Qualitätsbericht 2010 - Knappschaft-Bahn-See

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Qualitätsbericht 2010 - Knappschaft-Bahn-See

medizinisches netz

paul-ehrlich-klinik bad homburg

Qualitätsbericht 2010


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patientinnen und Patienten,

mit dem Qualitätsbericht 2010 möchten wir uns als Klinik vorstellen und Sie bei der Wahl der passenden Rehabilitationsklinik

unterstützen. Speziell gehen wir dabei auf unsere Angebote und Leistungen ein, die wir Ihnen in

diesem Bericht anhand von aktuellen Kennzahlen aufzeigen.

Mit anschaulichem Bildmaterial und Texten möchten wir neben unseren Patienten auch unsere Interessenspartner

und Mitarbeiter ansprechen, über unsere Aktivitäten im Bereich Qualitätsmanagement informieren und das Interesse

an unserer Klinik wecken.

Die Paul-Ehrlich-Klinik, Bad Homburg liegt im Rhein-Main-Gebiet, an den Südhängen des Taunus nicht weit von

Frankfurt. Als Kurbad hat sich Bad Homburg schon im 19. Jahrhundert einen guten Ruf erworben. Dieser Ruf wurde

bis heute bewahrt und ausgebaut. Mitten in Bad Homburg am Schlosspark liegt die Paul-Ehrlich-Klinik. Sie besteht

unter diesem Namen seit 1979 und hat Ihren Ursprung in dem um 1900 von Dr. Pariser gegründeten Sanatorium

„Clara Emilia“, das später Parksanatorium hieß. Die Paul-Ehrlich-Klinik liegt direkt am weitläufigen Kurpark mit

seinen Heilquellen, nahe der Fußgängerzone und dem Kurhaus.

Heute führt die Klinik den Namen des Arztes, Biologen und Nobelpreisträgers Paul Ehrlich. Seinen hohen medizinischen

Ansprüchen fühlen wir uns auch noch heute verpflichtet. Hierfür stehen die Ärzte, das Pflege- und

medizinische Assistenzpersonal und die Therapeuten der Klinik ein. Falsche Ernährung, ungesunde Lebensweise,

Stress, seelische Belastung, die verschiedensten Arbeits- und Umwelteinflüsse bewirken häufig eine Abnahme des

Wohlbefindens. Die Leistungsfähigkeit lässt nach und schließlich sind Krankheiten die Folge. Um dem entgegen zu

wirken, können Patienten in der Paul-Ehrlich-Klinik ihren Gesundheitszustand aktiv verbessern und auch Erholung

finden.

Die Paul-Ehrlich-Klinik ist eine spezialisierte Einrichtung zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates

und des Stoffwechsels.

Dieser Qualitätsbericht basiert auf der Grundlage des Manuals, herausgegeben durch das Institut für Qualitätsmanagement

im Gesundheitswesen (IQMG), mit einem Basis- und Systemteil.

Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns auf Ihren Aufenthalt bei uns.

Siegfried Schmidt Dr. Klaus-Dietrich Rahn Petra Watzl

Verwaltungsleiter Chefarzt Qualitätsmanagementbeauftragte

Vorwort 3


inhaltsverzeichnis

Basisteil B: Merkmale der Struktur- und Leistungsqualität

B1 Allgemeine Klinikmerkmale .................................................. 6

B1.1 Anschrift der Klinik ............................................................................................... 6

B1.2 Institutionskennzeichen ...................................................................................... 6

B1.3 Träger der Klinik ..................................................................................................... 6

B1.4 Organisationsstruktur .......................................................................................... 6

B1.5 Kaufmännische Leitung ....................................................................................... 7

B1.6 Medizinische Leitung ............................................................................................ 7

B1.7 Qualitätsmanagement ......................................................................................... 7

B1.8 Patientenanmeldung ............................................................................................ 7

B1.9 Fachabteilungen .................................................................................................... 8

B1.10 Kooperationen ....................................................................................................... 8

B1.11 Leistungsformen ................................................................................................... 8

B1.12 Belegungsstatistik ................................................................................................ 9

B2 Medizinisches Leistungsspektrum ....................................... 10

B2.1 Hauptindikationen .............................................................................................. 10

B2.1.1 Medizinische Behandlungsschwerpunkte/Indikationen ................................ 10

B2.1.2 Die häufigsten Diagnosen ................................................................................... 11

B2.1.3 Therapeutische Behandlungsschwerpunkte ..................................................... 12

B2.1.4 Therapeutische Leistungsspektrum .................................................................. 14

B3 Personelle Ausstattungsmerkmale der Klinik ......................... 17

B3.1 Ärztlich-psychologisches Personal ..................................................................... 17

B3.2 Medizinisch-therapeutisches Personal .............................................................. 17

B4 Diagnostische Ausstattungsmerkmale der Klinik ................... 20

B5 Räumliche Ausstattungsmerkmale der Klinik ........................ 22

B5.1 Patientenzimmer ................................................................................................. 22

B5.2 Sonstige Räumlichkeiten .................................................................................... 22


Systemteil S: Qualitätsmanagement

S1 Qualitätspolitik und Qualitätsziele ....................................... 24

S1.1 Qualitätspolitik und Leitbild .............................................................................. 24

S1.2 Qualitätsziele ...................................................................................................... 24

S2 Konzept des Qualitätsmanagements ..................................... 25

S2.1 Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements ............................ 25

