Winterseiten 2008 - Tagesmütter Steiermark

tagesmuetter.co.at

Winterseiten 2008 - Tagesmütter Steiermark

Die Tagesmütter

W I N T E R S E I T E N

In Zusammenarbeit mit dem Bildungsressort und dem Sozialressort des Landes Steiermark

Winter 2008

Maria Krauß, 9 Jahre

• Kundenzufriedenheit • Mirno More Friedensflotte • News aus den Regionalstellen • Tipps


E D I T O R I A L

2

Haben Sie den

„Fehler“ auf der

Titelseite gefunden?

Auflösung auf

Seite 9.

Mirno More Friedensflotte,

das sind

100 Segelschiffe

unter der Friedensflagge und über 500

Kinder und Jugendliche. Sie segeln eine

Woche in der Adria. Der Höhepunkt ist eine

Formationsfahrt aller Schiffe und das

Friedensfestival.

Das ursprüngliche Ziel war, Kinder und

Jugendliche aus dem ehemaligen

Jugoslawien zu mehr Verständnis gegenüber

anderen Ethnien zu verhelfen.

Beim gemeinsamen Segeltörn wird das

Verantwortungsgefühl und Selbstwertgefühl

der Kinder durch die verschiedensten

Aufgaben beim Segeln und auch im täglichen

Zusammenleben gestärkt. Die

Teilnahme von Kindern aus verschiedenen

Kulturen und Ländern, und Menschen mit

Behinderung fördert den Austausch über

ethnische und soziale Grenzen hinweg und

baut Berührungsängste ab. Genügend

Konfliktpotential ergibt sich aus der räumlichen

Beengtheit an Bord. Kinder und

Betreuer lösen ihre Konflikte gewaltfrei. Jeder

Einzelne erlebt beim Zusammentreffen von

100 Schiffen und 500 Kindern ein großartiges

Wir-Gefühl, „auch ich gehöre hier

dazu“. Segeln kann man nur als Team und

nicht als Einzelperson. Und das braucht

soziale Alltagskompetenzen.

Frieda-Rike Frewein, Tagesmutter, ist im

Zuge ihrer MIKADO-Fortbildung als

Betreuerin mitgesegelt und berichtet darüber.

Frohe Weihnachten!

Veronika Kos

Kundenzufriedenheit im

Mittelpunkt

Große Zufriedenheit zeigen Eltern damit,

dass unsere Tagesmütter und Tagesväter

gesprächsbereit auf Fragen und Wünsche

der Eltern eingehen, mit höchster fachlicher

und sozialer Kompetenz die Kinder betreuen

und dabei deren soziale Fähigkeiten und

Alltagskompetenzen fördern.

Dieses große Lob möchte ich nun an alle

Tagesmütter und Tagesväter weitergeben

und bedanke mich recht herzlich für ihren

besonderen Einsatz, der weit über die

Erfüllung der Arbeitspflichten hinausgeht.

Mein Dank gilt auch allen Eltern, die sich die

Zeit genommen haben, einen umfangreichen

Fragebogen auszufüllen und darüber hinaus

noch zahlreiche, für uns wichtige Informationen

und Rückmeldungen gegeben haben.

Die Ergebnisse bestärken uns, diesen guten

Weg weiterzugehen und uns dort zu

verbessern, wo Kritik geäußert wurde.

Ein für mich sehr interessanter Aspekt war

die Frage, wodurch Eltern von unserem

Unternehmen erfahren haben. 73,9 % aller

Befragten sind durch „Mundpropaganda“

auf Tagesmütter Steiermark aufmerksam

geworden. Betrachtet man diesen Wert in

Zusammenhang mit der Aussage, dass

So ist es in unserem Leitbild verankert und so leben

wir es auch! Das haben uns Eltern in der heuer durchgeführten

Elternbefragung rückgemeldet. In dieser

Umfrage äußern sich Eltern begeistert über die gute

Zusammenarbeit mit den Tagesmüttern und

Tagesvätern.

99 % der befragten Eltern Tagesmütter

Steiermark weiterempfehlen würden, sind

dies Bestnoten, von denen andere Unternehmen

nur träumen können.

23,2 % der Eltern haben über das Internet

Informationen über Tagesmütter Steiermark

eingeholt. Das heißt, bereits fast jede vierte

Familie nutzt dieses Medium. Umso wichtiger

ist es daher für uns, für Tagesmütter und

Tagesväter dieses Medium als Marketingtool

zu nutzen!

Meine ersten Eindrücke eines professionellen

Unternehmens, der hohen Ausbildungsund

Weiterbildungsqualität des Berufes

Tagesmutter und Tagesvater und der vielen

Potenziale aller MitarbeiterInnen im

Unternehmen haben sich bestätigt.

Ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende zu.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein

schönes Weihnachtsfest, uns allen viel

Freude und Kraft für die Aufgaben im

nächsten Jahr.

Ihre Michaela Linhart, MBA

Geschäftsführerin


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Ergebnisse der Elternbefragung 2008 bei

Tagesmütter Steiermark

Im Sommer 2008 wurde unter der

wissenschaftlichen Leitung von

Mag. Monika Schwarhofer-Vidrich

von research team eine Befragung

zur Elternzufriedenheit durchgeführt.

