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Schulinfo Nr. 10 - Realschule Kettwig - Essen

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<strong>Schulinfo</strong> der <strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong>, März 20<strong>10</strong><br />

<strong>Schulinfo</strong> <strong>Nr</strong>.<br />

<strong>10</strong><br />

Informationen<br />

Termine<br />

Berichte<br />

Hinweise<br />

Feuertaufe der Firebirds, Seite 19 5er-Orientierungsrallye, Seite 7<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 Städtische ∙ www.rsk.essen.de<br />

<strong>Realschule</strong><br />

<strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong><br />

1


Unsere Themen<br />

2 Unsere Themen<br />

3 Die Schulleitung hat das Wort<br />

5 4 steps for future<br />

6 Erstkontakt zur Arbeitswelt<br />

7 Orientierungsrallye der 5. Klassen<br />

8 Was nichts kost’, das ist auch nichts!<br />

<strong>10</strong> Napoleon<br />

12 Balancieren, klettern, springen …!<br />

13 Der Vorlesewettbewerb aus anderer Sicht<br />

14 Tief ist tief und hoch ist hoch!<br />

15 Klima der Gerechtigkeit, Teil 1<br />

16 Lernferien − Individuelle Förderung, die Spaß macht<br />

19 Feuertaufe der Firebirds<br />

22 „Minipraktikum gegen Fachkräftemangel“<br />

24 Titanic Marke Eigenbau?<br />

26 RSK-Kids im Bücherfieber<br />

28 Cheerleader — Träume werden wahr!<br />

29 Klima der Gerechtigkeit, Teil 2<br />

29 „Mit Erfolg teilgenommen“<br />

30 „Ein Abschied schmerzt immer, …“<br />

32 Kunst. Kultur. Bresser.<br />

33 Herzlich willkommen, es darf geschubst werden!<br />

34 Königlicher Besuch in <strong>Essen</strong> − und wir waren dabei!<br />

36 Schiller meets RSK-Rapper<br />

37 Wettbewerb RUHR.20<strong>10</strong><br />

39 Termine<br />

2


Die Schulleitung hat das Wort<br />

Sehr geehrte Damen und Herren,<br />

mit Beginn des zweiten Halbjahres 2009/20<strong>10</strong> ging Herr Bresser<br />

in den wohlverdienten Ruhestand. Wir alle bedauern dies sehr,<br />

stand er doch dem Fachbereich Kunst lange vor und hat das<br />

Profil der Schule maßgeblich mitgeprägt. Frau Hurtz-Schwieger<br />

wird nun federführend den Kunstbereich weiterführen und<br />

dadurch konnten wir auch noch für das laufende Schuljahr die<br />

Kunstdifferenzierung in der Jahrgangsstufe 7 zusätzlich zum<br />

Halbjahr einführen.<br />

Nun stehen die Lernstandserhebungen wieder vor der Tür und<br />

die Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler erhalten eine<br />

Rückmeldung über den derzeitigen Leistungsstand. Leider haben<br />

einige Schülerinnen und Schüler den Startschuss verpasst und<br />

müssen sich jetzt ordentlich sputen, um Anschluss zu bekommen.<br />

Dabei sind sie auf unsere Hilfe angewiesen. Die Motivation zur<br />

richtigen Zeit ist wie eine Gratwanderung und mit gefährlichen<br />

Einbrüchen ist jederzeit zu rechnen. Ich wünsche Ihnen und<br />

euch sowie uns (dem Kollegium) stets das rechte Maß zu finden.<br />

Krankheitsbedingt müssen wir im Bereich Mathematik einige<br />

Klassen unterrichtlich auffangen. Die Kolleginnen und Kollegen<br />

haben sich bereit erklärt, zusätzliche Unterrichtsstunden zu<br />

erteilen, damit die Klassen weiterhin Mathematikunterricht<br />

Lesen Sie auf der nächsten Seite weiter <br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

3


haben. Ich bitte Sie, es uns nachzusehen, wenn dabei Klassenarbeiten<br />

nicht termingerecht zurückgegeben werden können.<br />

Das freiwillige Lernstudio wurde vonseiten der Schülerinnen und<br />

Schüler kaum in Anspruch genommen, sodass wir die Zeiten für<br />

die 9er- und <strong>10</strong>er-Klassen parallel gelegt haben. Dies kommt den<br />

jetzigen 8er-Klassen zugute, denn diese können nun in kleineren<br />

Gruppenstärken gefördert werden.<br />

Der SV liegen nun die ersten Bestellungen der Schulkleidung vor.<br />

Eine Bestellung ist freiwillig, die Kleidung wird aber durch die<br />

Schülerinnen und Schüler positiv bewertet.<br />

Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern ein erfolgreiches<br />

zweites Halbjahr.<br />

Mit freundlichen Grüßen<br />

Gisela Erbslöh<br />

Schulleiterin<br />

4


4 steps for future<br />

In der ersten Woche nach den Ferien nahmen alle drei 7ten Klassen an einem<br />

„4 steps 4 future“ Projekt teil. Das Ziel in dieser ersten Projektwoche war, dass<br />

wir unser Selbstvertrauen und das Vertrauen ineinander stärken sollten.<br />

Während die 7b im Eckhaus war,<br />

wurde die 7a im Altbau „unterichtet“<br />

und wir − die 7c − trafen uns im Neubau.<br />

Am ersten Tag wurden wir in<br />

Gruppen zu je <strong>10</strong> und 20 Leuten eingeteilt,<br />

danach machten wir auf dem<br />

Schulhof ein so genanntes Warming<br />

up, z. B. sollten wir uns imaginäre<br />

Bälle zuwerfen und fangen. Dabei<br />

durften wir uns auch selbst Gegenstände<br />

ausdenken, so flogen dann<br />

Baumstämme, heiße Kartoffeln, rohe<br />

Eier, Bratpfannen usw. durch die Luft<br />

und wurden auch wieder aufgefangen.<br />

Mit diesem Warming up fingen auch<br />

die folgenden Tage an.<br />

Später gingen wir wieder rein und mit<br />

uns wurde dann der jeweilige Tagesplan<br />

besprochen. Jeder Tag hatte ein<br />

besonderes Thema z. B. Vertrauen,<br />

Teamwork oder unsere Stärken und<br />

Schwächen. Zu diesen Themen wurde<br />

im Stuhlkreis gemeinsam diskutiert,<br />

geplant und Ergebnisse auf Plakaten<br />

festgehalten.<br />

Am ersten Tag haben wir in der Gruppe<br />

einen Vertrag ausgehandelt und<br />

schriftlich fixiert, in dem wir Verhaltensregeln<br />

für uns festgelegt haben.<br />

Im Laufe der Zeit wurden weitere Regeln<br />

hinzugefügt.<br />

Zum Thema Teamwork machten wir<br />

drinnen und draußen Spiele wie<br />

etwa „Minenfeld“. Hierbei musste ein<br />

Schachbrett mit 6 x 6 Feldern, auf denen<br />

Minen versteckt waren, überquert<br />

werden. Die Beteiligten selbst wussten<br />

nicht, wo die Minen lagen. So konnte<br />

man nur gefahrlos das Feld durchqueren,<br />

wenn man einen Stock oder einen<br />

Stein auf ein Feld legte. War dieses Feld<br />

sicher, passierte nichts und man konnte<br />

es begehen. Lag dort aber eine unsichtbare<br />

Mine, explodierte diese (der Spielleiter<br />

sagte „bumm“) und man musste<br />

wieder zurück zu seinem Team gehen.<br />

Ziel war es, so schnell wie möglich das<br />

gegenüberliegende Ende zu erreichen.<br />

Die Teammitglieder halfen, indem sie<br />

vor verminten Stellen warnten und den<br />

sicheren Weg zuriefen.<br />

Beim Thema Vertrauen bildeten sich<br />

2er Gruppen. Einem in jeder Gruppe<br />

wurde abwechselnd die Augen verbunden,<br />

dann musste der Eine den Anderen<br />

führen entweder mit Worten oder<br />

an der Hand. Man durfte ihn nicht<br />

gegen Hindernisse (Bänke, Bäume,<br />

Tischtennisplatten usw.) laufen lassen.<br />

Die Woche verlief sehr schnell und<br />

wir freuen uns schon auf die nächsten<br />

Projekte, die vor den Osterferien geplant<br />

sind.<br />

Jannes Lümmen und Yannik Sandhoff, 7c<br />

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5


6<br />

Scan einer Pressemeldung


Wer, wo, wie, was ..?<br />

WER KANN DIE GRUSELIGSTE<br />

GRIMASSE SCHNEIDEN ?<br />

Orientierungsrallye der 5. Klassen<br />

Eine Führung durch das Schulgebäude wäre weniger aufregend<br />

gewesen. Mit sichtlich großem Spaß waren unsere<br />

jüngsten RSKler bei der Sache. Mit einem lustigen Würfelspiel<br />

konnten sie die „Geheimnnisse“ ihrer neuen Umgebung<br />

selbst erkunden. Wo ist der Musik- oder Saniraum?<br />

Wie heißt die Schulleiterin, die beiden Konrektoren, oder<br />

die Sekretärin? Alles Dinge, die in Zukunft wichtig werden.<br />

Zwischendurch gab es natürlich auch ein paar Spaßaufgaben.<br />

„Wer viel lernt, muss auch mal herzhaft lachen dürfen“.<br />

Marita Schulze<br />

UM EINEN RÜCKENSCHWIMMER AUF DEM<br />

TROCKENEN PANTOMIMISCH DARZUSTELLEN,<br />

MUSS MAN SICH SCHON MAL ORDENTLICH<br />

VERBIEGEN.<br />

GANZ ERHLICH, DIE JUNGS HABEN ES GESCHAFFT,<br />

SICH NACH DER SCHUHGRÖSSE AUFZUSTELLEN,<br />

OHNE MITEINANDER ZU REDEN !<br />

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7


Was nichts kost’, das ist auch nichts!<br />

Gilt das auch für Bildung?<br />

Kennen Sie den Spruch auch? Meine Oma hat immer erklärt, dass man nicht<br />

erwarten kann Qualität zu bekommen, wenn man nicht bereit ist, einen entsprechenden<br />