S3 Qualitätssicherung - Verfahren und Ergebnisse ..................... 27

S3.1 Verfahren zur Qualitätsbewertung .................................................................... 27

S3.2 Ergebnisse der internen Qualitätsbewertung .................................................. 28

S3.3 Ergebnisse der externen Qualitätsbewertung durch die DRV Bund ............... 29

S4 Qualitätsmanagementprojekte 2010 ................................... 30

Weitere Rehabilitationskliniken der

Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See ..................... 31

Abkürzungsverzeichnis .................................................................. 32

Inhaltsverzeichnis 5


Basisteil B:

Merkmale der Struktur- und Leistungsqualität

B1 Allgemeine

Klinikmerkmale

B1.1 Anschrift der Klinik Paul-Ehrlich-Klinik

Landgrafenstr. 2-8

61348 Bad Homburg

Die Paul-Ehrlich-Klinik ist eine moderne orthopädisch-internistisch spezialisierte

Rehabilitations-Klinik mit 165 Einzelzimmern sowie Aufnahmemöglichkeiten für weitere

10 Begleitpersonen.

Telefon: 06172 128-0

Telefax: 06172 128-638

E-Mail: info@pe-klinik.de

Internet: www.paul-ehrlich-klinik

B1.2 Institutionskennzeichen Unser Institutionskennzeichen lautet 269 738 022.

B1.3 Träger der Klinik Deutsche Rentenversicherung

Knappschaft-Bahn-See

Pieperstraße 14-28

44789 Bochum

Telefon: 0234 304-0

Telefax: 0234 304-66050

E-Mail: zentrale@kbs.de

Internet: www.kbs.de

B1.4 Organisationsstruktur Die Paul-Ehrlich-Klinik Bad Homburg ist ein Eigenbetrieb der Deutschen Rentenversicherung

Knappschaft-Bahn-See. Dort ist sie der Abteilung VIII – Versorgungsmanagement

und Betriebsführung der Eigenbetriebe der Kranken-und Rentenversicherung – und dem

Dezernat VIII.6 Zentrale Steuerung der Reha-Kliniken zugeordnet.

Die Klinikleitung der Paul-Ehrlich-Klinik besteht aus dem Verwaltungsleiter und dem

Chefarzt.

Der Verwaltungsleiter ist für den Verwaltungs-, Wirtschafts- und technischen Dienst der

Rehabilitationseinrichtung zuständig. Er ist Dienststellenleiter und in dienstrechtlichen

sowie tarifrechtlichen Belangen Dienstvorgesetzter des gesamten, der Klinikleitung

nachgeordneten Personals.

Der Chefarzt ist für den gesamten medizinischen Bereich der Rehabilitationseinrichtung

als Fachvorgesetzter zuständig und weisungsberechtigt. In seinen Entscheidungen ist er

unabhängig und endverantwortlich tätig.


B1.5 Kaufmännische Leitung Siegfried Schmidt

Verwaltungsleiter

Telefon: 06172 128-600

Telefax: 06172 129-638

E-Mail: Siegfried.Schmidt@kbs.de

B1.6 Medizinische Leitung Dr. med. Klaus-Dietrich Rahn

Chefarzt

Facharzt für Innere Medizin,

Schwerpunktbezeichnung Rheumatologie,

Physikalische und Rehabilitative Medizin

Zusatzbezeichungen: Sozialmedizin

Weiterbildungsermächtigungen: Sozialmedizin

Telefon: 06172 128-500

Telefax: 06172 128-511

E-Mail: Dr.Rahn@pe-klinik.de

B1.7 Qualitätsmanagement Petra Watzl

Qualitätsmanagementbeauftragte,

stellv. Verwaltungsleiterin

Telefon: 06172 128-602

Telefax: 06172 128-638

E-Mail: Petra.Watzl@KBS.de

B1.8 Patientenanmeldung Solveig Schmidt

Gabriela Hartmann

Telefon: 06172 128-603

Telefax: 06172 128-638

E-Mail: info@pe-klinik.de

B1. Allgemeine Klinikmerkmale 7


B1.9 Fachabteilungen Die Paul-Ehrlich-Klinik hat im organisationsrechtlichen Sinn keine Fachabteilungen,

sondern Behandlungsschwerpunkte, die den Bereich Orthopädie und Innere Medizin

umfassen. Die Klinik ist für diese zwei Behandlungsschwerpunkte nach den Grundlagen

der Degemed zertifiziert und erfüllt die BAR-Richtlinien.

B1.10 Kooperationen Die Paul-Ehrlich-Klinik der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See in Bad

Homburg und die Klinik Wingertsberg der Deutschen Rentenversicherung Bund bilden

als gleichberechtigte Kooperationspartner das Rehabilitationszentrum Bad Homburg.

B1.11 Leistungsformen Wir führen stationäre sowie ganztägig ambulante Rehabilitationen und Anschlussheilbehandlungen

für Patienten der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

sowie Patienten aller anderen Träger der Rentenversicherung,

Patienten anderer Kostenträger wie KVB-HV, Patienten der Krankenkassen wie Knappschaft

und Bahn-BKK, Beihilfeberechtigte Patienten (Beamte), Privatpatienten/Selbstzahler

durch. Ergänzend bieten wir zur Vorsorge und Stabilisierung der Gesundheit

Gesundheitswochen an.

Verhandlungen für Versorgungsverträge nach § 111 SGB V werden im laufenden Jahr

geführt.