Der Fragebogen wurde an 1.337 Eltern (um

22,2 % mehr als 2006) versandt und von

444 Personen ausgefüllt. Die Rücklaufquote

lag somit um 4 % höher als 2006, nämlich

bei 33,2 %! Die tollen Ergebnisse des Jahres

2006 wurden bestätigt.

Was ist den Eltern besonders wichtig?

Am wichtigsten ist den Eltern die Qualität

der Kinderbetreuung. 97 % der Eltern sind

von der hohen Qualität der Kinderbetreuung

überzeugt. Eltern schätzen die fachliche

und soziale Kompetenz der Tagesmütter

und -väter, die Art, wie diese die

Kinder in die Gruppe integrieren und dabei

die sozialen Fähigkeiten und Alltagskompetenzen

der Kinder fördern.

An zweiter Stelle der Wichtigkeit steht die

Zusammenarbeit der Tagesmütter/-väter

mit den Eltern. 96 % aller Befragten sind

damit sehr zufrieden. Aus Sicht der Eltern

zeigen sich Tagesmütter/-väter sehr

gesprächsbereit und gehen auf Fragen und

Wünsche bestens ein.

der/dem Tagesmutter/-vater. 95 % der

Eltern äußern ihre Zufriedenheit darüber.

Besonders heben sie die familiäre

Atmosphäre, die altersadäquaten Spielund

Beschäftigungsangebote und die

Gruppengröße hervor.

Rang vier nimmt die Betreuungszeitregelung

ein. 96 % der Eltern sind zufrieden bis

sehr zufrieden über die Erreichbarkeit

der/des Tagesmutter/-vaters, die vereinbarten

Betreuungszeiten, die Bring- und

Abholzeiten der Kinder, die zeitliche

Flexibilität der Betreuungszeiten insgesamt

sowie die Arbeits- und Urlaubszeiten

der/des Tagesmutter/-vaters.

Zufrieden

mit ...

Wünsche nach Verbesserungen

Die Betreuungsleistungen durch die

Regionalstellen sowie die Zusatzleistungen

für Eltern (z.B. Weiterbildungsangebote)

spielen für Eltern keine wichtige Rolle. In

der Zufriedenheitsbeurteilung zeigen sich

die Eltern in diesen Aspekten eher zurückhaltend.

Alle Ergebnisse im Detail darzustellen ist

hier nicht möglich. Konkrete Verbesserungsvorschläge

werden wir aufgreifen und

mit geeigneten Maßnahmen bearbeiten!

Michaela Linhart, MBA

Zufriedenheitsprofil (Häufigkeiten)

...Zusammenarbeit mit TM

...Kinderbetreuung durch TM

...Umgebung bei TM

...Verpflegung bei TM

...Betreuungszeiten

...Betreuungskosten

...Informationen zur Kinderbetreuung

...Organisation

...Regionalstelle

...Zusatzleistungen

„sehr zufrieden + zufrieden“

Anteil „sehr zufrieden“

73,5

78,3

76,8

71,7

86,3

96,4

97,0

95,5

92,3

95,9

An dritter Stelle der Wichtigkeit stehen die

räumliche und familiäre Umgebung bei

0 50

100 %

Zustimmung


Die Mirno More Friedensflotte

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Hilfe zur Selbsthilfe für traumatisierte Kinder

Als GRISU-Tagesmutter habe ich

mehrfach traumatisierte Kinder

betreut. Die Situation dieser Kinder,

die ein so schweres Schicksal zu verarbeiten

haben, hat mich betroffen

gemacht und gleichzeitig neugierig

werden lassen: Welche Möglichkeiten

gibt es hier zu helfen?

Da es ein breites Spektrum von Traumatisierungen

gibt, war es für mich gar nicht

so einfach, einen für meine Tätigkeit

passenden Zugang zu dieser speziellen

Thematik zu finden. Durch Zufall entdeckte

ich Mirno More, einen Verein für sozialpädagogische

Friedensprojekte. Mirno

More wurde gegründet, um vom Krieg

traumatisierten Kindern wieder ein lebenswertes

Leben zu ermöglichen. Heuer durfte

auch ich bei der Friedensflotte als Betreuerin

mitfahren.

Das Projekt Mirno More

Mirno More bedeutet „friedliches Meer“ und

ist zugleich Gruß und Glückwunsch der

Seefahrer Dalmatiens. Das Projekt wurde

1994 gegründet. Die Idee war, Kinder aus

Kriegsgebieten und Kampfzonen herauszuholen,

damit sie Frieden und Toleranz in

einer gelösten Atmosphäre auf einem

Segelschiff erfahren.

Heute fahren auch Kinder aus Heimen,

Sozialwohngemeinschaften, Jugendamtsbetreuungen,

aus ärmlichen Verhält-

nissen und körperlich und/oder geistig eingeschränkte

Kinder mit.