Preis dafür zu zahlen. Das mag sicherlich für viele Produkte gelten,<br />

aber wie sieht das mit Bildung aus? Es wird sehr viel über die Studiengebühren<br />

diskutiert und darüber, dass Bildung nichts kosten darf. Wissen wir denn<br />

Dinge zu schätzen, die nichts kosten? Auf dem Nachhilfesektor werden jährlich<br />

Milliarden umgesetzt. Also ist uns Bildung ja offensichtlich viel wert, aber was<br />

ist mit Bildungsangeboten, die nichts kosten?<br />

An unserer Schule ist jahrelang Wirtschaftsenglisch<br />

von einem Institut gegen<br />

Bezahlung angeboten worden. Die<br />

SchülerInnen sind nachmittags trotz<br />

der erheblichen Kosten erschienen,<br />

haben ordentlich gepaukt und dann<br />

versucht, das LCCI-Zertifikat zu erwerben.<br />

Die Durchfallquoten waren erheblich,<br />

weil nicht von unten angefangen<br />

wurde, sondern gleich ein anspruchsvolles<br />

Niveau gewählt wurde.<br />

Mittlerweile wird Wirtschaftsenglisch<br />

als AG umsonst an der Schule angeboten.<br />

(Es müssen nur die Prüfungsgebühren<br />

an die Industrie und Handelskammer<br />

bezahlt werden). Wir gehen<br />

kleinschrittig vor, so dass auch die<br />

schlechteren SchülerInnen eine Chance<br />

haben und bereiten aber auch auf die<br />

höheren Level vor. Was ist der Unterschied?<br />

Nun, wo vorher zwei Stunden<br />

bis zum Beginn des Kurses gewartet<br />

wurden, reicht jetzt vielen Kindern<br />

bereits eine Freistunde aus als Entschuldigung<br />

zum Schwänzen. Es wird<br />

auch nicht ernsthaft genug gearbeitet,<br />

schließlich ist es ja nur eine AG.<br />

Das macht einen vernünftigen Unterricht<br />

sehr schwer. Wenn ständig mehreren<br />

Kursteilnehmern der Stoff der<br />

vergangenen Woche fehlt und grundsätzlich<br />

einige SchülerInnen die Unterrichtsmaterialien<br />

nicht mit haben und<br />

ein Vokabelheft von vielen gar nicht<br />

erst geführt wird, ist ein systematischer<br />

Unterricht schwierig. Was nichts<br />

kost’, ist vielen halt nichts wert!?<br />

Diese Problematik gilt für den gesamten<br />

AG-Bereich und auch für unsere<br />

Förderangebote.<br />

Lernwerkstatt: Dieses Konzept ist mit<br />

viel Liebe von einigen Kollegen vorbereitet<br />

worden. Wir haben für viel Geld<br />

Materialien angeschafft und bei Schülern<br />

und Eltern dafür geworben, dass<br />

eine Förderung auf diesem Wege erwiesenermaßen<br />

sinnvoll ist. Ein Schüler,<br />

der bereit ist, selber seine Defizite<br />

aufzuarbeiten und die Kraft in selbständiges<br />

Arbeiten unter Anleitung zu<br />

stecken, wird auf Dauer Erfolg haben.<br />

Natürlich ist eine eins zu eins Förderung<br />

leichter für den Schüler. Er kann<br />

dann vielleicht auch noch seine Hausaufgaben<br />

von der Nachhilfe kontrollieren<br />

lassen und muss sich nicht so lange<br />

konzentrieren, weil ein Teil der Arbeits-<br />

8


last bei der Lehrkraft liegt. Das ist<br />

sicherlich ebenfalls eine sinnvolle Fördermöglichkeit,<br />

aber sie ersetzt nicht<br />

die Kraftanstrengung des Schülers, seine<br />

Lücken durch Lernen selber zu<br />

schließen. Weder Schüler noch Eltern<br />

haben dieses Angebot angenommen.<br />

Teilweise sind nur vier bis sechs Schüler<br />

einer Jahrgangsstufe in der Lernwerkstatt.<br />

Warum wird lieber Geld für<br />

teure Nachhilfeunternehmen ausgegeben?<br />

Was nichts kost’, ist vielen halt<br />

nichts wert!?<br />

Eine weitere Förderung ist die Vorbereitung<br />

auf die zentralen Abschlussprüfungen<br />

durch Wahlpflichtstunden<br />

in den Hauptfächern. Die meisten Kollegen,<br />

die diese Fächer unterrichten,<br />

sind frustriert. Ich habe einen Englischkurs,<br />

der keines meiner Angebote<br />

annimmt. Die Grammatikwiederholung<br />

ist als langweilig bezeichnet worden,<br />

obwohl bei fast allen Schülern massive<br />

Lücken vorliegen. Freie Texte zu schreiben<br />

und von mir korrigieren zu lassen,<br />

ist nur von einzelnen wahrgenommen<br />

worden, weil das zu viel Arbeit ist. Die<br />

Lektüre haben auch nach drei Wochen<br />

viele nicht vorliegen. Kein Interesse,<br />

obwohl gezielt auf die Prüfungen vorbereitet<br />

wird. Was nichts kost’, ist<br />

vielen halt nichts wert!?<br />

Machen Sie doch mal Vorschläge! Wie<br />

sehen Schüler und Eltern ein vernünftiges<br />

Förderkonzept? Sollen wir wirklich<br />

dem Vorbild von England und Amerika<br />

folgen und in teure Privatschulen<br />

investieren, weil was nichts kost’, auch<br />

nichts ist????<br />

>> Wir bitten um ernsthafte Vorschläge.<br />

Wir sind ein engagiertes<br />

Kollegium, unsere Schülerschaft istnicht<br />

dumm und viele Eltern sind<br />

engagiert und interessiert. Wie gewinnen<br />

die SchülerInnen wieder<br />

mehr Freude am Lernen? Wissen ist<br />

schließlich weder schmerzhaft noch<br />

allein gegen Bares zu erwerben.


Napoleon<br />

Mit großem Interesse beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen der Klasse<br />

9a zu Anfang dieses Schuljahres im Geschichtsunterricht mit Napoleon. Am Ende<br />

der Unterrichtsreihe wurde ein Test geschrieben, in dem alle zeigten, dass sie<br />

sehr viel gelernt hatten.<br />

... z. B. über den Aufstieg Napoleons zum Kaiser der Franzosen. • Napoleon<br />

griff England in Ägypten an und verlor. Aber Napoleon ging mit ein paar Soldaten<br />

zurück nach Frankreich und wurde gefeiert, weil die Menschen in Frankreich<br />

dachten, dass er gewonnen hat. Hat er aber nicht! • 1799 stürzte sich Napoleon<br />

mit 5 Männern auf Frankreich. (Für die, die es vergessen haben, er stürzte das 5<br />

Männer Direktorium!) • Napoleon hat Kriege geführt und gewonnen wurde belohnt<br />

indem er aufgestiegen ist — er hat sich für älter ausgegeben. • Napoleon<br />

hat sich selber zum Kaiser der Franzosen gekürt, weil es damals noch keinen<br />

gegeben hat.<br />

... z. B. über die Umgestaltung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher<br />

Nation. • Durch Kriege versuchte Napoleon das Heilige Römische Reich Deutscher<br />

Nation zu besiegen, doch dann tauschte er mit der Kirche • Die kleineren<br />

Länder wurden in größere eingegliedert. Außerdem verschenkte er die heiligen<br />

Fürstentümer an weltliche Fürsten um diese unter seiner Macht stehen zu<br />

haben. • Napoleon gab einige Länder der Deutschen Nation unter die Herrschaft<br />

seines Bruders. Franz legte die Krone ab und ernannte sich zum Kaiser von<br />

Österreich, so entstand das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. (Zur Erinnerung:<br />

Dies war das Ende!)<br />

... z.B. über die Ursachen des Krieges mit Russland.<br />

• Napoleon machte eine Speere an den westlichen<br />

Küsten Frankreichs und weiter, England<br />

konnte keine Waren abgeben und mitnehmen.<br />

Napoleon meinte, irgendwann haben die Engländer<br />

keine Nahrung mehr und sterben. • Weil Russland<br />

eine Kontinentalsperre errichtet hat und Napoleon<br />

mit seinem Heer nicht nach England einmarschieren<br />

konnte. • Napoleon sagte, dass er Russland in<br />

drei Tagen besiegen würde und daraufhin erklärte<br />

der russische Zar Napoleon den Krieg.<br />

... und über den Verlauf des Russlandfeldzuges.<br />

• Zar Alexander konnte sich durch seinen Theoriekriegsmann<br />

schon sehr gut auf Napoleon vorberei-<br />

<strong>10</strong>


ten. Er brannte den Weg nach Moskau, den Napoleon ging, ganz ab. So blieben<br />

für die 600.000 Mann Napoleons keine Rohstoffe mehr. Napoleon meinte:<br />

„In drei Tagen bin ich wieder zurück und Zar Alexander wird vor mir knien“.<br />

Als Napoleon in Moskau war, war er ganz erschrocken — ganz Moskau war abgebrannt.<br />

Die Soldaten erhofften sich eigentlich alles zu plündern. Doch es gab<br />

nichts. Viele erfroren auf dem Weg zurück, so schrumpften die Soldaten auf<br />

ca. 90.000 Mann. • Die meisten Männer liefen den weiten Weg, die anderen waren<br />

auf dem Pferd unterwegs. Napoleon hatte vergessen, dass man Russland<br />

nicht im Winter angreift und hatte für seine Männer keine passende Winterkleidung<br />

dabei. in Moskau sagte Napoleon, er wolle umdrehen, was sie dann auch<br />

taten. In der Eiseskälte bei ca -50° fielen die Soldaten vor Erschöpfung um und<br />

erfroren in dem Schnee und der Kälte. Das war Russlands Chance. Sie kamen<br />

dahin, wo Napoleon war und haben fast alle platt gemacht. Nur 5.000 Soldaten<br />

kamen wieder nach Frankreich, Napoleon auch. • Napoleon kam in ein fast<br />

menschenleeres Moskau an, was die Russen angesteckt hatten mit Hunger, Kälte,<br />

