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Butzbacher Seniorenzeitung - Seniorenbeirat Butzbach

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März 2011 Ausgabe: 18<br />

<strong><strong>Butzbach</strong>er</strong><br />

<strong>Seniorenzeitung</strong><br />

Preisausschreiben Seite 27<br />

1


Inhalt<br />

Seite<br />

Grußwort des Bürgermeisters........................... 3<br />

<strong>Butzbach</strong> – wie es früher einmal war................ 4<br />

Bericht des <strong>Seniorenbeirat</strong>es............................ 6<br />

Deutschland – Kroatien – Österreich...........8-12<br />

Schmerz – eine „normale“<br />

Alterserscheinung?......................................... 13<br />

Pflegeteam „Regenbogen“............................. 14<br />

Noch mehr Raum für Zähne............................ 15<br />

Geschichte Wohnsiedlung Degerfeld..........16-18<br />

TOP 100 Akustiker in <strong>Butzbach</strong>...................... 19<br />

Bowtech – Ganzkörpertechnik........................ 20<br />

Seite<br />

Nachbarschaftshilfe........................................ 21<br />

Wer bekommt was?........................................ 22<br />

Grauer Star ist heilbar..................................... 23<br />

Dauergrabpflege / Buchtipp ........................... 24<br />

Es war in fernen Zeiten .................................. 25<br />

Gesund und Fit im Alltag................................ 26<br />

Rätsel.............................................................. 27<br />

Computerkurse............................................... 28<br />

Adressen und Termine..............................29+30<br />

Im eigenen Bad Lebensqualität erhalten........ 31<br />

Die nächste Ausgabe erscheint im September 2011.<br />

Redaktionsschluss für Artikel ist<br />

Dienstag, 31. Mai 2011.<br />

Das Redaktionsteam freut sich über Anregungen und Zuschriften.<br />

Für Werbeinserate wenden Sie sich bitte direkt an das<br />

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2


Grußwort<br />

des Bürgermeisters<br />

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,<br />

Liebe Seniorinnen, liebe Senioren,<br />

nunmehr liegt Ihnen die 18. Ausgabe der <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong><br />

<strong>Seniorenzeitung</strong> vor. Die Erstellung dieser Zeitung ist<br />

eines von vielen wichtigen Projekten des <strong>Seniorenbeirat</strong>es<br />

und nimmt viel Zeit in Anspruch. Das Redaktionsteam<br />

bemüht sich stets interessante Berichte und<br />

neueste Meldungen zusammen zu stellen. Dies ist<br />

nicht immer ganz einfach und so freut man sich über<br />

jede Anregung zur Gestaltung dieser Zeitung.<br />

Mit ihren verschiedenen Beiträgen zeigt die <strong>Seniorenzeitung</strong><br />

uns allen immer wieder: Ältere Menschen gehören bei uns in der Stadt nicht zum alten Eisen.<br />

Sie zählen, sie sind gefragt. Und das muss so bleiben.<br />

Derzeit beschäftigt sich der <strong>Seniorenbeirat</strong> intensiv mit der Organisation und den Vorbereitungen zur<br />

6. Seniorenmesse, die im Oktober im <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Bürgerhaus stattfinden wird. Parallel dazu laufen<br />

die Planungen der Seniorenausflüge, bei denen im August Schifffahrten von Marktheidenfeld nach<br />

Wertheim durchgeführt werden. Darüber hinaus berät der <strong>Seniorenbeirat</strong> die Organe der Stadt <strong>Butzbach</strong><br />

in allen Fragen und Angelegenheiten, die Senioren und auch Menschen mit Behinderungen<br />

betreffen. Sie sehen selbst, der <strong>Seniorenbeirat</strong> hat viel zu tun und freut sich über die Hilfe von weiteren<br />

ehrenamtlichen Mitarbeitern.<br />

Wollen Sie mehr über Senioren und den <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> <strong>Seniorenbeirat</strong> wissen, so können Sie sich über<br />

die Homepage www.senioren-butzbach.de informieren.<br />

Abschließend möchte ich mich bei der <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Zeitung und dem Druckhaus Gratzfeld, sowie allen<br />

Unternehmen bedanken, die durch ihren Werbeeindruck die Finanzierung und damit die kostenlose<br />

Weitergabe der rund 7.000 Exemplare an Sie ermöglichen.<br />

Es grüßt Sie herzlichst<br />

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Fortsetzung des Artikels über den Limes in Ausgabe<br />

19. Für die nächsten Ausgaben sind auch weitere<br />

Erinnerungen und Berichte über das Thema<br />

„Wie es früher einmal war“ vorgesehen.<br />

3


<strong>Butzbach</strong> – wie es früher einmal war<br />

Viele Menschen gehen heute daran vorbei, ohne<br />

es zu bemerken. Es ist ja auch nichts Besonderes.<br />

Nichts, was einem sofort ins Auge fällt. Es sieht wie<br />

ein großer Starenkasten aus, der aus einfachen Brettern<br />

gezimmert ist. Er ist auch ein bißchen versteckt.<br />

In einem schmalen Spalt zwischen zwei Häusern<br />

hängt er an einer Außenwand. Was ist das überhaupt?<br />

Die Antwort wird vielleicht manchen etwas<br />

überraschen. Es ist eine Toilette! Ein Relikt aus einer<br />

längst vergangenen Zeit.<br />

Gehen wir ein paar Jahrhunderte zurück. Im Jahre<br />

1321 hat König Ludwig der Bayer dem Dörfchen<br />

<strong>Butzbach</strong> die Stadtrechte verliehen. Es waren die<br />

gleichen Rechte, wie sie damals auch Frankfurt hatte:<br />

Gerichtsbarkeit, das Recht Märkte abzuhalten und<br />

es durfte eine Stadtmauer errichtet werden! Diese<br />

Mauer zu bauen, war eine gewaltige Herausforderung<br />

für diese noch junge Stadt. Sie war, als sie endlich<br />

fertig war, etwa 1320 Meter lang und 9,3 Meter hoch.<br />

Der Direktor des <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Museums, Herr Dr. Wolf,<br />

hat errechnet, daß man für den Transport der dafür<br />

erforderlichen Steine über 36 000 Ochsenfuhrwerke<br />

benötigte! Nach etwa 50 Jahren war das Bauwerk<br />

vollendet. Man kann es sich gut vorstellen, daß der<br />

Baugrund innerhalb der schützenden Mauern einer<br />

Stadt sehr knapp und entsprechend teuer war. Das<br />

war sicher mit ein Grund, warum die Häuser nicht<br />

sehr groß waren und dass manchmal auch noch ein<br />

von Otto Polak<br />

kleiner Stall unter dem gleichen Dach untergebracht<br />

war.<br />

Auf den Dörfern löste man die Toilettenfrage ganz<br />

einfach: Man hatte ja einen Hof. In den Städten<br />

aber, wo sich manchmal Haus an Haus lehnte und<br />

oft kein Hof vorhanden war, mußte die Toilette in das<br />

Innere des Hauses. Auch da war wenig Platz und wie<br />

werden „die Produkte“ abgeleitet? Die Lösung war<br />

einfach: Man hängte die Toilette an die Außenwand in<br />

den Spalt (wenn vorhanden) zwischen zwei Häusern,<br />

der hier „Winkel“ genannt wird. Wenn man sein Geschäft<br />

dort verrichtete, fiel und floss das „Ergebnis“<br />

einfach nach unten. Der Boden des Winkels hatte ein<br />

leichtes Gefälle zur Straße hin, so daß sich in den<br />

Winkeln nicht allzu viel anhäufte. Man mußte eben<br />

ab und zu dort mit der Säuberung etwas nachhelfen.<br />

Da in <strong>Butzbach</strong> die meisten Einwohner Ackerbürger<br />

waren, lief auch viel Vieh frei auf den Straßen herum.<br />

Schweine halfen da bei der Entsorgung mit und<br />

der Rest wurde von ärmeren Bürgern vor die Stadt<br />

gebracht. In der Guldengasse in <strong>Butzbach</strong> ist heute<br />

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noch eine solche Toilette zu sehen. Sie wurde bis<br />

Ende der 50er Jahre noch benutzt. Aber schon in<br />

einer „modernen“ Form. Die Toilette war bereits an<br />

den Kanal angeschlossen, jedoch ohne Wasserspülung.<br />

Ein Wassereimer hat die Roter Spülung Lohweg ersetzt. 18 · 35510 Im Butzbac<br />

Winter war es aber nicht ratsam, Fon 0 60 den 33/7 Wassereimer<br />

20 71 · Fax 0 60 33/<br />

längere Zeit auf der Toilette stehen zu lassen, denn<br />

sonst wäre das Wasser gefroren. Man nahm den<br />

Eimer einfach mit in das Haus. Heizung? In der dazugehörigen<br />

Wohnung konnte nur in der Küche ein<br />

Herd beheizt werden. Ein wichtiges Toilettenutensil<br />

war ein Handfeger. Da zwischen den alten Brettern in<br />

der Holzwand Ritze entstanden sind, hat es im Winter<br />

den Schnee oft herein geblasen. Mit dem Handfeger<br />

wurde vor der „Sitzung“ der Schnee entfernt.<br />

Es ist die einzige Anlage dieser Art an einem Wohnhaus,<br />

die ich irgendwo gesehen habe. Als ich im<br />

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vergangenen Jahr in Tschechien war, fand ich ein<br />

fast identisch aussehendes Häuschen auf der Burg<br />

Helfenstein. Dort hängt es an der Außenmauer der<br />

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Burg direkt über dem Wallgraben, der alles aufnahm.<br />

Auf Burgen war das die Regel.<br />

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4


n<br />

el<br />

87<br />

Im Hessischen Landesmuseum<br />

in Lorsch<br />

an der Bergstraße<br />

befindet sich in der<br />

Volkskundlichen Abteilung<br />

übrigens ein<br />

weiteres „Plumpsklo“<br />

aus <strong>Butzbach</strong>. Wie<br />

Herr Dr. Wolf berichtet,<br />

befand es sich am<br />

Eckhaus Zwerchgasse/Guldengasse,<br />

das<br />

1992 dort abgebaut<br />

und mit einem großen<br />

Aufwand restauriert<br />

und im neuen Landesmuseum<br />

zum Thema<br />

„Hygiene“ wieder aufgebaut<br />

worden ist.<br />

Viel Spaß beim Rätseln<br />

Zuordnen:<br />

Städte und ihre Beinamen<br />

1. Prag a. Mozartstadt<br />

2. Nürnberg b. Lederwarenmetropole<br />

3. Berlin c. Domstadt<br />

4. Istanbul d. goldene Stadt<br />

5. Paris e. Stadt der 1000 Brücken<br />

6. Amsterdam f. Dürerstadt/Lebkuchenstadt<br />

7. Köln g. Spree-Athen<br />

8. Venedig h. Walzerstadt<br />

9. Rom i. Stadt am Bosporus<br />

10. Wien j. Ewige Stadt<br />

11. Offenbach k. Stadt der Liebe<br />

12. Salzburg l. Stadt der Kanäle<br />

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5


Bericht des <strong>Seniorenbeirat</strong>es<br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser,<br />

wie schnell die Zeit vergeht! So sind wir nun schon<br />

im zweiten Jahrzehnt des zweiten Jahrtausends.<br />

Das Jahr 2010 hat sich mit einem sehr schneereichen<br />

Dezember von uns verabschiedet.<br />

Die dritte Amtsperiode des <strong>Seniorenbeirat</strong>es geht<br />

im April 2012 zu Ende. Informieren Sie sich in den<br />

öffentlichen Sitzungen über unsere Arbeit und<br />

teilen Sie uns Ihre Anregungen und Meinungen<br />

mit, damit die Seniorenarbeit kontinuierlich weitergeführt<br />

werden kann. Melden Sie sich bei uns,<br />

wenn Sie mit uns tätig werden wollen. Die Termine<br />

für die öffentlichen Sitzungen finden Sie auf der<br />

Seite 20. Erstmals fand am 28. September 2010<br />

ein Seniorenfachtag mit Informationen zu den<br />

wichtigsten Problemfeldern im Alter statt. Die<br />

Veranstaltung im Gruppenraum des Bürgerhauses<br />

war sehr gut besucht und das Resümee der<br />

Besucher über die Vorträge der Referenten war<br />

außerordentlich positiv. Es ist denkbar, dies mit<br />

anderen bzw. ähnlichen Themen zu wiederholen.<br />

Teilen Sie uns Ihre Vorschläge mit, wir würden uns<br />

sehr freuen.<br />

Die Seniorenausflüge 2010 führten uns im September<br />

an den Neckar. Mit dem beliebten Schiff<br />

„Franconia“ ging es von Hirschhorn nach Hei-<br />

1.071<br />

2.372<br />

600<br />

1.398<br />

442<br />

Insgesamt: 25.003 Einwohner<br />

Stand 31. 12. 2010<br />

179<br />

360<br />

Kernstadt<br />

12.350 Einwohner<br />

1.430<br />

723<br />

1.394<br />

Fauerbach v.d.H.<br />

743<br />

1.635<br />

354<br />

wi.<br />

delberg. Hier hatte das<br />

Schiff zwei Stunden<br />

Aufenthalt, der auch<br />

rege für eine Stadtbesichtigung<br />

genutzt<br />

wurde. Leider spielte<br />

der Wettergott nicht an<br />

beiden Tagen mit.<br />

Bei den Durchführungen<br />

der Weihnachtsfeiern<br />

für das<br />

Jahr 2010 gab es einige<br />

kleine Änderungen, da<br />

die entsprechenden<br />

Räumlichkeiten in den<br />

Stadtteilen nicht zur<br />

Verfügung standen.<br />

Dies wurde von den<br />

Ortsbeiräten und der<br />

Stadtverwaltung sehr<br />

gut gelöst.<br />

Der Aero-Club <strong>Butzbach</strong><br />

hat schon angekündigt,<br />

dass er die<br />

Senioren der Kernstadt<br />

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6


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<strong>Butzbach</strong> sowie der Stadtteile auch in diesem<br />

Jahr im August zum Kaffeetrinken auf das Gelände<br />

des Aero-Clubs einladen wird. Dies ist in diesem<br />

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da diese Veranstaltung<br />

dann bereits zum 10. Mal stattfinden wird, so dass<br />

wir dies mit einer Bilderausstellung und kleinen<br />

Überraschungen verknüpfen wollen.<br />

In diesem Ihr Jahr Spezialist sind auch wieder für Amerika Seniorenausflüge<br />

mit der MS „Franconia“ Reisebüro<br />

geplant. Ziel ist Marktheidenfeld<br />

mit einer Schifffahrt bis Wertheim und<br />

der Möglichkeit zum Landgang. Als Termine sind<br />

Dienstag, der 9. 8. für die Stadtteile und Donnerstag,<br />

der 11. 8. 2011 für die Kernstadt und Griedel<br />

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<strong>Seniorenbeirat</strong> der Stadt <strong>Butzbach</strong><br />

Für die Seniorenmesse – die turnusmäßig alle zwei<br />

Jahre stattfindet – werden schon die ersten Vorbereitungen<br />

getroffen. Zum 6. Mal wird diese Veranstaltung<br />

für „Alt und Jung“ am 15. und 16.10.2011<br />

im <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Bürgerhaus stattfinden.<br />

Zum Schluss möchte sich der <strong>Seniorenbeirat</strong> bei<br />

Herrn Bürgermeister Merle für seine Unterstützung<br />

und bei allen Mitarbeitern der Verwaltung<br />

bedanken, die zum Gelingen der Arbeit des Beirates<br />

beitragen.<br />

Des Operngloas<br />

De Hainbuch heert so gern Musik<br />

Un hadd seither noch nie des Glick,<br />

In’s Opernhaus eninnsekomme.<br />

Drum hoat er sich des vorgenomme.<br />

Er mußt gleich nooch dem Esse foart,<br />

Dann’s loog räächt weit die Stoadt vom Oart;<br />

Un Woarschdebrot, dezu zwaa Flasche<br />

Mit Wein päckt er sich in die Dasche.<br />

Er hoat sich erscht die Stoadt betrocht<br />

Un owends geje halwer Ocht,<br />

Do is mein Heinbuch hingelaafe,<br />

Um fer des Stick s Billet se kaafe.<br />

Do freekt de Mann en on de Kaß:<br />

„Der Herr wünscht auch ein Opernglas“?<br />

„Eich danke“, daat er ob do winke,<br />

„Eich kann jo aus de Flasche drinke“!<br />

Name Anschrift Telefon<br />

Bang, Elfriede Kirchplatz 8, <strong>Butzbach</strong> 65015<br />

Birkenfeld, Irmgard Joh.-Seb.-Bach-Str. 10, 64633<br />

<strong>Butzbach</strong><br />

Dr. Bindhardt, Pohlgönser Straße 18, 970474<br />

Christoph<br />

<strong>Butzbach</strong><br />

Heinrichs, Ingeborg Alte Brauerei 4, <strong>Butzbach</strong> 64642<br />

Helfert, Elisabeth Auf den Wolfsäckern 33, 3366<br />

<strong>Butzbach</strong>/Münster<br />

Hock, Dietlind Zacharias-Rosbach-Weg 1, 68970<br />

<strong>Butzbach</strong><br />

Lange, Elfriede Ebersgönser Weg 39, <strong>Butzbach</strong> 64819<br />

Müller, Uwe Ludwigstraße 11, <strong>Butzbach</strong> 63592<br />

Petri, Walter Gluckstraße 3, <strong>Butzbach</strong> 64554<br />

Polak, Otto Gutenbergstraße 8, <strong>Butzbach</strong> 2376<br />

Werner, Friedel Ostheim, Am Park 5, 4417<br />

<strong>Butzbach</strong>Anzeigendaten:<br />

Dipl. Bw. Angela Fuchs, Freiherr-vom-Stein-Straße<br />

Sonstige<br />

22<br />

Daten:<br />

Wimmer, Gisela Maibach, Eschbacher Weg 10 06081-<br />

Ausgabe(n): <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Gießener Zusatzfarbe(n) max. 35510 vierfarbig <strong>Butzbach</strong>, (bunt): Tel. 0 60 33/97 Annahmeschluss 47 46, E-Mail: angela.fuchs@vlh.de<br />

