamen

dem Wirkungsmechanismus

des Natur-Balsams auf

die Spur. In seinem Hauptwirkstoff,

einem seltenen

Baumharz, entdeckte ein

Forscherteam der Universität

Thessaloniki beachtliche

Konzentrationen des Spurenelementes

Zink, welches bei

Psoriasis-Patienten die Rötung

und Schuppung der

Haut verringern kann.

20 20 | November | 2014 2014

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe

„Grippe“ und „Erkältung“ oft synonym

verwendet. Eine Grippe nimmt jedoch einen anderen

Verlauf als eine „gewöhnliche“ Erkältung.

Auch die Ursache unterscheidet sich: Während

die Grippe von Influenza-Viren ausgelöst

wird, können für eine Erkältung mehr als 200

verschiedene Erreger - meist so genannte Corona-Viren,

Adeno-Viren oder Rhino-Viren - verantwortlich

sein.

Die Symptome sind ähnlich, allerdings verschieden

stark ausgeprägt. Eine Erkältung beginnt

meist langsam mit einsetzendem Schnupfen. Im

weiteren Verlauf der Krankheit kann es unter

anderem zu Kopfschmerzen sowie einer geringen

Temperaturerhöhung kommen. Eine Grippe

hingegen tritt unerwartet auf und geht meist mit

Fieber, einem starken Schwächegefühl sowie

bohrenden Kopfschmerzen einher. Beide Erkrankungen

sind ernst zu nehmen.

Bei Belastungen, wie z. B. wiederkehrenden

Atemwegsinfektionen, benötigt das Immun-system

eine gezielte Unterstützung mit immunrelevanten

Mikronährstoffen, wie zum Beispiel Orthomol

Immun®.

Das Beobachten der Krankheitssymptome kann

einen Hinweis geben, ob es sich um eine Erkältung

oder Grippe handelt. Eine eindeutige Diagnose

kann jedoch nur der Hausarzt vornehmen.


Auch Verdauungsorgane müssen schlafen

Wer gegen die Organzeituhr lebt, kann eine Krankheitskaskade auslösen

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Morgens wie ein Kaiser,

mittags wie ein

König und abends

wie ein Bettelmann – wer sich

getreu diesem Sprichwort ernährt,

legt einen wichtigen

Grundstein für seine Gesundheit.

Denn üppiges Essen am

Abend kann nach Meinung

der Naturmediziner Dr. med.

Jürgen Freiherr von Rosen

und Dr. med. Martin Freiherr

von Rosen eine ganze „Krankheitskaskade“

auslösen.

„Von allen Fehlern, die wir in

unserer Ernährung machen,

ist wohl der wichtigste, dass

wir an einer liebgewordenen

Gewohnheit festhalten: am

Abend in Ruhe gut und reichlich

zu essen“, bedauern die

Inhaber der naturheilkundlichen

Schlosspark-Klinik Dr.

von Rosen und der Praxis Dr.

von Rosen im hessischen Gersfeld.

Dabei sollte es genau umgekehrt

sein, um den Körper

für den Tag zu stärken und ihm

nachts keine aufwändige Verdauungsarbeit

aufzubürden.

Bereits im alten China gab es

eine sogenannte Organzeituhr.

Diese umfasst einen Zeitraum

von 24 Stunden, in denen

alle zwölf Organe des chinesischen

Meridiansystems für

zwei Stunden eine Maximalzeit

und dem entgegengesetzt

zwölf Stunden später auch

für zwei Stunden eine Minimalzeit

haben. In der Maximalzeit

arbeitet das jeweilige

Organ besonders intensiv und

wirkungsvoll. In der Minimalzeit

soll es sich von dieser

Arbeit möglichst weitgehend

erholen. Nun haben fast alle

Verdauungsorgane ihre Maximalzeiten

am Vormittag und

am frühen Nachmittag und

demnach die Minimalzeiten

am Abend und in der Nacht.

Unsere Angewohnheit, die

Hauptmahlzeit am Abend

nach der Arbeit einzunehmen,

kann eine Vielzahl von

Krankheiten auslösen,

mahnen die Gersfelder

Naturmediziner. Da

die Verdauungsorgane ab ca.

18 bis 20 Uhr eine Arbeitspause

einlegen, bleibt

spätes Essen im Magen

liegen und führt

zur Zersetzung.

Alle Nahrung, die

nicht ausreichend

von unseren

Verdauungssäften

durchsetzt

und verdaut

werden kann,

wird im Magen

und Darm durch

Gärung und Fäulnis

zersetzt.

So entstehen Giftstoffe,

die die Darmschleimhaut

an greifen und zu

Entzündungen führen können.

Damit die Entzündungen

möglichst schnell wieder abheilen

können, schont sich der

Körper reflektorisch auf vielfältige

Weise. Und dies wiederum

kann die sogenannte Krankheitskaskade

auslösen. Folgen

des Essens nach 18 Uhr sind

u.a. Muskelverspannungen bis

hin zu Bandscheibenvorfällen

oder frühzeitiger Arthrose, Venenbeschwerden

wie Krampfadern,

Verdauungsschwierigkeiten

bis hin zu Allergien,

Durchblutungsstörungen, Hauterkrankungen,

Übergewicht

bis zur Schwächung des gesamten

Immunsystems, Depressionen

und Schädigungen

des Herzmuskels.

Die Dres. von Rosen empfehlen

allen, die sorgfältig mit ihrer

Gesundheit umgehen möchten,

eine Mayr-Kur, um den Körper

zu entgiften und wieder normale

Darmverhältnisse herzustellen.

NIERE

BLASE

KREISLAUF

DÜNNDARM

DREIF.-ERW.

HERZ

GALLE

MILZ-PANK.

LEBER

MAGEN

Legende:

Farbig = Maximalzeiten

Grau = Minimalzeiten

Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein

Bettelmann: Wer sich so ernährt, lebt gesund. Das wussten bereits

die alten Chinesen, die diese Organzeituhr entwickelten.

Hintergrund:

Die Schlosspark-Klinik Dr. von Rosen sowie die Praxis Dr.

von Rosen in Gersfeld behandeln seit mehreren Jahrzehnten

insbesondere Patienten mit chronischen Erkrankungen, die

schulmedizinisch häufig „austherapiert“ sind. Naturheilkundlich

behandelt werden auf schulmedizinisch fundierter Basis

u.a. Leber-, Galle, Magen- und Darmerkrankungen, Rheuma,

Gicht, Migräne, Durchblutungsstörungen, Allergien, Hautkrankheiten

und seit einiger Zeit auch Burnout.

INFO

Weitere Informationen

Schlosspark-Klinik Dr. von Rosen

Klinik für Naturheilkunde

Fritz-Stamer-Str. 11 – 36129 Gersfeld

Tel. 06654 160, Fax 06654 16 63

www.schloss-klinik.de

LUNGE

DICKDARM

Foto: Haug-Verlag/Schlosspark-Klinik Gersfeld

Praxis Dr. von Rosen

Praxis für Naturheilkunde

Schlossplatz 3

36129 Gersfeld

Tel. 06654 960 950

www.praxis-rosen.de

November 2014 | 21


Gesundheit

Masern, Mumps und Co.

Studie deckt große Impflücken auf

Jetzt ist es amtlich: In Deutschland

bestehen erhebliche Impflücken bei

Erwachsenen. Eine Erhebung des Robert

Koch-Instituts (RKI) stellt zum Beispiel

bei Masern und Keuchhusten äußerst niedrige

Durchimpfungsraten fest. Vom angepeilten

Ziel einer lückenlosen Impfvorsorge

ist man in Deutschland weit entfernt.

Im Rahmen einer großen repräsentativen

Studie zum Gesundheitszustand der Deutschen

hat das Robert Koch-Institut auch

den Impfstatus unter die Lupe genommen.1

Mehrere tausend Menschen im Alter

zwischen 18 und 79 wurden gebeten,

Impfpässe und sonstige Impfbescheinigungen

vorzulegen, bei fehlenden oder unvollständigen

Dokumenten wurden die Betroffenen

zu ihrem Impfstatus interviewt. Auf

Impfdokumente konnten die Untersucher

bei zwei Dritteln der Teilnehmer zurückgreifen,

wobei Frauen ihre Unterlagen häufiger

greifbar hatten als Männer.

Es hapert bei vielen Infektionskrankheiten

Dabei ergab sich folgendes Bild: Die

22 | November 2014

RKI-Studie deckt beispielsweise bei Masern

große Impfdefizite auf. Mit zunehmendem

Alter nimmt der Anteil derjenigen,

die mindestens eine Impfdosis gegen

Masern erhalten haben, immer weiter ab.

Bei den 18- bis 29-Jährgen ist das bei 79,8

Prozent und bei den 30- bis 39-Jährigen

nur noch bei 46,7 Prozent der Fall. Hinzu

kommt, dass eine einzelne Impfdosis

als unzureichend gilt, vielmehr sind für

einen sicheren Schutz zwei Impfungen

in Folge erforderlich. Die Krankheit wird

von vielen unterschätzt. Komplikationsträchtige

Krankheitsverläufe im Erwachsenenalter

sind stark angestiegen, wobei

vor allem jüngere Erwachsene betroffen

sind. Mögliche Komplikationen können

hohes Fieber, Mittelohrentzündung, Lungenentzündung,

schwere Durchfälle und

in besonders schweren Fällen auch eine

Gehirnentzündung sein.

Bei Mumps ist die momentane Situation

auch nicht besser. Mindestens eine

Impfdosis haben nur 75,8 Prozent der

18- bis 29-Jährigen erhalten, und bei

den 30- bis 39-Jährigen sind es gerade

mal 31,3 Prozent. Angesichts dieser bei

Männern und Frauen ähnlich schlechten

Durchimpfungsrate ist die Zunahme von

Mumps-Erkrankungen bei Erwachsenen

nicht verwunderlich. Bei Männern besteht

dabei durch eine Entzündung der

Hoden das Risiko einer bleibenden Unfruchtbarkeit.

Die Erkrankung an Röteln im Erwachsenenalter

ist vor allem wegen möglicher

embryonaler Schäden im Fall einer

Schwangerschaft bedenklich. Entsprechend

sind die Durchimpfungsraten

bei Frauen höher als bei Männern, aber

trotzdem bestehen riesige Impflücken: In

der Altersklasse der 30- bis 39-Jährigen

– heute ein Alter, in dem Frauen häufig

schwanger werden – haben nur etwas

mehr als die Hälfte der Frauen (54,5 Prozent)

mindestens eine Impfdosis gegen

Röteln erhalten. Bei den 20- bis 29-Jährigen

sind es immerhin 80,4 Prozent.

Gegen Tetanus fehlt fast einem Drittel (28,6

Prozent) aller erwachsenen Deutschen ein

ausreichender Impfschutz, der alle zehn

Jahre aufgefrischt werden sollte. Im Hinblick

auf diese Erkrankung ist also ein


großes Defizit vorhanden, auch wenn die

Durchimpfungsrate heute um zehn Prozent

höher liegt als noch vor zehn Jahren.

Noch größer sind die Lücken in punkto

Diphtherie, obwohl auch hier ein deutlicher

Anstieg der Impfungen zu verzeichnen

ist. 42,9 Prozent aller Erwachsenen

haben jedoch in den letzten Jahren keine

Auffrischimpfung erhalten und sind

deshalb aktuell nicht ausreichend gegen

Diphtherie geschützt.

Bedenklich auch die Durchimpfungsraten

bei Keuchhusten (Pertussis), einer

hoch ansteckenden bakteriellen Infektionskrankheit:

Wie die Studie zeigt, wurden

nur 13,7 Prozent der Frauen und

11,4 Prozent der Männer in den letzten

zehn Jahren gegen Pertussis geimpft.

Angesichts steigender Erkrankungszahlen

bei Erwachsenen empfiehlt die Ständige

Impfkommission (STIKO) seit 2009

grundsätzlich eine Auffrischimpfung im

Erwachsenenalter, die in Kombination mit

einer fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung

durchgeführt werden soll. Es bleibt abzuwarten,

ob sich diese Empfehlung in den

nächsten Jahren in steigenden Impfraten

niederschlagen wird.

Redaktion: gsk

Immer öfter erkranken Erwachsene an „Kinderkrankheiten“

Die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland zeigt außerdem, dass ein durchschlagender

Erfolg im Kampf gegen die Impfmüdigkeit bislang ausgeblieben ist. So genannte

„Kinderkrankheiten“ werden nach wie vor unterschätzt. Viele wissen gar nicht,

dass sich immer öfter Erwachsene mit diesen Infektionskrankheiten anstecken. Und das

kann sehr bedenklich werden: Masern, Mumps und Co. nehmen nämlich im Erwachsenenalter

oft einen schweren Verlauf. Es ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits

sind Infektionen mit Masern, Mumps, Röteln und Keuchhusten durch die Einführung

wirksamer Impfstoffe bei den Kindern immer seltener, andererseits fehlt durch die fehlende

Sichtbarkeit dieser Krankheiten das Bewusstsein in der Bevölkerung, dass auch

Erwachsene geimpft werden sollten. Da sich weniger erwachsene Menschen impfen lassen,

steigen die Chancen der Erreger, auf ungeschützte Personen zu treffen. Weil aber

insgesamt weniger Erreger unterwegs sind, gibt es immer mehr Menschen, die erst im

Erwachsenenalter zum Beispiel mit Masernviren oder Pertussisbakterien in Kontakt

kommen. Deshalb kommt es zur Verschiebung des Erkrankungsalters mit zunehmend

schweren Verläufen.

Diese Entwicklung ist ein herber Rückschlag. Das von der Weltgesundheitsorganisation

(WHO) ausgerufene Ziel, die Erreger von Masern, Mumps und anderen Kinderkrankheiten

auszurotten, wurde hierzulande immer wieder verfehlt. Die Weltgesundheitsorganisation

führt die Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln auf der Liste ihrer

Empfehlungen.2 Bislang haben sich die Erreger nicht geschlagen gegeben. Damit das

nachhaltig passiert, sind Durchimpfungsraten in der Nähe von 100 Prozent die unerlässliche

Voraussetzung. Hier ist es möglich, durch Kombinationsimpfstoffe, wie der gegen

Masern, Mumps und Röteln, gegen mehrere Erreger gleichzeitig zu impfen. Die Krankenkassen

übernehmen in diesem Fall die Impfkosten bei Kindern und Jugendlichen bis zum

18. Lebensjahr sowie bei allen nach 1970 geborenen Erwachsenen mit unzureichendem

oder unklarem Impfstatus.

November 2014 | 23


Psychologie

„Ich hätte mir das Leben genommen,

wenn ich Sie nicht gehabt hätte.“

Seit 14 Jahren bietet das BWMK in der Psychosozialen Kontakt- und

Beratungsstelle Gelnhausen niedrigschwellige Beratung an

„Unsere Aufgabe ist es, Menschen in Lebenskrisen notwendige Hilfen und Impulse anzubieten und - wenn nötig - unbürokratisch

und schnell gezielte Hilfen einzuleiten“, antwortet Anita Kübler auf die Frage, was sich hinter der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle

(PSKB) verbirgt, die im direct-Beratungszentrum des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) untergebracht ist.

Die Beratungsangebote der PSKB

stehen Einwohnern des mittleren

Main-Kinzig-Kreises kostenlos zur

Verfügung und richten sich an Personen

mit psychischer Erkrankung, in Lebenskrisen,

mit seelischen Problemen sowie an

deren Angehörige. „Beratungsschwerpunkte

sind beispielsweise Selbstwertprobleme

und Selbstzweifel, Gefühle des Überfordertseins

und Stress, soziale Schwierigkeiten,

Sorgen und Ängste im Alltag, Gefühle von

Traurigkeit und depressive Verstimmungen,

24 | November 2014

Prüfungs- und Versagensängste oder Informationen

über eine Psychotherapie“, erklärt

Anita Kübler. Seit 13 Jahren arbeitet die Sozialarbeiterin,

die eine Zusatzausbildung zur

Beraterin für psychisch kranke Menschen gemacht

hat, dort. „Diese Stelle ist sehr wichtig

für die Prophylaxe, damit Menschen gar nicht

erst in Kliniken eingewiesen werden müssen.