Schlamm. • (Ein Tierfreund berichtet) Schon auf dem Weg nach Moskau gaben<br />

die Pferde den Löffel ab, da sie ja kaum etwas zu fressen hatten und sehr<br />

schwere Lasten tragen mussten. In Moskau brannten die Russen alle Felder,<br />

Wiesen ab, damit die Pferde auch weiterhin kein Fressen mehr bekommen konnten.<br />

Napoleon machte trotzdem eine Rast in Moskau. Auf dem Rückweg brach<br />

der russische Winter herein, die Felder wurden matschig, im Matsch blieben die<br />

Wagen stecken. Sie froren fest, mit ihnen auch noch die Pferde.<br />

... z.B. über das Ende der Herrschaft Napoleons? • Zum Ende Napoleons kam<br />

es dadurch, dass man ihm die Macht entzogen hatte und er nun sein politisches<br />

Machtgehabe nicht mehr hatte. Anschließend wurde er auf die Insel Elba<br />

verbannt, wo er sterben sollte. Doch er schaffte es wieder von der Insel zu<br />

kommen und fuhr nach Frankreich zurück, dort stellte er schnellstens wieder<br />

ein Heer zusammen und so bekam er wieder Macht. Doch er wurde bald<br />

danach wieder auf eine Insel verbannt, jedoch dort starb er. Das war das<br />

Ende von Napoleon. • Napoleon dankte ab. Zur Strafe wurde er auf die Insel<br />

Elba verbannt, was allerdings nicht viel brachte, da er von dort wieder abhaute.<br />

• Er wurde 1815 endgültig besiegt in der Schlacht bei Maleboo. (Waterloo!)<br />

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11


Balancieren, klettern, springen …!<br />

Sporttag der 5. Klassen<br />

Gleich in der ersten Woche konnten<br />

die jungen Sportlerinnen und Sportler<br />

zeigen, was sie so drauf haben. Das<br />

ließ sich natürlich keiner zweimal sagen<br />

und strengte sich besonders an.<br />

Erfahrene Schülerinnen und Schüler<br />

aus den oberen Klassen munterten sie<br />

mit netten Worten zur individuellen<br />

Lernanstrengung auf. So kam jeder ordentlich<br />

ins Schwitzen.<br />

Marita Schulze<br />

Die ausgelassenen Projekthelfer<br />

Nick Beede (9b), Christian Höltgen (<strong>10</strong>c), Matthias Goebel (<strong>10</strong>a), Miriam Nowak (<strong>10</strong>a),<br />

Max Laganke (<strong>10</strong>c), Alana Roßner (<strong>10</strong>c), Jonas Graf (<strong>10</strong>c), Nathalie Stratmann (<strong>10</strong>a),<br />

Kevin Brosch (9b), Tobias Blitz (<strong>10</strong>a), Lara Beede (8d), Tim Pliskat (9a) und auf dem<br />

Boden sitzend Julia Weiher (9a) und Isabella Schulz (9a)<br />

12


Der Vorlesewettbewerb aus anderer Sicht<br />

Es war ein kühler Donnerstagmorgen.<br />

Heute sollte der Schulbeste im Vorlesen<br />

ermittelt werden und da ich<br />

letztes Jahr Schulsieger war, war ich<br />

herzlich in die Jury eingeladen worden.<br />

Ich, die Vorleser und das etwa<br />

12 Kinder große Publikum, das sich<br />

die 6 Klassensieger mit je 1−2 Kindern<br />

pro Klassensieger aussuchen durften,<br />

wurden dann also pünktlich um<br />

8.00 Uhr abgeholt. Wir gingen in den<br />

Raum 11 im Altbau.<br />

Dort angekommen, setzten wir uns<br />

alle in eine Art Stuhlkreis zusammen<br />

und die Jury wünschte allen einen<br />

„Guten Morgen“. Nun eröffneten Frau<br />

Bringenberg, Frau Wietrzychowski und<br />

ich den Vorlesewettbewerb. Die Leser<br />

sollten erst aus einem selbst ausgewählten<br />

und dann aus einem fremden<br />

Buch je 3 − 5 Minuten vorlesen. Wir beschlossen<br />

also, dass die Vorleser erst<br />

mit dem selbstausgewählten Buch anfangen<br />

sollten. Dabei lasen manche<br />

wirklich schön betont, laut und langsam<br />

vor. Nun gab es 5 Minuten Pause<br />

für alle. Nach der Pause kam der fremde<br />

Text „Ronja Räubertochter“ dran.<br />

Bei diesem Text haben sich die meisten<br />

verlesen, was aber nicht so<br />

schlimm war.<br />

Die Jury achtete bei jedem auf folgende<br />

Punkte: Lesetechnik (flüssig, deutliche<br />

Aussprache, angemessenes<br />

Lesetempo, richtige Betonung), Textgestaltung<br />

(sind Atmosphäre und Stimmung<br />

verstanden worden, wurden diese<br />

an den Zuhörer weitergegeben,<br />

keine schauspielerischen Darbietungen?),<br />

Textverständnis (ist der Textabschnitt<br />

schlüssig, sind Anfang und Ende<br />

verständlich, gelingt es dem Kind in<br />

eigenen und kurzen Worten die Textstelle<br />

in Beziehung zur Gesamthandlung<br />

des Buches darzustellen, stimmt<br />

die Zeitplanung (3−5 Minuten), ohne<br />

dass die Jury den jeweiligen Leser unterbrechen<br />

muss).<br />

Am Ende war es so schwierig einen<br />

Sieger zu finden, dass wir beschlossen,<br />

zwischen den Favoriten Helena (6a)<br />

und Pascal (6b) nach der ersten Pause<br />

ein Stichlesen zu machen. Spannung<br />

pur! Diese beiden Favoriten lasen dann<br />

weiter aus den Buch „Ronja Räubertochter“.<br />

Dabei gewann dann, obwohl<br />

beide schön gelesen hatten, Pascal<br />

den Vorlesewettbewerb, denn ihm war<br />

anzumerken, dass ihm das Vorlesen<br />

richtig Spaß machte. Es war nicht einfach,<br />

den Sieger zu ermitteln, da wirklich<br />

alle schön vorgelesen haben und<br />

es meist nicht einfach war, den jeweiligen<br />

Vorleser richtig einzuschätzen.<br />

Am Ende bekamen alle Vorleser eine<br />

Klassensiegerurkunde, da ja aus jeder<br />

6. Klasse die beiden Sieger an diesem<br />

Donnerstag mitgelesen hatten. Nur<br />

Helena und Pascal bekamen eine Siegerurkunde.<br />

Helena (6a) hatte den<br />

zweiten und Pascal (6b) den ersten<br />

Platz errungen. Danach gingen alle<br />

wie gewohnt in ihren Unterricht.<br />

Ricardo Bugs (7a)<br />

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Tief ist tief und hoch ist hoch!<br />

Workshop mit Tanzpädagogin Ivana Kisic am 22.12.2009<br />

Banale Worte, aber für Cheerleader<br />

von größter Bedeutung!<br />

Bewegungsfolgen müssen kontrastreich<br />

sein. Nur, was der Zuschauer<br />

auch aus <strong>10</strong>0 Meter Entfernung an<br />

Körperbewegungen erkennen kann, ist<br />

als gelungene Choreografie zu betrachten.<br />

Diese Veranstaltung war eine Premiere.<br />

Zum ersten Mal konnte eine<br />

ausgebildete Tanzpädagogin engagiert<br />

werden, die mit den Dancing Flames<br />

neue Tanzschritte und publikumswirksame<br />

„Kurzchoreos“ einübte. Mit natürlicher<br />

Kompetenz leitete die junge<br />

Ivana Kisic den Kurs für Fortgeschrittene.<br />

Zwei Stunden lang probten die<br />

Mädchen konzentriert in der Atmosphäre<br />

der „Fast- Profis“.<br />

Mit dieser Aktion hat das Wirken des<br />

Tanzhauses NRW Düsseldorf auch in<br />

<strong>Essen</strong> Einzug gehalten. Wer<br />

weiß`vielleicht ergibt sich eine Folgeveranstaltung?<br />

Spaß hat es jedenfalls<br />

gemacht!<br />

Marita Schulze<br />

14


Klima der Gerechtigkeit, Teil 1<br />

„Ich habe da etwas für deinen Unterricht…“, so<br />

beginnen sehr häufig Gespräche im Lehrerzimmer<br />

und ehe man sich versieht, steckt man schon mitten<br />

in einem neuen Projekt. Dieses Mal machte<br />

mich Frau Jay auf den Wettbewerb „Klima der Gerechtigkeit“<br />

der evangelischen Kirche aufmerksam,<br />

dessen Beiträge Teil einer Ausstellung in <strong>Kettwig</strong><br />

sein sollten. Der 7er-Sowi-Kurs beschäftigte sich<br />

zu dem Zeitpunkt mit dem Thema „Schutz der Umwelt“<br />

und daher waren die Schülerinnen und Schüler<br />

Profis in dem Themengebiet. Mit viel Elan<br />

stürzten sie sich in die Arbeit und verdeutlichten<br />

auf ihren Plakaten wichtige Punkte: Radikale<br />

Änderungen des menschlichen Lebens sind notwendig,<br />

um die Folgen des Klimawandels zu verlangsamen,<br />

Industrieländern haben dabei eine besondere<br />

Verantwortung und nicht zuletzt muss daran gedacht<br />

werden, dass vor allem die ärmsten Länder<br />

den Folgen des Klimawandels ausgesetzt sind.<br />

Wolfgang Richter, einer der Initiatoren der Ausstellung,<br />

war von den Ergebnissen der Schülerarbeiten<br />

begeistert: „Die interessanten Collagen<br />

sind eine sehenswerte Ausstellungsergänzung!“<br />

Als besondere Belohnung erhielt der Kurs am 2.2.<br />

eine Sonderführung durch die Meteorologen Gunild<br />

und Peter Scheid und zum<br />

Abschluss des interessanten<br />

Rundgangs gab es sogar<br />

Schokolade und Quartette.<br />

Danke schön!<br />

Auf Seite 29 beschreibt Sarah Müller<br />

den Ausflug aus Schülersicht.<br />

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15


Lernferien − Individuelle Förderung, die Spaß macht<br />

Lernen und Ferien sind zwei Wörter, die nicht so richtig zusammenpassen − oder<br />

