Butzbacher Seniorenzeitung - Seniorenbeirat Butzbach

senioren.butzbach.de

Butzbacher Seniorenzeitung - Seniorenbeirat Butzbach

März 2011 Ausgabe: 18

Butzbacher

Seniorenzeitung

Preisausschreiben Seite 27

1


Inhalt

Seite

Grußwort des Bürgermeisters........................... 3

Butzbach – wie es früher einmal war................ 4

Bericht des Seniorenbeirates............................ 6

Deutschland – Kroatien – Österreich...........8-12

Schmerz – eine „normale“

Alterserscheinung?......................................... 13

Pflegeteam „Regenbogen“............................. 14

Noch mehr Raum für Zähne............................ 15

Geschichte Wohnsiedlung Degerfeld..........16-18

TOP 100 Akustiker in Butzbach...................... 19

Bowtech – Ganzkörpertechnik........................ 20

Seite

Nachbarschaftshilfe........................................ 21

Wer bekommt was?........................................ 22

Grauer Star ist heilbar..................................... 23

Dauergrabpflege / Buchtipp ........................... 24

Es war in fernen Zeiten .................................. 25

Gesund und Fit im Alltag................................ 26

Rätsel.............................................................. 27

Computerkurse............................................... 28

Adressen und Termine..............................29+30

Im eigenen Bad Lebensqualität erhalten........ 31

Die nächste Ausgabe erscheint im September 2011.

Redaktionsschluss für Artikel ist

Dienstag, 31. Mai 2011.

Das Redaktionsteam freut sich über Anregungen und Zuschriften.

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Mi. 8. 00 – 18. 30 Uhr, Sa. 8. 00 – 13. 00 Uhr

2


Grußwort

des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Liebe Seniorinnen, liebe Senioren,

nunmehr liegt Ihnen die 18. Ausgabe der Butzbacher

Seniorenzeitung vor. Die Erstellung dieser Zeitung ist

eines von vielen wichtigen Projekten des Seniorenbeirates

und nimmt viel Zeit in Anspruch. Das Redaktionsteam

bemüht sich stets interessante Berichte und

neueste Meldungen zusammen zu stellen. Dies ist

nicht immer ganz einfach und so freut man sich über

jede Anregung zur Gestaltung dieser Zeitung.

Mit ihren verschiedenen Beiträgen zeigt die Seniorenzeitung

uns allen immer wieder: Ältere Menschen gehören bei uns in der Stadt nicht zum alten Eisen.

Sie zählen, sie sind gefragt. Und das muss so bleiben.

Derzeit beschäftigt sich der Seniorenbeirat intensiv mit der Organisation und den Vorbereitungen zur

6. Seniorenmesse, die im Oktober im Butzbacher Bürgerhaus stattfinden wird. Parallel dazu laufen

die Planungen der Seniorenausflüge, bei denen im August Schifffahrten von Marktheidenfeld nach

Wertheim durchgeführt werden. Darüber hinaus berät der Seniorenbeirat die Organe der Stadt Butzbach

in allen Fragen und Angelegenheiten, die Senioren und auch Menschen mit Behinderungen

betreffen. Sie sehen selbst, der Seniorenbeirat hat viel zu tun und freut sich über die Hilfe von weiteren

ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Wollen Sie mehr über Senioren und den Butzbacher Seniorenbeirat wissen, so können Sie sich über

die Homepage www.senioren-butzbach.de informieren.

Abschließend möchte ich mich bei der Butzbacher Zeitung und dem Druckhaus Gratzfeld, sowie allen

Unternehmen bedanken, die durch ihren Werbeeindruck die Finanzierung und damit die kostenlose

Weitergabe der rund 7.000 Exemplare an Sie ermöglichen.

Es grüßt Sie herzlichst

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Fortsetzung des Artikels über den Limes in Ausgabe

19. Für die nächsten Ausgaben sind auch weitere

Erinnerungen und Berichte über das Thema

„Wie es früher einmal war“ vorgesehen.

3


Butzbach – wie es früher einmal war

Viele Menschen gehen heute daran vorbei, ohne

es zu bemerken. Es ist ja auch nichts Besonderes.

Nichts, was einem sofort ins Auge fällt. Es sieht wie

ein großer Starenkasten aus, der aus einfachen Brettern

gezimmert ist. Er ist auch ein bißchen versteckt.

In einem schmalen Spalt zwischen zwei Häusern

hängt er an einer Außenwand. Was ist das überhaupt?

Die Antwort wird vielleicht manchen etwas

überraschen. Es ist eine Toilette! Ein Relikt aus einer

längst vergangenen Zeit.

Gehen wir ein paar Jahrhunderte zurück. Im Jahre

1321 hat König Ludwig der Bayer dem Dörfchen

Butzbach die Stadtrechte verliehen. Es waren die

gleichen Rechte, wie sie damals auch Frankfurt hatte:

Gerichtsbarkeit, das Recht Märkte abzuhalten und

es durfte eine Stadtmauer errichtet werden! Diese

Mauer zu bauen, war eine gewaltige Herausforderung

für diese noch junge Stadt. Sie war, als sie endlich

fertig war, etwa 1320 Meter lang und 9,3 Meter hoch.

Der Direktor des Butzbacher Museums, Herr Dr. Wolf,

hat errechnet, daß man für den Transport der dafür

erforderlichen Steine über 36 000 Ochsenfuhrwerke

benötigte! Nach etwa 50 Jahren war das Bauwerk

vollendet. Man kann es sich gut vorstellen, daß der

Baugrund innerhalb der schützenden Mauern einer

Stadt sehr knapp und entsprechend teuer war. Das

war sicher mit ein Grund, warum die Häuser nicht

sehr groß waren und dass manchmal auch noch ein

von Otto Polak

kleiner Stall unter dem gleichen Dach untergebracht

war.

Auf den Dörfern löste man die Toilettenfrage ganz

einfach: Man hatte ja einen Hof. In den Städten

aber, wo sich manchmal Haus an Haus lehnte und

oft kein Hof vorhanden war, mußte die Toilette in das

Innere des Hauses. Auch da war wenig Platz und wie

werden „die Produkte“ abgeleitet? Die Lösung war

einfach: Man hängte die Toilette an die Außenwand in

den Spalt (wenn vorhanden) zwischen zwei Häusern,

der hier „Winkel“ genannt wird. Wenn man sein Geschäft

dort verrichtete, fiel und floss das „Ergebnis“

einfach nach unten. Der Boden des Winkels hatte ein

leichtes Gefälle zur Straße hin, so daß sich in den

Winkeln nicht allzu viel anhäufte. Man mußte eben

ab und zu dort mit der Säuberung etwas nachhelfen.

Da in Butzbach die meisten Einwohner Ackerbürger

waren, lief auch viel Vieh frei auf den Straßen herum.

Schweine halfen da bei der Entsorgung mit und

der Rest wurde von ärmeren Bürgern vor die Stadt

gebracht. In der Guldengasse in Butzbach ist heute

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noch eine solche Toilette zu sehen. Sie wurde bis

Ende der 50er Jahre noch benutzt. Aber schon in

einer „modernen“ Form. Die Toilette war bereits an

den Kanal angeschlossen, jedoch ohne Wasserspülung.

Ein Wassereimer hat die Roter Spülung Lohweg ersetzt. 18 · 35510 Im Butzbac

Winter war es aber nicht ratsam, Fon 0 60 den 33/7 Wassereimer

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längere Zeit auf der Toilette stehen zu lassen, denn

sonst wäre das Wasser gefroren. Man nahm den

Eimer einfach mit in das Haus. Heizung? In der dazugehörigen

Wohnung konnte nur in der Küche ein

Herd beheizt werden. Ein wichtiges Toilettenutensil

war ein Handfeger. Da zwischen den alten Brettern in

der Holzwand Ritze entstanden sind, hat es im Winter

den Schnee oft herein geblasen. Mit dem Handfeger

wurde vor der „Sitzung“ der Schnee entfernt.

Es ist die einzige Anlage dieser Art an einem Wohnhaus,

die ich irgendwo gesehen habe. Als ich im

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vergangenen Jahr in Tschechien war, fand ich ein

fast identisch aussehendes Häuschen auf der Burg

Helfenstein. Dort hängt es an der Außenmauer der

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Burg direkt über dem Wallgraben, der alles aufnahm.

Auf Burgen war das die Regel.

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4


n

el

87

Im Hessischen Landesmuseum

in Lorsch

an der Bergstraße

befindet sich in der

Volkskundlichen Abteilung

übrigens ein

weiteres „Plumpsklo“

aus Butzbach. Wie

Herr Dr. Wolf berichtet,

befand es sich am

Eckhaus Zwerchgasse/Guldengasse,

das

1992 dort abgebaut

und mit einem großen

Aufwand restauriert

und im neuen Landesmuseum

zum Thema

„Hygiene“ wieder aufgebaut

worden ist.

Viel Spaß beim Rätseln

Zuordnen:

Städte und ihre Beinamen

1. Prag a. Mozartstadt

2. Nürnberg b. Lederwarenmetropole

3. Berlin c. Domstadt

4. Istanbul d. goldene Stadt

5. Paris e. Stadt der 1000 Brücken

6. Amsterdam f. Dürerstadt/Lebkuchenstadt

7. Köln g. Spree-Athen

8. Venedig h. Walzerstadt

9. Rom i. Stadt am Bosporus

10. Wien j. Ewige Stadt

11. Offenbach k. Stadt der Liebe

12. Salzburg l. Stadt der Kanäle

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Bericht des Seniorenbeirates

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie schnell die Zeit vergeht! So sind wir nun schon

im zweiten Jahrzehnt des zweiten Jahrtausends.

Das Jahr 2010 hat sich mit einem sehr schneereichen

Dezember von uns verabschiedet.

Die dritte Amtsperiode des Seniorenbeirates geht

im April 2012 zu Ende. Informieren Sie sich in den

öffentlichen Sitzungen über unsere Arbeit und

teilen Sie uns Ihre Anregungen und Meinungen

mit, damit die Seniorenarbeit kontinuierlich weitergeführt

werden kann. Melden Sie sich bei uns,

wenn Sie mit uns tätig werden wollen. Die Termine

für die öffentlichen Sitzungen finden Sie auf der

Seite 20. Erstmals fand am 28. September 2010

ein Seniorenfachtag mit Informationen zu den

wichtigsten Problemfeldern im Alter statt. Die

Veranstaltung im Gruppenraum des Bürgerhauses

war sehr gut besucht und das Resümee der

Besucher über die Vorträge der Referenten war

außerordentlich positiv. Es ist denkbar, dies mit

anderen bzw. ähnlichen Themen zu wiederholen.

Teilen Sie uns Ihre Vorschläge mit, wir würden uns

sehr freuen.

Die Seniorenausflüge 2010 führten uns im September

an den Neckar. Mit dem beliebten Schiff

„Franconia“ ging es von Hirschhorn nach Hei-

1.071

2.372

600

1.398

442

Insgesamt: 25.003 Einwohner

Stand 31. 12. 2010

179

360

Kernstadt

12.350 Einwohner

1.430

723

1.394

Fauerbach v.d.H.

743

1.635

354

wi.

delberg. Hier hatte das

Schiff zwei Stunden

Aufenthalt, der auch

rege für eine Stadtbesichtigung

genutzt

wurde. Leider spielte

der Wettergott nicht an

beiden Tagen mit.

Bei den Durchführungen

der Weihnachtsfeiern

für das

Jahr 2010 gab es einige

kleine Änderungen, da

die entsprechenden

Räumlichkeiten in den

Stadtteilen nicht zur

Verfügung standen.

Dies wurde von den

Ortsbeiräten und der

Stadtverwaltung sehr

gut gelöst.

Der Aero-Club Butzbach

hat schon angekündigt,

dass er die

Senioren der Kernstadt

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Butzbach sowie der Stadtteile auch in diesem

Jahr im August zum Kaffeetrinken auf das Gelände

des Aero-Clubs einladen wird. Dies ist in diesem

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Jahr ein kleines www.hauns.de Jubiläum, u. www.ticketarena.de

da diese Veranstaltung

dann bereits zum 10. Mal stattfinden wird, so dass

wir dies mit einer Bilderausstellung und kleinen

Überraschungen verknüpfen wollen.

In diesem Ihr Jahr Spezialist sind auch wieder für Amerika Seniorenausflüge

mit der MS „Franconia“ Reisebüro

geplant. Ziel ist Marktheidenfeld

mit einer Schifffahrt bis Wertheim und

der Möglichkeit zum Landgang. Als Termine sind

Dienstag, der 9. 8. für die Stadtteile und Donnerstag,

der 11. 8. 2011 für die Kernstadt und Griedel

Prag

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Seniorenbeirat der Stadt Butzbach

Für die Seniorenmesse – die turnusmäßig alle zwei

Jahre stattfindet – werden schon die ersten Vorbereitungen

getroffen. Zum 6. Mal wird diese Veranstaltung

für „Alt und Jung“ am 15. und 16.10.2011

im Butzbacher Bürgerhaus stattfinden.

Zum Schluss möchte sich der Seniorenbeirat bei

Herrn Bürgermeister Merle für seine Unterstützung

und bei allen Mitarbeitern der Verwaltung

bedanken, die zum Gelingen der Arbeit des Beirates

beitragen.

Des Operngloas

De Hainbuch heert so gern Musik

Un hadd seither noch nie des Glick,

In’s Opernhaus eninnsekomme.

Drum hoat er sich des vorgenomme.

Er mußt gleich nooch dem Esse foart,

Dann’s loog räächt weit die Stoadt vom Oart;

Un Woarschdebrot, dezu zwaa Flasche

Mit Wein päckt er sich in die Dasche.

Er hoat sich erscht die Stoadt betrocht

Un owends geje halwer Ocht,

Do is mein Heinbuch hingelaafe,

Um fer des Stick s Billet se kaafe.

Do freekt de Mann en on de Kaß:

„Der Herr wünscht auch ein Opernglas“?

„Eich danke“, daat er ob do winke,

„Eich kann jo aus de Flasche drinke“!

