Schulinfo Nr. 10 - Realschule Kettwig - Essen
Schulinfo Nr. 10 - Realschule Kettwig - Essen
Schulinfo Nr. 10 - Realschule Kettwig - Essen
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
<strong>Schulinfo</strong> der <strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong>, März 20<strong>10</strong><br />
<strong>Schulinfo</strong> <strong>Nr</strong>.<br />
<strong>10</strong><br />
Informationen<br />
Termine<br />
Berichte<br />
Hinweise<br />
Feuertaufe der Firebirds, Seite 19 5er-Orientierungsrallye, Seite 7<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 Städtische ∙ www.rsk.essen.de<br />
<strong>Realschule</strong><br />
<strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong><br />
1
Unsere Themen<br />
2 Unsere Themen<br />
3 Die Schulleitung hat das Wort<br />
5 4 steps for future<br />
6 Erstkontakt zur Arbeitswelt<br />
7 Orientierungsrallye der 5. Klassen<br />
8 Was nichts kost’, das ist auch nichts!<br />
<strong>10</strong> Napoleon<br />
12 Balancieren, klettern, springen …!<br />
13 Der Vorlesewettbewerb aus anderer Sicht<br />
14 Tief ist tief und hoch ist hoch!<br />
15 Klima der Gerechtigkeit, Teil 1<br />
16 Lernferien − Individuelle Förderung, die Spaß macht<br />
19 Feuertaufe der Firebirds<br />
22 „Minipraktikum gegen Fachkräftemangel“<br />
24 Titanic Marke Eigenbau?<br />
26 RSK-Kids im Bücherfieber<br />
28 Cheerleader — Träume werden wahr!<br />
29 Klima der Gerechtigkeit, Teil 2<br />
29 „Mit Erfolg teilgenommen“<br />
30 „Ein Abschied schmerzt immer, …“<br />
32 Kunst. Kultur. Bresser.<br />
33 Herzlich willkommen, es darf geschubst werden!<br />
34 Königlicher Besuch in <strong>Essen</strong> − und wir waren dabei!<br />
36 Schiller meets RSK-Rapper<br />
37 Wettbewerb RUHR.20<strong>10</strong><br />
39 Termine<br />
2
Die Schulleitung hat das Wort<br />
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
mit Beginn des zweiten Halbjahres 2009/20<strong>10</strong> ging Herr Bresser<br />
in den wohlverdienten Ruhestand. Wir alle bedauern dies sehr,<br />
stand er doch dem Fachbereich Kunst lange vor und hat das<br />
Profil der Schule maßgeblich mitgeprägt. Frau Hurtz-Schwieger<br />
wird nun federführend den Kunstbereich weiterführen und<br />
dadurch konnten wir auch noch für das laufende Schuljahr die<br />
Kunstdifferenzierung in der Jahrgangsstufe 7 zusätzlich zum<br />
Halbjahr einführen.<br />
Nun stehen die Lernstandserhebungen wieder vor der Tür und<br />
die Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler erhalten eine<br />
Rückmeldung über den derzeitigen Leistungsstand. Leider haben<br />
einige Schülerinnen und Schüler den Startschuss verpasst und<br />
müssen sich jetzt ordentlich sputen, um Anschluss zu bekommen.<br />
Dabei sind sie auf unsere Hilfe angewiesen. Die Motivation zur<br />
richtigen Zeit ist wie eine Gratwanderung und mit gefährlichen<br />
Einbrüchen ist jederzeit zu rechnen. Ich wünsche Ihnen und<br />
euch sowie uns (dem Kollegium) stets das rechte Maß zu finden.<br />
Krankheitsbedingt müssen wir im Bereich Mathematik einige<br />
Klassen unterrichtlich auffangen. Die Kolleginnen und Kollegen<br />
haben sich bereit erklärt, zusätzliche Unterrichtsstunden zu<br />
erteilen, damit die Klassen weiterhin Mathematikunterricht<br />
Lesen Sie auf der nächsten Seite weiter <br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
3
haben. Ich bitte Sie, es uns nachzusehen, wenn dabei Klassenarbeiten<br />
nicht termingerecht zurückgegeben werden können.<br />
Das freiwillige Lernstudio wurde vonseiten der Schülerinnen und<br />
Schüler kaum in Anspruch genommen, sodass wir die Zeiten für<br />
die 9er- und <strong>10</strong>er-Klassen parallel gelegt haben. Dies kommt den<br />
jetzigen 8er-Klassen zugute, denn diese können nun in kleineren<br />
Gruppenstärken gefördert werden.<br />
Der SV liegen nun die ersten Bestellungen der Schulkleidung vor.<br />
Eine Bestellung ist freiwillig, die Kleidung wird aber durch die<br />
Schülerinnen und Schüler positiv bewertet.<br />
Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern ein erfolgreiches<br />
zweites Halbjahr.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Gisela Erbslöh<br />
Schulleiterin<br />
4
4 steps for future<br />
In der ersten Woche nach den Ferien nahmen alle drei 7ten Klassen an einem<br />
„4 steps 4 future“ Projekt teil. Das Ziel in dieser ersten Projektwoche war, dass<br />
wir unser Selbstvertrauen und das Vertrauen ineinander stärken sollten.<br />
Während die 7b im Eckhaus war,<br />
wurde die 7a im Altbau „unterichtet“<br />
und wir − die 7c − trafen uns im Neubau.<br />
Am ersten Tag wurden wir in<br />
Gruppen zu je <strong>10</strong> und 20 Leuten eingeteilt,<br />
danach machten wir auf dem<br />
Schulhof ein so genanntes Warming<br />
up, z. B. sollten wir uns imaginäre<br />
Bälle zuwerfen und fangen. Dabei<br />
durften wir uns auch selbst Gegenstände<br />
ausdenken, so flogen dann<br />
Baumstämme, heiße Kartoffeln, rohe<br />
Eier, Bratpfannen usw. durch die Luft<br />
und wurden auch wieder aufgefangen.<br />
Mit diesem Warming up fingen auch<br />
die folgenden Tage an.<br />
Später gingen wir wieder rein und mit<br />
uns wurde dann der jeweilige Tagesplan<br />
besprochen. Jeder Tag hatte ein<br />
besonderes Thema z. B. Vertrauen,<br />
Teamwork oder unsere Stärken und<br />
Schwächen. Zu diesen Themen wurde<br />
im Stuhlkreis gemeinsam diskutiert,<br />
geplant und Ergebnisse auf Plakaten<br />
festgehalten.<br />
Am ersten Tag haben wir in der Gruppe<br />
einen Vertrag ausgehandelt und<br />
schriftlich fixiert, in dem wir Verhaltensregeln<br />
für uns festgelegt haben.<br />
Im Laufe der Zeit wurden weitere Regeln<br />
hinzugefügt.<br />
Zum Thema Teamwork machten wir<br />
drinnen und draußen Spiele wie<br />
etwa „Minenfeld“. Hierbei musste ein<br />
Schachbrett mit 6 x 6 Feldern, auf denen<br />
Minen versteckt waren, überquert<br />
werden. Die Beteiligten selbst wussten<br />
nicht, wo die Minen lagen. So konnte<br />
man nur gefahrlos das Feld durchqueren,<br />
wenn man einen Stock oder einen<br />
Stein auf ein Feld legte. War dieses Feld<br />
sicher, passierte nichts und man konnte<br />
es begehen. Lag dort aber eine unsichtbare<br />
Mine, explodierte diese (der Spielleiter<br />
sagte „bumm“) und man musste<br />
wieder zurück zu seinem Team gehen.<br />
Ziel war es, so schnell wie möglich das<br />
gegenüberliegende Ende zu erreichen.<br />
Die Teammitglieder halfen, indem sie<br />
vor verminten Stellen warnten und den<br />
sicheren Weg zuriefen.<br />
Beim Thema Vertrauen bildeten sich<br />
2er Gruppen. Einem in jeder Gruppe<br />
wurde abwechselnd die Augen verbunden,<br />
dann musste der Eine den Anderen<br />
führen entweder mit Worten oder<br />
an der Hand. Man durfte ihn nicht<br />
gegen Hindernisse (Bänke, Bäume,<br />
Tischtennisplatten usw.) laufen lassen.<br />
Die Woche verlief sehr schnell und<br />
wir freuen uns schon auf die nächsten<br />
Projekte, die vor den Osterferien geplant<br />
sind.<br />
Jannes Lümmen und Yannik Sandhoff, 7c<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
5
6<br />
Scan einer Pressemeldung
Wer, wo, wie, was ..?<br />
WER KANN DIE GRUSELIGSTE<br />
GRIMASSE SCHNEIDEN ?<br />
Orientierungsrallye der 5. Klassen<br />
Eine Führung durch das Schulgebäude wäre weniger aufregend<br />
gewesen. Mit sichtlich großem Spaß waren unsere<br />
jüngsten RSKler bei der Sache. Mit einem lustigen Würfelspiel<br />
konnten sie die „Geheimnnisse“ ihrer neuen Umgebung<br />
selbst erkunden. Wo ist der Musik- oder Saniraum?<br />
Wie heißt die Schulleiterin, die beiden Konrektoren, oder<br />
die Sekretärin? Alles Dinge, die in Zukunft wichtig werden.<br />
Zwischendurch gab es natürlich auch ein paar Spaßaufgaben.<br />
„Wer viel lernt, muss auch mal herzhaft lachen dürfen“.<br />
Marita Schulze<br />
UM EINEN RÜCKENSCHWIMMER AUF DEM<br />
TROCKENEN PANTOMIMISCH DARZUSTELLEN,<br />
MUSS MAN SICH SCHON MAL ORDENTLICH<br />
VERBIEGEN.<br />
GANZ ERHLICH, DIE JUNGS HABEN ES GESCHAFFT,<br />
SICH NACH DER SCHUHGRÖSSE AUFZUSTELLEN,<br />
OHNE MITEINANDER ZU REDEN !<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
7
Was nichts kost’, das ist auch nichts!<br />