Wir können hier sehr viel abfangen.“

„Ich hätte mir das Leben genommen,

wenn ich Sie nicht gehabt hätte“, sagte

eine Klientin zu Anita Kübler, nachdem

sie die akute Phase ihrer Krise überstanden

hatte. Sie litt an schweren Angst- und

Panikattacken, die Zwangshandlungen bei

ihr verursachten. Die stützende Begleitung

durch die PSKB und die Vermittlung in

eine psychosomatische Reha-Maßnahme

konnten ihr helfen.

Zusammen mit ihrer Kollegin Gabriele Nelges

berät Anita Kübler die rund 200 Personen,

die sich pro Quartal an die PSKB


wenden. „Ich führe vier bis fünf Beratungsgespräche

am Tag, die jeweils eine

Stunde dauern“, sagt Anita Kübler. Wir

sind immer ausgelastet.“ Seit Jahren bleibt

die Zahl der Menschen, die sich an die Beratungsstelle

wenden, stabil. Wenn Anita

Kübler im März 2015 in den Ruhestand

geht, werden Kollegen, die bereits ebenfalls

Erfahrung in der Beratungsarbeit sammeln

konnten, ihre Arbeit übernehmen

und weiterführen.

„Unsere Klienten kommen aus allen sozialen

Schichten. Es gibt auch Anfragen von

Kollegen aus dem BWMK an uns“, berichtet

Anita Kübler. Die PSKB ist so niedrigschwellig

konzipiert, dass die Menschen,

die sich dorthin wenden, nicht einmal

ihren Namen nennen müssen. „Für den

Erfolg der Beratung ist es wichtig, dass

die Menschen aus freien Stücken zu uns

kommen. Sie müssen etwas an ihrer Situation

ändern wollen“, sagt die Sozialarbeiterin.

Die meisten Menschen, die sich

an die PSKB wenden, sind zwischen 30

und 50 Jahre alt, es kommen aber auch

jüngere. Meist haben sie den Tod eines

Angehörigen zu verarbeiten, Liebeskummer,

Auseinandersetzungen in der Familie,

eine Trennung, sind selbst psychisch

erkrankt oder Kinder von erkrankten

oder alkoholabhängigen Eltern. Es kommen

auch Jugendliche, die aufgrund von

Schulproblemen Hilfe suchen. Diese verweist

Anita Kübler an entsprechende Stellen

weiter, da die PSKB nur Erwachsene

beraten darf.

Dabei hilft ihr die gute Vernetzung der

PSKB. Sie arbeitet nicht nur mit dem Rosengarten

Schlüchtern und dem Verein LebensGestaltung,

den beiden anderen Psychosozialen

Kontakt- und Beratungsstellen

im Main-Kinzig-Kreis, sondern auch mit

dem Jugend- und dem Gesundheitsamt sowie

verschiedenen Kliniken und Fachärzten

zusammen. Des Weiteren sind Gabriele

Nelges und Anita Kübler in verschiedenen

BWMK-internen und –externen Arbeitskreisen

aktiv, unter anderem im „Arbeitskreis

für Kinder psychisch kranker Eltern,

Main-Kinzig-Kreis und der Stadt Hanau“,

dem Arbeitskreis für Doppeldiagnosen,

dem Arbeitskreis Autismus sowie im Kriseninterventionsteam

des BWMK.

„Man kennt uns“, sagt Anita Kübler.

Die meisten Menschen würden durch

Mund-zu-Mund-Propaganda auf die Beratungsstelle

aufmerksam, viele auch über

das Internet. „Wenn die Menschen zu uns

kommen, sind sie sehr verzweifelt und

der Druck ist hoch. Oftmals kommen sie

beim ersten Kontakt auch in Begleitung.

Der erste Schritt ist der schwerste, danach

fällt es ihnen leichter.“ Und wie verarbeitet

man das als Beraterin? Man lerne sich zu

distanzieren, sagt Anita Kübler. „Das muss

man professionell angehen. Sonst geht es

nicht.“ Die regelmäßige Supervision sei

sehr wichtig – als Unterstützung bei der

Fallarbeit, bei der Verarbeitung des Gehörten

und zur Selbstreflexion.

Vor allem im Bereich der Psychosozialen

Hilfen (PSH) ist die PSKB die erste Anlaufstelle

und fungiert als Eingangsverfahren.

Mithilfe eines Integrierten Behandlungsund

Rehabilitationsplanes, der gemeinsam

mit dem Ratsuchenden erstellt wird, werden

sowohl der Hilfebedarf erfasst als auch

konkrete Maßnahmen wie die Aufnahme

in ein Wohnangebot oder in eine Tagesstätte

für psychisch kranke Menschen geplant.

Auch in der kollegialen Beratung sind

Anita Kübler und ihre Kollegin Gabriele

Nelges tätig und stehen Betreuern und Betriebsleitern

von Wohn- und Werkstätten

des BWMK zur Seite. „Wir besuchen auch

Dienstbesprechungen, um mit den Teams

-Anzeigeschwierige

Situationen mit Klienten zu besprechen“,

sagt Anita Kübler.

„Die Arbeit hier wird mir sehr fehlen“,

sagt die Sozialarbeiterin mit Blick auf den

Beginn ihres Ruhestands im März. „Die

Sensibilität der psychisch Erkrankten beeindruckt

mich tief.“ Die Erfahrungen, die

sie in der PSKB gemacht habe, hätten auch

große Auswirkungen auf ihr privates Leben.

„Ich bin großzügiger geworden und

verstehe es, kleine Momente mehr zu genießen.“

direct-Beratungszentrum in

Gelnhausen

Im Alltag entstehen oft Momente, in denen

man das Gefühl hat, es wäre gut, wenn

man Unterstützung erhalten könnte – im

Beruf, bei familiären Fragen oder auch privat.

Die Entlastung kann darin bestehen,

eine geeignete Tagesbetreuung für Kinder

zu finden, einen Arbeitsplatz barrierefrei

einzurichten oder einen Therapieplatz

vermittelt zu bekommen. Das Ziel der Beratung

ist es, Menschen in ihrer Lebenssituation

zu unterstützen, damit sie ein

weitgehend selbstbestimmtes Leben führen

können. Im direct-Beratungszentrum

in der Hailerer Straße 24 in Gelnhausen

sind unterschiedliche Fachbereiche der

Sozialberatung zusammengefasst und organisatorisch

miteinander verbunden. Als

Teil eines Netzwerks von Ärzten, Kliniken

und anderen Beratungsstellen ist das Team

in der Lage, schnell und unbürokratisch

Hilfe zu vermitteln. Im Beratungszentrum

sind folgende Fachbereiche angesiedelt:

Mitarbeiter-Sozialberatung

Integrationsfachdienst (IFD)

Beratungsstelle für Frühe Dialoggestaltung/Unterstützte

Kommunikation (UK)

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle

Arbeitsassistenz für Mitarbeiter von

Werkstätten für behinderte Menschen

(WfbM)

Alle Angebote sind für die Ratsuchenden

kostenfrei.

INFO

direct-Beratungszentrum

Hailerer Straße 24

63571 Gelnhausen

Telefon (06051) 9218-500

Informationen im Internet unter

www.direct-bz.de

November 2014 | 25


Psychologie

Das haben wir schon immer so gemacht

von Elmar Egold

Killerphrase wird eine solche Aussage genannt. Oder Totschlagargument.

Und die Personen, die sich dahinter verbergen,

sind Schnarchnasen, die ihre Zeit bis zur Rente

möglichst schadlos überstehen wollen und damit allen Fortschritt

blockieren. So will es zumindest das Klischee, das allzu gerne bedient

wird.

Also dann lieber jung, dynamisch, erfolgreich, auf jede neue Idee

springen und das bewährte Alte über Bord werfen? Dass das auch

nicht der wahre Jakob ist, liegt auf der Hand. Wie immer liegt die

Wahrheit in der Mitte – und das nicht nur im Berufsleben.

Auch im privaten Alltag kleben wir oft wie zäher Leim an Gewohntem

und stehen uns damit selbst im Weg. Was könnten wir

alles erleben, wenn wir uns bloß ein bisschen mehr trauen würden!

Es lohnt sich deshalb, einmal genauer hinzuschauen.

Da könnte ja jeder kommen

Die frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher wurde

„Eiserne Lady“ genannt. Mit ihrem Verhalten hat sie sich nicht

nur Freunde gemacht. Der französische Soziologe Pierre Bourdieu

hat ihre Durchsetzungskraft im TINA-Prinzip verewigt. Das Wort

ist gebildet aus den Anfangsbuchstaben der Aussage „There Is No

Alternative“. Leider hat TINA zahlreiche Schwestern. Weil die

Akronyme unaussprechlich wären, folgen hier weitere Beispiele

beliebter Totschlagargumente: „Das haben wir schon immer so

gemacht!“, „Das haben wir noch nie gemacht!“, „Das geht nicht

so einfach, wie ihr denkt!“, „Das hat doch keinen Sinn!“ oder „Da

könnte ja jeder kommen!“. Und wenn wir mit uns selbst reden,

hört es sich vielleicht so an: „Das liegt mir einfach nicht!“, „Da

hätte ich ja viel zu tun!“, „Das muss ich mir nicht antun!“ oder

„Was soll ich denn noch alles machen?“. So reagieren viele Menschen

auf Neues und merken dabei gar nicht, wie sie sich selbst

auf den Füßen stehen.

Zaubersaft Dopamin

Bevor wir jetzt alle Konservativen und Zögerer ungespitzt in den

Boden rammen, naht kompetente Hilfe, und zwar von den Hirnforschern.

Sie haben herausgefunden, warum der Homo sapiens

dazu neigt, Neues abzulehnen und lieber den alten Stiefel weiterzumachen:

Dopamin heißt der Zaubersaft. Das ist ein Neurotransmitter,

der vom Belohnungssystem im Gehirn ausgeschüttet wird.

Dummerweise belohnt Dopamin aber nicht die Entdeckerfreude,

sondern fließt dann in Strömen, wenn das Gehirn etwas wiedererkennt,

wenn vertraute Netzwerke aktiviert werden. Deshalb entsteht

beim Altbekannten ein beruhigendes Gefühl, bei Neuem eher

ein Störgefühl. Das kann man dem Gehirn nicht verübeln, denn

es erledigt vor allem seinen Hauptjob: das Überleben sichern. Alle

Erinnerungen an zurückliegende Ereignisse, auch an die weniger

schönen, haben eins gemeinsam: Wir haben sie immerhin überlebt.

Beim Neuen weiß man das noch nicht.

Auch wenn es bei neuen Ideen in aller Regel nicht ums nackte

Überleben geht, setzt das Gehirn lieber auf Nummer sicher. Zumindest

in der ersten Reaktion. Beim zweiten Nachdenken kann

26 | November 2014


Advocatus Angeli

- Anzeige -

Wie kann man nun chronischer Engstirnigkeit begegnen – der

fremden und der eigenen? Gar nicht so einfach, wenn sich jemand

in das oben genannte TINA-Prinzip festgebissen hat. Deshalb hat

die französische Politologin Susan George das Prinzip TATA als

Gegenentwurf entwickelt. Es steht für „There Are Thousands of

Alternatives“. Es müssen ja keine tausende neue Ideen sein, aber

die eine richtige Idee zum passenden Zeitpunkt ist Gold wert.

Wichtig ist, dem Neuen überhaupt eine Chance zu geben. Wenn unser

Verstand zuerst auf Nummer sicher schalten will, gilt es, ihn ans Händchen

zu nehmen und ihm gut zuzureden. Insbesondere bei Dingen,

bei denen es nicht um große Umbrüche geht, kann man lernen, ein

bisschen mutiger und experimentierfreudiger zu werden. Und wenn

Sie die Wahl haben zwischen A und B, können Sie ja auch mal C ausprobieren.

Anstatt den Advocatus Diaboli zur Hochform auflaufen zu

lassen, darf auch einmal der Advocatus Angeli die Führung übernehmen.

Wer das ist? Der Engel, der als Gegenspieler zum Teufel das Gute

will. Malen Sie sich aus, wie es wäre, wenn alles gut ausginge, und Sie

werden sehen: Dopamin ist bereits im Anmarsch und wenn genug im

Gehirn angekommen ist, hat es die Begeisterung im Schlepptau. Selbst

dann, falls die neue Idee nicht von Ihnen sein sollte.

sich das Neue schon etwas vertrauter anfühlen. Immerhin, das

erste Dopamin ist im Anmarsch und der Antrieb, sich auf etwas

Ungewohntes einzulassen, wird umso stärker, je mehr man sich

mit dem neuen Gedanken befasst. Es lohnt sich also, nicht sofort

abzublocken.

Mit Zähnen und Klauen

So weit die Hirnforscher. Die Psychologen haben noch andere Erklärungen

auf Lager, denn die Logik der Psyche ist tausend Mal

kreativer als die Logik des Verstandes. Es fängt schon damit an, von

wem die neue Idee eigentlich ist. Kann man ihn nicht leiden, hat

auch seine Neuerung wenige Chancen in der eigenen Beurteilung.

Auch Rivalität mischt sich gerne mit ein. Die eigenen Gedanken

und Vorstellungen werden dann oft mit Zähnen und Klauen verteidigt.

Zu allem Überfluss hat man uns anerzogen, zu der eigenen

Meinung zu stehen. und so empfinden manche eine Meinungsänderung

gar als Niederlage. Da lobe ich mir Altbundeskanzler Konrad

Adenauer, der einmal bekannte: „Was interessiert mich mein

dummes Geschwätz von gestern.“ Damit zeigte er mehr Größe als

mit emsigem Rechtfertigen begangener Fehler und Irrtümer, wie es

heute leider oft die Regel zu sein scheint. Nicht nur in der Politik.

Aber die Psychologen haben noch weitere Erklärungen auf Lager,

warum so viele Menschen bei neuen Ideen auf der Bremse stehen.

Die Angst vor Neuem ist eben menschlich und drückt sich in den

verschiedensten Verkleidungen aus: An die Vernunft wird appelliert,

der warnende Zeigefinger erhoben und sogar beteuert, man

meine es doch nur gut. Manche Menschen gefallen sich besonders

gut in der Rolle des Advocatus Diaboli (zu Deutsch: Anwalt des

Teufels), der die Aufgabe hat, alle Haare in der Suppe zu finden.

Und wenn man danach sucht, wird man mit Sicherheit auch welche

finden. In Anbetracht dieser psychologischen Aspekte grenzt

es fast an ein Wunder, dass es überhaupt so viel Kreativität gibt.

Haben

Sie mal

1Minute?

Verhaltenstrainer

Elmar Egold

Vergessen Sie ihr dummes Geschwätz von gestern

Fällt es Ihnen schwer, Ihre Meinung zu ändern? Selbst dann,

wenn Sie insgeheim einsehen, dass Sie auf dem falschen

Dampfer waren? Was ist der Grund dafür? Haben Sie Angst,

Ihr Gesicht zu verlieren oder als wankelmütig zu gelten? Oder

halten Sie es für ein Zeichen von Stärke oder Klugheit, eine

einmal aufgestellte Meinung niemals mehr zu ändern? Dann

machen Sie sich Ihr Leben unnötig selbst schwer und Sie

erreichen damit genau das Gegenteil von dem, was Sie wollen.

Das ist wahrlich kein Zeichen von Klugheit, denn nur dumme

Menschen ändern ihre Meinung nie. Sie stecken fest in einem

Korsett aus Meinungen, (Vor-)Urteilen und Ansichten. Ein freier

Geist jedoch gewinnt täglich neue Einsichten dazu und kann

sich „häuten“.