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Butzbach

Dr. Bindhardt, Pohlgönser Straße 18, 970474

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Butzbach

Heinrichs, Ingeborg Alte Brauerei 4, Butzbach 64642

Helfert, Elisabeth Auf den Wolfsäckern 33, 3366

Butzbach/Münster

Hock, Dietlind Zacharias-Rosbach-Weg 1, 68970

Butzbach

Lange, Elfriede Ebersgönser Weg 39, Butzbach 64819

Müller, Uwe Ludwigstraße 11, Butzbach 63592

Petri, Walter Gluckstraße 3, Butzbach 64554

Polak, Otto Gutenbergstraße 8, Butzbach 2376

Werner, Friedel Ostheim, Am Park 5, 4417

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Stand September 2010 Zeitung

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Deutschland – Kroatien – Österreich – Deutschland

Butzbach – Vilshofen – Rijeka – StariGrad (Hvar) – Dubrovnik – Split – Trogir – Klagenfurt –

Mauterndorf – Augsburg – Butzbach

Am Sonntag, 1.8.2010, wollen meine Fliegerkameradin

Claudia und ich nach Kroatien fliegen. Die persönliche

Wetterberatung am Freitag ergibt, dass eine Front im

Anzug ist, die eine Alpenüberquerung auf Tage unmöglich

machen könnte. Sehr schnell werden wir uns einig: wir

fliegen am Samstag. Also wird die halbe Nacht vorbereitet

und gepackt. Bei einer Zuladung im Gepäckraum unserer

Bugrad-Turbo-Dimona (115 PS) von 12 kg muss man (frau)

sehr genau überlegen, was man einpackt. Was braucht man

unbedingt? „Rei in der Tube“ und pflegeleichte Wäsche

und Kleidung. Außerdem Kartenmaterial, ein Netbook mit

dem Flugplanungsprogramm, eine Minimalausstattung an

Hilfsmitteln wie Allzweck-Werkzeug, Hämmerchen zum

Einschlagen von Heringen, an denen die Maschine vertäut

wird, eine kleine Buddel Motoröl, eine Persenning.

Am Samstag scharen sich die fleißigen Heinzelmännchen

der Butzbacher Technik um unsere Maschine und checken

sie gründlich durch. Gegen 14:00 Uhr UTC (koordinierte

Weltzeit) flattern wir in Richtung Vilshofen an der Donau

Berge zum Greifen nah

los. Dort wird die Dimona am Donauufer verankert und

versorgt. Die Männer auf dem Tower empfehlen uns eine

Pension im Ort. Der Besitzer holt uns am Flugplatz ab,

was uns einen Gepäckmarsch erspart. Zum Abendessen

sitzen wir im Wolferstetter Keller und genießen bayrische

Schmankerln. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen

werden wir zum Flugplatz gefahren. Der Morgennebel

hat sich verzogen. Das Flugwetter wird gut. Wir putzen,

checken, beladen und betanken die Maschine, verzollen

(Kroatien ist noch nicht in der EU und unterliegt nicht dem

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Opatija

Schengener Abkommen), geben den Flugplan auf, holen

Wetter und NOTAMS (Notice to Airmen; Anordnungen

und Informationen über unsere Flugstrecke) ein, bezahlen

Landegebühr und Sprit – und ab geht die Post.

In der Nähe von Bad Füssing überfliegen wir die deutschösterreichische

Grenze. Die Route führt vorbei an Mondund

Attersee, Wolfgangsee, Ried /Kirchheim. Die Kette der

Alpen liegt in ihrer ganzen Pracht vor uns. Rechts sieht man

den Dachstein (fast 10.000 ft hoch). Weiter geht es nach

Niederöblarn, von dort aus nach Süden über die Niederen

Tauern (bis zu 8.500 ft). Wir steigen auf 7.500, später auf

9.500 ft. Was für eine Aussicht! Man meint, die Gipfel

berühren zu können. Wie schön! Uns beide überkommt

eine große Ruhe, aber auch ein Hochgefühl ob der Gewaltigkeit

des Panoramas, das sich uns bietet. Wie große

Wattebäuschchen hängen vereinzelte Cumuli teils unter,

teils über uns am Himmel, die den fast surrealen Eindruck

noch verstärken. Wir schwelgen!

Die Kontrollzone von Ljubljana in Slowenien müssen wir

umfliegen. Die Lotsen von Ljubljana Information reichen uns

direkt an den Tower von Rijeka weiter. Nach Überfliegen

der Küstenberge muss ich relativ schnell Höhe abbauen.

Der Airport liegt auf der Insel Krk. Gegenüber, auf der

anderen Seite der Bucht, erstreckt sich die Stadt Rijeka.

Wir müssen erst durch den Zoll, betanken, entladen und

versorgen dann die Maschine. Ein sehr ritterlicher Kroate,

der kein Wort Englisch spricht, hilft beim Festmachen der

Maschine und trägt unser Gepäck. Er macht uns mit Händen

und Füßen verständlich, dass eine reine Frauencrew

ungewöhnlich sei. Als im Gebäude eine Dame meint, uns

als Passagiere abfertigen zu müssen, erklärt er ihr, wir seien

„Gospod - e Pilote“ (Damen Piloten), worauf sie sofort von

uns ablässt.

Ein sehr gut deutsch sprechender Taxifahrer bringt uns zum

Hotel Neboder in Rijeka, ganz in der Nähe der Altstadt.

Er rät uns, mit dem Bus nach Opatija, einem der ältesten

Fremdenverkehrsorte Kroatiens, zu fahren. Dort verbringen

wir einen schönen Nachmittag. Das Bad in der Adria heben

wir uns für die Insel Hvar auf.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen holt uns unser

Taxifahrer ab, um uns zurück zum Flughafen zu fahren. Wir

bezahlen die Landegebühr, holen Wetter und NOTAMs,

geben unseren Flugplan auf. Das Abfertigungspersonal

notiert unsere Personaldaten gewissenhaft auf einem

8


Schmierzettel. Bei brütender Hitze checken und beladen

wir die Dimona, und um 9:44 UTC sind wir in der Luft. Wir

haben uns für empfohlene Durchflugrouten für den Sichtflug

entschieden, die aus 1.000 ft (300 m) Höhe Traumausblicke

auf viele der kroatischen Inseln bieten. Der Flug führt

über die Inseln Cres, Rab, Pag, Dugi, Zirje, vorbei an den

Kontrollzonen von Zadar und Split. Wir sind ganz bezaubert

von der Schönheit dieser Inselwelt: es gibt mehr als

1.200 Inseln. Wir sehen tausende von einsamen Buchten,

kleine Strände, Städtchen mit durch Molen geschützten

Häfen, die einer Vielzahl von Booten jeder Größenordnung

den sprichwörtlichen sicheren Hafen bieten. Oft sieht

man Kreuzfahrtschiffe auf Reede, die sich vermutlich die

schönsten Orte zum Anlegen ausgesucht haben. Ob diese

Reisenden aber schönere Blicke auf Kroatien erleben, als

wir, möchte ich bezweifeln.

Auf der Insel Hvar müssen wir das Küstengebirge überliegen

und dann Höhe abbauen. Der Flugplatz ist leicht auszumachen:

eine rotbraune steppenartige Fläche inmitten

einer grünen Landschaft. Es ist eine urige Angelegenheit:

eine windschiefe Hütte, ein Wohnwagen und sonst nichts.

Der Betreiber chauffiert uns die 50 m zum „Flugplatzgebäude“.

Wir beschließen, die nächsten Tage in Stari Grad

(kroatisch für Alte Stadt) zu verbringen. 2008 wurde die seit

der Antike landwirtschaftlich genutzte Ebene östlich der

Stadt Stari Grad in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes

aufgenommen. Die Insel Hvar ist bekannt für den Anbau

von Lavendel und die Herstellung der daraus gewonnenen

Produkte (z. B. Lavendelöl).

Bei der Zimmervermittlung erkläre ich auf Englisch, was

wir suchen, worauf uns ein junger Mann in blütenreinem

deutsch (geboren und aufgewachsen in Oberhausen)

antwortet. Befragt, auf welchem Wege wir auf die Insel

gekommen seien, erklärt Claudia ihm, dass wir mit einen

Privatflugzeug angereist seien. Als wir einen Tag später in

der Zimmervermittlung unsere Unterkunft bezahlen wollen,

werden wir mit dem Ausruf „Sie sind die Pilotinnen!?“ begrüßt.

Der Kollege sei tags zuvor sehr „excited“ gewesen

und habe allen erzählt, er habe zwei Pilotinnen kennen

gelernt.

Hunger! Wir lustwandeln nicht lange in der malerischen

Altstadt mit ihren engen Gässchen, sondern genehmigen

uns in einem kleinen Restaurant Oliven, Brot mit Olivenöl

und Wasser. Und dann geht es zum Strand. Wir finden eine

kleine befestigte Strandanlage, wo mit Algen bewachsene

Treppchen ins glasklare Wasser führen. Wegen der vielen

kleineren und größeren Steine, rund geschliffen wie Kiesel,

muss man aufpassen, wo man hintritt. Wir genießen

das erste Bad im kühlen Wasser der Adria, liegen dann

auf Plastikliegen in der schon schwächer werdenden,

Am Hafen in Stari Grad auf der Insel Hvar

aber noch immer warmen

Sonne. Der Rückweg in die

Stadt entlang der Bucht und

vorbei an hunderten Booten

jeglicher Kategorie und

Preisklasse zeigt immer wieder

pittoreske Ausblicke auf

den Hafen und die Altstadt.

In einem kleinen Innenhof

Roter Lohweg 27 · Butzbach

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essen wir umgeben von blühenden Bäumen und Pflanzen

Meeresfrüchte mit dalmatinischer Garnitur (Kartoffel-/

Mangoldgemüse) und trinken einheimischen Weißwein.

Eigentlich hätten wir die nötige Bettschwere, aber aus

einem der Gässchen dringt Blasmusik an unsere Ohren.

Eine einheimische Kapelle (einschließlich Tuba) gibt ein

Platzkonzert. Das lassen wir uns nicht entgehen. Danach

haben wir allerdings nicht einmal mehr Lust auf einen

Schluck Wein auf unserer Terrasse, sondern verfügen uns

direktemang ins Bett.

Es folgt ein fauler Tag. Wir nehmen unseren Frühstückskaffee

in einer kleinen Bar und verzehren dazu ein Hörnchen

Queranflug auf die Landebahn12 von LDDU Dubrovnik

(Landebahn am rechten oberen Bildrand zu sehen)

aus einer nahe gelegenen Bäckerei. Dann pilgern wir zu

einem Strand an der Südseite der Bucht, wo wir ausgiebig

baden und uns vorsichtig sonnen (die Sonne ist so intensiv,

dass man nach kurzer Zeit in den Schatten ausweicht, wo

es allerdings recht kühl ist, weil immer ein leichter Wind

weht). An diesem Abend essen wir auf der Terrasse vor

unserer Unterkunft Brot, dalmatinischen Schinken, Käse

aus Pag und Früchte und trinken dazu einheimischen, sehr

leckeren Wein.

Für den nächsten Tag haben wir einen Bootsausflug nach

Bol auf der Insel Brac gebucht. Die Fahrt dauert 1 ½

Stunden. Die Route führt uns vorbei an hunderten kleinen

Buchten. An einigen sind einsame Badende, teils auch

hüllenlos, auszumachen. Es muss herrlich sein, ein eigenes

Boot zu haben und in solchen kleinen Buchten zu ankern,

wo man völlig ungestört ist.

In der Nähe von Bol liegt die kleine Halbinsel Zlatni Rat,

das „goldene Horn“, ein berühmter sichelförmiger Strand,

den man mit dem Taxiboot oder einem kleinen Bähnchen

erreicht. Dort gibt es ausreichend Liegen und Sonnenschirme

(gegen eine angemessene Gebühr zu benutzen),

aber man darf sich auch mit einer Luftmatratze oder einem

Handtuch dazwischen platzieren. Das Wasser ist herrlich

und der Strand besteht aus feinem Kies.

Zurück in Stari Grad suchen wir uns ein Restaurant in der

Altstadt und feiern unseren letzten Abend auf der Insel.

Abreisetag. Früh aufstehen, packen, dann pilgern wir

9


Dubrovnik mit der vorgelagerten Insel Lokrum

hinunter ins Städtchen. Kaffee und ein Hörnchen in einer

Bar, dann mit dem Taxi zu unserer Maschine. Wir zahlen

die Lande- und Abstellgebühr und tanken Super-Benzin

aus einem Kanister. Es ist schon recht heiß, als ich auf der

holprigen Piste in Richtung Dubrovnik starte.

Wir müssen das Küstengebirge (an dieser Stelle 1.982 ft

hoch) überfliegen und deshalb tüchtig steigen. Der Flug

führt uns wiederum über empfohlene Routen über die Inseln

Korc v ula und Mljet.

Im Endanflug auf die Landebahn von Dubrovnik werde ich

aufgefordert, abzudrehen, weil ein Airliner Vorrang hat.

Während wir unsere Maschine versorgen, wird vom

Follow-me eine gerade gelandete Turboprop-Maschine

der französischen Landstreitkräfte auf einen Abstellplatz

uns gegenüber geleitet. Die Maschine stellt mit dem Heck

zu uns ab. Der Abgasstrahl bläst uns kleine Kieselsteine

vom Vorfeld um die Ohren. Wir müssen unser Seitenruder

festhalten, damit nichts passiert. Die jungen Militärs aus

Rennes sind sehr freundlich, zumal ich sie auf französisch

auf das Problem anspreche. Sie planen, am Samstag um

10.00 Uhr abzufliegen. Also werden wir um 9.00 Uhr da

sein, um möglichst weg zu sein, wenn die Franzosen den

Motor anlassen.

Mit dem Shuttlebus fahren wir nach Dubrovnik. Auf dem

Weg dorthin kann man schon so manchen Blick auf die

wunderschöne Altstadt erhaschen.

Die Stadt ist proppevoll! Bei der Zimmervermittlung haben

wir – wie meistens – Glück: es gibt ein Privatzimmer im

Vorort Lapad, zu erreichen mit dem Bus. Der Vermieter holt

uns an der Bushaltestelle ab.

Danach fahren wir mit dem Bus zurück zur Altstadt. Wir sind

halb verhungert, und eine Pizzeria verführt uns zu einem viel

zu opulenten Snack. Also sparen wir uns das Abendessen,

bummeln durch die Stadt, die wegen ihrer engen Gassen

wunderbar schattig und kühl ist. Die Spuren des Krieges

(1991 -1995), in dem Dubrovnik schlimme Zerstörungen

erlitten hatte, sind fast nicht mehr auszumachen.