vielleicht doch? Savas Beltir von der Stiftung Partner für Schule NRW (Stiftung<br />

der Wirtschaft und des Landes NRW) erzählt uns von der Initiative LernFerien,<br />

die 2009 von über <strong>10</strong>00 Schülerinnen und Schülern in NRW genutzt wurde.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Herr Beltir,<br />

erklären Sie uns doch<br />

bitte, was genau in den<br />

LernFerien passiert.<br />

Savas Beltir: Um genau<br />

erklären zu können, was<br />

in den LernFerien NRW<br />

passiert, möchte ich kurz<br />

bei dem Hintergrund des<br />

Konzepts anfangen. Die<br />

individuelle Förderung<br />

von Schülerinnen und<br />

Schülern ist ein zentrales<br />

Ziel des neuen Schulgesetzes<br />

in Nordrhein-Westfalen. Ziel<br />

der vom Ministerium für Schule und<br />

Weiterbildung des Landes NRW entwickelten<br />

Initiative LernFerien ist es,<br />

Schülerinnen und Schülern mit besonderem<br />

Förderbedarf durch unterrichtsbegleitende<br />

Maßnahmen zu unterstützen.<br />

Das geht natürlich nicht<br />

ohne eine damit verbunde Unterstützung<br />

der Schulen. Bei den „LernFerien<br />

NRW − Versetzung sichern“ werden,<br />

während eines mehrtägigen Aufenthalts<br />

an außerschulischen Lernorten<br />

wie Jugendherbergen, Schülerinnen<br />

und Schüler intensiv durch qualifizierte<br />

Fachkräfte betreut.<br />

Die „LernFerien NRW − Versetzung sichern“<br />

ist keine Veranstaltung, in der<br />

die Jugendliche reine Nachhilfe erhalten.<br />

Wir wollen mehr als Nachhilfe sein.<br />

Ziel dieser LernFerien NRW ist es, die<br />

Lernmotivation und Leistungsbereitschaft<br />

der Schülerinnen<br />

und Schüler zu erhöhen.<br />

Daneben wird Unterstützung<br />

in den Kernfächern<br />

Mathematik, Deutsch und<br />

Englisch geboten. Die<br />

Schülerinnen und Schüler<br />

sollen lernen, ihre eigenen<br />

Fähigkeiten besser<br />

einzuschätzen und Motivation<br />

bekommen, die<br />

Versetzung durch eigene<br />

Anstrengung zu erreichen.<br />

Wir achten aber auch darauf, dass die<br />

Lerneinheiten sich mit Spiel- und<br />

Trendsportangeboten wie beispielsweise<br />

Klettern, Kanu fahren, Parkour<br />

oder Gokart fahren abwechseln, damit<br />

auch der Feriencharakter nicht zu kurz<br />

kommt.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Wer darf denn an den Lern-<br />

Ferien teilnehmen?<br />

Savas Beltir: Mit diesen LernFerien<br />

wenden wir uns an versetzungsgefährdeten<br />

Schülerinnen und Schüler der<br />

Jahrgangsstufe 8 aus Haupt-, Real-,<br />

Gesamtschulen und Gymnasien mit<br />

mindestens einer nicht ausreichenden<br />

Note in den Hauptfächern Deutsch,<br />

Mathematik oder Englisch.<br />

Wir bitten die Lehrerinnen und Lehrer<br />

bei der Anmeldung der Jugendlichen<br />

darauf zu achten, dass die Schülerinnen<br />

und Schüler grundsätzlich moti-<br />

16


viert sind, aber noch nicht über richtige<br />

Lernstrategien verfügen.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Wie viel müssen die Eltern<br />

denn für diese Art der Förderung bezahlen?<br />

Savas Beltir: Die Teilnahme ist für die<br />

Schülerinnen und Schüler kostenlos.<br />

Darin inbegriffen sind Unterkunft,<br />

Vollverpflegung, die Lerneinheiten und<br />

Freizeitaktivitäten. Wir erwarten lediglich<br />

von den Eltern, dass sie zu Beginn<br />

der LernFerien NRW ihre Kinder<br />

hinbringen und am Ende wieder abholen.<br />

Die LernFerien NRW kosten die<br />

Stiftung Partner für Schule NRW pro<br />

Schüler ca. 750,− EURO. Die LernFerien<br />

NRW werden finanziert von der Ida<br />

und Richard Kaselowsky Stiftung.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Sie haben jetzt schon die<br />

Rückmeldungen einiger Schülerinnen<br />

und Schüler vergangener Ferien erhalten.<br />

Wie war die Grundstimmung unter<br />

ihnen?<br />

Savas Beltir: Die Stimmung bei den<br />

Jugendlichen ist am ersten Tag der<br />

LernFerien NRW bei den Jugendlichen<br />

noch verhalten, die Unsicherheit in<br />

der Gruppe dominiert. Durch Gruppenübungen<br />

finden die Jugendlichen<br />

dann schnell zueinander. Am letzten<br />

Tag ist die Stimmung bei den Schülerinnen<br />

und Schüler dann so gut, dass<br />

sie eigenständig Nachtreffen organisieren.<br />

Aber auch inhaltlich sind Rückmeldungen<br />

der Schülerinnen und Schüler<br />

äußerst positiv. Die Lerneinheiten<br />

in Kleingruppen, die Lernstrategien,<br />

die auf Basis eines Lerntypentests ermittelt<br />

werden, empfinden die Jugendlichen<br />

als förderlich und für ihre<br />

weitere schulische Arbeit als nützlich.<br />

80 % der teilnehmenden Jugendlichen,<br />

die 2008 an den LernFerien NRW Versetzung<br />

sichern teilgenommen haben,<br />

haben die Versetzung geschafft.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Wenn wir die Schülerinnen<br />

und Schüler vielleicht auch noch nicht<br />

vollkommen überzeugen konnten, so<br />

sind bestimmt einige Eltern an dem<br />

Projekt interessiert. Wie sollen sie am<br />

besten vorgehen?<br />

Savas Beltir: Oft erreichen uns interessierte<br />

Eltern, die ihre Kinder anmelden<br />

möchten. Wir müssen die Eltern<br />

darauf verweisen, dass Schülerinnen<br />

und Schüler ausschließlich von ihren<br />

Lehrkräften angemeldet werden können.<br />

Das ist uns wichtig. Grund hierfür<br />

ist, dass im Rahmen der individuellen<br />

Förderung die LernFerien ein Unterstützungsangebot<br />

der innerschulischen<br />

Förderung darstellen. Daher bitten wir<br />

Eltern immer Rücksprache mit den zuständigen<br />

Klassenlehrerinnen und<br />

Klassenlehrern ihrer Kinder zu halten.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Vielen Dank für das<br />

Interview!<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

17


RSK hat die Superstars — viel Applaus für<br />

unsere Schüler bei der Weihnachtsfeier<br />

Wussten Sie, dass das Lehrerkollegium<br />

am letzten Schultag vor den Ferien immer<br />

eine Weihnachtsfeier im Anschluss<br />

an den Unterricht hat? Das ist eine<br />

schöne langjährige Tradition ebenso<br />

wie der Auftritt des Schulchors bei<br />

dieser Veranstaltung.<br />

In diesem Jahr hat uns ein besonders<br />

tolles und überraschendes Programm<br />

erwartet. Die Cheerleader haben im<br />

weihnachtlichen Outfit mit zwei Gruppen<br />

einen schwungvollen Auftritt dargeboten.<br />

Danach haben wir herzlich über die<br />

Sketche der Theater-AG von Frau Wellkamp<br />

gelacht. Die Sechs- und Siebtklässer<br />

haben uns völlig souverän<br />

auf die Schippe genommen.<br />

Musikalisch haben uns begabte<br />

Solisten am Klavier,<br />

an der Trompete, an der<br />

Gitarre und an Bongo<br />

Trommeln erfreut.<br />

Es war wirklich beeindruckend, wie gut<br />

die jungen Künstler aus den fünften<br />

und sechsten Klassen ihre Instrumente<br />

bereits beherrschen. Es gab noch eine<br />

Sologesangseinlage und der Chor hat<br />

aus seinem diesjährigen Programm allerhand<br />

rund um Schiller und natürlich<br />

auch Weihnachtliches vorgesungen.<br />

Auch an der Technik wurde wieder<br />

hervorragend gearbeitet.<br />

Es ist schön, so viel Talent und auch so<br />

viel freudigen Einsatz zu sehen.<br />

Die Klassenkameraden durften schließlich<br />

schon nach der 4. Stunde in die<br />

Ferien. Als kleines Dankeschön gab<br />

es einen Schokoladen-Nikolaus von<br />

Frau Erbslöh.<br />

Herzlichen Dank an alle Beteiligten<br />

für den Einsatz und hoffentlich<br />

gibt es noch viele<br />

nette Wiederholungen!<br />

18


Feuertaufe der Firebirds<br />

Erste Schritte im Hochseilgarten, Düsseldorf Unterbacher See 02.09.2009<br />

Wie reagiere ich, wenn schier unlösbare<br />

Aufgaben an mich und meine Gruppe gestellt<br />

werden?<br />

Bin ich Kämpfer, Helfer oder gar der Null-<br />

Problemo–Typ, der den „Kann-Ich-Nicht-<br />

Mensch an die Wand spielt?<br />

Der Hochseilgarten als Charakterschule<br />

entlarvt jeden Menschen.<br />

Wie komme ich eine Leiter hoch,<br />

deren Stufen riesig weit auseinander<br />

liegen? Und dann ist da auch noch mein<br />

Partner, der auch hoch will und mir<br />

scheinbar im Wege steht.<br />

Da entpuppten sich die Firebirds doch<br />

als wahre Kletterkünstler. Es wurde<br />

gezogen, gestützt und geschoben.<br />

Keiner wurde im Stich gelassen. Sie<br />

hielten es ganz wie die drei Musketiere:<br />

Einer für alle, alle für einen“<br />

Marita Schulze<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

19


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„Minipraktikum gegen Fachkräftemangel“<br />