Schon der Philosoph Friedrich Nietzsche erklärte uns: „Die

Schlange, welche sich nicht häuten kann, geht zugrunde.

Ebenso die Geister, welche man verhindert, Ihre Meinungen zu

wechseln. Sie hören auf, Geist zu sein.“ Und auch der

legendäre Altbundeskanzler Konrad Adenauer sagte: „Was

gebe ich auf mein dummes Geschwätz von gestern?“

Was hindert Sie daran, sich selbst ebenfalls diese Größe zu

erlauben? Notfalls berufen Sie sich auf Nietzsche oder auf

Adenauer.

Elmar Egold • Verhaltenstrainer • www.egold-konzept.de

Institut • Gewerbestraße 26 • 63619 Bad Orb • Tel.: 06052-801880

November 2014 | 27


Expertentelefon

Gesundheit

Das Leben aus dem Gleichgewicht

Kostenfreie Telefonnummer 0800 - 000 55 32

Große Ratgeberaktion am Telefon

mit führenden Gesundheitsexperten

Donnerstag, 13. November 2014 von 11 bis 16 Uhr

Prof. Dr. Karl-Friedrich

Hamann

Ehemaliger Extraordinarius an der

HNO-Klinik der TU München und

leitender Arzt der Abteilung für

Schwindel und Gleichgewichtsstörungen

im MVZ Bogenhausen.

Dr. med. Thomas Zickler

Niedergelassener HNO-Arzt in

Pfungstadt. Praxisschwerpunkte:

Hörstörungen, Schwindelerkrankungen,

Allergologie, Schlafstörungen.

Dazu Lehrtätigkeiten für

den Deutschen Berufsverband der

HNO-Ärzte

Dr. med. Jörg Sebastian

Niedergelassener HNO-Arzt in

Nürnberg. Schwerpunkte: konservative

HNO-Heilkunde, Schwindeldiagnostik,

Stimm- und

Sprachstörungen, weiterhin Komplexhomöopathie

und Akupunktur

Wie Schwindelstörungen

entstehen und was dagegen hilft

Menschen jenseits der 65 stehen heute fester und aktiver im Leben

als je zuvor. Rüstig, lebensbejahend und medizinisch gut versorgt,

genießen sie die Freiheit nach dem Arbeitsleben und starten oft mit

Reisen oder neuen Hobbys noch einmal richtig durch. Trotzdem

bleiben auch moderne Senioren von typischen Altersbeschwerden

nicht verschont. Eines der häufigsten Probleme ist Schwindel:

Etwa jeder Dritte über 60 und jeder Zweite über 85 leidet darunter.

Plötzlich dreht sich alles, oder der Boden scheint unter den Füßen

zu schwanken. Oft kommen auch Übelkeit und Erbrechen dazu,

den Betroffenen wird schwarz vor den Augen, das Herz rast, oder

es kommt zu Schweißausbrüchen. Eine Schwindelattacke kann

nach Sekunden vorbei sein, sich aber auch über einen längeren

Zeitraum erstrecken.

Lebensqualität erhalten

Schwindelstörungen können die Lebensqualität erheblich schmälern,

denn neben den unangenehmen Symptomen steigt auch die

Gefahr von Stürzen und Verletzungen. Und wer sich auf den eigenen

Beinen nicht sicher fühlt, bekommt Angst und verliert das

Selbstvertrauen. Viele Betroffene schränken deshalb ihre Aktivitäten

ein und bleiben lieber zu Hause. Ein Teufelskreis, denn mangelnde

Bewegung kann wiederum die Schwindelepisoden noch

verstärken. Aber was kann man tun, um das Leben wieder mutig

und aktiv anzugehen?

Ursachen klären lassen

Dr. med. Jochen Reichel

Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

in München-Bogenhausen.

Schwerpunkte: plastische

Operationen, Allergologie, Schwindel-

und Tinnitus-Behandlung. Herausgeber

des hnoinfo-Newsletter

Zunächst einmal ist es wichtig, ernsthafte Erkrankungen wie neurologische

Störungen oder Herz-Kreislauf-Leiden auszuschließen.

Als weitere Ursachen für Schwindelanfälle kommen altersbedingte

Funktionseinschränkungen von Nerven, Gleichgewichtsorgan

und Augen, Durchblutungsstörungen, Blutdruckschwankungen,

bestimmte Medikamente und psychische Probleme infrage. Auch

die Ausprägung des Schwindels kann verschieden sein, wie etwa

Dreh-, Lagerungs- oder Schwankschwindel. Deshalb müssen oft

zusätzlich zum Hausarzt Spezialisten wie HNO-Ärzte, Neurologen

oder Internisten zu Rate gezogen werden.

28 | November 2014


Aktiv gegen Schwindel

Aus medizinischer Sicht liegt

nicht immer eine Erkrankung

als Ursache für die Schwindelanfälle

vor. Das bedeutet aber

nicht, dass man nichts dagegen

tun kann! Wichtig ist es vor

allem, aktiv zu bleiben. Spezielle

Schwindelübungen können

den Gleichgewichtssinn

schulen und helfen, den Umgang

mit unsicheren Situationen

besser zu meistern. Auch

regelmäßiger Sport verbessert

die Gangsicherheit und senkt

die Sturzgefahr. Zusätzlich ist

eine begleitende Behandlung

mit natürlichen Arzneimitteln

wie Vertigoheel möglich, die

die Mikrodurchblutung sanft

unterstützen und keine Wechselwirkungen

mit anderen Medikamenten

aufweisen. Jede

Therapie muss individuell abgestimmt

sein. Zudem sind viele

Fragen zu beantworten: Wo

kann man geeignete Übungen

erlernen, wie können Angehörige

helfen, welche Nebenwirkungen

können Medikamente

haben und wie wirken Naturarzneien

gegen Schwindel?

Foto: Foto: djd Vertigoheel

Gefahren im Alltag

vermeiden

Wichtig ist es auch, die durch

den Schwindel verursachte

Sturzgefahr zu verringern: Im

eigenen Haushalt kann man

hier selbst viel tun, etwa Haltegriffe

anbringen, rutschfeste

Böden verlegen, oder lose Kabel

und Teppichkanten beseitigen.

Mit welchen Maßnahmen

man wieder mehr Sicherheit

gewinnen kann, wie man im

Notfall am besten Hilfe bekommt

und was man im Fall

eines akuten Schwindelanfalls

tun sollte, erklären unsere Experten

individuell am Telefon.

Rufen Sie an! Holen Sie sich

Ihren persönlichen Expertenrat

von 11 bis 16 Uhr unter der

kostenfreien Rufnummer 0800

000 55 32!

November 2014 | 29


Reise & Erholung

Kulinarischer Ausflug ins Weiltal

Genießen Sie die besondere Adventsstimmung

- Anzeige -

Für viele Familien aus

dem gesamten Rhein

Main Gebiet ist es schon

zur liebgewonnenen Tradition

geworden, einen Weihnachtsausflug

ins winterliche Weiltal

mit einem kulinarischen Festmahl

im Restaurant „Aphrodite“,

direkt am Weiltalwanderweg

gelegen, zu verbinden.

Gerne lassen sie sich von der

authentischen mediterranen

Atmosphäre der Gasträume

verzaubern.

Auch in diesem Jahr entführt

Familie Karagiannis ihre Gäste

wieder mit köstlichen Festmenüs

in die kulinarische Welt

ihres Heimatlandes. Ob Sie

nun zur Mittagszeit die herzliche,

südliche Gastfreundschaft

genießen und dann einen Verdauungsspaziergang

machen

oder, ob Sie nach einem ausgedehnten

Spaziergang den Tag

kulinarisch ausklingen lassen:

Die Gasträume und der Festsaal

sind für Sie festlich geschmückt.

Am 11. November

Martinstag

gibt es das traditionelle Gänseessen,

„mediterran“ und natürlich

auch „klassisch deutsch“.

Adventsmenüs

Um Sie auf die Festtage so richtig

einzustimmen bietet Familie

Karagiannis ab dem 1. Advent

mediterrane Gans- und Wildgerichte

und besondere Adventsmenüs

an.

Partyservice & Catering

mit Adventsmenüs

Möchten Sie zuhause feiern?

Im Verein, im Dorfgemeinschaftshaus

oder in den Firmenräumen?

Gerne stellt man

Ihnen Menüs nach Ihrem Geschmack

(auch deutsche Küche

und Wildgerichte) zusammen.

Weihnachtsfeiern im

festlichen Ambiente

Wie jedes Jahr stattet Familie

Karagiannis den Festsaal mit

Buffetraum und das Restaurant,

auf Wunsch auch mittwochs,

wieder für Ihre Weihnachtsfeier

aus. (Im Dezember

ist kein Ruhetag). Gerne stellt

man Ihnen dazu Ihr Adventsmenü

zusammen.

Weihnachts-Schlemmer-

Buffet

An den Weihnachtsfeiertagen

wird mittags im Festsaal von

12:00 bis 14:30 ein reichhaltiges

Weihnachtsbuffet aufgebaut.

Erwachsene 22,90 €, Kinder

bis 12 Jahre 10,90 €, bis 6 Jahre

6,90 €

- Anzeige -

Als Augustus

die Welt

schätzen ließ …

Silvesterbüffet mit

Musik und Silvestermenüs

Am 1. Januar ist das Restaurant

mit Neujahrs-Menüs für

Sie geöffnet.

Neben den Buffet- und

Menüangeboten können Sie

während der ganzen Zeit im

Restaurant auch à la carte essen.

Für Senioren und Kinder

gibt es zusätzlich noch mal

eine Extrakarte.

Reservieren Sie rechtzeitig –

Auch der Gutscheinverkauf hat

schon begonnen.

Weihnachten – Ein Streifzug

durch zwei Jahrtausende Festkultur

Sonderausstellung 7. November 2014 – 1. Februar 2015

Dienstag bis Sonntag 9.00 – 16.00 Uhr

RÖMERKASTELL SAALBURG

ARCHÄOLOGISCHER PARK

D-61350 BAD HOMBURG

TEL 06175/9374-0

www.saalburgmuseum.de

INFO

Restaurant Aphrodite

Weilstrasse 6

61276 Weilrod/Rod an der Weil

Tel.: 06083–313

Fax 06083–95 87 72

restaurant.aphrodite@web.de

Öffnungszeiten:

Mo.–So.11.30 Uhr bis 14.30 Uhr

und 17.30 Uhr bis 1.00 Uhr

Mittwochs Ruhetag

30 | November 2014


4. Touristikmesse Aschaffenburg

in der Stadthalle vom 1.-2.11.2014

Vom Wanderglück vor der Haustür bis zur Safari in Afrika oder mit den

Reisemobilen von Laika unterwegs sein.

Urlaubszeit ist die

schönste Zeit im Jahr.

Doch Angebote gibt es

viele und die Auswahl fällt nicht

leicht. Entscheidungshilfe bei

der Qual der Wahl finden Sie

am 1. und 2. November auf der

Touristikmesse in Aschaffenburg

mit dem Themenschwerpunkt

„Premium-Rad und Wanderwege“

in Deutschland. Reisen

wird spezieller, bedeutsamer und

vielschichtiger. Entfernte Länder

besuchen, fremde Kulturen erleben,

Entspannung, Wellness, Gesundheit

– wer heute reist, sucht

etwas, was Sinn macht, ihn berührt

und positiv verändert.

Sollte nun Ihre Reiselust entfacht

worden sein, freuen wir

uns darauf, Sie am 1. und 2.

November von 10.00 bis 18.00

Uhr auf der Touristikmesse begrüßen

zu dürfen.

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RMV-Service rund um die Uhr

– nun mit neuer Nummer

Der Telefonservice des Rhein-Main-

Verkehrsverbundes (RMV) und der

Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft

traffiQ ist seit 1. Oktober, über eine

neue, gemeinsame Nummer zu erreichen.

Unter 069 / 24 24 80 24 wird man im persönlichen

Gespräch zu allen Fragen rund

um die Mobilität beraten - und das weiterhin

24 Stunden lang, sieben Tage in der

Woche.

Die Verbindungskosten richten sich künftig

nach dem jeweiligen Vertrag, den die

Anrufer mit ihrem Telefondienstleister

abgeschlossen haben.

Damit profitieren besonders Nutzer von

Flatrates, denn sie mussten bei der bisherigen

01801er Nummer zusätzliche Telefonkosten

tragen. Auch Handy-Telefonierer,

die eine Flatrate ins Festnetz haben,

können jetzt ohne zusätzliche Kosten von

unterwegs anrufen.

Ob mit Bus und Fahrrad oder mit Auto und

Bahn unterwegs - die Gesprächspartner

am Servicetelefon geben klare Auskünfte

zum Angebot des Verkehrsverbundes und

seiner Partner sowie wichtige Hinweise zur

Kombination mit anderen Verkehrsmitteln.

Das Servicetelefon betreibt der RMV in enger

Zusammenarbeit mit traffiQ Frankfurt

am Main. Deren Informationsangebot ist

nun ebenfalls unter der Telefonnummer

069 / 24 24 80 24 zu erreichen. Damit

wird jetzt auch in Frankfurt nur noch eine

einzige Nummer für den Rund-um-die-

Uhr-Service beworben.

November 2014 | 31


Reise & Erholung

Adventsreise mit Fachwerkzauber

Stimmungsvolle Weihnachtsmärkte entlang der Deutschen Fachwerkstraße

Pünktlich zur Adventszeit

öffnen in ganz Deutschland

die Weihnachtsmärkte

ihre Pforten, locken

mit glitzernden und duftenden

Ständen, mit Kunsthandwerk,

Glühwein und gebrannten

Mandeln. Ein ganz besonderes

Flair erwartet Besucher dabei

entlang der Deutschen Fachwerkstraße.

Ob im niedersächsischen

Celle, im thüringischen

Mühlhausen, in der hessischen

Barbarossastadt Gelnhausen

oder im baden-württembergischen

Gengenbach: Die Weihnachtsmärkte

in den rund 100

Städten von der Elbe bis zum

Bodensee umgibt ein wahrer

Fachwerkzauber und sorgt für

ein gemütliches Ambiente.

Man kann sich auf weihnachtliche

Konzerte, mittelalterliches

Markttreiben, auf Krippenspiel,

Riesenadventskalender und

vieles mehr freuen. Ausführliche

Informationen gibt unter

www.deutsche-fachwerkstrasse.de.

Weihnachtliches

Spektakel

Das Veranstaltungsprogramm

der Fachwerkstädte ist gerade

in der Adventszeit prall gefüllt.

In Hann. Münden etwa weisen

Nachtwächter mit Hellebarde

und Laterne Besuchern

den Weg durch die historische

Altstadt, dabei unterhalten sie

Jung und Alt mit Wissenswertem

und Humorigem über die

Stadtgeschichte. Sehenswerte

Spektakel sind auch das Christkindchenwiegen

im hessischen

Korbach - eine Tradition, die

auf das Jahr 1543 zurückgeht

- oder der Engelsabstieg

vom Turm der Stadtkirche im

baden-württembergischen

Pfullendorf. In Schlitz gibt es

die größte Weihnachtskerze

Deutschlands zu sehen, während

sich im romantischen

Gengenbach das Rathaus in

das „weltgrößte Adventshaus“

verwandelt.

Verwöhntage in stimmungsvollen

Hotels

Übrigens: Der Besuch eines

Weihnachtsmarktes lässt sich

mit einem Verwöhnwochenende

in einem stimmungsvollen

Hotel verbinden. Dabei kann

man wohltuende Massagen

und heiße Saunagänge ebenso

genießen wie ein Gourmet-Dinner

bei Kerzenlicht.