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Zeitung<strong>Butzbach</strong> Allgemeine<br />

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Wodni, Hildegard Wetterauer Pohl-Göns, Wochenpost<br />

Austraße 8 (HKS (bunt) 47 13 3 Z)<br />

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Einen Tag 3. vor 3. 2011 Erscheinen · 15.00 bis Uhr15.00 Uhr<br />

Stand September 2010 Zeitung<br />

Sonderseiten-Platzierung:<br />

E-Mail-Empfänger-Adresse(n):<br />

15. 3. 2011<br />

Erscheinungstag(e):<br />

<strong>Seniorenzeitung</strong> 7<br />

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Deutschland – Kroatien – Österreich – Deutschland<br />

<strong>Butzbach</strong> – Vilshofen – Rijeka – StariGrad (Hvar) – Dubrovnik – Split – Trogir – Klagenfurt –<br />

Mauterndorf – Augsburg – <strong>Butzbach</strong><br />

Am Sonntag, 1.8.2010, wollen meine Fliegerkameradin<br />

Claudia und ich nach Kroatien fliegen. Die persönliche<br />

Wetterberatung am Freitag ergibt, dass eine Front im<br />

Anzug ist, die eine Alpenüberquerung auf Tage unmöglich<br />

machen könnte. Sehr schnell werden wir uns einig: wir<br />

fliegen am Samstag. Also wird die halbe Nacht vorbereitet<br />

und gepackt. Bei einer Zuladung im Gepäckraum unserer<br />

Bugrad-Turbo-Dimona (115 PS) von 12 kg muss man (frau)<br />

sehr genau überlegen, was man einpackt. Was braucht man<br />

unbedingt? „Rei in der Tube“ und pflegeleichte Wäsche<br />

und Kleidung. Außerdem Kartenmaterial, ein Netbook mit<br />

dem Flugplanungsprogramm, eine Minimalausstattung an<br />

Hilfsmitteln wie Allzweck-Werkzeug, Hämmerchen zum<br />

Einschlagen von Heringen, an denen die Maschine vertäut<br />

wird, eine kleine Buddel Motoröl, eine Persenning.<br />

Am Samstag scharen sich die fleißigen Heinzelmännchen<br />

der <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Technik um unsere Maschine und checken<br />

sie gründlich durch. Gegen 14:00 Uhr UTC (koordinierte<br />

Weltzeit) flattern wir in Richtung Vilshofen an der Donau<br />

Berge zum Greifen nah<br />

los. Dort wird die Dimona am Donauufer verankert und<br />

versorgt. Die Männer auf dem Tower empfehlen uns eine<br />

Pension im Ort. Der Besitzer holt uns am Flugplatz ab,<br />

was uns einen Gepäckmarsch erspart. Zum Abendessen<br />

sitzen wir im Wolferstetter Keller und genießen bayrische<br />

Schmankerln. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen<br />

werden wir zum Flugplatz gefahren. Der Morgennebel<br />

hat sich verzogen. Das Flugwetter wird gut. Wir putzen,<br />

checken, beladen und betanken die Maschine, verzollen<br />

(Kroatien ist noch nicht in der EU und unterliegt nicht dem<br />

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Opatija<br />

Schengener Abkommen), geben den Flugplan auf, holen<br />

Wetter und NOTAMS (Notice to Airmen; Anordnungen<br />

und Informationen über unsere Flugstrecke) ein, bezahlen<br />

Landegebühr und Sprit – und ab geht die Post.<br />

In der Nähe von Bad Füssing überfliegen wir die deutschösterreichische<br />

Grenze. Die Route führt vorbei an Mondund<br />

Attersee, Wolfgangsee, Ried /Kirchheim. Die Kette der<br />

Alpen liegt in ihrer ganzen Pracht vor uns. Rechts sieht man<br />

den Dachstein (fast 10.000 ft hoch). Weiter geht es nach<br />

Niederöblarn, von dort aus nach Süden über die Niederen<br />

Tauern (bis zu 8.500 ft). Wir steigen auf 7.500, später auf<br />

9.500 ft. Was für eine Aussicht! Man meint, die Gipfel<br />

berühren zu können. Wie schön! Uns beide überkommt<br />

eine große Ruhe, aber auch ein Hochgefühl ob der Gewaltigkeit<br />

des Panoramas, das sich uns bietet. Wie große<br />

Wattebäuschchen hängen vereinzelte Cumuli teils unter,<br />

teils über uns am Himmel, die den fast surrealen Eindruck<br />

noch verstärken. Wir schwelgen!<br />

Die Kontrollzone von Ljubljana in Slowenien müssen wir<br />

umfliegen. Die Lotsen von Ljubljana Information reichen uns<br />

direkt an den Tower von Rijeka weiter. Nach Überfliegen<br />

der Küstenberge muss ich relativ schnell Höhe abbauen.<br />

Der Airport liegt auf der Insel Krk. Gegenüber, auf der<br />

anderen Seite der Bucht, erstreckt sich die Stadt Rijeka.<br />

Wir müssen erst durch den Zoll, betanken, entladen und<br />

versorgen dann die Maschine. Ein sehr ritterlicher Kroate,<br />

der kein Wort Englisch spricht, hilft beim Festmachen der<br />

Maschine und trägt unser Gepäck. Er macht uns mit Händen<br />

und Füßen verständlich, dass eine reine Frauencrew<br />

ungewöhnlich sei. Als im Gebäude eine Dame meint, uns<br />

als Passagiere abfertigen zu müssen, erklärt er ihr, wir seien<br />

„Gospod - e Pilote“ (Damen Piloten), worauf sie sofort von<br />

uns ablässt.<br />

Ein sehr gut deutsch sprechender Taxifahrer bringt uns zum<br />

Hotel Neboder in Rijeka, ganz in der Nähe der Altstadt.<br />

Er rät uns, mit dem Bus nach Opatija, einem der ältesten<br />

Fremdenverkehrsorte Kroatiens, zu fahren. Dort verbringen<br />

wir einen schönen Nachmittag. Das Bad in der Adria heben<br />

wir uns für die Insel Hvar auf.<br />

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen holt uns unser<br />

Taxifahrer ab, um uns zurück zum Flughafen zu fahren. Wir<br />

bezahlen die Landegebühr, holen Wetter und NOTAMs,<br />

geben unseren Flugplan auf. Das Abfertigungspersonal<br />

notiert unsere Personaldaten gewissenhaft auf einem<br />

8


Schmierzettel. Bei brütender Hitze checken und beladen<br />

wir die Dimona, und um 9:44 UTC sind wir in der Luft. Wir<br />

haben uns für empfohlene Durchflugrouten für den Sichtflug<br />

entschieden, die aus 1.000 ft (300 m) Höhe Traumausblicke<br />

auf viele der kroatischen Inseln bieten. Der Flug führt<br />

über die Inseln Cres, Rab, Pag, Dugi, Zirje, vorbei an den<br />

Kontrollzonen von Zadar und Split. Wir sind ganz bezaubert<br />

von der Schönheit dieser Inselwelt: es gibt mehr als<br />

1.200 Inseln. Wir sehen tausende von einsamen Buchten,<br />

kleine Strände, Städtchen mit durch Molen geschützten<br />

Häfen, die einer Vielzahl von Booten jeder Größenordnung<br />

den sprichwörtlichen sicheren Hafen bieten. Oft sieht<br />

man Kreuzfahrtschiffe auf Reede, die sich vermutlich die<br />

schönsten Orte zum Anlegen ausgesucht haben. Ob diese<br />

Reisenden aber schönere Blicke auf Kroatien erleben, als<br />

wir, möchte ich bezweifeln.<br />

Auf der Insel Hvar müssen wir das Küstengebirge überliegen<br />

und dann Höhe abbauen. Der Flugplatz ist leicht auszumachen:<br />

eine rotbraune steppenartige Fläche inmitten<br />

einer grünen Landschaft. Es ist eine urige Angelegenheit:<br />

eine windschiefe Hütte, ein Wohnwagen und sonst nichts.<br />

Der Betreiber chauffiert uns die 50 m zum „Flugplatzgebäude“.<br />

Wir beschließen, die nächsten Tage in Stari Grad<br />

(kroatisch für Alte Stadt) zu verbringen. 2008 wurde die seit<br />

der Antike landwirtschaftlich genutzte Ebene östlich der<br />

Stadt Stari Grad in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes<br />

aufgenommen. Die Insel Hvar ist bekannt für den Anbau<br />

von Lavendel und die Herstellung der daraus gewonnenen<br />

Produkte (z. B. Lavendelöl).<br />

Bei der Zimmervermittlung erkläre ich auf Englisch, was<br />

wir suchen, worauf uns ein junger Mann in blütenreinem<br />

deutsch (geboren und aufgewachsen in Oberhausen)<br />

antwortet. Befragt, auf welchem Wege wir auf die Insel<br />

gekommen seien, erklärt Claudia ihm, dass wir mit einen<br />

Privatflugzeug angereist seien. Als wir einen Tag später in<br />

der Zimmervermittlung unsere Unterkunft bezahlen wollen,<br />

werden wir mit dem Ausruf „Sie sind die Pilotinnen!?“ begrüßt.<br />

Der Kollege sei tags zuvor sehr „excited“ gewesen<br />

und habe allen erzählt, er habe zwei Pilotinnen kennen<br />

gelernt.<br />

Hunger! Wir lustwandeln nicht lange in der malerischen<br />

Altstadt mit ihren engen Gässchen, sondern genehmigen<br />

uns in einem kleinen Restaurant Oliven, Brot mit Olivenöl<br />

und Wasser. Und dann geht es zum Strand. Wir finden eine<br />

kleine befestigte Strandanlage, wo mit Algen bewachsene<br />

Treppchen ins glasklare Wasser führen. Wegen der vielen<br />

kleineren und größeren Steine, rund geschliffen wie Kiesel,<br />

muss man aufpassen, wo man hintritt. Wir genießen<br />

das erste Bad im kühlen Wasser der Adria, liegen dann<br />

auf Plastikliegen in der schon schwächer werdenden,<br />

Am Hafen in Stari Grad auf der Insel Hvar<br />

aber noch immer warmen<br />

Sonne. Der Rückweg in die<br />

Stadt entlang der Bucht und<br />

vorbei an hunderten Booten<br />

jeglicher Kategorie und<br />

Preisklasse zeigt immer wieder<br />

pittoreske Ausblicke auf<br />

den Hafen und die Altstadt.<br />

In einem kleinen Innenhof<br />

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essen wir umgeben von blühenden Bäumen und Pflanzen<br />