Am nächsten Morgen ist der Himmel bedeckt, es nieselt.

Wir beschließen, gleich den obligatorischen Rundgang auf

der Stadtmauer zu machen. Kaum oben angekommen,

lichtet sich die Wolkendecke. Die Sonne brennt ziemlich

unbarmherzig auf uns herab. Die Aussicht auf die Stadt, den

Hafen, die vorgelagerte Otok (Insel) Lokrum ist grandios.

Wir sind sehr froh, dass immer wieder kleine Stände da

sind, die Erfrischungen und etwas Schatten bieten.

Danach erkunden wir die engen Straßen der Altstadt. Die

gleiche Absicht haben tausende anderer Touristen. Wenn

man nicht gerade mit einem Kleinflugzeug anreist und auf

stabiles Wetter angewiesen ist, sollte man sich nicht unbedingt

den August für einen Besuch der Stadt aussuchen.

Trotzdem ist Dubrovnik ein Erlebnis.

Ein Dinner in einer Parallelstraße zum Stradun (der Haupt-

Flaniermeile) beschließt unseren Tag.

Am Abreisetag gönnen wir uns für die Fahrt zum Airport ein

Taxi. Wir sind vor den Französischen Militärs dort. Allerdings

braucht bei uns die Abfertigung zu lange. Die Franzosen

sind vor uns startbereit. Aber wir stehen unserer Dimona,

die an riesigen Betonblöcken vertäut ist, bei, als sie den

Motor anlassen. Claudia und ich halten jeweils eine Fläche

fest. Die Franzosen sind so nett, ihre Maschine sofort nach

dem Anlassen so zu drehen, dass die Dimona nicht mehr

angeblasen wird. Geschafft!

Um 8.58 UTC hebt Claudia ab. Unser Traum, über die Altstadt

von Dubrovnik abfliegen zu können, geht leider nicht

in Erfüllung, da Dubrovnik im Anflugsektor liegt.

Auf dem Weg nach Split fliegen wir über die Insel Šipan,

die Halbinsel Pelješak, vorbei an der äußersten östlichen

Spitze der Insel Hvar.

Nach 1½ Stunden Flugzeit liegt Split vor uns. Auf dem

Airport herrscht Hochbetrieb. Wir müssen 25 Minuten lang

Warteschleifen fliegen. Als wir endlich in die Platzrunde

einfliegen dürfen, fragt der Tower, ob wir den anfliegenden

Airbus in Sicht haben. Haben wir. Also wird der Anflug

verlängert, der Airbus rauscht in gebührendem Abstand

an uns vorbei. Wegen der Wirbelschleppen holt Claudia

bis hinter Trogir aus.

Das Follow-me-Fahrzeug, das auf uns gewartet hat, rast

los. Offensichtlich hat der keine Ahnung, dass ein Motorsegler

abhebt, wenn er zu schnell rollt. Auf den Vorfeld

stehen links zahlreiche Airliner am Terminal, und rechts

steht ein Airbus A 319 der German Wings, der auf dem

Weg zur Startbahn ist. Ich denke: „Hoffentlich gibt der nicht

Gas!“ – in diesem Moment rollt der Airbus an. Wir sind in

30 oder 50 Metern Abstand direkt hinter der Maschine. Der

rechte Flügel unserer Dimona hebt sich in die Luft. Dann

hebt unsere Maschine in dieser abartigen Position vom

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Wir zimmern

mit Hand und Verstand

Monika Tetzner beim Vorflug-Check in Dubrovnik

10


Ston auf der Insel Pelješac

last (erbaut von 295 bis 305

n. Chr.), der als Alterssitz des

römischen Kaisers Diokletian

diente, zurückzuführen. Er

war der einzige römische Kaiser,

der freiwillig aus dem Amt

schied. Die Innenstadt von

Split mitsamt dem Diokletianspalast

wurde 1979 von der

UNESCO zum Weltkulturerbe

erklärt. Wir bummeln durch

die Stadt, und sehen schließlich

auf der Strandpromenade

den vorbei schlendernden

Menschen zu. Während der

Rückfahrt mit der Fähre beobachten

wir am Flughafen

Split den Landeversuch einer

Air France-Maschine, die

beim ersten Mal durchstarten

Joachim J. W. Lummel

Rechtsanwalt

und Notar

Ehe- und Familienrecht

Vertragsrecht

Straßenverkehrsrecht

Grundstücksrecht

Wohnungseigentumsrecht

11

Boden ab. Claudia stemmt sich ins Ruder und gibt Gas,

und innerhalb von Sekunden sind wir aus dem Bereich des

Triebwerkstrahls heraus und die Dimona steht wieder auf

ihren drei Rädern, und die sind auch noch alle dran.

Nach dem Abstellen zeigt sich, dass wir mit der linken

Fläche Bodenberührung hatten. Lack und Grundierung

sind auf einer doppelt-handtellergroßen Fläche abgerieben.

Wir sind der Meinung, dass wir die Maschine weiter fliegen

können, was uns die Technik aus Butzbach später auch

bestätigt Uns sitzt der Schreck in den Gliedern. Der Airport

Manager besichtigt den Schaden, und wir müssen eine

Unfallmeldung machen, wie sie bei allen Luftfahrtunfällen

vorgeschrieben ist.

Der Airport Manager hatte uns empfohlen, in Trogir zu

übernachten. Die Zimmervermittlung vermietet uns ein

kleines Zimmer direkt in der Altstadt. Wir haben nur ein

paar Schritte zurückzulegen und sind „mitten drin“.

Trogir zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Eine private Stadtführung mit Milan, der ein abenteuerliches

Deutsch spricht, vermittelt sehr viel Wissenswertes über

diese schöne Stadt, die einen Besuch lohnt.

Wir nehmen unser Abendessen, diesmal einheimische

Spezialitäten, in einer kleinen Konoba in einem gepflegten

Innenhof ein und beenden den aufregenden Tag mit einem

Slibowitz.

Sonntag. Wir stehen früh auf, trinken auf dem Platz vor der

Kirche einen Kaffee und gehen dann zum Bootsanleger

auf der vorgelagerten Insel C v iovo, wo wir die Fähre nach

Split nehmen wollen. 1½ Stunden Bootsfahrt, die uns nicht

lang werden.

Die Ursprünge der Stadt Split sind auf den Diokletianspamuss

und beim zweiten Versuch die gesamte Länge der

Piste ausnutzt und dann zurück rollen muss. Da war Claudias

Landung doch viel, viel besser.

Den Abend beschließen wir in einer Konoba mit dem bezeichnenden

Namen „The End“. Nachdem an den letzten

beiden Tagen eine Alpenüberquerung wetterbedingt unmöglich

gewesen wäre, soll es am nächsten Tag wieder in

Richtung Heimat gehen.

Wir nehmen einen frühen Bus zum Airport, nehmen uns

Zeit für ein kleines Frühstück, zahlen die Landegebühr,

lassen uns NOTAMs und Wetter ausdrucken, checken die

Dimona, tanken – und dann geht es los. Wir fliegen vorbei

an Sibenik, von dort eine kurze Strecke in nördlicher Richtung

ins Landesinnere, lassen diesmal die Kontrollzone von

Zadar links liegen. Nach Passieren der Inseln Pag und Rab

drehen wir nach Norden ab.

Laut Wetterbericht sollten wir keine Probleme bei der

Alpenüberquerung haben. Sollten! Beim Verlassen der

Küstenregion bilden sich erste größere Kumuluswolken.

Wir passieren die Grenze nach Slowenien. Die Wolken

türmen sich immer höher. Ich steige auf 6.500, 8.500,

10.500, 12.500 ft. Bei 13.000 ft sehen wir ein, dass die

Wolken zu mächtig sind, um von uns überflogen werden

zu können. Auf Rückfrage teilt uns der Lotse mit, dass die

Wetterbedingungen in Klagenfurt, unserem Zielflugplatz,

gut seien. Das hilft uns aber im Moment nicht weiter, denn

nachlassende Leistung zeigt an, dass wir es mit einer beginnenden

Vergaservereisung zu tun haben. Also bauen

wir in der Kontrollzone von Ljubljana mit Zustimmung des

Lotsen Höhe ab und fliegen abweichend von der geplanten

Route bei Jesenice in das Sava-Tal ein. Die Berge am

Südrand des Tals, die Julischen Alpen, sind bis zu 9.000

ft hoch, am Nordrand, die Karawanken, immerhin 7.000 ft.

Trogir, beim Anflug auf den Flughafen Split

§

Otfried Schwarz

Rechtsanwalt und Notar

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Schlichter der RA-Kammer Ffm

Arbeitsrecht

Ehe-, Familien- und Erbrecht

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Kanzleianschrift: Badborngasse 1 A (gegenüber Limesgalerie), 35510 Butzbach

Telefon (0 60 33) 9 80 09-0 · Fax (0 60 33) 9 80 09-15


„Claudia Winkler und Monika Tetzner vor der D-KOMH in

Mauterndorf (Kärnten)“

Die südlichen Gipfel hüllen sich in Wolken, man sieht nur

schroffe Bergflanken, die dann in den Wolken verschwinden.

Die Bergkette im Norden ist zwar überwiegend frei,

aber die Lücke zwischen Gipfeln und Wolkenuntergrenze

lässt ein Durchhuschen nicht zu. Wir beschließen, noch

5 Minuten geradeaus zu fliegen. Wenn sich bis dahin keine

Möglichkeit ergibt, den Gebirgskamm, der zwischen uns

und Österreich liegt, zu überwinden, werden wir umdrehen

und in Ljubljana landen.

Plötzlich sehen wir – kurz vor der Grenze zu Italien - rechts

den Wurzenpass (3.594 ft), der frei ist. Die Wolkenuntergrenze

ist dort ein klein wenig höher, als in der Umgebung.

Das ist unserer! Wir sind drüber und in Österreich. Bis nach

Klagenfurt ist es ein Klacks. Wie vorhergesagt, ist das

Wetter dort ausgezeichnet. Nach 3 Stunden und 2 Minuten

landen wir in Klagenfurt.

Auftanken, eine Kleinigkeit essen, Landegebühr bezahlen.

Inzwischen hat Hubert, ein Butzbacher Fliegerkamerad, der

in Kärnten lebt und in Mauterndorf, dem höchstgelegenen

Flugplatz Österreichs (3.642 ft), fliegt, angerufen. Er ist der

Meinung, die Strecke nach Mauterndorf sei fliegbar, wenn

wir den Tälern folgen. Darin haben wir ja nun Übung. Also

Flugplan für das Verlassen der Kontrollzone von LOWK

Klagenfurt und heidewitzka! ab nach Mauterndorf. Auch

diesmal liegen die Wolken auf den Gipfeln auf. Wien Information

lässt uns nach eigenem Ermessen steigen. Wir

fliegen in 6.000 ft durch die Täler. Wien möchte, dass wir

den Beginn des Sinkfluges nach Mauterndorf melden,

aber aufgrund unserer geringen Flughöhe haben wir den

Funkkontakt zu Wien verloren. Also melden wir uns in

Mauterndorf zur Landung. Wir landen auf dem wunderschönen

Grasplatz. Die Freude ist groß: wir sind die ersten

Butzbacher Kameraden, die Hubert besuchen. Inzwischen

hat Wien Information schon in Mauterndorf angerufen und

die Bestätigung erhalten, dass wir sicher gelandet sind.

Wir versorgen die Maschine, hangarieren und fahren mit

Hubert nach Ebene Reichenau, wo er mit seinem Hund Baldur

ein uriges kleines Bauernhaus bewohnt. Wir verbringen

einen sehr gemütlichen und zünftigen Abend mit von Hubert

zubereiteten Leckereien. Todmüde fallen wir danach in die

Jana Dietz

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rot karierten Betten. Der einzige Laut, den man hört, ist

das Plätschern einer kleinen Quelle … Wir hören ihn nicht

lange, sondern schlafen tief und traumlos.

Als wir aufwachen, geht Hubert gerade zur Jagd. Wir sollen

uns Zeit lassen. Die umliegenden Berge liegen in Wolken –

aber es wird noch …. Nach einem ausführlichen Frühstück,

fahren wir mit Hubert wieder nach Mauterndorf. Inzwischen

haben sich die Wolken gehoben. Die Alpen-Experten sagen

uns eine tolle Alpenüberquerung voraus. Nach dem Start

müssen wir tüchtig Höhe aufnehmen. Die umliegenden

Berge sind sehr hoch, über 7.000 ft. Wir müssen in Richtung

Berchtesgaden über die Radstädter Tauern (8.800 ft) und

vorbei an den Salzburger Kalkalpen (9.649 ft). Auch heute

sind die Wolken höher, als vorhergesagt. Wir müssen öfters

den Kurs wechseln, um bauschige Cumuli zu umfliegen.

Bei 13.000 ft fragt Salzburg Radar: „Mädels, wie hoch wollt

Ihr denn noch?“. Da unser Vergaser wieder vereisen will,

ziehen wir vor, weiter um die Wolken herum zu kurven und

nicht höher zu steigen. Der Ausblick auf die Berge unter

uns ist unbeschreiblich.

Das mag der Grund für Bergsteiger sein, die einen gefährlichen

Aufstieg unternehmen: die Aussicht! Ich habe selten

so etwas Gewaltiges und unglaublich Schönes gesehen.

Man kommt sich ganz klein und unbedeutend vor. Wir werden

hinterher feststellen, dass unsere Fotos dem Erlebten

in keiner Weise gerecht werden. Es ist phantastisch!

Als ich in einiger Entfernung in nordöstlicher Richtung Salzburg

Airport sehe, bin ich sicher, dass wir nicht umkehren

müssen, sondern unseren Flug wie geplant mit einer Station

in Augsburg nach Butzbach fortsetzen können. Schließlich

liegt links unter uns der Königssee. Linkerhand der Watzmann

(8.901 ft) hüllt sein Haupt in Wolken. Dann werden

die Berge, die zwischen uns und dem Chiemgau liegen,

niedriger.

D a n n l i e g t d e r

Chiemsee vor uns.