B1.12 Belegungsstatisktik Belegung der Paul-Ehrlich Klinik 2010

Kostenträger Pflegetage stationär

DRV Knappschaft-Bahn-See (RV) 43.311

Knappschaft (KV) 3.116

Andere RV-Träger 28

Andere Krankenkassen 4.762

Arbeitsgemeinschaft

für Krebsbekämpfung 41

sonstige Kostenträger KVB 3.544

Selbstzahler 364

Gesamt stationär ohne Begleitperson 55.166

Begleitpersonen 1.836

Ganztägig ambulante Reha 299

Gesamt 2010 57.301

B1. Allgemeine Klinikmerkmale 9

45.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

40.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

35.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

30.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

25.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

20.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

15.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

10.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

5.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

0 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

DRV KBS Knappschaft (KV) Andere RV Andere KV AG Krebs Sonst. KT Selbstzahler Begleitpersonen Ganztägig

ambul. Reha


B2 Medizinisches

Leistungsspektrum

B2.1 Hauptindikationen Die Paul-Ehrlich-Klinik führt stationäre Rehabilitationsmaßnahmen und Anschlussheilbehandlungen

(AHB) im Bereich Orthopädie und Innere Medizin mit folgenden Hauptindikationen

durch.

B2.1.1 Medizinische Behandlungsschwerpunkte

chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates (degenerativ, endzündlich,

weichteilrheumatisch)

postoperative Zustände bei der Erkrankung des Bewegungsapparates

(z. B. Hüft- und Knie-TEP, Wirbelsäulen-OP)

Stoffwechselerkrankungen

Als Nebenindikationen behandeln wir aus dem Bereich der Inneren Medizin, insbeson

dere allgemeine Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes Mellitus Typ 1 und 2 sowie

Erkrankungen der Verdauungsorgane mit. Auch psychovegetative Erschöpfungssyndrome

sowie psychosomatische Störungen können mitbehandelt werden.

Die Behandlungsschwerpunkte liegen im Bereich der Orthopädie hauptsächlich bei:

Coxarthrose

Gonarthrose

Wirbelsäule lumbales Schmerzsyndrom

Bandscheibenprolaps LWS und HWS

Lumbales Schmerzsyndrom bei deg. WS-Veränderungen (Osteoschondrose)

HWS-Syndrom

chronische Polyarthrose

Osteoporose mit und ohne path. Fraktur

Spondylolisthesis der LWS

Rotations-Syndrom

Schulter-Arm-Syndrom

Schulterteilsteife

Im Bereich der Inneren Medizin haben wir uns auf Stoffwechselerkrankungen wie:

Arterielle Hypertonie

Hyperurikämie

Chronische Herzinsuffizienz

Nachbehandlung nicht akutkardiologischer Herzerkrankungen

Chronische Niereninsuffizienz

Gicht

Adipositas

spezialisiert.


B2.1.2 Die häufigsten Diagnosen

im Jahr 2010

B2. Medizinisches Leistungsspektrum 11

DGGR ICD-10 Bezeichnung Pflegetage

1 M 00-M 99 Orthopädie: Krankheiten des Skeletts,

der Muskeln und des Bindegewebes

47918

2 I 00-I 99 Kardiologie: Krankheiten des Kreislaufsystems

2569

3 E 00-E 90 Gastroenterologie: Krankheiten des Verdau- 757

K 00-K 93 ungssystems/Stoffwechselerkrankungen

4 J 00-J 99 Pneumologie: Krankheiten der Atmungsorgane

245

5 C 00-D 48 Onkologie: CA-Nachsorge 450


B2.1.3 Therapeutische Behandlungsschwerpunkte

Beispielhaft bieten wir für folgende Krankheitsbilder diese differenzierten Behandlungsprogramme

an:

Coxarthrose/Gonarthrose

Therapie

TENS Therapie

Anzahl

Bewegungsbad 2 x Woche

Elektrotherapie

Rückenschule

2 – 3 x Woche

Moorpackungen 2 x Woche

Hydro Jet 3 – 4 x Woche

Schwimmtraining 5 – 7 x Woche

Standrad / Teletrimmer Training

Medizinische Trainingstherapie an Geräten im MTT Raum

nach Einweisung

5 – 7 x Woche

Einzelgymnastik 2 x Woche

Hüft-TEP/Knie-TEP

Therapie Anzahl

Einzelgymnastik 3 x Woche

Ergotherapie (ADL und Hilfsmittelberatung) 3 x Aufenthalt

Lymphdrainage nach Bedarf

Gangschule

2 x Woche

AHB-Bewegungsbad 3 – 4 x Woche

Teletrimmer/Thera-Vital 5 – 6 x Woche

erlernte Bewegungsübungen im freien Schwimmen 5 – 7 x Woche nach Klinik

Eis auf Station 3 x täglich

Kryotherapie 4 – 5 X Woche

Moorpackung Schulter/Nacken 2 x Woche


BWS-/LWS-Syndrom

Therapie Anzahl

Einzelgymnastik 2 x Woche

TENS Therapie

Bewegungsbad

Rückenschule

2 x Woche

erlernte Bewegungsübungen im freien Schwimmen 5 – 7 x Woche

Hydrojet 3 – 4 x Woche

Moorpackung lokal 2 x Woche

Elektrotherapie 2 - 3 x Woche

Med. Vollbad mit Zusatz 2 x Woche

Schulter-OP

B2. Medizinisches Leistungsspektrum 13

Therapie Anzahl

Einzel-Gymnastik 3 x Woche

Ergotherapie (ADL und Hilfsmittelberatung) 3 x im Aufenthalt

Armbewegungstrainer 4 – 6 x Woche

Kryotherapie / Wärmetherapie 3 – 4 x Woche

Teilmassage HWS / BWS Bereich 2 x Woche

Hauffsches Armbad 3 x Woche

erlernte Bewegungsübungen im freien Schwimmen 5 – 7 x Woche

Einzelbewegungsbad,

evtl. AHB-Bewegungsbad

2 x Woche


B2.1.4 Therapeutisches

Leistungsspektrum

Die Gesundheit wird in der Paul-Ehrlich-Klinik als höchstes Gut betrachtet. Unser Ziel