Meeresfrüchte mit dalmatinischer Garnitur (Kartoffel-/<br />

Mangoldgemüse) und trinken einheimischen Weißwein.<br />

Eigentlich hätten wir die nötige Bettschwere, aber aus<br />

einem der Gässchen dringt Blasmusik an unsere Ohren.<br />

Eine einheimische Kapelle (einschließlich Tuba) gibt ein<br />

Platzkonzert. Das lassen wir uns nicht entgehen. Danach<br />

haben wir allerdings nicht einmal mehr Lust auf einen<br />

Schluck Wein auf unserer Terrasse, sondern verfügen uns<br />

direktemang ins Bett.<br />

Es folgt ein fauler Tag. Wir nehmen unseren Frühstückskaffee<br />

in einer kleinen Bar und verzehren dazu ein Hörnchen<br />

Queranflug auf die Landebahn12 von LDDU Dubrovnik<br />

(Landebahn am rechten oberen Bildrand zu sehen)<br />

aus einer nahe gelegenen Bäckerei. Dann pilgern wir zu<br />

einem Strand an der Südseite der Bucht, wo wir ausgiebig<br />

baden und uns vorsichtig sonnen (die Sonne ist so intensiv,<br />

dass man nach kurzer Zeit in den Schatten ausweicht, wo<br />

es allerdings recht kühl ist, weil immer ein leichter Wind<br />

weht). An diesem Abend essen wir auf der Terrasse vor<br />

unserer Unterkunft Brot, dalmatinischen Schinken, Käse<br />

aus Pag und Früchte und trinken dazu einheimischen, sehr<br />

leckeren Wein.<br />

Für den nächsten Tag haben wir einen Bootsausflug nach<br />

Bol auf der Insel Brac gebucht. Die Fahrt dauert 1 ½<br />

Stunden. Die Route führt uns vorbei an hunderten kleinen<br />

Buchten. An einigen sind einsame Badende, teils auch<br />

hüllenlos, auszumachen. Es muss herrlich sein, ein eigenes<br />

Boot zu haben und in solchen kleinen Buchten zu ankern,<br />

wo man völlig ungestört ist.<br />

In der Nähe von Bol liegt die kleine Halbinsel Zlatni Rat,<br />

das „goldene Horn“, ein berühmter sichelförmiger Strand,<br />

den man mit dem Taxiboot oder einem kleinen Bähnchen<br />

erreicht. Dort gibt es ausreichend Liegen und Sonnenschirme<br />

(gegen eine angemessene Gebühr zu benutzen),<br />

aber man darf sich auch mit einer Luftmatratze oder einem<br />

Handtuch dazwischen platzieren. Das Wasser ist herrlich<br />

und der Strand besteht aus feinem Kies.<br />

Zurück in Stari Grad suchen wir uns ein Restaurant in der<br />

Altstadt und feiern unseren letzten Abend auf der Insel.<br />

Abreisetag. Früh aufstehen, packen, dann pilgern wir<br />

9


Dubrovnik mit der vorgelagerten Insel Lokrum<br />

hinunter ins Städtchen. Kaffee und ein Hörnchen in einer<br />

Bar, dann mit dem Taxi zu unserer Maschine. Wir zahlen<br />

die Lande- und Abstellgebühr und tanken Super-Benzin<br />

aus einem Kanister. Es ist schon recht heiß, als ich auf der<br />

holprigen Piste in Richtung Dubrovnik starte.<br />

Wir müssen das Küstengebirge (an dieser Stelle 1.982 ft<br />

hoch) überfliegen und deshalb tüchtig steigen. Der Flug<br />

führt uns wiederum über empfohlene Routen über die Inseln<br />

Korc v ula und Mljet.<br />

Im Endanflug auf die Landebahn von Dubrovnik werde ich<br />

aufgefordert, abzudrehen, weil ein Airliner Vorrang hat.<br />

Während wir unsere Maschine versorgen, wird vom<br />

Follow-me eine gerade gelandete Turboprop-Maschine<br />

der französischen Landstreitkräfte auf einen Abstellplatz<br />

uns gegenüber geleitet. Die Maschine stellt mit dem Heck<br />

zu uns ab. Der Abgasstrahl bläst uns kleine Kieselsteine<br />

vom Vorfeld um die Ohren. Wir müssen unser Seitenruder<br />

festhalten, damit nichts passiert. Die jungen Militärs aus<br />

Rennes sind sehr freundlich, zumal ich sie auf französisch<br />

auf das Problem anspreche. Sie planen, am Samstag um<br />

10.00 Uhr abzufliegen. Also werden wir um 9.00 Uhr da<br />

sein, um möglichst weg zu sein, wenn die Franzosen den<br />

Motor anlassen.<br />

Mit dem Shuttlebus fahren wir nach Dubrovnik. Auf dem<br />

Weg dorthin kann man schon so manchen Blick auf die<br />

wunderschöne Altstadt erhaschen.<br />

Die Stadt ist proppevoll! Bei der Zimmervermittlung haben<br />

wir – wie meistens – Glück: es gibt ein Privatzimmer im<br />

Vorort Lapad, zu erreichen mit dem Bus. Der Vermieter holt<br />

uns an der Bushaltestelle ab.<br />

Danach fahren wir mit dem Bus zurück zur Altstadt. Wir sind<br />

halb verhungert, und eine Pizzeria verführt uns zu einem viel<br />

zu opulenten Snack. Also sparen wir uns das Abendessen,<br />

bummeln durch die Stadt, die wegen ihrer engen Gassen<br />

wunderbar schattig und kühl ist. Die Spuren des Krieges<br />

(1991 -1995), in dem Dubrovnik schlimme Zerstörungen<br />

erlitten hatte, sind fast nicht mehr auszumachen.<br />

Am nächsten Morgen ist der Himmel bedeckt, es nieselt.<br />

Wir beschließen, gleich den obligatorischen Rundgang auf<br />

der Stadtmauer zu machen. Kaum oben angekommen,<br />

lichtet sich die Wolkendecke. Die Sonne brennt ziemlich<br />

unbarmherzig auf uns herab. Die Aussicht auf die Stadt, den<br />

Hafen, die vorgelagerte Otok (Insel) Lokrum ist grandios.<br />

Wir sind sehr froh, dass immer wieder kleine Stände da<br />

sind, die Erfrischungen und etwas Schatten bieten.<br />

Danach erkunden wir die engen Straßen der Altstadt. Die<br />

gleiche Absicht haben tausende anderer Touristen. Wenn<br />

man nicht gerade mit einem Kleinflugzeug anreist und auf<br />

stabiles Wetter angewiesen ist, sollte man sich nicht unbedingt<br />

den August für einen Besuch der Stadt aussuchen.<br />

Trotzdem ist Dubrovnik ein Erlebnis.<br />

Ein Dinner in einer Parallelstraße zum Stradun (der Haupt-<br />

Flaniermeile) beschließt unseren Tag.<br />

Am Abreisetag gönnen wir uns für die Fahrt zum Airport ein<br />

Taxi. Wir sind vor den Französischen Militärs dort. Allerdings<br />

braucht bei uns die Abfertigung zu lange. Die Franzosen<br />

sind vor uns startbereit. Aber wir stehen unserer Dimona,<br />

die an riesigen Betonblöcken vertäut ist, bei, als sie den<br />

Motor anlassen. Claudia und ich halten jeweils eine Fläche<br />

fest. Die Franzosen sind so nett, ihre Maschine sofort nach<br />

dem Anlassen so zu drehen, dass die Dimona nicht mehr<br />

angeblasen wird. Geschafft!<br />

Um 8.58 UTC hebt Claudia ab. Unser Traum, über die Altstadt<br />

von Dubrovnik abfliegen zu können, geht leider nicht<br />

in Erfüllung, da Dubrovnik im Anflugsektor liegt.<br />

Auf dem Weg nach Split fliegen wir über die Insel Šipan,<br />

die Halbinsel Pelješak, vorbei an der äußersten östlichen<br />

Spitze der Insel Hvar.<br />

Nach 1½ Stunden Flugzeit liegt Split vor uns. Auf dem<br />

Airport herrscht Hochbetrieb. Wir müssen 25 Minuten lang<br />

Warteschleifen fliegen. Als wir endlich in die Platzrunde<br />

einfliegen dürfen, fragt der Tower, ob wir den anfliegenden<br />

Airbus in Sicht haben. Haben wir. Also wird der Anflug<br />

verlängert, der Airbus rauscht in gebührendem Abstand<br />

an uns vorbei. Wegen der Wirbelschleppen holt Claudia<br />

bis hinter Trogir aus.<br />

Das Follow-me-Fahrzeug, das auf uns gewartet hat, rast<br />

los. Offensichtlich hat der keine Ahnung, dass ein Motorsegler<br />

abhebt, wenn er zu schnell rollt. Auf den Vorfeld<br />

stehen links zahlreiche Airliner am Terminal, und rechts<br />

steht ein Airbus A 319 der German Wings, der auf dem<br />

Weg zur Startbahn ist. Ich denke: „Hoffentlich gibt der nicht<br />

Gas!“ – in diesem Moment rollt der Airbus an. Wir sind in<br />

30 oder 50 Metern Abstand direkt hinter der Maschine. Der<br />

rechte Flügel unserer Dimona hebt sich in die Luft. Dann<br />

hebt unsere Maschine in dieser abartigen Position vom<br />

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Monika Tetzner beim Vorflug-Check in Dubrovnik<br />

10


Ston auf der Insel Pelješac<br />

last (erbaut von 295 bis 305<br />

n. Chr.), der als Alterssitz des<br />

römischen Kaisers Diokletian<br />

diente, zurückzuführen. Er<br />

war der einzige römische Kaiser,<br />

der freiwillig aus dem Amt<br />

schied. Die Innenstadt von<br />

Split mitsamt dem Diokletianspalast<br />

wurde 1979 von der<br />

UNESCO zum Weltkulturerbe<br />

erklärt. Wir bummeln durch<br />

die Stadt, und sehen schließlich<br />

auf der Strandpromenade<br />

den vorbei schlendernden<br />

Menschen zu. Während der<br />

Rückfahrt mit der Fähre beobachten<br />

wir am Flughafen<br />

Split den Landeversuch einer<br />

Air France-Maschine, die<br />

beim ersten Mal durchstarten<br />

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11<br />

Boden ab. Claudia stemmt sich ins Ruder und gibt Gas,<br />

und innerhalb von Sekunden sind wir aus dem Bereich des<br />

Triebwerkstrahls heraus und die Dimona steht wieder auf<br />

ihren drei Rädern, und die sind auch noch alle dran.<br />

Nach dem Abstellen zeigt sich, dass wir mit der linken<br />

Fläche Bodenberührung hatten. Lack und Grundierung<br />

sind auf einer doppelt-handtellergroßen Fläche abgerieben.<br />

Wir sind der Meinung, dass wir die Maschine weiter fliegen<br />

können, was uns die Technik aus <strong>Butzbach</strong> später auch<br />

bestätigt Uns sitzt der Schreck in den Gliedern. Der Airport<br />

Manager besichtigt den Schaden, und wir müssen eine<br />

Unfallmeldung machen, wie sie bei allen Luftfahrtunfällen<br />

vorgeschrieben ist.<br />

Der Airport Manager hatte uns empfohlen, in Trogir zu<br />

übernachten. Die Zimmervermittlung vermietet uns ein<br />

kleines Zimmer direkt in der Altstadt. Wir haben nur ein<br />

paar Schritte zurückzulegen und sind „mitten drin“.<br />

Trogir zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO.<br />

Eine private Stadtführung mit Milan, der ein abenteuerliches<br />

Deutsch spricht, vermittelt sehr viel Wissenswertes über<br />

diese schöne Stadt, die einen Besuch lohnt.<br />

Wir nehmen unser Abendessen, diesmal einheimische<br />

Spezialitäten, in einer kleinen Konoba in einem gepflegten<br />

Innenhof ein und beenden den aufregenden Tag mit einem<br />

Slibowitz.<br />

Sonntag. Wir stehen früh auf, trinken auf dem Platz vor der<br />

Kirche einen Kaffee und gehen dann zum Bootsanleger<br />

auf der vorgelagerten Insel C v iovo, wo wir die Fähre nach<br />

Split nehmen wollen. 1½ Stunden Bootsfahrt, die uns nicht<br />

lang werden.<br />

Die Ursprünge der Stadt Split sind auf den Diokletianspamuss<br />

und beim zweiten Versuch die gesamte Länge der<br />

Piste ausnutzt und dann zurück rollen muss. Da war Claudias<br />

Landung doch viel, viel besser.<br />

Den Abend beschließen wir in einer Konoba mit dem bezeichnenden<br />

Namen „The End“. Nachdem an den letzten<br />

beiden Tagen eine Alpenüberquerung wetterbedingt unmöglich<br />

gewesen wäre, soll es am nächsten Tag wieder in<br />

Richtung Heimat gehen.<br />

Wir nehmen einen frühen Bus zum Airport, nehmen uns<br />

Zeit für ein kleines Frühstück, zahlen die Landegebühr,<br />

lassen uns NOTAMs und Wetter ausdrucken, checken die<br />

Dimona, tanken – und dann geht es los. Wir fliegen vorbei<br />

an Sibenik, von dort eine kurze Strecke in nördlicher Richtung<br />

ins Landesinnere, lassen diesmal die Kontrollzone von<br />

Zadar links liegen. Nach Passieren der Inseln Pag und Rab<br />

drehen wir nach Norden ab.<br />

Laut Wetterbericht sollten wir keine Probleme bei der<br />

Alpenüberquerung haben. Sollten! Beim Verlassen der<br />

Küstenregion bilden sich erste größere Kumuluswolken.<br />

Wir passieren die Grenze nach Slowenien. Die Wolken<br />

türmen sich immer höher. Ich steige auf 6.500, 8.500,<br />

10.500, 12.500 ft. Bei 13.000 ft sehen wir ein, dass die<br />

Wolken zu mächtig sind, um von uns überflogen werden<br />

zu können. Auf Rückfrage teilt uns der Lotse mit, dass die<br />

Wetterbedingungen in Klagenfurt, unserem Zielflugplatz,<br />

gut seien. Das hilft uns aber im Moment nicht weiter, denn<br />

nachlassende Leistung zeigt an, dass wir es mit einer beginnenden<br />

Vergaservereisung zu tun haben. Also bauen<br />

wir in der Kontrollzone von Ljubljana mit Zustimmung des<br />

Lotsen Höhe ab und fliegen abweichend von der geplanten<br />

Route bei Jesenice in das Sava-Tal ein. Die Berge am<br />

Südrand des Tals, die Julischen Alpen, sind bis zu 9.000<br />

ft hoch, am Nordrand, die Karawanken, immerhin 7.000 ft.<br />

Trogir, beim Anflug auf den Flughafen Split<br />

§<br />

Otfried Schwarz<br />

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„Claudia Winkler und Monika Tetzner vor der D-KOMH in<br />

Mauterndorf (Kärnten)“<br />

Die südlichen Gipfel hüllen sich in Wolken, man sieht nur<br />

schroffe Bergflanken, die dann in den Wolken verschwinden.<br />

Die Bergkette im Norden ist zwar überwiegend frei,<br />

aber die Lücke zwischen Gipfeln und Wolkenuntergrenze<br />

lässt ein Durchhuschen nicht zu. Wir beschließen, noch<br />

5 Minuten geradeaus zu fliegen. Wenn sich bis dahin keine<br />

Möglichkeit ergibt, den Gebirgskamm, der zwischen uns<br />

und Österreich liegt, zu überwinden, werden wir umdrehen<br />

und in Ljubljana landen.<br />

Plötzlich sehen wir – kurz vor der Grenze zu Italien - rechts<br />

den Wurzenpass (3.594 ft), der frei ist. Die Wolkenuntergrenze<br />

ist dort ein klein wenig höher, als in der Umgebung.<br />

Das ist unserer! Wir sind drüber und in Österreich. Bis nach<br />

Klagenfurt ist es ein Klacks. Wie vorhergesagt, ist das<br />

Wetter dort ausgezeichnet. Nach 3 Stunden und 2 Minuten<br />

landen wir in Klagenfurt.<br />

Auftanken, eine Kleinigkeit essen, Landegebühr bezahlen.<br />

Inzwischen hat Hubert, ein <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Fliegerkamerad, der<br />

in Kärnten lebt und in Mauterndorf, dem höchstgelegenen<br />

Flugplatz Österreichs (3.642 ft), fliegt, angerufen. Er ist der<br />

Meinung, die Strecke nach Mauterndorf sei fliegbar, wenn<br />

wir den Tälern folgen. Darin haben wir ja nun Übung. Also<br />

Flugplan für das Verlassen der Kontrollzone von LOWK<br />

Klagenfurt und heidewitzka! ab nach Mauterndorf. Auch<br />

diesmal liegen die Wolken auf den Gipfeln auf. Wien Information<br />

lässt uns nach eigenem Ermessen steigen. Wir<br />

fliegen in 6.000 ft durch die Täler. Wien möchte, dass wir<br />

den Beginn des Sinkfluges nach Mauterndorf melden,<br />

aber aufgrund unserer geringen Flughöhe haben wir den<br />

Funkkontakt zu Wien verloren. Also melden wir uns in<br />

Mauterndorf zur Landung. Wir landen auf dem wunderschönen<br />

Grasplatz. Die Freude ist groß: wir sind die ersten<br />

<strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Kameraden, die Hubert besuchen. Inzwischen<br />

hat Wien Information schon in Mauterndorf angerufen und<br />

die Bestätigung erhalten, dass wir sicher gelandet sind.<br />

Wir versorgen die Maschine, hangarieren und fahren mit<br />

Hubert nach Ebene Reichenau, wo er mit seinem Hund Baldur<br />

ein uriges kleines Bauernhaus bewohnt. Wir verbringen<br />

einen sehr gemütlichen und zünftigen Abend mit von Hubert<br />

zubereiteten Leckereien. Todmüde fallen wir danach in die<br />

Jana Dietz<br />

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rot karierten Betten. Der einzige Laut, den man hört, ist<br />

das Plätschern einer kleinen Quelle … Wir hören ihn nicht<br />

lange, sondern schlafen tief und traumlos.<br />

Als wir aufwachen, geht Hubert gerade zur Jagd. Wir sollen<br />

uns Zeit lassen. Die umliegenden Berge liegen in Wolken –<br />

aber es wird noch …. Nach einem ausführlichen Frühstück,<br />

fahren wir mit Hubert wieder nach Mauterndorf. Inzwischen<br />

haben sich die Wolken gehoben. Die Alpen-Experten sagen<br />

uns eine tolle Alpenüberquerung voraus. Nach dem Start<br />

müssen wir tüchtig Höhe aufnehmen. Die umliegenden<br />

Berge sind sehr hoch, über 7.000 ft. Wir müssen in Richtung<br />

Berchtesgaden über die Radstädter Tauern (8.800 ft) und<br />

vorbei an den Salzburger Kalkalpen (9.649 ft). Auch heute<br />

sind die Wolken höher, als vorhergesagt. Wir müssen öfters<br />

den Kurs wechseln, um bauschige Cumuli zu umfliegen.<br />

Bei 13.000 ft fragt Salzburg Radar: „Mädels, wie hoch wollt<br />

Ihr denn noch?“. Da unser Vergaser wieder vereisen will,<br />

ziehen wir vor, weiter um die Wolken herum zu kurven und<br />

nicht höher zu steigen. Der Ausblick auf die Berge unter<br />

uns ist unbeschreiblich.<br />

Das mag der Grund für Bergsteiger sein, die einen gefährlichen<br />

Aufstieg unternehmen: die Aussicht! Ich habe selten<br />

so etwas Gewaltiges und unglaublich Schönes gesehen.<br />

Man kommt sich ganz klein und unbedeutend vor. Wir werden<br />

hinterher feststellen, dass unsere Fotos dem Erlebten<br />

in keiner Weise gerecht werden. Es ist phantastisch!<br />

Als ich in einiger Entfernung in nordöstlicher Richtung Salzburg<br />

Airport sehe, bin ich sicher, dass wir nicht umkehren<br />

müssen, sondern unseren Flug wie geplant mit einer Station<br />

in Augsburg nach <strong>Butzbach</strong> fortsetzen können. Schließlich<br />

liegt links unter uns der Königssee. Linkerhand der Watzmann<br />

(8.901 ft) hüllt sein Haupt in Wolken. Dann werden<br />

die Berge, die zwischen uns und dem Chiemgau liegen,<br />

niedriger.<br />

D a n n l i e g t d e r<br />

Chiemsee vor uns.<br />

Wir unterfliegen<br />

den kontrollierten<br />

L u f t r a u m v o n<br />

München, lassen<br />

den Flugplatz von<br />

Oberschleißheim<br />

rechts liegen, überfliegen<br />

dann den<br />

Königssee und Watzmann in Wolken<br />

Flugplatz Dachau,<br />

wo ich 2001 einen<br />

fabrikneuen Motorsegler<br />

der Marke „Falke“ bei Scheibe Flugzeugbau abgeholt<br />

hatte, und werden schließlich angewiesen, einem Düsen-<br />

Hubschrauber in gebührendem Abstand auf die Landebahn<br />

von Augsburg zu folgen. Augsburger Weißwürste sind<br />

besser, als die Münchner – das weiß ich schon lange. Hier<br />

bestätigt sich das erneut in der Flugplatz-Gaststätte. Fehlt<br />

nur noch ein frisch gezapftes Weißbier. Aber da müssen<br />

wir uns noch bis zum Abend gedulden.<br />

Vorbei geht es an Donauwörth, Nördlingen, Dinkelsbühl,<br />

Walldürn, Mainbullau und Aschaffenburg. In der Ferne ist<br />

schon das Kraftwerk in Großkrotzenburg zu sehen. Das<br />

ist schon Heimat; hier brauchen wir keine Karte mehr. Wir<br />

kennen sozusagen jeden Baum. Als wir dann kurz vor dem<br />

Funkfeuer Metro einen anderen <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Flieger im<br />

Funk hören, können wir es kaum erwarten, in <strong>Butzbach</strong> zu<br />

landen, wo uns unsere Männer und zahlreiche <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong><br />