Traumatisierungen

Ein Trauma ist ein körperlicher Schock, der

die Bewegungen des Körpers, der

kämpfen oder fühlen will, unterbricht. Als

Trauma bezeichnet man starke seelische

Erschütterungen. Die Medizin spricht von

einer Wunde. Die Psychologie sieht darin

eine von außen einwirkende Verletzung der

Psyche. Eine traumatisierende Verletzung

kann sowohl körperlicher als auch seelischer

Natur sein. Zu einer psychischen

Traumatisierung kommt es in beiden Fällen

erst dann, wenn das Ereignis die psychischen

Belastungsgrenzen des Individuums

übersteigt und nicht adäquat verarbeitet

werden kann. Die Überlebensenergie sitzt

gleichsam festgefroren im Körper. Wenn sie

sich nicht löst, zeigt sie sich später in

Symptomen. Beispiele für Erlebnisse, die

Traumata auslösen können, sind Gewalt,

Krieg, Folter, Vergewaltigung, sexueller

Missbrauch, körperliche und seelische

Misshandlungen, aber auch Unfälle,

Katastrophen oder Krankheiten.

Das Trauma

Ein psychisches Trauma hat oft schwerwiegende

Folgen für die Traumatisierten, die

von Angst und Leidgefühlen bis hin zu psychischen

Störungen reichen. Trauma ist ein

natürlicher Teil des menschlichen Lebens.

Ein Trauma, das wir selbst erleben, fordert

uns heraus und bringt uns an die eigenen

Grenzen. Wenn wir es heilen – die

Gesundungskraft dazu hat jeder Mensch –

erweitern wir unsere Grenzen. Wir werden

heil, indem wir für uns sorgen und indem

andere für uns sorgen.

In der medizinischen Diagnose unterscheidet

man zwischen akuten Belastungsreaktionen,

die unmittelbar auf das Ereignis

folgen und kurzfristig andauern. Und

posttraumatischen Belastungsstörungen,

die erst mit größerem zeitlichen Abstand

eintreten und oftmals chronische Formen

annehmen.

Symptome

Was kann auf ein Trauma hinweisen?

Unverhältnismäßig heftige Reaktionen auf

äußere und innere Einflüsse, Panikattacken,

selbstverletzendes Verhalten, Albträume

und Borderline-Persönlichkeitsstörung

können Merkmal einer durch Traumata

verursachte psychische Störung sein.

Traumatherapie

Durch die Langzeitstudie von Emmy

Werner ist bekannt, dass eine stabile

Bezugsperson traumatisierten Kindern seelische

Sicherheit gibt. Durch verlässliche,


Die Mirno More Friedensflotte

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Hilfe zur Selbsthilfe für traumatisierte Kinder

liebende und sorgende Zuwendung von

Bezugspersonen wird das Urvertrauen der

Kinder gestärkt. Dieses ist die Grundlage

für das Vertrauen in sich selbst.

Ebenso von großer Wichtigkeit ist es für

betroffene Kinder, ihnen zu erklären, dass

ihre Verhaltensweisen und Empfindungen

typisch, also gewissermaßen normal bei

einem Trauma sind.

Traumatisierte Kinder wechseln häufig zwischen

dem Vermeiden von Erinnerungen an

die seelische Verletzung und ihre Folgen

oder einem plötzlichen Überfallenwerden

durch Erinnerungen (Flashback).

Die Auswirkungen eines Traumas treten oft

in Form einzelner Bilder, Gefühle und

Gerüche in das Bewusstsein und lösen

Angstreaktionen aus, ohne dass der

Betroffene dies auf ein Trauma zurückführt.

Das Unterbewusstsein steuert eine

Schutzreaktion, zum Teil über Jahre, um

erneute Traumatisierung zu vermeiden.

Ansätze zur Traumatherapie greifen

Elemente verschiedener Schulrichtungen

auf und entwickeln zusätzlich eigene

Methoden. Eine Verhaltenstherapie wird

angewendet, um antrainierte Schutzmechanismen,

die den Alltag belasten, zu

umgehen und aufzulösen. Bei der psychodynamischen

Psychotherapie werden

Strategien zum Umgang mit traumatisierenden

Erinnerungen erlernt und die Suche

nach der Identität unterstützt. Auch körperorientierte

Therapieformen werden erfolgreich

eingesetzt, z.B. das Steuern eines

Segelbootes. Kunsttherapie kann entscheidend

dazu beitragen, die inneren Bilder

besser zum Ausdruck zu bringen. Stark

ausgeprägte Symptome können durch

Antidepressiva und Beruhigungsmittel,

auch für Kinder, so weit abgeschwächt

werden, dass eine Therapie erst möglich

wird.

Die Crew

Die Segelcrew besteht aus zwei erfahrenen

Skippern. Hanne und Willi begleiten die

Friedensflotte schon seit vielen Jahren. Sie

suchen Kinder und Betreuer aus. Ich

betreute sechs Jugendliche im Alter

zwischen elf und 15 Jahren.

