Balkonwelten - Kundenzeitschrift von Lumon - Wernig Stefan GmbH

wernig.stefan.at

Balkonwelten - Kundenzeitschrift von Lumon - Wernig Stefan GmbH

Eine preiswerte Investition

Ein neues Gesicht für das ganze Haus

Der Balkon kann ein Wintergarten sein

Energieeffiziente Verglasungslösungen


INHALT

Wohnraum an der Schnittstelle....................................3

Solar-Architektur & energieeffiziente

Verglasungslösungen................................................4-7

Wohnraum

Der Balkon kann ein Wintergarten sein...................8-9

Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten

sind sehr attraktiv!................................................10-13

Komfortables Wohnen zwischen

Stadtzentrum und Flussidylle...............................14-17

Neues und Altes in schöner Eintracht..................18-21

Das Aufschieben einer notwendigen

Sanierung...............................................................22-25

Wir lassen den Winter draußen –

und den Regen gleich dazu!..................................26-27

Eröffnung einer Verkaufsausstellung

im Bauherrenforum in Unterschleißheim,

im Großaum München...........................................28-29

Windschutz für den Wohnraum!............................30-35

Neue Architektur in Irland günstig für gläserne

Balkonfassaden.......................................................36-39

Durch Balkonverglasungen ein neues

Gesicht für das ganze Haus....................................40-41

Ein guter Wohnungsbau muss

zahlreiche verschiedene

Bedürfnisse befriedigen können.

Eines der interessantesten

Aspekte ist hierbei die Beziehung

zur äußeren Umgebung,

wobei sich bei Hochhäusern/

Mehrfamilienhäusern in der

Regel eine natürliche Lösung

anbietet: Balkone. Diese bilden

einen sehr wichtigen Teilbereich

der Wohnraumplanung,

die sensible Zone zwischen

Innen- und Außenraum.

Lumon Glaswände als Balkon- und

Terrassenverglasung – und auch

als Trennwand.........................................................42-43

Kundenzeitschrift der Lumon-Gruppe für Kooperationspartner und

Bezugsgruppen

Kaitilankatu 11, 45130 Kouvola, Finnland, tel +358 (0) 207 403 300

Herausgeber:

Lumon Oy

Chefredakteur:

Tapani Kinnunen

Redaktionelle Bearbeitung: Jyrki Hutri,

Samuli Perttunen,

Juha Takamaa

Redaktion:

Lisse Tarnanen,

Liisa Lithovius

Layout:

Mainostoimisto Kari Eklund DM Oy

Druck: Painorauma Oy 2008

Auflage: 10.000

ISSN: 1459-0352


an der Schnittstelle

Für den Bewohner ist der Balkon ein zentraler Komfortfaktor, ein Ort der Verbindung

zur umgebenden Natur oder zum Stadtraum. Über die Vermittlung des Balkons steht

er in einer wechselseitigen Beziehung zu der seine Wohnung umgebenden physischen

und sozialen Welt. Die Umwelt ist mit all ihren Einflüssen anwesend - und

gleichzeitig stellt der Balkon für den Bewohner eine kommunikative Möglichkeit dar -

die Möglichkeit, gegenüber den Mitmenschen die eigene Lebensart und Wohnkultur

zum Ausdruck zu bringen. Mit Hilfe von gut geplanten Balkonen können in den

Wohnumgebungen das bisweilen dort so schmerzlich vermisste Lebensgefühl und die

Menschlichkeit wieder aufblühen.

Das Bedürfnis des Menschen, sich einerseits zu isolieren und zu schützen und andererseits

sich der Außenwelt zu öffnen, schwankt je nach der Jahreszeit, der Tagesbzw.

Nachtzeit oder der jeweiligen Gemütslage. Von daher ist es nur logisch und angebracht,

dass die Zone zwischen Wohnung und Außenraum in wandlungsfähiger

Form gestaltet wird. Die Wohn- und Lebensweisen z.B. in den verschiedenen Regionen

Europas haben sich auf unterschiedliche Weise und ungleichzeitig entwickelt. Die

Gründe hierfür sind vielschichtig, sowohl die klimatischen Verhältnisse als auch die

Bevölkerungsdichte wie auch vielfältige kulturelle Unterschiede spielen hier sicherlich

eine Rolle. Die Verbindung nach außen und das Bedürfnis, diese zu regulieren, sind

jedoch uns allen gemeinsame grundlegende Phänomene.

In einem Klima wie dem Finnlands, in dem die Jahreszeiten jeweils starke Veränderungen

mit sich bringen, ist der Fall eindeutig: Mehr als ein halbes Jahr lang ist der

Balkon ohne eine geeignete Verglasung praktisch nicht benutzbar. Die Sommerwärme,

das Sonnenlicht, nicht zu vergessen bestimmte Geräusche und Düfte sind Dinge,

die man in seiner Wohnumgebung mit allen Sinnen genießen möchte. Die ausreichende

Größe des Balkons in Verbindung mit einer leicht gestaltbaren Glasscheibenanlage

gewährleisten, dass der Balkon auch bei schlechtem Wetter und über den

weitaus größeren Teil des Jahres einen benutzbaren und wertvollen Bestandteil des

Wohnraums bildet.

Bei der Entwicklung von mit Balkonen verbundenen Konstruktionen geht Lumon von

der Idee einer ganzheitlichen Gestaltung aus. Die von Geländern, Balkonverglasungen

und -verkleidungen sowie möglichen zusätzlichen Konstruktionen gebildete,

wetterbeständige Gesamtheit erfordert eine sorgfältige Planung und das ganzheitliche

Management ist ein großer Vorteil, wenn man Teile sowohl technisch, funktional

als auch ästhetisch zu einem gelungenen Ganzen zusammenfügen will.

Das System von Lumon ist bereits in den derzeit aktuellen Ausgestaltungen flexibel

und vielseitig und bietet zahlreiche Möglichkeiten, unterschiedliche Sichtweisen zur

Ausführung zu bringen, von ihrem Charakter her verschiedene Balkone und Räume

zu schaffen. Die Erwartungen und Anforderungen entwickeln sich jedoch und wachsen

beständig. Einerseits geht es um die den Bewohnern sich bietenden Möglichkeiten

zu mit gestaltbaren Elementen versehenen Wohnräumen, andererseits wiederum

um die Schaffung einer Außenarchitektur mit eventuell gänzlich neuartigen Mitteln.

Lumon ist bereit, neue Herausforderungen anzunehmen und in Zusammenarbeit mit

Architekten und anderen Akteuren der Baubranche heute und in Zukunft der die Zone

zwischen Innen- und Außenräumen betreffenden Entwicklungsarbeit neue Impulse

zu geben.

Pete Lattunen

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Solar-Architektur &

energieeffiziente

Verglasungslösungen

Der grosszügige Einsatz von Glas bietet mehr Möglichkeiten als Schnittstelle zwischen

Wohn- und Außenräumen und gleichzeitig sorgt er für ein fantastisches Panorama

zur Natur.

Die ’moderne Fassade’ ist heute mehr

als nur eine zweidimensionale Barriere

zwischen Innen und Außen. Das gilt

umso mehr, wenn wir von der Entwicklung

der Balkone sprechen, die moderne

Fassaden um faszinierende Neuerungen

bereichern. Neue Wohnraumelemente

wie verglaste Balkone erlauben

bei der Konzipierung von Wohnräumen

völlig neue Ansätze.

Der Kontrast zwischen soliden, starken

Wänden und der Leichtigkeit von Glasstrukturen

mit eleganten Details kann

effektvolle und architektonisch ansprechende

Resultate erzeugen.

In technischer Hinsicht sind gleich mehrere

Vorteile zu nennen. Ein verglaster

Balkon bildet eine praktische ”Pufferzone”

zwischen Innen und Außen. Die

Temperatur ist hier etwas höher als im

Freien, wenn die Scheiben geschlossen

gehalten werden und es zieht nicht

mehr. Der Energieverbrauch wird nachweislich

reduziert. Und es gibt weitere,

ganz konkrete Vorteile:

Der Lärmpegel sinkt um 8-12 dB, was

im Stadtbereich und insbesondere in

verkehrsintensiven Gebieten gar nicht

hoch genug geschätzt werden kann.

Durch den Schutz des Balkons vor Wasser,

verlängert sich deutlich die Lebensdauer

seiner Strukturen. Diese kann sogar

verdoppelt werden, wie zum Beispiel

beim Betonstahl und zudem wird

die Rostanfälligkeit beträchtlich reduziert.

Die neue Wohnanlage Kaj Frankinkatu

1, in der Nähe der Innenstadt von Helsinki,

ist in vielerlei Hinsicht ein hervorragendes

Beispiel für eine moderne

Wohnarchitektur. Das Projekt- und Bauschema

zeigt sich am äußeren Erscheinungsbild

dieses Wohnkomplexes, insbesondere

an der zum Hof zeigenden

Balkonfassade. Den Wohnungseigentümern

standen verschiedene Optionen

zur Wahl. Zum Beispiel eine Balkonverglasung,

die vollständig geöffnet werden

kann, Sonnenrollos als integrierter

Bestandteil der Brüstung oder eine zusammenschiebbare,

blickdichte Verglasung.

All diese Varianten gestatten gleichermaßen

die Kontrolle von Wärme

und Licht auf dem Balkon, beziehungsweise

im dahinter liegenden Innenraum.

Daneben lassen sie auch die freie Wahl,

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Elegant gefärbte Balkonfassade des Wohnkomplexes in Helsinki

(Architekturbüro Brunow & Maunula).

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inwieweit die Bewohner ihre Aussicht

vergrößern oder der Außenwelt lieber

weniger Einsicht bieten möchten. Wie

immer die Entscheidung ausfällt: die

Systeme lassen sich stets einfach und

nach Belieben wechseln und anpassen.