ist es, mit ganzheitlichen Therapien, die physikalische, krankengymnastische, diätetische

und medikamentöse Behandlungen einschließen, Gesundheit, Wohlbefinden

und Leistungsfähigkeit unserer Patienten wieder herzustellen.

Für die Paul-Ehrlich-Klinik ist es wichtig, dass den individuellen Gegebenheiten des

Patienten ein bedeutender Stellenwert zukommt. Danach wird die Behandlung ausgerichtet

und gestaltet. Ziel des medizinischen-therapeutischen Behandlungskonzeptes

der Paul-Ehrlich-Klinik ist es, den Gesundheitszustand des Patienten langfristig zu

stabilisieren.

Die Paul-Ehrlich-Klinik bietet ein breit gefächertes therapeutisches Leistungsspektrum

über verschiedene Bereiche an, das als Ganzes eine Einheit bildet. Im Einzelnen sind

dies:

Balneophysikalische Therapie

Moorpackungen

Medizinische Bäder, auch Stangerbäder

Unterwassermassagen

Übliche Formen der Massage:

Klassische Massage, Bindegewebsmassage, Unterwassermassage

Lymphdrainage

Reflexzonenmassage

Elektrotherapie

Cryotherapie

Inhalationen

Hauffe‘sche Armbäder

Kneipp-Anwendungen

Lokale Kältetherapie

Sauna


Ergotherapie

B2. Medizinisches Leistungsspektrum 15

Einzelergotherapeutische Behandlung auf Verordnung des behandelnden Arztes.

(z. B. Station, bei Bedarf auch bei ambulanter Reha).

Hilfsmittelberatung und Vorschlag zur Verordnung durch den Arzt.

Integration in die bestehende Therapieabteilung.

Behandlung im Patientenzimmer in der Frühmobilisationsphase (AHB).

Beratung des Pflegedienstes auf der Station hinsichtlich individueller Anpassung der

Hilfen vor Ort im Rahmen der vorhandenen Funktionseinschränkungen.

Bewegungstherapie/Krankengymnastik

Krankengymnastik, Einzelgymnastik, Gruppengymnastik

Krankengymnastik im Bewegungsbad

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage

Aqua-Jogging

Ergometertraining

Gangschulung

Rückenschule

Prothesentraining

Koordinations- und Gleichgewichtstraining

Lauf- und Gehtraining

Muskelaufbautraining

Schlingentischbehandlung

Extensionsbehandlung

Atemgymnastik

Beckenbodengymnastik

Herz-, Kreislauf-Training

Gefäßtraining

Schmerztherapie, TENS

Ernährungsberatung/Diätetik

Ernährung nach DGE

Diätkost

Leichte Vollkost, gastroenterologische Basisdiät ohne Einschränkung

Energiedefinierte Kost

Sonderkost

Eiweiß- und elektrolytdefinierte Kost

Vegetarische Kost

Allergenfreie Kost

Lernbüffett


Psychologische Behandlung/Entspannung

Psychotherapie (Verhaltenstherapie)

Entspannungstherapie (PME nach Jacobson)

Angehörigengespräche

Krankheits- / Trauerbewältigung

Schulung, Information, Motivation

Diabetikerschulung

Blutzucker-Selbstkontrolle

Blutdruck-Selbstkontrolle

Ernährungsberatung – Einzel und Gruppe

Schulungsbuffet, Lehrküche

Rückenschule, Gangschule

Prothetikberatung

Stomaberatung: Darm-, Tracheo-

Raucherentwöhnung

Medikamente – Wirkungen und Nebenwirkungen

Schlafstörungen

Umgang mit Alltagsstress

Schmerzbewältigung

Trainingsprogramm bei Inkontinenz (krankengymnastisch, apparativ)

Vorträge/Gesundheitsberatung

Reha-Beratungskonzept

Nach dem Konzept der Deutschen Rentenversicherung bietet die Paul-Ehrlich-Klinik eine

Sozialberatung für Patienten an, die in längerer Arbeitsunfähigkeit stehen, bei denen

eine Wiedereingliederung in das Berufsleben oder eine innerbetriebliche Umsetzung

oder eine Arbeitsplatzveränderung im Betrieb anstehen.

Die Reha-Beratungstermine stimmen Arzt, Rehaberatung und Patient gemeinsam ab.

Die Reha-Beratung findet in Kooperation mit der Rehafachberatung der Deutschen

Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Regionaldirektion Frankfurt statt. Bei den

Beratungsterminen werden mit den Patienten Leistungen und berufliche Alternativen

besprochen und Verfahren zur Teilhabe am Arbeitsleben mit den entsprechenden

Maßnahmen und Hilfsmitteln eingeleitet.