Nora ist elf und ein sehr sensibles fröhliches

Mädchen, das sich gut mit ihrer älteren

Schwester Rosa versteht. Am meisten

belastet sie die Scheidung der Eltern und

die Brustkrebserkrankung der Mutter. Nora

führt ein „Nomadenleben“ zwischen Vater

und Mutter und hat große Zukunftsängste.

Rosa trägt mit ihren 15 Jahren schon einen

schweren Rucksack mit Verantwortung. Sie

gibt Nora und den Eltern Stabilität. Sie hat

aus Traumaerfahrungen, die bereits im

Kindergarten begannen und sich in der

Volksschule fortsetzten, viel gelernt. Auch

Rosa hat Angst und bangt um das Leben

ihrer Mutter. Rosa singt wunderschön und

hat mit ihrer Musik unser Leben an Bord

bereichert.

Daniel ist ein junger Mann mit 14, der das

erste Mal am Meer ist. Unsere Skipper

brachten Daniel viel über Schiffe, Wetter

und Wasser bei. Er hat das Boot oft und

gerne gesteuert und uns sicher in den

Hafen gebracht. Daniels Vater ist Pole,

seine Mutter stammt aus Tschechien. Er

hat zwei ältere Schwestern. Migrationsprobleme

und ein stärkerer Körperbau

haben ihm das Leben seit dem Kindergartenalter

schwer gemacht. Dazu kommt

noch Gewalt innerhalb der Familie. Daniel

ist aus Angst vor Verletzungen verschlossen.

Er hat klare Ziele für sein weiteres

Leben vor Augen.

Auch Georg ist 14 und unser Kavalier. Die

Eltern sind geschieden. Seine

Traumaerfahrungen sind im Kleinkindalter

zu suchen, wie z.B. einen häufigen Wechsel

der Betreuung. Georg besuchte die


Die Mirno More Friedensflotte

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Hilfe zur Selbsthilfe für traumatisierte Kinder

Vorschule und schaffte dann die Volks- und

Hauptschule. Seine besondere Liebe

gehört den Tieren, er selbst hat einen Hund

namens Puma. Georg ist sehr gesellig,

kann mit Mensch und Tier gut umgehen.

Georg war sehr mutig, als Skipper wurde

er auch mit stürmischer See fertig. Sein

Küchendienst war immer sehr lustig, er hat

dafür gesorgt, dass viel gelacht wurde.

Petra ist 13 und unsere Lachwurzn. Ihre

frühkindliche Traumatisierung hat sie gut

verarbeitet. Petra war vier Jahre, als ihr

Vater gestorben ist. Sie hat eine ältere

Schwester, mit der sie viele Konflikte zu

bewältigen hat. Die Mutter steht zwischen

beiden. Da Petra eine Frau der Tat ist, meistert

sie diese Herausforderung lachend.

Die zweite starke Bezugsperson im Leben

von Petra war der Großvater. Als er starb,

kam es erneut zu einer Traumatisierung.

Inzwischen hat sich Petra dank ihres fröhlichen

Gemüts gut erholt.

Bianca ist 13 und hat die schwersten

Traumatisierungen zu verarbeiten. Als kleines

Mädchen wurde sie sexuell schwer

missbraucht. Bianca ist auch geistig leicht

behindert. Ihre Eltern sind nicht in der Lage,

sie gut zu betreuen. Eine Tante sorgt dafür,

dass Bianca von Zeit zu Zeit eine Abwechslung

in ihrem schwierigen Lebensalltag

erfährt. Bianca besucht die Hauptschule

mit Lernbegleitung. Wir haben

Bianca einige Aufgaben an Bord übertragen,

die sie mit Hilfe und Zuspruch gut

gemeistert hat. Sogar das Boot hat sie

gesteuert. Sie ist sehr in ihrer eigenen Welt

gefangen und liebt Ruhe über alles. Immer

wieder hat sie uns kleine Eindrücke aus

ihrem Leben auf dem Bauernhof erzählt.

Das Leben auf dem Segelschiff

An Bord sind wir neun Personen und alles

scheint so winzig. Hier sollen wir für eine

Woche wohnen, kochen, essen, schlafen,

spielen und miteinander diskutieren? Wir

lernten schnell, auf einer Segelyacht hat

jedes Crewmitglied seine Aufgabe und

Verantwortung. Hanne und Willi haben

immer neue Ziele in der einzigartigen Inselwelt

der Kornaten angepeilt. Die Jugendlichen

durften abwechselnd, je nach Mut

und Können, das Schiff steuern, Segel setzen,

kurbeln, Leinen werfen, das Schiff auf

Kurs halten, Segelsprache und Begriffe lernen.

Die Crew musste gut zusammenarbeiten,

sonst kam das Schiff nicht in Fahrt.

Wenn es Wind gab, schoss unser Schiff

mit neun bis zehn Knoten übers Wasser.

Willi gab den Jugendlichen Sicherheit und

traute ihnen auch viel zu. Den Kurs zu halten

ist gar nicht so leicht bei starkem

Wellengang oder spielenden Delphinen im

Wasser. Es gab auch Momente der Ruhe.