Berufsparcours in der <strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> am 8. September.<br />

Bereits in der Schule gibt es verschiedene<br />

Möglichkeiten, Jugendliche auf<br />

die beruflichen Anforderungen vorzubereiten.<br />

Bei vielen bisher üblichen<br />

Vorträgen oder Berufsdemonstrationen<br />

hat sich gezeigt, wie wichtig es<br />

ist, dass Jugendliche selbst erfahren,<br />

wie man Aufgaben bearbeiten und<br />

lösen kann.<br />

Ein Beispiel: Bei einem Berufstest konnten<br />

zwar 60 Prozent der Jugendlichen<br />

einen Schwachstromkreislauf aufs Papier<br />

zeichnen, in der anschließenden<br />

praktischen Testphase gelang es aber<br />

nur 40 Prozent von ihnen, den Kreislauf<br />

allein aufzubauen. Sie vermochten<br />

nämlich Plus- und Minuspol einer Batterie<br />

nicht zu unterscheiden.<br />

Im Berufsparcours werden berufstypische<br />

Arbeitsaufgaben unterschiedlicher<br />

Berufe ausprobiert. Diese<br />

Aufgaben sind praktische Übungen,<br />

wie z. B. Wiegen, Messen, Montieren,<br />

Formen, Gestalten, Bedienen, Untersuchen,<br />

Versorgen, Berechnen, Erkennen<br />

von Materialien und Werkzeugen<br />

oder auch nur das richtige Lesen und<br />

Ausfüllen von Belegen.<br />

Die Aufgaben sollten nicht länger als<br />

fünf bis zehn Minuten dauern. Beim<br />

Lösen der Aufgaben erhalten die<br />

Jugendlichen einen kurzen, aber recht<br />

intensiven Eindruck vom jeweiligen<br />

Beruf. Sie lernen darüber hinaus<br />

neue Berufe kennen, von denen sie<br />

bisher gar keine Vorstellung hatten,<br />

und — besonders wichtig — so manche<br />

falsche Berufswahl wird von<br />

vornherein vermieden, die später<br />

vielleicht zum Ausbildungsabbruch<br />

geführt hätte.<br />

Der Berufsparcours in der <strong>Realschule</strong><br />

vermittelt Eindrücke von über 20 Berufen.<br />

Rund 400 Schülerinnen und<br />

Schüler aus den Klassen 9 und <strong>10</strong> der<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> und des Theodor-<br />