B3 Personelle

B3.1

B3.2

Ausstattungsmerkmale

der Klinik

Ärztlich-psychologisches

Personal

Medizinisch-therapeutisches

Personal

Gruppe Berufsbezeichnung Anzahl

Stelle

(Vollzeit=1)

B3. Personelle Ausstattungsmerkmale der Klinik 17

Fachärztliche Qualifikation

bzw. Qualifikation der

Mitarbeiterin/des Mitarbeiters

Ärzte Chefarzt 1 Facharzt für Physikalische und

Rehabilitative Medizin, Facharzt

für Innere Medizin Schwerpunkt

Rheumatologie

Diplom

Psychologen

Pflegepersonal

Facharzt 1 Orthopädie

Facharzt 1 Facharzt für Allgemeinmedizin

Facharzt 1 Facharzt für Physikalische und

Rehabilitative Medizin

Facharzt 1 Fachärztin für Allgemeinmedizin

Assistenzarzt 1

Assistenzarzt 1

Assistenzarzt 1

Diplom Psychologen 0,6 Approbation als Psychologische

Psychotherapeutin

Pflegedienstleitung 1 Stations- oder Gruppenleitung

im Pflegedienst

Stellv. Pflegedienstleitung

0,75


Gruppe Berufsbezeichnung Anzahl

Stelle

(Vollzeit=1)

Physiotherapeut

Dipl. Sportwissenschaftler

Schwestern 1 .

Fachärztliche Qualifikation

bzw. Qualifikation der

Mitarbeiterin/des Mitarbeiters

Schwestern 1 Diätassistentin, Wundexpertin

ICW e.V.

Schwestern 0,75

Schwestern 0,741

Schwestern 1

Schwestern 1

Schwestern 1

Schwestern 1

Schwestern 1 Stomapflegekurs

Arzthelferin

Physiotherapeut 1

Physiotherapeut 1 Manuelle Lymphdrainage, Chiro

Gymnastik Ausbildung

Physiotherapeut 1 Rückenschullehrerin, Nordic

Walking Basic Instructor

Physiotherapeut 0,75

Physiotherapeut 1

Physiotherapeut 1

Dipl. Sportwissenschaftler

Masseur Masseur 0,5

1 Dipl. Sportwissenschaftler

Prävention und Rehabilitation,

A-Lizenz Trainingsleiter


Gruppe Berufsbezeichnung Anzahl

Stelle

(Vollzeit=1)

Masseur +

med. Bademeister

Masseur + med. Bademeister

Masseur + med. Bademeister

Masseur + med. Bademeister

Masseur + med. Bademeister

Masseur + med. Bademeister

B3. Personelle Ausstattungsmerkmale der Klinik 19

Fachärztliche Qualifikation

bzw. Qualifikation der

Mitarbeiterin/des Mitarbeiters

1 Chiro Gymnastik Ausbildung

1

0,75

Badehelfer Badehelfer 0,75

Diät-Assistent/

Ökotrophologe

Badehelfer 1

Diät-Assistent/Ökotrophologe

1

1 Manuelle Lymphdrainage

1,5

Ergotherapeut Ergotherapeut 1 Ergotherapie in der Orthopädie

Sozialarbeiter 1 Ab 2011

MTLA MTLA 0,641 Fachassistentin DIW-MTA

MTLA 1 Fachkunde im Strahlenschutz

MTRA MTRA 1 Fachkunde im Strahlenschutz


B4 Diagnostische

Ausstattungsmerkmale

der Klinik

Um unsere Diagnostik und Therapien effektiv durchzuführen, haben wir unsere

Klinik mit der entsprechenden medizinisch-technischen Einrichtung ausgestattet.

1. Diagnostikausstattung

Monitorüberwachter Erstversorgungsraum

Defibrillatoren

EKG, Langzeit-EKG

Spirometer

Röntgengerät

Sono,- Echographiegerät

Gefäß-Doppler

Langzeit-RR-Gerät

Klinisches Notfalllabor

Bewegungstherapeutische Ausstattung (Krankengymnastik und Trainingstherapie)

Räume für Einzeltherapie

Schlingenkäfig und Schlingentische

Trainingstherapie

Gymnastikhalle

Bewegungsbad (32.° C)

Fahrradergometer

Diverse med. Trainingsgeräte / Sequenztherapie

Bewegungsschienen

Terraintraining, Nordic Walking


Physikalische und Balneotherapeutische Ausstattung

Massageeinheiten

Wannenbäder

Moorpackungen

Wassertretbecken

Stangerbäder, Vierzellenbad

Unterwassermassagen

Reizstromgeräte

Inhalationstherapie

Hydro-Jet

Sauna ( Finn. Sauna, Bio-Sauna, Dampfbad

Wärmekabinen

Diätetische Ausstattung

Räumlichkeiten für Gruppentherapie

Lehrküche

Räumlichkeiten für EDV-gestützte Individualberatung

Sonstiges

EDV-gestützte Therapieplanung

Vortrags- und Seminarräume

Gruppenräume

B4. Diagnostische Ausstattungsmerkmale der Klinik 21


B5 Räumliche

Ausstattungsmerkmale

der Klinik

B5.1 Patientenzimmer Die Paul-Ehrlich-Klinik ist rollstuhlgerecht ausgestattet. Sie verfügt über 165 Einzelzimmer,

davon sind 20 Zimmer behindertengerecht ausgestattet. Auf Wunsch stellen wir

auch Zweibettzimmer für Begleitpersonen zu Verfügung. Telefon, TV-Gerät und Wertfach

sowie Kühlschrank (indikationsabhängig) befinden sich im Zimmer.