Wir unterfliegen

den kontrollierten

L u f t r a u m v o n

München, lassen

den Flugplatz von

Oberschleißheim

rechts liegen, überfliegen

dann den

Königssee und Watzmann in Wolken

Flugplatz Dachau,

wo ich 2001 einen

fabrikneuen Motorsegler

der Marke „Falke“ bei Scheibe Flugzeugbau abgeholt

hatte, und werden schließlich angewiesen, einem Düsen-

Hubschrauber in gebührendem Abstand auf die Landebahn

von Augsburg zu folgen. Augsburger Weißwürste sind

besser, als die Münchner – das weiß ich schon lange. Hier

bestätigt sich das erneut in der Flugplatz-Gaststätte. Fehlt

nur noch ein frisch gezapftes Weißbier. Aber da müssen

wir uns noch bis zum Abend gedulden.

Vorbei geht es an Donauwörth, Nördlingen, Dinkelsbühl,

Walldürn, Mainbullau und Aschaffenburg. In der Ferne ist

schon das Kraftwerk in Großkrotzenburg zu sehen. Das

ist schon Heimat; hier brauchen wir keine Karte mehr. Wir

kennen sozusagen jeden Baum. Als wir dann kurz vor dem

Funkfeuer Metro einen anderen Butzbacher Flieger im

Funk hören, können wir es kaum erwarten, in Butzbach zu

landen, wo uns unsere Männer und zahlreiche Butzbacher

Fliegerkameraden schon erwarten.

Es war eine tolle Tour, wenn auch nicht ohne Herausforderungen,

aber auch mit vielen Highlights. Mal sehen, wohin

es uns nächstes Jahr treibt …..

Monika Tetzner

12


Schmerz – eine „normale“ Alterserscheinung?

von Tierarzt Dr. Henrik Hofmann, Butzbach

Mit dem Alter kommen auch bei Tieren eine Vielzahl

von Erkrankungen. Das können ähnlich wie

bei uns Menschen Tumore, Zahnprobleme oder

auch Knochen- und Gelenkserkrankungen sein.

Folge ist häufig chronischer Schmerz. Heute weiß

man: Wie wir uns ein schmerzfreies Leben wünschen,

so sollte auch unseren Tieren Schmerz

genommen werden.

Neben Zahnerkrankungen entstehen am häufigsten

Schmerzen bei Hunden, Katzen und Heimtieren

durch chronische Gelenkserkrankungen.

„Er kommt so schlecht auf die Beine“, fällt Tierbesitzern

auf. „Und am Spazierengehen hat er auch

keine rechte Freude mehr .... das muss bestimmt

das Alter sein.“ Es ist das Alter, keine Frage. Doch

das ist noch lange kein Grund, nichts zu tun. Nach

dem Motto „der schreit nicht, so weh kann’s also

nicht tun!“ Tiere äußern nur akuten, unmittelbaren

„spitzen“ Schmerz durch Schreie oder Winseln.

Das kann etwa sein, wenn sie in Scherben treten

oder angefahren werden. Chronischer Schmerz

tritt schleichend und leise auf. Nicht umsonst

heisst es „Tiere leiden stumm“. Meist fällt auf,

dass unsere Vierbeiner ruhiger werden, sich

zurückziehen, nicht mehr wie gewohnt auf den

Tisch klettern oder einfach länger brauchen, um

aufzustehen. Andere wiederum fressen mehr

oder weniger, je nach dem, welcher „Schmerztyp“

sie sind. Ursache chronischer Schmerzen

sind häufig Arthrosen. In ihrem Verlauf wird im

Gelenk Knorpelgewebe immer mehr zerstört und

zunehmend knöchernes Material zugebildet. Das

ist dann auf Röntgenbildern recht gut zu sehen.

Knorpelschädigung und veränderte Biomechanik

des betroffenen Gelenks verursachen über eine

Entzündung des Gelenks Schmerzen. Zu den

bekanntesten Defekten beim Hund zählen die Gonarthrose

(Kniegelenksarthrose), die Coxarthrose

(Hüftgelenksarthrose) und die Spondylarthrose /

Spondylose (Arthrose an den kleinen Gelenken

der Wirbelsäule).

Und was kann man dagegen tun?

Wenn Ihr Tier nach der Ruhe in seinen Bewegungen

eingeschränkt ist, er „klamm“ läuft, wenn

er bei Anstrengung im Spiel oder bei längeren

Spaziergängen anfängt zu „humpeln“ oder aber

immer ein Bein entlastet, dann sollten Sie nicht

abwarten, ob Ihr Tier sich vielleicht nur etwas

„gezerrt“ oder „geprellt“ hat, sondern zum Tierarzt

gehen. Das gilt übrigens nicht nur für Hunde.

Erschreckend oft können auch bei Katzen und

Heimtieren Knochenveränderungen diagnostiziert

werden. Unerlässlich für eine eindeutige Diagnosestellung

ist die Anfertigung von Röntgenaufnahmen

des betroffenen Gelenks.

Knöcherne Veränderungen lassen sich so meist

sehr einfach nachweisen. Ohne sorgfältige Diagnostik

kann eine Behandlung über längere Zeit

„ins Blaue“ Folgeschäden haben!

Die Behandlungen haben in der Tiermedizin inzwischen

einen Standard wie in der Humanmedizin

erreicht. Für welche Therapie man sich entscheidet,

hat mit Art und Umfang der Erkrankung sowie

dem Alter des Tieres zu tun. Manchmal können

Operationen notwendig sein, manchmal reichen

„einfache“ Schmerztherapien. Gute Erfahrungen

gerade in „austherapierten Fällen“ haben wir mit

der Kombination verschiedener Verfahren. Das

bedeutet, dass wir „ganzheitlich“ Akupunktur,

Homöopathie, herkömmliche Schmerzmittel und

andere Verfahren – wie Goldimplantation – miteinander

kombinieren. Menschen, die selbst einmal

an chronischen Schmerzen gelitten haben wissen

eines: „Das wünscht man keinem Hund!“

Ihre Praxis für Klein- und Heimtiere in Butzbach

• Ultraschall und Röntgen • Naturheilverfahren • Zahnheilkunde

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Sprechzeiten: nach Terminabsprache

sowie Montag bis Freitag 17.00 bis 19.00 Uhr,

Samstag 10.00 bis 12.00 Uhr

13


Das Pflegeteam Regenbogen …

… öffnete im letzten November seine Pforten in Butzbach.

Das Pflegeteam Regenbogen ist ein ambulanter

Pflegedienst, der den Pflegebedürftigen individuell in

seiner Häuslichkeit betreut und dadurch ein höchstmögliches

gesundheitliches Wohlbefinden erhalten

möchte. Sie sind bei allen gesetzlichen sowie privaten

Pflege- und Krankenkassen zugelassen.

Die beiden Inhaberinnen Justina Wenzlik und Simone

Sturm beantworten Ihnen gerne alle Fragen rund um

das Thema Pflege in ihren Geschäftsräumen in der

Wetzlarer Straße 13 in Butzbach während der Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.00

Uhr, sowie Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis

18.00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung. Ein

besonderer Service ist die telefonische Erreichbarkeit

Rund-um-die Uhr unter 06033-74 54 375.

Neben den Leistungen der Grundpflege bietet das

Team hauswirtschaftliche und medizinische Versorgung,

Begleitung bei Aktivitäten oder Hilfe bei der

Ernährung an. Beim gesamten Pflegeteam können

Sie einen freundlichen und liebevollen Umgang mit

den Pflegebedürftigen sowie mit den Angehörigen

voraussetzen. Die Pflege ist individuell und aktivierend.

Das bedeutet, dass die vorhandenen Fähigkeiten und

Ressourcen der Pflegebedürftigen gefördert werden

und erhalten bleiben.

Zum Leistungsspektrum gehören Dienstleistungen wie

Körperpflege, Inkontinenzversorgung oder Mobilisation.

Ferner hilft es bei der Zubereitung von Mahlzeiten

oder der Verabreichung von Sondenkost, ebenso

beim Putzen, Spülen oder Wäschewaschen. Zum

Einkauf, Arztbesuch oder Spaziergang werden ebenfalls

Begleitungen angeboten. Auch die viertel- bzw.

halbjährlichen Beratungseinsätze können Sie beim

Pflegeteam Regenbogen abrufen. Die medizinischen

Dienstleistungen umfassen gängige Aufgaben wie

Wundversorgung, Blutzucker- und Blutdruckkontrolle,

Injektionen, Katheterisierung oder Anziehen von

Kompressionsstrümpfen bzw. Anlegen von Kompressionsverbänden.

Auch Versorgung via Port-a-Cath und

PEG-Versorgung sind Leistungen des Pflegeteams.

24-Stunden-Service

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 9-13 Uhr

Dienstag + Donnerstag 16-18 Uhr

Justina Wenzlik

Brigitte Dieter

Simone Sturm

Pflegeteam Regenbogen

Wetzlarer Straße 13 · 35510 Butzbach

Tel. 060 33-7 45 43 75 · Fax 06033-7454376

Notruf-Nr. 0160 - 99 62 30 43

Das Pflegeteam Regenbogen verspricht eine kooperative

Zusammenarbeit mit allen an der Pflege beteiligten

Personen- oder Berufsgruppen.

Ganz neu im Programm hat das Pflegeteam einen

Seniorenstammtisch. Er findet jeden Dienstag in der

Zeit von 16.00 bis 18.00 in den Räumlichkeiten des

Pflegedienstes statt. Hier können Angehörige ihre zu

pflegenden Familienangehörigen in die Obhut geschulter

Pflegekräfte geben, um selbst Zeit für Besorgungen

und/oder Arztbesuche zu haben. Während der Betreuungszeit

werden den Teilnehmern Gesellschaftsspiele

angeboten. Es wird gemeinsam gesungen oder auch

mal Waffeln gebacken. Wer möchte, kann sich auch

an einem Gedächtnistraining beteiligen, das auf spielerische

Weise durchgeführt wird. Hier werden sich die

Pflegebedürftigen wohlfühlen. Die Kosten werden im

Rahmen der Betreuungsleistungen nach § 45b SGB XI

von den Pflegekassen übernommen. Das Pflegeteam

bittet um Voranmeldungen, um die Gruppengröße auf

eine maximale Teilnehmerzahl von 9-12 Personen

beschränken zu können.

Informationsveranstaltung

„Demenz – Was nun?

Angebote der Wetterau

Wo: Limeshalle in Limeshain

Wann: 2. April 2011 von 11.00 – 18.00 Uhr

Weitere Informationen unter

Telefon: 0 60 33 – 99 51 13

(Seniorenbeauftragte der Stadt Butzbach)

14


Noch mehr Raum für Zähne

Umzug der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Eisenkolb MSc. und Dr. Oberste

nach Münzenberg-Gambach

Die Räumlichkeiten in der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis

Dr. Eisenkolb und Dr. Oberste, Im

Eiloh 11 sind zu klein geworden: Drei behandelnde

Zahnärzte, zwei Prophylaxe-Spezialistinnen,

zahlreiche Helferinnen und vor allem der Implantationsbereich-Bereich

benötigten zunehmend

mehr Platz.

„Nach unserem 20-jährigen Praxisjubiläum wurden

großzügigere Praxisräume bezogen, nach

dem Motto: Mehr Raum für Qualität und moderne

Zahnmedizin. Durch unsere Spezialisierung auf die

zahnärztliche Implantologie ist der Anspruch an

unsere Arbeit immer mehr gestiegen“, berichtet

Dr. Reiner Eisenkolb MSc. „Deshalb entschlossen

wir uns, unsere zukünftigen Räumlichkeiten nach

modernsten Kriterien und den zeitgemäßen Bedürfnissen

unserer Patienten zu konzipieren.“

Die neue Praxis entstand in Münzenberg-Gambach,

in einem neu errichteten Gebäude in der

Blumenstraße 19 und umfasst nunmehr

über 350 m 2 . Seit Anfang März stehen dort nun

zehn klimatisierte Behandlungsräume mit modernster

Technik für die Behandlungs-schwerpunkte

Implantologie, Parodontologie, Endodontie,

Ästhetik und Prophylaxe zur Verfügung. Zwei

Behandlungsräume sind allein für die Prophylaxe

reserviert, die einen immer höheren Stellenwert in

unserer zahnmedizinischen Betreuung einnimmt.

Aufgrund der neuen Praxisdimension mit insgesamt

drei behandelnden Zahnärzten und 14

Mitarbeiterinnen wurde auch eine Praxis- Namensänderung

erforderlich. Wir haben uns für „Zahnmedizinisches

Zentrum Münzenberg“ entschieden.

Das „ZMZ-Münzenberg“ wird auch in absehbarer

Zeit im Internet unter www.zmz-muenzenberg.de

zu finden sein.

In der Vergangenheit hat es sich immer wieder

gezeigt, dass viele Berufstätige die frühen Morgenstunden

oder auch die Abendstunden für einen

Behandlungstermin bevorzugen. Und deshalb

werden auch die bereits bekannten „Patientenorientierten

Sprechzeiten“ durch unseren gut

organisierten Schichtdienst weiterhin verfügbar

bleiben:

Mo., Mi., Do., von 8 – 20 Uhr, Di., von 7 – 20 Uhr

und Fr. von 7 – 19 Uhr.

Wer mit dem eigenen Auto kommt, kann sich

jetzt über mehr Parkmöglichkeiten freuen. 10

praxiseigene Parkplätze stehen den Patienten

zur Verfügung. Zur Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

erreicht man das „Zahnmedizinische

Zentrum-Münzenberg“ mit dem Bus und steigt an

der Haltestelle Brückfeld aus.

Allen Patienten danken wir für Ihr bislang entgegengebrachtes

Vertrauen und freuen uns Sie

in unseren neuen Räumen begrüßen zu dürfen.

Bitte beachten Sie, dass durch unseren Umzug

nach Münzenberg-Gambach (anderer Ortsteil) sich

unsere gesamte Telefonnummer geändert hat. Sie

erreichen uns ab sofort, zu den o. g. Sprechzeiten,

unter Tel.: 06033-92790-0

Für Ihr Verständnis möchten wir uns im Voraus bei

Ihnen herzlich bedanken.