Dann suchte sich jedes Kind einen Platz

am Schiff, las oder genoss einfach die

Fahrt. Sie konnten den Alltag vergessen

und abschalten.

Mein Erleben

Es war ein gutes Gefühl, die Jugendlichen

professionell zu begleiten. Geholfen haben

mir dabei meine bisherigen Erfahrungen mit

traumatisierten Kindern als GRISU-Tagesmutter.

Außerdem habe ich mein Wissen

aus der damals noch laufenden MIKADO-

Fortbildung bereits einbringen können. Die

Jugendlichen sind von dieser Reise in

ihrem Selbstvertrauen gestärkt wieder

heimgefahren. Sie haben Toleranz,

Vorurteilsfreiheit und Wertschätzung erfahren.

Ich hoffe, dass sie vieles von dieser

Woche mitgenommen haben und auch in

ihrem täglichen Leben umsetzen können.

Diese Woche war eine große Bereicherung

für mich.

Frieda-Rike Frewein, MIKADO-Tagesmutter

Auszug aus der MIKADO-Abschlussarbeit

MIKADO-Abschluss

20 Tagesmütter haben die 2-jährige Fortbildung

MIKADO/Intensivbetreuung erfolgreich

abgeschlossen. Bei einer Feier mit

Ehrengästen, Familie und Freunden haben

sie die Zertifikate von Michaela Linhart

überreicht bekommen. Die Ehrengäste

haben in ihren Grußworten den Wert der

Arbeit und das hohe Engagement der

Tagesmütter hervorgehoben. Den Höhepunkt

der Feier bildete die Präsentation der

Abschlussarbeiten. Die Tagesmütter haben

mit viel Schwung und auch Witz gezeigt,

was sie sich in

den letzten zwei

Jahren erarbeitet

und welche

Themen sie beschäftigt

haben.


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NEWS • NEWS • NEWS 7

News aus den Regionalstellen

Heit is Kiritåg

Bad Aussee

Jedes Jahr am „Kirimontag“ fahre ich mit

meinen Tageskindern nach Altaussee. Das

ist für mich zur Tradition geworden. Es freut

mich zu erleben,

wie viel Spaß die

Kinder beim

Fahren mit dem

Zug, dem Ringelspiel

oder beim

Ponyreiten haben.

Wir schlendern

weiter zu den

„Kirtågsstandln“,

wo die vielen

Spielsachen

bestaunt werden. Mit knurrendem Magen

steuern wir das Bierzelt an, wo wir uns mit

den Müttern treffen. Wir beenden unseren

schönen Tag mit einer letzten Runde auf

dem Ringelspiel.

Anita Köberl, Tagesmutter

Happy Birthday!

Bad Aussee

Es herrscht jedes Mal große Aufregung,

wenn ein Geburtstag vor der Tür steht. Da

wird Kuchen

gebacken, ein

kleines Geschenk

verpackt

– all

diese Vorbereitungen

sind natürlich geheim. Endlich

ist es soweit – die Torte mit den Kerzen

kommt auf den Tisch. Das Geburtstagskind

pustet die Kerzen aus und alle bekommen

ein Stück vom Kuchen. Jeder ist neugierig,

was wohl dieses Mal im Packerl ist. Dieser

Geburtstag ist noch gar nicht zu Ende und

schon wollen die Kinder wissen, wann wir

das nächste Fest feiern.

Monika Köck, Tagesmutter

Maishüpfen

Feldbach

Groß war die Freude der Kinder, heuer bei

der Maisernte dabei sein zu dürfen. Schon

der Mähdrescher war besonders aufregend.

Und noch viel lustiger war das

Herumtoben in den Maiskörnern.

Hilde Trummer, Tagesmutter

… dort wo die Steine leben

Frohnleiten

Bei unserem Regionalstellenausflug begaben

wir uns hinein in die faszinierende

Höhlenwelt der Lurgrotte in Semriach. Am

Eingang wärmte uns eine Hexensuppe. Auf

der Wanderung durch die Höhle genossen

wir in den Grotten und Nischen kulinarische

Spezialitäten und erlesene steirische Weine

und lauschten dabei spannenden Sagen

aus längst vergangenen Zeiten. Im „Großen

Dom“ erlebten wir ein faszinierendes Spiel

aus Licht und Klang.

Ich gehe mit meiner Laterne ...

Fürstenfeld

Am Martinstag spielten die Kinder Eltern

und Freunden ihr Martinsspiel vor, sagten

ihre Gedichte auf und zogen mit ihren

Laternen durch die Straßen von Bad

Blumau. Bei Tee und Kuchen wärmten sich

alle wieder auf.

Rosi Neuherz und Daniela Lederer

Tagesmütter

Herbstfest

Gleisdorf

Beim Herbstfest auf der Laßnitzhöhe haben

die Tagesmütter dafür gesorgt, dass die

Kinder beim Spielen, Malen und Schminken

ihren Spaß hatten. Kinder und Eltern waren

nach diesem Tag überzeugt – bei Tagesmütter

Steiermark sind unsere Kinder gut

betreut!