B5.2 sonstige Räumlichkeiten Patientenaufenthaltsräume

Aufenthalts- und Fernsehraum mit Getränkeautomat in unmittelbarer Nähe

Cafeteria

Bibliothek als Leseraum nutzbar

Kegelbahn

Bastelraum mit Angeboten der Ergotherapie

Schwimmbad für freies Schwimmen zu den Öffnungszeiten

Kurseelsorge

Solarium zu den Öffnungszeiten

Frisörstübchen - Frisör nach Terminvereinbarung

Fußpflege nach Terminvereinbarung

Externe Angebote der Kur- und Kongress GmbH der Stadt Bad Homburg


B5. Räumliche Ausstattungsmerkmale der Klinik 23


Systemteil S:

Qualitätsmanagement

S1 Qualitätspolitik

und Qualitätsziele

S1.1 Qualitätspolitik

und Leitbild

Aus der Versorgung für Mitarbeiter der Bahn gewachsen, haben wir uns zu

einem modernen und zukunftsorientierten Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen

für die gesamte Bevölkerung entwickelt.

Das Leitbild unserer Kliniken und die Grundsätze zur Führung und Zusammenarbeit sind

im Verständnis zu der DIN EN ISO 9001 und DEGEMED die Qualitätspolitik. Daraus leiten

sich die Qualitätsziele der Klinik ab.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.kbs.de/klinikpaulehrlich

Das Leitbild der Klinik bildet insbesondere die Grundlage des Medizinischen

Klinikkonzeptes.

Das Klinikkonzept verpflichtet zur ständigen Verbesserung. Im Konzept sind dargestellt:

das Indikationsspektrum

die indikationsbezogenen Rehabilitationsangebote (Leistungsspektrum)

Dieses Konzept ist mit dem Träger abgestimmt und wird regelmäßig auf Aktualität

geprüft. Für die Mitarbeiter bildet das Klinikkonzept die Arbeitsgrundlage, ist untersetzt

in der QM-Dokumentation und fördert das konstruktive Miteinander der Teams.

S1.2 Qualitätsziele Die Paul-Ehrlich-Klinik hat sich Qualitäts- und Unternehmensziele gesetzt und richtet

ihr Handeln so aus, diese Ziele über den ständigen Verbesserungsprozess zu erreichen.

Übergeordnetes Ziel ist es, einen entscheidenden Beitrag zur Wiederherstellung

bzw. Stabilisierung der Gesundheits- und Leistungsfähigkeit unserer Patienten zu

leisten.

Die Paul-Ehrlich-Klinik erreicht als Rehabilitationsklinik eine überregionale

Anerkennung für die Qualität ihrer Dienstleistungen.

Die Zielsetzung ist die „Null-Unfall-Strategie“. Dementsprechend gilt: „Unfallprävention

vor Nachbehandlung“.

Dafür stellt die Paul-Ehrlich-Klinik im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten

alle arbeits- und gesundheitsschutzpräventiven Vorkehrungen für die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter zur Verfügung.

Umweltschutz gehört ebenfalls zu unseren grundsätzlichen Maximen. Die negativen

Umweltauswirkungen sollen – soweit es in unserem Verantwortungsbereich liegt –

so gering wie möglich gehalten werden - ohne unsere qualitäts- und arbeitsschutzbezogenen

Grundsätze zu beeinträchtigen.


S2 Konzept des

Qualitätsmanagements

S2.1 Aufbau des einrichtungsinternenQualitätsmanagements

S2. Konzept des Qualitätsmanagements 25

Das Qualitätsmanagement-System ist das zentrale Instrument zur Planung

und Umsetzung der langfristigen strategischen Zielsetzungen sowie zur Steuerung

des operativen Klinikablaufs. Das international anerkannte Qualitätsmanagement-

Bewertungsmodell DIN EN ISO 9001:2008, die Qualitätsgrundsätze der DEGEMED

sowie die Arbeits- und Gesundheitsschutzforderungen nach MAAS-BGW dienen als

Grundlage.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik sind an der Entwicklung, am Aufbau

und an der Umsetzung sowie der beständigen Weiterentwicklung des QM-Systems

beteiligt und sind zur Umsetzung verpflichtet. Ziel ist die kontinuierliche, strukturierte

Weiterentwicklung von Organisationsprinzipien, die eine bestmögliche Erreichung

der medizinischen und ökonomischen Ziele ermöglichen. Die Klinikleitung trägt die

Gesamtverantwortung für die Entwicklung des Qualitätsmanagement-Systems. Die

Abteilungsleiter sind dafür verantwortlich, dass die ihnen zugeordneten Mitarbeiter

über alle qualitätsrelevanten Maßnahmen umfassend informiert werden und die

Regelungen systematisch umgesetzt werden. Zur Unterstützung einer kontinuierlichen

Weiterentwicklung wurden in der Klinik

Lenkungsausschuss (LA)

QM-Beauftragter (QMB)

QM-Team (QMT)

Prozess-Verantwortliche (PV)

eingesetzt und mit spezifischen Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten

betraut.