Gilt das auch für Bildung?<br />
Kennen Sie den Spruch auch? Meine Oma hat immer erklärt, dass man nicht<br />
erwarten kann Qualität zu bekommen, wenn man nicht bereit ist, einen entsprechenden<br />
Preis dafür zu zahlen. Das mag sicherlich für viele Produkte gelten,<br />
aber wie sieht das mit Bildung aus? Es wird sehr viel über die Studiengebühren<br />
diskutiert und darüber, dass Bildung nichts kosten darf. Wissen wir denn<br />
Dinge zu schätzen, die nichts kosten? Auf dem Nachhilfesektor werden jährlich<br />
Milliarden umgesetzt. Also ist uns Bildung ja offensichtlich viel wert, aber was<br />
ist mit Bildungsangeboten, die nichts kosten?<br />
An unserer Schule ist jahrelang Wirtschaftsenglisch<br />
von einem Institut gegen<br />
Bezahlung angeboten worden. Die<br />
SchülerInnen sind nachmittags trotz<br />
der erheblichen Kosten erschienen,<br />
haben ordentlich gepaukt und dann<br />
versucht, das LCCI-Zertifikat zu erwerben.<br />
Die Durchfallquoten waren erheblich,<br />
weil nicht von unten angefangen<br />
wurde, sondern gleich ein anspruchsvolles<br />
Niveau gewählt wurde.<br />
Mittlerweile wird Wirtschaftsenglisch<br />
als AG umsonst an der Schule angeboten.<br />
(Es müssen nur die Prüfungsgebühren<br />
an die Industrie und Handelskammer<br />
bezahlt werden). Wir gehen<br />
kleinschrittig vor, so dass auch die<br />
schlechteren SchülerInnen eine Chance<br />
haben und bereiten aber auch auf die<br />
höheren Level vor. Was ist der Unterschied?<br />
Nun, wo vorher zwei Stunden<br />
bis zum Beginn des Kurses gewartet<br />
wurden, reicht jetzt vielen Kindern<br />
bereits eine Freistunde aus als Entschuldigung<br />
zum Schwänzen. Es wird<br />
auch nicht ernsthaft genug gearbeitet,<br />
schließlich ist es ja nur eine AG.<br />
Das macht einen vernünftigen Unterricht<br />
sehr schwer. Wenn ständig mehreren<br />
Kursteilnehmern der Stoff der<br />
vergangenen Woche fehlt und grundsätzlich<br />
einige SchülerInnen die Unterrichtsmaterialien<br />
nicht mit haben und<br />
ein Vokabelheft von vielen gar nicht<br />
erst geführt wird, ist ein systematischer<br />
Unterricht schwierig. Was nichts<br />
kost’, ist vielen halt nichts wert!?<br />
Diese Problematik gilt für den gesamten<br />
AG-Bereich und auch für unsere<br />
Förderangebote.<br />
Lernwerkstatt: Dieses Konzept ist mit<br />
viel Liebe von einigen Kollegen vorbereitet<br />
worden. Wir haben für viel Geld<br />
Materialien angeschafft und bei Schülern<br />
und Eltern dafür geworben, dass<br />
eine Förderung auf diesem Wege erwiesenermaßen<br />
sinnvoll ist. Ein Schüler,<br />
der bereit ist, selber seine Defizite<br />
aufzuarbeiten und die Kraft in selbständiges<br />
Arbeiten unter Anleitung zu<br />
stecken, wird auf Dauer Erfolg haben.<br />
Natürlich ist eine eins zu eins Förderung<br />
leichter für den Schüler. Er kann<br />
dann vielleicht auch noch seine Hausaufgaben<br />
von der Nachhilfe kontrollieren<br />
lassen und muss sich nicht so lange<br />
konzentrieren, weil ein Teil der Arbeits-<br />
8
last bei der Lehrkraft liegt. Das ist<br />
sicherlich ebenfalls eine sinnvolle Fördermöglichkeit,<br />
aber sie ersetzt nicht<br />
die Kraftanstrengung des Schülers, seine<br />
Lücken durch Lernen selber zu<br />
schließen. Weder Schüler noch Eltern<br />
haben dieses Angebot angenommen.<br />
Teilweise sind nur vier bis sechs Schüler<br />
einer Jahrgangsstufe in der Lernwerkstatt.<br />
Warum wird lieber Geld für<br />
teure Nachhilfeunternehmen ausgegeben?<br />
Was nichts kost’, ist vielen halt<br />
nichts wert!?<br />
Eine weitere Förderung ist die Vorbereitung<br />
auf die zentralen Abschlussprüfungen<br />
durch Wahlpflichtstunden<br />
in den Hauptfächern. Die meisten Kollegen,<br />
die diese Fächer unterrichten,<br />
sind frustriert. Ich habe einen Englischkurs,<br />
der keines meiner Angebote<br />
annimmt. Die Grammatikwiederholung<br />
ist als langweilig bezeichnet worden,<br />
obwohl bei fast allen Schülern massive<br />
Lücken vorliegen. Freie Texte zu schreiben<br />
und von mir korrigieren zu lassen,<br />
ist nur von einzelnen wahrgenommen<br />
worden, weil das zu viel Arbeit ist. Die<br />
Lektüre haben auch nach drei Wochen<br />
viele nicht vorliegen. Kein Interesse,<br />
obwohl gezielt auf die Prüfungen vorbereitet<br />
wird. Was nichts kost’, ist<br />
vielen halt nichts wert!?<br />
Machen Sie doch mal Vorschläge! Wie<br />
sehen Schüler und Eltern ein vernünftiges<br />
Förderkonzept? Sollen wir wirklich<br />
dem Vorbild von England und Amerika<br />
folgen und in teure Privatschulen<br />
investieren, weil was nichts kost’, auch<br />
nichts ist????<br />
>> Wir bitten um ernsthafte Vorschläge.<br />
Wir sind ein engagiertes<br />
Kollegium, unsere Schülerschaft istnicht<br />
dumm und viele Eltern sind<br />
engagiert und interessiert. Wie gewinnen<br />
die SchülerInnen wieder<br />
mehr Freude am Lernen? Wissen ist<br />
schließlich weder schmerzhaft noch<br />
allein gegen Bares zu erwerben.
Napoleon<br />
Mit großem Interesse beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen der Klasse<br />
9a zu Anfang dieses Schuljahres im Geschichtsunterricht mit Napoleon. Am Ende<br />
der Unterrichtsreihe wurde ein Test geschrieben, in dem alle zeigten, dass sie<br />
sehr viel gelernt hatten.<br />
... z. B. über den Aufstieg Napoleons zum Kaiser der Franzosen. • Napoleon<br />
griff England in Ägypten an und verlor. Aber Napoleon ging mit ein paar Soldaten<br />
zurück nach Frankreich und wurde gefeiert, weil die Menschen in Frankreich<br />
dachten, dass er gewonnen hat. Hat er aber nicht! • 1799 stürzte sich Napoleon<br />
mit 5 Männern auf Frankreich. (Für die, die es vergessen haben, er stürzte das 5<br />
Männer Direktorium!) • Napoleon hat Kriege geführt und gewonnen wurde belohnt<br />
indem er aufgestiegen ist — er hat sich für älter ausgegeben. • Napoleon<br />
hat sich selber zum Kaiser der Franzosen gekürt, weil es damals noch keinen<br />
gegeben hat.<br />
... z. B. über die Umgestaltung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher<br />
Nation. • Durch Kriege versuchte Napoleon das Heilige Römische Reich Deutscher<br />
Nation zu besiegen, doch dann tauschte er mit der Kirche • Die kleineren<br />
Länder wurden in größere eingegliedert. Außerdem verschenkte er die heiligen<br />
Fürstentümer an weltliche Fürsten um diese unter seiner Macht stehen zu<br />
haben. • Napoleon gab einige Länder der Deutschen Nation unter die Herrschaft<br />
seines Bruders. Franz legte die Krone ab und ernannte sich zum Kaiser von<br />
Österreich, so entstand das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. (Zur Erinnerung:<br />
Dies war das Ende!)<br />
... z.B. über die Ursachen des Krieges mit Russland.<br />
• Napoleon machte eine Speere an den westlichen<br />
Küsten Frankreichs und weiter, England<br />
konnte keine Waren abgeben und mitnehmen.<br />
Napoleon meinte, irgendwann haben die Engländer<br />
keine Nahrung mehr und sterben. • Weil Russland<br />
eine Kontinentalsperre errichtet hat und Napoleon<br />
mit seinem Heer nicht nach England einmarschieren<br />
konnte. • Napoleon sagte, dass er Russland in<br />
drei Tagen besiegen würde und daraufhin erklärte<br />
der russische Zar Napoleon den Krieg.<br />
... und über den Verlauf des Russlandfeldzuges.<br />
• Zar Alexander konnte sich durch seinen Theoriekriegsmann<br />
schon sehr gut auf Napoleon vorberei-<br />
<strong>10</strong>
ten. Er brannte den Weg nach Moskau, den Napoleon ging, ganz ab. So blieben<br />
für die 600.000 Mann Napoleons keine Rohstoffe mehr. Napoleon meinte:<br />
„In drei Tagen bin ich wieder zurück und Zar Alexander wird vor mir knien“.<br />
Als Napoleon in Moskau war, war er ganz erschrocken — ganz Moskau war abgebrannt.<br />
Die Soldaten erhofften sich eigentlich alles zu plündern. Doch es gab<br />
nichts. Viele erfroren auf dem Weg zurück, so schrumpften die Soldaten auf<br />
ca. 90.000 Mann. • Die meisten Männer liefen den weiten Weg, die anderen waren<br />
auf dem Pferd unterwegs. Napoleon hatte vergessen, dass man Russland<br />
nicht im Winter angreift und hatte für seine Männer keine passende Winterkleidung<br />