Dr. med. dent. Reiner Eisenkolb

MSc., Dr. med. dent. Volker Oberste

und das gesamte Praxisteam

Zahnmedizinisches-Zentrum-Münzenberg

Blumenstraße 19, 35516 Münzenberg

Telefon 06033 92790-0, Telefax 06033 92790-29

praxis@zmz-muenzenberg.de

www.zmz-muenzenberg.de




















15


Geschichte der Wohnsiedlung Degerfeld – Entstehung und Entwicklung

Bis zum Zweiten Weltkrieg war in Butzbach das oberhalb

der Main-Weser-Bahn gelegene Gelände kaum

bebaut: Entlang der Taunusstraße und der Kleeberger

Straße reihten sich mehrere Häuser wie an einer

Perlenschnur den Schrenzerhang hinauf, dazwischen

lagen ausgedehnte Grünflächen mit wenigen Gebäuden.

Jenseits der Kleeberger Straße beschränkte sich

das bebaute Areal weitgehend auf die Strafanstalt

und die benachbarten Backsteinhäuser, in denen die

Vollzugsbeamten mit ihren Familien wohnten. Jenseits

der „Gefängnissiedlung“ begann das offene Feld.

Erst die eklatante Wohnungsnot in Folge des Zweiten

Weltkrieges bewirkte in Butzbach eine rasante Bautätigkeit,

die das Gelände westlich der Bahnlinie in den

Fokus rückte.

Zur Vorgeschichte: In Butzbach sind bereits während

des Krieges etliche Evakuierte aus den großen Städten

des Rhein-Main-Gebiets aufgenommen worden.

Das Problem der Wohnungsnot verschärft sich gegen

Kriegsende, als die kleine Stadt selbst Bombenschäden

erleidet. Dramatisch verschlimmert sich die

Situation 1945/1946 mit der Ankunft der Heimatvertriebenen

und Flüchtlinge aus den Ostgebieten. Um die

Menschen aus Zwangseinquartierungen, Baracken,

ausgedienten Eisenbahnwaggons und anderen Notunterkünften

wieder in menschenwürdige Verhältnisse zu

bringen, entstehen in Butzbach in den 1950er Jahren

zahlreiche Mietwohnbauten im Rahmen des Sozialen

Wohnungsbaues. Den ersten großen Wohnblock errichtet

die Wohnungsbaugesellschaft „Nassauische

Heimstätte“ 1950 in der Falkensteiner Straße – weitere

sollen folgen. Innerhalb weniger Jahre entsteht südlich

der Taunusstraße am Schrenzerhang ein neues Wohngebiet

mit großen Mehrfamilienhäusern.

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Luftaufnahme des Degerfeldes im Jahr 1964 vom Stadtwald

aus fotografiert. Am rechten Bildrand verläuft die Mozartstraße,

im Vordergrund ist die Pohlgönser Straße bis zur Höhe

des ersten, noch im Bau befindlichen Hochhauses ausgebaut.

Links dieser Baustelle ist bereits die Baugrube für das

zweite Hochhaus ausgehoben. Dahinter sind Grabungsarbeiten

im Gange: Mittels kreuzförmiger Suchgräben soll die

römische Vergangenheit von Butzbach freigelegt werden,

bevor sie unter den Neubauten der jungen Siedlung wieder

für immer verschwindet. Die Straße, die später zwischen den

beiden ersten Hochhäusern angelegt wurde, trug bis zur

Umbenennung 2009 die Bezeichnung „Limesstraße“ und

erinnerte an den römischen Wall mit dem kleinen Kastell,

das hier den Grenzverkehr überwachte (heute „Astrid-

Lindgren-Straße“). Aus der Vogelperspektive zeichnet sich

im Hintergrund deutlich der Umriss des Kastell Degerfeld

nach Nordosten im Feld ab. Die Befliegung unternahm der

Apotheker Karl Fink, das Foto selbst wurde von Bodo Heil

aufgenommen und dem Stadtarchiv dankenswerterweise

zur Verfügung gestellt. (Stadtarchiv Butzbach, Bildarchiv)

Ein weiteres Großbauprojekt ist die amerikanische

Wohnsiedlung für Besatzungsangehörige im Butzbacher

Nordwesten. Ende 1953 beanspruchen die Amerikaner

hierfür 10 000 m 2 Ackerfläche. Zunächst sind

18 Wohnblocks mit 288 Wohnungen vorgesehen, doch

schon bald ist die Rede von 738 Wohnungen und am

Ende sind weit über 30 der riesenhaften Wohnblöcke

aus dem Boden gestampft.

Zwischen der Kleeberger Straße und der Housing Area


nimmt die Nassauische Heimstätte ihr zweites großes


Baugebiet in Angriff: Zwischen Eduard-Otto-Straße


und Sudetenstraße entsteht 1955 die „Nebenerwerbssiedlung“,

ein optisch in sich geschlossener Stadtteil


mit 21 Doppelhäusern in gleichartiger Bauweise mit

Grünland, so dass die Bewohner – Vertriebene, die zuvor

in der Landwirtschaft tätig waren – hier in kleinem



Stil Gemüse und Obst anbauen können, um sich

damit einen „Nebenerwerb“ zu schaffen. So hat sich

nach 1948 im Westen Butzbachs die bebaute Fläche

zwischen dem Stadtwald und der B3 in nur acht Jahren

fast verdoppelt. Doch am Ende der 1960er Jahre



herrscht immer noch dringender Bedarf an Wohnraum.

Die wachsende Industrie in Butzbach bietet

• Ökologisch effizienter Energieund

Wasserverbrauch Reich

vielen Menschen eine Arbeit. Etliche pendeln täglich

www.reich-elektro.de • re@reich-elektro.de in die Schrenzerstadt ein, suchen aber langfristig eine

Wohnung vor Ort. Außerdem drängen bis zum Bau der

16


Die moderne Degerfeldsiedlung mit den neuen Mehrfamilienhäusern

in der Mozartstraße, Höhe Händelweg; rechts

und links im Hintergrund erkennbar sind bereits die nächsten

im Bau befindlichen Häuserblocks in der Haydnstraße. Aufnahme:

Wolf Keutmann, um 1968/69 (Stadtarchiv Butzbach,

Bildarchiv)

Mauer jährlich Hunderttausende von DDR-Bürgern

nach West-Deutschland und suchen eine Bleibe.

Auch im Raum Butzbach werden ständig neue sog.

„Republikflüchtlinge“ aufgenommen. Daher sind in

den Neubauten des sozialen Wohnungsbaues stets

Wohnungen für Angehörige der Industriebetriebe –

vornehmlich der Pintsch Bamag – und für Neu-Bürger

aus der Ostzone ausgewiesen.

Aber das Bauland wird allmählich knapp, weshalb das

Gebiet nördlich des Ebersgönser Weges – jenseits

der US-Zivilsiedlung – seit 1956 in die Bauplanung

einbezogen ist. Dies markiert den Anfang der Degerfeldsiedlung.

Unmittelbar nach ihrer Gründung im November 1955

legt die Butzbacher Wohnungsgesellschaft (BWG) –

ein Zusammenschluss der Stadt Butzbach mit der

Nassauischen Heimstätte –im oberen Ebersgönser

Weg mit einem großen Wohnblock den Grundstein für

das neue Stadtviertel „Degerfeld“. Er ist Teil eines ehrgeizigen

Projekts der frisch gebackenen Gesellschaft,

die 156 Wohneinheiten in dem neuen Baugebiet erstellen

will. Doch dies ist nur der Anfang, viele weitere

Wohnungen sollen in den nächsten Jahren folgen.

Die ersten Häuser entstehen praktisch im freien Feld.

Sie sind über lange Zeit nur auf Behelfswegen zu

erreichen – lästig für ihre Bewohner und hinderlich

in der Bauphase, beispielsweise bei der Anlieferung

von Baumaterial. Aber in der schweren Zeit hat der

Hausbau Priorität, alles andere muss warten! Bis in

die 1960er Jahre hinein wird ein Wohnblock nach dem

anderen hochgemauert. Anders als zu Beginn wird

jetzt die komplette Infrastruktur – neben Wasser- und

Stromversorgung sowie Kanalisation auch der Straßenausbau

mit Bürgersteigen und Beleuchtung – zeitgleich

bewerkstelligt. So entstehen innerhalb kurzer

Zeit etliche neue Straßen: Die Hauptverkehrsader

des Wohngebietes bleibt der Ebersgönser Weg, nach

und nach werden die Binnen-Straßen ausgewiesen.

Vorgesehen ist ein Straßenviertel mit Dichter-Namen,

wovon 1962 der Eichendorff-Weg als erstes fertig

gestellt ist.

Mit den Häuserblöcken in der Mozartstraße erschließt

die BWG ein weiteres Baugebiet, auch hier gehen die

Arbeiten rasch voran: Im Frühjahr 1962 sind bereits

drei der großen Mehrfamilienhäuser bewohnt, ein

viertes ist zum Teil bezogen, und ein fünfter Block steht

im Rohbau. Im Juni 1962 wird feierlich das Richtfest

für weitere drei Blöcke gefeiert.

Die um die Mozartstraße geplanten Straßen sollen

Namen von Komponisten tragen, wobei 1962 nur der

Händelweg und der Brucknerweg ausgebaut sind. In

diesen beiden Straßen erstellt die BWG je vier Reiheneigenheime,

die eine bauliche Auflockerung der

bisherigen Bauweise bedeuten. Vor allem erlauben

diese kleineren Wohneinheiten gegenüber den großen

funktionalen Wohnblöcken die Berücksichtigung individueller

Bedürfnisse.

Wie in vielen anderen deutschen Städten zwingt auch

in Butzbach die Not an Wohnraum nach dem Krieg

zunächst zu stereotypem Bauen: Möglichst rasch

müssen bezahlbare und zweckmäßige Gebäude

geschaffen werden. Erst allmählich treten gegenüber

Bescheidenheit und Schlichtheit neue Aspekte wie

gefällige Optik, individuelle Ansprüche und Komfort

in den Fokus. 1964 stößt die BWG im Degerfeld die

Tür zu einem neuen Zeitalter auf: In Butzbachs junger

Wohnsiedlung sollen Hochbauten entstehen ! Mehrere

neungeschossige Hochhäuser sind geplant, die der

Siedlung – in der bisher die langen Wohnblöcke dominieren

– eine völlig neue – eine unverwechselbare

Silhouette geben sollen. Kommunaler bzw. sozialer

Wohnungsbau ist nicht mehr allein darauf ausgerichtet,

möglichst schnell nach rein zweckmäßigen

und kostengünstigen Gesichtspunkten Wohnraum

zu schaffen. Die weithin sichtbaren Neubauten im

Nordwesten Butzbachs stehen bildhaft für eine

selbstbewusste Stadt mit modernem Anspruch. Aber

nicht nur äußerlich entsprechen die Hochhäuser dem

Verständnis von zukunftsorientierter Bauweise: Ausgestattet

mit fließend warmem Wasser, Zentralheizung,

Lift und Müllschluckern auf jeder Etage sowie einer

eigenen Müllverbrennungsanlage setzen sie völlig

17


neue Maßstäbe und bieten ihren Bewohnern komfortables

Wohnen auf höchstem Niveau. Von 1964 bis

1967 entstehen drei dieser „Wohntürme“, weitere sind

vorgesehen, werden aber nicht realisiert.

Die wachsende Degerfeldsiedlung entwickelt sich zu

einem eigenständigen Stadtteil, in dem zu Beginn der

zweiten Hälfte der 1960er Jahre rund 2 000 Menschen

leben. Vom städtischen Zentrum abgelegen, ist es vor

allem für die jüngsten Einwohner nicht ungefährlich,

den weiten Fußweg zur Stadtschule, der durch die amerikanische

Siedlung und entlang der viel befahrenen

B3 führt, zurückzulegen. Die bereits 1960 in den städtebaulichen

Planungen vorgesehene Degerfeldschule

für Grundschüler wird im September 1967 eingeweiht.

Weitere Erleichterungen im Alltag für die inzwischen

auf 2 500 angewachsene Zahl der Degerfeldbewohner

bringt das 1969 eröffnete Geschäftszentrum in der

Haydnstraße, Ecke Mozartstraße: Auf 300 m 2 sind ein

Einkaufsmarkt, eine Bäckerei, ein Zeitungshandel, ein

Wäschereibetrieb und eine Filiale der Kreissparkasse

unter einem Dach zusammengefasst, womit die

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel

Die Erde still geküsst,

Daß sie im Blütenschimmer

von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,

Die Ähren wogten sacht,

Es rauschten leis die Wälder,

So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte

Weit ihre Flügel aus,

Flog durch die stillen Lande,

Als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

(1788 – 1857)

wichtigsten Grundbedürfnisse vor Ort gedeckt ist. Als

Einrichtung zur sinnvollen Freizeitgestaltung ist in den

frühen Planungen für den Ausbau des Degerfeldes ein

Kino enthalten. Dieses wird jedoch nie gebaut. Vor

allem für die Jugend fehlt lange Zeit eine Stätte der

Begegnung und Kommunikation. Erst in den 1980er

Jahren schafft die evangelische Kirchengemeinde mit

dem „Haus Degerfeld“ ein soziales Zentrum in dem

Viertel. Der moderne Bau wird im August 1986 feierlich

eingeweiht und bietet jungen Menschen im „Café Kanne“

Gelegenheit zum zwanglosen Austausch. Zudem

sind hier großzügige Räumlichkeiten für Feste und

Familienfeierlichkeiten vorhanden.

In gut fünfzig Jahren ist im Nordwesten von Butzbach

ein eigener Bezirk entstanden. Das gewaltige

Wachstum der Nachkriegswohnsiedlung mit Tausenden

von Bewohnern einerseits, andererseits die

US-amerikanische Housing Area, die das Degerfeld

von der Kernstadt separiert, haben sicher dazu beigetragen,

dass sich hier ein gewisses Eigenleben

entwickelt hat. Im Gegensatz zu den übrigen, abseits

des Stadtzentrums liegenden Wohngebieten – wie

die Heinrich-Schneider-Siedlung und die zur Nieder-

Weiseler Gemarkung zählende Waldsiedlung – hat sich

das Degerfeld Dank mehrerer Geschäfte, der Schule

und des „Haus Degerfeld“ zum selbstständigen Stadtviertel

entwickeln können.