Heuss-Gymnasiums durchlaufen in drei<br />

Gruppen nacheinander das volle Programm.<br />

An dem Parcours sind sieben<br />

Unternehmen mit folgenden Ausbildungsberufen<br />

für Mädchen und Jungen<br />

beteiligt:<br />

1) Metall- und Elektroberufe<br />

(AEG Signum)<br />

2) Kaufmann für Versicherungen<br />

und Finanzen (Debeka)<br />

3) IT-System-Elektroniker,<br />

IT-System-Kaufmann,<br />

Fachinformatiker für System-<br />

Integration (Deutsche Telekom)<br />

4) Drogist (dm-drogeriemarkt)<br />

5) Steuerfachangestellter<br />

(Fa. Schmid)<br />

6) Industriemechaniker, Fachrichtung<br />

Instandhaltung (Trimet-Aluminium)<br />

7) Hörgeräteakustiker<br />

(Hörakustik Schädel)<br />

22


Die Firmen beobachten die Jugendlichen<br />

während der Übungsaufgaben;<br />

dabei wird nicht selten an Ort und<br />

Stelle eine Einladung für einen betrieblichen<br />

Schnuppertag oder für ein<br />

Praktikum ausgesprochen. Die beteiligten<br />

Unternehmen sind davon überzeugt,<br />

dass dieser neue Weg ein großer<br />

Schritt in die richtige Richtung ist;<br />

für viele Jugendliche verbessern sich<br />

die Ausbildungschancen, die Zahl der<br />

Ausbildungsabbrüche wird geringer<br />

und schließlich profitieren die Firmen<br />

selbst von der Möglichkeit, unter einer<br />

größeren Zahl junger Menschen geeigneten<br />

Nachwuchs zu finden und zugleich<br />

unter praxisnahen Bedingungen<br />

kennenzulernen.<br />

In Kürze gesagt: Anstelle einer Vielzahl<br />

an Bewerbungen stehen die praktischen<br />

Fähigkeiten der Jugendlichen<br />

und der direkte Kontakt zu interessierten<br />

Firmen im Vordergrund. Und die<br />

bisherigen Erfahrungen zeigen es<br />

auch: Der Parcours trägt dazu bei,<br />

dass die Jugendlichen eine bessere<br />

Vorstellung davon bekommen, was<br />

sich hinter einer Berufsbezeichnung<br />

verbirgt, und nicht wenige der Schulabgänger<br />

lassen sich auch für Berufe<br />

gewinnen, die ihnen bis dahin kaum<br />

bekannt waren.<br />

Kirsten Laubenstein<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

23


Titanic Marke Eigenbau?<br />

Schülerinnen und Schüler im Teamparkours<br />

Am 28.09.09 wurde allen Schülerinnen<br />

und Schülern aus dem 9. und <strong>10</strong>. Jahrgang<br />

im Rahmen der Berufswahlorientierung<br />

ein kostenloser Kurs im Hochseilgarten<br />

angeboten. Zweiter Teil<br />

dieser freiwilligen Veranstaltung war<br />

der Bau eines Floßes. Die Erprobung<br />

der Schwimmtauglichkeit des eigenen<br />

Produkts war sicherlich der spannendste<br />

Teil des Tages. Ort des Geschehens:<br />

Unterbacher See, Düsseldorf.<br />

Es folgt ein Interview mit Isabella<br />

Schulz, Klasse 9a, Teilnehmerin des<br />

Workshops. Frage: „Was hat dich dazu<br />

bewogen, diese Einladung anzunehemen?“<br />

Isabella: „Ich habe sie gern entgegengenommen,<br />

denn sonst machen<br />

wir nie Ausflüge und vor allem müssten<br />

wir ihn nicht bezahlen.“ Frage: „Diese<br />

Veranstaltung wurde im Rahmen des<br />

Themas Berufswahlorientierung angeboten.<br />

Was haben deiner Meinung nach<br />

das Klettern im Hochseilgarten und der<br />

gemeinschaftliche Floßbau mit Berufswahlorientierung<br />

zu tun?“ Isabella:<br />

„Meiner Meinung nach schweißt diese<br />

Veranstaltung zusammen. Wir fuhren<br />

jahrgangsübergreifend und waren auch<br />

so beim Klettern und Floßbau gemischt.<br />

Uns passierten gemeinsam Pannen, und<br />

wir lernten nach kurzer Zeit im Team<br />

zu arbeiten, uns aufeinander zu verlassen<br />

und uns gegenseitig zu helfen.“<br />

Frage: „Was würdest du denjenigen<br />

Schülerinnen und Schülern sagen, die<br />

nicht teilgenommen haben und statt-<br />

24


dessen lieber in die Schule gegeangen<br />

sind?“ Isabella: „Einerseits kann ich es<br />

verstehen, wenn einige nicht mitgefahren<br />

sind, weil sie z. B. Höhenangst haben.<br />

Das war aber im Nachhinein kein<br />

richtiger Grund, denn z. B. ein Mädchen,<br />

das selbst Höhenangst hat, ist<br />

mitgefahren. Sie ist auch geklettert,<br />

zwar nicht bis ganz nach oben, aber sie<br />

hat sich wenigstens getraut. Ich würde<br />

ihnen sagen, dass sie einen sehr schönen,<br />

lustigen und interessanten Tag<br />

verpasst haben, denn so eine Gelegenheit<br />

bekommt man nicht immer.“<br />

Frage: „Was hat dich an der Organisation<br />

dieses Tages gestört, das beim<br />

nächsten Mal unbedingt vermieden<br />

werden sollte?“ Isabella: „Viel hat mich<br />

an diesem Tag nicht gestört, eigentlich<br />

gar nichts. Ich meine nur, dass diese<br />

Aktion im Sommer stattfinden sollte,<br />

wenn es nicht kalt und nass ist.“.<br />

Marita Schulze<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

25


RSK-Kids im Bücherfieber<br />

Frau Bockisch leitet ehrenamtlich die Lese-AG für Jg. 5/6<br />

Seit dem Schuljahr 2008/09 leite ich<br />

mit viel Freude eine Bücher-AG an der<br />

RSK. Mit 14 Schülern und Schülerinnen<br />

der 5. Klassen behandelte ich im ersten<br />

Jahr Themen wie Buchdruck, -herstellung,<br />

-aufbau und –cover sowie alte<br />

und neue Jugendliteratur. Die Kinder<br />

stellten mit ausgewählten Auszügen<br />

und Inhaltsangaben ihre aktuelle Lektüre<br />

vor. Anschließend hängten wir die<br />

Ergebnisse auf schön gestalteten Arbeitsblättern<br />

in den Fenstern der<br />

Stadtteilbücherei auf.<br />

Da sich 2009 der Geburtstag Schillers<br />

zum 250. Mal jährte und dazu eine<br />

bürgernahe Veranstaltung im <strong>Kettwig</strong>er<br />

Rathaussaal geplant war, sah ich<br />

darin eine gute Gelegenheit, den Kindern<br />

(6 Mädchen aus Jg. 6 und ein<br />

Junge aus Jg. 5) in diesem Schuljahr<br />

Wissen über einen berühmten deutschen<br />

Dichter zu vermitteln. Eine Bastelaktion<br />

kam ihren<br />

Interessen entgegen.<br />

Bei einer kurzen<br />

Vorstellung von<br />

Schillers Leben und<br />

Werken zeigte ich<br />

ihnen unter anderem<br />

ein Portrait des<br />

Dichters als Scherenschnitt<br />

und ließ<br />

die Schüler nach<br />

diesem Beispiel voneinander<br />

Portraits<br />

als Schattenriss herstellen.<br />

Nach fleißigem<br />

Üben schrieben sie – ebenso wie<br />

Schiller derzeit – ihren Namen in altdeutscher<br />

Schrift unter ihre Bilder. Wir<br />

einigten uns darauf, den Vortrag der<br />

Ballade „Der Handschuh“ mit einem<br />

Scherenschnitttheater zu untermalen.<br />

Also wurde weiter geschnitten, geklebt<br />

aber auch gelesen, Betonung geübt und<br />

Figuren vor Kulissen richtig bewegt.<br />

Am 12.11.09 bildeten die Scherenschnitte<br />

der Schüler für die weit über<br />

<strong>10</strong>0 Gäste der Veranstaltung „Mein<br />

Schiller“ einen wunderschönen Blickfang<br />

an der Stirnseite des Rathaussaales.<br />

Die Schüler und Schülerinnen der<br />

<strong>Realschule</strong> brachten den ersten Beitrag<br />

des Abends. Frau Eckstein stellte<br />

in lustiger Versform unser gemeineinsames<br />

Projekt vor (siehe Seite 36).<br />

Zunächst trugen drei Schülerinnen der<br />

Bücher-AG den „Handschuh“ vor, während<br />

die restlichen AG-Teilnehmer die<br />

26


Figuren dazu führten. Wir hatten versucht,<br />

ein wenig Bewegung in das Spiel<br />

zu bringen, indem der König an entsprechender<br />

Stelle mit der Hand winkt,<br />

die Tore mit Hilfe unsichtbarer Plastikfäden<br />

geöffnet werden und an der<br />

Stelle „…da fiel von des Altans Rand<br />

ein Handschuh…“ ein recht großer Tonpapierhandschuh<br />

an einem unsichtbaren<br />

Faden in die Arena fällt.<br />

Schmunzeln und Lachen der Zuschauer<br />

zeigten die von uns erhoffte Reaktion.<br />

Nach großem Beifall, auch für die<br />

gerappten Schillergedichte des Chors,<br />

gingen die Realschüler mit einem kleinen<br />

Geschenk (Bücher-Gutschein der<br />

Stadtteilbibliothek) nach Hause.<br />

Den Zuschauern wurde in insgesamt<br />

3 Stunden noch viel zum Thema „Schiller“<br />

geboten; unter anderem die von<br />

RSK-Kollegin Angelika Gottschalk, mit<br />

großer Ausdruckskraft, vorgetragenen<br />

„Worte des Glaubens“.<br />

Rückblickend empfinde ich die Teilnahme<br />

an der Veranstaltung als eine<br />

wunderbare Erfahrung, weil ich begeistert<br />

bin von so großem Engagement<br />

des Kollegiums und davon, dass<br />

man den Schülern selbst mit einem für<br />

sie zunächst nicht besonders attraktiven<br />

Thema erstaunliche Leistungen<br />

abgewinnen konnte. Die Aufführung<br />

im Rathaus haben sie souverän gemeistert<br />

und bei Auftritten in der<br />

Schule und im benachbarten Altenheim<br />

wiederholt. Gegen Ende unserer<br />

Proben sagte ein Mädchen: „Eigentlich<br />

finde ich das Gedicht unheimlich toll,<br />

es ist so spannend geschrieben.“ Dem<br />

stimmten gleich andere zu.<br />

Da wusste ich, nicht zum ersten Mal,<br />

warum mir „meine Bücher-AG“ so viel<br />

Freude macht.<br />

Mitgewirkt haben:<br />

P. Barenberg, L. Böhm, S. Braun,<br />

A. Hohmann, M. Zahn, A. Bauer und<br />

V. Stevens.<br />

Marianne Bockisch<br />

27


Cheerleader — Träume werden wahr!<br />

Interview mit Julia Weiher (9a) im November 2009<br />

Julia, du gehörst seit 5 Jahren zu den<br />

Cheerleadern unserer Schule. Welche<br />

Eigenschaften muss man besitzen, um<br />

sich so lange für eine Sportart begeistern<br />

zu können?<br />

Spaß am Tanzen hatte ich immer<br />

schon. Die „Großen“ in der Gruppe<br />

waren immer meine Vorbilder, denn<br />

einige haben es schon zu Rhein Fire<br />

geschafft. Ausdauer braucht man gewiss.<br />

Diese hab`ich, denn ich habe zu<br />

Hause meiner Mutter vorgetanzt und<br />

sie manchmal damit schon genervt.<br />

Seit einem Jahr tanzt du auch bei den<br />

Tusem Sweethearts. Wie hast du den<br />

Sprung in diese fast professionelle<br />

Gruppe geschafft?<br />

Sind die anderen Mädchen der Tusem<br />

Sweathearts auch durch die Schule<br />

zum Cheerleading gekommen?<br />

Nein, sie sind durch Freunde oder<br />

Internetrecherche dort hingelangt.<br />

Welche Cheerleader-Träume hast du?<br />

Ich möchte einfach tanzen, das Publikum<br />

„verzaubern“, eigene Tänze erfinden.<br />

Ich lasse mich mal überraschen.<br />

Vielen Dank für das Interview und viel<br />

Erfolg für deine Karriere.<br />

Marita Schulze<br />

Letztes Schuljahr fand ein Casting<br />

statt. Da hab`ich einfach mitgemacht.<br />

Es gab nichts zu verlieren. Da ich eigentlich<br />

zu jung war, durfte ich erst<br />

einmal 4 Wochen auf Probe zum Training<br />

kommen. In dieser Zeit habe ich<br />

mich gut geschlagen und jetzt bin ich<br />

Mitglied.<br />

28


Klima der Gerechtigkeit, Teil 2<br />

Am 2. Februar hat der 7er SoWi-Kurs an<br />

der Ausstellung „Klima der Gerechtigkeit“<br />

der Marktkirche in <strong>Kettwig</strong> teilgenommen.<br />

Wir, der 7er SoWi-Kurs, haben<br />

uns im Unterricht mit diesem<br />

Thema auseinandergesetzt und interessante<br />

Plakate angefertigt. Herr<br />

Scheidt vom Wetteramt hat uns bei einer<br />

Privatführung viel über unsere Erde<br />

berichtet. Er erklärte uns, dass der<br />

Meeresspiegel steigt und bald immer<br />

mehr Länder und Inseln überfluten<br />

wird. Zum Schluss haben wir noch darüber<br />

gesprochen, wie wir unsere Welt<br />

retten können und viel dabei gelernt.<br />

Jeder Einzelne kann nämlich dabei helfen.<br />

Statt mit dem Auto sollte man kurze<br />

Strecken lieber mit dem Fahrrad<br />

oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln<br />

fahren und auch im Haushalt lässt sich<br />

oft eine Menge Energie einsparen.<br />

Man sollte nicht nur an sich selbst, sondern<br />

vor allem an die kommenden<br />

Generationen denken, denen wir das<br />

Leben durch eine bessere Umwelt<br />

erleichtern könnten. Denn, nur wenn<br />

wir zusammenhalten, bleibt unsere<br />

Erde „am Leben“.<br />

Sarah Müller, 7a<br />

„Mit Erfolg teilgenommen“<br />

hat Tobias Blitz (<strong>10</strong>a, <strong>10</strong>nb-Kurs) an dem Landeswettbewerb<br />

für Biologie für die Klassen 5−<strong>10</strong> in NRW. Der Schüler führte<br />

eine Reihe von Experimenten zu dem Thema „Das Gelbe vom<br />

Ei“ durch und dokumentierte diese.<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

29


„Ein Abschied schmerzt immer, …<br />

… auch wenn man sich schon lange darauf freut.“ Wilhelm Busch hatte mit diesem<br />

Satz bestimmt nicht ganz Unrecht, aber er hat mich vor allem neugierig<br />

gemacht. Herr Bresser geht nach 29 Jahren an der RSK in den Ruhestand und<br />

wenn man jeden Tag sieht, wie viel Spaß ihm die Arbeit mit den Schülerinnen<br />

und Schülern macht, kann man sich kaum vorstellen, dass er sich auf einen<br />

Abschied freut.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Herr Bresser, freuen Sie<br />

sich auf die Zeit ohne Schule oder wird<br />

es ein schmerzvoller Abschied von<br />

der RSK?<br />

Herr Bresser: Ich kann diese Frage nur<br />

mit einem Fragezeichen beantworten.<br />

Seit meinem 6. Lebensjahr bin ich eigentlich<br />

immer nur zur Schule gegangen,<br />

zuerst in die Volkschule dann zum<br />

Gymnasium und zur Hochschule und<br />

anschließend 40 Jahre als Lehrer an<br />

der <strong>Realschule</strong>. Sicherlich werde ich<br />

die menschlichen Kontakte mit den<br />

Schülerinnen und Schülern, mit Kolleginnen<br />

und Kollegen sowie mit den Eltern,<br />

von denen viele selbst schon unsere<br />

Schule besucht haben, vermissen,<br />

doch hoffe ich, dass neue Pläne und<br />

Aktivitäten mir darüber hinweg helfen.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Sie können auf einige Jahrzehnte<br />

als Lehrer zurückblicken: Was<br />

hat sich am meisten verändert?<br />

Herr Bresser: Die größten Veränderungen<br />

liegen meiner Ansicht nach darin,<br />

dass die heutigen Schülerinnen und<br />

Schüler viel stärker von den Medien,<br />

wie Fernsehen, Computer oder MP3-<br />

Player beeinflusst sind, und dadurch<br />

die Sprachkultur wie auch die eigene<br />

Kreativität beeinträchtigt wird. Dazu<br />

kommt der schulische und berufliche<br />

Erfolgsdruck, der kaum Raum für Stille,<br />

Besinnung, Muße und persönliche<br />

Entfaltung übrig lässt.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Zur Pensionierung schenkt Ihnen<br />