Nachfolgend die klinikeigene Organisationsstruktur des Qualitätsmanagements

lenkungsausschuss

Verwaltungsleiter Chefarzt

stellv. Verwaltungsleiterin PR-Vorsitzender

QMB

qualitätsmanagementbeauftragte

qm-team

Arbeitsgruppe Arbeitsgruppe Arbeitsgruppe Arbeitsgruppe Arbeitsgruppe

alle mitarbeiter/innen der klinik


S3 Qualitätssicherung –

Verfahren und

Ergebnisse

S3.1 Verfahren zur

Qualitätsbewertung

S3. Qualitätssicherung – Verfahren und Ergebnisse 27

Die Paul-Ehrlich-Klinik ist seit dem 26.02.2004 nach der DIN EN ISO 9001: 2000

zertifiziert. Im Dezember 2009 erfolgte ihre zweite Rezertifizierung nach DIN EN

ISO 9001:2008. Sie hat die rehabilitationsspezifischen Forderungen der Degemed

und die Arbeits- und Gesundheitsschutzgrundsätze der MAAS-BGW erfolgreich erfüllt.

Mit dem Überwachungsaudit 2010 konnte sie nachweisen, dass sie die BAR-Richtlinien

umsetzt.

Um die Patientenorientierung während der Rehabilitation noch deutlicher in den

Mittelpunkt zu stellen und dies auch mit einem Zertifikat nach außen zu dokumentieren,

entschloss sich die Klinik bereits 2002, ein Qualitätsmanagement einzuführen

und anzuwenden. Mittlerweile wird eine derartige Zertifizierung gesetzlich gefordert,

um Versicherte der Rentenversicherung behandeln zu können. Im Mittelpunkt der

Degemed-Zertifizierung steht die Bewertung der Gesamtorganisation sowohl in der

Prozess- als auch in der Ergebnisorientierung. Das Zertifikat wurde nach einer erfolgreichen

Prüfung durch externe Auditoren (Prüfer), einer akkreditierten Zertifizierungsstelle,

an die Klinik vergeben. Es unterliegt einer jährlichen Prüfung durch diese Stelle

und muss alle drei Jahre neu erworben werden. In den Folgejahren hat sich die Klinik

erfolgreich den im Verfahren vorgesehenen Audits gestellt. Mit dem Zertifikat nach

der DIN EN ISO und den Qualitätsgrundsätzen der Degemed sowie den Arbeits- und

Gesundheitsschutzanforderungen der MAAS-BGW bestätigten externe Prüfer der Klinik,

dass sie über ein Qualitätsmanagement verfügt, das den in der Norm definierten Anforderungen

entspricht. Insbesondere konnte die Klinik nachweisen, dass das Qualitätsmanagement

systematisch und erfolgreich eingeführt und dokumentiert hat. Und – das

Wichtigste: es in den täglichen Arbeitsabläufen umsetzt.


S3.2 Ergebnisse der internen

Qualitätsbewertung

Eine wichtige Grundlage zur Beurteilung des internen Qualitätsmanagements sind

Kennzahlen. Sie werden z. B. bei Internen Audits (Prüfungen), Patientenbefragungen,

im Rahmen des Beschwerdemanagements oder bei der Schulungsplanung erhoben.

Exemplarisch soll hier die Patientenbefragung dargestellt werden.

Die Zufriedenheit der Patienten ist für die Paul-Ehrlich-Klinik ein wichtiges Kriterium

für die Qualitätsbeurteilung ihrer Leistungen. Jeder Patient hat Gelegenheit an der

Patientenbeurteilung teilzunehmen. 2010 gelangte die Paul-Ehrlich-Klinik so zu einem

Meinungsbild von 1.085 Rückmeldungen, die Rücklaufquote der Patientenbefragung

betrug 49%.

Fragen/Themengruppen (neuer Bogen ab 2010) Ergebnis 2010*

Betreuung durch Verwaltungsmitarbeiter 1,77

Verpflegung inkl. Service 2,20

Arzt: Betreuung gesamt 1,82

Pflege: Betreuung gesamt 1,75

Therapie: Beurteilung Therapie gesamt 1,70

Schulung und Vorträge - alle 2,28

Hausreinigung: Pat.-zimmer, gesamte Klinik 2,11

Diätberatung: Diätberatung, Lehrküche 1,95

Psycholg. Betreuung: Beratung, Entspannung 2,23

Sozialberatung 1,92

Therapieplan: Therapiemenge, -einteilung 2,20

Beurteilung gesamt 1,99

* Bewertungssystem nach Schulnoten


S3.3 Ergebnisse der externen

Qualitätsbewertung durch

die DRV Bund

S3. Qualitätssicherung – Verfahren und Ergebnisse 29

Die Paul-Ehrlich-Klinik nimmt am Qualitätssicherungsprogramm der Rentenversicherungsträger

(QS-Programm) teil. An der Patientenbefragung in stationären Rehabilitationseinrichtungen

beteiligen sich alle von der Rentenversicherung federführend belegten

Rehabilitationskliniken und -Fachabteilungen. Die Befragungsergebnisse werden regelmäßig

an die Kliniken zurückgemeldet. Auswertungsgrundlage sind die Angaben von

Reha-Patienten, die in einem bestimmten Zeitraum aus einer Rehabilitationseinrichtung

entlassen wurden. Diese zufällig ausgewählten Patienten werden 8 bis 12 Wochen nach

Abschluss der Rehabilitation angeschrieben und zu vorgegebenen Punkten befragt.