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Impressum:

Herausgeber:

Magistrat der Stadt Butzbach

Schlossplatz 1, 35510 Butzbach

Telefon (0 6033) 995-113

Telefax (06033) 995-220

E-Mail: heidi.gombert@stadt-butzbach.de

Redaktionsteam:

Seniorenbeauftragte: Heidi Gombert

Seniorenbeirat: Gisela Wimmer, Otto Polak,

Hildegard Wodni, Elfriede Lange

Dr. Christoph Bindhardt

Gesamtherstellung:

Verlag Druckhaus Gratzfeld, Butzbacher Zeitung

Auflage: 7.000 Exemplare

Fotos Titelblatt: Otto Polak

In eigener Sache:

Die Herstellung der Butzbacher Seniorenzeitung

finanziert sich überwiegend aus Werbeinseraten

der Butzbacher Geschäftsleute. Wir bitten die

Leserschaft, dies bei ihrer Einkaufsplanung zu

berücksichtigen.

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben

nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers

wieder. Bei eingesandten Beiträgen

behält sich der He rausgeber eine Bearbeitung

vor, die den Inhalt unbeachtet lässt. Für Veranstaltungshinweise

und Adressen sind die

entsprechenden Organisationen bzw. Vereine

verantwortlich. Die Butzbacher Seniorenzeitung

erscheint zweimal im Jahr und ist für

Senioren kostenfrei erhältlich.

18


Top 100 Akustiker in Butzbach

Am 12. Februar 2011 zeichnete Vicky Leandros, eine

der bekanntesten, wenn nicht DIE bekannteste deutsche

Sängerin, als Schirmherrin die Gewinner des „TOP

100 Akustiker 2011-Wettbewerbs“ aus und überreichte

anlässlich der feierlichen Gala-Veranstaltung im ehrwürdigen

Hotel Adlon in Berlin die Urkunden an die strahlenden

Preisträger. Zu den TOP 100 inhabergeführten,

mittelständischen Akustikern zu gehören, ist eine große

Auszeichnung! Und das Adlon in Berlin ist ein würdiger

Rahmen für dieses Ereignis. Aus Butzbach gehört auch

ein Hörgeräte-Akustiker dazu: Es ist die Firma Hörgeräte

Jahnecke! Hörgeräte Jahnecke ist mit Recht sehr stolz

auf diese Auszeichnung. Die unabhängige Jury aus Wissenschaft

und Marketing, repräsentiert durch Professor

Fortmann von der Fachhochschule Gelsenkirchen und

das BGW Institut für innovative Marktforschung in Essen,

ermittelte aus den Wettbewerbsteilnehmern die TOP 100

Akustiker 2011. Um diese Hörgeräte-Akustiker zu erfassen,

hatte die BGW gemeinsam mit Herrn Professor Fortmann

einen umfangreichen Fragenkatalog erarbeitet, mit dem

die jeweiligen Bewerber ihre Leistungsfähigkeit und ihre

absolute Kundenorientierung darstellen mussten. Anhand

dieses 15-seitigen Fragebogens, unzähligen Geschäftsbe-

sichtigungen und aufwändigen Testkäufen, bei denen die

Antworten der Bewerber auf Herz und Nieren überprüft

wurden, ist es dem wissenschaftlichen und marketingorientierten

Team gelungen, die 100 Hörgeräte-Akustiker

unter den Bewerbern zu finden, die ganz besonders

kundenorientiert denken und handeln. Diese 100 besten

nach diesen Kriterien bewerteten Hörgeräte-Akustiker

erhielten die Auszeichnung TOP 100 Akustiker 2011. Diese

zeichnen sich durch besondere Kunden-Orientierung,

Service-Bereitschaft und persönliche Ansprache und Hinwendung

aus. In fünf Kategorien wurden die Bewertungen

vorgenommen: Kundenorientierung, Kundeninformation,

Marktorientierung, Unternehmensführung (Mitarbeiterorientierung),

Ladengestaltung.

Und in allen Bereichen mussten überdurchschnittliche

Leistungen erbracht werden, um unter die TOP 100 Akustiker

unter allen Bewerbern zu gelangen.

In der Auszeichnung sieht die Firma Hörgeräte Jahnecke

mit dem gesamten Team selbstverständlich auch eine Verpflichtung,

den hohen Standard, den die Wahl zum Top 100

Akustiker 2011 zu Grunde gelegt hat, aufrechtzuerhalten

und sogar noch weiter auszubauen. Weitere Information

zur Veranstaltung und zur Auszeichnung Top 100 Akustiker

2011 unter www.top100akustiker.de

Krachbaumgasse 1-7

35510 Butzbach

Unser Hörgeräte-Akustikgeschäft

in Butzbach gehört zu den

TOP 100

Akustiker 2011

Eine fachkundige Jury aus Wissenschaft,

Marktforschung und Marketing hat uns als

sehr kundenorientiertes ertes Akustikgeschäft

ermittelt und ausgezeichnet.

Die bekannte Sängerin Vicky Leandros hat

uns am 12. Februar 2011 den Preis anlässlich

einer Gala-Veranstaltung verliehen.

Wir sind nicht nur stolz auf diese besondere

Auszeichnung, sondern auch dankbar, dass

Sie als Partner unseres Hauses mit zu

unserer TOP-Leistung beigetragen haben.

kostenloser Hörtest

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kostenlose Information

Wir freuen uns auf die Fortsetzung der

guten Zusammenarbeit mit Ihnen

Ihr Team von Hörgeräte Jahnecke

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19


Bowtech – eine australische Ganzkörpertechnik

Der Australier Tom Bowen entwickelte in den 50er

Jahren eine Technik der Gewebe- und Muskelentspannung

und nannte diese „Bindegewebstherapie“.

Bowtech ist eine moderne Form der Therapie,

beeindruckend und effektiv, sie bringt ihren Körper

ins Gleichgewicht – es ist eine Balance für Körper,

Geist und Seele. Bowtech ist eine dynamische

Muskel- und Bindegewebstechnik, bestehend

aus einer Reihe sanfter, präziser Griffe - die sollen

Verspannung lockern und Nervenblockaden

lösen. Sie entspannt, harmonisiert und unterstützt

die Gesundheit in idealer Weise. Bowtech ist bei

Menschen aller Altersgruppen effektiv, vom Neu-

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geborenen bis zum Menschen im hohen Alter. Im

Gegensatz zu anderen manuellen Behandlungstechniken

und Therapien, bei denen der Therapeut

dem Patienten durch die angewendete Technik

den Heilungsprozess überträgt, regt Bowtech den

Körper an, sich selbst zu heilen.

Bowtech kann unterstützend und erfolgreich in

Bereichen angewandt werden wie etwa:

• Wirbelsäule, Nacken, Kreuzbein, Schulter, Arm,

Ellenbogen, Hand, Becken, Oberschenkel, Knie,

Fuß oder (Sport-)Verletzungen,

• Menstruations- bzw. Prostatabeschwerden,

Migräne, Allergien und Fibromyalgie

• auch bei Problemen der Organe wie:

Magen, Darm, Niere, Leber, Galle und allen

weiteren Bauchorganen, Herz-Kreislauf

• außerdem bei Stress- und Spannungszuständen,

Burnout und vielem mehr.

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des Seniorenbeirates

Die Sitzungen finden immer montags, im Bürgerhaus

Butzbach statt. Beginn ist 14.00 Uhr.

Termine: 28. 3. 2011, 23. 5. 2011,

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Nachbarschaftshilfe

Spielenachmittage der

Nachbarschaftshilfe auch im Degerfeld

Älterwerden ist eine Zeit, in der gegenseitiges

Helfen und Hilfe annehmen eine große Rolle spielen.

Die Nachbarschaftshilfe Butzbach e.V. (NBH)

bietet dazu vielfältige Aktivitäten an.

Lange möglichst aktiv und selbstständig sein und

bleiben, das wünscht sich jeder. Und dafür kann

jeder auch etwas tun, z.B. in den Spielenachmittagen

der Nachbarschaftshilfe Butzbach.

Die Bedeutung von Gesellschaftsspielen als

Trainingsübung für das Gehirn, Verbesserung

der Auffassungsgabe und des Gedächtnisses ist

nicht hoch genug einzuschätzen. Und dabei hat

man einen erfreulichen Anlass, mal raus aus den

eigenen vier Wänden zu kommen und andere

nette Menschen zu treffen.

Der Anfang des Nachmittags ist fürs Kaffeetrinken

eingeplant, natürlich darf der Kuchen nicht

fehlen. Dann werden aber schnell die Spiele

rausgeholt und los geht´s mit „Rommee“, „Elfer

raus“, „Mensch ärgere Dich nicht“ usw. Am Ende

des Nachmittags steht fest: Es war mal wieder ein

lustiger Nachmittag mit netten Menschen. Und

natürlich kann man auf Wunsch der Teilnehmer

auch andere Vorhaben – ob Weihnachtsfeier,

Bastelnachmittag oder Würfelspiel – vereinbaren.

Der Spielenachmittag der NBH im Haus Degerfeld

wurde erst während des letzten Jahres

eingerichtet. Er findet in Zusammenarbeit mit

den Degerfeldsenioren der Markusgemeinde

jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von

14.00 bis 16.30 Uhr statt. Dort freut man sich

über neue Mitspieler. Denn je mehr kommen,

desto abwechslungsreicher und fröhlicher wird

die Runde. Die Teilnahme ist offen für jeden und

nicht auf Bewohner des Degerfeldes beschränkt.

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Unter Umständen

kann über das Büro der NBH auch nachgefragt

werden, ob ein Hol-/Bring-Dienst möglich ist.

Der schon länger bestehende Spielenachmittag

der Nachbarschaftshilfe im Bürgerhaus Butzbach

findet alle zwei Wochen montags statt. Durch

Mundpropaganda hat es sich herumgesprochen,

dass man dort einen schönen Nachmittag verbringen

kann, und er ist sehr gut besucht.

Heutige Welt-Kunst

Anders sein und anders scheinen;

anders reden, anders meinen;

alles loben, alles tragen,

alles heucheln, stets behagen,

allem Winde Segel geben,

Bös’ und Guten dienstbar leben;

alles Tun und alles Dichten

bloß auf eignen Nutzen richten:

Wer sich dessen will befleißen,

kann Politisch heuer heißen.

Friedrich von Logau (1604 – 1655)

Terminliste 2011

Spiele-Nachmittag

Bürgerhaus

Ltg. Rosi Müller, Tel.: 06033

64322

jeweils Montag alle 14 Tage,

15:00 Uhr, beginnend am

Spiele-Nachmittag

Haus Degerfeld

10.01.2011 19.01.2011

24.01.2011 02.02.2011

07.02.2011 16.02.2011

21.02.2011 02.03.2011

16.03.2011

21.03.2011

04.04.2011 06.04.2011

20.04.2011

02.05.2011 04.05.2011

16.05.2011 18.05.2011

30.05.2011 01.06.2011

20.06.2011 15.06.2011

Änderungen vorbehalten

Ltg. Renate Kroh, Tel.: 06033

66377

jeweils den 1. und 3. Mittwoch,

14:00 Uhr, beginnend am

Datum Uhrzeit Themen /Ort

Aktiventreffen, Polizei Hauptkommissar Peter Hessel,

15.02.2011

15:00 Uhr Betrügereien gegenüber Senioren, im Nebenraum des

Dienstag

Bürgerhauses Gutenbergstraße 16, Butzbach

22.03.2011

Vortrag, Ina Jäger, Ernährungsberatung, Im Nebenraum des

15:00 Uhr

Dienstag

Bürgerhauses Gutenbergstraße 16, Butzbach

12.04.2011

Mitgliederversammlung, im Nebenraum des Bürgerhauses

17:00 Uhr

Dienstag

Gutenbergstraße 16, Butzbach

28.05.2011

15:00 Uhr Sommerfest, Waldhaus Butzbach oder andere Lokalitat

Samstag

21.06.2011

Aktiventreffen, Herr Voit, Reise durch Botswana, im Nebenraum

15:00 Uhr

Dienstag

des Bürgerhauses Gutenbergstraße 16, Butzbach

10.08.2011

ganztags Tagesfahrt nach Eisenach

Mittwoch

jeweils Montag alle 14

Tage, 15:00 Uhr,

beginnend am

10.01.2011

jeweils Mittwoch alle 14

Tage,15:00 Uhr,

beginnend am

19.01.2011

Spiele-Nachmittag im Nebenraum des Bürgerhauses

Gutenbergstraße 16, Butzbach, genauere Daten und Änderungen

über Rosi Müller, Tel. 06033 64322

Spiele-Nachmittag im Haus Degerfeld, Pohlgönser Str. 15,

Butzbach, genauere Daten und Änderungen über Renate Kroh, Tel.

06033 66377

Eingeladen sind alle Mitglieder, interessierte Gäste und Freunde der

Nachbarschaftshilfe Butzbach e.V.

Änderungen vorbehalten

21


Es kommt in der Beratungspraxis immer häufiger

vor, dass Mandanten den Wunsch äußern, Vermögen

oder Teile desselben am Pflichtteilsrecht

vorbei zu übertragen und zu vererben. Die Zunahme

des Beratungsbedarfs in diesem Bereich

deutet auf die mangelnde Akzeptanz des Pflichtteilsrechts

hin.

Insbesondere in zerrütteten familiären Beziehungsstrukturen

ist es einem Mandanten kaum

verständlich zu machen, dass er von Gesetzes

wegen verpflichtet ist, einen Teil seines Vermögens

den oder dem Pflichtteilsberechtigten

zukommen zu lassen. So erscheint es nachvollziehbar,

wenn Mandanten bei Erörterung des

Pflichtteilsrechts zum Teil erbost reagieren und

sagen: „Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass

ich mein gesamtes Leben über gearbeitet und

gespart habe, damit meine Kinder nunmehr auf

alle Fälle die Hälfte meines Vermögens erben,

obwohl diese mich hassen, verachten, seit Jahren

nicht mehr mit mir reden und auf meinen Tod

Andreas

Bösch

Rechtsanwalt

Fachanwalt

für Familienrecht

Bösch & Kollegen

RechTsAnwälTe

§

stephanie

§

Becker-Bösch

Rechtsanwältin

Fachanwältin

für Familienrecht

und erbrecht

Wer bekommt was?

warten.“ Die Möglichkeiten, einen Pflichtteilsberechtigten

diesen Anspruch zu entziehen, sind

jedoch sehr eng eingeschränkt. Eine Entziehung

kommt nur ganz ausnahmsweise in Betracht,

wenn der Erblasser dem Pflichtteilsberechtigten

schwerste Verfehlungen vorhalten kann. Die

Gründe werden in § 2333 ff. BGB aufgezählt.