dabei. in Moskau sagte Napoleon, er wolle umdrehen, was sie dann auch<br />
taten. In der Eiseskälte bei ca -50° fielen die Soldaten vor Erschöpfung um und<br />
erfroren in dem Schnee und der Kälte. Das war Russlands Chance. Sie kamen<br />
dahin, wo Napoleon war und haben fast alle platt gemacht. Nur 5.000 Soldaten<br />
kamen wieder nach Frankreich, Napoleon auch. • Napoleon kam in ein fast<br />
menschenleeres Moskau an, was die Russen angesteckt hatten mit Hunger, Kälte,<br />
Schlamm. • (Ein Tierfreund berichtet) Schon auf dem Weg nach Moskau gaben<br />
die Pferde den Löffel ab, da sie ja kaum etwas zu fressen hatten und sehr<br />
schwere Lasten tragen mussten. In Moskau brannten die Russen alle Felder,<br />
Wiesen ab, damit die Pferde auch weiterhin kein Fressen mehr bekommen konnten.<br />
Napoleon machte trotzdem eine Rast in Moskau. Auf dem Rückweg brach<br />
der russische Winter herein, die Felder wurden matschig, im Matsch blieben die<br />
Wagen stecken. Sie froren fest, mit ihnen auch noch die Pferde.<br />
... z.B. über das Ende der Herrschaft Napoleons? • Zum Ende Napoleons kam<br />
es dadurch, dass man ihm die Macht entzogen hatte und er nun sein politisches<br />
Machtgehabe nicht mehr hatte. Anschließend wurde er auf die Insel Elba<br />
verbannt, wo er sterben sollte. Doch er schaffte es wieder von der Insel zu<br />
kommen und fuhr nach Frankreich zurück, dort stellte er schnellstens wieder<br />
ein Heer zusammen und so bekam er wieder Macht. Doch er wurde bald<br />
danach wieder auf eine Insel verbannt, jedoch dort starb er. Das war das<br />
Ende von Napoleon. • Napoleon dankte ab. Zur Strafe wurde er auf die Insel<br />
Elba verbannt, was allerdings nicht viel brachte, da er von dort wieder abhaute.<br />
• Er wurde 1815 endgültig besiegt in der Schlacht bei Maleboo. (Waterloo!)<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
11
Balancieren, klettern, springen …!<br />
Sporttag der 5. Klassen<br />
Gleich in der ersten Woche konnten<br />
die jungen Sportlerinnen und Sportler<br />
zeigen, was sie so drauf haben. Das<br />
ließ sich natürlich keiner zweimal sagen<br />
und strengte sich besonders an.<br />
Erfahrene Schülerinnen und Schüler<br />
aus den oberen Klassen munterten sie<br />
mit netten Worten zur individuellen<br />
Lernanstrengung auf. So kam jeder ordentlich<br />
ins Schwitzen.<br />
Marita Schulze<br />
Die ausgelassenen Projekthelfer<br />
Nick Beede (9b), Christian Höltgen (<strong>10</strong>c), Matthias Goebel (<strong>10</strong>a), Miriam Nowak (<strong>10</strong>a),<br />
Max Laganke (<strong>10</strong>c), Alana Roßner (<strong>10</strong>c), Jonas Graf (<strong>10</strong>c), Nathalie Stratmann (<strong>10</strong>a),<br />
Kevin Brosch (9b), Tobias Blitz (<strong>10</strong>a), Lara Beede (8d), Tim Pliskat (9a) und auf dem<br />
Boden sitzend Julia Weiher (9a) und Isabella Schulz (9a)<br />
12
Der Vorlesewettbewerb aus anderer Sicht<br />
Es war ein kühler Donnerstagmorgen.<br />
Heute sollte der Schulbeste im Vorlesen<br />
ermittelt werden und da ich<br />
letztes Jahr Schulsieger war, war ich<br />
herzlich in die Jury eingeladen worden.<br />
Ich, die Vorleser und das etwa<br />
12 Kinder große Publikum, das sich<br />
die 6 Klassensieger mit je 1−2 Kindern<br />
pro Klassensieger aussuchen durften,<br />
wurden dann also pünktlich um<br />
8.00 Uhr abgeholt. Wir gingen in den<br />
Raum 11 im Altbau.<br />
Dort angekommen, setzten wir uns<br />
alle in eine Art Stuhlkreis zusammen<br />
und die Jury wünschte allen einen<br />
„Guten Morgen“. Nun eröffneten Frau<br />
Bringenberg, Frau Wietrzychowski und<br />
ich den Vorlesewettbewerb. Die Leser<br />
sollten erst aus einem selbst ausgewählten<br />
und dann aus einem fremden<br />
Buch je 3 − 5 Minuten vorlesen. Wir beschlossen<br />
also, dass die Vorleser erst<br />
mit dem selbstausgewählten Buch anfangen<br />
sollten. Dabei lasen manche<br />
wirklich schön betont, laut und langsam<br />
vor. Nun gab es 5 Minuten Pause<br />
für alle. Nach der Pause kam der fremde<br />
Text „Ronja Räubertochter“ dran.<br />
Bei diesem Text haben sich die meisten<br />
verlesen, was aber nicht so<br />
schlimm war.<br />
Die Jury achtete bei jedem auf folgende<br />
Punkte: Lesetechnik (flüssig, deutliche<br />
Aussprache, angemessenes<br />
Lesetempo, richtige Betonung), Textgestaltung<br />
(sind Atmosphäre und Stimmung<br />
verstanden worden, wurden diese<br />
an den Zuhörer weitergegeben,<br />
keine schauspielerischen Darbietungen?),<br />
Textverständnis (ist der Textabschnitt<br />
schlüssig, sind Anfang und Ende<br />
verständlich, gelingt es dem Kind in<br />
eigenen und kurzen Worten die Textstelle<br />
in Beziehung zur Gesamthandlung<br />
des Buches darzustellen, stimmt<br />
die Zeitplanung (3−5 Minuten), ohne<br />
dass die Jury den jeweiligen Leser unterbrechen<br />
muss).<br />
Am Ende war es so schwierig einen<br />
Sieger zu finden, dass wir beschlossen,<br />
zwischen den Favoriten Helena (6a)<br />
und Pascal (6b) nach der ersten Pause<br />
ein Stichlesen zu machen. Spannung<br />
pur! Diese beiden Favoriten lasen dann<br />
weiter aus den Buch „Ronja Räubertochter“.<br />
Dabei gewann dann, obwohl<br />
beide schön gelesen hatten, Pascal<br />
den Vorlesewettbewerb, denn ihm war<br />
anzumerken, dass ihm das Vorlesen<br />
richtig Spaß machte. Es war nicht einfach,<br />
den Sieger zu ermitteln, da wirklich<br />
alle schön vorgelesen haben und<br />
es meist nicht einfach war, den jeweiligen<br />
Vorleser richtig einzuschätzen.<br />
Am Ende bekamen alle Vorleser eine<br />
Klassensiegerurkunde, da ja aus jeder<br />
6. Klasse die beiden Sieger an diesem<br />
Donnerstag mitgelesen hatten. Nur<br />
Helena und Pascal bekamen eine Siegerurkunde.<br />
Helena (6a) hatte den<br />
zweiten und Pascal (6b) den ersten<br />
Platz errungen. Danach gingen alle<br />
wie gewohnt in ihren Unterricht.<br />
Ricardo Bugs (7a)<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
13
Tief ist tief und hoch ist hoch!<br />
Workshop mit Tanzpädagogin Ivana Kisic am 22.12.2009<br />
Banale Worte, aber für Cheerleader<br />
von größter Bedeutung!<br />
Bewegungsfolgen müssen kontrastreich<br />
sein. Nur, was der Zuschauer<br />
auch aus <strong>10</strong>0 Meter Entfernung an<br />
Körperbewegungen erkennen kann, ist<br />
als gelungene Choreografie zu betrachten.<br />
Diese Veranstaltung war eine Premiere.<br />
Zum ersten Mal konnte eine<br />
ausgebildete Tanzpädagogin engagiert<br />
werden, die mit den Dancing Flames<br />
neue Tanzschritte und publikumswirksame<br />
„Kurzchoreos“ einübte. Mit natürlicher<br />
Kompetenz leitete die junge<br />
Ivana Kisic den Kurs für Fortgeschrittene.<br />
Zwei Stunden lang probten die<br />
Mädchen konzentriert in der Atmosphäre<br />
der „Fast- Profis“.<br />
Mit dieser Aktion hat das Wirken des<br />
Tanzhauses NRW Düsseldorf auch in<br />
<strong>Essen</strong> Einzug gehalten. Wer<br />
weiß`vielleicht ergibt sich eine Folgeveranstaltung?<br />
Spaß hat es jedenfalls<br />
gemacht!<br />
Marita Schulze<br />
14
Klima der Gerechtigkeit, Teil 1<br />
„Ich habe da etwas für deinen Unterricht…“, so<br />
beginnen sehr häufig Gespräche im Lehrerzimmer<br />
und ehe man sich versieht, steckt man schon mitten<br />
in einem neuen Projekt. Dieses Mal machte<br />
mich Frau Jay auf den Wettbewerb „Klima der Gerechtigkeit“<br />
der evangelischen Kirche aufmerksam,<br />
dessen Beiträge Teil einer Ausstellung in <strong>Kettwig</strong><br />
sein sollten. Der 7er-Sowi-Kurs beschäftigte sich<br />
zu dem Zeitpunkt mit dem Thema „Schutz der Umwelt“<br />
und daher waren die Schülerinnen und Schüler<br />
Profis in dem Themengebiet. Mit viel Elan<br />
stürzten sie sich in die Arbeit und verdeutlichten<br />
auf ihren Plakaten wichtige Punkte: Radikale<br />
Änderungen des menschlichen Lebens sind notwendig,<br />
um die Folgen des Klimawandels zu verlangsamen,<br />
Industrieländern haben dabei eine besondere<br />
Verantwortung und nicht zuletzt muss daran gedacht<br />
werden, dass vor allem die ärmsten Länder<br />
den Folgen des Klimawandels ausgesetzt sind.<br />
Wolfgang Richter, einer der Initiatoren der Ausstellung,<br />
war von den Ergebnissen der Schülerarbeiten<br />