Das Angebot reicht vom Fünf

Sterne-Komfort im Hotel Fürstenhof

in Celle, romantische

Stunden im Bad Hersfelder

„Romantik Hotel zum Stern“

oder einem gemütlichen Aufenthalt

in der liebevoll renovierten

Mühle des Landgasthofs

„Alte Bergmühle“ in

Dreieich. Eine Auswahl der

Möglichkeiten präsentiert die

Broschüre „Zauberhafte Hotels

und Restaurants entlang

der Deutschen Fachwerkstraße“,

die auf der Webseite der

Deutschen Fachwerkstraße

www.deutsche-fachwerkstrasse.de

und in der Geschäftsstelle

telefonisch unter 0661

/ 4 36 80 kostenfrei bestellt

werden kann.

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Der Weinbauverein veranstaltet anlässlich der

„Bürgstadter Gänskerb“ seinen diesjährigen Weinmarkt.

Rot. Weiß. Wild.

wilko-and-friends.de

Winter-Wellness-

Schnuppertage

(ab 3 Tage Aufenthalt

buchbar vom 01.11. bis 15.12.2014)

1 x prickelnde Begrüßung

3 x Übernachtung mit Frühstück vom

Buffet

3 x Abendessen – je 4-Gang-Auswahlmenü

• Nutzung des Spanorama-Wellness

• flauschige Leihbademäntel und

Frotteeslipper auf dem Zimmer

• kleines Dankeschön bei der Abreise

zum Schnupperpreis pro Person:

Im Doppelzimmer 195,00 Euro

Im Einzelzimmer 222,00 Euro

Im angenehmen Ambiente der historischen Gewölbehalle im alten Rathaus

werden von 9 Winzern Weine vom Bürgstadter Centgrafenberg und

Hundsrück zur Verkostung angeboten. Lernen Sie die Winzer persönlich

kennen und finden Sie aus über 50 angebotenen Sorten Ihren Liebling. Zu

den Rot- und Weißweinen reichen die heimischen Jäger Wildspezialitäten

(Wildgulasch, Schinken, Salami), die auch mitgenommen werden können.

Nach dem bunten Markttreiben auf der Straße, laden die Bürgstadter Gastronomen

mit speziellen Gans- und Wildgerichten ein.

Panorama Hotel

Am Eichenberg 1

63872 Heimbuchenthal

Tel.: 06092-6070

Fax: 06092-6802

www.panoramahotel.de

info@panoramahotel.de

WEINMARKT IM RATHAUS

17. 6 November 2013 4

11.00 - 18.00 Uhr

WEINBAUVEREIN

BÜRGSTADT

Eintritt 10 €

32 | November 2014


Foto: djd/Deutsche Fachwerkstraße/D.Wissing

Zeit für Entdeckungen

Bei einem längeren Aufenthalt

bleibt genügend Zeit für ausgiebige

Spaziergänge durch die

Fachwerkstädte, für Führungen

zu den kulturhistorischen

Fachwerkbauten, für Museumsbesuche

oder genussvolle

Kaffeepausen. Viele der Städte

liegen inmitten malerischer

Naturlandschaften, so dass

auch Winterwanderungen

durch eine reizvolle Umgebung

nichts im Wege steht.

Nur eine von vielen Attraktionen auf dem Gelnhausener Weihnachtsmarkt ist der Riesenadventskranz.

Foto: djd/Deutsche Fachwerkstraße

- Anzeige -




6. 12. und 7. 12.

Alter Ortskern - Heimatmuseum

Gemeinde-Bücherei

63517 Rodenbach - Niederrodenbach

Samstag, 15:00 bis 21:00 Uhr

Sonntag, 11:00 bis 20:00 Uhr

November 2014 | 33


Reise & Erholung

- Anzeige -

Weine mit Charakter für Menschen mit Charakter

Das ist die Weinphilosophie im

Weingut Stich „Im Löwen“: ein

Winzerbetrieb zwischen Tradition

und Moderne. Weinbau- und Holzfassküferhandwerk

werden hier seit vielen

Generationen betrieben. Durch selektive

Handlese, schonende Vinifizierung und

fachgerechte Pflege werden die Kostbarkeiten

der Natur erhalten. Liebe und Leidenschaft

zum Wein und zur Natur sind

Garant für gleichbleibend hohe Qualität.

Im ehrwürdigen Gebäude des ehemaligen

Gasthofs „Zum Löwen“ lädt Familie Stich

Sie im November wieder zur Häckerzeit in

fröhlicher Runde ein. Genießen Sie erlesene

Weine und dazu typische „Häckerschmankerln“.

Die, im Stil der Jahrhundertwende

gestalteten Räumlichkeiten bieten

den richtigen Rahmen für gemütliches

Beisammensein und Genüsse mit und um

den Wein.

Probieren Sie die Spezialitäten des Weingutes:

Klassisch trockene Spätburgunder,

fruchtige unkomplizierte Weißweine,

hochwertige im Barrique gereifte Weißund

Spätburgunder, Frankensekt nach

traditioneller Flaschengärung, Weinbrand

und Trester aus Gewürztraminer und Spätburgunder.

Die Reben hierfür wachsen am Bürgstadter

Centgrafenberg und Hundsrück auf den für

34 | November 2014

Spätburgunder prädestinierten, warmen

Buntsandstein-Verwitterungsböden und

in der Prichsenstadter Krone am Fuße des

Steigerwalds auf tiefgründigem, mineralischem

Muschelkalk.

Für seine Weine hat Winzer Gerhard Stich

schon zahlreiche Prämierungen und Anerkennungen

erhalten.

Vom 18. Bis 30. November

Häckerzeit im Weingut Stich

„Im Löwen“ in Bürgstadt

täglich ab 12 Uhr

Der 2001er Spätburgunder-Löwenlinie

wurde im Jahr 2011 zum besten gereiften

Spätburgunder Deutschlands gekürt.

Der 2009er Spätburgunder war im vergangenen

Jahr zum besten fränkischen Spätburgunder

nominiert.

FFF Feinschmecker schreibt: „Sehr gut die

trockene Spätburgunder Spätlese *AAA*

aus dem Centgrafenberg, die einen nahezu

burgundischen Duft verströmt“.

Probieren Sie selbst und stimmen dann

dem „Gault Millau WeinGuide“ zu: Gut gebrüllt

Löwe“

Weinverkauf:

Mo. bis Fr. 8.30 - 12 Uhr und 13.30 - 18 Uhr

Sa. 8.30 - 16 Uhr und nach Vereinbarung.

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- Mittagsbuffet (Suppen, Salatbuffet,

Nudelgerichte, Kuchen)

- Abendliches Vier-Gang-Wahlmenü

- Kulinarische Themenabende

- Hauseigene Pizzeria

- 4-Bahnen-Kegelanlage

- Freie Benützung der über 6.000 m 2

großen Spa & Wellnesslandschaft

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32°C Wassertemperatur

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und Bergstollen

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November 2014 | 35


Reise & Erholung

25 Jahre Weihnachts-

und Krippendorf Waldbreitbach

Die größte Naturwurzelkrippe der Welt steht vom 30.11.2014 bis 2.2.2015 im Wiedtal

FOTOS: © Fotostudio Bergob

Ab dem 1. Advent erstrahlt

im Wiedtal

das „Weihnachts- und

Krippendorf Waldbreitbach“.

Das Highlight ist die weltweit

größte Naturwurzelkrippe in

der Pfarrkirche (Eintrag ins

Guinnessbuch der Rekorde

1998). Sie wurde 1989 zum

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36 | November 2014

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Hertling

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56588 Waldbreitbach

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ersten Mal aufgebaut. Somit

wird in dieser Saison das 25.

Jubiläum des Krippendorfs

gefeiert!

Zu den weiteren Attraktionen

zählen der schwimmende Adventskranz

auf der Wied mit 8

m Durchmesser, das Advents-

Inh. Anita Hertling

Tischlermeisterin, Gegr. 1886

Ihr Fachgeschäft für:

Weihnachtskrippen

Krippenzubehör

Weihnachtsschmuck

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u. anderen Materialien

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Weihnachtspyramide, lebensgroße

Holzfiguren, das Glockenspiel

mit traumhaften Melodien

und die Freilandkrippe

in schneebedeckter Landschaft.

Am 2. und 3. Adventwochenende

(6.-7.12.2014 und 13.-

Ihr zertifiziertes Wanderhotel

im Wiedtal

für Wanderungen auf dem Westerwald- und Rhein-

Steig, dem Limes-, Wied- und Klosterweg.

Wir bieten Ihnen 44 geschmackvoll

eingerichtete Gästezimmer, 3 stilvolle

Restaurants, einen Saal, Terrasse,

Sauna und Kegelbahn.

Hauseigener Shuttle

für Gäste.

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14.12.2014) findet der Christkindchenmarkt

statt.

Ein Muss ist auch der Besuch

im Internationalen Krippenund

Bibelmuseum von Gustel

Hertling mit mehr als 2.200

Krippen aus aller Welt auf 700

m² Ausstellungsfläche. Das

Museum ist während der Weihnachtszeit

täglich von 11.00 -

18.00 Uhr geöffnet. Außerdem

ganzjährig an Wochenenden

und Feiertagen von 14.00 –

18.00 Uhr sowie für Gruppen

jederzeit nach Vereinbarung.

Der Eintritt beträgt 5,00 € pro

Person.

Für einen Winterspaziergang

eignet sich der „Kleine Krippenweg“

über 2 km am Wiedufer

entlang und durch den

romantischen Fachwerk-Ort


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Waldbreitbach. In den Schaufenstern

der Geschäfte sind

tolle Krippen zu bewundern.

Eine Führung über diesen Weg

inkl. Besuch der Attraktionen

und der Naturwurzelkrippe

dauert 1,5 Stunden und kann

in der Tourist-Information gebucht

werden (35,00 € bis 25

Personen pro Gruppe). Dieser

Programmpunkt ist besonders

nach 16.00 Uhr zu empfehlen,

da ab der Dämmerung

alle Attraktionen und Häuser

beleuchtet sind. Am Abend

erleuchtet auch der „Stern

von Bethlehem“ im Wald

über Waldbreitbach - ein mit

3.500 Glühbirnen bestückter

Wanderweg, der ebenfalls im

Guinnessbuch der Rekorde eingetragen

ist.

Zur Abrundung eines Tagesausflugs

ins Wiedtal sind

ein Mittagessen oder Kaffee &

Kuchen in einem der zahlrei-

chen Restaurants und Cafés zu

empfehlen. Viele Betriebe bieten

heimische „Wäller Küche“

oder regionale Kräuterwind

Produkte an. Oder Sie entspannen

in der Saunawelt im

Wiedtalbad und wärmen sich

nach einem Tag an der Luft

wieder auf.

Weitere Informationen zu allen

Angeboten können Sie

kostenfrei beim Touristik-Verband

Wiedtal anfordern.

INFO

Touristik-Verband Wiedtal e.V.

Florian Fark

Neuwieder Straße 61

56588 Waldbreitbach

Telefon 02638 – 4017

info@wiedtal.de

www.wiedtal.de

November 2014 | 37


Schlüchtern

Schlüchtern, 200 - 500 m NN, staatlich

anerkannter Luftkurort im oberen

Kinzigtal mit 12 Ortsteilen ( rd.

17.500 Einwohnern) wird wegen seiner

Lage zwischen Ausläufern der Mittelgebirge

Rhön, Vogelsberg und Spessart auch

„Bergwinkelstadt“ genannt.

Einst Station an der alten Heer- und Handelsstraße

Frankfurt – Leipzig ist Schlüchtern

auch heute verkehrstechnisch gut zu

erreichen. Breit gefächert ist das Angebot

für Freizeitgestaltung und sportliche Betätigung

.

Ausgedehnte Spaziergänge, Wandern und

Radfahren in der näheren Umgebung geben

vielfältige Einblicke in Natur, Landschaft

und Geschichte: Schloß Ramholz

mit im englischen Stil angelegten Landschaftspark,

die Burgruine Steckelburg, der

Geburtsort des großen deutschen Dichters

und Ritters Ulrich von Hutten ,Burg Brandenstein

mit einem Holzgerätemuseum, in

dem aus Holz gefertigte Gerätschaften zu

bestaunen sind, die früher im alltäglichen

Leben ihre Verwendung fanden, oder die

Sieboldsammlung des Japanforschers Philipp

Franz von Siebold, sind Beispiele für

Ausflugtipps.

Die Geschichte der Stadt ist eng mit dem

ehemaligen Benediktinerkloster aus dem

8. Jahrhundert verknüpft. (Bild rechts)

Eine Klosterführung unter sachkundiger

Anleitung, die beim Verkehrsbüro gebucht

werden kann, sollte jeder, der nach

Schlüchtern kommt, in seinen Besuch mit

einplanen. Ebenso den Besuch des im

Jahr 1440 erbauten „Lauter’schen Schlösschen“,

das heute das Bergwinkelmuseum

beherbergt und Einblick in die Heimatgeschichte

der Region gewährt.

Eine weitere originelle Art Schlüchtern

kennenzulernen ist die Teilnahme an einer

„Nachtwächterführung“. Ein „Wächter“ in

historischem Gewand führt durch die Gassen

Schlüchterns. Eine Lampe weist den

Weg. Histörchen und Skurriles über die

Stadt würzen diese ungewöhnliche Tour.

Informationen:

Tourist-Info im Verkehrsbüro

der Stadt Schlüchtern

Krämerstraße 5,

36381 Schlüchtern

Tel. 06661/85-361

E-Mail: info@schluechtern.de

Internet: www.Schluechtern.de

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38 | November 2014


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November 2014 | 39


Schlüchtern

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Seit mehr als 40 Jahren besitzt

Schlüchtern das Prädikat „Staatlich

anerkannter Luftkurort“ Die

Vorberge von Spessart, Rhön und Vogelsberg

bilden um Schlüchtern einen

Talkessel; die bewaldeten Hanglagen

bieten einen natürlichen Schutz vor

rauen Winden. Genießen und erleben

Sie die Landschaft des Bergwinkels

voller Abwechslung mit weiten und

engen Tälern, mit Wiesen und ausgedehnten

Waldgebieten. Wandern Sie

gerne und planen eine anspruchsvolle

Tagestour? Sie bevorzugen Trendsportarten

wie Nordic Walking oder Mountain-Biking?

Unsere Rad- und Wanderwege

werden allen Ansprüchen

gerecht und im Winter werden die höher

gelegenen Routen auch gerne zum

Skilanglauf genutzt.

40 | November 2014

Interessant...

Schlüchtern, eine Stadt mit langer Geschichte,

ist der historisch gewachsene Mittelpunkt

der Region. Geprägt vor allem durch die Lage

an „Des Reiches Straße“, eine der großen

Handels- und Heerstraßen des Deutschen

Reiches, die die Messestädte Frankfurt und

Leipzig verband. Das im 8. Jahrhundert gegründete

Benediktinerkloster war Ausgangspunkt

der geistigen, kulturellen und weltlichen

Impulse weit ins umliegende Land.

Das Lauter’ sche Schlösschen ist das älteste,

erhaltene weltliche Gebäude in Schlüchtern.

Seit 1948 ist hier das Heimatmuseum

untergebracht. Nach Umbau und Neugestaltung

erleben Sie im „Bergwinkel-Museum

Schlüchtern“ eine spannende Zeitreise durch

die Kultur- und Stadtgeschichte, die anhand

ausgewählter Biographien mit modernen

Medien präsentiert wird.

Den geistigen Aufbruch im 16. Jahrhundert

verkörpert der Ritter, Humanist und

Publizist Ulrich von Hutten, der 1488 auf

Burg Steckelberg geboren wurde. Eine kleine,

aber feine Sammlung persönlicher Gegenstände

der Familie Grimm, sowie Bilder

von Ludwig Emil Grimm verweisen auf

enge freundschaftliche Bande zu einem der

Besitzer des Lauter’schen Schlösschens.

Besonderes Highlight im Museum ist für

Eisenbahnfans die große, erst im Frühjahr

2009 fertig gestellte Modellbahnanlage.

Sie zeigt eine originalgetreue Nachbildung

der Strecke vom Bahnhof Schlüchtern

bis zum Distelrasentunnel und dem

Abzweig nach Elm bis zum Brandenstein

Tunnel. Die Anlage ist vollautomatisch

über einen PC gesteuert und hat eine Gesamtfläche

von 84 qm.


