Nun aber zum Dezember - Walser Raiffeisenbank

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Tourismusbericht

Da der November keinen nennenswerten Beitrag für das Gesamtjahr bringt, habe ich auf die Kommentierung der Zahlen im November

verzichtet. Dennoch hier ein paar wichtige Infos zum November 2010: mit 12.452 Nächtigungen ist der November 2010 deutlich besser

als der November 2009 (8.591 Nächtigungen): +44,9 %. Im 10 Jahres-Durchschnitt war der November auf Ebene der Nächtigungen der

sechstbeste November. Die Nächtigungen im November liegen jedoch knapp am 10 Jahres-Durchschnitt (12.775 Nächtigungen).

Nun aber zum Dezember

Im Dezember konnten 106.244 Nächtigungen erzielt werden. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 4.999 Nächten bzw.

-4,49 %. Jedoch liegt man immer noch 1.876 bzw. 1,79 % über dem 10 Jahresschnitt mit 104.368 Nächten. Hier die grafische Darstellung

der Nächtigungen seit 2001:

Im Gegensatz zu den Nächtigungen haben sich die Ankünfte dagegen um 327 bzw. 1,62 % leicht erhöht. Das hat eine Reduzierung der

Verweildauer von 5,55 Tagen im Vorjahr auf 5,18 Tagen zur Folge.

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Wie sieht das nun im 10 Jahresvergleich aus?

Die Auslastung war im Dezember seit 2001 die Viertbeste. Auf der Ebene der Nächtigungen konnte der Dezember seit 2001 den

Platz Nr. 5 erreichen.

Als Grund für dieses Ergebnis dürfte (wie im vergangenen Jahr) die suboptimale Lage des 24.12 (Freitag) in Kombination mit der Lage

der Schulferien in Baden-Württemberg (Beginn 23.12), Nordrhein-Westfalen (Beginn 24.12) und Bayern (Beginn 24.12.) gesehen werden.

Somit konnten Gäste aus diesen Bundesländern keine „Wochenbuchung“ vornehmen.

Wie sieht es nun mit der Auslastung in den einzelnen Kategorien aus?

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Die Situation war im Dezember doch sehr differenziert:

Die 4-5 Sterne Hotels haben eine Auslastung von 51,98 %. Das ist im 6 Jahresvergleich der drittebeste Wert. Gegenüber 2009 gab es auf

Ebene der Nächtigungen (+1.973 bzw. +9,9 %) und Ankünfte (+808 bzw. +21,90 %) eine klare Zunahme, die auf das Ifen Hotel zurück zu

führen ist. Die Verweildauer hat sich somit von 5,35 Tagen auf 4,85 Tagen reduziert.

Die 3 Sterne Hotels sind im Dezember gegenüber dem Vorjahr mit -97 Nächtigungen bzw. -0,36 % praktisch auf Vorjahresniveau. Die

Ankünfte sind mit +168 bzw. +3,43 % jedoch gestiegen. Dies hat eine leichte Auswirkung auf die Verweildauer, die von 5,53 Tage auf 5,32

Tage gesunken ist. Die Auslastung ist mit 46,47 % im 6 Jahresvergleich auch der drittbeste Wert. Hier ist jedoch zu beachten, dass seit

2005 die Kapazitäten um rd. 4,78 % zurück gegangen sind.

Die 1-2 Sterne Hotels mussten im Dezember hingegen einen deutlichen Rückgang hinnehmen: -1.476 Nächte bzw. -9,38 % weniger. Auch

die Ankünfte sind um -139 bzw. 4,81 % gesunken. Die Verweildauer ist daher von 5,45 Tage im Vorjahr auf 5,19 Tage gesunken. Die

Auslastung ist mit 34,96 % im 6 Jahres-Vergleich die Viertbeste.

Auch die Ferienwohnungen (hier Kategorien „Ferienwohnungen gewerblich“ und „Ferienwohnungen privat“ zusammen) weisen deutliche

Verluste gegenüber dem Vorjahr auf. Die Nächtigungen sind um -2.873 bzw. -10,64 % und die Ankünfte um -251 bzw. 6,09 % zurück

gegangen. So hat sich die Verweildauer von 6,55 Tagen auf 6,23 Tagen abgenommen. Die Auslastung mit 31,36 % ist im 6 Jahresvergleich

die Drittbeste, wobei auch hier ein Kapazitätsrückgang von rd. 42,5 % zu berücksichtigen ist.

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Auch die Privatzimmervermieter haben bei den Nächtigungen gegenüber dem Vorjahr -12,40 % bzw. -957 Nächte und bei den Ankünften

um -203 bzw. -13,98% verloren. Dies wirkt sich auf die Verweildauer entsprechend aus, die von 5,31 Tagen im Vorjahr leicht auf 5,41 Tage

gestiegen ist. Die Auslastung beträgt hier 28,99 % und stellt ebenfalls den drittbesten Wert dar. Zu beachten ist hier jedoch die deutliche

Reduzierung der Kapazitäten seit 2005 um -23,96 %.

Zuletzt zu den Jugendgästehäusern. Diese haben einen leichten Nächtigungsrückgang von -96 bzw. -1,91 % während die Ankünfte um

119 bzw. 9,55 % gestiegen sind. Somit ist die Verweildauer von 4,02 Tage auf 3,60 Tage zurück gegangen. Die Auslastung beträgt 18,6 %

was im 6 Jahresvergleich der drittbeste Werte ist. Hier ist zu beachten, dass seit 2005 die Kapazitäten um rd. 11 % gestiegen sind.

Nun zur bisherigen Wintersaison

Bei der Auslastung können wir seit 2001 den Platz Nr. 3 erreichen. Das ist erfreulich. Der Blick auf die Nächtigungen zeigt uns mit 118.696

Nächten den Platz Nr. 4. Dieser Wert liegt mit 1.553 Nächten über dem 10 Jahresdurchschnitt von 117.143 Nächten.

Fazit

Der Start in die neue Saison war nicht einfach und im Ergebnis sehr differenziert. Hatte das Top-Segment Zuwächse so mussten die

nachfolgenden Segmente Verluste gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Die Reduzierungen waren umso höher, je weniger „Sterne“ man

hatte. Dennoch ist das Erreichen des 10 Jahresdurchschnitts durchaus ein Erfolg.

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Ausblick:

Spannend werden die Januarzahlen. In den ersten beiden Januarwochen war empfundenermaßen sehr viel los. Dann wurde es weniger. Das

Wetter und die Schneelage haben die Situation hier sicher nicht vereinfacht.

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