begeistert: „Die interessanten Collagen<br />
sind eine sehenswerte Ausstellungsergänzung!“<br />
Als besondere Belohnung erhielt der Kurs am 2.2.<br />
eine Sonderführung durch die Meteorologen Gunild<br />
und Peter Scheid und zum<br />
Abschluss des interessanten<br />
Rundgangs gab es sogar<br />
Schokolade und Quartette.<br />
Danke schön!<br />
Auf Seite 29 beschreibt Sarah Müller<br />
den Ausflug aus Schülersicht.<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
15
Lernferien − Individuelle Förderung, die Spaß macht<br />
Lernen und Ferien sind zwei Wörter, die nicht so richtig zusammenpassen − oder<br />
vielleicht doch? Savas Beltir von der Stiftung Partner für Schule NRW (Stiftung<br />
der Wirtschaft und des Landes NRW) erzählt uns von der Initiative LernFerien,<br />
die 2009 von über <strong>10</strong>00 Schülerinnen und Schülern in NRW genutzt wurde.<br />
<strong>Schulinfo</strong>: Herr Beltir,<br />
erklären Sie uns doch<br />
bitte, was genau in den<br />
LernFerien passiert.<br />
Savas Beltir: Um genau<br />
erklären zu können, was<br />
in den LernFerien NRW<br />
passiert, möchte ich kurz<br />
bei dem Hintergrund des<br />
Konzepts anfangen. Die<br />
individuelle Förderung<br />
von Schülerinnen und<br />
Schülern ist ein zentrales<br />
Ziel des neuen Schulgesetzes<br />
in Nordrhein-Westfalen. Ziel<br />
der vom Ministerium für Schule und<br />
Weiterbildung des Landes NRW entwickelten<br />
Initiative LernFerien ist es,<br />
Schülerinnen und Schülern mit besonderem<br />
Förderbedarf durch unterrichtsbegleitende<br />
Maßnahmen zu unterstützen.<br />
Das geht natürlich nicht<br />
ohne eine damit verbunde Unterstützung<br />
der Schulen. Bei den „LernFerien<br />
NRW − Versetzung sichern“ werden,<br />
während eines mehrtägigen Aufenthalts<br />
an außerschulischen Lernorten<br />
wie Jugendherbergen, Schülerinnen<br />
und Schüler intensiv durch qualifizierte<br />
Fachkräfte betreut.<br />
Die „LernFerien NRW − Versetzung sichern“<br />
ist keine Veranstaltung, in der<br />
die Jugendliche reine Nachhilfe erhalten.<br />
Wir wollen mehr als Nachhilfe sein.<br />
Ziel dieser LernFerien NRW ist es, die<br />
Lernmotivation und Leistungsbereitschaft<br />
der Schülerinnen<br />
und Schüler zu erhöhen.<br />
Daneben wird Unterstützung<br />
in den Kernfächern<br />
Mathematik, Deutsch und<br />
Englisch geboten. Die<br />
Schülerinnen und Schüler<br />
sollen lernen, ihre eigenen<br />
Fähigkeiten besser<br />
einzuschätzen und Motivation<br />
bekommen, die<br />
Versetzung durch eigene<br />
Anstrengung zu erreichen.<br />
Wir achten aber auch darauf, dass die<br />
Lerneinheiten sich mit Spiel- und<br />
Trendsportangeboten wie beispielsweise<br />
Klettern, Kanu fahren, Parkour<br />
oder Gokart fahren abwechseln, damit<br />
auch der Feriencharakter nicht zu kurz<br />
kommt.<br />
<strong>Schulinfo</strong>: Wer darf denn an den Lern-<br />
Ferien teilnehmen?<br />
Savas Beltir: Mit diesen LernFerien<br />
wenden wir uns an versetzungsgefährdeten<br />
Schülerinnen und Schüler der<br />
Jahrgangsstufe 8 aus Haupt-, Real-,<br />
Gesamtschulen und Gymnasien mit<br />
mindestens einer nicht ausreichenden<br />
Note in den Hauptfächern Deutsch,<br />
Mathematik oder Englisch.<br />
Wir bitten die Lehrerinnen und Lehrer<br />
bei der Anmeldung der Jugendlichen<br />
darauf zu achten, dass die Schülerinnen<br />
und Schüler grundsätzlich moti-<br />
16
viert sind, aber noch nicht über richtige<br />
Lernstrategien verfügen.<br />
<strong>Schulinfo</strong>: Wie viel müssen die Eltern<br />
denn für diese Art der Förderung bezahlen?<br />
Savas Beltir: Die Teilnahme ist für die<br />
Schülerinnen und Schüler kostenlos.<br />
Darin inbegriffen sind Unterkunft,<br />
Vollverpflegung, die Lerneinheiten und<br />
Freizeitaktivitäten. Wir erwarten lediglich<br />
von den Eltern, dass sie zu Beginn<br />
der LernFerien NRW ihre Kinder<br />
hinbringen und am Ende wieder abholen.<br />
Die LernFerien NRW kosten die<br />
Stiftung Partner für Schule NRW pro<br />
Schüler ca. 750,− EURO. Die LernFerien<br />
NRW werden finanziert von der Ida<br />
und Richard Kaselowsky Stiftung.<br />
<strong>Schulinfo</strong>: Sie haben jetzt schon die<br />
Rückmeldungen einiger Schülerinnen<br />
und Schüler vergangener Ferien erhalten.<br />
Wie war die Grundstimmung unter<br />
ihnen?<br />
Savas Beltir: Die Stimmung bei den<br />
Jugendlichen ist am ersten Tag der<br />
LernFerien NRW bei den Jugendlichen<br />
noch verhalten, die Unsicherheit in<br />
der Gruppe dominiert. Durch Gruppenübungen<br />
finden die Jugendlichen<br />
dann schnell zueinander. Am letzten<br />
Tag ist die Stimmung bei den Schülerinnen<br />
und Schüler dann so gut, dass<br />
sie eigenständig Nachtreffen organisieren.<br />
Aber auch inhaltlich sind Rückmeldungen<br />
der Schülerinnen und Schüler<br />
äußerst positiv. Die Lerneinheiten<br />
in Kleingruppen, die Lernstrategien,<br />
die auf Basis eines Lerntypentests ermittelt<br />
werden, empfinden die Jugendlichen<br />
als förderlich und für ihre<br />
weitere schulische Arbeit als nützlich.<br />
80 % der teilnehmenden Jugendlichen,<br />
die 2008 an den LernFerien NRW Versetzung<br />
sichern teilgenommen haben,<br />
haben die Versetzung geschafft.<br />
<strong>Schulinfo</strong>: Wenn wir die Schülerinnen<br />
und Schüler vielleicht auch noch nicht<br />
vollkommen überzeugen konnten, so<br />
sind bestimmt einige Eltern an dem<br />
Projekt interessiert. Wie sollen sie am<br />
besten vorgehen?<br />
Savas Beltir: Oft erreichen uns interessierte<br />
Eltern, die ihre Kinder anmelden<br />
möchten. Wir müssen die Eltern<br />
darauf verweisen, dass Schülerinnen<br />
und Schüler ausschließlich von ihren<br />
Lehrkräften angemeldet werden können.<br />
Das ist uns wichtig. Grund hierfür<br />
ist, dass im Rahmen der individuellen<br />
Förderung die LernFerien ein Unterstützungsangebot<br />
der innerschulischen<br />
Förderung darstellen. Daher bitten wir<br />
Eltern immer Rücksprache mit den zuständigen<br />
Klassenlehrerinnen und<br />
Klassenlehrern ihrer Kinder zu halten.<br />
<strong>Schulinfo</strong>: Vielen Dank für das<br />
Interview!<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
17
RSK hat die Superstars — viel Applaus für<br />
unsere Schüler bei der Weihnachtsfeier<br />
Wussten Sie, dass das Lehrerkollegium<br />
am letzten Schultag vor den Ferien immer<br />
eine Weihnachtsfeier im Anschluss<br />
an den Unterricht hat? Das ist eine<br />
schöne langjährige Tradition ebenso<br />
wie der Auftritt des Schulchors bei<br />
dieser Veranstaltung.<br />
In diesem Jahr hat uns ein besonders<br />
tolles und überraschendes Programm<br />
erwartet. Die Cheerleader haben im<br />
weihnachtlichen Outfit mit zwei Gruppen<br />
einen schwungvollen Auftritt dargeboten.<br />
Danach haben wir herzlich über die<br />
Sketche der Theater-AG von Frau Wellkamp<br />
gelacht. Die Sechs- und Siebtklässer<br />
haben uns völlig souverän<br />
auf die Schippe genommen.<br />
Musikalisch haben uns begabte<br />
Solisten am Klavier,<br />
an der Trompete, an der<br />
Gitarre und an Bongo<br />
Trommeln erfreut.<br />
Es war wirklich beeindruckend, wie gut<br />
die jungen Künstler aus den fünften<br />
und sechsten Klassen ihre Instrumente<br />
bereits beherrschen. Es gab noch eine<br />
Sologesangseinlage und der Chor hat<br />
aus seinem diesjährigen Programm allerhand<br />
rund um Schiller und natürlich<br />
auch Weihnachtliches vorgesungen.<br />
Auch an der Technik wurde wieder<br />
hervorragend gearbeitet.<br />
Es ist schön, so viel Talent und auch so<br />
viel freudigen Einsatz zu sehen.<br />
Die Klassenkameraden durften schließlich<br />
schon nach der 4. Stunde in die<br />
Ferien. Als kleines Dankeschön gab<br />
es einen Schokoladen-Nikolaus von<br />
Frau Erbslöh.<br />
Herzlichen Dank an alle Beteiligten<br />
für den Einsatz und hoffentlich<br />
gibt es noch viele<br />
nette Wiederholungen!<br />
18
Feuertaufe der Firebirds<br />
Erste Schritte im Hochseilgarten, Düsseldorf Unterbacher See 02.09.2009<br />
Wie reagiere ich, wenn schier unlösbare<br />
Aufgaben an mich und meine Gruppe gestellt<br />
werden?<br />