Entwurf und Bau der Balkonfassade erfolgten

unter Verwendung der in einer

breiten Palette erhältlichen Verglasungssysteme

für Brüstungen und Balkone

von Lumon. Für die Bewohner bedeutet

das zusätzlichen und ganz nach Wunsch

gestaltbaren Wohnraum und zugleich

wurde der für die Fassade beabsichtigte,

lebendige und sich immer wieder verändernde

Lichteffekt erzielt.

Der Autor kommentierte: ”Für uns handelt

es sich um die Anerkennung einer

erfolgreichen Produktentwicklung und

Logistik. Wir sind jederzeit bereit, uns

mit unseren Partnern neuen Herausforderungen

zu stellen. Einige der in diesem

Projekt verwendeten Produkte wurden

eigens entwickelt und hergestellt,

um die Ideen des Architekten umzusetzen.

Wir sind stolz darauf, an der aktuellen,

bahnbrechenden Entwicklung von

Balkonfassaden mitgewirkt zu haben.”

Es ist ein klarer Fakt, dass Glas wie kein

anderer Baustoff sowohl Transparenz als

auch Schutz vor der Witterung bietet.

Damit ist es fraglos das perfekte Material

für die Schnittstelle zwischen Innen

und Außen.

Dennoch kommt die Besonderheit eines

einzelnen Materials häufig besser zur

Geltung, wenn es mit anderen Produkten

kombiniert wird. Es ist das lebendige

Wechselspiel zwischen den Glasflächen

und anderen Materialien, das dem

modernen Wohnungsbau und der Architektur

ihre besondere, menschliche

Gestalt verleiht.

Das Glas selbst kann auf vielerlei Weise

behandelt werden, um sein Aussehen

zu verändern. In einem anderen Wohnungsbauprojekt

in Helsinki ”Tasankotie”

(Architekturbüro Brunow Maunula)

kam farbiges Verbundglas für Verglasungen

über die ganze Höhe zum Einsatz

und mattes Verbundglas für die

Brüstungen. Das rahmenlose Vergla-

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sungssystem darüber ist hingegen aus Klarglas.

Daraus ist eine moderne Balkonfassade

entstanden, die fröhlich und stilvoll zugleich

wirkt.

Verglaste Balkonfassade mit ansprechender, durch

die Bewohner erzeugter ”menschlicher Note”.

Tapulikaupungintie 13, Helsinki (Architekturbüro.

Juha Mutanen Oy).

”Glas ist ein einzigartiges Material, das sowohl

Transparenz als auch Schutz vor der

Witterung bietet. So ist es keine Frage, dass

es die perfekte Schnittstelle zwischen Innen

und Außen darstellt.”

Auch wenn es andere Möglichkeiten gibt,

bleibt reines Klarglas stets eine hochinteressante

Option für Balkonfassaden. Durch die

volle Transparenz erhalten die Bewohner

große Bedeutung. Pflanzen, Wintergartenmöbel

und Ähnliches setzen an der Fassade

charakteristische Akzente. Das Ergebnis ist

eine ansprechende, wohnliche Ansicht.

”Verglasung über die ganze Höhe”

Die kürzlich entwickelte Lumon Glaswand

zum Öffnen ist ein weiteres, über die ganze

Höhe reichendes System (bis zu 3 m) ohne

Rahmen, dass geöffnet werden kann und

insbesondere für verglaste Terrassen und

Restaurantfassaden konzipiert wurde. Es

kann auch als zu öffnende Glaswand für

Balkone mit separater Brüstung verwendet

werden. Die Lumon Glaswand ist überall

dort die ideale Lösung, wo eine optisch unauffällige

Glasabtrennung zum Aufschieben

ohne Schwelle gewünscht wird.

Elegante, unaufdringliche Glaswand, die vollständig

aufgeschoben werden kann.

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Der Balkon kann ein

Wintergarten sein!

Die Balkone wurden zu einem interessanten zusätzlichen

Element im Stadtbild. Verglaste Balkone werden

durch die Hand des Architekten zu charakteristischen

Fassaden und vielseitig verwendbaren

Räumen – Sie erhalten damit erhöhten Komfort.

....gibt

Freiheit...

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Vielfalt der

Nutzungsmöglichkeiten

sind sehr attraktiv!

Ein renommierter deutscher Architekt, Herbert Elfers, vom Architekturbüro Planquadrat

Elfers Geskes Krämer aus Darmstadt hat sich während eines Besuches in unserem

Unternehmen in Kouvola umfassend mit unseren aktuellen Balkon- und Terassenverglasungssystemen

vertraut gemacht. Die Referenzobjekte in Finnland haben Ihn sehr

beeindruckt und wir sind überzeugt, dass er diese Systeme in seiner

zukünftigen Planung berücksichtigen wird.

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1. Sehr geehrter Herr Elfers, Wie sehen Sie die nordische

Architektur und die gestalterische Nutzung von

Lumon Geländersystemen und Balkonverglasungen?

3. Welche Vorteile bringt es Ihnen planerisch als Architekt

die Balkonfassade, Geländer und Verglasung - aus

einer Hand zu bekommen?

Die moderne nordische Architektur, insbesondere die finnische,

ist geprägt von einer präzisen und filigranen Linienführung.

Ihr ist auch eine Baukörperfügung zueigen, bei

der aus der Kombination von massiven und gläsernen Elementen

eine oft sehr spannungsvolle kubische Plastizität

entwickelt wird. Dabei denke ich zum Beispiel an das

finnische Architektenteam Gullichsen-Kairamo, Vormala,

dessen sensible Formen und Materialsprache mich sehr

überzeugt hat.

Mit dem System von Lumon können Balkonanlagen nun

ein Erscheinungsbild erhalten, welches in dieser gestalterischen

Tradition verstanden werden kann.

2. Was sind für Sie die wichtigsten Argumente für die

Nutzung der Balkonverglasungen?

Mit dem zu öffnenden Verglasungssystem von Lumon wird

der Balkon wahlweise zu einem Innen,- oder zu einem Außenraum.

Die Nutzung der Balkone sind nicht mehr vom

Wetter oder von der Jahreszeit abhängig. Damit entsteht

also eine ganz andere Qualität, der Balkon ist zugleich Wintergarten.

Ganz pragmatisch heißt das, dass Möbel nicht mehr der

Witterung ausgesetzt sein müssen und damit das ganze

Jahr über stehen bleiben und genutzt werden können oder

auch, dass Pflanzen hier leichter überwintern können. Diese

Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten ist für die Bewohner natürlich

sehr attraktiv.

Hier ist ein interessantes System am Markt, welches Geländer

und Verglasung als eine integrierte technische und gestalterische

Lösung anbietet. Es bietet uns sehr unterschiedliche

Varianten der Gestaltung. Das gibt uns dann die Freiheit,

fur unterschiedliche Bauaufgaben immer wieder passende

und unterschiedliche Antworten zu finden. Auch in

Bezug auf die Umsetzung und Gewährleistung bietet das

System eindeutige Vorteile, da die wichtigen Schnittstellen

technisch und logistisch gut gelöst sind.

4. Wie haben die Eindrücke, die Sie in Finnland gewonnen

haben ihre zukünftigen Planungen beeinflusst?

Wir können, so glaube ich, viel von dieser Reise mitnehmen.

Der deutsche Wohnungsbau hat gerade in letzter Zeit nach

neuen Ansätzen und Antworten gesucht. Es gibt deutliche

Tendenzen, die auf mediterranes, südliches Flair oder aber

auch in die Richtung historisierender Baustile abzielen. Dabei

geht es aber nur um recht vordergründige emotionale Aspekte.

Der Blick in Richtung Norden bringt aber etwas tatsächlich

Neues. Hier geht es um neue und erweiterte Funktion. Ich

bin sicher, dass dies auch in Bezug auf Emotionen ein überzeugenderer

Ansatz für Innovationen im Wohnungsbau sein

wird. Wir haben uns bei unseren Wohnungsbauten schon

immer sehr intensiv mit der Gestaltung der Schnittstelle von

Innen und Außen beschäftigt. Dieses Thema prägt unsere

Architektur und wir werden hier weiter nach neuen Ansätzen

suchen. Das Verglasungssystem von Lumon bietet hier

gute Möglichkeiten.

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5.Der Erfolg der Balkonverglasungen in Skandinavien ist im Strassenbild

eindeutig sichtbar. Wie sehen Sie die Entwicklung auf dem deutschen

Markt?

Der Balkon hat als Bestandteil der Wohnung in den letzten Jahren enorm an

Bedeutung gewonnen. Wohnungen ohne Balkon sind nur noch schwer vermietbar

und schon gar nicht zu verkaufen.

Hier ist also ein großes Potential vorhanden, sowohl beim Neubau als auch

bei der Sanierung und Reaktivierung von älterer Bausubstanz. Mit der Verglasung

der Balkone kann einer Wohnung eine zusätzliche Qualität gegeben

werden, wie sie in unseren Breiten bisher nicht üblich war. Damit einher

geht eine deutliche Steigerung des Marktwertes bei vergleichsweise geringer

Investition. Wir sind deshalb auch nicht überrascht, dass wir bei unseren

Bauherren ein stetig wachsendes Interesse beobachten können. Über das

ganze Jahr betrachtet, wird bei unserem Klima ein nicht verglaster Balkon

vergleichsweise wenig genutzt. Deshalb, so glaube ich, hat der deutsche

Wohnungsbau hier Nachholbedarf.

Architekt Herbert Elfers,

Planquadrat Elfers Geskes Krämer

„Erfahrungsaustausch ist eine preiswerte Investition”

Bereits zu einer Tradition geworden, treffen sich alljährlich Architekten, Planer und Vorstände

von Wohnungsunternehmen zu einem Erfahrungsaustausch in Finnland.