Frau Sommer die Möglichkeit, drei<br />

Dinge an deutschen Schulen zu verändern.<br />

Was würden Sie sich wünschen?<br />

Herr Bresser: Die <strong>Realschule</strong> sollte<br />

als lebensnaher und praxisbezogener<br />

Schultyp erhalten bleiben, der berufsbezogene,<br />

„reale“ Bildung vermittelt,<br />

ohne auf eine akademische Laufbahn<br />

zu schielen. Die Möglichkeit der gymnasialen<br />

Oberstufe wie auch der Berufskollegs<br />

sind ohnehin gegeben.<br />

Schulische Neuerungen zunächst einmal<br />

über einen längeren Zeitraum gewähren<br />

lassen und nicht im nächsten<br />

Schuljahr schon wieder mit neuen pädagogischen<br />

Experimenten beginnen.<br />

Den Druck von Erfolgsstatistiken vermindern,<br />

damit mehr Raum für die individuelle<br />

Entwicklung und Persönlichkeitsbildung<br />

der Schülerinnen und<br />

Schüler gegeben ist.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Ganz persönlich kann ich sagen,<br />

dass unsere Schule ohne Sie trauriger<br />

wird, weil Sie immer eine positi-<br />

30


ve Ausstrahlung haben und besonders<br />

die grauen Tage aufhellen konnten.<br />

Welchen guten Tipp geben Sie uns für<br />

den Alltag ohne Sie?<br />

Herr Bresser: Für diese grauen Tage<br />

fällt mir immer mein morgendliches<br />

Betreten des Schulhofs ein. Müde Köpfe<br />

mit ungekämmten Haaren schauen<br />

mich an. Meine Fragen: „Müde Stellen<br />

im Gesicht?“ oder „Schlaf abgebrochen?“<br />

entlockte den langsam Wachwerdenden<br />

ein breites Grinsen. Meine<br />

eigene gemäßigte Laune war schlagartig<br />

überwunden. Der Versuch, in den<br />

Augen der Schülerinnen und Schüler<br />

ein Lächeln zu entdecken oder vielleicht<br />

zu erwirken macht das Sprechen<br />

miteinander leichter und hilft auch,<br />

den anderen besser zu verstehen und<br />

einzuschätzen. (Übrigens: Das wirkt<br />

auch bei Kollegen untereinander.)<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Sie sind in Ihrer Freizeit sehr<br />

beschäftigt und werden sich im Ruhestand<br />

bestimmt nicht langweilen.<br />

Wie sehen Ihre Pläne für die nächste<br />

Zeit aus?<br />

Herr Bresser: Kunst und Kultur, und<br />

besonders die, die uns hier in <strong>Kettwig</strong><br />

und Werden umgibt und angeboten<br />

wird, haben immer mein besonderes<br />

Interesse gefunden. Diesem Gebiet<br />

werde ich mich besonders widmen,<br />

denn es gibt noch so vieles zu entdecken<br />

und zu erforschen und vielleicht<br />

begegne ich dem einen oder anderen<br />

aus dieser meiner Schulzeit, was mich<br />

sehr freuen würde.<br />

Bei all dem wünschen wir Ihnen viel<br />

Erfolg, Spaß und vor allem Gesundheit<br />

und sagen „auf Wiedersehen“.<br />

Melanie Kühn<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

31


Kunst. Kultur. Bresser.<br />

Kollege H.-J. Bresser verlässt die RSK.<br />

„Kennze den? Treffen sich zwei Zahnstocher, ...“<br />

oder „Treffen sich zwei Rosinen, ...“<br />

Einer der typischen Satzanfänge des Kollegen Heinz-Josef Bresser in<br />

der großen Pause im Lehrerzimmer der RSK (wenn er nicht gerade<br />

mit Schülern Bilder aufhängt, auf Exkursion ist oder im Computerraum<br />

Fotos digital bearbeitet).<br />

Aber ab jetzt heißt es:<br />

„Kennze den? Der Jupp geht in Pension, ...“<br />

„Wat? In Rente geht der schon!?“<br />

Kein Witz und keiner lacht,<br />

ab Februar ist Schicht im Schacht.<br />

Ab 01.02.20<strong>10</strong> wirst du in den Ruhestand geh`n.<br />

Du wirst ...<br />

... nicht mehr mit den Schülern auf die Pauke hauen<br />

und kein leckeres Pausenbrot kauen;<br />

... nicht mehr den Schülern Kunst und Kultur beibringen,<br />

sondern nur noch privat singen;<br />

... nicht mehr im Musikraum deinen Bass ertönen,<br />

sondern deinen Hobbys frönen;<br />

... viel die Klarinette spielen,<br />

reisen oft zu nahen (Kulturhauptstadt!) und fernen Zielen;<br />

... Kunst genießen in jeder Form<br />

mit Blickrichtung von Werden nach vorn;<br />

... Alltagsleben neu komponieren<br />

und es in neue Richtungen dirigieren.<br />

Die Realschulzeit ist nun passé,<br />

alles Gute und Ade,<br />

wünscht dir, im wahrsten Sinne des Wortes,<br />

your one and only Fachkollegin<br />

MC Cornerstone<br />

P.S.: Hömma, Mann! Kommse abba ma auf`n Witz bei mich bei, `ne!<br />

Claudia Eckstein<br />

32


Herzlich willkommen, es darf geschubst werden!<br />

Mülheim Shamrocks leiten American Football Tackle-Workshop an der RSK.<br />

(28.11.2009)<br />

Das war eine rundum gelungene Aktion!<br />

Mein Dank gilt den Trainern und<br />

Spielern der Mülheim Shamrocks, die<br />

in opimaler Besetzung den Tag der offenen<br />

Tür bereicherten.<br />

Erste Erfahrungen machten SchülerInnen<br />

der Klassen 5−9 wie es sich anfühlt,<br />

wenn man in „voller Schutzmontur“<br />

versucht, sich gegeneinander<br />

wegzudrängen oder den imaginären<br />

Gegner − einen Boxsack − regelgerecht<br />

„von den Füßen holt“. Insbesondere<br />

für die Firebirds, die nur kontaktfreien<br />

Football spielen, war das ein ganz<br />

neues Körpergefühl.<br />

Vielleicht geht die Karriere des einen<br />

oder anderen beim „Full-contact-<br />

Spiel“ der Shamrocks weiter?!<br />

Marita Schulze<br />

Diego Chavez, 8b<br />

Max Böhm, 8b<br />

Max Boll und Tobias Hilmer, 8d<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

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Königlicher Besuch in <strong>Essen</strong> − und wir waren dabei!<br />