Bin ich Kämpfer, Helfer oder gar der Null-<br />
Problemo–Typ, der den „Kann-Ich-Nicht-<br />
Mensch an die Wand spielt?<br />
Der Hochseilgarten als Charakterschule<br />
entlarvt jeden Menschen.<br />
Wie komme ich eine Leiter hoch,<br />
deren Stufen riesig weit auseinander<br />
liegen? Und dann ist da auch noch mein<br />
Partner, der auch hoch will und mir<br />
scheinbar im Wege steht.<br />
Da entpuppten sich die Firebirds doch<br />
als wahre Kletterkünstler. Es wurde<br />
gezogen, gestützt und geschoben.<br />
Keiner wurde im Stich gelassen. Sie<br />
hielten es ganz wie die drei Musketiere:<br />
Einer für alle, alle für einen“<br />
Marita Schulze<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
19
Top versichert. Viel gespart.<br />
Optimal vorgesorgt.<br />
Wir analysieren Ihren Versicherungsund<br />
Vorsorgebedarf.<br />
Und hier gibt es den HUK-Check für Sie:<br />
VERTRAUENSFRAU<br />
Birgit Küpper<br />
Telefon 0201 408<strong>10</strong>0<br />
birgit.kuepper@HUKvm.de<br />
Scheppener Weg 5<br />
45239 <strong>Essen</strong>-Fischlaken<br />
20<br />
Bestell-<strong>Nr</strong>. MA978
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
21
„Minipraktikum gegen Fachkräftemangel“<br />
Berufsparcours in der <strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> am 8. September.<br />
Bereits in der Schule gibt es verschiedene<br />
Möglichkeiten, Jugendliche auf<br />
die beruflichen Anforderungen vorzubereiten.<br />
Bei vielen bisher üblichen<br />
Vorträgen oder Berufsdemonstrationen<br />
hat sich gezeigt, wie wichtig es<br />
ist, dass Jugendliche selbst erfahren,<br />
wie man Aufgaben bearbeiten und<br />
lösen kann.<br />
Ein Beispiel: Bei einem Berufstest konnten<br />
zwar 60 Prozent der Jugendlichen<br />
einen Schwachstromkreislauf aufs Papier<br />
zeichnen, in der anschließenden<br />
praktischen Testphase gelang es aber<br />
nur 40 Prozent von ihnen, den Kreislauf<br />
allein aufzubauen. Sie vermochten<br />
nämlich Plus- und Minuspol einer Batterie<br />
nicht zu unterscheiden.<br />
Im Berufsparcours werden berufstypische<br />
Arbeitsaufgaben unterschiedlicher<br />
Berufe ausprobiert. Diese<br />
Aufgaben sind praktische Übungen,<br />
wie z. B. Wiegen, Messen, Montieren,<br />
Formen, Gestalten, Bedienen, Untersuchen,<br />
Versorgen, Berechnen, Erkennen<br />
von Materialien und Werkzeugen<br />
oder auch nur das richtige Lesen und<br />
Ausfüllen von Belegen.<br />
Die Aufgaben sollten nicht länger als<br />
fünf bis zehn Minuten dauern. Beim<br />
Lösen der Aufgaben erhalten die<br />
Jugendlichen einen kurzen, aber recht<br />
intensiven Eindruck vom jeweiligen<br />
Beruf. Sie lernen darüber hinaus<br />
neue Berufe kennen, von denen sie<br />
bisher gar keine Vorstellung hatten,<br />
und — besonders wichtig — so manche<br />
falsche Berufswahl wird von<br />
vornherein vermieden, die später<br />
vielleicht zum Ausbildungsabbruch<br />
geführt hätte.<br />
Der Berufsparcours in der <strong>Realschule</strong><br />
vermittelt Eindrücke von über 20 Berufen.<br />
Rund 400 Schülerinnen und<br />
Schüler aus den Klassen 9 und <strong>10</strong> der<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> und des Theodor-<br />
Heuss-Gymnasiums durchlaufen in drei<br />
Gruppen nacheinander das volle Programm.<br />
An dem Parcours sind sieben<br />
Unternehmen mit folgenden Ausbildungsberufen<br />
für Mädchen und Jungen<br />
beteiligt:<br />
1) Metall- und Elektroberufe<br />
(AEG Signum)<br />
2) Kaufmann für Versicherungen<br />
und Finanzen (Debeka)<br />
3) IT-System-Elektroniker,<br />
IT-System-Kaufmann,<br />
Fachinformatiker für System-<br />
Integration (Deutsche Telekom)<br />
4) Drogist (dm-drogeriemarkt)<br />
5) Steuerfachangestellter<br />
(Fa. Schmid)<br />
6) Industriemechaniker, Fachrichtung<br />
Instandhaltung (Trimet-Aluminium)<br />
7) Hörgeräteakustiker<br />
(Hörakustik Schädel)<br />
22
Die Firmen beobachten die Jugendlichen<br />
während der Übungsaufgaben;<br />
dabei wird nicht selten an Ort und<br />
Stelle eine Einladung für einen betrieblichen<br />
Schnuppertag oder für ein<br />
Praktikum ausgesprochen. Die beteiligten<br />
Unternehmen sind davon überzeugt,<br />
dass dieser neue Weg ein großer<br />
Schritt in die richtige Richtung ist;<br />
für viele Jugendliche verbessern sich<br />
die Ausbildungschancen, die Zahl der<br />
Ausbildungsabbrüche wird geringer<br />
und schließlich profitieren die Firmen<br />
selbst von der Möglichkeit, unter einer<br />
größeren Zahl junger Menschen geeigneten<br />
Nachwuchs zu finden und zugleich<br />
unter praxisnahen Bedingungen<br />
kennenzulernen.<br />
In Kürze gesagt: Anstelle einer Vielzahl<br />
an Bewerbungen stehen die praktischen<br />
Fähigkeiten der Jugendlichen<br />
und der direkte Kontakt zu interessierten<br />
Firmen im Vordergrund. Und die<br />
bisherigen Erfahrungen zeigen es<br />
auch: Der Parcours trägt dazu bei,<br />
dass die Jugendlichen eine bessere<br />
Vorstellung davon bekommen, was<br />
sich hinter einer Berufsbezeichnung<br />
verbirgt, und nicht wenige der Schulabgänger<br />
lassen sich auch für Berufe<br />
gewinnen, die ihnen bis dahin kaum<br />
bekannt waren.<br />
Kirsten Laubenstein<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
23
Titanic Marke Eigenbau?<br />
Schülerinnen und Schüler im Teamparkours<br />
Am 28.09.09 wurde allen Schülerinnen<br />
und Schülern aus dem 9. und <strong>10</strong>. Jahrgang<br />
im Rahmen der Berufswahlorientierung<br />
ein kostenloser Kurs im Hochseilgarten<br />
angeboten. Zweiter Teil<br />
dieser freiwilligen Veranstaltung war<br />
der Bau eines Floßes. Die Erprobung<br />
der Schwimmtauglichkeit des eigenen<br />
Produkts war sicherlich der spannendste<br />
Teil des Tages. Ort des Geschehens:<br />
Unterbacher See, Düsseldorf.<br />
Es folgt ein Interview mit Isabella<br />
Schulz, Klasse 9a, Teilnehmerin des<br />
Workshops. Frage: „Was hat dich dazu<br />
bewogen, diese Einladung anzunehemen?“<br />
Isabella: „Ich habe sie gern entgegengenommen,<br />
denn sonst machen<br />
wir nie Ausflüge und vor allem müssten<br />
wir ihn nicht bezahlen.“ Frage: „Diese<br />
Veranstaltung wurde im Rahmen des<br />
Themas Berufswahlorientierung angeboten.<br />
Was haben deiner Meinung nach<br />
das Klettern im Hochseilgarten und der<br />
gemeinschaftliche Floßbau mit Berufswahlorientierung<br />
zu tun?“ Isabella:<br />
„Meiner Meinung nach schweißt diese<br />
Veranstaltung zusammen. Wir fuhren<br />
jahrgangsübergreifend und waren auch<br />
so beim Klettern und Floßbau gemischt.<br />
Uns passierten gemeinsam Pannen, und<br />
wir lernten nach kurzer Zeit im Team<br />
zu arbeiten, uns aufeinander zu verlassen<br />
und uns gegenseitig zu helfen.“<br />
Frage: „Was würdest du denjenigen<br />
Schülerinnen und Schülern sagen, die<br />
nicht teilgenommen haben und statt-<br />
24
dessen lieber in die Schule gegeangen<br />
sind?“ Isabella: „Einerseits kann ich es<br />
verstehen, wenn einige nicht mitgefahren<br />
sind, weil sie z. B. Höhenangst haben.<br />
Das war aber im Nachhinein kein<br />
richtiger Grund, denn z. B. ein Mädchen,<br />
das selbst Höhenangst hat, ist<br />
mitgefahren. Sie ist auch geklettert,<br />
zwar nicht bis ganz nach oben, aber sie<br />
hat sich wenigstens getraut. Ich würde<br />
ihnen sagen, dass sie einen sehr schönen,<br />
lustigen und interessanten Tag<br />
verpasst haben, denn so eine Gelegenheit<br />
bekommt man nicht immer.“<br />
Frage: „Was hat dich an der Organisation<br />
dieses Tages gestört, das beim<br />
nächsten Mal unbedingt vermieden<br />
werden sollte?“ Isabella: „Viel hat mich<br />
an diesem Tag nicht gestört, eigentlich<br />
gar nichts. Ich meine nur, dass diese<br />
Aktion im Sommer stattfinden sollte,<br />
wenn es nicht kalt und nass ist.“.<br />
Marita Schulze<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
25
RSK-Kids im Bücherfieber<br />
Frau Bockisch leitet ehrenamtlich die Lese-AG für Jg. 5/6<br />
Seit dem Schuljahr 2008/09 leite ich<br />
mit viel Freude eine Bücher-AG an der<br />
RSK. Mit 14 Schülern und Schülerinnen<br />
der 5. Klassen behandelte ich im ersten<br />
Jahr Themen wie Buchdruck, -herstellung,<br />
-aufbau und –cover sowie alte<br />