Schirmherr dieser Informationsreise ist Lumon-Partner aus Annaberg-Buchholz,

die Firma Der Fensterladen Kunststoff- und Holztechnik

GmbH.

Im Mittelpunkt steht dabei das Kennenlernen unseres Partnerunternehmens

Lumon Oy in Kouvola.

Neben einer Besichtigung der modernen Produktionsstätten für

Balkonverglasungen und Geländer besuchten wir einen Workshop

zu neu- und weiterentwickelten Produkten und deren Vermarktung.

Auf einer Stadtrundfahrt durch Helsinki, vorbei an traditioneller

Architektur, gepaart mit modernen Geschäfts- und Wohnvierteln,

lassen wir uns von den zahlreichen verglasten Balkonen und

Geländern durch Lumon überzeugen.

In gemütlicher Atmosphäre wird unser Erfahrungsaustausch

am Abend fortgesetzt. In einem typisch finnischem Blockhaus

gibt es nach dem obligatorischen Saunabaden Kulinarisches

aus der Region: gegrillten Lachs, Rentierbraten und leckeren

Kuchen.

Schon jetzt freue ich mich auf das nächste Treffen und bin

gespannt auf die Weiterentwicklungen!

Roland Schultz

Geschäftsführer

Der Fensterladen Kunststoff- und Holztechnik GmbH

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Wohnungsbaugesellschaft Dockside in Helsinki,

Vuosaaren Aurinkolahti

Planung: Architekten Gullichsen-Vormala,

Timo Vormala

Bauausführung: Skanska Südfinnland

As Oy Espoon Huvilinnanpuisto in Espoo, Leppävaara

Planung: Architektenbüro Mutanen-Salminen-

Vaarna, Juha Mutanen und Elina Seppänen.

Künstlerhaus in Helsinki, Vuosaaren Aurinkolahti

Planung: Architektenbüro Brunow & Maunula,

Juhani Maunula

Bauherr: Künstlerstiftung 450. Jubiläum

von Helsinki.

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Komfortables Wohnen

Stadtzentrum und Flus

Das neue Wohngebiet hat vor allem frühere Bewohner der Stadt Pori angezogen, die ihren Ruhestand in der Gegend ihrer Jugendzeit verbringen möchten.

Viele möchten nahe den Dienstleistungen im Stadtzentrum

und doch am Ufer eines Sees wohnen. In Pori, an der

fi nnischen Westküste, ist dieser Traum dabei, Wirklichkeit

zu werden. Am Ufer des Flusses Kokemäki, nahe der Stadtmitte,

entsteht ein neues Wohngebiet von hoher Qualität,

in dem auch ein Strandboulevard nicht fehlen wird.

Das alte Schlachthofgebiet ging 2002 an

die Immobiliengesellschaft Karjarantakiinteistöt

Oy über, hinter der die Wohnbaugesellschaften

Skanska Länsi-Suomi

Oy und Porin YH-Asunnot Oy stehen. Die

Stadt Pori und die Gesellschaft Karjaranta-kiinteistöt

Oy schrieben 2003-2004

einen das Gebiet betreffenden Planungsund

Angebotswettbewerb aus. Den

Zuschlag erhielt schließlich das Architekturbüro

Schauman Arkkitehdit Oy aus

Turku. Die große Herausforderung beim

Aufstellen des Bebauungsplans war die

Aufteilung der angestrebten Wohnnutzungsfläche

auf die niedrigen Gebäude

derart, dass sich aus möglichst vielen

Wohnungen eine Aussicht auf die ruhige

Flusslandschaft darböte.

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Die Häuser sind so geplant, dass sich von möglichst vielen Balkonen aus dem

Betrachter eine üppige Flusslandschaft eröffnet. Dank der Verglasungen kann man

die Landschaft das ganze Jahr über bewundern.

zwischen

sidylle

Rundum gelungenes Projekt

”Die Lage des Gebiets am Flussufer als

Fortsetzung des Straßennetzes des

Stadtzentrums ist fantastisch”, lobt Projektarchitekt

Seppo Leinikka vom Büro

Schauman Arkkitehdit Oy. ”Einen geeigneteren

Ort für ein Neubaugebiet nahe

der Stadtmitte von Pori gibt es meiner

Meinung nach nicht.” Auf der anderen

Seite des Flusses, nur einen kurzen Spaziergang

entfernt, liegt die Parklandschaft

Kirjurinluoto. Sehr positiv einzuschätzen

ist auch, dass die Stadt Pori

einen zwischen den Uferhäusern und

dem Fluss verlaufenden Uferweg anlegt,

der den leichten Verkehr in Richtung

des ca. 1 Kilometer entfernten Stadtzentrums

leitet.

Auf dem Gebiet werden insgesamt 13

Hoch-/Mehrfamilienhäuser mit knapp

400 Wohneinheiten gebaut. Darüber

hinaus wird das Gebiet ein Viertel mit

Servicewohnungen sowie instandgesetzte

und geschützte alte Gebäude

umfassen. Die nahe dem Flussufer gelegenen

Häuser sind fünfstöckig und die

in der Mitte des Wohngebiets errichteten

Hochhäuser zwei Stockwerke höher.

Die im Bau befindlichen Uferhäuser und

das erste höhere Haus unweit des Stadtzentrums

sind vom Büro Schauman Arkkitehdit

Oy entworfen worden. Die übrigen

vier Hochhäuser im Kern des

Wohngebiets sowie die Servicewohnungen

tragen die Handschrift anderer

Architektenbüros. Die Bebauung des

Gebiets wird einige Jahre in Anspruch

nehmen. Das erste Uferhaus ist bereits

bezogen (As Oy Porin Ranta-Boulevard).

Die Häuser haben ein Betongerüst und

sind wärmegedämmt. Die Größe der

Wohnungen im Gebietskern variiert

zwischen 34 m 2 und 86 m 2 . Die obersten

Stockwerke der Uferhäuser sind

angelegt für größere Wohnungen mit

jeweils 97,5 m 2 und 115,5 m 2 . Die Wohnungen

sind überwiegend relativ klein,

doch bei der Planung ist die Möglichkeit

der Verbindung zweier Wohnungen berücksichtigt

worden. Diese Alternative

ist auch bereits genutzt worden. Die Besonderheit

bei den großen Wohnungen

ist eine sehr großzügig bemessene

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Mit der Planung des Areals konnte auf

dem Zeichenbrett ohne Altlasten begonnen

werden und das ist gelungen, wie

das Ergebnis zeigt.

(3,5 x 14 m), verglaste und überdachte

Terrasse. Im Übrigen sind sämtliche

Balkone verglast und ihre Größe ist

der der Wohnungen angepasst.

Die Wohnungen sind nach heutigem

Standard gut ausgestattet. Jede Wohnung

hat einen Parkettfußboden, eine

Sauna und geflieste Badezimmer. Die

größeren Wohnungen sind neben einem

Kühlschrank auch mit einem Tiefkühlschrank

ausgestattet. Bei den untersten

Etagen sind Kipptür-Garagen und Abstellräume

angeschlossen.

Bei den Balkonen und Terrassen werden

Balkongeländer mit Aluminiumrahmen

und Sicherheitsglas in diese integrierten

Balkonverglasungen – komplett nach

dem Lumon-System – eingesetzt. Die

Balkongeländer- und Verglasungslösungen

sind vor dem Beginn der Bauarbeiten

in Zusammenarbeit mit den Designern,

dem Bauunternehmen sowie mit

der Lumon Oy erarbeitet worden. ”Die

gewählten Balkonlösungen werden in

allen von uns für das Gebiet entworfenen

Gebäuden zur Anwendung kommen”,

versichert Seppo Leinikka.

Schön (und) verputzt

”Mit dem von der Stadt ausgeschriebenen

Architektenwettbewerb suchte man

eine ganzheitliche, das Stadtbild auf

interessante Weise ergänzende

Lösung”, erläutert Karl Lindroos,

Technischer Direktor des Bauunternehmens

Rakennus Vuorenpää. ”So kam

ein zweckmäßiger und weitestgehend

verbindlicher Bebauungsplan zustande.

Ich persönlich hätte noch einen Turm in

dem Gebiet untergebracht, doch auch

ohne diesen muss man das Endergebnis

für gelungen halten. Das Gebiet hat

einen eigenen, unverwechselbaren

Charakter. Die dreilagig verputzten Häuser

sind vielgestaltig, ihre Fassadenflächen

setzen sich aus Putz, Glas sowie

den mit diesen Elementen verbundenen

Stahl-/ Aluminiumteilen zusammen.

Auch wenn beim Verputz der Häuser

vier verschiedene Farben verwendet

werden, schmeichelt das Ergebnis in

jedem Fall dem Auge.Das Architekturbüro

Schauman ist ebenfalls bekannt

dafür, dass es gerade den Fassaden

besondere Beachtung schenkt.

Auch für den Bauprofi stellte die Vielgestaltigkeit

der Häuser eine Herausforderung

dar. Der Drei-Lagen-Putz wurde

im Winter ausgeführt, innerhalb eines

beheizten Witterungsschutzes.

Bei dem unter diesen Bedingungen

ausgeführten Putz konnte das bei einem

Sommerputz gewöhnlich auftretende

Farbproblem vermieden werden.

Ein Putz trocknet im Sommer schnell und

wenn ein Gerüstträger auch nur einen

Schatten auf die Wand wirft, genügt das

bereits, einen Farbstreifen auf der Wand

zu verursachen. Zwar wird die Farbabweichung

mit der Zeit ausgeglichen,

doch auf einer neuen Wand ist sie auf

peinliche und störende Weise sichtbar.

Übrigens sollte auch bei einem Sommerputz

ein Regenschutz verwendet werden,

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Kari Lindroos, Technischer Leiter der Rakennus

Vuorenpää Oy (links) und Projektarchitekt Seppo Leinikka

(rechts), Schauman Arkkitehdit Oy, sind mit dem

Endergebnis der Arbeiten zufrieden.

denn ein Oberflächenputz muss für einen

bestimmten Fassadenteil in einem

Arbeitsgang ausgeführt werden.