Katzenlichter

Gleisdorf

Im forumKLOSTER schlichen leuchtende

Katzen durch den Garten ... Mama, Papa,

Oma und Opa zogen gemeinsam mit den

Kindern und ihren Katzenlaternen durch die


NEWS • NEWS • NEWS 8

News aus den Regionalstellen

Dämmerung.

Begeistert sangen

die Kinder ihre

Lieder, die sie mit

den Tagesmüttern

geübt hatten. Die

Besucher trotzten

bei Tee und Mehlspeise

der Kälte und

genossen die besondere

Atmosphäre.

Monika Palocz und Hilde Schloffer,

Tagesmütter

Wünsche steigen lassen

Gleisdorf

Unser Laternenumzug führte uns zu unserem

Ritualplatz im Park, wo wir Wunschlaternen

gemeinsam steigen haben lassen.

Wir schickten unseren Wunsch nach einer

fröhlichen und erlebnisreichen gemeinsamen

Zeit in den Himmel.

Monika Greiner, Tagesmutter

Eine Überraschung für Elisabeth

Graz

Elisabeth Kohlfürst feierte ihren 40. Geburtstag

– Grund genug für zwei Mütter,

deren Kinder Elisabeth betreut, ihr ein kleines

Überraschungsfest zu bereiten. Im

September war es endlich soweit. Elisabeth

wurde unter einem Vorwand zu einer der

Mütter, Patricia Koschek, gelotst. In deren

Garten hatten sich mittlerweile 23 Kinder

eingefunden, darunter auch viele ehemalige.

Die Überraschung war gelungen – das

Gesicht von Elisabeth „sehenswert“. Der

Witterung entsprechend sangen die Kinder

„Heute kann es regnen, stürmen oder

schnein…“ Gemeinsam schenkten ihr die

Kinder ein Bild mit einem Händeabdruck

von jedem Kind.

Maria Jauk, Mutter

Öl und Wein

Graz

Im Oktober verbrachten wir bei unserem

Ausflug eine lehrreiche und kulinarische Zeit

in Bad Gams. Am Hof der Familie Rabensteiner

besichtigten wir eine Ölpresse.

Kostproben und ein Besuch im Hofladen

zeigten uns, dass man aus Kürbiskernen

einiges mehr machen kann. Nach dem

Besuch der Ausstellung für bäuerliches

Handwerk ging’s zur Weinverkostung in

den hauseigenen Weinkeller. Gut gelaunt

saßen wir noch lange bei einer Brettljaus’n

in der Buschenschank zusammen.

Lichtertanz

Voitsberg

Im Park des Grafenteichs tanzten Anfang

November Lichter und Laternen und

verbreiteten eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Beim Laternenfest feierten Kinder,

Tagesmütter und Eltern bei Tanz und

Gesang. Die Kinder verfolgten gebannt das

Schattentheater im dunklen Park, das die

Tagesmütter mit viel Phantasie für sie entworfen

hatten.

Ein Männlein steht im Walde …

Weiz

... oder vier. Diese

schleichen jeden

Nachmittag durch

die Mitterdorfer

Wälder. Kinder

brauchen Bewegung

bei Wind und

Wetter in der freien

Natur. Dabei kennt

die Phantasie der


NEWS • NEWS • NEWS 9

News aus den Regionalstellen

Kinder keine Grenzen und immer wieder

erfinden sie neue Spiele.

Silke Steinbauer, Tagesmutter

Unsere Mondgeschichte!

Weiz

Wenn Babys geboren werden, sucht sich

der Mond eines aus, das ist sein Vollmondbaby.

In der Phase zum Vollmond singt der

Mond und das Kind tanzt dazu. Bei Neumond

versteckt

sich der Mond,

deshalb rufen wir

ihn: „Der Mond ist

rund, der Mond ist

rund, er hat zwei

Augen, Nas’ und

Mund!“ Und wirklich,

kurze Zeit

später lässt sich der Mond wieder blicken.

Die Kinder bastelten eine wunderschöne

Mondlaterne. Gemeinsam mit den Kindern

vom Kindergarten Krottendorf feierten wir

das Laternenfest.

Elisabeth Koller, Tagesmutter

Wir haben die zweite

Betriebstagesmutter

Seit September vermischt sich Alt und

Jung im Seniorenwohnhaus der Caritas in

Lannach. Magna Power Train hat dort

moderne Räumlichkeiten angemietet, in

denen die Betriebstagesmutter Anna Kurz

fünf Kinder von Mitarbeitern des Unternehmens

betreut. Im Beisein von Landesrätin

Bettina Vollath und Caritas-Präsident Franz

Küberl wurden die neuen Räumlichkeiten

der Betriebstagesmutter offiziell eröffnet.

Vom Betriebsrat

Das Jahr 2008 hat einige Veränderungen

mit sich gebracht. In den Punkten Werbungskosten

für angestellte Tagesmütter/

-väter und Besteuerung der Verpflegspauschale

haben wir gemeinsam mit der

Gewerkschaft und der Arbeiterkammer die

Interessen von Tagesmüttern/-vätern vertreten.