und neue Jugendliteratur. Die Kinder<br />
stellten mit ausgewählten Auszügen<br />
und Inhaltsangaben ihre aktuelle Lektüre<br />
vor. Anschließend hängten wir die<br />
Ergebnisse auf schön gestalteten Arbeitsblättern<br />
in den Fenstern der<br />
Stadtteilbücherei auf.<br />
Da sich 2009 der Geburtstag Schillers<br />
zum 250. Mal jährte und dazu eine<br />
bürgernahe Veranstaltung im <strong>Kettwig</strong>er<br />
Rathaussaal geplant war, sah ich<br />
darin eine gute Gelegenheit, den Kindern<br />
(6 Mädchen aus Jg. 6 und ein<br />
Junge aus Jg. 5) in diesem Schuljahr<br />
Wissen über einen berühmten deutschen<br />
Dichter zu vermitteln. Eine Bastelaktion<br />
kam ihren<br />
Interessen entgegen.<br />
Bei einer kurzen<br />
Vorstellung von<br />
Schillers Leben und<br />
Werken zeigte ich<br />
ihnen unter anderem<br />
ein Portrait des<br />
Dichters als Scherenschnitt<br />
und ließ<br />
die Schüler nach<br />
diesem Beispiel voneinander<br />
Portraits<br />
als Schattenriss herstellen.<br />
Nach fleißigem<br />
Üben schrieben sie – ebenso wie<br />
Schiller derzeit – ihren Namen in altdeutscher<br />
Schrift unter ihre Bilder. Wir<br />
einigten uns darauf, den Vortrag der<br />
Ballade „Der Handschuh“ mit einem<br />
Scherenschnitttheater zu untermalen.<br />
Also wurde weiter geschnitten, geklebt<br />
aber auch gelesen, Betonung geübt und<br />
Figuren vor Kulissen richtig bewegt.<br />
Am 12.11.09 bildeten die Scherenschnitte<br />
der Schüler für die weit über<br />
<strong>10</strong>0 Gäste der Veranstaltung „Mein<br />
Schiller“ einen wunderschönen Blickfang<br />
an der Stirnseite des Rathaussaales.<br />
Die Schüler und Schülerinnen der<br />
<strong>Realschule</strong> brachten den ersten Beitrag<br />
des Abends. Frau Eckstein stellte<br />
in lustiger Versform unser gemeineinsames<br />
Projekt vor (siehe Seite 36).<br />
Zunächst trugen drei Schülerinnen der<br />
Bücher-AG den „Handschuh“ vor, während<br />
die restlichen AG-Teilnehmer die<br />
26
Figuren dazu führten. Wir hatten versucht,<br />
ein wenig Bewegung in das Spiel<br />
zu bringen, indem der König an entsprechender<br />
Stelle mit der Hand winkt,<br />
die Tore mit Hilfe unsichtbarer Plastikfäden<br />
geöffnet werden und an der<br />
Stelle „…da fiel von des Altans Rand<br />
ein Handschuh…“ ein recht großer Tonpapierhandschuh<br />
an einem unsichtbaren<br />
Faden in die Arena fällt.<br />
Schmunzeln und Lachen der Zuschauer<br />
zeigten die von uns erhoffte Reaktion.<br />
Nach großem Beifall, auch für die<br />
gerappten Schillergedichte des Chors,<br />
gingen die Realschüler mit einem kleinen<br />
Geschenk (Bücher-Gutschein der<br />
Stadtteilbibliothek) nach Hause.<br />
Den Zuschauern wurde in insgesamt<br />
3 Stunden noch viel zum Thema „Schiller“<br />
geboten; unter anderem die von<br />
RSK-Kollegin Angelika Gottschalk, mit<br />
großer Ausdruckskraft, vorgetragenen<br />
„Worte des Glaubens“.<br />
Rückblickend empfinde ich die Teilnahme<br />
an der Veranstaltung als eine<br />
wunderbare Erfahrung, weil ich begeistert<br />
bin von so großem Engagement<br />
des Kollegiums und davon, dass<br />
man den Schülern selbst mit einem für<br />
sie zunächst nicht besonders attraktiven<br />
Thema erstaunliche Leistungen<br />
abgewinnen konnte. Die Aufführung<br />
im Rathaus haben sie souverän gemeistert<br />
und bei Auftritten in der<br />
Schule und im benachbarten Altenheim<br />
wiederholt. Gegen Ende unserer<br />
Proben sagte ein Mädchen: „Eigentlich<br />
finde ich das Gedicht unheimlich toll,<br />
es ist so spannend geschrieben.“ Dem<br />
stimmten gleich andere zu.<br />
Da wusste ich, nicht zum ersten Mal,<br />
warum mir „meine Bücher-AG“ so viel<br />
Freude macht.<br />
Mitgewirkt haben:<br />
P. Barenberg, L. Böhm, S. Braun,<br />
A. Hohmann, M. Zahn, A. Bauer und<br />
V. Stevens.<br />
Marianne Bockisch<br />
27
Cheerleader — Träume werden wahr!<br />
Interview mit Julia Weiher (9a) im November 2009<br />
Julia, du gehörst seit 5 Jahren zu den<br />
Cheerleadern unserer Schule. Welche<br />
Eigenschaften muss man besitzen, um<br />
sich so lange für eine Sportart begeistern<br />
zu können?<br />
Spaß am Tanzen hatte ich immer<br />
schon. Die „Großen“ in der Gruppe<br />
waren immer meine Vorbilder, denn<br />
einige haben es schon zu Rhein Fire<br />
geschafft. Ausdauer braucht man gewiss.<br />
Diese hab`ich, denn ich habe zu<br />
Hause meiner Mutter vorgetanzt und<br />
sie manchmal damit schon genervt.<br />
Seit einem Jahr tanzt du auch bei den<br />
Tusem Sweethearts. Wie hast du den<br />
Sprung in diese fast professionelle<br />
Gruppe geschafft?<br />
Sind die anderen Mädchen der Tusem<br />
Sweathearts auch durch die Schule<br />
zum Cheerleading gekommen?<br />
Nein, sie sind durch Freunde oder<br />
Internetrecherche dort hingelangt.<br />
Welche Cheerleader-Träume hast du?<br />
Ich möchte einfach tanzen, das Publikum<br />
„verzaubern“, eigene Tänze erfinden.<br />
Ich lasse mich mal überraschen.<br />
Vielen Dank für das Interview und viel<br />
Erfolg für deine Karriere.<br />
Marita Schulze<br />
Letztes Schuljahr fand ein Casting<br />
statt. Da hab`ich einfach mitgemacht.<br />
Es gab nichts zu verlieren. Da ich eigentlich<br />
zu jung war, durfte ich erst<br />
einmal 4 Wochen auf Probe zum Training<br />
kommen. In dieser Zeit habe ich<br />
mich gut geschlagen und jetzt bin ich<br />
Mitglied.<br />
28
Klima der Gerechtigkeit, Teil 2<br />
Am 2. Februar hat der 7er SoWi-Kurs an<br />
der Ausstellung „Klima der Gerechtigkeit“<br />
der Marktkirche in <strong>Kettwig</strong> teilgenommen.<br />
Wir, der 7er SoWi-Kurs, haben<br />
uns im Unterricht mit diesem<br />
Thema auseinandergesetzt und interessante<br />
Plakate angefertigt. Herr<br />
Scheidt vom Wetteramt hat uns bei einer<br />
Privatführung viel über unsere Erde<br />
berichtet. Er erklärte uns, dass der<br />
Meeresspiegel steigt und bald immer<br />
mehr Länder und Inseln überfluten<br />
wird. Zum Schluss haben wir noch darüber<br />
gesprochen, wie wir unsere Welt<br />
retten können und viel dabei gelernt.<br />
Jeder Einzelne kann nämlich dabei helfen.<br />
Statt mit dem Auto sollte man kurze<br />
Strecken lieber mit dem Fahrrad<br />
oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln<br />
fahren und auch im Haushalt lässt sich<br />
oft eine Menge Energie einsparen.<br />
Man sollte nicht nur an sich selbst, sondern<br />
vor allem an die kommenden<br />
Generationen denken, denen wir das<br />
Leben durch eine bessere Umwelt<br />
erleichtern könnten. Denn, nur wenn<br />
wir zusammenhalten, bleibt unsere<br />
Erde „am Leben“.<br />
Sarah Müller, 7a<br />
„Mit Erfolg teilgenommen“<br />
hat Tobias Blitz (<strong>10</strong>a, <strong>10</strong>nb-Kurs) an dem Landeswettbewerb<br />
für Biologie für die Klassen 5−<strong>10</strong> in NRW. Der Schüler führte<br />
eine Reihe von Experimenten zu dem Thema „Das Gelbe vom<br />
Ei“ durch und dokumentierte diese.<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
29
„Ein Abschied schmerzt immer, …<br />
… auch wenn man sich schon lange darauf freut.“ Wilhelm Busch hatte mit diesem<br />
Satz bestimmt nicht ganz Unrecht, aber er hat mich vor allem neugierig<br />
gemacht. Herr Bresser geht nach 29 Jahren an der RSK in den Ruhestand und<br />
wenn man jeden Tag sieht, wie viel Spaß ihm die Arbeit mit den Schülerinnen<br />
und Schülern macht, kann man sich kaum vorstellen, dass er sich auf einen<br />
Abschied freut.<br />
<strong>Schulinfo</strong>: Herr Bresser, freuen Sie<br />
sich auf die Zeit ohne Schule oder wird<br />
es ein schmerzvoller Abschied von<br />
der RSK?<br />
Herr Bresser: Ich kann diese Frage nur<br />
mit einem Fragezeichen beantworten.<br />
Seit meinem 6. Lebensjahr bin ich eigentlich<br />
immer nur zur Schule gegangen,<br />
zuerst in die Volkschule dann zum<br />
Gymnasium und zur Hochschule und<br />
anschließend 40 Jahre als Lehrer an<br />
der <strong>Realschule</strong>. Sicherlich werde ich<br />
die menschlichen Kontakte mit den<br />
Schülerinnen und Schülern, mit Kolleginnen<br />
und Kollegen sowie mit den Eltern,<br />
von denen viele selbst schon unsere<br />
Schule besucht haben, vermissen,<br />