Sehenswert ... rund um Schlüchtern

Unweit von Schlüchtern im Stadtteil Elm liegt verträumt auf einer

Bergnase die Burg Brandenstein. Sie ist die einzige heute noch bewohnte

Burg der Region. Der jetzige Bau stammt im Wesentlichen

aus dem 16. und 17. Jahrhundert und war lange Jahre Sitz eines

Amtmannes der Hanauer Grafen. Die Burg ist Sitz zweier kleiner,

interessanter Museen, die sich im Privatbesitz der Familie von

Brandenstein-Zeppelin befinden: Die Siebold-Sammlung gewährt

und nutzte die Zeit zu intensiven Forschungsarbeiten. Die Exponate

aus seinem Nachlass, darunter viele Raritäten geben einen

Einblick in die japanische Kultur. Das Holzgerätemuseum ist eine

seit 1970 von der damaligen Burgherrin der Öffentlichkeit zugänglich

gemachte Sammlung alter bäuerlicher Haus- und Wirtschaftsgeräte

aus dem früheren Alltagswerkstoff Holz. Den Besucher erwarten

ca. 800 Exponate.

Schloss Ramholz im Stadtteil Vollmerz, 1893-1896 vom saarländischen

Industriebaron Hugo von Stimm im Stil des Historismus

erbaut, ist weit mehr als ein steinernes Denkmal. Das Schloss

mit seinen 101 Zimmern ist eingebunden in einen ca. 80 ha großen

Landschaftspark. Der Park gilt unter Gartenliebhabern als

Geheimtipp. Vom Park führt ein Weg hoch zu der Ruine Burg

Steckelberg. Sie ist eine der ältesten Burgen der Region. Hier

wurde 1488 Ulrich von Hutten geboren, einer der bedeutendsten

Personen der Region.

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Bergwinkel-Museum

loßstr. 13, 36381 Schlüchtern

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AUSKÜNFTE / KONTAKT

Interessengemeinschaft

Schlüchterner Stadtführer

Herr Wolfgang Lindenblatt,

Lotichiusstr. 27, 36381 Schlüchtern

Telefon 06661 1227

wolfganglindenblatt@web.de

oder

dtverwaltung Schlüchtern Touristik Information

merstr. 5, 36381 Schlüchtern

fon 06661 85-36, Mo.-Fr.9-14 Uhr


be Besucher, herzlich willkommen bei uns im


ftkurort Schlüchtern im Herzen des Bergwinkels.

gessen


Sie einmal den Alltag und folgen Sie dem

chtwächter auf seiner Runde durch die Altstadt

Schlüchtern.


ren Sie einige Geschichten und Erzählungen des

tes.

ahren sie mehr von den berühmten Besuchern

alteingesessenen

Einwohnern der Stadt.

mmen Sie mit

und tauschen Sie ein in die

schichte aus vielen Jahrhunderten.


sere gut geschulten Stadtführer


führen Sie gerne

ch unsere lebendige, geschichtsträchtige und

benswerte Altstadt. Gerne finden wir auch für Sie


e spezielle Führung, sprechen Sie uns an. finden


eitere Stadtführungen, finden sie auf aktuellen

er.


einen spannenden Einblick in das Leben und Wirken von Philipp

Franz von Siebold, einem Vorfahren des jetzigen Burgherrn. Siebold

ging 1823 als niederländischer Sanitätsoffizier nach Japan






Donnerstag, der 06. November 2014

Samstag, der 06. Dezember 2014

Montag, der 05. Januar 2015

Mittwoch, der 04. Februar 2015

Donnerstag, der 05. März 2015

Samstag, der 04. April 2015

Montag, der 04. Mai 2015

der Nachtwächter führt Sie bei Vollmond durch

die alten Gassen und die historische Altstadt.

Einzelanmeldung nicht nötig

(Gruppenanmeldung erforderlich,

bei Herrn Wolfgang Lindenblatt Tel. 06661-1227)

Pro Person: € 3,50…

max. : 25 Personen …

(von Sept. bis April, 20:00 Uhr)…

November 2014 | 41


Kulinarische Ausflüge

Unterm Walnussbaum - Restaurant & Degustationen

In ein liebevoll restauriertes Stallgebäude lädt das Restaurant

und Silo „Unterm Walnussbaum“ von Benedikt

Acht, der schon für Ferran Adrià, Juan Amador und

Joachim Koerper arbeitete, ein. Im Restaurant überzeugen

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Im Silo werden 2 bis 6 Gäste nach Voranmeldung mit einem

großen Degustationsmenü in außergewöhnlicher Atmosphäre

verwöhnt. Erlesene Trinkessige sowie eine Auswahl

an feinen Weinen, Champagner, Cava, Birnenschaumwein

sowie Pomp Seductive runden das Erlebnis für alle Sinne ab.

Das Restaurant ist auch der perfekte Ort für kleine geschlossene

Gesellschaften von 7 bis 20 Personen.

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Preisrätsel

Arzneimittel

Erneuerung

6

Widerhall

Senkblei

Irland

in der

Landessprache

vorausgesetzt,

falls

Laienbruder

eines

Ordens

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Hohlmaß

(10 l)

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Zeichen

für Ruthenium

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Kraft

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Lenkhilfe

(Kw.)

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konstant,

beständig

süddeutsch:

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italienisch:

vorwärts

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Nachdenken

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Verbindung

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Gewindestück

erster dt.

Bundespräsident


altgriech.

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Lucania

(Italien)

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3

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Herkunft

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Gottheit

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Attilas

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ergibt sich, wenn Sie die Buchstaben aus den

mit einer Zahl gekennzeichneten Feldern in den

Rätseln zu einem Wort zusammensetzen.

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Einsendeschluss ist der 28.11.2014! An der Verlosung nehmen alle richtigen

Einsendungen teil. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

November 2014 | 43


Wiesbaden

Wiesbaden

Foto: Paul Müller

Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden – die Stadt der heißen Quellen, der Villen und der Feste – liegt im Herzen

Deutschlands inmitten der Rhein-Main-Region. Eine attraktive Architektur im Stil des Historismus, ein reichhaltiger

Veranstaltungskalender, vielseitige Einkaufsmöglichkeiten und ein umfassendes Gesundheits- und Entspannungsangebot

sind nur wenige Gründe für einen Besuch in der „Stadt der kurzen Wege“. Besonders stimmungsvoll und ereignisreich

präsentiert sich Wiesbaden in der Vorweihnachtszeit. Ab dem 25. November 2014 verwandelt sich die hessische Landeshauptstadt

in einen einzigen Weihnachtstraum. Auf dem Sternschnuppen Markt duftet es nach Mandeln, Glühwein und

weiteren leckeren Köstlichkeiten. Zahlreiche Plätze, wie das festlich geschmückte Kurhaus, die stimmungsvoll beleuchtete

Wilhelmstraße oder die ESWE Eiszeit am Warmen Damm lassen Weihnachtsstimmung aufkommen.

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Der Wiesbadener Schlossplatz bietet die malerische Kulisse

für den Sternschnuppen Markt, der vom 25. Novem-

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Rathaus.

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– – Uhr Montag Montag Freitag: und 15.00 – 9.45 Freitag: Freitag: – – 13.00 18.30 9.45 9.45 Uhr Samstag: Uhr – 13.00 13.00 und und Öffnungszeiten:

Samstag: 15.00 10.00 Uhr Uhr und und – – 18.30 10.00 14.00 15.00 15.00 Uhr Uhr

– 14.00 18.30 18.30Uhr

: 10.00 9.45 –– 13.00 14.00 Samstag: Uhr Montag und 15.00 Samstag: – Samstag: 10.00 Freitag: – 18.30 14.00 10.00 10.00 9.45 www.radio-knös.de

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– 14.00 Uhr Samstag: 10.00 – 14.00 Uhr

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weihnachtlichen Szenerie. Die einheitlich in den Farben Blau und

ww.radio-knös.de www.radio-knös.de

44 | November 2014


Gold dekorierten Stände beherbergen Schätze der Handwerkskunst,

die teilweise vor Ort angefertigt werden. Ob Geschenkideen

aus Olivenholz, Senf- und Imkerspezialitäten, der Weltmeister der

Zuckerbäcker, Glasbläserei oder handgefertigte Puppen – die Vielfältigkeit

des Sternschnuppen Marktes ist einzigartig! Süße Leckereien,

winterliche Spezialitäten und Getränke für Groß und Klein

sorgen für das leibliche Wohl an den kalten Tagen.

Nostalgische Karussells sowie eine Kindereisenbahn, die unter einem

bis in die Zweigspitzen beleuchteten Baum ihre Runden fährt,

lassen nicht nur Kinderaugen erstrahlen. Festlich geschmückt ist

auch der imposante, alles überragende Weihnachtsbaum. Die Krippe,

die mit lebensgroßen Holzfiguren die Weihnachtsgeschichte

darstellt, ist besonders sehenswert. Ein stimmungsvolles Begleitprogramm

mit Chören, Krippenspielen, Turmbläsern, Konzerten

und Märchenerzählungen macht die besondere Weihnachtsstimmung

perfekt.

Weihnachtsbaum:

Der Sternschnuppen Markt mit dem großen Weihnachtsbaum erstrahlen

in einem festlichen Glanz und versetzen die Wiesbadenerinnen

und Wiesbadener sowie die Gäste der Stadt jedes Jahr

aufs Neue in eine besinnliche Weihnachtsstimmung. Zu genießen

ist die einmalige Atmosphäre des Sternschnuppen Marktes mit

seinem rund 25 Meter hohen und prachtvoll beleuchteten Weihnachtsbaum,

der vor dem Wiesbadener Rathaus verankert ist.

Der Weihnachtsbaum ist mit mehr als 3000 umweltfreundlichen

LED-Glühbirnen und blau-goldenen Schleifen geschmückt.

Kulinarisches:

Auf dem Sternschnuppen Markt wird der Besucher auch mit allerlei

kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Das vielfältige Angebot

an Speisen besteht aus Wildspezialitäten, Kaiserschmarren, Suppe,

Grillspezialitäten, Dinnete oder Kartoffelpuffer bei der Puffer

Christ’l. Glühwein der z.B. an der Weihnachtspyramide an der

Marktkirche zu erhalten ist, darf natürlich auch nicht fehlen.

Süße Leckereien, winterliche Spezialitäten und Getränke für Groß

und Klein sorgen für das leibliche Wohl und eine vorweihnachtliche

Atmosphäre an den kalten Tagen.

Aber Wiesbaden ist seit jeher eine Stadt, in der man zu jeder

Jahreszeit gerne und oft ausgeht - und dazu bieten sich in der

Adventszeit unzählige Möglichkeiten, denn die gastronomische

Szene der Stadt lebt von ihrer internationalen Vielfalt. Ob Spezialitätenrestaurants,

internationale Lokale - von asiatischer über

italienische bis hin zur griechischen und türkischen Küche findet

man alles - Szenekneipen, Lounges, Bars oder aber auch die berühmte

„Sterne Küche“, in der hessischen Landeshauptstadt bietet

sich für jede Gelegenheit die passende Lokalität.

Foto: Paul Müller

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November 2014 | 45


Foto: Axel Unbehend

Wiesbaden

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Advent im Kurhaus

Wie jedes Jahr freuen sich die Wiesbadener und Ihre Gäste auf

den Weihnachtsbaum im Foyer des Kurhauses. Auch in diesem

Jahr lassen über 2000 frische Weihnachtssterne den Baum in einem

dunklen Rot erstrahlen. Voller Erwartung erfragen Gäste und

Wiesbadener Anfang November nach dieser Attraktion in Foyer

des Kurhauses. Dieses stimmungsvolle Ereignis ist schon seit Dezember

1991 fester Bestandteil des vorweihnachtlichen Kurhauses,

welches nicht nur Kindergartengruppen, Schulklassen und

Gästeführungen anzieht, sondern auch die Besucher Wiesbadens

von nah und fern. Der zauberhafte Weihnachtssternebaum ist mit

einer Höhe von circa 8,15 Metern einmalig in seiner Art und ein

liebgewordenes Wahrzeichen des Kurhauses Wiesbadens. Auch ist

er wieder ein Motiv des Briefmarken-Sonderheftes „Sternschuppenmarkt“,

welches in der Tourist Information oder über den online

Shop zu erhalten ist.

Sternschnuppenfahrt durch Wiesbaden mit

der Stadtbahn THermine

Die Tour durch das festlich erleuchtete Wiesbaden mit der

Touristikbahn „THermine“ wird vom 25. November bis

zum 14. Dezember regelmäßig von Sonntag bis Freitag um

12:30/13:30/14:30/15:30Uhr ab der Tourist Information ,

Marktplatz 1 , angeboten. Samstag gibt es zusätzliche Touren

um 10:00/11:00/12:00 Uhr. Kurzfristige Äderungen aufgrund

des Wetters möglich.

www.thermine.de

46 | November 2014


Kunsthandwerk:

Foto: Wiesbaden Marketing GmbH

Die einheitlich in den Farben Blau und Gold dekorierten insgesamt

111 Stände beherbergen Schätze der Handwerkskunst,

die teilweise vor Ort angefertigt werden. Neben originellen Geschenkideen,

Weihnachtsschmuck und Weihnachtsartikel besteht

das Sortiment der Sternschnuppen Markt Händler auch

aus Kunstwerk wie Keramik, Filz und Holz, Heufiguren, Wollprodukte,

traditioneller Weihnachtsdekorationen von Käthe

Wohlfahrt, Werkzeuge aus Schokolade und Glaskunst. Auch

die Leder- und Glaswaren, sowie Schmuck, Gemälde und verführerische

Düfte, die zum Sortiment des Weihnachtsmarktes

gehören, machen diesen in seiner Vielfältigkeit einzigartig.

Einkaufen im weihnachtlichen

Wiesbaden

Außergewöhnliche Geschenkideen,

sportliches Vergnügen,

Kunstgenuss und Unterhaltung

der Extraklasse:

Nur selten lässt sich der

Spaß am Weihnachts-Shopping

so harmonisch mit Genuss

kombinieren wie in der

„Weihnachtswelt Wiesbaden“.

Neben zahlreichen Boutiquen,

Läden und Geschäften, in denen

Individualität, Originalität

und Qualität oberstes Gebot

sind, wird der Sternschnuppen

Markt mit seinem vielseitigen

Kunsthandwerk in den

vier Wochen vor Weihnachten

auch seiner Aufgabe als Quelle

der Inspiration gerecht.

Tradition und Qualität – diesen

zwei Begriffen fühlen sich noch

immer zahlreiche Wiesbadener

Einzelhändler verpflichtet

und das spiegelt sich auch in

ihren hochwertigen Angeboten

wider. Vor allem auf der

knapp zwei Kilometer langen

„Rue“, der Wilhelmstraße, und

der angrenzenden Burgstraße

finden sich neben Boutiquen

mit exklusiven internationalen

Markenartikeln kreative

Mode- und Schmuckdesigner,

deren erlesene Produkte auch

anspruchsvolle Kunden zu befriedigen

verstehen.

Das neue ASB-Seniorenhandy.

Sicher unterwegs – mit unserem

mobilen Notrufsystem.

Unser Doro Secure 680 ist ein für Senioren

entwickeltes Mobiltelefon mit einem integrierten

Notrufsystem.

So kann bei einem Notfall unterwegs Ihr

Aufenthaltsort sofort geortet werden – und

das sogar auf bis zu 5 Meter genau.

Für ein Plus an Mobilität und Sicherheit.

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(0611) 18 18 - 114

Markenartikeln schnell fündig.