Im Sommer kündigte das Land Steiermark

den Gratiskindergarten an – Tagesmütter/-väter

waren vorerst ausgenommen!

In dieser schwierigen Zeit übernahm

Michaela Linhart die Geschäftsführung. Wir

wünschen ihr nochmals alles Gute und viel

Kraft für die neue Herausforderung!

Hinweise: Die Arbeitnehmerveranlagung ist

rückwirkend für fünf Jahre möglich. Bei

geringem Verdienst gibt es eine „Negativsteuer“.

Wir wünschen allen MitarbeiterInnen sowie

Kindern und Eltern gesegnete Weihnachten,

viel Glück und Gesundheit fürs Neue Jahr.

Karin Fechter, Betriebsratsvorsitzende

Tel. 0650 / 388 28 91

Vom Verein

Vor einem Jahr beauftragte der Vorstand

die Geschäftsführung, sich mit den

Möglichkeiten einer Änderung oder

Adaptierung des Firmennamens auseinander

zu setzen. Unser Wunsch war es, auch

potenzielle Tagesväter anzusprechen und

verstärkt auf die Qualität der Betreuungsarbeit

hinzuweisen.

Gemeinsam mit

Bernd Maier von der

Werbeagentur

Rubikon traf sich

eine Arbeitsgruppe

zu intensiven

Workshops. Eine

Bevölkerungsbefragung von m(Research

ergab einen sehr hohen Bekanntheitsgrad

unseres Firmennamens Tagesmütter

Steiermark. Deshalb und auch aus Kostengründen

entschieden wir uns gegen die

Veränderung des Firmennamens. Geändert

wird jedoch der Text im Logo. So haben

dort in Zukunft auch die Tagesväter ihren

Platz. Zusätzlich wird der Slogan adaptiert.

„Geborgenheit. Freunde. Entwicklung“

vermitteln, wodurch sich die Betreuung

bei einer/m Tagesmutter/-vater auszeichnet.

Mag a Marion Bock, Vorstandsvorsitzende

Ein stiller Gruß

Mag. Gisela Konrad, Rechnungsprüferin

Verein, ist am 14. Oktober im Alter von 43

Jahren verstorben.


TIPPS • TIPPS • TIPPS Buchtipps • Rezepte • Basteltipps 10

Lesen, Kochen und Basteln

Unsere Buchtipps

Nele zieht sich gerne in den verwilderten

Garten mit dem leer stehenden Haus

zurück. Dort ist die Welt geheimnisvoll und

verwunschen, denn dort wohnen die

Holunderfeen.

Eines Tages

verwandelt Nele

mit Hilfe eines

zauberhaften

Eiskristalls eine

Fee in ein kleines

Mädchen.

Die beiden

Mädchen verbringen

fröhliche

Tage zusammen.

Doch der Frühling kommt und mit ihm wird

der Eiskristall immer kleiner. Ob Nele ihre

neue Freundin behalten kann?

Nele und der Eiskristall

Autorin: Antonia Michaelis

Verlag Herder / € 13,90

Ab 4 Jahren

Eine Geschichte über Alt und Jung, die

Begegnung zwischen den Generationen –

so, wie sie sein könnte. Die Faszination der

Alten für das Kind besteht nicht nur in

ihrem seltsamen Aussehen, sondern auch

in ihrer Art zu sprechen, mit dem Kind zu

spielen, ihm Zeit zu schenken, da zu sein.

Die seltsame Alte taucht immer urplötzlich

zu Besuch auf. Sie kommt ins Zimmer,

setzt sich und beginnt mit ihren Fragen.

Fragen nach dem Leben eines Kindes,

dem sie gegenüber sitzt. Dann holt sie

bunte Fäden hervor und beginnt mit dem

Kind zu spielen – Fadenspiele. Die Fäden,

die sich zwischen den beiden schlingen,

sind komplizierte

Hebefiguren,

deren Auflösung

sie beide oftmals

nicht gleich wissen

– so sind sie

gezwungen, eine

Weile dazusitzen,

verbunden durch die Fäden und einander

sehr nahe zu sein. Verwoben durch Fäden,

Worte und Zeit vergeht der Nachmittag.

Ebenso plötzlich wie sie gekommen ist,

bricht die seltsame Alte dann wieder auf –

bis zum nächsten Mal, sagt sie, bevor sie

die Tür schließt.

Die seltsame Alte

Autorin: Adelheid Dahimene

Residenz Verlag / € 14,90

Ab 4 Jahren

Eichhörnchen Fritz kann seine Nüsse nicht

mehr finden, dabei wollte er doch alle Tiere

zu einem gemeinsamen Fest einladen und

beschenken. So ein Ärger! Krähe Karla

scheint mehr zu wissen, rückt aber nicht

damit raus, oder hat der Hamster die

Nüsse gefunden? Wie gut, dass Fritz so

viele Freunde hat, die ihm bei den

Weihnachtsvorbereitungen helfen! Da steht

Eichhörnchen Fritz und die

Weihnachtsnüsse

Autorin: Friederun Reichenstetter

Verlag Herder / € 9,90

Ab 3 Jahren

einem wunderbaren

Fest nichts

mehr im Wege.