Putz als Fassadenverkleidung wird

immer beliebter in Finnland. Es gibt eine

ganze Palette von Stilen und Techniken.

Zum Beispiel die in Mitteleuropa

verwendete Dünnputztechnik, die

”importiert” werden soll. Für deren

fachgerechte Anwendung werden auf

Grund völlig anderer klimatischer Verhältnisse

weitere Anleitungen benötigt.

Bei einem zu verputzenden Haus muss

der Feuchtigkeitsschutz von der Außenwand

her begonnen und dann nach

innen weitergeführt werden. Besonders

wichtig ist es, auf den Putz an den

Fensterleibungen oder an ähnlichen

unterbrochenen Konstruktionsstellen

zu achten. Es muss sichergestellt werden,

dass an diesen Stellen kein Wasser

in die Konstruktionen eindringen kann.

Wenn nach Jahren eine Grundsanierung

aktuell werden sollte, müssen wir

wissen, wie wir die Wartungs-/Nachbesserungsmaßnahmen

durchführen sollen.

Unterdessen müssen die technischen

Informationen sorgfältig in ein

Wartungsbuch eingetragen und in

anderen relevanten schriftlichen Unterlagen

festgehalten werden.

Begeisterte Rückkehrer

Beim Bau der Häuser haben wir besonders

an die sogenanten Rückkehrer

gedacht, also Einwohner von Pori, die

den größten Teil ihres Arbeitslebens

außerhalb der Stadt verbracht haben

und nun nach Pori zurückkehren

möchten. Dieser Gedanke war offenbar

goldrichtig. Die interessante Architektur

und die einzigartige Lage haben viele

alte ”Porianer” wieder zurück in die

Heimatstadt gelockt. Jetzt können sie in

Stadtzentrumsnähe mit Blick auf eine

reizende Flusslandschaft wohnen.

Bis zum Badestrand ist es über die

Brücke nur einen halben Kilometer

und die von der Stadt angelegten

Bootsplätze befinden sich sozusagen

am eigenen Ufer. Mit einem schnellen

Boot erreicht man den Fluss entlang

das Meer in nicht mehr als einer

Viertelstunde. In dem sauberen

Kokemäenjoki kann man auch sein

Anglerglück versuchen. Warum denn

nicht - es könnten ja wertvolle Fische

anbeißen.

Die Wohnungen der beiden ersten

Häuser sind bereits alle verkauft und

auch nach weiteren Häusern besteht

eine rege Nachfrage.

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Neues und Altes

in schöner Eintracht

Der im Jahre 1955 fertig gestellte Wohngebäudekomplex

in Nord-Haaga, Helsinki ist eine gefragte Adresse. Das

Gebiet ist eines der beliebtesten Wohngebiete Helsinkis

und die Bewohner haben sich langfristig eingerichtet, mit

anderen Worten: Sie fühlen sich wohl hier. Die Wohnungsgesellschaft

umfasst 132 Wohneinheiten, reichen von

kleinen Ein-Zimmer-Apartments bis zu geräumigen

Wohnungen mit vier Zimmern und Küche. Die Gebäude

haben nicht mehr als 3-4 Stockwerke.

In einem zu dem Wohnkomplex von

Nord-Haaga gehörenden Haus wurde

eine Balkonrenovierung geplant. Die

Zustandsuntersuchung ergab lediglich,

dass sich die Spitzen der Balkonplatten

in schlechtem Zustand befanden. Die

Platten waren beim damaligen Bau im

Ortbetonverfahren gegossen worden,

so dass die Stahlarmierung tief lag. Die

Untersuchung stellte auch Verwitterungsschäden

bei den Balkonhalterungen

fest und empfahl überdies eine Erneuerung

der hölzernen Geländer.

Leitgedanke war, im Zusammenhang

mit der Renovierung, die Balkone zu

vergrößern und damit den Wohnkomfort

zu erhöhen. Die Bewohner wünschten

sich für ihre Balkone Raum für Tisch

und Stühle.

Neue Ideen - probieren geht

über studieren

”Bei den Bitten um Angebote wurde

den Anbietern die Möglichkeit gegeben,

im Rahmen bestimmter Vorgaben ein

eigenes Produkt zu entwickeln”, berichtet

der Hauptdesigner des Objekts,

Kari Nikkinen vom Architekturbüro Kari

Nikkinen Ky. ”Eine Alternative für uns

war es, neue einheitliche Holzgeländer

einzusetzen, den verwitterten Beton zu

entfernen, die sichtbare Armierung mit

Rostschutzmittel zu behandeln und die

Betonkonstruktion vor Ort auszubessern.

Wir prüften jedoch auch andere

Materialien als Holz, die zur Aufrechterhaltung

eines guten Geländerzustandes

einer ständigen Wartung bedürfen.

Zunächst dachten wir an Glas und einen

19


In Ohjaajantie 11 -13 werden Balkonverglasungen montiert.

Stahlrahmen im Geiste des alten Geländers.

Nachdem Lumon in das Projekt

eingestiegen war, entschieden wir uns

für die Aluminium-Glas-Alternative.

Bei Lumon wurden die Festigkeitsberechnungen

erstellt und die Idee entwickelt.

Das Endergebnis war eine höchst

erfinderische und gelungene Lösung.

An den Seiten der Balkone befanden

sich alte, ziegelgemauerte Pilaster. Da

die alte Betonplatte nur an den Enden

Verwitterungsschäden aufwies, schnitten

wir diese einen halben Meter in Tiefenrichtung

so auf, dass die Platte an

der Stelle der Pilaster getrennt wurde.

Auf die alte Platte verlegten wir eine

werksseitig gefertigte neue Betonplatte.

Die neue Platte war tiefer als die alte

und bietet zusätzliche Fußbodenfläche.

Die neue Platte wurde an den Seiten mit

Stahlträgern gestützt, die auf die Ober-

fläche der Ziegelpilaster aufgesetzt wurden.

Die neue Platte wurde an der alten

Platte verankert, wodurch die rückseitige

Belastbarkeit erhöht wird. Als nächstes

wurden die Geländer montiert. Der

Vorteil dieses Verfahrens liegt darin,

dass kein Ortbetonguss vorgenommen

werden muss und sich dadurch die Bauzeit

am Montageort erheblich verkürzt.

Es war für mich und offensichtlich auch

für Andere eine Premiere insofern, als

eine alte Balkonplatte teilweise belassen

wurde und eine neue Balkonplatte maßgerecht

geliefert wurde, die klinkerweise

an die alte Platte angebunden wurde.

Dies war möglich, weil die Betonplatte

des alten Balkons um ca. 120 mm tiefer

lag als die Fußbodenfläche der Wohnung.

In der Anfangsphase holten wir

lediglich für die Balkone die

Baugenehmigung ein, etwas später

Die erneuerten Balkone sorgen für ein neues

Aussehen und fügen sich in das Bild des Hauses ein.

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Der Hauptdesigner des Objekts, Kari Nikkinen vom Architekturbüro Kari Nikkinen Ky

und Ilpo Ristola, der technische Gebäudemanager der Immobilienverwaltungsgesellschaft

Pohjois-Haagan Kiinteistöt.

Schön, leicht und pflegeleicht.

auch für die Verglasungen.

Man kann natürlich stets und überall

darüber diskutieren, ob verschiedene

Epochen in ein und demselben Gebäude

miteinander verbunden werden können.

In diesem Fall sieht das Endergebnis

jedoch richtig gut aus, und die Bewohner

sind mehr als zufrieden mit den

neuen geräumigen Balkonen und den

Verglasungen. Im Zuge der Renovierungsarbeiten

wurden auch an der Stelle

der Wohnzimmerfenster der Ein-Zimmer-Appartments

französische Balkone

angebaut.”

Neuland auch für Fachleute

”Früher kannte ich Lumon nur vom Namen

her”, gesteht Ilpo Ristola, der

technische Gebäudemanager der Immobilienverwaltungsgesellschaft

Pohjois-

Haagan Kiinteistöt. ”Ich nahm an dem

Seminar ’Wohnen 2003’ teil und hörte

den Vortrag von Pete Lattunen, dem

Architekten von Lumon. Anschließend

kam es zum Gespräch und ich erfuhr,

dass Lumon sich an dem Gesamtunternehmen

beteiligen möchte. So mündete

dann der Gedankenaustausch über eine

Ausschreibung in das gemeinsame

Projekt.

Jetzt ist die Renovierung abgeschlossen.

Die Bewohner, die Wohnungsgesellschaft,

die Immobilienverwaltung und

– nicht zu vergessen – die Umwelt sind

zufrieden. Auch die Fachleute, die uns

besuchten und das Ergebnis besichtigten,

hatten früher keine vergleichbare

Lösung gesehen und halten diese für

vollauf gelungen.”

21


Das Aufschieben einer

notwendigen Sanierung

kann teuer werden

Der Vorstand der Wohnungsgesellschaft

haftet für die Instandhaltung

der Gebäude

Wenn bei einem PKW ein Mangel festgestellt wird, wird nach

der Ursache gesucht und der Fehler wird so schnell wie

möglich behoben. Die eigene Wohnung hat einen vielfach

höheren Wert als ein Auto, doch an Fassaden und Balkonen

auftretende Mängel ”übersieht” man häufi g jahrelang, ehe

man notwendige nachbessernde Maßnahmen ergreift.

Dieser Laissez-faire kann die Bewohner teuer zu stehen

kommen, denn den Kopf in den Sand stecken hilft wenig,

im Gegenteil: die Leidensgeschichte der Baukonstruktionen

wird nur immer länger und auffälliger. Im schlimmsten Falle

gesellt sich der Summe des Kostenvoranschlags für eine

Sanierung eine weitere Null hinzu.