Fliegerkameraden schon erwarten.<br />

Es war eine tolle Tour, wenn auch nicht ohne Herausforderungen,<br />

aber auch mit vielen Highlights. Mal sehen, wohin<br />

es uns nächstes Jahr treibt …..<br />

Monika Tetzner<br />

12


Schmerz – eine „normale“ Alterserscheinung?<br />

von Tierarzt Dr. Henrik Hofmann, <strong>Butzbach</strong><br />

Mit dem Alter kommen auch bei Tieren eine Vielzahl<br />

von Erkrankungen. Das können ähnlich wie<br />

bei uns Menschen Tumore, Zahnprobleme oder<br />

auch Knochen- und Gelenkserkrankungen sein.<br />

Folge ist häufig chronischer Schmerz. Heute weiß<br />

man: Wie wir uns ein schmerzfreies Leben wünschen,<br />

so sollte auch unseren Tieren Schmerz<br />

genommen werden.<br />

Neben Zahnerkrankungen entstehen am häufigsten<br />

Schmerzen bei Hunden, Katzen und Heimtieren<br />

durch chronische Gelenkserkrankungen.<br />

„Er kommt so schlecht auf die Beine“, fällt Tierbesitzern<br />

auf. „Und am Spazierengehen hat er auch<br />

keine rechte Freude mehr .... das muss bestimmt<br />

das Alter sein.“ Es ist das Alter, keine Frage. Doch<br />

das ist noch lange kein Grund, nichts zu tun. Nach<br />

dem Motto „der schreit nicht, so weh kann’s also<br />

nicht tun!“ Tiere äußern nur akuten, unmittelbaren<br />

„spitzen“ Schmerz durch Schreie oder Winseln.<br />

Das kann etwa sein, wenn sie in Scherben treten<br />

oder angefahren werden. Chronischer Schmerz<br />

tritt schleichend und leise auf. Nicht umsonst<br />

heisst es „Tiere leiden stumm“. Meist fällt auf,<br />

dass unsere Vierbeiner ruhiger werden, sich<br />

zurückziehen, nicht mehr wie gewohnt auf den<br />

Tisch klettern oder einfach länger brauchen, um<br />

aufzustehen. Andere wiederum fressen mehr<br />

oder weniger, je nach dem, welcher „Schmerztyp“<br />

sie sind. Ursache chronischer Schmerzen<br />

sind häufig Arthrosen. In ihrem Verlauf wird im<br />

Gelenk Knorpelgewebe immer mehr zerstört und<br />

zunehmend knöchernes Material zugebildet. Das<br />

ist dann auf Röntgenbildern recht gut zu sehen.<br />

Knorpelschädigung und veränderte Biomechanik<br />

des betroffenen Gelenks verursachen über eine<br />

Entzündung des Gelenks Schmerzen. Zu den<br />

bekanntesten Defekten beim Hund zählen die Gonarthrose<br />

(Kniegelenksarthrose), die Coxarthrose<br />

(Hüftgelenksarthrose) und die Spondylarthrose /<br />

Spondylose (Arthrose an den kleinen Gelenken<br />

der Wirbelsäule).<br />

Und was kann man dagegen tun?<br />

Wenn Ihr Tier nach der Ruhe in seinen Bewegungen<br />

eingeschränkt ist, er „klamm“ läuft, wenn<br />

er bei Anstrengung im Spiel oder bei längeren<br />

Spaziergängen anfängt zu „humpeln“ oder aber<br />

immer ein Bein entlastet, dann sollten Sie nicht<br />

abwarten, ob Ihr Tier sich vielleicht nur etwas<br />

„gezerrt“ oder „geprellt“ hat, sondern zum Tierarzt<br />

gehen. Das gilt übrigens nicht nur für Hunde.<br />

Erschreckend oft können auch bei Katzen und<br />

Heimtieren Knochenveränderungen diagnostiziert<br />

werden. Unerlässlich für eine eindeutige Diagnosestellung<br />

ist die Anfertigung von Röntgenaufnahmen<br />

des betroffenen Gelenks.<br />

Knöcherne Veränderungen lassen sich so meist<br />

sehr einfach nachweisen. Ohne sorgfältige Diagnostik<br />

kann eine Behandlung über längere Zeit<br />

„ins Blaue“ Folgeschäden haben!<br />

Die Behandlungen haben in der Tiermedizin inzwischen<br />

einen Standard wie in der Humanmedizin<br />

erreicht. Für welche Therapie man sich entscheidet,<br />

hat mit Art und Umfang der Erkrankung sowie<br />

dem Alter des Tieres zu tun. Manchmal können<br />

Operationen notwendig sein, manchmal reichen<br />

„einfache“ Schmerztherapien. Gute Erfahrungen<br />

gerade in „austherapierten Fällen“ haben wir mit<br />

der Kombination verschiedener Verfahren. Das<br />

bedeutet, dass wir „ganzheitlich“ Akupunktur,<br />

Homöopathie, herkömmliche Schmerzmittel und<br />

andere Verfahren – wie Goldimplantation – miteinander<br />

kombinieren. Menschen, die selbst einmal<br />

an chronischen Schmerzen gelitten haben wissen<br />

eines: „Das wünscht man keinem Hund!“<br />

Ihre Praxis für Klein- und Heimtiere in <strong>Butzbach</strong><br />

• Ultraschall und Röntgen • Naturheilverfahren • Zahnheilkunde<br />

Auch Tiere werden älter! Jetzt Frühjahrs-Check für Tiersenioren!<br />

Hoch-Weiseler Straße 57, www.tierundleben.de<br />

Telefon 0171/7565514 oder 06033/5367<br />

Sprechzeiten: nach Terminabsprache<br />

sowie Montag bis Freitag 17.00 bis 19.00 Uhr,<br />

Samstag 10.00 bis 12.00 Uhr<br />

13


Das Pflegeteam Regenbogen …<br />

… öffnete im letzten November seine Pforten in <strong>Butzbach</strong>.<br />

Das Pflegeteam Regenbogen ist ein ambulanter<br />

Pflegedienst, der den Pflegebedürftigen individuell in<br />

seiner Häuslichkeit betreut und dadurch ein höchstmögliches<br />

gesundheitliches Wohlbefinden erhalten<br />

möchte. Sie sind bei allen gesetzlichen sowie privaten<br />

Pflege- und Krankenkassen zugelassen.<br />

Die beiden Inhaberinnen Justina Wenzlik und Simone<br />

Sturm beantworten Ihnen gerne alle Fragen rund um<br />

das Thema Pflege in ihren Geschäftsräumen in der<br />

Wetzlarer Straße 13 in <strong>Butzbach</strong> während der Öffnungszeiten<br />

Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.00<br />

Uhr, sowie Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis<br />

18.00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung. Ein<br />

besonderer Service ist die telefonische Erreichbarkeit<br />

Rund-um-die Uhr unter 06033-74 54 375.<br />

Neben den Leistungen der Grundpflege bietet das<br />

Team hauswirtschaftliche und medizinische Versorgung,<br />

Begleitung bei Aktivitäten oder Hilfe bei der<br />

Ernährung an. Beim gesamten Pflegeteam können<br />

Sie einen freundlichen und liebevollen Umgang mit<br />

den Pflegebedürftigen sowie mit den Angehörigen<br />

voraussetzen. Die Pflege ist individuell und aktivierend.<br />

Das bedeutet, dass die vorhandenen Fähigkeiten und<br />

Ressourcen der Pflegebedürftigen gefördert werden<br />

und erhalten bleiben.<br />

Zum Leistungsspektrum gehören Dienstleistungen wie<br />

Körperpflege, Inkontinenzversorgung oder Mobilisation.<br />

Ferner hilft es bei der Zubereitung von Mahlzeiten<br />

oder der Verabreichung von Sondenkost, ebenso<br />

beim Putzen, Spülen oder Wäschewaschen. Zum<br />

Einkauf, Arztbesuch oder Spaziergang werden ebenfalls<br />

Begleitungen angeboten. Auch die viertel- bzw.<br />

halbjährlichen Beratungseinsätze können Sie beim<br />

Pflegeteam Regenbogen abrufen. Die medizinischen<br />

Dienstleistungen umfassen gängige Aufgaben wie<br />

Wundversorgung, Blutzucker- und Blutdruckkontrolle,<br />

Injektionen, Katheterisierung oder Anziehen von<br />

Kompressionsstrümpfen bzw. Anlegen von Kompressionsverbänden.<br />

Auch Versorgung via Port-a-Cath und<br />

PEG-Versorgung sind Leistungen des Pflegeteams.<br />

24-Stunden-Service<br />

Öffnungszeiten:<br />

Montag bis Freitag 9-13 Uhr<br />

Dienstag + Donnerstag 16-18 Uhr<br />

Justina Wenzlik<br />

Brigitte Dieter<br />

Simone Sturm<br />

Pflegeteam Regenbogen<br />

Wetzlarer Straße 13 · 35510 <strong>Butzbach</strong><br />

Tel. 060 33-7 45 43 75 · Fax 06033-7454376<br />

Notruf-Nr. 0160 - 99 62 30 43<br />

Das Pflegeteam Regenbogen verspricht eine kooperative<br />

Zusammenarbeit mit allen an der Pflege beteiligten<br />

Personen- oder Berufsgruppen.<br />

Ganz neu im Programm hat das Pflegeteam einen<br />

Seniorenstammtisch. Er findet jeden Dienstag in der<br />

Zeit von 16.00 bis 18.00 in den Räumlichkeiten des<br />

Pflegedienstes statt. Hier können Angehörige ihre zu<br />

pflegenden Familienangehörigen in die Obhut geschulter<br />

Pflegekräfte geben, um selbst Zeit für Besorgungen<br />

und/oder Arztbesuche zu haben. Während der Betreuungszeit<br />

werden den Teilnehmern Gesellschaftsspiele<br />

angeboten. Es wird gemeinsam gesungen oder auch<br />

mal Waffeln gebacken. Wer möchte, kann sich auch<br />

an einem Gedächtnistraining beteiligen, das auf spielerische<br />

Weise durchgeführt wird. Hier werden sich die<br />

Pflegebedürftigen wohlfühlen. Die Kosten werden im<br />

Rahmen der Betreuungsleistungen nach § 45b SGB XI<br />

von den Pflegekassen übernommen. Das Pflegeteam<br />

bittet um Voranmeldungen, um die Gruppengröße auf<br />

eine maximale Teilnehmerzahl von 9-12 Personen<br />

beschränken zu können.<br />

Informationsveranstaltung<br />

„Demenz – Was nun?<br />

Angebote der Wetterau<br />

Wo: Limeshalle in Limeshain<br />

Wann: 2. April 2011 von 11.00 – 18.00 Uhr<br />

Weitere Informationen unter<br />

Telefon: 0 60 33 – 99 51 13<br />

(Seniorenbeauftragte der Stadt <strong>Butzbach</strong>)<br />

14


Noch mehr Raum für Zähne<br />

Umzug der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Eisenkolb MSc. und Dr. Oberste<br />

nach Münzenberg-Gambach<br />

Die Räumlichkeiten in der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis<br />

Dr. Eisenkolb und Dr. Oberste, Im<br />

Eiloh 11 sind zu klein geworden: Drei behandelnde<br />

Zahnärzte, zwei Prophylaxe-Spezialistinnen,<br />

zahlreiche Helferinnen und vor allem der Implantationsbereich-Bereich<br />

benötigten zunehmend<br />

mehr Platz.<br />

„Nach unserem 20-jährigen Praxisjubiläum wurden<br />

großzügigere Praxisräume bezogen, nach<br />

dem Motto: Mehr Raum für Qualität und moderne<br />

Zahnmedizin. Durch unsere Spezialisierung auf die<br />

zahnärztliche Implantologie ist der Anspruch an<br />

unsere Arbeit immer mehr gestiegen“, berichtet<br />

Dr. Reiner Eisenkolb MSc. „Deshalb entschlossen<br />

wir uns, unsere zukünftigen Räumlichkeiten nach<br />

modernsten Kriterien und den zeitgemäßen Bedürfnissen<br />

unserer Patienten zu konzipieren.“<br />

Die neue Praxis entstand in Münzenberg-Gambach,<br />

in einem neu errichteten Gebäude in der<br />

Blumenstraße 19 und umfasst nunmehr<br />

über 350 m 2 . Seit Anfang März stehen dort nun<br />

zehn klimatisierte Behandlungsräume mit modernster<br />

Technik für die Behandlungs-schwerpunkte<br />

Implantologie, Parodontologie, Endodontie,<br />

Ästhetik und Prophylaxe zur Verfügung. Zwei<br />

Behandlungsräume sind allein für die Prophylaxe<br />

reserviert, die einen immer höheren Stellenwert in<br />

unserer zahnmedizinischen Betreuung einnimmt.<br />

Aufgrund der neuen Praxisdimension mit insgesamt<br />

drei behandelnden Zahnärzten und 14<br />

Mitarbeiterinnen wurde auch eine Praxis- Namensänderung<br />

erforderlich. Wir haben uns für „Zahnmedizinisches<br />

Zentrum Münzenberg“ entschieden.<br />

Das „ZMZ-Münzenberg“ wird auch in absehbarer<br />

Zeit im Internet unter www.zmz-muenzenberg.de<br />

zu finden sein.<br />

In der Vergangenheit hat es sich immer wieder<br />

gezeigt, dass viele Berufstätige die frühen Morgenstunden<br />

oder auch die Abendstunden für einen<br />

Behandlungstermin bevorzugen. Und deshalb<br />

werden auch die bereits bekannten „Patientenorientierten<br />

Sprechzeiten“ durch unseren gut<br />

organisierten Schichtdienst weiterhin verfügbar<br />

bleiben:<br />

Mo., Mi., Do., von 8 – 20 Uhr, Di., von 7 – 20 Uhr<br />

und Fr. von 7 – 19 Uhr.<br />

Wer mit dem eigenen Auto kommt, kann sich<br />

jetzt über mehr Parkmöglichkeiten freuen. 10<br />

praxiseigene Parkplätze stehen den Patienten<br />

zur Verfügung. Zur Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln<br />

erreicht man das „Zahnmedizinische<br />

Zentrum-Münzenberg“ mit dem Bus und steigt an<br />

der Haltestelle Brückfeld aus.<br />

Allen Patienten danken wir für Ihr bislang entgegengebrachtes<br />

Vertrauen und freuen uns Sie<br />

in unseren neuen Räumen begrüßen zu dürfen.<br />

Bitte beachten Sie, dass durch unseren Umzug<br />

nach Münzenberg-Gambach (anderer Ortsteil) sich<br />

unsere gesamte Telefonnummer geändert hat. Sie<br />

erreichen uns ab sofort, zu den o. g. Sprechzeiten,<br />

unter Tel.: 06033-92790-0<br />

Für Ihr Verständnis möchten wir uns im Voraus bei<br />

Ihnen herzlich bedanken.<br />

Dr. med. dent. Reiner Eisenkolb<br />

MSc., Dr. med. dent. Volker Oberste<br />

und das gesamte Praxisteam<br />

Zahnmedizinisches-Zentrum-Münzenberg<br />

Blumenstraße 19, 35516 Münzenberg<br />

Telefon 06033 92790-0, Telefax 06033 92790-29<br />

praxis@zmz-muenzenberg.de<br />

www.zmz-muenzenberg.de<br />

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15


Geschichte der Wohnsiedlung Degerfeld – Entstehung und Entwicklung<br />

Bis zum Zweiten Weltkrieg war in <strong>Butzbach</strong> das oberhalb<br />

der Main-Weser-Bahn gelegene Gelände kaum<br />

bebaut: Entlang der Taunusstraße und der Kleeberger<br />

Straße reihten sich mehrere Häuser wie an einer<br />

Perlenschnur den Schrenzerhang hinauf, dazwischen<br />

lagen ausgedehnte Grünflächen mit wenigen Gebäuden.<br />

Jenseits der Kleeberger Straße beschränkte sich<br />

das bebaute Areal weitgehend auf die Strafanstalt<br />

und die benachbarten Backsteinhäuser, in denen die<br />

Vollzugsbeamten mit ihren Familien wohnten. Jenseits<br />

der „Gefängnissiedlung“ begann das offene Feld.<br />

Erst die eklatante Wohnungsnot in Folge des Zweiten<br />

Weltkrieges bewirkte in <strong>Butzbach</strong> eine rasante Bautätigkeit,<br />

die das Gelände westlich der Bahnlinie in den<br />

Fokus rückte.<br />

Zur Vorgeschichte: In <strong>Butzbach</strong> sind bereits während<br />

des Krieges etliche Evakuierte aus den großen Städten<br />

des Rhein-Main-Gebiets aufgenommen worden.<br />

Das Problem der Wohnungsnot verschärft sich gegen<br />

Kriegsende, als die kleine Stadt selbst Bombenschäden<br />

erleidet. Dramatisch verschlimmert sich die<br />

Situation 1945/1946 mit der Ankunft der Heimatvertriebenen<br />

und Flüchtlinge aus den Ostgebieten. Um die<br />

Menschen aus Zwangseinquartierungen, Baracken,<br />

ausgedienten Eisenbahnwaggons und anderen Notunterkünften<br />

wieder in menschenwürdige Verhältnisse zu<br />

bringen, entstehen in <strong>Butzbach</strong> in den 1950er Jahren<br />

zahlreiche Mietwohnbauten im Rahmen des Sozialen<br />

Wohnungsbaues. Den ersten großen Wohnblock errichtet<br />

die Wohnungsbaugesellschaft „Nassauische<br />

Heimstätte“ 1950 in der Falkensteiner Straße – weitere<br />

sollen folgen. Innerhalb weniger Jahre entsteht südlich<br />

der Taunusstraße am Schrenzerhang ein neues Wohngebiet<br />

mit großen Mehrfamilienhäusern.<br />

Von Antje Sauerbier, Museum der Stadt <strong>Butzbach</strong><br />

Keimfreies Trinkwasser<br />

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haben Sie jederzeit frisch<br />