doch hoffe ich, dass neue Pläne und<br />
Aktivitäten mir darüber hinweg helfen.<br />
<strong>Schulinfo</strong>: Sie können auf einige Jahrzehnte<br />
als Lehrer zurückblicken: Was<br />
hat sich am meisten verändert?<br />
Herr Bresser: Die größten Veränderungen<br />
liegen meiner Ansicht nach darin,<br />
dass die heutigen Schülerinnen und<br />
Schüler viel stärker von den Medien,<br />
wie Fernsehen, Computer oder MP3-<br />
Player beeinflusst sind, und dadurch<br />
die Sprachkultur wie auch die eigene<br />
Kreativität beeinträchtigt wird. Dazu<br />
kommt der schulische und berufliche<br />
Erfolgsdruck, der kaum Raum für Stille,<br />
Besinnung, Muße und persönliche<br />
Entfaltung übrig lässt.<br />
<strong>Schulinfo</strong>: Zur Pensionierung schenkt Ihnen<br />
Frau Sommer die Möglichkeit, drei<br />
Dinge an deutschen Schulen zu verändern.<br />
Was würden Sie sich wünschen?<br />
Herr Bresser: Die <strong>Realschule</strong> sollte<br />
als lebensnaher und praxisbezogener<br />
Schultyp erhalten bleiben, der berufsbezogene,<br />
„reale“ Bildung vermittelt,<br />
ohne auf eine akademische Laufbahn<br />
zu schielen. Die Möglichkeit der gymnasialen<br />
Oberstufe wie auch der Berufskollegs<br />
sind ohnehin gegeben.<br />
Schulische Neuerungen zunächst einmal<br />
über einen längeren Zeitraum gewähren<br />
lassen und nicht im nächsten<br />
Schuljahr schon wieder mit neuen pädagogischen<br />
Experimenten beginnen.<br />
Den Druck von Erfolgsstatistiken vermindern,<br />
damit mehr Raum für die individuelle<br />
Entwicklung und Persönlichkeitsbildung<br />
der Schülerinnen und<br />
Schüler gegeben ist.<br />
<strong>Schulinfo</strong>: Ganz persönlich kann ich sagen,<br />
dass unsere Schule ohne Sie trauriger<br />
wird, weil Sie immer eine positi-<br />
30
ve Ausstrahlung haben und besonders<br />
die grauen Tage aufhellen konnten.<br />
Welchen guten Tipp geben Sie uns für<br />
den Alltag ohne Sie?<br />
Herr Bresser: Für diese grauen Tage<br />
fällt mir immer mein morgendliches<br />
Betreten des Schulhofs ein. Müde Köpfe<br />
mit ungekämmten Haaren schauen<br />
mich an. Meine Fragen: „Müde Stellen<br />
im Gesicht?“ oder „Schlaf abgebrochen?“<br />
entlockte den langsam Wachwerdenden<br />
ein breites Grinsen. Meine<br />
eigene gemäßigte Laune war schlagartig<br />
überwunden. Der Versuch, in den<br />
Augen der Schülerinnen und Schüler<br />
ein Lächeln zu entdecken oder vielleicht<br />
zu erwirken macht das Sprechen<br />
miteinander leichter und hilft auch,<br />
den anderen besser zu verstehen und<br />
einzuschätzen. (Übrigens: Das wirkt<br />
auch bei Kollegen untereinander.)<br />
<strong>Schulinfo</strong>: Sie sind in Ihrer Freizeit sehr<br />
beschäftigt und werden sich im Ruhestand<br />
bestimmt nicht langweilen.<br />
Wie sehen Ihre Pläne für die nächste<br />
Zeit aus?<br />
Herr Bresser: Kunst und Kultur, und<br />
besonders die, die uns hier in <strong>Kettwig</strong><br />
und Werden umgibt und angeboten<br />
wird, haben immer mein besonderes<br />
Interesse gefunden. Diesem Gebiet<br />
werde ich mich besonders widmen,<br />
denn es gibt noch so vieles zu entdecken<br />
und zu erforschen und vielleicht<br />
begegne ich dem einen oder anderen<br />
aus dieser meiner Schulzeit, was mich<br />
sehr freuen würde.<br />
Bei all dem wünschen wir Ihnen viel<br />
Erfolg, Spaß und vor allem Gesundheit<br />
und sagen „auf Wiedersehen“.<br />
Melanie Kühn<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
31
Kunst. Kultur. Bresser.<br />
Kollege H.-J. Bresser verlässt die RSK.<br />
„Kennze den? Treffen sich zwei Zahnstocher, ...“<br />
oder „Treffen sich zwei Rosinen, ...“<br />
Einer der typischen Satzanfänge des Kollegen Heinz-Josef Bresser in<br />
der großen Pause im Lehrerzimmer der RSK (wenn er nicht gerade<br />
mit Schülern Bilder aufhängt, auf Exkursion ist oder im Computerraum<br />
Fotos digital bearbeitet).<br />
Aber ab jetzt heißt es:<br />
„Kennze den? Der Jupp geht in Pension, ...“<br />
„Wat? In Rente geht der schon!?“<br />
Kein Witz und keiner lacht,<br />
ab Februar ist Schicht im Schacht.<br />
Ab 01.02.20<strong>10</strong> wirst du in den Ruhestand geh`n.<br />
Du wirst ...<br />
... nicht mehr mit den Schülern auf die Pauke hauen<br />
und kein leckeres Pausenbrot kauen;<br />
... nicht mehr den Schülern Kunst und Kultur beibringen,<br />
sondern nur noch privat singen;<br />
... nicht mehr im Musikraum deinen Bass ertönen,<br />
sondern deinen Hobbys frönen;<br />
... viel die Klarinette spielen,<br />
reisen oft zu nahen (Kulturhauptstadt!) und fernen Zielen;<br />
... Kunst genießen in jeder Form<br />
mit Blickrichtung von Werden nach vorn;<br />
... Alltagsleben neu komponieren<br />
und es in neue Richtungen dirigieren.<br />
Die Realschulzeit ist nun passé,<br />
alles Gute und Ade,<br />
wünscht dir, im wahrsten Sinne des Wortes,<br />
your one and only Fachkollegin<br />
MC Cornerstone<br />
P.S.: Hömma, Mann! Kommse abba ma auf`n Witz bei mich bei, `ne!<br />
Claudia Eckstein<br />
32
Herzlich willkommen, es darf geschubst werden!<br />
Mülheim Shamrocks leiten American Football Tackle-Workshop an der RSK.<br />
(28.11.2009)<br />
Das war eine rundum gelungene Aktion!<br />
Mein Dank gilt den Trainern und<br />
Spielern der Mülheim Shamrocks, die<br />
in opimaler Besetzung den Tag der offenen<br />
Tür bereicherten.<br />
Erste Erfahrungen machten SchülerInnen<br />
der Klassen 5−9 wie es sich anfühlt,<br />
wenn man in „voller Schutzmontur“<br />
versucht, sich gegeneinander<br />
wegzudrängen oder den imaginären<br />
Gegner − einen Boxsack − regelgerecht<br />
„von den Füßen holt“. Insbesondere<br />
für die Firebirds, die nur kontaktfreien<br />
Football spielen, war das ein ganz<br />
neues Körpergefühl.<br />
Vielleicht geht die Karriere des einen<br />
oder anderen beim „Full-contact-<br />
Spiel“ der Shamrocks weiter?!<br />
Marita Schulze<br />
Diego Chavez, 8b<br />
Max Böhm, 8b<br />
Max Boll und Tobias Hilmer, 8d<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
33
Königlicher Besuch in <strong>Essen</strong> − und wir waren dabei!<br />
An einem Dienstag im Oktober<br />
besuchten drei Mitarbeiterinnen<br />
des Kinderschutzbundes<br />
unsere <strong>Realschule</strong>. Sie stellten<br />
uns die Kinderrechte vor und<br />
arbeiteten mit uns zu diesem<br />
Thema. Sie besuchten verschiedene<br />
Klassen und von diesen<br />
wählten sie schließlich fünf<br />
Klassen aus, die dann ins <strong>Essen</strong>er<br />
Rathaus eingeladen wurden,<br />
in dem ein Quiz zu den<br />
Kinderrechten in der Anwesenheit<br />
der schwedischen Königin<br />
stattfinden sollte. Moderiert<br />
werden sollte die Sendung von<br />
Willi Weitzel, der Moderator<br />
der Sendung „Willi wills wissen“.<br />
Unter den fünf ausgewählten<br />
Klassen war auch unsere<br />
Klasse, die 7a. Nun wurden<br />
noch die zwei Teilnehmer für das Quiz<br />
gesucht. Schließlich wurden Alexandra<br />
Wendt und ich ausgewählt, die zur<br />
Vorbereitung des Quiz noch ein Buch<br />
über Kinderrechte in die Hand gedrückt<br />
bekamen.<br />
Einen Tag vor der Veranstaltung fiel<br />
plötzlich der Co-Moderator aus und ich<br />
wurde gefragt, ob ich mich in dieser<br />
Rolle vorstellen könnte. Ich sagte natürlich<br />
zu.<br />
Am nächsten Tag war es soweit. Wir<br />
fuhren gemeinsam zum Rathaus. Staunend<br />
betrat die Klasse das Rathaus<br />
durch eine Glasstür. Hier wurden wir<br />
freundlich empfangen und ich wurde<br />
dann in den Rathaussaal geführt, in<br />
Moderator Willi Weitzel wurde von Ricardo<br />
unterstützt. Foto: Oliver Müller/WAZ FotoPool<br />
dem die Veranstaltung stattfinden sollte.<br />
Dort wartete bereits Willi Weitzel<br />
auf mich. Er erzählte mir, was wir so<br />
vorhatten und wie alles ablaufen sollte.<br />
Eröffnet wurde die Veranstaltung<br />
mit einer Pressekonferenz und ich<br />
konnte interessiert zuschauen, wie so<br />
eine Pressekonferenz überhaupt abläuft.<br />
Aber dann ging es endlich los.<br />
Zuerst hielt der Oberbürgermeister<br />
mit seiner Goldenen Kette der Stadt<br />
und die Königin und noch andere, die<br />
ich nicht kannte, eine Rede. Im Anschluss<br />