Zu den Hauptaufgaben des Vorstands

einer Wohnungsgesellschaft zählt es, für

die Instandhaltung der Gebäude und

somit für deren Werterhaltung zu sorgen.

Aufgabe der Hausverwaltung wiederum

ist es, die Angelegenheiten der

Gebäudeinstandhaltung und -sanierung

beim Vorstand zur Sprache zu bringen.

Ein verantwortungsbewusstes Vorstandsmitglied

wird sich auch bezüglich

des Gebäudezustands auf dem Laufenden

halten und beim Auftreten von

Mängeln dafür eintreten, dass entsprechende

Maßnahmen veranlasst werden.

Wenn dem Vorstand z.B. der schlechte

Zustand der angestrichenen oder verputzten

Oberflächen der Balkone nicht

aufgefallen ist, kann ein Bewohner in

dieser Angelegenheit beim Vorstand

vorstellig werden. Wenn der Vorstand

auch danach keine Maßnahmen trifft,

um der Sache auf den Grund zu gehen

und die Mängel zu beheben, können

die Vorstandsmitglieder für das Entstehen

weiterer Schäden haftbar gemacht

werden.

Wann ist eine Zustandsuntersuchung

erforderlich?

Eine Gebäudezustandsuntersuchung gewährleistet

eine gelungene Sanierung.

Sie sollte in Auftrag gegeben werden,

wenn die Immobilie noch in gutem Zustand

zu sein scheint. Wenn gewartet

wird, bis sich der Zustand verschlechtert,

muss mit einer kostspieligen Sanierung

gerechnet werden. Bei Gebäuden

aus Betonelementen empfiehlt es sich,

die erste Zustandsuntersuchung späte-

22


Jussi Mattila, Doktor der technischen Wissenschaften an der Technischen Universität Tampere.

stens im Gebäudealter von 15-20 Jahren

durchführen zu lassen, nach der

Faustregel eher früher als später und bei

auftretenden Problemen so früh wie

möglich.

Die ersten gewöhnlichen Zeichen von

Konstruktionsproblemen sind abblätternde

Farbe, abbröckelnde Betonoberflächen

oder Risse im Beton. Wenn die

Konstruktionen bereits erhebliche Schäden

aufweisen, ist die Verschlechterung

schon recht weit fortgeschritten und

häufig müssen diese dann abgerissen

werden. In bestimmten Fällen kommt es

auch vor, dass die bei oberflächlichem

Blick noch verhältnismäßig gut aussehenden

Konstruktionen in Wirklichkeit

einer umfänglichen Sanierung bedürfen.

Bei Wohnungsgesellschaften liegt ”die

Latte” oft recht hoch, rechtzeitig

Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Selbst

dann noch, wenn ein Sanierungsbedarf

nach Einschätzung eines Sachverständigen

deutlich festzustellen ist und die

Zustandsuntersuchung dies auch bestätigt,

spricht sich ein Teil der Bewohner

dennoch häufig gegen eine Sanierung

aus.

Eine Zustandsuntersuchung klärt

den Sanierungsbedarf

”Eine Zustandsuntersuchung enthüllt

neben dem, was schon mit dem Auge

erkennbar ist, auch die verborgenen

Mängel eines Gebäudes”, sagt Jussi

Mattila, Doktor der technischen Wissenschaften

an der Technischen Universität

Tampere. ”Den größten Sanierungsbedarf

verursachen die Frostverwitterung beim

Beton und der Korrosionsprozess der

Armierung.

Bei der Zustandsuntersuchung wird die

Betondeckung der Balkonarmierung

gemessen. Ein klares Risiko besteht,

wenn die Stahlkonstruktion nahe der

Betonoberfläche eingebaut ist. Auch die

Betonoberflächen werden sorgfältig

angehämmert. Daraus kann geschlossen

werden, wie weit die Frostverwitterung

in den Konstruktionen fortgeschritten

ist. Im nächsten Schritt werden den

Konstruktionen mit einem Diamantbohrer

Zylinderstücke mit einem Durchmesser

von ca. 5 cm für Laboruntersuchungen

entnommen. Wenn auch nur der

geringste Zweifel an der Tragfähigkeit

eines Balkons besteht, müssen die

Konstruktionen freigelegt werden. Eine

zuverlässige Untersuchung gibt u.a.

auch Aufschluss über den möglichen

Asbestgehalt des verwendeten Anstrichs

und die feuchtigkeitstechnische

Funktionalität der Konstruktionen.

Es empfiehlt sich, die Zustandsuntersuchung

von einer professionellen Instanz

durchführen zu lassen. Der scharfe

Wettbewerb auf dem einschlägigen

Markt verursacht hier einige Probleme.

Jemand, der eine alle wichtigen Faktoren

umfassende Untersuchung anbietet,

kann wegen des relativ hohen Preises

auf Ablehnung stoßen. Eine kompetente

Untersuchung ist nun mal teurer, sie

enthält mehr Probeentnahmen und

mehr Laboruntersuchungen. Je billiger

eine Untersuchung ist, desto mehr

beruhen die Ergebnisse auf Zufälle und

können ein mangelhaftes Gesamtbild

vom Zustand und vom Sanierungsbedarf

vermitteln. Die Anzahl der erforderlichen

Konstruktionsfreilegungen wirkt

sich am meisten auf den Preis aus.

Zustandsuntersuchungen erfassen im

Allgemeinen sowohl die Fassaden als

auch die Balkonkonstruktionen. Der

Preis kann je nach Objekt stark schwanken,

doch nach grober Schätzung kann

man davon ausgehen, dass sich der

Preis für eine Balkonuntersuchung in

der Größenordnung um 5000 Euro

bewegt.

In vielen Fällen besteht sowohl bei den

Fassaden als auch bei den Balkonen ein

Sanierungsbedarf, so dass die Renovierungsarbeiten

gleichzeitig durchgeführt

werden können. Die verputzten Oberflächen

bei zu Beginn der 1960er Jahre

gebauten oder noch älteren Gebäuden

können sich allerdings durchaus noch in

leidlichem Zustand befinden oder sie

sind bereits zu einem früheren Zeitpunkt

renoviert worden.”

Welches sind die verbreitetsten

Mängel?

”Zurzeit führen wir eine umfangreiche,

1000 Gebäude umfassende Untersuchung

durch, die die am häufigsten

auftretenden Probleme erfassen soll.

Dabei hat sich vorläufig folgendes Bild

ergeben: Die meisten Probleme bereiten

Waschbetonfassaden, dünne Balkonbetongeländer,

Anschlagwände der Balkone

aus Beton von geringer Güteklasse

sowie Wasserisolierungen bei alten frei

tragenden Balkonen /Erkern.

Auch bei Problemgebäuden können die

Balkone sich noch in gutem Zustand befinden.

Am stärksten wirken sich die

Qualität des Betons und der bautechnischen

Ausführung aus. Den schädlichsten

Einfluss hat in der Regel Regenwasser.

Ein weiterer Einflussfaktor ist die

Lage des Gebäudes in Meeres- oder

Gewässernähe. Die schwierigsten

23


Himmelsrichtungen für die Konstruktionen

sind der Süden und der Westen.

Das oberste Stockwerk eines Gebäudes

schneidet im Schnitt schlechter ab als

das unterste Stockwerk.”

Wie geht es weiter?

”Auf die Zustandsuntersuchung folgt

ein Sanierungsplan, für den in etwa die

gleichen Kosten wie für die Untersuchung

aufgebracht werden müssen. Der

Preis hängt in großem Maße davon ab,

ob sich dem Plan ein Bauauftrag und

die Bauaufsicht anschließt. Bisweilen

wird die Zustandsuntersuchung recht

preiswert angeboten, wonach die Sanierung

”auf Nummer sicher” geplant

wird. Dies führt leicht zu einer ”Übersanierung”,

also zu überflüssigen Verbesserungsmaßnahmen.

Im Endergebnis

kann man dann vor vollendete Tatsachen

gestellt werden und muss konstatieren,

5000 Euro bei der Zustandsuntersuchung

gespart, jedoch für eine teilweise

überflüssige Sanierung 50 000

Euro gezahlt zu haben.

Die Auftragsvergabe in punkto Zustandsuntersuchung

ist eine Angelegenheit

der Hauptversammlung der Wohnungsgesellschaft.

Ein empfehlenswerter

Terminplan wäre folgender: Beschlussfassung

im Frühjahr, Durchführung

der Zustandsuntersuchung vor Ort

während des Frühjahrs/Sommers und

Erstellung der Sanierungspläne im

Herbst. Angebote von Bauunternehmen

werden vor der Jahreswende eingeholt.

Die Sanierungsarbeiten könnten dann

entweder noch während des Winters

oder im folgenden Sommer ausgeführt

werden. Eine Wintersanierung verursacht

den Bewohnern die geringsten

Unannehmlichkeiten, da die Balkone am

wenigsten genutzt werden.

Es empfiehlt sich, nach der Zustandsuntersuchung

rasch zu Werke zu gehen.

Die Frostverwitterung beschleunigt sich

und bereits innerhalb von zwei Jahren

kann man sich anstelle einer Renovierung

zum Abriss von Konstruktionen

gezwungen sehen. Die Bewohner stellen

häufig die Frage, wie lange es denn

dauern wird, bis die Balkone tatsächlich

in einem schlechten Zustand sind. Diese

Frage ist nicht leicht zu beantworten.

Wenn die Temperaturen im Winter zwischen

+5 und -5 Grad Celsius changieren,

entspricht dies nicht weniger als 10

Frostwintern. Und wenn man sich entschließt,

die Balkone ”bis zur bitteren

Neige zu nutzen”, müssen auch dann

deren Tragfähigkeit schon aus Sicherheitsgründen

überprüft werden.”