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Ferdinand Reich<br />

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• Rechts- oder Linkshandhabung<br />

• Eingebaute Kindersicherung<br />

Luftaufnahme des Degerfeldes im Jahr 1964 vom Stadtwald<br />

aus fotografiert. Am rechten Bildrand verläuft die Mozartstraße,<br />

im Vordergrund ist die Pohlgönser Straße bis zur Höhe<br />

des ersten, noch im Bau befindlichen Hochhauses ausgebaut.<br />

Links dieser Baustelle ist bereits die Baugrube für das<br />

zweite Hochhaus ausgehoben. Dahinter sind Grabungsarbeiten<br />

im Gange: Mittels kreuzförmiger Suchgräben soll die<br />

römische Vergangenheit von <strong>Butzbach</strong> freigelegt werden,<br />

bevor sie unter den Neubauten der jungen Siedlung wieder<br />

für immer verschwindet. Die Straße, die später zwischen den<br />

beiden ersten Hochhäusern angelegt wurde, trug bis zur<br />

Umbenennung 2009 die Bezeichnung „Limesstraße“ und<br />

erinnerte an den römischen Wall mit dem kleinen Kastell,<br />

das hier den Grenzverkehr überwachte (heute „Astrid-<br />

Lindgren-Straße“). Aus der Vogelperspektive zeichnet sich<br />

im Hintergrund deutlich der Umriss des Kastell Degerfeld<br />

nach Nordosten im Feld ab. Die Befliegung unternahm der<br />

Apotheker Karl Fink, das Foto selbst wurde von Bodo Heil<br />

aufgenommen und dem Stadtarchiv dankenswerterweise<br />

zur Verfügung gestellt. (Stadtarchiv <strong>Butzbach</strong>, Bildarchiv)<br />

Ein weiteres Großbauprojekt ist die amerikanische<br />

Wohnsiedlung für Besatzungsangehörige im <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong><br />

Nordwesten. Ende 1953 beanspruchen die Amerikaner<br />

hierfür 10 000 m 2 Ackerfläche. Zunächst sind<br />

18 Wohnblocks mit 288 Wohnungen vorgesehen, doch<br />

schon bald ist die Rede von 738 Wohnungen und am<br />

Ende sind weit über 30 der riesenhaften Wohnblöcke<br />

aus dem Boden gestampft.<br />

Zwischen der Kleeberger Straße und der Housing Area<br />

<br />

nimmt die Nassauische Heimstätte ihr zweites großes<br />

<br />

Baugebiet in Angriff: Zwischen Eduard-Otto-Straße<br />

<br />

und Sudetenstraße entsteht 1955 die „Nebenerwerbssiedlung“,<br />

ein optisch in sich geschlossener Stadtteil<br />

<br />

mit 21 Doppelhäusern in gleichartiger Bauweise mit<br />

Grünland, so dass die Bewohner – Vertriebene, die zuvor<br />

in der Landwirtschaft tätig waren – hier in kleinem<br />

<br />

<br />

Stil Gemüse und Obst anbauen können, um sich<br />

damit einen „Nebenerwerb“ zu schaffen. So hat sich<br />

nach 1948 im Westen <strong>Butzbach</strong>s die bebaute Fläche<br />

zwischen dem Stadtwald und der B3 in nur acht Jahren<br />

fast verdoppelt. Doch am Ende der 1960er Jahre<br />

<br />

<br />

herrscht immer noch dringender Bedarf an Wohnraum.<br />

Die wachsende Industrie in <strong>Butzbach</strong> bietet<br />

• Ökologisch effizienter Energieund<br />

Wasserverbrauch Reich<br />

vielen Menschen eine Arbeit. Etliche pendeln täglich<br />

www.reich-elektro.de • re@reich-elektro.de in die Schrenzerstadt ein, suchen aber langfristig eine<br />

Wohnung vor Ort. Außerdem drängen bis zum Bau der<br />

16


Die moderne Degerfeldsiedlung mit den neuen Mehrfamilienhäusern<br />

in der Mozartstraße, Höhe Händelweg; rechts<br />

und links im Hintergrund erkennbar sind bereits die nächsten<br />

im Bau befindlichen Häuserblocks in der Haydnstraße. Aufnahme:<br />

Wolf Keutmann, um 1968/69 (Stadtarchiv <strong>Butzbach</strong>,<br />

Bildarchiv)<br />

Mauer jährlich Hunderttausende von DDR-Bürgern<br />

nach West-Deutschland und suchen eine Bleibe.<br />

Auch im Raum <strong>Butzbach</strong> werden ständig neue sog.<br />

„Republikflüchtlinge“ aufgenommen. Daher sind in<br />

den Neubauten des sozialen Wohnungsbaues stets<br />

Wohnungen für Angehörige der Industriebetriebe –<br />

vornehmlich der Pintsch Bamag – und für Neu-Bürger<br />

aus der Ostzone ausgewiesen.<br />

Aber das Bauland wird allmählich knapp, weshalb das<br />

Gebiet nördlich des Ebersgönser Weges – jenseits<br />

der US-Zivilsiedlung – seit 1956 in die Bauplanung<br />

einbezogen ist. Dies markiert den Anfang der Degerfeldsiedlung.<br />

Unmittelbar nach ihrer Gründung im November 1955<br />

legt die <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Wohnungsgesellschaft (BWG) –<br />

ein Zusammenschluss der Stadt <strong>Butzbach</strong> mit der<br />

Nassauischen Heimstätte –im oberen Ebersgönser<br />

Weg mit einem großen Wohnblock den Grundstein für<br />

das neue Stadtviertel „Degerfeld“. Er ist Teil eines ehrgeizigen<br />

Projekts der frisch gebackenen Gesellschaft,<br />

die 156 Wohneinheiten in dem neuen Baugebiet erstellen<br />

will. Doch dies ist nur der Anfang, viele weitere<br />

Wohnungen sollen in den nächsten Jahren folgen.<br />

Die ersten Häuser entstehen praktisch im freien Feld.<br />

Sie sind über lange Zeit nur auf Behelfswegen zu<br />

erreichen – lästig für ihre Bewohner und hinderlich<br />

in der Bauphase, beispielsweise bei der Anlieferung<br />

von Baumaterial. Aber in der schweren Zeit hat der<br />

Hausbau Priorität, alles andere muss warten! Bis in<br />

die 1960er Jahre hinein wird ein Wohnblock nach dem<br />

anderen hochgemauert. Anders als zu Beginn wird<br />

jetzt die komplette Infrastruktur – neben Wasser- und<br />

Stromversorgung sowie Kanalisation auch der Straßenausbau<br />

mit Bürgersteigen und Beleuchtung – zeitgleich<br />

bewerkstelligt. So entstehen innerhalb kurzer<br />

Zeit etliche neue Straßen: Die Hauptverkehrsader<br />

des Wohngebietes bleibt der Ebersgönser Weg, nach<br />

und nach werden die Binnen-Straßen ausgewiesen.<br />

Vorgesehen ist ein Straßenviertel mit Dichter-Namen,<br />

wovon 1962 der Eichendorff-Weg als erstes fertig<br />

gestellt ist.<br />

Mit den Häuserblöcken in der Mozartstraße erschließt<br />

die BWG ein weiteres Baugebiet, auch hier gehen die<br />

Arbeiten rasch voran: Im Frühjahr 1962 sind bereits<br />

drei der großen Mehrfamilienhäuser bewohnt, ein<br />

viertes ist zum Teil bezogen, und ein fünfter Block steht<br />

im Rohbau. Im Juni 1962 wird feierlich das Richtfest<br />

für weitere drei Blöcke gefeiert.<br />

Die um die Mozartstraße geplanten Straßen sollen<br />

Namen von Komponisten tragen, wobei 1962 nur der<br />

Händelweg und der Brucknerweg ausgebaut sind. In<br />

diesen beiden Straßen erstellt die BWG je vier Reiheneigenheime,<br />

die eine bauliche Auflockerung der<br />

bisherigen Bauweise bedeuten. Vor allem erlauben<br />

diese kleineren Wohneinheiten gegenüber den großen<br />

funktionalen Wohnblöcken die Berücksichtigung individueller<br />

Bedürfnisse.<br />

Wie in vielen anderen deutschen Städten zwingt auch<br />

in <strong>Butzbach</strong> die Not an Wohnraum nach dem Krieg<br />

zunächst zu stereotypem Bauen: Möglichst rasch<br />

müssen bezahlbare und zweckmäßige Gebäude<br />

geschaffen werden. Erst allmählich treten gegenüber<br />

Bescheidenheit und Schlichtheit neue Aspekte wie<br />

gefällige Optik, individuelle Ansprüche und Komfort<br />

in den Fokus. 1964 stößt die BWG im Degerfeld die<br />

Tür zu einem neuen Zeitalter auf: In <strong>Butzbach</strong>s junger<br />

Wohnsiedlung sollen Hochbauten entstehen ! Mehrere<br />

neungeschossige Hochhäuser sind geplant, die der<br />

Siedlung – in der bisher die langen Wohnblöcke dominieren<br />

– eine völlig neue – eine unverwechselbare<br />

Silhouette geben sollen. Kommunaler bzw. sozialer<br />

Wohnungsbau ist nicht mehr allein darauf ausgerichtet,<br />

möglichst schnell nach rein zweckmäßigen<br />

und kostengünstigen Gesichtspunkten Wohnraum<br />

zu schaffen. Die weithin sichtbaren Neubauten im<br />

Nordwesten <strong>Butzbach</strong>s stehen bildhaft für eine<br />

selbstbewusste Stadt mit modernem Anspruch. Aber<br />

nicht nur äußerlich entsprechen die Hochhäuser dem<br />

Verständnis von zukunftsorientierter Bauweise: Ausgestattet<br />

mit fließend warmem Wasser, Zentralheizung,<br />

Lift und Müllschluckern auf jeder Etage sowie einer<br />

eigenen Müllverbrennungsanlage setzen sie völlig<br />

17


neue Maßstäbe und bieten ihren Bewohnern komfortables<br />

Wohnen auf höchstem Niveau. Von 1964 bis<br />

1967 entstehen drei dieser „Wohntürme“, weitere sind<br />

vorgesehen, werden aber nicht realisiert.<br />

Die wachsende Degerfeldsiedlung entwickelt sich zu<br />

einem eigenständigen Stadtteil, in dem zu Beginn der<br />

zweiten Hälfte der 1960er Jahre rund 2 000 Menschen<br />

leben. Vom städtischen Zentrum abgelegen, ist es vor<br />

allem für die jüngsten Einwohner nicht ungefährlich,<br />

den weiten Fußweg zur Stadtschule, der durch die amerikanische<br />

Siedlung und entlang der viel befahrenen<br />

B3 führt, zurückzulegen. Die bereits 1960 in den städtebaulichen<br />

Planungen vorgesehene Degerfeldschule<br />

für Grundschüler wird im September 1967 eingeweiht.<br />

Weitere Erleichterungen im Alltag für die inzwischen<br />

auf 2 500 angewachsene Zahl der Degerfeldbewohner<br />

bringt das 1969 eröffnete Geschäftszentrum in der<br />

Haydnstraße, Ecke Mozartstraße: Auf 300 m 2 sind ein<br />

Einkaufsmarkt, eine Bäckerei, ein Zeitungshandel, ein<br />

Wäschereibetrieb und eine Filiale der Kreissparkasse<br />

unter einem Dach zusammengefasst, womit die<br />

Mondnacht<br />

Es war, als hätt der Himmel<br />

Die Erde still geküsst,<br />

Daß sie im Blütenschimmer<br />

von ihm nun träumen müsst.<br />

Die Luft ging durch die Felder,<br />

Die Ähren wogten sacht,<br />

Es rauschten leis die Wälder,<br />

So sternklar war die Nacht.<br />

Und meine Seele spannte<br />

Weit ihre Flügel aus,<br />

Flog durch die stillen Lande,<br />

Als flöge sie nach Haus.<br />

Joseph von Eichendorff<br />

(1788 – 1857)<br />

wichtigsten Grundbedürfnisse vor Ort gedeckt ist. Als<br />

Einrichtung zur sinnvollen Freizeitgestaltung ist in den<br />

frühen Planungen für den Ausbau des Degerfeldes ein<br />

Kino enthalten. Dieses wird jedoch nie gebaut. Vor<br />

allem für die Jugend fehlt lange Zeit eine Stätte der<br />

Begegnung und Kommunikation. Erst in den 1980er<br />

Jahren schafft die evangelische Kirchengemeinde mit<br />

dem „Haus Degerfeld“ ein soziales Zentrum in dem<br />

Viertel. Der moderne Bau wird im August 1986 feierlich<br />

eingeweiht und bietet jungen Menschen im „Café Kanne“<br />

Gelegenheit zum zwanglosen Austausch. Zudem<br />

sind hier großzügige Räumlichkeiten für Feste und<br />

Familienfeierlichkeiten vorhanden.<br />

In gut fünfzig Jahren ist im Nordwesten von <strong>Butzbach</strong><br />

ein eigener Bezirk entstanden. Das gewaltige<br />

Wachstum der Nachkriegswohnsiedlung mit Tausenden<br />

von Bewohnern einerseits, andererseits die<br />

US-amerikanische Housing Area, die das Degerfeld<br />

von der Kernstadt separiert, haben sicher dazu beigetragen,<br />

dass sich hier ein gewisses Eigenleben<br />

entwickelt hat. Im Gegensatz zu den übrigen, abseits<br />

des Stadtzentrums liegenden Wohngebieten – wie<br />

die Heinrich-Schneider-Siedlung und die zur Nieder-<br />

Weiseler Gemarkung zählende Waldsiedlung – hat sich<br />

das Degerfeld Dank mehrerer Geschäfte, der Schule<br />

und des „Haus Degerfeld“ zum selbstständigen Stadtviertel<br />

entwickeln können.<br />

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mit dem N a h s e h e n schwerer.<br />

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Impressum:<br />

Herausgeber:<br />

Magistrat der Stadt <strong>Butzbach</strong><br />

Schlossplatz 1, 35510 <strong>Butzbach</strong><br />

Telefon (0 6033) 995-113<br />

Telefax (06033) 995-220<br />

E-Mail: heidi.gombert@stadt-butzbach.de<br />

Redaktionsteam:<br />

Seniorenbeauftragte: Heidi Gombert<br />

<strong>Seniorenbeirat</strong>: Gisela Wimmer, Otto Polak,<br />

Hildegard Wodni, Elfriede Lange<br />

Dr. Christoph Bindhardt<br />

Gesamtherstellung:<br />

Verlag Druckhaus Gratzfeld, <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Zeitung<br />

Auflage: 7.000 Exemplare<br />

Fotos Titelblatt: Otto Polak<br />

In eigener Sache:<br />

Die Herstellung der <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> <strong>Seniorenzeitung</strong><br />

finanziert sich überwiegend aus Werbeinseraten<br />

der <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Geschäftsleute. Wir bitten die<br />