Für Nostalgiker empfiehlt

sich vor allem der Bummel

entlang der Taunusstraße, wo

zahlreiche Antiquitätenläden

Wohnaccessoires vom

Feinsten präsentieren. Die

am stärksten frequentierte

Einkaufsmeile in Wiesbaden

ist die Kirchgasse. Hier und

in der daran anschließenden

Langgasse bieten Kaufhäuser,

einschlägige Ketten und Einkaufszentren

alle Waren des

täglichen Bedarfs.

NEU!

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Zahlreiche interessante Geschäfte

finden sich darüber

hinaus in der Wiesbadener

Altstadt. Hier dominieren

kleinere Boutiquen, Goldschmiede-

Ateliers, Feinkostläden

und Galerien, und

auch hier wird der Kunde bei

der Suche nach ausgesuchten

www.asb-wiesbaden.de

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hier und jetzt.

November 2014 | 47


Wiesbaden

Kaiser-Friedrich-Therme

Einfach Genießen – Entspannen - sich Wohlfühlen

Die Kaiser-Friedrich-Therme in

Wiesbaden, ursprünglich Kaiser-Friedrich-Bad

genannt, ist ein

historisches Thermalbad, das in den Jahren

1910 bis 1913 in den Formen des Jugendstils

erbaut wurde. Gespeist wird das Bad aus der

Adlerquelle, der nach dem Kochbrunnen,

zweitgrößten Wiesbadener Thermalquelle.

Das Wasser hat eine Temperatur von 64,6

°C. Aufwendig saniert und erweitert präsentiert

sie sich heute, im Stil einer antiken

Therme mit säulenverzierten Räumen und

aufwändigen Ornamenten, als ein Bad der

Luxusklasse. In der historischen Schwimmhalle,

mit wertvollen Keramiken und Fresken

geschmückt, erstrahlt der Glanz vergangener

Tage. Den Besucher empfängt ein

Ambiente von Luxus und Behaglichkeit.

Zu Recht wird die Kaiser-Friedrich-Therme

auch als „Badepalst“ bezeichnet.

Hier, mitten im Herzen der Stadt, kann

der Gast tatsächlich baden wie einst die

Römer. Denn schon in der Antike wussten

die Menschen von der heilsamen und entspannenden

Wirkung der Thermen.

48 | November 2014

Auf 1450 Quadratmetern Gesamtfläche

erstreckt sich eine faszinierende Saunalandschaft,

die mit viel Sachverstand zeitgemäßen

Anforderungen und Wünschen

angepasst wurde. Sie bietet alles, was das

Herz des Entspannung und Erholung suchenden

Badegastes heutzutage begehrt:

Tepidarium, Sudatorium, Sanarium, ein

russisches Dampfbad, eine finnische

Sauna sowie ein Dampfsteinbad ermöglichen

es, all die gesundheitsfördernden

Variationen, die das Saunabaden bietet,

zu genießen. Ein Lavacrum, ein Frigidarium

und eine tropische Eisregenzone

sorgen für die erfrischende Abkühlung

zwischendurch.

Auf einer weiteren Etage befinden sich der

Rasul, ein Solarium und ein Sandbad. Das

orientalische Ambiente des Rasuls versetzt

den Besucher in „1001 Nacht“. In traditioneller

Zeremonie wird hier ein Schlamm

auf die Haut aufgetragen, der neben dem

Hautpeeling auch einen positiven Einfluss

auf die Durchblutung und den Stoffwechsel

ausübt.

Im Sandbad genießt der Besucher die erholsame

Wirkung der Vorzüge mediterraner

Regionen: Sommer, Sand und Sonne.

Gerade jetzt, zu Beginn der kälteren Jahreszeiten

eine willkommene „Sommerverlängerung“.

Der simulierte Sonnenauf- und

Sonnenuntergang bringt Urlaubsgefühle

zurück.

Entspannende Wellness-Anwendungen, wie

Massagen und Softpackanwendungen komplettieren

das Wohlfühlangebot und lassen

den Besuch der Kaiser- Friedrich Therme zu

einer erholsamen Auszeit werden.

INFO

Kaiser-Friedrich-Therme

Langgasse 38-40

65183 Wiesbaden

Tel.: 0611-31 7060

Fax: 0611-31 7077

kft@wiesbaden.de


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Thermalbad Aukammtal

Wiesbaden ist mit 26 heißen Quellen von der Natur reich beschenkt worden.

Die Tradition, dass Menschen die

Stadt besuchen, um Entspannung

und Heilung zu finden, geht bis

in die Zeit der Römer zurück. Ein besonderes

Gesundheits- und Wellness-Angebot

erwartet den Besucher heutzutage im

Thermalbad Aukammtal. In gepflegtem

und freundlichem Ambiente bietet es neben

einem weitläufigen Badebereich einen

nicht minder großzügig und variantenreich

angelegten Saunabereich. Die beiden

Bereiche sind sowohl einzeln als auch im

Gesamtpaket buchbar. Als Natrium-Chlorid-Therme

bietet das Bad besonders bei

rheumatischen und orthopädischen Erkrankungen

Linderung und Hilfe.

Die Beckenlandschaft

Der Badebereich der Therme Aukammtal

erstreckt sich auf ca. 4.400 qm. Allein das

große Innenbecken hat eine Fläche von 435

qm und ist in einen Nichtschwimmer – und

Schwimmerbereich unterteilt. Hier wird

auch täglich Aqua-Gymnastik angeboten.

Integrierte Nackenduschen, Massagedüsen

und -liegen und ein Sprudelpool mit Lichtfeld

sorgen für zusätzliches Wohlbefinden.

Die Wassertemperatur im Thermalbad beträgt

wohlige 32°C – auch im Außenbecken.

Dieses verfügt über eine Gesamtfläche von

450 qm und ebenfalls diverse Sprudelliegen.

Beide Becken sind durch einen Schwimmkanal

miteinander verbunden.

Im Innenbereich gibt es noch ein ca. 80

qm großes Aktionsbecken das mit einer

maximalen Wassertiefe von 1,20 m ideale

Voraussetzungen für diverse Gesundheitsangebote

wie Aqua-Workout-Rückenfit,

Aqua-Workout mit Pool-Noodles oder

Aqua-Fitness mit Pilates-Elementen bietet.

Die jeweilig aktuellen Gesundheitsangebote

werden in den Thermalbad-Aktionsflyern

und den Aushängen im Eingangsbereich

bekanntgegeben.

Die Saunalandschaft

hat eine Gesamtfläche von ca. 3.000 qm

und verfügt über vier Saunen im Innenund

drei Saunen im Außenbereich.Neben

den „Klassikern“, der finnischen Sauna,

in der stündlich Aufgüsse zelebriert werden

und dem Damfbad mit wechselndem

Licht, laden die Hüttensauna, mit

100 Grad C, heißeste Sauna im Angebot,

das Kristall-Sanarium, die Mental-Sauna

mit entspannender Musik, einer eigenen

Heusudwanne sowie romantische Flammleuchten

an den Wänden, die Feuer-Sauna,

mit echtem Kaminfeuer und die Loftsauna,

ebenfalls mit stündlichen Aufgüssen zum

Schwitzen ein.

Zur Abkühlung zwischen den Saunagängen

bieten sich die Erlebnisduschen

mit tropischem Regen in gelb-orangenem

Licht oder als polarer Eisregen mit kühlem

blauem Licht an.

Für Kneipp-Liebhaber gibt es die Möglichkeit

zu Fußbädern. Der Weg zu den Außensaunen

ist überdacht. Im Wintergarten

kann man herrlich entspannen – Panoramablick

über Wiesbaden inklusive.

Der perfekte Start in die Woche: Damen

können montags in entspannter Atmosphäre

schwitzen, denn die Saunen sind

an diesem Wochentag speziell für sie reserviert.

Saunabaden ist ideal, um neue Kräfte zu

sammeln. Der Wechsel zwischen wohltuender

Hitze und anschließender Abkühlung

aktiviert die Abwehrkräfte und den

Kreislauf. Dabei kommt der gesamte Stoffwechsel

auf Hochtouren. Außerdem pflegt

Saunabaden die Haut und entschlackt den

Körper. Zur Unterstützung der Regeneration

werden zahlreiche Specials wie Massagen

oder TCM-Behandlungen angeboten.

Eine Sauna-Bar sorgt für Stärkung und Erfrischung.

INFO

Thermalbad Aukammtal

Leibnizstrasse 7

65191 Wiesbaden

Tel.: 0611-31 7080

November 2014 | 49


Foto: djd/Küchen Quelle GmbH

Leben & Wohnen

Die Küche als Wohnmittelpunkt

Neue Küchenkonzepte müssen individuell geplant werden

Sie ist Kommunikationstreff, Ort des

Genusses und Mittelpunkt des geselligen

Miteinanders: Zwischen Küche

und Wohnraum gibt es heute fast keine

Grenze mehr. Nicht nur bei Neubauten sind

die verschmelzenden Bereiche des Kochens,

Kreativ und persönlich

Damit sich jeder Hobbykoch seinen

individuellen Küchentraum erfüllen

kann, benötigt ein Berater viel Erfahrung,

innenarchitektonisches Gespür

und eine solide Menschenkenntnis.

Eine moderne, kreative Küchenplanung

gelingt deshalb besonders gut

direkt vor Ort beim Kunden. Der Küchenberater

sieht den individuellen

Wohnstil, kann die Raumgröße und

den Lichteinfall berücksichtigen und

entsprechend Maß nehmen. Unter

www.kuechen-quelle.de oder Telefon

0911-50-730-730 kann gratis und unverbindlich

ein Vor-Ort-Termin mit einem

Berater vereinbart werden.

50 | November 2014

Wohnens und Essens inzwischen das Maß

aller Dinge, auch beim Renovieren wird heute

eine offene Raumarchitektur angestrebt.

Neuer Erlebnisraum

Mit der neuen Wohnraumgestaltung kommen

auch neue Aufgaben auf die Küche

zu. Eine große Kochinsel für das gemeinsame

Zubereiten der Speisen, eine vielseitig

nutzbare Essbar als Treffpunkt und Highboard-Schränke

als echte Stauraumwunder:

Die moderne Erlebnis- und Genussküche

muss praktikabel und funktional, optisch

ansprechend, zeitlos-hochwertig und nachhaltig

sein. Lichtinszenierungen beleuchten

gezielt Arbeitsflächen oder Essplätze,

Schubläden öffnen sich auf leichten Fingertipp,

Werkstoffe wie das Holz oder Glas

der Küchenschränke gehen nahtlos in das

Schrankwandensemble des Wohnraums

über, Elektrogeräte der neuen Generation

sind vor allem energiesparend und leise.

„Die Kunden wollen nicht mehr ausschließlich

die klassische Küche, stattdessen wird

sie immer mehr zum Wohnmittelpunkt für

gemütliche Stunden mit Familie und Freunden.

Dafür ist die offene Küche bestens geeignet,

denn hier findet das gemeinsame

Koch- und Essvergnügen statt“, weiß Brigitte

Becker, Küchenfachberaterin bei Küchen

Quelle.

Küchenberater kann gratis angefordert

werden

Bei der Planung muss man die richtige Balance

zwischen Kochen und Wohnen sowie

Technik und Ästhetik finden. Einbauküchen

von heute sind deshalb höchst individuell

geplant. Sie nutzen den zur Verfügung stehenden

Raum optimal aus. Besonders angenehm

ist es, wenn die Planung der persönlichen

Wunschküche direkt zu Hause erfolgt.

Der Küchenberater kann dabei vor Ort

gleich Maß nehmen und die Besonderheiten

des Raums entsprechend berücksichtigen.

Unter www.kuechen-quelle.de kann gratis

und unverbindlich ein solcher Küchenberater

angefordert werden. Der Experte bringt

nicht nur jede Menge Zeit und Planungserfahrung

mit, sondern auch viele Muster von

Fronten und Arbeitsplatten. Redaktion: (djd/pt).


Foto_djd_www_qs_live_de_L_Righton

Kräuterkunde für

Küchenneulinge

Von A wie Anbau bis W wie Waschen

Frische Kräuter sorgen mit unterschiedlichsten Aromen für

Würze und Geschmack. Doch Küchenneulinge stellt gerade

diese Vielfalt vor große Herausforderungen. Worauf muss man

beim Einkauf achten? Wie geht man richtig mit Topfkräutern

um und woran lässt sich erkennen, ob die grünen Aromawunder

noch frisch sind?

Immer frische Kräuter

Inzwischen findet man frische Kräuter das ganze Jahr über im

Supermarkt, entweder fertig geschnitten oder als Topfkräuter.

Weil viele Kräuter wasserlösliche Vitamine enthalten, sollten

sie möglichst schonend gewaschen werden. Beim Anbau ist

es daher besonders wichtig, dass die Rückstandsgrenzwerte

für Pflanzenschutzmittel eingehalten werden. Als Verbraucher

kann man sich beim Einkauf an Lebensmittelsiegeln wie dem

blauen QS-Prüfzeichen orientieren, das umfassende Kontrollen

garantiert. Mehr Informationen gibt es unter QS-live.de,

der Website der EU-geförderten Kampagne „QS-live. Initiative

Qualitätssicherung“.

Frische auch ohne grünen Daumen

Die Topfkräuter gedeihen auch auf der eigenen Fensterbank, sofern

man sie nicht von oben gießt. Besser einen Teller als Untersetzer

nutzen und diesen je nach Bedarf wässern. Topfkräuter

halten noch länger durch, wenn sie richtig geerntet werden.

Bei Rosmarin, Salbei und Basilikum werden lediglich die Triebe

abgeschnitten, während Schnittlauch, Petersilie, Estragon und

Minze am Stielansatz getrennt werden. Ob sie frisch sind, erkennt

man am satten Grün und am sortentypischen Duft. Selbst

geerntet oder als Bundware gekauft halten sie sich auf einem

feuchten Küchenpapier im Kühlschrank maximal eine Woche.

Verschiedene Kräuter benötigen unterschiedliche Arten der Zubereitung:

Basilikum, Petersilie, Liebstöckel und Schnittlauch

zum Beispiel besser erst ganz zum Schluss mit in den Topf oder

später beim Anrichten über das fertige Gericht geben. Robustere

Kräuter wie Salbei, Minze, Majoran, Thymian, Rosmarin und

Lorbeerblätter dagegen sollten einige Zeit mitgaren, um ihr volles

Aroma zu entfalten.

Redaktion: (djd/pt).

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November 2014 | 51


Leben & Wohnen

Natürlich sollte jede Treppe so gestaltet werden, dass sie möglichst

gefahrlos begangen werden kann. So darf sie zum Beispiel keine

scharfen Kanten aufweisen. Auch die Einladung zum Überklettern

vor allem bei Abschlussgeländern sollte ein Tabu für jedes Kind

sein. Anstatt diverser waagerechten Verstrebungen lieber gleich

senkrechte Stäbe wählen. Und die Treppe sollte selbstverständlich

mit einem rutschhemmenden Material lackiert worden sein.

Damit es die Kinder von Anfang an leichter haben sind Hilfsmittel wie

hier ein zweiter, kindergerechter Handlauf wichtig.

Sicher ist sicher

Das beschützte Leben mit Kindern

Ein Sturz auf der Wohnungstreppe im häuslichen Bereich

ist eine der Hauptursachen für Unfälle mit Kindern. Kleine

Kinder sind davon besonders betroffen, denn sie erkennen

noch nicht die Gefahr, die von jeder Treppe ausgehen kann. Dabei

gibt es einige nützliche Hilfsmittel, die eventuelle Unfälle im Treppenbereich

verhindern können.

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An einfachsten und sichersten bei Krabbelbabys sind natürlich

Kinderschutztüren, die am Anfang und/oder am Ende des Treppenaufgangs

beziehungsweise Treppenabgangs angebracht werden

können. Auch sogenannte Baurechtsleisten dienen der Sicherheit,

weil sie den Abstand zwischen den Stufen so einschränken,

dass ein Baby-Kopf nicht durchpasst. Wenn die Jüngsten nämlich

in ihrem unbändigen Drang alles zu durchforsten tatsächlich auf

Treppenstufen gelangen, können Baurechtsleisten verhindert, dass

sie aus Versehen abstürzen können.