Ein bunter fröhlicher

Reigen von

Tiergeschichten,

in denen es auch

um Solidarität

und Freundschaft

geht.

Die Sprech- und Sprachfähigkeit der Kinder

ist eine wichtige Grundlage für das spätere

Lesen und

Schreiben. Der

Sprachkalender ist

eine Fundgrube

an Ideen, wie man

diese Kommunikation

fördern kann: Woche für Woche finden

sich Sprechanregungen für viele

Situationen, die einfach umgesetzt werden

können. Spielerisch erweitern die Kinder so

ihren Wortschatz und üben und festigen

Satzstrukturen.

Der Sprachkalender

Sprechen fördern – Sprache erfahren

Autorin: Edith Steffan

Verlag Veritas / € 17,90


TIPPS • TIPPS • TIPPS Buchtipps • Rezepte • Basteltipps 11

Lesen, Kochen und Basteln

Rezepte-Allerlei

Apfel-Mandel-Muffins

Zutaten:

60 ml Olivenöl, 280 g Joghurt, 250 g

Mehl, 2 TL Backpulver, 120 g Vollrohrzucker,

1 TL Zimt, 100 g gehackte

Mandeln, 200 g Äpfel, Fett für die Form

Zubereitung:

Öl mit Joghurt verrühren. Das Mehl mit

Backpulver vermischen und nach und

nach Zucker, Zimt und Mandeln unter

den Teig rühren. Äpfel schälen, entkernen

und klein geschnitten unter den Teig

heben. Die Förmchen fetten und die

Muffins bei 180° C ca. 20 min. backen.

Zucchinitorte

Zutaten:

500 g Zucker, 4 Eier, 1 Pkg. Vanillezucker,

1 TL Salz, 1 /4 l Öl, 1 EL Zimt,

400 g geraspelte Zucchini, 5 EL Haselnüsse,

300 g Mehl, 1 /4 TL Backpulver,

1 TL Natron, Marmelade, 20 g Schokolade,

125 g Butter

Zubereitung:

Eiklar zu Schnee schlagen. Alle Zutaten

miteinander verrühren, Schnee unterheben,

die Masse in eine eingefettete

Tortenform geben und eine Stunde bei

190° C backen. Die ausgekühlte Torte

mit Marmelade bestreichen. Schokolade

und Butter bei niedriger Temperatur

schmelzen und die Torte glasieren.

Pumpernickel-Käsekugeln

Zutaten:

150 g Frischkäse, Kräutersalz, 1 EL gehackte

Kräuter (frisch oder TK), 1 Scheibe

Pumpernickel fein zerbröselt

Zubereitung:

Frischkäse mit Salz und Kräutern verrühren,

10 Minuten ins Gefrierfach stellen. Mit den

Händen zu Kugeln formen und in den

Pumpernickelbröseln wälzen.

Basteltipps

Baumanhänger Vogel

Material:

Lufttrocknende Modelliermasse, schwarze

und gelbe Bastelfarbe, weiße Feder, Nadel

und Faden, Uhu, Keksausstecher Vogel

So wird´s gemacht:

Modelliermasse auswalken und Vögel ausstechen.

Mit einer Nadel ein Loch für den

Aufhänger stechen. Nach dem Trocknen

bemalen, Feder aufkleben und Aufhänger

anbringen.

Himmlischer Chor

Material:

Tonkarton weiß, Wellpappe natur,

Holzperlen mit 2,5 cm Durchmesser, Draht,

Puppenhaar, Wolle oder Paketschnur für

die Haare, Schaschlikstab 9 cm, Silberfolie,

Gesangbuchseite mit Noten, Filzstift in rot

und schwarz, Heißklebepistole, Uhu

So wird´s gemacht:

Körper und Arme aus weißem Tonkarton

arbeiten. Einen Kegel (Kreisdurchmesser

10 cm) für den Körper zusammenkleben

und Arme aufkleben. Flügel aus Wellpappe

schneiden und auf den Rücken kleben.

Holzperlen auf den Körper kleben. Haare

aus Draht, Federn oder Paketschnur

schneiden und aufkleben. Das Gesicht

aufmalen. Einen Stern ausschneiden, mit

Silberfolie überziehen und auf einen

Schaschlikstab kleben. Den Chorengeln

Notenblätter in die Hand drücken und

festkleben.


Allgemeine Informationen über die

Tagesmütter Graz-Steiermark gemeinnützige Betriebs GmbH

erhalten Sie unter

MIKADO und GRISU

Keesgasse 10/I, 8010 Graz

Tel. 0316 / 671 460-13

TAGESMÜTTER STEIERMARK

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Für den Inhalt verantwortlich: Michaela Linhart, MBA. Redaktion: Mag. Veronika Kos.

Druck: Medienfabrik Graz. Produktion: Think Print

In Zusammenarbeit mit dem Bildungsressort und dem Sozialressort

des Landes Steiermark.

Erscheinungsort: Graz, Nummer: 6/XII/2008

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