Danach kann der Erblasser einem Abkömmling

den Pflichtteil entziehen, wenn der Abkömmling

dem Erblasser, Ehegatten des Erblassers, einem

anderen Abkömmling oder einer dem Erblasser

ähnlich nahe stehenden Person nach dem Leben

trachtet; sich eines Verbrechens oder eines

schweren vorsätzlichen Vergehens gegen eine

der in Nummer 1 bezeichneten Personen schuldig

macht; die ihm dem Erblasser gegenüber gesetzlich

obliegende Unterhaltspflicht böswillig verletzt

oder wegen einer vorsätzlichen Straftat zu einer

Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr ohne

Bewährung rechtskräftig verurteilt wird und die

Teilhabe des Abkömmlings am Nachlass deshalb

für den Erblasser

unzumutbar ist. Gleiches

Anika

Münch

Rechtsanwältin

gilt, wenn die Unterbringung

des Abkömmlings

in einem psychiatrischen

Krankenhaus oder in

einer Entziehungsanstalt

wegen einer ähnlich

schwerwiegenden Tat

rechtskräftig angeordnet

wird.

• Familienrecht

• Arbeitsrecht

• Privates Baurecht

• Strafrecht

• Ordnungswidrigkeitenrecht

• Familien- und Erbrecht

• Gesellschaftsrecht

• Grundstücksrecht

• Wohnungseigentumsrecht

• Reiserecht

• Miet- und

Pachtrecht

• Straßenverkehrsrecht

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Rechtsanwältin

Stephanie Becker-Bösch

Fachanwältin für

Familienrecht und Erbrecht

22


Grauer Star ist heilbar

Der so genannte „Graue Star“ ist eine sehr häufige

Augenerkrankung der zweiten Lebenshälfte.

Die wissenschaftliche Bezeichnung des grauen

Stars lautet Katarakt. Beim Grauen Star ist die

Augenlinse eingetrübt, so dass scharfes Sehen

nicht mehr möglich ist. Ursachen der Linsentrübung

sind vor allem höheres Lebensalter, aber

auch Medikamente, Verletzungen der Augen,

allgemeine Erkrankungen wie Diabetes, Glaukom

oder vorangegangene Augenoperationen.

Durch die getrübte Linse ist der Seheindruck

verschwommen, die Farben werden matter, grauer

wahrgenommen und viele Betroffene leiden

unter starker Blendempfindlichkeit. Letztere fällt

vor allem im Dunklen bei Gegenlicht auf, z.B.

beim abendlichen Autofahren. Durch Brillen,

Tropfen oder Tabletten ist die Sehkraft bei Augen

mit grauem Star nicht zu verbessern, wohl aber

durch eine Operation. Bei der Operation handelt

es sich im Prinzip um einen „Linsenaustausch“.

Die eingetrübte natürliche Linse wird im Auge

durch Ultraschallwellen flüssig gemacht und

dann durch Absaugen aus dem Auge entfernt.

Anschließend erfolgt als Ersatz für die entfernte

Linse das Einsetzen einer künstlichen Linse

zumeist aus Acryl- oder Silikon-Kunststoffen.

Diese Kunststoff-Linsen sind faltbar, sodass

der gesamte Eingriff nur sehr kleine Schnitte

benötigt (ca. 1,7 bis 3,0 Millimeter). Durch die

oben beschriebene Kleinschnitt-Technik ist die

Graue-Star-Operation heute ein komplikationsarmer

Routineeingriff, der meist ambulant und in

örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann

und sehr vielen Menschen wieder gutes Sehvermögen

zurückgibt.

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23


Dauergrabpflege

Dauergrabpflege ist ein Angebot für die langjährige

Betreuung einer bereits bestehenden oder zukünftigen

Grabstelle durch den Friedhofsgärtner. Dieser Service

wird von ca. 4500 Fachbetrieben, die bundesweit in

26 Treuhandstellen oder Genossenschaften (Dauergrabpflege-Einrichtungen)

zusammengeschlossen

sind, durchgeführt.

Die Pflegekosten richten sich nach der Laufzeit des

Vertrages und dem von Ihnen gewünschten Leistungsumfang.

Sie werden bei Vertragsabschluss in einer

Summe bezahlt. Die Dauergrabpflege-Einrichtung

legt das eingezahlte Kapital sicher an, bezahlt jährlich

den Friedhofsgärtner und kontrolliert turnusmäßig die

erbrachten Leistungen.

Für ein entsprechendes Angebot wenden Sie sich

bitte an einen für den jeweiligen Friedhof zuständigen

Friedhofsgärtner oder direkt an die Treuhandstelle bzw.

Genossenschaft.

Die Trauerfallvorsorge stellt ein über die Dauergrabpflege

hinaus erweitertes Leistungsangebot der

Friedhofsgärtner dar. Sie haben die Möglichkeit, nach

eingehender Beratung in einem Fachbetrieb bereits

zu Lebzeiten ein individuelles Leistungspaket für den

Trauerfall zu vereinbaren. Zur Trauerfallvorsorge gehören

z.B. Dekoration der Feierhalle, Kranz, Trauerstrauß,

Handstrauß, Sarginnen- und Sargaußenschmuck.

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Buch-Tipp für Leseratten von Gisela Wimmer

Anne Tyler, Verlorene Stunden. Roman. Aus dem Amerikanischen von Simone Jakob.

Zürich, Kein & Aber, 2. Auflage 2010. 303 S., 19,90 €. ISBN 978-3-0369-5571-1.

Das Leben geht manchmal seltsame Wege, nicht alles kann man erzwingen. Manchen Dingen

muss man einfach ihren Lauf lassen, man kann sie nicht beeinflussen. Doch es gibt auch

Situationen, die man durch beharrliches Eingreifen verändern kann. Das eine vom anderen zu

unterscheiden, erfordert schon ein gehöriges Maß an Gelassenheit und Nachdenken.

Beides wird uns in dem Roman von Anne Tyler vor Augen geführt. Liam Pennywell, ein Philosoph,

der als Lehrer tätig war, 60 Jahre alt ist, hat viele Tiefschläge in seinem Leben hinnehmen

müssen. Zwei gescheiterte Ehen hat er hinter sich, in seinem Beruf hatte er wenig Erfolg. Er

ist einsam und erwartet nichts mehr vom Leben. Doch dann kommt alles ganz anders. Sein

ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt, und es gelingt ihm nicht immer, damit fertig zu werden.

Doch letztendlich findet er seinen Weg.

Eine Geschichte, bei der man nicht das Bedürfnis hat, sie möglichst rasch zu Ende lesen zu

müssen, weil man nicht erwarten kann, wie sie ausgeht.. Der Roman zwingt geradezu zum

Innehalten und Nachdenken über das Gelesene, auch das bringt Spannung und Lesefreude.

Ein einfühlsames Buch, voller Nuancen, wie sie nun mal das Leben mit sich bringt.

Anne Tyler, 1941 in Minneapolis, Minnesota, geboren, wuchs in North Carolina auf und

studierte an der Duke University und der Columbia University Slawistik. Bevor sie sich

als freie Schriftstellerin selbständig machen konnte, arbeitete sie als Bibliothekarin und

Bibliografin. Ihr Roman „Atemübungen“ erhielt 1989 den Pulitzer Preis. Verlorene Stunden

ist ihr achtzehntes Werk. Anne Tyler lebt mit ihrem Mann in Baltimore, wo auch die

meisten ihrer Romane spielen.

24


Es war in fernen Zeiten … Im Wildkirschenbaum

von Elfriede Lange

Ja, der Garten meiner Kindheit…

Das südliche Ende wurde durch einen Bach begrenzt.

Das andere Ufer stieg sofort in eine zwei Meter hohe

Böschung an, und oben standen Bäume und Büsche.

Erlen, Weiden, Wildkirschen, Holunderbüsche und

auch viele Brennesseln. Es gab einen kleinen Steig,

damit man leichter auf das höher gelegene Grundstück

gelangen konnte. Nahe dem Steig stand nun so eine

Wildkirsche. Der Stamm war so dick, dass wir Kinder,

so zwischen dreieinhalb - viereinhalb Jahre, zu dreien

ihn gerade so umfassen konnten. Für uns war es der

mächtigste und schönste Baum, den wir kannten, besonders

wenn er blühte. Im Sommer hatte er dunkle,

süße Früchte. Die Kerne störten nicht. Sie dienten als

Spielzeug. Man konnte herrlich damit „zielspucken“.

oder „schnippen“. Und wenn man wirklich mal ein

paar verschluckte, so fanden sie ihren natürlichen

Ausgang.

Es muss so im Spätfrühling, oder wie man auch sagen

könnte, im Frühsommer gewesen sein. Eine Nacht wie

Seide und dazu Vollmond. Man sah fast, wie Elfen und

Waldgeister über Wiesen tanzten, und wie die Blumen

miteinander Beifall klatschten. Es fehlten nur noch die

Panflöten! Irgendetwas weckte mich. Meine Mutter

machte ganz leise „pst“, und ihre Hand legte sich ganz

sanft auf meine. Jetzt hörte ich es wieder „Kiwitt – Kiwitt

- Kiwitt“. Der Mond wanderte weiter. Er warf sein

Licht auch durch unsere kleine Stube. Alles erschien

wie in einem Zauber. Er erhellte auch das Steilufer des

Baches und die dort stehenden Bäume und Sträucher.

War da nicht ein dunkler Schatten im Kirschbaum?

„Kiwitt – Kiwitt – Kiwitt“ ging es wieder.

Plötzlich tat es einen lauten Schlag. Die Heubodenklappe

ging auf und schlug gegen die Giebelwand.

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Mein Opa schlief immer auf dem Heuboden, wenn

er Zeit bei uns verbrachte. Jetzt schrie er in voller

Lautstärke und voller Wut über die nächtliche Störung:

Aber l… mich am A…! Ich komme bald. Und mit

genau dem gleichen Krach ging die Heubodenklappe

wieder zu.

Es hallte durch die stille Nacht – das Echo warf den

Schall zurück. Und aus unserem Wildkirschenbaum

strich ein riesiger Kauz ab. Der Schatten war verschwunden.

Mutter und ich verkrochen uns kichernd

in den Decken unseres Bettes und bald war es so ruhig

wie vorher. Mein Opa hat aber – Gott sei Dank - noch

etliche Jahre gelebt. Und wir, seine Enkel und Urenkel,

lachen noch heute über die Geschichte.

Die

Gewinner…

des letzten Preisausschreibens wurden von Fransiska

Breitinger gezogen, die ein freiwilliges soziales

Jahr bei der Stadt Butzbach absolviert..

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denn Bewegung macht Spaß, besonders mit

Gleichgesinnten. Das Fit & Fun Butzbach bietet

Ihnen täglich verschiedene Möglichkeiten der Bewegung

und Entspannung mit erfahrenen Trainern

und Physiotherapeuten.

Nach einer kurzen Aufwärmphase auf dem Laufband,

Longwalker oder dem Fahrrad werden

Sie im Vitalzirkel, gezielt in die für Ihre Belange

notwendigen Geräte eingewiesen. Gerne können

Sie zur Bewegung aber auch an einem der Kurse

teilnehmen, wie beispielsweise: Bodyfit, Rückenfit,

Aerobic oder Steppen. Natürlich ist auch ein

individuelles Training mit der Rollenmassage oder

dem PowerPlate, einer vibrierenden Plattform, die

gezielt Muskelgruppen kräftigt, möglich.

Ebenso kann man sich mit dem durchdachten

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schafft Abhilfe gegen Cellulite und andere Problemzonen

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Künstlerin

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Nachtgespenst

persönliches

Fürwort

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Bei Einsendung der richtigen Lösung können Sie Freiflüge des Aeroclubs Butzbach gewinnen. Einsendeschluss

ist Dienstag, 31. Mai 2011. Teilnehmen können alle Butzbacher Bürgerinnen und Bürger, die das

60ste Lebensjahr vollendet haben. Es wird nur eine Einsendung pro Teilnehmer berücksichtigt. Unter den

richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wie heißt das Stadtviertel, wo dieses Bild zu sehen ist?

Die richtige Lösung heißt:

bitte

freimachen

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Absender:

Name

Straße

Ort

Telefon

( )

Alter

Magistrat

der Stadt Butzbach

Seniorenbeauftragte

Schlossplatz 1

35510 Butzbach

27


2010-12-31_Seniorenzeitung

28


Adressen und Termine

STADT BUTZBACH

Seniorenstelle

Seniorenbeauftragte: Heidi Gombert

Schlossplatz 1, 35510 Butzbach

Telefon: 995 113, Telefax: 995 220

E-Mail: heidi.gombert@stadt-butzbach.de

Sprechzeiten nach Vereinbarung

Frauenbeauftragte:

Andrea Garthe-Hildebrand

Telefon: 995 160

Nachbarschaftshilfe:

Ingrid Veller

Schlossplatz 1, 35510 Butzbach

Telefon: 995 155 Telefax: 995 220

Bürozeiten: Mo., Mi. u. Fr. 9-11 Uhr

Donnerstag:14.30-16.30 Uhr

E-Mail: nachbarschaftshilfe@stadt-butzbach.de

Frauenstammtisch:

Treffen am 1. Freitag im Monat

Ort wird in der Zeitung bekannt gegeben

Senioren-Veranstaltungen der Stadt Butzbach

• Bunter Nachmittag zum Faselmarkt

• Seniorenausflüge • Seniorenmesse

• Weihnachtskaffee

Termine entnehmen Sie bitte der Presse.