Leserschaft, dies bei ihrer Einkaufsplanung zu<br />

berücksichtigen.<br />

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben<br />

nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers<br />

wieder. Bei eingesandten Beiträgen<br />

behält sich der He rausgeber eine Bearbeitung<br />

vor, die den Inhalt unbeachtet lässt. Für Veranstaltungshinweise<br />

und Adressen sind die<br />

entsprechenden Organisationen bzw. Vereine<br />

verantwortlich. Die <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> <strong>Seniorenzeitung</strong><br />

erscheint zweimal im Jahr und ist für<br />

Senioren kostenfrei erhältlich.<br />

18


Top 100 Akustiker in <strong>Butzbach</strong><br />

Am 12. Februar 2011 zeichnete Vicky Leandros, eine<br />

der bekanntesten, wenn nicht DIE bekannteste deutsche<br />

Sängerin, als Schirmherrin die Gewinner des „TOP<br />

100 Akustiker 2011-Wettbewerbs“ aus und überreichte<br />

anlässlich der feierlichen Gala-Veranstaltung im ehrwürdigen<br />

Hotel Adlon in Berlin die Urkunden an die strahlenden<br />

Preisträger. Zu den TOP 100 inhabergeführten,<br />

mittelständischen Akustikern zu gehören, ist eine große<br />

Auszeichnung! Und das Adlon in Berlin ist ein würdiger<br />

Rahmen für dieses Ereignis. Aus <strong>Butzbach</strong> gehört auch<br />

ein Hörgeräte-Akustiker dazu: Es ist die Firma Hörgeräte<br />

Jahnecke! Hörgeräte Jahnecke ist mit Recht sehr stolz<br />

auf diese Auszeichnung. Die unabhängige Jury aus Wissenschaft<br />

und Marketing, repräsentiert durch Professor<br />

Fortmann von der Fachhochschule Gelsenkirchen und<br />

das BGW Institut für innovative Marktforschung in Essen,<br />

ermittelte aus den Wettbewerbsteilnehmern die TOP 100<br />

Akustiker 2011. Um diese Hörgeräte-Akustiker zu erfassen,<br />

hatte die BGW gemeinsam mit Herrn Professor Fortmann<br />

einen umfangreichen Fragenkatalog erarbeitet, mit dem<br />

die jeweiligen Bewerber ihre Leistungsfähigkeit und ihre<br />

absolute Kundenorientierung darstellen mussten. Anhand<br />

dieses 15-seitigen Fragebogens, unzähligen Geschäftsbe-<br />

sichtigungen und aufwändigen Testkäufen, bei denen die<br />

Antworten der Bewerber auf Herz und Nieren überprüft<br />

wurden, ist es dem wissenschaftlichen und marketingorientierten<br />

Team gelungen, die 100 Hörgeräte-Akustiker<br />

unter den Bewerbern zu finden, die ganz besonders<br />

kundenorientiert denken und handeln. Diese 100 besten<br />

nach diesen Kriterien bewerteten Hörgeräte-Akustiker<br />

erhielten die Auszeichnung TOP 100 Akustiker 2011. Diese<br />

zeichnen sich durch besondere Kunden-Orientierung,<br />

Service-Bereitschaft und persönliche Ansprache und Hinwendung<br />

aus. In fünf Kategorien wurden die Bewertungen<br />

vorgenommen: Kundenorientierung, Kundeninformation,<br />

Marktorientierung, Unternehmensführung (Mitarbeiterorientierung),<br />

Ladengestaltung.<br />

Und in allen Bereichen mussten überdurchschnittliche<br />

Leistungen erbracht werden, um unter die TOP 100 Akustiker<br />

unter allen Bewerbern zu gelangen.<br />

In der Auszeichnung sieht die Firma Hörgeräte Jahnecke<br />

mit dem gesamten Team selbstverständlich auch eine Verpflichtung,<br />

den hohen Standard, den die Wahl zum Top 100<br />

Akustiker 2011 zu Grunde gelegt hat, aufrechtzuerhalten<br />

und sogar noch weiter auszubauen. Weitere Information<br />

zur Veranstaltung und zur Auszeichnung Top 100 Akustiker<br />

2011 unter www.top100akustiker.de<br />

Krachbaumgasse 1-7<br />

35510 <strong>Butzbach</strong><br />

Unser Hörgeräte-Akustikgeschäft<br />

in <strong>Butzbach</strong> gehört zu den<br />

TOP 100<br />

Akustiker 2011<br />

Eine fachkundige Jury aus Wissenschaft,<br />

Marktforschung und Marketing hat uns als<br />

sehr kundenorientiertes ertes Akustikgeschäft<br />

ermittelt und ausgezeichnet.<br />

Die bekannte Sängerin Vicky Leandros hat<br />

uns am 12. Februar 2011 den Preis anlässlich<br />

einer Gala-Veranstaltung verliehen.<br />

Wir sind nicht nur stolz auf diese besondere<br />

Auszeichnung, sondern auch dankbar, dass<br />

Sie als Partner unseres Hauses mit zu<br />

unserer TOP-Leistung beigetragen haben.<br />

kostenloser Hörtest<br />

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individueller Service<br />

0800-0973022<br />

kostenlose Information<br />

Wir freuen uns auf die Fortsetzung der<br />

guten Zusammenarbeit mit Ihnen<br />

Ihr Team von Hörgeräte Jahnecke<br />

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19


Bowtech – eine australische Ganzkörpertechnik<br />

Der Australier Tom Bowen entwickelte in den 50er<br />

Jahren eine Technik der Gewebe- und Muskelentspannung<br />

und nannte diese „Bindegewebstherapie“.<br />

Bowtech ist eine moderne Form der Therapie,<br />

beeindruckend und effektiv, sie bringt ihren Körper<br />

ins Gleichgewicht – es ist eine Balance für Körper,<br />

Geist und Seele. Bowtech ist eine dynamische<br />

Muskel- und Bindegewebstechnik, bestehend<br />

aus einer Reihe sanfter, präziser Griffe - die sollen<br />

Verspannung lockern und Nervenblockaden<br />

lösen. Sie entspannt, harmonisiert und unterstützt<br />

die Gesundheit in idealer Weise. Bowtech ist bei<br />

Menschen aller Altersgruppen effektiv, vom Neu-<br />

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www.bowtech-butzbach.de<br />

geborenen bis zum Menschen im hohen Alter. Im<br />

Gegensatz zu anderen manuellen Behandlungstechniken<br />

und Therapien, bei denen der Therapeut<br />

dem Patienten durch die angewendete Technik<br />

den Heilungsprozess überträgt, regt Bowtech den<br />

Körper an, sich selbst zu heilen.<br />

Bowtech kann unterstützend und erfolgreich in<br />

Bereichen angewandt werden wie etwa:<br />

• Wirbelsäule, Nacken, Kreuzbein, Schulter, Arm,<br />

Ellenbogen, Hand, Becken, Oberschenkel, Knie,<br />

Fuß oder (Sport-)Verletzungen,<br />

• Menstruations- bzw. Prostatabeschwerden,<br />

Migräne, Allergien und Fibromyalgie<br />

• auch bei Problemen der Organe wie:<br />

Magen, Darm, Niere, Leber, Galle und allen<br />

weiteren Bauchorganen, Herz-Kreislauf<br />

• außerdem bei Stress- und Spannungszuständen,<br />

Burnout und vielem mehr.<br />

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des <strong>Seniorenbeirat</strong>es<br />

Die Sitzungen finden immer montags, im Bürgerhaus<br />

<strong>Butzbach</strong> statt. Beginn ist 14.00 Uhr.<br />

Termine: 28. 3. 2011, 23. 5. 2011,<br />

26. 9. 2011, 21. 11. 2011<br />

Rechtsanwalt und Notar<br />

Michael Kluck<br />

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2)


Nachbarschaftshilfe<br />

Spielenachmittage der<br />

Nachbarschaftshilfe auch im Degerfeld<br />

Älterwerden ist eine Zeit, in der gegenseitiges<br />

Helfen und Hilfe annehmen eine große Rolle spielen.<br />

Die Nachbarschaftshilfe <strong>Butzbach</strong> e.V. (NBH)<br />

bietet dazu vielfältige Aktivitäten an.<br />

Lange möglichst aktiv und selbstständig sein und<br />

bleiben, das wünscht sich jeder. Und dafür kann<br />

jeder auch etwas tun, z.B. in den Spielenachmittagen<br />

der Nachbarschaftshilfe <strong>Butzbach</strong>.<br />

Die Bedeutung von Gesellschaftsspielen als<br />

Trainingsübung für das Gehirn, Verbesserung<br />

der Auffassungsgabe und des Gedächtnisses ist<br />

nicht hoch genug einzuschätzen. Und dabei hat<br />

man einen erfreulichen Anlass, mal raus aus den<br />

eigenen vier Wänden zu kommen und andere<br />

nette Menschen zu treffen.<br />

Der Anfang des Nachmittags ist fürs Kaffeetrinken<br />

eingeplant, natürlich darf der Kuchen nicht<br />

fehlen. Dann werden aber schnell die Spiele<br />

rausgeholt und los geht´s mit „Rommee“, „Elfer<br />

raus“, „Mensch ärgere Dich nicht“ usw. Am Ende<br />

des Nachmittags steht fest: Es war mal wieder ein<br />

lustiger Nachmittag mit netten Menschen. Und<br />

natürlich kann man auf Wunsch der Teilnehmer<br />

auch andere Vorhaben – ob Weihnachtsfeier,<br />

Bastelnachmittag oder Würfelspiel – vereinbaren.<br />

Der Spielenachmittag der NBH im Haus Degerfeld<br />

wurde erst während des letzten Jahres<br />

eingerichtet. Er findet in Zusammenarbeit mit<br />

den Degerfeldsenioren der Markusgemeinde<br />

jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von<br />

14.00 bis 16.30 Uhr statt. Dort freut man sich<br />

über neue Mitspieler. Denn je mehr kommen,<br />

desto abwechslungsreicher und fröhlicher wird<br />

die Runde. Die Teilnahme ist offen für jeden und<br />

nicht auf Bewohner des Degerfeldes beschränkt.<br />

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Unter Umständen<br />

kann über das Büro der NBH auch nachgefragt<br />

werden, ob ein Hol-/Bring-Dienst möglich ist.<br />

Der schon länger bestehende Spielenachmittag<br />

der Nachbarschaftshilfe im Bürgerhaus <strong>Butzbach</strong><br />

findet alle zwei Wochen montags statt. Durch<br />

Mundpropaganda hat es sich herumgesprochen,<br />

dass man dort einen schönen Nachmittag verbringen<br />

kann, und er ist sehr gut besucht.<br />

Heutige Welt-Kunst<br />

Anders sein und anders scheinen;<br />

anders reden, anders meinen;<br />

alles loben, alles tragen,<br />

alles heucheln, stets behagen,<br />

allem Winde Segel geben,<br />

Bös’ und Guten dienstbar leben;<br />

alles Tun und alles Dichten<br />

bloß auf eignen Nutzen richten:<br />

Wer sich dessen will befleißen,<br />

kann Politisch heuer heißen.<br />

Friedrich von Logau (1604 – 1655)<br />

Terminliste 2011<br />

Spiele-Nachmittag<br />

Bürgerhaus<br />

Ltg. Rosi Müller, Tel.: 06033<br />

64322<br />

jeweils Montag alle 14 Tage,<br />

15:00 Uhr, beginnend am<br />

Spiele-Nachmittag<br />

Haus Degerfeld<br />

10.01.2011 19.01.2011<br />

24.01.2011 02.02.2011<br />

07.02.2011 16.02.2011<br />

21.02.2011 02.03.2011<br />

16.03.2011<br />

21.03.2011<br />

04.04.2011 06.04.2011<br />

20.04.2011<br />

02.05.2011 04.05.2011<br />

16.05.2011 18.05.2011<br />

30.05.2011 01.06.2011<br />

20.06.2011 15.06.2011<br />

Änderungen vorbehalten<br />

Ltg. Renate Kroh, Tel.: 06033<br />

66377<br />

jeweils den 1. und 3. Mittwoch,<br />

14:00 Uhr, beginnend am<br />

Datum Uhrzeit Themen /Ort<br />

Aktiventreffen, Polizei Hauptkommissar Peter Hessel,<br />

15.02.2011<br />

15:00 Uhr Betrügereien gegenüber Senioren, im Nebenraum des<br />

Dienstag<br />

Bürgerhauses Gutenbergstraße 16, <strong>Butzbach</strong><br />

22.03.2011<br />

Vortrag, Ina Jäger, Ernährungsberatung, Im Nebenraum des<br />

15:00 Uhr<br />

Dienstag<br />

Bürgerhauses Gutenbergstraße 16, <strong>Butzbach</strong><br />

12.04.2011<br />

Mitgliederversammlung, im Nebenraum des Bürgerhauses<br />

17:00 Uhr<br />

Dienstag<br />

Gutenbergstraße 16, <strong>Butzbach</strong><br />

28.05.2011<br />

15:00 Uhr Sommerfest, Waldhaus <strong>Butzbach</strong> oder andere Lokalitat<br />

Samstag<br />

21.06.2011<br />

Aktiventreffen, Herr Voit, Reise durch Botswana, im Nebenraum<br />

15:00 Uhr<br />

Dienstag<br />

des Bürgerhauses Gutenbergstraße 16, <strong>Butzbach</strong><br />

10.08.2011<br />

ganztags Tagesfahrt nach Eisenach<br />

Mittwoch<br />

jeweils Montag alle 14<br />

Tage, 15:00 Uhr,<br />

beginnend am<br />

10.01.2011<br />

jeweils Mittwoch alle 14<br />

Tage,15:00 Uhr,<br />

beginnend am<br />

19.01.2011<br />

Spiele-Nachmittag im Nebenraum des Bürgerhauses<br />

Gutenbergstraße 16, <strong>Butzbach</strong>, genauere Daten und Änderungen<br />

über Rosi Müller, Tel. 06033 64322<br />

Spiele-Nachmittag im Haus Degerfeld, Pohlgönser Str. 15,<br />

<strong>Butzbach</strong>, genauere Daten und Änderungen über Renate Kroh, Tel.<br />

06033 66377<br />

Eingeladen sind alle Mitglieder, interessierte Gäste und Freunde der<br />

Nachbarschaftshilfe <strong>Butzbach</strong> e.V.<br />

Änderungen vorbehalten<br />

21


Es kommt in der Beratungspraxis immer häufiger<br />

vor, dass Mandanten den Wunsch äußern, Vermögen<br />

oder Teile desselben am Pflichtteilsrecht<br />

vorbei zu übertragen und zu vererben. Die Zunahme<br />

des Beratungsbedarfs in diesem Bereich<br />

deutet auf die mangelnde Akzeptanz des Pflichtteilsrechts<br />

hin.<br />

Insbesondere in zerrütteten familiären Beziehungsstrukturen<br />

ist es einem Mandanten kaum<br />

verständlich zu machen, dass er von Gesetzes<br />

wegen verpflichtet ist, einen Teil seines Vermögens<br />

den oder dem Pflichtteilsberechtigten<br />

zukommen zu lassen. So erscheint es nachvollziehbar,<br />

wenn Mandanten bei Erörterung des<br />

Pflichtteilsrechts zum Teil erbost reagieren und<br />

sagen: „Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass<br />

ich mein gesamtes Leben über gearbeitet und<br />

gespart habe, damit meine Kinder nunmehr auf<br />

alle Fälle die Hälfte meines Vermögens erben,<br />

obwohl diese mich hassen, verachten, seit Jahren<br />

nicht mehr mit mir reden und auf meinen Tod<br />

Andreas<br />

Bösch<br />

Rechtsanwalt<br />

Fachanwalt<br />

für Familienrecht<br />

Bösch & Kollegen<br />

RechTsAnwälTe<br />

§<br />

stephanie<br />

§<br />

Becker-Bösch<br />

Rechtsanwältin<br />

Fachanwältin<br />

für Familienrecht<br />

und erbrecht<br />

Wer bekommt was?<br />

warten.“ Die Möglichkeiten, einen Pflichtteilsberechtigten<br />

diesen Anspruch zu entziehen, sind<br />

jedoch sehr eng eingeschränkt. Eine Entziehung<br />

kommt nur ganz ausnahmsweise in Betracht,<br />

wenn der Erblasser dem Pflichtteilsberechtigten<br />

schwerste Verfehlungen vorhalten kann. Die<br />

Gründe werden in § 2333 ff. BGB aufgezählt.<br />

Danach kann der Erblasser einem Abkömmling<br />

den Pflichtteil entziehen, wenn der Abkömmling<br />

dem Erblasser, Ehegatten des Erblassers, einem<br />

anderen Abkömmling oder einer dem Erblasser<br />

ähnlich nahe stehenden Person nach dem Leben<br />

trachtet; sich eines Verbrechens oder eines<br />

schweren vorsätzlichen Vergehens gegen eine<br />

der in Nummer 1 bezeichneten Personen schuldig<br />

macht; die ihm dem Erblasser gegenüber gesetzlich<br />

obliegende Unterhaltspflicht böswillig verletzt<br />

oder wegen einer vorsätzlichen Straftat zu einer<br />

Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr ohne<br />

Bewährung rechtskräftig verurteilt wird und die<br />

Teilhabe des Abkömmlings am Nachlass deshalb<br />

für den Erblasser<br />

unzumutbar ist. Gleiches<br />

Anika<br />

Münch<br />

Rechtsanwältin<br />

gilt, wenn die Unterbringung<br />

des Abkömmlings<br />

in einem psychiatrischen<br />

Krankenhaus oder in<br />

einer Entziehungsanstalt<br />

wegen einer ähnlich<br />

schwerwiegenden Tat<br />

rechtskräftig angeordnet<br />

wird.<br />

• Familienrecht<br />

• Arbeitsrecht<br />

• Privates Baurecht<br />

• Strafrecht<br />

• Ordnungswidrigkeitenrecht<br />

• Familien- und Erbrecht<br />

• Gesellschaftsrecht<br />

• Grundstücksrecht<br />

• Wohnungseigentumsrecht<br />

• Reiserecht<br />

• Miet- und<br />

Pachtrecht<br />

• Straßenverkehrsrecht<br />

• Sozialrecht<br />

• Nachbarrecht<br />

• Arzthaftungsrecht<br />

Telefon 06033/924787 • Fax 06033/924789<br />

Krachbaumgasse 1-7 • 35510 <strong>Butzbach</strong><br />

Rechtsanwältin<br />

Stephanie Becker-Bösch<br />

Fachanwältin für<br />

Familienrecht und Erbrecht<br />

22


Grauer Star ist heilbar<br />

Der so genannte „Graue Star“ ist eine sehr häufige<br />

Augenerkrankung der zweiten Lebenshälfte.<br />

Die wissenschaftliche Bezeichnung des grauen<br />

Stars lautet Katarakt. Beim Grauen Star ist die<br />

Augenlinse eingetrübt, so dass scharfes Sehen<br />

nicht mehr möglich ist. Ursachen der Linsentrübung<br />

sind vor allem höheres Lebensalter, aber<br />

auch Medikamente, Verletzungen der Augen,<br />

allgemeine Erkrankungen wie Diabetes, Glaukom<br />

oder vorangegangene Augenoperationen.<br />

Durch die getrübte Linse ist der Seheindruck<br />

verschwommen, die Farben werden matter, grauer<br />

wahrgenommen und viele Betroffene leiden<br />

unter starker Blendempfindlichkeit. Letztere fällt<br />

vor allem im Dunklen bei Gegenlicht auf, z.B.<br />

beim abendlichen Autofahren. Durch Brillen,<br />

Tropfen oder Tabletten ist die Sehkraft bei Augen<br />

mit grauem Star nicht zu verbessern, wohl aber<br />

durch eine Operation. Bei der Operation handelt<br />

es sich im Prinzip um einen „Linsenaustausch“.<br />

Die eingetrübte natürliche Linse wird im Auge<br />

durch Ultraschallwellen flüssig gemacht und<br />

dann durch Absaugen aus dem Auge entfernt.<br />

Anschließend erfolgt als Ersatz für die entfernte<br />

Linse das Einsetzen einer künstlichen Linse<br />

zumeist aus Acryl- oder Silikon-Kunststoffen.<br />

Diese Kunststoff-Linsen sind faltbar, sodass<br />

der gesamte Eingriff nur sehr kleine Schnitte<br />

benötigt (ca. 1,7 bis 3,0 Millimeter). Durch die<br />

oben beschriebene Kleinschnitt-Technik ist die<br />

Graue-Star-Operation heute ein komplikationsarmer<br />

Routineeingriff, der meist ambulant und in<br />

örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann<br />

und sehr vielen Menschen wieder gutes Sehvermögen<br />

zurückgibt.<br />

Dr. med. Gudrun Koop<br />

Fachärztin für Augenheilkunde<br />

ARGUS Augenzentrum<br />

Mittelhessen, Überörtliche<br />

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Dr. med. Peter Rothkegel<br />