Sind die Kinder schon älter und können die Treppe bereits alleine

begehen, dann ist ein zweiter Handlauf in Kinderhöhe sehr hilfreich.

Kleine Kinder fühlen sich einfach sicherer, wenn der Handlauf

ihrer Größe angepasst ist.

Was nicht nur für die Kleinen wichtig ist, sondern auch für ältere

oder gehbehinderte Menschen gilt, ist eine bequeme Begehbarkeit

jeder Treppe. Die Stufenausführung sollte breit genug und die Stufenhöhe

darf außerdem nicht zu hoch sein. Eine bequem begehbare

Treppe besitzt daher eine nutzbare Treppenlaufbreite von 90 bis

100 cm und die Stufenhöhe soll 17 bis 19 cm nicht überschreiten.

Diese Maße sollten nicht unter- beziehungsweise überschritten

werden, weil die Treppe dadurch automatisch an Komfort verliert.

Man kann also viel tun, wenn es um die Sicherheit einer kindergerechten

Treppe geht. Aber jede Treppe bringt eine gewisse Gefahrenquelle

mit sich, daher müssen Kinder auch im Umgang mit

der Treppe angeleitet werden. Nur so ist ein sicheres Auf- und

Abgehen bei Kindern sinnvoll, wenn sie das möglichst frühzeitig

geübt und somit gelernt haben. Auch ein zu hastiges Raufoder

Runterlaufen ist immer eine Unfallgefahr, die es rechtzeitig

zu verhindern gilt. Wer dann noch Kinder zusätzlich mit festen

Hausschuhen oder Stopper-Socken spielen lässt, kann wirklich

mit mehr Gelassenheit dem täglichen Auf und Ab entgegen sehen.

Nützliche Hinweise über kindegerechtes Verhalten auf Treppen

enthält auch der Ratgeber „Sichere Treppen für Kinder“, der kostenlos

angefordert werden kann über die Treppenmeister Partnergemeinschaft,

Abteilung 7121, Emmingerstr. 38, 71131 Jettingen.

(www.treppenmeister.com)

Fotos: Treppenmeister

Baurechtsleisten verhindern, dass kleine Kinder zwischen den Stufen

durchrutschen können.

52 | November 2014


Rätsel

Rätsel

Glockenklang

eintönig

biblischer

Priester

Hochschulreife

griechischer

Buchstabe

natürliche

Zeiteinteilung

Tanzschritt

(franz.)

Possenreißer

Vordruck

unangenehm

Anschaffung

ein

Opernsänger

griechischer

Buchstabe

Landkartenwerk

Gestalt

bei

Wagner

Mutterstadt

Roms

(Alba ...)

5

Beben,

Schwingung

ägyptische

Halbinsel

serbischer

Nationalheiliger

von

hier

an

muslimischer

Name für

Jesus

Epos

von

Homer

kurz für:

um das

Stadt im

Sauerland

Verbindungsstift

100 qm

in der

Schweiz

Zinnfolie

Aktentasche

6

antikes

Schreibgerät

Fragewort

altrömische

Silbermünze

spannendes

Buch

(Kw.)

die

Zähne

betreffend

Fachmann

8

arab.

Märchenfigur

(...

Baba)

afrik.-

ind.

Kaffeegewicht

Antwort

auf

Kontra

(Skat)

Bahama-

Insel

2

9

Kielraum

des

Schiffes

B

französisch:

König

schwedischer

Filmstar

(, Greta)

Insel der

griech.

Zauberin

Circe

4

persönliches

Fürwort

ägyptischer

Sonnengott

Wegelagerer

Rheinmündungsarm

ausschließlich

Original

7

Heilbehandlung

1

Wortteil:

Ohr

flugfähig

(Vögel)

Schalterstellung

(engl.)

3

Kletterpapagei

Abk.:

siehe

unten

nicht

fest

italienischer

Artikel

Fingerschmuck

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November 2014 | 53


Rätsel

Sudoku

Sudoku

leicht leicht

5 51 19 9 4 48 87

7

6 6 9 91

1

3 3 9 96 61

1

4 4 8 86 69 93

3

2 26 68 8 3 3

9 93 3 6 6 5 5

9 9 8 83 3 6 6

6 67 75 52 21

1

6 64 4 7 72 29

9

mittel mittel

2 29 9 7 76 6 8 8

7 7 4 42 2 9 9

6 6 1 1 7 7

7 79 9 2 2 5 5

7 75 5 9 96

6

1 13 3 2 2

7 7 1 18 83

3

5 53 3 6 6 4 4

1 1 8 82

2

mittel mittel

2 26 67 7 4 4 1 1

9 9 3 3

3 3 7 75 5 2 28

8

1 18 89 9 5 56

6

7 75 52

2

6 67 75 51

1

8 83 3 2 2

3 32 28

8

2 2 4 4 7 73

3

schwer schwer

2 21 16 64

4

8 8 3 3 7 79

9

2 2 4 4

3 3

1 1 3 39 9 5 5

5 5 2 28 81

1

3 37 72 2 5 5

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54 | November 2014


Original & & Fälschung Fälschung

Das obere Bild unterscheidet sich durch sieben Veränderungen von

dem Bild darunter.

Drehwurm

Bei allen Figuren einer Zeile handelt es sich um gedrehte Darstellungen

der gleichen Grafik. Zwei sind jedoch im Vergleich zu den übrigen

nicht nur gedreht, sondern auch gespiegelt. Welche sind dies

jeweils?

Aus drei mach 1 1

Bei den Ziffern stehen immer drei Begriffe, von denen jedoch nur

einer richtig ist. Der richtige Begriff ist zu ermitteln und einzutragen.

1 SPORE • PFAHL • EINIG

2 PRIESTER • PAZIFIST •

FAHRWERK

3 MAC • IHR • BAR

4 RELATION • NATURELL •

LAVENDEL

5 HALL • FUND • AERA

6 ORGIE • LEGEN • ETZEL

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November 2014 | 55


Leben im Alter

Ein Tropfen auf dem heißen Stein

Expertentipps zum Thema „Mütterrente“

Fotos: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Die Große Koalition hat

die Erhöhung der Mütterrente

beschlossen.

Konkret bedeutet das die Anrechnung

eines Rentenpunkts

pro Kind, wenn dieses vor

1992 geboren wurde. In Westdeutschland

wäre das eine Anhebung

von etwa 28 Euro im

Monat, im Osten um 26 Euro.

„Bereits seit Mitte August erhalten

alle von der Mütterrente

betroffenen Rentner einen Bescheid

über die Erhöhung ihrer

Rente. Der Versand soll bis

Ende des Jahres abgeschlossen

werden. Einen Antrag muss

man dazu nicht stellen“, erklärt

Dirk Manthey, Rentenexperte

bei der Deutschen Rentenversicherung

Bund. Auch

Frauen, die bereits Rente vor

dem 1. Juli 2014 bezogen haben,

würden die Mütterrente

automatisch für ihre vor 1992

geborenen Kinder erhalten und

ebenfalls bis Ende des Jahres

56 | November 2014

den entsprechenden Bescheid

bekommen.

Wer kann von der Mütterrente

profitieren?

In Sachen Altersvorsorge von

Frauen ist die Mütterrente zwar

nur ein Tropfen auf dem heißen

Stein, dennoch sollte man sich

das Geld nicht entgehen lassen.

Auch wer beispielsweise keine

gesetzliche Rente bezieht und

sich die eingezahlten Rentenversicherungsbeiträge

hat erstatten

lassen, kann von der Mütterrente

profitieren. „Um Mütterrente

zu erhalten, muss man

dann aber einen Antrag bei der

Rentenversicherung stellen“,

erklärt Dirk Manthey. Wer beispielsweise

drei Kinder hat, die

vor 1992 geboren sind, erhalte

nunmehr insgesamt sechs Jahre

an Kindererziehungszeiten gutgeschrieben.

Damit ergebe sich

ein Rentenanspruch auch für

diese Frauen. Eine Hinterbliebenenrente,

so Manthey, könne

sich durch die Mütterrente verringern,

wenn die eigene Rente

einen bestimmten Freibetrag

übersteigt. „Ob dies der Fall ist,

kann man dem Bescheid entnehmen,

den man von seinem

Rentenversicherungsträger bezüglich

der Witwenrente erhalten

wird.“

Die Mütterrente ist für Frauen

quasi eine Bonuszahlung

Frauen finden Rat

- ein existenzieller Schutz ist

dagegen die Versicherung gegen

Berufsunfähigkeit. Denn

nach Statistiken der Deutschen

Rentenversicherung Bund wird

etwa jeder fünfte Angestellte

und sogar jeder dritte Arbeiter

in Deutschland im Laufe seines

Arbeitslebens erwerbs- oder

berufsunfähig und erreicht somit

nicht einmal das gesetzliche

Rentenalter. „Vor allem im

Hinblick auf die gesundheitliche

Situation ist es ratsam,

Wer Fragen zur Mütterrente hat, findet Informationen auf

www.deutsche-rentenversicherung.de oder bei der kostenlosen

Servicetelefonnummer 0800-10004800 und in einem Chatprotokoll

unter www.experten-im-chat.de/altersvorsorge - hier wurden

zahlreiche Fragen zum Thema beantwortet. Gute Informationen

zur Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsabsicherung

findet „frau“ auch auf www.ergo.de, www.ergodirekt.de und

www.finanzfachfrauen.de - einem bundesweiten Zusammenschluss

von Finanz- und Versicherungsexpertinnen.


den Abschluss bereits in jungen

Jahren anzustreben“, rät

Christoph Andersch, Experte

für Berufsunfähigkeitsversicherungen

bei den Ergo Direkt Versicherungen.

Die festzulegende

Rentenhöhe sollte möglichst

etwa 80 Prozent des letzten

Nettoarbeitseinkommens abdecken.

Wichtig sei es zudem,

die Absicherung bis zum persönlich

geplanten Eintritt in die

Altersrente zu vereinbaren.

Flexible Formen der

Altersvorsorge

Die Unterbrechungen der Erwerbstätigkeit

und die Reduzierung

der Arbeitsstunden

sind die Hauptgründe, dass

Frauen deutlich geringere Rentenansprüche

erwerben und

deshalb häufiger von Altersarmut

bedroht sind. Für eine umfassende

Absicherung sollten

sich vor allem Frauen deshalb

frühzeitig über eine private Altersvorsorge

informieren. „Vor

allem neuere Formen der privaten

Rentenversicherung bieten

zahlreiche Möglichkeiten,

die Altersvorsorge an unterschiedliche

Erwerbsbiografien

anzupassen“, erklärt Marianne

Sobiralski, Expertin für Altersvorsorge

bei der Ergo Versicherungsgruppe.

Für Frauen sei

besonders die Flexibilität in der

Ansparphase wichtig. So sollten

Möglichkeiten bestehen,

die Beitragszahlung jederzeit

reduzieren oder befristet aussetzen

zu können. Aber auch

Gestaltungsoptionen beim Versicherungsschutz

selbst - etwa

in Sachen Todesfallkapital oder

Berufsunfähigkeitsabsicherung

- sollten Bestandteil einer

flexiblen Altersvorsorge sein.

Redaktion: (djd).

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Leben im Alter

Tagungsconférencier Lothar Hain (Stabsstelle für Demografie Stadt Hanau) im Gespräch mit Schülerinnen des Aus- und Fortbildungsinstitutes für

Altenpflege in Rodenbach, die mit Hilfe des Alterssimulationsanzuges das Körperempfinden eines hochebtagten Menschen erlebten.

Wohnen und

Selbstbestimmung im Alter

Altenhilfe- und Betreuertag informiert über alternative Wohnformen

Unter dem Titel „Wohnen & Selbstbestimmung

- Gemeinschaftliche

Wohnformen, Selbstbestimmung

und neue Nachbarschaften“ fand der 2. Altenhilfetag

zusammen mit dem 8. Betreuertag

statt. Die Veranstaltung wurde vom

Main-Kinzig-Kreis, dem Betreuungsverein

Main-Kinzig e.V. und der Stadt Hanau in

Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale

für politische Bildung durchgeführt.

Zur Eröffnung der Veranstaltung präsentierte

Moderator Lothar Hain von der

Stadt Hanau gemeinsam mit Schülerinnen

des Aus- und Fortbildungsinstituts

für Altenpflege in Rodenbach, einen Alterssimulations-Anzug,

der den Träger die

Sinneswahrnehmungen von Menschen im

fortgeschrittenen Alter erfahren lässt.

58 | November 2014

Im anschließenden Begrüßungstalk mit

den Kooperationspartnern des Altenhilfeund

Betreuertages, ging es um die Themen

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

sowie alternative Wohnkonzepte im

Alter.

Neben der Ersten Kreisbeigeordneten des

Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler,

sprachen der Bürgermeister Gelnhausens

Thorsten Stolz, der Beigeordnete Matthias

Zach, der Vorsitzende des Betreuungsvereins

Main-Kinzig e.V., Gerhard Kleespies,

der Hanauer Stadtrat Günther Jochem sowie

die Referentin der Diakonie Hessen

Dagmar Jung.

Susanne Simmler erzählte von ihren persönlichen

Erfahrungen mit diesen Themen

und erklärte: „Als wir Kinder bekamen,

haben wir uns zum ersten Mal mit

diesen Fragen befasst. Mittlerweile haben

mein Ehemann und ich sowohl eine Patientenverfügung

als auch eine Vorsorgevollmacht.“

Der Weg dahin sei aber nicht

leicht gewesen, so müssen viele zum Teil

auch unangenehme Fragen miteinander

besprochen und geklärt werden. Auch die

anderen Kooperationspartner betonten,

dass Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten

nicht nur Themen für ältere

Menschen sind.

Im Anschluss an den Begrüßungstalk folgten

Impulsreferate, die sich mit den Prognosen

der Bevölkerungsentwicklung in

Hessen und im Main-Kinzig-Kreis beschäftigten

und die Organisation alternativer

Wohnkonzepte behandelten. Zunächst referierte

die Abteilungsleiterin Wirtschaftsforschung

und Landesentwicklung der HA

Hessen Agentur GmbH, Anja Gauler, über

das Thema „Selbständig und gut versorgt

im Alter - Zahlen und Trends für Hessen“.

Dabei ging sie auf die Auswirkungen einer

schrumpfenden und älter werdenden Bevölkerung

ein und erklärte, wie es zu regional

gegenläufigen Entwicklungen kommt.

So wird prognostiziert, dass besonders der

östliche Teil des Main-Kinzig-Kreises vom

demographischen Wandel betroffen sein


ein. Am Nachmittag konnten die Besucher

zwischen sieben Fachforen wählen. Dabei

wurden unter anderem die inhaltliche

Ausgestaltung von Patientenverfügungen

und Vorsorgevollmachten behandelt und

Beispiele für alternative Wohnkonzepte

vorgestellt. Die Alten- und Pflegezentren

des Main-Kinzig-Kreises zeigten die Möglichkeit

der Pflege im ländlichen Raum am

Beispiel des Dependance-Modells.

In diesem Zusammenhang wurde auch

das Hausgemeinschaftsmodell vorgestellt,

das bereits in mehreren Einrichtungen der

Alten- und Pflegezentren erfolgreich umgesetzt

wurde. Die Hausgemeinschaften bestehen

aus kleinen Wohngruppen von 10

bis 12 Bewohnern, die bei der Gestaltung

des Tagesablaufes aktiv mit einbezogen

werden und dadurch eine Alltagsnormalität

erleben, die an die eigene Häuslichkeit

anknüpft. Im Mittelpunkt jeder Hausgemeinschaft

befindet sich ein zentraler

Wohn- und Speiseraum mit einer offenen

Küche. Daran angeschlossen sind die Appartements

der Bewohner. Dadurch wird

ein Leben in Gemeinschaft, aber auch

Rückzug und Privatheit ermöglicht.