Verglasungen zu empfehlen?

”Balkonverglasungen sind enorm wichtig.

Mit einer Verglasung kann viel

gerettet werden, zumal dann, wenn die

Balkone nicht ganz der Standardqualität

entsprechen. Bei den meisten Balkonrenovierungen

werden Glasscheiben

schon rein aus Gründen der Gebäudeunterhaltung

eingesetzt.

Eine Verglasung verlangsamt eine Beschädigung,

indem sie die Feuchtigkeitsbelastung

der Balkonbetonkonstruktionen

verringert und den Trocknungsprozess

beschleunigt. Ein verglaster Balkon

ist während der gesamten Heizperiode

um 2 ºC wärmer als ein unverglaster

Balkon. Ein weiterer Vorteil ist selbstverständlich

der mit der Verglasung einhergehende

verbesserte Wohnkomfort.”

Wie steht es mit den Kosten?

”Sanierungen/Renovierungen sind stets

objektabhängig und somit vom Umfang

her individuell verschieden. Bei einem

Objekt mit 50 Wohneinheiten kann für

eine umfangreiche Balkonsanierung mit

Kosten in Höhe von 10 000 Euro pro

Balkon gerechnet werden. Für eine

leichte Sanierung mit Verglasung kann

gut ein Drittel dieser Summe als Kosten

veranschlagt werden”, sagt Jussi Mattila.

24


Ergebnisse

einer Untersuchung

über den Einfluss

von Balkonverglasungen

Der Doktor der technischen

Wissenschaften Jussi Mattila

von der Technischen

Universität Tampere hat den

Einfl uss von Balkonverglasungen

auf eine verlängerte Widerstandsfähigkeit

von Betonkonstruktionen

gegenüber

Verwitterung untersucht. Die in

gut zwei Jahren gesammelten

Forschungsergebnisse wiesen

nach, dass Balkonverglasungen

neben den Konstruktionen

selbst auch die Oberfl ächen

verkleidungen schützen.

Untersuchungsobjekt waren drei im

Jahre 1978 fertig gestellte Mehrfamilenhäuser

in Tampere im Binnenland und in

der Gemeinde Suvela in Espoo an der

finnischen Südküste. Unter den untersuchten

Balkonen, die nach Süden und

nach Westen ausgerichtet sind, befanden

sich sowohl verglaste als auch

unverglaste Balkone.

Verlangsamte Korrosion und

gestoppte Frostverwitterung

Die Untersuchung zeigte, dass eine

Balkonverglasung die Feuchtigkeitsbelastung

der Balkone verringert und

der Korrosionsprozess der Armierung

bei den Anschlagwänden der Balkone

um ca. ein Drittel und bei den Balkondecken

um ca. 50 % verlangsamt wird.

Und die Frostverwitterung beim Beton

kam völlig zum Stillstand.

Eine Verglasung schützt die Balkonkonstruktionen

vor Regen und Schnee.

Darüber hinaus hebt eine Verglasung

die Temperatur des Balkons auf Jahresniveau

um ca. 1,5 - 2,5 Grad Celsius.

Dies trägt in erheblichem Maße zur

Trocknung der Betonkonstruktionen bei,

da die günstige Temperaturdifferenz

auch während der kalten Jahreszeiten

erhalten bleibt. Unter dem Aspekt der

Korrosion der Armierung verlängert sich

die Nutzungsdauer der Konstruktionen.

Die Anschlagwände bleiben im Durchschnitt

ca. 5–10 Jahre länger und die

Deckenoberflächen der Balkone ca.

20–30 Jahre länger in gutem Zustand.

Vor allem für die Balkonbetonplatten

sind Verglasungen sehr nützlich, da die

Stahlkonstruktion der unteren Seite der

Betonplatten häufig sehr nahe der

Betonoberfläche eingebaut und somit

anfällig für Korrosion ist. Aufgrund der

Untersuchungsergebnisse ist es bei einer

im Zusammenhang mit einer Balkonsanierung

durchgeführten Verglasung

nicht immer erforderlich, die Armierung

freizulegen. Für eine lange Nutzungsdauer

des Balkons ist das Stoppen der

Frostverwitterung noch bedeutender,

da diese nun keinerlei Einfluss mehr auf

Konstruktion und Verkleidung hat.

Vorteilhaftere Gebäudeunterhaltung

Der Doktor der technischen Wissenschaften

Jussi Mattila ist ein gefragter

Sachverständiger, der auf Veranstaltungen

der Immobilien- und Baubranche

häufig Vorträge hält. ”Dieses wissenschaftliche

Forschungsgebiet hat

insofern einen angenehmen und viel

versprechenden Aspekt, als seine

Schlussfolgerungen ohne Umschweife

direkt in die Praxis umgesetzt werden

können”, konstatiert Jussi Mattila. ”

Balkonverglasungen nützen unmittelbar

den Gebäudeeigentümern und den

Teilhabern von Wohnungsaktiengesellschaften.

Die Nutzungsdauer von

Balkonen verlängert sich um Jahre, und

kostspielige Sanierungsmaßnahmen sind

nicht erforderlich. Und wenn die

Gebäudeunterhaltung billiger ist, wirkt

sich das auch günstig auf die Mieten

und Abgaben aus.”

25


Wir lassen den Winter draußen –

und den Regen gleich dazu!

Dieser Balkon in Baden-Baden konnte von seinen Besitzern sehr selten genutzt werden, weil er zum einen ungeschützt vor Regen war und

sich das Gebäude andererseits in einer starken Windschneise befindet. Der Bauherr beabsichtigte, den Balkon mit festen Fensterelementen

zu schließen. Mit der Lumon-Balkonverglasung fand er für sich die optimale Lösung. Wäre es nicht schade gewesen, diesen tollen Ausblick in

die herrliche Landschaft mit breiten Profilen zu unterbrechen? Die filigrane Eigenschaft der rahmenlosen Lumon-Balkonverglasung

ermöglicht selbst in geschlossenem Zustand eine offene und freie Sicht.

Seit Mitte 2007 ist Glasermeister Olaf Peukert aus dem historischen Fachwerkstädtchen

Dornstetten im Schwarzwald Fach-Partner der Lumon Deutschland GmbH.

Neben den Fenstern, Haustüren, Roll läden und Wintergärten stellen

die Balkonverglasungen eine optimale Produkterweiterung im Hause Peukert dar.

26


In dieser Zeit wurden bereits verschiedene

Projekte mit Lumon-Balkonverglasungen

ausgestattet. Dazu gehören große

Wohnanlagen im Südschwarzwald und

im Brigachtal, schmucke Herrenhäuser in

Baden-Baden, Pavillions in Stuttgart,

kleinere Hochhäuser in Freudenstadt und

sogar eine bodenhohe Lumon-

Verglasung in einem französischen

Feriengebiet an der Atlantikküste

oberhalb von Bordeaux.

Das bisher reizvollste und gleichzeitig

auch anspruchsvollste Objekt aber

durfte Glasermeister Olaf Peukert mit

seinem Team im heimischen Dornstetten

ausführen: eine polygone Lumon-Verglasung

an einem halbrunden Balkon.

Die Besitzerin holte sich dabei bei Glasermeister

Peukert vor längerer Zeit ein

Angebot über einen isolierten Wintergarten

ein. Angesichts der entsprechenden

Anschlussarbeiten, der Schwerfälligkeit

und des Preises kam dieser aber letztlich

nicht zum Zuge.

Diese positive Rückmeldung zeugt von einem guten

Produkt und einer zuverlässigen und vertrauensvollen

Zusammenarbeit zwischen dem Kunden,

der Firma und dem ausführenden Team.

„Das ist genau das, was ich mir vorgestellt

habe”, freute sich Elke Gnotke,

als ihr Olaf Peukert sein neues Produkt

vorstellte.

Schutz vor Regen in Freudenstadt - dennoch eine tolle Aussicht über

den Schwarzwald in Richtung Baiersbronn

27

Glückliche Kunden bedankten sich für die gute Zusammenarbeit

und die saubere und zügige Ausführung:

„Die Lumon-Anlage hat bei Minusgraden,

Sturm, Schnee, Eis und tagelangem Regen die Bewährungsprobe

bestanden und uns voll zufrieden gestellt.

Wir haben jetzt einen Balkon, welcher der Witterung

voll ausgesetzt ist, von Schnee und Regen jetzt aber

verschont bleibt”, so Familie Wolfgang Beuttel aus

Freudenstadt.


Eröffnung einer

Verkaufsausstellung

im Bauherrenforum in

Unterschleißheim,

im Großraum München

Ziel der Brüder Peter und

Jürgen Beier ist es, sich

gemeinsam mit der

Firma Lumon als Partner

in der ständigen Verkaufsausstellung

im Bauherrenforum

in Unterschleißheim,

im Großraum

München, Balkon- und

Terassenverglasungen

zu präsentieren.

Rechts: Die Brüder Peter und Jürgen

Beier mit dem Geschäftsführer

der Lumon Deutschland GmbH,

Juha Takamaa.

Unter dem Motto „bauen - wohnen -

einkaufen” werden die wichtigsten

Produkte für Balkon und Terrasse, mit

Lumon 3 und Lumon 4 sowie Brüstungsverglasungen

vorgestellt. Individuelle

Lösungen wecken das Interesse von

Planern, Architekten, Bauherren, Bauträgern

oder auch Hausverwaltungen.

Mit diesen rahmenlosen Verglasungen

wird jeder Balkon oder Terrasse aufgewertet

und somit ganzjährig nutzbar.

Interessante Lösungen, ob als Raumteiler

oder Windschutz für Restaurants oder

auch für Seniorenheime vergrößern

die Attraktivität der Einrichtungen.

Die Brüder Beier werben mit mehr

Lebensqualität und wollen mit dieser

ständigen Verkaufsausstellung den Vertrieb

im süddeutschen Markt ankurbeln.