Internist, Notfallmedizin, Umweltmedizin<br />

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Montag: 9.00 bis 12.00 Uhr<br />

Dienstag: 16.00 bis 18.00 Uhr<br />

Freitag: 9.00 bis 12.00 Uhr<br />

Augenzentrum Mittelhessen<br />

Überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft<br />

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Telefon 0641/736 60 · Fax 0641/736 13<br />

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Dr. med. A. Alex<br />

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Dr. med. B. Kloos-Drobner<br />

Dr. med. G. Koop<br />

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Rätsels von Seite 5<br />

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Nürnberg = f<br />

Berlin = g<br />

Istanbul = i<br />

Paris = k<br />

Amsterdam = l<br />

Köln = c<br />

Venedig = e<br />

Rom = j<br />

Wien = h<br />

Offenbach = b<br />

Salzburg = a<br />

23


Dauergrabpflege<br />

Dauergrabpflege ist ein Angebot für die langjährige<br />

Betreuung einer bereits bestehenden oder zukünftigen<br />

Grabstelle durch den Friedhofsgärtner. Dieser Service<br />

wird von ca. 4500 Fachbetrieben, die bundesweit in<br />

26 Treuhandstellen oder Genossenschaften (Dauergrabpflege-Einrichtungen)<br />

zusammengeschlossen<br />

sind, durchgeführt.<br />

Die Pflegekosten richten sich nach der Laufzeit des<br />

Vertrages und dem von Ihnen gewünschten Leistungsumfang.<br />

Sie werden bei Vertragsabschluss in einer<br />

Summe bezahlt. Die Dauergrabpflege-Einrichtung<br />

legt das eingezahlte Kapital sicher an, bezahlt jährlich<br />

den Friedhofsgärtner und kontrolliert turnusmäßig die<br />

erbrachten Leistungen.<br />

Für ein entsprechendes Angebot wenden Sie sich<br />

bitte an einen für den jeweiligen Friedhof zuständigen<br />

Friedhofsgärtner oder direkt an die Treuhandstelle bzw.<br />

Genossenschaft.<br />

Die Trauerfallvorsorge stellt ein über die Dauergrabpflege<br />

hinaus erweitertes Leistungsangebot der<br />

Friedhofsgärtner dar. Sie haben die Möglichkeit, nach<br />

eingehender Beratung in einem Fachbetrieb bereits<br />

zu Lebzeiten ein individuelles Leistungspaket für den<br />

Trauerfall zu vereinbaren. Zur Trauerfallvorsorge gehören<br />

z.B. Dekoration der Feierhalle, Kranz, Trauerstrauß,<br />

Handstrauß, Sarginnen- und Sargaußenschmuck.<br />

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Seine Welt war<br />

das Feld.<br />

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Buch-Tipp für Leseratten von Gisela Wimmer<br />

Anne Tyler, Verlorene Stunden. Roman. Aus dem Amerikanischen von Simone Jakob.<br />

Zürich, Kein & Aber, 2. Auflage 2010. 303 S., 19,90 €. ISBN 978-3-0369-5571-1.<br />

Das Leben geht manchmal seltsame Wege, nicht alles kann man erzwingen. Manchen Dingen<br />

muss man einfach ihren Lauf lassen, man kann sie nicht beeinflussen. Doch es gibt auch<br />

Situationen, die man durch beharrliches Eingreifen verändern kann. Das eine vom anderen zu<br />

unterscheiden, erfordert schon ein gehöriges Maß an Gelassenheit und Nachdenken.<br />

Beides wird uns in dem Roman von Anne Tyler vor Augen geführt. Liam Pennywell, ein Philosoph,<br />

der als Lehrer tätig war, 60 Jahre alt ist, hat viele Tiefschläge in seinem Leben hinnehmen<br />

müssen. Zwei gescheiterte Ehen hat er hinter sich, in seinem Beruf hatte er wenig Erfolg. Er<br />

ist einsam und erwartet nichts mehr vom Leben. Doch dann kommt alles ganz anders. Sein<br />

ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt, und es gelingt ihm nicht immer, damit fertig zu werden.<br />

Doch letztendlich findet er seinen Weg.<br />

Eine Geschichte, bei der man nicht das Bedürfnis hat, sie möglichst rasch zu Ende lesen zu<br />

müssen, weil man nicht erwarten kann, wie sie ausgeht.. Der Roman zwingt geradezu zum<br />

Innehalten und Nachdenken über das Gelesene, auch das bringt Spannung und Lesefreude.<br />

Ein einfühlsames Buch, voller Nuancen, wie sie nun mal das Leben mit sich bringt.<br />

Anne Tyler, 1941 in Minneapolis, Minnesota, geboren, wuchs in North Carolina auf und<br />

studierte an der Duke University und der Columbia University Slawistik. Bevor sie sich<br />

als freie Schriftstellerin selbständig machen konnte, arbeitete sie als Bibliothekarin und<br />

Bibliografin. Ihr Roman „Atemübungen“ erhielt 1989 den Pulitzer Preis. Verlorene Stunden<br />

ist ihr achtzehntes Werk. Anne Tyler lebt mit ihrem Mann in Baltimore, wo auch die<br />

meisten ihrer Romane spielen.<br />

24


Es war in fernen Zeiten … Im Wildkirschenbaum<br />

von Elfriede Lange<br />

Ja, der Garten meiner Kindheit…<br />

Das südliche Ende wurde durch einen Bach begrenzt.<br />

Das andere Ufer stieg sofort in eine zwei Meter hohe<br />

Böschung an, und oben standen Bäume und Büsche.<br />

Erlen, Weiden, Wildkirschen, Holunderbüsche und<br />

auch viele Brennesseln. Es gab einen kleinen Steig,<br />

damit man leichter auf das höher gelegene Grundstück<br />

gelangen konnte. Nahe dem Steig stand nun so eine<br />

Wildkirsche. Der Stamm war so dick, dass wir Kinder,<br />

so zwischen dreieinhalb - viereinhalb Jahre, zu dreien<br />

ihn gerade so umfassen konnten. Für uns war es der<br />

mächtigste und schönste Baum, den wir kannten, besonders<br />

wenn er blühte. Im Sommer hatte er dunkle,<br />

süße Früchte. Die Kerne störten nicht. Sie dienten als<br />

Spielzeug. Man konnte herrlich damit „zielspucken“.<br />

oder „schnippen“. Und wenn man wirklich mal ein<br />

paar verschluckte, so fanden sie ihren natürlichen<br />

Ausgang.<br />

Es muss so im Spätfrühling, oder wie man auch sagen<br />

könnte, im Frühsommer gewesen sein. Eine Nacht wie<br />

Seide und dazu Vollmond. Man sah fast, wie Elfen und<br />

Waldgeister über Wiesen tanzten, und wie die Blumen<br />

miteinander Beifall klatschten. Es fehlten nur noch die<br />

Panflöten! Irgendetwas weckte mich. Meine Mutter<br />

machte ganz leise „pst“, und ihre Hand legte sich ganz<br />

sanft auf meine. Jetzt hörte ich es wieder „Kiwitt – Kiwitt<br />

- Kiwitt“. Der Mond wanderte weiter. Er warf sein<br />

Licht auch durch unsere kleine Stube. Alles erschien<br />

wie in einem Zauber. Er erhellte auch das Steilufer des<br />

Baches und die dort stehenden Bäume und Sträucher.<br />

War da nicht ein dunkler Schatten im Kirschbaum?<br />

„Kiwitt – Kiwitt – Kiwitt“ ging es wieder.<br />

Plötzlich tat es einen lauten Schlag. Die Heubodenklappe<br />

ging auf und schlug gegen die Giebelwand.<br />

Bestattungshaus Bang<br />

In allen Fragen eines<br />

Trauerfalls<br />

sind wir an 8700 Stunden im Jahr<br />

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Mein Opa schlief immer auf dem Heuboden, wenn<br />

er Zeit bei uns verbrachte. Jetzt schrie er in voller<br />

Lautstärke und voller Wut über die nächtliche Störung:<br />

Aber l… mich am A…! Ich komme bald. Und mit<br />

genau dem gleichen Krach ging die Heubodenklappe<br />

wieder zu.<br />

Es hallte durch die stille Nacht – das Echo warf den<br />

Schall zurück. Und aus unserem Wildkirschenbaum<br />

strich ein riesiger Kauz ab. Der Schatten war verschwunden.<br />

Mutter und ich verkrochen uns kichernd<br />

in den Decken unseres Bettes und bald war es so ruhig<br />

wie vorher. Mein Opa hat aber – Gott sei Dank - noch<br />

etliche Jahre gelebt. Und wir, seine Enkel und Urenkel,<br />

lachen noch heute über die Geschichte.<br />

Die<br />

Gewinner…<br />

des letzten Preisausschreibens wurden von Fransiska<br />

Breitinger gezogen, die ein freiwilliges soziales<br />

Jahr bei der Stadt <strong>Butzbach</strong> absolviert..<br />

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25


Gesund und Fit im Alltag<br />

Auch im Alter fit zu sein ist heutzutage Standard,<br />

denn Bewegung macht Spaß, besonders mit<br />

Gleichgesinnten. Das Fit & Fun <strong>Butzbach</strong> bietet<br />

Ihnen täglich verschiedene Möglichkeiten der Bewegung<br />

und Entspannung mit erfahrenen Trainern<br />

und Physiotherapeuten.<br />

Nach einer kurzen Aufwärmphase auf dem Laufband,<br />

Longwalker oder dem Fahrrad werden<br />

Sie im Vitalzirkel, gezielt in die für Ihre Belange<br />

notwendigen Geräte eingewiesen. Gerne können<br />

Sie zur Bewegung aber auch an einem der Kurse<br />

teilnehmen, wie beispielsweise: Bodyfit, Rückenfit,<br />

Aerobic oder Steppen. Natürlich ist auch ein<br />

individuelles Training mit der Rollenmassage oder<br />

dem PowerPlate, einer vibrierenden Plattform, die<br />

gezielt Muskelgruppen kräftigt, möglich.<br />

Ebenso kann man sich mit dem durchdachten<br />

Vacu move ertüchtigen. Das Unterdruckgerät<br />

schafft Abhilfe gegen Cellulite und andere Problemzonen<br />

und stärkt das Bindegewebe.<br />

Durch das Saunieren in der Innen- oder Außensauna<br />

wird die Muskulatur wieder gelockert, das<br />

Schwitzen regt die Körperreinigung an und stärkt<br />

die Abwehrkräfte.<br />

Danach können Sie auf unterschiedliche Weise<br />

auf unserer 900 m² großen Innenfläche oder unserer<br />

2000 m² großen Außenfläche mit Naturrasen<br />

in aller Ruhe entspannen: Hot-Stone-Massage,<br />

Bowtech oder Meditation, um anschließend in der<br />

gemütlichen Lounge noch einen Shake, Fruchtsaft<br />

oder einen Kaffee zu trinken.<br />

Unser Angebot wird durch Herz-Kreislauftraining<br />

(Blutdrucksenkende Methode), Ernährungsberatung,<br />

Fußpflege und Kosmetik abgerundet.<br />

Unser Team aus Trainern, Physiotherapeuten und<br />

einer Heilpraktikerin unterstützt Sie gerne und Sie<br />

werden sich schon nach kurzer Zeit gesünder und<br />

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• Dach- und Rinnenreinigung<br />

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und Rückstauvorrichtungen<br />

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26


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Gottheit<br />

7<br />

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Klappfächer<br />

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Bei Einsendung der richtigen Lösung können Sie Freiflüge des Aeroclubs <strong>Butzbach</strong> gewinnen. Einsendeschluss<br />

ist Dienstag, 31. Mai 2011. Teilnehmen können alle <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Bürgerinnen und Bürger, die das<br />

60ste Lebensjahr vollendet haben. Es wird nur eine Einsendung pro Teilnehmer berücksichtigt. Unter den<br />

richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Wie heißt das Stadtviertel, wo dieses Bild zu sehen ist?<br />

Die richtige Lösung heißt:<br />

bitte<br />

freimachen<br />

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Absender:<br />

Name<br />

Straße<br />

Ort<br />

Telefon<br />

( )<br />

Alter<br />

Magistrat<br />

der Stadt <strong>Butzbach</strong><br />

Seniorenbeauftragte<br />

Schlossplatz 1<br />

35510 <strong>Butzbach</strong><br />

27


2010-12-31_<strong>Seniorenzeitung</strong><br />

28


Adressen und Termine<br />

STADT BUTZBACH<br />

Seniorenstelle<br />

Seniorenbeauftragte: Heidi Gombert<br />

Schlossplatz 1, 35510 <strong>Butzbach</strong><br />

Telefon: 995 113, Telefax: 995 220<br />

E-Mail: heidi.gombert@stadt-butzbach.de<br />

Sprechzeiten nach Vereinbarung<br />

Frauenbeauftragte:<br />

Andrea Garthe-Hildebrand<br />

Telefon: 995 160<br />

Nachbarschaftshilfe:<br />

Ingrid Veller<br />

Schlossplatz 1, 35510 <strong>Butzbach</strong><br />

Telefon: 995 155 Telefax: 995 220<br />

Bürozeiten: Mo., Mi. u. Fr. 9-11 Uhr<br />

Donnerstag:14.30-16.30 Uhr<br />

E-Mail: nachbarschaftshilfe@stadt-butzbach.de<br />

Frauenstammtisch:<br />

Treffen am 1. Freitag im Monat<br />

Ort wird in der Zeitung bekannt gegeben<br />

Senioren-Veranstaltungen der Stadt <strong>Butzbach</strong><br />

• Bunter Nachmittag zum Faselmarkt<br />

• Seniorenausflüge • Seniorenmesse<br />

• Weihnachtskaffee<br />

Termine entnehmen Sie bitte der Presse.<br />

Stadtbücherei im Bürgerhaus<br />

Gutenbergstraße 16, Telefon 16654<br />

Öffnungszeiten: Montag 10-12 Uhr, Mittwoch und<br />

Donnerstag 17-19 Uhr, Freitag 14-16 Uhr<br />

KIRCHENGEMEINDEN<br />

Evangelische Markusgemeinde<br />

Kirchplatz 12, 35510 <strong>Butzbach</strong><br />

Pfarrer Norbert Hott, Pohl-Gönser Straße 17<br />

Telefon 64882<br />

Pfarrer Jörg Wiegand, Kirchplatz 12<br />

Telefon 65531<br />

Pfarrerin Sybille Lenz, Hochstr. 9, Tel. 744722<br />

Frauenkreis Gemeindesaal, Schillerstraße 18,<br />

Gertrud Ebner v. Eschenbach, Tel. 5102<br />

Jeden Mittwoch 15 Uhr, außer Schulferien<br />

Werner Rumpf<br />

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Tel. 0 60 33 / 97 12 86 · Fax 0 60 33 / 97 12 87<br />