An einem Dienstag im Oktober<br />

besuchten drei Mitarbeiterinnen<br />

des Kinderschutzbundes<br />

unsere <strong>Realschule</strong>. Sie stellten<br />

uns die Kinderrechte vor und<br />

arbeiteten mit uns zu diesem<br />

Thema. Sie besuchten verschiedene<br />

Klassen und von diesen<br />

wählten sie schließlich fünf<br />

Klassen aus, die dann ins <strong>Essen</strong>er<br />

Rathaus eingeladen wurden,<br />

in dem ein Quiz zu den<br />

Kinderrechten in der Anwesenheit<br />

der schwedischen Königin<br />

stattfinden sollte. Moderiert<br />

werden sollte die Sendung von<br />

Willi Weitzel, der Moderator<br />

der Sendung „Willi wills wissen“.<br />

Unter den fünf ausgewählten<br />

Klassen war auch unsere<br />

Klasse, die 7a. Nun wurden<br />

noch die zwei Teilnehmer für das Quiz<br />

gesucht. Schließlich wurden Alexandra<br />

Wendt und ich ausgewählt, die zur<br />

Vorbereitung des Quiz noch ein Buch<br />

über Kinderrechte in die Hand gedrückt<br />

bekamen.<br />

Einen Tag vor der Veranstaltung fiel<br />

plötzlich der Co-Moderator aus und ich<br />

wurde gefragt, ob ich mich in dieser<br />

Rolle vorstellen könnte. Ich sagte natürlich<br />

zu.<br />

Am nächsten Tag war es soweit. Wir<br />

fuhren gemeinsam zum Rathaus. Staunend<br />

betrat die Klasse das Rathaus<br />

durch eine Glasstür. Hier wurden wir<br />

freundlich empfangen und ich wurde<br />

dann in den Rathaussaal geführt, in<br />

Moderator Willi Weitzel wurde von Ricardo<br />

unterstützt. Foto: Oliver Müller/WAZ FotoPool<br />

dem die Veranstaltung stattfinden sollte.<br />

Dort wartete bereits Willi Weitzel<br />

auf mich. Er erzählte mir, was wir so<br />

vorhatten und wie alles ablaufen sollte.<br />

Eröffnet wurde die Veranstaltung<br />

mit einer Pressekonferenz und ich<br />

konnte interessiert zuschauen, wie so<br />

eine Pressekonferenz überhaupt abläuft.<br />

Aber dann ging es endlich los.<br />

Zuerst hielt der Oberbürgermeister<br />

mit seiner Goldenen Kette der Stadt<br />

und die Königin und noch andere, die<br />

ich nicht kannte, eine Rede. Im Anschluss<br />

rief Willi erst die Teilnehmer<br />

auf und dann mich. Nun stellten wir<br />

gemeinsam noch die Politiker vor, die<br />

in den verschiedenen 11 Teams waren.<br />

Willi begrüßte alle und wir stellten die<br />

erste der 18 Fragen. Zwischendurch<br />

34


stellte Willi mir dann noch vor allen<br />

Zuschauern ein paar persönliche Fragen.<br />

Am Ende durfte ich noch eine Frage an<br />

die schwedische Königin Silvia stellen<br />

(die Willi und ich uns ausgedacht hatten):<br />

„IKEA kommt ja auch aus Schweden.<br />

Bitte seien sie mir nicht böse,<br />

Majestät, aber haben sie auch Möbel<br />

von IKEA in ihrem Schloss?“ Schnell<br />

ging ich zu ihr, um ihr das Mikrofon zu<br />

geben. Die Antwort lautete: „Aber<br />

natürlich, wie so viele andere auch.“<br />

Dann wurden die Gewinner, also<br />

die ersten 4 Plätze aufgerufen. Auch<br />

Alexandra Wendt aus unserer Klasse<br />

gehörte zu den Gewinnern, sie belegte<br />

sogar den 1. Platz.<br />

Zum Abschluss wurden die 11 Quizteilnehmer<br />

und ich in die 22. Etage für<br />

Ehrengäste gebracht und genossen<br />

dort eine schöne Aussicht. Dabei unterhielten<br />

wir uns angeregt über die<br />

Eindrücke des Tages. Das <strong>Essen</strong> war<br />

wirklich gut. Die Zuschauer allerdings<br />

wurden in der Kantine versorgt. Dann<br />

ging es leider schon wieder nach Hause.<br />

Das war ein unvergesslicher Tag!<br />

Ricardo Bugs (7a)<br />

Willi Weitzel, Co Moderator Ricardo, Cornelia Kapteina-Frank, Alexandra<br />

Wendt, Königin Silvia von Schweden, Annika Krutzky, Jessica Lattermann.<br />

Thomas Kufen. Foto: Oliver Müller/WAZ FotoPool<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

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Schiller meets RSK-Rapper<br />

Schulchor würdigt den großen deutschen Dichter beim „<strong>Kettwig</strong>er Schillerabend<br />

2009“ mit gerappten Gedichten.<br />

Herzlich Willkommen, meine Damen und Herr`n,<br />

aus <strong>Kettwig</strong>, aus Werden, von nah und fern.<br />

Good evening Ladies and Gentlemen!<br />

Sie alle hier sind Schiller-Fan!<br />

Schiller war ein cooler Mann,<br />

nicht nur die vom THG nebenan,<br />

nein, auch wir hier von der RSK<br />

wagen uns an Schiller ran.<br />

Sie und viele andere werden sich freu`n:<br />

Friedrich von Schiller wird 250 in 2009.<br />

Viele <strong>Kettwig</strong>er wurden angeheuert<br />

und haben heut` Abend etwas beigesteuert.<br />

Ein Gedicht, eine Ballade<br />

wär´ ja auch zu schade,<br />

nicht zu feiern seinen Geburtstag,<br />

denn Schiller`s Werk ist megastark.<br />

Oft ist Schiller für Kids nicht so der Hit,<br />

aber beim Geburtstag machen auch wir mit.<br />

Denn seine Verse sind immer noch „in“.<br />

Seine coolen Reime machen einen Sinn.<br />

Aus vielen Zeilen der Zeitgeist spricht.<br />

Auch 2009 verzichten wir darauf nicht.<br />

Die „Ode an die Freude“ singt ein Männerchor.<br />

Tja, was machen wir bloß vor ?<br />

„Die Glocke“ ist uns zu lang und macht uns bang.<br />

Die „Die Bürgschaft“ ist uns zu schwer.<br />

Aber zum Glück schrieb Schiller noch viel mehr.<br />

Herr Scheid, der hat es initiiert,<br />

Frau Bockisch und Frau Eckstein haben`s einstudiert.<br />

Wir sind jetzt da, gestylt mit Bürsten,<br />

am 12. November zu Ehren des Dichterfürsten.<br />

„Der Handschuh“ schien uns angemessen:<br />

Ritter Delorges Charakterstärke unvergessen.<br />

Prinzessin, Ritter, Löwen im <strong>Kettwig</strong>er Rathaus, wir hoffen auf Applaus.<br />

Ein Rätsel aus „Turandot“, wir rappen langsam, nicht zu flott.<br />

Das „Schützenlied“ aus Wilhelm Tell, wir rappen langsam, nicht zu schnell.<br />

36<br />

Claudia Eckstein


Wettbewerb RUHR.20<strong>10</strong><br />

Endlich ist es soweit! <strong>Essen</strong> ist die Kulturhauptstadt<br />

20<strong>10</strong> und wir können<br />

dabei sein. Der Slogan lautet: „Es ist<br />

deine Stadt. Es ist deine Metropole. Es<br />

liegt in deiner Hand.“ Während Touristen<br />

häufig weite Reisen in die Metropole<br />

Ruhr auf sich nehmen, haben wir<br />

Kulturhauptstädter/Innen die einmalige<br />

Chance, relativ problemfrei an rund<br />

300 Projekten und 2500 Veranstaltungen<br />

teilzunehmen. Wer seinen Enkelkindern<br />

später erzählen möchte, er sei<br />

auf der A40 spazieren gegangen, hat<br />

am 18.7. die einmalige Chance dazu:<br />

Zwischen Duisburg und Dortmund wird<br />

die größte Tafel der Welt aufgebaut.<br />

Ein weiteres Highlight werden die<br />

Schachtzeichen im Mai sein. Bis zu 400<br />

gelbe Ballons werden dann die ehemaligen<br />

Schächte des Ruhrgebietes markieren.<br />

Sie sollen an 80 Meter langen<br />

Fahnen über dem Boden schweben<br />

und so an riesige Stecknadeln erinnern.<br />

Neben diesen Großprojekten<br />

gibt es für jeden Geschmack etwas<br />

und das <strong>Schulinfo</strong> möchte gerne teilhaben,<br />

wenn du/Sie unsere Metropole<br />

erlebst/erleben. Wir freuen uns über<br />

jedes besondere Foto oder kleine<br />

Geschichten rund um „Ruhr.20<strong>10</strong>“.<br />

Das originellste Schüler/Innen-Foto<br />

wird mit einem kleinen Preis belohnt.<br />

Die Beiträge für das erste Kulturhauptstadthalbjahr<br />

bitte bis zu den Sommerferien<br />

abgeben. Ich freue mich darauf!<br />

Melanie Kühn<br />

Eröffnung Kulturhauptstadt Europas RUHR.20<strong>10</strong>,<br />

Foto: Peter Wieler<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

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Foto M. Kühn<br />

So könnte deine persönliche Seite aussehen.<br />

Gib mir einfach dein Kulturhauptstadtfoto<br />

inklusive einer kurzen Geschichte und wer weiß,<br />

vielleicht ist dies hier schon bald deine ganz<br />

persönliche Seite. Viel Spaß beim Fotografieren<br />

und ich freue mich auf die Einsendungen!<br />

38


März 20<strong>10</strong><br />

02.03.20<strong>10</strong>:<br />

Lernstand Klasse 8, Englisch<br />

04.03.20<strong>10</strong>:<br />

Lernstand Klasse 8, Mathematik<br />

08.03. − 26.03.20<strong>10</strong>:<br />

Praktikum der 9er-Klassen<br />

27.03. − 11.04.20<strong>10</strong>:<br />

Osterferien<br />

April 20<strong>10</strong><br />

13.04. 20<strong>10</strong>:<br />

Elternabend der 9er-Klassen<br />

mit Arbeitsamt<br />

22.04. 20<strong>10</strong>:<br />

Girlsday<br />

28.04. 20<strong>10</strong>:<br />

2. Elternsprechtag<br />

Mai 20<strong>10</strong><br />

06.05.20<strong>10</strong>:<br />

2. Schulpflegschaft<br />

11.05.20<strong>10</strong>:<br />

2. Schulkonferenz und<br />

Elternabend Betreuung<br />

13.05.20<strong>10</strong>:<br />

Christi Himmelfahrt<br />

14.05.20<strong>10</strong>:<br />

Beweglicher Ferientag<br />

18.05.20<strong>10</strong>:<br />

Zentrale Prüfung Deutsch<br />

20.05.20<strong>10</strong>:<br />

Zentrale Prüfung Englisch<br />

22.05. − 25.05.20<strong>10</strong>:<br />

Pfingstferien<br />

22.05.20<strong>10</strong>, 19.00 Uhr:<br />

RSK-Chorauftritt beim<br />

<strong>Kettwig</strong>er Musikfest<br />

28.05.20<strong>10</strong>:<br />

Zentrale Prüfung Mathematik<br />

Juni 20<strong>10</strong><br />

03.06.20<strong>10</strong>:<br />

Fronleichnam<br />

04.06.20<strong>10</strong>:<br />

Beweglicher Ferientag<br />

29.06.20<strong>10</strong>, 19.30 Uhr:<br />

Informationsabend für Eltern<br />

bzgl. Differenzierung<br />

30.06.20<strong>10</strong>:<br />

Entlassfeier der Klassen <strong>10</strong>,<br />

vorbehaltlich einer entsprechenden<br />

Vorbereitung durch die Klassen<br />

Juli 20<strong>10</strong><br />

07.07.20<strong>10</strong>, 15.00 − 17.00 Uhr:<br />

Kennenlernnachmittag der<br />

neuen 5er-Klassen<br />

09.07. − 11.07.20<strong>10</strong>:<br />

<strong>Kettwig</strong>er Meile<br />

15.07. − 30.08.20<strong>10</strong>:<br />

Sommerferien<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

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Gisela Erbslöh,<br />

Schulleiterin<br />

Wolfgang Grandke,<br />

stellv. Schulleiter<br />

Dr. Oliver Buchholz,<br />

Mitglied der Schulleitung<br />

Städische <strong>Realschule</strong><br />

für Jungen und Mädchen<br />

<strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong><br />

− Sekundarstufe 1 −<br />

Brederbachstraße 19<br />

45219 <strong>Essen</strong><br />

Kontakt<br />

Telefon: 0 20 54 − 94 04 30<br />

Telefax: 0 20 54 − 94 04 31<br />

E-Mail: realschule-kettwig.info@schule.essen.de<br />

Internet: www.rsk.essen.de<br />

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