In der letzten Rehabilitantenbefragung mit Bericht 2010 wurden 164 Rehabilitanden der

Paul-Ehrlich-Klinik befragt. Gesamturteil zur Reha-Zufriedenheit in der Klinik lag bei:

2,5. Für das Jahr 2011 hat sich die Klinik das Ziel gesetzt die Befragungsergebnisse durch

geeignete Maßnahmen zu verbessern.

Die Paul-Ehrlich-Klinik nimmt zusätzlich auch regelmäßig am Peer-Review-Verfahren

teil. Beim Peer-Review-Verfahren wird die konkrete Behandlungsqualität anhand der

Bewertung der dokumentierten Behandlungsprozesse in den Entlassungsberichten der

Klinik durch speziell geschulte leitende Ärzte (‚Peers’) anderer Kliniken dargestellt. Bei

der Prüfung werden nach Zufallsprinzip Patienten der Paul-Ehrlich-Klinik ausgewählt.

Ihre Entlassungsberichte werden anhand einer vorgegeben Checkliste mit 52 qualitätsrelevanten

Prozessmerkmalen geprüft, die sich auf die Bereiche Anamnese, Diagnostik,

Therapieziele/Therapie, klinische und sozialmedizinische Epikrise sowie weiterführende

Maßnahmen und Nachsorge beziehen. Die Ergebnisse des Peer-Review-Verfahrens

werden der Paul-Ehrlich-Klinik in Form eines Berichtes mitgeteilt. Darin werden die

klinikspezifischen Ergebnisse im Verhältnis zu den Ergebnissen anderer Kliniken dargestellt,

sodass ein Vergleich mit anderen Rehabilitationseinrichtungen gleicher Indikation

möglich ist. Anhand der Ergebnisse können dann mögliche Schwachstellen identifiziert

und bei unerwünschten Abweichungen gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Prozesse

eingeleitet werden. Die Klinikleitung gibt sowohl das Ergebnis der Rehabilitandenbefragung,

als auch das Ergebnis des Peer-Review-Verfahrens an die Mitarbeiter weiter

um gemeinsam weitere Verbesserungen zu erarbeiten. Da die Paul-Ehrlich-Klinik mit

dem 2010 erreichten Peer-Review-Ergebnis mit 61 Punkten nicht zufrieden ist, hat sie 2011

in einem Projekt geeignete Maßnahmen erarbeitet, um bei der nächsten Auswertung

2011/2012 eine höhere Punktzahl zu erreichen.


S4 Qualitätsmanagement-

projekte 2010

Umbau und Modernisierung der Eingangsbereiches

Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte

Verkürzung der Entlassungsberichtslaufzeiten

Analyse und Verbesserung der Entlassungsberichte


Qualitätsbericht Bad Homburg

Weitere Rehabilitationskliniken der Deutschen Rentenversicherung

Knappschaft-Bahn-See:

Knappschafts-Klinik Bad Driburg

Knappschafts-Klinik Bad Neuenahr

Knappschafts-Klinik Bad Soden-Salmünster

Reha-Tagesklinik Schloss Bietschied Heusweiler

Knappschafts-Klinik Borkum

Reha-Zentrum Prosper Bottrop

Chiemgau-Klinik Marquartstein

Römerberg-Klinik Badenweiler

Knappschafts-Klinik Warmbad

31


Abkürzungsverzeichnis

AHB Anschlussheilbehandlung

AR Anschlussrehabilitation

BE/KE Broteinheiten/Kohlehydrateinheiten

BG Berufsgenossenschaft

BMI Body-Maß-Index

BWS Brustwirbelsäule

bzw. beziehungsweise

CA Chefarzt

CT Computertomographie

DDG Deutsche Diabetesgesellschaft

DEGEMED Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation

DIN EN ISO 9001 Norm zur Beurteilung von Managementsystemen

DRV Bund Deutsche Rentenversicherung Bund

DGE Deutsche Gesellschaft für Ernährung

FBL Funktionelle Bewegungslehre

GKV Gesetzliche Krankenkassen

GRV Gesetzliche Rentenversicherung

GUV Gesetzliche Unfallversicherung

GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung

gGmbH gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung

HNO Hals-Nasen-Ohren (Arzt)

HWS Halswirbelsäule

HV Heilverfahren

INA Intensive Nachsorge

IQMG Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

IRENA Intensivierte Rehabilitationsnachsorge

KBS Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

KG Krankengymnastik

KTL Klassifikation therapeutischer Leistungen

KV Krankenversicherung

LA Lenkungsausschuss

LWS Lendenwirbelsäule

MRT Magnetresonanztomographie

OA/OÄ Oberarzt/Oberärztin

PKV Private Krankenversicherung


PNF Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation

PV Prozessverantwortliche(r)

QM Qualitätsmanagement

QMB Qualitätsmanagementbeauftragte(r)

QM-Team Qualitätsmanagement-Team

RV Rentenversicherung

SGB Sozialgesetzbuch

TENS Transkutane elektrische Nervenstimulation

u. a. unter anderem

usw. und so weiter

VDD Verband Deutscher Diätassistenten

VL Verwaltungsleitung

z. B. zum Beispiel

Qualitätsbericht Bad Homburg 33


impressum

Herausgeber:

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing

in Zusammenarbeit mit der Abteilung Medizinisches Netz

und der Knappschafts-Klinik Warmbad

Pieperstraße 14-28, 44781 Bochum

www.kbs.de

Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit ausdrücklicher

Genehmigung des Herausgebers gestattet.

Stand: April 2012

Vordr. 81567 4. 12 – VIII.3 – 0 – 1055

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