rief Willi erst die Teilnehmer<br />
auf und dann mich. Nun stellten wir<br />
gemeinsam noch die Politiker vor, die<br />
in den verschiedenen 11 Teams waren.<br />
Willi begrüßte alle und wir stellten die<br />
erste der 18 Fragen. Zwischendurch<br />
34
stellte Willi mir dann noch vor allen<br />
Zuschauern ein paar persönliche Fragen.<br />
Am Ende durfte ich noch eine Frage an<br />
die schwedische Königin Silvia stellen<br />
(die Willi und ich uns ausgedacht hatten):<br />
„IKEA kommt ja auch aus Schweden.<br />
Bitte seien sie mir nicht böse,<br />
Majestät, aber haben sie auch Möbel<br />
von IKEA in ihrem Schloss?“ Schnell<br />
ging ich zu ihr, um ihr das Mikrofon zu<br />
geben. Die Antwort lautete: „Aber<br />
natürlich, wie so viele andere auch.“<br />
Dann wurden die Gewinner, also<br />
die ersten 4 Plätze aufgerufen. Auch<br />
Alexandra Wendt aus unserer Klasse<br />
gehörte zu den Gewinnern, sie belegte<br />
sogar den 1. Platz.<br />
Zum Abschluss wurden die 11 Quizteilnehmer<br />
und ich in die 22. Etage für<br />
Ehrengäste gebracht und genossen<br />
dort eine schöne Aussicht. Dabei unterhielten<br />
wir uns angeregt über die<br />
Eindrücke des Tages. Das <strong>Essen</strong> war<br />
wirklich gut. Die Zuschauer allerdings<br />
wurden in der Kantine versorgt. Dann<br />
ging es leider schon wieder nach Hause.<br />
Das war ein unvergesslicher Tag!<br />
Ricardo Bugs (7a)<br />
Willi Weitzel, Co Moderator Ricardo, Cornelia Kapteina-Frank, Alexandra<br />
Wendt, Königin Silvia von Schweden, Annika Krutzky, Jessica Lattermann.<br />
Thomas Kufen. Foto: Oliver Müller/WAZ FotoPool<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
35
Schiller meets RSK-Rapper<br />
Schulchor würdigt den großen deutschen Dichter beim „<strong>Kettwig</strong>er Schillerabend<br />
2009“ mit gerappten Gedichten.<br />
Herzlich Willkommen, meine Damen und Herr`n,<br />
aus <strong>Kettwig</strong>, aus Werden, von nah und fern.<br />
Good evening Ladies and Gentlemen!<br />
Sie alle hier sind Schiller-Fan!<br />
Schiller war ein cooler Mann,<br />
nicht nur die vom THG nebenan,<br />
nein, auch wir hier von der RSK<br />
wagen uns an Schiller ran.<br />
Sie und viele andere werden sich freu`n:<br />
Friedrich von Schiller wird 250 in 2009.<br />
Viele <strong>Kettwig</strong>er wurden angeheuert<br />
und haben heut` Abend etwas beigesteuert.<br />
Ein Gedicht, eine Ballade<br />
wär´ ja auch zu schade,<br />
nicht zu feiern seinen Geburtstag,<br />
denn Schiller`s Werk ist megastark.<br />
Oft ist Schiller für Kids nicht so der Hit,<br />
aber beim Geburtstag machen auch wir mit.<br />
Denn seine Verse sind immer noch „in“.<br />
Seine coolen Reime machen einen Sinn.<br />
Aus vielen Zeilen der Zeitgeist spricht.<br />
Auch 2009 verzichten wir darauf nicht.<br />
Die „Ode an die Freude“ singt ein Männerchor.<br />
Tja, was machen wir bloß vor ?<br />
„Die Glocke“ ist uns zu lang und macht uns bang.<br />
Die „Die Bürgschaft“ ist uns zu schwer.<br />
Aber zum Glück schrieb Schiller noch viel mehr.<br />
Herr Scheid, der hat es initiiert,<br />
Frau Bockisch und Frau Eckstein haben`s einstudiert.<br />
Wir sind jetzt da, gestylt mit Bürsten,<br />
am 12. November zu Ehren des Dichterfürsten.<br />
„Der Handschuh“ schien uns angemessen:<br />
Ritter Delorges Charakterstärke unvergessen.<br />
Prinzessin, Ritter, Löwen im <strong>Kettwig</strong>er Rathaus, wir hoffen auf Applaus.<br />
Ein Rätsel aus „Turandot“, wir rappen langsam, nicht zu flott.<br />
Das „Schützenlied“ aus Wilhelm Tell, wir rappen langsam, nicht zu schnell.<br />
36<br />
Claudia Eckstein
Wettbewerb RUHR.20<strong>10</strong><br />
Endlich ist es soweit! <strong>Essen</strong> ist die Kulturhauptstadt<br />
20<strong>10</strong> und wir können<br />
dabei sein. Der Slogan lautet: „Es ist<br />
deine Stadt. Es ist deine Metropole. Es<br />
liegt in deiner Hand.“ Während Touristen<br />
häufig weite Reisen in die Metropole<br />
Ruhr auf sich nehmen, haben wir<br />
Kulturhauptstädter/Innen die einmalige<br />
Chance, relativ problemfrei an rund<br />
300 Projekten und 2500 Veranstaltungen<br />
teilzunehmen. Wer seinen Enkelkindern<br />
später erzählen möchte, er sei<br />
auf der A40 spazieren gegangen, hat<br />
am 18.7. die einmalige Chance dazu:<br />
Zwischen Duisburg und Dortmund wird<br />
die größte Tafel der Welt aufgebaut.<br />
Ein weiteres Highlight werden die<br />
Schachtzeichen im Mai sein. Bis zu 400<br />
gelbe Ballons werden dann die ehemaligen<br />
Schächte des Ruhrgebietes markieren.<br />
Sie sollen an 80 Meter langen<br />
Fahnen über dem Boden schweben<br />
und so an riesige Stecknadeln erinnern.<br />
Neben diesen Großprojekten<br />
gibt es für jeden Geschmack etwas<br />
und das <strong>Schulinfo</strong> möchte gerne teilhaben,<br />
wenn du/Sie unsere Metropole<br />
erlebst/erleben. Wir freuen uns über<br />
jedes besondere Foto oder kleine<br />
Geschichten rund um „Ruhr.20<strong>10</strong>“.<br />
Das originellste Schüler/Innen-Foto<br />
wird mit einem kleinen Preis belohnt.<br />
Die Beiträge für das erste Kulturhauptstadthalbjahr<br />
bitte bis zu den Sommerferien<br />
abgeben. Ich freue mich darauf!<br />
Melanie Kühn<br />
Eröffnung Kulturhauptstadt Europas RUHR.20<strong>10</strong>,<br />
Foto: Peter Wieler<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
37
Foto M. Kühn<br />
So könnte deine persönliche Seite aussehen.<br />
Gib mir einfach dein Kulturhauptstadtfoto<br />
inklusive einer kurzen Geschichte und wer weiß,<br />
vielleicht ist dies hier schon bald deine ganz<br />
persönliche Seite. Viel Spaß beim Fotografieren<br />
und ich freue mich auf die Einsendungen!<br />
38
März 20<strong>10</strong><br />
02.03.20<strong>10</strong>:<br />
Lernstand Klasse 8, Englisch<br />
04.03.20<strong>10</strong>:<br />
Lernstand Klasse 8, Mathematik<br />
08.03. − 26.03.20<strong>10</strong>:<br />
Praktikum der 9er-Klassen<br />
27.03. − 11.04.20<strong>10</strong>:<br />
Osterferien<br />
April 20<strong>10</strong><br />
13.04. 20<strong>10</strong>:<br />
Elternabend der 9er-Klassen<br />
mit Arbeitsamt<br />
22.04. 20<strong>10</strong>:<br />
Girlsday<br />
28.04. 20<strong>10</strong>:<br />
2. Elternsprechtag<br />
Mai 20<strong>10</strong><br />
06.05.20<strong>10</strong>:<br />
2. Schulpflegschaft<br />
11.05.20<strong>10</strong>:<br />
2. Schulkonferenz und<br />
Elternabend Betreuung<br />
13.05.20<strong>10</strong>:<br />
Christi Himmelfahrt<br />
14.05.20<strong>10</strong>:<br />
Beweglicher Ferientag<br />
18.05.20<strong>10</strong>:<br />
Zentrale Prüfung Deutsch<br />
20.05.20<strong>10</strong>:<br />
Zentrale Prüfung Englisch<br />
22.05. − 25.05.20<strong>10</strong>:<br />
Pfingstferien<br />
22.05.20<strong>10</strong>, 19.00 Uhr:<br />
RSK-Chorauftritt beim<br />
<strong>Kettwig</strong>er Musikfest<br />
28.05.20<strong>10</strong>:<br />
Zentrale Prüfung Mathematik<br />
Juni 20<strong>10</strong><br />
03.06.20<strong>10</strong>:<br />
Fronleichnam<br />
04.06.20<strong>10</strong>:<br />
Beweglicher Ferientag<br />
29.06.20<strong>10</strong>, 19.30 Uhr:<br />
Informationsabend für Eltern<br />
bzgl. Differenzierung<br />
30.06.20<strong>10</strong>:<br />
Entlassfeier der Klassen <strong>10</strong>,<br />
vorbehaltlich einer entsprechenden<br />
Vorbereitung durch die Klassen<br />
Juli 20<strong>10</strong><br />
07.07.20<strong>10</strong>, 15.00 − 17.00 Uhr:<br />
Kennenlernnachmittag der<br />
neuen 5er-Klassen<br />
09.07. − 11.07.20<strong>10</strong>:<br />
<strong>Kettwig</strong>er Meile<br />
15.07. − 30.08.20<strong>10</strong>:<br />
Sommerferien<br />
<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />
39
Gisela Erbslöh,<br />
Schulleiterin<br />
Wolfgang Grandke,<br />
stellv. Schulleiter<br />
Dr. Oliver Buchholz,<br />
Mitglied der Schulleitung<br />
Städische <strong>Realschule</strong><br />
für Jungen und Mädchen<br />
<strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong><br />
− Sekundarstufe 1 −<br />
Brederbachstraße 19<br />
45219 <strong>Essen</strong><br />
Kontakt<br />
Telefon: 0 20 54 − 94 04 30<br />
Telefax: 0 20 54 − 94 04 31<br />
E-Mail: realschule-kettwig.info@schule.essen.de<br />
Internet: www.rsk.essen.de<br />
40