Stadtbücherei im Bürgerhaus

Gutenbergstraße 16, Telefon 16654

Öffnungszeiten: Montag 10-12 Uhr, Mittwoch und

Donnerstag 17-19 Uhr, Freitag 14-16 Uhr

KIRCHENGEMEINDEN

Evangelische Markusgemeinde

Kirchplatz 12, 35510 Butzbach

Pfarrer Norbert Hott, Pohl-Gönser Straße 17

Telefon 64882

Pfarrer Jörg Wiegand, Kirchplatz 12

Telefon 65531

Pfarrerin Sybille Lenz, Hochstr. 9, Tel. 744722

Frauenkreis Gemeindesaal, Schillerstraße 18,

Gertrud Ebner v. Eschenbach, Tel. 5102

Jeden Mittwoch 15 Uhr, außer Schulferien

Werner Rumpf

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Kundendienst – Altbausanierung – TV Satellitenanlagen

Netzwerktechnik – Photovoltaik – Schlüsseldienst

Hintergasse 17, 35516 Münzenberg/Gambach

Tel. 0 60 33 / 97 12 86 · Fax 0 60 33 / 97 12 87

www.werner-rumpf.de

Degerfeldsenioren (Haus Degerfeld):

Ingrid Bindhardt, Telefon 970474

Treffen an jedem dritten Mittwoch im Monat

Kath. St. Gottfriedsgemeinde:

Am Bollwerk 14 (Pfarrhaus),

Am Bollwerk 25 (Gemeindehaus),

35510 Butzbach

Pfarrer Eberhard Heinz, Telefon 973070-7

Katholisches Pfarr-Rektorat Fauerbach

zu erreichen über Pfarrei Sankt Gottfried

Seniorenarbeit:

Gemeindereferentin Brigitte Mackroth

Seniorennachmittag: 1 x monatlich, i.d. Regel am 2.

Mittwoch des Monats von 15.00 bis 17.00 Uhr, vorher

ist um 14.30 Uhr Seniorenmesse.

Kurzwandern für Seniorinnen

1 x monatlich, nähere Informationen: Liesel Glaum,

Tel. 60958

Hospizgruppen: Annemarie Hellmeister, Telefon 5237

und Brunhilde Reichert, Tel. 06041-4402

Selbsthilfegruppe: Depressive Verstimmungen

Leitung: Psych. Marg. Wölfinger/Bad Nauheim

Rückfragen: Annemarie Hellmeister, Tel. 5237

Kleiderstübchen: Griedeler Str. 64 (Alter Ostbahnhof)

Öffnungszeiten: Montag 9.30-11.30 Uhr und 14.30-

16.30 Uhr, Donnerstag 13.00-17.00 Uhr

Hier kann günstig gut erhaltene Kleidung und Wäsche

erworben oder abgegeben werden.

Evangelische Stadtmission

Gemeindezentrum am Schloss

Prediger Frieder Wiener, Telefon 15778

Elsa-Brandström-Straße 5, 35510 Butzbach

www.Stadtmission-Butzbach.de

Ansprechpartner für Seniorenarbeit:

Helga und Werner Buß, Roter Lohweg 18

35510 Butzbach Telefon: 984606

Bibelstunde: jeden Montag, 20.00 Uhr,

Pfeiffergasse 26, Kirch-Göns,

jeden Dienstag 15.00 Uhr

Butzbacher Str. 77, 35510 Ndr.-Weisel

Bibellesestunde: jeden Donnerstag

von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr

im Gemeindezentrum am Schloss

Elsa-Brandström-Straße 5 35510 Butzbach

Seniorennachmittage im Gemeindezentrum

am Schloss, Elsa-Brandström-Straße 5

VEREINE und Selbsthilfegruppen

VdK Ortsgruppen

Butzbach: Karl-Arno Krummel, Sudetenstraße 28,

Butzbach, Telefon 895789, ab 19 Uhr

Ebersgöns: Doris Dörr, Am Wingert 28, Telefon 06447-

922703

Griedel: Elsbeth Böttger, Rockenberger Str. 16, Tel.

7459466

Fauerbach, Münster, Hoch-Weisel, Wiesental, Bodenrod,

Maibach: Gunthard Schneider, Fauerbach,

29


Am Limes 5, Tel. 920116

Kirch-Göns: Adelgundis Richardt, Gambacher Straße

3, Telefon 71556

Ostheim, Nieder-Weisel: Otto Engel, Nieder-Mörlen,

In den Nussgärten 35, Tel. 06032-348927

Pohl-Göns: Emmi Will, Gießener Straße 22,

Telefon 66138

Sonstige

Behinderten-Sportgemeinschaft Butzbach,

Gymnastik-Rehasport, Wassergymnastik,

Bosseln und Kegeln

Ingo Schlier, Telefon 73509

Irmgard Birkenfeld, Seniorentanz

Förderverein der mobilen Pflegestationen sowie der

Senioren- und Familienhilfe Butzbach e.V.,

Dr. Rothkegel, Wetzlarer Str. 17,

35510 Butzbach,Telefon 9699-0

Butzbacher Tafel

Weiseler Straße 43, 13.00 - 14.00 Uhr

Tafelladen:

Krachbaumgasse 1-7, Di.+Do. 15.00 - 16.00 Uhr

Gehörlosen-Sport- und Kulturclub Butzbach 1987,

Chr. Kramer-Rouette, Fernwald, Leipziger Str. 6,

Telefon 06404-61445

Rheuma-Liga Hessen e.V. – Selbsthilfegruppe Butzbach

Ansprechpartnerin: Inge Fauerbach, Tel. 66633, Vertreterin:

Edeltraud Schilar, Telefon 64962

Gymnastik: Montags von 17.45-18.45 Uhr, Pohl-Göns

Bürgertreff.

Gesprächskreis: jeden 2. Montag im Monat anschließend

an die Gymnastik

Osteoporosegruppe im TSV Butzbach

Ansprechpartner: Linda Peters, Telefon 67382

Hildegard Wodni, Telefon 64236

DRK Butzbach bietet an:

Bewegung bis ins Alter

Übungsleiter:

Ursel Gratzfeld, Telefon 71819 (Gymnastik)

Christa Scheppe, Telefon 5228 (Gymnastik)

Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe Butzbach

Leitung: Klaus Dämon, Hoch-Weisel, Butzbacher

Straße 10, Telefon 2143

Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat, 20-21.30 Uhr, ev.

Gemeindezentrum Pohl-Göns Nachmittagsgruppe:

Leitung, Margit Weil, Telefon 06004-2397

Treffen: Mittwoch 14-tägig, 15.30-17 Uhr

Selbsthilfegruppe Diabetes, Reinholf Lücker, Kleebergerstr.

21/9, 35510 Butzbach, Tel. 73028

Selbsthilfegruppe „Komm voran“

Selbsthilfegruppe für Menschen mit erworbener Hirnschädigung

und ihre Angehörigen

Kontakt: Kirsten und Renke Theilen, Tel. 16715, E-Mail:

fb@komm-voran.de, www.komm-voran.de

Vereinsring der Stadt Butzbach und seiner Stadtteile,

Geschäftsstelle Schlossplatz 1, 35510 Butzbach,

Hans Möller, Tel. 995 106, Fax 995 220

DLRG Butzbach

Kontakt: Jörn Fischer,

Schwimmkurse für Erwachsene

Anfänger: Sabine Lemmler, 06032-6248

Fortgeschrittene: Wolfgang Schubert, 06033-63323

Alten- und Pflegeheime

Seniorenresidenz am Landgrafenschloss (AWO),

Butzbach, Griedeler Straße 39,

Telefon 96050

AWO Sozialzentrum Degerfeld

Telefon 74810

Pflegestation Seniori GmbH

Münsterer Straße 15, 35510 Hoch-Weisel

Telefon 5158, Telefax 920043

Seniorenheim Graubert, Elisabethenstr. 15,

35519 Rockenberg-Oppershofen

Telefon 96110, Telefax 9611102

Seniorenheim Rosengarten GmbH

Kirch-Göns, Hauptstraße 37, 35510 Butzbach, Telefon

98100, Telefax 981019

Soziale Dienste

Ökumenische Diakoniestation, Sabine Glaum, Pohl-

Göns, Gönser Straße 10, Telefon 5252

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Landesverband, Referent

für Soziale Dienste: René Germann, Nieder Weisel,

Hoch-Weiseler Weg 1a, Telefon 91700

Malteser Hilfsdienst

MHD e.V. Stadtbeauftragter Butzbach, Telefon 920176,

Telefax 7489985

Essen auf Rädern (Wetzlar): Tel. 06441-94940

Psychosoziales Betreuungs- und Beratungszentrum

des Diakonischen Werkes Wetterau (PBZ), Rainer

Aulich-Paul, Langgasse 22-24, Telefon 96669-0

Ambulante Dienste der AWO

Häusliche Pflege, Tagespflege, Essen auf Rädern,

(Hausnotruf), Weiseler Straße 46, 35510 Butzbach,

Telefon 06033-72208

Mobil für Notfälle 24 Std. Erreichbarkeit 0172-

6289835

Ambulante Pflege, Hochwald Krankenhaus

Herr Keller, Chaumont Platz 1,

61231 Bad Nauheim, Telefon 06032-702-115

Ambulante Alten- und Krankenpflege Rosengarten

Häusliche Pflege, Essen auf Rädern, Hauswirtschaft,

Hausnotruf

Hauptstraße 45, 35510 Butzbach/ Kirch-Göns, Telefon

981044, Fax: 981046, mobil 0177- 6007722

seit 1930

Beerdigungsinstitut

Sehrt-Mötz GmbH

Telefon (0 60 33) 3242

Butzbach/Hoch-Weisel

Fauerbacher Straße 4

Erd-, Feuer- und Seebestattungen · Erledigungen aller Formalitäten ·

Reiche Auswahl an Särgen, Urnen und Sterbewäsche · Überführung

mit eigenem Leichenwagen im In- und Ausland · Sterbegeldversicherungen.

Für Fragen stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

30


Im eigenen Bad Lebensqualität erhalten

Seit Juni 2002 bietet der Butzbacher Techniker-

Meisterbetrieb Baddesign Andreas Wellner alles

rund ums Bad an. Von der Sanitärtechnik bis

zur Wellness reicht das Angebotsspektrum des

Unternehmens, das sich zudem als

Fachdienstleister für ältere Menschen

versteht. Wellner ist ein von der „Deutschen

Gesellschaft für Gerontotechnik“

ausgezeichneter Fachbetrieb für

senioren- und behindertengerechte

Installation.

Die Firma berät bei Fragen rund um

barrierefreies sowie senioren- und behindertengerechtes

Wohnen. Klappsitze,

Duschhandläufe und Haltegriffe

in verschiedenen Farben und Formen

sind im Angebot, um die Lebensqualität im Alter

in den eigenen vier Wänden zu erhalten. Um

dieses Ziel zu sichern, richtet das Wellner-Team

den Blick zudem auf die barrierefreie Gestaltung

der gesamten Wohnung. Neben der Beratung

in persönlichen Gesprächen, die individuell

vereinbart werden, kommt ein Wellner-Experte

auch zu Informationsveranstaltungen auf Einladung

beispielsweise von Sozialverbänden oder

Selbsthilfegruppen.

Heizungs- und Sanitärberatung, die individuelle

Gestaltung eines häuslichen Bades, die jährliche

Wartung der heimischen

Heizungsanlage oder die

Wasserschadensanierung

übernimmt Wellner

als Fachbetrieb rund ums

Bad ohnehin. Das Geschäftsfeld

ist modernen

Erfordernissen angepasst

und in den vergangenen

Jahren immer weiter geworden.

Wellner installiert

Sanitär- und Heizungsanlagen

inklusive Pelletkessel. Der Einbau von

Zentralstaubsauganlagen und Wäscheabwurfschächten

fällt genauso in den Aufgabenbereich

wie die Verwirklichung von Wohlfühloasen.

Bei Umbauten koordiniert die Firma auch die

Andreas Wellner

Holzheimer Straße 6

35510 Butzbach

Handwerkerleistungen. Wellner verarbeitet umweltverträgliche,

langlebige Materialien, die korrosionsbeständig,

schlagfest, 0 60 33 / 92 50 40 abriebsicher, Chemikalien-

und Heißwasserbeständig

0 60 33 / 92 50 41

mobil: 0173 / 440 99 81

sind. Das

Unternehmen achtet auf kurze Leitungswege,

www.baddesign-wellner.de info@baddesign-wellner.de

unsichtbare Leitungen und schnelle Montage. Es

Zertifizierter Fachbetrieb für seniorenund

behindertengerechte Installation

Sanitärtechnik info@baddesign-wellner.de

- Heizung - Solar www.baddesign-wellner.de

Wasserschadensoforthilfe und -sanierung

Leckortung - Bautrocknung

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isoliert Leitungen optimal, um Geräuschbelästigung,

Wärmeverlust und Schwitzwasserbildung

zu verhindern.

Des weiteren sind die Sanitär-Experten auch Ansprechpartner

für Solaranlagen, Wärmepumpen

und Wohnungslüftung

sowie Wartung und Service für die

Bäder-, Sanitär-, Regenwasser- und

Heizungstechnik. Seit 2005 gehören

die Kanalreinigung, Kanal-TV und

Kanalortung zu den Tätigkeiten. Dazu

bietet Wellner die Dichtheitsüberprüfung

von Kanalleitungen an, wie sie

nach der DIN erfolgen.

Ebenfalls seit 2005 beschäftigt sich

das Unternehmen mit der Komplettsanierung

nach Leitungswasserschäden und

der Vorbeugung durch

Leckortung. Bautrocknung,

Thermografie und

Schimmelpilzanalysen

komplettieren das Angebot

auf diesem Sektor.

Die Firma Baddesign

Andreas Wellner in der

Holzheimer Straße 6

in Butzbach ist telefonisch

zu erreichen unter

06033/925040. Für berufstätige

Kunden bietet sie einen Nachfeierabend-Service

an, dienstags und mittwochs von

17.00 bis 20.00 Uhr.

Für Sie stark in Qualität, Top im Service:

‣ Pellets-, Holz-, Gas- und Ölheizungen

‣ staubfreie Badsanierung

‣ Wartung – Service – Notdienst

‣ Rückstaukonzepte und Kanal-TV

Der Fachbetrieb vor Ort für Ihr

individuelles Traumbad,

immer eine

Baddesign

A n d r e a s

Wellner

Techniker - Meisterbetrieb

mehr!

0 60 33 / 92 50 40

0 60 33 / 92 50 41

mobil: 0173 / 440 99 81

Holzheimer Straße 6

35510 Butzbach


nittshus üer rn Wner G Rießstraße 28 · 61231 Bad Nauheim

Herzlich Willkommen bei uns ...

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Unser Wissen für Ihre Gesundheit.

Weiseler Straße 6 · 35510 Butzbach

Telefon 0 60 33 / 6 57 41 · Telefax 0 60 33 / 74 51 24

Rießstraße 28 · 61231 Bad Nauheim

Telefon 0 60 32 / 3 54 55 · Telefax 0 60 32 / 9 29 57 64

32

E-Mail: mhwbb@t-online.de

www.mueller-horn-wagner.de

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