www.werner-rumpf.de<br />

Degerfeldsenioren (Haus Degerfeld):<br />

Ingrid Bindhardt, Telefon 970474<br />

Treffen an jedem dritten Mittwoch im Monat<br />

Kath. St. Gottfriedsgemeinde:<br />

Am Bollwerk 14 (Pfarrhaus),<br />

Am Bollwerk 25 (Gemeindehaus),<br />

35510 <strong>Butzbach</strong><br />

Pfarrer Eberhard Heinz, Telefon 973070-7<br />

Katholisches Pfarr-Rektorat Fauerbach<br />

zu erreichen über Pfarrei Sankt Gottfried<br />

Seniorenarbeit:<br />

Gemeindereferentin Brigitte Mackroth<br />

Seniorennachmittag: 1 x monatlich, i.d. Regel am 2.<br />

Mittwoch des Monats von 15.00 bis 17.00 Uhr, vorher<br />

ist um 14.30 Uhr Seniorenmesse.<br />

Kurzwandern für Seniorinnen<br />

1 x monatlich, nähere Informationen: Liesel Glaum,<br />

Tel. 60958<br />

Hospizgruppen: Annemarie Hellmeister, Telefon 5237<br />

und Brunhilde Reichert, Tel. 06041-4402<br />

Selbsthilfegruppe: Depressive Verstimmungen<br />

Leitung: Psych. Marg. Wölfinger/Bad Nauheim<br />

Rückfragen: Annemarie Hellmeister, Tel. 5237<br />

Kleiderstübchen: Griedeler Str. 64 (Alter Ostbahnhof)<br />

Öffnungszeiten: Montag 9.30-11.30 Uhr und 14.30-<br />

16.30 Uhr, Donnerstag 13.00-17.00 Uhr<br />

Hier kann günstig gut erhaltene Kleidung und Wäsche<br />

erworben oder abgegeben werden.<br />

Evangelische Stadtmission<br />

Gemeindezentrum am Schloss<br />

Prediger Frieder Wiener, Telefon 15778<br />

Elsa-Brandström-Straße 5, 35510 <strong>Butzbach</strong><br />

www.Stadtmission-<strong>Butzbach</strong>.de<br />

Ansprechpartner für Seniorenarbeit:<br />

Helga und Werner Buß, Roter Lohweg 18<br />

35510 <strong>Butzbach</strong> Telefon: 984606<br />

Bibelstunde: jeden Montag, 20.00 Uhr,<br />

Pfeiffergasse 26, Kirch-Göns,<br />

jeden Dienstag 15.00 Uhr<br />

<strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Str. 77, 35510 Ndr.-Weisel<br />

Bibellesestunde: jeden Donnerstag<br />

von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr<br />

im Gemeindezentrum am Schloss<br />

Elsa-Brandström-Straße 5 35510 <strong>Butzbach</strong><br />

Seniorennachmittage im Gemeindezentrum<br />

am Schloss, Elsa-Brandström-Straße 5<br />

VEREINE und Selbsthilfegruppen<br />

VdK Ortsgruppen<br />

<strong>Butzbach</strong>: Karl-Arno Krummel, Sudetenstraße 28,<br />

<strong>Butzbach</strong>, Telefon 895789, ab 19 Uhr<br />

Ebersgöns: Doris Dörr, Am Wingert 28, Telefon 06447-<br />

922703<br />

Griedel: Elsbeth Böttger, Rockenberger Str. 16, Tel.<br />

7459466<br />

Fauerbach, Münster, Hoch-Weisel, Wiesental, Bodenrod,<br />

Maibach: Gunthard Schneider, Fauerbach,<br />

29


Am Limes 5, Tel. 920116<br />

Kirch-Göns: Adelgundis Richardt, Gambacher Straße<br />

3, Telefon 71556<br />

Ostheim, Nieder-Weisel: Otto Engel, Nieder-Mörlen,<br />

In den Nussgärten 35, Tel. 06032-348927<br />

Pohl-Göns: Emmi Will, Gießener Straße 22,<br />

Telefon 66138<br />

Sonstige<br />

Behinderten-Sportgemeinschaft <strong>Butzbach</strong>,<br />

Gymnastik-Rehasport, Wassergymnastik,<br />

Bosseln und Kegeln<br />

Ingo Schlier, Telefon 73509<br />

Irmgard Birkenfeld, Seniorentanz<br />

Förderverein der mobilen Pflegestationen sowie der<br />

Senioren- und Familienhilfe <strong>Butzbach</strong> e.V.,<br />

Dr. Rothkegel, Wetzlarer Str. 17,<br />

35510 <strong>Butzbach</strong>,Telefon 9699-0<br />

<strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Tafel<br />

Weiseler Straße 43, 13.00 - 14.00 Uhr<br />

Tafelladen:<br />

Krachbaumgasse 1-7, Di.+Do. 15.00 - 16.00 Uhr<br />

Gehörlosen-Sport- und Kulturclub <strong>Butzbach</strong> 1987,<br />

Chr. Kramer-Rouette, Fernwald, Leipziger Str. 6,<br />

Telefon 06404-61445<br />

Rheuma-Liga Hessen e.V. – Selbsthilfegruppe <strong>Butzbach</strong><br />

Ansprechpartnerin: Inge Fauerbach, Tel. 66633, Vertreterin:<br />

Edeltraud Schilar, Telefon 64962<br />

Gymnastik: Montags von 17.45-18.45 Uhr, Pohl-Göns<br />

Bürgertreff.<br />

Gesprächskreis: jeden 2. Montag im Monat anschließend<br />

an die Gymnastik<br />

Osteoporosegruppe im TSV <strong>Butzbach</strong><br />

Ansprechpartner: Linda Peters, Telefon 67382<br />

Hildegard Wodni, Telefon 64236<br />

DRK <strong>Butzbach</strong> bietet an:<br />

Bewegung bis ins Alter<br />

Übungsleiter:<br />

Ursel Gratzfeld, Telefon 71819 (Gymnastik)<br />

Christa Scheppe, Telefon 5228 (Gymnastik)<br />

Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe <strong>Butzbach</strong><br />

Leitung: Klaus Dämon, Hoch-Weisel, <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong><br />

Straße 10, Telefon 2143<br />

Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat, 20-21.30 Uhr, ev.<br />

Gemeindezentrum Pohl-Göns Nachmittagsgruppe:<br />

Leitung, Margit Weil, Telefon 06004-2397<br />

Treffen: Mittwoch 14-tägig, 15.30-17 Uhr<br />

Selbsthilfegruppe Diabetes, Reinholf Lücker, Kleebergerstr.<br />

21/9, 35510 <strong>Butzbach</strong>, Tel. 73028<br />

Selbsthilfegruppe „Komm voran“<br />

Selbsthilfegruppe für Menschen mit erworbener Hirnschädigung<br />

und ihre Angehörigen<br />

Kontakt: Kirsten und Renke Theilen, Tel. 16715, E-Mail:<br />

fb@komm-voran.de, www.komm-voran.de<br />

Vereinsring der Stadt <strong>Butzbach</strong> und seiner Stadtteile,<br />

Geschäftsstelle Schlossplatz 1, 35510 <strong>Butzbach</strong>,<br />

Hans Möller, Tel. 995 106, Fax 995 220<br />

DLRG <strong>Butzbach</strong><br />

Kontakt: Jörn Fischer,<br />

Schwimmkurse für Erwachsene<br />

Anfänger: Sabine Lemmler, 06032-6248<br />

Fortgeschrittene: Wolfgang Schubert, 06033-63323<br />

Alten- und Pflegeheime<br />

Seniorenresidenz am Landgrafenschloss (AWO),<br />

<strong>Butzbach</strong>, Griedeler Straße 39,<br />

Telefon 96050<br />

AWO Sozialzentrum Degerfeld<br />

Telefon 74810<br />

Pflegestation Seniori GmbH<br />

Münsterer Straße 15, 35510 Hoch-Weisel<br />

Telefon 5158, Telefax 920043<br />

Seniorenheim Graubert, Elisabethenstr. 15,<br />

35519 Rockenberg-Oppershofen<br />

Telefon 96110, Telefax 9611102<br />

Seniorenheim Rosengarten GmbH<br />

Kirch-Göns, Hauptstraße 37, 35510 <strong>Butzbach</strong>, Telefon<br />

98100, Telefax 981019<br />

Soziale Dienste<br />

Ökumenische Diakoniestation, Sabine Glaum, Pohl-<br />

Göns, Gönser Straße 10, Telefon 5252<br />

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Landesverband, Referent<br />

für Soziale Dienste: René Germann, Nieder Weisel,<br />

Hoch-Weiseler Weg 1a, Telefon 91700<br />

Malteser Hilfsdienst<br />

MHD e.V. Stadtbeauftragter <strong>Butzbach</strong>, Telefon 920176,<br />

Telefax 7489985<br />

Essen auf Rädern (Wetzlar): Tel. 06441-94940<br />

Psychosoziales Betreuungs- und Beratungszentrum<br />

des Diakonischen Werkes Wetterau (PBZ), Rainer<br />

Aulich-Paul, Langgasse 22-24, Telefon 96669-0<br />

Ambulante Dienste der AWO<br />

Häusliche Pflege, Tagespflege, Essen auf Rädern,<br />

(Hausnotruf), Weiseler Straße 46, 35510 <strong>Butzbach</strong>,<br />

Telefon 06033-72208<br />

Mobil für Notfälle 24 Std. Erreichbarkeit 0172-<br />

6289835<br />

Ambulante Pflege, Hochwald Krankenhaus<br />

Herr Keller, Chaumont Platz 1,<br />

61231 Bad Nauheim, Telefon 06032-702-115<br />

Ambulante Alten- und Krankenpflege Rosengarten<br />

Häusliche Pflege, Essen auf Rädern, Hauswirtschaft,<br />

Hausnotruf<br />

Hauptstraße 45, 35510 <strong>Butzbach</strong>/ Kirch-Göns, Telefon<br />

981044, Fax: 981046, mobil 0177- 6007722<br />

seit 1930<br />

Beerdigungsinstitut<br />

Sehrt-Mötz GmbH<br />

Telefon (0 60 33) 3242<br />

<strong>Butzbach</strong>/Hoch-Weisel<br />

Fauerbacher Straße 4<br />

Erd-, Feuer- und Seebestattungen · Erledigungen aller Formalitäten ·<br />

Reiche Auswahl an Särgen, Urnen und Sterbewäsche · Überführung<br />

mit eigenem Leichenwagen im In- und Ausland · Sterbegeldversicherungen.<br />

Für Fragen stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.<br />

30


Im eigenen Bad Lebensqualität erhalten<br />

Seit Juni 2002 bietet der <strong><strong>Butzbach</strong>er</strong> Techniker-<br />

Meisterbetrieb Baddesign Andreas Wellner alles<br />

rund ums Bad an. Von der Sanitärtechnik bis<br />

zur Wellness reicht das Angebotsspektrum des<br />

Unternehmens, das sich zudem als<br />

Fachdienstleister für ältere Menschen<br />

versteht. Wellner ist ein von der „Deutschen<br />

Gesellschaft für Gerontotechnik“<br />

ausgezeichneter Fachbetrieb für<br />

senioren- und behindertengerechte<br />

Installation.<br />

Die Firma berät bei Fragen rund um<br />

barrierefreies sowie senioren- und behindertengerechtes<br />

Wohnen. Klappsitze,<br />

Duschhandläufe und Haltegriffe<br />

in verschiedenen Farben und Formen<br />

sind im Angebot, um die Lebensqualität im Alter<br />

in den eigenen vier Wänden zu erhalten. Um<br />

dieses Ziel zu sichern, richtet das Wellner-Team<br />

den Blick zudem auf die barrierefreie Gestaltung<br />

der gesamten Wohnung. Neben der Beratung<br />

in persönlichen Gesprächen, die individuell<br />

vereinbart werden, kommt ein Wellner-Experte<br />

auch zu Informationsveranstaltungen auf Einladung<br />

beispielsweise von Sozialverbänden oder<br />

Selbsthilfegruppen.<br />

Heizungs- und Sanitärberatung, die individuelle<br />

Gestaltung eines häuslichen Bades, die jährliche<br />

Wartung der heimischen<br />

Heizungsanlage oder die<br />

Wasserschadensanierung<br />

übernimmt Wellner<br />

als Fachbetrieb rund ums<br />

Bad ohnehin. Das Geschäftsfeld<br />

ist modernen<br />

Erfordernissen angepasst<br />

und in den vergangenen<br />

Jahren immer weiter geworden.<br />

Wellner installiert<br />

Sanitär- und Heizungsanlagen<br />

inklusive Pelletkessel. Der Einbau von<br />

Zentralstaubsauganlagen und Wäscheabwurfschächten<br />

fällt genauso in den Aufgabenbereich<br />

wie die Verwirklichung von Wohlfühloasen.<br />

Bei Umbauten koordiniert die Firma auch die<br />

Andreas Wellner<br />

Holzheimer Straße 6<br />

35510 <strong>Butzbach</strong><br />

Handwerkerleistungen. Wellner verarbeitet umweltverträgliche,<br />

langlebige Materialien, die korrosionsbeständig,<br />

schlagfest, 0 60 33 / 92 50 40 abriebsicher, Chemikalien-<br />

und Heißwasserbeständig<br />

0 60 33 / 92 50 41<br />

mobil: 0173 / 440 99 81<br />

sind. Das<br />

Unternehmen achtet auf kurze Leitungswege,<br />

www.baddesign-wellner.de info@baddesign-wellner.de<br />

unsichtbare Leitungen und schnelle Montage. Es<br />

Zertifizierter Fachbetrieb für seniorenund<br />

behindertengerechte Installation<br />

Sanitärtechnik info@baddesign-wellner.de<br />

- Heizung - Solar www.baddesign-wellner.de<br />

Wasserschadensoforthilfe und -sanierung<br />

Leckortung - Bautrocknung<br />

31<br />

isoliert Leitungen optimal, um Geräuschbelästigung,<br />

Wärmeverlust und Schwitzwasserbildung<br />

zu verhindern.<br />

Des weiteren sind die Sanitär-Experten auch Ansprechpartner<br />

für Solaranlagen, Wärmepumpen<br />

und Wohnungslüftung<br />

sowie Wartung und Service für die<br />

Bäder-, Sanitär-, Regenwasser- und<br />

Heizungstechnik. Seit 2005 gehören<br />

die Kanalreinigung, Kanal-TV und<br />

Kanalortung zu den Tätigkeiten. Dazu<br />

bietet Wellner die Dichtheitsüberprüfung<br />

von Kanalleitungen an, wie sie<br />

nach der DIN erfolgen.<br />

Ebenfalls seit 2005 beschäftigt sich<br />

das Unternehmen mit der Komplettsanierung<br />

nach Leitungswasserschäden und<br />

der Vorbeugung durch<br />

Leckortung. Bautrocknung,<br />

Thermografie und<br />

Schimmelpilzanalysen<br />

komplettieren das Angebot<br />

auf diesem Sektor.<br />

Die Firma Baddesign<br />

Andreas Wellner in der<br />

Holzheimer Straße 6<br />

in <strong>Butzbach</strong> ist telefonisch<br />

zu erreichen unter<br />

06033/925040. Für berufstätige<br />

Kunden bietet sie einen Nachfeierabend-Service<br />

an, dienstags und mittwochs von<br />

17.00 bis 20.00 Uhr.<br />

Für Sie stark in Qualität, Top im Service:<br />

‣ Pellets-, Holz-, Gas- und Ölheizungen<br />

‣ staubfreie Badsanierung<br />

‣ Wartung – Service – Notdienst<br />

‣ Rückstaukonzepte und Kanal-TV<br />

Der Fachbetrieb vor Ort für Ihr<br />

individuelles Traumbad,<br />

immer eine<br />

Baddesign<br />

A n d r e a s<br />

Wellner<br />

Techniker - Meisterbetrieb<br />

mehr!<br />

0 60 33 / 92 50 40<br />

0 60 33 / 92 50 41<br />

mobil: 0173 / 440 99 81<br />

Holzheimer Straße 6<br />

35510 <strong>Butzbach</strong>


nittshus üer rn Wner G Rießstraße 28 · 61231 Bad Nauheim<br />

Herzlich Willkommen bei uns ...<br />

Bewegung ist Leben! Mobil werden! Mobil sein!<br />

Unser Wissen für Ihre Gesundheit.<br />

Weiseler Straße 6 · 35510 <strong>Butzbach</strong><br />

Telefon 0 60 33 / 6 57 41 · Telefax 0 60 33 / 74 51 24<br />

Rießstraße 28 · 61231 Bad Nauheim<br />

Telefon 0 60 32 / 3 54 55 · Telefax 0 60 32 / 9 29 57 64<br />

32<br />

E-Mail: mhwbb@t-online.de<br />

www.mueller-horn-wagner.de

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