Übrigens, der Name - mlq-beier - steht

für „mehr lebensqualität”. Unter

diesem Motto ist für die Brüder Peter

und Jürgen Beier eine aktive Kundenbetreuung

selbstverständlich. Ihre Arbeit

entspricht 100% dem Lumon-Slogan:

Behaglichkeit weit in die Zukunft!

29


Windschutz

für den Wo

30


hnraum!

In Spanien ist es immer windig.

Im Süden weht der Wind feinen

Sand von der Sahara herüber.

Im Westen bläst ein feuchter

Wind vom Atlantik heran.

Balkone und Terrassen können

nur wenig genutzt werden und

tatsächlich wurden an der

Westküste angesichts der

klimatischen Bedingungen

auch immer weniger Balkone

gebaut. Verglaste Terrassen

bieten Windschutz und

angenehmen Wohnraum

das ganze Jahr hindurch.

Der Bau von Balkon- und

Terrassenverglasungen

verzeichnet daher ein rasantes

Wachstum. Die dortige

Tochtergesellschaft von Lumon,

Lumon Cristales Espanã,

hat ihre Umsätze bereits das

vierte Jahr in Folge um jeweils

60 % jährlich gesteigert.

31


Die landesspezifischen Gesetze besagen, dass potentielle

Verglasungen die Außenansicht eines Gebäudes nicht

verändern dürfen. Für die rahmenlosen Verglasungen

war es daher einfach, eine Zulassung zu

erhalten, da sie sich unauffällig in die Baustruktur einfügen.

Ein erheblicher Vorteil besteht zudem darin, dass

sie die Aussicht nicht beeinträchtigen.

In Wohnungen und Wohnhäusern schafft eine Verglasung

nicht nur zusätzlichen Wohnraum, sondern auch

einen Schutz vor Diebstahl. Die Ausstattungsgegenstände

von großen Terrassen lassen sich meist nicht irgendwo

in Innenräumen abstellen.

Hohe Verglasungen sind besonders interessant für Caféund

Restaurantbetreiber. Erhalten sie dadurch doch kostengünstigen

und erheblich mehr zusätzlichen Platz für

Gäste. Die Verglasung bietet zudem die Möglichkeit, die

Öffnungszeiten am Abend und im Winter zu verlängern.

In der Fortsetzung der Basartradition lag die Möglichkeit

vielfältiger neuer Ideen. Die spanischen Architekten zeigen

heute ein großes Interesse an Verglasungen, mit denen

man ansehnliche Lösungen erreichen und dennoch

beispielsweise die Küstenbebauung einheitlich gestalten

kann.

Wasser und Wind gehören zum Klima in

Spanien. Eine verglaste Terrasse schafft

zusätzlichen Raum, von dem man die

Landschaft bei jedem Wetter genießen kann.

(links)

32


Das Meer und der Wind gehören zum

Klima in Spanien.

Terrassen- und Balkonverglasungen

schaffen für das Heim einen geschützten

zusätzlichen Wohnraum, in dem man die

Landschaft unabhängig vom Wetter

genießen kann.

Verglaste Terrassen verwandeln sich je

nach Wetterlage in eine angenehme

Veranda oder einen geschützten Innenraum.

Für Unternehmer bedeutet das

kostengünstigen zusätzlichen Raum und

gute Kundenzahlen bei weniger

Wetterabhängigkeit.

Das Meer zu betrachten wird

man nie müde. Eine Verglasung

bietet den Kunden ganzjährig

zu nutzende Aussichtsplätze.

(links)

Die verglasten Terrassen verwandeln

sich je nach Wetterlage von

einer angenehmen Veranda in

einen geschützten Innenraum.

Für die Gastronomen bedeutet

dies zusätzlichen Raum und

mehr Kunden bei weniger Abhängigkeit

vom Wetter. (rechts)

33


Unterschieliche Möglichkeiten

für den Einsatz von Balkonund

Terrassenverglasungen

34


Neue Architektur in Irland

günstig für gläserne

Balkonfassaden

36


Die Balkonfassaden von Lumon sind in den neuen Häusern der Dubliner

Docklands mit Begeisterung aufgenommen worden.

Das große Projekt Hanover Quay in Dublin hat den

Weg für die Lumon-Produkte in Irland geebnet. Balkonverglasungen

repräsentieren eine neuartige, luftige

und ansehnliche Architektur und ermöglichen die

ganzjährige Nutzung von Balkonen in Regionen mit

instabilen klimatischen Bedingungen.

Die Projekttätigkeit hat sich in Irland durchgesetzt und

entwickelt sich mit steigender Nachfrage. Der Bau von

modernen Wohnhäusern hat insbesondere in Dublin

Hochkonjunktur. Die Balkonverglasungen und Geländer

von Lumon haben sich auch hier als funktionstüchtige

und interessante Lösungen erwiesen. Die Lumon

Oy übernimmt die gesamte Materiallieferung und

unser einheimischer Partner ABS die Montage.

Vom eigenen, windgeschützten Balkon aus lässt sich das lebhafte Treiben

im Hafen gut beobachten.

Hanover Quay

Die Lage der Dublin Docklands, der

alten Hafenanlage in der Nähe des

Stadtzentrums, ist ausgezeichnet.

Als das Areal an der Mündung des

Flusses Liffy, der die Stadt in zwei Seiten

teilt, für eine Neubebauung frei wurde,

bot sich der Hauptstadt Irlands die

einzigartige Möglichkeit eines aufgeschlossenen

Entwicklungsansatzes des

modernen Städtebaus.

Hanover Quay unterscheidet sich

in vielerlei Hinsicht vorteilhaft von anderen,

mit hohem Bautempo errichteten

Objekten. Das Projekt wird gemeinsam

von zwei bedeutsamen Partnern, der

Park Development (Dublin) Ltd. und

dem größten Bauunternehmen Irlands,

der John Sisk & Son Ltd. betrieben. Das

weitreichende Areal grenzt mit seiner

schmalen Seite an die Uferstraße

entlang des Flusses Liffy und mit der

gegenüberliegenden Seite an das

frühere Hafenbecken mit der Bezeichnung

Grand Canal Dock. In sieben,

mehr oder weniger miteinander verbundenen

Blocks gibt es insgesamt 292

Wohnungen. Die Balkonverglasungen

boten neuartige Möglichkeiten der

Fassadengestaltung. Das Architekturbüro

O’Mahony Pike sah hier eine

Chance, die irische Art des Wohnens in

Appartementhäusern zu erneuern und

zu entwickeln. Die ersten großflächigen,

verglasten Balkone in Irland erregten

Aufmerksamkeit.

Für die Einwohner bot sich die

Möglichkeit, ihre Balkone in der von

ihnen gewünschten Weise zu nutzen.

Gleichzeitig erhielt die Fassadengestaltung

einen neuartigen Charakter.

Der Architekt des Objekts, Conor

Kinsella sagte dann auch, dass er es

kaum erwarten konnte zu sehen, mit

welcher Art von Bepflanzung und

Einrichtung die Bewohner ihre Balkone

versehen werden.

Denn damit erhält die gläserne

Fassade erst einen menschlichen Zug

und wird das Stadtbild belebt. Die

Studienreise nach Finnland hatte für die

Architekten u.a. zum Ergebnis, eine

gute Lösung zu finden. Kinsella kam

richtigerweise zu dem Schluss, dass die

Balkonverglasungen von Lumon oder

sogar komplette Balkonfassaden, eine

37


sehr schöne Lösung für das Seeklima in

Irland darstellen. Da die Temperatur

auch im Winter normalerweise über Null

liegt, ist ein Balkon in jeder Weise ganzjährig

zu nutzen. Die Zitronenbäume

gedeihen und tragen Früchte und damit

ist auch die im hiesigen Sprachgebrauch

verwendete Bezeichnung „wintergarden“

berechtigt. Da die Sommer

verhältnismäßig kühl sind, bietet eine

Balkonverglasung auch dann einen

guten und den erforderlichen Schutz.

Enge Zusammenarbeit

Lumon lieferte für das Objekt 3.200 m

Geländer und Glasscheiben für fast

600 m Balkonverglasung. Neben der

Erstmaligkeit dieser Lösung einer

Balkonverglasung in Irland hat sich auch

das Geländersystem von Lumon dankenswert

bewährt. Der Beginn der

Kooperation war eine mutige und

bedeutsame Entscheidung seitens

des Auftraggebers (Park Developments

- SISK), des Architekturbüros OMP wie

auch für Lumon und seinen örtlichen

Partner, die Hanover Quay ABS, die die

Montagearbeiten für das Projekt übernommen

hatte.

Der Entscheidung ging eine lange

Entwicklungsphase voraus, in der die

am besten geeignete Alternative erarbeitet

wurde. Die irischen Windlasten

und Balkonbodenkonstruktionen, die

sich von denen in nordischen Ländern

deutlich unterscheiden, waren bei der

Wahl der Details eine zusätzliche Herausforderung.

Die Zusammenarbeit der

Partner entwickelte sich in der

Planungsphase wie auch bei der Bauausführung

gut. Laut Projektleiter Brendan

Sheehy (SISK) sind die Erzeugnisse

von Lumon von hoher Qualität und er

ist mit der Ausführung und dem

Endresultat zufrieden.

Es bestehen gute Voraussetzungen

für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.

Und das schon bald. St Anne’s

Milltown, Ph 2 ist das nächste Objekt

von Sisk, wo Geländer und Balkonverglasungen

von Lumon eingebaut werden.

Auch hier zeichnet O’Mahony Pike

für die Planung verantwortlich. Die

Zusammenarbeit mit diesem Büro hat

sich als sehr eng erwiesen.