„Das Thema Selbstbestimmung im Alter ist

für uns als größter regionaler Dienstleister

im Bereich der Altenpflege von zentraler

Bedeutung“, betonte der Geschäftsführer

der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien,

und unterstrich: „Wir setzen daher auf

Wohnformen, die eine optimale Pflege und

die Selbstbestimmung unserer Bewohner

in den Mittelpunkt stellt.

wird. Für die ländlichen Regionen müssen

daher individuell angepasste Lösungsstrategien

entwickelt werden, die auf die

lokalen Gegebenheiten eingehen und unterschiedliche

Akteure mit einbeziehen.

Anschließend sprach Diplom Ökotrophologin

und Geschäftsführerin des Kuratoriums

Deutsche Altershilfe, Heike Nordmann

über „Gemeinschaftliche Wohnformen,

Selbstbestimmung und neue Nachbarschaften“.

Sie stellte dabei unterschiedliche

Wohnkonzepte vor und ging auf die

Voraussetzungen für deren Realisierung

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November 2014 | 59


Leben im Alter

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Fotos: Domicil Hanau

Sie sind herzlich Willkommen!

Nicht nur Freunde, Verwandte und

Angehörige der Bewohner des

Domicil – Seniorenpflegeheims in

Hanau sondern jeder - ob jung, ob alt - der

sich in festlicher Weihnachtsmarktstimmung

einfach eine schöne Zeit machen

will ist herzlich eingeladen.

Getreu der Philosophie der Domicil-Seniorenresidenzen:

„Mitten im Leben“

haben sich Frau Gutjer und ihr Team

wieder allerhand einfallen lassen, um

eine authentische Weihnachtsmarktatmosphäre

zu schaffen. Begünstigt durch

den Verzicht auf Standmiete ist es gelungen,

Hanauer Geschäftsleute aus interessanten

Fachbereichen als Aussteller zu

gewinnen.

Vielleicht finden auch Sie das passende

Geschenk für Ihre Lieben im vielfältigen

Angebot an Weihnachts- und Blumengestecken,

Magnetschmuck, Duftlampen

und, eben allem, was man auf einem

Weihnachtsmarkt zu finden hofft.

60 | November 2014

Live-Musik sorgt für die richtige Stimmung

und, wie auf jedem Weihnachtsmarkt, ist

auch bestens für das leibliche Wohl gesorgt.

Aus der Fülle von kulinarischen Angeboten

verdienen der Flammkuchenofen, von

Mitarbeitern und Bewohnern selbstgebackene

Kuchen und Plätzchen sowie selbstgekochte

Marmeladen und Liköre aus Eigenherstellung

besondere Hervorhebung.

Das Domicil – Seniorenpflegeheim in

Hanau veranstaltet heuer seinen dritten

Weihnachtsmarkt. Mit Stolz betont Frau

Dagmar Gutjer, die Einrichtungsleiterin:

„Mit fast einhundertprozentiger Belegung“.

Gerne zeigt man Ihnen bei dieser Gelegenheit

auch Räumlichkeiten und Zimmer,

und beantwortet Fragen.

Feste und Aktivitäten

Einen angenehmen Lebensabend verbringen,

dabei mitten im Leben stehen und

gleichzeitig weitgehende Selbstständigkeit

bewahren, das ist der berechtigte Anspruch

eines jeden, der sich entscheidet in eine

Seniorenresidenz oder in ein Pflegeheim

einzuziehen. Neben einer umsichtigen

Pflege und Betreuung durch qualifizierte,

kompetente Pflegekräfte gehört dazu auch

ein abwechslungsreicher Veranstaltungskalender

mit saisonal angepassten Festen,

wie eben auch ein zünftiger Weihnachtsmarkt.

Regelmäßige thematische Veranstaltungen,

Ausflüge oder Besuche auf

dem Wochenmarkt lassen keine Langeweile

aufkommen.

Mitten im Leben

Wer sein Leben lang aktiv gewesen ist,

der hat auch im Alter besondere Ansprüche

an seine Umgebung. Der Einzug in ein

Seniorenpflegeheim ist eine bedeutende

Veränderung für viele ältere und pflegebedürftige

Menschen und deren Familien.

In enger Abstimmung mit Ihnen und Ihren

Bezugspersonen, soll dieser Schritt so ein-


Domicil - Seniorenpflegeheim Am Schloßgarten

fach und angenehm wie möglich gestaltet

werden. „Lebensqualität bis ins hohe Alter

für pflegebedürftige Menschen“, dieser

verpflichtenden Aufgabe, stellt man sich

gerne im Domicil - Seniorenpflegeheim in

Hanau. Die Bewohner sollen „Mitten im

Leben“ bleiben.

Daher liegt es auch im Herzen der Stadt,

mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu

erreichen. Nahegelegene Einkaufsmöglichkeiten

ermöglichen es, weiterhin aktiv am

Leben teilzunehmen. Im Herzen der Stadt

und, direkt am Schloßgarten, doch in einer

ruhigen und angenehmen Umgebung, ist

der Standort optimal gewählt.

INFO

Frau Gutjer freut sich über Ihr Interesse und

Ihre Fragen. Zu erreichen ist sie unter der

Telefonnummer: 06181-96840 oder per E-Mail

an: hanau@domicil-seniorenresidenzen.de

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem

Weihnachtsmarkt

am Sonntag, den 07. Dezember 2014

von 14.00 bis 18.00 Uhr

In unserem Haus wollen wir die Weihnachtszeit willkommen

heißen. Freuen Sie sich auf viele verschiedene Aussteller

schöner Weihnachtsgeschenke, musikalische Unterhaltung

und leckeres Essen.

Auch für unsere kleinen Gäste wird um 16.00 Uhr der

Nikolaus im DOMICIL vorbeischauen.

Kommen Sie zu uns und seien Sie unser Gast im DOMICIL

Am Schloßgarten, Mitten im Leben!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team des Domicil - Seniorenpflegeheims Am Schloßgarten

Domicil - Seniorenpflegeheim Am Schloßgarten GmbH

Dagmar Gutjer | Nordstraße 63 | 63450 Hanau

Tel.: 0 61 81 / 96 84 - 0 | www.domicil-seniorenresidenzen.de

November 2014 | 61


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7 2Brückenrätsel

4 8 Preisrätsel

3 5 6 9 1 7 6 5 1 4 2 3 9 8

9 8 1 7 6 3 4 5 2 9 4 6 7 1 5 8 2 3

nach links R B A E G W

T E J D A S A D I K

Sudoku

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5 8 2 4 3 6 7 1 9

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SUEDFRUCHT

5 2 8 9TAUCHERBRILLE

7 3 1 6 4 2 5 6 4 1 7 8 9 3

Preisrätsel

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A

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S

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TAUCHERBRILLE

SUEDFRUCHT

Original 8 6 5 7 2 9& 3 Fälschung

4 1

1 9 6 5 4 2 7 3 8

3 4 7 8 1 6 9 2 5

5 2 8 9 7 3 1 6 4

Sudoku

Original & Fälschung Uhrwerk

Brückenrätsel

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A

R

P

R

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B

E

N

O

E

W

T

W

nach links

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3 6 8 9 5 1 7 2 4

4 8 5 1 3 6 9 7 2

6 7 2 5 9 4 3 1 8

1 9 3 2 7 8 4 5 6

9 3 7 8 6 5 2 4 1

8 1 4 3 2 9 5 6 7

2 5 6 4 1 7 8 9 3

T

ND

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I

S

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A

T

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S

Uhrwerk

nach links

Sudoku

8 5 4 6 2 1 9 3 7

6 9 1 3 7 8 2 5 4

2 3 7 9 5 4 6 8 1

4 2 9 8 6 3 1 7 5

3 1 8 5 9 7 4 6 2

7 6 5 1 4 2 3 9 8

9 4 6 7 1 5 8 2 3

5 8 2 4 3 6 7 1 9

1 7 3 2 8 9 5 4 6

8 4 6 3 5 1 9 2 7

2 1 3 9 7 4 8 6 5

5 7 9 6 2 8 1 4 3

1 6 8 2 9 7 5 3 4

3 9 5 1 4 6 2 7 8

7 2 4 8 3 5 6 9 1

9 8 1 7 6 3 4 5 2

4 3 2 5 8 9 7 1 6

6 5 7 4 1 2 3 8 9

7 2 9 6 4 3 1 8 5

5 4 1 7 8 2 6 3 9

3 6 8 9 5 1 7 2 4

4 8 5 1 3 6 9 7 2

6 7 2 5 9 4 3 1 8

1 9 3 2 7 8 4 5 6

6 5 4 2 9 7 8 1 3

9 1 3 4 8 5 2 7 6

7 8 2 6 3 1 4 5 9

2 3 9 1 6 4 5 8 7

4 7 1 3 5 8 6 9 2

8 6 5 7 2 9 3 4 1

Brück

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1 6 8 2 9 7 5 3 4

3 9 5 1 4 6 2 7 8

7 2 4 8 3 5 6 9 1

9 8 1 7 6 3 4 5 2

4 3 2 5 8 9 7 1 6

6 5 7 4 1 2 3 8 9

8 5 4 6 2 1 9 3 7

6 9 1 3 7 8 2 5 4

2 3 7 9 5 4 6 8 1

4 2 9 8 6 3 1 7 5

3 1 8 5 9 7 4 6 2

7 6 5 1 4 2 3 9 8

9 4 6 7 1 5 8 2 3

5 8 2 4 3 6 7 1 9

1 7 3 2 8 9 5 4 6

62 | November 2014

6 5 4 2 9 7 8 1 3

9 1 3 4 8 5 2 7 6

7 8 2 6 3 1 4 5 9

2 3 9 1 6 4 5 8 7

4 7 1 3 5 8 6 9 2

8 6 5 7 2 9 3 4 1

1 9 6 5 4 2 7 3 8

7 2 9 6 4 3 1 8 5

5 4 1 7 8 2 6 3 9

3 6 8 9 5 1 7 2 4

4 8 5 1 3 6 9 7 2

6 7 2 5 9 4 3 1 8

1 9 3 2 7 8 4 5 6

9 3 7 8 6 5 2 4 1


Das Wohnen im eigenen

Fachwerkhaus ist nach

wie vor modern. Ob geerbt,

übernommen oder günstig

erworben, das Wohnen in einem

historischen Gebäude spielt mit

anderen Spielregeln als moderner

Wohnraum. Der Preis ist wohnen

mit Charakter, ein unvergleichliches

Klima, gemütliche Atmosphäre,

das „zu-Hause-Gefühl“.

Viele der Häuser sind jedoch „in

die Jahre gekommen“ und eine

Renovierung wird erforderlich.

Hier stehen viele Bauherren

oder Eigentümer vor der Frage:

Was ist nun das Beste für mein

Haus? Neue Verordnungen stehen

oft in Opposition zur nötigen

Vorgehensweise im historischen

Bauen. Dabei ist es gerade

das Bauen mit historischem Material,

das das unverwechselbare

Klima in historischen Wänden

so angenehm macht.

Hier bieten wir Analyse, Beratungsgespräche

und Planung

eines Umbaus.

fekte Symbiose ein. Lehm hat

die Eigenschaft Feuchte aufzunehmen,

und schnell an die umgebende

Luft abzugeben. Viel

schneller als Holz. So hält der

Lehm das Holz schön trocken.

Zwar wird der Lehm über die

vielen Jahrzehnte der Witterung

ausgesetzt in Mitleidenschaft

gezogen, doch die Fachwerke

neu auszufachen ist heutzutage

mit Lehmsteinen ein vergleichbar

einfaches Unterfangen. Allerdings

sollte hier auf fachgerechtes

Verarbeiten und Mauern

geachtet werden. Viel zu oft

atmungsaktive Eigenschaft im

Wohnklima. Ob in Küche, Bad

oder Schlafzimmer. Wo viel gewohnt,

gekocht – sprich: gelebt

– wird, entsteht Feuchte. Auch

hier ist der Lehm aktiv und

nimmt Feuchte auf, und gibt sie

bei Gelegenheit wieder an die

Luft ab. So wird die Raumfeuchte

auf ca. 50% gehalten – wir

Menschen empfinden dies als

sehr angenehm. Schleimhäute

und Haut werden ausrechend

mit Feuchtigkeit versorgt, so

dass viele unserer Kunden berichten,

das Atmen fiele ihnen

leichter und die Haut fühle sich

Modernes Wohngefühl in

geschichtlichem Ambiente

dass die Lehmräume ihre „Astmafreie-Zone“

sei. Auch energetisch

empfinden viele Menschen

die umgebende Erde als das Gefühl

von Geborgenheit. Lehm ist

ein sehr weiches Material, das

den Schall fängt, und oftmals

als samtige, weiche Oberfläche

beschrieben wird. „Wohl fühlen“

als solches kann man nicht

messen, und doch existiert der

Begriff der Aufenthaltsqualität.

Wie gerne man sich in einem

Raum aufhält, ob man diesen

als angenehm, gemütlich,

entspannend empfindet kann

man durchaus feststellen. Dies

wird beeinflusst durch Formen,

Farbe, Material, Geruch, Luftfeuchtigkeit.

Lehm als natürlicher

Baustoff scheint hier alte

Instinkte zu wecken. Man sagt,

dass man das Energieniveau eines

Raumes steigert, je höher

die Aufenthaltsqualität ist. Je

mehr als angenehm empfundene

Komponenten verwendet

werden. Hier bietet der Baustoff

Lehm ein hohes Maß an positiv

wirkenden Eigenschaften.

Für den etwas kleineren Geldbeutel

sind Workshops auf der

Baustelle genauso möglich, wie

eine komplette Organisation

und Durchführung aller nötigen

Bauleistungen. Werden Bauleistungen

anderer Gewerke nötig,

bieten wir gerne über ein Netzwerk

auch andere Handwerksleistungen

an. Dies kann z.B.

eine Wandheizung betreffen,

Zimmermannsarbeiten, Fensterund

Türenbau und vieles mehr.

Ganz wichtig ist: NICHTS überstürzen.

Die richtige Materialwahl

ist sehr wichtig, um auch

für viele weitere Jahre ein stabiles

und wohnfreundliches zu

Hause zu schaffen.

Gerade beim Fachwerk existieren

viele Unsicherheiten in Bezug

auf die Materialwahl. Hier

gilt der Leitspruch: „Lehm ist

der beste Freund des Holzes“.

Holz als natürlicher, warmer

und stabiler Baustoff bleibt viele

Jahrzehnte, ja Jahrhunderte

erhalten, wenn er nur trocken

gehalten wird, so dass keine

Fäulnis entstehen kann. Hier

geht er mit dem Lehm eine per-

werden günstige, wenn nicht

gar billige Materialien verwendet,

die größeren Schaden anrichten

als dass Sie nutzen.

Bei der Restauration von Gefachen

sollte man auf hochwertige

Lehmprodukte achten und

auf fachgerechtes Verarbeiten

der Fugen. Verputzt wird das

Gefach mit Luftkalk, damit

die Atmungsaktivität vorhanden

bleibt, die Gefache jedoch

witterungsbeständig werden.

Hier ist die Qualität der Produkte

von großer Wichtigkeit

– achten Sie auf Zertifikate

wie DIN Normen, natureplus.

Im Innenraum schätzt man die

nicht so trocken an. Selbst Personen

mit Astma berichten uns,

Selbstverständlich wird Lehm

auch in neu gebautem Wohnraum

eingesetzt. Natürlich und

schadstofffrei, energetisch hochwertig

du baubiologisch unbedenklich

findet er immer öfter

den Einzug in Wohnräume. Gerade

wer Wert auf hochwertiges

Wohnen und ein angenehmes

Raumklima legt, kommt am

Lehmputz nicht vorbei!

Gerne beraten wir Sie auch in

unserer Ausstellung. Auch wir

leben und arbeiten in Räumen

aus Lehm – kommen Sie doch

mal vorbei!

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