38


ThornWood

Appartements

Das an der Booterstown Avenue gelegene

und vom Bauunternehmen PJ Hegarty

& Sons realisierte Objekt mit 140

Wohnungen ist ein Beispiel für hochklassige

moderne Dubliner Architektur.

Die höhere 6- bis 8-geschossige Seite

des Gebäudekomplexes liegt an einer

Hauptverkehrsstraße. Die Gebäudehöhe

nimmt von Treppenaufgang zu Treppenaufgang

ab und passt sich langsam dem

auf der anderen Seite des Geländes liegenden

Areal mit älteren kleineren Häusern

an. Aus den Wohnungen des

Dachgeschosses eröffnet sich ein

prachtvoller Blick auf die See vor Dublin.

Eine sandsteinartige Oberfläche, Glas

und Holz wechseln sich in attraktiver

Weise in der Fassadengestaltung ab. Die

Balkone, die sich über die Fassade hinziehen,

bestimmen das Bild an den langen

Seiten der Baukörper.

Die Vertiefungen der hinten liegenden

Rückwände sind vortrefflich für die

Balkonverglasungen von Lumon geeignet.

Von hier gelangt man auf den

schmaleren Balkonteil. Dass das gesamte

Paket bei einem Subunternehmer,

Paul Sheeran (O’Mahony Pike architects)

bestellt wurde, beweist, dass der Kunde

Interesse für das ihm vorgestellte System

von Lumon zeigt. Neben dem stromlinienförmigen

und klaren Aussehen war

für ihn die Möglichkeit interessant, ein

Paket für die gesamte Geländergestaltung

einschließlich der über die Bodenplatte

hinaus reichenden Verkleidung

von ein und demselben Auftragnehmer

zu erhalten.

Das Angebot erwies sich auch finanziell

gegenüber dem traditionellen

Vorortbau als wettbewerbsfähig. Die architektonische

Zielsetzung für das Geländer

war klar gestellt. Sie sollte ihrerseits

die klare Linienführung und die

sandsteinartige Oberfläche aus Betonfassadenelementen

betonen. Obgleich

das System eine Vielzahl von Möglichkeiten

für Variationen mit Geländerkonstruktionen

und Verkleidungen geboten

hätte, wurde eine Lösung gewählt, bei

der das klare Verkleidungsglas eine feste

Fläche außerhalb der vertikalen Profillinie

bildet. Auf diese Weise erhält man

den gewünschten leichten Anblick.

Wohnungskäufer interessiert

Projektleiter Eoin Flanagan (PJ Hegarty)

sieht einen Vorteil in der vorgefertigten

Geländerkonstruktion. Die Montagearbeiten

auf der Baustelle können schnell

und mit weniger Aufwand erledigt werden

als bei dem traditionellen Vorortbau.

Auch bildet das System mit pulverbeschichtetem

Aluminium und Glas eine

natürliche Einheit mit den Fenster- und

Balkonsystemen im Hintergrund. Die

Möglichkeit, mit dem Kauf der Wohnung

auch eine Balkonverglasung zu

erwerben, hat nach Flanegans Aussage

bei den Kunden großes Interesse

geweckt. An vielen Balkonen wurde

diese bereits montiert. Das Objekt wird

mit dem fünften Gebäude langsam

komplett. Für alle Wohnungen in

diesem Haus sollen Balkonverglasungen

angebracht werden.

Balkonverglasungen sind in Irland

neu. Sie bieten die einzigartige Möglichkeit,

den Balkon einzurichten und auch

unter instabilen klimatischen Bedingungen

ganzjährig zu nutzen. Die Wohnungskäufer

sind davon begeistert.

Auch wenn die ersten Verglasungen in

Objekten hoher Preisklasse und mit

hohem Niveau installiert wurden, glaubt

Sheeran, dass sie sich auch in anderen

Marktsegmenten schnell ausbreiten

werden. Sowohl Sheeran als auch Flanagan

haben sich mit den von Lumon

gelieferten Balkonzwischenwänden sehr

zufrieden gezeigt. Es wurde als Vorteil

gesehen, dass auch dieser Teil von dem

gleichen Auftragnehmer geliefert werden

kann. Der Aluminiumrahmen und

das lichtdurchlässige Opalglas bilden

einen natürlichen Teil des Gesamtbildes.

Die Balkonverglasungen von Lumon haben im

Neubauviertel Dublin Docklands Aufmerksamkeit

erregt.

Für ThornWood ist die Verwendung von Holz an

den Rückwänden und auf den Böden der Balkone

charakteristisch.

39


Durch Balkonverglasungen

ein neues Gesicht für

das ganze Haus

Nach der Sanierung

Die neue Fassade mit den Verglasungen und Blumenkästen wertet das gesamte Haus optisch auf.

In einem in den 60er Jahren gebauten mehrgeschossigen

Wohnhaus sollte im Zusammenhang mit

einer Fassadenrenovierung mehr Wohnraum durch

die Verglasung der Balkone geschaffen werden.

Zunächst wurde eine Verbreiterung der Balkone

durch eine neue Bodenplatte geplant. Aber die

Pläne scheiterten an baulichen und ästhetischen

Problemen.

40


Diplomarchitekt Josef Pers,

Skintec Renova GmbH

Vor der Sanierung.

Das äußere Erscheinungsbild des Wohnhauses aus den 60er Jahren war nichtssagend

und die Balkone wurden wenig genutzt.

Diplomarchitekt Josef Pers von der

Skintec Renova GmbH unterbreitete

schließlich den Vorschlag, die alten

Bodenplatten zu entfernen und durch

neue, leichte Metallkonstruktionen zu

ersetzen. Alle Mieter erhielten die

Möglichkeit, durch die neuen Balkonverglasungen

ihren Wohnraum zu

vergrößern. Schließlich wurden 40 %

der Balkone verglast.

Die rundum zufriedenen Bewohner

können nun ihre Balkone wetterunabhängig

nutzen. Die Balkone werden als

Esszimmer, Wohnraum und sogar als

Arbeitszimmer genutzt. Die oberflächenbehandelten,

grauen Blumenkästen

sorgen bepflanzt für Grün auf

den Balkonen und geben dem ganzen

Haus ein angenehmes Aussehen.

Darüber hinaus wurden auf den Balkonen

als Sonnenschutz Markisen installiert,

die an der Vorderseite elektrisch

und an den Seiten von Hand zu bedienen

sind.

Blickwinkel des Architekten

Für Diplomarchitekt Josef Pers war dies

das erste Sanierungsobjekt, bei dem er

Balkonverglasungen einsetzte. Der Ausgangspunkt

der Planung, die Vergrößerung

der Wohnraumfläche, wurde

damit sehr gut umgesetzt. Nach Ansicht

des Präsidenten der Wohnungsgesellschaft,

Mathias Kobler, schätzen die

Bewohner ihre neuen Balkone sehr und

der Nutzungsgrad ist erheblich gestiegen.

Das Feedback von den Bewohnern

ist durchweg positiv.

Das gesamte Projekt kann als gut

gelungen bewertet werden. Die Metallbaufirma

Merkle Metallbau AG leistete

gute Arbeit in der Bauphase und unterstützte

die Arbeiten in der gesamten

Projektphase. Auch die Montage der

Verglasungen verlief reibungslos.

Nach Auffassung des Architekten gab

es bei dem Projekt keinerlei nachteilige

Aspekte. Mit den gesammelten

Erfahrungen sind weitere Aufträge für

Balkonverglasungen auch bei den

nächsten Planungsobjekten zu erwarten.

Die einzige Sache, über die es mit

den Bauherren Diskussionen gibt, sind

die Investitionskosten. Der Trend geht

beim Balkonbau aber in jedem Fall in

Richtung Verglasung.

Mehrfamilienhäuser an der

Tittwiesenstrasse, 7000 Chur

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Lumon Glaswände als Balkon-

und Terrassenverglasung

- und auch als Trennwand

42


Unsere rahmenlosen

Ganzglasanlagen bieten

unzählige Möglichkeiten,

Gebäude, Restaurants,

Altenpfl egeheime, Balkone

oder auch die heimische Terrasse

zu verändern und fügen sich

Dank ihres stilvollen Aussehens in

jede Architektur elegant ein.

Die Witterungseinflüsse werden zu

jeder Jahreszeit „vor der Tür gelassen“

und trotzdem kann man das

angenehme Gefühl, sich in der Natur

zu befinden, genießen. Attraktive

Gestaltungsmöglichkeiten lassen

eine Vielfalt der Nutzbarkeit zu.

Diese rahmenlosen Glaswände teilen

Ihre Räume transparent oder als

Sichtschutzverglasung auf oder

können auch nach Bedarf durch

die aneinander gereihten Scheiben zu

einem Paket zur Seite geschoben

werden, wobei die Öffnungsrichtung

nach rechts oder links erfolgen kann

oder auch bei Bedarf über Innenwinkel

um die Ecke gelenkt werden. Durch

die schwellenlosen Lösungen ist eine

uneingeschränkte Nutzung auch für

Rollstuhlfahrer möglich.

Restaurantbesitzer können z.B. auch

durch Windschutz auf ihren Terrassen

den Gästen eine angenehme

Atmosphäre bieten und somit die Saison

verlängern. Seniorenheime können

ihren pflegebedürftigen Menschen mit

interessanten Lösungen individuelle

Möglichkeiten der Entspannung und

Besinnung gewährleisten.

Ein wichtiger Faktor ist auch die

Energieeinsparung, die in der heutigen

Zeit nicht mehr wegzudenken ist und

Berücksichtigung finden sollte.

Der bis zu 12 dB gesenkte

Lärmpegel spielt dabei auch eine

wichtige Rolle.

43


Finnland

Lumon Oy

Kaitilankatu 11

45130 Kouvola

Tel. +358 20 7403 200

Fax +358 20 7403 300

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Norwegen

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Fax +47 63 93 52 33

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Fax +34 952 173 874

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